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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gummianschlag, der eine von einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung getrennte Komponente ist und der zum Montieren an einem Anschlagteil ausgebildet ist, der das Verformungsausmaß der Schwingungsdämpfungsvorrichtung begrenzt.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Herkömmlich sind als Schwingungsdämpfungsvorrichtung beispielsweise ein Motorlager zum Stützen einer Leistungseinheit in einer schwingungsdämpfenden Weise, ein Karosserielager zum Stützen einer Kraftfahrzeugkarosserie in einer schwingungsdämpfenden Weise, ein Elementlager zum Verbinden einer Radaufhängungskomponente, die einen Radaufhängungsmechanismus bildet, mit einer Fahrzeughauptkarosserie in einer schwingungsdämpfenden Weise oder dergleichen bekannt. Eine solche Schwingungsdämpfungsvorrichtung nutzt manchmal einen Anschlagmechanismus mit dem Ziel des Beschränkens eines Verformungsausmaßes eines Gummilagers oder dergleichen, das die Schwingungsdämpfungsvorrichtung bildet, so dass das Ausmaß einer relativen Verschiebung eines Ziels für die Schwingungsdämpfungsverbindung begrenzt wird, oder dergleichen.
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Im Allgemeinen kann der Anschlagmechanismus mit Komponenten realisiert werden, die während eines Schwingungseintrags einer relativen Verschiebung unterliegen und in einer gedämpften Weise mittels eines Dämpfungsgummis gegenseitig in Anlage gelangen. Dabei könnte es bei dem Gummilager oder dergleichen, das die Schwingungsdämpfungsvorrichtung bildet, möglich sein, den Anschlagmechanismus integriert mit der Schwingungsdämpfungsvorrichtung selbst bereitzustellen, und zwar durch integriertes Formen des Lagergummis und des Dämpfungsgummis. In dem Fall, bei dem der Anschlagmechanismus integriert mit der Schwingungsdämpfungsvorrichtung bereitgestellt ist, kann die Richtung der Verformung der Schwingungsdämpfungsvorrichtung, auf die der Anschlagmechanismus wirkt, begrenzt sein, und es kann auch schwierig sein, die gewünschte Anschlagfunktion aufgrund einer Beschränkung des Materials, der Form, der Größe oder dergleichen des Dämpfungsgummis zu realisieren.
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Folglich wird ein Anschlagmechanismus vorgeschlagen, der einen Anschlagteil, der einer relativen Verschiebung während des Schwingungseintrags unterliegt und das Verformungsausmaß der Schwingungsdämpfungsvorrichtung durch eine Anlage begrenzt, und einen Gummianschlag umfasst, der an einem Abschnitt angeordnet ist, an dem der Anschlagteil anliegen soll, wobei der Gummianschlag eine von der Schwingungsdämpfungsvorrichtung getrennte Komponente ist. Beispielsweise offenbart die japanische ungeprüfte Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
JP H11-173370 A einen solchen Anschlagmechanismus.
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In dem Fall der Verwendung des Gummianschlags, der eine von der Schwingungsdämpfungsvorrichtung getrennte Komponente ist, auf diese Weise wird, wenn der Gummianschlag überlappt und an dem Anschlagteil, das an einem Halter oder dergleichen bereitgestellt ist, montiert wird, ein einfacheres Befestigungsverfahren als ein Vulkanisationsverbinden oder dergleichen erforderlich sein.
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Zum Erfüllen dieser Anforderung schlägt
JP H11-173370 A eine Befestigungsstruktur vor, in der ein Gummianschlag, der eine Lagenform aufweist, integriert mit einer Befestigungsvorwölbung bereitgestellt ist, die einen konischen Widerhakenteil umfasst, und die Befestigungsvorwölbung in ein Montageloch eingesetzt wird, das an dem Anschlagteil bereitgestellt ist, und dann der Widerhakenteil mit der hinteren Oberfläche des Anschlagteils zurückgehalten wird, so dass er in einem verriegelten Zustand befestigt wird.
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Dabei kann während des Ausübens einer großen Belastung auf die Schwingungsdämpfungsvorrichtung der Anschlaggummi nicht nur einer äußeren Kraft in der Richtung des Zusammendrückens ausgesetzt werden, sondern auch einer großen Kraft in der Richtung entlang der überlappten Fläche auf dem Anschlagteil oder dergleichen. Dies erfordert, dass der Anschlaggummi eine ausreichende Befestigungskraft bezüglich des Anschlagteils aufweist. Andererseits ist es bei der herkömmlichen Befestigungsstruktur des Gummianschlags, welche die Befestigungsvorwölbung nutzt, die in
JP H11-173370 A beschrieben ist, zum Erhöhen der Befestigungskraft bezüglich des Anschlagteils denkbar, den Außendurchmesser des konischen Widerhakenteils zu vergrößern, so dass die Rückhaltebreite an dem Anschlagteil vergrößert wird.
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Mit dem Anschlaggummi kann es jedoch dann, wenn der Außendurchmesser des Widerhakenteils vergrößert wird, um die Befestigungskraft an dem Anschlagteil zu verbessern, als Kompromiss schwierig sein, den Widerhakenteil in das Montageloch des Anschlagteils einzusetzen, wodurch das Problem einer Verschlechterung des Zusammenbauvermögens des Anschlagteils und somit der Produktivität während der Herstellung auftritt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist daher eine Aufgabe dieser Erfindung, eine neue Technologie für einen Gummianschlag bereitzustellen, der eine von einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung getrennte Komponente ist und auf einem Anschlagteil montiert werden soll und der eine Verbesserung bei der Befestigungskraft an dem Anschlagteil und ein gutes Zusammenbauvermögen bezüglich des Anschlagteils in einer kompatiblen Weise erreichen kann.
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Die vorstehende Aufgabe und/oder optionale Aufgaben dieser Erfindung können gemäß mindestens einer der folgenden bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung gelöst werden. Die folgenden bevorzugten Ausführungsformen und/oder Elemente, die in jeder bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet werden, können in jedweden optionalen Kombinationen verwendet werden.
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Die erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen Gummianschlag bereit, der zum Montieren auf einem Anschlagteil einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung ausgebildet ist, wobei der Anschlagteil zum Begrenzen eines Verformungsausmaßes der Schwingungsdämpfungsvorrichtung angepasst ist und ein Montageloch aufweist, wobei der Gummianschlag umfasst: einen Anschlaghauptkörper, der auf einer Anlagefläche des Anschlagteils überlappen soll; und mindestens einen Montageabschnitt, der von dem Anschlaghauptkörper zu einer Seite der Anlagefläche des Anschlagteils vorragt, wobei der Montageabschnitt zum Einsetzen in das Montageloch des Anschlagteils ausgebildet ist, wobei der Montageabschnitt eine Verengung, die innerhalb des Montagelochs positioniert werden soll, eine Vorwölbung zum Hindurchtreten durch das Montageloch und die zum Positionieren auf einer Seite einer hinteren Oberfläche des Anschlagteils vorragt, und ein Rastelement umfasst, das zwischen der Verengung und der Vorwölbung positioniert ist, wobei das Rastelement eine Außenumfangsoberfläche aufweist, die von der Vorwölbung in die Richtung der Verengung vergrößert und ausgebildet ist, mit der hinteren Oberfläche des Anschlagteils zurückgehalten zu werden, und das Rastelement mindestens einen ausgesparten Teil umfasst, wo der Außendurchmesser des Rastelements klein gemacht ist, wobei der ausgesparte Teil teilweise in der Umfangsrichtung des Rastelements bereitgestellt ist.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, kann das Rastelement, das mit der hinteren Oberfläche des Anschlagteils zurückgehalten wird, einfach einer elastischen Verformung in der Richtung der Durchmesserverengung aufgrund des ausgesparten Teils unterliegen. Daher ist es, während in einer vorteilhaften Weise die Betriebseffizienz beim Anbringen des Gummianschlags an dem Anschlagteil durch Einsetzen des Montageabschnitts, einschließlich des Rastelements, in das Montageloch des Anschlagteils beibehalten wird, möglich, eine Befestigungskraft des Gummianschlags an dem Anschlagteil durch Vergrößern des Außendurchmessers des Rastelements zum Vergrößern der Breitenabmessung des Zurückhaltens in der diametralen Richtung in Bezug auf die hintere Oberfläche des Anschlagteils ausreichend zu erhalten.
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Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem die Durchmesserabmessung eines unteren Teils des ausgesparten Teils des Rastelements nicht kleiner als die Durchmesserabmessung der Verengung ist.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, wird vermieden, dass die Durchmesserabmessung des Montageabschnitts aufgrund des ausgesparten Teils lokal vermindert wird. Daher wird auch, beispielsweise während des Zusammenbaus, insbesondere wenn der Montageabschnitt in das Montageloch eingesetzt wird oder wenn eine Zugkraft aufgrund der Wirkung der Anschlagbelastung auf den Montageabschnitt einwirkt, auch die Konzentration einer lokalen Spannung und Dehnung auf den Bildungsabschnitt des ausgesparten Teils verhindert, wodurch eine hervorragende Dauerbeständigkeit und ein hervorragendes Lastaufnahmevermögen realisiert werden.
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Eine dritte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß der ersten oder zweiten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem sich in der Längsrichtung des Montageabschnitts der ausgesparte Teil des Rastelements von einer verengungsseitigen Endfläche des Rastelements in der Längsrichtung des Montageabschnitts erstreckt und der ausgesparte Teil eine Länge aufweist, welche die Vorwölbung nicht erreicht.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, ist der ausgesparte Teil auf der Seite des großen Durchmessers (Verengungsseite) des Rastelements bereitgestellt, das so ausgebildet ist, dass es stark verformt wird, wenn der Montageabschnitt in das Montageloch eingesetzt ist, was eine Verformung einfach macht. Dies macht es noch einfacher, den Gummianschlag an dem Anschlagteil zu montieren. Da andererseits der ausgesparte Teil nicht an dem distalen Ende der Seite des kleinen Durchmessers (Vorwölbungsseite) des Rastelements bereitgestellt ist, werden die Festigkeit und die Dauerbeständigkeit des Rastelements nicht übermäßig vermindert.
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Eine vierte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß einer der ersten bis dritten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem der ausgesparte Teil des Rastelements eine Rillenform aufweist, die sich in der Längsrichtung des Montageabschnitts mit einer Querschnittsform erstreckt, die sich in die Richtung der Außenumfangsoberfläche des Rastelements erweitert.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, ist der ausgesparte Teil in einer erweiterten Form in der Richtung der Außenumfangsseite des Rastelements ausgebildet, wo das Verformungsausmaß hoch wird, wenn der Montageabschnitt in das Montageloch eingesetzt wird. Folglich wird das Verformen des Rastelements zum Zeitpunkt des Anbringens an den Anschlagteil leichter ermöglicht und das Bearbeitungsvermögen kann weiter verbessert werden. Der rillenförmige ausgesparte Teil kann bezüglich der axialen Richtung des Montageabschnitts oder dergleichen geneigt sein, dessen Querschnittsform kann sich in der Längsrichtung des Montageabschnitts ändern und der ausgesparte Teil kann teilweise oder diskontinuierlich bereitgestellt sein.
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Eine fünfte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß einer der ersten bis vierten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem der ausgesparte Teil des Rastelements so bereitgestellt ist, dass der ausgesparte Teil auf mindestens einer von gegenüberliegenden Seiten in einer Richtung orthogonal zu einer Richtung angeordnet ist, in der eine Hauptbelastung in einer planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers wirkt.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, kann der ausgesparte Teil des Rastelements an einer Position bereitgestellt werden, bei der es weniger wahrscheinlich ist, dass eine schwere Belastung ausgeübt wird. Dies ermöglicht es, effizienter zu verhindern, dass sich der Gummianschlag aufgrund einer zufälligen Verschiebung des Montageabschnitts von dem Montageloch von dem Anschlagteil löst, während das Zusammenbauvermögen mit dem Anschlagteil verbessert wird.
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Eine sechste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß der fünften bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem der mindestens eine ausgesparte Teil des Rastelements ein Paar von ausgesparten Teilen umfasst und die ausgesparten Teile auf den gegenüberliegenden Seiten in der Richtung orthogonal zu der Richtung angeordnet sind, in der die Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers wirkt.
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Eine siebte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß einer der ersten bis fünften bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem der mindestens eine Montageabschnitt ein Paar von Montageabschnitten umfasst, die auf gegenüberliegenden Seiten in einer Richtung angeordnet sind und einander gegenüberliegen, in der eine Hauptbelastung in einer planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers wirkt, und das Rastelement von jedem Montageabschnitt den ausgesparten Teil mit einer vorgegebenen Umfangsbreite auf einer Entsprechenden von Innenseiten der Montageabschnitte, die einander gegenüberliegen, umfasst.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, kann der Anschlaghauptkörper durch das Paar der Montageabschnitte gegen die ausgeübte Belastung effizient positioniert und gehalten werden und der ausgesparte Teil kann an dem Rastelement jedes Montageabschnitts an einer Position bereitgestellt werden, bei der es weniger wahrscheinlich ist, dass die schwere Belastung ausgeübt wird. Dadurch können eine hervorragende Befestigungskraft an dem Anschlagteil und ein gutes Zusammenbauvermögen in einer kompatiblen Weise effektiv realisiert werden.
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Eine achte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß einer der ersten bis siebten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem sich der Montageabschnitt entfernt von einer Position befindet, bei welcher der Anschlaghauptkörper so ausgebildet ist, dass er an der Schwingungsdämpfungsvorrichtung anliegt.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, wird eine direkte oder intensive Wirkung der Anschlagbelastung und eine damit zusammenhängende große Verformung in dem Grenzteil mit dem Montageabschnitt und dem Montageabschnitt selbst vermieden. Als Ergebnis kann ein stabiler Befestigungszustand an dem Anschlagteil durch den Montageabschnitt realisiert werden.
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Eine neunte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt den Gummianschlag gemäß einer der ersten bis achten bevorzugten Ausführungsform bereit, bei dem der Anschlaghauptkörper eine Mehrzahl von ausgesparten Rillen auf einer Oberfläche davon umfasst, wobei sich die ausgesparten Rillen in einer Richtung orthogonal zu einer Richtung erstrecken, in der eine Hauptbelastung in einer planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers wirkt.
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Gemäß dem Gummianschlag, der gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform strukturiert ist, wird die im Wesentlichen freie Oberfläche in dem Anschlaghauptkörper vergrößert, so dass die Anschlagdämpfungsleistung erhöht wird. Darüber hinaus kann in der Richtung, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers wirkt, die äußere Kraft, die auf den Montageabschnitt von dem Abschnitt übertragen wird, bei dem die Belastung ausgeübt wird, durch die Verformungswirkung der ausgesparten Rillen effizient vermindert werden, die auf der Oberfläche des Anschlaghauptkörpers bereitgestellt sind, wodurch die Stabilität und die Zuverlässigkeit des Befestigungszustands an dem Anschlagteil durch den Montageabschnitt verbessert werden.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es mit einem Gummianschlag, der eine von der Schwingungsdämpfungsvorrichtung getrennte Komponente ist und nachher an dem Anschlagteil montiert werden soll, möglich, die Befestigungskraft an dem Anschlagteil zu verbessern und ein gutes Zusammenbauvermögen in Bezug auf den Anschlagteil in einer kompatiblen Weise zu erreichen.
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Figurenliste
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Die vorstehenden und/oder andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von praktischen Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen entsprechende Bezugszeichen entsprechende Elemente bezeichnen und bei denen:
- 1 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Gummianschlag gemäß einer ersten praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem Zustand zeigt, bei dem er an einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung montiert ist;
- 2 eine Draufsicht des in der 1 gezeigten Gummianschlags in dem Zustand von vorne ist, bei dem er an der Schwingungsdämpfungsvorrichtung montiert ist;
- 3 eine perspektivische Ansicht des in der 1 gezeigten Gummianschlags in dem Zustand ist, in dem er an einem Halter der Schwingungsdämpfungsvorrichtung montiert ist;
- 4 eine Draufsicht des in der 3 gezeigten Gummianschlags in dem Zustand von vorne ist, in dem er an dem Halter der Schwingungsdämpfungsvorrichtung montiert ist;
- 5 eine isolierte perspektivische Ansicht des in der 1 gezeigten Gummianschlags ist;
- 6 eine Vorderansicht des in der 5 gezeigten Gummianschlags ist;
- 7 eine Draufsicht des in der 5 gezeigten Gummianschlags von oben ist;
- 8 eine Draufsicht des in der 5 gezeigten Gummianschlags von unten ist;
- 9 eine Seitenansicht des in der 5 gezeigten Gummianschlags ist;
- 10 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 10-10 von 6 ist;
- 11 eine vergrößerte Ansicht eines Hauptteils von 6 ist;
- 12 ein Graph ist, der zum Erläutern von Eigenschaften des in der 1 gezeigten Gummianschlags geeignet ist;
- 13 eine perspektivische Ansicht eines Gummianschlags gemäß einer zweiten praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entsprechend 5 ist;
- 14 eine Vorderansicht des in der 13 gezeigten Gummianschlags ist;
- 15 eine Ansicht des in der 13 gezeigten Gummianschlags von unten ist;
- 16 eine Seitenansicht des in der 13 gezeigten Gummianschlags ist;
- 17 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 17-17 von 14 ist; und
- 18 eine vergrößerte Ansicht eines Hauptteils von 14 ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachstehend werden praktische Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 und 2 zeigen einen Gummianschlag 10 gemäß einer ersten praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem Zustand, in dem er an einer Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 montiert ist. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform umfasst ein Motorlager, das eine Leistungseinheit in einer schwingungsdämpfenden Weise in Bezug auf eine Fahrzeugkarosserie in einem Kraftfahrzeug stützt, die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12. Eine solche Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 umfasst einen Anschlagmechanismus 14 zum Beschränken des Ausmaßes einer elastischen Verformung der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 in einer gedämpften Weise, wenn die Leistungseinheit in Bezug auf die Fahrzeugkarosserie relativ vertikal nach unten verschoben wird. Der Anschlagmechanismus 14 ist durch anliegende Teile ausgebildet, die zwischen dem ersten Halter 16, der auf der Seite der Leistungseinheit angebracht werden soll, und dem zweiten Halter 18, der auf der Seite der Fahrzeugkarosserie angebracht werden soll, so dass sie mit einem vorgegebenen Abstand in der vertikalen Richtung gegenüberliegen, bereitgestellt sind. Der Gummianschlag 10 ist so an einer Anlagefläche der anliegenden Teile montiert, dass der Stoß während des Anliegens des anliegenden Teils des Anschlagmechanismus 14 durch den Gummianschlag 10 gedämpft wird. In der folgenden Beschreibung bezieht sich als allgemeine Regel die vertikale Richtung auf die vertikale Richtung in der 2, die etwa mit der vertikalen Richtung in einem Zustand zusammenfällt, in dem sie an dem Fahrzeug montiert ist.
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Insbesondere wird zuerst die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12, an welcher der Gummianschlag 10 in der vorliegenden praktischen Ausführungsform montiert ist, kurz beschrieben. D.h., die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12, an welcher der Gummianschlag 10 montiert ist, ist nicht speziell beschränkt, jedoch wird in der vorliegenden praktischen Ausführungsform ein sogenanntes schüsselförmiges Gummilager verwendet. Insbesondere umfasst das Gummilager einen elastischen Gummihauptkörper 20, der im Allgemeinen eine Kegelstumpfform aufweist, und ein erstes Montageelement 22 ist mit dem Ende auf der Seite des kleinen Durchmessers verbunden, das sich auf der Oberseite in der Richtung von dessen Mittelachse befindet, während ein zweites Montageelement 24 mit dem Ende auf der Seite des großen Durchmessers verbunden ist, das sich auf der Unterseite in der Richtung der Mittelachse befindet.
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Insbesondere ist in der vorliegenden praktischen Ausführungsform das erste Montageelement 22 aus einem starren Material ausgebildet, das im Allgemeinen eine rechteckige Rahmenform aufweist, die aus Metall oder dergleichen hergestellt ist, und dessen zentrales Loch ist in der horizontalen Richtung geöffnet. Das erste Montageelement 22 ist so verbunden, dass es auf der Fläche des Endes mit kleinem Durchmesser des elastischen Gummihauptkörpers 20 überlappt. Das zweite Montageelement 24 ist aus einem starren Material ausgebildet, das im Allgemeinen eine runde Röhrenform oder eine mit einem Boden versehene runde Röhrenform aufweist, die aus Metall oder dergleichen hergestellt ist, und dessen zentrales Loch ist in der vertikalen Richtung orientiert. Das zweite Montageelement 24 ist so verbunden, dass es auf der Außenumfangsoberfläche des Endes auf der Seite mit großem Durchmesser des elastischen Gummihauptkörpers 20 überlappt. Durch diese Anordnung weist die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 eine Struktur auf, in welcher der elastische Gummihauptkörper 20 das erste Montageelement 22 und das zweite Montageelement 24, die so angeordnet sind, dass sie in der vertikalen Richtung, welche die Richtung des Ausübens der statischen Stützbelastung der Leistungseinheit ist, voneinander entfernt sind, elastisch verbindet.
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Ferner ist der erste Halter 16, der aus einem starren Material, wie z.B. einem Metall, hergestellt ist, mit dem ersten Montageelement 22 verbunden. Der erste Halter 16 umfasst einen Presssitzteil 26 mit einer im Allgemeinen rechteckigen Blockform und einen Befestigungsteil 28, der integriert mit der Seite des proximalen Endes des Presssitzteils 26 ausgebildet ist und Schraubenlöcher zum Befestigen auf der Seite der Leistungseinheit aufweist. Der erste Halter 16 wird durch Einpressen in das zentrale Loch des ersten Montageelements 22 von der Seite des distalen Endes des Presssitzteils 26 verbunden und der Befestigungsteil 28 ist so angeordnet, dass er von dem ersten Montageelement 22 auswärts vorragt.
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Ferner ist der zweite Halter 18 mit dem zweiten Montageelement 24 verbunden. Der zweite Halter 18 ist aus einem formgepressten Metall oder dergleichen ausgebildet und umfasst einen im Allgemeinen torförmigen Hauptkörperteil 30 und einen plattenförmigen Verankerungsteil 34, der mit dem Hauptkörperteil 30 durch Schweißen oder dergleichen verbunden worden ist, so dass er sich von einem oberen Plattenteil 32 nach hinten erstreckt. In dem torförmigen Innenraum des Hauptkörperteils 30 ist ein Montageteil 36 mit einer runden Röhrenform mit großem Durchmesser durch Schweißen oder dergleichen verbunden worden. Der Montageteil 36 ist so angeordnet, dass mit in der vertikalen Richtung ausgerichteter zentraler Achse die Abschnitte der Umfangswand, die in einer diametralen Richtung gegenüberliegen, durch Schweißen oder dergleichen mit jeweiligen gegenüberliegenden Schenkelteilen 38, 38, die den Hauptkörperteil 30 bilden, an den mittleren Abschnitten von gegenüberliegenden Schenkelteilen 38, 38 in der Höhenrichtung verbunden worden sind. Dadurch, dass das zweite Montageelement 24 durch Einpressen oder dergleichen mit dem Montageteil 36 verbunden worden ist, ist die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 koaxial mit dem Montageteil 36 angeordnet, wobei die zentrale Lagerachse auf die vertikale Richtung gerichtet ist, so dass sie feststehend an dem zweiten Halter 18 montiert ist.
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Die in der vorstehend beschriebenen Weise konstruierte Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 ist durch das erste Montageelement 22, das auf der Seite der Leistungseinheit des Kraftfahrzeugs mittels des ersten Halters 16 fixiert ist, und durch das zweite Montageelement 24, das auf der Karosserieseite des Kraftfahrzeugs mittels des zweiten Halters 18 fixiert ist, derart, dass die zentrale Lagerachse etwa mit der vertikalen Richtung zusammenfällt, montiert. In einem solchen montierten Zustand wird die statische verteilte Belastung der Leistungseinheit etwa in der Richtung der zentralen Lagerachse ausgeübt und zusammenwirkend mit den anderen Motorlagern bildet die Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 ein schwingungsdämpfendes Stützsystem der Leistungseinheit in Bezug auf die Fahrzeugkarosserie. In dem montierten Zustand wird aufgrund des Ausübens der statischen verteilten Belastung der Leistungseinheit der elastische Gummihauptkörper 20 der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 elastisch verformt, so dass das erste Montageelement 22 und das zweite Montageelement 24 dadurch positioniert werden, dass sie in der Annäherungsrichtung relativ verschoben werden.
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Ferner ist der zweite Halter 18 mit einem Anschlagteil 40 versehen, der sich auf der Seite der oberen Öffnung des Montageteils 36 befindet und sich auf dem Außenumfangsabschnitt des Montageteils 36 erstreckt. Der Anschlagteil 40 ist aus einem starren Material, wie z.B. einer Metallplatte, ausgebildet und weist eine flache Plattenform auf, die sich in der horizontalen Richtung etwa senkrecht zu der zentralen Lagerachse der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 erstreckt. Der Anschlagteil 40 ist so angeordnet, dass er die gegenüberliegenden linken und rechten Schenkelteile 38, 38 auf einer Öffnungsseite in der Vorne-hinten-Richtung des im Allgemeinen torförmigen Hauptkörperteils 30 des zweiten Halters 18 überspannt.
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Es ist akzeptabel, solange der Anschlagteil 40 eine näherungsweise flache starre Oberfläche auf der oberen Fläche aufweist, welche die Anlagefläche des Anschlagmechanismus 14 bildet, und die spezifische Form und Struktur sind nicht beschränkt. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform weist der Anschlagteil 40 eine näherungsweise flache Plattenform auf und überlappt auf der oberen Endfläche des Montageteils 36 des zweiten Halters 18 und wird von dieser gestützt. Ferner umfasst der Anschlagteil 40 Beine 42, 42, die integriert mit dessen gegenüberliegenden Abschnitten in der Längsrichtung, welche die Links-rechts-Richtung in den 2 und 4 ist, ausgebildet sind und sich nach unten erstrecken. Die Beine 42, 42 sind mit den jeweiligen gegenüberliegenden Schenkelteilen 38, 38 des zweiten Halters 18 verbunden, wodurch die Verstärkungs- und Stützfestigkeit in Bezug auf den Anschlagteil 40 verbessert werden.
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Oberhalb des Anschlagteils 40, der für den zweiten Halter 18 bereitgestellt ist, ist der proximale Endabschnitt des Presssitzteils 26 angeordnet, der von dem ersten Montageelement 22 des ersten Halters 16 zu der lateralen Seite vorragt. Demgemäß befindet sich eine horizontale obere Fläche 44 des Anschlagteils 40 gegenüber einer horizontalen unteren Fläche 46 des Presssitzteils 26 mit einem vorgegebenen Abstand in der vertikalen Richtung.
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Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Flächen 44, 46 des Anschlagteils 40 und dem ersten Halter 16 (Befestigungsteil 28) ändert sich durch eine elastische Verformung des elastischen Gummihauptkörpers 20 der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 aufgrund einer Schwingungsbelastung, die mit der Vorrichtung ausgeübt wird, die an dem Kraftfahrzeug montiert ist. Dann treffen beispielsweise während des Ausübens einer großen Stoßbelastung in der vertikalen Richtung, wenn das Kraftfahrzeug über eine Bodenwelle oder dergleichen fährt, die gegenüberliegenden Flächen des Anschlagteils 40 und des ersten Halters 16 (Befestigungsteil 28) aufeinander. Dies wird das Ausmaß der elastischen Verformung des elastischen Gummihauptkörpers 20 und somit das Ausmaß der relativen Verschiebung der Leistungseinheit in Bezug auf die Fahrzeugkarosserie in der vertikalen Richtung begrenzen, wodurch die Anschlagfunktion ausgeübt wird.
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Dabei ist der Gummianschlag 10 auf der Anlagefläche des Anschlagteils 40 und dem ersten Halter 16 (Befestigungsteil 28) mit dem Ziel angeordnet, zu verhindern, dass gegenüberliegende Flächen 44, 46 des Anschlagteils 40 und des ersten Halters 16 (Befestigungsteil 28) stark gegeneinander stoßen, so dass das Auftreten eines Stoßes, eines Geräuschs und einer Schwingung während der Anschlagwirkung vermindert wird.
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Die gegenüberliegende Fläche (Anlagefläche) 46 (untere Fläche 46) des ersten Halters 16 weist eine Links-rechts-Längsabmessung auf, die kleiner ist als diejenige der gegenüberliegenden Fläche (Anlagefläche) 44 (obere Fläche 44) des Anschlagteils 40, die den Anschlagmechanismus 14 bildet. Folglich liegt während einer relativen Verschiebung des Anschlagteils 40 und des ersten Halters 16 in der vertikalen Richtung die gegenüberliegende Fläche 46 des ersten Halters 16 nur an dem zentralen Abschnitt in Längsrichtung der gegenüberliegenden Fläche 44 des Anschlagteils 40 an. Wenn das Fahrzeug fährt, werden jedoch während des Ausübens einer großen Belastung in der vertikalen Richtung Belastungen in der Vorne-hinten-Richtung des Fahrzeugs aufgrund eines Beschleunigens oder Bremsens des Fahrzeugs oder dergleichen manchmal gleichzeitig in der Links-rechts-Richtung in der 2 ausgeübt. Sogar in einer solchen Situation weicht die gegenüberliegende Fläche 46 des ersten Halters 16 zu einer Seite von dem Zentrum in der Längsrichtung der gegenüberliegenden Fläche 44 des Anschlagteils 40 ab und liegt daran an, wodurch die Anschlagfunktion bereitgestellt wird.
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Wie es detailliert in den 5 bis 11 gezeigt ist, ist der Gummianschlag 10 der vorliegenden praktischen Ausführungsform mit einem Anschlaghauptkörper 48 mit einer im Allgemeinen flachen Plattenform oder Blockform mit einer vorgegebenen Dicke versehen. Der Anschlaghauptkörper 48 weist eine Form und eine Größe auf, die derart sind, dass er die obere Fläche 44 des Anschlagteils 40 im Wesentlichen vollständig mit einer konstanten Dicke bedecken kann. Das Material und die Dickenabmessung des Gummianschlags 10 können unter Berücksichtigung der erforderlichen Dämpfungseigenschaften und Dauerbeständigkeit unter Gebrauchsumgebungsbedingungen und dergleichen in einer geeigneten Weise eingestellt werden.
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Auf der oberen Oberfläche des Anschlaghauptkörpers 48 sind ausgesparte Rillen 50, die sich in einer Breitenrichtung erstrecken, die eine Richtung orthogonal zur Links-rechts-Längsrichtung (vertikale Richtung in der 7) ist, in einer Mehrzahl in einem vorgegebenen Abstand in der Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 bereitgestellt.
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Ferner umfasst der Gummianschlag 10 integriert die Montageabschnitte 52, die sich an gegenüberliegenden Abschnitten in der Links-rechts-Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 befinden und nach unten vorragen, wobei es sich um die hintere Oberflächenseite handelt. Die Montageabschnitte 52, 52 werden durch Montagelöcher 54 eingesetzt, die in den entsprechenden Stellen des Anschlagteils 40 ausgebildet sind, so dass der Gummianschlag 10 mit der Befestigungswirkung aufgrund des Zurückhaltens der Montageabschnitte 52, 52 in Bezug auf den Anschlagteil 40 feststehend an dem Anschlagteil 40 angebracht wird.
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D.h., jeder der Montageabschnitte 52 weist eine massive, allgemeine Stabform auf, die von der flachen hinteren Oberfläche des Anschlaghauptkörpers 48 im Allgemeinen stabförmig überall etwa senkrecht nach unten ragt. Wie es vorstehend beschrieben ist, kann in dem Anschlagmechanismus 14 der vorliegenden praktischen Ausführungsform zusätzlich zu einer Belastung, die in der vertikalen Richtung des Fahrzeugs ausgeübt wird, eine Belastung auch in der Links-rechts-Richtung in der 2 ausgeübt werden, welche die Vorne-hinten-Richtung des Fahrzeugs ist. Folglich fällt die Richtung, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 wirkt, mit der Längsrichtung zusammen, welche die Links-rechts-Richtung in der 2 ist. Das Paar von Montageabschnitten 52, 52 ist in einem Zustand bereitgestellt, in dem es in der Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 gegenüberliegt. Insbesondere befindet sich in der vorliegenden praktischen Ausführungsform das Paar von Montageabschnitten 52, 52 entfernt von der Position, bei welcher der Anschlaghauptkörper 48 so ausgebildet ist, dass er an der gegenüberliegenden Fläche 46 des ersten Halters 16 auswärts von den gegenüberliegenden Seiten in der Längsrichtung anliegt.
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Darüber hinaus umfasst der Montageabschnitt 52 eine Verengung 56, ein Rastelement 58 und eine Vorwölbung 60, die integriert nacheinander von dessen Seite des proximalen Endes nahe an dem Anschlaghauptkörper 48 zu dessen unteren vorragenden Seite des distalen Endes in der Längsrichtung (axialen Richtung) ausgebildet sind und voneinander verschiedene Formen und/oder Funktionen aufweisen.
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Bezüglich des Anschlagteils 40, der in der 6 durch die gestrichelte Linie gezeigt ist, wird die Vorwölbung 60 des Montageabschnitts 52 in die obere Öffnung des Montagelochs 54 des Anschlagteils 40 von der Seite des vorragenden distalen Endes eingesetzt. Dann wird die Vorwölbung 60, die unterhalb des Anschlagteils 40 vorragt, mit Fingern, einer Maschine oder dergleichen gegriffen und abwärts gezogen. Dadurch treten die Vorwölbung 60 und das Rastelement 58 des Montageabschnitts 52 durch das Montageloch 54 hindurch und werden herausgezogen, so dass sie unterhalb des Anschlagteils 40 positioniert werden. Ferner wird die Verengung 56 in das Montageloch 54 gezogen und innerhalb des Montagelochs 54 angeordnet. In diesem Zustand wird das obere Ende des Rastelements 58 durch die untere Öffnungsumfangskante des Montagelochs 54 an der hinteren Oberfläche des Anschlagteils 40 gegriffen und mit diesem zurückgehalten, wodurch verhindert wird, dass der Montageabschnitt 52 von dem Montageloch 54 aufwärts verschoben wird. Demgemäß wird die hintere Oberfläche des Anschlaghauptkörpers 48 näherungsweise in einem engen Kontakt mit der oberen Fläche 44 des Anschlagteils 40 überlappt gehalten.
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Dabei weist die Verengung 56 des Montageabschnitts 52 eine kurze Säulenform auf und erstreckt sich abwärts in der axialen Richtung und in der vorliegenden praktischen Ausführungsform erstreckt sich die Verengung 56 mit einem konstanten kreisförmigen Querschnitt. Es ist bevorzugt, dass der Außendurchmesser D1 der Verengung 56 etwa gleich dem oder kleiner eingestellt wird als der Innendurchmesser des Montagelochs 54, und dass die axiale Länge L der Verengung 56 etwa gleich der Dickenabmessung des Anschlagteils 40 eingestellt wird, nämlich der Längenabmessung des Montagelochs 54. Unter Berücksichtigung der Kompatibilität zwischen dem Einsetzvermögen des Montageabschnitts 52 und der Rückhaltewirkung des Rastelements 58 kann das Montageloch 54 des Anschlagteils 40 einen kleineren Durchmesser an der unteren Öffnung als an der oberen Öffnung aufweisen. Ferner kann unter Berücksichtigung der Form der Ausrundung am Umfang des oberen Endes der Verengung 56 die Ecke der Öffnungskante des oberen Endes des Montagelochs 54 abgeschrägt sein.
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Obwohl der Anschlagteil 40, der mit dem Montageloch 54 versehen ist, ein starres Material ist, ist die Verengung 56 ein elastischer Gummikörper und die Verengung 56 wird in der axialen Richtung gestreckt und in das Montageloch 54 eingesetzt. Folglich ist es selbst dann, wenn die Verengung 56 etwas dicker oder kürzer ist als das Montageloch 54, möglich, die Verengung 56 in das Montageloch 54 einzusetzen. Ferner kann dadurch, dass die Dicke der Verengung 56 gleich der Dicke des Montagelochs 54 oder geringfügig größer als diese gemacht wird, die Spalterzeugung innerhalb des Montagelochs 54 in dem montierten Zustand vermieden werden. Ferner kann dadurch, dass die Länge der Verengung 56 gleich der Länge des Montagelochs 54 oder geringfügig kürzer als diese gemacht wird, das obere Ende des Rastelements 58 gegen die hintere Oberfläche des Anschlagteils 40 gedrückt werden, so dass ein enges Anliegen im montierten Zustand bereitgestellt wird.
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Andererseits weist zum Erleichtern des Einsetzens der Vorwölbung 60 in das Montageloch 54 des Anschlagteils 40 die Vorwölbung 60 des Montageabschnitts 52 eine Stabform mit einer Außendurchmesserabmessung D2 auf, die kleiner ist als der Innendurchmesser des Montagelochs 54 und sich näherungsweise in der vertikalen Richtung erstreckt. Während die Vorwölbung 60 der vorliegenden praktischen Ausführungsform eine im Allgemeinen konstante Querschnittsform über die gesamte Länge aufweist, um eine lokale Spannungskonzentration zum Zeitpunkt des Ziehvorgangs zu vermeiden, weist nur das distale Ende der Vorwölbung 60 eine Kegelform auf, um den Einsetzvorgang in das Montageloch 54 zu erleichtern. Da jedoch die Vorwölbung 60 nach dem Anbringen unnötig ist, kann die Vorwölbung 60 auch nach dem Anbringen geschnitten werden. Folglich wäre es auch unter Berücksichtigung des Schneidbearbeitungsvermögens akzeptabel, eine geplante Schneidlinie bereitzustellen, die einen Teil mit einem kleinen Querschnitt lokal in der Längsrichtung umfasst.
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In der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist der Außendurchmesser D1 der Verengung 56 des Montageabschnitts 52 gleich dem Innendurchmesser des Montagelochs 54 eingestellt, während der Außendurchmesser D2 der Vorwölbung 60 kleiner eingestellt ist als der Innendurchmesser des Montagelochs 54. Demgemäß ist der Außendurchmesser D2 der Vorwölbung 60 um eine vorgegebene Abmessung kleiner als der Außendurchmesser D1 der Verengung 56.
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Das Rastelement 58, das zwischen der axial gegenüberliegenden Verengung 56 und der Vorwölbung 60 des Montageabschnitts 52 bereitgestellt ist, weist eine im Allgemeinen invertierte Kegelstumpfform auf, deren Durchmesser aufwärts dadurch vergrößert ist, dass sich die Außendurchmesserabmessung in der Richtung der zentralen Achse ändert. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist der Außendurchmesser des Abschnitts mit kleinem Durchmesser am unteren Ende des Rastelements 58 etwa gleich dem Außendurchmesser D2 der Vorwölbung 60, während der Außendurchmesser D3 des Abschnitts mit großem Durchmesser am oberen Ende des Rastelements 58 um eine vorgegebene Abmessung größer ist als der Außendurchmesser D1 der Verengung 56.
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D.h., mit dem Rastelement 58 der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist der Außendurchmesser des Abschnitts mit kleinem Durchmesser am unteren Ende kleiner als der Innendurchmesser des Montagelochs 54 des Anschlagteils 40, während der Außendurchmesser des Abschnitts mit großem Durchmesser am oberen Ende größer ist als der Innendurchmesser des Montagelochs 54. Mit diesem Aufbau kann während des Montagevorgangs, bei dem das Rastelement 58 in das Montageloch 54 eingesetzt wird, das Rastelement 58 einfach von dem Abschnitt mit kleinem Durchmesser her eingesetzt werden, während in dem montierten Zustand, in dem das Rastelement 58 durch das Montageloch 54 zu der Seite der hinteren Oberfläche des Anschlagteils 40 hindurchgetreten ist, der Abschnitt mit großem Durchmesser des Rastelements 58 durch die Öffnungsumfangskante des Montagelochs 54 gegriffen wird, so dass es weniger dazu neigt, aufwärts herauszugleiten.
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In der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist am Ende der Seite mit großem Durchmesser des Rastelements 58 mit der invertierten Kegelstumpfform ein röhrenförmiger Außenumfangsoberflächenteil 58a bereitgestellt, der sich für eine vorgegebene Länge in der axialen Richtung mit dem maximalen Außendurchmesser D3 erstreckt. Dies kann die Rückhaltekraft des Rastelements 58 in Bezug auf die untere Fläche des Anschlagteils 40 verbessem.
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Ferner ist ein ausgesparter Teil 62 so bereitgestellt, dass er sich auf die Außenumfangsoberfläche des Rastelements 58 des Montageabschnitts 52 öffnet, so dass die Außendurchmesserabmessung des Montageabschnitts 52 dort klein gemacht wird. Der ausgesparte Teil 62 der vorliegenden praktischen Ausführungsform weist einen V-förmigen Querschnitt auf, der sich auswärts in der radialen Richtung auf beide Seiten in der Umfangsrichtung erstreckt und eine Rillenform aufweist, die sich von dem oberen Ende des Rastelements 58 linear abwärts erstreckt.
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Ferner wird in dem ausgesparten Teil 62 die Durchmesserabmessung des unteren Teils, der am tiefsten ist, gleich der Außendurchmesserabmessung der Verengung 56 oder größer als diese eingestellt. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform erstreckt sich die tiefste Position des V-förmigen Querschnitts in dem ausgesparten Teil 62 in der axialen Richtung an einer radialen Position, die gleich der Außenumfangsoberfläche der Verengung 56 des Montageabschnitts 52 oder größer als diese ist. Mit diesem Aufbau wird selbst dann, wenn der ausgesparte Teil 62 bereitgestellt wird, verhindert, dass die Zugfestigkeit und die Dauerbeständigkeit des Rastelements 58 bezogen auf diejenigen der Verengung 56 vermindert werden. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform, wie sie in der 10 gezeigt ist, ist die Durchmesserabmessung d des tiefsten Abschnitts des V-förmigen Querschnitts des ausgesparten Teils 62 geringfügig größer als die Außendurchmesserabmessung D1 der Verengung 56 des Montageabschnitts 52.
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Darüber hinaus entspricht in der vorliegenden praktischen Ausführungsform, da die Durchmesserabmessung des unteren Teils des ausgesparten Teils 62 über die gesamte Länge in der vertikalen Richtung im Allgemeinen konstant ist, die Höhenabmessung von « beiden Seitenwänden in der Umfangsrichtung des ausgesparten Teils 62 (Tiefenabmessung des ausgesparten Teils 62) der Außendurchmesserabmessung des Rastelements 58. Insbesondere ist der ausgesparte Teil 62, der sich von dem oberen Ende des Rastelements 58 nach unten erstreckt, so ausgebildet, dass die Tiefenabmessung an dem oberen Ende des Rastelements 58 maximiert ist, und der ausgesparte Teil 62 den axial medialen Abschnitt des Rastelements 58 erreicht, wo der Außendurchmesser des Rastelements 58, der allmählich nach unten abnimmt, mit dem Außendurchmesser der Verengung 56 identisch wird. Folglich ist der ausgesparte Teil 62 nicht in dem unteren Endabschnitt des Rastelements 58 ausgebildet, so dass der ausgesparte Teil 62 nicht die Vorwölbung 60 erreicht.
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Ferner ist in der vorliegenden praktischen Ausführungsform ein solcher ausgesparter Teil 62 in Paaren bereitgestellt, die einander gegenüberliegend in einer diametralen Richtung auf dem Umfang des Rastelements 58 angeordnet sind. Diese ausgesparten Teile 62, 62 sind auf den gegenüberliegenden Seiten in der Richtung orthogonal zu der Links-rechts-Richtung in der 8 angeordnet, welche die Richtung ist, in der die Hauptbelastung in dem Anschlaghauptkörper 48 wirkt. D.h., in der 8 ist das Paar von ausgesparten Teilen 62, 62, die für jeden Montageabschnitt 52 bereitgestellt sind, auf gegenüberliegenden Seiten in der vertikalen Richtung in der 8 angeordnet.
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Mit dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten Gummianschlag 10 wird die Einfachheit der Verformung des Rastelements 58 durch den ausgesparten Teil 62 verbessert. Insbesondere da der ausgesparte Teil 62 in dem Abschnitt mit großem Durchmesser des Rastelements 58 bereitgestellt ist, ist eine Verformung einfach, bei welcher der Durchmesser des Abschnitts mit großem Durchmesser vermindert wird. Insbesondere findet in der vorliegenden praktischen Ausführungsform, da der ausgesparte Teil 62 eine Rillenform aufweist, die sich in der axialen Richtung mit einem im Allgemeinen V-förmigen Querschnitt erstreckt, der sich allmählich zu beiden Seiten in der Umfangsrichtung in der Richtung der Außenumfangsoberfläche erweitert, die elastische Verformung, bei welcher der Durchmesser des Rastelements 58 kleiner wird, dadurch einfacher statt, dass die Umfangsbreite des ausgesparten Teils 62 kleiner wird.
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Daher kann während des Einsetzens des Montageabschnitts 52 in das Montageloch 54 des Anschlagteils 40, so dass der Anschlaghauptkörper 48 auf der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 montiert wird, wenn das Rastelement 58 durch das Montageloch 54 hindurchtritt, der Durchmesser des Rastelements 58 durch die Innenumfangsoberfläche des Montagelochs 54 einfach vermindert werden. Dies ermöglicht ein einfaches Anbringen des Montageabschnitts 52 und somit des Gummianschlags 10 an dem Anschlagteil 40.
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Andererseits wird die Rückhaltekraft des Rastelements 58 gegen die Umfangskante der unteren Öffnung des Montagelochs 54 des Anschlagteils 40, mit anderen Worten, der Widerstand gegen eine Verschiebung des Montageabschnitts 52 oder die Befestigungskraft des Gummianschlags 10 in Bezug auf den Anschlagteil 40, aufgrund der Verformungssteifigkeit des Rastelements 58 in der axialen Richtung dadurch, dass die obere Endfläche des Rastelements 58 an der unteren Oberfläche des Anschlagteils 40 anliegt, auftreten.
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Dabei ist der ausgesparte Teil 62, der für das Rastelement 58 bereitgestellt ist, auf der Außenumfangsoberfläche des Rastelements 58 geöffnet und ist nicht auf der axialen Endfläche des Rastelements 58 geöffnet. Folglich ist die Verminderung der Verformungssteifigkeit in der axialen Richtung des Rastelements 58 aufgrund der Bereitstellung des ausgesparten Teils 62 für das Rastelement 58 kleiner als die Verminderung der Verformungssteifigkeit in der Richtung der Durchmesserverengung des Rastelements 58. Daher kann der Widerstand gegen eine Verschiebung des Rastelements 58 von dem Montageloch 54, nämlich die Befestigungskraft des Gummianschlags 10 in Bezug auf den Anschlagteil 40, ausreichend erhalten werden.
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Daher kann der vorstehend beschriebene Gummianschlag 10 eine Verbesserung der Befestigungskraft an dem Anschlagteil 40 und ein gutes Zusammenbauvermögen in Bezug auf den Anschlagteil 40 in einer kompatiblen Weise erreichen.
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In dem Zustand, in dem der Gummianschlag 10 an dem Kraftfahrzeug montiert ist, wird die äußere Kraft zum Ziehen des Rastelements 58 aus dem Montageloch 54 des Anschlagteils 40 auf den Anschlagteil 40 nicht als Kraft zum aufwärts Anheben des Anschlagteils 40 ausgeübt, sondern als die vorstehend genannte äußere Kraft, die in der Richtung ausgeübt wird, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 (Links-rechts-Richtung in der 2) wirkt. Wenn die äußere Kraft ausgeübt wird, gleitet das Rastelement 58 aus dem Montageloch 54 heraus, während es verformt und in der Richtung, in der das Rastelement 58 geneigt ist, verschoben wird. Dabei sind die Abschnitte, die an der Umfangskante der unteren Öffnung des Montagelochs 54 anliegen und damit effektiv zurückgehalten werden, von den oberen Endflächen des Rastelements 58 die gegenüberliegenden Abschnitte der linken und der rechten Seite in der 8, die in der Richtung angeordnet sind, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 wirkt. Die gegenüberliegenden Abschnitte der oberen und unteren Seite in der 8 sind orthogonal dazu und befinden sich etwa auf der Mittelachse der Neigung und tragen nur wenig zur Rückhaltewirkung bei.
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Bei dem Gummianschlag 10 der vorliegenden praktischen Ausführungsform sind die ausgesparten Teile 62 auf gegenüberliegenden Abschnitten der oberen und unteren Seite des Rastelements 58 bereitgestellt, die wenig zur Rückhaltewirkung beitragen. Dies ermöglicht das Erleichtern des Einsetz- und Zusammenbauvorgangs des Montageabschnitts 52 in das Montageloch 54 aufgrund des ausgesparten Teils 62 sowie das Minimieren einer Verschlechterung der Beständigkeit gegen eine Verschiebung wegen der Rückhaltewirkung durch das Rastelement 58 aufgrund der Bereitstellung des ausgesparten Teils 62. Demgemäß kann die Befestigungsfestigkeit des Gummianschlags 10 in Bezug auf den Anschlagteil 40 effizienter erhalten werden.
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Ferner sind bezüglich des Montageabschnitts 52, der die Struktur gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform aufweist, die den ausgesparten Teil 62 umfasst, der für das Rastelement 58 bereitgestellt ist, und bezüglich eines Montageabschnitts, der eine Struktur eines Vergleichsbeispiels aufweist, die ein Rastelement ohne einen ausgesparten Teil umfasst, Erwägungsergebnisse von jeder Eigenschaft, die durch die Erfinder aus den Ergebnissen von Experimenten und Untersuchungen abgeschätzt worden sind, durch einen Graphen in der 12 gezeigt. In dem Graphen zeigt die vertikale Achse die Zugkraft, die auf die Vorwölbung ausgeübt wird, die zum Anbringen des Montageabschnitts an dem Anschlagteil 40 durch Einpressen des Rastelements in den Anschlagteil 40, der das identische Montageloch 54 aufweist, erforderlich ist. Die horizontale Achse zeigt die Beständigkeit gegen eine Verschiebung, wobei es sich um die maximale Kraft zum Verhindern handelt, dass das Rastelement des Montageabschnitts von dem Montageloch 54 verschoben wird, wenn eine äußere Kraft, die in der Richtung ausgeübt wird, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 (Links-rechts-Richtung in der 2) wirkt, auf den Gummianschlag in dem an dem Anschlagteil 40 montierten Zustand ausgeübt wird. Die Abgrenzungseigenschaften als Ergebnis der Erwägung der Eigenschaften sind durch eine Gerade dargestellt. Wie es aus dem Graphen ersichtlich ist, kann für das Rastelement mit dem ausgesparten Teil die Zugkraft, die zum Einpressen des Rastelements erforderlich ist, verglichen mit dem Rastelement ohne den ausgesparten Teil vermindert werden, wenn der gleiche konstante Widerstand gegen eine Verschiebung bereitgestellt wird. Folglich ermöglicht der Gummianschlag 10 gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform das Erreichen eines guten Zusammenbauvermögens, während eine ausreichende Befestigungskraft des Gummianschlags 10 in Bezug auf den Anschlagteil 40 erhalten wird.
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Die Einstellung des Widerstands gegen eine Verschiebung kann beispielsweise durch Erhöhen der Außendurchmesserabmessung der Seite des großen Durchmessers des Rastelements 58 zum Vergrößern der Rückhalteoberfläche in Bezug auf die Umfangskante der unteren Öffnung des Montagelochs 54 oder durch Vermindern des Verjüngungswinkels der Außenumfangsoberfläche des Rastelements 58 zum Verbessern der Steifigkeit in der axialen Richtung oder dergleichen erreicht werden. Darüber hinaus kann die Neigung des Graphen der Geraden, der die Eigenschaften der bevorzugten Ausführungsform mit dem ausgesparten Teil gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform darstellt, durch Ändern der Form, der Größe und dergleichen des ausgesparten Teils 62 eingestellt werden.
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Ferner ist in dem Gummianschlag 10 der vorliegenden praktischen Ausführungsform der ausgesparte Teil 62 mit einer Länge ausgebildet, die nicht das untere Ende des Rastelements 58 erreicht und der ausgesparte Teil 62 ist in dem Rastelement 58 nicht nur teilweise in der Umfangsrichtung, sondern auch teilweise in der axialen Richtung bereitgestellt. Dieser Aufbau wird eine übermäßige Verschlechterung des Widerstands gegen eine Verschiebung aufgrund der Rückhaltewirkung des Rastelements 58 in Bezug auf den Anschlagteil 40 durch den ausgesparten Teil 62 effektiver verhindern, wodurch eine stabilere Beständigkeit gegen eine Verschiebung erhalten wird.
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Ferner ist in dem Gummianschlag 10 der vorliegenden praktischen Ausführungsform eine Mehrzahl der ausgesparten Rillen 50, die sich in der Breitenrichtung (der vertikalen Richtung in der 7) erstrecken, auf der oberen Oberfläche des Anschlaghauptkörpers 48 ausgebildet. Folglich werden die Federeigenschaften bei einer niedrigen Belastung weicher gemacht, wodurch die Dämpfungswirkung in dem anfänglichen Stadium des Anliegens in dem Anschlagmechanismus 14 verbessert wird. Insbesondere erstrecken sich in der vorliegenden praktischen Ausführungsform die ausgesparten Rillen 50 in der Richtung im Allgemeinen orthogonal zu der Richtung, in der eine Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 wirkt, welche die Richtung ist, in der die äußere Kraft zum Herausziehen des Montageabschnitts 52 aus dem Montageloch 54 wirkt. Daher wird die Verformungssteifigkeit des Anschlaghauptkörpers 48 in der Links-rechts- Längsrichtung durch die Mehrzahl von ausgesparten Rillen 50 vermindert, so dass die äußere Kraft vermindert wird, die auf den Montageabschnitt 52 von dem Abschnitt übertragen wird, bei dem die Belastung aufgrund des Anliegens des ersten Halters 16 an dem Anschlaghauptkörper 48 ausgeübt wird. Folglich kann auch die Stabilität des befestigten Zustands an dem Anschlagteil 40 durch den Montageabschnitt 52 verbessert werden.
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Die 13 bis 18 zeigen als nächstes einen Gummianschlag 70 als eine zweite praktische Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Gummianschlag 70 gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform kann durch Montieren an der Schwingungsdämpfungsvorrichtung 12 mit dem ersten und dem zweiten Halter 16, 18, die in der ersten praktischen Ausführungsform beispielhaft dargestellt ist, verwendet werden, so dass eine detaillierte Beschreibung des montierten Zustands durch eine Bezugnahme auf die erste praktische Ausführungsform weggelassen wird. Darüber hinaus weist der Gummianschlag 70 der vorliegenden praktischen Ausführungsform eine mit dem Gummianschlag 10 der ersten praktischen Ausführungsform gemeinsame Grundstruktur auf und stellt ein Beispiel für eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Rastelements dar. Zum Erleichtern des Verständnisses werden Elemente mit derselben Struktur wie bei dem Gummianschlag 10 der ersten praktischen Ausführungsform durch dieselben Bezugszeichen wie diejenigen der ersten praktischen Ausführungsform bezeichnet.
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Insbesondere umfasst der Gummianschlag 70 gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform ein Paar von vorragenden Montageabschnitten 72, 72, die auf gegenüberliegenden Seiten in der Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 angeordnet sind und einander gegenüberliegen, und das Paar von Montageabschnitten 72, 72 ist mit jeweiligen Rastelementen 74 versehen. Es sind ausgesparte Teile 76, 76 an den jeweiligen Innenseiten der Rastelemente 74, die einander gegenüberliegen, ausgebildet. D.h., die ausgesparten Teile 76, 76 der Rastelemente 74, 74 sind so geöffnet, dass sie in der Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 einander gegenüberliegen.
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Es sollte beachtet werden, dass die Form, die Größe und dergleichen des ausgesparten Teils 76 gemäß der erforderlichen Rückhaltekraft in Bezug auf den Anschlagteil 40 und der Einpresskraft in Bezug auf das Montageloch 54 in einer geeigneten Weise eingestellt werden können. In der vorliegenden praktischen Ausführungsform weist der ausgesparte Teil 76 eine breite Rillenform auf, die sich in der axialen Richtung des Rastelements 74 mit einer im Allgemeinen konstanten Umfangsbreitenabmessung erstreckt, welche die Breitenabmessung von mindestens 1/2, jedoch nicht größer als 3/4 des Umfangs des Rastelements 74 in der Umfangsrichtung ist. Die Tiefenabmessung des ausgesparten Teils 76 in der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist gleich der radialen Vorwölbungshöhe des Rastelements 74 von der Außenumfangsoberfläche der Verengung 56 zu dem Ende der Seite mit großem Durchmesser des Rastelements 74, und die Außenumfangsoberfläche der Verengung 56 erstreckt sich in der axialen Richtung mit derselben Ebene, die mit der Bodenfläche des ausgesparten Teils 76 identisch ist.
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Ferner ist der Außendurchmesser der Vorwölbung 60 kleiner als der Außendurchmesser der Verengung 56. Folglich erstreckt sich der ausgesparte Teil 76, der die Bodenfläche aufweist, die bezüglich der radialen Position mit der Bodenfläche der Verengung 56 identisch ist, von dem oberen Ende des Rastelements 74 zu dessen Mittelabschnitt nach unten, und zwar entsprechend wie der ausgesparte Teil 62 der ersten praktischen Ausführungsform, so dass die axiale Länge des ausgesparten Teils 76 kleiner ist als die axiale Länge des Rastelements 74.
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In dem vorstehend beschriebenen Gummianschlag 70 gemäß der vorliegenden praktischen Ausführungsform ist der ausgesparte Teil 76, der größer ist als derjenige der ersten praktischen Ausführungsform, in dem Rastelement 74 des Montageabschnitts 72 bereitgestellt. Ferner ist die Anlagefläche der Endfläche mit großem Durchmesser des Rastelements 74 des Montageabschnitts 72 gegen den Anschlagteil 40 im Wesentlichen nur der Abschnitt mit etwa der Hälfte eines Umfangs oder weniger, der sich auf der Außenseite in der Längsrichtung des Anschlaghauptkörpers 48 befindet.
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Folglich kann bei dem Gummianschlag 70 der vorliegenden praktischen Ausführungsform das Rastelement 74 und somit der Montageabschnitt 72 einfacher in das Montageloch 54 des Anschlagteils 40 eingesetzt werden. Andererseits ist die Anlagefläche des Rastelements 74 gegen den Anschlagteil 40 kleiner als diejenige der ersten praktischen Ausführungsform. Diese Anlagefläche ist jedoch an jeder Außenseite in der Links-rechts-Richtung in der 15 angeordnet, welche die Richtung ist, in der die Hauptbelastung in der planaren Richtung des Anschlaghauptkörpers 48 ausgeübt wird. Demgemäß kann der Widerstand gegen eine Verschiebung in Bezug auf die äußere Kraft, die das Rastelement 74 aus dem Montageloch 54 herauszieht, effizient erhalten werden.
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Daher kann gemäß dem Montageabschnitt 72 mit dem Rastelement 74, das mit dem ausgesparten Teil 76 versehen ist, der vorliegenden praktischen Ausführungsform aufgrund der Rückhaltewirkung des Rastelements 74 in Bezug auf den Anschlagteil 40, die zum Befestigen des Gummianschlags 70 an dem Anschlagteil 40 erforderlich ist, eine ausreichende Befestigungskraft erhalten werden, während das Vermögen zum Anbringen des Gummianschlags 70 an dem Anschlagteil 40 durch Einsetzen des Rastelements 74 in das Montageloch 54 weiter verbessert ist.
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Während die praktischen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorstehend detailliert beschrieben worden sind, soll die vorliegende Erfindung nicht so aufgefasst werden, dass sie auf die vorstehende spezifische Beschreibung beschränkt ist. Beispielsweise können die spezifischen Formen und Größen der ausgesparten Teile 62, 76, die für die Rastelemente 58, 74 bereitgestellt sind, gemäß den erforderlichen Eigenschaften in einer geeigneten Weise verändert werden. Ferner wäre es auch möglich, drei oder mehr ausgesparte Teile in der Umfangsrichtung des Rastelements bereitzustellen, und wenn eine Mehrzahl von ausgesparten Teilen bereitgestellt wird, können sie in voneinander verschiedenen Formen, Größen oder dergleichen hergestellt werden.
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Insbesondere ist in den vorstehend beschriebenen praktischen Ausführungsformen der ausgesparte Teil mit einer Querschnittsform, wie z.B. der Form des Buchstaben V, ausgebildet, die sich in der Umfangsrichtung zu der Außenumfangsoberfläche des Rastelements allmählich erweitert. Beispielsweise wäre es jedoch auch möglich, einen ausgesparten Teil einzusetzen, der sich in der axialen Richtung mit einer rechteckigen Rillenform erstreckt, die auf der Außenumfangsoberfläche geöffnet ist und eine im Allgemeinen konstante Umfangsbreite aufweist, oder der eine Halbmond-Querschnittsform aufweist, die durch Aussparen des Außenumfangsabschnitts des Rastelements in der Sehnenrichtung gebildet wird.
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Darüber hinaus sind die Formen der Rastelemente 58, 74, der Verengung 56, der Vorwölbung 60, usw., nicht auf die invertierte Kegelstumpfform oder die kreisförmige Stabform, wie es gezeigt ist, beschränkt. Es wäre auch möglich, eine geeignete Form der Außenumfangsoberfläche, wie z.B. ein Rechteck oder eine Ellipse, einzusetzen.
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Ferner sind die Position, die Größe, die Anzahl und dergleichen der Montageabschnitte 52, 72, die auf dem Anschlaghauptkörper 48 ausgebildet sind, in der vorliegenden Erfindung nicht beschränkt. Beispielsweise wenn die Breitenabmessung des Anschlaghauptkörpers 48 groß ist, könnten die Montageabschnitte nicht nur an den gegenüberliegenden Endabschnitten in der Längsrichtung bereitgestellt werden, wie dies in den vorstehenden praktischen Ausführungsformen der Fall ist, sondern gegebenenfalls auch an den Endabschnitten in der Breitenrichtung oder dergleichen. Es wäre auch möglich, eine Mehrzahl von Montageabschnitten an den gegenüberliegenden Endabschnitten in der Längsrichtung bereitzustellen.
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Darüber hinaus ist es selbstverständlich, dass die spezifische Form, Struktur und dergleichen der Schwingungsdämpfungsvorrichtung, des Halters und dergleichen, an denen der Gummianschlag gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht wird, nicht beschränkt sind. Beispielsweise wäre es auch akzeptabel, den Halter wegzulassen und den Anschlagteil direkt an dem Hauptkörper der Schwingungsdämpfungsvorrichtung, der Seite der Leistungseinheit, der Seite der Fahrzeugkarosserie oder dergleichen bereitzustellen.
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Es sollte auch beachtet werden, dass die vorliegende Erfindung mit verschiedenen Veränderungen, Modifizierungen und Verbesserungen ausgeführt werden kann, die für einen Fachmann ersichtlich sind, ohne von dem Wesen und dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP H11173370 A [0004, 0006, 0007]