DE102017216132A1 - Dosiervorrichtung zum Steuern eines gasförmigen Mediums - Google Patents
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Abstract
Dosiervorrichtung (1) zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, mit einem Ventilgehäuse (2), in welchem ein Innenraum (18) ausgebildet ist. In dem Innenraum (18) ist ein hubbeweglicher Anker (10) mit einem elastischen Dichtelement (12) angeordnet, das zum Öffnen oder Schließen mindestens einer Durchlassöffnung (3) mit einem Ventilsitz (14) zusammenwirkt. Weiterhin ist an dem Anker (10) ein Rahmenelement (11) angeordnet und mit diesem fest verbunden, wobei das elastische Dichtelement (12) in einer Ausnehmung (27) des Rahmenelements (11) so aufgenommen ist, dass die thermische Ausdehnung des elastischen Dichtelements (12) und die thermische Ausdehnung des Rahmenelements (11) an einer Berührungsfläche (30) gleich sind. Das Rahmenelement (11) weist in radialer Richtung (20) bezüglich einer Längsachse (15) der Dosiervorrichtung (1) einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten auf als in axialer Richtung (21) bezüglich der Längsachse (15) der Dosiervorrichtung (1).
Description
- Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, beispielsweise zur Anwendung in Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb.
- Stand der Technik
- Die
DE 10 2012 204 565 A1 beschreibt eine Dosiervorrichtung, hier als Proportionalventil ausgebildet, zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, wobei das Proportionalventil einen Düsenkörper, ein Schließelement und ein elastisches Dichtelement umfasst. In dem Düsenkörper ist wenigstens eine Durchlassöffnung ausgebildet, welche durch das Schließelement an einem Ventilsitz freigegeben oder verschlossen werden kann. Das elastische Dichtelement dichtet dabei am Ventilsitz ab. - Die in der Dosiervorrichtung auftretenden Temperaturänderungen haben jedoch Einfluss auf die Verformung des elastischen Dichtelements. Dadurch kann der Öffnungsvorgang der Dosiervorrichtung beeinträchtigt werden, da die Hubbewegung des Schließelements nicht mehr präzise eingestellt werden kann.
- Vorteile der Erfindung
- Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, weist diesbezüglich den Vorteil auf, dass trotz der Temperaturabhängigkeit des elastischen Dichtelements eine optimale Funktionsweise der Dosiervorrichtung erzielt wird.
- Dazu weist die Dosiervorrichtung zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, ein Ventilgehäuse auf, in welchem ein Innenraum ausgebildet ist. In dem Innenraum ist ein hubbeweglicher Anker mit einem elastischen Dichtelement angeordnet, das zum Öffnen oder Schließen mindestens einer Durchlassöffnung mit einem Ventilsitz zusammenwirkt. Weiterhin ist an dem Anker ein Rahmenelement angeordnet und mit diesem fest verbunden, wobei das elastische Dichtelement in einer Ausnehmung des Rahmenelements so aufgenommen ist, dass die thermische Ausdehnung des elastischen Dichtelements und die thermische Ausdehnung des Rahmenelements an einer Berührungsfläche gleich sind, wobei das Rahmenelement in radialer Richtung bezüglich einer Längsachse der Dosiervorrichtung einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist als in axialer Richtung bezüglich der Längsachse der Dosiervorrichtung.
- Dadurch wird durch Überlagerung der thermischen axialen und radialen Ausdehnung eine Verringerung der axialen Ausdehnung des elastischen Dichtelements erzielt, so dass keine Veränderung in Hubrichtung des elastischen Dichtelements erfolgt. So ist trotz thermischer Ausdehnung des elastischen Dichtelements eine präzise Einstellung des Öffnungshubs der Dosiervorrichtung möglich, wodurch eine bedarfsgerechte Einstellung an gasförmigem Medium in einen Anodenbereich einer Brennstoffzelle gewährleistet ist.
- In erster vorteilhafter Weiterbildung ist es vorgesehen, dass das Rahmenelement aus einem kohlefaserverstärktem Kunststoff hergestellt ist. Dadurch kann das elastische Dichtelement in einfacher Weise in dem Rahmenelement aufgenommen und an der Berührungsfläche an die thermische Ausdehnung des Rahmenelements angepasst werden.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft vorgesehen, dass der Anker mittels eines Elektromagneten hubbewegbar ist und mittels einer Schließfeder in Richtung des Ventilsitzes kraftbeaufschlagt ist. Vorteilhafterweise ist die Schließfeder zwischen dem Ventilgehäuse und dem Anker angeordnet und in einer Ausnehmung des Elektromagneten aufgenommen. Dadurch kann die Schließfeder in einfacher konstruktiver Weise in der Dosiervorrichtung angeordnet werden.
- In vorteilhafter Weiterbildung ist der Ventilsitz an einer Erhebung des Ventilgehäuses als Flachsitz ausgebildet. Durch die Verwendung eines flachen Ventilsitzes in Kombination eines elastischen Dichtelements kann in einfacher Weise und ohne große konstruktive Veränderungen die Dichtheit der Dosiervorrichtung sichergestellt werden, so dass beispielsweise kein Wasserstoff aus der Dosiervorrichtung austreten kann.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft vorgesehen, dass in dem Ventilgehäuse ein Durchlasskanal ausgebildet ist, durch welchen der Innenraum mit gasförmigem Medium befüllbar ist.
- Die beschriebene Dosiervorrichtung eignet sich vorzugsweise in einer Brennstoffzellenanordnung zum Steuern einer Wasserstoffzufuhr zu einem Anodenbereich einer Brennstoffzelle. Vorteile sind die geringen Druckschwankungen im Anodenpfad und ein leiser Betrieb.
- Figurenliste
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung zur Steuerung einer Gaszufuhr, insbesondere Wasserstoff zu einer Brennstoffzelle, dargestellt. Es zeigt in
-
1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung mit einem Rahmenelement im Längsschnitt, -
2 das Rahmenelement aus der1 im Querschnitt, wobei nur die rechte Hälfte gezeigt ist. - Beschreibung des Ausführungsbeispiels
- Fig.l zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
1 im Längsschnitt. Die Dosiervorrichtung2 weist ein Ventilgehäuse2 auf, in dem ein Innenraum18 ausgebildet ist. In dem Innenraum18 ist ein Elektromagnet50 angeordnet, der eine Magnetspule5 mit einem Magnetspulengehäuse6 und einen Magnetkern7 umfasst. - Weiterhin ist in dem Innenraum
18 ein hubbeweglicher Anker10 angeordnet, an dem ein Rahmenelement11 angeordnet und mit diesem fest verbunden ist. In dem Rahmenelement11 ist in einer Ausnehmung27 ein elastisches Dichtelement12 angeordnet. Das elastische Dichtelement12 wirkt mit einem Ventilsitz14 zum Öffnen und Schließen einer Durchlassöffnung3 zusammen. Der Dichtsitz14 ist dabei als Flachsitz an einer Erhebung16 des Ventilgehäuses2 ausgebildet. - Radial zu einer Längsachse
15 der Dosiervorrichtung1 ist in dem Ventilgehäuse2 ein Durchlasskanal4 ausgebildet, wodurch der Innenraum18 der Dosiervorrichtung1 mit gasförmigem Medium, beispielsweise Wasserstoff, befüllbar ist. Über die Durchlassöffnung3 kann das gasförmige Medium aus der Dosiervorrichtung1 in Richtung einem Anodenbereich einer Brennstoffzellenanordnung austreten. - Zwischen dem Ventilgehäuse
2 und dem Anker10 in einer Ausnehmung9 des Magnetkerns7 ist eine Schließfeder8 angeordnet, die den Anker10 in Richtung des Ventilsitzes14 kraftbeaufschlagt, so dass das elastische Dichtelement12 in einer Schließstellung der Dosiervorrichtung1 gegen den Ventilsitz14 gedrückt wird. Der Anker10 kann dabei beispielsweise über das Ventilgehäuse2 in der Dosiervorrichtung1 geführt sein, so dass Verkippungen bezüglich des Dichtsitzes14 minimiert sind. - Die Funktionsweise der Dosiervorrichtung
1 ist wie folgt: - Bei nicht bestromter Magnetspule
5 wird das elastische Dichtelement12 über die Schließfeder8 an den Ventilsitz14 gedrückt, so dass kein gasförmiges Medium aus der Dosiervorrichtung1 in Richtung der Durchlassöffnung3 erfolgt. - Wird die Magnetspule
5 bestromt, so wird eine magnetische Kraft auf den Anker10 erzeugt, welcher der Schließkraft der Schließfeder8 entgegengerichtet ist und diese überkompensiert. Das elastische Dichtelement12 hebt vom Ventilsitz14 ab. Ein Gasdurchfluss durch die Dosiervorrichtung1 ist freigegeben. - Der Hub des Ankers
10 kann über die Höhe der Stromstärke an der Magnetspule5 eingestellt werden. Je höher die Stromstärke an der Magnetspule5 , desto größer ist der Hub des Ankers10 und desto höher ist auch der Gasdurchfluss in der Dosiervorrichtung1 , da die Kraft der Schließfeder8 hubabhängig ist. Wird die Stromstärke an der Magnetspule5 reduziert, wird auch der Hub des Ankers10 reduziert und somit der Gasdurchfluss gedrosselt. - Wird der Strom an der Magnetspule
5 unterbrochen, wird die magnetische Kraft auf den Anker10 abgebaut. Das elastische Dichtelement12 bewegt sich in Richtung des Ventilsitzes14 und dichtet an diesem wieder ab. Der Gasdurchfluss in der Dosiervorrichtung1 ist unterbrochen. - In der Dosiervorrichtung
1 auftretende Temperaturänderungen führen zu thermischen Ausdehnungen an dem elastischen Dichtelement12 . Dadurch wird der Hub des Ankers10 beeinflusst, was zu unpräzisen Hubeinstellungen führen kann. Durch den Einsatz des Rahmenelements11 , in welchem das elastische Dichtelement12 aufgenommen ist, können diese thermischen Ausdehnungen kompensiert werden. -
2 zeigt das Rahmenelement11 aus dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung1 der1 im Querschnitt, wobei nur die rechte Hälfte gezeigt ist. Das elastische Dichtelement12 ist in der Ausnehmung27 des Rahmenelements11 angeordnet. Dabei ist das elastische Dichtelement12 an einer Berührungsfläche30 fest mit dem Rahmenelement11 verbunden. - Das Rahmenelement
11 weist weiterhin in einer radialen Richtung20 einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten auf als in einer axialen Richtung21 zu der Längsachse15 der Dosiervorrichtung1 . Durch die feste Verbindung des elastischen Dichtelements12 mit dem Rahmenelement11 über die Berührungsfläche30 weist das elastische Dichtelement12 in einer radialen Richtung24 dieselbe thermische Ausdehnung auf wie das Rahmenelement11 . Weist das elastische Dichtelement12 dennoch einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten in einer axialen Richtung25 auf als in radialer Richtung24 bezüglich der Längsachse15 der Dosiervorrichtung1 , wird durch die Berührungsfläche30 und die dadurch entstehende Überlagerung der thermischen axialen und radialen Ausdehnung des elastischen Dichtelements12 eine Verringerung der thermischen Ausdehnung des elastischen Dichtelements12 in axialer Richtung25 bezüglich der Längsachse15 bewirkt. - Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung
1 kann beispielsweise in einer Brennstoffzellenanordnung Verwendung finden. Mittels der Dosiervorrichtung1 kann einem Anodenbereich der Brennstoffzelle Wasserstoff aus einem Tank zugeführt werden. Je nach Höhe der Stromstärke an der Magnetspule5 der Dosiervorrichtung1 , durch welche der Hub des elastischen Dichtelements12 betätigt wird, wird damit ein Strömungsquerschnitt der Durchlassöffnung3 derart verändert, dass kontinuierlich eine bedarfsgerechte Einstellung der der Brennstoffzelle zugeführten Gasströmung erfolgt. - Die Dosiervorrichtung
1 zum Steuern eines gasförmigen Mediums weist somit den Vorteil auf, dass hierbei die Zuführung des ersten gasförmigen Mediums und die Zudosierung von Wasserstoff in den Anodenbereich der Brennstoffzelle mittels elektronisch gesteuerten Anpassung des Strömungsquerschnitts der Durchlassöffnung3 bei gleichzeitiger Regelung des Anodendrucks wesentlich exakter erfolgen kann. Hierdurch werden die Betriebssicherheit und Dauerhaltbarkeit der angeschlossenen Brennstoffzelle deutlich verbessert, da Wasserstoff immer in einem überstöchiometrischen Anteil zugeführt wird. Zudem können auch Folgeschäden, wie zum Beispiel Beschädigungen eines nachgeordneten Katalysators, verhindert werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102012204565 A1 [0002]
Claims (7)
- Dosiervorrichtung (1) zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, mit einem Ventilgehäuse (2), in welchem ein Innenraum (18) ausgebildet ist, mit einem darin angeordneten hubbeweglichen Anker (10) und einem daran angeordneten elastischen Dichtelement (12), das zum Öffnen oder Schließen mindestens einer Durchlassöffnung (3) mit einem Ventilsitz (14) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anker (10) ein Rahmenelement (11) angeordnet und mit diesem fest verbunden ist, wobei das elastische Dichtelement (12) in einer Ausnehmung (27) des Rahmenelements (11) so aufgenommen ist, dass die thermische Ausdehnung des elastischen Dichtelements (12) und die thermische Ausdehnung des Rahmenelements (11) an einer Berührungsfläche (30) gleich sind, wobei das Rahmenelement (11) in radialer Richtung (20) bezüglich einer Längsachse (15) der Dosiervorrichtung (1) einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist als in axialer Richtung (21) bezüglich der Längsachse (15) der Dosiervorrichtung (1).
- Dosiervorrichtung (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenelement aus einem kohlefaserverstärkten Kunststoff hergestellt ist. - Dosiervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (10) mittels eines Elektromagneten (50) hubbewegbar ist und mittels einer Schließfeder (8) in Richtung des Ventilsitzes (14) kraftbeaufschlagt ist.
- Dosiervorrichtung (1) nach
Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfeder (8) zwischen dem Ventilgehäuse (2) und dem Anker (10) angeordnet ist und in einer Ausnehmung (9) des Elektromagneten (50) aufgenommen ist. - Dosiervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (14) an einer Erhebung (16) des Ventilgehäuses (2) als Flachsitz ausgebildet ist.
- Dosiervorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ventilgehäuse (2) ein Durchlasskanal (4) ausgebildet ist, durch welchen der Innenraum (18) mit gasförmigem Medium befüllbar ist.
- Brennstoffzellenanordnung mit einer Dosiervorrichtung (1) zum Steuern einer Wasserstoffzufuhr zu einer Brennstoffzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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