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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde.
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Stand der Technik
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Additive Herstellungsverfahren bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren. So ermöglichen beispielsweise additive Herstellungsverfahren die Herstellung von Formen, die mit herkömmlichen Verfahren nicht gefertigt werden könnten. Darüber hinaus ermöglicht ein additives Herstellungsverfahren einen Anpassungsgrad, der mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht erreichbar wäre.
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Viele durch additive Herstellungsverfahren hergestellte Gegenstände sind jedoch nicht unmittelbar nach Abschluss der additiven Herstellung ausreichend stark und erfordern weitere Prozessschritte wie Aushärten, um den Gegenstand für seinen Verwendungszweck zu härten und zu verfestigen.
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Vor dem Aushärten kann der Gegenstand ziemlich weich sein und somit kann seine Form während des Aushärtungsprozesses noch verändert werden, entweder absichtlich oder unabsichtlich. Der Gegenstand muss daher während des Aushärtungsprozesses durch eine tragende Struktur wie eine Form oder eine Vorrichtung gestützt werden.
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Häufig kann ein Gegenstand in verschiedenen Größen produziert werden. So kann beispielsweise eine Zwischensohle für einen Schuh für verschiedene Schuhgrößen hergestellt werden. Derzeit ist es notwendig, für jede Gegenstandsgröße eine bestimmte Tragkonstruktion zu haben. Dies erhöht den Lagerbestand in einer Produktionsstätte sowie die Komplexität des Aushärtungsverfahrens.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Form bereitzustellen, die zur Behandlung verschiedener Größen eines Gegenstands verwendet werden kann, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Verbesserung der Behandlungsmethoden für einen Gegenstand bereitzustellen, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese Aufgaben werden durch ein Verfahren und eine Form gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, umfassend: (a) Bereitstellen einer Form, umfassend einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, wobei der Kontaktabschnitt mindestens eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche umfasst; (b) Einstellen einer Länge des Kontaktabschnitts und / oder Einstellen einer Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche; (c) Anordnen des Gegenstands auf der Form, um den Kontaktabschnitt zu kontaktieren; und (d) Aushärten des Gegenstands.
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Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht es daher, eine einzige Form für eine Reihe von verschiedenen Größen eines Gegenstands zu verwenden, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde. Daher ist es nicht notwendig, für jede Größe eine Form vorzusehen, was den erforderlichen Lagerbestand reduziert und die Effizienz der Behandlungsmethode verbessert.
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Der Begriff „additive Herstellungsverfahren“ hat seine konventionelle Bedeutung. Das heißt, ein additives Herstellungsverfahren ist jede Technik, die ein additives Formprinzip anwendet und dadurch physikalische 3D-Geometrien durch sukzessives Hinzufügen von Material erzeugt. Additive Herstellungsverfahren umfassen 3D-Druck und Techniken, die manchmal auch als Rapid Prototyping bezeichnet werden. Insbesondere umfassen additive Herstellungsverfahren Techniken wie Lasersintern, direktes Metall-Lasersintern, selektives Laserschmelzen, FDM® (Fused Deposition Modeling), Fused Filament Herstellung und Stereolithographie.
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Ein „Kontaktabschnitt“ der Form ist konfiguriert, um den Gegenstand zu kontaktieren. Es ist jedoch zu verstehen, dass der Gegenstand keinen zusammenhängenden Kontakt mit der Form über den gesamten Kontaktabschnitt erfordert. Insbesondere kann sich eine Länge des Kontaktabschnitts ändern, ohne eine Länge der Form zu ändern.
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Eine „Höhe“ kann in Bezug auf die Schwerkraftrichtung bestimmt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass eine Höhe ein Abstand zwischen der ersten Oberfläche und der zweiten Oberfläche im Allgemeinen ist. In diesem Fall kann der Gegenstand beispielsweise durch einen Klemmmechanismus fixiert werden. Wenn die erste Oberfläche und die zweite Oberfläche nicht parallel zueinander sind, ist eine durchschnittliche Höhe als Höhe im Sinne der vorliegenden Erfindung anzunehmen.
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Das Aushärten des Gegenstands kann das Erwärmen des Gegenstands umfassen. Das Erwärmen des Gegenstands ist eine einfache und effektive Methode, um ihn auszuhärten. Das Erwärmen kann in einem Ofen durchgeführt werden.
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Die Form kann eine Antihaftbeschichtung umfassen. Eine Antihaftbeschichtung verhindert, dass der Gegenstand an der Form haftet und verhindert somit eine Beschädigung des Gegenstands während des Verfahrens. Eine Antihaftbeschichtung kann beispielsweise Polytetrafluorethylen (PTFE), auch bekannt als Teflon®, umfassen.
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Der Gegenstand kann zumindest teilweise durch ein Stereolithographieverfahren hergestellt worden sein. Stereolithographie ermöglicht eine Auflösung, die mit anderen additiven Herstellungsverfahren nicht erreicht werden kann. Stereolithographisch hergestellte Gegenstände können jedoch unmittelbar nach Abschluss der stereolithografischen Produktion besonders weich und zerbrechlich sein. Diese profitieren daher besonders von dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Der Gegenstand kann ein Sohlenelement für ein Schuhwerk umfassen. Ein Sohlenelement ist entscheidend für den Tragekomfort eines Schuhwerks. Ein Schuhwerk kann ein Schuh sein, wie beispielsweise ein Laufschuh, ein Fußballschuh, ein Wanderschuh, ein Wanderstiefel, ein Golfschuh, ein Tennisschuh usw. Die Dämpfungseigenschaften eines Sohlenelements sind besonders wichtig für sportliche Anwendungen. Additive Herstellungsverfahren ermöglichen neue Schlafsäle und Formen von Sohlenelementen, die mit herkömmlichen Methoden nicht erreicht werden könnten. Ein Sohlenelement unterliegt aber auch einem erheblichen Verschleiß und muss daher so ausgehärtet und gehärtet werden, dass es für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet ist. Außerdem muss ein Sohlenelement in verschiedenen Größen hergestellt werden. Daher ist das vorliegende Verfahren besonders vorteilhaft für einen Gegenstand, der ein Sohlenelement umfasst. Das Sohlenelement kann beispielsweise ein Zwischensohlenelement umfassen, das für die Dämpfungseigenschaften des Schuhwerks entscheidend ist.
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Das Verfahren kann Einstellen einer Länge des Kontaktabschnitts umfassen, wobei die erste Oberfläche und die zweite Oberfläche in Bezug aufeinander beweglich sein können, und Einstellen der Länge des Kontaktabschnitts kann Bewegen der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche umfassen. In diesem Fall kann eine Länge der Forms unverändert bleiben. Der Gesamtflächenbedarf der Form bleibt daher unverändert und ermöglicht eine platzsparende Lagerung.
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Das Verfahren kann ferner Einstellen eines ersten Winkels zwischen der ersten Oberfläche und der zweiten Oberfläche umfassen. Somit kann auch die Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche angepasst werden. Bei einigen Artikeln erfordern unterschiedliche Größen des Gegenstands einen anderen ersten Winkel. Daher ermöglicht dieses Verfahren eine optimale Unterstützung in diesen Fällen.
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Das Verfahren kann ferner Anordnen der ersten Oberfläche zum Kontaktieren eines Fersenabschnitts des Sohlenelements und Anordnen der zweiten Oberfläche zum Kontaktieren eines Mittelfußabschnitts des Sohlenelements umfassen. Daher ermöglicht das Verfahren Einstellen des Winkels zwischen Fersenabschnitt und Mittelfußabschnitt des Sohlenelements. Die Erfinder haben festgestellt, dass für einen optimalen Tragekomfort dieser Winkel für verschiedene Größen des Sohlenelements geändert werden sollte. Ein Winkel zwischen einem Zehenabschnitt und einem Mittelfußabschnitt des Sohlenelements kann für verschiedene Größen des Sohlenelements identisch sein.
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Der Kontaktabschnitt kann ferner eine dritte Oberfläche umfassen, wobei die dritte Oberfläche in einem dritten Winkel mit der zweiten Oberfläche steht, wobei das Verfahren ferner Einstellen des dritten Winkels umfasst. Daher ermöglicht das Verfahren eine spezifischere Anpassung an verschiedene Größen des Gegenstands. So kann beispielsweise die dritte Oberfläche konfiguriert werden, um einen Zehenabschnitt eines Sohlenelements zu berühren. Wenn also ein Winkel zwischen einem Zehenabschnitt und einem Mittelfußabschnitt des Sohlenelements für verschiedene Größen des Sohlenelements nicht identisch ist, kann das Verfahren hierfür angepasst werden.
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Die Form kann mindestens ein erstes austauschbares Element umfassen, das eine erste Höhe umfasst. Die Erfinder haben festgestellt, dass dies eine einfache und schnelle Möglichkeit bietet, eine Länge des Kontaktabschnitts einzustellen und/oder eine Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche einzustellen. Die Form kann eine beliebige Anzahl von austauschbaren Elementen umfassen, wie z.B. eins, zwei, drei, vier, fünf, etc.
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Die Form kann eine Flächendichte der austauschbaren Elemente von mindestens einem austauschbaren Element pro Quadratzentimeter umfassen. In anderen Ausführungsformen kann die Form eine Flächendichte austauschbarer Elemente von mindestens 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 oder 20 austauschbaren Elementen pro Quadratzentimeter umfassen. Dadurch kann eine hohe Auflösung bei der Anpassung der Form an verschiedene Gegenstandsgrößen erreicht werden.
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Das Einstellen der Länge des Kontaktabschnitts und/oder das Einstellen der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche kann Ersetzen des ersten austauschbaren Elements durch ein zweites austauschbares Element umfassen, wobei das zweite austauschbare Element eine zweite Höhe umfasst, die sich von der ersten Höhe des ersten austauschbaren Elements unterscheidet. Dies ermöglicht eine besonders einfache und vielseitige Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche.
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Das erste austauschbare Element kann an einer ersten Position auf der Form angeordnet sein und Einstellen der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche kann umfassen, Bewegen des ersten austauschbaren Elements von der ersten Position in eine zweite Position auf der Form. Dies ermöglicht eine besonders einfache und vielseitige Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche. Dies kann alternativ oder zusätzlich zum Ersetzen des ersten austauschbaren Elements durch das zweite austauschbare Element erfolgen.
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Das erste austauschbare Element kann ein erster Stift sein und / oder das zweite austauschbare Element kann ein zweiter Stift sein und die Form kann mindestens eine Aussparung umfassen, die konfiguriert ist, um den ersten Stift oder den zweiten Stift zu halten. Auf diese Weise kann das erste und/oder zweite austauschbare Element einfach und wiederholt mehrmals ausgetauscht werden.
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Die Form kann mindestens ein vertikal verschiebbares Element in einer vertikalen Position umfassen und Einstellen der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche kann umfassen Einstellen der vertikalen Position des vertikal verschiebbaren Elements. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und einfache Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche.
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Die Form kann eine beliebige Anzahl von vertikal verschiebbaren Elementen umfassen, wie beispielsweise eins, zwei, drei, vier, fünf usw.
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Die Form kann eine Flächendichte von vertikal verschiebbaren Elementen von mindestens einem austauschbaren Element pro Quadratzentimeter umfassen. In anderen Ausführungsformen kann die Form eine Flächendichte austauschbarer Elemente von mindestens 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 oder 20 austauschbaren Elementen pro Quadratzentimeter umfassen. Dadurch kann eine hohe Auflösung bei der Anpassung der Form an verschiedene Gegenstandsgrößen erreicht werden.
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Das vertikal verschiebbare Element kann ein erster Stift sein, die Form kann mindestens eine Aussparung umfassen, die konfiguriert ist, um den ersten Stift zu halten, und Einstellen der vertikalen Position des vertikal verschiebbaren Elements kann umfassen Bewegen des ersten Stiftes vertikal innerhalb der Aussparung. Auf diese Weise kann das vertikal verschiebbare Element leicht und mehrfach vertikal verschoben werden.
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Die Erfindung betrifft ferner eine Form zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, umfassend: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche, (b) wobei die erste Oberfläche in einer Höhe relativ zu der zweiten Oberfläche angeordnet ist, und (c) wobei eine Länge des Kontaktabschnitts einstellbar ist und / oder wobei die Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche einstellbar ist.
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Die Begriffe „additive Herstellungsverfahren“, „Kontaktabschnitt“ und „Höhe“ sind wie für das entsprechende Verfahren zu verstehen.
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Die Form gemäß dieser Erfindung kann für eine Reihe von verschiedenen Größen eines Gegenstands verwendet werden, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde. Daher ist es nicht notwendig, für jede Größe eine Form vorzusehen, was den erforderlichen Bestand reduziert und die Effizienz des Behandlungsverfahrens verbessert.
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Die Form kann ferner eine Antihaftbeschichtung umfassen. Eine Antihaftbeschichtung verhindert, dass der Gegenstand an der Form haftet und verhindert somit eine Beschädigung des Gegenstands während des Verfahrens. Eine Antihaftbeschichtung kann beispielsweise Polytetrafluorethylen (PTFE), auch bekannt als Teflon®, umfassen.
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Die erste Oberfläche und die zweite Oberfläche können gegeneinander beweglich sein.
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In diesem Fall kann eine Länge der Form unverändert bleiben. Der Gesamtflächenbedarf der Form bleibt daher unverändert und ermöglicht eine platzsparende Lagerung.
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Ein erster Winkel zwischen der ersten Oberfläche und der zweiten Oberfläche kann einstellbar sein. Somit kann auch die Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche angepasst werden. Bei einigen Artikeln erfordern unterschiedliche Größen des Gegenstands einen anderen ersten Winkel. Daher ermöglicht die Form in diesen Fällen eine optimale Unterstützung.
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Die Form kann ein Scharnier umfassen, das die erste Oberfläche und die zweite Oberfläche zum Einstellen des ersten Winkels verbindet. Unter einem Scharnier versteht man jeden Mechanismus, der eine relative Drehung der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche ermöglicht.
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Der Kontaktabschnitt kann ferner eine dritte Oberfläche umfassen, wobei die dritte Oberfläche in einem dritten Winkel zu der zweiten Oberfläche steht und wobei der dritte Winkel einstellbar ist. Daher ermöglicht die Form eine spezifischere Anpassung an verschiedene Größen des Gegenstands. So kann beispielsweise die dritte Oberfläche konfiguriert werden, um einen Zehenabschnitt eines Sohlenelements zu berühren. Wenn also ein Winkel zwischen einem Zehenabschnitt und einem Mittelfußabschnitt des Sohlenelements für verschiedene Größen des Sohlenelements nicht identisch ist, ermöglicht die Form das Verfahren dafür anzupassen.
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Die Form kann ferner mindestens ein erstes austauschbares Element umfassen, das eine erste Höhe umfasst. Die Erfinder haben festgestellt, dass dies eine einfache und schnelle Möglichkeit bietet, eine Länge des Kontaktabschnitts einzustellen und/oder eine Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche einzustellen. Die Form kann eine beliebige Anzahl von austauschbaren Elementen umfassen, wie z.B. ein, zwei, drei, vier, fünf, etc.
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Die Länge des Kontaktabschnitts kann einstellbar sein und / oder die Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche kann durch Ersetzen des ersten austauschbaren Elements durch ein zweites austauschbares Element eingestellt werden, wobei das zweite austauschbare Element eine zweite Höhe umfasst, die sich von der ersten Höhe des ersten austauschbaren Elements unterscheidet. Dies ermöglicht eine besonders einfache und vielseitige Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche.
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Die Form kann eine Flächendichte der austauschbaren Elemente von mindestens einem austauschbaren Element pro Quadratzentimeter umfassen. In anderen Ausführungsformen kann die Form eine Flächendichte austauschbarer Elemente von mindestens 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 oder 20 austauschbaren Elementen pro Quadratzentimeter umfassen. Dadurch kann eine hohe Auflösung bei der Anpassung der Form an verschiedene Gegenstandsgrößen erreicht werden.
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Das erste austauschbare Element kann an einer ersten Position auf der Form angeordnet sein und die Länge des Kontaktabschnitts und/oder die Höhe der ersten Oberfläche relativ zu der zweiten Oberfläche kann durch Bewegen des ersten austauschbaren Elements von der ersten Position in eine zweite Position auf der Form eingestellt werden. Dies ermöglicht eine besonders einfache und vielseitige Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche. Dies kann alternativ oder zusätzlich zum Ersetzen des ersten austauschbaren Elements durch das zweite austauschbare Element möglich sein.
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Das erste austauschbare Element kann ein erster Stift sein und / oder das zweite austauschbare Element kann ein zweiter Stift sein. Die Form kann mindestens eine Aussparung umfassen, die konfiguriert ist, um den ersten Stift oder den zweiten Stift zu halten. Die Form kann mindestens eine erste und eine zweite Aussparung umfassen, die konfiguriert sind, um den ersten Stift oder den zweiten Stift zu halten. Die erste Aussparung kann die erste Position definieren, während die zweite Aussparung die zweite Position definieren kann. Auf diese Weise kann das erste und/oder zweite austauschbare Element einfach und mehrfach wiederholt ausgetauscht werden.
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Die Form kann ferner mindestens ein vertikal verschiebbares Element in einer vertikalen Position zum Einstellen der Länge des Kontaktabschnitts und / oder zum Einstellen der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche umfassen. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und einfache Einstellung der Länge des Kontaktabschnitts und/oder der Höhe der ersten Oberfläche relativ zur zweiten Oberfläche.
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Das vertikal verschiebbare Element kann ein erster Stift sein, die Form kann ferner mindestens eine Aussparung umfassen, die konfiguriert ist, um den ersten Stift zu halten, aber es ermöglicht, den ersten Stift vertikal innerhalb der Aussparung zu bewegen. Auf diese Weise kann das vertikal verschiebbare Element leicht und mehrfach vertikal verschoben werden.
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Die Form kann ferner einen Klemmmechanismus umfassen, um den ersten Stift an einer gewünschten vertikalen Position innerhalb der Aussparung zu fixieren. Dadurch wird eine unbeabsichtigte vertikale Verschiebung des ersten/zweiten Stiftes beim Belasten verhindert.
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Figurenliste
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Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren näher beschrieben. Diese Figuren zeigen:
- 1-A-B: eine beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 2: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 3A-C: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein vertikal verschiebbares Element umfasst;
- 4A-C: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein vertikal verschiebbares Element umfasst;
- 5A-C: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, umfassend ein erstes austauschbares Element;
- 6A-C: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, umfassend ein erstes austauschbares Element;
- 7A-B: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, umfassend ein erstes austauschbares Element;
- 8A-C: eine weitere beispielhafte Form gemäß der vorliegenden Erfindung, umfassend ein erstes austauschbares Element; und
- 9: ein beispielhaftes Schuhwerk.
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Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
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Im Folgenden werden nur einige Ausführungsformen der Erfindung ausführlich beschrieben. Es ist zu verstehen, dass diese beispielhaften Ausführungsformen auf verschiedene Weise modifiziert und miteinander kombiniert werden können, wann immer sie kompatibel sind, und dass bestimmte Merkmale weggelassen werden können, soweit sie verzichtbar erscheinen.
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Die 1A-B zeigen eine beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. 1A zeigt nur die Form 10, während 1B schematisch einen auf der Form 10 angeordneten Gegenstand darstellt. Die beispielhafte Form 10 dient zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, und umfasst: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche 11 und eine zweite Oberfläche 12, (b) wobei die erste Oberfläche 11 in einer Höhe relativ zur zweiten Oberfläche 12 angeordnet ist, und (c) wobei eine Länge des Kontaktabschnitts einstellbar ist. In diesem Beispiel ist eine Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12 nicht einstellbar.
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Die zweite Oberfläche 12 ist auf einem beweglichen Abschnitt 15 angeordnet, der relativ zu der ersten Oberfläche der Form 10 beweglich ist.
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In diesem Beispiel ist der Gegenstand ein Zwischensohlenelement 43 für ein Schuhwerk und umfasst eine gekrümmte Unterseite (nicht dargestellt) in einem Zehenabschnitt 50. Die erste Oberfläche 11 der Form 10 ist gekrümmt, um die gekrümmte Oberfläche des Zwischensohlenelements 43 optimal zu stützen. Die erste Oberfläche 11 ist konfiguriert, um eine Zehenfeder (toe spring) des Zwischensohlenelements 43 zu definieren, ähnlich wie bei dem in 9 dargestellten Schuhwerk. Die zweite Oberfläche 12 ist konfiguriert, um einen Fersenlift (heel lift) des Zwischensohlenelements 43 ähnlich wie für das in 9 dargestellte Schuhwerk zu definieren. Obwohl in dem in 1B gezeigten Beispiel zur Veranschaulichung nur eine einzige Zwischensohle dargestellt ist, können auf der Form 10 zwei oder mehr Zwischensohlen angeordnet sein.
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Die erste Oberfläche 11 und die zweite Oberfläche 12 sind gegeneinander beweglich. In diesem Fall kann eine Länge der Form 10 unverändert bleiben. Ein seitlicher Abstand zwischen der ersten Oberfläche 11 und der zweiten Oberfläche 12 kann mittels eines Längenverstellmechanismus 13 festgelegt werden, der in diesem Fall eine Schraube umfasst. Ein Maßstab 14 dient zum Einstellen einer bestimmten Länge des Kontaktabschnitts.
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Die Form 10 umfasst eine Antihaftbeschichtung, die PTFE umfasst.
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2 zeigt eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die beispielhafte Form 10 dient zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, umfassend: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche 11 und eine zweite Oberfläche 12, (b) wobei die erste Oberfläche 11 in einer Höhe relativ zu der zweiten Oberfläche 12 angeordnet ist, und (c) wobei die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12 einstellbar ist.
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Ein erster Winkel 22 zwischen der ersten Oberfläche 11 und der zweiten Oberfläche 12 ist einstellbar. Die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12 kann somit ebenfalls angepasst werden. Die Form 10 umfasst ein Scharnier 21, das die erste Oberfläche 11 und die zweite Oberfläche 12 verbindet, um den ersten Winkel 22 einzustellen. Der erste Winkel 22 kann mit einer Schraube, die die Ausrichtung des Scharniers 21 fixiert, auf einen bestimmten Wert fixiert werden. In anderen Ausführungsformen kann der Kontaktabschnitt ferner eine dritte Oberfläche umfassen, wobei die dritte Oberfläche in einem dritten Winkel zu der zweiten Oberfläche 12 steht und wobei der dritte Winkel einstellbar ist.
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3A-C zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein vertikal verschiebbares Element 33 umfasst. Die beispielhafte Form 10 dient zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, umfassend: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche 11 und eine zweite Oberfläche 12, (b) wobei die erste Oberfläche 11 in einer Höhe relativ zu der zweiten Oberfläche 12 angeordnet ist, und (c) wobei die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12 einstellbar ist.
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Die Form 10 umfasst ferner ein vertikal verschiebbares Element 33 an einer vertikalen Position zum Einstellen der Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12. Die vertikale Position ist in den einzelnen 3A-C unterschiedlich. Das vertikal verschiebbare Element 33 ist ein erster Stift, die Form 10 umfasst ferner eine erste Aussparung 32, die konfiguriert ist, um den ersten Stift zu halten, aber es ermöglicht, den ersten Stift vertikal innerhalb der ersten Aussparung 32 zu bewegen. Obwohl der erste Stift in diesem Beispiel einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat, kann jede Querschnittsform, ob regelmäßig oder unregelmäßig, für jeden Stift möglich sein.
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Die Form 10 umfasst ferner einen Klemmmechanismus 31, um den ersten Stift an einer gewünschten vertikalen Position innerhalb der ersten Aussparung 32 zu fixieren. In diesem Beispiel umfasst der Klemmmechanismus ein Gewinde, in das eine Schraube eingesetzt wird. Die Schraube wird gegen den ersten Stift angezogen, um ihn in einer gewünschten vertikalen Position zu fixieren.
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3A zeigt den ersten Stift in einer ersten vertikalen Position. In 3B befindet sich der erste Stift in einer zweiten vertikalen Position, die höher ist als die in 3A dargestellte erste vertikale Position. In 3C befindet sich der erste Stift in einer dritten vertikalen Position, die niedriger ist als die in 3A dargestellte erste vertikale Position.
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4A-C zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die eine Vielzahl von vertikal verschiebbaren Elementen umfasst. Die Form 10 dient zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, und umfasst: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche 11 und eine zweite Oberfläche 12, (b) wobei die erste Oberfläche 11 in einer Höhe relativ zu der zweiten Oberfläche 12 angeordnet ist, und (c) wobei eine Länge des Kontaktabschnitts einstellbar ist und die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12 einstellbar ist.
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Die Form 10 umfasst eine Anzahl von vertikal verschiebbaren Elementen, die jeweils an einer entsprechenden vertikalen Position angeordnet sind. Die Form 10 umfasst eine Flächendichte von vertikal verschiebbaren Elementen von einem vertikal verschiebbaren Element pro Quadratzentimeter.
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Einige beispielhafte vertikal verschiebbare Elemente sind mit 33a-c gekennzeichnet. Jedes vertikal verschiebbare Element 33a-c ist ein Stift und die Form 10 umfasst ferner eine entsprechende Aussparung für jeden Stift, die es ermöglicht, jeden Stift vertikal in seiner entsprechenden Aussparung zu bewegen.
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Die erste Konfiguration der Form 10, wie in 4A dargestellt, stützt einen ersten Gegenstand, der durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde. In diesem Beispiel ist der erste Gegenstand eine Zwischensohle 35a für ein Schuhwerk. Die Zwischensohle 35a ist insbesondere mit den Stiften 33b und 33c in Kontakt, die die erste Oberfläche 11 bzw. die zweite Oberfläche 12 bilden. Insbesondere ist die Zwischensohle nicht in Kontakt mit dem Stift 33a, der in der Aussparung 32a angeordnet ist.
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Die zweite Konfiguration der Form 10, wie in 4B dargestellt, stützt eine größere Zwischensohle 35b für ein Schuhwerk. Der Stift 33a wurde gegenüber der in 4A dargestellten vertikalen Position angehoben.
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Die Zwischensohle 35b bleibt insbesondere mit den Stiften 33b und 33c in Kontakt, die die erste Oberfläche 11 bzw. die zweite Oberfläche 12 bilden. Im Vergleich zur ersten Konfiguration in 4A ist der Stift 33a vertikal angehoben worden. Somit steht die Zwischensohle 35b nun in Kontakt mit dem Stift 33a, der in der Aussparung 32a angeordnet ist. Die erste Oberfläche 11 der Form 10 wird nun durch den Stift 33a gebildet. Daher wird die Länge des Kontaktabschnitts in der zweiten Konfiguration im Vergleich zur ersten Konfiguration erhöht. Stift 33a in der zweiten Konfiguration ist ebenfalls in einer höheren vertikalen Position als Stift 33b in der ersten oder zweiten Konfiguration. Daher wird die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12 in der zweiten Konfiguration gegenüber der ersten Konfiguration erhöht.
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Eine dritte Konfiguration der Form 10 ist in 4C dargestellt. Im Vergleich zur zweiten Konfiguration in 4B wurde der Stift 33a weiter vertikal angehoben. Daher wird die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12 erhöht in der dritten Konfiguration relativ zur zweiten Konfiguration. In diesem Beispiel ist die erste Oberfläche 11 angeordnet, um einen Fersenabschnitt der Zwischensohle zu berühren, und die zweite Oberfläche 12 ist angeordnet, um einen Mittelfußabschnitt des Sohlenelements 35c zu berühren. Dadurch kann der Winkel zwischen Fersenabschnitt und Mittelfußabschnitt, der auch als Fersenlift bezeichnet wird, der Zwischensohle eingestellt werden.
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Die 5B-C zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein erstes austauschbares Element umfasst. Die Form 10 dient zur Behandlung eines Gegenstands, der zumindest teilweise durch ein additives Herstellungsverfahren hergestellt wurde, und umfasst: (a) einen Kontaktabschnitt, der konfiguriert ist, um den Gegenstand zu kontaktieren, umfassend mindestens eine erste Oberfläche 11 und eine zweite Oberfläche 12, (b) wobei die erste Oberfläche 11 in einer Höhe relativ zu der zweiten Oberfläche 12 angeordnet ist, und (c) wobei die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12 einstellbar ist.
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5A zeigt eine Form 10 mit einer Vielzahl von Aussparungen 32a-32p zum Halten eines Stiftes. 5B zeigt eine Form 10, die ferner einen Stift 34a mit einer ersten Höhe umfasst. Der Stift 34a wird vollständig in die Aussparung 32k eingeführt. Die obere Oberfläche des Stiftes 34a umfasst die erste Oberfläche 11. Der Stift 34a ist austauschbar und wurde in 5C durch den Stift 34b ersetzt, der eine zweite Höhe umfasst, die größer als die erste Höhe ist. Die Oberseite des Stiftes 34b umfasst nun die erste Oberfläche 11. Daher ist die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zu der zweiten Oberfläche 12 in 5C im Vergleich zu 5B erhöht.
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Die 6A-C zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die eine Vielzahl von austauschbaren Elementen umfasst. 6A-C sind analog zu 4A-C, mit der Ausnahme, dass sich letztere auf ein vertikal verschiebbares Element beziehen. In den in 6A-C dargestellten Beispielen ist der in 6A-C dargestellte Stift 34a austauschbar und wird durch einen höheren Stift ersetzt, d.h. mit einer größeren Höhe 34d in 6B und durch einen noch höheren Stift 34e in 6C, anstatt die vertikale Position des vertikal verschiebbaren Stiftes 33a gemäß 4A-C einzustellen. Wie für das in 4A-C dargestellte Beispiel, ermöglicht die in 6A-C dargestellte beispielhafte Form 10 das Einstellen einer Länge des Kontaktabschnitts der Form 10 und der Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12.
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7A-B zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein erstes austauschbares Element umfasst. Die 7A-B sind analog zu den 5A-B, mit der Ausnahme, dass im letzteren Fall der in 5B gezeigte Stift 34a in 5C durch den Stift 34b ersetzt wurde, der eine zweite Höhe umfasst, die größer als die erste Höhe des Stiftes 34a ist. In dem in 7A-B gezeigten Beispiel ist der austauschbare Stift 34k vollständig in die Aussparung 32k in 7A eingesetzt. In 7B wurde der austauschbare Stift 34k in die Aussparung 32j bewegt. Daher wird in 7B eine Länge des Kontaktabschnitts der Form 10 gegenüber 7A vergrößert.
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Die 8A-C zeigen eine weitere beispielhafte Form 10 gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein erstes austauschbares Element umfasst. Die 8A-C sind analog zu den 6A-C, mit der Ausnahme, dass im letzteren Fall der in 6A gezeigte Stift 34a durch einen höheren Stift 34d in 6B und durch einen noch höheren Stift 34e in 6C ersetzt wird. In 8A ist der Stift 34b vollständig in die Aussparung 32b eingesetzt.
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In 8B wurde der Stift 34b in die Aussparung 32a bewegt. Daher wird die Länge des Kontaktabschnitts der Form 10 in 8B im Vergleich zu 8A vergrößert.
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In 8C wurde der Stift 34c in die Aussparung 32a aus der Aussparung 32c verschoben, wie in 8A dargestellt. Daher wird die Länge des Kontaktabschnitts der Form 10 in 8C im Vergleich zu 8A erhöht. Außerdem umfasst Stift 34c nun die erste Oberfläche 11. Daher wurde die Höhe der ersten Oberfläche 11 relativ zur zweiten Oberfläche 12 in 8C im Vergleich zu 8A erhöht.
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9 zeigt ein beispielhaftes Schuhwerk 41. Das beispielhafte Schuhwerk 41 ist ein Laufschuh 41. Der Laufschuh 41 umfasst ein Oberteil 42, eine stereolithographisch hergestellte Zwischensohle 43 und eine Laufsohle 44, die an der Zwischensohle befestigt ist. Die Zwischensohle 43 umfasst eine obere Oberfläche 51 und eine untere Oberfläche 52, wobei die obere Oberfläche 51 konfiguriert ist, um in der Nähe des Oberteils 42 angeordnet zu werden, in diesem Fall ist die obere Oberfläche 51 der Zwischensohle 43 an dem Oberteil 42 befestigt. Die untere Oberfläche 52 ist so konfiguriert, dass sie in der Nähe der Laufsohle 44 angeordnet ist, in diesem Fall ist die untere Oberfläche 52 der Zwischensohle 43 an der Laufsohle 44 befestigt. Ein Winkel 46, der zwischen dem Fersenabschnitt 48 und dem Mittelfußabschnitt 49 gebildet wird, wird als Fersenlift bezeichnet. Ein Winkel 47, der zwischen dem Zehenabschnitt 50 und dem Mittelfußabschnitt 49 gebildet wird, wird als Zehenfeder bezeichnet. In diesem Beispiel umfassen der Fersenabschnitt 48 und der Zehenabschnitt 50 der Zwischensohle 43 eine ebene untere Oberfläche 52, so dass der Fersenlift 46 und / oder die Zehenfeder 47 durch jeweils nur einen Winkel gekennzeichnet sind. Es ist aber auch möglich, dass der Fersenabschnitt 48 und / oder der Zehenabschnitt 50 der Zwischensohle 43 gekrümmt sind.
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Es ist zu beachten, dass sich die Begriffe Fersenlift und Zehenfeder im Allgemeinen auf die oben beschriebenen Winkel beziehen, die von einer unteren Oberfläche 52 der Zwischensohle 43 anstatt der unteren Oberfläche 53 der Laufsohle 44 gebildet werden. In diesem Beispiel umfasst die Laufsohle 44 eine im Wesentlichen gleichmäßige Dicke über ihre gesamte Länge, so dass ein durch die Laufsohle 44 gebildeter Winkel mit dem Boden 45 in einem Fersenabschnitt 48 im Wesentlichen dem Fersenlift 46 entspricht und ein durch die Laufsohle 44 gebildeter Winkel mit dem Boden 45 in einem Zehenabschnitt 50 im Wesentlichen der Zehenfeder 47 entspricht.
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Die Zwischensohle 43 wurde auf einer Form wie hierin beschrieben angeordnet, in einem Ofen platziert, erwärmt und somit ausgehärtet und dann an der Laufsohle 44 befestigt.
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Bezugszeichenliste
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- 10:
- Form
- 11:
- erste Oberfläche
- 12:
- zweite Oberfläche
- 13:
- Längenverstellmechanismus
- 14:
- Maßstab
- 15:
- beweglicher Teil
- 21:
- Scharnier
- 22:
- erster Winkel
- 31:
- Klemmmechanismus
- 32:
- Aussparung
- 33:
- vertikal verschiebbares Element
- 34:
- austauschbares Element
- 41:
- Schuhwerk
- 42:
- Schuhoberteil
- 43:
- Zwischensohle
- 44:
- Laufsohle
- 45:
- Boden
- 46:
- Fersenlift
- 47:
- Zehenfeder
- 48:
- Fersenbereich
- 49:
- Mittelfußbereich
- 50:
- Zehenabschnitt
- 51:
- Obere Oberfläche der Zwischensohle
- 52:
- Untere Oberfläche der Zwischensohle
- 53:
- Untere Oberfläche der Laufsohle