DE10201854A1 - Abdichtungshülsenmanschette - Google Patents
AbdichtungshülsenmanschetteInfo
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Classifications
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Abdichtungshülse mit wasserdichter Rohrdurchführung auch als Dichtmanschette zur Wand in Gebäuden.
- Die Wasserinstallation in Gebäuden ist in der Regel aufwendig und umfasst nicht nur Steigleitungen und Fallleitungen, sondern auch Anschlussrohre, die wiederum zu verschiedenen Wasserinstallations-Einrichtungen führen oder diese mit den Steigleitungen verbinden.
- In der Regel ist es üblich, die komplette Wasserinstallation einschließlich der Wasserinstallations-Einrichtung einzubauen und dann Ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Dichtheit der Wand/Wände zu gewährleisten. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Abdichtungsverbindung aller Auslassöffnungen vor, insbesondere die Auslassöffnungen, die aus der Wand durch Unterputz oder nicht sichtbar verlegter Rohre aus der Wand austreten.
- Die Rohrleitungen die in der Regel in Bädern / Küchen unterputz oder in Zwischenwänden verlegt sind, haben in allen Fällen ein Abdichtungsproblem an der Austrittstelle der Wand zur Armatur oder anderen Wasserinstallations-Einrichtungen.
- Die Rohrleitungen werden mit handelsüblichen sogenannten Baustopfen verschlossen, bis alle Arbeiten an den Wänden ausgeführt sind: Zumauern und Verputzen der Rohrleitungsschlitze sowie das Grundieren der Wände und Abdichten mit handelüblichen chemischen oder auch biologischen Mitteln.
- Die Wände in Bädern und Küchen werden mit Fliesen und/oder Graniten sowie auch in Metall und Holz verkleidet.
- Da die Rohrleitungen vor dem Verputzen und auch Verfliesen nach DIN 1988 mit Wasser gespült und mit 12 bar Druck auf ihre Dichtheit geprüft werden, entsteht folgende Problematik:
- Die Prüfung umfasst nur die Rohrleitung, nach der Prüfung werden die Baustopfen entfernt. Bei der Baustopfenentfernung läuft das Wasser, was sich durch die Druck- und -Dichtheitsprüfung in der Rohrleitung befindet, entweder an der neuverputzten Wand oder Fliese herunter. Da aber die Rohrleitungsenden durch Winkel oder Gewindemuffen meistens zwischen 1-10 cm unterputz liegen, dringt das Wasser nicht wie gewünscht nach außen sondern zwischen der hoffentlich isolierten Wand, und den Wandfliesen.
- Damit das Wasser nicht unkontrolliert beim Öffnen der Rohrleitung (in dem man den Baustopfen oder dergleichen entfernt) austreten kann, liegt die Aufgabe der Erfindung darin, dies in allen Fällen zu vermeiden, da auch durch geringes austretendes Wasser, Schäden am Baukörper entstehen kann wie z. B.: Schimmel, Pilze, oder das Faulen von Rigipsplatten im Trockenbau.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, die Wand oder den Baukörper auch nach Montage der Armaturen zu schützen, die Abdichtungshülsenmanschette wird nach der Rohinstallation zusammen mit dem Baustopfen montiert/eingeschraubt. Ein passgenauer Sitz wird hierbei schon gewährleistet, das Netzgitter wird kraftschlüssig mit der Rohbauwand oder auch Trockenbauwand verbunden (mit Zementputz, Fliesenkleber, Isoliergummi, oder dergl.). Der Baustopfen oder dergl. hat somit keine Verbindung mit der Wand, was bedeutet, das der Baustopfen beim Herausdrehen nicht die isolierte Wand zerstört.
- Eine derartige Verbindung und Überprüfung stellt sicher, dass ein gravierender Schaden durch auslaufendes Wasser vermieden werden kann.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfinduixg ist die wandbündige Verbindung mit einem Netzgittergeflecht und Dichtungsscheibe mit zylindrischer Ablaufhülse aus einem einstückigen Teil aus Kunststoff, das leicht herstellbar und billig ist und sich sinnvoller und zweckmäßigerweise verwenden lässt.
- Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus Unteransprüchen und der Beschreibung sowie der Zeichnungen und/oder Fotos hervor.
- Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben.
- Dabei zeigen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht des Abdichtungshülsenmanschette in etwa natürlicher Größe Fig. 2 eine Schnitt durch die Abdichtungshülsenmanschette Fig. 3 eine Stirnansicht der Abdichtungshülsenmanschette Fig. 4 eine Wandanschlussseite der Abdichtungshülsenmanschette Fig. 5 eine Seitenansicht mit Gewindestutzen in verschiedene Größen R" bis 10 Zoll Fig. 6 eine Schnittansicht mit innen Gewinde- und Außengewinde in Kunststoff oder Metall.
- Fig. 7 eine Seitenansicht mit Gewinderillen zum besserem Abschneiden.
- Fig. 8 eine Seitenansicht mit aussen Gewinde und innenliegenden Rillen.
- Fig. 9 eine Schnittzeichnung mit Rillen, zum besserem Abschneiden sowie Stirn und Rückseite ohne Netzgitter.
- Fig. 10 eine Seitenansicht mit Rillen und eine Schrittzeichnung mit Keilförmigen Lippendichtung 17b sowie Stirn und Wandanschlussseite.
- Fig. 11 eine Prinzipskizze einer Wasserrohrinstallätion mit einem Verbindungsrohr mit zusätzlichen Stopfen 11c und 10c Stirnansicht 12c.
- Fig. 1 zeigt die Seitenansicht mit dem Netzgitter 46x sowie die Dichtfläche kreisförmig 25e. Der zylindrische Körper (Hülse) 54 m lässt das Wasser von der Wand wegfliessen, die 28e ist die Einstecköffnung für den Baustopfen, der hier nicht beschrieben wird.
- Fig. 2 ist die Seitenansicht im Schnitt das Netzgitter 46 × ist an die Dichtscheibe 25e verbunden die Lippendichtung 26e wird gegen das in der Wand liegende Rohr/Winkel gepresst oder überzogen; sie ist weich und dehnbar. Der im Schnitt dargestellte Körper 53m hat eine raue Oberfläche, damit die Isolierungsschichten besser haften (Kleber, Zement, Isoliergummi, Haftmittel).
- Fig. 3 zeigt die Stirnansicht mit dem Netzgitter 46 × mit dem zylindrischen Ausschnitt von vorne an der eingangs Öffnung für den Baustopfen, auf der Dichtungslippe 26e presst sich dann der Baustopfen. Das Loch 50y ist dehnbar und kann auch über ein Rohrenstück oder Winkel gezogen werden.
- Fig. 4 zeigt die Rückseite, die an die Wand verklebt oder verputzt wird (siehe Fotos) die Dichtscheibe 25e und die Lippendichtung 26e und Netzgitter 46e.
- Fig. 5 ist eine Seitenansicht wie in Fig. 1 beschrieben jedoch mit einem Kunststoff oder Metall Außengewinde 41A.
- Fig. 6 zeigt eine Schnittzeichnung mit Netzgitter 46x und der Dichtscheibe 25e das Gewindestück 41A ist ein Muffennippel im Kunststoff eingeschweißt 42A die Gewindemuffe 44A dient zur Aufnahme des handelsüblichen Baustopfen der in die Öffnung 28e eingeschoben und in 44A eingeschraubt wird.
- Fig. 7 ist mit der Seitenansicht in Fig. 1 identisch der unterschied ist die Rillen 38d die im Körper 53m eingeprägt sind.
- Fig. 8 ist eine Seitenansicht wie die Fig. 5 jedoch mit innen liegende Rillen 36f im zylindrisch Körper 53 m.
- Fig. 9 ist eine Schnittzeichnung ohne Netzgitter nur mit Dichtscheibe 25e und der Lippendichtung 26e die Rillen wie in Fig. 7 38d nur hier als Schnitt dargestellt.
- Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht und eine Schnittzeichnung sowie Stirnseite und Wandseite. Die Wandseite ist 16b mit den kleineren zylindrischen Kreis hier sind auch die Rillen 36f in den Körper 53m.
- In der Schnittzeichnung ist die Lippendichtung 26e mit der Eingangsöffnung 28e zu sehen.
- Fig. 11 ist mit Fig. 6 identisch im montierten Zustand, 1z stellt eine Mauerwand dar der Winkel 2z und das Rohr 3z ist in die Wand eingelassen (Unterputzverlegt) der Gewindenippel 41A wird in den Winkel 2z eingeschraubt in die Muffe 44A wird der dazugehöriger Baustopfen 11c mit seinem Gewinde 10c in die Öffnung 44 A eingeschraubt. Der Baustopfen 11c mit seinem Runden Deckel 13c genannt hat in der Mitte ein Kreutzschlitz 12c er kann auch ein Langschlitz 12b haben oder ein vier sechs oder Achtkant steck Möglichkeit haben.
Anlage
Zeichnungen Fig. 1-11
Fotos 1 + 2 mit handelsüblichen Baustopfen
Fotos Musters das bereits getestet wurde 1-4
Claims (8)
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2002
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