[go: up one dir, main page]

DE102018211911A1 - Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon - Google Patents

Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon Download PDF

Info

Publication number
DE102018211911A1
DE102018211911A1 DE102018211911.2A DE102018211911A DE102018211911A1 DE 102018211911 A1 DE102018211911 A1 DE 102018211911A1 DE 102018211911 A DE102018211911 A DE 102018211911A DE 102018211911 A1 DE102018211911 A1 DE 102018211911A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding device
mobile phone
support
plug contact
receptacle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102018211911.2A
Other languages
English (en)
Inventor
Anmelder Gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102018211911.2A priority Critical patent/DE102018211911A1/de
Publication of DE102018211911A1 publication Critical patent/DE102018211911A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R11/00Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
    • B60R11/02Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for for radio sets, television sets, telephones, or the like; Arrangement of controls thereof
    • B60R11/0241Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for for radio sets, television sets, telephones, or the like; Arrangement of controls thereof for telephones
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R11/00Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
    • B60R2011/0042Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for characterised by mounting means
    • B60R2011/0049Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for characterised by mounting means for non integrated articles
    • B60R2011/0064Connection with the article
    • B60R2011/0075Connection with the article using a containment or docking space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon, angepasst zum Anbringen an einem Bauteil eines Automobils. Die Haltevorrichtung umfasst einen Grundkörper, einen Träger mit einer Aufnahme und einer Auflage zum Abstützen einer Randes bzw. einer Seite eines Mobiltelefons. In der Aufnahme ist ein Steckkontakt zum Einstecken in die Steckkontaktbuchse eines Mobiltelefons angeordnet. Eine entlang der Längsachse des Steckkontakts verlaufende Mittelachse des Steckkontakts ist in Richtung der Auflage geneigt. Die Mittelachse ist zudem in einer relativ zur Auflage in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠Mittelachse, Auflage) verlaufenden Ebene derart angeordnet, dass auf ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon im Gebrauchszustand eine Anpresskraft in Richtung der Auflage wirkt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon zum Anbringen an einem Bauteil, insbesondere an einem Bauteil eines Automobils.
  • Stand der Technik
  • Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Haltevorrichtungen für ein Mobiltelefon für den Gebrauch in einem Automobil bekannt, die üblicherweise mit einem Saugfuß oder einer Steckverbindung an einem Bauteil des Automobils leicht lösbar angeordnet werden können. Beispielsweise werden derartige Vorrichtungen an der Windschutzscheibe, an Lüftungsschlitzen oder am CD-Einschub angebracht. Diese Vorrichtungen sind für den Gebrauch in unterschiedlichsten Automobiltypen geeignet, während fahrzeugspezifische Haltevorrichtungen häufig mit dem entsprechenden Bauteil des Automobils verschraubt oder verklebt sind.
  • Die über einen Saugfuß befestigten, aus dem Stand der Technik bekannten Haltevorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass der Saugfuß nicht sicher und langfristig (insbesondere bei höheren Temperaturen) auf der entsprechenden Innenverkleidung oder einer stärker gewölbten Scheibe des Automobils befestigt werden kann. Bei einer Befestigung an den Luftauslässen der Fahrzeugbelüftung/Klimaanlage in der Mittelkonsole können diese Bauteile möglicherweise beschädigt werden; zudem unterscheiden sich die Luftauslässe von verschiedenen Fahrzeugen oftmals hinsichtlich ihrer Ausgestaltung, so dass sich universelle Haltevorrichtungen nur schlecht anbringen lassen. Die Befestigung am CD-Einschub kann diesen oder aber das CD Laufwerk ebenfalls beschädigen und verhindert außerdem die Verwendung des CD Players. Bei der Befestigung an der Frontscheibe, z.B. über einen Saugfuß, ist das in der Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon zudem oft schwierig vom Fahrersitz aus erreichbar bzw. bedienbar. Zudem kann die Haltevorrichtung, je nach Befestigungsort, die Sicht auf und den Zugang zu Bedienelemente/n versperren und/oder die Wirkung von in der Fahrzeugkonsole angeordneten Funktionselementen beeinträchtigen, wie z.B. den aus der Klimaanlage austretenden Luftstrom.
  • Die meisten aus dem Stand der Technik bekannten Haltevorrichtungen für ein Mobiltelefon zum Anbringen an einem Bauteil, insbesondere an einem Bauteil eines Automobils, weisen zudem dem Nachteil auf, dass das Mobiltelefon nicht mit lediglich einer Hand in die Haltevorrichtung eingelegt und aus dieser herausgenommen werden kann. Diejenigen Haltevorrichtungen, welche das eigenhändige Einlegen eines Mobiltelefons ermöglichen, müssen entweder nachjustiert werden, um die Haltevorrichtung mit eingelegtem Mobiltelefon zur Anwendung auszurichten, oder aber das Mobiltelefon kann nicht so stabil darin gehalten werden, dass es im Gebrauch vor dem Herausrutschen geschützt ist. In vielen Haltevorrichtungen kann außerdem das Mobiltelefon bzw. dessen berührungsempfindliche Benutzeroberfläche nicht mit lediglich einer Hand bedient werden, da das in der Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon nicht gegen durch Bedienung hervorgerufenes Verdrehen geschützt ist (beispielsweise bei Haltevorrichtungen, die mit einem „Schwanenhals“ angeordnet sind).
  • Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
  • Ausgehend von den vorgenannten Vorrichtungen des Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung bereitzustellen, welche die genannten Nachteile nicht aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon zum Anbringen an einem Bauteil, insbesondere an einem Bauteil eines Automobils, ist vorteilhaft durch die einhändige Bedienbarkeit gekennzeichnet, derart, dass ein Mobiltelefon mit lediglich einer Hand in die Haltevorrichtung eingelegt und aus dieser herausgenommen werden kann. Das in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon, bzw. seine berührungsempfindliche Benutzeroberfläche, kann vorteilhaft mit lediglich einer Hand bedient werden, da es gegen Verdrehen beim Bedienen geschützt ist. Zudem schiebt sich das Mobiltelefon im Gebrauchszustand auch bei mechanischer Beanspruchung nicht aus der Haltevorrichtung, da es mit einer definierten Anpresskraft in der Vorrichtung gehalten wird.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen definierte Vorrichtung gelöst, wie sich auch aus den beiliegenden Ausführungsbeispielen ergibt.
  • Die Erfindung betrifft daher in eine Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon, wobei die Haltevorrichtung zum Anbringen an einem Bauteil eines Automobils ausgebildet ist. Sie umfasst einen Grundkörper mit einem Boden und einer Wand, wobei die Wand mit dem Boden verbunden ist und sich in einer ersten Richtung vom Boden erstreckt und wobei an einander gegenüberliegenden Flächen der Wand des Grundkörpers mindestens zwei Adapterelemente angeordnet sind. Die Wand des Grundkörpers kann dabei beispielsweise weitgehend nach Art eines Kreiszylinders ausgebildet sein. Der Grundkörper kann dem jeweiligen Befestigungsort im jeweiligen Fahrzeugtyp entsprechend angepasst werden; zur verschiebungsfreien Lagerung des Grundkörpers im oder am Bauteil des Automobils können die an der Wand des Grundkörpers zum Kontakt mit dem Bauteil des Automobils angeordneten Adapterelemente aus einem elastomeren Material (insbesondere TPE), Gummi, Kautschuk (z.B. EPDM, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk oder SBR, Styrol-Butadien-Kautschuk), Silikonkautschuk oder dergleichen bestehen. Insbesondere bevorzugt können die Adapterelemente aus einem rutschhemmenden Material wie z.B. Moosgummi oder einem offenporigen EPDM-Schaum bestehen. Die Haltevorrichtung umfasst weiterhin einen Träger mit einer Aufnahme und einer Auflage, die eine erste Seite eines Mobiltelefons abstützt. Die Auflage ist vorzugsweise in der Form eines gleichschenkligen Trapezes ausgebildet mit einer ersten Grundseite, welche benachbart zur Aufnahme angeordnet ist und einer dazu parallelen, zweiten Grundseite. Bevorzugt stehen die erste Grundseite und die zweite Grundseite der Auflage zueinander in einem Längenverhältnis von 1,25 bis 2,5. Die Ausbildung der Auflage als gleichschenkliges Trapez ermöglicht die sichere Lagerung eines Mobiltelefons im Hochformat.
  • Die Aufnahme ist relativ zur Auflage in einem Winkelbereich von 87° bis 93° (∠Auftage, Aufnahme) angeordnet, vorzugsweise in einem Winkel von etwa 90°(∠Auflage, Aufnahme). Unter einer Aufnahme wird dabei ein Element der Haltevorrichtung zum Aufnehmen eines Gegenstandes verstanden, wobei eine derartige Aufnahme entweder durch ihre spezielle räumliche Ausgestaltung und/oder durch die Anwesenheit zusätzlicher Aufnahmeelemente zur Aufnahme eines Gegenstandes geeignet ist.
  • Im Gebrauchszustand ist die Auflage relativ zu einer senkrechten Querbezugsebene (X) des Automobils in einem Winkelbereich von 1° bis 5° (∠XAuflage) angeordnet. Die senkrechte Querbezugsebene bezeichnet dabei die der Null-X-Ebene entsprechende Ebene des dreidimensionalen Bezugssystems für Automobile gemäß ISO-Norm 4130-1978. Dabei ist das dreidimensionale Bezugssystem durch drei vom Fahrzeughersteller festgelegte, senkrechte Ebenen definiert. Die Null-Y Ebene entspricht der Längs-Mittel-Ebene des Fahrzeugs (definiert in der internationalen Norm ISO 612, Abschnitt 5); die Null-X-Ebene und die Null-Z-Ebene sind in Bezug auf diese Ebene definiert, indem die Null-X-Ebene die vertikale Ebene senkrecht zur Null-Y-Ebene und die Null-Z-Ebene die horizontale Ebene senkrecht zur Null-X- und Null-Y-Ebene bezeichnet. Erfindungsgemäß wird der Winkel (∠XAuflage) zwischen der senkrechten Querbezugsebene (X) und der Auflage begrenzt durch die senkrechte Querbezugsebene (X) einerseits und die die eigentliche Auflagefläche bildende Hauptebene der Auflage andererseits.
  • Die erfindungsgemäße Auflage umfasst ein rutschhemmendes Material. Insbesondere ist die Auflage mit einer rutschhemmenden Oberfläche angeordnet, welche vorzugsweise einen Haftreibungskoeffizienten von > 0,7 aufweist (z.B.: thermoplastischer Elastomer auf polierter Oberfläche, z.B. duroplastischem Polymer oder Metall). Der Haftreibungskoeffizient H ist ein dimensionsloses Maß für die Reibungskraft im Verhältnis zur Anpresskraft zwischen zwei Körpern. Dabei bezeichnet die Haftreibung diejenige Kraft, die das Gleiten z.B. zweier sich berührender Körper verhindert; bei einer auf einen der beiden Körper entlang der Berührungsfläche einwirkenden, äußeren Kraft verhindert die entgegengesetzte, betragsgleiche Haftkraft eine Relativbewegung der beiden Körper zueinander. Vorzugsweise kann die Auflage ein rutschhemmendes Material, z.B. ein elastomeres Material (insbesondere TPE), Gummi, Kautschuk (z.B. EPDM, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk oder SBR, Styrol-Butadien-Kautschuk), Silikonkautschuk oder dergleichen umfassen. Insbesondere bevorzugt kann die Auflage ein rutschhemmendes Material wie z.B. Moosgummi oder einen offenporigen EPDM-Schaum umfassen. Insbesondere bevorzugt besitzt das rutschhemmende Material der Auflage ein gutes Rückstellungsvermögen, gute Dämpfungseigenschaften und eine hohe Druckelastizität. Damit wird das in der Regel eine glatte Rückseite aufweisende Mobiltelefon gegen seitliches Verrutschen gehemmt.
  • In der Aufnahme ist eine Steckkontaktfläche mit einem Steckkontakt zum Einstecken in die Steckkontaktbuchse eines Mobiltelefons angeordnet. Der Steckkontakt dient zum Laden eines in der Haltevorrichtung gehaltenen Mobiltelefons, wobei der Steckkontakt beispielsweise als ein herkömmlicher Micro-USB Steckkontakt, ein Lightning-Connector oder ein USB-C Steckkontakt vorliegen kann. Das an den Steckkontakt zum Laden anschließende Ladekabel kann in einem Innenraum des Trägers und/oder in einem Innenraum des Grundkörpers angeordnet sein, wobei der Steckkontakt zum Laden das erste Ende des Ladekabels darstellt. Das zweite Ende des Ladekabels, z.B. ein USB-A Stecker, wird aus einer im Träger und/oder im Grundkörper der Haltevorrichtung angeordneten Ausnehmung aus der Haltevorrichtung heraus zu einer entsprechenden Ladevorrichtung des Autos geführt, z.B. den USB Port des Automobils oder einen anderweitigen Spannungswandler. Eine entlang der Längsrichtung des Steckkontakts verlaufende Mittelachse ist in Richtung der Auflage geneigt und in einer relativ zur Auflage in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠Mittelachse, Auflage) verlaufenden Ebene angeordnet, derart, dass auf ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon im Gebrauchszustand eine Anpresskraft in Richtung der Auflage wirkt. Die Anpresskraft oder Andruckkraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0001
    bezeichnet dabei die Kraft, die gegen einen anderen Körper drückt und sich aus dem Druck multipliziert mit der Fläche ergibt. Je größer die Anpresskraft ist, desto höher ist der Reibungswiderstand, und so auch die ohne Abrutschen übertragbare Kraft auf einen anderen Körper.
  • Das in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gelagerte Mobiltelefon schiebt sich im Gebrauchszustand auch bei stärkerer mechanischer Beanspruchung nicht aus der Haltevorrichtung: Ein herkömmliches, quaderförmiges Mobiltelefon wird mit seiner an einer der kurzen Seiten angeordneten Steckkontaktbuchse so auf den Steckkontakt aufgesteckt und gegen die Auflage ausgerichtet, dass auf der Auflageseite der Steckkontaktbuchse des entlang der Auflage gelagerten Mobiltelefons infolge der Neigung des Steckkontakts eine einseitig Druck-belastete Steckverbindung mit einer definierten Anpresskraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0002
    entsteht. Infolge der Kombination aus der gesteckten Verbindung zwischen Aufnahme und einem Rand des Mobiltelefons sowie der Interaktion der Rückwand des Mobiltelefons und der rutschhemmendes Oberfläche der Auflage ist das in der Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon auch bei seitlichen Lasten vor dem Verrutschen geschützt. Ferner ermöglicht die erfindungsgemäße Haltevorrichtung vorteilhaft das einhändige Einlegen eines Mobiltelefons in die Vorrichtung und ebenso das Herausnehmen des Mobiltelefons aus dieser mit lediglich einer Hand, da es lediglich mit seiner Steckkontaktbuchse auf den Steckkontakt aufgesteckt bzw. von diesem entfernt werden muss. Zudem kann das in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon, bzw. seine berührungsempfindliche Benutzeroberfläche, vorteilhaft mit lediglich einer Hand bedient werden, da es gegen Verdrehen beim Bedienen durch die Druck-belastete Steckverbindung geschützt ist. Infolge des im Hinblick auf die senkrechte Querbezugsebene (X) steilen Winkelbereichs (∠XAuflage) der Auflage interferiert das in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gehaltene Mobiltelefon vorteilhaft geringstmöglich mit Bedien- und Funktionselementen am Fahrzeug.
  • Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung kann zur Befestigung an einer Vielzahl unterschiedlicher Bauteile unterschiedlichster Fahrzeuge angepasst werden, da der Grundkörper und der Träger modulartig miteinander verbunden werden können, d.h. der Grundkörper kann dem jeweiligen Befestigungsort im jeweiligen Fahrzeugtyp entsprechend angepasst und mit dem für alle Befestigungsorte und Fahrzeugtypen gleichen Träger verbunden werden. Der modulare Aufbau der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung erlaubt eine größtmögliche Flexibilität hinsichtlich des Anbringens in verschiedenen Fahrzeugtypen. Vorteilhaft kann die weitgehend als Hohlkörper ausgeführte Haltevorrichtung oder Teile davon (z.B. Grundkörper oder Träger) zur Aufnahme von Zubehörkomponenten für ein Mobiltelefon dienen, wie z.B. einer Ladestation für induktives Laden, einer Aufrolleinrichtung für Ladekabel usw..
  • In einer weiteren Ausführungsform kann die Haltevorrichtung dazu angepasst sein, im Gebrauchszustand in bzw. an einem Bauteil eines Automobils angeordnet zu sein, welches sich in einer Mittelkonsole des Automobils befindet. Bevorzugt ist die Haltevorrichtung dazu angepasst, im Gebrauchszustand in oder an einem Bauteil des Automobils angeordnet zu sein, das sich in einem ungefähr Konus-förmigen Bereich unterhalb eines definierten, 35° nach unten gerichteten Winkels relativ zur Geradeaus-Sichtlinie eines Fahrers befindet. Dieser Winkelbereich definiert die untere Grenze für die Positionierung von Steuerung und Anzeigen, für deren Betrachtung der Fahrer seine Augen nicht mehr als 35° in vertikaler Richtung nach unten bewegen muss. Bei einer Deviation von ungefähr 30° bis 35° relativ zur Geradeaus-Sichtlinie ist das periphere Sehvermögen in Relation zum zentralen Sehvermögen noch hinreichend, um Ereignisse zu detektieren, beispielsweise um Bremslichter von Führungsfahrzeugen zu erfassen, während gleichzeitig nach unten geschaut wird, um eine Anzeige oder eine Steuerung zu betrachten (in: Bhise, Ergonomics in the Automotive Design Process, Taylor & Francis, 2011, S. 92). Bei einer Platzierung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung im ungefähr Konus-förmigen Bereich unterhalb eines definierten, 35 Grad nach unten gerichteten Winkels relativ zur Geradeaus-Sichtlinie eines Fahrers werden vorteilhaft für den Fahrvorgang und die Kontrolle des Fahrzeugs unbedingt wichtige Bedienelemente und Anzeigen nicht verdeckt. Eine derartige Anordnung verhindert, dass die Sicht des Fahrers durch ein in der Haltevorrichtung gehaltenes Mobiltelefon eingeschränkt und der Fahrer durch Darstellungen auf der Benutzeroberfläche des Mobiltelefons abgelenkt wird. Vorteilhaft wird insbesondere nachts eine Blendwirkung einer eingeschalteten Benutzeroberfläche des Mobiltelefons vermieden.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung kann der Steckkontakt mit einer Hülle aus einem elastomeren Material ummantelt sein. Das in die Steckkontaktbuchse des Mobiltelefons eingreifende Ende des Steckkontakts, der Stecker, ragt dabei aus der in der Aufnahme angeordneten Steckkontaktfläche des Trägers hervor, während die Hülle unmittelbar auf einer Innenseite des Trägers bzw. des Grundkörpers an die Steckkontaktfläche anschließt und wenigstens teilweise zu dem im Inneren der als Hohlkörper ausgeführten Haltevorrichtung liegenden Leitungsabschnitt des Steckkontakts komplementär geformt ist. Bei dem elastomeren Material handelt es sich beispielsweise um TPE, Gummi, Kautschuk (z.B. EPDM, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk oder SBR, Styrol-Butadien-Kautschuk), Silikonkautschuk oder dergleichen. Die Anordnung des Steckkontakts mit einer Hülle gewährleistet, dass der Steckkontakt und ein im Gebrauch darauf aufgestecktes Mobiltelefon z.B. vor Stößen und Vibrationen weitgehend geschützt sind.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung kann ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon im Gebrauchszustand einer zufälligen, mechanischen Vibrations-Belastung mit einem Effektivwert der Beschleunigung von ≤0.4m/s2 (RMS) standhalten. Vibrationsbelastungen und typische Effektivwert der Beschleunigung werden in Vibrationsprüfungen für Fahrzeuge erfasst. Typische Frequenzbereiche für die Vibrationsprüfung von Kfz-Elektronik sind 10-1000 (2000) Hz. Vibrationsprüfungen im Automobilbereich untersuchen die durch Schwingung auftretenden Belastungen und ihre Folgen in einzelnen Bauteilen bzw. in kompletten Systemen. Im Auto sind elektronische (Steuer)Geräte beim Fahren zwangsläufig Schwingungen verschiedener Frequenz und Amplitude ausgesetzt. Bei der Vibrationsprüfung wird das zu testende Objekt bestimmten Beschleunigungen mit definierten Frequenzen für eine definierte Zeitdauer ausgesetzt. Die geprüfte Vibrationsfestigkeit gibt dann Auskunft darüber, bei welcher Beschleunigung und welchem definierten Frequenzbereich noch keine Funktionsschäden auftreten. Die zufällige mechanische Vibrationsbelastung wird gemäß EN 60068-2-64 Norm („Breitbandrauschen“) getestet. Die Belastungsenergie der erzeugten Vibrationen wird mit der Einheit „GRMS“ („Effektivwert der Beschleunigung“, wobei: RMS = root mean square) angegeben. Durch die erfindungsgemäße druckbelastete Steck-Verbindung mit der definierten Anpresskraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0003
    kann das in der Haltevorrichtung gelagerte Mobiltelefon im Gebrauchszustand den beim Fahren auftretenden, zufälligen mechanischen Vibrations-Belastungen mit einem Effektivwert der Beschleunigung von ≤ 0.4m/s2 (RMS) standhalten, wie sie z.B. durch Reifen, Lager, Straßenverhältnisse, Motorvibrationen usw., hervorgerufen werden.
  • In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung kann das in der Haltevorrichtung gelagerte Mobiltelefon (6) im Gebrauchszustand einer zufälligen mechanischen Vibrations-Belastung mit einem Effektivwert der Beschleunigung von ≤0.5m/s2 (RMS), vorzugsweise von ≤0.7m/s2 (RMS), standhalten. Die angegebenen Effektivwerte der Beschleunigung von ≤0.4m/s2 (RMS), ≤0.5m/s2 (RMS) und ≤0.7m/s2 (RMS) reflektieren im Langzeitversuch gemessene Effektivwerte, wobei 90 %, 95 % bzw. 99 % der Messdaten unterhalb der entsprechenden Grenzwerte liegen (beispielsweise liegen 90 % der Messdaten unterhalb des Effektivwerts der Beschleunigung von ≤0.4m/s2 - „geringfügige Vibration“). Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung ermöglicht infolge des in Richtung der Auflage in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠Mittelachse,Auflage) geneigten Steckkontakts die Ausbildung einer Druck-belasteten Steckverbindung zwischen dem Steckkontakt und der Steckkontaktbuchse des Mobiltelefons; die entstehende Anpresskraft wirkt mit der durch die rutschhemmende Oberfläche der Auflage erzeugten Haftreibung zusammen und verhindert effektiv das Herausrutschen des in der Haltevorrichtung gelagerten Mobiltelefons infolge frontaler und seitlicher Lasten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Auflage im Gebrauchszustand relativ zu einer senkrechten Querbezugsebene (X) des Automobils in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠XAuflage) geneigt sein. Vorteilhaft interferiert die erfindungsgemäße Haltevorrichtung mit einer derart geneigten Auflage geringstmöglich mit Bedien- und Funktionselementen im Fahrzeug.
  • In einer weiteren Implementierung der Haltevorrichtung kann die Hülle mit einer im Träger angeordneten Steckkontakt-Aufnahme in Eingriff stehen. Die Steckkontakt-Aufnahme ist im Innenraum der als Hohlkörper ausgeführten Haltevorrichtung derart angeordnet, dass sie die wenigstens teilweise komplementär zu dem an den eigentlichen Steckkontakt unmittelbar anschließenden Leitungsabschnitt ausgebildete Hülle in unmittelbarer räumlicher Beziehung zur Aufnahme bzw. zur Steckkontaktfläche verspannt. Grundsätzlich unterliegen die Steckkontakt-Aufnahme und die Hülle keinen besonderen Einschränkungen hinsichtlich ihrer räumlichen Ausgestaltung; lediglich die elastische Verspannung des Steckkontakts benachbart zur Aufnahme bzw. Steckkontaktfläche muss gewährleistet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Hülle als U-Profil mit wenigstens zwei nach lateral extendierenden Profil-Armen zum Verspannen der Hülle in der Steckkontakt-Aufnahme ausgebildet, wobei sich in der geschlossenen Seite des U-Profils eine Öffnung für den Durchtritt des Ladekabels bzw. der an den Stecker des Steckkontakts anschließenden Leitungsabschnitte befindet. Die elastische Verspannung des Steckkontakts schützt die Steckkontaktbuchse des in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gehaltenen Mobiltelefons effektiv vor Schäden beispielsweise durch stärkere Vibrationen oder plötzliche Änderungen der Beschleunigung.
  • In einer vorteilhaften Implementierung kann der Grundkörper der Haltevorrichtung mit dem Träger der Haltevorrichtung integral ausgebildet sein. Eine integrale Ausbildung der Haltevorrichtung bedingt eine erhöhte Stabilität der Haltevorrichtung, da Grundkörper und Träger nicht voneinander getrennt werden können. Der Herstellungsprozess einer derartigen Haltevorrichtung ist gegenüber einer modular aufgebauten Haltevorrichtung vereinfacht, da der Vorgang des Verbindens von Grundkörper und Träger entfällt. Die integrale Ausführung ermöglicht die kostengünstige Herstellung einer Vielzahl von Haltevorrichtungen für Fahrzeugtypen mit ähnlich gestalteten Befestigungsorten (z.B. Fahrzeugtypen mit ähnlichen Mittelkonsolen).
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Grundkörper zum Anbringen in einem Getränkehalter des Automobils ausgebildet sein. Besonders bevorzugt kann die Haltevorrichtung dazu angepasst sein, im Gebrauchszustand in einer geeigneten Aufnahme des Automobils angeordnet zu sein, beispielsweise einem Getränkehalter, einem Aschenbecher, einem Ablagefach (vorzugsweise der Mittelkonsole) oder einem Kreditkartenhalter (ebenfalls vorzugsweise der Mittelkonsole). Die so im Gebrauchszustand angeordnete Haltevorrichtung beeinträchtigt am geringsten das Sichtfeld des Fahrers und interferiert am wenigsten mit Bedienelementen am Fahrzeug.
  • Figurenliste
  • Im Folgenden werden beispielhaft und nicht abschließend einige besondere Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Figuren beschrieben. Die Zeichnungen sind nicht maßstabsgetreu; insbesondere entsprechen Verhältnisse der einzelnen Abmessungen zueinander aus Gründen der Anschaulichkeit nicht unbedingt den Abmessungsverhältnissen in tatsächlichen technischen Umsetzungen.
  • Die besonderen Ausführungsformen dienen nur zur Erläuterung des allgemeinen erfinderischen Gedankens, jedoch beschränken sie die Erfindung nicht. Grundsätzlich kann jede im Rahmen der vorliegenden Anmeldung beschriebene bzw. angedeutete Variante der Erfindung besonders vorteilhaft sein, je nach wirtschaftlichen bzw. technischen Bedingungen im Einzelfall. Soweit nichts Gegenteiliges dargelegt ist, bzw. soweit grundsätzlich technisch realisierbar, sind einzelne Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen austauschbar oder miteinander sowie mit perse aus dem Stand der Technik bekannten Merkmalen kombinierbar.
    • 1 zeigt die erfindungsgemäße Haltevorrichtung in einer Ansicht von rechts vorn.
    • 2 zeigt eine Detailansicht der Haltevorrichtung von hinten.
    • In 3A ist ein Querschnitt durch den Träger und einen Teil des Grundkörpers dargestellt. 3B zeigt die gleiche Perspektive in der Draufsicht; in beiden Figuren sind relevante Bezugsebenen und Winkelbereiche dargestellt.
  • Bevorzugte Ausführung der Erfindung
  • Einander entsprechende Elemente sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen besetzt.
  • 1 zeigt die Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6, gestrichelte Linie) in einer Ansicht von rechts vorn, wobei die Haltevorrichtung (1) zum Anbringen an einem Bauteil eines Automobils ausgebildet ist. Die dargestellte Haltevorrichtung (1) ist zum Anbringen in einem Getränkehalter eines Automobils oder in einer in der Mittelkonsole eines Fahrzeugs angeordneten Ablage ausgebildet. Sie umfasst einen Grundkörper (2), welcher mit einem Boden (21) und einer Wand (22) ausgebildet ist, wobei die Wand (22) mit dem Boden (21) verbunden ist und sich vom Boden (21) aus in Richtung des Trägers (3) erstreckt, in welchem das Mobiltelefon gehalten werden kann. Die Wand (22) des Grundkörpers (2) kann mit Ausnehmungen und/oder Vorsprüngen ausgebildet sein, welche ein formschlüssiges Befestigen der Haltevorrichtung (1) an einem komplementär ausgebildeten Bauteil des Automobils erlauben. Eine weitere Anpassung an das aufnehmende Bauteil des Automobils erfolgt durch die an einander gegenüberliegenden Flächen der Wand (22) des Grundkörpers (2) angeordneten, mindestens zwei Adapterelemente (23). Diese sind bei einem weitgehend kreiszylindrisch ausgebildeten Grundkörper (2) vorzugsweise entlang des Umfangs des Grundkörpers (2) angeordnet und bestehen aus einem rutschhemmenden, elastomeren Material wie z.B. Moosgummi oder einem offenporigen EPDM Schaum. Die gezeigte Haltevorrichtung (1) ist mit vier Adapterelementen (23; siehe auch 2) ausgebildet, von denen zwei in der dargestellten Perspektive erkennbar sind. Grundkörper (2) und Träger (3) können integral zu einer Haltevorrichtung (1) ausgebildet oder modular angeordnet sein. Der Träger (3) umfasst eine Auflage (4), zum Abstützen einer ersten Seite eines Mobiltelefons (63), mit einer Aufnahme (53) zum Abstützen eines ersten Randes (61) eines Mobiltelefons. Der dem ersten Rand gegenüberliegende zweite Rand (62) des Mobiltelefons ragt über die Auflage (4) hinaus. Die Aufnahme (53) ist weitgehend flach ausgebildet und relativ zur Auflage (4) in einem Winkelbereich von 87°bis 93°(∠Auflage, Aufnahme), bevorzugt in einem Winkel von etwa 90° (∠Auflage, Aufnahme) angeordnet. Die Auflage (4) ist vorzugsweise als ein gleichschenkliges Trapez ausgebildet mit einer ersten Grundseite (41, gestrichelte Linie), welche benachbart zur Aufnahme (53) angeordnet ist, und einer dazu parallelen, zweiten Grundseite (42). Erste Grundseite (41) und zweite Grundseite (42) der Auflage (4) stehen zueinander in einem Längenverhältnis im Bereich von 1,25 bis 2,5. Die Auflage (4) ist mit einer rutschhemmenden Oberfläche, beispielsweise umfassend einen offenporigen EPDM Schaum oder Moosgummi, ausgebildet, wodurch ein seitliches Verrutschen des Mobiltelefons im Gebrauch verhindert wird. Zusätzlich kann auch die Aufnahme (53) mit einer rutschhemmenden Oberfläche ausgebildet sein. Die Aufnahme (53) ist mit einem Steckkontakt (14), beispielsweise in der Form eines herkömmlichen Micro-USB Steckkontakts, eines Lightning-Connectors oder eines USB-C Steckkontakts, zum Laden des in der Haltevorrichtung (1) gehaltenen Mobiltelefons ausgebildet.
  • 2 zeigt eine Detailansicht der Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) in einer Ansicht von hinten. Insbesondere ist dargestellt die vorliegend im Träger (3) am Übergang zur Wand (22) des Grundkörpers (2) angeordnete Ausnehmung (15), mittels derer ein an den Steckkontakt (14) anschließendes Ladekabel (nicht gezeigt) aus der Haltevorrichtung (1) herausgeführt werden kann, um mit dem zweiten Ende, beispielsweise einem USB-A Stecker (nicht gezeigt), in eine entsprechende Ladevorrichtung des Autos eingesteckt zu werden, z.B. in den USB Port des Automobils oder einen anderweitigen Spannungswandler (nicht gezeigt).
  • 3A zeigt einen Querschnitt durch den Träger (3) und einen Teil des Grundkörpers (2) der als Hohlkörper ausgeführten Haltevorrichtung (1) mit innenliegendem Ladekabel (141). Der in der Aufnahme (53) angeordnete Steckkontakt (14) ist mit einer Hülle (16) aus einem elastomeren Material ummantelt. Das in die Steckkontaktbuchse des Mobiltelefons eingreifende Ende des Steckkontakts (14), der Stecker, ragt dabei aus der in der Aufnahme (53) angeordneten Steckkontaktfläche (143) des Trägers (3) hervor und die Hülle (16) ist unmittelbar auf einer Innenseite des Trägers (3) an die Steckkontaktfläche (143) anschließend angeordnet. Die Hülle (16) ist wenigstens teilweise zu dem im Inneren der Haltevorrichtung (1) liegenden Leitungsabschnitt des Steckkontakts (14) komplementär geformt. Bei dem elastomeren Material handelt es sich beispielsweise um TPE, Gummi, Kautschuk (z.B. EPDM, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk oder SBR, Styrol-Butadien-Kautschuk), Silikonkautschuk oder dergleichen. Die Anordnung des Steckkontakts (14) mit einer Hülle (16) schützt den Steckkontakt und ein im Gebrauch darauf aufgestecktes Mobiltelefon z.B. gegen Stöße und Vibrationen.
  • Die Hülle (16) steht mit einer im Träger angeordneten Steckkontakt-Aufnahme (142) in Eingriff. Die Steckkontakt-Aufnahme (142) ist dabei im Träger (3) der Haltevorrichtung (1) derart angeordnet, dass sie die Hülle (16) in unmittelbarer räumlicher Beziehung zur Aufnahme (53) bzw. zur Steckkontaktfläche (143) verspannt. In der gezeigten Ausführungsform ist die Hülle als U-Profil mit wenigstens zwei nach lateral extendierenden Profil-Armen (161,162) zum Verspannen der Hülle (16) in der Steckkontakt-Aufnahme (142) ausgebildet, wobei sich in der geschlossenen Seite des U-Profils eine Öffnung (163) für den Durchtritt des Ladekabels (141) bzw. der an den Stecker des Steckkontakts (14) anschließenden Leitungsabschnitte befindet. Die elastische Verspannung des Steckkontakts (14) schützt die Steckkontaktbuchse des in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gelagerten Mobiltelefons effektiv vor Schäden beispielsweise durch stärkere Vibrationen oder plötzliche Änderungen der Beschleunigung. Die entlang der Längsrichtung des Steckkontakts (14) verlaufenden Mittelachse (144) ist in Richtung der Auflage (4) geneigt und in einer relativ zur Auflage (4) in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠Mittelachse, Auflage) verlaufenden Ebene angeordnet, derart, dass auf ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon im Gebrauchszustand eine Anpresskraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0004
    in Richtung der Auflage wirkt. Vorteilhaft verschiebt sich ein in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung gelagertes, herkömmliches, quaderförmiges Mobiltelefon im Gebrauchszustand bei mechanischer Beanspruchung nicht in der Haltevorrichtung (1): es wird so gegen die Auflage (4) ausgerichtet, dass auf der Auflageseite der Steckkontaktbuchse infolge der Neigung des Steckkontakts (14) eine einseitig Druck-belastete Steckverbindung mit definierter Anpresskraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0005
    entsteht.
  • 3B zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung (1) in der gleichen Perspektive wie in 3A, (ohne Grundkörper (2)) mit Träger (3), Auflage (4), Aufnahme (53), Steckkontakt (14), Ladekabel (141), Steckkontaktfläche (143), Steckkontakt-Aufnahme (142) und Hülle (16). Insbesondere ist gezeigt die Anordnung der Auflage (4), welche im Gebrauchszustand relativ zu einer senkrechten Querbezugsebene (X) des Automobils in einem Winkelbereich von 1° bis 5° (∠XAuflage) angeordnet ist (hier gezeigt: 2°(∠XAuflage)). Die senkrechte Querbezugsebene bezeichnet dabei die der Null-X-Ebene entsprechende Ebene des dreidimensionalen Bezugssystems für Automobile gemäß ISO-Norm 4130-1978. Infolge des im Hinblick auf die senkrechte Querbezugsebene (X) steilen Winkelbereichs (∠XAuflage) der Auflage (4) interferiert ein in der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung (1) gehaltenes Mobiltelefon vorteilhaft geringstmöglich mit Bedien- und Funktionselementen am Fahrzeug.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Haltevorrichtung
    2
    Grundkörper
    21
    Boden des Grundkörpers
    22
    Wand des Grundkörpers
    23
    Adapterelement
    3
    Träger
    4
    Auflage
    41
    erste Grundseite
    42
    zweite Grundseite
    53
    Aufnahme
    6
    Mobiltelefon
    61
    erster Rand des Mobiltelefons
    62
    zweiter Rand des Mobiltelefons
    63
    erste Seite des Mobiltelefons
    14
    Steckkontakt
    141
    Ladekabel
    142
    Steckkontakt-Aufnahme
    143
    Steckkontaktfläche
    144
    Mittelachse Steckkontakt
    15
    Ausnehmung
    16
    Hülle
    161
    erster Profil-Arm, U-Profil
    162
    zweiter Profil-Arm, U-Profil
    163
    Öffnung, U-Profil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • ISO-Norm 4130-1978 [0010]

Claims (8)

  1. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6), wobei die Haltevorrichtung (1) zum Anbringen an einem Bauteil eines Automobils ausgebildet ist, und umfasst: einen Grundkörper (2) mit einem Boden (21) und einer Wand (22), wobei die Wand (22) mit dem Boden (21) verbunden ist und sich in einer ersten Richtung vom Boden (21) erstreckt, wobei an einander gegenüberliegenden Flächen der Wand (22) des Grundkörpers (2) mindestens zwei Adapterelemente (23) angeordnet sind; und einen Träger (3) mit einer Aufnahme (53) und einer Auflage (4), die eine erste Seite (63) eines Mobiltelefons (6) abstützt, wobei die Aufnahme (53) relativ zur Auflage in einem Winkelbereich von 87° bis 93° °(∠Auflage, Aufnahme) angeordnet ist; wobei die Auflage (4) an einer Seite der Aufnahme (53) angeordnet und im Gebrauchszustand relativ zu einer senkrechten Querbezugsebene (X) des Automobils in einem Winkelbereich von 1° bis 5° (∠XAuflage) geneigt ist; wobei die Auflage (4) ein rutschhemmendes Material umfasst, und wobei in der Aufnahme (53) eine Steckkontaktfläche (143) mit einem Steckkontakt (14) zum Einstecken in die Steckkontaktbuchse (64) des Mobiltelefons (6) angeordnet ist, wobei eine entlang seiner Längsrichtung verlaufende Mittelachse (144) des Steckkontakts (14) in Richtung der Auflage (4) geneigt und in einer relativ zur Auflage (4) in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠Mittelachse, Auflage) verlaufenden Ebene angeordnet ist, derart, dass auf ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon (6) im Gebrauchszustand eine Anpresskraft ( F A )
    Figure DE102018211911A1_0006
    in Richtung der Auflage (4) wirkt.
  2. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß Anspruch 1, wobei der Steckkontakt (14) mit einer Hülle (16) aus einem elastomeren Material ummantelt ist.
  3. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei ein in der Haltevorrichtung gelagertes Mobiltelefon (6) im Gebrauchszustand einer zufälligen, mechanischen Vibrations-Belastung mit einem Effektivwert der Beschleunigung von ≤0.4m/s2 (RMS) standhält.
  4. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß Anspruch 3, wobei das in der Haltevorrichtung gelagerte Mobiltelefon (6) im Gebrauchszustand einer zufälligen, mechanischen Vibrations-Belastung mit einem Effektivwert der Beschleunigung von ≤0.5m/s2 (RMS), vorzugsweise von ≤0.7m/s2 (RMS), standhält.
  5. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß einem vorhergehenden Ansprüche, wobei die Auflage (4) im Gebrauchszustand relativ zu einer senkrechten Querbezugsebene (X) des Automobils in einem Winkelbereich von 1° bis 3° (∠XAuflage) geneigt ist.
  6. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Hülle (16) mit einer im Träger (3) angeordneten Steckkontakt-Aufnahme (142) in Eingriff steht.
  7. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Grundkörper (2) mit dem Träger (3) integral ausgebildet ist.
  8. Haltevorrichtung (1) für ein Mobiltelefon (6) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Grundkörper (2) zum Anbringen in einem Getränkehalter des Automobils ausgebildet ist.
DE102018211911.2A 2018-07-17 2018-07-17 Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon Ceased DE102018211911A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018211911.2A DE102018211911A1 (de) 2018-07-17 2018-07-17 Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102018211911.2A DE102018211911A1 (de) 2018-07-17 2018-07-17 Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102018211911A1 true DE102018211911A1 (de) 2020-01-23

Family

ID=69148324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102018211911.2A Ceased DE102018211911A1 (de) 2018-07-17 2018-07-17 Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102018211911A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU3232300A (en) * 1999-03-16 2000-10-04 Ericsson Inc. Support assembly for personal electronic device and method for using the same
DE20106114U1 (de) * 2001-04-06 2001-12-06 Chang, Dean, Hsin Tien, Taipeh Winkelverstellbare Halterung für einen Personal Digital Assistant zum Gebrauch in einem Automobil
WO2016198828A1 (en) * 2015-06-06 2016-12-15 Channon Michael R Tablet pc and smartphone mount

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU3232300A (en) * 1999-03-16 2000-10-04 Ericsson Inc. Support assembly for personal electronic device and method for using the same
DE20106114U1 (de) * 2001-04-06 2001-12-06 Chang, Dean, Hsin Tien, Taipeh Winkelverstellbare Halterung für einen Personal Digital Assistant zum Gebrauch in einem Automobil
WO2016198828A1 (en) * 2015-06-06 2016-12-15 Channon Michael R Tablet pc and smartphone mount

Non-Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
BHISE, Vivek Dattatray: Ergonomics in the automotive design process. Boca Raton, FL, US : CRC Press, 2012. S. 92. - ISBN 978-1-4398-4211-9. *
ISO-Norm 4130-1978
Norm DIN EN 60068-2-64 1995-08-00. Umweltprüfungen - Teil 2: Prüfverfahren; Prüfung Fh: Schwingen, Breitbandrauschen (digital geregelt) und Leitfaden (IEC 60068-2-64:1993 + Berichtigung 1993); Deutsche Fassung EN 60068-2-64:1994. URL: http://perinorm/Perinorm-Volltexte/Grundbestand/CD21DEH_02/2791988/2791988.pdf? [abgerufen am 2017-07-03]. *
Norm DIN ISO 4130 1979-04-00. Straßenfahrzeuge; 3-dimensionales Bezugssystem und primäre Bezugspunkte, Definitionen. S. 1-3. URL: http://perinorm/Perinorm-Volltexte/2016-11_Grunbestand/CD21DE_01/1340987/1340987.pdf? [abgerufen am 2018-08-07]. *
Norm ISO 612 1978-03-00. Road vehicles; Dimensions of motor vehicles and towed vehicles; Terms and definitions. S. 1-15. *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102015222685B4 (de) Ablage zur Aufnahme wenigstens eines mobilen Endgerätes
EP3743314B1 (de) Anordnung zur halterung eines mobilen endgerätes sowie fahrzeug mit einer derartigen halterungsanordnung
DE202016005467U1 (de) Auto CD-Schlitz-Befestigung für eine persönliche elektronische Vorrichtung
DE102017200943A1 (de) Haltevorrichtung zur Anbringung eines mobilen Elektronikgerätes in einem Kraftfahrzeug
DE102019113007B4 (de) Fahrzeuglagerungssystem und fahrzeug, welches das fahrzeuglagerungssystem beinhaltet
DE102020102129A1 (de) Aufnahmeanordnung für zumindest ein mobiles Endgerät in einem Kraftfahrzeug
DE102018211911A1 (de) Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon
DE102013220476A1 (de) Haltevorrichtung für ein Mobiltelefon in einem Fahrzeug
DE102019202532B4 (de) Ablage- und/oder Servicefach sowie Fahrzeug mit einem derartigen Ablage- und/oder Servicefach
DE102008057914B4 (de) Vorrichtung zur Halterung von Gegenständen im Innenraum von Kraftfahrzeugen
DE102015007387A1 (de) Haltevorrichtung für eine elektronische Datenbrille und Kraftfahrzeug mit einer Haltevorrichtung
DE202019105465U1 (de) Vorrichtung zur Halterung eines Kraftfahrzeugkennzeichens
DE10259476A1 (de) Verbindungsanordnung einer Wischvorrichtung für Scheiben von Kraftfahrzeugen
DE102011077674A1 (de) Vorrichtung zur Halterung eines Anzeigegerätes und Verfahren zur Montage eines Anzeigegerätes in eine Vorrichtung zur Halterung
DE102018132844A1 (de) Dachstruktur für ein Fahrzeug
DE102009057148A1 (de) Gepäckraumanordnung mit einem Gepäckraum und einem Gepäckraumdeckel in einem Fahrzeug
DE202015008707U1 (de) Kraftfahrzeug mit einer Vorrichtung zum Halten eines Ladebodens
DE102015200305A1 (de) Haltevorrichtung für ein elektronisches Mobilgerät
DE102011014978A1 (de) Fahrzeugdatenaufzeichnungsvorrichtung
DE102014014866B3 (de) Halteanordnung eines Spiegelelements an einem Interieurbauteil für einen Kraftwagen
DE102008047372A1 (de) Anhängekupplung
DE102022123788B3 (de) Abklappmechanismus mit Aufspreizmechanik und federvorgespannter Zwangsrückstellung für ein indirektes Sichtsystem
DE9116602U1 (de) Einrichtung für den Einbau eines Audio- oder Video-Wiedergabegerätes in ein Kraftfahrzeug
DE102011102771B4 (de) Kontaktiereinrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE102019007560A1 (de) Sonnenblende für ein Kraftfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
R086 Non-binding declaration of licensing interest
R012 Request for examination validly filed
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final