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DE102019008285A1 - Bremskolben mit einer unrunden Stirnfläche für eine Scheibenbremsanordnung mit einer elektrischen Feststellbremse - Google Patents

Bremskolben mit einer unrunden Stirnfläche für eine Scheibenbremsanordnung mit einer elektrischen Feststellbremse Download PDF

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DE102019008285A1
DE102019008285A1 DE102019008285.0A DE102019008285A DE102019008285A1 DE 102019008285 A1 DE102019008285 A1 DE 102019008285A1 DE 102019008285 A DE102019008285 A DE 102019008285A DE 102019008285 A1 DE102019008285 A1 DE 102019008285A1
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DE
Germany
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brake
face
brake piston
piston
circular
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102019008285.0A
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English (en)
Inventor
Manuel Barbosa
Christopher McCormick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Active Safety US Inc
Original Assignee
ZF Active Safety US Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Active Safety US Inc filed Critical ZF Active Safety US Inc
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bremskolben (102) zur Verwendung in einer Scheibenbremsanordnung (100), die eine Feststellbremsfunktion aufweisen kann. Erfindungsgemäß hat der Bremskolben (102) eine unrunde Stirnfläche (104). Die unrunde Stirnfläche (104) kann eine ovale oder elliptische Form haben.Der erfindungsgemäße Bremskolben (102) ermöglich es, eine Scheibenbremsanordnung bereitzustellen, die eine größere Bremskraft erzeugen kann, ohne dass erhöhte Kosten für Doppelbremskolben anfallen oder ein zusätzlicher Bauraum für einen einzelnen Bremskolben mit größerem Durchmesser erforderlich ist.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft allgemein Fahrzeugscheibenbremsanordnungen und insbesondere einen verbesserten Bremskolben zur Verwendung mit einer Feststellbremsfunktion einer solchen Scheibenbremsanordnung.
  • Eine typische Scheibenbremsanordnung für ein Fahrzeug umfasst eine Bremsscheibe, die an einem Rad des Fahrzeugs zur Drehung mit ihm befestigt ist, und nicht drehende Bremsbeläge, die zwischen Nicht-Brems- und Bremsstellungen betätigbar sind. Die Bremsbeläge sind jeweils an einer Bremsbacke abgestützt. In der Nicht-Bremsstellung verlangsamen die Bremsbeläge eine Drehung der Bremsscheibe und des Fahrzeugrades nicht. In der Bremsstellung sind die Bremsbeläge in reibschlüssigem Eingriff mit der Bremsscheibe, um eine Drehung der Bremsscheibe und des Fahrzeugrades zu verlangsamen. Die Scheibenbremsanordnung umfasst ferner einen Bremskolben und einen Schwimmsattel. Der Bremskolben ist ein zylindrischer Körper mit konstantem Durchmesser und einer kreisförmigen Stirnfläche. Die kreisförmige Stirnfläche übt Druck auf die Bremsbeläge aus. Der zylindrische Körper wird aus Gründen einer einfachen Herstellung verwendet.
  • Die Bremsbeläge werden durch den Bremskolben und den Schwimmsattel in die Bremsstellung bewegt. Beispielsweise kann Hydraulikdruck den Bremskolben linear betätigen, um die Bremsbeläge zum reibschlüssigen Angreifen an der Bremsscheibe zu verschieben. Dadurch wird eine Betriebsbremsung bereitgestellt. Typischerweise verschiebt der Bremskolben einen innenseitigen Bremsbelag direkt und einen außenseitigen Bremsbelag über den Bremssattel.
  • Die Scheibenbremsanordnung kann ferner dazu verwendet werden, eine Feststellbremsfunktion bereitzustellen. Die Scheibenbremsanordnung stellt die Feststellbremsfunktion bereit, indem sie zunächst den Druck verwendet, um die Bremsbeläge in die Bremsstellung zu bewegen, und dann eine elektrische Feststellbremse (EPB) verwendet, um den Bremskolben in der Bremsstellung zu verklemmen oder anderweitig zu halten. Ein Stellglied der EPB kann eine drehgesicherte Spindelmutter umfassen, die auf eine von einem Elektromotor angetriebene Spindel aufgeschraubt ist. Während die Spindel drehend angetrieben wird, verschiebt sich die Spindelmutter axial, um den Bremskolben auf die Bremsbeläge in der Bremsstellung zu klemmen.
  • Wenn mehr Bremskolben für die Einscheibenbremsanordnung vorgesehen sind, steigt allgemein eine von der Scheibenbremsanordnung erzeugte Bremskraft. Um eine für einige Fahrzeuge, wie beispielsweise Pickups, erforderliche Bremskraft zu erzeugen, werden häufig Doppelbremskolben, d.h., zwei Bremskolben vorgesehen. Die Doppelbremskolben sind ebenfalls zylindrische Körper mit kreisförmigen Stirnflächen. Wenn die Scheibenbremsanordnung mit Doppelbremskolben die Feststellbremsfunktion bereitstellt, verklemmt die EPB die beiden Doppelbremskolben. Um die beiden Doppelbremskolben zu verklemmen, benötigt die EPB entweder ein separates Stellglied für jeden der Doppelbremskolben, also insgesamt zwei Stellglieder, oder ein einzelnes Stellglied, das beide Doppelbremskolben durch ein zusätzliches Getriebe, wie beispielsweise ein Differential, klemmt. Sowohl das zweite Stellglied als auch das zusätzliche Getriebe verteuern die EPB für die Doppelbremskolben.
  • Alternativ zur Bereitstellung mehrerer Bremskolben, z.B. der Doppelbremskolben, kann die von der Scheibenbremsanordnung erzeugte Bremskraft durch Vergrößern eines konstanten Durchmessers eines einzelnen Bremskolbens erhöht werden. Der einzelne Bremskolben mit dem vergrößerten Durchmesser behält weiterhin den leicht zu fertigenden zylindrischen Körper und die kreisförmige Stirnfläche der zuvor beschriebenen Bremskolben. Wenn die Scheibenbremsanordnung mit dem einzelnen den vergrößerten Durchmesser aufweisenden Bremskolben die Feststellbremsfunktion bereitstellt, sind weder das zweite Stellglied noch das zusätzliche Getriebe erforderlich. Der einzelne Bremskolben mit dem vergrößerten Durchmesser erfordert jedoch zusätzlichen Bauraum, der möglicherweise nicht ohne weiteres verfügbar ist. So wäre beispielsweise der zusätzliche Bauraum bei einem Fahrzeug mit einer herkömmlichen, d.h. nicht EPB, Feststellbremse nicht verfügbar. Infolgedessen wäre die EPB mit dem einzelnen den vergrößerten Durchmesser aufweisenden Bremskolben nicht ohne weiteres gegen die herkömmliche Feststellbremse austauschbar. Außerdem macht der vergrößerte Durchmesser das Einbauen der Spindelmutter und der Spindel der EPB in den einzelnen Kolben schwieriger. Daher wäre es wünschenswert, über eine Scheibenbremsanordnung mit einer EPB zu verfügen, die ohne die erhöhten Kosten der Doppelbremskolben oder den erforderlichen zusätzlichen Bauraum für den einzelnen Bremskolben mit dem größeren Durchmesser eine höhere Bremskraft erzeugt.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft einen Bremskolben mit einer unrunden Stirnfläche zur Verwendung mit einer Feststellbremsfunktion einer Scheibenbremsanordnung.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist ein Bremskolben einer Scheibenbremsanordnung eine unrunde Stirnfläche auf. Die unrunde Stirnfläche hat einen variablen, nicht konstanten Radius. Die unrunde Stirnfläche kann eine ovale oder elliptische Form haben. Der variable Radius erstreckt sich von jedem Punkt der unrunden Stirnfläche bis zu einem Umfang der unrunden Stirnfläche.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist ein Bremskolben einer Scheibenbremsanordnung eine unrunde Stirnfläche auf, wobei die unrunde Stirnfläche eine senkrechte erste und zweite Abmessung hat und die erste Abmessung größer als die zweite Abmessung ist. Die erste und zweite Abmessung schneiden sich an ihren Mittelpunkten. Ein Verhältnis der ersten zur zweiten Abmessung ist ungleich eins.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist ein Bremskolben einer Scheibenbremsanordnung eine unrunde Stirnfläche auf und es ist ein Spiel zwischen der unrunden Stirnfläche und einem Umfang einer Bremsbacke vorhanden, wobei das Spiel auf allen Seiten der unrunden Stirnfläche vorliegt. Die unrunde Stirnfläche erstreckt sich nicht über die Bremsbacke hinaus.
  • Ein Vorteil einer Ausführungsform ist eine Scheibenbremsanordnung mit einer elektrischen Feststellbremse, die ohne erhöhte Kosten für Doppelbremskolben oder einen zusätzlichen Bauraum für einen einzelnen Bremskolben mit größerem Durchmesser zu erfordern eine größere Bremskraft erzeugt. Weitere Vorteile dieser Erfindung werden Fachleuten aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen unter Berücksichtigung der beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • Figurenliste
    • 1 ist eine Vorderansicht einer Scheibenbremsanordnung mit einer ersten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 2 ist eine Draufsicht der Scheibenbremsanordnung aus 1.
    • 3 ist eine perspektivische Schnittansicht der Scheibenbremsanordnung aus 1.
    • 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in 3.
    • 5 ist eine perspektivische Ansicht des Bremskolbens aus 1.
    • 6 ist eine Vorderansicht des Bremskolbens aus 1.
    • 7 ist eine Hinteransicht des Bremskolbens aus 1.
    • 8 ist eine schematische Ansicht, die die Vorderansicht des Bremskolbens aus 1 mit den Vorderansichten von Bremskolben aus dem Stand der Technik vergleicht.
    • 9 ist eine schematische Ansicht eines ersten Verfahrens zur Herstellung des Bremskolbens aus 1.
    • 10 ist eine schematische Ansicht eines zweiten Verfahrens zur Herstellung des Bremskolbens aus 1.
    • 11 ist eine schematische Ansicht eines ersten Verfahrens zur Herstellung eines Bremssattels der Scheibenbremsanordnung aus 1.
    • 12 ist eine schematische Ansicht eines zweiten Verfahrens zur Herstellung des Bremssattels der Scheibenbremsanordnung aus 1.
    • 13 ist eine erste perspektivische Ansicht eines alternativen Bremssattels für die Scheibenbremsanordnung aus 1.
    • 14 ist eine zweite perspektivische Ansicht des alternativen Bremssattels aus 13.
    • 15 ist eine perspektivische Ansicht eines Hauptkörperabschnitts des alternativen Bremssattels aus 13.
    • 16 ist eine perspektivische Ansicht eines Brückenabschnitts des alternativen Bremssattels aus 13.
    • 17 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 17-17 in 13.
    • 18 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 19 ist eine Vorderansicht einer dritten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 20 ist eine Vorderansicht einer vierten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 21 ist eine Vorderansicht einer fünften Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 22 ist eine Vorderansicht einer sechsten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 23 ist eine Vorderansicht einer siebten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 24 ist eine Vorderansicht einer achten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 25 ist eine Vorderansicht einer neunten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 26 ist eine Vorderansicht einer zehnten Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • 27 ist eine Vorderansicht einer elften Ausführungsform eines Bremskolbens gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf die 1-4 ist eine Scheibenbremsanordnung dargestellt, die allgemein mit 100 bezeichnet ist, die einen allgemein mit 102 bezeichneten Bremskolben mit einer ebenen, unrunden Stirnfläche 104 (in 1 durch gestrichelte Linien dargestellt) aufweist. Der allgemeine Aufbau und die Betriebsweise der Scheibenbremsanordnung 100 sind aus dem Stand der Technik bekannt. So kann beispielsweise die Scheibenbremsanordnung 100 eine solche sein, wie sie offenbart ist durch die US-Patentschrift Nr. 8,844,683 von Sternal et al., die US-Patentanmeldung Nr. 2017/0261053 von Schaefer et al. oder die US-Patentanmeldung Nr. 2018/0087589 von Gerber et al., wobei alle diese Offenbarungen hiermit durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit hierin mit aufgenommen sind.
  • Die Scheibenbremsanordnung 100 umfasst einen Schwimmsattel 106. Der Bremssattel 106 ist mittels eines Bremsträgers (nicht dargestellt) in einer Fachleuten bekannten Weise schwimmend gelagert. Der Bremssattel 106 überspannt ferner eine Bremsscheibe 108, die drehfest mit einem Fahrzeugrad 109 (dargestellt in 17) gekoppelt ist.
  • In dem Bremssattel 106 sind außenseitige und innenseitige Bremsbacken vorgesehen, die allgemein mit 110 bzw. 112 bezeichnet sind. Die außenseitige Bremsbacke 110 weist einen außenseitigen Bremsbelag 114 auf, der auf einer außenseitigen Trägerplatte 116 abgestützt ist. Gleichermaßen weist die innenseitige Bremsbacke 112 einen innenseitigen Bremsbelag 118 auf, der auf einer innenseitigen Trägerplatte 120 abgestützt ist. Der Bremssattel 106 liegt an der äußeren Trägerplatte 116 an und der Bremskolben 102 liegt an der innenseitigen Trägerplatte 120 an. Die außenseitigen und innenseitigen Bremsbeläge 114 und 118 sind einander zugewandt und sind in einer Lösestellung (nicht dargestellt) mit einem kleinen Luftspalt auf beiden Seiten der Bremsscheibe 108 so angeordnet, dass keine wesentlichen Restwiderstandsmomente an der Bremsscheibe 108 auftreten. Die innenseitige Trägerplatte 120 ist zwischen dem innenseitigen Bremsbelag 118 und dem Bremskolben 102 so angeordnet, dass sich der innenseitige Bremsbelag 118 und der Bremskolben 102 gemeinsam bewegen.
  • Der Bremskolben 102 ist beweglich in einem Hohlraum 122 in dem Bremssattel 106 gelagert. Der Hohlraum 122 entspricht in seiner Form dem Bremskolben 102. Außerdem ist zu erkennen, dass der Bremskolben 102 hohl ausgebildet ist. In dem Bremskolben 102 ist eine allgemein mit 124 bezeichnete drehfest gehaltene Spindelmutter einer allgemein mit 126 bezeichneten elektrischen Feststellbremse (EPB) untergebracht. Die EPB 126 umfasst bevorzugt eine Antriebsanordnung 128 mit einer geeigneten Kraftquelle und einer Fachleuten bekannten Getriebeanordnung. Als nicht einschränkendes Beispiel kann die Kraftquelle ein Elektromotor sein.
  • Eine allgemein mit 130 bezeichnete Spindel ist mit der Antriebsanordnung 128 wirkverbunden, über ein Axiallager 132 abgestützt und in einer Gewindeaufnahme 134 der Spindelmutter 124 schraubend aufgenommen. Eine Abtriebswelle 136 der Antriebsanordnung 128 treibt die Spindel 130 drehend an. Dies führt zu einer Bewegung der Spindelmutter 124 entlang einer Längsachse 138, da die Spindelmutter 124 drehfest gehalten ist. Eine Außenfläche 140 der Spindelmutter 124 ist vorzugsweise zylindrisch. Die außenseitigen und innenseitigen Bremsbacken 110 bzw. 112 sowie der Bremskolben 102 sind ebenfalls entlang der Längsachse 138 verschiebbar.
  • Die Spindelmutter 124 hat einen konischen Abschnitt 142, der mit einem komplementären konischen Innenabschnitt 144 des Bremskolbens 102 in Anlagekontakt gebracht werden kann. In der Freigabeposition ist ein Spiel 146 zwischen dem konischen Abschnitt 142 und dem konischen Innenabschnitt 144 vorhanden. Die Konstruktion, Form, Konfiguration und/oder Zusammensetzung des konischen Abschnitts 142 und des komplementären konischen Innenabschnitts 144 können, wenn gewünscht, anders als dargestellt und beschrieben sein. So können beispielsweise der konische Abschnitt 142 und der konische Innenabschnitt 144 andere, nicht konische, komplementäre Formen aufweisen.
  • Wenn für ein Fahrzeug mit der Scheibenbremsanordnung 100 eine Betriebsbremsung gewünscht wird, wird die Scheibenbremsanordnung 100 hydraulisch betätigt. So kann beispielsweise die Scheibenbremsanordnung 100 vom Fahrer über ein Bremspedal oder über ein Fahrassistenzsystem hydraulisch betätigt werden. Wenn die Scheibenbremsanordnung 100 hydraulisch betätigt wird, wird Hydraulikflüssigkeit (mit einem Fachleuten bekannten geeigneten Mittel) in dem Hohlraum 122 unter Druck gesetzt, so dass der Bremskolben 102 in 4 entlang der Längsachse 138 nach links verschoben wird. Infolgedessen, und wie Fachleuten bekannt ist, wird der innenseitige Bremsbelag 118 durch den Bremskolben 102 (d.h. durch die unrunde Stirnfläche 104) auf die Bremsscheibe 108 gedrückt und gleichzeitig bewirkt eine entsprechende Verschiebung des Bremssattels 106 auf einer gegenüberliegenden Seite der Bremsscheibe 108, dass der außenseitige Bremsbelag 114 gegen die gegenüberliegende Seite der Bremsscheibe 108 gezogen wird. Durch die Beaufschlagung des Hohlraums 122 mit der unter Druck gesetzten Hydraulikflüssigkeit wurde der Bremskolben 102 in 2 entlang der Längsachse 138 nach links zur Bremsscheibe 108 hin und in eine Bremsstellung verschoben. Die Spindelmutter 124 bleibt unbetätigt und verbleibt daher in 2 in einer axialen Ausgangsposition.
  • Zur Aktivierung einer Feststellbremsfunktion der Scheibenbremsanordnung 100 wird der Bremskolben 102 analog zur Betriebsbremsung zunächst durch Anlegen von Hydraulikdruck in die Bremsstellung gebracht. Die Betätigung der EPB 126 bewirkt dann, dass die Antriebsanordnung 128 die Spindelmutter 124 in Richtung Bremsscheibe 108 verschiebt, bis das Spiel 146 aufgebraucht ist und der konische Abschnitt 142 an dem entsprechenden konischen Innenabschnitt 144 im Innern des Bremskolbens 102 aufliegt. Dadurch wird in einem Feststellbremszustand der Bremskolben 102 über die Spindelmutter 124 und das Axiallager 132 axial auf das Gehäuse des Bremssattels 106 geklemmt.
  • Sobald der Bremskolben 102 axial geklemmt ist, kann der Hydraulikdruck im Hohlraum 122 entfernt werden. Der Zustand der Feststellbremse bleibt aufgrund der Position der Spindelmutter 124 und der Selbsthemmung erhalten (z.B. durch eine selbsthemmende Übersetzung zwischen der Spindel 130 und der Gewindeaufnahme 134). Der außenseitige und innenseitige Bremsbelag 114 bzw. 118, die gegen die Bremsscheibe 108 drücken, werden über die Spindelmutter 124 festgeklemmt.
  • Wenn der Feststellbremszustand gelöst werden soll, wird wieder druckbeaufschlagtes Hydraulikfluid in den Hohlraum 122 eingeleitet. Dadurch wird der Bremskolben 102 entlang der Längsachse 138 etwas nach links zur Bremsscheibe 108 hin verschoben, so dass die Spindelmutter 124 axial entlastet wird. Durch die Steuerung der EPB 126 kann die Spindelmutter 124 dann wieder in die in 4 dargestellte axiale Ausgangsposition verschoben werden.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 5 ist der Bremskolben 102 ausführlich dargestellt. Wie ersichtlich hat der Bremskolben 102 keine kreisförmige Stirnfläche. Insbesondere hat die unrunde Stirnfläche 104 des Bremskolbens 102 keinen konstanten Durchmesser oder Radius. Daher wird die Stirnfläche 104 vorliegend als eine unrunde Form aufweisend definiert.
  • Die unrunde Stirnfläche 104 weist einen ersten und zweiten abgerundeten Abschnitt 148 bzw. 150 auf. Wie dargestellt, betragen der erste und zweite gerundete Abschnitt 148 bzw. 150 jeweils 180°. Alternativ kann einer oder können beide der ersten und zweiten gerundeten Abschnitte 148 bzw. 150 anders als dargestellt aussehen.
  • Zwischen dem ersten und zweiten gerundeten Abschnitt 148 bzw. 150 ist ein erster und zweiter linearer Abschnitt 152 bzw. 154 angeordnet. Wie dargestellt, sind der erste und der zweite lineare Abschnitt 152 und 154 parallel. Alternativ können der erste und der zweite lineare Abschnitt 152 bzw. 154 anders als parallel ausführt sein.
  • Der Bremskolben 102 erstreckt sich entlang der Längsachse 138. Die unrunde Stirnfläche 104 steht senkrecht zur Längsachse 138. Vorzugsweise verläuft die Längsachse 138 durch einen Schwerpunkt der unrunden Stirnfläche 104. Wie dargestellt, hat der Bremskolben 102 einen konstanten Querschnitt, d.h. die unrunde Stirnfläche 104, entlang der Längsachse 138. Alternativ kann der Bremskolben 102 einen anderen als einen konstanten Querschnitt entlang der Längsachse 138 haben. Als nicht einschränkendes Beispiel kann der Bremskolben 102 hinter der unrunden Stirnfläche 104 einen Körperabschnitt mit einem kleineren Querschnitt als die unrunde Stirnfläche 104 aufweisen.
  • Die unrunde Stirnfläche 104 hat erste und zweite Abmessungen 156 bzw. 158. Die erste Abmessung 156 ist größer als die zweite Abmessung 158. Ein Verhältnis der ersten zur zweiten Abmessung 156 bzw. 158 ist ungleich eins. Wie dargestellt, sind die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 senkrecht und schneiden sich an der Längsachse 138. Alternativ können sich die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 an ihren Mittelpunkten schneiden. Wie in 5 dargestellt, schneiden sich die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 sowohl an der Längsachse 138 als auch an ihren Mittelpunkten. Obwohl die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 als rechtwinklig zueinander dargestellt sind, können die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 alternativ anders als rechtwinklig stehend sein. Die erste und zweite Abmessung 156 bzw. 158 werden unter Bezugnahme auf 6 weiter erläutert.
  • Ferner hat die unrunde Stirnfläche 104 einen variablen, d.h. nicht konstanten, Radius 160 von der Längsachse 138 oder dem Schwerpunkt der unrunden Stirnfläche 104 zu einem Umfang der unrunden Stirnfläche 104, wobei der Umfang den ersten und zweiten abgerundeten Abschnitt 148 bzw. 150 und den ersten und zweiten linearen Abschnitt 152 bzw. 154 umfasst. Die unrunde Stirnfläche 104 hat den variablen Radius 160 von jedem Punkt der unrunden Stirnfläche bis zum Umfang der unrunden Stirnfläche 104. Der variable Radius 160 vergrößert und verkleinert sich, d.h. ist nicht konstant, während er sich von der Längsachse 138 bis zum Umfang der unrunden Stirnfläche 104 erstreckt. Der Radius 160 variiert, da die unrunde Stirnfläche 104 die unrunde Form aufweist.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 6 sind die unrunde Stirnfläche 104 und der innenseitige Bremsbacken 112 dargestellt. Wie erläutert kontaktiert die unrunde Stirnfläche 104 in der Bremsstellung die innenseitige Bremsbacke 112. Eine Gesamtheit der unrunden Stirnfläche 104 kann mit der innenseitigen Bremsbacke 112 in Kontakt gebracht werden. Die unrunde Stirnfläche 104 überragt, überlappt oder erstreckt sich anderweitig nicht über den innenseitigen Bremsbacken 112 hinaus. Zwischen der unrunden Stirnfläche 104 und einem Umfang 157 der innenseitigen Bremsbacke 112 ist ein Spiel oder ein Freiraum 155 vorhanden. Das Spiel 155 ist auf allen Seiten der unrunden Stirnfläche 104 und des Bremskolbens 102 vorhanden. Typischerweise variiert der Wert des Spiels 155 um die unrunde Stirnfläche 104 herum.
  • Ebenfalls in 6 dargestellt sind eine Umfangsrichtung 162 und eine radiale Richtung 164. Die Bremsscheibe 108 dreht sich in Umfangsrichtung 162. Die radiale Richtung 164 erstreckt sich von einer Mitte des Fahrzeugrades 109 (dargestellt in 17) radial nach außen. Die unrunde Stirnfläche 104 kann in Bezug auf die Bremsscheibe 108 anders als in 6 dargestellt positioniert sein. Als nicht einschränkendes Beispiel kann die unrunde Stirnfläche 104 in 6 relativ zu der Bremsscheibe 108 verdreht sein.
  • Die erste Abmessung 156 verläuft bevorzugt tangential zur Umfangsrichtung 162. Die erste Abmessung 156 erstreckt sich bevorzugt zwischen den maximalen Erstreckungen der unrunden Stirnfläche 104, die tangential zur Umfangsrichtung 162 sind. Die erste Abmessung 156 wird bevorzugt tangential zur Umfangsrichtung 162 definiert, um einen Wert der ersten Abmessung 156 zu maximieren.
  • Die zweite Abmessung 158 verläuft bevorzugt parallel zu der radialen Richtung 164. Die zweite Abmessung 158 erstreckt sich bevorzugt zwischen den minimalen Erstreckungen der unrunden Stirnfläche, die parallel zur radialen Richtung 164 sind. Die zweite Abmessung 158 wird vorzugsweise parallel zur radialen Richtung 164 definiert, um einen Wert der zweiten Abmessung 158 zu minimieren.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 7 ist der Bremskolben 102 mit einer im Wesentlichen konstanten Wanddicke 166 zwischen dem Hohlraum 122 und einer Außenfläche 168 des Bremskolbens 102 (ebenfalls in 5 gezeigt) dargestellt.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 8 ist ein Vergleich des Bremskolbens 102 mit seiner unrunden Stirnfläche 104 mit einem ersten und zweiten Bremskolben nach dem Stand der Technik, die allgemein mit 170A bzw. 170B bezeichnet sind, dargestellt. Der erste und zweite Bremskolben 170A bzw. 170B des Standes der Technik werden häufig zusammen in einer Doppelkolben-Scheibenbremsanordnung verwendet (nicht gezeigt). Der erste Bremskolben 170A nach dem Stand der Technik hat eine erste kreisförmige Stirnfläche 172A nach dem Stand der Technik und der zweite Bremskolben 170B hat eine zweite kreisförmige Stirnfläche 172B nach dem Stand der Technik.
  • Die unrunde Stirnfläche 104 weist eine Fläche „Y“ auf und die erste und zweite kreisförmige Stirnfläche 172A bzw. 172B weisen jeweils eine Fläche „X“ auf. Die Fläche „Y“ ist gleich dem Doppelten der Fläche „X“, d.h. die unrunde Stirnfläche 104 hat eine Fläche gleich einer Summe der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnflächen 172A bzw. 172B nach dem Stand der Technik. Infolgedessen hat die unrunde Stirnfläche 104 eine Querschnittsfläche, die gleich einer Querschnittsfläche von sowohl der ersten als auch der zweiten kreisförmigen Stirnfläche 172A bzw. 172B ist, die, z.B. in der Doppelkolben-Scheibenbremseinheit, zusammenwirken. Eine durch den Bremskolben 102 mit der unrunden Stirnfläche 104 erreichte maximale Klemmkraft ist proportional zur Fläche „Y“ der unrunden Stirnfläche 104. Insbesondere kann die durch den Bremskolben 102 erreichte maximale Klemmkraft doppelt so groß sein wie eine zweite maximale Klemmkraft, die durch den allein wirkenden ersten oder zweiten Bremskolben 170A bzw. 170B nach dem Stand der Technik erreicht wird.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 9 ist ein erstes Verfahren zur Herstellung des Bremskolbens 102 dargestellt. In 8 wird ein Rohling 174 zur Bearbeitung des Bremskolbens 102 durch eine Spannvorrichtung oder eine andere Befestigungsvorrichtung 176 stationär gehalten, während sich ein Werkzeug 178 um den Rohling 174 bewegt. Das Werkzeug 178 bearbeitet den Rohling 174 zu dem Bremskolben 102. Bevorzugt umfassen die Spannvorrichtung 176 und das Werkzeug 178 zusammen eine CNC (computergesteuerte numerische Steuerung).
  • Der Bremskolben 102 wird vorzugsweise aus Stahl gefertigt, um die Feststellbremsfunktion der Scheibenbremsanlage 100 zu optimieren. Ansonsten kann der Bremskolben 102 aus anderen Materialien, wie Aluminium oder einem Phenolwerkstoff mit Stahlkappe, hergestellt werden.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 10 ist ein zweites Verfahren zur Herstellung des Bremskolbens 102 dargestellt. In 10 bleibt das Werkzeug 178 stationär, während die Spannvorrichtung 176 den Rohling 174 zur Bearbeitung um das Werkzeug 178 herum bewegt.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 11 ist ein erstes Verfahren zur Herstellung des Bremssattels 106 dargestellt. Zunächst wird ein Rohgussteil 180 des Bremssattels 106 gegossen. Das Rohgussteil 180 umfasst den Hohlraum 122. Als nicht einschränkendes Beispiel kann der Hohlraum 122 unter Verwendung einer Grünsandgusstechnik in das Rohgussteil 180 eingegossen werden. Dann wird das Rohgussteil 180 durch eine Spannvorrichtung oder eine andere Befestigungsvorrichtung 182 stationär gehalten, während sich ein Werkzeug 184 um und in das Rohgussteil 180 bewegt, um den Hohlraum 122 fertigzubearbeiten. Bevorzugt umfassen die Spannvorrichtung 182 und das Werkzeug 184 zusammen eine CNC-Maschine.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 12 ist ein zweites Verfahren zur Herstellung des Bremssattels 106 dargestellt. In 12 bleibt das Werkzeug 184 stationär, während die Spannvorrichtung 182 das Rohgussteil 180 zum Bearbeiten um das Werkzeug 184 bewegt.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf die 13-17 ist ein alternativer Bremssattel 106' mit getrenntem Hauptkörper- und Brückenabschnitt 106A bzw. 106B dargestellt. Der Hauptkörperabschnitt 106A und der Brückenabschnitt 106B werden separat hergestellt und dann zusammengefügt, um den alternativen Bremssattel 106' zu bilden. Vorzugsweise werden der Hauptkörperabschnitt 106A und der Brückenabschnitt 106B miteinander verschraubt, obwohl andere Fügemittel verwendet werden können. Als nicht einschränkende Beispiele können der Hauptkörperabschnitt 106A aus Gusseisen oder Aluminium und der Brückenabschnitt 106B aus Gusseisen oder Schmiedestahl hergestellt werden. Vorzugsweise wird der Hauptkörperabschnitt 106A aus Aluminium und der Brückenabschnitt 106B aus geschmiedetem Stahl hergestellt. Schmiedestahl hat einen höheren Elastizitätsmodul, was die Durchbiegung des Brückenabschnitts 106B reduziert.
  • Der Brückenabschnitt 106B umfasst eine durchgehende äußere Belagabstützung, die allgemein mit 159 bezeichnet ist. Durch die Durchgängigkeit wird die Festigkeit und Steifigkeit der äußeren Belagabstützung 159 gegenüber dem Bremssattel 106 erhöht. Im Gegensatz zu dem alternativen Bremssattel 106' weist die äußere Belagabstützung des Bremssattels 106 eine Öffnung 161 auf (in den 1, 3 und 4 gezeigt). Die durchgehende äußere Belagabstützung 159 verbessert ferner die Haltbarkeit der äußeren Belagabstützung 159 im Hinblick auf eine typische hohe Einschaltdauer für die elektrische Feststellbremsfunktion. Die erhöhte Festigkeit und Steifigkeit der durchgehenden äußeren Belagabstützung 159 verbessert auch die Belagsverjüngung und/oder den Krümmungsverschleiß für den außenseitigen Bremsbelag 114 (dargestellt in 4) und steuert den äußeren Fingerkontakt besser.
  • Der alternative Bremssattel 106' verbessert den Zugang zur Fertigbearbeitung des Hohlraums 122 während der Herstellung des alternativen Bremssattels 106'. Der alternative Bremssattel 106' verbessert den Zugang zur Fertigbearbeitung des Hohlraums 122, da der Hohlraum 122 für die Fertigbearbeitung zugänglich ist, bevor der Brückenabschnitt 106B am Hauptkörperabschnitt 106A befestigt wird. Darüber hinaus verbessert der alternative Bremssattel 106' die Montage der Scheibenbremsanordnung 100. Der alternative Bremssattel 106' verbessert die Montage der Scheibenbremsanordnung 100, da der Hohlraum 122 für den Einbau des Bremskolbens 102 zugänglich ist, bevor der Brückenabschnitt 106B am Hauptkörperabschnitt 106A befestigt wird.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 18 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 202 bezeichnet wird und eine unrunde Stirnfläche 204 gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 202 und die unrunde Stirnfläche 204 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 100 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Eine erste Gesamtlänge 286 der unrunden Stirnfläche 204 ist kleiner als eine zweite Gesamtlänge 288 für die erste und zweite kreisförmige Stirnfläche 272A bzw. 272B nach dem Stand der Technik. Die zweite Gesamtlänge 288 wird zwischen den kombinierten weitesten Erstreckungen der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche 272A bzw. 272B gemessen. Vorzugsweise sind die erste und zweite Gesamtlänge 286 bzw. 288 parallel. Die unrunde Stirnfläche 204 hat eine Fläche, die gleich der Summe der Flächen von jeweils der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche 272A bzw. 272B nach dem Stand der Technik ist.
  • Die erste Gesamtlänge 286, die kleiner als die zweite Gesamtlänge 288 ist, ermöglicht es, dass eine Länge (parallel zur ersten Gesamtlänge 286) eines innenseitigen Bremsbackens kürzer sein kann als bei Verwendung des ersten und zweiten Bremskolbens 270A bzw. 270B nach dem Stand der Technik. Der Bremskolben 202 mit der unrunden Stirnfläche 204 kann eine gleiche Bremskraft erzeugen wie eine Doppelkolben-Scheibenbremsenanordnung mit der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnflächen 272A bzw. 272B nach dem Stand der Technik, benötigt aber weniger Platz in einer Richtung tangential zu einer Umfangsrichtung 262.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 19 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 302 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 304 gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 302 und die unrunde Stirnfläche 304 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 200 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Eine erste Gesamtlänge 390 der unrunden Stirnfläche 304 ist größer als eine zweite Gesamtlänge 392 für die erste und zweite kreisförmige Stirnfläche 372A bzw. 372B nach dem Stand der Technik. Die zweite Gesamtlänge 392 wird zwischen den kombinierten weitesten Erstreckungen der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche 372A bzw. 372B gemessen. Vorzugsweise sind die erste und zweite Gesamtlänge 390 bzw. 392 parallel. Die unrunde Stirnfläche 304 hat eine Fläche, die gleich der Summe der Flächen von jeweils der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche 372A bzw. 372B ist. Der Bremskolben 302 mit der unrunden Stirnfläche 304 kann eine gleiche Bremskraft erzeugen wie eine Doppelkolben-Scheibenbremsanordnung, die die erste und zweite kreisförmige Stirnfläche 372A bzw. 372B nach dem Stand der Technik aufweist, benötigt aber weniger Platz in radialer Richtung 364.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 20 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 402 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 404 gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 402 und die unrunde Stirnfläche 404 sind Varianten des Bremskolbens 202 und der unrunden Stirnfläche 204, die unter Bezugnahme auf 18 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 300 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben. Die Stirnfläche 404 hat eine ovale oder elliptische Form ohne lineare Abschnitte.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 21 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 502 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 504 gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 502 und die unrunde Stirnfläche 504 sind Varianten des Bremskolbens 302 und der unrunden Stirnfläche 304, die unter Bezugnahme auf 19 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 400 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben. Die Stirnfläche 504 hat eine ovale oder elliptische Form ohne lineare Abschnitte.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 22 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 602 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 604 gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 602 und die unrunde Stirnfläche 604 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 500 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 604 hat eine allgemein parabolische oder bogenförmige Form. Eine erste Abmessung 656 ist die weiteste Erstreckung der unrunden Stirnfläche 604 in einer Umfangsrichtung 662. Eine zweite Abmessung 658 befindet sich zwischen der ersten und zweiten bogenförmigen Seite 694 bzw. 696 der unrunden Stirnfläche 604. Wie dargestellt, ist die zweite Abmessung 658, wenn sie parallel zu einer radialen Richtung 664 verläuft, zwischen der ersten und zweiten bogenförmigen Seite 694 bzw. 696 konstant. Alternativ kann die zweite Abmessung 658 zwischen der ersten und zweiten bogenförmigen Seite 694 bzw. 696 nicht konstant sein, d.h. sie kann variabel sein. Die erste Abmessung 656 ist größer als die zweite Abmessung 658. Die erste und zweite Abmessung 656 und 658 müssen sich nicht an ihren Mittelpunkten schneiden.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 23 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 702 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 704 gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 702 und die unrunde Stirnfläche 704 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 600 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 704 hat eine Nierenform. Die Nierenform der unrunden Stirnfläche 704 kann verwendet werden, damit der Bremskolben 702 besser einer Form einer Bremsscheibe entspricht (nicht dargestellt in 23). Eine erste Abmessung 756 ist die weiteste Erstreckung der unrunden Stirnfläche 704 in einer zu einer Umfangsrichtung 762 tangentialen Richtung. Die zweite, dritte und vierte Abmessung 758A, 758B bzw. 758C sind jeweils senkrecht zur ersten Abmessung 756.
  • Wie dargestellt, ist die erste Abmessung 756 größer als alle von der zweiten, dritten und vierten Abmessung 758A, 758B bzw. 758C. Alternativ kann die erste Abmessung 756 größer sein als zwischen einer und allen von der zweiten, dritten und vierten Abmessung 758A, 758B und 758C. Die erste, zweite, dritte oder vierte Abmessung 756, 758A, 758B bzw. 758C müssen sich nicht an ihren Mittelpunkten schneiden.
  • Die zweite Abmessung 758A ist größer als die dritte Abmessung 758B und kleiner als die vierte Abmessung 758C. Die dritte Abmessung 758B ist kleiner als die zweite und vierte Abmessung 758A bzw. 758C. Die vierte Abmessung 758C ist größer als sowohl die zweite als auch die dritte Abmessung 758A bzw. 758B. Die dritte Abmessung 758B ist auf der unrunden Stirnfläche 704 zwischen der zweiten und vierten Abmessung 758A bzw. 758C definiert.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 24 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 802 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 804 gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 802 und die unrunde Stirnfläche 804 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 700 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 804 hat eine Eiform mit einer einzigen Symmetrieachse 898. Eine erste Abmessung 856 ist größer als eine zweite Abmessung 858, wobei die erste und zweite Abmessung 856 bzw. 858 jeweils senkrecht sind. Die erste und zweite Abmessung 856 bzw. 858 müssen sich nicht an ihren Mittelpunkten schneiden.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 25 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 902 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 904 gemäß einer neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 902 und die unrunde Stirnfläche 904 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 800 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 904 hat eine polygonale Form mit linearen Kanten. Eine erste Abmessung 956 ist größer als eine zweite Abmessung 958, wobei die erste und zweite Abmessung 956 bzw. 958 senkrecht sind. Die erste und zweite Abmessung 956 und 958 müssen sich nicht an ihren Mittelpunkten schneiden.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 26 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 1002 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 1004 gemäß einer zehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 1002 und die unrunde Stirnfläche 1004 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 900 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 1004 hat eine erste Länge 1100 in einer zu einer Umfangsrichtung 1062 tangentialen Richtung. Eine zweite Länge 1102 ist parallel zur ersten Länge 1100 und erstreckt sich zwischen den kombinierten weitesten Erstreckungen der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche 1072A bzw. 1072B nach dem Stand der Technik. Die erste Länge 1100 ist kleiner als die zweite Länge 1102. Des Weiteren weisen die unrunde Stirnfläche 1004, die erste kreisförmige Stirnfläche 1072A nach dem Stand der Technik und die zweite kreisförmige Stirnfläche 1072B nach dem Stand der Technik jeweils eine Höhe 1104 auf, wobei die Höhe 1104 senkrecht zur ersten Länge 1100 steht.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf 27 ist ein Bremskolben dargestellt, der allgemein mit 1202 bezeichnet ist und eine unrunde Stirnfläche 1204 gemäß einer elften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Bremskolben 1202 und die unrunde Stirnfläche 1204 sind Varianten des Bremskolbens 102 und der unrunden Stirnfläche 104, die unter Bezugnahme auf die 1-12 beschrieben sind. Daher bezeichnen um 1100 erhöhte gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile in den Zeichnungen, und deren ausführliche Beschreibung wird weggelassen, sofern nicht anders angegeben.
  • Die unrunde Stirnfläche 1204 hat eine erste Höhe 1206 in einer radialer Richtung 1264. Die erste und zweite kreisförmige Stirnfläche nach dem Stand der Technik 1272A bzw. 1272B weisen jeweils eine zweite Höhe 1208 auf, die parallel zur ersten Höhe 1206 ist. Die erste Höhe 1206 ist kleiner als die zweite Höhe 1208. Ferner ist eine Länge 1210 der unrunden Stirnfläche 1204 gleich einer kombinierten weitesten Erstreckung der ersten und zweiten kreisförmigen Stirnfläche nach dem Stand der Technik 1272A bzw. 1272B, wobei die Länge 1210 senkrecht zur ersten Höhe 1206 ist.
  • Die unter Bezugnahme auf die 1-27 erläuterten Bremskolben mit den unrunden Stirnflächen können entweder mit dem Bremssattel 106, dem alternativen Bremssattel 106' oder einem Fachleuten bekannten anderen geeigneten Bremssattel verwendet werden.
  • Die unter Bezugnahme auf die 1-27 erläuterten Bremskolben sind nicht auf die in den 1-27 dargestellten spezifischen unrunden Stirnseitenformen beschränkt. Daher können die Bremskolben mit einer unrunden Stirnfläche versehen werden, die sich von denen in den 1-27 dargestellten unterscheidet oder eine Kombination aus in den 1-27 dargestellten Merkmalen ist.
  • Darüber hinaus wurden die in den 1-27 dargestellten Bremskolben mit unrunden Stirnseiten in Verbindung mit einer EPB erläutert. Alternativ können die in den 1-27 dargestellten Bremskolben mit unrunden Stirnflächen auch in Scheibenbremsanordnungen ohne EPB oder ohne Feststellbremsfunktion verwendet werden.
  • Gemäß den Bestimmungen des Patentgesetzes sind das Prinzip und die Funktionsweise dieser Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsformen beschrieben und dargestellt worden. Es versteht sich jedoch, dass diese Erfindung auch anders als spezifisch erklärt und dargestellt ausgeführt werden kann, ohne von ihrem Erfindungsgedanken oder Umfang abzuweichen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 8844683 [0012]
    • US 2017/0261053 [0012]
    • US 2018/0087589 [0012]

Claims (9)

  1. Bremskolben für eine Scheibenbremsanordnung, wobei der Bremskolben eine unrunde Stirnfläche im Wesentlichen wie hierin beschrieben aufweist.
  2. Bremskolben nach Anspruch 1, wobei die unrunde Stirnfläche einen variablen Radius hat.
  3. Bremskolben nach Anspruch 2, wobei sich der variable Radius von jedem Punkt der unrunden Stirnfläche zu einem Umfang der unrunden Stirnfläche erstreckt.
  4. Bremskolben nach Anspruch 1, wobei die unrunde Stirnfläche eine ovale oder elliptische Form aufweist.
  5. Bremskolben nach Anspruch 1, wobei die unrunde Stirnfläche eine senkrechte erste und zweite Abmessung aufweist und die erste Abmessung größer als die zweite Abmessung ist.
  6. Bremskolben nach Anspruch 5, wobei sich die erste und die zweite Abmessung an ihren Mittelpunkten schneiden.
  7. Bremskolben nach Anspruch 5, wobei ein Verhältnis der ersten zur zweiten Abmessung ungleich eins ist.
  8. Bremskolben nach Anspruch 1, wobei ein Spiel zwischen der unrunden Stirnfläche und einem Umfang eines Bremsbackens der Scheibenbremsanordnung vorhanden ist und das Spiel auf allen Seiten der unrunden Stirnfläche vorhanden ist.
  9. Bremskolben nach Anspruch 8, wobei sich die unrunde Stirnfläche nicht über den Bremsbacken hinaus erstreckt.
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