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Die vorliegende Erfindung betrifft einen einstellbaren Tisch, insbesondere einen vierfüßigen Tisch.
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Tische, insbesondere vierfüßige Tische, beispielsweise die weit verbreiteten und einen eigenen Standard darstellenden transportablen Bistro-Tische mit vier gebogenen Stahlrohr-Beinen, von denen zwei seitlich klappbar sind, mit ebenfalls klappbaren, meist runden Tischplatten von beispielsweise 80 cm Durchmesser und mit Tisch-Höhen von ca. 70 cm und ca. 110 cm, werden häufig an einem anderen Standort mit jeweils anderem Bodenrelief aufgestellt und wackeln fast immer auf nahezu jedem Untergrund, wenn dieser auch nur geringe Unebenheiten hat, weil dann eines der vier Beine keinen Bodenkontakt hat, mit der Folge, dass der Tisch bei Gebrauch nahezu jedes Mal heftig ruckartig wackelt und dabei Getränke überschwappen lässt oder die Einnahme von Mahlzeiten zu einem ärgerlichen Balance-Akt geraten lässt.
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Die üblichen Gegenmaßnahmen, beispielsweise Unterlegen kleiner Gegenstände oder Verstellen von Ausgleichs-Schrauben an einem Tisch-Fuß, sind meist unzureichend, unzumutbar wegen Schmutz an den Tisch-Füßen oder sind mangels Material unmöglich, auf jeden Fall aber sind sie lästig und unterbleiben vielfach aus mindestens einem dieser Gründe.
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Wirte, Kellner und Gäste sind weltweit täglich mit diesem Problem konfrontiert.
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Insbesondere für vollständig klappbare, mobile Tische existiert bisher keine zufriedenstellende Lösung des Wackel-Problems.
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Aus der
EP 1 616 501 A2 sind Büromöbel mit Beinrahmenanordnungen bekannt, auf denen eine Tischplattenanordnung befestigt ist und entlang einer Längsachse einer Tischplatte der Anordnung verteilt ist. Jede Baugruppe verfügt über eine begrenzte Anzahl von Einheiten, die aneinander angepasst sind, um die Konfigurationen der Baugruppen zu modulieren. Die Befestigung der Anordnung wird relativ zu einer Symmetrieachse bewegt, um zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Längen in den Schnittebenen zu erzeugen. Die Einheiten der Beinrahmenanordnungen bilden eine Platte, eine Basis, eine Verlängerung, winklige Teile und aufrechte Stangen.
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Aus der
DE 697 16 267 T2 ist eine Stabilisierungsanordnung zur Verwendung mit einem Tisch bekannt, umfassend eine Tragstruktur. Eine Tischplatte ist an der Tragstruktur montierbar. Vier Füße sind an der Tragstruktur so angebracht, dass eine zwischen einem ersten Paar der Füße gezogene Linie eine zwischen einem zweiten Paar der Füße gezogene Linie schneidet. Die Füße jedes Paares sind relativ zueinander feststehend und die Paare sind relativ zueinander linear verschiebbar. Ein Verschiebungsmittel ist an der Tragstruktur angeordnet, um eine lineare Verschiebung der Fußpaare relativ zueinander zu ermöglichen. Die Verschiebeeinrichtung ist betreibbar, wenn die Füße auf einer unebenen Stützfläche angeordnet sind, so dass alle vier Füße bei Gebrauch an der Stützfläche anliegen können.
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Aus der
WO 2016/133 744 A1 ist ein integrales System zur Stabilisierung von Tisch und Stuhl auf unebener Fläche bekannt. Der Tisch umfasst eine Tischplatte, die von einem ersten Ende einer Primärwelle getragen wird, wobei ein zweites Ende der Primärwelle ein erstes Paar Beine aufweist, die sich davon erstrecken; eine Sekundärwelle, die in der Primärwelle positioniert ist und an einem ersten Ende mit dieser beweglich verbunden ist, wobei ein zweites Ende der Sekundärwelle ein zweites Paar von Schenkeln aufweist, die sich davon erstrecken; und wobei sich die Sekundärwelle seitlich relativ zur Primärwelle bewegen kann, um dadurch den Tisch zu stabilisieren. Eine andere Version verwendet eine Kombination aus Plattenelement und Welle. Stühle können eine ähnliche Technologie verwenden.
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Aus der
DE 41 06 648 A1 ist ein Klapptisch bekannt, umfassend eine zentrale Säule, die gegen die Tischplatte gefaltet werden kann und die einen Fuß aufweist, der aus zwei kreuzförmigen Fußteilen besteht, von denen der erste parallel zur Schwenkachse der Mittelsäule ist und der zweite in einer Position parallel zur ersten und einer Position im rechten Winkel arretiert werden kann. Das zweite Fußteil kann ein längsverschiebliches Innenrohr aufweisen, das in der Mittelsäule drehbar ist und elastisch nach oben vorgespannt ist.
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Aus der
US 2 513 889 A ist eine Vorrichtung bekannt, mit der verschiebbare Teile von Beinen eines Tisches relativ zueinander fixiert werden können.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten einstellbaren Tisch anzugeben.
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Die Aufgabe wird gelöst durch einen Tisch mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Ein erfindungsgemäßer Tisch umfasst eine Tischplatte und ein Untergestell, umfassend ein erstes Paar Beine mit jeweils zugeordneten Füßen und ein zweites Paar Beine mit jeweils zugeordneten Füßen, wobei die Füße des ersten Paars einen festen Abstand zur Tischplatte aufweisen, wobei die Füße des zweiten Paars untereinander verbunden und gemeinsam hinsichtlich ihres Abstands zur Tischplatte verstellbar sind, insbesondere durch Verschieben und insbesondere so, dass beide Füße des zweiten Paars den gleichen Abstand zur Tischplatte aufweisen, wobei eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Füße des zweiten Paars in ihrem Abstand zur Tischplatte arretierbar sind.
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Erfindungsgemäß sind die Füße des zweiten Paars durch einen Holm untereinander verbunden, der an einem Schaft befestigt ist, der mittels einer Führung zwischen den Beinen eines der Paare, beispielsweise des ersten oder des zweiten Paars, führbar ist.
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In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Klemmvorrichtung ein spannbares Band, mittels dessen die am Schaft befestigte Führung zwischen den Beinen eines der Paare festklemmbar ist, wenn das Band gespannt ist, wobei die Führung entlang der Beine dieses Paares beweglich ist, wenn das Band entspannt ist.
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In einer Ausführungsform der Erfindung ist ein Klemm-Hebel mit einem Exzenter-Wulst zum Spannen des Bandes angeordnet. Alternativ kann aber auch eine andere Art von Klemm-Mechanismus vorgesehen sein, beispielsweise ein manuell zu bedienender Dreh-Knauf, ein Klemm-Keil oder ein anderer Mechanismus, welcher geeignet ist, das Band um die Beine und zu spannen.
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In einer Ausführungsform der Erfindung ist ein Zwischenstück zwischen einem der Beine und dem Klemm-Hebel zur Abstützung des Exzenter-Wulsts vorgesehen.
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In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Führung mittels eines Stifts in mindestens einem im Band angeordneten Langloch gehalten. Alternativ zum Langloch kann auch ein Rundloch vorgesehen sein, das einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser des Stifts.
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In einer Ausführungsform der Erfindung liegen die Beine des ersten Paars einander diagonal gegenüber, wobei die Beine des zweiten Paars einander diagonal gegenüber liegen.
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In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Beine des ersten Paars um eine vertikale Achse schwenkbar.
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In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Beine des zweiten Paars starr mit der Tischplatte verbunden.
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In einer Ausführungsform der Erfindung sind eine oder mehrere Halterungen vorgesehen, welche die Beine des ersten Paars mit den Beinen des zweiten Paars verbinden.
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Mittels der erfindungsgemäßen Lösung wird das Problem wackelnder Tische, insbesondere vierfüßiger Tische gelöst, durch Ausgleich von Niveau-Unterschieden des Tisch-Untergrunds, insbesondere schon beim Aufstellen des Tischs, mittels zweier diagonal gegenüberliegender gemeinsam auf und ab beweglicher Füße, die abschließend mechanisch fixiert werden, beispielsweise manuell.
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Die zwei beweglichen Füße, horizontal durch einen Holm verbunden, werden je nach Unebenheit des Tisch-Untergrundes zwecks Niveau-Ausgleich mittels eines vertikalen Schafts auf- oder abwärts geführt, dessen oberes Ende in der Position befestigt wird, die er nach erfolgtem Niveau-Ausgleich einnimmt, beispielsweise durch einen Klemm-Mechanismus.
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Der Klemm-Mechanismus arretiert die beweglichen Füße durch Kraftschluss zwischen dem vertikalen Schaft und den unbeweglichen Tisch-Beinen. Die beweglichen Füße sind von den unbeweglichen Tischbeinen getrennt und bilden mit Holm und Schaft eine auf und ab bewegliche Baugruppe für den Niveau-Ausgleich.
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Der erfindungsgemäße Tisch erfreut Wirte, Kellner und Gäste, indem er Schluss macht mit lästigen Wackeleien von Tischen, die bisher zu vielerlei Verdruss Anlass gaben.
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Die vorliegende Erfindung gibt ihren Anwendern Gelegenheit, transportable, vollständig klappbare Tische bereits während des Aufstellens Boden-Unebenheiten ausgleichen zu lassen, bis diese Tische eine wackelfreie Position eingenommen haben, um sie dann mit einer Handbewegung in dieser Position zu fixieren.
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Die der vorliegenden Erfindung gemäße Lösung ist preisgünstig, zuverlässig und sieht gut aus. Die vorliegende Erfindung ist nützlich, denn sie ermöglicht erstmals, Tische, insbesondere mobile Tische, deren Standort häufig wechselt, schnell und bequem wackelfrei aufzustellen, ohne zeitraubende unangenehme Verrenkungen der Nutzer, beispielsweise Wirte, Kellner oder Gäste.
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Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Abbildungen erläutert. Dabei zeigen:
- 1a eine schematische Abbildung eines einstellbaren Tisches,
- 1b eine schematische Abbildung des einstellbaren Tisches nach einer Höhenverstellung zweier einstellbarer Tischbeine,
- 2a schematische Ansichten einer Klemmvorrichtung in einer Verstellposition, und
- 2b schematische Ansichten der Klemmvorrichtung in einer Klemmposition.
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Einander entsprechende Merkmale sind in allen Figuren durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Lage- und Orientierungsangaben sind auf eine Gebrauchslage des Tisches bezogen.
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In 1a ist schematisch ein Tisch 1, insbesondere ein Bistro-Tisch mit vier Füßen 4, 5, 8, 9, dargestellt. In der Abbildung steht der Tisch 1 übertrieben schief um den nachteiligen Einfluss einer Boden-Unebenheit B, auf dem der Fuß 9 des Tischs 1 steht, zu verdeutlichen. 1a zeigt den Tisch 1 mit zwei seitlich klappbaren Beinen 2, 3 und deren Füßen 4, 5, sowie mit zwei diagonal einander gegenüber befindlichen starren Beinen 6, 7, denen die davon getrennten vertikal beweglichen Füße 8, 9 zugeordnet sind, welche an einem Holm 10 befestigt sind, an welchem ein vertikaler Schaft 11 befestigt ist mit einer oben angebrachten Führung 12, die zwischen den Beinen 6, 7 angeordnet ist.
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Füße 8, 9, Holm 10, Schaft 11 und Führung 12 sind verbunden zu einer gemeinsam auf und ab beweglichen Baugruppe.
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Weiter sind Halterungen 13, 14 dargestellt, welche die seitlich klappbaren Beine 2, 3 mit den starren Beinen 6, 7 verbinden. Die Halterungen 13, 14 gestatten, für Transportzwecke die Beine 2, 3 seitlich so zu klappen, dass deren Füße 4, 5 an den vertikal beweglichen Füßen 8, 9 etwa parallel anliegen, statt quer und sperrig von diesen kreuzförmig abzustehen. Diese Klapp-Mechanik ist seit langem Standard bei Tischen dieser Art, um kompakte Abmessungen beim Transport zu erzielen.
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Führung 12 lässt den Holm 10 vertikal zwischen den Beinen 6, 7 gleiten, sobald unebener Untergrund beim Aufstellen des Tischs 1 erfordert, dass Holm 10 und die daran befestigten Füße 8, 9 sich entweder gemeinsam aufwärts oder abwärts bewegen, um zu erreichen, dass alle vier Füße 4, 5, 8, 9 gleichzeitig Bodenkontakt haben.
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Auf einem tragenden Gestell von Tisch 1, welches hauptsächlich die Beine 2, 3, 6, 7 und die zugehörigen Füßen 4, 5, 8, 9 umfasst, befindet sich eine Tischplatte 15.
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1a zeigt den Tisch 1 in wackeliger Aufstellung auf unebenem Boden. Die Tischplatte 15 von Tisch 1 würde zusammen mit dem gesamten Tisch-Untergestell wegen der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9 entweder zum Fuß 5 oder zum Fuß 4 hin kippen. Außerdem wäre der Tisch 1 relativ stark zum Fuß 8 hin geneigt.
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1b zeigt den Tisch 1 nach erfolgtem Ausgleich der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9 in wackelfreier Aufstellung, welche durch vertikale Bewegung der aus Füßen 8, 9, Holm 10, Schaft 11 und Führung 12 bestehenden Baugruppe bewirkt wurde, erkennbar in 1b daran, dass der Abstand zwischen Führung 12 und Halterung 14 kleiner ist als in 1a.
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Die Beine 2, 3, 6 und 7 stehen nicht exakt senkrecht, sondern immer noch relativ leicht nach links vorn zum Fuß 8 hin geneigt, jedoch ist die Neigung der Beine 2, 3, 6 und 7 nur noch halb so stark wie in dem Zustand, den 1a zeigt.
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Entsprechend ist die Platte 15 von Tisch 1 nicht exakt horizontal ausgerichtet sondern ebenfalls, - wie die Beine 2, 3, 6 und 7, leicht zum Fuß 8 hin geneigt, jedoch nur halb so stark wie in 1a dargestellt.
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Die in 1a gezeigte relativ starke Schief-Stellung von Tisch 1 zum Fuß 8 hin wäre auf nachteilige Weise unverändert geblieben, falls wie herkömmlich Bierdeckel oder Keile oder ähnliche Gegenstände unter einem der Füße 4, 5 angebracht worden wären.
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Der Ausgleich der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9 durch die erfindungsgemäße Mechanik des Tischs 1 bewirkt also nicht nur, dass seine wackelige Aufstellung beendet ist, sondern auch, dass seine Tischplatte 15 um 50 % weniger schief geneigt ist als bei Verwendung der bisherigen Notbehelfe, z.B. Bierdeckel oder Keile.
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Solange Tisch 1 nach erfolgtem Ausgleich der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9 nicht mehr hin und her wackelt, sondern nur in der beschriebenen Weise leicht schräg steht, ist diese geringe Neigung der Tischplatte 15 von Tisch 1 hinnehmbar, da sie kaum auffällt und meist lediglich unterhalb der Größenordnung des Gefälles, welches Trottoirs oder Terrassen als typische Stellflächen von Tisch 1 zwecks Regenwasser-Ablaufs ohnehin meist aufweisen und etwa 2 % beträgt, und welches eine entsprechende leichte Schräg-Stellung der Tischplatte 15 bewirkt, selbst wenn in diesen Fällen die Ebenen von Stellfläche des Tischs 1 und der Tischplatte 15 völlig parallel sind.
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Keineswegs besteht erhöhte Gefahr, dass Gegenstände von der Tischplatte 15 rollen, sogar falls ein unachtsamer Nutzer kugelförmige oder zylindrische Gegenstände auf die Platte 15 legt. Selbst wenn kugelförmige oder zylindrische Gegenstände auf der Tischplatte 15 liegen würden, wäre durch die erfindungsgemäße Vorrichtung die Schrägstellung der Tischplatte 15 um 50 % gemindert gegenüber der herkömmlichen Bauweise und auf diese Weise würde ein Wegrollen kugelförmiger oder zylindrischer Gegenstände nur noch halb so heftig auftreten und nur noch halb so wahrscheinlich vorkommen wie bei herkömmlicher Bauweise.
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2a zeigt Einzelheiten einer Klemmvorrichtung des Tischs 1. Zunächst zeigt 2a in Vergrößerung den am Holm 10 befestigten Schaft 11 mit der oben daran angebrachten Führung 12, einen beiderseits daraus hervor ragenden Stift 16, ein Band 17 mit Bolzen 18 sowie in einer beispielhaften Ausführung einen manuell zu betätigenden Klemm-Hebel 19 mit Exzenter-Wulst 20 und ein zwischen dem Klemm-Hebel 19 und dem Bein 7 befindliches Zwischenstück 21, auf welchem der Exzenter-Wulst 20 gleiten kann und auf welches der Klemm-Hebel 19 Druck ausübt, wenn er nach unten umgelegt ist, um die Füße 8, 9 zu fixieren. Die Führung 12 und/oder das Zwischenstück 21 können Hohlkehlen aufweisen, die passend zu einem zylindrischen Querschnitt der Beine 6, 7 ausgebildet sein können. Bei einer anderen Querschnittsform der Beine 6, 7 kann eine entsprechend andere Form der Führung 12 und/oder des Zwischenstücks 21 vorgesehen sein, um die Beine 6, 7 möglichst gut in Eingriff zu nehmen. Der Stift 16 befestigt die Führung 12 am Band 17 so, dass sich diese gemeinsam in vertikaler Richtung bewegen können, jedoch eine beschränkte unabhängige Bewegung in horizontaler Richtung möglich ist. Hierzu ist im Band 17 beispielsweise mindestens ein Langloch, vorzugsweise zwei Langlöcher, zur Aufnahme des Stifts 16 vorgesehen.
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In der dargestellten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung, ein Boden-Unebenheiten B ausgleichender Tisch 1, mit Klemm-Hebel 19 und Exzenter-Wulst 20 ausgestaltet. Alternativ kann aber auch eine andere Art von Klemm-Mechanismus vorgesehen sein, beispielsweise ein manuell zu bedienender Dreh-Knauf, ein Klemm-Keil oder ein anderer Mechanismus, welcher geeignet ist, das Band 17 um die Beine 6 und 7 zu spannen.
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2a zeigt die Klemmvorrichtung des Tischs 1 vor oder während des Ausgleichs der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9:
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Der Exzenter-Wulst 20 am Klemm-Hebel 19 ist so gedreht, dass er keinen Zug auf Bolzen 18 und Band 17 ausübt, so dass Band 17 lose um die Beine 6 und 7 liegt. Führung 12, Schaft 11, Holm 10 und die beweglichen Füße 8 und 9 können eine vertikale Ausgleichs-Bewegung aufwärts oder abwärts vornehmen, je nachdem, welche Art der Bewegung durch das Boden-Relief beim Aufstellen des Tischs 1 auf seinem Untergrund vorteilhaft ist.
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2b zeigt die Klemmvorrichtung nach Beendigung des Ausgleichs der Boden-Unebenheit B unter Fuß 9 im Zustand der Fixierung der Füße 8, 9. Im dargestellten Fall sind Füße 8, 9, Holm 10, Schaft 11 und Führung 12 an den Beinen 6, 7 aufwärts geglitten, um eine erhabene Boden-Unebenheit auszugleichen. Der Exzenter-Wulst 20 ist durch Abwärts-Bewegung des Klemm-Hebels 19 so gedreht, dass er am Bolzen 18 zieht und das Band 17 fest um die Beine 6, 7 spannt, so dass Führung 12, Schaft 11, Holm 10 und Füße 8, 9 sich vertikal nicht mehr bewegen können und Tisch 1 bei Gebrauch nicht mehr wackeln kann. Die Pfeile in 2b links und rechts von Band 17 symbolisieren die Richtung, in welcher durch den Klemm-Hebel 19 Zug ausgeübt wird auf das Band 17.
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Alle Teile oder eine Anzahl der Teile des Untergestells von Tisch 1, das heißt alle Teile unterhalb der Tischplatte 15, können aus Metall, beispielsweise aus Stahl, hergestellt sein. Holm 10, Führung 12, Klemm-Hebel 19 und Zwischenstück 21, können auch aus Hartplastik gebildet sein.
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Führung 12 und Zwischenstück 21 können horizontale Vertiefungen aufweisen, durch welche das Band 17 geführt wird, um diese drei Bauteile stets zusammenzuhalten.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Tisch
- 2
- seitlich klappbares Bein
- 3
- seitlich klappbares Bein
- 4
- Fuß
- 5
- Fuß
- 6
- starres Bein
- 7
- starres Bein
- 8
- beweglicher Fuß
- 9
- beweglicher Fuß
- 10
- Holm
- 11
- Schaft
- 12
- Führung
- 13
- Halterung
- 14
- Halterung
- 15
- Tischplatte
- 16
- Stift
- 17
- Band
- 18
- Bolzen
- 19
- Klemm-Hebel
- 20
- Exzenter-Wulst
- 21
- Zwischenstück
- B
- Boden-Unebenheit