DE102017128027A1 - Separator - Google Patents
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Abstract
Separator zur Trennung eines fließfähigen Suspension (S) in einem Zentrifugalfeld in wenigstens zwei fließfähige Phasen (HP, LP) verschiedener Dichte, der folgendes aufweist:
a) ein im Betrieb stillstehendes Gehäuse (10), das nach Art eines Behälters ausgelegt ist, der zumindest drei Öffnungen aufweist, wobei diese Öffnungen einen Zulauf (103) für eine zulaufende Suspension und zwei und zwei vertikal voneinander beabstandete Abläufe (104, 105) für fließfähige Phasen verschiedener Dichte (HP, LL) umfassen, denen jeweils Ringräume (107, 108) des Gehäuses (10) zugeordnet sind,
b) eine innerhalb des Gehäuses (10) angeordnete drehbare Trommel (20) mit einer vertikalen Drehachse (d), welche ebenfalls drei Öffnungen aufweist, die zu den Öffnungen des Gehäuses aus a) korrespondieren,
c) eine mehrteilige Lager- und Antriebsvorrichtung (30), mit welcher die Trommel innerhalb des Gehäuses in der Schwebe gehalten, gelagert und in Drehung versetzt wird,
d) wobei vertikal zwischen den zwei Abläufen (104, 105) und Ringräumen (107, 108) des Gehäuses im Betrieb ein Luftspalt (LS) ausgebildet ist, der im Betrieb, wenn sich die Trommel (20) dreht, nicht mit einer der ablaufenden Phasen (HP, LP) gefüllt ist.
a) ein im Betrieb stillstehendes Gehäuse (10), das nach Art eines Behälters ausgelegt ist, der zumindest drei Öffnungen aufweist, wobei diese Öffnungen einen Zulauf (103) für eine zulaufende Suspension und zwei und zwei vertikal voneinander beabstandete Abläufe (104, 105) für fließfähige Phasen verschiedener Dichte (HP, LL) umfassen, denen jeweils Ringräume (107, 108) des Gehäuses (10) zugeordnet sind,
b) eine innerhalb des Gehäuses (10) angeordnete drehbare Trommel (20) mit einer vertikalen Drehachse (d), welche ebenfalls drei Öffnungen aufweist, die zu den Öffnungen des Gehäuses aus a) korrespondieren,
c) eine mehrteilige Lager- und Antriebsvorrichtung (30), mit welcher die Trommel innerhalb des Gehäuses in der Schwebe gehalten, gelagert und in Drehung versetzt wird,
d) wobei vertikal zwischen den zwei Abläufen (104, 105) und Ringräumen (107, 108) des Gehäuses im Betrieb ein Luftspalt (LS) ausgebildet ist, der im Betrieb, wenn sich die Trommel (20) dreht, nicht mit einer der ablaufenden Phasen (HP, LP) gefüllt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Separator nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Aus der
ist ein gattungsgemäßer Separator zur Trennung eines fließfähigen Produktes in verschiedene Phasen bekannt, der eine drehbare Trommel mit einem Trommelunterteil und einem Trommeloberteil aufweist und ein in der Trommel angeordnetes Mittel zum Klären, wobei eines, mehrere oder sämtliche folgender Elemente aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff bestehen: das Trommelunterteil, das Trommeloberteil, das Mittel zum Klären. Derart ist es möglich, einen Teil der Trommel oder vorzugsweise sogar die gesamte Trommel - vorzugsweise nebst den Zulauf- und Ablaufsystemen bzw. -bereichen - für eine Einmalverwendung auszulegen, was insbesondere in Hinsicht für die Verarbeitung pharmazeutischer Produkte wie Fermentationsbrühen oder dgl. von Interesse und Vorteil ist, da nach dem Betrieb zur Verarbeitung einer entsprechenden Produktcharge im während der Verarbeitung der Produktcharge vorzugsweise kontinuierlichen Betrieb keine Reinigung der produktberührenden Teile der Trommel durchgeführt werden muss sondern diese insgesamt ausgetauscht werden kann. Gerade aus hygienischer Sicht ist dieser Separator damit sehr vorteilhaft. Um ein physische Trennung zwischen dieser Einweg-Trommel und dem Antrieb zu erreichen, ist eine berührungsfreie Kupplung zwischen Antrieb und Trommel vorteilhaft.WO 2014/000829 A1 - Aus der
ist eine Vorrichtung zur Trennung von Blut in zwei Phasen unterschiedlicher Dichte bekannt, enthaltend eine magnetische Antriebsvorrichtung und ein Behältnis, das durch die Antriebsvorrichtung in eine Drehbewegung um seine eigene Achse versetzt wird, wobei das Behältnis mindestens ein offenes Ende und in diesem mindestens einen Einlass aufweist, und wobei das Behältnis magnetisch schwebend gelagert ist. Problematisch ist insofern die nicht zufriedenstellend gelöste Ableitung der beiden sich bei der zentrifugalen Trennung bildenden Phasen aus dem offenen, becherartigen Rotor.WO2015/1100501 A1 - In der
wird insofern zwar auch vorgeschlagen, das sich drehende Behältnis in ein sich nicht drehendes, das sich drehende Behältnis umgebendes Gehäuse einzusetzen, das bis auf einen Zulauf und zwei Abläufe geschlossen ausgebildet ist. Durch das stillstehende Gehäuse ist vertikal von oben in das sich drehende Behältnis ein zentrisches Zulaufrohr hineingeführt, aus dem eine erste Phase wiederum vertikal nach oben mit einer Art Schälorgan abgepumpt wird und wobei das sich drehende Behältnis ferner an seinem vertikal oberen Ende einen Überlauf für eine zweite Phase aufweist, so dass diese im Betrieb in das umgebende sich nicht drehende Gehäuse fließt, so dass sich dieses im Betrieb füllt, bis die Flüssigkeitsphase auch aus dem stillstehenden Gehäuse wiederum durch einen Überlauf nach außen abfließt. Diese Konstruktion bringt den Nachteil mit sich, dass nur kaum sinnvoll höhere Drehzahlen realisierbar sind, das das innere - sich drehende - Behältnis in der sich im Gehäuse sammelnden Flüssigkeit rotiert.WO 2015/1100501 A1 - Die Erfindung hat die Aufgabe, dieses Problem zu lösen.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Sie schafft einen Separator zur Trennung einer fließfähigen Suspension in einem Zentrifugalfeld in wenigstens zwei fließfähige Phasen verschiedener Dichte, der folgendes aufweist:
- a) ein im Betrieb stillstehendes Gehäuse, das nach Art eines Behälters ausgelegt ist, der zumindest drei Öffnungen aufweist, wobei diese Öffnungen eine Zulauföffnung für eine zulaufende Suspension und zwei vertikal voneinander beabstandete Abläufe für fließfähige Phasen verschiedener Dichte umfassen, denen vorzugsweise jeweils Ringräume des Gehäuses zugeordnet sind,
- b) eine innerhalb des Gehäuses angeordnete drehbare Trommel mit einer vertikalen Drehachse, welche ebenfalls drei Öffnungen aufweist, die zu den Öffnungen des Gehäuses aus a) korrespondieren,
- c) eine mehrteilige Lager- und Antriebsvorrichtung, mit welcher die Trommel innerhalb des Gehäuses in der Schwebe gehalten, gelagert und in Drehung versetzt wird,
- d) wobei vertikal zwischen den zwei Abläufen und Ringräumen des Gehäuses im Betrieb ein Luftspalt ausgebildet ist, der im Betrieb, wenn sich die Trommel dreht, nicht mit einer der ablaufenden Phasen sondern mit einem Gas, insbesondere Luft, gefüllt ist.
- Derart können auf einfache Weise eine Produktphase zugeführt und zwei fließfähige Produktphasen abgeführt werden, ohne dass die Trommel in dem Gehäuse vollständig von dem ablaufenden Produkt umgeben ist, wodurch sie gebremst würde. Somit ist es problemlos möglich, im Betrieb auch höhere Drehzahlen von bis zu 20000 U/min zu erreichen und einzuhalten.
- Nach einer vorteilhaften Variante kann vorgesehen sein, dass der Zulauf als Zulaufrohr ausgebildet ist, das sich von oben vertikal in Richtung des Zentrums des Gehäuses erstreckt und dass die zwei Abläufe radial ausgerichtet sind.
- Sodann hat es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Lager- und Antriebsvorrichtung wenigstens zwei permanent- und/oder elektromagnetisch wirkende Lager- und/oder Antriebseinheiten aufweist. Derart ist es möglich, gezielter auf das Betriebsverhalten der Trommel Einfluss zu nehmen, als wenn diese Aufgabe mit nur einer einzigen Lager- und Antriebseinheit realisiert wird.
- So kann vorteilhaft eine der Lager- und/oder Antriebseinheiten als ein erstes, axial wirkendes Magnetlager ausgebildet ist, das unterhalb der Trommel ausgebildet ist und im Wesentlichen oder ausschließlich dazu ausgelegt ist, die Trommel axial vertikal in der Schwebe zu halten.
- Es ist insofern weiter vorteilhaft, wenn eine zweite der Lager- und/oder Antriebseinheiten dazu ausgelegt ist, die Trommel an ihrem unteren Ende radial zu lagern und in Drehung zu versetzen.
- Schließlich kann das Betriebsverhalten nochmals dadurch optimiert werden, dass eine dritte der Lager- und/oder Antriebseinheiten als radial wirkendes Magnetlager zur Lagerung der Trommel an ihrem oberen axialen Ende ausgebildet und angeordnet ist.
- Es kann sich für ein Erreichen besonders hoher Drehzahlen sowie für einen besonders stabilen Betrieb weiter vorteilhaft vorgesehen sein, dass an der Trommel der erste Flüssigkeitsablauf im oberen axialen Bereich - vorzugsweise am oberen axialen Ende - und der zweite Flüssigkeitsablauf im unteren axialen Bereich der Trommel - vorzugsweise am unteren axialen Ende eines zylindrischen Abschnitts der Trommel - ausgebildet ist.
- Es kann weiter vorteilhaft vorgesehen sein, dass wenigstens einem der beiden Flüssigkeitsabläufe eine Einrichtung zum Verstellen der Trennzone innerhalb der Trommel zugeordnet ist.
- Und schließlich kann weiter vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Gehäuse ausschließlich die drei Öffnungen aufweist und ansonsten hermetisch geschlossen ausgebildet ist. Dies erleichtert es, einen Separator zu schaffen, der die Einwegkomponenten „Trommel“ und „Gehäuse“ aufweist, wohingegen zumindest Teile der Lager- und Antriebsvorrichtung wiederverwendbar sind.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben, wobei auch weitere vorteilhafte Varianten und Ausgestaltungen diskutiert werden. Es sei betont, dass das nachfolgend diskutierte Ausführungsbeispiel die Erfindung nicht abschließend beschreiben soll, sondern dass auch nicht dargestellte Varianten und Äquivalente realisierbar sind und unter die Ansprüche fallen fallen. Es zeigt:
-
1 : eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Zentrifuge. - Die Zentrifuge
1 der1 weist ein im Betrieb stillstehendes Gehäuse10 auf. Dieses Gehäuse besteht aus einem Kunststoff- oder aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff. Das Gehäuse10 weist hier einen unteren zylindrischen Abschnitt101 und einen oberen konischen Abschnitt102 auf. Der untere zylindrische Abschnitt kann wiederum in zylindrische Bereiche verschiedenen Durchmesser unterteilt sein. - Das Gehäuse
10 ist nach Art eines Behälters ausgelegt, der vorteilhaft bis auf drei (noch zu erörternde) Öffnungen hermetisch geschlossen ausgebildet ist. Diese Öffnungen sind eine Zulauföffnung103 und zwei Abläufe104 ,105 . Die Zulauföffnung103 ist von einem Zulaufrohr106 durchsetzt, dass sich von oben vertikal in Richtung des Zentrums des Gehäuses10 erstreckt. Die zwei Abläufe104 ,105 erstrecken sich hier im Wesentlichen radial. - Der erste Ablauf
104 ist im oberen - hier konischen - Abschnitt102 des Gehäuses10 ausgebildet. Vorzugsweise ist er direkt am oberen Ende des Gehäuses10 ausgebildet. Der zweite Ablauf105 ist hingegen im hier zylindrischen unteren Abschnitt101 , hier im vertikal unteren Ende eines Bereiches des zylindrischen Abschnitts101 des Gehäuses10 ausgebildet. - Den Abläufen
104 ,105 vorgeschaltet sind Ringräume107 ,108 des Gehäuses. Die Abläufe ermöglichen einen Ablauf von Flüssigkeit aus den Ringräumen107 ,108 im Betrieb der sich dann drehenden Trommel20 . Die Bedeutung und die vorteilhafte Wirkung dieser Ringräume107 ,108 werden weiter unten noch erläutert. - Die Abläufe
104 ,105 des Gehäuses sind hier als radial aus dem Gehäuse10 führende Stutzen ausgebildet, an die Leitungen, insbesondere Schläuche oder dgl. (hier nicht dargestellt), anschließbar sind. An die Zu- und Ablaufe werden vorzugweise eine Zu- und mehrere Ablaufleitungen, insbesondere Ablaufrohre oder Schläuche angeschlossen. - Innerhalb des Gehäuses
10 ist eine drehbare Trommel20 mit einer gedachten „idealen“ Drehachse D angeordnet, die eine vertikale Drehachse ist. Die reale Drehachse weicht durch Präzessionsbewegungen von dieser „idealen Drehachse“D ab. - Die Trommel
20 und ihre Bestandteile bestehen ganz oder jedenfalls zum überwiegenden Teil (idealerweise bis auf noch zu erläuternde Magnete) ebenfalls aus einem Kunststoff- oder aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff. Auch die Trommel20 weist hier einen unteren zylindrischen Abschnitt201 und einen oberen konischen Abschnitt202 auf. - Das Zulaufrohr
106 des Gehäuses10 steht wie dieses im Betrieb still. Es erstreckt sich vertikal von oben durch die Zulauföffnungen des Gehäuses10 bis in die Trommel20 bis in ein zum Zulaufrohr konzentrisches Verteilerohr203 des Verteilers204 der Trommel20 . - Zwischen dem sich im Betrieb nicht drehenden Zulaufrohr
106 und dem sich drehenden Verteilerohr203 der Trommel20 kann eine Lagereinrichtung310 ausgebildet sein. Diese Lagereinrichtung310 ist vorzugsweise als ein radial wirkendes Magnetlager ausgebildet, das die Trommel20 an ihrem oberen Ende während des Betriebes stabilisieren soll. Dieses Magnetlager am oberen Ende der Trommel20 - auch Trommelkopf genannt - mindert in einfacher Weise mögliche Pendelbewegungen der Trommel2 . Es weist beispielsweise korrespondierende Magnete umlaufend verteilt um das Zulaufrohr106 und in dem Verteilerrohr203 auf, die radial beabstandet sind und magnetlagerartig zusammenwirken. - Das Verteilerrohr
203 des Verteilers204 mündet nach unten in radiale Verteilerkanäle205 , die in einen Trennraum bzw. Schleuderraum206 führen. In diesem Trennraum206 kann ein Klärmittel wie ein Tellerpaket207 angeordnet sein. Der Verteiler204 kann einen Verteilersockel205a aufweisen, der wiederum einen unteren zylindrischen Ansatz205b aufweist, der nach unten hin axial aus der Trommel20 , insbesondere aus deren zylindrischem Abschnitt201 vorsteht. - In dem Trennraum
206 wird eine zu verarbeitende SuspensionS , die durch das Zulaufrohr106 in die Trommel20 geleitet wird, im angetriebenen Drehbetrieb der Trommel20 durch die Zentrifugalkraft in zumindest zwei fließfähige PhasenLP und HP verschiedener Dichte getrennt. Die PhaseLP geringerer Dichte strömt im Trennraum206 radial nach innen und wird dort über einen ersten Ableitungskanal208 nach oben in die radiale Ableitung209 und wird durch diese radial aus der sich drehenden Trommel in den ersten Ringraum107 ausgestoßen. Hierbei verlässt die PhaseLP die Trommel auf einem Radius ro. Von dort fließt sie - aufgrund ihres Impulses im Ringraum kreisend - durch die obere Ableitung104 aus dem Gehäuse10 . Die PhaseHP größerer Dichte strömt im Trennraum206 radial nach außen und wird nach unten hin über einen Scheideteller bzw. ein Ringwehr210 in einen zweiten Ableitungskanal211 unterhalb des Ringwehrs210 hier zunächst radial nach innen geleitet und aus diesem radial aus der sich drehenden Trommel20 in den zweiten unteren Ringraum108 ausgestoßen. Von dort fließt diese zweite Flüssigkeitsphase größerer Dichte - aufgrund ihres Impulses im Ringraum108 kreisend - durch die zweite untere Ableitung105 aus dem Gehäuse10 . Hierbei verlässt die PhaseHP die Trommel auf einem Radius ru.. Durch das Verhältnis von ro zu ru lässt sich der Radius der Trennzone zwischen den beiden Phasen innerhalb des Tellerpaketes einstellen und derart eine Regulierung der Durchfußmengen der einzelnen Phasen realisieren. Hierzu wird in einfacher Weise durch eine Blende (hier nicht dargestellt) der Radius ru verändert. - In dem vertikalen Bereich zwischen den Ableitungen
104 und105 sind das Gehäuse10 und die Trommel20 durch einen LuftspaltLS voneinander beabstandet. Dies ist vorteilhaft, da derart aufgrund relativ problemlos eine hohe Drehzahl der Trommel20 erreicht werden kann. Der LuftspaltLS füllt sich in diesem Bereich nicht mit einer der abzuleitenden PhasenHP ,LP . - Die Trommel
20 wird innerhalb des Gehäuses10 durch eine elektromagnetische Lager- und Antriebsvorrichtung30 in der Schwebe gehalten und in Drehung versetzt. Die elektromagnetische Lager- und Antriebsvorrichtung30 kann eine oder mehrere Lager- und/oder Antriebseinheiten aufweisen. - Hier umfasst sie vorzugsweise wenigstens zwei oder drei dieser Einheiten.
- So kann die elektromagnetische Lager- und Antriebsvorrichtung
30 die bereits beschriebene obere radial wirkende Lagereinrichtung310 aufweisen. - Die elektromagnetische Lager- und Antriebsvorrichtung
30 kann ferner eine untere axial wirkende Lagereinrichtung320 aufweisen. - Diese axial wirkende Lagereinrichtung
320 dient im Wesentlichen dazu, die Trommel20 innerhalb des Gehäuses10 axial durch Levitation in der Schwebe zu halten. Sie kann erste Magnete321 an einem Widerlager, beispielsweise an der Unterseite des Gehäuses oder an einem Stator331 unterhalb des Gehäuses10 aufweisen. - Zudem kann die axial wirkende Lagereinrichtung
320 zweite axial oberhalb der ersten Magnete321 angeordnete und zu diesen beabstandete zweite Magnete322 im unteren Bereich, insbesondere an der Unterseite, der Trommel20 aufweisen. - Diese ersten und/oder zweiten Magnete
321 ,322 können als geeignet ausgerichtete bzw. gepolte Permanentmagnete ausgebildet sein, derart, dass die Trommel1 im Drehbetrieb axial in der Schwebe gehalten werden kann. Diese Magnete321 ,322 können dazu umlaufend oder geeignet umfangsverteilt auf zwei vertikal fluchtenden Kreisen gleichen Durchmessers angeordnet sein, derart, dass ihre Wirkung dafür sorgt, dass die Trommel20 innerhalb des Gehäuses axial magnetisch levitierend in der Schwebe gehalten wird. Auch Elektromagnete inkl. einer geeigneten Ansteuereinrichtung (hier nicht dargestellt) können für die Funktion der ersten Magnete321 eingesetzt werden. - Die elektromagnetische Lager- und Antriebsvorrichtung
30 kann ferner einen Elektromotor330 aufweisen, dessen Rotormagnet332 an der Trommel20 ausgebildet ist und dessen Stator331 und Statormagnet333 außerhalb des Gehäuses10 ausgebildet ist. Die Zentrierung der Trommel geschieht durch geeignete Ansteuerung der Statormagnete333 . - Die Antriebsvorrichtung kann elektromagnetisch betrieben werden. Es ist aber auch ein Antrieb über rotierende Permanentmagneten realisierbar.
- Derartige Lager- und Antriebsvorrichtungen werden von der Firma Levitronix z.B. für den Antrieb von Zentrifugalpumpen verwendet (
EP2273124B1 ). - Im Betrieb dreht sich die Trommel
20 . Dabei wird sie axial in der Schwebe gehalten und radial zentriert. Vorzugsweise wird die Trommel20 mit einer Drehzahl zwischen 1.000 und 20.000 Umdrehungen pro Minute betrieben Die aufgrund der Rotation entstehenden Kräfte führen zur bereits weiter oben beschriebenen Trennung einer zu verarbeitenden Suspension in verschiedene fließfähige Phasen und zu deren Ableitung, wie weiter oben bereits im Detail beschreiben. - Mit der beschriebenen Ausführung ist es wiederum möglich, einen Separator nebst Gehäuse zu schaffen, der bis auf das Antriebssystem und Teile der Lagerung für eine Einmalverwendung auslegt werden kann, was wiederum insbesondere in Hinsicht für die Verarbeitung pharmazeutischer Produkte wie Fermentationsbrühen oder dgl. von Interesse und Vorteil ist, da nach dem Betrieb zur Verarbeitung einer entsprechenden Produktcharge im während der Verarbeitung der Produktcharge vorzugsweise kontinuierlichen Betrieb keine Reinigung der Trommel durchgeführt werden muss sondern der Separator nebst Gehäuse insgesamt ausgetauscht werden kann. Ggf. können einzelne Elemente wie Magnete geeignet recycelt werden.
- Bezugszeichenliste
-
Zentrifuge 1 Gehäuse 10 unterer zylindrischer Abschnitt 101 oberer konischer Abschnitt 102 Zulauföffnung 103 Abläufe 104,105 Zulaufrohr 106 Ringräume 107, 108 Trommel 20 unterer zylindrischer Abschnitt 201 oberer konischer Abschnitt 202 Verteilerohr 203 Verteiler 204 Verteilerkanäle 205 Trennraum 206 Tellerpaket 207 Verteilersockel 205a zylindrischer Ansatz 205b Ableitungskanal 208 Ableitung 209 Ringwehr 210 Ableitungskanal 211 Lager- und Antriebsvorrichtung 30 obere radiale Lagereinrichtung 310 untere axiale Lagereinrichtung 320 erste Magnete 321 Stator 331 zweite Magnete 322 Elektromotor 330 Stator 331 Rotormagnet 332 Statormagnet 333 Drehachse D Suspension S fließfähige Phasen LP und HP Luftspalt LS Oberer Radius ro Unterer Radius ru - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- WO 2014/000829 A1 [0002]
- WO 2015/1100501 A1 [0003, 0004]
- EP 2273124 B1 [0039]
Claims (10)
- Separator zur Trennung eines fließfähigen Suspension (S) in einem Zentrifugalfeld in wenigstens zwei fließfähige Phasen (HP, LP) verschiedener Dichte, der folgendes aufweist: a) ein im Betrieb stillstehendes Gehäuse (10), das nach Art eines Behälters ausgelegt ist, der zumindest drei Öffnungen aufweist, wobei diese Öffnungen einen Zulauf (103) für eine zulaufende Suspension und zwei und zwei vertikal voneinander beabstandete Abläufe (104, 105) für fließfähige Phasen verschiedener Dichte (HP, LL) umfassen, denen jeweils Ringräume (107, 108) des Gehäuses (10) zugeordnet sind, b) eine innerhalb des Gehäuses (10) angeordnete drehbare Trommel (20) mit einer vertikalen Drehachse (d), welche ebenfalls drei Öffnungen aufweist, die zu den Öffnungen des Gehäuses aus a) korrespondieren, c) eine mehrteilige Lager- und Antriebsvorrichtung (30), mit welcher die Trommel innerhalb des Gehäuses in der Schwebe gehalten, gelagert und in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vertikal zwischen den zwei Abläufen (104, 105) und Ringräumen (107, 108) des Gehäuses im Betrieb ein Luftspalt (LS) ausgebildet ist, der im Betrieb, wenn sich die Trommel (20) dreht, nicht mit einer der ablaufenden Phasen (HP, LP) gefüllt ist.
- Separator nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf als Zulaufrohr (106) ausgebildet ist, das sich von oben vertikal in Richtung des Zentrums des Gehäuses (10) erstreckt und dass die zwei Abläufe (104, 105) radial ausgerichtet sind. - Separator nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lager- und Antriebsvorrichtung (30) wenigstens zwei permanent- und/oder elektromagnetisch wirkende Lager- und/oder Antriebseinheiten aufweist. - Separator nach
Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass eine der Lager- und/oder Antriebseinheiten als ein erstes, axial wirkendes Magnetlager ausgebildet ist, das unterhalb der Trommel (20) ausgebildet ist und dazu ausgelegt ist, die Trommel (20) in der Schwebe zu halten. - Separator nach
Anspruch 3 oder4 , dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite der Lager- und/oder Antriebseinheiten dazu ausgelegt ist, die Trommel (20) an ihrem unteren Ende radial zu lagern und in Drehung zu versetzen. - Separator nach
Anspruch 3 ,4 oder5 , dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte der Lager- und/oder Antriebseinheiten als radial wirkendes Magnetlager (320) zur Lagerung der Trommel an ihrem oberen axialen Ende ausgebildet und angeordnet ist. - Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Trommel (20) ein Verteiler (104) und ein Trennmittel (107), insbesondere ein Tellerpaket, angeordnet sind.
- Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trommel (20) ein erster Flüssigkeitsablauf (209) im oberen axialen Bereich und ein zweiter Flüssigkeitsablauf (211) im unteren axialen Bereich der Trommel (20) ausgebildet ist.
- Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einem der beiden Flüssigkeitsabläufe (211) eine Einrichtung zum Verstellen der Trennzone innerhalb der Trommel (20) zugeordnet ist.
- Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) ausschließlich die drei Öffnungen aufweist und ansonsten hermetisch geschlossen ausgebildet ist.
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