DE102017000801A1 - Covering arrangement for covering a bodywork element of a vehicle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsanordnung (1) zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs (10), die sich dadurch auszeichnet, dass ein erstes Verkleidungselement (3) der Verkleidungsanordnung (1) in Fahrzeug-Hochrichtung relativ zu dem durch die Verkleidungsanordnung (1) zu verkleidenden Karosserieelement linear zwischen einer ersten Funktionsstellung und einer zweiten Funktionsstellung verlagerbar ist.The invention relates to a trim arrangement (1) for covering a body element of a vehicle (10), which is characterized in that a first trim element (3) of the trim arrangement (1) in the vehicle vertical direction relative to the by the trim assembly (1) to be dressed Body member is linearly displaceable between a first functional position and a second functional position.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsanordnung zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs.The invention relates to a trim arrangement for covering a bodywork element of a vehicle.
Aus der
Bei der bekannten Verkleidung erfolgt die Verstellung mittels einer mechanischen Zwangskopplung mit einer Seitentür des Fahrzeugs, welches die Verkleidung und den Seitenschweller aufweist. Dabei kann eine Verlagerung der Verkleidung nicht unabhängig von der Bewegung der Seitentür erfolgen, und ein Nutzer des Fahrzeugs muss stets zusätzlich zu der Kraft, welche zum Öffnen der Seitentür erforderlich ist, noch die Kraft zur Verlagerung der Verkleidung aufbringen. Bei der bekannten Verkleidung ist außerdem der Schwenkmechanismus insbesondere aufgrund des dort vorgesehenen Viergelenks vergleichsweise komplex und damit fehleranfällig aufgebaut.In the known cladding, the adjustment is effected by means of a mechanical positive coupling with a side door of the vehicle, which has the cladding and the side skirts. In this case, a dislocation of the panel can not be done independently of the movement of the side door, and a user of the vehicle must always apply in addition to the force required to open the side door, nor the force to dislocate the panel. In the case of the known cladding, moreover, the swiveling mechanism, in particular because of the four-joint provided there, is comparatively complex and thus constructed to be susceptible to errors.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidungsanordnung zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs zu schaffen, die in Hinblick auf den Stand der Technik verbessert ist.The invention has for its object to provide a trim assembly for covering a body member of a vehicle, which is improved in view of the prior art.
Die Aufgabe wird gelöst, indem eine Verkleidungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 geschaffen wird. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.The object is achieved by a cladding arrangement having the features of
Die Aufgabe wird insbesondere gelöst, indem eine Verkleidungsanordnung zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs geschaffen wird, die ein erstes Verkleidungselement aufweist, welches in Fahrzeug-Hochrichtung relativ zu dem durch das Verkleidungselement zu verkleidenden Karosserieelement linear, das heißt insbesondere translatorisch, zwischen einer ersten Funktionsstellung und einer zweiten Funktionsstellung verlagerbar ist. Es wird so eine rein vertikale Hubbewegung der an dem Fahrzeug angeordneten Verkleidungsanordnung bereitgestellt, welche eine geringe Komplexität und somit eine hohe Verfügbarkeit bei äußerst niedriger Ausfallwahrscheinlichkeit aufweist. Ein Mechanismus für die Verstellung des ersten Verkleidungselements kann sowohl einfach als auch robust ausgestaltet sein. Zugleich kann ein platzsparender Verlagerungsmechanismus verwirklicht werden.The object is achieved, in particular, by providing a trim arrangement for covering a bodywork element of a vehicle, which has a first trim element which, in vehicle vertical direction, is linear, that is to say in particular translational, between a first functional position and relative to the bodywork element to be clad by the trim element a second functional position is displaced. It is thus provided a purely vertical lifting movement of the arranged on the vehicle trim assembly, which has a low complexity and thus a high availability with extremely low probability of failure. A mechanism for the adjustment of the first trim element may be both simple and robust. At the same time, a space-saving displacement mechanism can be realized.
Unter der Fahrzeug-Hochrichtung wird hier insbesondere die Z-Richtung im Fahrzeug-Koordinatensystem verstanden. Das erste Verkleidungselement ist demnach insbesondere bei bestimmungsgemäßer Einbaulage an der Fahrzeugkarosserie des Fahrzeugs relativ zu dem Karosserieelement, welches durch die Verkleidungsanordnung verkleidet wird, beispielsweise relativ zu einem Längsträger, linear in Z-Richtung zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung verlagerbar.Under the vehicle high direction is here understood in particular the Z direction in the vehicle coordinate system. The first cladding element is therefore in particular in the intended installation position on the vehicle body of the vehicle relative to the body element, which is covered by the cladding arrangement, for example relative to a longitudinal beam, linearly displaceable in the Z direction between the first functional position and the second functional position.
Das erste Verkleidungselement ist bevorzugt relativ zu einem zweiten, karosseriefesten Verkleidungselement verlagerbar. Dabei bedeutet der Begriff „karosseriefest” insbesondere, dass ein durch diesen Begriff gekennzeichnetes Element bei Anordnung der Verkleidungsanordnung an einer Fahrzeugkarosserie raumfest relativ zu der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist. Demgegenüber ist das erste Verkleidungselement relativ zu der Fahrzeugkarosserie verlagerbar.The first cladding element is preferably displaceable relative to a second, body-mounted cladding element. In this case, the term "bodywork test" means, in particular, that an element characterized by this term is arranged in a fixed space relative to the vehicle body when the trim arrangement is arranged on a vehicle body. In contrast, the first cladding element is displaceable relative to the vehicle body.
Dass das erste Verkleidungselement zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung verlagerbar ist, bedeutet insbesondere, dass es von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung und/oder von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung, insbesondere von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung und zurück, verlagerbar ist. Eine lineare Verlagerung bezeichnet eine Verlagerung, die entlang einer Geraden im kartesischen Raum erfolgt, also eine rein translatorische Bewegung, insbesondere im Gegensatz zu einer Schwenkbewegung, einer Drehung oder einer Verlagerung entlang einer gekrümmten Kurve.The fact that the first cladding element is displaceable between the first functional position and the second functional position means, in particular, that it transfers from the first functional position into the second functional position and / or from the second functional position into the first functional position, in particular from the first functional position into the second functional position and back, relocatable. A linear displacement refers to a displacement that takes place along a straight line in Cartesian space, ie a purely translational movement, in particular in contrast to a Pivoting movement, rotation or displacement along a curved curve.
Die erste Funktionsstellung ist vorzugsweise eine Schutzstellung, in welcher das erste Verkleidungselement in einer ausgefahrenen Position angeordnet ist, sodass es ein Karosserieelement, beispielsweise eine Tür, mit geringem vertikalen Abstand seitlich überragen oder mit diesem Karosserieelement bündig abschließen kann. Dadurch kann es das Karosserieelement in der Schutzstellung sicher vor Steinschlag, Schmutz und letztlich Korrosion schützen. Die zweite Funktionsstellung ist vorzugsweise eine eingefahrene Komfortstellung, in welcher das erste Verkleidungselement derart eingezogen ist, dass es Bauraum für Beine eines Nutzers des Fahrzeugs beim Ein- und Aussteigen freigibt. Es ist möglich, dass das erste Verkleidungselement aktiv durch einen Nutzer des Fahrzeugs von seiner ersten Funktionsstellung in seine zweite Funktionsstellung – und bevorzugt zurück – verlagert werden kann, beispielsweise durch direkte mechanische Einwirkungen auf das erste Verkleidungselement, durch Betätigen eines Druckknopfes oder Tasters, durch Auswahl eines Menüpunkts in einem elektronischen Bedienmenü, oder in anderer geeigneter Weise. Es ist aber auch möglich, dass das erste Verkleidungselement automatisch von seiner ersten in seine zweite Funktionsstellung – und vorzugsweise zurück – verlagerbar ist, beispielsweise dann, wenn ein Ein- und/oder Aussteigewunsch des Nutzers erkannt wird. Dies kann beispielsweise – im Fall des Einsteigens – am Hintergreifen eines Türgriffs, am Öffnen der Tür, an einer Annäherung an die Tür, oder in anderer geeigneter Weise erkannt werden; im Fall des Aussteigens kann dies beispielsweise an einem Abstellen eines Antriebsaggregats des Fahrzeugs, am Hintergreifen eines inneren Türgriffs, am Öffnen der Tür, oder in anderer geeigneter Weise erkannt werden. Es ist insbesondere möglich, dass eine Verstelleinrichtung zur Verlagerung des ersten Verkleidungselements dann angesteuert wird, wenn auch ein Lenkrad zur Verlagerung in eine Ausstiegsposition, beispielsweise zur Verlagerung nach oben in Fahrzeug-Hochrichtung, angesteuert wird.The first functional position is preferably a protective position in which the first cladding element is arranged in an extended position, so that it can protrude laterally beyond a body element, for example a door, with a small vertical distance or flush with this body element. As a result, it can safely protect the body element in the protection position against stone chips, dirt and ultimately corrosion. The second functional position is preferably a retracted comfort position, in which the first cladding element is retracted in such a way that it releases space for legs of a user of the vehicle when entering and exiting. It is possible for the first cladding element to be actively displaced by a user of the vehicle from its first functional position to its second functional position-and preferably backward-for example by direct mechanical effects on the first cladding element, by pressing a pushbutton or button, by selection a menu item in an electronic operating menu, or in any other suitable way. But it is also possible that the first cladding element automatically from its first to its second functional position - and preferably back - is displaced, for example, if an entry and / or exit request of the user is detected. For example, in the case of boarding, this can be detected by grasping a door handle, opening the door, approaching the door, or in any other suitable way; in the case of disembarkation, this can be detected, for example, by shutting off a drive unit of the vehicle, by engaging an inner door handle, by opening the door, or in another suitable manner. It is possible, in particular, that an adjusting device for displacing the first cladding element is then activated, even if a steering wheel is actuated for displacement into an exit position, for example for shifting upward in the vehicle vertical direction.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verkleidungsanordnung eine Verstelleinrichtung aufweist, die eingerichtet ist, um das erste Verkleidungselement von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung und/oder von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung zu verstellen. Die Verstelleinrichtung ist bevorzugt eingerichtet, um das erste Verkleidungselement sowohl von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung als auch zurück von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung zu verstellen. Die Verstelleinrichtung weist eine Antriebseinrichtung auf, die über wenigstens ein um eine Drehachse drehbar gelagertes und durch die Antriebseinrichtung drehantreibbares Exzenterelement mit dem ersten Verkleidungselement antriebswirkverbunden ist, sodass das erste Verkleidungselement durch die Antriebseinrichtung – in Fahrzeug-Hochrichtung gesehen – linear von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung und zurück verlagerbar ist. Mittels der Verstelleinrichtung ist insbesondere eine von einer Bewegung der Seitentür des Fahrzeugs separate und unabhängige Verlagerung des ersten Verkleidungselements möglich. Zudem kann die Kraft für die Verlagerung des ersten Verkleidungselements vollständig durch die Verstelleinrichtung, insbesondere durch die Antriebseinrichtung, aufgebracht werden, sodass sie nicht durch einen Nutzer des Fahrzeugs aufgewendet werden muss.According to one embodiment of the invention, it is provided that the lining arrangement has an adjusting device which is set up in order to adjust the first lining element from the first functional position to the second functional position and / or from the second functional position to the first functional position. The adjusting device is preferably configured to adjust the first cladding element both from the first functional position to the second functional position and back from the second functional position to the first functional position. The adjusting device has a drive device which is drive-connected to the first cladding element via at least one eccentric element rotatably mounted about an axis of rotation and rotationally drivable by the drive device, so that the first cladding element is linearly displaced by the drive device - as viewed in vehicle vertical direction - from the first functional position into the first second functional position and can be moved back. By means of the adjusting device, in particular, a movement of the side door of the vehicle separate and independent displacement of the first cladding element is possible. In addition, the force for the displacement of the first cladding element can be completely applied by the adjusting device, in particular by the drive device, so that it does not have to be used by a user of the vehicle.
Die Antriebseinrichtung ist bevorzugt karosseriefest anordenbar, insbesondere karosseriefest angeordnet. Zusätzlich oder alternativ ist die Antriebseinrichtung vorzugsweise als Drehantrieb, insbesondere als Motor, vorzugsweise als Elektromotor, ausgebildet. Dabei wird unter einem Drehantrieb insbesondere ein Antrieb verstanden, der abtriebsseitig eine Dreh- oder Rotationsbewegung erzeugt. Die Antriebseinrichtung weist entsprechend bevorzugt eine Drehabtriebswelle auf, mit der das wenigstens eine Exzenterelement derart wirkverbunden ist, dass es durch die Drehabtriebswelle drehantreibbar ist. Durch das Exzenterelement, welches mit dem ersten Verkleidungselement antriebswirkverbunden ist, kann eine Drehbewegung der Antriebseinrichtung in die lineare Hubbewegung des ersten Verkleidungselements umgesetzt werden.The drive device is preferably arranged on the body, arranged in particular body-mounted. Additionally or alternatively, the drive device is preferably designed as a rotary drive, in particular as a motor, preferably as an electric motor. In this case, a rotary drive is understood in particular to mean a drive which generates a rotational or rotational movement on the output side. Accordingly, the drive device preferably has a rotary drive shaft, with which the at least one eccentric element is operatively connected such that it can be driven in rotation by the rotary drive shaft. By the eccentric element, which is drive-connected to the first cladding element, a rotational movement of the drive device can be converted into the linear stroke movement of the first cladding element.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verstelleinrichtung in der ersten Funktionsstellung und/oder in der zweiten Funktionsstellung in einer Übertotpunktlage angeordnet ist. Dies ermöglicht eine Arretierung des ersten Verkleidungselements in zumindest einer der beiden Funktionsstellungen, wobei diese derart arretierte Funktionsstellung auch als Sperrstellung bezeichnet wird. Besonders bevorzugt sind beide Funktionsstellungen, das heißt die erste Funktionsstellung und die zweite Funktionsstellung, als Sperrstellungen ausgestaltet, wobei die Verstelleinrichtung dann sowohl in der ersten Funktionsstellung als auch in der zweiten Funktionsstellung in einer Übertotpunktlage anordenbar ist. Eine Übertotpunktlage für die Verstelleinrichtung stellt eine ebenso einfache und einfach zu realisierende wie wirksame Möglichkeit dar, das erste Verkleidungselement in der Sperrstellung zu arretieren. Da es für eine Verlagerung aus der Sperrstellung heraus in die jeweils andere Funktionsstellung des Überwindens eines zwischen den Funktionsstellungen angeordneten Totpunkts bedarf, muss die Verstelleinrichtung aktiv gegen eine der Verlagerung in die Totpunktlage entgegenwirkende Kraft wirken, um das erste Verkleidungselement aus der Sperrstellung heraus zu verlagern. Umgekehrt wird durch die Übertotpunktlage sichergestellt, dass eine nicht von der Verstelleinrichtung eingeleitete, sondern vielmehr an dem ersten Verkleidungselement von außen angreifende Kraft, die dieses entgegen der Sperrstellung in die jeweils andere Funktionsstellung zu drängen versucht, nicht zu einer entsprechenden Verlagerung führen kann, da diese Kraft – wie dies bei einer Übertotpunktlage stets der Fall ist – in eine von dem Totpunkt weg gerichtete Richtung und gerade nicht in Richtung des Totpunkts wirkt, wobei eine solche Kraft vorzugsweise in der Übertotpunktlage durch einen Anschlag abgestützt wird.According to one embodiment of the invention it is provided that the adjusting device is arranged in the first functional position and / or in the second functional position in an over-center position. This allows a locking of the first cladding element in at least one of the two functional positions, wherein this thus locked functional position is also referred to as a blocking position. Particularly preferably, both functional positions, that is, the first functional position and the second functional position designed as blocking positions, wherein the adjusting device can then be arranged in an over-center position both in the first functional position and in the second functional position. An over-center position for the adjustment device is an equally simple and easy to implement as effective way to lock the first panel element in the locked position. Since it is necessary for a shift from the blocking position into the respective other functional position of overcoming a arranged between the functional positions dead center, the adjusting must actively against a displacement in the dead center counteracting force to the first panel element from the locked position to relocate out. Conversely, it is ensured by the Übertotpunktlage that a not initiated by the adjustment, but rather on the first cladding element from the outside attacking force that tries to urge this against the blocking position in the other functional position, can not lead to a corresponding shift, since this Force - as is always the case in an over-center position - acts in a direction away from the dead point and not just in the direction of the dead center, such a force is preferably supported in the Übertotpunktlage by a stop.
Es ist beispielsweise möglich, dass das wenigstens eine Exzenterelement in der Übertotpunktlage an einem Anschlag abgestützt wird, sodass es in der Sperrstellung nicht weiter – in Richtung über die Sperrstellung hinaus – von dem Totpunkt weg verlagert werden kann.It is for example possible that the at least one eccentric element is supported in the over-center position on a stop, so that it can not be moved in the blocking position further - in the direction beyond the blocking position - from the dead center away.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das wenigstens eine Exzenterelement mit einem relativ zu der Drehachse exzentrisch angeordneten Vorsprung in ein lagefest relativ zu dem ersten Verkleidungselement angeordnetes Langloch eingreift. Dies bedeutet, dass der exzentrisch angeordnete Vorsprung bei einer Drehung des Exzenterelements in dem Langloch bewegbar ist, sodass die Drehbewegung des Exzenterelements in eine lineare Bewegung des ersten Verkleidungselements umgesetzt werden kann. Dass das Langloch lagefest relativ zu dem ersten Verkleidungselement angeordnet ist, bedeutet insbesondere, dass es in einem an dem ersten Verkleidungselement fixierten Koordinatensystem raumfest angeordnet ist, was wiederum bedeutet, dass das Langloch gemeinsam mit dem ersten Verkleidungselement relativ zu dem zu verkleidenden Karosserieelement linear verlagert werden kann. Das Langloch kann dabei unmittelbar an dem ersten Verkleidungselement angeordnet oder ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, dass das Langloch an einem mit dem Verkleidungselement starr verbundenen Teil angeordnet oder ausgebildet ist. Das Langloch erstreckt sich vorzugsweise schräg, insbesondere senkrecht zu der Fahrzeug-Hochrichtung an dem ersten Verkleidungselement. Somit kann der an dem Exzenterelement exzentrisch angeordnete Vorsprung in dem Langloch entlang einer Koordinate, die sich schräg, insbesondere senkrecht zu der Fahrzeug-Hochrichtung erstreckt, verlagert werden, wobei er zugleich bei einer Drehung des Exzenterelements auf die Wandungen des Langloch derart einwirkt, dass das erste Verkleidungselement linear in Fahrzeug-Hochrichtung – und insbesondere nur in Fahrzeug-Hochrichtung – verlagert wird. Besonders bevorzugt erstreckt sich das Langloch in Fahrzeug-Längsrichtung, d. h. insbesondere in X-Richtung des Fahrzeug-Koordinatensystems. Bei dieser geometrischen Ausgestaltung lässt sich die Verstelleinrichtung besonders einfach und bauraumsparend in die Verkleidungsanordnung integrieren. Das wenigstens eine Exzenterelement ist dabei bevorzugt in einer Ebene drehbar, die durch die Fahrzeug-Hochrichtung einerseits und die Fahrzeug-Längsrichtung andererseits aufgespannt wird. Dadurch, dass sich der exzentrisch angeordnete Vorsprung in Fahrzeug-Längsrichtung in dem Langloch bewegen kann, wird die entsprechende Komponente seiner kreisförmigen Bewegungsbahn nicht auf das erste Verkleidungselement übertragen. Da sich der Vorsprung in dem Langloch aber nicht frei in Fahrzeug-Hochrichtung bewegen kann, wird die entsprechende, in Z-Richtung ausgerichtete Komponente seiner kreisförmigen Bewegungsbahn auf das erste Verkleidungselement übertragen, sodass dieses linear in Fahrzeug-Hochrichtung verlagert wird. Das Langloch einerseits und der exzentrisch angeordnete Vorsprung andererseits sind dabei bevorzugt so aufeinander abgestimmt, dass der Vorsprung in einer Richtung, die senkrecht auf der Längserstreckung des Langlochs steht, an den Wandungen des Langlochs berührend anliegt. Insbesondere kann so ein spielfreies Zusammenwirken des Vorsprungs mit dem Langloch erreicht werden.According to one embodiment of the invention it is provided that the at least one eccentric engages with a relative to the axis of rotation eccentrically arranged projection in a positionally fixed relative to the first cladding element arranged slot. This means that the eccentrically arranged projection is movable in a rotation of the eccentric element in the elongated hole, so that the rotational movement of the eccentric element can be converted into a linear movement of the first cladding element. The fact that the oblong hole is fixed relative to the first cladding element means, in particular, that it is spatially fixed in a coordinate system fixed to the first cladding element, which in turn means that the slotted hole is linearly displaced together with the first cladding element relative to the bodywork element to be clad can. The slot can be arranged or formed directly on the first cladding element. But it is also possible that the slot is arranged or formed on a part rigidly connected to the cladding element. The slot preferably extends obliquely, in particular perpendicular to the vehicle vertical direction on the first cladding element. Thus, the eccentrically arranged on the eccentric projection in the slot along a coordinate that extends obliquely, in particular perpendicular to the vehicle vertical direction, be displaced, wherein it also acts upon rotation of the eccentric on the walls of the slot such that the first cladding element is linearly displaced in vehicle high direction - and in particular only in vehicle vertical direction. Particularly preferably, the slot extends in the vehicle longitudinal direction, d. H. especially in the X direction of the vehicle coordinate system. In this geometric configuration, the adjustment can be particularly simple and space-saving integration into the trim assembly. The at least one eccentric element is preferably rotatable in a plane which is spanned by the vehicle vertical direction on the one hand and the vehicle longitudinal direction on the other hand. Characterized in that the eccentrically arranged projection can move in the vehicle longitudinal direction in the slot, the corresponding component of its circular trajectory is not transmitted to the first cladding element. However, since the projection in the slot can not move freely in the vehicle up direction, the corresponding Z-directional component of its circular path of travel is transmitted to the first panel, so that it is displaced linearly in the vehicle up direction. The slot on the one hand and the eccentrically arranged projection on the other hand are preferably coordinated so that the projection in a direction which is perpendicular to the longitudinal extent of the slot, touching the walls of the slot touching. In particular, such a play-free interaction of the projection with the slot can be achieved.
Der Anschlag in der wenigstens einen Sperrstellung wird im Übrigen vorzugsweise durch die begrenzte Länge und damit die Wandungen des wenigstens einen Langlochs bereitgestellt, wobei der wenigstens eine exzentrisch angeordnete Vorsprung vorzugsweise in der Sperrstellung an einem der Sperrstellung zugeordneten Ende des Langlochs anschlägt, nachdem er einen Totpunkt passiert hat, sodass er nicht weiter über die Sperrstellung hinaus in Richtung von dem Totpunkt weg verlagert werden kann.The stop in the at least one blocking position is otherwise preferably provided by the limited length and thus the walls of the at least one slot, wherein the at least one eccentrically arranged projection preferably abuts in the blocking position at one of the locking position associated end of the slot after he has a dead center has happened, so that it can not be moved further beyond the blocking position in the direction of the dead center away.
Dies stellt eine besonders einfache Ausgestaltung des Anschlags und damit zugleich der Sperrstellung und der Übertotpunktlage dar.This represents a particularly simple embodiment of the stop and thus at the same time the blocking position and the Übertotpunktlage.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verstelleinrichtung eine Mehrzahl von drehbar gelagerten und durch die Antriebseinrichtung drehantreibbaren Exzenterelementen aufweist. Hierdurch kann eine besonders effektive Verlagerung des ersten Verkleidungselements mittels der Antriebseinrichtung bewirkt werden. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass wenigstens zwei Exzenterelemente relativ zueinander in Längsrichtung der Verkleidungsanordnung versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise kann insbesondere ein Verkippen und/oder Verkanten des ersten Verkleidungselements um eine Fahrzeug-Querachse vermieden werden. Die Längsrichtung der Verkleidungsanordnung ist dabei bei bestimmungsgemäßer Einbaulage zugleich die Fahrzeug-Längsrichtung, insbesondere also die X-Richtung im Fahrzeug-Koordinatensystem. Alternativ oder zusätzlich ist vorgesehen, dass wenigstens zwei Exzenterelemente in Querrichtung der Verkleidungsanordnung relativ zueinander versetzt angeordnet sind. Hierdurch kann insbesondere ein Verkippen oder Verkanten des ersten Verkleidungselements um eine Fahrzeug-Längsachse effektiv vermieden werden. Die Querrichtung der Verkleidungsanordnung ist dabei bei bestimmungsgemäßer Einbaulage insbesondere zugleich die Fahrzeug-Querrichtung, mithin insbesondere die Y-Richtung des Fahrzeug-Koordinatensystems. Besonders bevorzugt sind wenigstens zwei relativ zueinander in Längsrichtung versetzte Exzenterelemente vorgesehen, wobei zu jedem dieser wenigstens zwei Exzenterelemente zusätzlich jeweils ein relativ zu dem jeweiligen Exzenterelement in Querrichtung der Verkleidungsanordnung versetzt angeordnetes Exzenterelement vorgesehen ist. Ganz besonders bevorzugt weist die Verstelleinrichtung vier, insbesondere genau vier und nur vier Exzenterelemente auf, wobei davon jeweils zwei Exzenterelemente paarweise relativ zueinander in Längsrichtung versetzt angeordnet sind, wobei wiederum jeweils zwei Exzenterelemente paarweise in Querrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, sodass die vier Exzenterelemente insbesondere in besonders bevorzugter Weise auf Ecken eines gedachten Rechtecks angeordnet sind, dessen Kanten jeweils einerseits in Längsrichtung und andererseits im Querrichtung der Verkleidungsanordnung weisen.According to one embodiment of the invention it is provided that the adjusting device has a plurality of rotatably mounted and rotatably driven by the drive means eccentric elements. In this way, a particularly effective displacement of the first cladding element by means of the drive device can be effected. It is preferably provided that at least two eccentric elements are arranged offset relative to one another in the longitudinal direction of the lining arrangement. In this way, in particular tilting and / or tilting of the first cladding element about a vehicle transverse axis can be avoided. At the same time, the longitudinal direction of the trim arrangement is at the same time the vehicle longitudinal direction, in particular the X direction in the vehicle coordinate system, in the intended installation position. Alternatively or additionally, it is provided that at least two eccentric elements are arranged offset in the transverse direction of the lining arrangement relative to each other. In this way, tilting or tilting of the first trim element about a vehicle longitudinal axis can be effectively avoided in particular. The transverse direction of the lining arrangement is at the same time in the intended installation position, in particular at the same time the vehicle transverse direction, thus in particular the Y-direction of the vehicle coordinate system. Particularly preferably, at least two eccentric elements offset relative to one another in the longitudinal direction are provided, wherein for each of these at least two eccentric elements there is additionally provided in each case one eccentric element arranged offset relative to the respective eccentric element in the transverse direction of the lining arrangement. Very particularly preferably, the adjusting device has four, in particular exactly four and only four eccentric elements, of which two eccentric elements are arranged offset in pairs relative to each other in the longitudinal direction, again each two eccentric elements are arranged in pairs offset transversely to each other, so that the four eccentric elements in particular are particularly preferably arranged on corners of an imaginary rectangle, the edges each have on the one hand in the longitudinal direction and on the other hand in the transverse direction of the trim arrangement.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens ein erstes Exzenterelement des wenigstens einen Exzenterelements oder der Mehrzahl der Exzenterelemente drehfest mit der Drehabtriebswelle der Antriebseinrichtung verbunden ist. Dabei kann es bevorzugt auf der Drehabtriebswelle angeordnet, insbesondere einstückig mit dieser ausgebildet oder an dieser befestigt sein. Das wenigstens eine erste Exzenterelement ist so in besonders einfacher Weise durch die Drehabtriebswelle drehbar.According to one embodiment of the invention it is provided that at least one first eccentric element of the at least one eccentric element or the plurality of eccentric elements is non-rotatably connected to the rotary drive shaft of the drive device. It may preferably be arranged on the rotary drive shaft, in particular integrally formed therewith or attached thereto. The at least one first eccentric element is thus rotatable in a particularly simple manner by the rotary drive shaft.
Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt vorgesehen, dass wenigstens ein zweites Exzenterelement des wenigstens einen Exzenterelements oder der Mehrzahl von Exzenterelementen mit der Drehabtriebswelle über ein Transmissionselement antriebswirkverbunden ist. Dieses wenigstens eine zweite Exzenterelement ist bevorzugt zu der Drehabtriebswelle versetzt, insbesondere in Längsrichtung der Verkleidungsanordnung versetzt, angeordnet, wobei seine Drehachse vorzugsweise parallel zu der Drehabtriebswelle orientiert ist. Das Transmissionselement kann beispielsweise ein Riemen, wenigstens ein Hebel, eine Stange, insbesondere eine Zahnstange, oder dergleichen sein. Auf diese Weise ist es möglich, über das Transmissionselement mit der Antriebseinrichtung auch ein versetzt zu dieser angeordnetes Exzenterelement anzutreiben. Bevorzugt ist das Transmissionselement ein Antriebsriemen, insbesondere ein Zahnriemen, ein Keilriemen, oder ein – vorzugsweise flacher – Transmissionsriemen. Mit den hier genannten Transmissionselementen ist in sehr einfacher und zuverlässiger Weise ein Drehmoment von der Drehabtriebswelle an einen zu diesem versetzten Ort übertragbar.Alternatively or additionally, it is preferably provided that at least one second eccentric element of the at least one eccentric element or of the plurality of eccentric elements is drive-connected to the rotary output shaft via a transmission element. This at least one second eccentric element is preferably offset from the rotary drive shaft, in particular offset in the longitudinal direction of the trim arrangement, wherein its axis of rotation is preferably oriented parallel to the rotary drive shaft. The transmission element may for example be a belt, at least one lever, a rod, in particular a rack, or the like. In this way it is possible to drive via the transmission element with the drive means also an offset to this arranged eccentric element. Preferably, the transmission element is a drive belt, in particular a toothed belt, a V-belt, or a - preferably flat - transmission belt. With the transmission elements mentioned here, a torque can be transmitted from the rotary drive shaft to a staggered location in a very simple and reliable manner.
Alternativ oder zusätzlich bevorzugt vorgesehen, dass in Längsrichtung der Verkleidungsanordnung zueinander versetzt angeordnete Exzenterelemente über ein Transmissionselement, insbesondere über einen Antriebsriemen, miteinander gekoppelt sind. Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass ein erstes Exzenterelement drehfest mit der Drehabtriebswelle verbunden ist, wobei ein zweites Exzenterelement in Längsrichtung relativ zu dem ersten Exzenterelement und damit zugleich zu der Drehabtriebswelle versetzt angeordnet ist, wobei dieses zweite Exzenterelement über ein Transmissionselement, insbesondere einen Antriebsriemen, mit der Drehabtriebswelle antriebswirkverbunden ist. Auf diese Weise sind durch die Drehabtriebswelle zugleich das direkt mit ihr gekoppelte erste Exzenterelement als auch das hierzu in Längsrichtung versetzte zweite Exzenterelement drehantreibbar.Alternatively or additionally, it is preferably provided that eccentric elements arranged offset from one another in the longitudinal direction of the lining arrangement are coupled to one another via a transmission element, in particular via a drive belt. It is particularly preferably provided that a first eccentric rotatably connected to the rotary shaft, wherein a second eccentric element is arranged offset in the longitudinal direction relative to the first eccentric element and thus at the same time to the rotary drive shaft, said second eccentric element via a transmission element, in particular a drive belt, is drive-connected with the rotary output shaft. In this way, the first eccentric element coupled directly to it and the second eccentric element displaced therefrom in the longitudinal direction can also be rotationally driven by the rotary output shaft.
Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt vorgesehen, dass in Querrichtung der Verkleidungsanordnung zueinander versetzt angeordnete Exzenterelemente auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind. Dies stellt eine besonders einfache Art der Kopplung zwischen in Querrichtung zueinander versetzt angeordneten Exzenterelementen dar. Die gemeinsame Welle kann beispielsweise die Drehabtriebswelle sein, die auf diese Weise direkt zwei in Querrichtung – und damit in Erstreckungsrichtung der Drehabtriebswelle – zueinander versetzt angeordnete Exzenterelemente zugleich antreiben kann. Zusätzlich oder alternativ kann aber die gemeinsame Welle auch eine zu der Drehabtriebswelle parallel versetzte Welle sein, die insbesondere in Längsrichtung der Verkleidungsanordnung gesehen parallel zu der Drehabtriebswelle versetzt angeordnet ist, wobei diese Welle vorzugsweise durch das Transmissionselement, insbesondere den Antriebsriemen, antreibbar ist. So kann insbesondere mittels zweier Wellen, nämlich der Drehabtriebswelle einerseits und der zusätzlichen, gemeinsamen Welle andererseits die bereits zuvor beschriebene Anordnung von vier Exzenterelementen an den vier Ecken eines gedachten Rechtecks in sehr einfacher und zuverlässiger Weise angetrieben werden.Alternatively or additionally, it is preferably provided that in the transverse direction of the lining arrangement offset from one another arranged eccentric elements are arranged on a common shaft. This represents a particularly simple way of coupling between offset in the transverse direction to each other arranged eccentric elements. The common shaft, for example, be the rotary shaft, which in this way directly two in the transverse direction - and thus in the extension direction of the rotary shaft - offset from each other arranged eccentric elements can drive at the same time. Additionally or alternatively, however, the common shaft may also be a shaft offset in parallel with the rotary drive shaft, which is arranged offset, in particular in the longitudinal direction of the lining arrangement, parallel to the rotary drive shaft, this shaft preferably being drivable by the transmission element, in particular the drive belt. Thus, in particular by means of two shafts, namely the rotary drive shaft on the one hand and the additional common shaft on the other hand, the previously described arrangement of four eccentric elements at the four corners of an imaginary rectangle can be driven in a very simple and reliable manner.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verkleidungsanordnung ein zweites Verkleidungselement aufweist, welches an dem Fahrzeug karosseriefest anordenbar ist. Das zweite Verkleidungselement und das erste Verkleidungselement umgreifen dabei vorzugsweise gemeinsam einen Aufnahmeraum zumindest bereichsweise, wobei die Verstelleinrichtung in dem Aufnahmeraum angeordnet ist. Dadurch ist die Verstelleinrichtung geschützt und vorzugsweise gekapselt an der Fahrzeugkarosserie anordenbar, wobei sie durch das erste Verkleidungselement und das zweite Verkleidungselement insbesondere vor Schmutz und Steinschlag geschützt wird.According to one embodiment of the invention, it is provided that the cladding arrangement has a second cladding element which can be arranged on the vehicle body-fixed. The second cladding element and the first cladding element preferably surround at least one receiving space together area, wherein the adjusting device is arranged in the receiving space. As a result, the adjusting device is protected and preferably encapsulated on the vehicle body can be arranged, being protected by the first cladding element and the second cladding element in particular from dirt and falling rocks.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verkleidungsanordnung eine Führung aufweist, durch die das erste Verkleidungselement bei seiner Verlagerung zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung führbar ist. Insbesondere auf diese Weise kann eine genaue, insbesondere ausschließlich lineare Verlagerung des ersten Verkleidungselements ohne die Gefahr eines Verkippens oder Verkantens verwirklicht werden.According to one embodiment of the invention, it is provided that the lining arrangement has a guide, through which the first cladding element can be guided during its displacement between the first functional position and the second functional position. In particular, in this way, an accurate, in particular exclusively linear displacement of the first cladding element without the risk of tilting or jangling can be realized.
Die Führung weist vorzugsweise wenigstens ein erstes, als Führungsschiene ausgebildetes Führungselement und wenigstens ein zweites, als Führungsvorsprung oder Gleitstein ausgebildetes Führungselement auf, wobei das zweite Führungselement formschlüssig in das erste Führungselement eingreift. Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt vorgesehen, dass ein Führungselement, ausgewählt aus dem wenigsten einen ersten Führungselement und dem wenigstens einen zweiten Führungselement, lagefest an dem ersten Verkleidungselement angeordnet ist, wobei das andere, dem einen Führungselement paarweise zugeordnete Führungselement, ausgewählt aus dem wenigstens einen ersten Führungselement und dem wenigstens einen zweiten Führungselement, lagefest an dem zweiten Verkleidungselement angeordnet oder an dem zu verkleidenden Karosserieelement anordenbar ist. Auf diese Weise kann das erste, verlagerbare Verkleidungselement durch das zweite, karosseriefeste Verkleidungselement oder das zu verkleidende Karosserieelement sicher geführt werden. Besonders bevorzugt ist das als Führungsschiene ausgebildete erste Führungselement an dem ersten Verkleidungselement angeordnet, wobei das als Gleitstein oder Führungsvorsprung ausgebildete zweite Führungselement an dem zweiten Verkleidungselement oder an dem zu verkleidenden Karosserieelement angeordnet ist.The guide preferably has at least a first, designed as a guide rail guide element and at least a second, designed as a guide projection or sliding block guide element, wherein the second guide element engages positively in the first guide element. Alternatively or additionally, it is preferably provided that a guide element, selected from the at least one first guide element and the at least one second guide element, is fixedly arranged on the first cladding element, wherein the other, the guide element paired guide element selected from the at least one first Guide element and the at least one second guide element, fixedly disposed on the second cladding element or can be arranged on the body element to be clad. In this way, the first, displaceable cladding element can be safely guided by the second, body-mounted cladding element or the body element to be clad. Particularly preferably, the first guide element designed as a guide rail is arranged on the first cladding element, wherein the second guide element embodied as a sliding block or guide projection is arranged on the second cladding element or on the body element to be clad.
Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt ein an dem ersten Verkleidungselement angeordnetes Führungselement, das ausgewählt ist aus dem wenigstens einen ersten Führungselement und dem wenigstens einen zweiten Führungselement, an einem Führungsblech angeordnet, wobei auch das wenigstens eine Langloch an dem Führungsblech angeordnet ist. Das Führungsblech weist bevorzugt insbesondere eine Führungsschiene und das Langloch auf. Besonders bevorzugt stehen dabei die Führungsschiene einerseits und das Langloch andererseits mit ihren Längserstreckungen senkrecht aufeinander. Das Führungsblech ist insbesondere starr mit dem ersten Verkleidungselement verbunden oder in anderer Weise starr an dem ersten Verkleidungselement angeordnet, wobei es auch einstückig mit diesem ausgebildet sein kann. Bevorzugt weist das erste Verkleidungselement eine Mehrzahl von solchen Führungsblechen auf, wobei vorzugsweise jedes Führungsblech genau eine Führungsschiene und genau ein Langloch aufweist.Alternatively or additionally, a guide element arranged on the first cladding element, which is selected from the at least one first guide element and the at least one second guide element, is preferably arranged on a guide plate, wherein the at least one oblong hole is also arranged on the guide plate. The guide plate preferably has in particular a guide rail and the slot. Particularly preferred are the guide rail on the one hand and the slot on the other hand with their longitudinal extent perpendicular to each other. The guide plate is in particular rigidly connected to the first cladding element or otherwise rigidly arranged on the first cladding element, wherein it may also be integrally formed therewith. Preferably, the first cladding element has a plurality of such guide plates, wherein preferably each guide plate has exactly one guide rail and exactly one slot.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Verkleidungselement sich nur bereichsweise entlang der Längserstreckung der Verkleidungsanordnung erstreckt. Die Verkleidungsanordnung weist insbesondere mit dem ersten Verkleidungselement einen beweglichen Teil und zumindest mit dem zweiten Verkleidungselement – oder gegebenenfalls mit weiteren Verkleidungselementen – einen feststehenden Teil auf, wobei sich der bewegliche Teil der Verkleidungsanordnung nur über einen Teil der Längserstreckung der gesamten Verkleidungsanordnung, und insbesondere nur über einen Teil eines zu verkleidenden Karosserieelements erstreckt. Dabei kann die räumlich-geometrische Ausgestaltung des ersten Verkleidungselements insbesondere auf einen Bereich abgestimmt sein, in welchem in der Komfortstellung Bauraum für eine erhöhte Bequemlichkeit eines Nutzers des Fahrzeugs benötigt wird. Insbesondere kann das erste Verkleidungselement nur im Bereich einer Fahrzeugtür und/oder nur in einem Bereich vorgesehen sein, in welchem mehr Bauraum für Beine eines Nutzers beim Ein- und/oder Aussteigen benötigt wird. Die Verkleidungsanordnung kann dadurch einfach und kostengünstig ausgestaltet werden, weil eine höhere Komplexität in Form des beweglichen, ersten Verkleidungselements nur dort bereitgestellt wird, wo dies tatsächlich gebraucht wird.According to a development of the invention, it is provided that the first cladding element extends only in regions along the longitudinal extension of the cladding arrangement. The cladding arrangement has, in particular with the first cladding element a movable part and at least with the second cladding element - or optionally with further cladding elements - a fixed part, wherein the movable part of the cladding arrangement only over a part of the longitudinal extent of the entire cladding arrangement, and in particular only a part of a body element to be covered extends. In this case, the spatial-geometric configuration of the first cladding element can be particularly matched to an area in which space is required in the comfort position for increased comfort of a user of the vehicle. In particular, the first cladding element may be provided only in the region of a vehicle door and / or only in an area in which more installation space for a user's legs when entering and / or exiting is required. The cladding arrangement can be made simple and inexpensive, because a higher complexity in the form of the movable, first cladding element is provided only where this is actually needed.
Insbesondere ist es möglich, dass die Verkleidungsanordnung wenigstens ein drittes Verkleidungselement aufweist, das relativ zu der Antriebseinrichtung raumfest angeordnet und in einem anderen Längsabschnitt der Verkleidungsanordnung angeordnet ist als das erste Verkleidungselement. Es ist möglich, dass das wenigstens eine dritte Verkleidungselement einstückig mit dem zweiten Verkleidungselement ausgebildet ist. Insbesondere kann ein durchgehendes, sich entlang der Längserstreckung der Verkleidungsanordnung erstreckendes, zweites Verkleidungselement in einem bestimmten Bereich ausgespart sein, wobei in dem ausgesparten Bereich das erste Verkleidungselement und besonders bevorzugt der Aufnahmeraum angeordnet ist. Die Längserstreckung der Verkleidungsanordnung erstreckt sich dabei senkrecht zu der Verlagerungsrichtung des ersten Verkleidungselements, insbesondere in Fahrzeug-Längsrichtung, das heißt in X-Richtung des Fahrzeug-Koordinatensystems.In particular, it is possible that the cladding arrangement has at least a third cladding element, which is arranged fixed in space relative to the drive device and arranged in a different longitudinal section of the cladding arrangement than the first cladding element. It is possible that the at least one third cladding element is formed integrally with the second cladding element. In particular, a continuous second lining element extending along the longitudinal extent of the lining arrangement can be recessed in a specific area, wherein the first lining element and particularly preferably the receiving space are arranged in the recessed area. The longitudinal extent of the trim arrangement extends perpendicular to the direction of displacement of the first trim element, in particular in the vehicle longitudinal direction, that is, in the X direction of the vehicle coordinate system.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist schließlich vorgesehen, dass die Verkleidungsanordnung als Längsträgerverkleidung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Personenkraftwagen, ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung verwirklichen sich in besonderer Weise die bereits beschriebenen Vorteile der Verkleidungsanordnung. Insbesondere kann eine Fahrzeugtür in der ersten, ausgefahrenen Funktionsstellung des ersten Verkleidungselements, welche eine Schutzstellung darstellt, vor Steinschlag, Schmutz und damit letztlich auch vor Korrosion geschützt werden, wobei in der zweiten, eingefahrenen Funktionsstellung, die eine Komfortstellung ist, zusätzlicher Raum für Beine eines Nutzers des Fahrzeugs freigegeben werden kann, um den Komfort beim Ein- und Aussteigen zu erhöhen. According to a development of the invention, it is finally provided that the trim arrangement is designed as a side rail panel for a motor vehicle, in particular for a passenger car. In this embodiment, the already described advantages of the trim arrangement realized in a special way. In particular, a vehicle door in the first, extended functional position of the first trim element, which represents a protective position, be protected against stone chips, dirt and thus ultimately against corrosion, in the second, retracted functional position, which is a comfort position, additional space for a leg Users of the vehicle can be released to increase the comfort when entering and exiting.
Es wird auch ein Fahrzeug, vorzugsweise ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Personenkraftwagen, ein Lastkraftwagen oder ein Nutzfahrzeug bevorzugt, wobei das Fahrzeug eine Verkleidungsanordnung nach einem der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele aufweist. Dabei verwirklichen sich in Zusammenhang mit dem Fahrzeug insbesondere die Vorteile, die auch bereits in Zusammenhang mit der Verkleidungsanordnung erläutert wurden.It is also a vehicle, preferably a motor vehicle, in particular a passenger car, a truck or a commercial vehicle is preferred, the vehicle having a trim assembly according to one of the embodiments described above. In this case, realized in connection with the vehicle in particular the advantages that have already been explained in connection with the trim arrangement.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:The invention will be explained in more detail below with reference to the drawing. Showing:
Die Verkleidungsanordnung
Die Verkleidungsanordnung
Die drehantreibbaren Exzenterelemente
Die Exzenterelemente
Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeweils zwei der Exzenterelemente
Dabei sind hier das erste Exzenterelement
Die Verstelleinrichtung
Die Verkleidungsanordnung
Die Verkleidungsanordnung
An dem ersten Verkleidungselement
In hier nicht dargestellter Weise erstreckt sich das erste Verkleidungselement
Insgesamt zeigt sich, dass die hier vorgeschlagene Verkleidungsanordnung
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Zitierte PatentliteraturCited patent literature
- DE 102004045382 A1 [0002] DE 102004045382 A1 [0002]
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2017
- 2017-01-28 DE DE102017000801.9A patent/DE102017000801A1/en not_active Withdrawn
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