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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Regner mit Zeitschaltuhr und insbesondere ein innovatives Verfahren und einen innovativen Aufbau zur Beseitigung von Strömungskanalverstopfungen für Regner mit Zeitschaltuhr.
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Stand der Technik
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In der vorliegenden Erfindung ist unter „Regner mit Zeitschaltuhr“ eine Steuervorrichtung zu verstehen, die häufig in Umgebungen montiert und eingesetzt wird, in denen eine Beregnung bzw. Bewässerung oder eine Kühlung erforderlich ist, wie z. B. Obstgärten, Golfplätze, Parks oder Bauten mit Blechdächern.
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Die Funktion von Regnern mit Zeitschaltuhr besteht darin, bei der Einstellung folgende Werte zu steuern: wie oft ein spezifischer Regner eine Beregnung durchführt und wie lange jede Bewässerungszeit dauert. Die Merkmale seines entsprechenden Aufbaus und seiner entsprechenden Gestaltung bestehen darin, dem Benutzer eine Einstellungsschnittstelle bereitzustellen, wobei ferner ein Mikroprozessor den Betriebszustand und den Ein- und Ausschaltzustand von Motor und Übersetzungsgetriebe gemäß dem über die Einstellungsschnittstelle eingestellten Wert steuern kann, um den Ein- und Ausschaltzustand beim Drehvorgang eines Wassersteuerventils steuern zu können und somit die Funktion der zeitgesteuerten Bewässerung zu gewährleisten.
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Die praktische Anwendungserfahrung mit dem herkömmlichen Regner mit Zeitschaltuhr zeigt, dass noch folgende Probleme und Mängel bestehen: Da sich möglicherweise zu viel Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper ansammeln, kann beim Drehvorgang eines Wassersteuerventils sich das Wassersteuerventil, wenn es nicht in die vollständig geöffnete oder vollständig geschlossene Position gedreht wird, im Prozess des Ein- und Ausschaltens verklemmen und nicht normal weiterarbeiten. Wenn dies geschieht, ist jedoch der Manager oft nicht zur Stelle und kann daher die Situation nicht sofort erkennen und darauf reagieren, wodurch der Motor des Regners mit Zeitschaltuhr aufgrund einer durch Überlastung verursachten Überhitzung abbrennt oder ferner beim Wassersteuerventil dadurch, dass der Dichtring zu großer Reibung ausgesetzt ist, Probleme wie Wasserleckage, Verklemmung oder Schäden auftreten, was die Nachteile einer verkürzten Lebensdauer und schlechten Haltbarkeit des Regners mit Zeitschaltuhr hat.
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Aufgabe der Erfindung
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Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und einen Aufbau zur Beseitigung von Strömungskanalverstopfungen für Regner mit Zeitschaltuhr bereitzustellen. Das zu lösende technische Problem besteht darin, wie eine innovative, optimalere und praktischere Technik zur Beseitigung von Strömungskanalverstopfungen für Regner mit Zeitschaltuhr entwickelt werden kann. Der Regner mit Zeitschaltuhr umfasst eine Stromversorgungseinheit, ein im Drehbetrieb befindliches Wassersteuerventil mit einem Ein-Modus und einem Aus-Modus, einen Antriebsmotor, ein zur Verbindung des Antriebsmotors und des Wassersteuerventils dienendes Übersetzungsgetriebe, eine Einstellungsschnittstelle und eine elektronische Steuereinheit.
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Ausgehend von der eingangs genannten Aufgabe bestehen die technischen Merkmale der vorliegenden Erfindung, mittels derer die Probleme überwunden werden, darin, dass das Verfahren zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils die folgenden Schritte umfasst: (A) Schritt des Erfassens des Ein- und Ausschaltzustands: Erfassen, ob sich das Wassersteuerventil im Ein-Modus oder im Aus-Modus befindet, und Erzeugen und Senden eines Ein-Modus-Signals oder Aus-Modus-Signals an die elektronische Steuereinheit; (B) Schritt des Bestimmens des Verklemmungszustands: Integrieren eines Detektions-Berechnungsmoduls mittels der elektronischen Steuereinheit, um mittels eines der folgenden Erfassungsmodi zu bestimmen, ob sich der Strömungskanal des Wassersteuerventils im Verklemmungszustand befindet: Erfassen, ob der Wert des Betriebsstroms des Antriebsmotors einen vorgegebenen abnormalen Stromwert überschreitet; Erfassen, ob das Zeitintervall zwischen dem Ein-Modus-Signal und dem Aus-Modus-Signal, die durch den „Schritt des Erfassens des Ein- und Ausschaltzustands“ erzeugt werden, einen vorgegebenen abnormalen Zeitwert überschreitet; (C) Schritt zur Steuerung der Umkehrdrehung: Wenn im „Schritt des Bestimmens des Verklemmungszustands“ bestimmt wird, dass sich der Strömungskanal des Wassersteuerventils im Verklemmungszustand befindet, veranlasst die elektronische Steuereinheit den Antriebsmotor zum Durchführen einer Rückwärtsdrehung, um zu bewirken, dass das Wassersteuerventil synchron rückwärts gedreht wird; (D) Schritt des Erfassens des Umkehrdrehungszustands: Erneutes Erfassen mittels des Detektions-Berechnungsmoduls, ob das Wassersteuerventil bei einer Umkehrdrehung problemlos in den Aus-Modus bzw. Ein-Modus geht, wenn dies der Fall ist, wird bestimmt, dass die Verklemmung gelöst ist, andernfalls wird bestimmt, dass die Verklemmung nicht gelöst ist; (E) Schritt des Wiederholens der Umkehrdrehung: Wiederholen der vorhergehenden Schritte (C) und (D) für eine vorgegebene Anzahl von Wiederholungen, wenn im „Schritt des Erfassens des Umkehrdrehungszustands“ bestimmt wird, dass beim Wassersteuerventil die Verklemmung nicht gelöst ist; (F) Schritt des automatischen Abschaltens: Abschalten des Regners mit Zeitschaltuhr zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit, wenn im vorhergehenden Schritt (E) beim Wassersteuerventil wiederholte Umkehrdrehungen durchgeführt wurden und die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist und vom Detektions-Berechnungsmodul immer noch bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil im Verklemmungszustand befindet.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Aufbau zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils bereitzustellen, umfassend: eine Komponente zur Erfassung des Ein- und Ausschaltzustands, die einen Einschaltsensor und einen Ausschaltsensor umfasst, die jeweils zum Erfassen, ob sich das Wassersteuerventil im Ein-Modus oder im Aus-Modus befindet, und zum Erzeugen und Senden eines Ein-Modus-Signals oder eines Aus-Modus-Signals an die elektronische Steuereinheit dienen; ein Detektions-Berechnungsmodul, das in die elektronische Steuereinheit integriert ist und dazu dient, zu bestimmen, ob sich das Wassersteuerventil im Verklemmungszustand befindet. Wenn bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil im Verklemmungszustand befindet, veranlasst das Detektions-Berechnungsmodul den Antriebsmotor zum Durchführen einer Rückwärtsdrehung, um zu bewirken, dass das Wassersteuerventil synchron rückwärts gedreht wird. Das Detektions-Berechnungsmodul erfasst erneut, ob das Wassersteuerventil bei einer Umkehrdrehung problemlos in den Aus-Modus bzw. Ein-Modus geht, wenn dies der Fall ist, wird bestimmt, dass die Verklemmung gelöst ist, andernfalls wird bestimmt, dass die Verklemmung nicht gelöst ist, anschließend führt der Antriebsmotor die Rückwärtsdrehung immer weiter durch, bis die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist. Wenn beim Betrieb die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist und vom Detektions-Berechnungsmodul immer noch bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil im Verklemmungszustand befindet, wird der Regner mit Zeitschaltuhr zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit abgeschaltet.
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Die Hauptwirkung und der Vorteil der vorliegenden Erfindung bestehen darin, dass bei einer Verklemmung des Wassersteuerventils des Regners mit Zeitschaltuhr die die Verklemmung verursachenden Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper durch die technischen Merkmale der Steuerung der Umkehrdrehung, nämlich durch eine Rückwärtsdrehung, automatisch in die lockere Richtung verschoben werden können, um wirksam das Problem, dass die durch Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper verursachte Verklemmung immer gravierender wird und es folglich zu einer zunehmenden Verengung kommt, zu vermeiden, wobei der Regner mit Zeitschaltuhr, wenn die Verklemmung nicht gelöst werden kann, automatisch abgeschaltet wird, um wirksam zu verhindern, dass das Wassersteuerventil durch Verklemmung irreparabel beschädigt wird, und dadurch eine Verbesserung der Qualität und Haltbarkeit des Regners mit Zeitschaltuhr zu erreichen und seine gewerbliche Anwendbarkeit zu gewährleisten.
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Es ist eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, dass gleichzeitig der Vorgang des Ausgebens eines Alarms durchgeführt wird, wenn der Regner mit Zeitschaltuhr zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit abgeschaltet wird, wobei bei der Ausgabe des Alarms mindestens eine der folgenden Methoden verwendet wird: Blinken eines Lichts; Ausgeben eines Alarms mittels eines Summers und drahtlose Signalübertragung an ein entfernt befindliches Managergerät. Mit diesen technischen Merkmalen ist es möglich, den für die Regner mit Zeitschaltuhr zuständigen Manager sofort über den abgeschalteten Zustand zu informieren, sodass der Manager sofort eine Wartung durchführen kann.
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Figurenliste
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Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
- 1 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regners mit Zeitschaltuhr;
- 2 eine perspektivische Ansicht des inneren Aufbaus des bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regners mit Zeitschaltuhr;
- 3 eine weitere perspektivische Ansicht des inneren Aufbaus des bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regners mit Zeitschaltuhr;
- 4 eine perspektivische Explosionsansicht der Teilkomponenten des bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Regners mit Zeitschaltuhr;
- 5 ein Blockdiagramm der Verfahrensschritte der vorliegenden Erfindung;
- 6 ein Blockdiagramm des Betätigungszustands gemäß der vorliegenden Erfindung, in dem während des Ventilöffnungsvorgangs des Wassersteuerventils das Problem der Verklemmung auftritt;
- 7 ein Blockdiagramm des Betätigungszustands gemäß der vorliegenden Erfindung, in dem während des Ventilschließvorgangs des Wassersteuerventils das Problem der Verklemmung auftritt;
- 8 eine Ansicht gemäß der vorliegenden Erfindung, die den entsprechenden Zustand zwischen dem im Ein-Modus befindlichen Wassersteuerventil und den Komponenten zur Erfassung des Ein- und Ausschaltzustands zeigt;
- 9 eine Schnittansicht gemäß 8, bei der sich der interne Strömungskanal des Wassersteuerventils im geöffneten Zustand befindet;
- 10 eine Ansicht gemäß der vorliegenden Erfindung, die den entsprechenden Zustand zwischen dem im Aus-Modus befindlichen Wassersteuerventil und den Komponenten zur Erfassung des Ein- und Ausschaltzustands zeigt;
- 11 eine Schnittansicht gemäß 10, bei der sich der interne Strömungskanal des Wassersteuerventils im geschlossenen Zustand befindet;
- 12 eine schematische Ansicht gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der beim Wassersteuerventil wegen verstopfender Körper eine Verklemmung vorliegt;
- 13 eine schematische Ansicht gemäß 12, bei der beim Wassersteuerventil die verstopfenden Körper durch eine Umkehrdrehung in die lockere Richtung bewegt werden können.
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Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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Es wird auf die 1, 2, 3 und 4 Bezug genommen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens und des Aufbaus zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils für Regner mit Zeitschaltuhr darstellen. In der nachfolgenden Beschreibung wird nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, wobei dieses nicht die Schutzansprüche beschränken soll.
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Der Regner mit Zeitschaltuhr 100 umfasst eine Stromversorgungseinheit 10, ein im Drehbetrieb befindliches Wassersteuerventil 20 mit einem Ein-Modus und einem Aus-Modus, einen Antriebsmotor 30, ein zur Verbindung des Antriebsmotors 30 und des Wassersteuerventils 20 dienendes Übersetzungsgetriebe 40, eine Einstellungsschnittstelle 50 und eine elektrisch mit dem Antriebsmotor 30 verbundene elektronische Steuereinheit 60 (diese kann, ohne dass die Erfindung darauf beschränkt ist, eine Leiterplatte sein).
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Es wird nun auf 5 Bezug genommen. Das Verfahren zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils umfasst die folgenden Schritte:
- (A) Schritt des Erfassens des Ein- und Ausschaltzustands: Erfassen, ob sich das Wassersteuerventil 20 im Ein-Modus oder im Aus-Modus befindet, und Erzeugen und Senden eines Ein-Modus-Signals oder Aus-Modus-Signals an die elektronische Steuereinheit 60;
- (B) Schritt des Bestimmens des Verklemmungszustands: Integrieren eines Detektions-Berechnungsmoduls 61 mittels der elektronischen Steuereinheit 60, um mittels eines der folgenden Erfassungsmodi zu bestimmen, ob sich der Strömungskanal des Wassersteuerventils 20 im Verklemmungszustand befindet: 1. Erfassen, ob der Wert des Betriebsstroms des Antriebsmotors 30 einen vorgegebenen abnormalen Stromwert (beispielsweise mehr als das Doppelte der normalen Stromstärke) überschreitet; 2. Erfassen, ob das Zeitintervall zwischen dem Ein-Modus-Signal und dem Aus-Modus-Signal, die durch den Schritt des Erfassens des Ein- und Ausschaltzustands erzeugt werden, einen vorgegebenen abnormalen Zeitwert (beispielsweise mehr als drei Sekunden) überschreitet;
- (C) Schritt zur Steuerung der Umkehrdrehung: Wenn im „Schritt des Bestimmens des Verklemmungszustands“ bestimmt wird, dass sich der Strömungskanal des Wassersteuerventils 20 im Verklemmungszustand befindet, veranlasst die elektronische Steuereinheit 60 den Antriebsmotor 30 zum Durchführen einer Rückwärtsdrehung, um zu bewirken, dass das Wassersteuerventil 20 synchron rückwärts gedreht wird;
- (D) Schritt des Erfassens des Umkehrdrehungszustands: Erneutes Erfassen mittels des Detektions-Berechnungsmoduls 61, ob das Wassersteuerventil 20 bei einer Umkehrdrehung problemlos in den Aus-Modus bzw. Ein-Modus geht, wenn dies der Fall ist, wird bestimmt, dass die Verklemmung gelöst ist, andernfalls wird bestimmt, dass die Verklemmung nicht gelöst ist;
- (E) Schritt des Wiederholens der Umkehrdrehung: Wiederholen der vorhergehenden Schritte (C) und (D) für eine vorgegebene Anzahl von Wiederholungen (beispielsweise liegt ein bevorzugter Anzahlbereich zwischen drei- und fünfmal), wenn im „Schritt des Erfassens des Umkehrdrehungszustands“ bestimmt wird, dass beim Wassersteuerventil 20 die Verklemmung nicht gelöst ist;
- (F) Schritt des automatischen Abschaltens: Abschalten des Regners mit Zeitschaltuhr 100 zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit 60, wenn im vorhergehenden Schritt (E) beim Wassersteuerventil 20 wiederholte Umkehrdrehungen durchgeführt wurden und die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist und vom Detektions-Berechnungsmodul 61 immer noch bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil 20 im Verklemmungszustand befindet.
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Hierbei wird im „Schritt des Erfassens des Ein- und Ausschaltzustands“ die Art und Weise des Erfassens des Modus des Wassersteuerventils 20 durch Anordnung eines Sensors erzielt (der spezifische Aufbau wird später im Detail beschrieben).
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Hierbei wird gleichzeitig im „Schritt des automatischen Abschaltens“ der Vorgang des Ausgebens eines Alarms durchgeführt, wenn der Regner mit Zeitschaltuhr 100 zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit 60 abgeschaltet wird, wobei bei der Ausgabe des Alarms mindestens eine der folgenden Methoden verwendet wird: Blinken eines Lichts; Ausgeben eines Alarms mittels eines Summers und drahtlose Signalübertragung an ein entfernt befindliches Managergerät.
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Im Folgenden wird nach den obigen Schritten des Verfahrens zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils die Vorgehensweise beschrieben, wenn das Problem der Verklemmung des Wassersteuerventils während des Ventilöffnungsvorgangs bzw. Ventilschließvorgangs auftritt. Es wird zunächst auf 6 Bezug genommen. Wenn beim Wassersteuerventil während des Ventilöffnungsvorgangs das Problem der Verklemmung auftritt, wird zuerst eine Umkehrdrehung beim Ventilschließvorgang durchgeführt. Wenn die Umkehrdrehung beim Ventilschließvorgang problemlos durchgeführt werden kann, wird erneut ein Ventilöffnungsvorgang durchgeführt und bestimmt, ob der Ventilöffnungsvorgang problemlos durchgeführt und das Ventil vollständig geöffnet werden kann, wenn dies der Fall ist, bedeutet es, dass das Problem der Verklemmung gelöst ist, wenn dagegen bei der obigen Umkehrdrehung beim Ventilschließvorgang bestimmt wird, dass sie nicht richtig durchgeführt werden kann, wird die Umkehrdrehung beim Ventilöffnungsvorgang erneut durchgeführt. Wenn bestimmt wird, dass die Anzahl der wiederholten Ventilöffnungen fünf erreicht hat und das Problem der Verklemmung immer noch nicht gelöst ist, wird der Regner mit Zeitschaltuhr abgeschaltet und ein Alarm ausgegeben, um zu verhindern, dass das Wassersteuerventil durch Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper beschädigt wird. Wenn umgekehrt beim Wassersteuerventil während des Ventilschließvorgangs das Problem der Verklemmung auftritt, erfolgt der spezifische entsprechende Vorgang so, wie er in 7 dargestellt ist. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Ventilöffnungsvorgang und der Ventilschließvorgang gegenseitig vertauscht werden, weshalb der Prozess hier nicht erneut beschrieben wird.
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Ferner umfasst der erfindungsgemäße Aufbau zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils Folgendes: eine Komponente zur Erfassung des Ein- und Ausschaltzustands 70, die einen Einschaltsensor 71 und einen Ausschaltsensor 72 umfasst, die jeweils zum Erfassen, ob sich das Wassersteuerventil 20 im Ein-Modus oder im Aus-Modus befindet, und zum Erzeugen und Senden eines Ein-Modus-Signals oder eines Aus-Modus-Signals an die elektronische Steuereinheit 60 dienen; ein Detektions-Berechnungsmodul 61, das in die elektronische Steuereinheit 60 integriert ist und dazu dient, zu bestimmen, ob sich das Wassersteuerventil 20 im Verklemmungszustand befindet. Wenn bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil 20 im Verklemmungszustand befindet, veranlasst das Detektions-Berechnungsmodul 61 den Antriebsmotor 30 zum Durchführen einer Rückwärtsdrehung, um zu bewirken, dass das Wassersteuerventil 20 synchron rückwärts gedreht wird. Das Detektions-Berechnungsmodul 61 erfasst erneut, ob das Wassersteuerventil 20 bei einer Umkehrdrehung problemlos in den Aus-Modus bzw. Ein-Modus geht, wenn dies der Fall ist, wird bestimmt, dass die Verklemmung gelöst ist, andernfalls wird bestimmt, dass die Verklemmung nicht gelöst ist, anschließend führt der Antriebsmotor 30 die Rückwärtsdrehung immer weiter durch, bis die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist. Wenn beim Betrieb die vorgegebene Anzahl von Wiederholungen erreicht ist und vom Detektions-Berechnungsmodul 61 immer noch bestimmt wird, dass sich das Wassersteuerventil 20 im Verklemmungszustand befindet, wird der Regner mit Zeitschaltuhr 100 zum Stoppen des Betriebs mittels der elektronischen Steuereinheit 60 abgeschaltet.
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Es wird auf die 3 und 4 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Ende des Wassersteuerventils 20 mit einem Flansch 21 versehen, wobei sich der Flansch 21 mit dem Wassersteuerventil 20 dreht und eine erste Eckposition (vgl. 8) und eine zweite Eckposition (vgl. 10), die dem Ein-Modus und dem Aus-Modus des Wassersteuerventils 20 entsprechen, aufweist, wobei für den Einschaltsensor 71 und den Ausschaltsensor 72 der Komponente zur Erfassung des Ein- und Ausschaltzustands 70 ein Mikroschalter verwendet wird, wobei der Einschaltsensor 71 an einer mit der ersten Eckposition des Flanschs 21 korrespondierenden Position angeordnet und der Ausschaltsensor 72 an einer mit der zweiten Eckposition des Flanschs 21 korrespondierenden Position angeordnet ist.
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Hierbei umfasst der Aufbau des Regners mit Zeitschaltuhr 100 ferner einen Alarm 80, wobei für den Alarm 80 mindestens eine der folgenden Typen verwendet wird: Leuchte, Summer und drahtlose Signalübertragungsvorrichtung. Hierbei ist der Alarm 80, wie er in 2 dargestellt ist, derart gestaltet, dass bei ihm eine Leuchte und ein Summer gleichzeitig vorgesehen sind.
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Mit den technischen Merkmalen des oben beschriebenen Verfahrens und Aufbaus können beim erfindungsgemäßen Verfahren und Aufbau zum Lösen einer Verklemmung des Wassersteuerventils für Regner mit Zeitschaltuhr, wenn das Wassersteuerventil des Regners mit Zeitschaltuhr verklemmt ist, die die Verklemmung verursachenden Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper durch die technischen Merkmale der Steuerung der Umkehrdrehung, nämlich durch eine Rückwärtsdrehung, automatisch in eine lockere Richtung verschoben werden. Es wird hier auf 12 Bezug genommen, welche zeigt, dass beim Drehvorgang des Wassersteuerventils 20 im Uhrzeigersinn zum Ventilöffnen (wie durch den Pfeil L1 angedeutet ist) die verstopfenden Körper 90 (Oberbegriff für die oben genannten Sande, Kieselsteine, Schmutzpartikel oder Fremdkörper) entlang der Drehrichtung des Wassersteuerventils 20 im Zwischenraum zwischen dem Außenumfang des Wassersteuerventils 20 und der Innenwand der Ventilausnehmung 22 eingeklemmt sind, wodurch die Reibung dazwischen zu groß ist und somit eine Verklemmung auftritt. Es wird nun auf 3 Bezug genommen. Wenn das Wassersteuerventil 20 entgegen dem Uhrzeigersinn in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird (wie durch den Pfeil L2 angedeutet ist), wird, da die oben genannten verstopfenden Körper 90 in eine lockere Richtung verschoben werden, selbst wenn keine Verschiebung stattfindet, sichergestellt, dass beim Wassersteuerventil das Problem, dass die Verklemmung immer stärker wird und es folglich zu einer zunehmenden Verengung kommt, nicht auftritt. Da ferner der den Wassersteuerventil 20 umgebende Wasserkanal voll mit Wasser gefüllt ist, haben die losen verstopfenden Körper 90 die Möglichkeit, sich aufzulösen und sich im Wasser zu verteilen, um dadurch effektiv das Problem, dass die durch verstopfende Körper 90 verursachte Verklemmung immer gravierender wird und es folglich zu einer zunehmenden Verengung kommt, zu vermeiden. Darüber hinaus wird der Regner mit Zeitschaltuhr 100, wenn beim Wassersteuerventil 20 die Verklemmung nicht gelöst werden kann, mittels der Technik der vorliegenden Erfindung automatisch abgeschaltet, um wirksam zu verhindern, dass das Wassersteuerventil 20 durch Verklemmung irreparabel beschädigt wird. Es ist ersichtlich, dass mit der vorliegenden Erfindung eine Verbesserung der Qualität und Haltbarkeit des Regners mit Zeitschaltuhr 100 erreicht und seine gewerbliche Anwendbarkeit gewährleistet werden kann. Es ist zu erwähnen, dass der Hauptgrund für die Beschädigung von Wassersteuerventilen 20, die durch eine Verklemmung verstopfender Körper 90 verursacht wird, darin besteht, dass der Aufbau des Wassersteuerventils 20 mit einem Dichtring 23 (wie in den 12 und 13 gezeigt) ausgestattet ist. Wenn der Dichtring 23 durch die verklemmten verstopfenden Körper 90 starker Reibung ausgesetzt ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Dichtring 23 beschädigt wird und die Wasserdichtigkeit des Dichtrings 23 verloren geht.