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DE102018007188B4 - Gleitschleifkörper - Google Patents

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/12Accessories; Protective equipment or safety devices; Installations for exhaustion of dust or for sound absorption specially adapted for machines covered by group B24B31/00
    • B24B31/14Abrading-bodies specially designed for tumbling apparatus, e.g. abrading-balls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Gleitschleifkörper (1) mit zwei sich zuspitzenden Abschnitten (2), die einem Basisquerschnitt (4) gekrümmt oder gekrümmt und helixförmig entspringen, wobei die Geometrie des Basisquerschnitts (4) gekrümmte Flanken aufweist, wobei der mittlere Basisquerschnitt am größten ist und sich der Querschnitt zu den Spitzen der Abschnitte (2) hin linear oder exponentiell verkleinert.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gleitschleifkörper mit zwei sich zuspitzenden Abschnitten, die mit zwei helixförmigen Krümmungen überlagert sind und einem diesen verbindenden Basisquerschnitt entspringen. Dieser besteht vorzugsweise aus einer Art ungleichem Dreieck, kann aber auch rund, elliptisch, quadratisch sein oder aus einer anderen Geometrie bestehen.
  • Ein derartiger Gleitschleifkörper ist aus der DE 10 2006 047 442 B3 und DE 25 380 53 A1 vorbekannt. Diese Druckschriften beschreiben kegelförmige bzw. pyramidale Schleifkörper, die jeweils einen Spitzenabschnitt besitzen, dem eine Basisfläche gegenüberliegt. Die Basisfläche bildet jeweils den flächengrößten Durchmesser. Kegelstumpfförmige Schleifkörper werden von der DE 27 35 399 A1 offenbart. Die EP 05 23 624 A2 beschreibt anhand eines im Wesentlichen kegelstumpfförmigen Gleitschleifkörpers dessen Zusammensetzung. Der Basisquerschnitt eines dort beschriebenen Gleitschleifkörpers hat eine Zylinderform.
  • Die US 2,947,124 A beschreibt verschieden gestaltete, u.a. auch prismatisch geformte Gleitschleifkörper.
  • Zum Gleitschleifen von komplexen und präzisen Werkstücken mit tiefen Taschen bzw. Sacklöchern werden Gleitschleifkörper benötigt, die klein bzw. die so gestaltet sind, dass sie die zu bearbeitende Werkstückoberfläche gleichmäßig erreichen, ohne zu verklemmen. Ferner sollten die Schleifkörper so geformt sein, dass eine Siebtrennung möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die glättungsbildenden Schleifkörper anwendungstechnisch zu verbessern. Insbesondere soll die Klemmneigung deutlich reduziert und eine sehr gleichmäßige Bearbeitung über komplexe Werkstückoberflächen gewährleistet werden.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch einen Gleitschleifkörper mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1. Die weiteren Ansprüche beinhalten bevorzugte Ausgestaltungen und Anwendungen.
  • Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass zwei zugespitzte Abschnitte einem größeren Mittelquerschnitt gerade oder gekrümmt entspringen. Dadurch entsteht ein bevorzugt symmetrisch sichelförmiger Schleifkörper. Der mittlere Basisquerschnitt ist am größten und wird vorzugsweise durch eine Art Dreieck gebildet, wobei die zwei kürzeren Schenkel nach außen und der lange Schenkel nach innen gekrümmt sind. Es sind auch beliebige andere Geometrien für den Basisquerschnitt verwendbar wie z.B. Kreis, Ellipse, Rechteck, Quadrat, Vieleck mit geraden oder gekrümmten Flanken mit und ohne Abrundung, Stern, Winkel.... Zu den Spitzen hin verkleinert sich der Querschnitt linear oder exponentiell. Jede Zuspitzung kann zusätzlich von jeweils einer Helix überlagert werden, die aus dem Basisquerschnitt entspringt. Der Übergang der beiden Helices im Basisquerschnitt kann mit einem Radius verrundet sein. Der Werkstoff des Gleitschleifkörpers kann abhängig vom Anwendungsfall mehr oder weniger abrasiv sein. Es kann sich um ein Compound Material handeln. Der Werkstoff kann ein keramischer Werkstoff sein. Es ist aber auch möglich, dass Hartstoffteilchen in einer Kunstharzmasse, beispielsweise in Polyestermasse oder in einer Epoxydharzmasse oder dergleichen, eingebettet sind. Für bestimmte Anwendungen ist auch eine Ausführung aus Metall, z.B. Stahl oder Edelstahl, denkbar. Es sind auch Ausführungen in verschiedenen Kunststoffen und organischen Materialien möglich. Die Größe des Gleitschleifkörpers kann entsprechend dem Anwendungsfall angepasst werden. Die Größe und Ausprägung des Grundquerschnittes, die Länge und Abrundung der Zuspitzungen sowie die Steigung und Durchmesser der Helix kann den Anwendungen ebenfalls angepasst werden. Je nach Ausführung kann diese Geometrieform für verschiedene Oberflächenbehandlungsverfahren eingesetzt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen
    • 1 die Vorderansicht des Gleitschleifkörpers;
    • 2 die Seitenansicht des Gleitschleifkörpers;
    • 3 die Draufsicht des Gleitschleifkörpers, und
    • 4 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in 1
  • Der Gleitschleifkörper 1 des Ausführungsbeispiels besitzt zwei zugespitzte Abschnitte 2, die einem größeren Mittelquerschnitt 4 helixförmig entspringen. Dadurch entsteht ein symmetrisch sichelförmiger Schleifkörper 1. Der mittlere Basisquerschnitt 4 ist am größten und wird durch eine Art Dreieck 5 gebildet, wobei die zwei kürzeren Schenkel 6 nach außen und der lange Schenkel 7 nach innen gekrümmt sind. Zu den Spitzen 2 hin verkleinert sich der Querschnitt exponentiell. Jede Zuspitzung 2 wird zusätzlich von jeweils einer Helix 3 überlagert, die aus dem Basisquerschnitt 4 entspringt. Der Übergang der beiden Helices 3 im Basisquerschnitt 4 ist mit einem Radius 9 verrundet. Vom Querschnitt aus schrauben sich die zwei Zuspitzungen 2 helixförmig jeweils von der konkaven Seite 7 weg.
  • Der Schleifkörper 1 kann aus einem keramischen Werkstoff sein. Er kann aber auch Hartstoffteilchen, insbesondere abrasive Keramikteilchen aufweisen, die in einer Kunststoffmatrix gebunden sind. Für bestimmte Anwendungen ist auch eine Ausführung aus Metall, z.B. Stahl oder Edelstahl, denkbar.
  • Die Größe des Gleitschleifkörpers 1 entspricht etwa der Größe der bereits bekannten Schleifkörpergeometrien, kann aber entsprechend dem Anwendungsfall circa 50% größer gewählt werden. Die Größe und Ausprägung des Grundquerschnittes, die Länge und Abrundung der Zuspitzungen sowie die Steigung und Durchmesser der Helix kann den Anwendungen ebenfalls angepasst werden.

Claims (7)

  1. Gleitschleifkörper (1) mit zwei sich zuspitzenden Abschnitten (2), die einem Basisquerschnitt (4) gekrümmt oder gekrümmt und helixförmig entspringen, wobei die Geometrie des Basisquerschnitts (4) gekrümmte Flanken aufweist, wobei der mittlere Basisquerschnitt am größten ist und sich der Querschnitt zu den Spitzen der Abschnitte (2) hin linear oder exponentiell verkleinert.
  2. Gleitschleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die helixförmigen Krümmungen (3)symmetrisch aus dem Basisquerschnitt (4) ragen.
  3. Gleitschleifkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die helixförmigen Krümmungen (3) im Bereich des Basisquerschnitts (4) mit einem Radius verrundet sind.
  4. Gleitschleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisquerschnitt (4) ein Dreieck bildet, bei dem die beiden kürzeren Schenkel (6) nach außen und der lange Schenkel (7) nach innen gekrümmt sind.
  5. Gleitschleifkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisquerschnitt (4) an den Ecken (8) abgerundet ist.
  6. Gleitschleifkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzenabschnitt (2) abgerundet ist.
  7. Gleitschleifkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er an andere bekannte Anwendungen angepasst ist, etwa als Strahl- oder Schleifkorn beziehungsweise als Polier-, Trocknungs- und Reinigungshilfsmittel.
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