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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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QUERVERWEIS AUF ANDERE ANMELDUNGEN
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der am 26. August 2016 eingereichten US-Patentanmeldung US 15/248,242 und der am 24. November 2016 eingereichten US-Patentanmeldung US 15/361,061. Die vollständige Offenbarung der US-Patentanmeldung US 15/248,242 und der US-Patentanmeldung US 15/361,061 wird hiermit durch Verweis auf diese in die hier vorliegende einbezogen.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrradbedienvorrichtung.
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BESPRECHUNG DES HINTERGRUNDES
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Fahrradfahren ist dabei, eine immer populärere Form der Erholung wie auch einer Art des Transports zu werden. Ferner ist Fahrradfahren zu einem sehr populären Wettkampfsport sowohl für Amateure wie auch Profis geworden. Ob nun das Fahrrad für die Erholung, zum Transport oder für den Wettkampf verwendet wird, die Fahrradindustrie verbessert ständig die verschiedenen Bauteile des Fahrrads. Eine Fahrradkomponente, die in der letzten Zeit umfangreich neu gestaltet wurde, ist eine Bedienvorrichtung.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrradbedienvorrichtung ein Basiselement, ein Bedienelement, einen Kolben und einen elektrischen Schalter. Das Basiselement enthält einen ersten Endabschnitt zur Befestigung an einem Fahrradlenker, einen zweiten Endabschnitt gegenüber dem ersten Endabschnitt und eine Zylinderbohrung. Das Bedienelement enthält einen proximalen Endabschnitt und einen distalen Endabschnitt. Der proximale Endabschnitt ist um eine Schwenkachse herum mit dem Basiselement schwenkbar gekoppelt. Der distale Endabschnitt ist vom proximalen Endabschnitt weiter entfernt als die Schwenkachse. Der Kolben ist in der Zylinderbohrung beweglich angeordnet und mit dem Bedienelement wirkgekoppelt, um sich in der Zylinderbohrung als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements zu bewegen. Der elektrische Schalter befindet sich am zweiten Endabschnitt. Der elektrische Schalter ist vom distalen Endabschnitt des Bedienelements weiter entfernt als die Schwenkachse.
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Bei der Fahrradbedienvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt ist es möglich, den zweiten Endabschnitt als eine Position zu verwenden, an der der elektrische Schalter bereitgestellt ist. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung zu verbessern.
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Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrradbedienvorrichtung ein Basiselement, ein Bedienelement, einen Kolben und einen elektrischen Schalter. Das Basiselement enthält einen ersten Endabschnitt zur Befestigung an einem Fahrradlenker, einen zweiten Endabschnitt gegenüber dem ersten Endabschnitt und eine Zylinderbohrung. Das Bedienelement ist um eine Schwenkachse herum mit dem Basiselement schwenkbar gekoppelt. Der Kolben ist in der Zylinderbohrung beweglich angeordnet und mit dem Bedienelement wirkgekoppelt, um sich in der Zylinderbohrung als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements zu bewegen. Der elektrische Schalter ist direkt, d. h. fest/nicht abnehmbar am zweiten Endabschnitt bereitgestellt. Mit anderen Worten, der elektrische Schalter ist nicht auf oder über ein bewegliches Zwischenelement montiert.
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Mit der Fahrradbedienvorrichtung nach dem zweiten Aspekt ist es möglich, den zweiten Endabschnitt als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu verwenden. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung zu verbessern.
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Vorzugsweise ist der elektrische Schalter von dem ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Schwenkachse.
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Somit ist es möglich, einen Bereich vom ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Schwenkachse als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise enthält das Basiselement einen Griffabschnitt, der zwischen dem ersten Endabschnitt und dem zweiten Endabschnitt bereitgestellt ist.
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Somit kann der Fahrer den Griffabschnitt greifen. Dadurch kann der Fahrer den elektrischen Schalter leicht bedienen.
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Vorzugsweise ist der elektrische Schalter von dem ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Zylinderbohrung.
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Somit ist es möglich, einen Bereich vom ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Zylinderbohrung als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern
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Vorzugsweise enthält das Basiselement eine Reservoirbohrung, die mit der Zylinderbohrung verbunden ist. Der elektrische Schalter kann von dem ersten Endabschnitt weiter entfernt sein als die Reservoirbohrung.
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Somit ist es möglich, eine Fläche beziehungsweise einen Bereich vom ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Reservoirbohrung als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise ist die Reservoirbohrung oberhalb der Zylinderbohrung in einem Montagezustand bereitgestellt, bei dem das Basiselement am Fahrradlenker befestigt wird.
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Somit ist es möglich, einen Bereich oberhalb der Zylinderbohrung als Fläche/Bereich für die Reservoirbohrung zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise enthält das Basiselement eine Entlüftungsöffnung, die mit der Reservoirbohrung verbunden ist.
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Dadurch ist es möglich, über die Entlüftungsöffnung eine Hydraulikflüssigkeit aus der Reservoirbohrung zu entlüften. Dementsprechend kann die Wartung der Fahrradbedienvorrichtung verbessert werden.
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Vorzugsweise enthält das Basiselement einen Knaufabschnitt, der an dem zweiten Endabschnitt bereitgestellt ist. Der elektrische Schalter kann an dem Knaufabschnitt bereitgestellt sein.
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Somit ist es möglich, den Knaufabschnitt als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise enthält der elektrische Schalter einen Benutzerbedienabschnitt, der in einem Montagezustand, bei dem das Basiselement am Fahrradlenker befestigt ist, nach vorn und nach oben gerichtet ist.
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Somit ist es möglich, die Funktionsfähigkeit des elektrischen Schalters zu verbessern.
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Vorzugsweise definiert der erste Endabschnitt eine erste Endfläche, die eingerichtet ist, um mit dem Fahrradlenker in Kontakt zu sein/treten. Der Knaufabschnitt kann eine zweite Endfläche definieren, die am weitesten von der ersten Endfläche entfernt ist. Der elektrische Schalter kann einen Benutzerbedienabschnitt enthalten, der in der zweiten Endfläche angeordnet ist.
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Somit kann die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung durch die Verbesserung der Bedienbarkeit des elektrischen Schalters verbessert werden.
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Vorzugsweise umfasst die Fahrradbedienvorrichtung ferner eine mit dem elektrischen Schalter elektrisch verbundene Steuervorrichtung zur Erzeugung eines Steuersignals aufgrund einer Betätigung des elektrischen Schalters.
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Somit ist es möglich, eine elektrische Vorrichtung über den elektrischen Schalter zu bedienen.
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Vorzugsweise ist der elektrische Schalter an der Steuervorrichtung bereitgestellt.
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Somit ist es möglich, den elektrischen Schalter und die Steuervorrichtung als eine Einheit zu vereinheitlichen.
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Vorzugsweise ist der elektrische Schalter von dem ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Steuervorrichtung.
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Somit ist es möglich, einen Bereich vom ersten Endabschnitt weiter entfernt als die Steuerung als Fläche/Bereich für den elektrischen Schalter zu nutzen. Dadurch kann der Fahrer den elektrischen Schalter auch dann leicht betätigen, wenn die Steuervorrichtung in der Fahrradbedienvorrichtung vorhanden ist.
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Die Fahrradbedienvorrichtung umfasst vorzugsweise einen zusätzlichen elektrischen Schalter, der an einem von dem Basiselement und dem Bedienelement angebracht ist. Der zusätzliche elektrische Schalter kann mit der Steuervorrichtung elektrisch verbunden sein.
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Somit ist es möglich, unter Verwendung des zusätzlichen elektrischen Schalters eine Zusatzvorrichtung zu betreiben.
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Vorzugsweise ist der zusätzliche elektrische Schalter an dem Bedienelement bereitgestellt.
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Somit ist es möglich, das Bedienelement als einen Bereich für den zusätzlichen elektrischen Schalter zu nutzen. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise umfasst die Fahrradbedienvorrichtung ferner einen Kabelsteckverbinder, der an einem von dem Basiselement und dem Bedienelement bereitgestellt ist. Der Kabelsteckverbinder kann mit der Steuervorrichtung elektrisch verbunden sein.
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Somit ist es möglich, mindestens eine elektrische Vorrichtung über den Kabelsteckverbinder mit der Steuervorrichtung elektrisch zu verbinden.
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Vorzugsweise ist der Kabelsteckverbinder an dem Basiselement bereitgestellt.
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Somit ist es möglich, das Basiselement als Fläche/Bereich für den Kabelsteckverbinder zu nutzen.
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Vorzugsweise umfasst die Fahrradbedienvorrichtung ferner eine Drahtlos-Kommunikationseinrichtung, die an einem von dem Basiselement und dem Bedienelement bereitgestellt ist, wobei die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung mit der Steuervorrichtung elektrisch verbunden sein kann.
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Somit ist es möglich, die elektrische Vorrichtung über den elektrischen Schalter oder andere elektrische Schalter drahtlos zu bedienen.
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Vorzugsweise weist die Zylinderbohrung eine Zylindermittelachse. Der elektrische Schalter kann einen Benutzerbedienabschnitt enthalten, der bezüglich des Basiselements entlang einer Bedienachse beweglich ist, die so definiert ist, dass sie nicht mit der Zylindermittelachse übereinstimmt.
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Somit ist es möglich, den elektrischen Schalter einfach über den Benutzerbedienabschnitt zu bedienen.
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Vorzugsweise ist die Bedienachse, wenn man sie entlang der Schwenkachse betrachtet, bezüglich der Zylindermittelachse geneigt.
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Somit kann die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung durch Änderung des Neigungswinkels der Bedienachse bezüglich der Zylindermittelachse verbessert werden.
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Vorzugsweise ist der zwischen der Bedienachse und der Zylindermittelachse definierte Neigungswinkel gleich oder kleiner als 45 Grad, wie entlang der Schwenkachse gesehen.
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Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung bei gleichbleibender Funktionsfähigkeit des elektrischen Schalters weiter zu verbessern.
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Vorzugsweise ist die Bedienachse, wie sie in einer Richtung senkrecht zu der Schwenkachse gesehen wird, von der Zylindermittelachse versetzt.
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Deshalb kann man die Position des elektrischen Schalters nach rechts oder nach links anpassen. Dadurch wird die Funktionsfähigkeit des elektrischen Schalters weiter verbessert.
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Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird/ist das Bedienelement vorzugsweise mit dem Kolben wirkgekoppelt, um den Kolben von einer Anfangsposition zu einer betätigten Position als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements zu ziehen.
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Somit ist es möglich, den elektrischen Schalter auf die Fahrradbedienvorrichtung einschließlich einer zugbasierten Hydraulikeinheit anzuwenden.
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Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das Bedienelement vorzugsweise mit dem Kolben wirkgekoppelt, um den Kolben als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements von einer Anfangsposition zu einer betätigten/gestellten Position zu drücken.
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Es ist möglich, den elektrischen Schalter auf die Fahrradbedienvorrichtung einschließlich einer Drücktyp-Hydraulikeinheit anzuwenden.
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Vorzugsweise ist die Schwenkachse weiter von dem ersten Endabschnitt entfernt als die Zylinderbohrung.
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Somit ist es möglich, den zweiten Endabschnitt kompakt zu gestalten und damit ein attraktives Erscheinungsbild zu realisieren.
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Vorzugsweise, ist die Zylinderbohrung zwischen der Schwenkachse und dem ersten Endabschnitt angeordnet.
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Somit ist es möglich, den zweiten Endabschnitt kompakt zu gestalten und damit ein attraktives Erscheinungsbild zu realisieren.
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Vorzugsweise umfasst die Fahrradbedienvorrichtung weiterhin eine Griffabdeckung, die am Basiselement angebracht ist, um das Basiselement zumindest teilweise abzudecken. Der elektrische Schalter kann durch die Griffabdeckung abgedeckt werden/sein, um über die Griffabdeckung betätigt zu werden.
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Dadurch ist es möglich, den elektrischen Schalter vor Verschmutzung zu schützen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Eine vollständigere Würdigung der Erfindung und vieler der damit verbundenen Vorteile werden leicht erlangt, während diese unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden wird.
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1 ist eine perspektivische Ansicht einer Fahrradbedienvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform.
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2 ist eine weitere perspektivische Ansicht der in 1 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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3 ist eine seitliche Aufrissansicht der in 1 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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4 ist eine Querschnittsansicht der Fahrradbedienvorrichtung entlang der IV-IV von 2.
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5 ist eine Draufsicht der in 1 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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6 ist eine perspektivische Ansicht der in 1 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung, bei der ein Basiselement weggelassen ist.
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7 ist eine Teilquerschnittsansicht der Fahrradbedienvorrichtung entlang der Linie VII-VII von 5.
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8 ist ein Blockdiagramm der in 1 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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9 ist eine seitliche Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform.
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10 ist eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht der in 9 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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11 ist ein Blockdiagramm der in 9 dargestellten Fahrradbedienvorrichtung.
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12 ist eine seitliche Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform.
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13 ist eine seitliche Aufrissansicht einer Fahrradbedienvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die Ausführungsform(en) wird/werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei ähnliche Bezugszeichen entsprechende oder identische Elemente über die verschiedenen Zeichnungen hinweg bezeichnen.
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Erste Ausführungsform
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Bezugnehmend zunächst auf 1 ist eine Fahrradbedienvorrichtung 10 gemäß einer ersten Ausführungsform für die Montage an einem Fahrradlenker 2 eingerichtet. Bei dieser Ausführungsform ist die Fahrradbedienvorrichtung 10 so eingerichtet, dass sie an einem Rennrad-Lenker montiert ist/wird. Die Strukturen der Fahrradbedienvorrichtung 10 können jedoch auch auf anderen Bedienvorrichtungen, die an anderen Lenkertypen wie Flachlenker, Zeitfahrlenker und Bull-Horn-Lenker montiert sind/werden, übertragen werden.
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Die Fahrradbedienvorrichtung beziehungsweise Fahrradbetätigungsvorrichtung 10 ist mit mindestens einer Vorrichtung zur Bedienung der mindestens einen Vorrichtung wirkgekoppelt. In dieser Ausführungsform ist die Fahrradbedienvorrichtung mit einem hydraulischen Fahrradbauteil BC1, wie etwa einer hydraulischen Bremsvorrichtung, wirkgekoppelt. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 ist mit dem Hydraulikfahrradbauteil BC1 über einen Hydraulikschlauch 4 wirkgekoppelt.
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Wie in 2 zu sehen, ist die Fahrradbedienvorrichtung 10 mit einer elektrischen Vorrichtung BC2 und einer Zusatzvorrichtung BC3 wirkgekoppelt. Beispiele für die elektrische Vorrichtung BC2 enthalten eine Fahrradsattelstütze, eine Fahrradfederung, eine Fahrrad-Schaltvorrichtung, einen Fahrradcomputer und ein Smartphone. Beispiele für die Zusatzvorrichtung BC3 enthalten ein elektrisches und ein mechanisches Bauteil. Beispiele für das elektrische Bauteil enthalten eine Fahrradsattelstütze, eine Fahrradfederung, eine Fahrrad-Schaltvorrichtung, einen Fahrradcomputer und ein Smartphone. Beispiele der mechanischen Bauteile enthalten eine Fahrradsattelstütze, eine Fahrradfederung und eine Fahrrad-Schaltvorrichtung. In dieser Ausführungsform enthält die elektrische Vorrichtung BC2 die Fahrradsattelstütze und die Zusatzvorrichtung BC3 enthält die Fahrradschaltvorrichtung. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 ist über eine elektrische Steuerleitung 6 mit der elektrischen Vorrichtung BC2 und der Zusatzvorrichtung BC3 wirkgekoppelt. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 ist über separate elektrische Steuerleitungen, die sich jeweils von der Fahrradbedienvorrichtung 10 erstrecken, mit der elektrischen Vorrichtung BC2 und der Zusatzvorrichtung BC3 wirkgekoppelt. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 kann über ein mechanisches Steuerkabel mit der Zusatzvorrichtung BC3 in einem Fall, bei dem die Zusatzvorrichtung BC3 eine mechanische Schaltvorrichtung enthält, wirkgekoppelt werden. Darüber hinaus kann die Fahrradbedienvorrichtung 10 mit mindestens einer aus der elektrischen Vorrichtung BC2 und der Zusatzvorrichtung BC3 drahtlos wirkgekoppelt sein. Die Zusatzvorrichtung BC3 kann bei Bedarf und/oder auf Wunsch entfallen.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 ist in dieser Ausführungsvariante eine rechtsseitige Bedien-/Steuervorrichtung, die für die Bedienung des Hydraulikfahrradbauteils BC1 durch die rechte Hand des Fahrers ausgelegt ist. Die Strukturen der Fahrradbedienvorrichtung 10 können jedoch auf eine linksseitige Bedienvorrichtung angewendet werden.
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In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die folgenden Richtungsbezeichnungen „vorne“, „hinten“, „vorn“, „hinten“, „links“, „rechts“, „quer“, „oben“ und „unten“ sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbezeichnungen auf die Richtungen, die aufgrund des Benutzers (z. B. der Fahrer) bestimmt werden, der auf einem (nicht abgebildeten) Sattel eines Fahrrads dem (nicht abgebildeten) Fahrradlenker 2 zugewandt sitzt. Dementsprechend sollen diese Begriffe, wie sie zur Beschreibung der Fahrradbedienvorrichtung 10 verwendet werden, in Bezug auf das mit der Fahrradbedienvorrichtung 10 ausgerüstete Fahrrad als in aufrechter Sitzposition auf einer waagerechten Fläche verwendet interpretiert werden.
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Wie in 1 und 2 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 10 ein Basiselement 12 und ein Bedienelement 14. Das Basiselement 12 enthält einen ersten Endabschnitt 16, der am Fahrradlenker 2 montiert werden soll. Das Basiselement 12 enthält einen zweiten Endabschnitt 18 gegenüber dem ersten Endabschnitt 16. In dieser Ausführungsform enthält das Basiselement 12 einen Griffabschnitt 20 und einen Knaufabschnitt 21. Der Griffabschnitt 20 ist zwischen dem ersten Endabschnitt 16 und dem zweiten Endabschnitt 18 bereitgestellt. Der Knaufabschnitt 21 ist am zweiten Endabschnitt 18 bereitgestellt. Der Knaufabschnitt 21 erstreckt sich in einem Montagezustand, bei dem das Basiselement 12 am Fahrradlenker 2 befestigt ist, vom Griffstück 20 nach vorne und nach oben. Vom Basiselement 12 kann mindestens einer von dem Griffabschnitt 20 und dem Knaufabschnitt 21 entfallen.
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Der erste Endabschnitt 16 definiert eine erste Endfläche 16A, die für den Kontakt mit dem Fahrradlenker 2 eingerichtet ist. Der Knaufabschnitt 21 definiert eine zweite Endfläche 21A (3), die von der ersten Endfläche 16A am weitesten entfernt ist. Bei dieser Ausführungsform weist die erste Endfläche 16A eine gekrümmte Oberfläche auf und die zweite Endfläche 21A weist eine ebene Oberfläche auf. Die Formen des ersten Endabschnitts 16 und des zweiten Endabschnitts 18 sind jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst weiterhin eine Montagekonstruktion 22 zur Befestigung des ersten Endabschnitts 16 am Fahrradlenker 2. Die Montagekonstruktion 22 ist ein feststehendes Element, wenn sie am Fahrradlenker 2 montiert wird. Die Montagekonstruktion 22 enthält vorzugsweise eine Bandklemme 24 und ein Spannelement 26. Das Spannelement 26 ist mit der Bandklemme 24 gekoppelt und enthält eine Befestigungsschraube 27 (1), um den Fahrradlenker 2 zwischen die Bandklemme 24 und den ersten Endabschnitt 16 zu klemmen. Die Montagekonstruktion 22 kann auch andere Konstruktionen enthalten, die der Bandklemme 24 ähnlich sind und in einem Rennradschalthebel zur Montage an einem Klapplenker verwendet werden.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst weiterhin eine Griffabdeckung 28, die am Basiselement 12 befestigt ist, um das Basiselement 12 zumindest teilweise abzudecken. Die Griffabdeckung 28 besteht aus einem nichtmetallischen Werkstoff, wie etwa Gummi. Gelegentlich greift ein Fahrer beim Fahren das Basiselement 12 (z. B. den Griffabschnitt 20) und lehnt sich während des Fahrens auf das Basiselement 12 (z. B. den Griffabschnitt 20). Die Griffabdeckung 28 kann bei der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen.
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Wie in 3 zu sehen, ist das Bedienelement 14 als ein Hebel in Längsrichtung verlaufend ausgeführt. Das Bedienelement 14 enthält einen proximalen Endabschnitt 14A und einen distalen Endabschnitt 14B. Der proximale Endabschnitt 14A ist um eine Drehachse A1 drehbar mit dem Basiselement 12 verbunden. Der distale Endabschnitt 14B ist in Längsrichtung des Bedienelements 14 vom proximalen Endabschnitt 14A weiter entfernt als die Schwenkachse A1. Der distale Endabschnitt 14B ist im Bedienelement 14 am weitesten vom proximalen Endabschnitt 14A entfernt und bildet ein freies Ende des Bedienelements 14.
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Das Bedienelement 14 ist bezüglich des Basiselements 12 zwischen einer Ruheposition P11 und einer betätigten Position P12 um die Schwenkachse A1 herum schwenkbar. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 enthält eine Schwenkwelle 30, welche die Schwenkachse A1 definiert. Die Schwenkwelle 30 koppelt das Bedienelement 14 mit dem Basiselement 12. In dieser Ausführungsform sind die Ruheposition P11 und die betätigte Position P12 durch die Schwenkachse A1 und den distalen Endabschnitt 14B definiert.
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In der vorliegenden Anmeldung bezieht sich der Begriff „Ruheposition“, wie hierin verwendet wird, auf eine Position, an der ein bewegliches Teil wie z. B. das Bedienelement 14 stationär in einem Zustand verbleibt, bei dem das bewegliche Teil nicht vom Benutzer betätigt wird. Der Begriff „betätigte Position“, wie hierin verwendet wird, bezieht sich auf eine Position, bei der das bewegliche Teil vom Benutzer betätigt worden ist, um die Betätigung eines Fahrradbauteils wie z. B. des hydraulischen Fahrradbauteils BC1 auszuführen.
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Wie in 4 zu sehen, enthält das Basiselement 12 eine Zylinderbohrung 32. Die Zylinderbohrung 32 weist eine Zylindermittelachse A2 auf. Die Zylinderbohrung 32 verläuft entlang der Zylindermittelachse A2. Die Zylinderbohrung 32 ist mit der ersten Endfläche 16A des ersten Endabschnitts 16 verbunden. Die Zylinderbohrung 32 ist zwischen der Schwenkachse A1 und dem ersten Endabschnitt 16 angeordnet. Die Schwenkachse A1 ist vom ersten Endabschnitt 16 weiter entfernt als die Zylinderbohrung 32.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst einen Kolben 34, der in der Zylinderbohrung 32 beweglich angeordnet ist. Der Kolben 34 ist entlang der Zylindermittelachse A2 bezüglich der Zylinderbohrung 32 beweglich. Der Kolben 34 ist mit dem Bedienelement 14 wirkgekoppelt, um sich in der Zylinderbohrung 32 als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements 14 zu bewegen. Das Bedienelement 14 ist mit dem Kolben 34 wirkgekoppelt, um als Reaktion auf die Schwenkbewegung des Bedienelements 14 den Kolben 34 von einer Anfangsposition P21 in eine gestellte Position P22 zu ziehen. Die Anfangsposition P21 entspricht der Ruheposition P11 des Bedienelements 14. Die gestellte Position P22 entspricht der betätigten Position P12 des Bedienelements 14.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst einen ersten Dichtring 36 und einen zweiten Dichtring 38. Der erste Dichtring 36 und der zweite Dichtring 38 sind am Kolben 34 befestigt. Der erste Dichtring 36 ist entlang der Zylindermittelachse A2 vom zweiten Dichtring 38 beabstandet.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst eine Kolbenstange 40 und einen dritten Dichtring 42. Die Kolbenstange 40 ist mit dem Kolben 34 gekoppelt und erstreckt sich vom Kolben 34 in Richtung einer gegenüberliegenden Seite des ersten Endabschnitts 16 bezüglich des Kolbens 34. Während bei dieser Ausführungsform die Kolbenstange 40 integral mit dem Kolben 34 als einteiliges Element bestückt ist, kann die Kolbenstange 40 vom Kolben 34 getrennt sein. Das Basiselement 12 enthält eine Durchgangsbohrung 44, die mit der Zylinderbohrung 32 gekoppelt ist. Die Kolbenstange 40 ist beweglich in der Durchgangsbohrung 44 bereitgestellt. Der dritte Dichtring 42 ist in der Durchgangsbohrung 44 bereitgestellt. Die Zylinderbohrung 32, der Kolben 34, der erste Dichtring 36 und der dritte Dichtring 42 definieren eine Hydraulikkammer 46. Die Hydraulikkammer 46 ist mit einem Hydraulikfluid wie z. B. Mineralöl, gefüllt.
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Wie in 5 zu sehen, enthält die Fahrradbedienvorrichtung 10 einen Auslassanschluss 48, der mit der Zylinderbohrung 32 verbunden ist, um dem Hydraulikfahrradbauteil BC1 einen Hydraulikdruck zuzuführen. Das Basiselement 12 enthält einen Auslasskanal 49, der die Hydraulikkammer 46 mit der Zylinderbohrung 32 verbindet. Die Hydraulikkammer 46 ist über den Auslasskanal 49 und den Auslassanschluss 48 mit dem Hydraulikschlauch 4 verbunden.
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Wie in 4 zu sehen, enthält das Basiselement 12 eine Reservoirbohrung 10, die mit der Zylinderbohrung 32 verbunden ist. Die Reservoirbohrung 50 erstreckt sich entlang der Zylindermittelachse A2. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst eine Membrane 52 und einem Deckel 54. Die Membrane 52 ist in der Reservoirbohrung 50 bereitgestellt, um in der Reservoirbohrung 50 elastisch verformbar zu sein. Der Deckel 54 wird am Basiselement 12 befestigt, um eine Abschlussöffnung der Reservoirbohrung 50 abzudecken. Bei dieser Ausführungsform wird der Deckel 54 am Basiselement 12 mit einem Sicherungselement 56, der Reservoirbohrung 50 und der Membrane 52 befestigt. Die Reservoirbohrung 50, die Membrane 52 und der Deckel 54 bilden einen HydraulikReservoir 58. Die Reservoirbohrung 50 und die Membrane 52 definieren eine Reservoirkammer 60. Die Reservoirkammer 60 ist mit Hydrauliköl wie z. B. Mineralöl gefüllt.
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In dieser Ausführungsform ist in dem Montagezustand, bei dem das Basiselement 12 am Fahrradlenker 2 montiert ist, oberhalb der Zylinderbohrung 32 die Reservoirbohrung 50 bereitgestellt. Die Reservoirbohrung 50 ist vom distalen Endabschnitt 14B weiter entfernt als die Zylinderbohrung 32. Die Position der Speicherbohrung 50 ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Die Reservoirbohrung 50 kann bei der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen.
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Das Basiselement 12 enthält Kommunikationsbohrungen 62. Die Kommunikationsbohrungen 62 verbinden die Reservoirkammer 60 mit der Hydraulikkammer 46 in einem Zustand, bei dem sich der Kolben 34 in der Anfangsposition P21 befindet. Der erste Dichtring 36 unterbricht die Kommunikation zwischen der Hydraulikkammer 46 und der Reservoirkammer 60 über die Kommunikationsbohrungen 62, wenn der Kolben 34 aus der Anfangsposition P21 in Richtung der gestellten Position P22 bewegt wird. Der HydraulikReservoir 58 kann von der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen oder an dem Hydraulikfahrradbauteil BC1 bereitgestellt sein.
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Wie in 4 zu sehen ist, enthält das Basiselement 12 eine Entlüftungsöffnung 64, die mit der Reservoirbohrung 50 verbunden ist. In dieser Ausführungsform enthält die Entlüftungsöffnung 64 eine Gewindebohrung 66.
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Die Gewindebohrung 66 verbindet die Reservoirbohrung 50 mit einer Außenfläche des Basiselements 12. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 enthält einen Entlüftungsstopfen 68. Der Entlüftungsstopfen 68 ist mit dem Gewindeanschluss 66 in einem verschraubten Einsatz. Der Entlüftungsanschluss 64 kann bei der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst ferner ein Kolbenvorspannelement 70, um den Kolben 34 von der gestellten Position P22 in Richtung der Anfangsposition P21 vorzuspannen. In dieser Ausführungsform ist das Kolbenvorspannelement 70 außerhalb der Zylinderbohrung 32 bereitgestellt. Im zweiten Endabschnitt 18 ist das Kolbenvorspannelement 70 bereitgestellt. Das Kolbenvorspannelement 70 kann jedoch auch an anderen Positionen als dem zweiten Endabschnitt 18 bereitgestellt sein. Das Kolbenvorspannelement 70 kann in der Zylinderbohrung 32 bereitgestellt sein.
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Wie in 6 zu sehen, enthält das Kolbenvorspannelement 70 ein erstes Vorspannelement 72 und ein zweites Vorspannelement 74. Während das erste und das zweite Vorspannelement 72 und 74 in dieser Ausführungsform Torsionsschraubfedern sind, können das erste und das zweite Vorspannelement 72 und 74 ein anderes Vorspannelement, wie etwa eine Druckfeder, sein.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 enthält eine erste Stützwelle 76 und eine zweite Stützwelle 78. Die erste Stützwelle 76 ist am Basiselement 12 befestigt (4) und erstreckt sich in axialer Richtung D1 parallel zur Schwenkachse A1 des Bedienelements 14. Die zweite Stützwelle 78 wird am Basiselement 12 befestigt (4) und erstreckt sich in axialer Richtung D1. Das erste und das zweite Vorspannelement 72 und 74 sind auf der ersten Stützwelle 76 montiert. Die Fahrradbedienvorrichtung 10 enthält eine Kopplungswelle 80, die mit einem Ende der Kolbenstange gekoppelt ist. Die Kopplungswelle 80 erstreckt sich in axialer Richtung D1. Wie in 1 und 3 zu sehen, enthält das Basiselement 12 eine erste Führungsnut 81A und eine zweite Führungsnut 81B. Die Kopplungswelle 80 ist in der ersten Führungsnut 81A und der zweiten Führungsnut 81B beweglich bereitgestellt. Jedes aus dem ersten und zweiten Vorspannelement 72 und 74 ist mit der ersten Stützwelle 76 und der Kopplungswelle 80 in Eingriff gebracht, um den Kolben 34 in Richtung der Anfangsposition P21 vorzuspannen (4).
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Wie in 4 und 6 zu sehen, enthält das Bedienelement 14 einen Bedienhebel oder Hauptkörper 82 und einen Zwischenkörper 84. Der proximale Endabschnitt 14A und der distale Endabschnitt 14B sind am Bedienhebel 82 bereitgestellt. Der Zwischenkörper 84 ist ein vom Bedienhebel 82 getrenntes Element. Der Bedienhebel 82 und der Zwischenkörper 84 sind über die Schwenkwelle 30 um die Schwenkachse A1 herum mit dem Basiselement 12 schwenkbar gekoppelt. Der Bedienhebel 82 und der Zwischenkörper 84 sind um die Schwenkachse A1 herum gegeneinander schwenkbar. Der Bedienhebel 82 umfasst bei dieser Ausführungsform den proximalen Endabschnitt 14A und den distalen Endabschnitt 14B. Die Ruheposition P11 und die betätigte Position P12 werden nämlich durch den Bedienhebel 82 definiert. Der Zwischenkörper 84 ist mit der Kopplungswelle 80 im Eingriff, um eine aufgewendete Betätigungskraft auf den Bedienhebel 82 zu übertragen.
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Wie in 4 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 10 ein erstes Einstellelement 86 zur Veränderung der Ruhelage P11 des Bedienelements 14 bezüglich des Basiselements 12. Bei dieser Ausführungsform ist das erste Einstellelement 86 am Bedienelement 14 montiert. Das erste Einstellelement 86 ist am Zwischenkörper 84 des Bedienelements 14 befestigt. Der Zwischenkörper 84 enthält eine erste Gewindebohrung 88. Das erste Einstellelement 86 enthält eine Einstellschraube und ist mit dem ersten Gewindeloch 88 im verschraubten Eingriff. Ein Ende des ersten Einstellelements 86 ist mit dem Bedienhebel 82 in Kontakt. Durch Drehen des ersten Einstellelements 86 bezüglich des Zwischenkörpers 84 verändert sich die Position des Bedienhebels 82 bezüglich des Zwischenkörpers 84. Dies verändert die Ruhposition P11 des Bedienelements 14, ohne die Anfangsposition P21 des Kolbens 34 zu verändern.
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Wie in 6 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 10 ein zweites Einstellelement 90 zur Änderung der Anfangsposition P21 (4) des Kolbens 34 bezüglich des Basiselements 12. Das zweite Einstellelement 90 enthält bei dieser Ausführungsform eine Einstellschraube, die am Basiselement 12 montiert ist (4). Das zweite Einstellelement 90 ist mit einem (nicht abgebildeten) ersten Gewindeloch des Basiselements 12 (4) in das Gewinde eingeschraubt. Ein Ende des zweiten Einstellelements 90 ist mit dem Zwischenkörper 84 in Kontakt. Durch Drehen des zweiten Einstellelements 90 verändert sich eine Position des Zwischenkörpers 84 bezüglich des Basiselements 12. Dadurch wird die Anfangsposition P21 des Kolbens 34 verändert und die Ruheposition P11 des Bedienelements 14 weiter verändert.
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Wie in 6 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 10 ein Hebelvorspannelement 92 zur Vorspannung des Bedienhebels 82 bezüglich des Zwischenkörpers 84, um den Kontakt zwischen dem ersten Einstellelement 86 (4) und dem Bedienhebel 82 aufrechtzuerhalten. Das Hebelvorspannelement 92 wird am Bedienelement 14 befestigt. Während das Hebelvorspannelement 92 in dieser Ausführungsform eine Torsionsschraubfeder ist, kann das Hebelvorspannelement 92 ein anderes Vorspannelement, wie etwa eine Druckschraubfeder sein.
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Wie in 7 zu sehen, besteht die Fahrradbedienvorrichtung 10 aus einem elektrischen Schalter 94, der am zweiten Endabschnitt 18 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist der elektrische Schalter 94 am Knaufabschnitt 21 bereitgestellt. Der elektrische Schalter 94 wird am zweiten Endabschnitt 18 (z. B. dem Knaufabschnitt 21) angebracht. Die Position des elektrischen Schalters 94 ist jedoch nicht auf diese Ausführung beschränkt. Der elektrische Schalter 94 ist direkt am zweiten Endabschnitt 18 ohne über ein bewegliches Zwischenelement bereitgestellt. Der elektrische Schalter 94 enthält einen Benutzerbedienabschnitt 96. Der Benutzerbedienabschnitt 96 zeigt in dem Montagezustand, bei dem das Basiselement 12 am Fahrradlenker 2 montiert ist (4), nach vorne und oben. Der Benutzerbedienabschnitt 96 ist in der zweiten Endfläche 21A angeordnet. Der Benutzerbedienabschnitt 96 ragt aus der zweiten Endfläche 21A heraus. Bei dieser Ausführungsform ist der elektrische Schalter 94 in einer Aussparung 18A des zweiten Endabschnitts 18 des Basiselements 12 bereitgestellt. Der elektrische Schalter 94 ist von der Griffabdeckung 28 abgedeckt, um über die Griffabdeckung 28 bedient zu werden. Der Benutzerbedienabschnitt 96 ist von der Griffabdeckung 28 abgedeckt, um über die Griffabdeckung 28 gedrückt zu werden. Der Benutzerbedienabschnitt 96 kann jedoch von der Griffabdeckung 28 freigelegt sein. Der Benutzerbedienabschnitt 96 kann beim elektrischen Schalter 94 entfallen.
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Wie in 7 zu sehen, ist der Benutzerbedienabschnitt 96 bezüglich des Basiselements 12 entlang einer Bedienachse A3, die definiert ist, um nicht mit der Zylindermittelachse A2 übereinzustimmen, beweglich. Bei dieser Ausführungsform ist die Bedienachse A3 nicht parallel zur Zylindermittelachse A2. Die Bedienachse A3 kann jedoch parallel zur Zylindermittelachse A2 sein. Die Bedienachse A3 kann definiert sein, um mit der Zylindermittelachse A2 übereinzustimmen.
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Die Bedienachse A3 ist, wenn sie entlang der Schwenkachse A1 betrachtet wird, bezogen auf die Zylindermittelachse A2 geneigt. Ein zwischen der Bedienachse A3 und der Zylindermittelachse A2 definierter Neigungswinkel AG ist, wenn er entlang der Schwenkachse A1 betrachtet wird, gleich oder kleiner als 45 Grad. Wie in 5 zu sehen, ist die Bedienachse A3, wenn sie in einer Richtung D2 (7) senkrecht zur Schwenkachse A1 betrachtet wird, von der Zylindermittelachse A2 versetzt. Die Bedienachse A3 ist, wenn sie in der Richtung D2 (7) senkrecht zur Schwenkachse A1 betrachtet wird, parallel zur Zylindermittelachse A2. Die Bedienachse A3, wenn sie in der Richtung D2 (7) senkrecht zur Schwenkachse A1 betrachtet wird, kann jedoch nicht parallel zur Zylindermittelachse A2 sein.
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Wie in 3 zu sehen, ist der elektrische Schalter 94 vom distalen Endabschnitt 14B des Bedienelements 14 weiter entfernt als die Schwenkachse A1. Der elektrische Schalter 94 ist vom ersten Endabschnitt 16 weiter entfernt als die Drehachse A1. Der elektrische Schalter 94 ist vom ersten Endabschnitt 16 weiter entfernt als die Zylinderbohrung 32. Der elektrische Schalter 94 ist vom ersten Endabschnitt 16 weiter entfernt als die Reservoirbohrung 50. Die Position des elektrischen Schalters 94 ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt.
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Wie in 8 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 10 außerdem eine Steuervorrichtung 98, die mit dem elektrischen Schalter 94 elektrisch verbunden ist, um ein Steuersignal auf der Basis einer Betätigung des elektrischen Schalters 94 zu erzeugen. Beispiele für das Steuersignal enthalten ein Steuersignal zur Steuerung der Fahrradsattelstütze, der Fahrradfederung, der Fahrradschaltvorrichtung, des Fahrradcomputers und des Smartphones. Die Steuervorrichtung 98 kann von der Fahrradbedienvorrichtung 10 weggelassen oder an einer anderen Vorrichtung als der Fahrradbedienvorrichtung 10 bereitgestellt sein.
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Wie in 7 zu sehen, befindet sich der elektrische Schalter 94 an der Steuervorrichtung 98. Die Steuervorrichtung 98 ist am zweiten Endabschnitt 18 (z. B. dem Knaufabschnitt 21) befestigt. Die Steuervorrichtung 98 ist in der Aussparung 18A des zweiten Endabschnitts 18 des Basiselements 12 bereitgestellt. Wie in 4 zu sehen, ist der elektrische Schalter 94 vom ersten Endabschnitt 16 weiter entfernt als die Steuervorrichtung 98.
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Wie in 8 zu sehen, enthält die Steuervorrichtung 98 einen Prozessor 98A, eine Speichervorrichtung 98B und ein Substrat 98C. Der Prozessor 98A und die Speichervorrichtung 98B sind elektrisch auf dem Substrat 98C montiert. Der Prozessor 98A ist über das Substrat 98C mit der Speichervorrichtung 98B elektrisch verbunden. Der Prozessor 98A verfügt über eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU, Central Processing Unit). Die Speichervorrichtung 98B speichert Programme und andere Informationen. Die Speichervorrichtung 98B enthält einen Nur-Lese-Speicher (ROM, read only memory) und einen Direktzugriffsspeicher (RAM, random access memory). So wird z. B. ein in der Speichervorrichtung 98B gespeichertes Programm in den Prozessor 98A eingelesen und dadurch mehrere Funktionen der Steuervorrichtung ausgeführt. Der elektrische Schalter 94 ist auf dem Substrat 98C elektrisch montiert. Der elektrische Schalter 94 ist über das Substrat 98C mit dem Prozessor 98A elektrisch verbunden. Wie in 7 zu sehen, wird das Substrat 98C am zweiten Endabschnitt 18 (z. B. Knaufabschnitt 21) befestigt.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst ferner einen Kabelsteckverbinder 100, der an einem von dem Basiselement 12 und dem Bedienelement 14 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist der Kabelsteckverbinder 100 am Basiselement 12 bereitgestellt. Der Kabelsteckverbinder 100 kann jedoch am Bedienelement 14 bereitgestellt sein. Der Kabelsteckverbinder 100 ist über ein Steuerkabel 102 mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. Der Kabelsteckverbinder 100 enthält einen Verbindungsanschluss 104 (2) zur abnehmbaren Aufnahme des elektrischen Steuerkabels 6 zur elektrischen Verbindung des elektrischen Steuerkabels 6 mit der Steuervorrichtung 98. Der Kabelsteckverbinder 100 kann von der Fahrradbedienvorrichtung 10 weggelassen oder an einer anderen Vorrichtung als der Fahrradbedienvorrichtung 10 bereitgestellt sein.
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Die Steuervorrichtung 98 ist über die elektrische Steuerleitung 6 unter Verwendung von Stromleitungskommunikation (Power Line Communication, PLC) mit der elektrischen Vorrichtung BC2 und der Zusatzvorrichtung BC3 elektrisch verbunden. Die Stromleitungskommunikation (PLC) überträgt Daten auf einem Leiter, der gleichzeitig auch für die elektrische Leistungsübertragung oder die elektrische Energieverteilung zur elektrischen Vorrichtung BC2 und der Zusatzvorrichtung BC3 verwendet wird. Die Steuervorrichtung 98 enthält eine PLC-Steuervorrichtung 98D. Die PLC-Steuervorrichtung 98D empfängt ein Eingangssignal, das vom elektrischen Schalter 94 erzeugt wird. Die PLC-Steuerung 98D überlagert das Eingangssignal einer am elektrischen Steuerkabel 6 anliegenden Versorgungsspannung. Die Versorgungsspannung wird von einer Batterie BT über das elektrische Steuerkabel 6 geliefert.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst ferner, wie in 1 zu sehen, einen zusätzlichen elektrischen Schalter 106, der an einem von dem Basiselement 12 und dem Bedienelement 14 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist der zusätzliche elektrische Schalter 106 am Bedienelement 14 bereitgestellt. Der zusätzliche elektrische Schalter 106 erhält eine Benutzer-Hochschalteingabe und eine Benutzer-Herunterschalteingabe. Der zusätzliche elektrische Schalter 106 kann jedoch von der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 10 umfasst ferner einen zusätzlichen elektrischen Schalter 108, der an einem von dem Basiselement 12 und dem Bedienelement 14 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist der zusätzliche elektrische Schalter 108 am Bedienelement 14 bereitgestellt. Der zusätzliche elektrische Schalter 108 empfängt die andere aus der Benutzer-Hochschalteingabe und der Benutzer-Herunterschalteingabe. Der zusätzliche elektrische Schalter 108 kann jedoch von der Fahrradbedienvorrichtung 10 entfallen.
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Wie in 8 zu sehen, ist der zusätzliche elektrische Schalter 106 mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. Der zusätzliche elektrische Schalter 108 ist mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. In dieser Ausführungsform sind die zusätzlichen elektrischen Schalter 106 und 108 über eine Steuerleitung 110 mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. Die Steuervorrichtung 98 erzeugt basierend auf einer Benutzer-Hochschalteingabe und einer Benutzer-Herunterschalteingabe ein Hochschalt-Steuersignal bzw. ein Herunterschalt-Steuersignal. Der Steuervorrichtung 98 kann so eingerichtet sein, dass sie als Reaktion auf Steuersignale, die aufgrund des elektrischen Schalters 94, des zusätzlichen elektrischen Schalters 106 und des zusätzlichen elektrischen Schalters 108 erzeugt werden, jeweils separate Vorrichtungen steuert. Die Steuervorrichtung 98 kann so eingerichtet sein, dass sie eine Vorrichtung als Reaktion auf Steuersignale steuert, die aufgrund von mindestens zweien aus dem elektrischen Schalter 94, dem zusätzlichen elektrischen Schalter 106 und dem zusätzlichen elektrischen Schalter 108 erzeugt werden.
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Mit der Fahrradbedienvorrichtung 10 ist es möglich, den zweiten Endabschnitt 18 als eine Position zu nutzen, an der der elektrische Schalter 94 bereitgestellt ist. Damit ist es möglich, die Konstruktionsfreiheit der Fahrradbedienvorrichtung 10 zu verbessern.
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Zweite Ausführungsform
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Eine Fahrradbedienvorrichtung 210 gemäß einer zweiten Ausführungsvariante wird nachstehend unter Bezugnahme auf 9 bis 11 beschrieben. Die Fahrradbedienvorrichtung 210 weist die gleichen Strukturen und/oder Konfigurationen wie die Fahrradbedienvorrichtung 10 auf, mit Ausnahme einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung. Somit werden hier Elemente, die im Wesentlichen die gleiche Funktion wie jene in der ersten Ausführungsform aufweisen, gleich nummeriert und werden hier der Kürze halber nicht nochmals detailliert beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in 9 bis 11 zu sehen, umfasst die Fahrradbedienvorrichtung 210 ferner eine Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 (10), die an einem von dem Basiselement 12 und dem Bedienelement 14 bereitgestellt ist. In dieser Ausführungsform ist die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 am Basiselement 12 bereitgestellt. Die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 kann jedoch auch am Bedienelement 14 bereitgestellt sein. Die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 wird mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden.
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Wie in 11 zu sehen, enthält die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 einen Signalerzeugungsschaltkreis 299A, einen Signalübertragungsschaltkreis 299B, eine Antenne 299C und einen Signalempfangsschaltkreis 299D. Der Signalerzeugungsschaltkreis 299A, der Signalübertragungsschaltkreis 299B, die Antenne 299C und der Signalempfangsschaltkreis 299D sind auf dem Substrat 98C der Steuerung 98 elektrisch montiert. Der Signalerzeugungsschaltkreis 299A erzeugt basierend auf den Steuersignalen der Steuervorrichtung 98 drahtlose Signale. Der Signalerzeugungsschaltkreis 299A überlagert digitale Signale auf einer Trägerwelle mit Hilfe eines vorher festgelegten drahtlosen Kommunikationsprotokolls zur Erzeugung der drahtlosen Signale. Der Signalübertragungsschaltkreis 299B überträgt das drahtlose Signal über die Antenne 299C als Reaktion auf die Eingangsbetätigung des elektrischen Schalters 94. In dieser Ausführungsform kann der Signalerzeugungsschaltkreis 299A Steuerinformationen (z.B. Umschalt-Informationen) verschlüsseln, um verschlüsselte drahtlose Signale zu erzeugen. Der Signalerzeugungsschaltkreis 299A verschlüsselt digitale Signale, die im Speicher 98B unter Verwendung eines kryptographischen Schlüssels gespeichert sind. Der Signalübertragungsschaltkreis 299B überträgt die verschlüsselten drahtlosen Signale. So überträgt die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 drahtlos das drahtlose Signal zum Hochschalten bzw. Herunterschalten der elektrischen Vorrichtung BC2, wenn der elektrische Schalter 94 geschlossen ist, um durch die Eingangsbetätigung aktiviert zu werden.
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Der Signalempfangsschaltkreis 299D empfängt ferner ein drahtloses Signal von der elektrischen Vorrichtung BC2 über die Antenne 299C. In dieser Ausführungsform dekodiert der Signalempfangsschaltkreis 299D das drahtlose Signal, um drahtlos übertragene Informationen von der elektrischen Vorrichtung BC2 zu erkennen. Der Signalempfangsschaltkreis 299D kann das verschlüsselte drahtlose Signal unter Verwendung des kryptografischen Schlüssels entschlüsseln. Die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 ist nämlich so eingerichtet, dass sie ein drahtloses Signal zur Steuerung anderer elektrischer Bauteile sendet und ein drahtloses Signal empfängt, um Informationen von anderen elektrischen Bauteile zu erkennen. Mit anderen Worten, die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 ist also als ein drahtloser Sender und ein drahtloser Empfänger bereitgestellt. In dieser Ausführungsform ist die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 als ein Einzelmodul oder -einheit integriert. Die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 kann jedoch aus einem drahtlosen Sender und einem drahtlosen Empfänger ausgebildet sein, die als separate Module oder Einheiten an verschiedenen Positionen voneinander angeordnet sind. Der Signalempfangsschaltkreis 299D kann bei der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 299 entfallen.
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In dieser Ausführungsform ist Batterie BT, wie in 9 und 11 zu sehen, an dem Basiselement 12 montiert und ist über die Steuerleitung 102 mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist ein Batteriehalter BT1 am Basiselement 12 montiert und ist mit dem Steuerkabel 102 und dem Kabelsteckverbinder 100 elektrisch verbunden. Die Batterie BT wird am Batteriehalter BT1 befestigt und über den Batteriehalter BT1 und das Steuerkabel 102 mit der Steuervorrichtung 98 elektrisch verbunden. Die Batterie BT kann über den Kabelsteckverbinder 100 mit einer anderen Vorrichtung elektrisch verbunden sein.
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Bei der Fahrradbedienvorrichtung 210 ist es möglich, im Wesentlichen die gleiche Wirkung wie jene der Fahrradbedienvorrichtung 10 der ersten Ausführungsform zu erzielen.
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Dritte Ausführungsform
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Eine Fahrradbedienvorrichtung 310 gemäß einer dritten Ausführungsform wird nachstehend unter Bezugnahme auf 12 beschrieben. Die Fahrradbedienvorrichtung 310 hat die gleichen Strukturen bzw. Konfigurationen wie jene der Fahrradbedienvorrichtung 10, außer dass der Kolben 34 gedrückt wird, um einen Hydraulikdruck zu erzeugen. Somit werden hier Elemente, die im Wesentlichen die gleiche Funktion wie jene in den vorstehenden Ausführungsform aufweisen, gleich nummeriert und werden hier der Kürze halber nicht nochmals detailliert beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Wie in 12 in der Fahrradbedienvorrichtung 310 zu sehen, ist das Bedienelement 14 mit dem Kolben 34 wirkgekoppelt, um als Reaktion auf eine Schwenkbewegung des Bedienelements 14 den Kolben 34 von einer Anfangsposition P321 in eine gestellte Position P322 zu drücken.
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Mit der Fahrradbedienvorrichtung 310 kann im Wesentlichen die gleiche Wirkung wie jene der Fahrradbedienvorrichtung 10 der ersten Ausführungsform erzielt werden.
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Vierte Ausführungsform
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Eine Fahrradbedienvorrichtung 410 gemäß einer vierten Ausführungsform wird nachstehend unter Bezugnahme auf 13 beschrieben. Die Fahrradbedienvorrichtung 410 weist die gleichen Strukturen bzw. Konfigurationen wie die Fahrradbedienvorrichtung 10 mit Ausnahme des Basiselements 12. Somit werden hier Elemente, die im Wesentlichen die gleiche Funktion wie jene in den vorstehenden Ausführungsformen aufweisen, gleich nummeriert und werden hier der Kürze halber nicht nochmals detailliert beschrieben und/oder veranschaulicht.
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Die Fahrradbedienvorrichtung 410 umfasst, wie in 13 zu sehen, ein Basiselement 412. Das Basiselement 412 weist im Wesentlichen die gleiche Struktur wie das Basiselement 12 der ersten Ausführungsform auf. In dieser Ausführungsform ist das Basiselement 412 eingerichtet, um an einem Lenkerende 402A eines Fahrradlenkers 402 montiert zu werden. Das Basiselement 412 enthält einen ersten Endabschnitt 416 zur Montage am Fahrradlenker 402. Das Basiselement 412 enthält einen zweiten Endabschnitt 418 gegenüber dem ersten Endabschnitt 416. Der elektrische Schalter 94 ist am zweiten Endabschnitt 418 bereitgestellt. Der elektrische Schalter 94 ist vom distalen Endabschnitt 14B des Bedienteils 14 weiter entfernt als die Schwenkachse A1. Der zusätzliche elektrische Schalter 106 befindet sich am Basiselement 412. Der zusätzliche elektrische Schalter 108 entfällt bei der Fahrradbedienvorrichtung 410.
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Mit der Fahrradbedienvorrichtung 410 ist es möglich, im Wesentlichen die gleiche Wirkung wie die der Fahrradbedienvorrichtung der ersten Ausführungsform zu erzielen.
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Den Fachleuten im Fahrradbereich wird aus der vorliegenden Offenbarung ersichtlich, dass die Konstruktionen der vorstehenden Ausführungsformen einschließlich Modifikationen bei Bedarf und/oder Wunsch zumindest teilweise miteinander kombiniert werden können.
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Zum Beispiel kann man die Drahtlos-Kommunikationseinrichtung 299 der zweiten Ausführungsform auf die Fahrradbedienvorrichtung 310 und 410 der dritten und vierten Ausführungsform verwenden.
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Eine in der dritten Ausführungsform beschriebene Drück-Hydraulikeinheit kann auf die Fahrradbedienvorrichtungen 210 und 410 der zweiten und vierten Ausführungsform angewendet werden.
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Außerdem können die Strukturen der Fahrradbedienvorrichtungen 10, 210 und 310 der ersten bis dritten Ausführungsformen auf die Fahrradbedienvorrichtung 410 der vierten Ausführungsvariante angewendet werden.
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Der Ausdruck „umfassend“ und seine Abwandlungen, wie hierin verwendet, sollen offene Begriffe sein, die die Gegenwart der angeführten Merkmale, Elemente, Bauteile, Gruppen, ganzen Zahlen und/oder Schritte spezifizieren, die Gegenwart anderer nicht angeführter Merkmale, Elemente, Bauteile, Gruppen, ganzer Zahlen und/oder Schritte jedoch nicht ausschließen. Dieses Konzept gilt auch für Wörter ähnlicher Bedeutung, wie beispielsweise die Ausdrücke „aufweisen“, „enthalten“ und ihre Ableitungen.
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Die Ausdrücke „Bauteil”, „Bereich”, „Abschnitt”, „Teil”, „Element”, „Körper“ oder „Struktur“ können in der Verwendung im Singular die Doppelbedeutung eines einzigen Teils oder mehrerer Teile haben.
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Die in der vorliegenden Anmeldung zitierten Ordnungszahlen wie „erster“ oder „zweiter“ sind lediglich Kennzeichnungen, haben aber keine andere Bedeutung, wie beispielsweise eine bestimmte Reihenfolge und dergleichen. Überdies impliziert zum Beispiel der Ausdruck „erstes Element“ selbst nicht die Existenz eines „zweiten Elements“, und der Ausdruck „zweites Element“ selbst impliziert nicht die Existenz eines „ersten Elements“.
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Der Begriff „Paar von“, wie er hier verwendet wird, kann den Aufbau umfassen, bei dem das Paar von Elementen voneinander verschiedene Formen oder Strukturen aufweisen, zusätzlich zu dem Aufbau, bei dem das Paar Elemente die gleichen Formen oder Strukturen aufweisen.
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Die Begriffe „ein“, (oder „eine“, „einer“),“ „ein/eine/einer oder mehr" und "mindestens ein/eine/einer" können hierin austauschbar verwendet werden.
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Schließlich ist unter Ausdrücken des Grades wie „im Wesentlichen“, „etwa“ und „ungefähr“, wie sie hierin verwendet werden, ein angemessenes Maß an Abweichung von dem modifizierten Ausdruck zu verstehen, so dass das Endergebnis nicht signifikant verändert wird.
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Es ist offensichtlich, dass zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung möglich sind, unter Berücksichtigung der oben genannten Lehren. Es ist daher davon auszugehen, dass im Rahmen der beiliegenden Ansprüche die Erfindung im Übrigen anders ausgeführt werden kann