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STAND
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Die Erfindung betrifft einen nachfüllbaren Futterspender für Vögel mit einem Behälter in Form eines Silos. Das eingefüllte Streufutter kann von den Vögeln aus den Entnahmeöffnungen herausgepickt werden.
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Derartige Vogelfutterspender werden in Gärten in den nahrungsarmen Wintermonaten aufgestellt oder aufgehängt, um Vögeln zusätzliches Futter bereitzustellen. Ein Hauptzweck ist es, dass es den Menschen Freude bereitet, den Vögeln beim Fressen zuzuschauen.
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Zudem ist es in der kalten Jahreszeit sinnvoll, verschiedenen Arten von Singvögeln auf ihrer Nahrungssuche zu unterstützen. Um den Nahrungsbedürfnissen der verschiedenen Vogelarten wie Körnerfressern, Weichfressern sowie Gemischtköstlern optimales Futter zu bieten, sind unterschiedliche Futtermischungen erhältlich. Ein Vogelfutterspender der mehrere Futterarten in geschützten Kammern getrennt bereithält, ist bereits durch
DE 298 15 889 bekannt.
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Futterspender werden in der Regel zum Schutz vor Katzen u. ä. in einer erhöhten Position aufgehängt oder aufgestellt. Zum Nachfüllen muß meistens der gesamte Futterspender von einer unzugänglichen Stelle abgenommen werden, was durch umliegende Zweige usw. nicht ganz einfach ist.
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Vogelfutterspender der vorstehend genannten Art sind in der Regel entweder zum Aufhängen z.B. an Ästen oder zum Aufstellen auf einer Stange, nicht jedoch für beide Möglichkeiten vorgesehen.
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Ein weiteres Problem bei aufgehängten Vogelfutterspendern ist häufig, dass die Aufhängevorrichtung durch eine Öffnung im Deckel führt, so dass dadurch Wasser in das Futtersilo eindringen kann, was zur Folge ein Aufweichen und Verklumpen des Futters hat. Ebenso ist das Auffüllen bei diesem Konstruktionsprinzip schwierig, da die Aufhängung im Weg ist.
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Die Erfindung folgt dem Ziel, die zuvor genannten Probleme zu lösen und Nachteile zu vermeiden. Sie besteht insbesondere darin:
- ... dass das Aufhängen und Abhängen des Futterspenders wesentlich vereinfacht wird, und der Futterspender mittels einer speziellen Arretierung fixiert wird,
- ... das Öffnen, Nachfüllen und Schließen gegenüber anderen Vogelfutterspendern wesentlich zu vereinfachen,
- ... dass der Vogelfutterspender mittels einer speziellen Halterung sowohl aufgehängt als auch mit einem bodenseitig angebrachten Ständer aufgestellt werden kann,
- ... den Vögeln dauerhaft trockenes und sauberes Futter in einer oder mehreren von einander getrennten Kammern auch unterschiedliche Futterarten bereitzustellen.
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Figurenliste
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- I einen Futterspender in der auf einer Stange befestigten, gebrauchsfertigen Version,
- II einen Futterspender in der aufgehängten, gebrauchsfertigen Version.
- A Futtersilo (oberes Teil)
- B Boden (unteres Teil)
- D Anflugstange
- E Aufhängung
- F Ständer / Erdspieß
- G Entnahmeöffnung mit Vorlagefläche
- III eine Explosionsdarstellung des Futterspenders in aufhängebarer Anordnung mit Halterung, oberem Teil (Futtersilo) und unterem Teil (Boden) mit Anflugstangen.
- A Futtersilo (oberes Teil)
- A1 Trennwand
- B Boden (unteres Teil)
- C Halterung
- D Anflugstange
- G Entnahmeöffnung mit Vorlagefläche
- K Kanal
- IV Detail der Futterausgabestelle, das die Vorlage bildet, mit Bohrung für die Anflugstange.
- G2 Bohrung für Anflugstange
- G3 Vorlagefläche
- V - VI Schnittdarstellung des Futterspenders in seiner aufhängbaren Anordnung
- A Futtersilo (oberes Teil)
- B Boden (unteres Teil)
- C Halterung
- C1, C2 Querbohrungen
- C3 Anschlag
- C4 Innengewinde
- D1 bewegliche Anflugstange
- G Entnahmeöffnung mit Vorlagefläche
- G2 Bohrung für Anflugstange
- K Kanal
- E Aufhängung mit Aussengewinde
- VII Schnittdarstellung des Futterspenders in seiner aufstellbaren Anordnung
- C Halterung
- C1, C2 Querbohrungen
- C3 Anschlag
- D1 bewegliche Anflugstange
- F Aufstellstange
- F1 Aussengewinde
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BESCHREIBUNG
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Fig. I , Fig. II
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Der nachfüllbare Futterspender für Vögel besteht im wesentlichen aus einem oberen Teil (Futtersilo) A, einem unteren Teil (Boden) B mit einer oder mehreren Öffnungen zur Entnahme des Futters G, sowie darunter angeordneten Anflugstangen D, einer Halterung zur Befestigung entweder mittels pendelnder Aufhängung E mittels Haken oder Öse und Seil an einem Ast oder dergleichen, oder mit einer fixen Erdstange F zur Befestigung auf dem Boden mit Erdspiess oder Fuß oder an einem Geländer oder ähnlichem mit einer Schraubzwinge oder Klemme.
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Fig. III
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Der nach unten offene Futtersilo A aus Kunststoff, kann mittels Zwischenwänden A1 in mehrere Kammern unterteilt sein. Der aufsteckbare Boden B ist bevorzugt aus natürlichem Kork oder ähnlichen Material. Am Außenrand liegen tunnelförmige Öffnungen. In diese Öffnungen eingesteckte Einsätze G aus Kunststoff führen von innen nach aussen, wo das Futter heraus gepickt werden kann. In diesen Einsätzen befinden sich Anflugstangen D, bevorzugt aus Holz.
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Halterung C dient sowohl der Aufhängung als auch der Aufstellung des Futterspenders. Sie wird durch den Kanal K im Behälter A sowie eine Bohrung im Boden B gesteckt.
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Fig. III, IV
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Die aus Kunstoff hergestellten Einsätze G schliessen zum einen herstellungstechnisch bedingte Durchbrüche im Boden B und ermöglichen zum anderen ein verbessertes Gleiten des Futters zu den Öffnungen.
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Sie bilden eine Vorlagefläche G3 zur Futterentnahme.
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In diesen Einsätzen befinden sich zudem waagrechte Bohrungen G2, in die die Anflugstangen eingesteckt werden.
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Fig. V, VI
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Die Halterung (Vorrichtung) C besitzt zwei waagrecht angeordnete seitliche durchgehende Bohrungen C1 und C2. Soll der Futterspender nach der Befüllung aufgehängt werden, so wird dieser von unten auf die Halterung C in Kanal K gesteckt. Dann wird die bewegliche Anflugstange D1 bis zum Anschlag hinein gedrückt, so dass diese durch die untere Bohrung C2 hindurch ragt und arretiert.
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Am einen Ende der Halterung C befindet sich eine scheibenförmige Verbreiterung, welche einen Anschlag C3 bildet und ein Durchrutschen des Stabes verhindert. Am selben Ende befindet sich ein konzentrisch angeordnetes Innengewinde C4 zur Befestigung eines Schraubhakens oder einer Öse zum Aufhängen des Futterspenders.
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Die Bohrung Im Boden (unteren Teil) B hat im unteren Bereich als Verdrehschutz einen rechteckigen Querschnitt, entsprechend ist auch die Halterung C geformt, so dass die Bohrung C1 oder C2 im Stab immer axial zu der waagrechten Bohrung C2 für den Landestange D1 angeordnet ist.
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Zum Nachfüllen kann die Halterung C an der Aufhängung hängen bleiben, und der Futterspender nach Herausziehen der Landestange D1 zum Befüllen abgenommen werden.
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Die Landestange D1 muss nicht zur Gänze, sondern kann auch nur ein Stück weit herausgezogen werden, bis sich die Verriegelung des Stabes in der Bohrung löst.
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Fig. VII
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Der Futterspender kann unter Verwendung der selben, oben beschriebenen Bauteile auch auf einer Aufstellstange F befestigt werden. Die Halterung C wird dafür mit dem Anschlag C3 nach unten, mit einem Stab F verschraubt.
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Der gefüllte Futterspender kann nun von oben auf den Stab C gesteckt werden, sodann befindet sich Bohrung C2 gegenüber Anflugstange D1, und kann damit durch deren Einschieben fixiert werden. Die Stange F kann entweder mit einer Spitze in den Boden gesteckt werden, oder mit einer Fußplatte oder einem Standfuß z.B. aus Beton aufgestellt werden. Es kann auch eine Klemmvorrichtung wie Schraubzwinge damit verbunden werden, um den Futterspender beispielsweise an einer Brüstung oder einem Geländer anzubringen.
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Füllvorgang: Der Futtersilo A wird mit der Öffnung nach oben aufgefüllt, dann wird der Boden B zum Verschliessen in einer Position aufgesteckt, dass die Öffnungen sich etwa gegenüber der Mitte der Kammern befinden. Zum Aufhängen oder Aufstecken wird der gesamte Futterspender umgedreht.
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In die durch die Trennwände getrennten Futterkammern können unterschiedliche Futtersorten eingefüllt werden.
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Zum Aufhängen wird der verschlossene Futterspender wieder auf die Halterung C gesteckt und die Anflugstange D1 zur Arretierung eingedrückt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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