[go: up one dir, main page]

DE102019111847A1 - Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder - Google Patents

Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder Download PDF

Info

Publication number
DE102019111847A1
DE102019111847A1 DE102019111847.6A DE102019111847A DE102019111847A1 DE 102019111847 A1 DE102019111847 A1 DE 102019111847A1 DE 102019111847 A DE102019111847 A DE 102019111847A DE 102019111847 A1 DE102019111847 A1 DE 102019111847A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connector
press
fit
contact
plug
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102019111847.6A
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Thom
Dennis Nieden
Ludwig Freund
Reinhard Mahler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Original Assignee
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valeo Schalter und Sensoren GmbH filed Critical Valeo Schalter und Sensoren GmbH
Priority to DE102019111847.6A priority Critical patent/DE102019111847A1/de
Publication of DE102019111847A1 publication Critical patent/DE102019111847A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/04Pins or blades for co-operation with sockets
    • H01R13/05Resilient pins or blades
    • H01R13/052Resilient pins or blades co-operating with sockets having a circular transverse section
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/10Sockets for co-operation with pins or blades

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft einen weiblichen Einpress-Steckverbinder (10) mit einer Steckerbuchse (16) zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker (20), wobei der Steckverbinder (10, 50) ein elektrisch leitfähiges Kontaktelement (11) und einen das Kontaktelement (11) zumindest teilweise umgebenden, elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper (12) aufweist, wobei das Kontaktelement (11) wenigstens einen streifenförmigen Kontaktarm (14) mit einem freien Ende und einen Kontaktierungsabschnitt (15) aufweist, in welchem eine Öffnung (16) eingebracht ist, die als Kontaktbuchse (16) für einen Einpress-Steckerstift (21) eines mit dem Steckverbinder (10) verbindbaren männlichen Einpress-Steckers (20) mit Einpress-Steckerstiften (21) dient und ausgebildet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen weiblichen Einpress-Steckverbinder mit wenigstens einer Steckerbuchse zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker, der wenigstens einen Einpress-Steckerstift aufweist, wobei der Steckverbinder vorzugsweise zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung ausgebildet ist, insbesondere zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung eines Kraftfahrzeugs.
  • Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Einpress-Steckverbinders sowie ein Einpress-Steckverbinder-System, das einen solchen Einpress-Steckverbinder und einen zugehörigen Einpress-Stecker aufweist.
  • Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Baugruppe, vorzugsweise eine Sensorbaugruppe, insbesondere eine Drehmomentsensorbaugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder.
  • Weibliche Steckverbinder zum Steckverbinden und Herstellen elektrischer Kontaktierungen sowie entsprechende männliche Stecker sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt, beispielsweise aus der US 6,319,076 B1 . Ebenso sind Verfahren zum Herstellen derartiger Steckverbinder und entsprechender Steckverbinder-Systeme bekannt.
  • Darüber hinaus sind Einpress-Steckverbinder und Einpress-Stecker sowie Einpress-Steckverbinder-System aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus der US 6,305,949 B1 .
  • Des Weiteren ist grundsätzlich bekannt, Steckverbinder in Baugruppen, insbesondere in elektronischen Baugruppen, beispielsweise in Sensorbaugruppen wie Drehmomentsensorbaugruppen, die insbesondere in Kraftfahrzeugen zur Erfassung eines insbesondere von einem Fahrer auf eine Lenkwelle aufgebrachten Drehmoments zum Einsatz kommen, einzusetzen.
  • Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen alternativen, insbesondere einfach herzustellenden, weiblichen Einpress-Steckverbinder, ein entsprechendes alternatives, insbesondere verbessertes, Verfahren zu dessen Herstellung, ein alternatives, insbesondere verbessertes, Einpress-Steckverbinder-System sowie eine alternative, insbesondere verbesserte, Baugruppe mit einem solchen weiblichen Einpress-Steckerverbinder bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen weiblichen Einpress-Steckverbinder, durch ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, durch ein Einpress-Steckverbinder-System sowie durch eine Baugruppe mit einem solchen Steckverbinder mit den Merkmalen gemäß den jeweiligen unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche, der Beschreibung und der Figuren und werden im Folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
  • Ein erfindungsgemäßer weiblicher Einpress-Steckverbinder weist wenigstens eine Steckerbuchse zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker auf, wobei der männliche Einpress-Stecker wenigstens einen Einpress-Steckerstift aufweist.
  • Vorzugweise ist der weibliche, erfindungsgemäße Einpress-Steckverbinder dabei zur Verwendung in einer Sensorbaugruppe oder -vorrichtung ausgebildet, insbesondere zur Verwendung in einer Sensorbaugruppe oder -vorrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere zur Verwendung in einer Drehmomentsensorbaugruppe oder-vorrichtung.
  • Ein erfindungsgemäßer, weiblicher Einpress-Steckverbinder weist dabei ein elektrisch leitfähiges, aus einem elektrisch leitfähigen Kontaktblech herausgetrenntes Kontaktelement und einen elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper auf, wobei das Kontaktelement einen Anschlussabschnitt zur elektrischen Kontaktierung mit einem Anschlusselement, insbesondere zur elektrischen Kontaktierung mit einem elektrischen Leiter wie beispielsweise einem Kabel oder dergleichen, sowie wenigstens einen sich vom Anschlussabschnitt wegerstreckenden, streifenförmigen Kontaktarm mit einem freien Ende aufweist.
  • Erfindungsgemäß weist wenigstens ein Kontaktarm einen Kontaktierungsabschnitt auf, in welchem eine Öffnung eingebracht ist, die als Kontaktbuchse für einen Einpress-Steckerstift eines mit dem Steckverbinder verbindbaren männlichen Einpress-Steckers mit Einpress-Steckerstiften dient und ausgebildet ist, wobei die Öffnung derart ausgebildet und ihre Abmessung derart gewählt ist, dass ein Einpress-Steckerstift zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung einpressbar ist.
  • Ein derartiger, erfindungsgemäßer Steckverbinder kann zum einen besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden. Zum anderen ermöglicht ein derartiger erfindungsgemäßer Steckverbinder ein besonders einfaches Ausrichten von Öffnung und Steckerstift relativ zueinander, insbesondere in Füge- bzw. Steckrichtung fluchtend, da die Öffnung frei liegt und somit gut zugänglich ist. Das einfache Ausrichten wiederum ermöglicht ohne großen Aufwand ein automatisiertes Herstellen einer Steckverbindung. mit einem männlichen Stecker, insbesondere wenn der erfindungsgemäße weibliche Steckverbinder oder ein zugehöriger männlicher Stecker in wenigstens einer Richtung quer zur Füge- bzw. Steckrichtung schwimmend gelagert ist.
  • Ein „Steckverbinder“ im Sinne der vorliegenden Erfindung dient zum Trennen und Verbinden von elektrischen Leitungen, d.h. zum Herstellen von elektrischen Kontaktierungen oder Verbindungen, wobei zum Herstellen einer Steckverbindung im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere ein weiblicher Steckverbinder und ein zugehöriger männlicher Steckverbinder ineinander gesteckt werden können, wobei bei korrekt hergestellter Steckverbindung eine elektrische Kontaktierung zwischen den elektrischen Kontakten des weiblichen Steckverbinders und den elektrischen Kontakten des männlichen Steckverbinders hergestellt ist.
  • Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Steckverbindung zu vermeiden, kann ein erfindungsgemäßer Steckverbinder ein oder mehrere Sicherungsmittel aufweisen, beispielsweise entsprechende Rastmittel, wie Rastnasen, Rasthaken, Clips, Klemmen und/oder Sicherungsbügel.
  • Alternativ oder zusätzlich kann eine Steckverbindung aus einem erfindungsgemäßen Steckverbinder und einem zugehörigen, entsprechenden (männlichen) Stecker auch durch eine oder mehrere Verschraubungen gesichert sein.
  • Als „weiblicher Steckverbinder“ wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Steckverbinder bezeichnet, der nach innen weisende oder innenliegende Kontaktöffnungen aufweist bzw. auch als Steckerbuchsen bezeichnete Aufnahmeöffnungen, die jeweils zur Aufnahme eines entsprechend ausgebildeten männlichen Steckerkontakts ausgebildet sind.
  • Als „männlicher Steckverbinder“ oder „Stecker“ wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Steckverbinder bezeichnet, der nach außen weisende Kontaktstifte bzw. Steckerstifte aufweist.
  • Unter einem „Kontaktblech“ wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Blech verstanden, das aus einem für eine elektrische Kontaktierung geeigneten Werkstoff, insbesondere einem für eine elektrische Kontaktierung besonders vorteilhaftem, besonders leitfähigen Material hergestellt ist, beispielsweise ein Kupferblech.
  • Unter einem „Einpress-Steckverbinder“ wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Steckverbinder verstanden, welcher zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem zugehörigen Gegen-Steckverbinder mittels der sogenannten „Einpresstechnik“ ausgebildet ist, wobei als „Einpresstechnik“ eine spezielle, aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannte Verbindungstechnik zur lötfreien Herstellung elektrischer Kontaktierungen bezeichnet wird, bei welcher ein Einpress-Stift in eine metallisierte oder metallische Öffnung, insbesondere ein entsprechendes Loch, eingepresst wird, wobei Geometrie und Abmessungen von Einpress-Stift und Öffnung derart aufeinander abgestimmt sind, dass eine feste Pressverbindung entsteht. Mittels der Einpresstechnik lassen sich bei korrekter Anwendung dieser Verbindungstechnik ohne Löten zuverlässige und langlebige, gasdichte elektrische Verbindung, herstellen.
  • Über eine äußere Umfangsfläche des Einpress-Stifts und eine innere Mantelfläche der Öffnung wird eine elektrische Kontaktierung bewirkt, wobei die innere Mantelfläche der Öffnung die Steckerbuchse bzw. Kontaktbuchse bildet.
  • Das bestehende Übermaß zwischen Einpress-Stift und Öffnung kann dabei entweder durch eine Verformung der Öffnung oder eine Verformung des Stiftes aufgenommen werden. Somit gibt es zwei verschiedene Arten der Einpresstechnik, wobei entweder Einpress-Stifte in massiver Ausführung in Verbindung mit einer deformierbaren Öffnung zum Einsatz kommen oder flexible oder elastische, insbesondere deformierbare Stifte, insbesondere sogenannte „Nadelöhr“-Stifte. Hierbei wird beim Einpressen im Wesentlichen der Einpress-Stift verformt und nicht die Öffnung.
  • Ein „weiblicher Einpress-Steckverbinder“ ist somit ein weiblicher Steckverbinder, welcher zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem männlichen Einpress-Stecker mittels der sogenannten „Einpresstechnik“ ausgebildet ist.
  • Ein „Einpress-Stecker“ bzw. ein männlicher „Einpress-Steckverbinder“ ist dementsprechend ein Stecker mit wenigstens einem Einpress-Steckerstift, welcher zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem weiblichen Einpress-Steckverbinder mittels der sogenannten „Einpresstechnik“ ausgebildet ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Kontaktelement durch Stanzen aus dem elektrisch leitenden Kontaktblech herausgetrennt worden ist. Hierdurch kann ein erfindungsgemäßer Steckverbinder besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist wenigstens eine Öffnung in einem Arbeitsgang, insbesondere gleichzeitig, mit dem Heraustrennen des Kontaktelements aus dem elektrisch leitfähigen Kontaktblech in das Kontaktelement eingebracht worden, insbesondere ebenfalls durch Stanzen. Hierdurch kann der Steckverbinder besonders effizient und in wenigen Verfahrensschritten hergestellt werden.
  • Alternativ kann die Öffnung aber auch in einem separaten Schritt eingebracht werden, insbesondere nachträglich nach dem Heraustrennen. Die Öffnung kann aber auch vor dem Heraustrennen des Kontaktelements aus dem Kontaktblech in das Kontaktelement eingebracht werden.
  • Dabei umgibt der isolierende Steckverbinderkörper das Kontaktelement derart zumindest teilweise, insbesondere den wenigstens einen Kontaktarm, dass die Öffnung im Kontaktierungsabschnitt derart freiliegt und zugänglich ist, dass ein Einpress-Steckerstift zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung einsteckbar und ausreichend weit durch die Öffnung hindurchsteckbar ist.
  • Besonders bevorzugt ist der Steckverbinderkörper durch zumindest teilweises Umspritzen des Kontaktelements, insbesondere durch zumindest teilweises Umspritzen des wenigstens einen Kontaktarms, mit einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial hergestellt. Hierdurch kann das Kontaktelement besonders einfach zumindest teilweise isolierend mit einem Steckverbinderkörper umgeben werden. Insbesondere erlaubt das Umspritzen die Herstellung eines Steckverbinderkörpers mit einer Geometrie, die jeweils ohne großen Aufwand an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden kann.
  • Alternativ statt durch zumindest teilweises Umspritzen kann das Kontaktelement auch durch Anordnen einen Steckverbinderkörpers zumindest teilweise mit diesem Umgeben werden. Dazu kann der Steckverbinderkörper beispielsweise aus zwei Teilen, insbesondere Hälften bestehen, zwischen welchen das Kontaktelement eingebracht, insbesondere zumindest teilweise in eine der Hälften eingelegt werden kann, wobei die zwei Teile besonders bevorzugt miteinander verrastet oder mittels einer Clips-Verbindung fest miteinander verbunden werden können, so dass das Kontaktelement nicht herausfallen kann.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Steckverbinder insbesondere ein Mehrfach-Einpress-Steckverbinder und zum Steckverbinden mit einem oder mehreren männlichen Einpress-Steckern ausgebildet, insbesondere zum Verbinden mit einem männlichen Mehrfach-Einpress-Stecker, der mehrere Einpress-Steckerstifte aufweist, wobei das Kontaktelement in diesem Fall besonders bevorzugt ein Kontaktgitter mit mehreren Kontaktarmen und einem gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitt ist, wobei sich die Kontaktarme jeweils vom Anschlussabschnitt wegerstrecken, insbesondere senkrecht zu einer Längsrichtung des Anschlussabschnitts, und die einzelnen Kontaktarme mittels des gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitts elektrisch miteinander verbunden sind. Mittels eines Mehrfach-Steckverbinders kann eine Vielzahl von Steckverbindungen auf engem Raum realisiert werden. Die Verwendung eines Kontaktgitters als Kontaktelements hat den Vorteil, dass der Mehrfach-Steckverbinder besonders einfach und kostengünstig mit wenigen Verfahrensschritten herstellbar ist. Ferner ermöglicht ein Kontaktgitter die Übertragung hoher Ströme auf engem Raum. Somit lässt sich ein besonders platzsparender Steckverbinder zur Übertragung einer Vielzahl an Signalen oder zur Herstellung einer elektrischen Verbindung bereitstellen, über welche hohe Ströme auf engem Raum übertragen werden müssen, wie beispielsweise in Sensorbaugruppen oder Sensorvorrichtungen in Fahrzeugen.
  • Unter einem „Kontaktgitter“ wird im Sinne der vorliegenden Erfindung dabei insbesondere eine flache, elektrisch leitende Struktur verstanden, welche gitterförmig ausgebildet sein kann, dies aber nicht muss. Ein Kontaktgitter kann grundsätzlich auch jede beliebige andere, geeignete Geometrie aufweisen und beispielsweise kammförmig, streifenförmig, bogenförmig oder dergleichen ausgebildet sein.
  • Ein „Stanzgitter“ im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ein durch Stanzen hergestelltes Kontaktgitter, wobei ein Stanzgitter insbesondere durch Stanzen aus einem elektrisch leitfähigen Kontaktblech herausgetrennt worden ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Steckverbinder zum Steckverbinden mittels Einpresstechnik mit einem männlichen Einpress-Stecker ausgebildet, der wenigstens einen deformierbaren Einpress-Steckerstift aufweist, insbesondere wenigstens einen sogenannten „Nadelöhr“-Einpress-Steckerstift, wobei wenigstens eine zugehörige Öffnung im weiblichen Einpress-Steckverbinder dazu insbesondere in Umfangsrichtung geschlossen ausgebildet ist.
  • „Nadelöhr“-Steckerstifte sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt, beispielsweise aus der eingangs genannten US 6,305,949 B1 .
  • Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Öffnung dabei ein Loch, insbesondere ein kreisrundes Loch. Die Öffnung kann grundsätzlich alternativ aber auch oval, eckig oder dergleichen ausgebildet sein. Wichtig ist lediglich, dass Geometrie und Abmessungen der Öffnung an einen zugehörigen Einpress-Steckerstift eines zugehörigen Einpress-Steckers, mit dem der erfindungsgemäße, weibliche Steckverbinder verbunden werden soll, angepasst sind.
  • Mittels einer geschlossenen, insbesondere herausgestanzten, vorzugsweise kreisrunden Öffnung lässt sich auf besonders einfache Art und Weise eine Steckerbuchse für einen weiblichen Einpress-Steckverbinder bereitstellen, insbesondere für eine Einpress-Steckverbindung mit einem deformierbaren Einpress-Stift.
  • In einer alternativen, in vielen Anwendungsfällen aber ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Steckverbinder zum Steckverbinden mittels Einpresstechnik mit einem männlichen Einpress-Stecker ausgebildet ist, der wenigstens einen massiven Einpress-Steckerstift aufweist, wobei eine zugehörige Öffnung dazu insbesondere in Umfangsrichtung offen, insbesondere geschlitzt, ausgebildet ist. Die in Umfangsrichtung offene Öffnung ermöglicht auf einfache Art und Weise einen Ausgleich des Übermaßes zwischen Einpress-Stift und Öffnung und die Herstellung der gewünschten Kontaktierung und die entsprechende Pressverbindung zwischen Einpress-Stift und Öffnung.
  • Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Öffnung dabei ein Loch, insbesondere ein kreisrundes Loch, wobei der die Öffnung umfassende Kontaktarm vorzugsweise in radialer Richtung geschlitzt ist und einen an das Loch angrenzenden, in radialer Richtung verlaufenden Schlitz aufweist, welcher sich vorzugsweise bis zum Rand des Kontaktarms erstreckt.
  • Die Öffnung kann statt kreisrund grundsätzlich alternativ auch oval, eckig oder dergleichen ausgebildet sein. Wichtig ist lediglich, dass Geometrie und Abmessungen der Öffnung an einen zugehörigen Einpress-Steckerstift eines zugehörigen Einpress-Steckers, mit dem der erfindungsgemäße, weibliche Steckverbinder verbunden werden soll, angepasst sind.
  • Mittels einer offenen, insbesondere herausgestanzten, und vorzugsweise geschlitzten, insbesondere kreisrunden Öffnung lässt sich auf besonders einfache Art und Weise eine Steckerbuchse für einen weiblichen Einpress-Steckverbinder bereitstellen, insbesondere für eine Einpress-Steckverbindung mit einem massiven Einpress-Stift.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung erstreckt sich wenigstens ein Kontaktierungsabschnitt in einer Ebene senkrecht zum Anschlussabschnitt, so dass wenigstens ein Steckerstift eines männlichen Steckers parallel zum Anschlussabschnitt in die zugehörige Öffnung einführbar ist, wobei der Kontaktierungsabschnitt insbesondere um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt oder einem den Kontaktierungsabschnitt mit dem Anschlussabschnitt verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms abgekantet ist. Hierdurch lässt sich ein für viele Situationen besonders vorteilhaft ausgebildeter Steckverbinder bereitstellen, insbesondere hinsichtlich der Anordnung des Anschlussabschnitts relativ zu den Öffnungen bzw. hinsichtlich der Füge- bzw. Steckrichtung relativ zum Anschlussabschnitt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung wenigstens ein Kontaktarm U-förmig geformt ist, wobei der Kontaktarm insbesondere einen ein freies Ende des Kontaktarms bildenden Endabschnitt und einen zwischen dem Endabschnitt und dem Anschlussabschnitt angeordneten Kontaktierungsabschnitt sowie gegebenenfalls einen sich zwischen dem Anschlussabschnitt und dem Kontaktierungsabschnitt erstreckenden Zwischenabschnitt aufweist, wobei der Kontaktierungsabschnitt um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt oder einem den Kontaktierungsabschnitt mit dem Anschlussabschnitt verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms abgekantet ist und der Endabschnitt insbesondere um 90° gegenüber dem Kontaktierungsabschnitt abgekantet ist.
  • Hierdurch lässt sich ein besonders stabiler Steckverbinder, insbesondere ein besonders stabiler Kontaktabschnitt erreichen, wodurch insbesondere beim Herstellen und/oder Lösen eine Gefahr einer Beschädigung des Steckverbinders und/oder des Steckers reduziert werden kann und/oder eine zuverlässigere Kontaktierung ermöglicht werden kann.
  • Statt U-förmig kann der Kontaktarm kann auch nur L-förmig ausgebildet sein, wobei ein vom Anschlussabschnitt abgewandtes Ende des Kontaktierungsabschnitts insbesondere ein freies Ende des Kontaktarms bildet. Hierdurch lässt sich bereits eine verbesserte Stabilität des Kontaktelements und infolgedessen des Steckverbinders gegenüber einem flachen, sich nur in einer Ebene erstreckenden Kontaktarm erreichen. Durch die U-Form kann jedoch eine noch weiter verbesserte Stabilität erreicht werden.
  • In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, insbesondere zur Erhöhung der Stabilität des Kontaktarms, insbesondere zur Erhöhung dessen Biegesteifigkeit, wenn der Kontaktarm ein- oder mehrfach gekröpft ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts, insbesondere wenigstens in einem Bereich um die Öffnung herum, insbesondere die gesamte Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts, nicht vom Steckverbinderkörper umgeben und liegt frei, wobei der Steckverbinderkörper insbesondere an einer von der Steckerzuführseite abgewandten Rückseite des Kontaktierungsabschnitts in einem Bereich außerhalb der Öffnung am Kontaktierungsabschnitt anliegt, insbesondere angespritzt ist.
  • Hierdurch kann eine besonders gute Zugänglichkeit der Öffnung und damit der Steckerbuchse sichergestellt werden. Ferner wird hierdurch eine besonders einfache Ausrichtung des Steckverbinders relativ zu einem entsprechenden männlichen Stecker ermöglicht, insbesondere ein Ausgleich quer zur Füge- bzw. Steckrichtung auch über eine größere Distanz, so dass auch ein größerer Versatz ausgeglichen werden kann. Hierdurch kann das automatisierte Herstellen einer Steckverbindung erheblich vereinfacht werden, da ein entsprechender Steckerstift nicht zunächst in den Steckverbinderkörper eingeführt werden muss.
  • Dabei ist, insbesondere wenn der Kontaktierungsabschnitt über einen Zwischenabschnitt an den Anschlussabschnitt angrenzt, vorzugsweise der Zwischenabschnitt insbesondere ebenfalls zumindest teilweise vom Steckverbinderkörper umgeben, insbesondere umspritzt. Hierdurch kann auf einfache Art und Weise eine gute, insbesondere verbesserte, Isolierung des Kontaktelements, insbesondere des Kontaktarms, erreicht werden. Ferner kann hierdurch die Stabilität des Steckverbinders, insbesondere die Steifigkeit des Steckverbinders im Bereich des Kontaktarms und in der Nähe der Öffnung, verbessert werden. Hierdurch wiederum kann das Herstellen der Steckverbindung vereinfacht werden, insbesondere, wenn die Steckverbindung automatisiert hergestellt wird.
  • Weist der Kontaktierungsabschnitt außerdem einen Endabschnitt auf, ist besonders bevorzugt der Endabschnitt des Kontaktarms ebenfalls vom Steckverbinderkörper umgeben, insbesondere umspritzt, vorzugsweise vollständig. Hierdurch lässt sich auf besonders einfache Art und Weise die Stabilität des Kontaktabschnitts noch weiter verbessern, wodurch insbesondere beim Herstellen und/oder Lösen eine Gefahr einer Beschädigung des Steckverbinders und/oder des Steckers reduziert werden kann und/oder eine zuverlässigere Kontaktierung ermöglicht werden kann.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung weist der Steckverbinder ferner wenigstens eine Positionierungshilfe aufweist, insbesondere wenigstens einen Zentrierstift oder wenigstens eine Zentrierbohrung. Hierdurch lässt sich auf einfache Art und Weise eine verbesserte Ausrichtung zum Ineinanderstecken von Steckverbinder und Stecker erreichen, wobei ein zugehöriger Stecker vorzugsweise wenigstens eine entsprechend komplementär ausgebildete Positionierungshilfe aufweist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders gemäß der vorliegenden Erfindung weist der Steckverbinder wenigstens ein Anschlusskabel auf, vorzugsweise ein Flachbandkabel, insbesondere ein flexibles Flachbandkabel, wobei das Anschlusskabel insbesondere über den Anschlussabschnitt des Steckverbinders elektrisch mit dem Steckverbinder kontaktiert ist. Hierdurch kann auf einfache Art und Weise eine elektrische Verbindung zu einer elektronischen Komponente, beispielsweise einer Leiterplatte oder einem Sensormodul oder dergleichen erreicht werden. Ein flexibles Flachbandkabel hat dabei insbesondere den Vorteil, dass es, insbesondere bei entsprechender Anbindung an den Steckverbinder tangential zu einer Ebene, in welcher der Steckverbinder schwimmend gelagert ist, eine hohe Nachgiebigkeit aufweist, so dass beim Ausrichten des Steckverbinders nur geringe, durch das Anschlusskabel bewirkte, Kräfte zu überwinden sind.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders mit wenigstens einer Steckerbuchse zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker, der wenigstens einen Einpress-Steckerstift aufweist, insbesondere zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Steckverbinders, ist gekennzeichnet durch die Schritte:
    1. a) Bereitstellen eines elektrisch leitfähigen, aus einem elektrisch leitfähigen Kontaktblech herausgetrennten Kontaktelements, wobei das Kontaktelement einen Anschlussabschnitt zur elektrischen Kontaktierung mit einem Anschlusselement, insbesondere einem elektrischen Leiter wie beispielsweise einem Kabel oder dergleichen, sowie wenigstens einen sich vom Anschlussabschnitt wegerstreckenden, streifenförmigen Kontaktarm mit einem freien Ende aufweist, wobei wenigstens ein Kontaktarm einen Kontaktierungsabschnitt aufweist, in welchem eine Öffnung eingebracht ist, die als Kontaktbuchse für einen Einpress-Steckerstift eines mit dem Steckverbinder verbindbaren männlichen Einpress-Steckers mit Einpress-Steckerstiften dient und ausgebildet ist, und wobei die Öffnung derart ausgebildet und ihre Abmessung derart gewählt ist, dass ein Einpress-Steckerstift zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung einpressbar ist, und
    2. b) zumindest teilweises Umgeben des Kontaktelements, insbesondere des wenigstens einen Kontaktarms, mit einem elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper.
  • Besonders bevorzugt wird das Kontaktelement dabei derart zumindest teilweise mit dem elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper umgeben, dass die Öffnung im Kontaktierungsabschnitt des Kontaktarms derart frei und zugänglich bleibt, dass ein Einpress-Steckerstift zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung einsteckbar und ausreichend weit durch die Öffnung hindurchsteckbar ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren ferner den Schritt des Heraustrennens des Kontaktelements aus dem leitfähigen Kontaktblech und/oder das Einbringen wenigstens einer Öffnung in wenigstens einen Kontaktierungsabschnitts wenigstens eines Kontaktarms, wobei das Kontaktelement insbesondere durch Stanzen aus dem Kontaktblech herausgetrennt wird und/oder wenigstens eine Öffnung sowie gegebenenfalls ein zugehöriger Schlitz durch Stanzen in das Kontaktelement eingebracht wird, wobei das Heraustrennen des Kontaktelements aus dem Kontaktblech und das Einbringen der Öffnung bevorzugt in einem Arbeitsgang, insbesondere gleichzeitig, erfolgt. Die Öffnung kann alternativ aber auch in einem separaten Schritt hergestellt werden, insbesondere in den Kontaktarm eingebracht werden.
  • Alternativ kann das Kontaktelement auch durch ein anderes, trennendes Fertigungsverfahren, insbesondere durch ein schneidendes Trennverfahren, wie z.B. Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden, Plasmaschneiden oder dergleichen aus dem Kontaktblech herausgetrennt werden. Mittels Stanzen lassen sich jedoch aufgrund der sehr geringen Taktzeit besonders große Stückzahlen kostengünstig herstellen.
  • Denkbar ist auch, die in Umfangsrichtung geöffnete Öffnung beispielsweise in einem ersten Schritt durch Einbringen einer geschlossenen Öffnung herzustellen, insbesondere durch Stanzen, und den Schlitz beispielsweise in einem späteren, weiteren Schritt, beispielsweise durch Schneiden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird insbesondere vor dem Bereitstellen des Kontaktelements, insbesondere nach dem Heraustrennen des Kontaktelements aus dem Kontaktblech, in wenigstens einem weiteren Schritt wenigstens ein Kontaktierungsabschnitt des Kontaktelements umgebogen, vorzugsweise um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt oder einem den Kontaktierungsabschnitt mit dem Anschlussabschnitt verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms abgekantet, so dass sich der Kontaktierungsabschnitt anschließend in einer Ebene senkrecht zum Anschlussabschnitt erstreckt und wenigstens ein Steckerstift eines männlichen Steckers parallel zum Anschlussabschnitt in die zugehörige Öffnung einführbar ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird, insbesondere zusätzlich, vor dem Bereitstellen des Kontaktelements, insbesondere nach dem Abkanten des Kontaktierungsabschnitts, in wenigstens einem weiteren Schritt wenigstens ein Kontaktarm in eine U-Form gebracht, vorzugsweise indem ein an den Kontaktierungsabschnitt angrenzender Endabschnitt, welcher ein freies Ende des Kontaktarms bildet, umgebogen, insbesondere um 90° gegenüber dem Kontaktierungsabschnitt abgekantet wird.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird zum zumindest teilweisen Umgeben des Kontaktelements, insbesondere wenigstens ein Kontaktarm, vorzugsweise sämtliche Kontaktarme, zumindest teilweise mit einem isolierenden Kunststoffmaterial umspritzt, wobei zum Freihalten der Öffnungen im Kontaktierungsabschnitt vorzugsweise jeweils ein Dummy-Steckerstift als Kern derart weit jeweils durch eine jeweilige Öffnung hindurchgesteckt wird, dass nach dem Umspritzen des Kontaktelements die jeweilige Öffnung im Kontaktierungsabschnitt derart frei und zugänglich bleibt, dass ein Einpress-Steckerstift zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung einsteckbar und ausreichend weit durch die Öffnung hindurchsteckbar ist und in die Öffnung einpressbar ist. Auf diese Weise lässt sich ein erfindungsgemäßer Steckverbinder besonders einfach und kostengünstig herstellen, auch in großer Stückzahl.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Kontaktelement insbesondere derart mit einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial zumindest teilweise umgeben, insbesondere umspritzt, dass eine Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts, insbesondere wenigstens in einem Bereich um die Öffnung herum, insbesondere die gesamte Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts, nicht vom Steckverbinderkörper umgeben wird sondern frei und zugänglich bleibt, wobei der Steckverbinderkörper insbesondere an einer von der Steckerzuführseite abgewandten Rückseite des Kontaktierungsabschnitts in einem Bereich außerhalb der Öffnung am Kontaktierungsabschnitt zur Anlage gebracht wird, insbesondere angespritzt wird.
  • Besonders bevorzugt wird dabei, wenn der Kontaktierungsabschnitt über einen Zwischenabschnitt an den Anschlussabschnitt angrenzt, vorzugsweise der Zwischenabschnitt insbesondere ebenfalls zumindest teilweise vom Steckverbinderkörper umgeben, insbesondere umspritzt.
  • Weist der Kontaktierungsabschnitt ferner einen Endabschnitt auf, wird dieser bevorzugt ebenfalls umspritzt, vorzugsweise vollständig, wobei das Kontaktelement besonders bevorzugt insbesondere derart umspritzt wird, dass im Ergebnis insbesondere der Endabschnitt und ein Teil des Zwischenabschnitts vom Steckverbinderkörper umgeben sind und der Steckverbinderkörper auf einer von der Steckerzuführseite abgewandten Seite des Kontaktierungsabschnitts insbesondere am Kontaktierungsabschnitt anliegt, insbesondere an diesen angespritzt ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorzugweise in einem weiteren Schritt ein Anschlusskabel an den Anschlussabschnitt des Kontaktelements angeschlossen und insbesondere mit dem Kontaktelement elektrisch kontaktiert, vorzugsweise ein Flachbandkabel, insbesondere ein flexibles Flachbandkabel.
  • Ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System umfasst einen weiblichen Einpress-Steckverbinder und einen männlichen Einpress-Stecker, wobei der weibliche Steckverbinder wenigstens eine Steckerbuchse aufweist zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker, wobei der weibliche Steckverbinder erfindungsgemäß ausgebildet ist und/oder durch ein erfindungsgemäßes Verfahren hergestellt ist.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung eines Einpress-Steckverbinder-Systems gemäß der vorliegenden Erfindung weist der männliche Stecker dabei wenigstens einen Einpress-Steckerstift auf, vorzugsweise einen deformierbaren Einpress-Steckerstift, insbesondere wenigstens einen sogenannten „Nadelöhr“-Einpress-Steckerstift, und/oder wenigstens einen massiven Einpress-Steckerstift, wobei insbesondere wenigstens ein Einpress-Steckerstift durch ein aus einem Kontaktblech herausgetrenntes Kontaktelement mit einem Anschlussabschnitt und einem Kontaktarm gebildet ist, und wobei vorzugsweise der männliche Stecker einen Steckerkörper aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial aufweist, welcher das Kontaktelement zumindest teilweise umgibt.
  • Das Kontaktelement des Steckers ist dabei bevorzugt ebenfalls durch Stanzen aus dem Kontaktblech herausgetrennt worden. Alternativ kann das Kontaktelement des Steckers aber auch durch ein anderes trennendes Fertigungsverfahren aus einem Kontaktblech herausgetrennt worden sein, wie z.B. durch ein Laserstrahlschneiden oder dergleichen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines Einpress-Steckverbinder-Systems gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Einpress-Stecker ein Mehrfach-Einpress-Stecker und zum Steckverbinden mit einem weiblichen Mehrfach-Einpress-Steckverbinder ausgebildet ist, der mehrere Steckerbuchsen aufweist, wobei das Kontaktelement ein Kontaktgitter mit mehreren Kontaktarmen und einem gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitt ist, wobei sich die Kontaktarme jeweils vom Anschlussabschnitt wegerstrecken, insbesondere senkrecht zu einer Längsrichtung des Anschlussabschnitts, und die einzelnen Kontaktarme mittels des gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitts elektrisch miteinander verbunden sind.
  • Eine erfindungsgemäße Baugruppe ist vorzugsweise eine Sensorbaugruppe, insbesondere eine Drehmomentsensorbaugruppe, besonders bevorzugt eine mit einem erfindungsgemäß ausgebildetem oder durch ein erfindungsgemäßes Verfahren hergestellten Steckverbinder.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung einer Baugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Steckverbinder dabei in wenigstens einer Richtung quer zur Fügerichtung der Steckverbindung zum Herstellen einer Steckverbindung schwimmend in der Baugruppe gelagert, d.h. innerhalb definierter Grenzen in definierten Freiheitsgraden beweglich gelagert, insbesondere in wenigstens einer Richtung senkrecht zur Füge- bzw. Steckrichtung, vorzugsweise zum Ausgleich eines toleranzbedingten Versatzes zu einem zugehörigen Stecker.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung einer Baugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Baugruppe wenigstens ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System auf und der Steckverbinder oder der Stecker ist in wenigstens einer Richtung quer zur Fügerichtung der Steckverbindung zum Herstellen einer Steckverbindung schwimmend gelagert. Dadurch lässt sich die Steckverbindung besonders leicht automatisiert herstellen.
  • Die mit Bezug auf einen weiblichen Einpress-Steckverbinder vorgestellten bevorzugten Ausführungsformen und deren Vorteile gelten entsprechend auch für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, für ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System sowie für eine erfindungsgemäße Baugruppe mit einem solchen Steckverbinder und umgekehrt, auch wenn sie in dieser Anmeldung teilweise nur einmal und nur im Zusammenhang mit einem dieser Gegenstände näher beschrieben sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar, sofern sie technisch möglich und insbesondere technisch sinnvoll sind.
  • Die Erfindung wird nun anhand mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
    • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, weiblichen Ei npress-Steckverbi nders,
    • 2 das Kontaktelement des erfindungsgemäßen Steckverbinders aus 1 in Einzelteildarstellung,
    • 3 einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Steckverbinder aus 1,
    • 4 einen zugehörigen, männlichen Einpress-Stecker für ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System, welcher mit dem erfindungsgemäßen Steckverbinder aus 1 steckverbunden werden kann,
    • 5 das Kontaktelement des Steckers aus 4 in Einzelteildarstellung,
    • 6 das Kontaktelement des erfindungsgemäßen Steckverbinders aus 1 sowie das Kontaktelement des Steckers aus 4 in perspektivischer Darstellung vor dem Herstellen einer Steckverbindung,
    • 7 die beiden Kontaktelemente aus 6 nach dem Herstellen einer Steckverbindung,
    • 8a einen massiven Einpress-Steckerstift,
    • 8b den deformierbaren Einpress-Steckerstift aus den 4 bis 7 mit seiner nadelöhrförmigen Deformationszone,
    • 9a einen Kontaktierungsabschnitt eines der Kontaktarme des erfindungsgemäßen Steckverbinders aus 1 in Ansicht von vorne mit einer geschlossenen Öffnung als Kontaktbuchse für einen deformierbaren Einpress-Steckerstift,
    • 9b eine alternative Ausgestaltung einer geschlitzten Öffnung in einem Kontaktierungsabschnitt zur Aufnahme eines massiven Einpress-Steckerstifts in Ansicht von vorne,
    • 10a ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System mit einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, weiblichen Mehrfach-Einpress-Steckverbinders sowie einem zweiten Ausführungsbeispiel eines männlichen Steckers vor dem Herstellen einer Steckverbindung,
    • 10b das erfindungsgemäße Einpress-Steckverbinder-System aus 10a nach dem Herstellen der Steckverbindung in perspektivischer Darstellung, und 10c das erfindungsgemäße Einpress-Steckverbinder-System aus 10b in Schnittdarstellung.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, weiblichen Einpress-Steckverbinders 10, welcher als Mehrfach-Steckverbinder 10 ausgebildet ist und ein einstückig aus einem Kupferblech herausgetrenntes Kontaktelement 11 und einen das Kontaktelement 11 zumindest teilweise umgebenden, elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper 12 aufweist.
  • Das Kontaktelement 11 ist dabei insbesondere als Kontaktgitter 11 ausgebildet, insbesondere als Stanzgitter 11, und durch Stanzen aus dem Kupferblech herausgetrennt worden. Das Kontaktgitter 11 weist mehrere streifenförmigen Kontaktarme 14 auf (vgl. 2), welche mittels eines gemeinsamen, sich quer zu den Kontaktarmen 14 erstreckenden Anschlussabschnitts 13 elektrisch verbunden sind. Die Kontaktarme 14 grenzen dabei jeweils mit einem hier nicht näher bezeichneten Zwischenabschnitt an den Anschlussabschnitt 13 an und sind an einem vom Anschlussabschnitt 13 abgewandten Ende des Zwischenabschnitts jeweils um 90° abgekantet, insbesondere derart, dass sich ein jeweils an den Zwischenabschnitt angrenzender Kontaktierungsabschnitt 15 jeweils in einer Ebene senkrecht zum Anschlussabschnitt 13 erstreckt.
  • Die einzelnen Kontaktierungsabschnitte 15 der einzelnen Kontaktarme 14 weisen dabei jeweils eine ebenfalls durch Stanzen und gleichzeitig mit dem Heraustrennen hergestellte, umlaufend geschlossene Öffnung 16 auf, welche als Kontaktbuchse 16 bzw. Steckerbuchse 16 zur Aufnahme eines entsprechenden Einpress-Steckerstifts 21 eines männlichen Steckers 20 (vgl. 4) dient. Insbesondere sind die als Kontaktbuchsen 16 dienenden Öffnungen 16 zum Herstellen einer elektrischen Kontaktierung in einer Steckverbindung zwischen dem Kontaktelement 11, in diesem Fall dem Stanzgitter 11 des weiblichen, erfindungsgemäßen Steckverbinders 10, sowie einem zugehörigen, männlichen Stecker 20 bzw. dessen Kontaktelement 30 (vgl. 4 und 5) bzw. dessen Einpress-Steckerstiften 21 ausgebildet.
  • Der Steckverbinderkörper 12 umgibt das Kontaktelement 11 dabei derart, dass die Kontaktierungsabschnitte 15 an der Steckerzuführseite, insbesondere deren Öffnungen 16, bezogen auf die Darstellung in 1 und 2 an der Vorderseite der Steckverbinders 10, freiliegen und damit frei zugänglich für die Steckerstifte 21 eines männlichen Steckverbinders 20 sind (vgl. 4) sind.
  • Die Kontaktierungsabschnitte 15 sind dabei derart freiliegend, dass der Stecker 20 und der Steckverbinder 10 auch noch bei fast in die Öffnungen 16 eingeführten Steckerstiften 21 in einer Ebene senkrecht zu einer Füge- bzw. Steckrichtung zum Ausgleich eines Versatzes von Steckerstiften 21 und Öffnungen 16, insbesondere zum Ausgleich eines toleranzbedingten Versatzes, relativ zueinander bewegbar sind. Dies ermöglicht ein besonders einfaches Ausrichten von Steckverbinder 10 und Stecker 20 zueinander und damit ein automatisiertes Herstellen einer Steckverbindung.
  • Insbesondere erstreckt sich der Steckverbinderkörper 12 auf der Steckerzuführseite dabei nicht über die Kontaktierungsabschnitte 15 hinaus.
  • Erfindungsgemäß sind die Öffnungen 16 dabei dazu ausgebildet, mit den Einpress-Steckstiften 21 des Steckers 20 mittels der sogenannte Einpresstechnik verbunden zu werden. D.h. mit anderen Worten, dass die Öffnungen 16 als sogenannte Press-Fit-Steckerbuchsen 16 ausgebildet sind, welche mit entsprechenden, sogenannten Press-Fit-Steckerstiften 21 zum Herstellen einer elektrischen Kontaktierung von Stecker 20 und erfindungsgemäßem Steckverbinder 10 verbunden werden können, wobei die Press-Fit-Steckerstifte 21 in die Öffnungen 16 eingepresst werden können.
  • Wie anhand von 2 gut erkennbar ist, grenzt an die Kontaktierungsabschnitte 15 jeweils ein Endabschnitt 17 an, welcher ein freies Ende der Kontaktarme 14 bildet, wobei die Endabschnitte 17 ebenfalls jeweils um 90° abgekantet sind, insbesondere gegenüber den Kontaktierungsabschnitten 15. Dadurch weisen die Kontaktarme 14 insbesondere eine U-Form auf und infolgedessen eine verbesserte Stabilität im Bereich der Kontaktierungsabschnitte 15. Hierdurch kann insbesondere die Gefahr von Beschädigungen am Kontaktierungsabschnitt beim Herstellen und/oder Lösen einer Kontaktierung mit einem männlichen Stecker 20 (vgl. 4) reduziert werden.
  • Durch den das Kontaktelement 11 zumindest teilweise umgebenden Steckverbinderkörper 12, welcher durch teilweises Umspritzen des Stanzgitters 11 mit einem elektrisch isolierenden Kunststoff hergestellt ist und insbesondere auf einer von einer Steckerzuführseite abgewandten Rückseite jeweils an die Kontaktierungsabschnitte 15 angespritzt ist und jeweils die Endabschnitte 17 vollständig und die Zwischenabschnitte zumindest teilweise umgibt, kann eine noch weiter verbesserte Stabilität der Kontaktierungsabschnitte 15, insbesondere eine größere Steifigkeit des Steckverbinders 10 in diesem Bereich, erreicht werden.
  • 3 zeigt den erfindungsgemäßen, weiblichen Steckverbinder 10 aus 1 im Schnitt, wobei in dieser Darstellung besonders gut erkennbar ist, wie der Steckverbinderkörper 12 auf der von der Steckerzuführseite abgewandten Rückseite an den Kontaktierungsabschnitten 15 anliegt, insbesondere angespritzt ist, und die Endabschnitte 17 vollständig und den Zwischenabschnitt teilweise umgibt.
  • Um sicherzustellen, dass die Einpress-Steckerstifte 21 eines entsprechenden zugehörigen männlichen Einpress-Steckers 20 (vgl. 4) zum zuverlässigen Herstellen einer elektrischen Kontaktierung ausreichend weit in die Öffnung 16 hinein- bzw. ausreichend weit hindurch geschoben werden können und ordnungsgemäß eingepresst werden können, sind die Öffnungen 16 rückseitig entsprechend freigehalten, insbesondere jeweils durch eine sich fluchtend zur Öffnung 16 erstreckende Ausnehmung 18, in diesem Fall insbesondere jeweils durch eine zylindrische Ausnehmung 18, welche hergestellt worden ist, in dem bei der Herstellung des Steckverbindungskörpers 12 durch Umspritzen ein (nicht dargestellter) Dummy-Steckerstift als Kern in die Öffnung 16 hineingesteckt und derart weit in diese hinein bzw. durch diese hindurchgesteckt worden ist, dass die Ausnehmung 18 mit einer ausreichenden Tiefe hergestellt wird.
  • 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines möglichen Einpress-Steckers 20, welcher mit dem erfindungsgemäßen, weiblichen Mehrfach-Steckverbinder 10 aus 1 steckverbunden werden kann, wobei der männliche Einpress-Stecker 20 ebenfalls ein Kontaktelement 30, dass als Stanzgitter ausgebildet ist, und einen dieses zumindest teilweise umgebenden Steckverbindungskörper 24 aufweist, insbesondere daraus gebildet ist.
  • 5 zeigt das als Stanzgitter 30 ausgebildete Kontaktelement 30 des männlichen Steckers 20 aus 4 in perspektivischer Einzelteildarstellung, welches ebenfalls mehrere Kontaktarme 21 aufweist, welche in diesem Fall deformierbare Einpress-Steckerstifte 21 bilden, welche an ihrem vorderen, freien Ende eine nadelöhrförmige Deformationszone 22 aufweisen. Die Einpress-Steckerstifte 21 sind dabei mittels eines sich mit seiner Längsrichtung senkrecht zu den Steckerstiften 21 in einer gemeinsamen Ebene mit den Einpress-Steckerstiften 21 erstreckenden Anschlussabschnitts 23 elektrisch miteinander verbunden.
  • 6 zeigt das Kontaktelement 11 des erfindungsgemäßen Steckverbinders aus 1 sowie das Kontaktelement 30 des Steckers 20 aus 4 in perspektivischer Darstellung vor dem Herstellen einer zugehörigen Steckverbindung. Die beiden Kontaktelemente 11 und 30 können in einer Füge- bzw. Steckrichtung, die vorliegend parallel zu einer Ebene verläuft, in welcher sich die Anschlussabschnitte 13 und 23 erstrecken, ineinandergesteckt werden, wobei die Einpress-Steckerstifte 21 mit ihren Deformationszonen 22 in die Öffnungen 16 eingepresst werden können.
  • Dies ist in 7 dargestellt, in welcher die beiden Kontaktelemente aus 6 nach dem Herstellen einer Steckverbindung abgebildet sind, wobei anhand von 7 gut erkennbar ist, wie in einem steckverbundenen Zustand die Kontaktierung zwischen dem Kontaktelement 11 des erfindungsgemäßen Steckverbinders 10 und dem Kontaktelement 30 des zugehörigen männlichen Steckers 20 bewirkt wird. Insbesondere ist anhand dieser Darstellung gut erkennbar, dass sich in diesem steckverbundenen Zustand die Deformationszonen 22 der Einpress-Steckerstifte 21 jeweils innerhalb der durch die Öffnungen 16 gebildeten Kontaktbuchsen 16 der Kontaktierungsabschnitte 15 des Steckverbinder-Kontaktelements 11 befinden, wobei äußere Umfangsflächen der Steckerstifte 21 der Deformationszone 22 an einer inneren Mantelfläche der Kontaktbuchsen 16 bzw. der Öffnungen 16 anliegen, wodurch die elektrische Kontaktierung zwischen den beiden Kontaktelementen 11 und 30 bewirkt wird.
  • Das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen weiblichen Einpress-Steckverbinders 10 ist aufgrund seiner in Umfangsrichtung bzw. umlaufend vollständig geschlossenen Öffnungen 16 zur Herstellung einer Steckverbindung mit einem männlichen Einpress-Stecker 20 ausgebildet, welcher deformierbare Einpress-Steckerstifte 21 aufweist, beispielsweise Einpress-Steckerstifte 21 mit einer nadelöhrförmigen Deformationszone 22.
  • In einer alternativen Ausgestaltung kann ein erfindungsgemäßer weiblicher Steckverbinder auch zur Herstellung einer Steckverbindung mit einem männlichen Stecker ausgebildet sein, welcher massive Einpress-Steckerstifte aufweist (vgl. 8a). Hierzu weist ein erfindungsgemäßer Steckverbinder bevorzugt Kontaktierungsabschnitte 25 mit jeweils einer in Umfangsrichtung geöffneten, insbesondere geschlitzten Öffnung 26 auf (vgl. 9b), wobei sich ein entsprechender Schlitz 27 dabei vorzugsweise in radialer Richtung, bezogen auf die Öffnung 26, von der Öffnung 26 bis an den Rand des Kontaktierungsabschnitts erstreckt, insbesondere parallel zum Anschlussabschnitt.
  • In den 8a und 8b sind zwei mögliche Ausgestaltungen entsprechender Einpress-Steckerstifte 40 und 21 gegenübergestellt, wobei 8a einen massiven Einpress-Steckerstift 40 zeigt und 8b den Einpress-Steckerstift 21 mit seiner nadelöhrförmigen Deformationszone 22 aus den 4 bis 7.
  • In den 9a und 9b sind zwei mögliche Ausgestaltungen entsprechender Öffnungen 16, 26 bzw. Kontaktbuchsen 16, 26 gegenübergestellt, wobei 9a in Ansicht von vorne einen in Verbindung mit einem deformierbaren Einpress-Steckerstift 21 verwendbaren Kontaktierungsabschnitt 15 zeigt, wie er auch bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen weiblichen Steckverbinders 10 ausgeführt ist mit einer geschlossenen Öffnung 16, und 9b eine alternative Ausgestaltung einer geschlitzten Öffnung 26 in einem Kontaktierungsabschnitt 25 zur Aufnahme eines massiven Einpress-Steckerstifts in Ansicht von vorne.
  • Dadurch, dass bei dem in 9a dargestellten Kontaktierungsabschnitt 15 die Öffnung 16 geschlossen ausgebildet ist, kann die beim Einpressen des zugehörigen Einpress-Steckerstifts 21 durch das Übermaß der beiden Teile entstehende Deformationsenergie nicht vom Kontaktelement 11, speziell dem Kontaktierungsabschnitt 15, abgebaut werden, eine entsprechend starre Auslegung des Kontaktierungsabschnitts 15 vorausgesetzt, sondern wird durch eine Deformation des Steckerstifts 21 abgebaut, welcher hierfür insbesondere eine speziell ausgestaltete nadelöhrförmige Deformationszone 22 aufweist, welche beim Einpressen zusammengedrückt wird, wodurch der Einpress-Steckerstift 21 in der Öffnung 16 verpresst wird.
  • Um bei der Verwendung eines massiven Einpress-Steckerstifts 40, wie in 8a gezeigt, einen entsprechenden Abbau der durch das Übermaß entstehenden Deformationsenergie zu erreichen und infolgedessen eine entsprechende Pressverbindung und damit eine sichere und zuverlässige elektrische Kontaktierung, ist in diesem Fall im Kontaktierungsabschnitt 25 eine ausreichende Nachgiebigkeit vorgesehen, welche bei dem in 9b beispielhalber gezeigten Kontaktierungsabschnitt 25 beispielsweise durch eine geschlitzte Öffnung 26 mit einem radialen Schlitz 27 erreicht wird, welcher sich von der äußeren Kante des Kontaktelements bis in die Öffnung 26 erstreckt.
  • Dadurch, dass jeweils einer der Kontaktierungspartner, entweder der Steckerstift 21 oder die Öffnung 26, nachgiebig, insbesondere elastisch, ausgebildet ist, kann eine besonders zuverlässige Kontaktierung erreicht werden, insbesondere auch sich ändernden Umgebungsbedingungen wie beispielsweise bei Temperaturänderungen, Erschütterungen oder dergleichen.
  • Die 10a bis 10c zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Einpress-Steckverbinder-Systems, wobei 10a ein erfindungsgemäßes Einpress-Steckverbinder-System mit einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen, weiblichen Mehrfach-Einpress-Steckverbinders 50 sowie einem zweiten Ausführungsbeispiel eines männlichen Steckers 60 vor dem Herstellen einer Steckverbindung zeigt. 10b zeigt das erfindungsgemäße Einpress-Steckverbinder-System aus 10a nach dem Herstellen der Steckverbindung in perspektivischer Darstellung und 10c das erfindungsgemäße Einpress-Steckverbinder-System aus 10b in Schnittdarstellung.
  • Dieses Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen weiblichen Mehrfach-Einpress-Steckverbinders 50 ist dabei grundsätzlich ähnlich aufgebaut wie das anhand von 1 beschriebene Ausführungsbeispiel. Zusätzlich sind jedoch im Steckverbinderkörper 52 zwei Zentrierausnehmungen 53, insbesondere Zentrierbohrungen 53, als Positionierhilfen ausgebildet, in welche jeweils ein entsprechender, ebenfalls als Positionierhilfe dienender Zentrierstift 54 eines zugehörigen Einpress-Steckers 60 eingreifen kann. Mittels dieser Positionierhilfen 53 und 54 kann eine einfachere Ausrichtung der beiden Steckverbinder-Teile 50 und 60 zueinander vor dem eigentlichen Steckverbinden erreicht werden. Hierdurch lässt sich das Herstellen der Steckverbindung leichter automatisieren.
  • Für eine besonders gute Ausrichtung, insbesondere für eine besonders einfache Ausrichtung der beiden Steckverbinder-Teile 50 und 60 zueinander, ist es besonders vorteilhaft, wenn eines der beiden Steckverbinder-Teile 50 oder 60 schwimmend gelagert ist, insbesondere in einer Richtung quer, d. h. senkrecht, zur Füge- bzw. Steckrichtung.
  • Insbesondere wenn ein automatisiertes Herstellen einer Steckverbindung angestrebt wird, ist es von Vorteil, wenn entweder der weibliche Steckverbinder 50 oder der männliche Stecker 60 entsprechend schwimmend gelagert ist.
  • Anhand von 10c ist gut zu erkennen, dass beim Ineinanderstecken zunächst die entsprechend längeren und weiter als die Steckerstifte 21 hervorstehenden Zentrierstifte 54 in die Zentrierbohrungen 53 eingreifen, bevor die Einpress-Steckerstifte 21 in die zugehörigen Öffnungen 16 im Kontaktierungsabschnitt 15 eingreifen.
  • Anhand von dieser Abbildung ist ferner ersichtlich, dass auch in diesem Fall die Ausnehmung 18 zum Freihalten der Öffnung 16 für den Einpress-Steckerstift 21 ausreichend tief ist, sodass der Einpress-Steckerstift korrekt in die Öffnung 16 eingebracht werden kann für ein zuverlässiges und sicheres Einpressen in die Öffnung 16 und damit für ein zuverlässiges und sicheres Kontaktieren des Kontaktelements 11 damit zum sicheren und zuverlässigen Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen den beiden Steckverbinderkontakten 21 und 11 bzw. der Öffnung 16.
  • Wird, wie vorliegend beschrieben, als Kontaktelement 11 beispielsweise ein Kontaktgitter 11, insbesondere ein Stanzgitter 11 mit einem gemeinsamen Anschlussabschnitt 13 verwendet, lässt sich besonders einfach eine Kontaktierung mit einem, hier nicht dargestellten, insbesondere flexiblen Flachbandkabel erreichen, welches beispielsweise durch Löten mit dem Anschlussabschnitt verbunden werden kann. Ein derartiges Anschlusskabel, d.h. ein flexibles Flachbandkabel, ist besonders vorteilhaft für eine schwimmende Lagerung eines Steckverbinders, da Flachbandkabel besonders flexibel und nachgiebig sind, sodass bei einer Ausgleichsbewegung nur geringe, durch eine Steifigkeit des Anschlusskabels bedingte Gegenkräfte überwunden werden müssen.
  • Bezugszeichenliste
  • 10, 50
    erfindungsgemäßer, weiblicher Einpress-Steckverbinder
    20, 60
    zugehöriger, männlicher Einpress-Stecker
    11
    Kontaktelement, insbesondere Stanzgitter
    12
    isolierender Steckverbinderkörper aus Kunststoff des weiblichen Steckverbinders
    13
    Anschlussabschnitt des Steckverbinder-Kontaktelements
    14
    Kontaktarm bzw. Einpress-Stift
    15, 25
    Kontaktierungsabschnitt
    16, 26
    Öffnung im Kontaktierungsabschnitt
    17
    Endabschnitt
    18
    Einstecköffnung im Steckverbinderkörper
    21, 40
    Einpress-Stift
    22
    nadelöhrförmige Deformationszone des Einpress-Stifts
    23
    Anschlussabschnitt des Stecker-Kontaktelements
    24
    isolierender Steckverbinderkörper aus Kunststoff des Steckers
    27
    radialer Schlitz
    30
    Kontaktelement, insbesondere Stanzgitter des Steckers
    53
    Zentrierbohrung
    54
    Zentrierstift
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 6319076 B1 [0004]
    • US 6305949 B1 [0005, 0035]

Claims (19)

  1. Weiblicher Einpress-Steckverbinder (10, 50) mit wenigstens einer Steckerbuchse (16, 26) zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker (20, 60), der wenigstens einen Einpress-Steckerstift (21, 40) aufweist, wobei der Steckverbinder (10, 50) vorzugsweise zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung ausgebildet ist, insbesondere zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung eines Kraftfahrzeugs, wobei der Steckverbinder (10, 50) ein elektrisch leitfähiges, aus einem elektrisch leitfähigen Kontaktblech herausgetrenntes Kontaktelement (11) und einen das Kontaktelement (11) zumindest teilweise umgebenden, elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper (12) aufweist, wobei das Kontaktelement (11) einen Anschlussabschnitt (13) zur elektrischen Kontaktierung mit einem Anschlusselement sowie wenigstens einen sich vom Anschlussabschnitt (13) wegerstreckenden, streifenförmigen Kontaktarm (14) mit einem freien Ende aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kontaktarm (14) einen Kontaktierungsabschnitt (15, 25) aufweist, in welchem eine Öffnung (16, 26) eingebracht ist, die als Kontaktbuchse (16, 26) für einen Einpress-Steckerstift (21, 40) eines mit dem Steckverbinder (10, 50) verbindbaren männlichen Einpress-Steckers (20, 60) mit Einpress-Steckerstiften (21, 40) dient und ausgebildet ist, wobei die Öffnung (16, 26) derart ausgebildet und ihre Abmessung derart gewählt ist, dass ein Einpress-Steckerstift (21, 40) zum Herstellen einer Kontaktierung mittels Einpresstechnik in die Öffnung (16, 26) einpressbar ist.
  2. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) ein Mehrfach-Einpress-Steckverbinder (10, 50) ist und zum Steckverbinden mit einem oder mehreren männlichen Einpress-Steckern (20, 60) ausgebildet ist, wobei das Kontaktelement (11) ein Kontaktgitter (11) mit mehreren Kontaktarmen (14) und einem gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitt (13) ist, wobei sich die Kontaktarme (14) jeweils vom Anschlussabschnitt (13) wegerstrecken und die einzelnen Kontaktarme (14) mittels des gemeinsamen, flächigen Anschlussabschnitts (13) elektrisch miteinander verbunden sind.
  3. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) zum Steckverbinden mittels Einpresstechnik mit einem männlichen Einpress-Stecker (20, 60) ausgebildet ist, der wenigstens einen deformierbaren Einpress-Steckerstift (21) aufweist, insbesondere wenigstens einen sogenannten „Nadelöhr“-Einpress-Steckerstift (21), wobei eine zugehörige Öffnung (16) dazu insbesondere in Umfangsrichtung geschlossen ausgebildet ist.
  4. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) zum Steckverbinden mittels Einpresstechnik mit einem männlichen Einpress-Stecker (20, 60) ausgebildet ist, der wenigstens einen massiven Einpress-Steckerstift (40) aufweist, wobei eine zugehörige Öffnung (26) dazu insbesondere in Umfangsrichtung offen, insbesondere geschlitzt, ausgebildet ist.
  5. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich wenigstens ein Kontaktierungsabschnitt (15, 25) in einer Ebene senkrecht zum Anschlussabschnitt (13) erstreckt, so dass wenigstens ein Steckerstift (21, 40) eines männlichen Steckers (20, 60) parallel zum Anschlussabschnitt (13) in die zugehörige Öffnung (16, 26) einführbar ist, wobei der Kontaktierungsabschnitt (15, 25) insbesondere um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt (13) oder einem den Kontaktierungsabschnitt (15, 25) mit dem Anschlussabschnitt (13) verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms (14) abgekantet ist.
  6. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kontaktarm (14) U-förmig geformt ist, wobei der Kontaktarm (14) insbesondere einen ein freies Ende des Kontaktarms bildenden Endabschnitt (17) und einen zwischen dem Endabschnitt (17) und dem Anschlussabschnitt (13) angeordneten Kontaktierungsabschnitt (15, 25) sowie gegebenenfalls einen sich zwischen dem Anschlussabschnitt (13) und dem Kontaktierungsabschnitt (15, 25) erstreckenden Zwischenabschnitt aufweist, wobei der Kontaktierungsabschnitt (15, 25) um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt (13) oder einem den Kontaktierungsabschnitt (15, 25) mit dem Anschlussabschnitt (13) verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms (14) abgekantet ist und der Endabschnitt (17) insbesondere um 90° gegenüber dem Kontaktierungsabschnitt (15, 25) abgekantet ist.
  7. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25), insbesondere wenigstens in einem Bereich um die Öffnung (16, 26) herum, insbesondere die gesamte Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25), nicht vom Steckverbinderkörper (12) umgeben ist und freiliegt, wobei der Steckverbinderkörper (12) insbesondere an einer von der Steckerzuführseite abgewandten Rückseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25) in einem Bereich außerhalb der Öffnung (16, 26) am Kontaktierungsabschnitt (15, 25) anliegt, insbesondere angespritzt ist,
  8. Einpress-Steckverbinder (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (50) wenigstens eine Positionierungshilfe aufweist, insbesondere wenigstens einen Zentrierstift (54) oder wenigstens eine Zentrierbohrung (53).
  9. Einpress-Steckverbinder (10, 50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) wenigstens ein Anschlusskabel aufweist, vorzugsweise ein Flachbandkabel, insbesondere ein flexibles Flachbandkabel, wobei das Anschlusskabel insbesondere über den Anschlussabschnitt (13) des Steckverbinders (10, 50) elektrisch mit dem Steckverbinder (10, 50) kontaktiert ist.
  10. Verfahren zur Herstellung eines weiblichen Einpress-Steckverbinders (10, 50) mit wenigstens einer Steckerbuchse (16, 26) zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker (20, 60), der wenigstens einen Einpress-Steckerstift (21, 40) aufweist, wobei der Steckverbinder (10, 50) vorzugsweise zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung ausgebildet ist, insbesondere zur Verwendung in einer Sensorvorrichtung eines Kraftfahrzeugs, insbesondere zur Herstellung eines Steckverbinders (10, 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch die Schritte: c) Bereitstellen eines elektrisch leitfähigen, aus einem elektrisch leitfähigen Kontaktblech herausgetrennten Kontaktelements (11), wobei das Kontaktelement (11) einen Anschlussabschnitt (13) zur elektrischen Kontaktierung mit einem Anschlusselement sowie wenigstens einen sich vom Anschlussabschnitt (13) wegerstreckenden, streifenförmigen Kontaktarm (14) mit einem freien Ende aufweist, wobei wenigstens ein Kontaktarm (14) einen Kontaktierungsabschnitt (15, 25) aufweist, in welchem eine Öffnung (16, 26) eingebracht ist, die als Kontaktbuchse (16, 26) für einen Einpress-Steckerstift (21, 40) eines mit dem Steckverbinder (10, 50) verbindbaren männlichen Einpress-Steckers (20, 60) mit Einpress-Steckerstiften (21, 40) dient und ausgebildet ist, und d) zumindest teilweises Umgeben des Kontaktelements (11) mit einem elektrisch isolierenden Steckverbinderkörper (12).
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Verfahren ferner den Schritt des Heraustrennens des Kontaktelements (11) aus dem leitfähigen Kontaktblech und/oder das Einbringen wenigstens einer Öffnung (16, 26) in wenigstens einen Kontaktierungsabschnitt (15, 25) wenigstens eines Kontaktarms (14) umfasst, wobei das Kontaktelement (11) insbesondere durch Stanzen aus dem Kontaktblech herausgetrennt wird und/oder wenigstens eine Öffnung (16, 26) sowie gegebenenfalls ein zugehöriger Schlitz (27) durch Stanzen in das Kontaktelement (11) eingebracht wird, wobei das Heraustrennen des Kontaktelements (11) aus dem Kontaktblech und das Einbringen der Öffnung (16, 26) bevorzugt in einem Arbeitsgang erfolgt.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Bereitstellen des Kontaktelements (11), insbesondere nach dem Heraustrennen des Kontaktelements (11) aus dem Kontaktblech, in wenigstens einem weiteren Schritt wenigstens ein Kontaktierungsabschnitt (15, 25) des Kontaktelements um 90° gegenüber dem Anschlussabschnitt (13) oder einem den Kontaktierungsabschnitt (15, 25) mit dem Anschlussabschnitt (13) verbindenden Zwischenabschnitt des Kontaktarms (14) abgekantet wird, so dass sich der Kontaktierungsabschnitt (15, 25) anschließend in einer Ebene senkrecht zum Anschlussabschnitt (13) erstreckt und wenigstens ein Steckerstift (21, 40) eines männlichen Steckers (20, 60) parallel zum Anschlussabschnitt (13) in die zugehörige Öffnung (16, 26) einführbar ist.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Bereitstellen des Kontaktelements (11), insbesondere nach dem Abkanten des Kontaktierungsabschnitts (15, 25), in wenigstens einem weiteren Schritt wenigstens ein Kontaktarm (14) in eine U-Form gebracht wird, indem ein an den Kontaktierungsabschnitt (15, 25) angrenzender Endabschnitt (17), welcher ein freies Ende des Kontaktarms bildet, um 90° gegenüber dem Kontaktierungsabschnitt (15, 25) abgekantet wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (11) derart mit einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial (12) zumindest teilweise umgeben wird, insbesondere umspritzt wird, dass eine Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25), insbesondere wenigstens in einem Bereich um die Öffnung (16, 26) herum, insbesondere die gesamte Steckerzuführseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25), nicht vom Steckverbinderkörper (12) umgeben wird sondern frei und zugänglich bleibt, wobei der Steckverbinderkörper (12) insbesondere an einer von der Steckerzuführseite abgewandten Rückseite des Kontaktierungsabschnitts (15, 25) in einem Bereich außerhalb der Öffnung (16, 26) am Kontaktierungsabschnitt (15, 25) zur Anlage gebracht wird, insbesondere angespritzt wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Schritt ein Anschlusskabel an den Anschlussabschnitt (13) des Kontaktelements (11) angeschlossen wird und mit dem Kontaktelement (11) elektrisch kontaktiert wird, vorzugsweise ein Flachbandkabel, insbesondere ein flexibles Flachbandkabel.
  16. Einpress-Steckverbinder-System, umfassend einen weiblichen Einpress-Steckverbinder (10, 50) und einen männlichen Einpress-Stecker (20, 60), wobei der weibliche Steckverbinder (10, 50) wenigstens eine Steckerbuchse (16, 26) aufweist zum Steckverbinden und Herstellen einer elektrischen Kontaktierung mit einem männlichen Einpress-Stecker (20, 60), dadurch gekennzeichnet, dass der weibliche Steckverbinder (10, 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist und/oder durch ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15 hergestellt ist.
  17. Einpress-Steckverbinder-System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der männliche Stecker (20, 60) wenigstens einen Einpress-Steckerstift (21, 40) aufweist, vorzugsweise einen deformierbaren Einpress-Steckerstift (21), insbesondere wenigstens einen sogenannten „Nadelöhr“-Einpress-Steckerstift (21), und/oder wenigstens einen massiven Einpress-Steckerstift (40), wobei wenigstens ein Einpress-Steckerstift (21, 40) durch ein aus einem Kontaktblech herausgetrenntes Kontaktelement (30) mit einem Anschlussabschnitt (23) und einem Kontaktarm (21) gebildet ist, und wobei vorzugsweise der männliche Stecker (21, 40) einen Steckerkörper (24) aus einem elektrisch isolierenden Kunststoffmaterial (24) aufweist, welcher das Kontaktelement (30) zumindest teilweise umgibt.
  18. Baugruppe, vorzugsweise Sensorbaugruppe, insbesondere Drehmomentsensorbaugruppe, mit einem Steckverbinder (10, 50), dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist oder durch ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15 hergestellt ist.
  19. Baugruppe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (10, 50) in wenigstens einer Richtung quer zur Fügerichtung der Steckverbindung (10, 50) zum Herstellen einer Steckverbindung schwimmend in der Baugruppe gelagert ist.
DE102019111847.6A 2019-05-07 2019-05-07 Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder Pending DE102019111847A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019111847.6A DE102019111847A1 (de) 2019-05-07 2019-05-07 Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102019111847.6A DE102019111847A1 (de) 2019-05-07 2019-05-07 Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102019111847A1 true DE102019111847A1 (de) 2020-11-12

Family

ID=72943510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102019111847.6A Pending DE102019111847A1 (de) 2019-05-07 2019-05-07 Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102019111847A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023101556A1 (de) * 2023-01-23 2024-07-25 Harting Electric Stiftung & Co. Kg Hochstromsteckverbindersystem mit einstellbarer Trennkraft
US12407124B1 (en) 2023-02-20 2025-09-02 HARTIN Electric Stiftung & Co. KG Connector disengage resistance mechanism

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3796987A (en) * 1972-06-09 1974-03-12 Amp Inc Electrical receptacle and connector
US4705972A (en) * 1985-10-24 1987-11-10 Johnson Electric Industrial Manufactory Limited Solderless electrical connection in a motor
JPH02273488A (ja) * 1989-04-14 1990-11-07 Idec Izumi Corp 電気部品およびその製造方法
DE29606347U1 (de) * 1996-04-01 1997-10-23 Wieland Electric GmbH, 96052 Bamberg Elektrischer Steckverbinder, insbesondere für Leiterplatten
EP0872920A2 (de) * 1997-04-14 1998-10-21 Autosplice, Inc. Kontinuierliches Stanzen von Anschlüssen mit Verschiebung des Trägers
US6319076B1 (en) * 1998-09-30 2001-11-20 Itt Manufacturing Enterprises, Inc. Socket contact element
EP1403968A2 (de) * 2002-08-28 2004-03-31 Gerd Conrad Anschlussklemme
DE102007019569A1 (de) * 2006-04-27 2007-11-08 Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi Schmelzsicherung
JP2008304201A (ja) * 2007-06-05 2008-12-18 Hitachi Ltd トルクセンサ

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3796987A (en) * 1972-06-09 1974-03-12 Amp Inc Electrical receptacle and connector
US4705972A (en) * 1985-10-24 1987-11-10 Johnson Electric Industrial Manufactory Limited Solderless electrical connection in a motor
JPH02273488A (ja) * 1989-04-14 1990-11-07 Idec Izumi Corp 電気部品およびその製造方法
DE29606347U1 (de) * 1996-04-01 1997-10-23 Wieland Electric GmbH, 96052 Bamberg Elektrischer Steckverbinder, insbesondere für Leiterplatten
EP0872920A2 (de) * 1997-04-14 1998-10-21 Autosplice, Inc. Kontinuierliches Stanzen von Anschlüssen mit Verschiebung des Trägers
US6319076B1 (en) * 1998-09-30 2001-11-20 Itt Manufacturing Enterprises, Inc. Socket contact element
EP1403968A2 (de) * 2002-08-28 2004-03-31 Gerd Conrad Anschlussklemme
DE102007019569A1 (de) * 2006-04-27 2007-11-08 Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi Schmelzsicherung
JP2008304201A (ja) * 2007-06-05 2008-12-18 Hitachi Ltd トルクセンサ

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023101556A1 (de) * 2023-01-23 2024-07-25 Harting Electric Stiftung & Co. Kg Hochstromsteckverbindersystem mit einstellbarer Trennkraft
WO2024156304A1 (de) 2023-01-23 2024-08-02 Harting Electric Stiftung & Co. Kg Hochstromsteckverbindersystem sowie verfahren zum einstellen seiner gesamttrennkraft
EP4645606A1 (de) 2023-01-23 2025-11-05 HARTING Electric Stiftung & Co. KG Hochstromsteckverbindersystem sowie verfahren zum einstellen seiner gesamttrennkraft
US12482985B2 (en) 2023-01-23 2025-11-25 Harting Electric Stiftung & Co. Kg High-current plug-in connector system and method for setting its total disconnection force
US12407124B1 (en) 2023-02-20 2025-09-02 HARTIN Electric Stiftung & Co. KG Connector disengage resistance mechanism

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010002176B4 (de) Kontakteinrichtung
EP3719933B1 (de) Steckverbindungsvorrichtung mit wenigstens einem steckverbinder
EP2481126B1 (de) Multi fork einpresspin
DE102008060642B4 (de) Steckverbinder mit Erdungsplatte
DE102010029205A1 (de) Draht/Platte-Verbinder
DE102019111847A1 (de) Weiblicher Einpress-Steckverbinder, Verfahren zur Herstellung eines solchen Steckverbinders, Einpress-Steckverbinder-System und Baugruppe mit einem solchen Einpress-Steckverbinder
DE202008014542U1 (de) Steckverbinder für Schaltungsplatinen
EP1154521B1 (de) Steckverbinder und Verfahren zur Montage eines Steckverbinders
DE102022105164A1 (de) Steckverbinder mit modularer Kontakteinrichtung
DE102010039747A1 (de) Kontaktelement zur Kontaktierung eines Verbrauchers mit einem Steuergerät, Anordnung aus einem Verbraucher und einem Steuergerät, sowie Verfahren zur Montage einer solchen Anordnung
DE19646716B4 (de) Elektrischer Verbinder, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE102013013715A1 (de) Elektrische Kontaktanordnung sowie Verfahren zum Herstellen einer solchen elektrischen Kontaktanordnung
DE102015007536B4 (de) Buchsenanschlussstück, Federbaugruppe zum Kontaktieren einer Kontaktplatte mit einem Gegenkontakt und Verfahren zum Ausbilden eines Buchsenanschlussstücks
DE102016124429B4 (de) Kabeleinrichtung mit Pressfitverbindung, Drehmomentsensoreinrichtung und Drehmomentsensorsystem sowie Kraftfahrzeug
DE102008031686A1 (de) Verbesserte Halteschutzbuchse eines Steckverbinders
EP1720222B1 (de) Steckverbinder, insbesondere für Airbag-Zündsysteme
DE102023129565B4 (de) Leiterplattenadapter zur kompakten und direkten elektrischen Kontaktierung von Leitern mit einer Leiterplatte
DE102023116463B4 (de) Geschirmter HV-Steckverbinder mit einstückiger Schirmhülse
DE202019104312U1 (de) Prüfstecker zum Kurzschließen eines Koaxialsteckers
DE102009023292A1 (de) Elektrischer Verbinder mit Kontaktbrücke und Verfahren zum Montieren der Kontaktbrücke
DE102016120180B4 (de) Leiterplatten- und Mehrfachklemme
DE102008060733B4 (de) Steckverbindungsvorrichtung
EP4550582A1 (de) Leiterplattenadapter zur kompakten und direkten elektrischen kontaktierung von leitern mit einer leiterplatte
DE102022213388A1 (de) Geschirmter elektrischer Stecker
DE102024113214A1 (de) Kontaktelement und Steckverbinder

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R012 Request for examination validly filed