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Die Erfindung betrifft einen handlichen, ergonomischen und kompakten Flaschenöffner zum bequemen und sicheren Öffnen und Schließen von Schraubverschlüssen verschiedener Ausführungen. Der Flaschenöffner ist insbesondere zum Öffnen und Schließen der festsitzenden Schraubverschlüsse von Getränkeflaschen wie beispielsweise Wasser- Saft-, Wein- und Schaumweinflaschen geeignet, welcher sowohl für die Profinutzer, gewerblich anwendbar, z.B. in der Gastronomie, normale Haushaltsanwendung, aber auch für die Nutzer mit weniger Körperkraft und mit weniger oder reduzierter motorischer Sensibilität geeignet. Der Flaschenöffner kann als Dekoration oder Kennzeichnung für eine bereits geöffnete Flasche auf der Flasche verbleiben und wahlweise an eine magnetische Oberfläche wie Kühlschranktür angeheftet wird.
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Unterschiedliche Flaschenöffner für Schraubverschlüsse sind im Handel und bekannt. Es gibt Flaschenöffner für Schraubverschlüsse aus hoch haftendenden Gummikappen oder Kunststoffkappen mit Rippen, welche auf Schraubverschlüsse gesteckt werden, so dass die Schraubverschlüsse dadurch eingeklemmt werden. Durch Drehen der Flaschenöffner werden die Schraubverschlüsse durch formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindung zwischen den Schraubverschlüssen und den Flaschenöffnern geöffnet. Bei solchen Flaschenöffnern fehlt die kraftverstärkende Klemmwirkung. Es gibt Flaschenöffner für Schraubverschlüsse mit zangen- und griffartigen Konstruktionen, mit denen die Schraubverschlüsse eingeklemmt werden. Durch Drehen der Flaschenöffner werden die Schraubverschlüsse durch die Hebelwirkung auf die Schraubverschlüsse geöffnet. Bei solchen Flaschenöffnern wird eine unsymmetrische Krafteinleitung zum Öffnen des Schraubverschlusses erzeugt, so dass eine entsprechende Gegenkraft über die Flasche eingebracht werden muss. Durch die lange und breite Form sind solche Flaschenöffner unhandlich und unpraktisch zu verstauen. Aus der
DE10 2014 210831B4 ,
DE 297 16 698 U1 ,
DE 4309508 A1 ,
DE 3830684 C1 ,
DE10 2008047061 A1 ,
DE 86 00 842 U1 und
US 2003/0061912A1 sind solche Flaschenöffner der eingängigen beschriebenen Art bekannt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen handlichen, ergonomischen und kompakten Flaschenöffner für Schraubverschlüsse zum bequemen, sicheren Öffnen und Schließen von Schraubverschlüssen zu entwickeln, der sich beim Aufsetzen des Flaschenöffners auf den Schraubverschluss ohne präzise Positionierung an die Größe des Schraubverschlusses automatisch anpasst; der ohne eine hebelartige Griffkonstruktion auskommt, wobei die Fingergelenke nur gering beansprucht werden; der mit geringem Kraftaufwand und hohem Bedienkomfort optimal gestaltet wird.
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Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
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Um den Nachteil der eingangs beschriebenen Art zu vermeiden und die Entwicklung eines handlichen, ergonomischen und kompakten Flaschenöffners für Schraubverschlüsse zu erreichen, ist es vorgesehen, dass der Flaschenöffner aus einem Gehäuse, einem Gehäusedeckel, mit mindestens zwei Magneten, sowie einer Anzahl von mindestens drei rotativ oszillierenden Kegeln, welche mit Drallrändelprofilierungen versehen sind, mit mindesten 3 Achsen, die in je einer vorgesehenen Bohrung des Gehäuses, des Gehäusedeckels und der Kegel, welche exzentrisch gebohrt sind, eingefügt sind, besteht.
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Die rotativ oszillierenden Kegel, welche mit Drallrändelprofilierungen und exzentrischen Bohrungen versehen sind, passen sich beim Aufsetzen des Flaschenöffners an den angebotenen Schraubverschlussdurchmesser automatisch an und beim leichten Drehen des Flaschenöffners klemmen den zum öffnenden Schraubverschluss ein. Beim weiteren Drehen des Flaschenöffners wird die Kraft durch das Gehäuse und den Gehäusedeckel über die Kegel in den zu öffnenden Schraubverschluss geleitet, wobei die Fingergelenke nur gering beansprucht werden durch die ergonomische Form, die Außenabmessungen und den geringen Kraftaufwand in Verbindung mit einem anfänglichen Formschluss, der durch die automatische Anpassung an die Größe des Schraubverschlusses entstanden ist und eine weitere bei der Drehung des Flaschenöffners entstandene sich selbst verstärkende kraftschlüssige Verbindung.
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Im Detail ist, dass die rotativ oszillierenden Kegel mit Drallrändelprofilierung versehen sind, dadurch die anfängliche formschlüssige Verbindung zielsicher durch das Drehen des Flaschenöffners in eine zuverlässige sich selbstverstärkende kraftschlüssige Verbindung übergeht und die Klemmwirkung auf den Schraubverschluss verstärkt wird, somit kann der Schraubverschluss mit einem geringen Kraftaufwand, auch Sektkorken bei hohem Bedienkomfort geöffnet und wieder verschlossen werden.
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Eine Aussparung im Innern des Gehäusedeckels ist vorgesehen, um eine erweiterte Aufnahme der verschiedenen Schraubverschlüsse zu ermöglichen.
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Im Hinblick auf den zusätzlichen Bedienkomfort ist die Oberfläche des Gehäuses mit mindestens drei konkaven Griffmulden und drei konvexen Oberflächen (ergonomisch und elegant) und mindestens zwei Magneten (praktisch) versehen, so dass der Flaschenöffner auch als Dekoration oder Kennzeichnung für eine bereits geöffnete Flasche auf der Flasche verbleiben und wahlweise an eine magnetische Oberfläche wie Kühlschranktür angeheftet werden kann.
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Mindestens drei Zentrierbohrungen im Gehäusedeckel und drei Zentrierzapfen im Gehäuse sind vorgesehen, um eine exakte Montage zu ermöglichen.
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Durch die vorteilhafte Erfindung des handlichen, ergonomischen und kompakten Flaschenöffners für Schraubverschlüsse werden folgende Eigenschaften ermöglicht:
- ein einfaches Aufsetzen des Flaschenöffners auf den Schraubverschluss ohne präzise Positionierung; die automatische Anpassung auf die Größe des Schraubverschlusses beim Aufsetzen des Flaschenöffners; das bequeme, sichere Auf.- und Zudrehen von Schraubverschlüssen in verschiedenen Ausführungen mit dem wenigen Kraftaufwand;
- Vollständiges Aufdrehen des Schraubverschlusses mittels des Flaschenöffners, wobei der Schraubverschluss in der Aufnahme des Flaschenöffners verbleibt und der Schraubverschluss nachfolgend mittels des Flaschenöffners zusammen mit dem Schraubverschluss auch wieder verschlossen werden kann; der Flaschenöffner kann als Dekoration oder Kennzeichnung für eine bereits geöffnete Flasche auf der Flasche verbleiben und wahlweise an eine magnetische Oberfläche wie Kühlschranktür angeheftet werden. Somit ist der handliche, ergonomische und kompakte Flaschenöffner für Schraubverschlüsse sowohl für die Profinutzer, gewerblich anwendbar, z.B. in der Gastronomie, normale Haushaltsanwendung, aber auch für die Nutzer mit weniger Körperkraft und mit weniger oder reduzierter motorischer Sensibilität geeignet.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der anhängenden Zeichnung hervor, welche an Hand der 1 und 2 erläutert werden. Es zeigen:
- 1: Schraubverschlussöffner Ansicht von unten in geschlossener Stellung
- 2: Schnittdarstellung des Schraubverschlussöffners mit Schraubverschluss; Flaschenteilstück
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Der Flaschenöffner (1) besteht aus einem Gehäuse (11), einem Gehäusedeckel (5) mit mindestens zwei Magneten (14), sowie einer Anzahl von mindestens drei rotativ oszillierenden Kegeln (6), welche mit Drallrändelprofilierungen (15) versehen sind, mit mindesten drei Achsen (8), die in je einer vorgesehenen Bohrung (18) des Gehäuses (11), Bohrung (7) des Gehäusedeckels (5) und exzentrischer Bohrung (12) der rotativ oszillierenden Kegel (6), welche exzentrisch gebohrt sind, eingefügt sind.
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Die rotativ oszillierenden Kegel (6), welche mit Drallrändelprofilierung (15) und exzentrischen Bohrungen (12) versehen sind, passen sich beim Aufsetzen des Flaschenöffners(1) an den angebotenen Schraubverschlussdurchmesser (19) automatisch an und beim leichten Drehen des Flaschenöffners (1), klemmen den zum öffnenden Schraubverschluss (2) ein. Beim weiteren Drehen des Flaschenöffners (1) wird die Kraft durch das Gehäuse (11) und den Gehäusedeckel (5) über die Kegel (6) in den zu öffnenden Schraubverschluss (2) geleitet, wobei die Fingergelenke nur gering beansprucht werden durch die ergonomische Form, die Außenabmessungen und den geringen Kraftaufwand in Verbindung mit einem anfänglichen Formschluss, der durch die automatische Anpassung an die Größe des Schraubverschlusses (2) entstanden ist und eine weitere bei der Drehung des Flaschenöffners (1) entstandene sich selbst verstärkende kraftschlüssige Verbindung.
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Im Detail ist, dass die rotativ oszillierenden Kegel (6) mit Drallrändelprofilierung (15) versehen sind und dadurch der Aufbau der anfänglichen formschlüssigen Verbindung zielsicher durch das Drehen des Flaschenöffners (1) in eine zuverlässige sich selbstverstärkende kraftschlüssige Verbindung übergeht und die Klemmwirkung auf den Schraubverschluss (2) verstärkt wird. Somit kann der Schraubverschluss (2) mit einem geringen Kraftaufwand, auch Sektkorken bei hohem Bedienkomfort geöffnet und wieder verschlossen werden. Eine Aussparung (22) im Innern des Gehäusedeckels ist vorgesehen, um weitere Aufnahme der verschiedenen Schraubverschlüsse zu ermöglichen.
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Im Hinblick auf den weiteren Bedienkomfort ist die Oberfläche des Gehäuses (11) mit mindestens drei konkaven Griffmulden (16) und drei konvexen Oberflächen (17) und mindestens zwei Magneten (14) versehen, so dass der Flaschenöffner (1) auch als Dekoration oder Kennzeichnung für eine bereits geöffnete Flasche (3) auf der Flasche (3) verbleiben und wahlweise an eine magnetische Oberfläche wie Kühlschranktür angeheftet werden kann.
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Mindestens drei Zentrierbohrungen (9) des Gehäusedeckels (11) und drei Zentrierzapfen (16) des Gehäuses (11) sind vorgesehen, um die exakte Montage zu ermöglichen.
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Durch die vorteilhafte Erfindung des handlichen, ergonomischen und kompakten Flaschenöffners (1) für Schraubverschlüsse (2) werden folgende Eigenschaften ermöglich: ein einfaches Aufsetzen des Flaschenöffners (1) auf den Schraubverschluss (2) ohne präzise Positionierung; die automatische Anpassung auf die Größe des Schraubverschlusses (2) beim Aufsetzen des Flaschenöffners (1); das bequeme, sichere Auf- und Zudrehen von Schraubverschlüssen (2) in verschiedenen Ausführungen mit dem wenigen Kraftaufwand; vollständiges Aufdrehen des Schraubverschlusses (2) mittels des Flaschenöffners (1), wobei der Schraubverschluss (2) in der Aufnahme (20) des Flaschenöffners (1) verbleibt und der Schraubverschluss (2) nachfolgend mittels des Flaschenöffners (1) zusammen mit dem Schraubverschluss (2) auch wieder verschlossen werden kann; der Flaschenöffner (1) kann als Dekoration oder Kennzeichnung für eine bereits geöffnete Flasche (3) auf der Flasche (3) verbleiben und wahlweise an eine magnetische Oberfläche wie Kühlschranktür angeheftet werden.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Flaschenöffner
- 2
- Schraubverschluss
- 3
- Flasche
- 4
- Drehrichtungspfeil
- 5
- Gehäusedeckel
- 6
- Rotativ oszillierende Kegel
- 7
- Bohrung
- 8
- Achse
- 9
- Zentrierbohrung
- 10
- Zentrierzapfen
- 11
- Gehäuse
- 12
- Exzentrische Bohrung
- 13
- Aussparung
- 14
- Magnet
- 15
- Drallrändelprofilierung
- 16
- Konkave Griffmulde
- 17
- Konvexe Oberfläche
- 18
- Bohrung
- 19
- Schraubverschlussdurchmesser
- 20
- Aufnahme
- 21
- Ballige Form
- 22
- Aussparung