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Die Erfindung betrifft einen Ausströmer für ein Fahrzeug gemäß der Gattung des Patentanspruchs 1.
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Ausströmer für Fahrzeuge sind in zahlreichen Variationen bekannt und umfassen einen Rahmen sowie mehrere, eine Öffnung des Rahmens abdeckende lammelenartige Luftleitelemente. Die Luftleitelemente sind zwischen einer geschlossenen Endstellung und einer offenen Endstellung bewegbar.
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Aus der
CN 10 3383 136A ist ein manuell verstellbarer Ausströmer für ein Fahrzeug bekannt, welcher ein Antriebsdrehstück, ein erstes angetriebenes Drehstück, ein zweites angetriebenes Drehstück, eine Pleuelstange, ein Klemmstück, eine Hülse und eine Basis aufweist. Das Antriebsdrehstück ist ein ovales Bauelement. Das erste angetriebene Drehstück und das zweite angetriebene Drehstück sind kreisbogenförmige Bauteile. Die Pleuelstange ist ein langgestrecktes Strukturelement mit einem Schlitz in der Mitte. Das Klemmstück ist ein Bauteil mit einem Bogenaußenteil. Eine obere Kante der Hülse steht vor. Ein Bogenbajonett und eine Klemmverbindungsstruktur sind in einer entsprechenden Position an einer Wand der Hülse angeordnet. Das Antriebsdrehstück, das erste angetriebene Drehstück und das zweite angetriebene Drehstück sind über die Pleuelstange beweglich verbunden und über eine Positionierwulst eingebettet auf die Hülse geschaltet und schließlich über das Klemmstück fixiert und positioniert. Die Hülse ist beweglich auf die Basis geklemmt, so dass sich die Hülse auf der Basis drehen kann.
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Aus der
DE 197 28 305 C2 ist ein Lammelensystem zur Reglung eines Luststroms für Belüftungen in Fahrzeugen bekannt, welches mehrere miteinander bewegungsgekoppelte Lamellen aufweist, welche durch die Betätigung eines vorzugweise manuellen Stellelementes zum Öffnen und Schließen des Luftkanals bewegbar gelagert sind.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Ausströmer für ein Fahrzeug bereitzustellen, welcher sich optisch harmonisch an eine Einbauumgebung anpasst und eine Variation eines wirksamen Öffnungsquerschnitts ermöglicht.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch Bereitstellung eines Ausströmers für ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Um einen Ausströmer für ein Fahrzeug bereitzustellen, welcher sich optisch harmonisch an eine Einbauumgebung anpasst und eine Variation eines wirksamen Öffnungsquerschnitts ermöglicht, sind mindestens zwei parallel zueinander angeordnete Führungsbügel, zwischen welchen Luftleitelemente drehbeweglich geführt sind, drehbeweglich gelagert, wobei die Luftleitelemente die Öffnung in Teilöffnungen aufteilen und ein wirksamer Querschnitt der Teilöffnungen durch das Schwenken der Führungsbügel einstellbar ist.
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Unter einem Ausströmer wird im Folgenden eine Braugruppe mit einem Rahmen und mehreren die Öffnung des Rahmens abdeckenden lammelenartigen Luftleitelementen verstanden. Die lammelenartigen Luftleitelemente sind zwischen einer geschlossenen Endstellung und einer offenen Endstellung bewegbar. Der Ausströmer kann an einer Oberseite einer Instrumententafel angeordnet werden und im geöffneten Zustand einen temperierten Luftstrom in den Fahrzeuginnenraum leiten. Die Führungsbügel können beispielsweise an einer Wandung des Luftkanals oder am Rahmen drehbeweglich gelagert werden.
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In vorteilhafter Weise kann durch das Einstellen der wirksamen Querschnitte der Teilöffnungen der gesamte wirksame Querschnitt der von den Luftleitelementen abgedeckten Öffnung eingestellt werden. Zudem kann durch das Schwenken der Führungsbügel die Position und die Stellung der Luftleitelemente einfach verändert werden.
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In vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können Drehgelenke die Luftleitelemente an den Führungsbügeln beweglich führen. Die Drehgelenke können durch Aufnahmen in den Führungsbügeln, in welchen jeweils ein als Stift ausgeführtes Befestigungselement des Luftleitelements eingeführt ist, umgesetzt werden. Die Befestigungselemente können hierbei mit den Luftleitelementen verbunden bzw. an dieses angeformt werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können die Führungsbügel in der geschlossenen Endstellung einen minimalen Aufstellwinkel zum Rahmen und in der offenen Endstellung einen maximalen Aufstellwinkel zum Rahmen aufweisen, wobei die Luftleitelemente in der geschlossenen Endstellung ineinander geschachtelt und in der offenen Endstellung aufgefächert sind. In vorteilhafter Weise kann ein Insasse einfach am Aufstellwinkel der Führungsbügel und an den aufgefächerten Luftleitelementen den aktivierten Betriebszustand des erfindungsgemäßen Ausströmers erkennen. Zu dem kann der Insasse durch den minimalen Aufstellwinkel und die ineinander geschachtelten Führungselemente den deaktivierten Betriebszustand erkennen. Im aktvierten Betriebszustand kann ein temperierter Luftstrom durch die Teilöffnungen in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Im deaktivierten Betriebszustand können die ineinander geschachtelten Luftleitelemente die Öffnung des Rahmens abdeckenden und ein Austreten des Luftstroms unterbinden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können dem Fahrzeuginnenraum zugewandte Oberflächen der Luftleitelemente in der geschlossenen Endstellung eine ebene Oberfläche ausbilden. Durch die ebene Oberfläche kann ein harmonisches Gesamtbild der Instrumententafel mit dem erfindungsgemäßen Ausströmer entstehen.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können die Führungsbügel jeweils einen ersten Endbereich und einen zweiten Endbereich aufweisen, wobei der zweite Endbereich drehbeweglich am Rahmen gelagert ist, und die Luftleitelemente beabstandet zu einander zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich angeordnet sind. Hierbei können die Luftleitelemente flächige Bereiche aufweisen, welche jeweils einen Luftstrom leiten, wobei die Ausdehnungen bzw. Abmessungen der einzelnen Luftleitelemente abhängig von der Position des jeweiligen Luftleitelements an den Führungsbügeln ist. In vorteilhafter Weise können die Luftleitelemente glatte Oberseiten und/oder glatte und ebene Unterseiten als Luftleitflächen aufweisen, wodurch das Entstehen von Verwirbelungen des Luftstroms in vorteilhafter Weise erschwert werden kann. Durch die Anordnung der Luftleitelemente und durch die unterschiedlichen Ausdehnungen bzw. Abmessungen können das Ineinanderschachteln der Luftleitelemente in der geschlossenen Endstellung und das Auffächern der Luftleitelemente in der einer offenen Stellung erleichtert werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers kann das kleinste Luftleitelement den größten Abstand zum zweiten Endbereich aufweisen, und das größte Luftleitelement kann den kleinsten Abstand zum zweiten Endbereich aufweisen. Die Luftleitelemente zwischen dem kleinsten Luftleitelement und dem größten Luftleitelement können ebenfalls aufeinander angepasste abgestufte Ausdehnungen bzw. Abmessungen aufweisen. Die Führungsbügel können in der offenen Endstellung einen Winkel zwischen 80° und 100° zum Rahmen bzw. zur Oberfläche der Instrumententafel aufweisen, wobei die Luftleitelemente aufgefächert ein pyramidenförmiges oder ein kegelförmiges Gebilde ausbilden können. Die Teilöffnungen können zwischen einer Oberseite und einer Unterseite von benachbarten Luftleitelementen ausgebildet werden. In der geschlossenen Endstellung können die Führungsbügel nahezu parallel zum Rahmen bzw. zur Oberfläche der Instrumententafel verlaufen.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers kann das kleinste Luftleitelement vollflächig ausgeführt werden. Die Form des kleinsten Luftleitelementes kann kreisförmig oder rechteckig oder rechteckig mit abgerundeten Kanten ausgeführt werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können außer dem kleinsten Luftleitelement die Luftleitelemente jeweils eine Öffnung aufweisen, welche von einem benachbarten Luftleitelement in der geschlossenen Endstellung zumindest teilweise abdeckbar und in der offenen Endstellung zumindest teilweise freigebbar sind. Die Größe der Öffnungen kann wie die Ausdehnungen der Luftleitelemente zunehmen. In vorteilhafter Weise kann der Luftstrom durch die Öffnungen der Luftleitelemete nach oben strömen und über die flächigen Oberseiten bzw. Unterseiten der Luftleitelemente in Richtung Fahrzeuginnenraum geleitet werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können die Luftleitelemente an einer Unterseite jeweils eine Aufnahme aufweisen, in welcher das Drehgelenk des darunter angeordneten Luftleitelements in der geschlossenen Endstellung aufgenommen ist. In vorteilhafter Weise kann ein vollständiges Schließen der Öffnungen durch die Anordnung der Drehgelenke in einer korrespondierenden Aufnahme erleichtert werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers kann ein Antrieb die Führungsbügel bewegen. Über den Antrieb können die Führungsbügel in vorteilhafter Weise einfach und automatisch aufgestellt oder abgesenkt werden.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ausströmers können mindestens zwei parallel zueinander angeordnete Stützbügel, zwischen welchen die Luftleitelemente drehbeweglich geführt sind, beabstandet zu den Führungsbügeln angeordnet werden und eine Ausrichtung der Luftleitelemente in der offenen Endstellung vorgeben. Die Stützbügel können in vorteilhafter Weise durch die Verbindung mit den Luftleitelementen zwangsgeführt und indirekt über den Antrieb der Führungsbügel angetrieben werden. Die Stützbügel können in vorteilhafter Weise die Luftleitelemente abstützen und die Stabilität dadurch in vorteilhafter Weise verbessern. Zudem können die Führungsbügel die Ausrichtung der Luftleitelemente und dadurch eine Strömungsrichtung des ausströmenden Luftstroms vorgeben und konstant halten, während der wirksame Querschnitt der Teilöffnungen stufenlos vergrößert werden kann. Analog zu den Führungsbügeln können die Stützbügel beispielsweise an einer Wandung des Luftkanals oder am Rahmen drehbeweglich gelagert werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung bezeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen. Hierbei zeigt:
- 1 eine schematische perspektivische Teilschnittdarstellung einer Instrumententafel mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ausströmers für ein Fahrzeug in einer offenen Endstellung,
- 2 eine perspektivische Darstellung der erfindungswesentlichen Komponenten des erfindungsgemäßen Ausströmers aus 1 in der offenen Endstellung, und
- 3 eine schematische perspektivische Teilschnittdarstellung des erfindungsgemäßen Ausströmers aus 1 in einer geschlossenen Endstellung.
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Wie aus 1 bis 3 ersichtlich ist, weist ein Ausströmer 10 für ein Fahrzeug, einen Rahmen 20 und mehrere eine Öffnung 22 des Rahmens 20 abdeckende lammelenartige Luftleitelemente 12 auf. Die Luftleitelemente 12 sind zwischen einer geschlossenen Endstellung und einer offenen Endstellung bewegbar.
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Erfindungsgemäß sind mindestens zwei parallel zueinander angeordnete Führungsbügel 31, 32 zwischen welchen die Luftleitelemente 12 drehbeweglich geführt sind, drehbeweglich gelagert, wobei die Luftleitelemente 12 die Öffnung 22 in Teilöffnungen 22.1, 22.2, 22.3 aufteilen und ein wirksamer Querschnitt der Teilöffnungen 22.1, 22.2, 22.3 durch das Schwenken der Führungsbügel 31, 32 einstellbar ist.
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Wie aus 1 und 2 weiter ersichtlich ist, ist der erfindungsgemäße Ausströmer 10 an einem Endbereich eines Luftkanals 2 angeordnet und die Führungsbügel 31, 32 sind an einer Wandung des Luftkanals 2 drehbeweglich gelagert. In einem alternativen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können die Führungsbügel 31, 32 am Rahmen 20 drehbeweglich gelagert werden.
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Wie aus 1 und 2 weiter ersichtlich ist, führen Drehgelenke 34 die Luftleitelemente 12 beweglich an den Führungsbügeln 31, 32. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Drehgelenke 34 durch Aufnahmen in den Führungsbügel 31, 32 und durch als Stifte ausgebildete Befestigungselemente umgesetzt. Hierbei sind die Befestigungselemente im dargestellten Ausführungsbeispiel an die als Kunststoffspritzteile ausgeführten Luftleitelemente 12 angeformt und von einer korrespondierenden Aufnahme drehbeweglich aufgenommen. Alternativ können die Befestigungselemente separat hergestellt und mit den Luftleitelementen 12 verbunden werden.
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Wie aus 1 bis 3 weiter ersichtlich ist, weisen die Führungsbügel 31, 32 in der geschlossenen Endstellung einen minimalen Aufstellwinkel zum Rahmen 20 bzw. zur Oberfläche der Instrumententafel und in der offenen Endstellung einen maximalen Aufstellwinkel zum Rahmen 20 bzw. zur Oberfläche der Instrumententafel auf. Die Luftleitelemente 12 sind in der geschlossenen Endstellung ineinander geschachtelt und in der offenen Endstellung aufgefächert. Werden die Führungsbügel 31, 32 aus der geschlossenen Endstellung in die offene Endstellung geschwenkt, dann löst sich zuerst ein erstes Luftleitelement 12.1 von einem zweiten Luftleitelement 12.2 und gibt eine erste Teilöffnung 22.1 zwischen den beiden Luftleitelementen 12.1, 12.2 frei. Wird der Aufstellwinkel weiter vergrößert, löst sich das zweite Luftleitelement 12.2 von einem dritten Luftleitelement 12.3 und gibt eine zweite Teilöffnung 22.2 zwischen den beiden Luftleitelementen 12.2, 12.3 frei. Wird der Aufstellwinkel weiter vergrößert löst sich das dritte Luftleitelement 12.3 von dem Rahmen 20 bzw. einer korrespondierenden Rahmenoberfläche 21 und gibt eine dritte Teilöffnung 22.3 frei. In der offenen Endstellung weisen die Führungsbügel 31, 32 einen Ausstellwinkel zwischen 80° und 100° zum Rahmen 20 bzw. zur Oberfläche der Instrumententafel auf.
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Wie aus 3 weiter ersichtlich ist, bilden dem Fahrzeuginnenraum zugewandte Oberflächen 14.1, 14.2, 14.3 der Luftleitelemente 12 in der geschlossenen Endstellung eine ebene Oberfläche 14 aus. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Rahmen 20 fluchtend zur Oberfläche einer Instrumententafel angeordnet, so dass in der geschlossenen Endstellung ein glatter unauffälliger Übergang zwischen der Instrumententafel, dem Rahmen 20 und den Luftleitelementen 12.1, 12.2, 12.3, 12 entsteht.
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Wie aus 1 und 2 weiter ersichtlich ist, weisen die Führungsbügel 31, 32 jeweils einen ersten Endbereich 31.1, 32.1 und einen zweiten Endbereich 31.2, 32.2 auf, welcher drehbeweglich gelagert ist. In der offenen Endstellung ist der erste Endbereich 31.1 32.1 des jeweiligen aufgestellten Führungsbügels 31, 32 oben angeordnet, während der zweite Endbereich 31.2, 32.2 des jeweiligen aufgestellten Führungsbügels 31, 32 unten angeordnet ist. Die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 sind beabstandet zueinander zwischen dem ersten Endbereich 31.1, 32.1 und dem zweiten Endbereich 31.2, 32.2 angeordnet. Am zweiten Endbereich 31.2, 32.2 schließt im dargestellten Ausführungsbeispiel der Führungsbügel 31, 32 ein Verbindungselement 38 an, welches einen ersten Führungsbügel 31 mit einem zweiten Führungsbügel 32 verbindet und dadurch die Stabilität der Führungsbügel 31, 32 verbessert. Ein nicht näher dargestellter Antrieb treibt die Führungsbügel 31, 32 an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der zweite Führungsbügel 32 im Bereich der drehbaren Lagerung angetrieben. Durch das Verbindungselement 38 wird die Kraft des Antriebs auch auf den ersten Führungsbügel 31 übertragen.
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Wie aus 1 und 2 weiter ersichtlich ist, sind zwei parallel zueinander angeordnete Stützbügel 35, 36, zwischen welchen die Luftleitelemente 12 drehbeweglich geführt sind, beabstandet zu den Führungsbügeln 31, 32 angeordnet und geben eine Ausrichtung der Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 in der offenen Endstellung vor. Da die Stützbügel 35, 36 mir den Luftleitelementen 12, 12.1, 12.2, 12.3 verbunden sind und die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 mit den Führungsbügeln 31, 32 verbunden sind, werden die Stützbügel 35, 36 zwangsgeführt und indirekt durch den Antrieb angetrieben.
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Wie aus 1 bis 3 weiter ersichtlich ist, weisen die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 flächige Bereiche auf, welche einen Luftstrom 40 leiten, wobei die Ausdehnungen bzw. Abmessungen der einzelnen Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 abhängig von der Position des jeweiligen Luftleitelements 12, 12.1, 12.2, 12.3 an den Führungsbügeln 31, 32 sind. Das erste Luftleitelement 12.1 ist hierbei das kleinste Luftleitelement 12.1, welches den größten Abstand zu den zweiten Endbereichen 31.2, 32.2 der Führungsbügel 31, 32 aufweist. Das dritte Luftleitelement 12.3 ist als größtes Luftleitelement 12, 12.3 ausgeführt, welches den kleinsten Abstand zu den zweiten Endbereichen 31.2, 32.2 der Führungsbügel 31, 32 aufweist. Das zweite Luftleitelement 12.2 weist eine mittlere Größe auf und ist zwischen dem ersten Luftleitelement 12, 12.1 und dem dritten Luftleitelement 12.3 angeordnet. In einem alternativen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ausströmers 10, kann der erfindungsgemäße Ausströmer 10 weitere Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 aufweisen, welche eine aufeinander angepasste und abgestufte Größe aufweisen. In der offenen Endstellung bilden das oben angeordnete erste Luftleitelement 12.1 mit dem mittig angeordneten zweiten Luftleitelement 12.2 und dem unten angeordneten Luftleitelement 12.3, je nach Geometrie der Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 einen Kegel oder eine Pyramide aus. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 rechteckig mit abgerundeten Ecken ausgeführt. Es besteht auch die Möglichkeit die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 rund oder ellipsoid oder rechteckig ohne abgerundete Ecken auszuführen.
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Wie aus 1 bis 3 weiter ersichtlich ist, ist das kleinste Luftleitelement 12, 12.1 vollflächig ausgeführt. Außer dem kleinsten Luftleitelement 12.1 weisen die Luftleitelemente 12.2, 12.3 jeweils eine Öffnung auf, welche von einem benachbarten Luftleitelement 12.1, 12.2 in der geschlossenen Endstellung zumindest teilweise abdeckbar und in der offenen Endstellung zumindest teilweise freigebbar sind. Die Größe der Öffnungen nimmt hierbei wie die Größe der Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 von oben nach unten zu. Die Öffnung des zweiten Luftleitelements 12.2 wird vom ersten Luftleitelement 12.1 abgedeckt. Die Öffnung des dritten Luftleitelements 12.3 wird vom ersten Luftleitelement 12.1 und vom zweiten Luftleitelement 12.2 abgedeckt. Die Öffnung 22 des Rahmens 20 wird vom ersten Luftleitelement 12.1, vom zweiten Luftleitelement 12.2 und vom dritten Luftleitelement 12.3 abgedeckt.
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Wie aus 2 weiter ersichtlich ist, weisen die Luftleitelemente 12, 12.1, 12.2, 12.3 an einer Unterseite jeweils mindestens eine Aufnahme 12.4, 12.6 auf, in welcher Drehgelenke 34 des darunter angeordneten Luftleitelements 12, 12.1, 12.2, 12.3 in der geschlossenen Endstellung aufgenommen sind. Eine erste Aufnahme 12.4 nimmt eines der Drehgelenke 34 auf, welche das Luftleitelement 12, 12.1, 12.2, 12.3 mit den Führungsbügeln 31, 32 verbinden. Eine zweite Aufnahme 12.6 nimmt eines der Drehgelenke auf, welche das Luftleitelement 12, 12.1, 12.2, 12.3 mit den Stützbügeln 35, 36 verbindet. Während des Absenkens der Führungsbügel 31, 32 können die Drehgelenke 34 in die Aufnahmen eingeführt werden.
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Bezugszeichenliste
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- 2
- Luftkanal
- 10
- Ausströmer
- 12
- Luftleitelementen
- 12.1
- kleinstes Luftleitelement
- 12.2
- mittleres Luftleitelement
- 12.3
- größtes Luftleitelement
- 12.4
- erste Aufnahme
- 12.6
- zweite Aufnahme
- 14
- ebene Oberfläche in der geschlossenen Endstellung
- 14.1, 14.2, 14.3
- Oberfläche eines Luftleitelements
- 20
- Rahmen
- 21
- Oberfläche des Rahmens
- 22
- Öffnung
- 22.1, 22.2, 22.3
- Teilöffnungen
- 31, 32
- Führungsbügel
- 31.1, 32.1
- erster Endbereich
- 31.2, 32.2
- zweiter Endbereich
- 34
- Drehgelenk
- 35, 36
- Stützbügel
- 38
- Verbindungselement
- 40
- Luftstrom
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- CN 103383136 A [0003]
- DE 19728305 C2 [0004]