[go: up one dir, main page]

DE102010004603B4 - Möbelbauelement für ein Möbel - Google Patents

Möbelbauelement für ein Möbel Download PDF

Info

Publication number
DE102010004603B4
DE102010004603B4 DE102010004603.5A DE102010004603A DE102010004603B4 DE 102010004603 B4 DE102010004603 B4 DE 102010004603B4 DE 102010004603 A DE102010004603 A DE 102010004603A DE 102010004603 B4 DE102010004603 B4 DE 102010004603B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
connecting portion
furniture component
component
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102010004603.5A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102010004603A1 (de
Inventor
Patentinhaber gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102010004603.5A priority Critical patent/DE102010004603B4/de
Publication of DE102010004603A1 publication Critical patent/DE102010004603A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102010004603B4 publication Critical patent/DE102010004603B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/04Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made mainly of wood or plastics
    • A47B47/042Panels connected without frames
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
    • A47B87/02Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
    • A47B87/0207Stackable racks, trays or shelf units
    • A47B87/0246Shelves stackable by means of separate vertical distance-holders therebetween
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2230/00Furniture jointing; Furniture with such jointing
    • A47B2230/0074Mortise and tenon joints or the like including some general male and female connections
    • A47B2230/0085Mutually slotted furniture joints

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Möbelbauelement für ein Möbel, insbesondere ein Regal, Tisch oder Bett, mit mindestens einer schlitzförmigen Ausnehmung zur Aufnahme eines gleichartigen zweiten Möbelbauelements, wobei die Breite der Ausnehmung geringer als die Dicke des Möbelbauelements ist, mindestens auf einer Seite des Möbelbauelements eine sich in Fortführung der Ausnehmung erstreckende Nut vorgesehen ist und die Nut im Wesentlichen als Negativabbild eines der sich seitlich an die schlitzförmigen Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnitte ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelbauelement ein erstes Möbelbrett mit einem ersten Verbindungsabschnitt und mindestens ein zweites Möbelbrett mit einem zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, wobei sich erster Verbindungsabschnitt und zweiter Verbindungsabschnitt überlappen, wobei die schlitzförmige Ausnehmung im ersten und zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist, und wobei die Nut im ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Möbelbauelement für ein Möbel, insbesondere ein Regal, Tisch oder Bett, mit mindestens einer schlitzförmigen Ausnehmung zur Aufnahme eines gleichartigen zweiten Möbelbauelements, wobei die Breite der Ausnehmung geringer als die Dicke des Möbelbauelements ist, mindestens auf einer Seite des Möbelbauelements eine sich in Fortführung der Ausnehmung erstreckende Nut vorgesehen ist und die Nut im Wesentlichen als Negativabbild eines der sich seitlich an die schlitzförmigen Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnitte ausgebildet ist.
  • Möbelbauelemente der voran stehend genannten Art sind beispielsweise aus der DE 102 18 855 B4 bekannt, um Möbel möglichst ohne die Verwendung von Schrauben, Nägeln oder vergleichbaren Befestigungselementen zusammenbauen zu können. Solche Möbelbauelemente werden üblicherweise dadurch hergestellt, dass in eine längliche Holzplatte senkrecht zu deren Längsseite eine schlitzförmige Ausnehmung eingesägt oder eingefräst wird. Die Breite der schlitzförmigen Ausnehmung entspricht dabei der Dicke der Holzplatte. Mehrere dieser Möbelbauelemente lassen sich auf diese Weise durch Ineinanderstecken von jeweils senkrecht und waagerecht angeordneten Möbelbauelementen zu einem Regalsystem aufbauen. Bei der Belastung der waagerecht angeordneten Bauelemente kann bei diesen Regalsystemen die Kraft jedoch nur über den nicht geschlitzten Teil des jeweiligen Möbelbauelements in die mit diesem verbundenen Möbelbauelemente eingeleitet werden. Es kommt somit zu einer torsionalen Belastung der waagerecht angeordneten Möbelbauelemente, insbesondere zu einer Spannungsspitze am Ende der Ausnehmung. Derartige Möbelbauelemente müssen daher aus einem Material mit erhöhter Festigkeit und/oder mit erhöhten Materialstärken gefertigt werden, um den im praktischen Betrieb auftretenden Belastungen gewachsen zu sein. Aus dem Stand der Technik sind zudem die Gebrauchsmuster DE 295 15 467 U1 und DE 82 00 459 U1 bekannt, die Möbelbauelemente offenbaren. Die DE 295 15 467 U1 stellt zwar ein Möbelbauelement mit Schlitzen bereit, welche in Längsrichtung als Nut weitergeführt sind, allerdings besteht zwischen Schlitz und Nut keine weitere Verbindungsstelle, so dass das zusammengefügte Möbelbauelement nicht weiter gestützt oder stabilisiert ist. Bei einem Stoß gegen das Möbelelement kann es daher schnell zu einem Ineinanderfallen oder Schwanken kommen. Die DE 82 00 459 U1 offenbart ein Regalsystem, das sich aus Rahmen, Füllungen und Säulen zusammensetzt. Stifte werden dazu verwendet, die Säulen mit zugehörigen Leisten zu verbinden. Der Aufbau des Regals ist daher langwierig und kompliziert.
  • Ausgehend von dem voran stehend genannten Stand der Technik lag der vorliegenden Erfindung, daher die Aufgabe zugrunde, ein Möbelbauelement bereitzustellen, das eine äußerst stabile Verbindung mit weiteren, gleichartigen Möbelbauelementen gewährleistet sowie schnell und einfach aufgebaut werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Möbelelement gelöst, das ein erstes Möbelbrett mit einem ersten Verbindungsabschnitt und mindestens ein zweites Möbelbrett mit einem zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, wobei sich erster Verbindungsabschnitt und zweiter Verbindungsabschnitt überlappen, wobei die schlitzförmige Ausnehmung im ersten und zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist, und wobei die Nut im ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den auf den Patentanspruch 1 rückbezogenen Patentansprüchen angegeben.
  • Das erfindungsgemäße Möbelbauelement für ein Möbel, insbesondere ein Regal, Tisch oder Bett, weist mindestens eine schlitzförmige Ausnehmung zur Aufnahme eines gleichartigen zweiten Möbelbauelements auf. Die Breite der Ausnehmung ist dabei geringer als die Dicke des Möbelbauelements. Auf mindestens einer Seite des Möbelbauelements ist eine sich in Fortführung der Ausnehmung erstreckende Nut vorgesehen. Die Nut ist dabei im Wesentlichen als Negativabbild eines sich seitlich an die schlitzförmige Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnittes ausgebildet.
  • Gleichartig ist das zweite Möbelbauelement in diesem Sinne dann, wenn es eine Ausnehmung bzw. Nut mit gleicher Kontur aufweist. Die Abmessungen des zweiten Möbelbauelements, insbesondere auch die Länge der Ausnehmung/Nut können sich dabei allerdings unterscheiden.
  • Eine besonders flexible Gestaltung von Möbeln aus den Möbelbauelementen wird ermöglicht, wenn das Möbelbauelement ein erstes Möbelbrett mit mindestens einem ersten Verbindungsabschnitt und mindestens ein zweites Möbelbrett mit mindestens einem zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, wobei sich der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt überlappen, wobei die schlitzförmige Ausnehmung im ersten Verbindungsabschnitt und im zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist, und wobei die Nut im ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist. Auf diese Weise kann die steckbare Verbindung genutzt werden, um gleichzeitig längere Möbelbauelemente zu bilden. Im Fall von Regalsystemen können beispielsweise optisch ansprechende durchgängige Linien gebildet werden und die Festigkeit des Materials aus dem die Möbelbauelemente hergestellt sind optimal ausgenutzt werden.
  • Eine Ausgestaltung, bei der die Nut einen Wandabschnitt aufweist, der einen Winkel zwischen 10° und 80° aufweist, ermöglicht es, die Kräfte zweier zusammengesteckter Möbelbauelemente über die komplette Breite des jeweiligen Möbelbauelements in das jeweils andere Möbelbauelement einzuleiten und so die Stabilität des Möbels zu verbessern. Ein Winkel zwischen 30° und 60° hat sich als praxisgerecht herausgestellt, wenn die Kräfte möglichst gleichmäßig auf beide an der Verbindung beteiligten Möbelbauelemente verteilt werden sollen. Eine solche Anforderung ergibt sich, wenn das mit diesem Möbelbauelement hergestellte Möbel sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ausrichtung verwendet und demzufolge auch belastet wird.
  • Eine besonders einfache Fertigung und ein besonders harmonischer Gesamteindruck kann dabei dadurch gewährleistet werden, dass der Winkel im Wesentlichen 45° beträgt.
  • Eine besonders einfache Herstellung der Möbelbauelemente wird ferner dann ermöglicht, wenn sich seitlich die an die schlitzförmige Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnitte parallel zueinander ausgebildet ist. Die Ausnehmung lässt sich dann beispielsweise in nur einem Arbeitsgang ausfräsen.
  • Sofern die Befestigungsabschnitte gemäß einer alternativen Weiterbildung aufeinander zu laufend ausgestaltet sind, lässt sich zum einen eine Selbstzentrierung der Möbelbauelemente beim Zusammenstecken erreichen. Andererseits wird eine auch nach mehrmaligem Zusammenstecken spielfreie Verbindung zwischen zwei Möbelbauelementen ermöglicht.
  • Besonders vielseitig lassen sich solche Möbelbauelemente verwenden, bei denen der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt spiegelsymmetrisch zur Mittelebene des Möbelbauelements gestaltet sind. In diesem Fall kann das Möbelbauelement beispielsweise zwei gleiche Möbelbretter aufweisen. Die Anzahl der für ein Regalsystem benötigten Einzelbauteile lässt sich auf diese Weise reduzieren.
  • Die Flexibilität des Möbelbauelements lässt sich dadurch weiter erhöhen, dass das zweite Möbelbrett an dem dem zweiten Verbindungsabschnitt gegenüberliegenden Ende einen weiteren Verbindungsabschnitt aufweist. Mit Hilfe des weiteren Verbindungsabschnittes können so längere Möbelbauelemente aus mehr als 2 Möbelbrettern bereitgestellt werden.
  • Sofern der weitere Verbindungsabschnitt bezogen auf die Möbelbauelementebene auf der gleichen Seite angeordnet ist wie der zweite Verbindungsabschnitt, kann es zur Bildung eines spiegelsymmetrischen Möbels genutzt werden. Spiegelsymmetrische Möbel zeichnen sich typischerweise durch ein besonders dekoratives Aussehen aus. Eine weitere Reduktion der für ein Regalsystem benötigten Einzelteile wird jedoch dann erreicht, wenn der weitere Verbindungsabschnitt bezogen auf die Möbelbauelementebene auf der anderen Seite des zweiten Verbindungsabschnittes angeordnet wird.
  • Ein aus genau einem Möbelbrett gefertigtes Möbelbauelement hat sich als besonders praxisgerecht erwiesen, wenn mit dem Möbelbauelement eine Abschlussverbindung des Möbels hergestellt werden soll. In diesem Fall kann eine Verbindung mit einem höchstens minimal überstehenden Möbelbauelement gewährleistet werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen jeweils schematisch:
  • 1a–c ein erstes Ausführungsbeispiel eines Möbelbauelements;
  • 2a–c ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Möbelbauelements;
  • 3 ein aus erfindungsgemäßen Möbelbauelementen gebildetes Möbel.
  • Das in den 1a bis c gezeigte erste Ausführungsbeispiel eines Möbelbauelements 1 ist aus genau einem Möbelbrett 2 gebildet. Das Möbelbauelement 1 weist eine erste schlitzförmige Ausnehmung 3 und eine zweite schlitzförmige Ausnehmung 4 zur Aufnahme eines gleichartigen Möbelbauelements auf.
  • Die Länge der Ausnehmungen 3, 4 beträgt die Hälfte der Breite B des Möbelbauelements 1. Zwei gleichartige Möbelbauelemente lassen sich somit so verbinden, dass sie beim vollständigen Ineinanderstecken bündig miteinander abschließen. Es ist allerdings auch denkbar, die Ausnehmungen 3, 4 kürzer oder länger zu gestalten, wenn aus optischen Gründen gezielt einige Möbelbauelemente aus der Kontur des Möbels herausragen sollen.
  • Die Breite B3 respektive B4 der Ausnehmungen 3 bzw. 4 ist dabei jeweils geringer als die Dicke D des Möbelbauelements 1. Die Ausnehmungen 3 und 4 werden seitlich durch Befestigungsabschnitte 5 und 6 respektive 7 und 8 begrenzt. In Fortführung der Ausnehmungen 3 und 4 sind jeweils Nuten 9, 10 und 11, 12 vorgesehen.
  • Die Nuten 9, 10, 11, 12 sind dabei im Wesentlichen als Negativabbild der sich an die Ausnehmungen 3, 4 seitlich anschließenden Befestigungsabschnitte 5, 6, 7, 8 ausgebildet. So weisen die Nuten 9, 10, 11, 12 jeweils Bodenabschnitte 13, 14, 15, 16 auf, die den Seitenwandbereichen 17, 18, 19, 20 der Befestigungsabschnitte 5, 6, 7, 8 entsprechen. An die Bodenabschnitte 13, 14, 15, 16 schließen sich jeweils beidseitig Fasen 1724 an.
  • Das Komplementär der Fasen 1724 der Nuten 9, 10, 11, 12 bilden die Übergangsabschnitte 2532 der Befestigungsabschnitte 5, 6, 7, 8. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Fasen 1624 als ebene, in einem 45° Winkel zur Möbelbauelementebene E1 liegende Wandabschnitte gestaltet. Sie können daher bei der Fertigung des Möbelbauelements 1 direkt in Fortführung der Übergangsabschnitt 2532 hergestellt werden.
  • Bei dem in den 1a bis c gezeigten Möbelbauelement 1 sind die Befestigungsabschnitte 5, 6, 7, 8 parallel zueinander angeordnet.
  • Das in den 2a bis c dargestellte erfindungsgemäße Möbelbauelement 33 weist drei Ausnehmungen 34, 35, 36 und diesen jeweils zugeordnete Nuten 37, 38, 39, 40, 41 auf. Die Form der Nuten 37, 38, 39, 40, 41 und der die Ausnehmungen 34, 35, 36 seitlich begrenzenden Befestigungsabschnitte entspricht im Wesentlichen derjenigen des in den 1a bis c gezeigten Möbelbauelements 1.
  • Im Unterschied zu dem in den 1a bis c gezeigten Möbelbauelement 1 umfasst das in den 2a bis c gezeigte Möbelbauelement 33 ein erstes Möbelbrett 42 und ein zweites Möbelbrett 43. Das erste Möbelbrett 42 weist einen ersten Verbindungsabschnitt 44 und das zweite Möbelbrett 43 einen zweiten Verbindungsabschnitt 45 auf. Der erste Verbindungsabschnitt 44 und der zweite Verbindungsabschnitt 45 überlappen sich dabei derart, dass die äußere Kontur des Möbelbauelements nicht unterbrochen wird.
  • Die Ausnehmung 35 ist im Überlappungsbereich, d. h. im ersten Verbindungsabschnitt 44 und im zweiten Verbindungsabschnitt 45 gebildet. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel schließen sich an die Ausnehmung 35 sowohl eine im ersten Verbindungsabschnitt 44 vorhandene Nut 38 als auch eine im zweiten Verbindungsabschnitt 45 gebildete Nut 41 an.
  • Der erste Verbindungsabschnitt 44 und der zweite Verbindungsabschnitt 45 sind bezüglich der Möbelbauelementebene E2 spiegelsymmetrisch gestaltet. Die Überlappung des ersten Verbindungsabschnittes 44 und des zweiten Verbindungsabschnittes 45 ist dabei in Form einer Stufe ausgeführt.
  • Es sind allerdings auch andere Verläufe der Trennlinie zwischen erstem Möbelbrett 42 und zweitem Möbelbrett 43 möglich. So kann die Trennlinie beispielsweise als einfache Diagonale gestaltet werden. Ebenso ist es denkbar für die Trennlinie einen geschwungenen Verlauf zu wählen. Auf diese Weise kann das Möbelbauelement bzw. ein aus mehreren Möbelbauelementen zusammengesetztes Möbel an unterschiedlichste gestalterische Vorgabe und an ein möglichst harmonisches Gesamtbild angepasst werden.
  • Das zweite Möbelbrett 43 weist einen zusätzlichen Verbindungsabschnitt 46 auf, so dass das zweite Möbelbauelement 33 mit einem weiteren Möbelbrett verlängert werden kann. Der Verbindungsabschnitt 46 des zweiten Möbelbrettes 43 ist dabei in Bezug auf die Möbelbauelementebene E2 auf der gegenüberliegenden Seite des zweiten Verbindungsabschnittes 45 angeordnet. Durch diese Positionierung des Verbindungsabschnittes 46 lässt sich das zweite Möbelbrett 43 beidseitig mit einem entsprechend dem ersten Möbelbrett 42 gestalteten Möbelbrett verbinden. Es wird somit ermöglicht Möbel, beispielsweise Regalsysteme, unterschiedlicher Größe aus nur einem maximal aber drei verschiedenen Möbelbrettern herzustellen.
  • In der 3 ist ein aus erfindungsgemäßen Möbelbauelementen zusammengesetztes Möbel 47 dargestellt. Bei dem gezeigten Möbel sind zehn erfindungsgemäße Möbelbauelemente 4857 zu einem Regalsystem zusammengesteckt worden.
  • Die horizontalen Möbelbauelemente 48, 50, 52, 54 bestehen dabei entsprechend dem in den 1a bis c gezeigten Möbelbauelement aus genau einem Möbelbrett. Im Gegensatz dazu setzen sich die vertikalen Möbelbauelemente 49, 51, 53, 55, 56, 57 aus drei Möbelbrettern zusammen. Die Möbelbauelemente sind dabei jeweils aus einem Möbelbrett in Form eines Mittelstücks 51 bzw. 56 und vier gleichen Möbelbrettern 49, 53 bzw. 55, 57 in Form von Endstücken zusammengesetzt.
  • Im Ergebnis lässt sich somit in diesem Fall aus nur zwei verschiedenen Möbelbrettern ein vielseitiges und anspruchsvollen dekorativen Aufgaben gerecht werdendes Möbel zusammenstecken. Nur wenn zusätzlich Abschnitte des Regals maximal ein Fach breit oder hoch sein sollen, wird ein weiteres Möbelbrett ohne einen Verbindungsabschnitt benötigt. Im Allgemeinen werden also nur drei Möbelbretter benötigt, um ein Regalsystem mit einem festen Rastermaß zu bilden.

Claims (6)

  1. Möbelbauelement für ein Möbel, insbesondere ein Regal, Tisch oder Bett, mit mindestens einer schlitzförmigen Ausnehmung zur Aufnahme eines gleichartigen zweiten Möbelbauelements, wobei die Breite der Ausnehmung geringer als die Dicke des Möbelbauelements ist, mindestens auf einer Seite des Möbelbauelements eine sich in Fortführung der Ausnehmung erstreckende Nut vorgesehen ist und die Nut im Wesentlichen als Negativabbild eines der sich seitlich an die schlitzförmigen Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnitte ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelbauelement ein erstes Möbelbrett mit einem ersten Verbindungsabschnitt und mindestens ein zweites Möbelbrett mit einem zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, wobei sich erster Verbindungsabschnitt und zweiter Verbindungsabschnitt überlappen, wobei die schlitzförmige Ausnehmung im ersten und zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist, und wobei die Nut im ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitt gebildet ist.
  2. Möbelbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut einen Wandabschnitt aufweist, der einen Winkel zwischen 10° und 80°, insbesondere zwischen 30° und 60°, mit der Möbelbauelementebene einschließt.
  3. Möbelbauelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich seitlich an die Ausnehmung anschließenden Befestigungsabschnitte parallel oder aufeinander zu laufend ausgebildet sind.
  4. Möbelbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt spiegelsymmetrisch zur Möbelbauelementebene ausgebildet sind.
  5. Möbelbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Möbelbrett am dem zweiten Verbindungsabschnitt gegenüberliegenden Ende einen weiteren Verbindungsabschnitt aufweist.
  6. Möbelbauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Verbindungsabschnitt bezogen auf die Möbelbauelementebene auf der gleichen oder der anderen Seite des zweiten Verbindungsabschnittes angeordnet ist.
DE102010004603.5A 2010-01-13 2010-01-13 Möbelbauelement für ein Möbel Active DE102010004603B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102010004603.5A DE102010004603B4 (de) 2010-01-13 2010-01-13 Möbelbauelement für ein Möbel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102010004603.5A DE102010004603B4 (de) 2010-01-13 2010-01-13 Möbelbauelement für ein Möbel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102010004603A1 DE102010004603A1 (de) 2011-07-14
DE102010004603B4 true DE102010004603B4 (de) 2015-10-29

Family

ID=44313104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102010004603.5A Active DE102010004603B4 (de) 2010-01-13 2010-01-13 Möbelbauelement für ein Möbel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102010004603B4 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8200459U1 (de) * 1981-01-13 1982-09-02 Société Anonyme Butzbois, 67190 Mutzig Moebelstueck mit regalcharakter
DE29515467U1 (de) * 1995-09-28 1995-12-07 Jahn, Holger, 70376 Stuttgart Regal

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10218855B4 (de) 2002-04-26 2004-02-26 Kronotec Ag Plattenförmiges Bauelement

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8200459U1 (de) * 1981-01-13 1982-09-02 Société Anonyme Butzbois, 67190 Mutzig Moebelstueck mit regalcharakter
DE29515467U1 (de) * 1995-09-28 1995-12-07 Jahn, Holger, 70376 Stuttgart Regal

Also Published As

Publication number Publication date
DE102010004603A1 (de) 2011-07-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2530453A1 (de) Eckkonstruktion
EP3589800A2 (de) Modulares haltesystem für sicherungsbaugruppen
DE2126955A1 (de) Beschlag zum Zusammenfügen von zwei und mehr aufeinander senkrecht stehenden Wänden, insbesondere von plattenförmigen Möbelwänden
EP2348920B1 (de) Baukasten
DE102010004603B4 (de) Möbelbauelement für ein Möbel
DE3333636A1 (de) Bauelementensatz mit aus holz oder einem holzwerkstoff bestehenden bauelementen zum aufbau von schrankwaenden
EP1936055A2 (de) Profil für Profilsysteme
EP4114150A1 (de) Erweiterungsbausatz
EP0275001B1 (de) Transportgestell für Karosseriebestandteile
EP3130716B1 (de) Wandbauplatte und wandbausystem für den messebau
EP3730709A1 (de) Wandelement für einen holzrahmenbau
EP1321072A1 (de) Element zum Aufbau eines Gestells, eines Möbels, einer Säule oder dergleichen
DE202012008659U1 (de) Lösbare Verbindung zwischen T-förmig aufeinandertreffenden Profilen
DE102011000546A1 (de) Verbindungssystem, insbesondere für Möbel
DE102019108314B4 (de) Freistehendes, schraubenloses Möbel
DE202004021481U1 (de) Verwendung von Hohlprofilen aus Pappe, Karton oder Hartpapier zur Herstellung von Möbeln
DE102017008168A1 (de) Displayelement für warentragende Displays und Verfahren zur Herstellung eines warentragenden Displays
DE19801164B4 (de) Holztreppe
DE202015101420U1 (de) Eckmontagesatz
AT525590A1 (de) Verbindungselement
CH704095A2 (de) Lösbare Verbindung.
EP1652451A1 (de) Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Tischbeins mit wenigstens einer Zarge
DE20214202U1 (de) Modulares, selbsttragendes Wandpaneel
DE20214333U1 (de) Haupt-Nebenträger-Anschluss
DE29909274U1 (de) Verbindung zwischen Platten

Legal Events

Date Code Title Description
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final