DE102017004324A1 - Kombinierte Luft - Einlaß - Auslaßvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung mit einem Zuluftkanal, mit einem Einlaßkanal, mit einem Auslaßkanal, mit einem elektromotorischen rotatorischen Stellantrieb, der mittels einer verdrehbaren Welle ein kontinuierliches Verstellen einer daran befestigten Schließvorrichtung ermöglicht, die bei unwirksamem Stellantrieb eine definierte Stellung einnimmt, wobei die Schließvorrichtung in ihrer Form zweckbestimmt an die Form der Kanäle angepaßt ist,wobei die Stellung der Schließvorrichtung das Maß der Öffnungsquerschnitte zwischen Zuluft- und Einlaßkanal, zwischen Zuluft- und Auslaßkanal sowie zwischen Einlaß- und Auslaßkanal bestimmt,wobei ausgehend von der definierten Stellung gilt:bei Verdrehen der Welle innerhalb des gesamten Rotationsbereiches erfolgt in einem ersten Teil des Rotationsbereiches bei gesperrtem Öffnungsquerschnitt zwischen Einlaß- und Auslaßkanal ein kontinuierliches Ändern des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft- und Einlaßkanal und gleichzeitig dazu gegenläufig erfolgt eine Veränderung des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft- und Auslaßkanal, woran sich in einem zweiten Teil des Rotationsbereiches die Veränderung des Öffnungsquerschnittes zwischen Einlaß- und Auslaßkanal von 0% bis 100% anschließt und wobei weiterhin gilt:für die Verbindung zwischen dem Zuluftkanal einerseits und dem Einlaß- und Auslaßkanal andererseits ist immer ein ausreichend großer Öffnungsquerschnitt gewährleistet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung.
- Bei Luftzufuhrsystemen, z. B. für Tragluftabdeckungen wird Luft mittels Gebläsen in das Tragluftvolumen gefördert, das durch eine äußere und eine innere Folie gebildet wird. Der Tragluftdruck wird dabei durch Regelung der Gebläseleistung eingestellt. Alternativ laufen diese Gebläse konstant, sodass mit ihnen keine Steuerung oder Regelung der Luftzufuhr möglich ist. Es wird dann der Tragluftdruck z. B. mittels gewichtbeaufschlagter Auslaßklappen eingestellt. Diese Sachverhalte sind für Tragluftgasspeicher in Biogasanlagen z. B. in
EP 2346982 B1 beschrieben. - Besonders bei modernen Biogasanlagen ist es im Sinne eines effektiven Gasmanagements wichtig, ein hohes Maß an Flexibilität bezüglich der Gasdrücke und des Gastransportes zwischen den miteinander verbundenen Gasspeichern zu gewährleisten. Dieser Anforderung kann man mit den genannten gewichtbeaufschlagten Auslaßklappen nicht genügen. Andererseits ist es häufig erwünscht, ältere bestehende Biogasanlagen, insbesondere solche bei denen Tragluftabdeckungen mit ungesteuerten bzw. ungeregelten dauernd laufenden Gebläsen betrieben werden, derart zu ertüchtigen, dass sie ebenfalls für ein modernes Gasmanagement geeignet sind.
- Der Erfindung liegt erstens die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise die Steuerung der Luftzufuhr bei Luftzufuhrsystemen zu ermöglichen. Ferner soll die Funktion von Tragluftabdeckungen vereinfacht werden, deren Einsatz bei Gasspeichern kostengünstig realisiert werden und eine zeitgemäße Betriebsweise von Biogasanlagen erreicht werden.
- Die erste Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Anspruches 1 gelöst. Die weiteren Ziele werden mit den Maßnahmen gemäß den Ansprüchen 7, 9 und 10 erreicht.
- Ausgestaltungen sind Gegenstände der Unteransprüche.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich vorteilhaft als Modul herstellen, das einfach in bestehende Zuluftsysteme z. B. für Tragluftabdeckungen eingefügt werden kann. Werden einer zugehörigen Regeleinrichtung die mittels geeigneter Tragluftdruckmesseinrichtungen erfassten Tragluftdruckwerte zugeführt, so kann diese Regeleinrichtung Signale erzeugen, die den elektromotorischen Stellantrieb in Aktion bringen, um die Öffnungsquerschnitte derart einzustellen, dass sich bei konstanter von einem Gebläse erzeugter Zuluftmenge der erwünschten Tragluftdruck einstellt. Besonders vorteilhaft ist es, den Rotationsbereich des Stellantriebes ohne Einschränkung des vom Gebläse erzeugten Luftdurchsatzes auf 90 Grad zu beschränken, weil hierfür kostengünstige Stellantriebe bzw. -motore verfügbar sind. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auch erreicht, dass immer ein ausreichend großer Querschnitt für den von Gebläsen erzeugten Zuluftdurchsatz gewährleistet ist, damit Staudruck vermieden wird.
- Bei mit Tragluftabdeckungen versehenen Gasspeichern ist der Gasdruck um das Gewicht der inneren Folie größer als der Tragluftdruck. Somit kann man bei miteinander verbundenen Gasspeichern, wie bei Biogasanlagen häufig anzutreffen, durch Beeinflussung der Tragluftdrücke geeignete Differenzdrücke herstellen, um einen Transport des Gases zu erreichen. Erfolgt zudem eine Erfassung der Gasfüllstände und werden die erfassten Füllstandswerte der Regeleinrichtung zugeführt, ist mit der erfindungsgemäßen kombinierten Luft-Einlass-Auslassvorrichtung ein Gasmanagement einfach und kostengünstig zu verwirklichen. Ein solches Gasmanagement ist besonders effektiv, wenn mittels der Regeleinrichtung aus den erfassten Füllstandswerten ein Mittelwert errechnet wird, der als Füllstandssollwert für alle Gasspeicher dient, was zu einer möglichst gleichmäßigen Gasverteilung auf die einzelnen Gasspeicher führen kann. Dadurch wird erreicht, dass immer genug Gas zur Verfügung steht, um z. B. Blockheizkraftwerke für die flexible Stromerzeugung einzusetzen. Gleichzeitig begünstigt ein derartiges Gasmanagement auch das Stabilhalten der Tragluftabdeckungen der beteiligten Gasspeicher bei veränderlichem Gasverbrauch und unterschiedlichen Klimaeinflüssen.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
-
1 schematisch eine erste kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung -
2 schematisch eine zweite kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung -
3 schematisch eine dritte kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung -
4 schematisch eine Biogasanlage mit eingebauter kombinierter Luft-Einlass-Auslassvorrichtung -
1 zeigt eine erfindungsgemäße kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung1 in Prinzipdarstellung. Eine T-förmige Anordnung zeigt einen mit einem nicht gezeigten Gebläse verbundenen Zuluftkanal2 , einen mit einem nicht gezeigten Tragluftvolumen verbundenen Einlaßkanal3 und einen Auslaßkanal4 , der offen ins Freie führt. Die Kanalquerschnitte sind quadratisch, können aber auch anders, z. B. rund gestaltet sein. In eine Kammer7 ragt die Welle5 eines nicht gezeigten elektromotorischen rotatorischen Stellantriebes. Daran ist eine Schließvorrichtung6 befestigt, die hier aus zwei an der Welle5 gegenüberliegend angeordneten Flügelklappen besteht. Die Flügelklappen sind an die Form der Kanäle 3,4,5 derart angepasst, dass ihre Funktion als Schließvorrichtung gewährleistet ist, gleichzeitig aber bedarfsgemäße Rotationsbewegung möglich ist. Dabei ist die „obere“ Flügelklappe für das Öffnen und Schließen der Öffnungsquerschnitte zwischen Zuluft-2 und Einlaßkanal3 sowie zwischen Einlaß-3 und Auslaßkanal4 vorgesehen, während die „untere“ Flügelklappe das Öffnen und Schließen des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft-2 und Auslaßkanal4 bewirkt. Die Form der Kammer7 korrespondiert dabei mit der Form und dem Bewegungsbereich der Flügelklappen. - Die kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung
1 ist zweckmäßig als eine vormontierte Baueinheit gestaltet, mit den aus einer Blechkonstruktion bestehenden Kanälen 2,3,4 samt Kammer7 , der Welle5 , der Schließvorrichtung6 und dem elektromotorischen rotatorischen Stellantrieb. Eine solche Baueinheit ist leicht zwischen ein Gebläse und ein Tragluftvolumen montierbar. - In
1 sind 3 unterschiedliche Positionen a, b, c der Welle5 bzw. Schließvorrichtung6 innerhalb der Kammer7 dargestellt. In Position a nimmt die Schließvorrichtung6 eine definierte, z. B. durch Federkraft erzeugte Stellung „Halten“ ein, wenn keine Kraft auf die Welle wirkt, d. h. der Stellantrieb z.B. ohne Strom ist. In dieser Position ist der Zuluftkanal2 vollständig mit dem Auslaßkanal4 verbunden. Das Tragluftvolumen ist dabei abgesperrt, erfährt also ein „Halten“ des Tragluftdruckes. Im Beispiel der1 ist der Rotationsbereich der Welle5 90 Grad. Wird die Schließvorrichtung6 im ersten Teil des Rotationsbereiches gegen den Uhrzeigersinn um 45 Grad verdreht, erfolgt ein Übergang von „Halten“ auf „Füllen“ des Tragluftvolumens, Position b. Dabei erfährt der Öffnungsquerschnitt zwischen Zuluft-2 und Einlaßkanal3 eine Veränderung von „Geschlossen“ zu „Vollständig geöffnet“, während sich gleichzeitig der Öffnungsquerschnitt zwischen Zuluft-2 und Auslaßkanal4 von „Vollständig geöffnet“ zu „Geschlossen“ verändert. - Im zweiten Teil des Rotationsbereiches, bei dem die Schließvorrichtung
6 um weitere 45 Grad gegen den Uhrzeigersinn geschwenkt wird, und bei dem ein Übergang von „Füllen“ des Tragluftvolumens auf dessen „Entleeren“, Position c, erfolgt, wird der Öffnungsquerschnitt zwischen Zuluft-2 und Einlaßkanal3 wieder verschlossen, während der Öffnungsquerschnitt zwischen Einlaß-3 und Auslaßkanal allmählich vollständig geöffnet wird. Gleichzeitig wird auch der Öffnungsquerschnitt zwischen Zuluft-2 und Auslaßkanal4 wieder geöffnet. - Die Einheit von elektromotorischem rotatorischen Stellantrieb, Welle
5 und Schließvorrichtung6 ist derart gestaltet, dass innerhalb des Rotationsbereiches von 90 Grad jede beliebige Drehposition eingenommen werden kann, welche beispielsweise von einer Regeleinrichtung als Ergebnis eines Soll-Istwertvergleiches des Tragluftdruckes vorgegeben wird. Dabei ist immer gewährleistet, dass der vom ständig gleichmäßig laufenden Gebläse geförderten Zuluft ein ausreichender Abströmquerschnitt entweder in das Tragluftvolumen, ins Freie oder beliebig dazwischen aufgeteilt, zur Verfügung steht. -
2 zeigt eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen kombinierten Luft-Einlass-Auslassvorrichtung8 in drei Drehpositionen d,e,f und einem Rotationsbereich von ebenfalls 90 Grad. - Im Unterschied zum Beispiel der
1 ist hier bei unwirksamem, also z. B. stromlosem Antrieb die definierte Position die vollständige Öffnung des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft-2 und Einlaßkanal4 , also „Füllen“ des Tragluftvolumens. Die beiden weiteren Öffnungsquerschnitte sind verschlossen. Durch Verdrehen der Schließvorrichtung6 um 45 Grad im Uhrzeigersinn, erster Teil des Rotationsbereiches, erfolgt ein Übergang von „Füllen“ auf „Halten“. Weitere Drehung um 45 Grad, zweiter Teil des Rotationsbereiches, bewirkt den Übergang von „Halten“ auf „Entleeren“. Die „untere“ Flügelklappe schwenkt dabei in eine Ausbauchung9 , mit dem Vorteil dass die Kammer7 andererseits, wie leicht erkennbar, symmetrisch ausgeführt sein kann. -
3 zeigt eine weitere Ausführungsvariante mit 90 Grad Rotationsbereich und stromloser definierter Stellung „Füllen“. In der3 ist ein kreissegmentförmiger abgewinkelter Bereich11 am Ende der „oberen“ Flügelklappe und eine Ausbauchung10 erkennbar. Ausgehend von der definierten Stellung „Füllen“ werden bei Rotation gegen den Uhrzeigersinn die gleichen Zustände erreicht wie bei den vorherigen Beispielen. Es ergeben sich auch hier, wie leicht erkennbar, Vorteile durch symmetrische Gestaltung der Kammer7 . - In
4 ist schematisch eine an sich konventionelle Biogasanlage dargestellt, die durch Einbau der erfindungsgemäßen kombinierten Luft-Einlass-Auslassvorrichtung1 als vormontierte Baueinheit für ein modernes Gasmanagement ertüchtigt wird. - Zwei Behälter, die beispielsweise als Fermenter und Nachgärer verwendet werden können, enthalten jeweils einen Substratbereich
14 ,15 , Gaspeicher16 ,17 und eine Tragluftabdeckung mit äußerer Folie18 ,19 , innerer Folie20 ,21 und Tragluftvolumen22 ,23 . Die Gasspeicher sind durch ein Rohr24 miteinander verbunden und ein Ausgangsrohr25 führt zu weiteren Speichern oder einem Verbraucher. Den Tragluftvolumina22 ,23 wird über Einlaßverbindungen26 ,27 Tragluft mittels Gebläsen28 ,29 zugeführt. Zwischen Gebläse28 ,29 und Einlaßverbindung26 ,27 ist die erfindungsgemäße kombinierte Luft-Einlass-Auslassvorrichtung1 als vormontierte Baueinheit eingefügt. Eine Regeleinrichtung30 ist mit Tragluftdruckmesseinrichtungen31 ,32 und Füllstandsmesseinrichtungen33 ,34 verbunden. Zur Ansteuerung des elektromotorischen rotatorischen Stellantriebes als Teil der vormontierten Baueinheit ist je eine Verbindungsleitung35 ,36 zwischen Regeleinrichtung und Baueinheit vorgesehen. - Im Betrieb steigt Biogas aus den Substratbereichen
14 ,15 in die Gasspeicher16 ,17 . Die ständig laufenden Gebläse28 ,29 drücken Tragluft in die Tragluftvolumina22 ,23 . Die produzierte Gasmenge in den Behältern12 ,13 kann unterschiedlich sein und der Verbraucher kann unterschiedliche Gasmengen anfordern. Darüber hinaus können klimatische Einflüsse wie z. B. Sonneneinstrahlung auf die Druckverhältnisse in den Tragluftvolumina22 ,23 und den Gasspeichern16 ,17 einwirken. Im Sinne eines hohem Maßes an Gasverfügbarkeit und einer guten Stabilität der Tragluftabdeckungen wird eine Angleichung der Gasfüllstände angestrebt. Dazu ermittelt die Regeleinrichtung30 aus den gemessenen Gasfüllständen einen Mittelwert, der als Sollwert für alle Füllstände dient. Von der Regeleinrichtung erhalten die Stellantriebe Signale, um die den Tragluftvolumina22 ,23 zugeführte Tragluftmenge derart zu regeln, das in den Gasspeichern Druckverhältnisse erzeugt werden, die zu einem Gasfluss dergestalt führen, dass sich ein Füllstandsausgleich einstellt. - Bezugszeichenliste
-
- 1, 8
- Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung
- 2
- Zuluftkanal
- 3
- Einlaßkanal
- 4
- Auslaßkanal
- 5
- Welle
- 6
- Schließvorrichtung
- 7
- Kammer
- 9, 10
- Ausbauchung
- 11
- abgewinkelter Bereich
- 12, 13
- Behälter
- 14, 15
- Substratbereich
- 16, 17
- Gasspeicher
- 18, 19
- äußere Folie
- 20, 21
- innere Folie
- 22, 23
- Tragluftvolumens
- 24
- Rohr
- 25
- Ausgangsrohr
- 26, 27
- Einlaßverbindung
- 28, 29
- Gebläse
- 30
- Regeleinrichtung
- 31, 32
- Tragluftdruckmesseinrichtung
- 33, 34
- Füllstandsmesseinrichtung
- 35, 36
- Verbindungsleitung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 2346982 B1 [0002]
Claims (10)
- Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung -mit einem Zuluftkanal, -mit einem Einlaßkanal, -mit einem Auslaßkanal, -mit einem elektromotorischen rotatorischen Stellantrieb, dessen Rotationsbereich weniger als 360 Grad ist und der mittels einer verdrehbaren Welle ein kontinuierliches Verstellen einer daran befestigten Schließvorrichtung ermöglicht, die bei unwirksamem Stellantrieb eine definierte Stellung einnimmt, wobei die Schließvorrichtung in ihrer Form zweckbestimmt an die Form der Kanäle angepaßt ist, wobei die Stellung der Schließvorrichtung das Maß der Öffnungsquerschnitte zwischen Zuluft- und Einlaßkanal, zwischen Zuluft- und Auslaßkanal sowie zwischen Einlaß- und Auslaßkanal bestimmt, wobei ausgehend von der definierten Stellung gilt: bei Verdrehen der Welle innerhalb des gesamten Rotationsbereiches erfolgt in einem ersten Teil des Rotationsbereiches bei gesperrtem Öffnungsquerschnitt zwischen Einlaß- und Auslaßkanal ein kontinuierliches Ändern des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft- und Einlaßkanal und gleichzeitig dazu gegenläufig erfolgt eine Veränderung des Öffnungsquerschnittes zwischen Zuluft- und Auslaßkanal, woran sich in einem zweiten Teil des Rotationsbereiches die Veränderung des Öffnungsquerschnittes zwischen Einlaß- und Auslaßkanal von 0% bis 100% anschließt und wobei weiterhin gilt: für die Verbindung zwischen dem Zuluftkanal einerseits und dem Einlaß- und Auslaßkanal andererseits ist immer ein ausreichend großer Öffnungsquerschnitt gewährleistet.
- Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsbereich 90 Grad beträgt. - Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Teil des Rotationsbereiches jeweils 45 Grad betragen. - Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsbereich 180 Grad beträgt. - Kombinierte Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließvorrichtung aus zwei auf der Welle einander gegenüberliegend angeordneten Flügelklappen besteht.
- Tragluftabdeckung, deren durch eine äußere und eine innere Folie eingeschlossenes Tragluftvolumen an den Einlaßkanal einer kombinierten Luft-Einlaß-Auslaßvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche angeschlossen ist.
- Tragluftabdeckung nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass der Tragluftdruck mit geeigneten Messeinrichtungen erfasst wird, die mit einer Regeleinrichtung in Verbindung stehen, welche ihrerseits mit dem elektromotorischen rotatorischen Stellantrieb verbunden ist und mittels Soll-Istwertvergleich Stellsignale erzeugt, um die Schließvorrichtung derart zu positionieren, dass der Tragluftdruck auf den Sollwert geregelt wird. - Biogasspeicher mit einer Tagluftabdeckung nach
Anspruch 6 oder7 . - Biogasanlage mit mehreren miteinander verbundenen Gasspeichern nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass in den Gasspeichern Füllstandsmesseinrichtungen vorgesehen sind, die ebenso wie die Tragluftdruckmesseinrichtungen mit einer gemeinsamen Regeleinrichtung verbunden sind, welche aus den gemessenen Füllstandswerten einen Mittelwert errechnet, der als Füllstandssollwert dient. - Biogasanlage nach
Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung Steuersignale erzeugt, die den angeschlossenen elektromotorischen rotatorischen Stellantrieben zugeführt werden, sodass mittels der Positionierung der Schließvorrichtungen Tragluftdrücke erzeugt werden, die einen Gasfluss derart bewirken, dass sich die Füllstände in den Gasspeichern dem errechneten Füllstandssollwert angleichen.
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE19932595A1 (de) * | 1999-07-13 | 2001-02-01 | Behr Gmbh & Co | Drei-Wege-Verbindungsstück mit einem Ventil |
| DE102009049614A1 (de) * | 2009-10-16 | 2011-04-21 | Emcon Technologies Germany (Augsburg) Gmbh | Abgasrückführungsventil |
| EP2592258A1 (de) * | 2011-11-08 | 2013-05-15 | Cooper-Standard Automotive (Deutschland) GmbH | Abgasrückführventil |
-
2017
- 2017-05-04 DE DE102017004324.8A patent/DE102017004324A1/de active Pending
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