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DE102018009303A1 - Vorrichtung zur Verhinderung der Beraubung an einem Geldautomaten - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung der Beraubung an einem Geldautomaten Download PDF

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Publication number
DE102018009303A1
DE102018009303A1 DE102018009303.5A DE102018009303A DE102018009303A1 DE 102018009303 A1 DE102018009303 A1 DE 102018009303A1 DE 102018009303 A DE102018009303 A DE 102018009303A DE 102018009303 A1 DE102018009303 A1 DE 102018009303A1
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DE
Germany
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banknotes
atm
acid
coins
mechanical stress
Prior art date
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DE102018009303.5A
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English (en)
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Anmelder Gleich
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F19/00Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
    • G07F19/20Automatic teller machines [ATMs]
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F19/00Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
    • G07F19/20Automatic teller machines [ATMs]
    • G07F19/207Surveillance aspects at ATMs

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schutz von Geldscheinen/Münzen in Geldautomaten und ist anwendbar im Finanzwesen, insbesondere bei Geldautomaten von Banken und Sparkassen, aber auch bei sonstigen Verkaufsautomaten mit Geldscheineinzug/ AusgabeDie Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass durch mechanische Beanspruchung ausgelöste Reaktionen die im Geldautomat vorhandenen Geldscheine zerstört werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schutz von Geldscheinen/Münzen in Geldautomaten und ist anwendbar im Finanzwesen, insbesondere bei Geldautomaten von Banken und Sparkassen, aber auch bei sonstigen Verkaufsautomaten mit Geld-Einzug.
  • Bekannt sind verschiedene Schutzmechanismen zur Markierung von Geldscheinen, beispielsweise durch Farben.
  • Hierbei werden Geldscheine beim versuchten Raub durch Einfärbung gekennzeichnet. Mit einer derartigen Kennzeichnung sollen die Scheine unbrauchbar gemacht werden. Die Scheine können trotzdem in die Hände der Räuber gelangen.
    Der Reiz, in deren Besitz zu kommen und zu versuchen, die Scheine doch zu entfärben, ist noch da, führt aber nur über Zerstörung der Geldautomaten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schutz von Zahlungsmitteln in Geldautomaten zu schaffen, welche von der Zerstörung der Geldautomaten abhalten und bei dem Versuch der Zerstörung oder des Abtransportes die Geldscheine/Münzen restlos zerstören, bzw. derart beschädigen dass sie unbrauchbar werden.
  • In der heutigen Zeit sind Geldautomaten, neben dem Bankgeschäft, vielseitig im Gebrauch: zum Erwerb der Fahrkarten, Parkzetteln usw.
  • Ziel bzw. die gestellte Aufgabe ist es, sämtliche Arten von Geldautomaten so auszustatten, dass es potenziellen Kriminellen unmöglich wird, an unbeschädigte Banknoten/Münzen heranzukommen, womit jegliche Versuche und Anstrengungen diesbezüglich uninteressant werden.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale in den Ansprüchen 1 und 8. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist die Effektivität und Zuverlässigkeit des Verfahrens, wobei durch chemische Einwirkung ausgelöste Reaktionen die im Geldautomat vorhandenen Geldscheine/Münzen zur Unkenntlichkeit zerstört werden. Die Zerstörung erfolgt durch chemische Zersetzung, beispielsweise durch eine Säure. Die Säure wird in einem zerstörbaren Glasbehälter über den in einer Geldkassette befindlichen Geldscheinen/Münzen angeordnet, und die Zerstörung des Glasbehälters wird durch mechanische Beanspruchung des Geldautomaten ausgelöst.
  • Eine weitere Möglichkeit Die Säure über die Zahlungsmittel zu bringen wird durch Betätigung von Sprühdüsen.
  • Die mechanische Beanspruchung des Glasbehälters wird durch Explosion im/ oder heftige Bewegungen des Geldautomaten ausgelöst, wobei der Glasbehälter derartig dimensioniert/angeordnet ist, dass die Zerstörung nur bei untypischer und/oder extremer mechanischer Belastung erfolgt.
  • Die Funktion der Zerstörungsbereitschaft in dem Geldautomaten ist aktivierbar und deaktivierbar.
  • „Geldautomat in die Luft gesprengt“ ist, über Medien, beinahe täglich zu vernehmen. Die Geldautomaten sind nicht nur in Bankfilialen im Gebrauch, sodass besonders der Ausfall von Automaten, die außerhalb aufgestellt sind, durch Zerstörung von Kriminellen, neben dem Geräteschaden für die Bank, der Nutzungsausfall auch für Kunden Unannehmlichkeiten bereitet.
    Die Kriminellen wollen an das Geld, das im Speicher des Automaten ist. Weil es schnell gehen muss, wird der Automat (der sicher mehr Wert ist als momentaner Geldbestand darin) oftmals durch Sprengung total zerstört. Dem wird mit vorliegender Erfindung für die Zukunft ein Ende gesetzt.
    Bei unsachgemäßem Hantieren am Geldautomaten, bei dem Versuch ihn aufzubrechen (Sprengen), wird der Verguss einer ätzenden Flüssigkeit ausgelöst, wodurch im Geldautomat befindliche Geldscheine/Münzen zu Brei zersetzt/angegriffen also vernichtet werden. Da beim Versuch, die Geldkassette gewaltsam zu öffnen, der Geldautomat sowieso drauf geht, wird die Zerstörung hiermit nun gewollt ausgelöst, womit gesichert wird, dass keine intakte Geldscheine/Münzen in falsche Hände gelangen.
  • Neben dem Sprengen wurden auch Versuche registriert, komplette Geräte aus der Bodenverankerung zu reißen.
    Durch die Zerstörung der Geldautomaten durch Kriminelle, bei versuchtem Geldraub, entsteht nicht nur der Sachschaden, sondern auch Nutzungsausfall, was auch für Kunden nicht gerade angenehm ist.
  • Der Geldbestand des jeweiligen Geldautomaten wird ständig in die Zentrale elektronisch übertragen. So ist der Bestand, auch in dem Moment des versuchten Überfalls, bekannt und registriert.
  • Um das Erbeuten des Geldes zu verhindern, werden Geldspeicher aller Automaten auf eine bestimmte Art und Weise so präpariert, dass bei Versuchen, den Automaten gewaltsam aufzubrechen, eine stark ätzende Säure den Geldspeicher überschwemmt/besprüht und alle darin befindlichen Geldscheine/Münzen durch Zersetzung/Verätzung total vernichtet/beschädigt werden. So kommen Räuber garantiert nicht an das intakte Geld heran.
  • Der Geldbestand des jeweiligen Automaten wird nach jeder regulären Abhebung zentral registriert, so entsteht bei der Vernichtung von Banknoten für die Bank, abgesehen vom demolierten Automaten und Gebäudeschäden, nur Schaden der Herstellung von Ersatz-Banknoten.
    Nach ersten, erfolglosen Einbruchsversuchen würde sich sehr schnell die Einsicht gebildet haben, dass Risiko und Aufwand dieser kriminellen Handlungen, an das Geld heranzukommen, wertlos sind, da Aussicht auf Erfolg gleich Null ist.
    Das würde sich in den Kreisen unweigerlich herumsprechen; Einbruchsversuche würden aufhören, so sind Kosten für die Umrüstung aller Geldautomaten, gut angelegtes Geld.
  • Hinzu kommt, dass sämtlicher Aufwand des Aufräumens, kriminaltechnische Untersuchungen usw. nach den Einbruchsversuchen entfällt.
  • Geldautomaten könnten, da gesichert, in größeren Stückzahlen auch an entlegeneren Plätzen aufgestellt werden. Dieses System der Geldsicherung kann auch an Geldboxen angewandt werden, die für Geldtransporte von z. B. Kaufhäusern in die Banken üblich sind. Hierbei sind Transport-Kassetten durch am Fahrzeugrahmen fest verankerten Schließzapfen mit geeignetem AUF/ ZU Verschluss gesichert. Der Verschluss aktiviert (bei unsachgemäßer Entnahme des Geldbehälters auch den Ausfluss/Versprühen der ätzenden Flüssigkeit.
  • Die Erfindung soll nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • Im Detail ist der Kern der Erfindung ein Behälter oder eine Schale hergestellt aus Sicherheitsglas. Der Behälter bzw. die Schale (über die Geld positioniert) wird von oben mit einer hängenden säureresistenten Platte dicht verschlossen und ringsherum mit von oben hängenden Krallen an den Unterkanten sicher befestigt.
  • Die Variante mit der Sprühdüse wird (aus unter Druck stehendem ebenfalls säureresistentem Behälter) durch die Explosion und auch durch zu heftiges Bewegen des Automaten beim Heraus reißen und Verladen aktiviert.
  • Durch die Explosion und auch durch zu heftiges Bewegen des Automaten beim Herausreißen und Verladen soll die Schale bzw. der Behälter in winzig kleine Stückchen zerbrechen, wobei die ätzende Flüssigkeit sich schlagartig über die Scheine/Münzen ausgießt. Die ausreichende Menge der Säure sorgt für totale Zersetzung der Geldscheine, bzw. bis Unkenntlichkeit angeätzte Münzstücke.
  • In Weiterbildung der Konstruktion soll auf eine geeignete Art und Weise, z. B. (beim Abreißen des Kommunikationskabels) die Zündung einer gewollten Explosion aktiviert werden, die das Zerbersten der Glasschale auslösen soll, bzw. die Sprühdüsen aktivieren.
  • Die Größe bzw. Inhaltsmenge der Schale wird von Fall zu Fall dem jeweiligen Modell des Geldautomaten angepasst.
  • Da die Konstruktion einfach ist, wird das Nachrüsten dementsprechend auch preiswert und erschwinglich sein.
  • Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die hier dargestellten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist es möglich, durch Variation und Kombination der genannten Merkmale weitere Ausführungsvarianten der Erfindung zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Schutz von Zahlungsmitteln Geldscheinen und Münzen in Geldautomaten, dadurch gekennzeichnet, dass durch mechanische Beanspruchung ausgelöste Reaktionen die im Geldautomat vorhandenen Geldscheine/Münzen zerstört werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstörung durch chemische Zersetzung erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die chemische Zersetzung durch eine Säure erfolgt.
  4. Verfahren nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säure in einem zerstörbaren Glasbehälter über den in einer Geldkassette befindlichen Geldscheinen/Münzen angeordnet wird.
  5. Verfahren nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstörung des Glasbehälters durch mechanische Beanspruchung des Geldautomaten ausgelöst wird.
  6. Verfahren nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Beanspruchung durch Explosion oder heftige Bewegungen des Geldautomaten ausgelöst wird und der Glasbehälter derartig dimensioniert ist, dass die Zerstörung nur bei untypischer und/oder extremer mechanischer Belastung erfolgt.
  7. Verfahren nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktion der Zerstörungsbereitschaft aktivierbar und deaktivierbar ist.
  8. Vorrichtung zum Schutz von Geldscheinen/Münzen in Geldautomaten, dadurch gekennzeichnet, dass über einer im Geldautomaten befindlichen Geldkassette ein durch mechanische Beanspruchung zerstörbarer Behälter mit einer das Material der Geldscheine zersetzenden Flüssigkeit angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit eine Säure ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Geldkassette aus säurefestem Material besteht oder eine säurefeste Innenbeschichtung aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024001964B3 (de) 2024-06-18 2025-11-06 Uphill Projects GmbH Robotergestützte Sicherheitszelle für Geldautomaten
DE102024118225A1 (de) * 2024-06-27 2025-12-31 Johannes Rudi Pick Geldterminal und Geldübergabeverfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024001964B3 (de) 2024-06-18 2025-11-06 Uphill Projects GmbH Robotergestützte Sicherheitszelle für Geldautomaten
WO2025261547A1 (de) 2024-06-18 2025-12-26 Uphill Projects GmbH Robotergestützte sicherheitszelle für geldautomaten
DE102024118225A1 (de) * 2024-06-27 2025-12-31 Johannes Rudi Pick Geldterminal und Geldübergabeverfahren

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