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Eine Fassadendämmung darf weder durch Laien angebohrt, noch in irgendeiner Form manipuliert werden. Ungesicherte Gegenstände können jedoch bei Sturm ohne Weiteres, von einer äußeren Fensterbank, herabfallen und so zur Gefahr werden. Es ist bisher nicht bekannt, wie zum Beispiel Blumenkästen, vor dem Fenster eines wärmegedämmten Hauses sicher verwahrt werden können. Das sind die Gründe, warum Mieter von Häusern mit gedämmten Fassaden keine Gegenstände außerhalb ihrer Wohnung haben. Die einzige Ausnahme hiervon sind Balkone/ Loggien.
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Die Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2004 015 119 U1 aus dem Jahr 2004 beschreibt eine Vorrichtung, die ausschließlich Blumenkästen, außen vor einem Fenster halten kann. Sie basiert auf Gewindestangen und ist so konstruiert, dass sie mittels Werkzeug, mit festen und belastbaren Mauerwerk (Fensterlaibung) verspannt wird. Sie ist also nur für nicht gedämmte Häuser geeignet. Würde versucht, diese Vorrichtung an einer gedämmten Fassade zu befestigen, würde die Dämmung beschädigt (eingedrückt). So kann, an einer gedämmten Fassade, kein Spanndruck und damit kein Halt aufgebaut werden. Deshalb sollte diese Vorrichtung nicht an Häusern mit gedämmten Fassaden eingesetzt werden. Eine andere Methode zur Befestigung ist für diese Vorrichtung nicht vorgesehen.
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Weitere grob ähnliche Erfindungen werden mit bekannter Patentliteratur beschrieben:
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Aus der
DE 870 38 76 U1 ist ein teleskopartig - ausziehbarer und in seiner Breite dem Fenster anpassbarer Blumenkastenhalter bekannt. Selbiger kann nicht Rückstandsfrei entfernt werden, da er mit der Wand am Fenster mittels Flügelmuttern, Dübel und Gewindebolzen befestigt werden muss.
DE 199 18 000 A1 beschreibt eine Vorrichtung, die es möglich macht, Blumenkästen auf einer äußeren Fensterbank anzubringen. Diese Vorrichtung wird mittels Klemmverschraubungen mit der Fensterlaibung verspannt. Folglich wird Werkzeug zur Montage benötigt. Es wird weder auf die mögliche Höhe des Einbauortes Bezug genommen, noch werden weiterführende Möglichkeiten (Zusatzelemente) benannt. Auf die Problematik der gedämmten Fassaden wird nicht Eingegangen.
DE 298 21 437 U1 beschreibt eine Vorrichtung, die es möglich macht, Blumenkästen incl. ihrer Halterung, mittels Schellen und Flügelmuttern mit einer Geländerstange zu verschrauben. Folglich ist diese Vorrichtung nicht für Fensterbänke geeignet. Außerdem werden keine weiterführende Möglichkeiten (Zusatzelemente) benannt. Auf die Problematik der gedämmten Fassaden wird nicht Eingegangen.
DE 20 2011 004 607 U1 beschreibt laut Anspruch 1 eine Vorrichtung für die Halterung von ausschließlich runden Behältnissen für Pflanzen oder Kräuter an einem Fensterflügel. Diese Gebrauchsmusterschrift beschreibt ein „Klemmelement“, welches laut
2, in sich nicht untrennbar verbunden ist, sondern mittels 2 Schrauben verschraubt wird. Auf eine rasterartige Verstellmöglichkeit der Erfindung wird nicht verwiesen. Nachfolgendes Zitat aus Anspruch 1 weist nach, dass die beschriebene Erfindung wird mit dem Fensterflügel, aber nicht mit dem Fensterrahmen verbunden wird. Zitat „Klemmelement (6) zur Klemmbefestigung am Außenflügel“.
DE 20 2016 102 352 U1 beschreibt eine der
DE 20 2011 004 607 U1 optisch sehr ähnliche Vorrichtung. Im
1. Satz des Hauptanspruches dieses Gebrauchsmusters ist folgendes zu lesen: Zitat „ Vorrichtung (
6) zur Halterung eines Behältnisses (
8) für Pflanzen und Kräuter an einem Rahmenteil (
4) eines Gebäudes, insbesondere an einem Fensterflügel“. In Absatz [0002] ist von Balkon- oder Terrassentüren die Rede. Diese Schrift weist laut
1 -
8 weder eine rasterartige Verstellmöglichkeit, noch Zusatzelemente auf. Die
4 verweist explizit auf eine Verschraubung des Klemmschenkels mittels 2 Schrauben. Auch hier wird deutlich, dass die Erfindung nur mit dem Fensterflügel, aber nicht mit dem Fensterrahmen verbunden werden kann. Am Ende von [0022] ist von Werkzeug geschrieben, welches zur Montage benötigt wird.
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Da es bislang nicht möglich war, ist Aufgabe der Erfindung die Schaffung einer nachrüstbaren Vorrichtung, die es allen Mietern einer Wohnung ermöglicht, Blumenkästen, Blumentöpfe, Vogelhäuser und / oder geeignete elektronische Geräte, sturmsicher außen direkt am Rahmen von Fenstern zu befestigen, um der Natur wieder eine Chance zu geben zu können. Hierbei muss egal sein, aus welchem Material die Fenster gefertigt sind, ob sich die Wohnung in der 1. oder 15. Etage eines Wohnhauses befindet, ob es sich um flächenbündige oder flächenversetzte Fenster handelt, ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist und ob eine Außendämmung vorhanden ist, oder nicht. Zur Reinigung und Pflege soll die Vorrichtung selber und für sie vorgesehene Zubehörteile leicht und rückstandsfrei entfernbar sein. Es muss sichergestellt sein, dass sich diese Vorrichtung selber, aber auch kein für diese Vorrichtung vorgesehener Gegenstand unbeabsichtigt lösen und herabfallen kann. Ein grundlegendes Merkmal muss sein, dass diese Vorrichtung von fast jedem erwachsenen Menschen montiert und rückstandslos entfernt werden kann. Dennoch sollte sie sich problemlos jeder üblichen Fensterbreite anpassen lassen. Aus ästhetischen Gründen sollte diese Vorrichtung farblich der Fassadengestaltung anpassbar sein. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen aus Anspruch 1 gelöst. Die Ansprüche 2 bis 9 zeigen Ausführungsformen.
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Die „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ bietet die Möglichkeit, geeignete und frei käufliche Pflanzgefäße und bestimmte Gegenstände auf der äußeren Fensterbank sturmsicher zu positionieren um darin zum Beispiel Pflanzen zu kultivieren. Um diese Vorrichtung zu montieren braucht es kein Werkzeug. Die Funktion der hier beschriebenen Vorrichtung wird nicht beeinflusst, ob der Öffnungsflügel des betreffenden Fensters geschlossen ist, oder offen steht.
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Das Material der hier beschriebenen Vorrichtung besteht in der Basis aus Baugruppen aus quadratischem Vierkant- Profil. Sie hat damit eine vorwiegend längliche Grundform. Diese Materialien sind verwindungssteif und trotzen dennoch den Umwelteinflüssen. Das kann sein: Verzinkter Stahl und/oder Edelstahl und/oder Aluminium und/oder geeigneter Kunststoff. Alle Baugruppen dieser Vorrichtung sind auf Zuverlässigkeit und Funktionssicherheit ausgelegt.
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Die Vorrichtung ist in ihrer Längsrichtung rasterartig verstell- und justierbar. Diese Eigenschaft wird einerseits durch die Rasterbohrungen(5) und die beweglichen Federbolzen(6) erreicht. Andererseits ist ein Zahnstangenmechanismus vorgesehen. Teleskopschienen(23), welche die Blumenkästen einfassen. sind ebenfalls in ihrer Längsrichtung beweglich. Die Richtung der Längenanpassung(23a) und damit die längenmäßige Verstellbarkeit dieser Vorrichtung wird in den Skizzen 1 oder 2 dargestellt.
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Die ungefähre Voranpassung an die verschiedenen Fensterbreiten wird dadurch realisiert, dass der Grundkörper(1) in verschiedenen Längen angeboten wird. Teleskopschienen(23) werden immer auf die Länge des Grundkörper(1) angepasst. Somit kann der spätere Kunde gleich beim Kauf seiner Fensterbreite Beachtung schenken. Das linke Aufsteckelement(2a) und das rechte Aufsteckelement(2b) hingegen sind erfindungsgemäß in ihrer Größe, Form und Funktion immer identisch gleich.
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Die „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ kann exakt an die Breite des Fensterrahmen(13), also an seine spätere Länge, angepasst werden. Die grobe Anpassung geschieht mittels der Rasterbohrungen(5) und den beweglichen Federbolzen(6) des linken Aufsteckelement(2a). Beim rechten Aufsteckelement(2b) wird ein Zahnstangenmechanismus verwendet, welcher aus der Zahnstange(29), dem Sperrhebel(30) und dem Druckknopf(28) bestehen kann. So kann die exakte Längenanpassung an die Montagesituation (vorhandene Fensterbreite) schnell und einfach erreicht werden. Nur so kann die Spannfeder(9) ihre Spannkraft optimal entfalten.
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Der Spanndruck kann mittels dem beweglichen Aufsteckelement(3) über den Spannhebel(7) und dem Drucksteg mit Druckplatte(8) sowie der Spannfeder(9) aufgebaut werden. Hierzu muss der Spannhebel(7), mit etwas Kraft in Längsrichtung der Vorrichtung der von der Stellung „Auf“ in die Stellung „Zu“ gebracht werden. Somit wird die Spannfeder(9) gespannt und der Spanndruck aufgebaut. Der Spannhebel(7) kann aber auch durch eine andere Baugruppe ersetzt werden, mit welcher der benötigte Spanndruck der Spannfeder(9) erzeugt werden kann.
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Ist der Spanndruck aufgebaut, kann Mittels dem Arretierungsbolzen(10) oder Ahnlichem der Spanndruck dauerhaft arretiert werden, indem er in die Vorrichtung eingesteckt wird. Somit wird ein selbstständiges entspannen und somit das unbeabsichtigte Lösen der Vorrichtung verhindert
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Das befugte entspannen und damit gewollte Lösen der Vorrichtung kann durch einen Druck auf den Druckknopf(28) erfolgen. Der erzeugte Kraftimpuls wird nach unten auf den Sperrhebel(30) übertragen, Weicher darauf hin den Kraftschluss mit der Zahnstange(29) löst. Somit wird der vorher bestandene Kraftfluss zwischen der Zahnstange(29) und dem Sperrhebel(30) unterbrochen, die Vorrichtung wird entspannt und verliert so ihren Halt im Fensterrahmen(13), da sie ein kleines Stück kürzer wird (siehe auch 5). Daher darf die Vorrichtung keine Sekunde ohne Aufsicht eines Befugten sein, nachdem sie vom Fensterrahmen(13) gelöst wurde. Um ein ungewolltes Lösen der Vorrichtung zu verhindern, sollte diese Vorrichtung generell Kindersicher ausgeführt sein (Die Kindersicherung ist nicht gezeichnet).
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Da der Grundkörper(1) in verschiedenen Längen ausgeführt wird, kann er zur Verhinderung der Verwindungsgefahr und zur Erhaltung der Stabilität verschiedene Materialstärken aufweisen (Desto länger, desto Dickwandiger).
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Wenn der Fensterrahmen(13) eine Breite von ab ca. 90 cm und damit der Grundkörper(1) eine entsprechende Länge und Materialstärke aufweist, kann die „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ mehrere Blumenkästen tragen. Für diesen Fall besitzt der Grundkörper(1) eben falls mindestens 2 zusätzliche Tragarme. Somit ist Sichergestellt, dass das Gewicht der Blumenkästen sicher getragen werden kann.
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Direkten Kontakt zum Fenster bzw. zum Mauerwerk gewährleisten die Klemmelemente(11) bzw. die Druckplatte(n)(25). Die Klemmelemente(11) können an den aufrechten Flächen nur für sicheren Halt sorgen, da sie bei flächenversetzten Fenstern je ein Arretierungsblech(12) und bei flächenbündigen Fenstern je einen Arretierungswinkel(14) aufweisen.
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Es gibt grundlegend 3 Szenarien der Befestigung:
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Das flächenversetzte Fenster: Beim flächenversetzten Fenster verhindern die Arretierungsbleche(12) zuverlässig, dass die Klemmelemente(11) von der schrägen Fläche eines äußeren Fensteranschlages des Fensterrahmens(13) abrutschen können. Was die Klemmelemente(11) tun würden wenn die Arretierungsbleche(12) nicht da wären(Siehe 2). Die meisten Fensterhersteller gestalten den äußeren Anschlag des Fensterrahmens(13) bei flächenversetzten Fenstern mit einer unterschiedlichen Schräge. Da aber die Klemmelemente(11) an genau dieser Stelle mit ihrer Längsseite den Kontakt zum Fensterrahmen(13) herstellen müssen, sind bewegliche Anpressschuhe(11a) vorgesehen. Egal welcher Hersteller, ob Holz-, Alu- oder Kunststofffenster, durch die Beweglichkeit der Anpreßschuh(e)(11a) kann die „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“, 100% Formschluss an jedem äußeren Anschlag eines flächenversetzten Fenster finden, der ein Teil eines jeden Fensterrahmen(13) ist. Durch die rutschfeste Kontaktfläche(11b) des Anpreßschuh(es)(11a) wird der sichere Halt unterstützt. Diese Kontaktfläche(11b) ist sehr dünn und besteht aus zähem, rutschfesten Kunststoff oder Gummi und färbt nicht ab. Sie stellt somit die rückstandslose Entfernbarkeit der Vorrichtung sicher (siehe Vergrößerung der 2). Die rückstandslose Entfernbarkeit der beschriebenen Vorrichtung bezieht sich hier generell nicht nur auf bauliche Rückstände wie Bohrlöcher oder Ahnliches, sondern auch auf farbliche Veränderungen,
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Das flächenbündige Fenster: Beim flächenbündigen Fenster klemmen sich die Arretierungswinkel(14) an dem meist rechtwinkligen äußeren Anschlag des Fensterrahmens(13) fest, indem sie Ihn teilweise umgreifen. Ohne sie wäre eine beschädigungsfreie Befestigung an einem flächenbündigen Fenster nicht möglich. Die Klemmelemente(11) liegen mit ihrer Stirnseite am Fensterrahmen(13) an und geben einen Widerhalt zu den Arretierungswinkeln(14). Somit kommt ein fester Sitz der Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ zustande (Siehe Vergrößerung der 6).
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Das ungedämmte Mauerwerk: Beim ungedämmten Mauerwerk besteht die Fensterlaibung aus festem Mauerwerk. Hier muss die Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ nicht zwingend mit dem Fensterrahmen(13) verspannt werden. In diesem Fall kann sie auch direkt an den ebenfalls aufrechten Seiten der Fensterlaibung(24) verspannt werden. Hierzu sind die Druckplatte(n)(25) mit ihrem Kontaktbelag(16) zuständig. Der Kontaktbelag(16) ist dünn und besteht aus zähem, nachgiebigen Kunststoff oder Gummi und färbt nicht ab und sorgt damit ebenfalls für die rückstandslose Entfernbarkeit dieser Vorrichtung. Er verhindert somit ein Ab- oder Verrutschen. Eventuelle Unebenheiten bzw. bauliche Ungenauigkeiten in der Fensterlaibung(24) gleichen Zwischenstücke mit Gelenk(17) aus. Somit kommen ein fester Sitz und damit ein sicherer Halt zu Stande.
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Sobald Blumenkästen und damit ein beachtliches Gewicht getragen werden muss, steht diese Vorrichtung erfindungsgemäß immer mittels der Haltebügel(18) und der Kontaktkörper aus Gummi(19) auf der äußeren Fensterbank (nicht ge- und bezeichnet). Damit entsteht ein sehr sicherer Stand der „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ und das Gewicht kann in die äußere Fensterbank (nicht ge- und bezeichnet) abgeleitet werden. Dies ist nötig, da die klemmende Befestigung Zwischen dem Fensterrahmen(13) oder zwischen der Fensterlaing(24) nur ein Kippen verhindern, aber nicht das Gewicht tragen und die damit entstehende Hebelwirkung der Vorrichtung ausgleichen kann.
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Ein mögliches Abkippen der Vorrichtung nach vom und damit das Fallen in die Tiefe wird auch dadurch weitestgehend verhindert, dass die Kontaktkörper aus Gummi(19) in dem unteren Teil der Haltebügel(18), mittels Langloch, quer zur Fensterbank verschiebbar angeordnet sind. Der Punkt, an dem der Kontaktkörper aus Gummi(19) die Fensterbank (nicht ge- und bezeichnet) berühren soll, soll daher so weit als möglich vom Fensterrahmen(13) entfernt sein. Dies erhöht die funktionelle Sicherheit deutlich, da das potentielle Kippmoment so klein als möglich gehalten wird.
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Die Blumenkästen selber werden mittels Haltebügel(18) und der Teleskopschienen(23) fixiert, Wobei die Teleskopschienen(23) niemals Gewicht aufnehmen. Sie dienen stets nur zur Einfassung. Das Gewicht wird im Wesentlichen immer nur von den Haltebügel(n)(18) getragen und in die Fensterbank (nicht ge- und bezeichnet) abgeleitet. Mögliche Zusatzelemente(20) werden auf die optionalen Kontaktkörpern für Zusatzelemente(22) aufgesteckt. Für diesen Fall sitzen diese Kontaktkörper für Zusatzelemente(22) auf den Kraft- Ubertragungskörpem(4), sind dann quasi ein optional erweitertes Bauteil. Eine kleine Sicherungsschraube(27), welche ausschließlich befugt von Innen bedient werden kann, macht ein unbeabsichtigtes Lösen der Zusatzelemente unmöglich(siehe 8).
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Erfindungsgemäß sind für die Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ folgende Zusatzelemente vorgesehen, welche beliebig Verwendung finden können aber nicht müssen.
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Das 1. Zusatzelement ist das Futterhaus für Vögel (z.B. Meisen). Dieses Futterhaus kann aus Holz oder Kunststoff gefertigt sein und besitzt eine stabile, direkt unter dem Dach befestigte Sitzstange(32), welche gleichzeitig der Stabilität des Futterhauses dient. Auf dem Dach, dass mit Dachpappe gedeckt sein kann, ist eine Terrasse(33) vorgesehen, welche als Sitz- und Fressplatz dient. Direkt darunter befindet sich der allgemeine Futterplatz(31) (Siehe 7). Auf Grund der eventuellen Höhe des Montageortes können überall singvogeltaugliche Halteelemente sein.
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Das 2. Zusatzelement ist der Aufnahmeplatz für kleinere runde Pflanzgefäße. Dieser Käfig für Blumentöpfe(34) kann als Ubertopf mit integriertem Wasserspeicher(35) beschrieben werden. Die Außenseite dieses Ubertopfes kann in verschiedenen Grundfarben und Designs angeboten werden (Siehe 8).
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Das 3. Zusatzelement, welches nicht gezeichnet ist, kann verschiedene metrologische Geräte bzw. Sensoren tragen. Diese können entweder analog und/oder digital sein und eventuelle Auswertungsgeräte mit Signalen versorgen.
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Das 4. Zusatzelement ist ein Träger alarmgebende und gefahrenabwehrende Geräte. Dieser Alarm kann immer dann ausgelöst und/oder an andere Geräte übertragen werden, wenn Menschen und/oder größere Tiere den Sensorbereich unbefugt passieren oder dies wollen. Die Gefahrenabwehr bezieht sich auf das erkennen einer Absicht, das Fenster unbefugt zu passieren und das sofortige Anzeigen und/oder weiterleiten dieser Absicht. Die Signalwirkung kann in beiden Fällen optisch, akustisch und / oder gasförmig (Nebel der Duftstoffe enthalten kann) erfolgen. Die interne Stromversorgung kann mittels Batterien, Akkus und / oder Solarzellen realisiert sein.
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Das 5. Zusatzelement ist zur Weihnachtszeit speziell gefertigter und batteriebetriebener LED Weihnachtsschmuck, Die interne Stromversorgung kann auch hier mittels Batterien, Akkus und / oder Solarzellen realisiert sein.
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Das 6. Zusatzelement ist ein zusätzlicher Wassertank, der bei Bedarf einen Zusätzlichen Wasservorrat für die Pflanzen bereithält.
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Es kann aber auch eine Version der geben, welche rein als Träger alarmgebende und gefahrenabwehrende Geräte ausgelegt ist. In diesem Falle ist das Gewicht der Vorrichtung nicht hoch und die Haltebügel(18) und die Kontaktkörper aus Gummi(19) werden nicht zwingend benötigt.
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Werden Blumenkästen von der „Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ gehalten und es werden alarmgebende und gefahrenabwehrende Geräte getragen können in den dann benötigten Haltebügel(n)(18) elektrische Kabel, Sensoren, und/oder Signalausführende Bauteile untergebracht, bzw. gehalten werden.
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Die Vorrichtung zum beschädigungsfreien und sturmsicheren Befestigen von Gegenständen außen am Fenster von gedämmten Häusern“ ist so konzipiert, dass in den Monaten mit Vegetation der eventuelle Rollladen Nachts bis auf die Höhe der Vorrichtung herabgelassen werden kann, während bei Frost die Vorrichtung entfernt und der Rollladen zur Gänze geschlossen werden kann.
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Produktmerkmale:
- - Mieter können ab nun, auch einem Haus mit gedämmter Fassade, auf der äußeren Fensterbank vor ihren öffnungsfähigen Fenstern, welche auch in der 14. Etage sein können, Pflanzen/ Blumen/ Küchenkräuter im Freien anbauen.
- - Einfache Montage der Vorrichtung ohne Werkzeug.
- - Keine Beschädigung der Fassade oder des Fensters
- - Es können handelsübliche Pflanzgefäße verwendet werden.
- - Die Natur kann so an Plattenbaufassaden Ihren festen Platz finden.
- - An geeigneten Feiertagen kann an Stelle des Blumenkastens / der Blumenkästen auch zum Beispiel spezielle Weihnachtsdekoration sein.
- - Ob analog oder digital, neben Pflanzgefäßen können auch metrologische Geräte, wie kleine Windmesser und Ahnliches, sicher am Fenster gehalten werden.
- - Es kann aber auch ein elektronisches Gerät angebracht werden, dass eine ungewollte Annäherung durch Mensch oder Tier von Innen und/oder Außen an das Fenster anzeigen und/oder abwehren kann. Sind mehrere erfindungsgemäße alarmgebende Geräte in der Nähe montiert und an einer Vorrichtung wird Alarm ausgelöst, kann der Alarm an allen Vorrichtungen angezeigt werden.
- - Bei erfindungsgemäßer Montage, welche ohne Werkzeug auskommt, sind Beschädigungen am Haus auszuschließen. Ohne Manipulation dieser Vorrichtung kann sich auch bei Sturmnichts lösen bzw. herabfallen.
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Figurenliste
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- 1 Ansicht von innen der Vorrichtung, geeignet für ein flächenversetztes Fenster,
- 2 Ansicht von oben der Vorrichtung, aus 1, in montierten Zustand
- 3 Ansicht von innen der Vorrichtung, zur Befestigung an der Fensterlaibung geeignet
- 4 Ansicht von oben der Vorrichtung, geeignet zur Befestigung an der Fensterlaibung
- 5 Ansicht von innen der Vorrichtung, geeignet für ein flächenbündiges Fenster
- 6 Ansicht von oben der Vorrichtung, geeignet für ein flächenbündiges Fenster
- 7 perspektivische Ansicht des speziell entworfenen Futterhäuschen
- 8 Ansicht von Innen der Vorrichtung incl. der Zusatzelemente und der Tragarme
- 9 Ansicht von Oben der Vorrichtung ohne die Zusatzelemente
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1 Zeigt in der Ansicht von innen die Vorrichtung, geeignet für die Befestigung an einem flächenversetzten Fenster. Es sind neben allen Grundbaugruppen die speziellen Bauteile für die Verspannung mit dem Rahmen eines flächenversetzten Fensters zu sehen. Weiterhin sind die möglichen Positionen (Auf / Zu) des Spannhebels zu sehen.
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2 Zeigt in Draufsicht die 1. Es ist deutlich zu sehen, wie die Vorrichtung an einem flächenversetzten Fenster Halt findet.
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3 Zeigt in der Ansicht von innen die Vorrichtung, geeignet für die Befestigung an der Fensterlaibung. Es sind neben allen Grundbaugruppen die speziellen Bauteile für die Verspannung mit der Fensterlaibung zu sehen. Weiterhin sind die möglichen Positionen (Auf / Zu) des Spannhebels zu sehen.
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4 Zeigt in Ansicht von Oben die 3. Es ist deutlich zu sehen, wie die Vorrichtung an der Fensterlaibung direkt vor einem Fenster Halt findet.
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5 Zeigt in der Ansicht von innen die Vorrichtung, geeignet für die Befestigung an einem flächenbündigen Fenster,. Es sind neben allen Grundbaugruppen die speziellen Bauteile für die Verspannung mit dem Rahmen eines flächenbündigen Fensters zu sehen. Weiterhin sind die möglichen Positionen (Auf / Zu) des Spannhebels zu sehen.
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6 Zeigt in Draufsicht die 5. Es ist deutlich zu sehen, wie die Vorrichtung an einem flächenbündigen Fenster Halt findet.
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7 Zeigt eine allgemeine, perspektivische Ansicht des Futterhäuschen für kleine Singvögel.
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8 Zeigt in der Ansicht von innen die Vorrichtung, ohne die speziellen Bauteile zur Befestigung, aber mit den Teleskopschienen, Haltebügel und Zusatzelemente.
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9 Zeigt in der Draufsicht die 8.
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Bezugszeichenliste
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- 1.
- Grundkörper : stellt die Basis der Vorrichtung dar und kann erfindungsgemäß in verschiedenen Längen hergestellt werden.
- 2a.
- linkes seitliches Aufsteckelement : im Vergleich zum rechten seitlichen Aufsteckelement(2b) besitzt es mehr Rasterbohrungen(5) mit einem größeren Lochabstand und stellt damit sicher, dass die Vorrichtung grob auf die entsprechende Fensterbreite rasterartig angepasst werden kann.
- 2b.
- rechtes seitliches Aufsteckelement : im Vergleich zum linken seitlichen Aufsteckelement(2a) besitzt es weniger Rasterbohrungen(5) mit einem kleineren Lochabstand und stellt damit sicher, dass die Vorrichtung exakt auf die entsprechende Fensterbreite rasterartig angepasst werden kann, tragt den Spannhebel(7)
- 3.
- Aufsteckelement beweglich : sitzt auf dem rechten seitliche Aufsteckelement(2b) und stellt sicher, dass die Kraft der Spannfeder(9) an den Kraft- Übertragungskörper(4) übertragen werden kann.
- 3a.
- Bewegungsrichtung des beweglichen Aufsteckelementes(3)
- 4.
- Kraft- Übertragungskörper : sind unlösbar mit den Aufsteckelementen verbunden und bilden die Basis, an der die Klemmelemente (11) fest verschraubt weren.
- 5.
- Rasterbohrungen : stellen die rasterartige Einstellbarkeit der Vorrichtung sicher.
- 6.
- bewegliche Federbolzen : stellen die rasterartige Einstellbarkeit der Vorrichtung sicher.
- 7.
- Spannhebel : erzeugt die nötige Kraft, damit die Spannfeder (9) gespannt werden kann.
- 8.
- Drucksteg mit Druckplatte : überträgt die vom Spannhebel (7) erzeugte Kraft auf den Kraft-Übertragungskörper (4).
- 9.
- Spannfeder : erzeugt die nötige, gleichbleibende Spannkraft der Vorrichtung.
- 10.
- Arretierungsbolzen :stellt sicher, dass sich der Spannhebel (7) nicht unbeabsichtigt bewegen kann
- 11.
- Klemmelement(e) : stellt die Kraftübertragung auf ein Fenster sicher. Sie ist in der Version für flächenversetzte Fenster mit einer Schräge ausgestattet, während dem sie sich in der Version für flächenbündige Fenster durch die Form eines Rechteckes auszeichnet.
- 11a.
- Anpreßschuh beweglicher Teil des Klemmefementes(11) - stellt sicher dass das Klemmelement immer 100% Kontakt zum Fensterrahmen(13) hat.
- 11b.
- Kontaktfläche ; stellt sicher, dass der bewegliche der Anpreßschuh des Klemmelement(11) am Blendrahmen immer rutschfesten Halt hat
- 12.
- Arretierungsblech(e) : stellt sicher, dass das Klemmelement nicht abrutschen kann, ist unlösbar mit der Klemmeinheit (11) verbunden.
- 13.
- Fensterrahmen
- 14.
- Arretierungswinkel : stellt den sicheren Halt der Vorrichtung an einem flächenbündigen Fenster sicher, besteht aus einem massiven Träger und dem eigentlichen Winkel.
- 15.
- Dichtung : stellt die Dichtheit zwischen Fensterrahmen und Flügel sicher
- 16.
- Kontaktbelag (Gummi - Puffer) : stellt den sicheren Halt des flachen Druckelementes mit Gelenk (8) an der Fensterlaibung (23) sicher.
- 17.
- Zwischenstück mit Gelenk : dient zur Kraftübertragung, stellt sicher, dass kleinere Unebenheiten der Fensterlaibung ausgeglichen werden können.
- 18.
- Haltebügel : trägt die Last der Blumenkästen, nimmt selbige auf
- 19.
- Kontaktkörper aus Gummi : stellen sicher, dass die Haltebügel (17) dauerhaft sicheren Halt auf der Fensterbank (nicht bezeichnet) haben.
- 20.
- Zusatzelemente : (Aufnahme für rundes Pflanzgefäß / Futterhaus)
- 21.
- Fensterflügel
- 22.
- Kontaktkörper für Zusatzelement : sitzt bedarfsmäßig auf dem Kraft - Übertragungskörper (4) und sicher den sicheren Halt der Zusatzelemente (19)
- 23.
- Teleskopschienen : stellt die Anpassungsfähigkeit der Vorrichtung an die verschiedenen Fensterbreiten : , ist als „Korb“ ausgestaltet und hält den Blumenkasten
- 23a.
- Richtung der Längenanpassung
- 24.
- Fensterlaibung
- 25.
- Druckplatte(n) : überträgt die Spannkraft der Vorrichtung mittels Kontaktbelag (16) auf die Fensterlaibung (24), kann kleinere Unebenheiten mittels integrierten Gelenk ausgleichen
- 26.
- Befestigungsschraube : stellt sicher, dass der Kraft- Übertragungskörper(4) immer fest mit dem Klemmelement(11), mit dem Zwischenstück mit Gelenk, oder mit dem Träger des Arretierungswinkels(29) verbunden ist.
- 27.
- Sicherungsschraube: sichert die aufgesteckten Zusatzelemente
- 28.
- Druckknopf : entspannt und löst den Zahnstangenmechanismus
- 29.
- Zahnstange : bildet die Grundlage, damit sich die beschriebene Vorrichtung ratschenartig einstellen lässt
- 30.
- Sperrhebel : fungiert als Rückschlagsicherung und sorgt dafür, dass die beschriebene Vorrichtung ihre eingestellte Länge behält
- 31.
- Allgemeiner Futterplatz : dient auch zur Ablage des Futters
- 32.
- Sitzstange : dient auch für die Stabilität
- 33.
- Terrasse : Sitzplatz für Vögel
- 34.
- Käfig für Blumentopf : gibt dem Blumentopf Halt, hält Ihn an Ort und Stelle
- 35.
- Wasserspeicher : verhindert das Tropfen des Blumentopfes, Wasservorrat
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Auf folgende Pat.- Literatur wurde Bezug genommen :
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 202004015119 U1 [0002, 0044]
- DE 8703876 U1 [0004, 0044]
- DE 19918000 A1 [0004, 0044]
- DE 29821437 U1 [0004, 0044]
- DE 202011004607 U1 [0004, 0044]
- DE 202016102352 U1 [0004, 0044]