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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeuganzeigevorrichtung.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Herkömmlicherweise ist eine Fahrzeuganzeigevorrichtung mit einem physikalischen Element, wie einem Rahmen, der einen Anzeigebereich umgibt, im Stand der Technik bekannt. Die japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 2006-132950 offenbart eine Technik einer Fahrzeuganzeigevorrichtung mit einem ringförmigen Anzeigetrennelement. In der Technik der offengelegten
japanischen Patentanmeldung Nr. 2006-132950 wird ein Anzeigedesignbild, das einer im Wesentlichen kreisförmigen Skalenscheibe entspricht, die Messwerte bezüglich eines Fahrzeugfahrtzustands anzeigt, in einem LCD-Anzeigebereich angezeigt, der von einer Öffnung des ringförmigen Anzeigetrennelements umgeben ist.
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Um die Designfähigkeit der Fahrzeuganzeigevorrichtung zu verbessern, gibt es noch Raum für Verbesserungen. Wenn zum Beispiel das Erscheinungsbild des physischen Elements der Fahrzeuganzeigevorrichtung geändert werden kann, kann die Gestaltbarkeit weiter verbessert werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fahrzeuganzeigevorrichtung bereitzustellen, die in der Lage ist, die Gestaltbarkeit zu verbessern.
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Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, umfasst eine Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Anzeigeeinheit mit einem Zeiger, einer Skalenscheibe als Hintergrund des Zeigers und einem Rahmen, der die Skalenscheibe umgibt, wenigstens einer der Zeiger, der Skalenscheibe und des Rahmens ist ein physikalisches Element; und eine virtuelle Bildanzeigevorrichtung, die ein virtuelles Bild anzeigt, das mit dem physikalischen Element überlappt, wobei die virtuelle Bildanzeigevorrichtung wenigstens eine Farbe und/oder ein Design des virtuellen Bildes ändert, das sich mit dem physikalischen Element überlappt.
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Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in der Fahrzeuganzeigevorrichtung bevorzugt, dass ein anderes Element als das physische Element unter dem Zeiger, der Skalenscheibe und dem Rahmen das von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung angezeigte virtuelle Bild ist.
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Gemäß noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es in der Fahrzeuganzeigevorrichtung bevorzugt, dass die Anzeigeeinheit wenigstens eines der Skalenscheibe und des Rahmens als das physische Element aufweist, und die virtuelle Bildanzeigevorrichtung zeigt ein virtuelles Bild davon an einer Skala an, die sich mit dem physikalischen Element überlappt, wobei die Skala durch den Zeiger angezeigt wird.
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Gemäß noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es in der Fahrzeuganzeigevorrichtung bevorzugt, dass die virtuelle Bildanzeigevorrichtung selektiv die Skalen verschiedener Indizes anzeigt.
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Gemäß noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass die Fahrzeug-Anzeigevorrichtung des Weiteren eine Lichtquelle umfasst, wobei der Rahmen das physikalische Element ist und die Lichtquelle den Rahmen bestrahlt.
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Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale, Vorteile und technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden durch Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung gegenwärtig bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung besser verstanden, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet werden.
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Figurenliste
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- 1 ist eine Vorderansicht, die eine Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt;
- 2 ist eine Seitenansicht, die die Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt;
- 3 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die die Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt;
- 4 ist eine Seitenansicht, die eine interne Konfiguration der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt;
- 5 ist eine andere Seitenansicht, die eine interne Konfiguration der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt;
- 6 ist eine perspektivische Ansicht, die Vorgänge eines beweglichen Elements gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
- 7 ist ein Diagramm, das einen beispielhaften Anzeigezustand der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt;
- 8 ist ein Diagramm, das einen Zustand darstellt, In dem ein virtuelles Bild in einem ersten Rahmen gemäß der Ausführungsform überlappt ist;
- 9 ist ein Diagramm, das einen Zustand darstellt, in dem virtuelle Bilder überlappende Objekte gemäß der Ausführungsform überlappen;
- 10 ist ein Diagramm, das einen Anzeigezustand in Abhängigkeit von einem Fahrmodus beschreibt;
- 11 ist ein weiteres Diagramm, das den Anzeigezustand in Abhängigkeit von dem Fahrmodus beschreibt;
- 12 ist ein Diagramm, das einen Anzeigezustand in Abhängigkeit von einer Umgebung beschreibt;
- 13 ist ein anderes Diagramm, das den Anzeigezustand in Abhängigkeit von der Umgebung beschreibt;
- 14 ist noch ein weiteres Diagramm, das den Anzeigezustand in Abhängigkeit von der Umgebung beschreibt;
- 15 ist ein Diagramm, das einen beispielhaften Anzeigezustand darstellt, in dem eine Lichtquelle ausgeschaltet ist; und
- 16 ist ein Diagramm, das einen anderen beispielhaften Anzeigezustand darstellt, in dem die Lichtquelle ausgeschaltet ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird nun im Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es ist zu beachten, dass die Ausführungsformen die Erfindung nicht beschränken sollen. Außerdem umfassen die Bestandteile der nachstehend beschriebenen Ausführungsformen solche, die von einem Durchschnittsfachmann leicht oder im Wesentlichen ähnlich konzipiert werden.
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Ausführungsform
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Ausführungsform der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 16 beschrieben. Die Ausführungsformen beziehen sich auf eine Fahrzeuganzeigevorrichtung. 1 ist eine Vorderansicht, die eine Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt. 2 ist eine Seitenansicht, die die Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt. 3 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die die Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt. 4 ist eine Seitenansicht, die eine interne Konfiguration der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt. 5 ist eine andere Seitenansicht, die eine interne Konfiguration der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt. 6 ist eine perspektivische Ansicht, die Vorgänge eines beweglichen Elements gemäß der Ausführungsform veranschaulicht. 7 ist ein Diagramm, das einen beispielhaften Anzeigezustand der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der Ausführungsform darstellt. 8 ist ein Diagramm, das einen Zustand darstellt, in dem ein virtuelles Bild in einem ersten Rahmen gemäß der Ausführungsform überlappt ist. 9 ist ein Diagramm, das einen Zustand darstellt, in dem virtuelle Bilder überlappende Objekte gemäß der Ausführungsform überlappen.
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Eine Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ist an einem Fahrzeug wie einem Automobil angebracht. Wie dargestellt in 1 bis 4, umfasst die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ein Gehäuse 100, eine Anzeigeeinheit 10, ein Dekorationselement 5, eine virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6, eine Aktuatoreinheit 7, eine zweite Aktuatoreinheit 8 und eine Lichtquelle 9. Das Gehäuse 100 ist ein zylindrisches Element mit einem geschlossenen Ende. Das Gehäuse 100 ist aus Metall, Kunstharz oder dergleichen gebildet. Das Gehäuse 100 ist an einer Vorderseite in Bezug auf einen Fahrersitz des Fahrzeugs in einer Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs angeordnet. Das Gehäuse 100 ist beispielsweise in einer Öffnung einer Skalenscheibe angeordnet. Das Gehäuse 100 ist in Vorderansicht ein trapezförmiges Element.
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Das Gehäuse 100 weist eine Öffnung 101 auf, die einem Fahrersitz zugewandt ist. In der Beschreibung der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 bezieht sich eine „Tiefenrichtung X“ auf eine axiale Richtung des Gehäuses 100. Die Tiefenrichtung X ist typischerweise eine Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs. In der Tiefenrichtung X bezieht sich eine „Vorderseite“ auf eine Fahrersitzseite, die typischerweise eine Rückseite des Fahrzeugs ist. In der Tiefenrichtung X bezieht sich eine „Rückseite“ auf eine Seite gegenüber dem Fahrersitz, die typischerweise eine Kopfseite des Fahrzeugs ist. Die Öffnung 101 ist in einer vorderen Oberfläche des Gehäuses 100 vorgesehen. Zusätzlich bezieht sich eine „Höhenrichtung Z“ auf eine Höhenrichtung des Gehäuses 100, während das Gehäuse 100 in dem Fahrzeug angeordnet ist und typischerweise eine vertikale Richtung ist. Eine „Breitenrichtung Y“ bezieht sich auf eine Richtung senkrecht zu der Tiefenrichtung X und der Höhenrichtung Z und ist typischerweise eine Fahrzeugbreitenrichtung. In der Breitenrichtung Y bezieht sich eine „linke Seite“ auf die linke Seite vom Fahrersitz aus gesehen und ist typischerweise eine linke Seite des Fahrzeugs. In der Breitenrichtung Y bezieht sich eine „rechte Seite“ auf die rechte Seite vom Fahrersitz aus gesehen und ist typischerweise eine rechte Seite des Fahrzeugs.
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Die Öffnung 101 hat eine Länge der Breitenrichtung Y, die länger als eine Länge der Höhenrichtung Z ist. Das Dekorationselement 5 ist in der Öffnung 101 angeordnet. Das Dekorationselement 5 ist dem Fahrersitz in der Tiefenrichtung X zugewandt. Das Dekorationselement 5 ist beispielsweise aus Metall, Kunstharz oder dergleichen gebildet. Das Dekorationselement 5 weist einen ersten Dekorationsabschnitt 51, einen zweiten Dekorationsabschnitt 52 und einen dritten Dekorationsabschnitt 53 auf. Die drei Dekorationsabschnitte 51, 52 und 53 können einstückig ausgebildet sein. Das Dekorationselement 5 wird von dem Gehäuse 100 getragen. Der erste bis dritte Dekorationsabschnitt 51 bis 53 haben äußere Formen, die denen der ersten bis dritten Anzeigeeinheiten 2 bis 4 entsprechen, die unten beschrieben sind.
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Der erste Dekorationsabschnitt 51 hat eine kreisförmige ringförmige Form. Der erste Dekorationsabschnitt 51 ist in der Mitte der Breitenrichtung Y der Öffnung 101 angeordnet. Außerdem ist der erste Dekorationsabschnitt 51 in der Mitte der Höhenrichtung Z der Öffnung 101 angeordnet. Der erste Dekorationsabschnitt 51 hat einen Durchmesser, der geringfügig kleiner ist als die Breite in der Höhenrichtung Z der Öffnung 101.
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Der zweite Dekorationsabschnitt 52 ist auf der linken Seite in der Breitenrichtung Y in Bezug auf den ersten Dekorationsabschnitt 51 angeordnet. Der zweite Dekorationsabschnitt 52 ist auf der Rückseite des ersten Dekorationsabschnitts 51 und in der Nähe des ersten Dekorationsabschnitts 51 angeordnet. Der zweite Dekorationsteil 52 hat eine U-Form, die zur rechten Seite oder zu einer C-Form geneigt ist. Ein offener Abschnitt des zweiten Dekorationsabschnitts 52 ist dem ersten Dekorationsabschnitt 51 zugewandt. Ein rechter Endabschnitt des zweiten Dekorationsabschnitts 52 ist hinter dem ersten Dekorationsabschnitt 51 verborgen.
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Der dritte Dekorationsabschnitt 53 ist auf der rechten Seite in der Breitenrichtung Y in Bezug auf den ersten Dekorationsabschnitt 51 angeordnet. Der dritte Dekorationsabschnitt 53 ist auf der Rückseite des ersten Dekorationsabschnitts 51 und in der Nähe des ersten Dekorationsabschnitts 51 angeordnet. Der dritte Dekorationsabschnitt 53 hat eine U-Form, die zur linken Seite geneigt ist, oder eine C-Form, die in der Links-Rechts-Richtung umgekehrt ist. Ein offener Abschnitt des dritten Dekorationsabschnitts 53 ist dem ersten Dekorationsabschnitt 51 zugewandt. Ein linker Endabschnitt des dritten Dekorationsabschnitts 53 ist hinter dem ersten Dekorationsteil 51 verborgen.
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Die Anzeigeeinheit 10 ist auf der Rückseite in der Tiefenrichtung X in Bezug auf das Dekorationselement 5 angeordnet. Die Anzeigeeinheit 10 gemäß dieser Ausführungsform ist in einer tiefen Seite des Innenraums des Gehäuses 100 angeordnet. Die Anzeigeeinheit 10 gemäß dieser Ausführungsform weist eine erste Anzeigeeinheit 2, eine zweite Anzeigeeinheit 3 und eine dritte Anzeigeeinheit 4 auf. Die erste Anzeigeeinheit 2 weist einen ersten Rahmen 21 und eine erste Skalenscheibe 22 auf, wie in 3 dargestellt. Der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 sind zum Beispiel aus Kunstharz oder Metall gebildet. Gemäß dieser Ausführungsform ist der erste Rahmen 21 aus Metall, wie etwa Aluminium gebildet, und die erste Skalenscheibe 22 ist aus Kunstharz gebildet. Der erste Rahmen 21 hat eine helle Farbe wie Silber oder Weiß. Wenn der erste Rahmen 21 aus Harz gebildet ist, kann eine Plattierung mit einer hellen Farbe auf eine Oberfläche des ersten Rahmens 21 aufgebracht werden. Die Oberfläche des ersten Rahmens 21 kann einer hochglanzpolierten oder mattierten Oberfläche unterzogen werden. Der erste Rahmen 21 gemäß dieser Ausführungsform hat eine kreisringförmige Form.
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Die erste Skalenscheibe 22 ist ein scheibenförmiges Element. Die erste Skalenscheibe 22 blockiert einen Bereich innerhalb des ersten Rahmens 21 von der Rückseite. Die erste Skalenscheibe 22 hat eine tiefe Farbe wie etwa Schwarz. Die Oberfläche der ersten Skalenscheibe 22 kann einer matten Oberfläche unterzogen werden. In der ersten Anzeigeeinheit 2 sind der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 physikalische Elemente. Ein erster Anzeigebereich DR1 ist derart ausgebildet, dass er von dem ringförmigen ersten Rahmen 21 umgeben und begrenzt ist.
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Die zweite Anzeigeeinheit 3 weist einen zweiten Rahmen 31, eine zweite Skalenscheibe 32 und einen zweiten Zeiger 33 auf. Der zweite Rahmen 31 ist auf der linken Seite in der Breitenrichtung Y in Bezug auf den ersten Rahmen 21 angeordnet. Der zweite Rahmen 31 ist in einem Bereich angeordnet, der von dem ersten Verzierungsabschnitt 51 und dem zweiten Verzierungsabschnitt 52 umgeben ist. Der zweite Rahmen 31 hat eine U-Form, die zu der rechten Seite oder einer C-Form geneigt ist. Ein Endabschnitt der Öffnungsseite des zweiten Rahmens 31 ist hinter dem linken Endabschnitt des ersten Dekorationsteils 51 verborgen. Der zweite Rahmen 31 und der erste Dekorationsabschnitt 51 bilden einen zweiten Anzeigebereich DR2, der von der Umgebung begrenzt ist. Der zweite Zeiger 33 ist in dem zweiten Anzeigebereich DR2 angeordnet. In der zweiten Anzeigeeinheit 3 sind der zweite Rahmen 31, die zweite Skalenscheibe 32 und der zweite Zeiger 33 physikalische Elemente.
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Der zweite Rahmen 31, die zweite Skalenscheibe 32 und der zweite Zeiger 33 sind beispielsweise aus Kunstharz oder Metall gebildet. Gemäß dieser Ausführungsform ist der zweite Rahmen 31 aus Metall wie Aluminium gebildet, und die zweite Skalenscheibe 32 und der zweite Zeiger 33 sind aus Kunstharz gebildet. Der zweite Rahmen 31 hat eine helle Farbe wie etwa Silber oder Weiß. Wenn der zweite Rahmen 31 aus Harz gebildet ist, kann eine Plattierung einer hellen Farbe auf eine Oberfläche des zweiten Rahmens 31 aufgebracht werden. Die Oberfläche des zweiten Rahmens 31 kann einer hochglanzpolierten oder mattierten Oberfläche unterzogen werden. Die zweite Skalenscheibe 32 hat eine Form, die der Form des zweiten Rahmens 31 entspricht. Die zweite Skalenscheibe 32 deckt den von dem zweiten Rahmen 31 umgebenen Bereich von der Rückseite des zweiten Rahmens 31 ab. Die zweite Skalenscheibe 32 hat eine tiefe Farbe wie etwa Schwarz. Die Oberfläche der zweiten Skalenscheibe 32 kann einer matten Oberfläche unterzogen werden. Der zweite Zeiger 33 hat eine helle Farbe, wie etwa Silber oder Weiß. Der zweite Zeiger 33 kann wenigstens teilweise transparent sein.
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Die dritte Anzeigeeinheit 4 weist einen dritten Rahmen 41, eine dritte Skalenscheibe 42 und einen dritten Zeiger 43 auf. Der dritte Rahmen 41 ist auf der rechten Seite in der Breitenrichtung Y in Bezug auf den ersten Rahmen 21 angeordnet. Der dritte Rahmen 41 ist in einem Bereich angeordnet, der von dem ersten Dekorationsabschnitt 51 und dem dritten Dekorationsabschnitt 53 umgeben ist. Der dritte Rahmen 41 hat eine U-Form, die zu der linken Seite geneigt ist, oder eine C-Form, die in der Links-Rechts-Richtung umgekehrt ist. Ein Endabschnitt der Öffnungsseite des dritten Rahmens 41 ist hinter einem rechten Endabschnitt des ersten Dekorationsabschnitts 51 verborgen. Der dritte Rahmen 41 und der erste Dekorationsabschnitt 51 bilden einen dritten Anzeigebereich DR3, der von der Umgebung begrenzt ist. Der dritte Zeiger 43 ist in dem dritten Anzeigebereich DR3 angeordnet. In der dritten Anzeigeeinheit 4 sind der dritte Rahmen 41, die dritte Skalenscheibe 42 und der dritte Zeiger 43 physikalische Elemente.
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Der dritte Rahmen 41, die dritte Skalenscheibe 42 und der dritte Zeiger 43 sind beispielsweise aus Kunstharz oder Metall gebildet. Gemäß dieser Ausführungsform ist der dritte Rahmen 41 aus Metall wie Aluminium gebildet, und die dritte Skalenscheibe 42 und der dritte Zeiger 43 sind aus Kunstharz gebildet. Der dritte Rahmen 41 hat eine helle Farbe wie Silber oder Weiß. Wenn der dritte Rahmen 41 aus Harz gebildet ist, kann eine Oberfläche des dritten Rahmens 41 einer Plattierung einer hellen Farbe unterzogen werden. Die Oberfläche des dritten Rahmens 41 kann einer hochglanzpolierten oder mattierten Oberfläche unterzogen werden. Die dritte Skalenscheibe 42 hat eine Form, die der Form des dritten Rahmens 41 entspricht. Die dritte Skalenscheibe 42 deckt den von dem dritten Rahmen 41 umgebenen Bereich von der Rückseite des dritten Rahmens 41 ab. Die dritte Skalenscheibe 42 hat eine tiefe Farbe, wie etwa Schwarz. Die Oberfläche der dritten Skalenscheibe 42 kann einer matten Oberfläche unterzogen werden. Der dritte Zeiger 43 hat eine helle Farbe, wie etwa Silber oder Weiß. Der dritte Zeiger 43 kann wenigstens teilweise transparent sein.
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Wie in 4 gezeigt, weist die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 eine Anzeigevorrichtung 61, einen Halbspiegel 62 und eine Anzeigesteuereinheit 63 auf. Der Halbspiegel 62 ist ein halbtransparentes Element. Der Halbspiegel 62 reflektiert einen Teil eines einfallenden Lichts und überträgt den anderen Teil des einfallenden Lichts. Der Halbspiegel 62 hat einen Hauptkörper, der aus transparentem Harz oder Glas und einer Halbspiegelschicht gebildet ist. Die Halbspiegelschicht ist ein Metall- oder anorganischer Mehrschichtfilm, der auf einer Oberfläche des Hauptkörpers durch Ablagerung oder dergleichen gebildet ist. Der Halbspiegel 62 ist zwischen dem Dekorationselement 5 und der Anzeigeeinheit 10 in der Tiefenrichtung X angeordnet. Der Halbspiegel 62 ist zu der Rückseite in der Tiefenrichtung X geneigt, wenn er in der Höhenrichtung Z nach oben geht. Der Halbspiegel 62 wird durch das Gehäuse 100 in der oben beschriebenen geneigten Stellung gehalten.
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Die Anzeigevorrichtung 61 projiziert ein Bild in Richtung des Halbspiegels 62. Die Anzeigevorrichtung 61 wird von der Anzeigesteuereinheit 63 gesteuert. Die Anzeigevorrichtung 61 ist eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung, wie etwa eine Dünnfilmtransistor-Flüssigkristallanzeige (TFT-LCD). Die Anzeigevorrichtung 61 ist über dem Halbspiegel 62 in der Höhenrichtung Z angeordnet. Zusätzlich ist die Anzeigevorrichtung 61 dem Halbspiegel 62 in der Höhenrichtung Z zugewandt. Das von der Anzeigevorrichtung 61 projizierte Bild wird durch den Halbspiegel 62 zu der Vorderflächenseite in der Tiefenrichtung X reflektiert, wie durch den Pfeil A1 angezeigt. Das an dem Halbspiegel 62 reflektierte Bild wird als ein virtuelles Bild erkannt, das auf die Rückseite des Halbspiegels 62 fokussiert wird, wie es von einem Fahrer gesehen wird, der auf dem Fahrersitz sitzt. Die Position, an der sich das virtuelle Bild bildet, ist beispielsweise in der vorderen Oberfläche der Anzeigeeinheit 10 oder geringfügig auf der Vorderseite oder der Rückseite der vorderen Oberfläche der Anzeigeeinheit 10 platziert.
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In der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform sind der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 beweglich. In der folgenden Beschreibung werden der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 gemeinsam als „bewegliches Element 20“ bezeichnet. Die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 weist eine Aktuatoreinheit 7 und eine zweite Aktuatoreinheit B zum Bewegen des beweglichen Elements 20 auf. Das bewegliche Element 20 kann in einer aufrechten Position von 4 angeordnet sein und eine Kippposition von 5 sein. Das bewegliche Element 20 kann in einer Position zwischen den aufrechten und geneigten Positionen anhalten. Die aufrechte Position ist eine Position, in der das bewegliche Element 20 einem Fahrer auf dem Fahrersitz zugewandt ist. Wenn das bewegliche Element 20 in der aufrechten Position ist, wird ein Neigungswinkel θ der axialen Richtung X1 des beweglichen Elements 20 gegen die Tiefenrichtung X minimiert. Das bewegliche Element 20, das in der aufrechten Position angeordnet ist, ist geneigt, so dass ein oberer Endabschnitt 20a geringfügig hinter einem unteren Endabschnitt 20b angeordnet ist. Die Neigungsposition von 5 ist eine Position, in der das bewegliche Element 20 der Anzeigevorrichtung 61 zugewandt ist. Wenn das bewegliche Element 20 in der Kippposition ist, wird der Neigungswinkel θ der axialen Richtung X1 des beweglichen Elements 20 gegen die Tiefenrichtung X maximiert.
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Die Aktuatoreinheit 7 weist eine Energiequelle 71, einen Energieübertragungsmechanismus 72, eine Aktuatorsteuerung 73 und ein Umwandlungselement 74 auf. Die Aktuatoreinheit 7 ist in der Rückseite des beweglichen Elements 20 angeordnet. Die Energiequelle 71 ist beispielsweise ein Drehmotor. Der Energieübertragungsmechanismus 72 dreht ein Wellenelement 75 durch eine Rotationskraft, die von der Energiequelle 71 ausgegeben wird. Durch die Drehung des Wellenelements 75 bewegt sich das Umwandlungselement 74 entlang der axialen Richtung des Wellenelements 75 hin und her. Das Wellenelement 75 ist ein säulenartiges Element, das sich entlang der Höhenrichtung Z erstreckt. Das Wellenelement 75 ist derart geneigt, dass ein oberer Endabschnitt geringfügig auf der Rückseite eines unteren Endabschnitts angeordnet ist. Der Neigungswinkel des Wellenelements 75 entspricht dem Neigungswinkel des beweglichen Elements 20, das in der aufrechten Position angeordnet ist. Ein Spiralgewinde 75a ist an einer äußeren Umfangsfläche des Wellenelements 75 ausgebildet. Das Umwandlungselement 74 hat ein mutterartiges drehbares Element, das mit dem Gewinde 75a in Eingriff steht. Dieses drehbare Element wandelt eine Drehbewegung des Wellenelements 75 in eine geradlinige Bewegung entlang der axialen Richtung des Wellenelements 75 um. Das Umwandlungselement 74 bewegt sich in der Höhenrichtung Z entlang des Wellenelements 75, wenn sich das Wellenelement 75 um die Axiallinie dreht.
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Das Umwandlungselement 74 ist mit dem beweglichen Element 20 über ein Halteelement 76 verbunden. Das Halteelement 76 ist mit der Rückseite des beweglichen Elements 20 verbunden und bewegt sich in der Höhenrichtung Z zusammen mit dem beweglichen Element 20. Das Umwandlungselement 74 und der obere Endabschnitt des Halteelements 76 sind miteinander über eine Drehwelle 76a verbunden. Eine zentrale Axiallinie der Drehwelle 76a ist in der Breitenrichtung Y gerichtet. Das Halteelement 76 ist um die Drehwelle 76a drehbar.
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Ein Führungsabschnitt 76b ist in dem unteren Ende des Halteelements 76 vorgesehen. Der geführte Abschnitt 76b ist an beiden Seiten in der Breitenrichtung Y des Halteelements 76 vorgesehen. Der geführte Abschnitt 76b gemäß dieser Ausführungsform ist ein rotierender Körper, wie etwa ein Rad oder dergleichen, was drehbar gelagert ist. Ein Führungselement 11 zum Führen des geführten Abschnitts 76b ist innerhalb des Gehäuses 100 angeordnet. Das Führungselement 11 weist eine Führungsschiene 11a auf. Der Führungsabschnitt 76b ist in die Führungsschiene 11a eingefügt und rollt entlang der Führungsschiene 11a. Die Führungsschiene 11a erstreckt sich entlang der Tiefenrichtung X als Ganzes. Ein bogenförmiger Abschnitt 11b ist an dem Ende auf der Rückseite der Führungsschiene 11a vorgesehen. Der bogenförmige Abschnitt 11b ist so gekrümmt, dass er sich in der Höhenrichtung Z in Richtung der Rückseite der Tiefenrichtung X nach oben neigt.
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Die Betätigungssteuerung 73 steuert eine Größe und eine Drehrichtung der Rotationskraft, die von der Energiequelle 71 ausgegeben wird. Wie in 4 gezeigt, wenn das bewegliche Element 20 in der aufrechten Position angeordnet ist, ist der Führungsabschnitt 76b in dem Ende auf der Rückseite der Führungsschiene 11a angeordnet. In diesem Fall ist das Umwandlungselement 74 in dem oberen Ende des Wellenelements 75 positioniert. Wenn sich das bewegbare Element 20 von der aufrechten Position zu der geneigten Position bewegt, steuert die Betätigungssteuerung 73 die Energiequelle 71 derart, dass sich das Umwandlungselement 74 nach unten bewegt. Insbesondere dreht die Aktuatorsteuerung 73 das Wellenelement 75 durch die Energiequelle 71 in einer Drehrichtung, in der sich das Umwandlungselement 74 nach unten bewegt.
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Wenn sich das Umwandlungselement 74 entlang des Wellenelements 75 nach unten bewegt, wird der geführte Abschnitt 76b durch die Führungsschiene 11a geführt und bewegt sich zu der Vorderseite hin. Wenn sich das Umwandlungselement 74 nach unten bewegt, bewegt sich der untere Endabschnitt 20b des bewegbaren Elements 20 relativ weg von dem Wellenelement 75 zu der Vorderseite. Infolgedessen nimmt der Neigungswinkel des beweglichen Elements 20 in Bezug auf die Höhenrichtung Z zu. Die Betätigungssteuerung 73 stoppt die Ausgabe der Energiequelle 71, wenn das bewegliche Element 20 die Kippposition erreicht.
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Wenn sich das bewegliche Element 20 von der Kippposition in die aufrechte Position bewegt, steuert die Aktuatorsteuerung 73 die Energiequelle 71, um das Umwandlungselement 74 nach oben zu bewegen. Genauer gesagt dreht die Aktuatorsteuerung 73 das Wellenelement 75 durch die Energiequelle 71 in einer Drehrichtung, in der sich das Umwandlungselement 74 nach oben bewegt. Wenn sich das Umwandlungselement 74 entlang dem Wellenelement 75 nach oben bewegt, wird der Führungsabschnitt 76b durch die Führungsschiene 11a geführt und bewegt sich zu der Rückseite hin. Wenn sich das Umwandlungselement 74 nach oben bewegt, bewegt sich der untere Endabschnitt 20b des beweglichen Elements 20 relativ zur Rückseite, um sich dem Wellenelement 75 zu nähern. Infolgedessen nimmt der Neigungswinkel des beweglichen Elements 20 in Bezug auf die Höhenrichtung Z ab. Wenn das bewegliche Element 20 die aufrechte Position erreicht, stoppt die Aktuatorsteuerung 73 die Ausgabe der Energiequelle 71.
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Die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform weist des Weiteren die zweite Aktuatoreinheit 8 zum Bewegen des beweglichen Elements 20 in der Breitenrichtung Y auf. Die zweite Aktuatoreinheit 8 ist in dem Halteelement 76 angeordnet. Die zweite Aktuatoreinheit 8 weist eine zweite Energiequelle auf, wie etwa einen Motor, und einen zweiten Energieübertragungsmechanismus. Der zweite Energieübertragungsmechanismus wandelt eine durch die Ausgangsleistung der zweiten Stromquelle verursachte Drehbewegung in eine geradlinige Bewegung entlang der Breitenrichtung Y um. Die zweite Aktuatoreinheit 8 ist zwischen dem Halteelement 76 und dem beweglichen Element 20 angeordnet. Die zweite Aktuatoreinheit 8 bewirkt, dass sich das bewegliche Element 20 in Bezug auf das Halteelement 76 in der Breitenrichtung Y relativ bewegt.
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Wie in 4 gezeigt, ist die Lichtquelle 9 in einem oberen Teil des Innenraums des Gehäuses 100 in der Höhenrichtung Z angeordnet. Die Lichtquelle 9 ist über der Anzeigeeinheit 10 in der Höhenrichtung Z angeordnet. Das heißt, die Lichtquelle 9 bestrahlt die physikalischen Elemente der Anzeigeeinheit 10 mit Licht von oben. In der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ist wenigstens eine Lichtquelle 9 in jeder der ersten Anzeigeeinheit 2, der zweiten Anzeigeeinheit 3 und der dritten Anzeigeeinheit 4 vorgesehen. Die Lichtquelle 9, die der ersten Anzeigeeinheit 2 entspricht, bestrahlt den ersten Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 mit Licht. Die Lichtquelle 9, die der zweiten Anzeigeeinheit 3 entspricht, bestrahlt den zweiten Rahmen 31, die zweite Skalenscheibe 32 und den zweiten Zeiger 33 mit Licht. Die Lichtquelle 9, die der dritten Anzeigeeinheit 4 entspricht, bestrahlt den dritten Rahmen 41, die dritte Skalenscheibe 42 und den dritten Zeiger 43 mit Licht.
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7 veranschaulicht einen beispielhaften Anzeigezustand der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1. Ein erstes Zeigerbild 23a, ein Indexbild 24 und ein Informationsbild 25a werden in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt, der von dem ersten Rahmen 21 umgeben ist. Das erste Zeigerbild 23a, das Indexbild 24 und das Informationsbild 25a sind virtuelle Bilder, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden. Das Indexbild 24 umfasst ein Skalenbild 24a und ein Zeichenbild 24b. Das Indexbild 24 wird entlang einer inneren Umfangsoberfläche des ersten Rahmens 21 angezeigt. Das Indexbild 24 von 7 ist ein Indexbild zum Zeigen einer Fahrzeuggeschwindigkeit, die eine Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs ist.
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Das erste Zeigerbild 23a zeigt das Indexbild 24 an. Insbesondere wird das erste Zeigerbild 23a an einer Position angezeigt, die ein Skalenbild 24a, das einer aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit entspricht, unter einer Vielzahl von Skalenbildern 24a anzeigt. Man beachte, dass, wenn das erste Zeigerbild 23a und das Indexbild 24 überlappt werden, ein Teil des Indexbilds 24, der mit dem ersten Zeigerbild 23a überlappt, nicht angezeigt wird. Das heißt, die Anzeigevorrichtung 61 erzeugt das Anzeigebild derart, dass das erste Zeigerbild 23a in der Tiefenrichtung X vor dem Indexbild 24 platziert ist.
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Das Informationsbild 25a wird in der Mitte des ersten Anzeigebereichs DR1 angezeigt. Das Informationsbild 25a umfasst ein kreisförmiges Rahmenbild und ein Zeichenbild. Das Zeichenbild des Informationsbilds 25a umfasst Zeichen, die Informationen bezüglich einer Außenlufttemperatur oder einer Reiseentfernung angeben.
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Informationsbilder 25b und 25c werden um den ersten Rahmen 21 herum angezeigt. Die Informationsbilder 25b und 25c sind virtuelle Bilder, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden. Das Informationsbild 25b wird auf der linken Seite des ersten Rahmens 21 angezeigt. Das Informationsbild 25c wird auf der rechten Seite des ersten Rahmens 21 angezeigt. Das Informationsbild 25b enthält Zeichen, die einen aktuellen Fahrmodus des Fahrzeugs anzeigen. Das Informationsbild 25c umfasst Zeichen, die eine aktuelle Schaltposition des Fahrzeugs anzeigen.
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Ein Indexbild 34 wird in dem zweiten Anzeigebereich DR2 angezeigt. Das Indexbild 34 ist ein virtuelles Bild, das von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt wird. Das Indexbild 34 umfasst ein Skalenbild 34a und ein Zeichenbild 34b. Das Indexbild 34 wird entlang der Seitenfläche des zweiten Rahmens 31 angezeigt. Das Indexbild 34 von 7 ist ein Indexbild für eine Drehzahl des Motors, der an dem Fahrzeug angebracht ist. Das Indexbild 34 wird durch einen zweiten Zeiger 33 angezeigt. Man beachte, dass die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 das Indexbild 34 nicht in einem Abschnitt anzeigt, der mit dem zweiten Zeiger 33 überlappt. Das heißt, die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 visualisiert das Indexbild 34 als einen Hintergrund des zweiten Zeigers 33.
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Ein Indexbild 44 wird in dem dritten Anzeigebereich DR3 angezeigt. Das Indexbild 44 ist ein virtuelles Bild, das von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt wird. Das Indexbild 44 umfasst ein Skalenbild 44a und ein Zeichenbild 44b. Das Indexbild 44 wird entlang der Seitenfläche des dritten Rahmens 41 angezeigt. Das Indexbild 44 von 7 ist ein Indexbild für eine verbleibende Kraftstoffmenge des Fahrzeugs. Das Indexbild 44 wird durch einen dritten Zeiger 43 angezeigt. Man beachte, dass die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 das Indexbild 44 nicht in einem Abschnitt anzeigt, der mit dem dritten Zeiger 43 überlappt. Das heißt, die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 visualisiert das Indexbild 44 als einen Hintergrund des dritten Zeigers 43.
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Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 gemäß dieser Ausführungsform zeigt das virtuelle Bild überlappend mit den physikalischen Elementen der Anzeigeeinheit 10 an. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 lässt das virtuelle Bild mit Objekten wie etwa dem ersten Rahmen 21, der ersten Skalenscheibe 22, dem zweiten Rahmen 31, der zweiten Skalenscheibe 32, dem zweiten Zeiger 33, dem dritten Rahmen 41, der dritten Skalenscheibe 42, und dem dritten Zeiger 43 überlappen. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann das virtuelle Bild anzeigen, das sich mit wenigstens einem dieser Objekte überlappt (nachfolgend einfach als „überlappendes Objekt“ bezeichnet). Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 gemäß dieser Ausführungsform zeigt das virtuelle Bild überlappend mit einem beliebigen überlappenden Objekt an. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann das virtuelle Bild mit der Gesamtheit der überlappenden Objekte oder mit einem Teil der überlappenden Objekte überlappen lassen. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 ändert wenigstens entweder die Farbe oder das Design des virtuellen Bildes, das sich mit dem überlappenden Objekt überlappt. Daher kann die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform die Gestaltungsfähigkeit verbessern, indem wenigstens eine Farbe oder ein Design der physikalischen Elemente geändert wird.
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Man beachte, dass der Prozess des Ändems der Farbe oder des Entwurfs des virtuellen Bildes nicht nur einen Prozess zum Ändern der Farbe oder des Designs abhängig von der verstrichenen Zeit umfasst, sondern auch einen Prozess zum Anzeigen eines virtuellen Bildes mit einer anderen Farbe oder einem anderen Design, abhängig von dem Fahrmodus oder der Umgebung des Fahrzeugs, wie unten beschrieben.
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8 veranschaulicht einen Zustand, in dem ein farbiges virtuelles Bild angezeigt wird, das mit dem ersten Rahmen 21 überlappt. Ein farbiges Rahmenbild 26a wird überlappend mit dem ersten Rahmen 21 angezeigt. Die Form des Rahmenbildes 26a entspricht der Form des ersten Rahmens 21. Die Farbe des Rahmenbildes 26a unterscheidet sich beispielsweise von der Originalfarbe des ersten Rahmens 21. Die Farbe des Rahmenbildes 26a kann auch identisch oder ähnlich zu der eines Informationsbildes 25d sein, das in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt wird.
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9 veranschaulicht einen Zustand, in dem virtuelle Bilder mit der gleichen Farbe mit einer Vielzahl von überlappenden Objekten überlappt sind. Ein Rahmenbild 26b ist ein virtuelles Bild, das überlappend mit dem ersten Rahmen 21 angezeigt wird. Ein Rahmenbild 35a ist ein virtuelles Bild, das überlappend mit dem zweiten Rahmen 31 angezeigt wird. Die Form des Rahmenbildes 35a entspricht der Form des zweiten Rahmens 31. Ein Rahmenbild 45a ist ein virtuelles Bild, das überlappend mit dem dritten Rahmen 41 angezeigt wird. Die Form des Rahmenbildes 45a entspricht der Form des dritten Rahmens 41. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 stellt die Farben der drei Rahmenbilder 26b, 35a und 45a so ein, dass sie identisch oder einander ähnlich sind. In diesem Fall wird ein Gefühl der Einheitlichkeit im Aussehen zwischen den drei Anzeigeeinheiten 2, 3 und 4 erzeugt, so dass die Gestaltungsfähigkeit verbessert wird.
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In 9 ist ein Zeigerbild 36a ein virtuelles Bild, das überlappend mit dem zweiten Zeiger 33 angezeigt wird. Ein Zeigerbild 46a ist ein virtuelles Bild, das überlappend mit dem dritten Zeiger 43 angezeigt wird. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 stellt die Farben der zwei Zeigerbilder 36a und 46a so ein, dass sie identisch oder einander ähnlich sind. In diesem Fall wird ein Gefühl der Einheitlichkeit in der Erscheinung zwischen wenigstens zwei Anzeigeeinheiten 3 und 4 erzeugt, so dass die Designfähigkeit verbessert wird.
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Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann die Farben der Rahmenbilder 26b, 35a und 45a und die Farben der Zeigerbilder 36a und 46a so einstellen, dass sie identisch oder einander ähnlich sind. In diesem Fall wird ein Gefühl der Einheit zwischen den drei Anzeigeeinheiten 2, 3 und 4 weiter verbessert. Man beachte, dass, wenn das erste Zeigerbild 23a in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt wird, die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 die Farbe des ersten Zeigerbildes 23a so einstellen kann, dass sie identisch oder ähnlich zu den Farben der Zeigerbilder 36a und 46a ist.
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Die Farben der Rahmenbilder 26b, 35a und 45a und die Farben der Zeigerbilder 36a und 46a sind beispielsweise auf die Farbe eingestellt, die dem Fahrmodus des Fahrzeugs entspricht. In 9 wird das Informationsbild 25b angezeigt, indem angezeigt wird, dass der aktuelle Fahrmodus ein Öko-Modus ist. Wenn der Öko-Modus in dem Fahrzeug eingestellt ist, werden die Farben der Rahmenbilder 26b, 35a und 45a und die Farben der Zeigerbilder 36a und 46a auf die Farbe gesetzt, die dem Öko-Modus entspricht. Die Farbe des Öko-Modus wird beispielsweise als blaue Serienfarbe eingestellt. Eine Farbe des Zeichenbildes 25e, die den Öko-Modus anzeigt, ist die Farbe, die dem Öko-Modus entspricht.
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Informationsbilder 25f, 25g und 25h werden in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt. Die Informationsbilder 25f, 25g und 25h sind virtuelle Bilder, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden. Das Informationsbild 25f ist ein Indikator, der eine Last des Fahrzeugs anzeigt. Die Farbe des Informationsbildes 25f ist zum Beispiel identisch oder ähnlich zu den Farben der Rahmenbilder 26b, 35a und 45a oder dergleichen. Das Informationsbild 25g ist ein Zeichenbild, das Information über eine Reiseentfernung anzeigt. Das Informationsbild 25h ist ein Zeichenbild, das einen numerischen Wert der Fahrzeuggeschwindigkeit anzeigt.
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Das Indexbild 34 wird in dem zweiten Anzeigebereich DR2 angezeigt. Das Indexbild 34 von 9 ist ein Indexbild hinsichtlich der Fahrzeuggeschwindigkeit. Das Indexbild 34 umfasst ein Skalenbild 34c und ein Zeichenbild 34d für die Fahrzeuggeschwindigkeit. Auf diese Weise werden Skalenbilder 34a und 34c anderer Indizes, wie z.B. die Motordrehzahl oder die Fahrzeuggeschwindigkeit, selektiv in dem zweiten Anzeigebereich DR2 angezeigt. Es sei angemerkt, dass eines der Skalenbilder 34a und 34c auch physisch in der zweiten Skalenscheibe 32 vorgesehen sein kann. Zum Beispiel kann die zweite Skalenscheibe 32 im Voraus mit dem Skalenbild 34a und dem Zeichenbild 34b durch Drucken oder dergleichen versehen werden. Wenn das Skalenbild 34c und das Zeichenbild 34d angezeigt werden, wird ein virtuelles Bild mit dem Skalenbild 34c und dem Zeichenbild 34d der Fahrzeuggeschwindigkeit angezeigt, um das Skalenbild 34a und das Zeichenbild 34b der Motordrehzahl abzudecken.
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10 veranschaulicht einen Anzeigezustand, in dem ein Sportmodus ausgewählt ist. Ein Rahmenbild 26c, das mit dem ersten Rahmen 21 überlappt, ein Rahmenbild 35b, das mit dem zweiten Rahmen 31 überlappt, und ein Rahmenbild 45b, das den dritten Rahmen 41 überlappt, werden in identischer oder ähnlicher Farbe angezeigt. Die Farben der Rahmenbilder 26c, 35b und 45b sind auf die Farbe eingestellt, die dem Sportmodus entspricht. Die Farbe des Sportmodus wird beispielsweise als rote Serienfarbe eingestellt.
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Ein Zeigerbild 36b, das mit dem zweiten Zeiger 33 überlappt, und ein Zeigerbild 46b, das den dritten Zeiger 43 überlappt, werden in der identischen oder ähnlichen Farbe angezeigt. Die Farben der Zeigerbilder 36b und 46b sind auf die Farbe eingestellt, die dem Sportmodus entspricht. Die Farbe eines Zeichenbilds 25j, das den Sportmodus anzeigt, wird auf die Farbe eingestellt, die dem Sportmodus entspricht.
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Das Indexbild 24 und ein erstes Zeigerbild 23b werden in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt. Das Indexbild 24 von 10 ist ein Indexbild für die Motordrehzahl. Das Indexbild 24 umfasst ein Skalenbild 24c und ein Zeichenbild 24d für die Motordrehzahl. Wie dargestellt in 7 und 10, werden Skalenbilder 24a und 24c oder Zeichenbilder 24b und 24d unterschiedlicher Indizes selektiv in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt. Das erste Zeigerbild 23b wird an einer Position angezeigt, die das der aktuellen Motordrehzahl entsprechende Skalenbild 24c unter einer Vielzahl von Skalenbildern 24c anzeigt. Die Farbe des ersten Zeigerbildes 23b ist auf die Farbe eingestellt, die dem Sportmodus entspricht.
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Wie in 10 gezeigt, wird ein Musterbild 27a des Weiteren überlappend auf dem ersten Rahmen 21 angezeigt. Eine Vielzahl von Musterbildern 27a wird entlang einer Umfangsrichtung des ersten Rahmens 21 in einem vorbestimmten Intervall angezeigt. Die Musterbilder 27a werden beispielsweise an einer Position angezeigt, die der Position des Skalenbildes 24c entspricht. Das Musterbild 27a von 10 ist ein Bild eines Liniensegments, das auf einer verlängerten Linie des Skalenbilds 24c angezeigt wird.
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11 zeigt einen Anzeigezustand, in dem der Normalmodus ausgewählt ist. In 11 wird ein virtuelles Bild angezeigt, das sich mit einem überlappenden Objekt in dem normalen Modus überlappt. Ein mit dem ersten Rahmen 21 überlappendes Rahmenbild 26d, ein mit dem zweiten Rahmen 31 überlappendes Rahmenbild 35c und ein mit dem dritten Rahmen 41 überlappendes Rahmenbild 45c werden in der gleichen oder ähnlichen Farbe angezeigt. Die Farben der Rahmenbilder 26d, 35c und 45c sind auf die Farbe eingestellt, die dem normalen Modus entspricht. Die Farbe des normalen Modus ist beispielsweise eine blaue Serienfarbe oder eine grüne Serienfarbe.
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Das Indexbild 24 und ein erstes Zeigerbild 23c werden in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt. Das Indexbild 24 von 11 ist ein Indexbild für die Fahrzeuggeschwindigkeit. Das Indexbild 24 umfasst ein Skalenbild 24e und ein Zeichenbild 24f für die Fahrzeuggeschwindigkeit. Die Farbe des ersten Zeigerbildes 23c ist auf die Farbe eingestellt, die dem normalen Modus entspricht.
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Ein Bild, das der Umgebung des Fahrzeugs entspricht, kann auf der Anzeigeeinheit 10 angezeigt werden. 12 veranschaulicht ein Anzeigebeispiel eines Bildes mit schönem Wetter. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Musterbild 27b in dem ersten Anzeigebereich DR1 an. Das Musterbild 27b ist ein Bild, das eine Landschaft mit schönem Wetter zeigt. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Glanzbild 27c, das mit dem ersten Rahmen 21 überlappt. Das Glanzbild 27c ist ein Bild, das einen Zustand imitiert, in dem der erste Rahmen 21 mit externem Licht wie Sonnenlicht leuchtet. Das Glanzbild 27c wird beispielsweise in einer oberen Kante des ersten Rahmens 21 in der Höhenrichtung angezeigt. Ein Teil des Glanzbildes 27c ist außerhalb des ersten Rahmens 21 in der radialen Richtung angezeigt. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann die Position, Helligkeit oder Farbe des Glanzbildes 27c in Abhängigkeit von einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs oder der verstrichenen Zeit ändern.
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13 veranschaulicht ein Anzeigebeispiel eines Niederschlagsbilds. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Musterbild 27d in dem ersten Anzeigebereich DR1 an. Das Musterbild 27d ist ein Bild, das eine Landschaft zum Zeitpunkt von Regen zeigt. Das Musterbild 27d drückt einen Regentropfen aus. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Tröpfchenbild 27e an, das mit dem ersten Rahmen 21 und der ersten Skalenscheibe 22 überlappt. Das Tröpfchenbild 27e ist ein Bild, das ein Tröpfchen imitiert, das an der Oberfläche des ersten Rahmens 21 und der ersten Skalenscheibe 22 angebracht ist. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann eine Animation anzeigen, die einen Zustand simuliert, in dem Tröpfchen entlang der Oberflächen des ersten Rahmens 21 und der ersten Skalenscheibe 22 nach unten fließen, indem die Positionen der Tröpfchenbilder 27e geändert werden. 13 veranschaulicht das Tröpfchenbild 27e, das ein Tröpfchen imitiert, das von dem ersten Rahmen 21 heruntertropft. Das Musterbild 27d oder das Tröpfchenbild 27e ist ein beispielhaftes virtuelles Bild, das einen Zustand zeigt, der nicht direkt mit dem Fahrzeugzustand in Beziehung steht (wie zum Beispiel einem Fahrzustand oder einem Zustand einer an dem Fahrzeug montierten Vorrichtung).
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14 veranschaulicht ein Anzeigebeispiel eines Bildes nach dem Regen. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Musterbild 27f in dem ersten Anzeigebereich DR1 an. Das Musterbild 27f ist ein Bild, das eine Landschaft nach Regen, wie etwa einer Landschaft eines Sonnenuntergangs darstellt. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt das Tröpfchenbild 27e überlappend mit dem ersten Rahmen 21 an. Das Tröpfchenbild 27e hat eine Größe, die kleiner ist als diejenige des Tröpfchenbilds 27e zum Zeitpunkt des Regens, wie in 13 dargestellt ist. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann die Größe des Tröpfchenbilds 27e in Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit reduzieren. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 beendet die Anzeige des Tröpfchenbilds 27e, wenn eine vorbestimmte Zeitspanne verstrichen ist, nachdem der Regen stoppt.
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In der Anzeigeeinheit 10 kann eine Lichtquelle 9, die wenigstens einer der drei Anzeigeeinheiten 2, 3 und 4 entspricht, ausgeschaltet sein. Zum Beispiel stellt 15 einen Zustand dar, in dem die Lichtquelle 9, die der ersten Anzeigeeinheit 2 entspricht, ausgeschaltet ist. Da die Lichtquelle 9 ausgeschaltet ist, wird der erste Rahmen 21 nicht leicht erkannt. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein Musterbild 27g an, das mit dem ersten Rahmen 21 und der ersten Skalenscheibe 22 überlappt. Das Musterbild 27g kann beispielsweise auch ein Icon-Bild zum Auswählen eines Menüs sein.
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Wie in 16 gezeigt, kann ein Navigationsbild 28 in einem Bereich angezeigt werden, der von dem ersten Dekorationsabschnitt 51 umgeben ist. Der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 sind durch das Navigationsbild 28 verborgen und werden nicht wesentlich erkannt. In 16 werden ein Rahmenbild 35d, das mit dem zweiten Rahmen 31 überlappt, und ein Rahmenbild 45d, das den dritten Rahmen 41 überlappt, in der identischen oder ähnlichen Farbe angezeigt. Zusätzlich werden ein Zeigerbild 36c, das mit dem zweiten Zeiger 33 überlappt, und ein Zeigerbild 46c, das den dritten Zeiger 43 überlappt, in der identischen oder ähnlichen Farbe angezeigt. Die Farben der Rahmenbilder 35d und 45d und die Farben der Zeigerbilder 36c und 46c können identisch oder einander ähnlich sein. Außerdem können die Farbe des Grundtons des Navigationsbildes 28, die Farben der Rahmenbilder 35d und 45d und die Farben der Zeigerbilder 36c und 46c einander ähnlich sein.
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Wie oben beschrieben, weist die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform die Anzeigeeinheit 10 auf, die den Zeiger (wie etwa die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c, den zweiten Zeiger 33 und den dritten Zeiger 43), die Skalenscheiben 22, 32 und 42, und die Rahmen 21, 31 und 41, und die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 enthält. Die Skalenscheiben 22, 32 und 42 sind Hintergründe der Zeiger (wie etwa die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c, der zweite Zeiger 33 und der dritte Zeiger 43). Die Rahmen 21, 31 und 41 umgeben die Skalenscheiben 22, 32 und 42. In jeder der Anzeigeeinheiten 2, 3 und 4 ist wenigstens einer der Zeiger, der Skalenscheiben und der Rahmen das physikalische Element. Zum Beispiel sind in der ersten Anzeigeeinheit 2 der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 physikalisch vorhandene Elemente. In der zweiten Anzeigeeinheit 3 sind der zweite Rahmen 31, die zweite Skalenscheibe 32 und der zweite Zeiger 33 physikalisch vorhandene Elemente. In der dritten Anzeigeeinheit 4 sind der dritte Rahmen 41, die dritte Skalenscheibe 42 und der dritte Zeiger 43 physikalisch vorhandene Elemente.
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Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein virtuelles Bild an, das mit dem physischen Element der Anzeigeeinheit 10 überlappt. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 gemäß dieser Ausführungsform ändert wenigstens entweder die Farbe oder das Design des virtuellen Bilds, das überlappend mit dem physischen Element angezeigt wird. In der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ändert sich die Farbe oder das Design des physischen Elements verschiedentlich durch die Farbe oder das Design des virtuellen Bilds, das zusätzlich zu der ursprünglichen Farbe oder dem Design des physikalischen Elements überlappend angezeigt wird. Daher kann die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform die verbesserte Designfähigkeit aufweisen.
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Die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform weist nicht notwendigerweise eine komplizierte Struktur in dem Rahmen 21, 31 oder 41 auf. Beispielsweise ist in der Fahrzeuganzeigevorrichtung, die in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 2008-32516 beschrieben ist, die lichtemittierende Einheit oder die LED, die die Skala ausdrückt, in einem ringförmigen Element vorgesehen. In der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform kann die Skala unter Verwendung eines virtuellen Bildes, wie in 10 dargestellt, ausgedrückt werden, oder ähnlich. Daher ist solch eine komplizierte Struktur nicht notwendig.
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Man beachte, dass der „Hintergrund des Zeigers“ ein Ding enthält, das so erscheint, wie es hinter den ersten Zeigerbildern 23a, 23b und 23c existiert, mit anderen Worten, ein virtueller Hintergrund oder ein wesentlicher Hintergrund, sowie solche, die physikalisch hinter dem Zeiger positioniert sind. Wenn sowohl der Zeiger als auch die Skalenscheibe als virtuelle Bilder angezeigt werden, umfasst die Skalenscheibe als „Hintergrund des Zeigers“ außerdem einen Fall, in dem das Bild so erzeugt wird, dass die Skalenscheibe hinter dem Zeiger positioniert ist.
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Der Rahmen, der die Skalenscheibe umgibt, umfasst einen Fall, bei dem der Rahmen den Anzeigebereich umgibt, der als Skalenscheibe dient, sowie einen Fall, in dem der Rahmen die Kanten der Skalenscheibe umgibt. In dem Beispiel der zweiten Skalenscheibe 32 kann die zweite Skalenscheibe 32 ein Teil des plattenartigen Teils sein, wobei der Teil dem zweiten Anzeigebereich DR2 entspricht, in dem Informationen angezeigt werden. In diesem Fall kann gesagt werden, dass der zweite Rahmen 31, der den zweiten Anzeigebereich DR2 umgibt, im Wesentlichen die zweite Skalenscheibe 32 umgibt.
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In der Anzeigeeinheit 10 gemäß dieser Ausführungsform sind andere Elemente als die physikalischen Elemente unter den Zeigern, den Skalenscheiben und den Rahmen virtuelle Bilder, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden. Zum Beispiel sind in der ersten Anzeigeeinheit 2 die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c andere Elemente als die physikalischen Elemente, mit anderen Worten, virtuelle Elemente, die physikalisch nicht existieren, aber erkannt werden können. Die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c sind virtuelle Bilder, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden. Daher können die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c an irgendeiner Stelle mit irgendeiner Farbe oder Form angezeigt werden. Daher ist die Designfähigkeit der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 verbessert. Zusätzlich werden die ersten Zeigerbilder 23a, 23b und 23c bei Bedarf angezeigt, aber nicht angezeigt, wenn sie nicht notwendig sind. Daher kann in dem ersten Anzeigebereich DR1 der Zeiger ungeachtet des Ein-/Ausschaltens der Lichtquelle 9 in einen nicht angezeigten Zustand gesetzt werden.
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Die Anzeigeeinheit 10 gemäß dieser Ausführungsform weist wenigstens die Skalenscheibe oder den Rahmen als das physikalische Element auf. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 zeigt ein virtuelles Bild der Skala an, die durch den Zeiger angezeigt wird, der sich mit diesem physikalischen Element überlappt. Wie In 7 oder dergleichen dargestellt, zeigt die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 die Skalenbilder 24a, 24c und 24e überlappend mit der ersten Skalenscheibe 22 an. Zusätzlich zeigt die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 die Skalenbilder 34a und 34c überlappend mit der zweiten Skalenscheibe 32 an und zeigt das Skalenbild 44a überlappend mit der dritten Skalenscheibe 42 an. Die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 kann das mit dem Rahmen 21, 31 oder 41 überlappende Skalenbild anzeigen. Durch Anzeigen der Skala unter Verwendung des virtuellen Bildes ist es möglich, ein Layout oder eine Farbe der Skala frei zu ändern. Daher ist es möglich, die Gestaltbarkeit unter Verwendung der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform zu verbessern.
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In der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 gemäß dieser Ausführungsform werden Skalen unterschiedlicher Indizes selektiv angezeigt. Zum Beispiel wird das Skalenbild 24a oder 24e für die Fahrzeuggeschwindigkeit oder das Skalenbild 24c für die Motordrehzahl selektiv in dem ersten Anzeigebereich DR1 angezeigt. Daher sind mehrere Anzeigemodi mit unterschiedlichen Indizes in einer einzelnen Skalenscheibe (erste Skalenscheibe 22) implementiert.
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Die Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform weist die Lichtquelle 9 auf, die die Rahmen 21, 31 und 41 als die physikalischen Elemente bestrahlt. Durch Kombinieren des Lichts der Lichtquelle 9 und des virtuellen Bildes, das durch die virtuelle Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, wird die Designfähigkeit der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1 weiter verbessert. Wenn zum Beispiel die Rahmen 21, 31 und 41 mit dem Licht der Lichtquelle 9 bestrahlt werden, wird das stereoskopische Sehen in den Rahmen 21, 31 und 41 verbessert. Die Darstellung des stereoskopischen Sehens unter Verwendung des Lichts der Lichtquelle 9 und die Präsentation der Farbe und des Designs unter Verwendung der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 verbessern die Gestaltungsfähigkeit der Fahrzeuganzeigevorrichtung 1.
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Modifikation der Ausführungsform
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Modifikationen der Ausführungsformen werden beschrieben. Die Formen der Rahmen 21, 31 und 41 sind nicht auf die oben beschriebenen beschränkt. Zum Beispiel kann die Form des ersten Rahmens 21 eine teilweise eingekerbte ringförmige Form wie eine C-Form oder U-Form aufweisen.
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Die erste Anzeigeeinheit 2 kann mit einem Zeiger als physikalisches Element versehen sein. In der ersten Anzeigeeinheit 2 kann der erste Rahmen 21 oder die erste Skalenscheibe 22 ein virtuelles Bild sein, das von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt wird. In der zweiten und dritten Anzeigeeinheit 3 und 4 kann jeder der Rahmen 31 und 41, die Skalenscheiben 32 und 42 und die Zeiger 33 und 43 ein virtuelles Bild sein, das von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt wird. Zum Beispiel können in der zweiten Anzeigeeinheit 3 die zweite Skalenscheibe 32 und der zweite Zeiger 33 virtuelle Bilder sein, die von der virtuellen Bildanzeigevorrichtung 6 angezeigt werden.
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Die Farbe des virtuellen Bilds, das überlappend mit dem überlappenden Objekt angezeigt wird, kann sich abhängig von der Motordrehzahl ändern. Wenn beispielsweise die Motordrehzahl hoch ist, kann ein rotes virtuelles Bild angezeigt werden, das mit dem Rahmen oder Zeiger überlappt. Die Farbe des virtuellen Bildes kann sich als Reaktion auf die Manipulation eines Benutzers ändern. Zum Beispiel können die Farben der Rahmen 21, 31 und 41 auf der Grundlage eines Benutzerbefehls bestimmt werden.
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Der erste Rahmen 21 und die erste Skalenscheibe 22 müssen nicht beweglich sein. Das heißt, der erste Rahmen 21 und die erste Skalenschelbe 22 können an einer Position fixiert sein.
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Die in den Ausführungsformen und Modifikationen beschriebenen können in geeigneter Weise kombiniert werden.
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Gemäß der Ausführungsform wird eine Fahrzeuganzeigevorrichtung bereitgestellt, die Folgendes umfasst: eine Anzeigeeinheit mit einem Zeiger, einer Skalenscheibe als Hintergrund des Zeigers und einem Rahmen, der die Skalenscheibe umgibt, wobei wenigstens einer von dem Zeiger, der Skalenscheibe und dem Rahmen ein physikalisches Element ist; und eine virtuelle Bildanzeigevorrichtung, die ein virtuelles Bild anzeigt, das mit dem physikalischen Element überlappt, wobei die virtuelle Bildanzeigevorrichtung eine Farbe und/oder ein Design des virtuellen Bildes ändert, das überlappend mit dem physikalischen Element angezeigt wird. Unter Verwendung der Fahrzeuganzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich, die Designfähigkeit zu verbessern, indem wenigstens eine Farbe oder ein Design des physikalischen Elements anders als die ursprünglichen Elemente geändert werden.
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Obwohl die Erfindung in Bezug auf spezielle Ausführungsformen für eine vollständige und klare Offenbarung beschrieben wurde, sind die beigefügten Ansprüche nicht darauf beschränkt, sondern sollen so ausgelegt werden, dass sie alle Modifikationen und alternativen Konstruktionen verkörpern, die dem Fachmann auf diesem Gebiet gerecht werden können und unter die hier dargelegte grundlegende Lehre fallen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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