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DE102019126139A1 - Kombiwanne für den Dusch- und Badevorgang - Google Patents

Kombiwanne für den Dusch- und Badevorgang Download PDF

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DE102019126139A1
DE102019126139A1 DE102019126139.2A DE102019126139A DE102019126139A1 DE 102019126139 A1 DE102019126139 A1 DE 102019126139A1 DE 102019126139 A DE102019126139 A DE 102019126139A DE 102019126139 A1 DE102019126139 A1 DE 102019126139A1
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DE
Germany
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base body
tub
combination
combi
shower
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102019126139.2A
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English (en)
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Anmelder Gleich
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/007Tipping-devices for baths
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/20Baths; Douches; Appurtenances therefor combined with douches

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombiwanne (10) für den Dusch- und Badevorgang, wobei die Kombiwanne (10) ein bodenseitiges Grundgestell (12) und einen wannenförmigen Grundkörper (14) aufweist, wobei der Grundkörper (14) gegenüber dem Grundgestell (12) zwischen einer Duschposition (18) und einer Badeposition (20) verlagerbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombiwanne für den Dusch- und Badevorgang, die beide Vorgänge der Körperreinigung in einem Bauteil vereint.
  • In der Regel werden überall, wo Wohnen mit Körperpflege stattfindet, jeweils getrennte Badeinrichtungen mit einer Duschwanne sowie einer separaten Badewanne genutzt. Hierfür nehmen die beiden Bauteile einen erheblichen Platz ein, welche die Raumfläche stark einschränkt.
  • Auch wenn im Ganzen auf eine Badewanne verzichtet werden kann, besteht doch hin und wieder der Wunsch nach einem Vollbad. Auch ist dies aus medizinischen Gründen oftmals erforderlich.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen, die die beide Vorgänge der Körperpflege, sprich den Dusch- und Badevorgang, ermöglicht und gleichzeitig einen kompakten Aufbau aufweist.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Kombiwanne für den Dusch- und Badevorgang vorgeschlagen. Die Kombiwanne weist ein bodenseitiges Grundgestell und einen wannenförmigen Grundkörper auf. Der Grundkörper ist gegenüber dem Grundgestell zwischen einer Duschposition und einer Badeposition verlagerbar bzw. verstellbar.
  • In der Duschposition ist der Grundkörper derart angeordnet, dass der Duschvorgang ermöglicht wird. Insbesondere ist der Grundkörper in der Duschposition senkrecht angeordnet. In der Badeposition ist der Grundkörper derart angeordnet, dass der Badevorgang ermöglicht wird. Insbesondere ist der Grundkörper in der Badeposition waagerecht angeordnet. Somit sind beide Vorgänge der Körperpflege in einem Bauteil vereint. Durch das Fehlen einer separaten Badewanne kann die eingesparte Freifläche anderweitig genutzt werden, solange die Kombiwanne in der Duschposition angeordnet ist. In anderen Worten bildet die Kombiwanne in der Duschposition eine Duschkabine aus, in der der Duschvorgang ermöglicht wird. Bei Bedarf kann die Kombiwanne in die Badeposition zum Baden verlagert bzw. verstellt werden. In anderen Worten besteht demnach die Möglichkeit bei Bedarf die Kombiwanne derart zu verändern, dass eine in sich dichte Badewanne entsteht und lediglich nur kurzfristig der Raum einschränkt wird.
  • Erfindungsgemäß wird somit erreicht, dass vom Hersteller ein zweiteiliges Bauteil an die Baustelle geliefert wird, wobei das Grundgestell vor Ort an der entsprechenden Stelle am Boden fest montiert werden kann, vorzugsweise im Neubau auf dem Betonboden der Rohdecke. Der Grundkörper kann dann nach Abschluss der Arbeiten an dem Aufstellort der Kombiwanne an dem Grundgestell angebracht werden. Weitere Umfassungswände mit Fliesen bzw. andere Materialien sind nicht erforderlich. Insbesondere ist es nicht notwendig, dass umgebende Wände gefliest werden müssen.
  • Die Kombiwanne kann zudem frei im Raum oder in einer Raumecke aufgestellt werden. Vorzugsweise ist die Kombiwanne ca. 10 cm gegen die Wände abgerückt.
  • Zur wannenförmigen Ausbildung des Grundkörpers kann der Grundkörper beispielsweise Seitenwände sowie einen Bodenteil und ein Kopfteil aufweisen, die gemeinsam eine Wanne ausbilden. Die Seitenwände erstrecken sich in einer Längsrichtung des Grundkörpers. Das eben ausgebildete Bodenteil und das Kopfteil sind an Längsenden des Grundkörpers angeordnet. In anderen Worten bilden die Seitenwände, das Kopfteil und das Fußteil somit eine Wanne aus, die eine offene Seite mit einer Einstiegsöffnung aufweist.
  • Das Bodenteil des Grundkörpers dient in der Duschposition als Standfläche für den Benutzer während des Duschvorgangs. Das Kopfteil des Grundkörpers dient in der Duschposition als eine obere, mit den Seitenwänden verbundene, Abdeckung, welche in der Badeposition zusammen mit dem Bodenteil und den Seitenwänden eine wasserdichte Wanne bildet. Die Abdeckung benötigt lediglich die Abmessungen des Querschnitts der offenen Wanne, sodass nach wie vor ein Abzug des Wasserdampfs bei einem Duschvorgang stattfinden kann.
  • In der Duschposition kann somit eine Person zum Duschen den als Duschkabine angeordneten Grundkörper durch die Einstiegsöffnung betreten. In der Badeposition kann eine Person zum Baden den als Badewanne angeordneten Grundkörper ebenfalls durch die Einstiegsöffnung betreten. Das Betreten erfolgt in der Duschposition horizontal und in der Badeposition vertikal.
  • Die eingangsgestellte Aufgabe wird daher vollumfänglich gelöst.
  • In einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Grundkörper an dem Grundgestell um eine, vorzugsweise horizontale, Schwenkachse zwischen einer Duschposition und einer Badeposition schwenkbar gelagert.
  • Auf diese Weise kann der Grundkörper auf einfache Art und Weise je nach Bedarf zwischen der Duschposition und einer Badeposition verstellt werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne ein bewegliches Scharnierband auf, wobei der Grundkörper mittels des Scharnierbands an dem Grundgestell um die Schwenkachse schwenkbar gelagert ist.
  • Mittels des Scharnierbands kann der Grundkörper somit zwischen der Duschposition und der Badeposition verschwenkt werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne des Weiteren eine horizontale Führungseinrichtung und eine vertikale Führungseinrichtung auf, wobei der Grundkörper mittels der Führungseinrichtungen mit dem Grundgestell gekoppelt ist, wobei der Grundkörper durch die horizontale Führungseinrichtung horizontal geführt ist und durch die vertikale Führungseinrichtung vertikal geführt ist, so dass der Grundkörper mittels der Führungseinrichtungen gegenüber dem Grundgestell zwischen der Duschposition und der Badeposition verlagerbar ist.
  • Da die beiden Führungseinrichtungen sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Führung für den Grundkörper ausbilden, sind zum einen die horizontale Bewegung und die vertikale Bewegung miteinander gekoppelt und zum anderen ist der Grundkörper folglich mit den Führungseinrichtungen an unterschiedlichen Aufhängungspunkten verbunden. Dadurch wird durch eine horizontale Bewegung gleichzeitig eine vertikale Bewegung ausgelöst, was in Summe zu einer Schwenkbewegung führt. Mittels dieser Schwenkbewegung kann die Kombiwanne zwischen der Duschposition und der Badeposition verlagert werden. Die Verlagerung entsprechend dieser Ausgestaltung ist daher besonders platzsparend.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die horizontale Führungseinrichtung mindestens eine horizontale Führungsschiene auf, die auf einer Oberseite des Grundgestells, insbesondere auf der Oberseite eines Drehelements, angeordnet ist, wobei der Grundköper eine erste Aufhängung aufweist, mittels der der Grundkörper mit der horizontalen Führungsschiene gekoppelt ist, insbesondere wobei die erste Aufhängung an einer Kante des Grundkörpers angeordnet ist, an der eine Unterseite und eine Rückseite des Grundkörpers angrenzen.
  • Die erste Aufhängung bildet somit einen Aufhängungspunkt für den Grundkörper an der horizontalen Führungsschiene aus. Mittels der Aufhängung ist der Grundkörper folglich entlang der horizontalen Führungsschiene bewegbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die erste Aufhängung in der horizontalen Führungsschiene in einer horizontalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der horizontalen Richtung drehbar angeordnet.
  • Wie zuvor beschrieben, sind die horizontale Bewegung und die vertikale Bewegung auf Grund der Führungseinrichtungen miteinander gekoppelt. Die drehbare Lagerung der ersten Aufhängung ermöglicht somit, dass bei einer horizontalen Bewegung der Grundkörper gleichzeitig auch um den Aufhängungspunkt drehbar ist, so dass eine Verlagerung des Grundkörpers zwischen der Duschposition und der Badeposition vereinfacht wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die horizontale Führungseinrichtung zwei horizontale Führungsschienen und der Grundköper zwei erste Aufhängungen auf, wobei die horizontalen Führungsschienen parallel zueinander angeordnet sind, wobei jeweils eine erste Aufhängung in je einer horizontalen Führungsschiene angeordnet ist.
  • Auf diese Weise ist der Grundkörper an mindestens drei Aufhängepunkten abgestützt, so dass der Grundkörper beim Verlagern zwischen der Duschposition und der Badeposition nicht seitlich, insbesondere nicht senkrecht zur horizontalen Richtung und vertikalen Richtung, kippen kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne eine Antriebseinrichtung auf, die dazu ausgebildet ist, die erste Aufhängung entlang der horizontalen Führungsschiene bzw. entlang der horizontalen Führungsschienen zu bewegen, um den Grundkörper zwischen der Duschposition und der Badeposition zu verlagern.
  • Die Antriebseinrichtung kann beispielsweise als Motor oder Federmechanismus ausgebildet sein. Alternativ kann auch ein anderer mechanischer Antrieb vorgesehen sein.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die vertikale Führungseinrichtung mindestens eine vertikale Führungsschiene auf, wobei der Grundköper mindestens eine zweite Aufhängung aufweist, mittels der der Grundkörper mit der vertikalen Führungsschiene gekoppelt ist.
  • Die zweite Aufhängung bildet somit einen Aufhängungspunkt für den Grundkörper an der vertikalen Führungsschiene aus. Mittels der zweiten Aufhängung ist der Grundkörper folglich entlang der vertikalen Führungsschiene bewegbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die zweite Aufhängung in der vertikalen Führungsschiene in einer vertikalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der vertikalen Richtung drehbar angeordnet.
  • Wie zuvor beschrieben, sind die vertikale Bewegung und die horizontale Bewegung auf Grund der Führungseinrichtungen miteinander gekoppelt. Die drehbare Lagerung der zweiten Aufhängung ermöglichen somit, dass bei einer horizontalen Bewegung der Grundkörper gleichzeitig auch um den entsprechenden Aufhängungspunkt der zweiten Aufhängung drehbar ist, so dass eine Verlagerung des Grundkörpers zwischen der Duschposition und der Badeposition vereinfacht wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die zweite Aufhängung an einem Längsende des Grundkörpers angeordnet, insbesondere wobei die vertikalen Führungsschiene an einer Wand befestigbar ist.
  • Auf diese Weise kann die Kombiwanne besonders platzsparend in Baderäumen angeordnet werden. Diese Ausgestaltung der Kombiwanne eignet sich somit besonders für den Einsatz in kleinen Baderäumen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die vertikale Führungseinrichtung zwei vertikale Führungsschienen und der Grundkörper zwei zweite Aufhängungen auf, wobei die Aufhängungen auf gegenüberliegenden Längsseiten des Grundkörpers angeordnet sind, wobei die vertikalen Führungsschienen an gegenüberliegenden Längsseiten des Grundkörpers angeordnet sind.
  • Auf diese Weise ist der Grundkörper an mindestens drei Aufhängepunkten abgestützt, so dass der Grundkörper beim Verlagern zwischen der Duschposition und der Badeposition nicht seitlich, insbesondere nicht senkrecht zur horizontalen Richtung und vertikalen Richtung, kippen kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne eine rasterbare Freigabe auf, über die der Grundkörper in der Duschposition an dem Grundgestell fixierbar ist.
  • In anderen Worten kann der Grundkörper in der Duschposition mittels der rasterbaren Freigabe an dem Grundgestell fixiert werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper eine Längserstreckung auf, wobei die Längserstreckung des Grundkörpers in der Duschposition vertikal verläuft und in der Badeposition horizontal verläuft.
  • Die Längserstreckung des Grundkörpers erstreckt sich in einer Längsrichtung. Die Einstiegsöffnung des Grundkörpers erstreckt sich ebenfalls in der Längsrichtung, vorzugsweise zwischen dem Kopfteil und dem Fußteil. Die Einstiegsöffnung ist somit in der Duschposition vertikal angeordnet und in der Badeposition horizontal angeordnet.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper an einer offenen Seite eine Einstiegsöffnung auf, wobei die Einstiegsöffnung in der Duschposition vertikal ausgerichtet ist und in der Badeposition horizontal ausgerichtet ist.
  • Wie zuvor beschrieben ist an der offenen Seite die Einstiegsöffnung des Grundkörpers angeordnet. Die Einstiegsöffnung ist somit in der Duschposition vertikal angeordnet und in der Badeposition horizontal angeordnet.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne eine erste Antriebseinrichtung zum Schwenken des Grundkörpers zwischen der Duschposition und der Badeposition auf.
  • Die erste Antriebseinrichtung weist vorzugsweise einen Motor zum motorischen Schwenken des Grundkörpers zwischen der Duschposition und der Badeposition auf. Auf diese Weise kann der Grundkörper bequem zwischen der Duschposition und der Badeposition verschwenkt werden. Alternativ oder zusätzlich zu der Verwendung der ersten Antriebseinrichtung kann auch vorgesehen sein, dass das Schwenken des Grundkörpers zwischen der Duschposition und der Badeposition manuell ausgeführt wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Grundgestell auf dem Boden anbringbar.
  • Auf diese Weise kann das Grundgestell auf dem Boden fest montiert werden. Der Grundkörper ist somit im montierten Zustand relativ zu dem Boden bewegbar. Vorzugsweise ist das Grundgestell kreisförmig ausgebildet.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Grundgestell ein Drehelement auf, wobei der Grundkörper mittels des Drehelements gegenüber dem Grundgestell um eine, vorzugsweise vertikale, Drehachse drehbar ist.
  • Beispielsweise kann das Drehelement um einen Winkel von 90°, 180° oder 270° um die Drehachse gedreht werden. Dadurch verlagert sich die offene Einstiegseite des Grundkörpers, sprich die Einstiegsöffnung des Grundkörpers, um den entsprechenden Winkel relativ zu dem Grundgestell. Dies ist insbesondere bei einer Eckaufstellung der Kombiwanne von Vorteil, da es dadurch möglich ist, die Wanne auch in einem anderen Winkel zur Wand ab zu lassen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die Wanne an drei Seiten zu begehen, was bei älteren Menschen bei Einsatz von Pflegekräften sehr vorteilhaft sein kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Drehelement in dem Grundgestell um die Drehachse drehbar gelagert, wobei der Grundkörper mit dem Drehelement um die Drehachse drehfest verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist das Drehelement kreisförmig bzw. rotationssymmetrisch zu der Drehachse ausgebildet. Das Grundgestell kann eine dementsprechende kreisförmige bzw. zu der Drehachse rotationssymmetrische Aufnahme für das Drehelement aufweisen. Weiter vorzugsweise ist das Drehelement als stabiles, vorzugsweise nicht rostendes, Stahlteil in Ringform ausgebildet.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Grundkörper mittels dem Scharnierband an dem Drehelement um die Drehachse schwenkbar gelagert, insbesondere wobei die Schwenkachse senkrecht zu der Drehachse angeordnet ist.
  • Auf diese Weise kann der Grundkörper sowohl in der Duschposition als auch in der Badeposition um die Drehachse gedreht werden, um die Einstiegsöffnung im Raum auszurichten.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Kombiwanne eine zweite Antriebseinrichtung zum Drehen des Drehelements um die Drehachse auf.
  • Die zweite Antriebseinrichtung weist vorzugsweise einen Motor zum motorischen Drehen des Drehelements um die Drehachse auf. Auf diese Weise kann das Drehelement und damit auch der Grundkörper bequem Um die Drehachse gedreht werden, um den Grundkörper im Raum auszurichten. Alternativ oder zusätzlich zu der Verwendung der zweiten Antriebseinrichtung kann auch vorgesehen sein, dass das Drehen des Drehelements manuell ausgeführt wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die zweite Aufhängung durch eine Drehbewegung des Drehelements um die Drehachse mit der vertikalen Führungsschiene in bzw. außer Eingriff bringbar.
  • In anderen Worten kann das Drehelement in einer Drehposition angeordnet werden, in der die zweite Aufhängung mit der vertikalen Führungsschiene in Eingriff ist. Ist die zweite Aufhängung mit der Führungsschiene in Eingriff, kann der Grundkörper zwischen der Duschposition und der Badeposition verlagert werden. Ist die zweite Aufhängung gegenüber der Führungsschiene außer Eingriff, kann der Grundkörper nicht zwischen der Duschposition und der Badeposition verlagert werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper Hohlkammern auf.
  • In anderen Worten ist der Grundkörper somit doppelwandig ausgebildet und weist Innenwände und Außenwände auf, zwischen denen Hohlkammern ausgebildet sind. Die Hohlkammern dienen der Aussteifung des Grundkörpers.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind in den Hohlkammern Wasserleitungen und/oder Stromleitungen angeordnet.
  • Auf diese Weise können die Wasserleitungen bzw. Stromleitungen platzsparend im Inneren des Grundkörpers verstaut werden. Insbesondere können somit die Wasserleitungen bzw. Stromleitungen auf einfache Weise von dem Grundgestell zu den entsprechenden Anschlüssen bzw. Düsen durch den Grundkörper hindurchgeführt werden. Die Stromleitungen können beispielsweise zu Anschlüssen einer Beleuchtung des Grundkörpers durch das Innere des Grundkörpers geführt werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Drehelement derart ausgebildet, dass in das Drehelement Wasserleitungen und/oder Stromleitungen einführbar bzw. hindurchführbar sind.
  • Insbesondere sind die Wasserleitungen, sprich die Zu-und Abflussleitungen, im Grundgestell flexibel und druckfest verbunden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper eine Abdeckung auf, die in der Duschposition einen oberen Abschluss des Grundkörpers bildet und für den Grundkörper als umseitige, wasserdichte Einfassung dient, insbesondere wobei die Abdeckung halbrund ausgebildet ist.
  • Insbesondere bildet das Kopfteil des Grundkörpers die Abdeckung aus.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die innere Doppelschale des Grundkörpers, sprich die Innenwände des Grundkörpers, flexibel ausgestaltet.
  • Auf diese Weise kann über Luftdruck die Einfassung nach innen ausgeweitet werden, um den Querschnitt der Wanne zu verkleinern und so im Badebetrieb Wasser zu sparen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind an dem Grundkörper außenliegende, insbesondere transparente, Schiebeelemente als Spritzwasserschutz angebracht.
  • Die Schiebeelemente sind vorzugsweise zum Verschließen der Einstiegöffnung des wannenförmigen Grundkörpers in der Duschposition vorgesehen, um einen Spritzschutz nach außen zu garantieren. Die Schiebeelemente können beispielsweise als Schiebetüren ausgebildet sein. Die Schiebeelemente sind vorzugsweise aus Glas bzw. Plexiglas ausgebildet. Insbesondere können die Schiebeelemente an die Rundung der Duschkabine angepasst sein.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind am Übergang des Spritzwasserschutzes zum Grundkörper Gummilippen eingebaut sind, welche beim Öffnen des Spritzwasserschutzes das Wasser abstreifen, insbesondere wobei die Gummilippen in der Duschposition senkrecht angeordnet sind.
  • Dadurch wird der Spritzschutz nach dem Duschen beim Öffnen des Spritzschutzes direkt von Wasserrückständen befreit. Vorzugsweise sind die Gummilippen am Rand der Einstiegsöffnung des Grundkörpers angeordnet. Im geschlossen Zustand der Duschkabine bilden die Gummilippen somit einen, vorzugsweise dichten Übergang zwischen dem Grundkörper und dem Spritzschutz.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der wannenförmige Grundkörper kreisförmig, vorzugsweise halbreisförmig, ausgebildet, insbesondere wobei der Grundkörper ein halbreisförmiges Querschnittsprofil aufweist.
  • Im senkrechten Zustand dient dieser demnach als Duschwanne mit halbkreisförmigen Seitenwänden, einem fest angebauten Bodenteil sowie einem ebenfalls festen Kopfteil, welches den oberen Abschluss bildet. Alternativ kann der wannenförmige Grundkörper aber auch ein eckiges Profil aufweisen, beispielsweise mit einem rechteckigen Querschnittsprofil anstatt einem halbkreisförmigen Querschnittsprofil.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Grundkörper, sprich der Dusch- bzw. Wannenkörper, aus Acryl gefertigt.
  • Auf diese Weise kann einerseits Gewicht reduziert werden. Andererseits wird dadurch innen und außen eine glatte, sichtbare Fläche erzeugt.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Fußteil des Grundkörpers mit dem Drehelement verbunden, an welchem die Mechanik für den, vorzugsweise motorischen, Schwenkmechanismus montiert ist.
  • Vorzugsweise sind die Antriebseinrichtungen bzw. Motoren für den Drehmechanismus und den Schwenkmechanismus in dem drehbaren Drehelement untergebracht.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper einen rechteckigen Installationskasten auf, der auf der Rückseite des wannenförmigen Grundkörpers, sprich auf der der Einstiegsöffnung gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers, angeordnet ist.
  • Durch diesen Installationskasten ergibt sich eine weitere statische Aussteifung des Grundkörpers. Des Weiteren dient der Installationskasten im abgelassenen Zustand, sprich in der Badeposition, gleichzeitig als waagerechtes Wannen Auflager und ermöglicht durch die zurückgesetzte Ausführung einen bequemen Zugang von außen an die Wanne. Dies ist insbesondere bei Personen äußerst vorteilhaft, welche beim Bad Hilfe benötigen. Vorzugsweise erstreckt sich der Installationskasten mit einem rechteckigen Querschnittsprofil in der Längsrichtung.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist das Grundgestell eine, vorzugsweise große, Revisionsöffnung zum Zugang zu den Wasserleitungen, sprich den Zu-und Abflussleitungen, auf.
  • Die Revisionsöffnung ermöglicht einen freien Zugang zu allen Zu-und Abflussleitungen in dem Grundgestell für Wartungs- und Reinigungszwecke. Dies ist insbesondere von Vorteil, da bei herkömmlichen, eingebauten Duschwannen eine Reinigung des Verschlusses, sprich des Siphons, oftmals nur sehr schwer möglich ist, da die Zu-und Abflussleitungen bei herkömmlichen Duschwannen in der Regel schwer zugänglich sind.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper eine zusätzliche Revisionsöffnung zum Zugang zu den Wasserleitungen, beispielsweise den Zu- und Abflussleitungen, und/oder den Stromleitungen und Elektroinstallationen auf.
  • Die zusätzliche Revisionsöffnung ermöglicht einen freien Zugang zu allen Zu-und Abflussleitungen sowie Stromleitungen und Elektroinstallationen in dem Grundkörper für Wartungs- und Reinigungszwecke. Die zusätzliche Revisionsöffnung kann insbesondere in dem rechteckigen Installationskasten des Grundkörpers eingebaut werden. Der Installationskasten ist im senkrechten Zustand leicht zugänglich. Vorzugsweise können somit sämtliche Anschlüsse für Düsen, Licht usw. zusammengefasst und gewartet werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist der Grundkörper Rollen auf, über die der Grundkörper in der Badeposition auf dem Boden abgestützt ist.
  • Mittels der Rollen kann der Grundkörper auf dem Boden bewegt werden, wenn der Grundkörper in der Badeposition angeordnet ist. Vorzugsweise sind die Rollen an dem Grundkörper frei drehbar gelagert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind die Rollen derart an dem Grundkörper angeordnet, dass eine Laufrichtung der Rollen einer Umfangsrichtung um die Drehachse entspricht.
  • Bei einer Drehung des Grundkörpers um die Drehachse des Drehelements, beispielsweise bei einer Drehung des Drehelements, rollen die Rollen somit in der Umfangsrichtung der Drehachse ab. Dadurch kann in der Badeposition die Ausrichtung des Grundkörpers im Raum bezüglich der Drehachse einfach verstellt werden.
  • Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Kombiwanne in der Duschposition;
    • 2 eine Draufsicht der Kombiwanne aus 1;
    • 3 eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 1 mit um 180° gedrehtem Drehelement und Grundkörper;
    • 4 eine Draufsicht der Kombiwanne aus 3;
    • 5 eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 1 in der Badeposition;
    • 6 eine Draufsicht der Kombiwanne aus 5;
    • 7 eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 5 mit gedrehtem Drehelement und Grundkörper;
    • 8 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Kombiwanne in der Duschposition;
    • 9 eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 8 mit um 180° gedrehtem Drehelement und Grundkörper;
    • 10 eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 8 in der Badeposition;
    • 11 eine Draufsicht der Kombiwanne aus 8;
    • 12eine Längsansicht der Kombiwanne aus 10;
    • 13eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer Kombiwanne in der Duschposition;
    • 14eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 13 mit um 180° gedrehtem Drehelement und Grundkörper;
    • 15eine Seitenansicht der Kombiwanne aus 13 in der Badeposition;
    • 16eine Draufsicht der Kombiwanne aus 13; und
    • 17eine Längsansicht der Kombiwanne aus 15.
  • Die 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform einer Kombiwanne 10 für den Dusch- und Badevorgang. Die Kombiwanne 10 ist in einem Raum, vorzugsweise einem Badezimmer, angeordnet. Der Raum weist einen Boden 30 und Wände 48 auf. Die Kombiwanne 10 ist in einer Ecke des Raums, sprich in einer Eckaufstellung, angeordnet. Alternativ kann die Kombiwanne 10 aber auch nur an einer Wand oder an keiner Wand, sprich mitten im Raum, angeordnet sein.
  • Die Kombiwanne 10 weist ein bodenseitiges Grundgestell 12 und einen wannenförmigen Grundkörper 14 auf. Der Grundkörper 14 ist an dem Grundgestell 12 um eine Schwenkachse 16 zwischen einer Duschposition 18 und einer Badeposition 20 schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse ist vorzugsweise horizontal ausgerichtet. In anderen Worten liegt die Schwenkachse 16 in der horizontalen Ebene. Die Duschposition 18 stellt eine Grundposition bezüglich der Schenkachse 16 dar.
  • In den 1 und 2 ist der Grundkörper 14 in der Duschposition 18 angeordnet. Der Grundkörper 14 verkörpert dabei eine Duschkabine. In anderen Worten wird der Grundkörper 14 in der Duschposition 18 als Duschkabine genutzt. Der Grundkörper 14 ist dabei senkrecht angeordnet.
  • Das Grundgestell 12 ist auf dem Boden 30, beispielsweise auf dem Boden eines Badezimmers, anbringbar. In der dargestellten Ausführungsform ist das Grundgestell 12 auf dem Boden 30 fest montiert. Das Grundgestell 12 kann auch in den Estrich des Bodens 30 eingelassen sein, so dass das Grundgestell 12 unterhalb einer Oberseite 56 des Bodens 30 angeordnet ist. Die Oberseite 56 des Bodens 30 kann beispielsweise als Fliesenfläche ausgebildet sein. Der Grundkörper 14 ist dabei oberhalb der Oberseite 56 des Bodens 30, sprich über dem Boden 30, angeordnet.
  • Die Kombiwanne 10 weist des Weiteren ein bewegliches Scharnierband 22 auf. Der Grundkörper 14 ist mittels des Scharnierbands 22 an dem Grundgestell 12 um die Schwenkachse 16 schwenkbar gelagert. Die Kombiwanne 10 weist des Weiteren eine erste Antriebseinrichtung 28 auf. Die erste Antriebseinrichtung 28 ist dazu ausgebildet, den Grundkörper 14 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 zu verschwenken. Die Antriebseinrichtung 28 kann beispielsweise eine Seilzug 50 als Antriebsmittel aufweisen.
  • Der Grundkörper 14 ist wannenförmigen ausgebildet. Dazu weist der Grundkörper 14 Seitenwände 42, ein Kopfteil 44 und ein Bodenteil bzw. Fußteil 46 auf. Die Seitenwände 42 erstrecken sich zwischen dem Kopfteil 44 und dem Fußteil 46 in einer Längsrichtung. Die Seitenwände 42 können auch als Längsseiten bezeichnet werden. In anderen Worten ist das Kopfteil 44 an einem ersten Längsende des Grundkörpers 14 und das Fußteil 46 an einem zweiten Längsende des Grundkörpers 14 angeordnet. In anderen Worten bilden die Seitenwände 42, das Kopfteil 44 und das Fußteil 46 somit eine Wanne aus, die eine offene Seite mit einer Einstiegsöffnung 26 aufweist. Die Seitenwände 42 sind vorzugsweise halbrund ausgebildet. Die Längsrichtung verläuft in der Duschposition 18 parallel zu der vertikalen Richtung und in der Badeposition 20 parallel zu der horizontalen Richtung.
  • Das Kopfteil 44 ist dabei als Abdeckung ausgebildet, die in der Duschposition 18 einen oberen Abschluss des Grundkörpers 14 bildet und für den Grundkörper 14 als umseitige, wasserdichte Einfassung dient. Das Fußteil 46 des Grundkörpers 14 dient in der Duschposition 18 als Standfläche für den Benutzer während des Duschvorgangs. Das Kopfteil 44 sowie das Fußteil 46 sind vorzugsweise halbrund ausgebildet. Halbrund bedeutet in diesem Fall, dass das Kopfteil 44 bzw. das Fußteil 46 in der Längsrichtung ein halbrundes Querschnittsprofil aufweist. In anderen Worten sind das Kopfteil 44 und das Fußteil 46 an die wannenform angepasst, bspw. kreissegmentförmig ausgebildet. Das Fußteil 46 kann hierbei flach bzw. eben ausgebildet sein, um in der Duschposition 18 eine ebene Standfläche auszubilden.
  • Der Grundkörper 14 weist in der Längsrichtung eine Längserstreckung 24 auf, die von dem Kopfteil 44 bis zu dem Fußball 46 erreicht. Die Längserstreckung 24 des Grundkörpers 14 beträgt mindestens 1,80 m, 2,00 m, 2,20 m oder 2,40 m je nach Körpergröße des Benutzers. Abzüglich der Dicken des Kopfteils 44 und des Fußteils 46 entspricht die Längserstreckung somit der Länge der Einstiegsöffnung 26 auf der offenen Seite des Grundkörpers 14.
  • In der in den 1 und 2 dargestellten Duschposition 18 verläuft die Längserstreckung 24 senkrecht bzw. vertikal zu dem Boden 30. Dabei ist die Einstiegsöffnung 26 vertikal ausgerichtet, sodass die Duschkabine horizontal durch die Einstiegsöffnung 26 betreten werden kann.
  • Die Kombiwanne kann des Weiteren an dem Grundgestell 12 eine rasterbare Freigabe zum Halten bzw. Fixieren des Grundkörpers 14 in der Duschposition aufweisen.
  • Das Grundgestell 12 weist ein Drehelement 32 auf. Das Drehelement 32 ist rotationssymmetrisch, vorzugsweise ring- bzw. kreisförmig, ausgebildet. Das Grundgestell 12 weist eine Aufnahme für das Drehelement 32 auf, in der das Drehelement 32 um eine Drehachse 34, beispielsweise mittels eines Kugellagers, drehbar gelagert ist. Die Drehachse 34 ist vorzugsweise vertikal angeordnet. Die Drehachse 34 ist vorzugsweise senkrecht zu der Schwenkachse 16 angeordnet. Die Aufnahme für das Drehelement 32 ist rotationssymmetrisch, vorzugsweise ring- bzw. kreisförmig, zu der Drehachse 34 und dementsprechend korrespondierend zu dem Drehelement 32 ausgebildet. Das Drehelement 32 ist vorzugsweise aus Stahl ausgebildet.
  • Der Grundkörper 14 ist mittels des Scharnierbands 22 an dem Drehelement 32 um die Schwenkachse 16 schwenkbar gelagert. Dabei ist der Grundkörper 14 mit dem Drehelement 32 um die Drehachse 34 drehfest verbunden, sodass der Grundkörper 14 mittels des Drehelements 32 gegenüber dem Grundgestell 12 um die Drehachse 34 drehbar ist. In anderen Worten ermöglicht das Drehelement 32 eine relative Drehbewegung des Grundkörpers 14 zu dem Grundgestell 12 um die Drehachse 34.
  • Die Kombiwanne 10 weist des Weiteren eine zweite Antriebseinrichtung 36 auf. Die zweite Antriebseinrichtung 36 ist dazu ausgebildet, das Drehelement 32 um die Drehachse 34 zu drehen.
  • Der Grundkörper 14 kann des Weiteren doppelwandig ausgebildet sein und weist zur Aussteifung Hohlkammern 38 auf. In den Hohlkammern 38 können beispielsweise Wasserleitungen und/oder Stromleitungen angeordnet sein. Die Wasserleitungen bzw. Stromleitungen werden insbesondere von dem Grundgestell 12 durch das Drehelement 32 und durch den Grundkörper 14 zu den entsprechenden Anschlüssen, beispielsweise Wasserbrause, Düsen oder Licht, hindurchgeführt. Die doppelwandige Ausgestaltung des Grundkörpers mit Hohlkammern 38 dient somit sowohl der statischen Aussteifung als auch als Installationskammer für mögliche Einbauteile, wie beispielsweise Whirlpool-Düsen, seitliche Duschdüsen sowie Einbauleuchten. Der Grundkörper weist zudem ein mit den Abflussleitungen verbundenen Ablauf auf, der bei der Nutzung als Badewanne, wie in den 5 bis 7 beschrieben, dicht verschlossen werden kann.
  • Der Grundkörper 14 weist insbesondere einen Installationskasten 52 auf. Der Installationskasten 52 ist vorzugsweise rechteckig, sprich mit einem in der Längsrichtung verlaufenden rechteckigen Querschnittsprofil, ausgebildet. Der Installationskasten 52 ist auf der Rückseite des wannenförmigen Grundkörpers 14, sprich auf der der Einstiegsöffnung 26 gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers 14, angeordnet.
  • Der Grundkörper 14 weist des Weiteren einen Abfluss 54 auf. Der Abfluss 54 ist in dem Fußteil 46 angeordnet. Der Abfluss 54 ist insbesondere in einer Ecke der Wanne angeordnet, an der das Fußteil 46 an den Installationskasten 52 angrenzt. Somit ist der Abfluss 54 sowohl in der Duschposition 18 als auch in der Badeposition 20 an einer unteren Innenwand des Grundkörpers 14 angeordnet, so dass der Abfluss 54 sowohl in der Duschposition 18 als auch in der Badeposition 20 als Abfluss dient. Der Abfluss 54 mündet sowohl in der Duschposition 18 als auch in der Badeposition 20 in eine korrespondierende Abflussöffnung des Grundgestells 12, wobei die korrespondierende Abflussöffnung vorzugsweise in dem Drehelement 32 angeordnet ist.
  • Vorzugsweise verläuft die Innenwand des Installationskastens 52 in der Badeposition 20 waagerecht oder schräg in Richtung des Abflusses 54. Insbesondere ist die Innenwand des Installationskastens 52 in der Badeposition 20 abschüssig zu dem Abfluss 54 um einen Winkel zwischen 0° und 10°, vorzugsweise 3° bis 5°, insbesondere 5°, geneigt. Durch diese Anordnung kann das Wasser in der Badeposition 20 in Richtung des Abflusses 54 abfließen.
  • Vorzugsweise verläuft die Innenwand des Fußteils in der Duschposition 18 ebenfalls waagerecht oder schräg in Richtung des Abflusses 54.
  • Der Grundkörper 14 weist des Weiteren außenliegende, vorzugsweise transparente, Schiebeelemente 40 als Spritzwasserschutz auf. Die Schiebeelemente 40 sind somit als Spritzschutzwände ausgebildet. Die Schiebeelemente 40 sind vorzugsweise als halbrunde Schiebetüren ausgebildet und lassen sich entsprechend dem Außenprofil des Grundkörpers 14 entlang dem Außenprofil verschieben. In den 1 und 2 sind die Schiebeelemente 40 seitlich an dem als halbrunde Duschkabine ausgebildeten Grundkörper 14 schiebetürartig eingebaut und sind im geschlossenen Zustand dargestellt. Insbesondere sind die Schiebeelemente 40 kreisförmig angeordnet.
  • In anderen Worten zeigen die 1 und 2 eine Kombiwanne in der Duschposition in einer Eckaufstellung, wobei der Grundkörper 14 als drehbares, halbzylinderförmiges, sprich im Querschnitt halbkreisförmiges, Dusch-Kabinen-Element ausgebildet ist. Dabei weist der Grundkörper 14 verschließbare Spritzschutzwände 40 und einen rückseitig angeordneten, rechteckigen Installationskasten 52 zur Aufnahme der Rohrinstallation auf. Der Installationskasten 52 umfasst in der Duschposition 18 die gesamte Höhe des Grundkörpers 14 und erstreckt sich dementsprechend entlang der kompletten Längserstreckung 24 des Grundkörpers 14.
  • 3 und 4 zeigen die Kombiwanne 10 aus den 1 und 2 in einer Anordnung, in der der Grundkörper 14 um 180° um die Drehachse 34 relativ zu dem Grundgestell 12 verdreht ist. Durch das Verdrehen des Grundkörpers 14 um die Drehachse 34 kann der Grundkörper 14 in dem Raum, in die Kombiwanne 10 angeordnet ist, ausgerichtet werden.
  • In den 1 und 2 ist der Grundkörper 14 in der Duschposition 18 und in den 3 und 4 in einer gedrehten Duschposition 18 angeordnet. Wie zuvor bereits beschrieben, ist die Duschposition 18 dahingehend zu verstehen, dass der Grundkörper 14 als Duschkabine ausgebildet ist. Der Grundkörper 14 ist dann als Duschkabine ausgebildet, wenn der Grundkörper 14 senkrecht ausgerichtet ist, sprich wenn die Längsrichtung des Grundkörpers 14 parallel zu der vertikalen Richtung verläuft.
  • In der Duschposition 18 der 1 und 2 ist die Einstiegsöffnung 26 der angrenzenden Wand 48 abgewandt, also zum offenen Raum hin, angeordnet. In der gedrehten Duschposition 18 der 3 und 4 ist die Einstiegsöffnung 26 der angrenzenden Wand 48 zugewandt angeordnet.
  • In der vorliegenden Eckaufstellung der Kombiwanne 10 im Raum, ist es, wie aus den 1 und 2 hervorgeht notwendig, dass die Einstiegsöffnung 26 so angeordnet ist, dass ein Benutzer in der Duschposition 18 den als Duschkabine ausgebildet Grundkörper 14 betreten kann. Die Einstiegsöffnung 26 muss daher von den angrenzenden Wänden 48 des Raums abgewandt sein. Dies hat aber zur Folge, dass das Scharnierband 22 auf der Seite angeordnet ist, die der angrenzenden Wand 48 zugewandt ist, sodass ein Verschwenken des Grundkörpers 14 um die Schwenkachse 16 von der Duschposition 18 in die Badeposition 20 nicht möglich ist, da der für die Badeposition 20 notwendige Platz durch die angrenzende Wand 48 blockiert ist.
  • Um den Grundkörper 14 in einer Eckaufstellung der Kombiwanne 10 dennoch in die Badeposition 20 überführen zu können, muss der Grundkörper 14 vor dem Überführen in die Badeposition 20 zuerst durch ein Verdrehen um die Drehachse 34 derart ausgerichtet werden, dass der notwendige Platz zum Anordnen des Grundkörpers 14 in der Badeposition 20 nicht durch angrenzende Wände 48 blockiert wird. Die entsprechende Anordnung der Kombiwanne 10, in der der Grundkörper 14 in die Badeposition 20 überführbar ist, ist in den 3 und 4 dargestellt. Hierbei ist der Grundkörper 14 in der gedrehten Duschposition 18 angeordnet, wobei die Einstiegsöffnung 26 zu der angrenzenden Wand 48 hingerichtet ist, so dass der Grundkörper 14 von angrenzenden Wand 48 weg geschwenkt bzw. gekippt werden kann.
  • Das Drehen des Grundkörpers 14 von der in den 1 und 2 dargestellten Anordnung zu der in den 3 und 4 dargestellten Anordnung erflogt vorzugsweise motorisch mittels der zweiten Antriebseinrichtung 36.
  • In den 5 und 6 ist der Grundkörper 14 aus der Anordnung der 3 und 4 von der gedrehten Duschposition 18 in die Badeposition 20 verschwenkt bzw. gekippt. Der Grundkörper 14 ist somit in der Badeposition 20 angeordnet. Der Grundkörper 14 verkörpert dabei eine Badewanne. In anderen Worten wird der Grundkörper 14 in der Badeposition 20 als Badewanne genutzt. Insbesondere ist der Grundkörper 14 gegenüber der Anordnung der Kombiwanne in den 3 und 4 von der Duschposition 18 in die Badeposition 20 verschwenkt.
  • Das Verschwenken des Grundkörpers 14 von der Anordnung von der in den 3 und 4 dargestellten Duschposition 18 in die in den 3 und 4 dargestellte Badeposition 20 erflogt vorzugsweise motorisch mittels der ersten Antriebseinrichtung 28. Nach abgeschlossenem Badevorgang kann der Grundkörpers 14 mittels der ersten Antriebseinrichtung 28 von der Badeposition 20 in die Duschposition 18 zurück geschwenkt werden.
  • In der in den 5 und 6 dargestellten Badeposition 20 verläuft die Längserstreckung 24 waagerecht bzw. horizontal zu dem Boden 30. Dabei ist die Einstiegsöffnung 26 horizontal ausgerichtet, sodass die Badewanne vertikal, sprich durch eine vertikale Bewegung, durch die Einstiegsöffnung 26 betreten werden kann. In der Badeposition 20 liegt der Installationskasten 52 des Grundkörpers 14 auf der Oberseite 56 des Bodens 30 auf.
  • In den 5 und 6 ist die Kombiwanne 10 insbesondere so angeordnet, dass der Grundkörper 14 sich entlang einer Wand 48 des Raums erstreckt. Somit ist der Grundkörper 14 nur von zwei Seiten zugänglich.
  • Der Installationskasten 52 dient in der Badeposition 20 zudem als Aufstellfläche bei der Wannennutzung.
  • In 7 ist der Grundkörper 14 ebenfalls in der Badeposition 20 angeordnet. Zudem ist der Grundkörper14 weiter um die Drehachse 34 gedreht, sodass sich der Grundkörper 14 eben nicht mehr entlang einer Wand 48 des Raums erstreckt. Stattdessen erstreckt sich der Grundkörper 14 von den angrenzenden Wänden 48 weg in Richtung der Mitte des Raums. Somit ist der Grundkörper 14 von drei Seiten zugänglich.
  • Ausgehend von der in den 5 und 6 dargestellten Anordnung des Grundkörpers 14 ist der Grundkörpers 14 in 7 um einen Winkel zwischen 0° und 90° um die Drehachse 34 gedreht. Vorzugsweise beträgt der Winkel 30° bis 60°, insbesondere 45°.
  • Im Allgemeinen kann die Herstellung und Einbau in montagfertigen Einzelteilen erfolgen, sodass diese in jeden Raum eingebracht und montiert werden können. Standfeste Einzelteile und Drehteller sind vorwiegend in stabilem, nichtrostendem Stahl gefertigt, Duschkabine als Einzelstück vorwiegend in Acryl. Die Höhe der Duschkabine, sprich die Höhe des Grundkörpers, ergibt sich aus den Körpermaßen eines erwachsenen Menschen. Die Höhe entspricht der Längserstreckung des Grundkörpers. Zum Einbringen in den einzubauenden Raum und zur Montage ist die kreisförmige Bodenplatte der Duschwanne demontierbar und mit ringsum-laufenden Gummidichtungen wasserdicht zu verschrauben.
  • Vorteilhafter Weise kann die Duschkabine, sprich der Grundkörper, erst ganz zum Schluss der Baumaßnahme zusammen mit der Fertigmontage montiert, wobei das Grundgestell bereits im Vorfeld eingebaut wird. Somit lassen sich weitgehend Beschädigungen an der Duschkabine vermeiden, welche oftmals entstehen, je früher fertige Bauteile im Bauvorhaben installiert sind.
  • Die 8 bis 12 zeigen eine zweite Ausführungsform einer Kombiwanne 10'. Die Kombiwanne 10' der zweiten Ausführungsform weist im Wesentlichen dieselben Bauteile wie die Kombiwanne 10 der ersten Ausführungsform aus 1 auf. Die Kombiwanne 10' unterscheidet sich im Wesentlichen darin von der Kombiwanne 10 der ersten Ausführungsform, dass der Verlagerungsmechanismus zum Verlagern des Grundkörpers 14 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 unterschiedlich ist.
  • Der Verlagerungsmechanismus der Kombiwanne 10' der zweiten Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der in der Duschposition 18 zum Zwecke der Nutzung als Duschkabine angeordnete Grundkörper 14 im Zuge der Absenkung in die Badeposition 20 zum Zwecke der Nutzung als Badewanne schienengelagert zurückfährt, sodass der Platzbedarf im Raum, beispielsweise ein Abstand 74 zwischen gegenüberliegenden Wänden, deutlich reduziert werden kann. So kann auch in kleineren Baderäumen sowohl eine Dusche, als auch eine Wanne vorhanden sein und je nach Bedarf genutzt werden.
  • Der Verlagerungsmechanismus der zweiten Ausführungsform wird durch eine horizontale Führungseinrichtung 60 und eine vertikale Führungseinrichtung 62 gebildet. Der Grundkörper 14 ist mittels der Führungseinrichtungen 60, 62 mit dem Grundgestell 12 gekoppelt ist, wobei der Grundkörper 14 durch die horizontale Führungseinrichtung 60 horizontal geführt ist, und wobei der Grundkörper 14 durch die vertikale Führungseinrichtung 62 vertikal geführt ist, so dass der Grundkörper 14 mittels der Führungseinrichtungen 60,62 gegenüber dem Grundgestell 12 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 verlagerbar ist.
  • Die horizontale Führungseinrichtung 60 weist mindestens eine horizontale Führungsschiene 64 auf. Die Führungsschiene 64 ist auf einer Oberseite des Drehelements 32 angebracht. Vorzugsweise erstreckt sich die Führungsschiene 64 von dem Mittelpunkt des Drehelements 32, der auf der Drehachse 34 liegt, bis an den Rand des Drehelements 32. Der Grundkörper 14 weist eine erste Aufhängung 68 auf. Mittels der erste Aufhängung 68 ist der Grundkörper 14 mit der horizontalen Führungsschiene 64 gekoppelt. Die erste Aufhängung 68 ist an einer Kante des Grundkörpers 14 angeordnet, an die eine Unterseite und eine Rückseite des Grundkörpers angrenzen. Die Unterseite entspricht hierbei der Unterseite des Installationskastens 52. Die Rückseite entspricht dem Bodenteil 46 des Grundkörpers. Die erste Aufhängung 68 ist derart in der horizontalen Führungsschiene 64 angeordnet, dass die Aufhängung 68 in einer horizontalen Richtung bewegbar ist und um eine Achse senkrecht zu der horizontalen Richtung drehbar ist.
  • Die vertikale Führungseinrichtung 62 weist zwei vertikale Führungsschienen 70 auf. Die Führungsschienen 70 sind auf einer Oberseite 66 des Drehelements 32 angebracht und erstreckt sich in einer vertikalen Richtung nach oben von dem Drehelement 32 weg. Die vertikalen Führungsschienen 70 sind quer, insbesondere senkrecht, zu der horizontalen Führungsschiene 64 angeordnet. Der Grundkörper 14 ist zwischen den vertikalen Führungsschienen 70 angeordnet. Der Grundköper 14 weist zwei zweite Aufhängungen 72 auf. Mittels der zweiten Aufhängungen 72 ist der Grundkörper 14 mit der vertikalen Führungsschiene 64 gekoppelt. Die zweiten Aufhängungen 72 sind auf gegenüberliegenden Längsseiten 42 des Grundkörpers 14 angeordnet. Die zweiten Aufhängungen 72 sind derart in der jeweils entsprechenden vertikalen Führungsschiene 70 angeordnet, dass die zweiten Aufhängungen 72 in einer horizontalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der vertikalen Richtung drehbar sind.
  • Die Kombiwanne 10' weist vorzugsweise eine Antriebseinrichtung auf, die dazu ausgebildet ist, die erste Aufhängung 68 entlang der horizontalen Führungsschiene 64 zu bewegen, um den Grundkörper 14 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 zu verlagern. Die Antriebseinrichtung kann beispielsweise als Motor oder Federmechanismus ausgebildet sein. Mit anderen Worten wird die Kombiwanne 10' dadurch herabgesetzt bzw. angehoben, in dem die erste Aufhängung 68 in der Führungsschiene 64 mittels der Antriebseinrichtung in der horizontalen Richtung nach vorne bzw. nach hinten bewegt wird. Dadurch werden die zweiten Aufhängungen 72 in den vertikalen Führungsschienen 70 automatisch als Hub nach oben bzw. nach unten geführt und somit die Position der Kombiwanne 10' gesteuert. Die horizontale Bewegung der ersten Aufhängung 68 und die vertikale Bewegung der zweiten Aufhängungen 72 sind dementsprechend miteinander gekoppelt.
  • In 8 ist die Kombiwanne 10' in der Duschposition 18 in einer Eckaufstellung angeordnet. Um die in die Badeposition 20 zu verlagern ist es somit zuerst erforderlich, dass die Kombiwanne 10' um die Drehachse 34 um 180° gedreht wird, so dass die Einstiegsöffnung 26 zur Wand 48 hingerichtet ist und die Rückseite des Grundkörpers 14, sprich der Installationskasten 52, zum Freiraum hin gerichtet ist. Diese Ausrichtung ist in der 9 in durchgezogenen Linien dargestellt. In 9 ist demnach in durchgezogenen Linien dargestellt, dass die Kombiwanne 10' in der gedrehten Duschposition 18 angeordnet ist, wobei die Einstiegsöffnung 26 zur Wand 48 hin gerichtet ist. Das Ausrichten des Grundkörpers 14, sprich das Drehen des Drehelements 32 um die Drehachse 34, ist beispielsweise in 11 dargestellt.
  • Mittels des Verlagerungsmechanismus wird nun, wie in den 9 und 10 dargestellt, der Grundkörper 14 aus der gedrehten Duschposition 18 in die Badeposition 20 verlagert. In gestrichelten Linien ist in 9 eine Zwischenposition 78 dargestellt, in der der Grundkörper 14 bezüglich der Duschposition 18, die in 9 in durchgezogenen Linien dargestellt ist, um 45° verschwenkt ist, wobei die erste Aufhängung 68 um die Strecke 75 in der horizontalen Richtung verschoben ist und die zweite Aufhängung um die Strecke 76 in der vertikalen Richtung angehoben ist. Wird der Grundkörper 14 aus der Zwischenposition 78 um weitere 45° geschwenkt, ist der Grundkörper 14 in der Badeposition 20 angeordnet. Dabei ist die erste Aufhängung 68 um die Strecke 77 in der horizontalen Richtung verschoben und die zweite Aufhängung um die Strecke 79 in der vertikalen Richtung abgelassen ist. Die Strecken 75 und 77 sowie die Strecken 76 und 79 sind in der zweiten Ausführungsform jeweils gleich lang, da ein Abstand des Aufhängungspunkts der Aufhängung 72 zu dem an dem Fußteil 46 angeordneten Längsende der Kombiwanne 10' und ein Abstand zu der Unterseite des Bodenteils 52 gleich lang sind. Alternativ kann auch der Abstand des Aufhängungspunkts der Aufhängung 72 zu dem an dem Fußteil 46 angeordneten Längsende der Kombiwanne 10' und ein Abstand zu der Unterseite des Bodenteils 52 unterschiedlich lang sein. In diesem Fall sind sowohl die Strecken 75 und 77 als auch die Strecken 76 und 79 unterschiedlich lang.
  • Zum Verlagern des Grundkörpers 14 aus der gedrehten Duschposition 18 zur Badeposition 20 wird die erste Aufhängung 68 entlang der horizontalen Führungsschiene 68 in der horizontalen Richtung bewegt. Bei dieser Bewegung der ersten Aufhängung 68 werden die zweiten Aufhängungen 72 in der vertikalen Führungsschiene 70 zunächst in der vertikalen Richtung angehoben, bis sie die Position erreichen, die in 9 gestrichelt dargestellt ist, sprich die Position des Grundkörpers 14, in der der Grundkörper 14 um 45° gegenüber der gedrehten Duschposition 18 verschwenkt ist. Danach senken sich die zweiten Aufhängungen 72 in der vertikalen Führungsschiene 70 in der vertikalen Richtung ab, bis die Badeposition 20 erreicht ist.
  • Aufgrund des Verlagerungsmechanismus der Kombiwanne 10' ist ein Platzbedarf 74 der Kombiwanne 10' der zweiten Ausführungsform im Raum kleiner als bei der Kombiwanne 10 der ersten Ausführungsform.
  • Die horizontale Führungseinrichtung 60 kann, wie in 12 dargestellt ist in der zweiten Ausführungsform der Kombiwanne 10' auch zwei horizontale Führungsschienen 64 aufweisen, wobei der Grundkörper 14 ebenfalls zwei erste Aufhängungen 68 aufweist, die jeweils in einer entsprechenden horizontalen Führungsschiene 64 angeordnet sind.
  • Die 13 bis 17 zeigen eine dritte Ausführungsform einer Kombiwanne 10". Die Kombiwanne 10" der dritten Ausführungsform weist im Wesentlichen dieselben Bauteile wie die Kombiwanne 10 der ersten Ausführungsform aus 1 sowie wie die Kombiwanne 10' der zweiten Ausführungsform aus 8 auf. Die Kombiwanne 10" unterscheidet sich im Wesentlichen darin von den Kombiwannen 10 und 10' der ersten und zweiten Ausführungsform, dass der Verlagerungsmechanismus zum Verlagern des Grundkörpers 14 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 unterschiedlich ist.
  • Der Verlagerungsmechanismus der dritten Ausführungsform wird ebenfalls durch eine horizontale Führungseinrichtung 60 und eine vertikale Führungseinrichtung 62 gebildet. Der Grundkörper 14 ist mittels der Führungseinrichtungen 60, 62 mit dem Grundgestell 12 gekoppelt, wobei der Grundkörper 14 durch die horizontale Führungseinrichtung 60 horizontal geführt ist, und wobei der Grundkörper 14 durch die vertikale Führungseinrichtung 62 vertikal geführt ist, so dass der Grundkörper 14 mittels der Führungseinrichtungen 60,62 gegenüber dem Grundgestell 12 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 verlagerbar ist.
  • Die horizontale Führungseinrichtung 60 weist zwei horizontale Führungsschienen 64 auf. Die Führungsschienen 64 sind auf einer Oberseite des Drehelements 32 angebracht. Vorzugsweise erstrecken sich die Führungsschienen 64 parallel zueinander in einer horizontalen Richtung. Der Grundkörper 14 weist zwei erste Aufhängungen 68 auf. Mittels der ersten Aufhängungen 68 ist der Grundkörper 14 jeweils mit einer der horizontalen Führungsschienen 64 gekoppelt. Die ersten Aufhängungen 68 sind senkrecht zu der horizontalen Richtung voneinander beabstandet. Die ersten Aufhängungen 68 sind an einer Kante des Grundkörpers 14 angeordnet, an der eine Unterseite und eine Rückseite des Grundkörpers angrenzen. Die Unterseite entspricht hierbei der Unterseite des Installationskastens 52. Die Rückseite entspricht dem Bodenteil 46 des Grundkörpers. Die erste Aufhängung 68 ist derart in der horizontalen Führungsschiene 64 angeordnet, dass die Aufhängung 68 in der horizontalen Richtung bewegbar ist und um eine Achse senkrecht zu der horizontalen Richtung drehbar ist.
  • Die vertikale Führungseinrichtung 62 weist eine vertikale Führungsschienen 70 auf. Die Führungsschiene 70 ist an der Wand 48 angebracht bzw. befestigt und erstreckt sich in einer vertikalen Richtung nach oben. Die vertikale Führungsschienen 70 kann auch direkt in der Wand eingelassen sein. Die vertikale Führungsschiene 70 ist quer, insbesondere senkrecht, zu der horizontalen Führungsschiene 64 angeordnet. Der Grundköper 14 weist eine zweite Aufhängung 72 auf. Die zweite Aufhängung 72 kann als bewegliche Verbindungslasche ausgebildet sein. Mittels der zweiten Aufhängung 72 ist der Grundkörper 14 mit der vertikalen Führungsschiene 64 gekoppelt. Die zweiten Aufhängung 72 ist an einem Längsende des Grundkörpers 14, insbesondere an dem Fußteil 46, angeordnet. Die zweiten Aufhängung 72 ist derart in der vertikalen Führungsschiene 70 angeordnet, dass die zweite Aufhängung 72 in der vertikalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der vertikalen Richtung drehbar ist.
  • Die Kombiwanne 10" weist vorzugsweise eine Antriebseinrichtung auf, die dazu ausgebildet ist, die zweite Aufhängung 72 entlang der vertikalen Führungsschiene 70 zu bewegen, um den Grundkörper 14 zwischen der Duschposition 18 und der Badeposition 20 zu verlagern. Die Antriebseinrichtung kann beispielsweise als Motor oder Schneckengetriebe ausgebildet sein. Mit anderen Worten wird die Kombiwanne 10" dadurch herabgesetzt bzw. angehoben, in dem die zweite Aufhängung 72 in der Führungsschiene 70 mittels der Antriebseinrichtung in der vertikalen Richtung nach oben bzw. nach unten bewegt wird. Dadurch werden die ersten Aufhängungen 68 in den horizontalen Führungsschienen 64 automatisch als nach vorne bzw. nach hinten geführt und somit die Position der Kombiwanne 10" gesteuert. Die horizontale Bewegung der zweiten Aufhängung 72 und die vertikale Bewegung der ersten Aufhängungen 68 sind dementsprechend miteinander gekoppelt.
  • In 13 ist die Kombiwanne 10" in der Duschposition 18 in einer Eckaufstellung angeordnet. Um die in die Badeposition 20 zu verlagern ist es somit zuerst erforderlich, dass die Kombiwanne 10" um die Drehachse 34 um 180° gedreht wird, so dass die Einstiegsöffnung 26 zur Wand 48 hingerichtet ist und die Rückseite des Grundkörpers 14, sprich der Installationskasten 52, zum Freiraum hin gerichtet ist. Diese Ausrichtung ist in der 14 in durchgezogenen Linien dargestellt. In 14 ist demnach in durchgezogenen Linien dargestellt, dass die Kombiwanne 10" in der gedrehten Duschposition 18 angeordnet ist, wobei die Einstiegsöffnung 26 zur Wand 48 hin gerichtet ist. Das Ausrichten des Grundkörpers 14, sprich das Drehen des Drehelements 32 um die Drehachse 34, ist beispielsweise in 16 dargestellt.
  • Mittels des Verlagerungsmechanismus wird nun, wie in den 14 und 15 dargestellt, der Grundkörper 14 aus der gedrehten Duschposition 18 in die Badeposition 20 verlagert. In gestrichelten Linien ist in 9 eine Zwischenposition 78 dargestellt, in der der Grundkörper 14 bezüglich der gedrehten Duschposition 18, die in 9 in durchgezogenen Linien dargestellt ist, um 45° verschwenkt ist, wobei die erste Aufhängungen 68 in der horizontalen Richtung verschoben sind und die zweite Aufhängung um die Strecke 82 in der vertikalen Richtung angehoben ist. Wird der Grundkörper 14 aus der Zwischenposition 78 um weitere 45° geschwenkt, ist der Grundkörper 14 in der Badeposition 20 angeordnet. Dabei sind die ersten Aufhängungen 68 in der horizontalen Richtung weiter verschoben und die zweite Aufhängung um die Strecke 83 gegenüber der Duschposition 18 in der vertikalen Richtung angehoben.
  • Zum Verlagern des Grundkörpers 14 aus der Duschposition 10 zur Badeposition 20 wird die zweite Aufhängung 72 entlang der vertikalen Führungsschiene 72 in der vertikalen Richtung bewegt. Bei dieser Bewegung der zweiten Aufhängung 72 werden die zweiten Aufhängungen 68 in der horizontalen Führungsschiene 70 in der horizontalen Richtung in Richtung zu der Wand 48, insbesondere in Richtung der vertikalen Führungsschiene 70, verschoben, bis sie die Position erreichen, die in 14 gestrichelt dargestellt ist, sprich die Position des Grundkörpers 14, in der der Grundkörper 14 um 45° gegenüber der Duschposition 18 verschwenkt ist. Danach wird die zweite Aufhängungen 72 in der vertikalen Führungsschiene 70 weiter in der vertikalen Richtung in Richtung verschoben, bis die Badeposition 20 erreicht ist.
  • Aufgrund des Verlagerungsmechanismus der Kombiwanne 10" ist ein Platzbedarf 80 der Kombiwanne 10" der dritten Ausführungsform im Raum nochmals kleiner als bei der Kombiwanne 10 der ersten Ausführungsform und der Kombiwanne 10' der zweiten Ausführungsform.
  • In anderen Worten zeichnet sich der Verlagerungsmechanismus der Kombiwanne 10" der dritten Ausführungsform dadurch aus, dass die Kombiwanne 10" besonders platzsparend ist und somit auch in kleinen Baderäumen zum Einsatz kommen kann. Der Grundkörper 14 ist dabei an jeweils der vertikalen Führungsschiene 70 und den zwei parallelen horizontalen Führungsschienen 64 gelagert. Vorzugsweise ist die vertikale Führungsschiene 70 an der angrenzenden Wand 48 fest montiert. Die wandseitige vertikale Führungsschiene 70 ist vorzugsweise mit Schneckengetriebe ausgebildet, welches motorisch für eine Auf- und Abwärtsbewegung einsetzbar ist. Das horizontale Führungsschienenpaar 64 bewegt den Grundkörper 14 vor und zurück, wobei sich im Zusammenspiel mit der vertikalen Führungsschiene 70 eine Kippbewegung des Grundkörpers 14 zwischen einer senkrechten Stellung, sprich der Duschposition 18, und einer waagrechten Stellung, sprich der Badeposition 20 ergibt.
  • Da die Kombiwanne 10" im Normalzustand überwiegend als Duschkabine benutzt wird, ist die Stellung des Grundkörpers senkrecht, sprich in der Duschposition 18, angeordnet mit der Einstiegsöffnung 26 zum freien Raum hin gerichtet. Zur Nutzung als Badewanne wird der Grundkörper 14 erst so lange gedreht, insbesondere um 180° gedreht, bis die Einstiegsöffnung 26 zur Wand 48 hin gerichtet ist und die zweite Aufhängung 72 in Eingriff mit der vertikalen Führungsschiene 70 ist. Dann kann der Grundkörper 14 mittels dem senkrechten Wellenantrieb in Kombination mit den Führungsschienen 64, 70 am Fußteil 46 in eine waagrechte Stellung, sprich die Badeposition 20, gekippt werden.
  • Vorzugsweise weist die Kombiwanne 10" am Fußteil 46 eine flexible Rasterverbindung auf, die ermöglicht, dass nach dem Drehvorgang der Einstiegsöffnung 26 zur Wandseite eine feste Verbindung mit der vertikalen Führungsschiene 70 automatisch erfolgen kann. Dazu ist die zweite Aufhängung 72 beispielsweise als bewegliche Verbindungslasche ausgebildet, welche beim Drehen des Wannenkörpers 14 mitgedreht wird und in die senkrechte Schnecke der vertikalen Führungsschiene 70 einrasten kann.
  • Sämtliche Vorgänge des Drehens, Ein- und Ausrastens, sowie des Absenkens und Anhebens des Grundkörpers 14 erfolgen dabei vorzugsweise automatisch mit elektrischem Antrieb und können individuell gesteuert werden.
  • Für Wartungszwecke im Grundgestell für Abläufe und Anschlüsse kann zudem vorgesehen sein, dass der Grundkörper 14 in der Badeposition 20 aus der vertikalen Führungseinrichtung 62, insbesondere aus dem Schneckengetriebe, gelöst werden kann und die Wanne durch die horizontalen Führungseinrichtung 60 in der horizontalen Richtung von der Wand weg bewegt werden kann, so dass die Rohrleitungen für Wasser und Abwasser sowie Stromleitungen und Elektroinstallationen gewartet werden können.
  • Je nach Platzbedarf kann in Badräumen eine Kombiwanne einer der drei Ausführungsformen zum Einsatz kommen. Alle drei Ausführungsformen haben gemeinsam, dass die Kombiwanne bei Nutzung als Duschwanne senkrecht angeordnet ist und bei Nutzung als Badewanne waagrecht angeordnet ist. Somit ist der Vorgang der Körperreinigung für Baden und Duschen für beide Vorgänge in einem Bauteil vereint. Dies erspart sowohl in der Herstellung als auch im Platzbedarf der Wohnung erhebliche Ressourcen, insbesondere für Wohnungen für Singles und Senioren.

Claims (28)

  1. Kombiwanne (10) für den Dusch- und Badevorgang, wobei die Kombiwanne (10) ein bodenseitiges Grundgestell (12) und einen wannenförmigen Grundkörper (14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) gegenüber dem Grundgestell (12) zwischen einer Duschposition (18) und einer Badeposition (20) verlagerbar ist.
  2. Kombiwanne (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) an dem Grundgestell (12) um eine, vorzugsweise horizontale, Schwenkachse (16) zwischen der Duschposition (18) und der Badeposition (20) schwenkbar gelagert ist.
  3. Kombiwanne (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombiwanne (10) ein bewegliches Scharnierband (22) aufweist, wobei der Grundkörper (14) mittels des Scharnierbands (22) an dem Grundgestell (12) um die Schwenkachse (16) schwenkbar gelagert ist.
  4. Kombiwanne (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombiwanne (10) des Weiteren eine horizontale Führungseinrichtung (60) und eine vertikale Führungseinrichtung (62) aufweist, wobei der Grundkörper (14) mittels der Führungseinrichtungen (60, 62) mit dem Grundgestell (12) gekoppelt ist, wobei der Grundkörper (14) durch die horizontale Führungseinrichtung (60) horizontal geführt ist, und wobei der Grundkörper (14) durch die vertikale Führungseinrichtung (62) vertikal geführt ist, so dass der Grundkörper (14) mittels der Führungseinrichtungen (60, 62) gegenüber dem Grundgestell (12) zwischen der Duschposition (18) und der Badeposition (20) verlagerbar ist.
  5. Kombiwanne (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Führungseinrichtung (60) mindestens eine horizontale Führungsschiene (64) aufweist, die auf einer Oberseite (66) des Grundgestells (12), insbesondere auf der Oberseite des Drehelements (32), angeordnet ist, wobei der Grundköper (14) eine erste Aufhängung (68) aufweist, mittels der der Grundkörper (14) mit der horizontalen Führungsschiene (64) gekoppelt ist, insbesondere wobei die erste Aufhängung (68) an einer Kante des Grundkörpers (14) angeordnet ist, an der eine Unterseite und eine Rückseite des Grundkörpers (14) angrenzen.
  6. Kombiwanne (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufhängung (68) in der horizontale Führungsschiene (64) in einer horizontalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der horizontalen Richtung drehbar angeordnet ist.
  7. Kombiwanne (10) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Führungseinrichtung (60) zwei horizontale Führungsschienen (64) aufweist und der Grundköper (14) zwei erste Aufhängungen (68) aufweist, wobei die horizontalen Führungsschienen (64) parallel zueinander angeordnet sind, wobei jeweils eine erste Aufhängung (68) in je einer horizontalen Führungsschiene (64) angeordnet ist.
  8. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Führungseinrichtung (62) mindestens eine vertikale Führungsschiene (70) aufweist, , wobei der Grundköper (14) mindestens eine zweite Aufhängung (72) aufweist, mittels der der Grundkörper (14) mit der vertikalen Führungsschiene (70) gekoppelt ist.
  9. Kombiwanne (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufhängung (72) in der vertikalen Führungsschiene (70) in einer vertikalen Richtung bewegbar und um eine Achse senkrecht zu der vertikalen Richtung drehbar angeordnet ist.
  10. Kombiwanne (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufhängung (72) an einem Längsende des Grundkörpers (14) angeordnet ist, insbesondere wobei die vertikalen Führungsschiene (70) an einer Wand (48) befestigbar ist.
  11. Kombiwanne (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Führungseinrichtung (60) zwei vertikale Führungsschienen (70) aufweist und der Grundkörper (14) zwei zweite Aufhängungen (72) aufweist, wobei die Aufhängungen (72) auf gegenüberliegenden Längsseiten des Grundkörpers (14) angeordnet sind, wobei die vertikalen Führungsschienen (70) an gegenüberliegenden Längsseiten des Grundkörpers (14) angeordnet sind.
  12. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) eine Längserstreckung (24) aufweist, wobei die Längserstreckung (24) des Grundkörpers (14) in der Duschposition (18) vertikal verläuft und in der Badeposition (20) horizontal verläuft.
  13. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) an einer offenen Seite eine Einstiegsöffnung (26) aufweist, wobei die Einstiegsöffnung (26) in der Duschposition (18) vertikal ausgerichtet ist und in der Badeposition (20) horizontal ausgerichtet ist.
  14. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombiwanne (10) eine erste Antriebseinrichtung (28) zum Schwenken des Grundkörpers (14) zwischen der Duschposition (18) und der Badeposition (20) aufweist.
  15. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgestell (12) auf dem Boden (30) anbringbar ist.
  16. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgestell (12) ein Drehelement (32) aufweist, wobei der Grundkörper (14) mittels des Drehelements (32) gegenüber dem Grundgestell (12) um eine, vorzugsweise vertikale, Drehachse (34) drehbar ist.
  17. Kombiwanne (10) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (32) in dem Grundgestell (12) um die Drehachse (34) drehbar gelagert ist, wobei der Grundkörper (14) mit dem Drehelement (32) um die Drehachse (34) drehfest verbunden ist.
  18. Kombiwanne (10) nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) mittels eines Scharnierbands (22) an dem Drehelement (32) um die Schwenkachse (16) schwenkbar gelagert ist, insbesondere wobei die Schwenkachse (16) senkrecht zu der Drehachse (34) angeordnet ist.
  19. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombiwanne (10) eine zweite Antriebseinrichtung (36) zum Drehen des Drehelements (32) um die Drehachse (34) aufweist.
  20. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 16 bis 19 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufhängung (72) durch eine Drehbewegung des Drehelements (32) um die Drehachse (34) mit der vertikalen Führungsschiene (70) in bzw. außer Eingriff bringbar ist.
  21. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper zur Aussteifung Hohlkammern (38) aufweist.
  22. Kombiwanne (10) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlkammern (38) Wasserleitungen und/oder Stromleitungen angeordnet sind.
  23. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (32) derart ausgebildet ist, dass Wasserleitungen und/oder Stromleitungen in das Drehelement (32) einführbar oder durch das Drehelement (32) hindurchführbar sind.
  24. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) eine Abdeckung aufweist, die in der Duschposition (18) einen oberen Abschluss des Grundkörpers (14) bildet und für den Grundkörper (14) als umseitige, wasserdichte Einfassung dient, insbesondere wobei die Abdeckung halbrund ausgebildet ist.
  25. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (14) außenliegende, insbesondere transparente, Schiebeelemente (40) als Spritzwasserschutz angebracht sind.
  26. Kombiwanne (10) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass am Übergang des Spritzwasserschutzes zum Grundkörper (14) Gummilippen eingebaut sind, welche beim Öffnen des Spritzwasserschutzes das Wasser abstreifen, insbesondere wobei die Gummilippen in der Duschposition (18) senkrecht angeordnet sind.
  27. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) eine zusätzliche Revisionsöffnung zum Zugang zu den Wasserleitungen, beispielsweise den Zu- und Abflussleitungen, und/oder den Stromleitungen und Elektroinstallationen aufweist.
  28. Kombiwanne (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) Rollen aufweist, über die der Grundkörper (14) in der Badeposition (20) auf dem Boden abgestützt ist, insbesondere wobei die Rollen derart an dem Grundkörper angeordnet sind, dass eine Laufrichtung der Rollen einer Umfangsrichtung um die Drehachse (34) entspricht.
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