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Die Erfindung betrifft ein Schutzhalsband für Hunde, Katzen und Nutztiere um deren empfindlichen Hals- und Nackenbereich gegen Beißattacken und daraus resultierende schwere, oder sogar tödliche Verletzungen zuverlässig zu schützen.
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Wenn Hunde sich untereinander Beißereien liefern, wenn Katze und Hund aneinander geraten, wenn Jagdhunde mit Raubwild, Wildschweinen oder Wölfen zusammen geraten, wenn Nutztiere von Wölfen oder wildernden Hunden angegriffen werden, in all diesen Fällen ist die Halspartie des unterlegenen Kontrahenten der Bereich, in dem es am ehesten zu schweren und tödlichen Verletzungen kommen kann.
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Herkömmliche Schutzhalsbänder haben diesbezüglich nur eine eingeschränkte Schutzfunktion oder ihre Schutzfunktion wird mit einer Reihe von schwerwiegenden Nachteilen erkauft.
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Bereits seit dem Mittelalter sind Schutzhalsbänder aus Leder oder Metall bekannt, die mit einer Vielzahl von abstehenden Metallspitzen versehen sind, um es einem Angreifer unmöglich zu machen, seinem Opfer in den Hals zu beißen.
Derartige Halsbänder sind in der Regel sehr schwer und haben einen sehr schlechten Tragekomfort. Mit den Metallspitzen kann der Träger des Halsbandes an Zäunen oder Sträuchern hängen bleiben, was schlimmsten Falles zu seinem Tode führen kann.
Die Metallspitzen sind außerdem nicht nur eine Bedrohung für mögliche Angreifer. Artgenossen können beim Herumtoben oder bei schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen verletzt werden und die menschlichen Besitzer ebenfalls.
Auch der Träger des Halsbandes selbst kann sich an den Metallspitzen verletzen, wenn er sich zum Beispiel mit den Hinterbeinen im Halsbereich kratzen will, weil ihm das Halsband dort unangenehm ist.
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In der
US 485 630 S ist ein Schutzhalsband beschrieben, welches in Form einer Gliederkette mit Metallspitzen ausgeführt ist. Die genannten Nachteile, wie hohes Gewicht, die Gefahr damit hängen zu bleiben und die Verletzungsgefahr für Artgenossen, für den Träger des Halsbandes und für menschliche Besitzer treffen auch für dieses Halsband zu.
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Das in
DE 20 2011 005 204 U1 beschriebene Halsband hat Metall-Gewindestangen, wahlweise nach außen und nach innen, um zusätzlich zur Schutzfunktion auch noch eine Erziehungsfunktion zu gewährleisten. Die bereits genannten Nachteile gelten auch für diese Anmeldung.
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Die
US 3 842 806 A beschreibt ein Schutzhalsband für Nutztiere. Hier versucht man den Bereich der Kehle vor Raubtieren zu schützen, indem im vorderen Bereich des Halsbandes ein zerreißbarer Beutel mit Chemikalien eingebaut wird. Bei einem Biß durch das Raubtier wird dieser Beutel aufgerissen und die Chemikalie gelangt in das Maul des Angreifers. Je nach Verwendungszweck können diese Chemikalien nur Vergrämungsmittel oder auch tödliche Giftstoffe sein.
Als Nachteil dieser Erfindung bleiben große Teile des Halses, wie zum Beispiel auch der Nacken, ungeschützt.
Für Hunde und Katzen verbietet sich ein derartiges Halsband, denn da könnten Kinder oder auch Artgenossen in Gefahr geraten.
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Unter
FR 2 657 231 A1 ist ebenfalls ein Schutzhalsband für Nutztiere beschrieben. Dieses besteht aus mehreren, miteinander verbundenen Lamellen. Die Verbindung ist derart ausgeführt, dass ein mechanischer Schutz für den gesamten Halsbereich erreicht wird. Durch die Größe und Anzahl der Lamellen erfolgt die Anpassung an den Hals des Trägers. Auch dieses Halsband kann zusätzlich mit zerreißbaren Beuteln zur chemischen Abwehr ausgestattet werden.
Als Nachteil ist hier lediglich eine stufenweise Größenverstellung und Anpassung möglich. Durch die großvolumige Ausführung des Halsbandes ist mit einem relativ hohen Gewicht und somit einem schlechten Tragekomfort zu rechnen.
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Die
US 1 456 706 A beschreibt ein Schutzhalsband für Schafe, welches aus beweglichen und verschieblichen Metallplatten besteht.
Dies ist ein sehr schweres Schutzhalsband, welches für Hunde und Katzen absolut unzumutbar wäre und wohl nur von Schafen mit sehr dicker Wolle am Hals getragen werden kann.
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Aufgabe der Erfindung war es, ein stufenlos in der Größe verstellbares Schutzhalsband zu schaffen, das bei möglichst geringem Gewicht und angenehmem Tragekomfort einen hochwirksamen Schutz gegen Beißattacken im gesamten Bereich des Halses bietet.
Das Schutzhalsband soll dabei keine Verletzungsgefahr für den Träger selbst, dessen freundlich gesinnte Artgenossen und seinen menschlichen Besitzer darstellen.
Es soll so ausgebildet sein, dass der Träger damit frei und unbeaufsichtigt herum laufen kann ohne das ein Risiko besteht, damit irgendwo an Zäunen, Sträuchern oder Hecken hängen zu bleiben.
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch das erfindungsgemäße Schutzhalsband für Hunde, Katzen und Nutztiere, wobei unter Nutztieren zum Beispiel Schafe oder Rinder zu verstehen sind.
Um zu verhindern, dass dem Träger des Schutzhalsbandes von einem potentiellen, tierischen Angreifer die Kehle abgeschnürt, oder das Genick gebrochen wird, muss das Schutzhalsband durch seine Steifigkeit dem Eindringen der Zähne und dem Zusammendrücken des Halses entgegenwirken. Außerdem muss ein Biss über das Halsband dem Angreifer Schmerzen verursachen, die ihn veranlassen seinen Angriff aufzugeben.
Das erfindungsgemäße Schutzhalsband für Hunde, Katzen und Nutztiere umfasst einen offenen, biegsamen Ring, welcher zwei äußere Enden aufweist. Weiterhin sind ein oder mehrere Verschlussriemen auf der Außenseite des Ringes angeordnet. Das Schutzhalsband ist durch ein Verschlusssystem gekennzeichnet, welches aus dem oder den Verschlussriemen und einem oder mehreren Zugbändern besteht, welche an dem Ring angeordnet sind. Die Zugbänder sind mit den beiden Enden des offenen Ringes verbunden und sie sind in der Länge einstellbar. Im geöffneten Zustand regulieren die Zugbänder so die Weite des Schutzhalsbandes. Im geschlossenen Zustand überlappen sich die beiden äußeren Enden des Ringes teilweise und die Zugbänder bilden hierbei einen Endanschlag für das Zusammenschieben des Ringes. Die Zugbänder begrenzen also sowohl das Aufspreizen des Ringes als auch das Zusammenschieben des Ringes. Durch die Überlappung der Enden des Ringes in Wirkeinheit mit den Zugbändern und den auf der Außenseite des Ringes geschlossenen Verschlussriemen wird ein stabiler und biegesteifer Verschluss des Ringes gebildet.
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Der Ring hat einen im Wesentlichen flachen Querschnitt. Das Material ist ein hochflexibler, gegen Bruch unempfindlicher und sehr belastbarer Kunststoff, wie zum Beispiel Nylon PA6 oder Nylon PA12.
In einer Ausführungsform ist der Ring mit einem Gewebe ummantelt. Die Ummantelung kann aus einem Gewebeschlauch bestehen, wobei auf der Außenseite robuste und reißfeste Materialen zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Cordura-Gewebe. Auf der Innenseite kommen weiche Materialien zu Einsatz, wie zum Beispiel Neoprengewebe, um den Tragekomfort zu erhöhen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Ring mit radial am Umfang verteilten, glatten oder gezahnten, senkrecht zum Ring stehenden Rippen versehen. Die Rippen bestehen in der Regel aus demselben Material wie der Ring und sind fest mit dem Ring verbunden, oder die Rippen sind als separate Teile mit dem Ring durch Verkleben, Vernieten oder Verschrauben verbunden.
In einer weiteren Ausführungsform sind die Rippen als separate Teile senkrecht auf einem Fuß angeordnet, welcher quer zu den Rippen durchgehende Öffnungen aufweist. Durch die Öffnungen werden ein oder mehrere Verschlussriemen geführt. Hierbei können die Rippen mit dem Ring über die Verschlussriemen an Befestigungspunkten links und rechts neben dem Fuß durch Vernähen, Vernieten oder Verschrauben verbunden sein. Eine Alternative ist, dass die Rippen mit dem Ring über Bohrungen im Fuß vernietet oder verschraubt sind.
In einer weiteren Ausführungsform weist der Ring auf seiner Innenseite eine Polsterung auf, um den Tragekomfort zu erhöhen.
Das Eindringen der Zähne und das Zusammendrücken des Halses verhindert die Erfindung derart, dass das Schutzhalsband im geschlossenen Zustand steif genug ist, um die bei einem Biss einwirkenden Kräfte aufzunehmen und großflächig zu verteilen. Gleichzeitig ist es aber flexibel genug, um es so weit auf zu spreizen, dass es seinem Träger problemlos angelegt werden kann.
Diese Eigenschaften werden durch den Einsatz eines sehr flexiblen, gegen Bruch unempfindlichen und mechanisch hoch belastbaren Kunststoffes realisiert.
Durch die geringe Materialdichte des Kunststoffes und die hervorragenden mechanischen Eigenschaften ist es möglich, die Wandstärken und das Gewicht des Schutzhalsbandes sehr gering zu halten.
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Damit ein potentieller Angreifer zusätzlich auch durch Schmerz veranlasst wird, seinen Biss wieder zu lösen, hat die Erfindung mehrere, radial am Umfang verteilte Schutzrippen, die bei einem Biss in das Zahnfleisch des Angreifers drücken.
Diese radial angeordneten Rippen haben noch eine weitere Funktion.
Sie erhöhen die Stabilität des Schutzhalsbandes ganz erheblich, ohne dabei die Biegsamkeit und das Aufspreizen des Halsbandes beim Anlegen zu behindern.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 6 erläutert. Es zeigen:
- 1 perspektivische Darstellung des Schutzhalsbandes im geöffneten Zustand
- 2 perspektivische Darstellung des Schutzhalsbandes im geschlossenen Zustand
- 3 Querschnitt des Schutzhalsbandes im geöffneten Zustand
- 4 Querschnitt des Schutzhalsbandes im geschlossenen Zustand
- 5 perspektivische Darstellung mit Zusatzausstattungen
- 6 Querschnitt einer abgewandelten Ausführung
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Gemäß der in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform besteht das Schutzhalsband aus einem offenen zylindrischen Ring 1, der einen im Wesentlichen flachen Querschnitt hat. Das Material ist ein biegsamer, gegen Bruch unempfindlicher und hoch belastbarer Kunststoff, wie zum Beispiel Nylon PA6 oder Nylon PA12. In einer Ausführungsform gibt es mehrere, radial am Umfang verteilt angeordnete und senkrecht zum Ring 1 stehende, glatte oder gezahnte Rippen 2 aus gleichem Material. Der Grundkorpus des Schutzhalsbandes, bestehend aus dem Ring 1 und den Rippen 2 kann mit modernen, additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) heutzutage sehr einfach hergestellt werden.
An den offenen Enden des Ringes 1 sind ein oder mehrere Zugbänder 3 angebracht. Diese werden so ausgeführt, dass sie in der Länge verstellbar sind. Zum Beispiel, wie dargestellt, mittels Klettbändern, aber auch verstellbare Textilbänder, Lederriemen oder Kunststoffriemen sind denkbar. Über die Längeneinstellung dieser Zugbänder 3 erfolgt die Anpassung des Umfanges an den Halsumfang des Trägers. Die Zugbänder 3 werden einmalig eingestellt und verschlossen. Danach wird das Halsband nur noch mittels eines oder mehrerer Verschlussriemen 4 auf der Außenseite des Ringes 1 geschlossen. Diese Zugbänder 3 begrenzen das Aufspreizen des Ringes 1 im geöffneten Zustand und bilden im geschlossenen Zustand einen Endanschlag, der verhindert, dass der Ring 1 weiter als bis zu dieser Einstellung zusammengedrückt werden kann. Im geschlossenen Zustand liegen dabei die beiden äußeren Enden des Ringes 1 teilweise übereinander und die Zugbänder 3 liegen dann, wie auf 4 zu erkennen ist, zwischen diesen beiden überlappenden Enden.
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Der Umfang des geöffneten Halsbandes ist durch diese Bauart um die zweifache Länge der Zugbänder 3 größer als der Umfang des geschlossenen Halsbandes.
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Dadurch kann das geöffnete Halsband dem Träger problemlos zum An- und Ablegen über den Kopf gestreift werden.
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Ein, oder auch mehrere, Verschlussriemen 4 sind über die Ausschnitte 5 in den Rippen 2 geführt und somit in ihrer Lage fixiert. In der dargestellten Ausführung umfassen diese Verschlussriemen 4 das Halsband komplett. Es sind aber auch kürzere Verschlussriemen 4 denkbar, die lediglich im Verschlussbereich angebracht sind. Als Material für diese Verschlussriemen 4 sind Leder, Gewebe oder auch Kunststoff denkbar und als Verschlüsse z.B. Schnallen, wie dargestellt oder auch einrastende Clip-Verschlüsse, oder Klettverschlüsse.
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In 2 und 4 kann man sehr gut erkennen, dass sich im geschlossenen Zustand durch die Überlappung der Enden des offenen Ringes 1 in Kombination mit den Zugbändern 3 und den Verschlussriemen 4 ein stabiler, biegesteifer Ring 1 ergibt, der nicht weiter zusammengeschoben werden kann.
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Der Ring 1 ist im geschlossenen Zustand steif genug, um ein Eindringen der Zähne eines Angreifers und das Zusammendrücken der Kehle des Trägers zu verhindern. Der Ring 1 ist gleichzeitig aber auch biegsam genug, um ihn so weit auf zu spreizen, dass er dem Träger des Halsbandes problemlos an- und abgelegt werden kann.
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Die Rippen 2 versteifen dabei diesen Ring 1, ohne das Aufspreizen im geöffneten Zustand zu behindern.
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Ein möglicher Angreifer wird durch die Rippen 2 gezwungen, seinen Rachen noch weiter auf zu reißen und die Kanten der Rippen 2 drücken sich bei einem Biss schmerzhaft in sein Zahnfleisch. So wird verhindert, dass der Angreifer überhaupt fest zubeißen kann.
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Die Kontur dieser Kanten kann dabei glatt sein, oder auch gezahnt wie hier dargestellt. In jedem Falle aber sind die Rippen 2 und auch deren mögliche Verzahnung 6 mit so flachen Anstellwinkeln ausgeführt, dass z.B. Zaundrähte oder Domenranken in der Laufrichtung des Halsbandträgers problemlos darüber hinweg gleiten können, so dass der Träger des Halsbandes nicht Gefahr läuft, damit irgendwo hängen zu bleiben.
Bei der Verzahnung 6 können die Spitzen auch leicht abgerundet werden, so dass sich der Träger des Halsbandes auf keinen Fall daran verletzen kann, wenn er sich zum Beispiel mit dem Hinterbein im Halsbereich kratzen will.
Das An- und Ablegen des beschriebenen Schutzhalsbandes ist denkbar einfach und unkompliziert. Wie schon beschrieben, erfolgt eine einmalige Anpassung des Umfanges mittels der Zugbänder 3. Sollte sich der Träger des Halsbandes noch im Wachstum befinden, so kann der Umfang auf diese Art jederzeit beliebig angepasst werden.
Das derart voreingestellte Halsband wird dem Träger dann über den Kopf gestreift, zusammengeschoben und mittels der Verschlussriemen 4 verriegelt.
Beim Ablegen werden die Verschlussriemen 4 geöffnet und der Ring 1 spreizt sich dabei, durch seine elastische Federkraft von selbst auf.
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Nun zu möglichen Ausstattungen und Ausführungen der Erfindung:
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Der Grundkorpus des Halsbandes, bestehend aus dem Ring 1 mit den Rippen 2 und den Verschlußriemen 4, können farblich individuellen Wünschen angepasst werden und ermöglichen somit eine Vielzahl an Farbkombinationen.
Das Schutzhalsband kann in beliebig verschiedenen Bauhöhen und in beliebig verschiedenen Umfängen hergestellt werden, um somit für jede Tierart und Tiergröße die optimalen Abmessungen zu realisieren.
Es ist auch eine abgewandelte Variante dieses Schutzhalsbandes ohne die Rippen 2 denkbar. In diesem Fall müsste der Ring 1, der dann die alleinige Schutzfunktion übernimmt, etwas dickwandiger und stabiler ausgeführt werden, weil der Angreifer dann ohne Schmerzreiz kräftiger zubeißen kann.
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In 5 sind verschiedene, mögliche Ausstattungen des Schutzhalsbandes dargestellt.
Der Verschlussriemen 4 kann mit einer Leinenöse 7 versehen werden, um den Halsbandträger an der Leine führen zu können.
In den Rippen 2 sind Bohrungen 8 möglich, durch die dann Schlüsselringe, Kabelbinder oder Bänder gezogen werden können, die das Anbringen von individuellen Applikationen ermöglichen. So zum Beispiel Namensschilder, Adressschilder, Erkennungsmarken, Ortungsglocken, LED-Lampen und vieles andere mehr.
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Auch die Verschlussriemen 4 können für das Anbringen von individuellen Applikationen genutzt werden, indem diese wie bei einem Gürtel in einer Hose einfach darüber geschoben werden. So lassen sich zum Beispiel problemlos kleine Taschen/Boxen 9 für GPS-Tracker anbringen, um den Halsbandträger auch orten zu können. Durch die Rippen 2 ist die Lage dieser Applikationen außerdem seitlich fixiert, so dass diese nicht am Umfang hin und her rutschen können.
Durch das sehr geringe Gewicht, durch die Biegsamkeit des verwendeten Kunststoffes und durch die gute Anpassungsmöglichkeit ist bereits ein sehr guter Tragekomfort gegeben.
Es ist denkbar, den Tragekomfort, wie in 5 dargestellt, durch eine Polsterung 10 auf der Innenseite des Ringes 1 noch weiter zu verbessern. Als Materialien sind dabei Schaumstoff, Neopren oder andere weiche Materialien denkbar.
Alternativ könnte auch eine lose Manschette aus diesen Materialien unter dem Schutzhalsband getragen werden, die dann den Vorteil hätte, dass sie separat gereinigt werden könnte.
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Eine etwas abgewandelte Ausführung des Schutzhalsbandes zeigt die 6.
Hier sind der Ring 1 und die Rippen 2 nicht zu einem Bauteil verbunden. Der Ring 1 liegt hier in einem Gewebeschlauch mit einer äußeren Gewebelage 11 und einer inneren Gewebelage 12. Die Rippen 2 sind hier lose Einzelteile, die senkrecht auf einem Fuß 13 angeordnet sind. Der Fuß 13 weist quer zu den Rippen 2 durchgehende Öffnungen auf. Durch die Öffnungen laufen ein oder mehrere Verschlussriemen 4, wie im Schnitt a-a dargestellt. Links und rechts vom Fuß 13 werden die Verschlussriemen 4 dann an Befestigungspunkten 14 mit der äußeren Gewebelage 11 vernietet, verschraubt oder vernäht. Wirken jetzt Kräfte auf die Rippe 2 ein, so stützt sich diese über ihren Fuß 13 gegen den innenliegenden Ring 1 und die durchlaufenden Verschlussriemen 4 ab. So wird ein Umknicken der Rippen 2 wirkungsvoll verhindert. Alternativ könnte der Fuß 13 auch mit Bohrungen versehen werden, um ihn direkt zu vernieten oder zu verschrauben.
Das Zugband 3 und der Verschluss des Halsbandes funktionieren identisch wie bei der zuerst beschriebenen Ausführung.
Funktion und Wirkungsweise dieser abgewandelten Ausführung sind ebenfalls identisch mit der anfangs beschriebenen Ausführung, nur dass hier der Ring 1 von Gewebe ummantelt ist. Dies ermöglicht weitere Gestaltungs- und Designvarianten des beschriebenen Schutzhalsbandes.
So kann dieses Halsband über die Gestaltung der äußeren Gewebelage 11 auch mit Mustern versehen werden, wie z.B. Camouflage.
Es können außen reflektierende Applikationen, Namensschilder oder anderes aufgenäht werden und für die innere Gewebelage 12 können Neopren oder andere weiche Materialien verwendet werde, so dass sich der Tragekomfort erhöht.