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DE102017128911A1 - Selbstladepistole - Google Patents

Selbstladepistole Download PDF

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DE102017128911A1
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Eyck Pflaumer
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Abstract

Selbstladepistole, umfassend einen Magazinschacht (3) für die Aufnahme eines Magazins (4), Haltemittel (5), die das Magazin (4) lösbar in dem Magazinschacht (3) halten können, Magazinauslösemittel, die bewirken können, dass die Haltemittel (5) das Magazin (4) freigeben, wobei die Magazinauslösemittel von beiden Seiten der Selbstladepistole bedienbar sind und zwei auf unterschiedlichen Seiten der Selbstladepistole angeordnete Auslöseknöpfe (23, 24) umfassen, wobei die Magazinauslösemittel zusätzlich zwei auf unterschiedlichen Seiten der Selbstladepistole angeordnete Auslösehebel (11, 12) umfassen, und wobei durch Betätigung eines Auslöseknopfes (23, 24) und/oder durch Betätigung eines Auslösehebels (11, 12) das Magazin (4) freigegeben werden kann.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Selbstladepistole gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine Selbstladepistole der vorgenannten Art ist aus der DE 29 05 770 A1 bekannt. Die darin beschriebene Selbstladepistole umfasst ein Griffstück mit einem Magazinschacht für die Aufnahme eines Magazins. Das Magazin wird in dem Magazinschacht durch Haltemittel mit einem in eine Ausnehmung des Magazins eingreifenden Vorsprung gehalten. Der Vorsprung kann aus der Ausnehmung herausgeschwenkt werden. Dazu ist auf jeder Seite der Selbstladepistole ein Auslöseknopf vorgesehen, den der Benutzer mit dem Daumen bedienen kann. Durch das Vorsehen zweier Auslöseknöpfe auf einander gegenüberliegenden Seiten der Selbstladepistole sind die Magazinauslösemittel sowohl für einen Rechtshänder als auch für einen Linkshänder gleich komfortabel zu bedienen.
  • Aus der DE 195 07 012 A1 ist eine weitere Selbstladepistole bekannt. Die darin beschriebene Selbstladepistole weist auf jeder Seite einen Auslösehebel auf, der so nach unten verschwenkt werden kann, dass dadurch ein in eine Ausnehmung des Magazins eingreifender Vorsprung aus diesem herausgeschwenkt werden kann, um das Magazin freizugeben. Dabei bewegen sich jeweils beide Hebel gleichzeitig. Auch hier ergibt sich sowohl für einen Rechtshänder als auch für einen Linkshänder eine gleich komfortable Bedienung. Dabei können die Hebel insbesondere von dem Daumen oder auch von dem Abzugsfinger des Schützens betätigt werden.
  • Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Schaffung einer Selbstladepistole der eingangs genannten Art, deren Magazinauslösemittel dem Schützen eine Vielfalt von Bedienmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch eine Selbstladepistole der eingangs genannte Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung.
  • Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass die Magazinauslösemittel zusätzlich zwei auf unterschiedlichen Seiten der Selbstladepistole angeordnete Auslösehebel umfassen, wobei durch Betätigung eines Auslöseknopfes und/oder durch Betätigung eines Auslösehebels das Magazin freigegeben werden kann. Eine erfindungsgemäße Selbstladepistole bietet somit sowohl für Rechtshänder als auch für Linkshänder jeweils einen Auslösehebel und einen Auslöseknopf, so dass der Schütze selbst entscheiden kann, ob er das Magazin durch eine Bewegung des Daumens oder des Abzugsfinders freigibt.
  • Dabei kann vorgesehen sein, dass die Auslösehebel unabhängig von den Auslöseknöpfen betätigbar und/oder bewegbar sind. Insbesondere kann auch ein jeder der Auslösehebel unabhängig von dem jeweils anderen Auslösehebel betätigbar und/oder bewegbar sein. Auf diese Weise werden bei Betätigung eines Auslösehebels sämtliche andere Auslösemittel in ihrer Ausgangslage verbleiben. Auch bei Betätigung eines Auslöseknopfes werden die Auslösehebel nicht bewegt. Dies ist insbesondere deshalb von Vorteil, weil dadurch ein Blockieren des Auslösemechanismus beispielsweise durch die Schießhand unterhalb eines Auslösehebels verhindert wird.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein jeder der Auslösehebel bei Betätigung um eine sich in Querrichtung der Selbstladepistole erstreckende Achse verschwenkt wird, wobei insbesondere ein jeder der Auslösehebel relativ zu der Achse frei drehbar ist. Durch diese Gestaltung kann mit einfachen Mitteln erreicht werden, dass bei Betätigung eines Auslösehebels der andere Auslösehebel nicht mitbewegt wird.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Auslöseknöpfe starr miteinander verbunden sind, insbesondere durch einen sich in Querrichtung der Selbstladepistole erstreckenden Steg. Eine derartige Gestaltung kann mit einfachen Mitteln realisiert werden und ist daher vergleichsweise kostengünstig.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein jeder der Auslöseknöpfe bei Betätigung in Querrichtung der Selbstladepistole verschoben wird, insbesondere in ein von der Selbstladepistole umfasstes Griffstück hinein.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Haltemittel eine Halteklinke umfassen, die in eine Ausnehmung des Magazins eingreifen kann und im in die Ausnehmung hineinreichenden Zustand das Magazin in dem Magazinschacht hält. Eine Halteklinke kann einen sicheren Halt und ein einfaches Auslösen des Magazins sicherstellen.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein jeder der Auslösehebel eine Nase aufweist, die in eine Ausnehmung der Haltemittel eingreift und bei Betätigung des Auslösehebels die Haltemittel so bewegt, dass das Magazin freigegeben wird, insbesondere wobei bei Betätigung des Auslösehebels die Haltemittel so bewegt werden, dass die Halteklinke aus der Ausnehmung heraus geschwenkt wird. Auf diese Weise kann durch Verschwenken eines Auslösehebels um die sich in Querrichtung der Selbstladepistole erstreckende Achse die Halteklinke aus der Ausnehmung heraus bewegt werden, ohne dass dabei der andere Auslösehebel bewegt wird.
  • Es kann vorgesehen sein, dass der die Auslöseknöpfe verbindende Steg zwei Rampen aufweist, an denen bei Betätigung eines Auslöseknopfes ein Abschnitt der Haltemittel so entlanggleitet, dass das Magazin freigegeben wird, insbesondere wobei bei Betätigung des Auslöseknopfes die Halteklinke aus der Ausnehmung heraus geschwenkt wird. Die beiden Rampen wirken dabei als Steuerkurve für die Bewegung der Halteklinke.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Magazinauslösemittel mindestens eine Feder umfassen, die nach dem Freigeben des Magazins den betätigten Auslösehebel oder den betätigten Auslösehebel wieder in die Ausgangsstellung zurücküberführen kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen:
    • 1 eine perspektivische Detailansicht einer erfindungsgemäßen Selbstladepistole;
    • 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Selbstladepistole gemäß 1;
    • 3 ein Detail gemäß dem Pfeil III in 2;
    • 4 eine Explosionsansicht von Haltemitteln und Magazinauslösemitteln der Selbstladepistole gemäß 1;
    • 5 eine perspektivische Ansicht der Haltemittel und der Magazinauslösemittel im zusammengebauten Zustand;
    • 6 ein Detail der 1, das die Haltemittel und die Magazinauslösemittel im in das Griffstück eingebauten Zustand zeigt, wobei die Haltemittel das Magazin halten;
    • 7 eine 6 entsprechende Ansicht, bei der durch Betätigung eines Auslösehebels das Magazin freigegeben ist;
    • 8 eine 6 entsprechende Ansicht, bei der durch Betätigung eines Auslöseknopfes das Magazin freigegeben ist;
    • 9 eine perspektivische Ansicht des Magazins mit den Haltemitteln und den Magazinauslösemitteln der Selbstladepistole gemäß 1, wobei die Haltemittel das Magazin halten;
    • 10 eine 9 entsprechende Ansicht, bei der durch Betätigung eines Auslösehebels das Magazin freigegeben ist;
    • 11 eine 1 entsprechende Ansicht, bei der durch Betätigung eines Auslöseknopfes das Magazin freigegeben ist;
    • 12 eine perspektivische Ansicht der Haltemittel und der Magazinauslösemittel im zusammengebauten Zustand, wobei einer der Auslöseknöpfe betätigt ist.
  • In den Figuren sind gleiche und funktional gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 und 2 ist ein Griffstück 1 einer erfindungsgemäßen Selbstladepistole abgebildet. Das Griffstück 1 umfasst einen Abzugsbügel 2 und einen Magazinschacht 3, in dem ein Magazin 4 gehalten ist (siehe 2).
  • Die Selbstladepistole umfasst weiterhin Haltemittel 5, die das Magazin 4 in dem Magazinschacht 3 halten können. Die Haltemittel 5 sind um eine Achse 6 drehbar in dem Griffstück 1 bewegbar, wobei die Achse 6 sich in Querrichtung senkrecht zur Schussrichtung der Selbstladepistole erstreckt und die Haltemittel 5 eine Querbohrung 7 für die Hindurcherstreckung der Achse 6 aufweisen. Die Haltemittel 5 umfassen weiterhin eine Halteklinke 8, die in eine entsprechende Ausnehmung 9 in dem Magazin 4 eingreifen kann (siehe 3 und 4). Die Halteklinke 8 wird dabei von einer im abgebildeten Ausführungsbeispiel als Spiralfeder ausgebildeten Feder 10 in die Ausnehmung 9 gedrückt.
  • Die Selbstladepistole umfasst weiterhin Magazinauslösemittel, die bewirken können, dass die Haltemittel 5 das Magazin 4 freigeben. Die Magazinauslösemittel umfassen zwei um die Achse 6 schwenkbare Auslösehebel 11, 12, von denen je einer auf einer Seite der Selbstladepistole angeordnet ist (siehe 4, 5 und 6). Die Auslösehebel 11, 12 weisen ebenfalls Querbohrungen 13, 14 auf, durch die sich die Achse 6 hindurch erstrecken kann. Derartige Auslösehebel 11, 12 werden auch Paddel genannt.
  • Jeder der Auslösehebel 11, 12 weist einen sich von der Achse 6 in Schussrichtung nach vorne erstreckenden Betätigungsabschnitt 15, 16 auf, den der Benutzer, insbesondere mit seinem Zeigefinger, für das Freigeben des Magazins 4 nach unten drücken kann. Die Auslösehebel 11, 12 sind um die Achse 6 drehbar, so dass die Betätigungsabschnitte 15, 16 unabhängig voneinander nach unten gedrückt werden können.
  • Der Abzugsbügel 2 weist an jeder seiner Querseiten eine Ausnehmung 17 auf (siehe 7), in die jeweils einer der Betätigungsabschnitte 15, 16 teilweise hineinragt. Auf diese Weise schließt der entsprechende Auslösehebel 11, 12 mit dem Abzugsbügel 2 im nicht betätigten Zustand in Querrichtung nach außen bündig ab (siehe beispielsweise 6).
  • Die Auslösehebel 11, 12 weisen Nasen 18, 19 auf, die im zusammengebauten Zustand in entsprechende Ausnehmungen 20 der Haltemittel 5 eingreifen (siehe dazu 5). Ein Druck des Benutzers auf einen der Betätigungsabschnitte 15, 16 nach unten beziehungsweise in Richtung des Pfeils 21 in 10 überführt diesen aus der im wesentlichen horizontalen Stellung (siehe 9), in der der Betätigungsabschnitt 15, 16 parallel zum unteren Abschnitt des Abzugsbügels 2 ist, in eine nach unten verkippte Stellung (siehe 10).
  • Durch dieses Verschwenken beispielsweise des Auslösehebels 12 drückt die entsprechende Nase 19 in die zugehörige Ausnehmung 20 und verschwenkt die Haltemittel 5 derart, dass die Halteklinke 8 aus der Ausnehmung 9 herausbewegt wird (siehe den Übergang von 9 zu 10). Dadurch wird das Magazin 4 freigegeben, so dass es aus dem Magazinschacht 3 entnommen werden kann.
  • Die Magazinauslösemittel umfassen weiterhin eine im abgebildeten Ausführungsbeispiel als Bügelfeder ausgebildete Feder 22, die im zusammengebauten Zustand ebenfalls auf der Achse 6 montiert ist (siehe 4 und 5). Die Feder 22 überführt den verschwenkten Auslösehebel 11, 12 wieder in die Ausgangsstellung gemäß 6 und 9, wenn der Benutzer den Betätigungsabschnitt 15, 16 loslässt.
  • Die Magazinauslösemittel umfassen weiterhin zwei Auslöseknöpfe 23, 24, von denen je einer auf einer Seite der Selbstladepistole angeordnet ist (siehe 4, 5 und 6). Die Auslöseknöpfe 23, 24 sind über einen sich in Querrichtung erstreckenden Steg 25 miteinander verbunden (siehe 4 und 12). Die Auslöseknöpfe 23, 24 sind zusammen mit dem Steg 25 in Querrichtung der Selbstladepistole verschiebbar.
  • Auf der in Schussrichtung hinteren Seite des Steges 25 sind an diesem zwei nach außen ansteigende Rampen 26, 27 angeordnet (siehe 12). An der hinteren Seite des Steges 25 beziehungsweise an einer der Rampen 26, 27 liegt im zusammengebauten Zustand ein Schenkel 28 der Haltemittel 5 an (siehe 4 und 12).
  • Wenn der Benutzer, insbesondere mit seinem Daumen, beispielsweise den linken Auslöseknopf 23 gemäß dem Pfeil 29 in 11 und 12 in das Griffstück 1 hineindrückt, bewegt sich die in 12 linke Rampe 26 des Stegs 25 hinter den Schenkel 28 und drückt diesen nach hinten. Dadurch wird wie in 8, 11 und 12 dargestellt die Halteklinke 8 aus der Ausnehmung 9 des Magazins 4 herausgeschwenkt, so dass dieses freigegeben wird und aus dem Magazinschacht 3 entnommen werden kann.
  • Wenn der Benutzer den entsprechenden Auslöseknopf 23, 24 loslässt, wird der Steg 25 von der auf die Haltemittel 5 einwirkenden Feder 10 wieder in die mittlere Position bewegt, so dass der entsprechende Auslöseknopf 23, 24 wieder in die Ausgangsposition zurücküberführt wird.
  • Die Bewegung der Auslöseknöpfe 23, 24 kann unabhängig von einer Bewegung der Auslösehebel 11, 12 erfolgen, weil sich der Steg 25 im zusammengebauten Zustand der Magazinauslösemittel unter den Auslösehebeln 11, 12 hindurch erstreckt und sich relativ zu diesen frei bewegen kann (siehe 5 und 10).
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2905770 A1 [0002]
    • DE 19507012 A1 [0003]

Claims (10)

  1. Selbstladepistole, umfassend - einen Magazinschacht (3) für die Aufnahme eines Magazins (4), - Haltemittel (5), die das Magazin (4) lösbar in dem Magazinschacht (3) halten können, - Magazinauslösemittel, die bewirken können, dass die Haltemittel (5) das Magazin (4) freigeben, wobei die Magazinauslösemittel von beiden Seiten der Selbstladepistole bedienbar sind und zwei auf unterschiedlichen Seiten der Selbstladepistole angeordnete Auslöseknöpfe (23, 24) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazinauslösemittel zusätzlich zwei auf unterschiedlichen Seiten der Selbstladepistole angeordnete Auslösehebel (11, 12) umfassen, wobei durch Betätigung eines Auslöseknopfes (23, 24) und/oder durch Betätigung eines Auslösehebels (11, 12) das Magazin (4) freigegeben werden kann.
  2. Selbstladepistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösehebel (11, 12) unabhängig von den Auslöseknöpfen (23, 24) betätigbar und/oder bewegbar sind.
  3. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeder der Auslösehebel (11, 12) unabhängig von dem jeweils anderen Auslösehebel (11, 12) betätigbar und/oder bewegbar ist.
  4. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeder der Auslösehebel (11, 12) bei Betätigung um eine sich in Querrichtung der Selbstladepistole erstreckende Achse (6) verschwenkt wird, wobei insbesondere ein jeder der Auslösehebel (11, 12) relativ zu der Achse (6) frei drehbar ist.
  5. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseknöpfe (23, 24) starr miteinander verbunden sind, insbesondere durch einen sich in Querrichtung der Selbstladepistole erstreckenden Steg (25).
  6. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeder der Auslöseknöpfe (23, 24) bei Betätigung in Querrichtung der Selbstladepistole verschoben wird, insbesondere in ein von der Selbstladepistole umfasstes Griffstück (1) hinein.
  7. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (5) eine Halteklinke (8) umfassen, die in eine Ausnehmung (9) des Magazins (4) eingreifen kann und im in die Ausnehmung (9) hineinreichenden Zustand das Magazin (4) in dem Magazinschacht (3) hält.
  8. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeder der Auslösehebel (11, 12) eine Nase (18, 19) aufweist, die in eine Ausnehmung (20) der Haltemittel (5) eingreift und bei Betätigung des Auslösehebels (11, 12) die Haltemittel (5) so bewegt, dass das Magazin (4) freigegeben wird, insbesondere wobei bei Betätigung des Auslösehebels (11, 12) die Haltemittel (5) so bewegt werden, dass die Halteklinke (8) aus der Ausnehmung (9) heraus geschwenkt wird.
  9. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Auslöseknöpfe (23, 24) verbindende Steg (25) zwei Rampen (26, 27) aufweist, an denen bei Betätigung eines Auslöseknopfes (23, 24) ein Abschnitt der Haltemittel (5) so entlanggleitet, dass das Magazin (4) freigegeben wird, insbesondere wobei bei Betätigung des Auslöseknopfes (23, 24) die Halteklinke (8) aus der Ausnehmung (9) heraus geschwenkt wird.
  10. Selbstladepistole nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazinauslösemittel mindestens eine Feder (10, 22) umfassen, die nach dem Freigeben des Magazins (4) den betätigten Auslösehebel (11, 12) oder den betätigten Auslöseknopf (23, 24) wieder in die Ausgangsstellung zurücküberführen kann.
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