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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Touchpaneluntersuchungsvorrichtung, die dazu ausgestaltet ist, ein Touchpanel im Hinblick auf Auffälligkeiten zu untersuchen, die durch Fremdmaterial bewirkt werden, sowie auf ein Untersuchungsverfahren für ein Touchpanel.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Bei Industriemaschinen und Werkzeugmaschinen, die in Fabriken installiert sind, tritt es häufig auf, dass daran Touchpanels (Bildschirm-Tastfelder) als Bedienbildschirme angebracht werden, um die Bedienbarkeit zu verbessern. In Fabriken schwebt jedoch Fremdmaterial, wie Staub, Pulver und Chips aus Kunststoff oder Metall, in der Umgebung und es besteht die Möglichkeit, dass dieses Fremdmaterial zwischen das Touchpanel und eine Schutzfolie, welche das Touchpanel abdeckt, rutscht. Insbesondere ist es häufig der Fall, dass diese Art von Fremdmaterial sehr fein ist und durch optische Inspektion nur schwer erkennbar ist. Wenn derartiges Fremdmaterial zwischen dem Touchpanel und der Schutzfolie eingeklemmt wird, werden außerdem Berühr- oder Tastvorgänge durch den Nutzer fehlerhaft erkannt.
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Um mit dem Eintritt solchen Fremdmaterials umzugehen, wird beispielsweise bei der in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 2009-140351 beschriebenen Eingabevorrichtung die Position des Fremdmaterials anhand einer Annahme erfasst, dass das Fremdmaterial, das in das Touchpanel eingetreten ist, immer gegen das Touchpanel drückt. Anhand der Position des detektierten Fremdmaterials und einer tatsächlichen Detektionsposition des Touchpanels korrigiert oder kompensiert außerdem die Eingabevorrichtung die Position, an welcher ein Tastvorgang eines Nutzers tatsächlich vorgenommen wurde.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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In dem Fall, dass Fremdmaterial zwischen dem Touchpanel und der Schutzfolie gefangen wird, ist es hierbei nicht notwendigerweise der Fall, dass das Touchpanel immer durch das Fremdmaterial gepresst wird. Beispielsweise kann eine fehlerhafte Detektion aufgrund des Einflusses von Fremdmaterial, das in das Touchpanel eingetreten ist, auch nur dann auftreten, wenn ein Tastvorgang in der Nähe dieses Fremdmaterials erfolgt.
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Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um das oben beschriebene Problem zu lösen, und hat die Aufgabe eine Touchpaneluntersuchungsvorrichtung sowie ein Verfahren zum Untersuchen eines Touchpanels vorzuschlagen, mit welchen es möglich ist, eine Detektionsposition des Touchpanels einfach zu untersuchen und einen auffälligen Zustand aufgrund der Gegenwart von Fremdmaterial zu erkennen.
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Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung wird gekennzeichnet durch eine Touchpaneluntersuchungsvorrichtung, die dazu ausgestaltet ist, ein Touchpanel zu untersuchen, welches an einer Anzeigeeinheit vorgesehen ist, mit einer Bedienpositionsanzeigesteuereinheit, die dazu ausgestaltet ist, auf der Anzeigeeinheit eine Bedienposition anzuzeigen, die durch einen Nutzer tastt wird, einer Detektionseinheit, die dazu ausgestaltet ist, eine Berührposition in Abhängigkeit von einem Tastvorgang des Nutzers auf der Basis eines Ausgabesignals des Touchpanels zu erfassen, und eine Positions- oder Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit, die dazu ausgestaltet ist, auf der Anzeigeeinheit Lagebeziehungsinformationen anzuzeigen, welche eine Positions- oder Lagebeziehung zwischen der Betätigungsposition und einer Detektionsposition auf der Basis der Berühr- oder Berührposition, die durch die Detektionseinheit erfasst wird, anzeigt.
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Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird gekennzeichnet durch ein Touchpaneluntersuchungsverfahren zum Untersuchen eines Touchpanels, das an einer Anzeigeeinheit vorgesehen ist, umfassend einen Bedienpositionsanzeigeschritt zur Anzeige einer Bedienposition, die durch einen Nutzer berührt wird, auf der Anzeigeeinheit, einen Detektionsschritt zur Erfassung einer Berührposition in Abhängigkeit von einer Tastbedienung durch den Nutzer auf der Basis eines Ausgabesignals des Touchpanels, und einen Lagebeziehungsanzeigeschritt zur Anzeige von Lagebeziehungsinformationen, die eine Lagebeziehung zwischen der Betätigungsposition und einer Detektionsposition auf der Basis der in dem Detektionsschritt erfassten Berührposition auf der Anzeigeeinheit.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es mit der Touchpaneluntersuchungsvorrichtung und dem Touchpaneluntersuchungsverfahren möglich, die Detektionsposition des Touchpanels einfach zu untersuchen und dem Nutzer Informationen hinsichtlich einer Abweichung der Detektionsposition zu liefern, wodurch es möglich gemacht wird, einen auffälligen Zustand aufgrund von Fremdmaterial zu erkennen. Auf der Basis der angezeigten Lagebeziehungsinformationen wird der Nutzer insbesondere in die Lage versetzt, ein Zusammentreffen oder Nichtzusammentreffen zwischen der Berührposition auf der Basis der Betätigungsposition und der durch das Touchpanel erfassten Detektionsposition in geeigneter Weise zu erfassen. Dementsprechend kann der Nutzer in geeigneter Weise feststellen, ob er das Touchpanel oder die das Touchpanel abdeckende Schutzfolie weiterhin benutzen kann oder ob er eine Reparatur oder einen Austausch anstreben sollte.
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Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beispielhaft dargestellt ist.
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Figurenliste
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- 1 ist eine erläuternde Ansicht, die den Gesamtaufbau einer Touchpaneluntersuchungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
- 2A ist ein Schnitt, der einen Zustand zeigt, in dem Fremdmaterial zwischen dem Touchpanel und einer Schutzfolie gefangen ist;
- 2B ist ein erstes erläuterndes Diagramm zur Erläuterung der Detektion eines Touchpanels in einem Zustand, in dem darin Fremdmaterial gefangen ist;
- 2C ist ein zweites erläuterndes Diagramm zur Erläuterung der Detektion eines Touchpanels in einem Zustand, in dem darin Fremdmaterial gefangen ist;
- 2D ist ein drittes erläuterndes Diagramm zur Erläuterung der Detektion eines Touchpanels in einem Zustand, in dem darin Fremdmaterial gefangen ist;
- 3 ist ein Funktionsblockdiagramm, das das Touchpanel und die Untersuchungsvorrichtung zeigt;
- 4A ist eine Draufsicht, die Betätigungskoordinatenpunkte des Touchpanels zeigt;
- 4B ist eine Draufsicht, welche die Bewegung einer Betätigungsposition des Touchpanels und Lagebeziehungsinformationen zeigt;
- 5 ist eine Draufsicht, welche eine Anzeige des Touchpanels zeigt, wenn der Tastvorgang abgeschlossen ist;
- 6 ist eine Tabelle, die ein Beispiel einer Ergebnisdatenbank zeigt;
- 7 ist ein Fließdiagramm, das einen Verfahrensablauf der Untersuchungsvorrichtung zeigt;
- 8A ist eine Draufsicht, die eine Anzeige eines Touchpanels gemäß einer Modifikation zeigt; und
- 8B ist eine Draufsicht, die eine Anzeige eines Touchpanels gemäß einer anderen Modifikation zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen präsentiert und im Detail beschrieben.
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Eine Untersuchungsvorrichtung 12 für ein Touchpanel 10 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit diesem als eine funktionelle Einheit einer numerischen Steuerung 14 installiert und hat, wie in 1 gezeigt ist, die Funktion, das Touchpanel 10, das an einer Anzeigeeinheit 11 vorgesehen ist, zu untersuchen. Beispielsweise ist die numerische Steuerung 14 an einer Werkzeugmaschine 18 vorgesehen, die in einer Fabrik 16 oder dergleichen installiert ist. Die Anzeigeeinheit 11 zeigt notwendige Informationen aufgrund eines Anzeigebefehls der numerischen Steuerung 14 an und überträgt an die numerische Steuerung 14 Informationen (Eingabeinformationen) eines Berühr- oder Tastvorgangs, der durch einen Nutzer, beispielsweise eine Bedienperson oder dergleichen, an dem Touchpanel 10 vorgenommen wird.
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Die numerische Steuerung 14 führt die Informationsverarbeitung zur Steuerung der Werkzeugmaschine 18 auf der Basis des angezeigten Inhalts (einschließlich der angezeigten Positionen) der Anzeigeeinheit 11 und der Positionsinformationen zum Zeitpunkt des Tastvorgangs aus. Die numerische Steuerung 14 ist in Form eines Computers mit einem Prozessor 20, einem Speicher 22 (Speichereinheit), einer Eingabe/Ausgabeschnittstelle 24 einer Timereinheit 26 und dergleichen konfiguriert und über die Eingabe/Ausgabeschnittstelle 24 mit der Anzeigeeinheit 11, der Werkzeugmaschine 18 und dergleichen verbunden.
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Die Werkzeugmaschine 18, an welche die numerische Steuerung 14 angeschlossen ist, umfasst Achsen (beispielsweise drei zueinander senkrechte Linearbewegungsachsen und eine Spindel, welche ein Werkzeug um eine Achse dreht), wie eine Linearbewegungsachse und eine Drehachse (beide nicht dargestellt), etc.. Die Werkzeugmaschine 18 treibt die Achsen auf der Basis von entsprechenden Antriebsbefehlen an, die von der numerischen Steuerung empfangen werden, um dadurch eine axiale Zufuhr eines Werkzeugs oder eines zu bearbeitenden Objektes, eine Rotation des Werkzeugs etc. durchzuführen und das Objekt, das mit dem Werkzeug bearbeitet werden soll, in geeigneter Weise zu bearbeiten.
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Während der Ausführung eines Untersuchungsmodus entsprechend einem Befehl des Nutzers, arbeitet die numerische Steuerung 14 außerdem als die Untersuchungsvorrichtung 12, um eine Untersuchung des Touchpanels 10 der Anzeigeeinheit 11 durchzuführen. Außerdem kann die Untersuchungsvorrichtung 12 als eine separate Vorrichtung ausgestaltet sein, die von der numerischen Steuerung 14 getrennt ist. Beispielsweise ist die Untersuchungsvorrichtung 12 in Form einer separaten Vorrichtung elektrisch an die Anzeigeeinheit 11 angeschlossen und führt eine Untersuchung des Touchpanels 10 zu einem Zeitpunkt durch, an dem eine periodische Wartung der Werkzeugmaschine 18 oder dergleichen durchgeführt wird. Außerdem kann die Untersuchungsvorrichtung 12 in einer Anzeigesteuereinheit (nicht dargestellt) des Touchpanels 10 vorgesehen sein, das in die Anzeigeeinheit 11 selbst integriert ist. Außerdem ist die Untersuchungsvorrichtung 12 nicht darauf beschränkt, an der Anzeigeeinheit 11 der numerischen Steuerung 14 angebracht zu sein, sondern kann auch an einer Anzeigeeinheit 11 angebracht sein, die tragbar oder in der Lage ist, an unterschiedlichen Orten installiert zu werden (beispielsweise einem Monitor einer Steuerung einer Industriemaschine oder eines Roboters, einem Monitor, der mit einem anderen Computer verbunden ist, oder einer mobilen Informationsverarbeitungsvorrichtung.
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Die Anzeigeeinheit 11 ist als eine Informationseingabe/ausgabevorrichtung eines Computers konfiguriert, die Bildinformationen über das Touchpanel 10 ausgibt und Eingabeinformationen durch eine Tastbedienung des Nutzers, die eingegeben wird, automatisch an die numerische Steuerung 14 überträgt. Außerdem kann die Anzeigeeinheit 11 physische Schalter 28 oder dergleichen aufweisen, die als andere Eingabemittel für das Touchpanel 10 dienen.
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Das Touchpanel 10 nutzt ein resistives Schichtsystem. In diesem Fall sind in dem Touchpanel 10 zwei nicht dargestellte transparente resistive Filme (Schichten) um einen festgelegten Abstand voneinander getrennt und so angeordnet, dass sie einander zugewandt sind. Auf eine der transparenten resistiven Schichten wird eine Spannung aufgebracht. Außerdem wird an einer Berührposition des Nutzers die Spannung von der einen transparenten resistiven Schicht auf die andere transparente resistive Schicht aufgebracht, wodurch die Berührposition erfasst wird. Beispielsweise sind an den transparenten resistiven Folien mehrere Elektroden in zweidimensionalen Richtungen (einer X-Richtung und einer Y-Richtung) verdrahtet, die senkrecht zueinander auf dem Touchpanel 10 verlaufen, und ein Spannungssignal, das die Position in X-Richtung anzeigt, und ein Spannungssignal, das die Position in Y-Richtung anzeigt, werden von den Elektroden der numerischen Steuerung 14 ausgegeben.
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Wie in 2A gezeigt ist, ist außerdem an der Oberfläche des Touchpanels 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Schutzfolie 30 (Filmschicht) vorgesehen, um die Bildung von Kratzern und das Eintreten von Staub zu verhindern. Innerhalb der Fabrik 16 schweben aber Fremdmaterialien 100, wie Staub, Pulver und Chips aus Kunststoff oder Metall, in der Umgebung herum und es treten auch Fälle auf, bei denen dieses Fremdmaterial 100 zwischen dem Touchpanel 10 und der Schutzfolie 30 gefangen und eingeklemmt wird. Wenn das Fremdmaterial 100 auf diese Weise gefangen wird, wird es für das Touchpanel 10 schwierig, die Berühr- oder Tastposition des Nutzers akkurat zu detektieren.
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Mit Bezug auf die 2A bis 2D wird nachfolgend eine detaillierte Beschreibung der Prinzipien gegeben, durch welche ein Detektionsfehler an der Berührposition des Nutzers erzeugt wird, wenn zwischen dem Touchpanel 10 und der Schutzfolie 30 Fremdmaterial 100 eingeklemmt ist.
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In dem Fall, dass das Fremdmaterial 100, das zwischen dem Touchpanel 10 und der Schutzfolie 30 eingeklemmt ist, immer gegen das Touchpanel 10 presst, wird die Lage oder Position des Fremdmaterials 100 einfach bestimmt. Daher können verschiedene Gegenmaßnahmen, wie eine Korrektur oder Kompensation der Detektionsposition oder dergleichen ergriffen werden. In bestimmten Fällen, wie sie in 2A gezeigt sind, kann andererseits das Fremdmaterial 100 in einem Zustand platziert sein, in dem es eingeklemmt ist, ohne auf das Touchpanel 10 zu drücken. In diesem Fall nimmt das Touchpanel 10 ständig einen Zustand ein, in welchem das Fremdmaterial 100 nicht detektiert wird. Insbesondere im Fall von feinem oder winzigem Fremdmaterial 100 ist es schwierig, dieses Fremdmaterial durch optische Inspektion zu entdecken. Daher führt der Nutzer einen Tastvorgang an dem Touchpanel 10 mit einem Finger 200 (vgl. 2B bis 2D), einem Taststift oder dergleichen durch, ohne die Präsenz des Fremdmaterials 100 zu bemerken.
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Wenn der Tastvorgang an der Schutzfolie 30 an einer Position durchgeführt wird, die in einem bestimmten Maße von dem Fremdmaterial 100 beabstandet ist, wie es in 2B gezeigt ist, erkennt das Touchpanel 10 zu diesem Zeitpunkt korrekterweise eine normale Berührposition 32, die durch das Fremdmaterial 100 nicht beeinflusst wird. Im Einzelnen gibt das Touchpanel 10 an die numerische Steuerung 14 ein Ausgabesignal aus, bei dem die Berührposition 32 des Nutzers und die Detektionsposition 34 hinsichtlich der zweidimensionalen Koordinaten des Touchpanels 10 übereinstimmen.
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Wenn aber die Tastbedienung (Tastposition 32) des Nutzers in die Nähe des Fremdmaterials 100 kommt, wird in der Nähe des Fremdmaterials 100 eine fehlerhafte Detektion generiert. Wie in 2C gezeigt ist, presst beispielsweise bei dem Tastvorgang des Nutzers auf der Schutzfolie 30 das Fremdmaterial 100 durch die Schutzfolie 30 auf das Touchpanel 10. In diesem Fall erzeugt die transparente resistive Folie des Touchpanels 10 Reaktionen sowohl an der Berührposition 32 als auch an einer Pressposition 36, an welcher das Fremdmaterial 100 auf das Touchpanel 10 drückt, und das Touchpanel 10 gibt eine Zwischenposition 38, die zwischen der Berührposition 32 und der Pressposition 36 liegt, als ein Ausgabesignal aus. Im Einzelnen weicht die Detektionsposition 34 des Touchpanels 10 von der durch den Nutzer beabsichtigten Berührposition 32 in einer Richtung zu dem Fremdmaterial 100 ab.
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Wie in 2D gezeigt ist, besteht außerdem unmittelbar vor dem Berühren der Schutzfolie 30, unmittelbar vor dem Trennen von der Schutzfolie 30 oder in dem Fall, dass der Tastvorgang schwach ist, die Möglichkeit, dass das Touchpanel 10 lediglich die Pressposition 36 des Fremdmaterials 100 als ein Ausgabesignal ausgibt, ohne die Berührposition 32 zu detektieren. Insbesondere erfasst die numerische Steuerung 14 die Pressposition 36 als die Detektionsposition 34 und in diesem Fall weicht die Detektionsposition 34 signifikant in der Richtung des Fremdmaterials 100 von der durch den Nutzer beabsichtigten Berührposition 32 ab.
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Ob es der erste Zustand ist, in welchem die Zwischenposition 38 zwischen der Berührposition 32 und der Pressposition 36 detektiert wird, wie es in 2 gezeigt ist, oder der zweite Zustand, in dem der zweite Zustand, in dem die Pressposition 36 detektiert wird, wie bei dem in 2D gezeigten Beispiel, hängt von der Form oder dergleichen des Fremdmaterials 100 ab. Daher ist es für die numerische Steuerung 14 schwierig zu bestimmen, ob der erste Zustand oder der zweite Zustand vorliegt. Da der Zustand sich von dem ersten Zustand zu dem zweiten oder von dem zweiten Zustand zu dem ersten Zustand ändern kann, ist es außerdem für die numerische Steuerung 14 in Abhängigkeit von der Tastbedienung schwierig, die Berührposition 32 korrekt zu bestimmen.
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Daher implementiert die Untersuchungsvorrichtung 12 gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen Untersuchungsmodus indem sie auf der Basis der Bedienung durch den Nutzer arbeitet. In dem Untersuchungsmodus wird dem Nutzer eine Detektionsfähigkeit des Touchpanels 10 bekanntgegeben, indem ein übereinstimmender oder ein abweichender Zustand zwischen der Berührposition 32 des Nutzers und der Detektionsposition 34 durch das Touchpanel identifiziert und dieses Ergebnis auf der Anzeigeeinheit 11 angezeigt wird.
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Beim Implementieren des Untersuchungsmodus führt der Prozessor 20 der Untersuchungsvorrichtung 12 (numerische Steuerung 14) ein nicht dargestelltes Instruktionsprogramm aus, das in dem Speicher 22 gespeichert ist, wodurch wie in 3 gezeigt eine Untersuchungssteuereinheit 40 innerhalb der Untersuchungsvorrichtung 12 aufgebaut wird. Die Untersuchungssteuereinheit 40 umfasst darin integriert eine Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42, eine Detektionseinheit 44 und eine Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46. Außerdem erstellt die Untersuchungssteuereinheit 40 einen Bedienungskoordinatenpunktspeicherbereich 48 und einen Ergebnisinformationsspeicherbereich 40 innerhalb des Speichers 22.
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Verbunden mit der Ausführung des Untersuchungsmodus zeigt die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 auf dem Touchpanel 10 die Bedienposition 52 an, auf die der Nutzer tasten soll. Wie in 4A gezeigt ist, liest die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 die Information von einer Mehrzahl von Bedienungskoordinatenpunkten 54, die vorab in dem Bedienungskoordinatenpunktspeicherbereich 48 des Speichers 22 gespeichert wurden, aus, und die Bedienposition 52 wird in Einheiten der mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 angezeigt.
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Die Mehrzahl von Bedienungskoordinatenpunkten 54 ist in der Form einer Matrixverteilung entsprechend der Gesamtfläche des Touchpanels 10 angeordnet. Im Einzelnen sind die Bedienungskoordinatenpunkte 54 in gleichen Abständen in der X-Richtung (horizontale Richtung) des Touchpanels 10 und außerdem in gleichen Abständen in der Y-Richtung (vertikale Richtung) des Touchpanels 10 angeordnet. Nachfolgend werden für den Fall der Spezifizierung eines einzelnen Bedienungskoordinatenpunktes 54 bei dem dargestellten Beispiel Buchstaben (A bis H) in der X-Richtung und Zahlen (0 bis 8) in der Y-Richtung vorgesehen, um die Bedienungskoordinatenpunkte 54 durch eine einzige Kombination hiervon zu bezeichnen.
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In dem Bedienungskoordinatenpunktspeicherbereich 48 werden die Positionen in der X-Richtung und die Positionen in der Y-Richtung der mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 als digitalisierte Koordinateninformation gespeichert (vgl. auch 6). Außerdem werden die Bedienungskoordinatenpunkte 54 in Zuordnung zu einer Anzeigeanordnungsinformation gespeichert, wenn die Bedienungspositionen 52 angezeigt werden. Auch wenn in 4 ein Zustand gezeigt ist, bei dem die Bedienungskoordinatenpunkte 54 in acht Spalten in der X-Richtung und neun Zeilen in der Y-Richtung angeordnet sind, versteht es sich außerdem, dass die Zahl der Spalten und Reihen beliebig entsprechend der Form des Touchpanels 10 gestaltet werden kann. Auch wenn in 4A zwischen benachbarten Bedienungskoordinatenpunkten 54 gestrichelte Linien dargestellt sind, können außerdem die gestrichelten Linien zusätzlich dargestellt werden, wenn mehrere Bedienungskoordinatenpunkte 54 (Bedienpositionen 52) angezeigt werden, oder die gestrichelten Linien werden gar nicht angezeigt. Alternativ können die mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 nicht lediglich in der Form einer Matrix angeordnet sein, sondern können auch beispielsweise in einer ungleichmäßigen Weise angeordnet sein.
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Wie in 4B gezeigt ist, zeigt die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 die Bedienpositionen 52, die der Nutzer antasten soll, sequentiell an den Bedienungskoordinatenpunkten 54 an, die in Form einer Matrix angeordnet sind. Bei der vorliegenden Ausführungsform liegt ein Anzeigebild der Bedienungspositionen 52 in Form eines kreuzförmigen Cursors (Zeigers) vor, und es ist möglich, den Nutzer dazu anzuhalten, auf einen zentralen Abschnitt des Cursors zu tasten (tippen). Selbstverständlich kann die Form, in welcher die Bedienposition 52 angezeigt wird, frei gewählt werden. Zusammen mit der Anzeige der Bedienposition 52 kann die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 auch Anleitungsinformationen anzeigen, um den Nutzer dazu anzuregen, einen Tastvorgang auf dem Touchpanel 10 durchzuführen.
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Verbunden mit der Einleitung der Implementierung des Untersuchungsmodus zeigt die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 außerdem die Bedienposition 52 in einem Eckbereich in der Matrixform an (an einem oberen linken Eckbereich in 4B (an dem Bedienungskoordinatenpunkt 54 A0)). Wenn ein Bedienvorgang (Detektionsposition 34) des Nutzers für die angezeigte Bedienposition 52 detektiert wird, wird die Bedienposition 52 um 1 (um eine Reihe) in der Y-Richtung verschoben und als nächstes an dem Bedienungskoordinatenpunkt 54 A1 angezeigt. Anschließend werden ähnliche Operationen wiederholt, so dass dann, wenn der Tastvorgang an dem Eckabschnitt (an dem Bedienungskoordinatenpunkt 54 A8) an dem anderen Ende der gleichen Spalte abgeschlossen ist, eine Bewegung zu einem Ende der benachbarten Spalte vorgenommen wird (zu dem Bedienungskoordinatenpunkt 54 B0), woraufhin die gleichen Vorgänge wiederholt werden. Dementsprechend wird die Bedienposition 52 an allen der eingestellten Bedienungskoordinatenpunkte 54 angezeigt, und der Nutzer wird dazu gebracht, dort Tastungen durchzuführen. Außerdem gibt die Bedienungspositionsanzeigesteuereinheit 42 während des Untersuchungsmodus Informationen über die Bedienpositionen 52 aus, die an der Detektionseinheit 44 angezeigt werden.
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Wenn die Bedienposition 52 angezeigt wird, muss außerdem die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 nicht notwendigerweise die Bedienungskoordinatenpunkte 54 anzeigen, die in Form einer Matrix angeordnet sind, oder kann umgekehrt die mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 im Hintergrund anzeigen. Alternativ kann die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 ohne Anzeige der Bedienposition 52 die mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 auf dem Touchpanel 10 anzeigen. Entsprechend der Anleitungsinformation kann der Nutzer dazu angeleitet werden, nacheinander auf die Bedienungskoordinatenpunkte 54 zu tasten.
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Außerdem ist es bevorzugt, dass die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 eine Resettaste 56 anzeigt, um es zu ermöglichen, Operationen erneut durchzuführen, wenn der Nutzer eine fehlerhafte Tastung durchführt. Das Zurücksetzen des Tastvorgangs kann auswählbar sein zwischen einem Prozess der Rückführung der Bedienposition 52 zu dem vorhergehenden Bedienungskoordinatenpunkt 54 mit Bezug auf den aktuell angezeigten Bedienungskoordinatenpunkt 54, und einem Prozess der Rückführung der Bedienposition 52 zum Anfang, so dass der Untersuchungsmodus noch einmal ganz von vorne durchgeführt wird.
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Die Detektionseinheit 44 der Untersuchungssteuereinheit 40 empfängt die Ausgabesignale auf der Basis von tatsächlichen Tastungen (Tastpositionen 32) des Nutzers mit Bezug auf die Bedienposition 52, die durch die Bedienungspositionsanzeigesteuereinheit 42 angezeigt werden. Die Detektionseinheit 44 erkennt die Ausgangssignale als Detektionspositionen 34. Wenn daher kein Fremdmaterial 100 zwischen dem Touchpanel 10 und der Schutzfolie 30 eingeklemmt ist, werden die Detektionspositionen 34 als die gleichen Positionen wie die angezeigten Bedienpositionen 52 detektiert. Wenn Fremdmaterial 100 zwischen dem Touchpanel 10 und der Schutzfolie 30 vorliegt, können Fälle auftreten, bei denen wie in 2B gezeigt die Detektionsposition 34 an der gleichen Position detektiert wird wie die Bedienposition 52, ohne durch das Fremdmaterial beeinflusst zu sein, sowie Fälle, bei denen wie in den 2C und 2D gezeigt, die Detektionsposition 34 an einer Position detektiert wird, die von der Bedienposition 52 abweicht.
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Beim Empfangen der Detektionspositionen 34 von dem Touchpanel 10 speichert die Detektionseinheit 44 die Detektionspositionen 34 in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 des Speichers 22 als digitalisierte Koordinateninformation für die X-Richtung und die Y-Richtung. Bei Ausführen des Untersuchungsmodus wird in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 automatisch eine Ergebnisdatenbank 60 (vgl. auch 6) generiert, in welcher die Ergebnisinformation registriert wird. Die Detektionspositionen 34 werden den Koordinateninformationen der Bedienpositionen 52 zugeordnet und in der Ergebnisdatenbank 60 gespeichert.
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Zum Zeitpunkt der Ausführung des Untersuchungsmodus werden außerdem die von der Timereinheit 26 gemessenen Datum und Zeit (Zeit) extrahiert und das Datum und die Zeit werden den Ergebnissen zugeordnet und in der Ergebnisdatenbank 60 gespeichert. Außerdem sammelt und speichert die Untersuchungssteuereinheit 40 bei jeder Ausführung des Untersuchungsmodus die Ergebnisdatenbank 60 in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50.
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Die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 der Untersuchungssteuereinheit 40 zeigt Lagebeziehungsinformationen 70, welche die Bedienpositionen 52 und die Detektionspositionen 34 (Ergebnisinformation) anzeigen, auf dem Touchpanel 10 an. Die Lagebeziehungsinformationen 70 sind Bildinformationen, welche den Nutzer in die Lage versetzen, die Bedienpositionen 52 und die Detektionspositionen 34 in vergleichbarer Weise optisch wahrzunehmen. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird in dem Fall, dass die Bedienposition 52 und die Detektionsposition 34 miteinander übereinstimmen, eine Punktnotation 72 hierfür vorgesehen. In dem Fall, dass die Bedienposition 52 und die Detektionsposition 34 nicht miteinander übereinstimmen (einander nicht entsprechen), wird eine Pfeilnotation 74 vorgesehen, bei welcher die Bedienposition 52 als der Startpunkt und die Detektionsposition 34 als der Endpunkt des Pfeils gewählt werden.
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Im Einzelnen zieht sich verbunden mit der Detektion der Detektionsposition 34 durch die Detektionseinheit 44 die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 auf die Ergebnisdatenbank 60 und bestimmt dadurch, ob die Bedienposition 52 und die Detektionsposition 34 übereinstimmen oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass sie nicht übereinstimmen, führt die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 außerdem einen Prozess zur Erzeugung der Pfeilnotationen 74 durch, bei welchem die Bedienposition 52 und die Detektionsposition 34 verbunden werden.
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Auf der Basis der Anzeige der Bedienposition 52 zum Zeitpunkt des Untersuchungsmodus wird dementsprechend dann, wenn die Tastvorgänge des Nutzers abgeschlossen sind, beispielsweise ein Bildschirm auf dem Touchpanel 10 angezeigt, wie er in 5 wiedergegeben ist. In 5 erstrecken sich die Pfeilnotationen 74 in einen Bereich, der von den Bedienungskoordinatenpunkten 54 von D1, D2, E1 und E2 umschlossen wird. Daher kann abgeschätzt werden, dass in diesem Bereich Fremdmaterial 100 vorliegt. Dem Bereich, in dem angenommen wird, dass das Fremdmaterial 100 vorliegt, kann eine festgelegte Farbe zugeordnet werden, die bei dem dargestellten Beispiel als Schraffur dargestellt ist. Dadurch ist der Nutzer in der Lage, die Detektionsgenauigkeit der Tastvorgänge auf dem Touchpanel 10 zu überprüfen, indem er optisch die Pfeilnotationen 74 und/oder die auf dem Touchpanel 10 angezeigte vorbestimmte Farbe erkennt.
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Es kann eine Konfiguration vorgesehen sein, bei welcher die Lagebeziehungsinformation 70 jedes Mal angezeigt wird, wenn eine Detektionsposition 34 detektiert wird, oder es kann eine Konfiguration vorgesehen sein, bei welcher die Lagebeziehungsinformation 70 kollektiv in einem Stadium angezeigt wird, bei dem die Tastvorgänge des Nutzers hinsichtlich aller Bedienungskoordinatenpunkte 54 (Bedienpositionen 52) abgeschlossen sind. Außerdem ist die Lagebeziehungsinformation 70 nicht besonders darauf beschränkt, in Form von Pfeilnotationen 74 angezeigt zu werden, und kann beispielsweise als Notation in Form einfacher Liniensegmente angezeigt werden. Außerdem kann die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 den angezeigten Inhalt der Lagebeziehungsinformation 70 entsprechend der Größe der Abweichung zwischen der Bedienposition 52 und der Detektionsposition 34 verändern. Beispielsweise kann eine Konfiguration vorgesehen sein, bei der sich die Displayfarbe in Abhängigkeit davon ändert, ob die Größe der Abweichung klein oder groß ist.
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Außerdem kann eine Konfiguration vorgesehen sein, bei welcher die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 auf dem Touchpanel 10 vergangene und aktuelle Ergebnisinformationen anzeigt, die in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 gespeichert sind. In diesem Fall kann die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 so konfiguriert sein, dass sie gleichzeitig in unterscheidbarer Weise auf dem Touchpanel 10 die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für vergangene Ergebnisse und die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für aktuelle Ergebnisse anzeigt. Beispielsweise können die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für vergangene Ergebnisse und die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für aktuelle Ergebnisse in unterschiedlichen Farben angezeigt werden.
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Alternativ kann eine Konfiguration vorgesehen sein, bei welcher die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für vergangene Ergebnisse und die Pfeilnotation 74 auf der Basis der Datenbank 60 für aktuelle Ergebnisse in zeitlich verschobener Weise anzeigt. Beispielsweise kann eine Anzeige sequentiell von den Pfeilnotationen 74 einer Datenbank 60 für die ältesten Ergebnisse, die in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 gespeichert ist, für jede der Pfeilnotationen 74 einer Datenbank 60 für alte Ergebnisse vorgenommen werden und am Ende können die Pfeilnotationen 74 der Datenbank 60 für die aktuellen Ergebnisse angezeigt werden. Gemäß diesem Merkmal ist es möglich, Änderungen der Lagebeziehungen zwischen den Bedienpositionen 52 und den Detektionspositionen 34 zu erkennen.
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Wie in 6 gezeigt ist, kann außerdem die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 so konfiguriert sein, dass sie eine Anzeige in Form einer Tabelle auf dem Touchpanel 10 liefert, wobei sie die Ergebnisdatenbank 60 nutzt, die in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 gespeichert ist.
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Als nächstes werden die Arbeitsweisen der Untersuchungsvorrichtung 12 mit dem oben beschriebenen Aufbau mit Bezug auf das Fließdiagramm gemäß 7 erläutert.
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Bei einem Normalbetrieb steuert die numerische Steuerung 14 die Arbeitsvorgänge der Werkzeugmaschine 18 auf der Basis von Operationen, die durch den Nutzer über das Touchpanel 10 vorgegeben werden. Außerdem implementiert die Untersuchungsvorrichtung 12 den Untersuchungsmodus, in welchem die Untersuchung des Touchpanels 10 aufgrund eines Befehls des Nutzers zum Zeitpunkt einer periodischen Wartung (beispielsweise in Abständen von einem Monat) oder bei Auftreten einer fehlerhaften Detektion des Touchpanels 10 durchgeführt wird.
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Wenn der Untersuchungsmodus gestartet wird, generiert die Untersuchungssteuereinheit 40 automatisch die Ergebnisdatenbank 60 als eine Ursprungseinstellung (Schritt S1). Die Ergebnisdatenbank 60 wird temporär in einem nicht dargestellten Puffer der Untersuchungssteuereinheit 40 gespeichert.
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Die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 liest Informationen der mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 aus dem Bedienungskoordinatenpunktspeicherbereich 43 aus und zeigt eine Bedienposition 52 auf dem Touchpanel 10 auf der Basis des Startpunktes (des Bedienungskoordinatenpunktes 54 A1) an (Schritt S2: Bedienpositionsanzeigeschritt). Auf der Basis der angezeigten Bedienposition 52 führt dementsprechend der Nutzer unter Verwendung seines oder ihres Fingers oder eines Taststiftes einen Tastvorgang an dem Touchpanel 10 aus. Mit anderen Worten wird eine Position, die der Bedienposition 52 überlagert ist, in geeigneter Weise mit der Spitze des Fingers oder des Taststiftes gepresst.
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In dem Untersuchungsmodus bestimmt außerdem die Detektionseinheit 44, ob ein Ausgabesignal der Detektionsposition 34 von dem Touchpanel 10 empfangen wurde oder nicht (Schritt S3). In dem Fall, dass kein Ausgabesignal der Detektionsposition 34 empfangen wurde (Schritt S3: NEIN), wird Schritt S3 wiederholt und die Überwachung des Ausgabesignals wird fortgeführt. Wenn andererseits ein Ausgabesignal von dem Touchpanel 10 empfangen wurde (Schritt S3: JA), detektiert die Detektionseinheit 44 diese Daten als eine Detektionsposition 34 (Schritt S4: Detektionsschritt), ordnet sie der von der Bedienpositionsanzeigesteuereinheit 42 empfangenen Bedienposition 52 zu und schreibt die zugeordnete Information in die Ergebnisdatenbank 60 des Puffers.
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Wenn die Detektion der Detektionsposition 34 von der Detektionseinheit 44 notifiziert wird, liest die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 die Ergebnisdatenbank 60 aus und generiert die Punktnotation 72 oder die Pfeilnotation 74 (Lagebeziehungsinformation 70) aus der Bedienposition 52 und der Detektionsposition 34 (Schritt S5). Wie oben diskutiert wurde, umfasst die Pfeilnotation 74 die Koordinateninformation der Bedienposition 52 und die Koordinateninformation der Detektionsposition 34 auf dem Touchpanel 10 und gibt den Zustand der Abweichung in Form eines Vektors an.
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Durch Ausgabe einer Pfeilnotation 74 an die Anzeigeeinheit 11 zeigt die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46 auf dem Touchpanel 10 die Pfeilnotation 74 an, in welcher der Startpunkt die Bedienposition 52 überlappt (Bedienungskoordinatenpunkt 54) (Schritt S6: Lagebeziehungsanzeigeschritt).
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Wenn Schritt S6 abgeschlossen ist, überprüft die Untersuchungssteuereinheit 40 außerdem, an welcher Position der mehreren Bedienungskoordinatenpunkte 54 die Bedienposition 52 angeordnet ist (Anzeigereihenfolgeninformation) und bestimmt, ob Tastvorgänge an allen Bedienungskoordinatenpunkten 54 abgeschlossen wurden oder nicht (Schritt S7). In dem Fall, dass ein Bedienungskoordinatenpunkt 54 vorliegt, für den noch kein Tastvorgang erfolgt ist (Schritt S7: NEIN), wird in Schritt S7 bestimmt, dass die Tastvorgänge noch nicht abgeschlossen sind, und die Routine kehrt zu Schritt S2 zurück. Dementsprechend wiederholt die Untersuchungssteuereinheit 40 die Prozesse der Schritte S2 bis S7. In dem Fall, dass alle Tastvorgänge erfolgt sind (Schritt S7: JA), wird dagegen in Schritt S7 bestimmt, dass die Tastvorgänge abgeschlossen sind, und die Routine schreitet fort zu Schritt S8.
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In einem Stadium, in welchem die Tastvorgänge abgeschlossen sind, werden außerdem alle Pfeilnotationen 74 zusammen mit allen Bedienungskoordinatenpunkten 54 auf dem Touchpanel 10 angezeigt. Indem der finale Zustand des Touchpanels 10 insgesamt betrachtet wird, ist der Nutzer in der Lage, eine Gesamttendenz der Abweichungen der Detektionspositionen 34 zu erfassen. Da Abweichungen der Detektionspositionen 34 an einer Mehrzahl von Bedienungskoordinatenpunkten 54 optisch in der Form von Vektoren wahrgenommen werden können, ist es insbesondere möglich, eine genaue Hypothese eines Bereichs aufzustellen, in welchem eine Auffälligkeit oder Anomalie (die Position von Fremdmaterial 100) auftritt.
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Außerdem wird in Schritt S8 ein Terminierungsprozess des Untersuchungsmodus implementiert. Beispielsweise fragt die Untersuchungssteuereinheit 40 den Nutzer nach einer Bestätigung des Abschlusses der Untersuchung und entfernt die Punktnotationen 72 und die Pfeilnotationen 74, die auf dem Touchpanel 10 angezeigt werden. Außerdem wird die Ergebnisdatenbank 60, die temporär in dem Puffer oder dergleichen gespeichert wurde, zusammen mit den Daten und Zeiten, die von der Timereinheit 26 gemessen wurden, in dem Ergebnisinformationsspeicherbereich 50 gespeichert. Dementsprechend geht die Untersuchungsvorrichtung 12 von der Untersuchung des Touchpanels 10 in den normalen Steuermodus über.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform eingeschränkt und verschiedene Modifikationen können daran im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden. Beispielsweise kann die numerische Steuerung 14 die Information in der Ergebnisdatenbank 60 nutzen und einen Prozess der Korrektur oder Kompensation einer Berührposition durchführen, wenn der Nutzer einen Tastvorgang während anderer Operationen als in dem Untersuchungsmodus durchführt.
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Wenn in diesem Fall der Nutzer auf die Bedienposition 52 drückt, wie es in 2C gezeigt ist, wirken die Druckkräfte sowohl auf das Fremdmaterial 100 als auch die Bedienposition 52 und ein Mittelpunkt zwischen diesen wird als Detektionsposition 34 detektiert. Es kann aber auch lediglich die Druckposition 36 des Fremdmaterials 100 detektiert werden, wie es in 2D gezeigt ist. Insbesondere kann während eines kurzen Zeitintervalls unmittelbar bevor sich der Finger 200 des Nutzers von der Schutzfolie 30 trennt (freigegeben wird), ohne dass irgendeine Druckkraft auf die Bedienposition 52 aufgebracht wird, immer noch eine Druckkraft allein durch das Fremdmaterial 100 aufgebracht werden (d. h. das Muster gemäß 2D). In einem Fall, in welchem die Detektionsposition 34 eine Änderung erfährt, wenn der Finger 200 von dem Touchpanel 10 entfernt wird (ein Übergang von dem Muster gemäß 2C zu dem Muster gemäß 2D tritt auf), wird nachfolgend die Detektionsposition 34 als eine Freigabezeitdetektionsposition 80 bezeichnet. In dem Fall, dass kein Fremdmaterial 100 eingeklemmt ist (oder wenn es keinen Einfluss von dem Fremdmaterial 100 gibt), stimmen außerdem die Detektionspositionen 34 und die Freigabezeitdetektionsposition 80 überein.
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Wie bei der in 8A gezeigten Modifikation kann die numerische Steuerung 13 (Untersuchungsvorrichtung 12) dazu ausgestaltet sein, die Freigabezeitdetektionsposition 80 während des Untersuchungsmodus zu detektieren, um die Freigabezeitdetektionsposition 80 auf dem Touchpanel 10 anzuzeigen. Beispielsweise detektiert die Detektionseinheit 44 eine Detektionsposition 34 während des Pressens entsprechend einem Tastvorgang des Nutzers. Die Detektionsposition 34 ist eine Zwischenposition 38 zwischen der Bedienposition 52 (Berührposition 32) und der Pressposition 36 des Fremdmaterials 100. Außerdem detektiert die Detektionseinheit 44 die Freigabezeitdetektionsposition 80 während eines festgelegten Zeitraums, in dem der Tastvorgang freigegeben oder beendet wird. Der Zeitraum, während dessen die Freigabezeitdetektionsposition 80 detektiert wird, kann vorab eingestellt werden, beispielsweise auf eine Dauer von 0,1 sec oder weniger, und alle Werte, die über diesen Zeitraum hinaus detektiert werden, können als Freigabezeitdetektionsposition 80 außer Acht gelassen werden. Dementsprechend ist es möglich, eine Bestimmung der Freigabezeitdetektionsposition 80 auszuschließen, wenn der Nutzer erneut den Tastvorgang durchführt.
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Wenn jeweils die Detektionsposition 34 und die Freigabezeitdetektionsposition 80 detektiert werden, assoziiert die Detektionseinheit 44 diese mit der Bedienposition 52 und speichert die so zugeordnete Information in der Ergebnisdatenbank 60.
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Auf der Basis der Bedienposition 52 (Bedienungskoordinatenpunkte 54), der Detektionspositionen 34 und der Freigabezeitdetektionspositionen 80 der Ergebnisdatenbank 60, kann außerdem die Lagebeziehungssteuereinheit 46 auf dem Touchpanel 10 die Lagebeziehungsinformation 70 anzeigen, wie es in 8A dargestellt ist. Im Einzelnen wird ähnlich wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform die erste Pfeilnotation 82 (erste Information) mit der Bedienposition 52 als einem Startpunkt und der Detektionsposition 34 als einem Endpunkt für jeden der Bedienungskoordinatenpunkte 54 angezeigt. In dem Fall, dass die Freigabezeitdetektionsposition 80 sich geändert hat, wird außerdem eine zweite Pfeilnotation 84 (zweite Information) mit der Detektionsposition 34 (oder der Bedienposition 52) als einem Startpunkt und der Freigabezeitdetektionsposition 80 als einem Endpunkt hinzugefügt. Die erste Pfeilnotation 82 und die zweite Pfeilnotation 84 werden vorzugsweise in voneinander unterschiedlichen Anzeigeformaten angezeigt, oder alternativ können sie zu unterschiedlichen Zeiten angezeigt werden. Außerdem ist in 8A die erste Pfeilnotation 82 durch eine durchgezogene Linie angezeigt, während die zweite Pfeilnotation 84 durch eine gestrichelte Linie angezeigt ist.
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Wie bei der in 8B gezeigten Modifikation kann außerdem eine Konfiguration vorgesehen sein, bei welcher die numerische Steuerung (Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit 46) die erste Pfeilnotation 82 nicht anzeigt, sondern stattdessen die Lagebeziehungsinformation 70 (zweite Pfeilnotation 84) anzeigt, welche die Lagebeziehung zwischen der Bedienposition 52 und der Freigabezeitdetektionsposition 80 anzeigt.
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Technische Überlegungen, die sich aus der oben beschriebenen Ausführungsform sowie aus deren Modifikation und deren anderer Modifikation erkennen lassen, werden nachfolgend beschrieben.
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Der erste Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt in der Untersuchungsvorrichtung (12) für das Touchpanel (10), die dazu ausgestaltet ist, das Touchpanel (10), welches auf der Anzeigeeinheit (11) vorgesehen ist, zu untersuchen, und umfasst die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit (42), die dazu ausgestaltet ist, auf der Anzeigeeinheit (11) eine Bedienposition (52) anzuzeigen, die durch einen Nutzer angetastet wird, die Detektionseinheit (44), die dazu ausgestaltet ist, auf der Basis eines Ausgabesignals des Touchpanels (10) eine Berührposition (32) zu detektieren, welche von einem Tastvorgang des Nutzers abhängt, und die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46), die dazu ausgestaltet ist, auf der Anzeigeeinheit (11) eine Lagebeziehungsinformation (70) anzuzeigen, welche auf der Basis der Berührposition (32), die durch die Detektionseinheit (44) detektiert wird, eine Lagebeziehung zwischen der Bedienposition (52) und einer Detektionsposition (34) anzeigt.
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Entsprechend der oben beschriebenen Konfiguration ist es mit der Untersuchungsvorrichtung (12) möglich, die Detektionsposition (34) des Touchpanels (10) einfach zu untersuchen und dem Nutzer Informationen über eine Abweichung der Detektionsposition (34) zur Verfügung zu stellen, wodurch es ermöglicht wird, einen durch Fremdmaterial (100) verursachten auffälligen Zustand zu erkennen. Auf der Basis der angezeigten Lagebeziehungsinformationen (70) wird der Nutzer insbesondere in die Lage versetzt, eine Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung der Berührposition (32) auf der Basis der Bedienposition (52) und der von dem Touchpanel (10) detektierten Detektionsposition (34) zu erkennen. Dementsprechend kann der Nutzer in geeigneter Weise bestimmen, ob er das Touchpanel (10) oder die Schutzfolie (30), welche das Touchpanel abdeckt, weiter benutzen soll oder deren Reparatur oder Austausch anstreben soll.
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Die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit (42) zeigt eine Mehrzahl von Bedienpositionen (52) an unterschiedlichen Positionen auf dem Touchpanel (10) an, und die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) zeigt die Lagebeziehungsinformationen (70) für jede der Bedienpositionen (52) an. Gemäß diesem Merkmal kann die Untersuchungsvorrichtung (12) den Nutzer mit einer Verteilung des abweichenden Zustands der Detektionsposition (34) versorgen. Der Nutzer kann somit Änderungen der mehreren Detektionspositionen (34) durch das Fremdmaterial (100) sehen.
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In dem Fall, dass die durch die Detektionseinheit (44) detektierte Detektionsposition (34) sich geändert hat, zeigt die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) eine Information (84) als die Lagebeziehungsinformation (70) an, die eine Lagebeziehung zwischen der Bedienposition (52) und der Detektionsposition (80) nach der Änderung anzeigt. Insbesondere ist diese Konfiguration die gleiche wie sie für die andere Modifikation beschrieben wurde. Gemäß diesem Merkmal wird die Anzeige der Lagebeziehungsinformation (70) auf dem Touchpanel (10) einfacher. Da die Detektionsposition (80) nach der Änderung das Vorliegen von Fremdmaterial (100) anzeigt, kann der Nutzer außerdem das Fremdmaterial (100) einfach erkennen.
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In dem Fall, dass sich die Detektionsposition (34), die durch die Detektionseinheit (44) detektiert wurde, geändert hat, zeigt die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) eine erste Information (82) als die Lagebeziehungsinformation (70) an, die eine Lagebeziehung zwischen der Bedienposition (52) und der Detektionsposition (34) vor der Änderung anzeigt, und eine zweite Information (84), die eine Lagebeziehung zwischen der Bedienposition (52) und der Detektionsposition (80) nach der Änderung anzeigt. Im Einzelnen ist diese Konfiguration die gleiche wie sie für die Modifikation beschrieben wurde. Gemäß diesem Merkmal kann die Untersuchungsvorrichtung (12) den Nutzer über eine durch Fremdmaterial (100) verursachte Änderung des abweichenden Zustands der Detektionsposition (34) informieren und ermöglicht es dem Nutzer, die Position des Fremdmaterials (100) in geeigneter Weise zu erkennen.
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Die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) bewirkt, dass sich die Anzeigeformate für die erste Information (82) und für die zweite Information (84) voneinander unterscheiden. Indem die erste Information (82) und die zweite Information (84) erkannt werden, wird der Nutzer dementsprechend in die Lage versetzt, die Änderung der Detektionsposition (34, 80) einfach zu erkennen.
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Die Untersuchungsvorrichtung (12) umfasst außerdem die Speichereinheit (22), die dazu ausgestaltet ist, Ergebnisinformationen (60), bei welchen die Bedienposition (52) der Detektionsposition (34) zugeordnet ist, zu speichern. Dementsprechend ist es möglich, verschiedene Informationen an den Nutzer auszugeben, indem die Ergebnisinformation (60) genutzt wird.
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Die Speichereinheit (22) speichert eine Zeit der Untersuchung in Zuordnung zu der Ergebnisinformation. Dementsprechend ist die Untersuchungsvorrichtung (12) in der Lage, eine Ergebnisinformation (60) einer in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchung mit einer Ergebnisinformation (60) einer zur aktuellen Zeit durchgeführten Untersuchung zu vergleichen.
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Die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) zeigt gleichzeitig und in einer unterscheidbaren Weise die Lagebeziehungsinformationen (70) auf der Basis der vergangenen Ergebnisinformation (60), die in der Speichereinheit (22) gespeichert ist, und die Lagebeziehungsinformation (70) auf der Basis der aktuellen Ergebnisinformation (60) an. Gemäß diesem Merkmal kann der Nutzer einfach vergangene und aktuelle Detektionspositionen (34) vergleichen.
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Die Lagebeziehungsanzeigesteuereinheit (46) zeigt in zeitlicher Reihenfolge und kontinuierlich die Lagebeziehungsinformation (70) auf der Basis von vergangenen Ergebnisinformationen (60), die in der Speichereinheit (22) gespeichert sind, und den Lagebeziehungsinformationen (70) auf der Basis aktueller Ergebnisinformationen (60) an. Hierdurch ist der Nutzer in der Lage, einen Übergang von den vergangenen zu den aktuellen Detektionspositionen (34) zu erkennen.
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Die Lagebeziehungsinformation (70) ist eine Pfeilnotation mit der Bedienposition (52) als einem Startpunkt und der Detektionsposition (34) als einem Endpunkt. Gemäß diesem Merkmal kann die Untersuchungsvorrichtung (12) es dem Nutzer gestatten, den abweichenden Zustand der Detektionsposition (34) in der Form eines Vektors einfach zu erkennen.
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Die Bedienpositionsanzeigesteuereinheit (42) stellt für das Touchpanel (10) vorab eine Mehrzahl von Bedienungskoordinatenpunkten (54) in der Form einer Matrix ein und zeigt die Bedienpositionen (52) in Einheiten der Bedienungskoordinatenpunkte (54). Gemäß diesem Merkmal ermöglicht die Untersuchungsvorrichtung (12) die gleichmäßige Implementierung des Tastvorgangs über das Touchpanel (10). Dadurch ist der Nutzer in der Lage, eine Verteilung des abweichenden Zustands einfach zu erkennen.
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Außerdem liegt der zweite Aspekt der vorliegenden Erfindung in dem Touchpanelinspektionsverfahren zur Untersuchung des Touchpanels (10), das an der Anzeigeeinheit (11) vorgesehen ist, umfassend den Bedienpositionsanzeigeschritt einer Anzeige der Bedienposition (52), die durch den Nutzer angetastet wird, auf der Anzeigeeinheit (11), den Detektionsschritt einer Detektion der Berührposition (32) in Abhängigkeit von dem Tastvorgang durch den Nutzer auf der Basis eines Ausgabesignals des Touchpanels (10), und den Lagebeziehungsanzeigeschritt der Anzeige der Lagebeziehungsinformation (70), welche die Lagebeziehung zwischen der Bedienposition (52) und der Detektionsposition (34) auf der Basis der in dem Detektionsschritt detektierten Berührposition (32) auf der Anzeigeeinheit (11) anzeigt.
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Gemäß diesem Merkmal ist es bei dem Untersuchungsverfahren für das Touchpanel (10) möglich, die Detektionsposition (34) des Touchpanels (10) einfach zu untersuchen und den Nutzer mit Informationen über eine Abweichung der Detektionsposition (34) zu versorgen, wodurch es dem Nutzer ermöglicht wird, einen durch Fremdmaterial (100) verursachten auffälligen Zustand zu erkennen.