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Stand der Technik
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Dateneingabevorrichtungen ermöglichen es Anwendern mit Rechnervorrichtungen zu interagieren. Beispiele für Rechnervorrichtungen sind unter anderem Computer, Handys, Fernseher, Tablets und Laptops. Beispiele für Dateneingabevorrichtungen sind unter anderem Tastaturen, Mäuse, Gamepads und Touchpads.
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Üblicherweise besitzen Anwender mehrere Rechnervorrichtungen, die sie regelmäßig oder gleichzeitig verwenden. Es ist auch üblich, dass jeder dieser Rechnervorrichtungen eigene separate Dateneingabevorrichtungen zugeordnet ist. Es ist jedoch häufig mühsam von einer Dateneingabevorrichtung zur Anderen zu wechseln, wenn der Anwender die zu verwendende Rechnervorrichtung wechselt.
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Es gibt mehrere Wege, eine Nutzung einer Dateneingabevorrichtung an mehreren Rechnervorrichtungen zu ermöglichen, jedoch sind diese Lösungen mit Nachteilen verbunden.
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Bei einer verdrahteten Dateneingabevorrichtung muss zum Beispiel die Dateneingabevorrichtung erst bei einer Rechnervorrichtung abgetrennt und bei einer anderen angeschlossen werden, um eine Dateneingabe zu ermöglichen.
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Es wäre auch eine Art Schaltkasten möglich, der die gleichzeitige Kabelverbindung zu mehreren Rechnervorrichtung ermöglichen würde, jedoch müsste dieser bei einem Ortswechsel auch mitgetragen werden.
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Eine Alternative sind kabellose Funkdateneingabevorrichtungen. Bei diesen gibt es jedoch den Nachteil, dass vor jedem Wechsel von einer Rechnervorrichtung zur Anderen die Dateneingabevorrichtung einen Ermittlungs- und Zuordnungsprozess durchlaufen muss. Bei häufigem Wechsel zwischen Rechnervorrichtungen ist dies sehr mühsam und zeitaufwändig.
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US 2015 / 0 217 191 A1 und
US 2013 / 0 282 932 A1 lösen dieses Problem, indem die dort offenbarten Dateneingabevorrichtungen die Verbindungsinformationen einer begrenzten Anzahl an Rechnervorrichtungen speichern und einen Wechsel zwischen den Rechnervorrichtungen mit an dem Gehäuse der Dateneingabevorrichtung angebrachten Tasten ermöglichen.
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Nachteilig ist jedoch, dass ein Anwender vor jedem Wechsel der Rechnervorrichtung daran denken muss, die Verbindung durch Betätigung entsprechender Verbindungstasten zu wechseln und der Anwender muss sich auch merken, welcher der Verbindungstasten mit welcher der Rechnervorrichtungen verknüpft ist.
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TIMM, Jan-Frederik: „Logitech Flow im Test: Eine Maus. Drei Rechner? Fast kein Problem.“ 1.6.2017 Im Internet: https://www.computerbase.de/2017-06/logitech-flow-mx-master-2s-test/ und Apfelmag.com: „Logitech FLOW macht's möglich, eine Maus an mehreren Computern gleichzeitig benutzen“, 2. Juni 2017 , Im Internet: https://www.apfelmag.com/logitech-machts-moeglich-eine-maus-an-mehreren-computern-gleichzeitig-benutzen-17433/ stellen ein gewöhnliches Verfahren zum automatischen Verbindungswechsel von einer Dateneingabevorrichtung zwischen mehreren Rechnervorrichtungen dar, welches wie bei einem Multi-Monitor-Betrieb die Verwendung einer Maus über mehrere nebeneinander angeordnete Bildschirme ermöglicht.
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Offenbarung der Erfindung
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen automatischen Verbindungswechsel von einer Dateneingabevorrichtung zwischen mehreren Rechnervorrichtungen zu ermöglichen.
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Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 (Vorrichtung) sowie des Patentanspruchs 8 (Verfahren) gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
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Eine erfindungsgemäße Eingabevorrichtung umfasst:
- a) ein Kommunikationsmodul, das ausgebildet ist, mit mehreren Rechnervorrichtungen jeweils mindestens eine Funkverbindung herzustellen;
- b) eine Vielzahl von Eingabefeldern;
- c) wobei das Kommunikationsmodul ausgebildet ist, im Falle der Betätigung mindestens eines der Eingabefelder die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an eine der Rechnervorrichtungen zu übertragen und dadurch gekennzeichnet, dass
- d) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, Statusinformationen einer der mehreren Rechnervorrichtungen zugeordneten zusätzlichen Dateneingabevorrichtungen zu ermitteln und
- e) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, für die Übertragung der Eingabe-Information eine der Funkverbindungen anhand der ermittelten Statusinformationen auszuwählen.
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Als eine alternative Ausführungsvariante lassen sich auch anstatt von Funkverbindungen Kabelverbindungen verwenden.
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Die Idee der vorliegenden Erfindung ist es, Statusinformationen von zusätzlichen Dateneingabevorrichtungen, die den mehreren Rechnervorrichtungen zugeordnet sind, an eine erfindungsgemäße Dateneingabevorrichtung zu übertragen und dadurch einen automatischen Verbindungswechsel zwischen der Dateneingabevorrichtung und den Rechnervorrichtungen zu ermöglichen.
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Vorzugsweise umfassen die Statusinformationen der Dateneingabevorrichtungen:
- • Betätigung eines Eingabefeldes (z.B. Mausrad, Tasten, Touchpad, Analogstick) der Dateneingabevorrichtung,
- • Bewegungen (z.B. Neigung, translatorische Bewegung, Beschleunigung) der Dateneingabevorrichtung.
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Dies hat den Vorteil, dass durch den automatischen Verbindungswechsel von Dateneingabevorrichtung und den Rechnervorrichtungen, ein Anwender nicht daran denken muss, beim Arbeiten an mehreren Rechnervorrichtungen mit z.B. einer Tastatur die Verbindung zwischen der Tastatur und den Rechnervorrichtungen zu wechseln.
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Gemäß einer Ausführungsvariante wird ein Verbindungswechsel automatisch und ohne eine zusätzliche Eingabe durch die erfindungsgemäße Dateneingabevorrichtung durchgeführt.
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Vorzugsweise ist die Dateneingabevorrichtung ausgebildet, eine Funkverbindung derjenigen der Rechnervorrichtungen zur Übertragung der Eingabe-Information auszuwählen, deren Statusinformationen der zugeordneten Dateneingabevorrichtung sich zuletzt geändert haben.
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Vorzugsweise umfasst die Dateneingabevorrichtung ein Anzeigegerät, auf dem ein Identifikationsmerkmal (z.B. Gerätename oder Seriennummer) der Rechnervorrichtung, dessen Funkverbindung für die Übertragung von Eingabe-Informationen ausgewählt wurde, angezeigt wird.
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Vorzugsweise ist die Dateneingabevorrichtung als eine Tastatur, eine Fernbedienung, eine Maus, ein Gamepad oder ein Touchpad ausgebildet.
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Das Kommunikationsmodul ist vorzugsweise für einen Betrieb über das Bluetooth-Kommunikationsprotokoll oder über das Funknetzwerkstandard IEEE 802.11 konfiguriert.
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Vorzugsweise ist ein automatischer Verbindungswechsel für die Übertragung der Eingabe-Informationen zwischen der Dateneingabevorrichtung und den Rechnervorrichtungen deaktivierbar.
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Vorzugsweise ist eine Toleranzzeit, bei der keine Statusinformationen an die Dateneingabevorrichtung übertragen werden, einstellbar, um ungewollte Wechsel zwischen Funkverbindungen zu unterbinden.
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Eine weitere Ausführungsvariante der Dateneingabevorrichtung ermittelt Änderungen vom Zustand eines Cursors (Eingabezeigers, Mauszeigers) einer der mehreren Rechnervorrichtungen und wechselt anhand dieser Zustandsinformationen die Verbindung zwischen der Dateneingabevorrichtung und der mehreren Rechnervorrichtungen und/oder wählt eine der Rechnervorrichtungen für die Übertragung von Eingabe-Informationen aus.
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In einer weiteren Ausführungsvariante wird die Entfernung zwischen der Dateneingabevorrichtung und den mehreren Rechnervorrichtungen anhand von Sensoren (z.B. Kameras, Entfernungsmessgeräte) ermittelt und anhand der Entfernung wird eine Rechnervorrichtung ausgewählt, an die Eingabe-Informationen übertragen werden können.
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Vorzugsweise können die Funkverbindungen zwischen der erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung und den mehreren Rechnervorrichtungen als eine gemeinsame Funkverbindung oder als mehrere separate Funkverbindungen realisiert werden.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einrichten einer Verbindung mit der Dateneingabevorrichtung.
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Das Verfahren zum Einrichten einer Verbindung mit der Dateneingabevorrichtung umfasst die folgenden Verfahrensschritte:
- a) Freigabe der Dateneingabevorrichtung, so dass sie eine Funkverbindung ermitteln kann;
- b) Errichten der Funkverbindung zwischen der Dateneingabevorrichtung und zumindest eine der mehreren Rechnervorrichtungen durch ein Kommunikationsmodul;
- c) bei Änderung der Statusinformationen einer der mehreren Rechnervorrichtung zugeordneten zusätzlichen Dateneingabevorrichtung, senden eines Signals von der jeweiligen Rechnervorrichtung an das Kommunikationsmodul;
- d) Übertragung von Eingabe-Information an eine der mehreren Rechnervorrichtungen basierend auf dem Ursprung des Signals.
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Ein Cursor (auch Einfügemarke, Eingabemarkierung, Eingabezeiger oder Schreibmarke) markiert in einem Computerprogramm die aktuelle Bearbeitungsposition auf dem Bildschirm.
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Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung kann ein Verbindungswechsel der Dateneingabevorrichtung zwischen mehreren Rechnervorrichtungen auch anhand einer Vorrichtung zur Mimik-/Gestenerkennung erfolgen. Beispielsweise könnten Kameras oder andere Sensoren erkennen, an welcher Rechnervorrichtung ein Anwender arbeitet und diese Informationen an die Dateneingabevorrichtung weiterleiten und die Dateneingabevorrichtung wechselt daraufhin die Verbindung zwischen den Rechnervorrichtungen oder wählt eine Verbindung zur Übertragung der Eingabe-Informationen aus.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Dateneingabevorrichtung, aufweisend:
- a) ein Kommunikationsmodul, das ausgebildet ist, mit mehreren Rechnervorrichtungen, die jeweils Anzeigemittel zur Darstellung eines Cursors umfassen, jeweils eine Funkverbindung herzustellen;
- b) eine Vielzahl von Eingabefeldern;
- c) wobei das Kommunikationsmodul ausgebildet ist, im Falle der Betätigung mindestens eines der Eingabefelder die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an eine der Rechnervorrichtungen zu übertragen, und
dadurch gekennzeichnet, dass
- d) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, Zustandsdaten eines Cursors mindestens einer der mehreren Rechnervorrichtungen zu ermitteln, und
- e) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, für die Übertragung der Eingabe-Information eine der Funkverbindungen anhand der ermittelten Zustandsdaten auszuwählen.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Eingabevorrichtung umfassend:
- a) ein Kommunikationsmodul, das ausgebildet ist, mit mehreren Rechnervorrichtungen jeweils eine Verbindung herzustellen;
- b) eine Vielzahl von Eingabefeldern;
- c) wobei das Kommunikationsmodul ausgebildet ist, im Falle der Betätigung mindestens eines der Eingabefelder die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an eine der Rechnervorrichtungen zu übertragen und dadurch gekennzeichnet, dass
- d) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, Statusinformationen einer der mehreren Rechnervorrichtungen zugeordneten zusätzlichen Dateneingabevorrichtungen zu ermitteln und
- e) die Dateneingabevorrichtung ausgebildet ist, für die Übertragung der Eingabe-Information eine der Verbindungen anhand der ermittelten Statusinformationen auszuwählen.
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In dieser Ausführungsvariante sind die Verbindungen als Kabelverbindungen oder Funkverbindungen zu verstehen.
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Figurenliste
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Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- 1 eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform der Dateneingabevorrichtung und,
- 2 eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform der Dateneingabevorrichtung,
- 3 eine dritte Ausführungsform der Dateneingabevorrichtung,
- 4 eine vierte Ausführungsform der Dateneingabevorrichtung,
- 5 eine fünfte Ausführungsform der Dateneingabevorrichtung,
- 6 ein Flussdiagramm für die Kommunikation bei der ersten Ausführungsform,
- 7 ein Flussdiagramm für die Kommunikation bei der dritten Ausführungsform,
- 8 ein Flussdiagramm für die Kommunikation bei der vierten Ausführungsform,
- 9 ein Flussdiagramm für die Kommunikation bei der fünften Ausführungsform,
- 10 ein weiteres Flussdiagramm für die Kommunikation bei der zweiten Ausführungsform.
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Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt eine erste Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung T1 und 6 zeigt dazu ein Flussdiagramm für die Kommunikation. Die Dateneingabevorrichtung T1 ist als Tastatur ausgebildet, umfassend ein Kommunikationsmodul K1. Das Kommunikationsmodul K1 stellt über Funkverbindungen F1 mit zwei Rechnervorrichtungen R1, R2 jeweils eine Verbindung her (Schritt 110). Die Funkverbindungen F1 können als eine gemeinsame Funkverbindung F1 oder als mehrere separate Funkverbindungen F1 realisiert sein. Die Dateneingabevorrichtung T1 umfasst eine Vielzahl von Eingabefeldern (nicht dargestellt). Der ersten Rechnervorrichtung R1 ist eine zusätzliche erste Dateneingabevorrichtung M1, die als Maus ausgebildet ist, zugeordnet und mit der Rechnervorrichtung R1 verbunden und der zweiten Rechnervorrichtung R2 ist eine zusätzliche zweite Dateneingabevorrichtung M2, die als Maus ausgebildet ist, zugeordnet und mit der Rechnervorrichtung R2 verbunden. Wenn ein Anwender nun mit der Maus M1 an der ersten Rechnervorrichtung R1 oder mit der Maus M2 an der zweiten Rechnervorrichtung R2 agiert, dann wird eine Änderung der Statusinformationen der Maus M1, M2 z.B. durch deren Bewegung oder Mausklicks von der jeweiligen Rechnervorrichtung R1, R2 an die Tastatur T1 übertragen (Schritt 120) und die Tastatur T1, im Falle einer Betätigung mindestens einer der Eingabefelder der Tastatur, überträgt die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an die Rechnervorrichtung R1, R2 bei der sich die Statusinformation der Maus M1, M2 zuletzt geändert hat (Schritt 130). Wenn nun ein Anwender mit der Maus M2 agiert, dann ändert sich dessen Statusinformation. Diese Änderung wird von der Tastatur T1 erfasst (Schritt 120) und die Eingabe-Informationen werden von nun an die Rechnervorrichtung R2 übertragen (Schritt 130). Dieser Wechsel ist mit beliebig vielen Rechnervorrichtungen möglich. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist, dass die Funkverbindungen F1 nicht dauerhaft aufgebaut werden und die Rechnervorrichtungen R1, R2 bei der Änderung der Statusinformation der zugehörigen Maus M1, M2 eine Funkverbindung F1 zur Tastatur T1 herstellen.
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2 zeigt eine zweite Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung T1 und 10 passend dazu ein Flussdiagramm. Die Dateneingabevorrichtung T1 ist als Tastatur ausgebildet, umfassend ein Kommunikationsmodul K1. Die Dateneingabevorrichtung T1 umfasst eine Vielzahl von Eingabefeldern (nicht dargestellt). Das Kommunikationsmodul K1 ist über einem Zugangspunkt A1 durch eine Funkverbindung F1 mit einem Netzwerk verbunden. In dem gemeinsamen Netzwerk befinden sich auch eine dritte Rechnervorrichtung R3, als Smartphone ausgebildet, und eine vierte Rechnervorrichtung R4, als Tablet-PC ausgebildet (Schritt 510). Das Smartphone R3 und der Tablet-PC R4 umfassen jeweils einen berührungsempfindlichen Bildschirm M3, M4. Wenn ein Anwender nun mit einer Berührung des Bildschirms M3 am Smartphone R3 oder mit der Berührung des Bildschirms M4 am Tablet-PC R4 die Statusinformation des berührungsempfindlichen Bildschirms M3, M4 ändert, dann wird diese Änderung an das Kommunikationsmodul K1 der Tastatur T1 übertragen (Schritt 520) und die Tastatur T1, im Falle einer Betätigung mindestens einer der Eingabefelder, überträgt die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an die Rechnervorrichtung R1 oder R2, bei der sich der Status zuletzt geändert hat (Schritt 530).
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3 zeigt eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung T1 und 7 passend dazu ein Flussdiagramm. Die Dateneingabevorrichtung T1 ist als Tastatur ausgebildet, umfassend ein Kommunikationsmodul K1. Die Dateneingabevorrichtung T1 umfasst eine Vielzahl von Eingabefeldern (nicht dargestellt). Die Rechnervorrichtungen R1, R2 sind in einem gemeinsamen Netzwerk F2 verbunden (Schritt 210). Die Tastatur T1 ist mit der Rechnervorrichtung R1 über eine Funkverbindung F1 verbunden (Schritt 220). Die Rechnervorrichtungen haben wie in 1 je eine zusätzliche Dateneingabevorrichtung M1, M2, als Maus ausgebildet, zugeordnet. In diesem Zustand (Schritt 230) überträgt die Tastatur T1 die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an die Rechnervorrichtung R1. Wenn sich jetzt die Statusinformationen der Maus M2 ändern, dann überträgt die zugeordnete Rechnervorrichtung R2 die Änderung der Statusinformationen an die Rechnervorrichtung R1 (Schritt 240). Die Rechnervorrichtung R1 leitet wiederum die Informationen an die Tastatur T1 weiter (Schritt 250). Daraufhin trennt die Tastatur T1 die Verbindung F1 zu der Rechnervorrichtung R1 (Schritt 260) und stellt eine Verbindung mit der Rechnervorrichtung R2 her (Schritt 270). Jetzt ist eine Übertragung der Eingabe-Informationen von der Tastatur T1 an die Rechnervorrichtung R2 möglich (Schritt 280). Dieser Wechsel ist zwischen allen im Netzwerk befindlichen Rechnervorrichtungen möglich.
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4 zeigt eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung T1 und 8 passend dazu ein Flussdiagramm. Die Dateneingabevorrichtung T1 ist als Tastatur ausgebildet, umfassend ein Kommunikationsmodul K1. Die Dateneingabevorrichtung T1 umfasst eine Vielzahl von Eingabefeldern (nicht dargestellt). Das Kommunikationsmodul K1 stellt über Funkverbindungen F1 mit zwei Rechnervorrichtungen R1, R2 jeweils eine Verbindung her (Schritt 310). Der ersten Rechnervorrichtung R1 ist eine zusätzliche erste Dateneingabevorrichtung M1, welche als Maus ausgebildet ist, zugeordnet und der zweiten Rechnervorrichtung R2 ist eine zusätzliche zweite Dateneingabevorrichtung M2, welche als Maus ausgebildet ist, zugeordnet (Schritt 330). Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform aus 1 sind die Mäuse M1, M2 mit der Tastatur T1 verbunden (Schritt 320). Bei der Interaktion mit der Maus M1, M2 wird die Änderung der Statusinformationen direkt an die Tastatur T1 übertragen (Schritt 340) und die Tastatur T1 übertragt die Eingabe-Informationen an die Rechnervorrichtung R1, R2 von dessen Maus M1, M2 zuletzt eine Änderung registriert worden ist (Schritt 350).
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5 zeigt eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dateneingabevorrichtung T1 und 9 passend dazu ein Flussdiagramm. Die Dateneingabevorrichtung T1 ist als Tastatur ausgebildet, umfassend ein Kommunikationsmodul K1. Die Dateneingabevorrichtung T1 umfasst eine Vielzahl von Eingabefeldern (nicht dargestellt). Bei dieser Ausführungsform ist die Tastatur T1 ausgebildet, immer für eine Verbindung mit einer Rechnervorrichtung R1, R2 bereit zu sein (Schritt 410). Durch Sensoren (nicht dargestellt) werden die Entfernung zwischen der Tastatur T1 und den jeweiligen Rechnervorrichtungen R1, R2 bestimmt. Wenn die Tastatur T1 in den möglichen Verbindungsbereich S1, S2 einer Rechnervorrichtung R1, R2 kommt, dann verbindet sich die Tastatur T1 mit der Rechnervorrichtung R1, R2 von der die Tastatur T1 den geringsten Abstand hat (Schritt 420). In dieser Ausführungsform ist die Tastatur T1 nur mit einer Rechnervorrichtung R1, R2 verbunden, aber ermittelt selbst durch Sensoren kontinuierlich die Entfernung zu den jeweiligen Rechnervorrichtungen R1, R2 oder bekommt diese Entfernung durch externe Sensoren übertragen und verbindet sich automatisch mit der Rechnervorrichtung R1, R2 mit der geringsten Entfernung. Bei bestehender Verbindung wird, im Falle einer Betätigung mindestens einer der Eingabefelder, die für das betätigte Eingabefeld hinterlegte Eingabe-Information an die verbundene Rechnervorrichtung R1, R2 übertragen (Schritt 430).
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In den Ausführungsbeispielen wurden immer nur zwei oder drei Rechnervorrichtungen gezeigt, aber natürlich lässt sich die Erfindung auf beliebig viele Rechnervorrichtungen anwenden. Zusätzlich sind alle Funkverbindungen auch als Kabelverbindung realisierbar. Die in den Ausführungsbeispielen dargestellten, den Rechnervorrichtungen zugeordneten, Dateneingabevorrichtungen sind nur exemplarisch, als Mäuse ausgebildet. Diese können aber erfindungsgemäß auch beispielsweise als eine Tastatur, eine Fernbedienung, ein Gamepad oder ein Touchpad ausgebildet sein.
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Bezugszeichenliste
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- K1
- Kommunikationsmodul
- T1
- Erfindungsgemäße Dateneingabevorrichtung
- R1
- Erste Rechnervorrichtung
- R2
- Zweite Rechnervorrichtung
- F1
- Funkverbindung
- M1
- Dateneingabevorrichtung zugehörig zur ersten Rechnervorrichtung
- M2
- Dateneingabevorrichtung zugehörig zur zweiten Rechnervorrichtung
- A1
- Zugangspunkt
- R3
- Dritte Rechnervorrichtung
- R4
- Vierte Rechnervorrichtung
- M3
- Dateneingabevorrichtung zugehörig zur dritten Rechnervorrichtung
- M4
- Dateneingabevorrichtung zugehörig zur vierten Rechnervorrichtung
- F2
- Funkverbindung
- F3
- Funkverbindung
- S1
- Funkreichweite
- S2
- Funkreichweite