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Hintergrund der Erfindung
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(a) Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug und insbesondere eine Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug, die auf einem Fahrzeugdach angebracht ist und eine verringertes Gewicht und kleinere Herstellungskosten aufweist.
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(b) Beschreibung des verwandten Sachstandes
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Im Allgemeinen werden Fahrzeugantennen in einen manuellen Typ von Antenne, eine Glas-Typ Antenne, eine Mikro-Typ Antenne und dergleichen klassifiziert. Von den Antennen ist im Hinblick auf das externe Erscheinungsbild der manuelle Typ von Antenne nachteilig, da er von dem Äußeren des Fahrzeugs freigelegt ist, und die Glas-Typ Antenne weist einen Nachteil dahingehend auf, dass ihr Empfangsbetriebsverhalten gering ist. Demzufolge ist seit kurzem für Fahrzeuge die Mikro-Typ Antenne angewendet worden.
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Die Mikro-Typ Antenne weist eine kleinere externe Gestalt auf, so dass sie ihr externes Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt ist, obwohl eher von dem Fahrzeug nach außen freigelegt ist, und sie umfasst eine Schaltungsplatine zum Verstärken von Signalen, so dass das Empfangsbetriebsverhalten im Vergleich mit der Glas-Typ Antenne verbessert ist. Die Mikro-Typ Antenne ist auf einem Fahrzeugdach unter Verwendung einer Antennenanbringungseinheit angebracht, die ein Basisteil, eine Abdeckung, eine Vielzahl von Haltern und eine Vielzahl von Schrauben und Muttern umfasst.
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Jedoch gibt es Probleme dahingehend, dass die Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug in dem verwandten Sachstand komplexe Einzelelemente aufweist und somit die Eigenschaften für einen Zusammenbau verschlechtert und die Herstellungskosten der Antennenanbringungseinheit erhöht werden. Zusätzlich gibt es auch Probleme dahingehend, dass das Gewicht der Antennenanbringungseinheit als Folge davon, dass die jeweiligen Einzelelemente aus unterschiedlichen Materialien gebildet sind, erhöht ist und die Antenne nicht auf dem Dach befestigt werden kann, und zwar wegen des Torsionsdrehmoments, welches auftritt, wenn die Muttern befestigt werden.
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Aus der
US 2003 / 0 231 140 A1 ist eine Dachantennen-Anbringungseinheit für ein Fahrzeug bekannt, angebracht in einer Anbringungsöffnung, die in einem Dach eines Fahrzeugs gebildet ist und konfiguriert ist, um eine Antenne zu befestigen, wobei die Antennenanbringungseinheit umfasst: ein Befestigungselement mit einem Formungsabschnitt, und einem Befestigungsabschnitt, der in die Anbringungsöffnung eingefügt ist; eine obere Abdeckung, die integral mit dem Befestigungselement gekoppelt ist, um eine äußere Umfangsoberfläche des Formungsabschnitts zu umgeben, und an einer oberen Seite außerhalb des Daches angeordnet ist; ein Abdichtungselement, das zwischen dem Dach und der oberen Abdeckung angeordnet ist; und eine Befestigungsmutter, die auf dem Befestigungsabschnitt eingefügt in die Anbringungsöffnung an einer unteren Seite in dem Dach angebracht ist.
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Außerdem stellt die
KR 10 2012 0 129 674 A eine Antennenattrappe bereit, die dazu dient, eine Installationsöffnung an einer Fahrzeugkarosserie zu verbergen, indem eine Modellabdeckung angebracht wird, die der Abdeckung einer Außenantenne gleicht und abgenommen werden kann.
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Dabei hat die Modellabdeckung die gleiche Form wie eine Abdeckung einer Außenantenne und wird an der Fahrzeugkarosserie angebracht, um die Installationsöffnung abzudecken. An der Innenseite der Modellabdeckung ist ein abnehmbares Befestigungselement angebracht. Ein Dichtungselement haftet mit dem Befestigungselement eng an der Fahrzeugkarosserie. Das Dichtungselement dichtet dabei die Installationsöffnung ab.
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Die obige Information, die in diesem Abschnitt offenbart ist, dient lediglich dem besseren Verständnis des Hintergrunds der Erfindung und kann deshalb Information enthalten, die nicht den Stand der Technik bildet, der bereits für einen Durchschnittsfachmann in dem technischen Gebiet in dem Land, in dem die Erfindung angemeldet wird, bekannt ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug bereit, bei der ein Befestigungselement und eine obere Abdeckung integriert sind, wodurch die obere Abdeckung auf einem Fahrzeugdach stabiler angebracht wird und das Gewicht reduziert und die Herstellungskosten davon verringert werden.
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Eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt eine Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug, die in einer Anbringungsöffnung angebracht ist, die in einem Dach eines Fahrzeugs gebildet ist, bereit und die Anbringungseinheit ist ausgebildet, um eine Antenne festzuhalten. Die Antennenanbringungseinheit kann umfassen: ein Befestigungselement mit einem Formungsabschnitt, und einen Befestigungsabschnitt, der in die Anbringungsöffnung eingefügt ist; eine obere Abdeckung, die integral mit dem Befestigungselement gekoppelt ist, um eine äußere Umfangsoberfläche des Formungsabschnitts zu umgeben, und die auf einer oberen Seite außerhalb des Daches angeordnet ist; ein Abdichtungselement, das zwischen dem Dach und der oberen Abdeckung angeordnet ist; und eine Befestigungsmutter, die auf dem Befestigungsabschnitt angebracht ist, der in die Anbringungsöffnung auf einer unteren Seite in dem Dach eingefügt ist, wobei das Befestigungselement wenigstens eine Kopplungsausnehmung und wenigstens eine Drehmomentausnehmung aufweist, die integral um die äußere Umfangsoberfläche des Formungsabschnitt gebildet sind.
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Die Kopplungsausnehmung kann in einer der Form eines Hexaeders gebildet sein, die fünf im wesentlichen gerade Oberflächen, die in dem Formungsabschnitt angeordnet sind, um senkrecht zueinander und angrenzend zueinander zu sein, und eine geöffnete gekrümmte Seite, die auf dem äußeren Umfang des Formungsabschnitts angeordnet ist, ausgebildet sein. Die Kopplungsausnehmungen können voneinander in einer Längsrichtung des Formungsabschnitts beabstandet sein, und an beiden Seiten gebildet sein, die in Bezug auf eine Mitte C des Befestigungselements einander gegenüber liegen.
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Die Drehmomentausnehmungen können auf beiden Seiten angeordnet sein und können voneinander auf einer virtuellen Mittellinie L, die durch die Mitte C des Befestigungselements geht, beabstandet sein. Die Drehmomentausnehmungen und die Kopplungsausnehmungen können zusätzlich alternierend gebildet sein, um voneinander in der Längsrichtung des Formungsabschnitts beabstandet zu sein. Die Drehmomentnuten bzw. -ausnehmungen können so gebildet sein, dass sie in Bezug auf die Mitte C des Befestigungselements gegenüberliegend zueinander sind und in einer radialen Richtung in der äußeren Umfangsoberfläche des Formungsabschnitts gebildet sind. Ferner könne die Drehmomentausnehmungen in einer Pentaeder-Form gebildet sein, die vier im Wesentlichen gerade Oberflächen, die in dem Formungsabschnitt so gebildet sind, dass sie zueinander senkrecht und angrenzend zueinander sind, und eine geöffnete gekrümmte Seite, die an dem äußeren Umfang des Formungsabschnitts angeordnet ist, umfasst.
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Schraubengewinde können durch einen Gewinde-Formungsprozess auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Befestigungsabschnitts in einer Längsrichtung des Befestigungsabschnitts gebildet sein. Das Befestigungselement kann aus einem Polyamid-(PA)-Material gebildet sein. Die obere Abdeckung (Deckel) kann aus einem Acryl-Styrol-Acrylnitril-(ASA)-Material gebildet sein. Das Abdichtungselement kann aus einem thermoplastischen Vulkanisat-(TPV)-Material gebildet sein. Die Befestigungsmutter kann aus einem Polyamid-(PA)-Material gebildet sein.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung ergeben sich näher aus der folgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
- 1 eine Seitenansicht einer Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- 2 eine ausführliche Ansicht der Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- 3 eine Ansicht eines Befestigungselements, das an der Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
- 4 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie A-A in 3, gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
- 5 eine Projektionsansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem das Befestigungselement mit einer oberen Abdeckung in der Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gekoppelt ist.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Nachstehend wird eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingehend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Die beispielhafte Ausführungsform, die in der vorliegenden Beschreibung offenbart ist, und die Konfigurationen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, sind lediglich beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und stellen nicht vollständig den technischen Grundgedanken der vorliegenden Erfindung dar. Demzufolge sei darauf hingewiesen, dass verschiedene äquivalente Ausführungsformen und modifizierte Beispiele, die in der Lage sind diese zu ersetzen, gebildet werden können.
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Ein Teil, der für die Beschreibung irrelevant ist, wird weggelassen werden, um die vorliegende Erfindung deutlich zu beschreiben, und die gleichen und ähnlichen Einzelelemente werden überall in der Beschreibung mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Größe und Dicke von jeder Komponente, die in den Zeichnungen dargestellt ist, werden beliebig zum besseren Verständnis und der Vereinfachung der Beschreibung gezeigt, aber die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt. Die Dicken von mehreren Abschnitten und Bereichen werden zur Verdeutlichung vergrößert.
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Es sei darauf hingewiesen, dass der Ausdruck „Fahrzeug“ oder „fahrzeuggebunden“ oder andere ähnliche Ausdrücke, so wie sie hier verwendet werden, Motorfahrzeuge im Allgemeinen, wie beispielsweise Passagierautomobile einschließlich von Sports Utility Vehicles (SUV), Bussen, Lastwägen, verschiedenen kommerziellen Fahrzeugen, Wasserfahrzeuge, einschließlich einer Vielzahl von Booten und Schiffen, Luftfahrzeuge und dergleichen umfasst und hybride Fahrzeuge, elektrische Fahrzeuge, Fahrzeuge mit Verbrennung, plug-in (einsteckbare) elektrische Hybridfahrzeuge, mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge und Fahrzeuge mit einem anderen alternativen Brennstoff bzw. Kraftstoff (z.B. Brennstoffen/Kraftstoffen, die aus einen Ressourcen außer Erdöl gewonnen werden) umfasst.
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Die hier verwendete Terminologie dient nur dem Zweck einer Beschreibung von bestimmten Ausführungsformen und ist für die Erfindung nicht als Einschränkung gedacht. Wie hier verwendet sollen die Singular-Formen „eine“, „einer“, „eines“ und „der“, „die“, „das“ genauso die Plural-Formen umfassen, außer wenn der Kontext dies deutlich anders anzeigt. Es sei ferner darauf hingewiesen, dass die Ausdrücke „umfasst“ und/oder „umfassend“, wenn sie in dieser Beschreibung verwendet werden, die Anwesenheit der angegebenen Merkmale, ganzen Zahlen, Schritten, Betriebsvorgängen, Elementen und/oder Komponenten spezifizieren, aber nicht die Anwesenheit oder die Hinzufügung von ein oder mehreren anderen Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Betriebsvorgängen, Elementen, Komponenten und/oder Gruppen davon ausschließen. Wie hier verwendet umfasst der Ausdruck „und/oder“ irgendwelche und sämtliche Kombinationen von ein oder mehreren der zugehörigen aufgeführten Einzelteile. Zusätzlich bedeutet der Ausdruck „Einheit“, „Mittel“, „Teil“, „Element“ oder dergleichen, die in der Beschreibung beschrieben werden, eine Einheit mit einer bestimmten und verständlichen Konfiguration, die wenigstens eine Funktion oder einen Betriebsvorgang ausführt.
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1 und 2 sind eine Seitenansicht und eine detaillierte Ansicht einer Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, 3 ist eine Ansicht eines Befestigungselements, das auf die Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet ist, 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie A-A der 3, und 5 ist eine Projektionsansicht, die das Befestigungselement darstellt, das mit einer oberen Abdeckung in der Antennenanbringungseinheit für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gekoppelt ist.
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Eine Antennenanbringungseinheit 100 für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann innerhalb einer Anbringungsöffnung 12, die in einem Dach 10 eines Fahrzeugs gebildet ist, angebracht sein und kann konfiguriert sein, um eine Mikro-Typ Antenne an dem Dach des Fahrzeugs zu befestigen. Wie in 1 und 2 dargestellt kann die Antennenanbringungseinheit 100 für ein Fahrzeug ein Befestigungselement 110, eine obere Abdeckung 120, ein Abdichtungselement 130 und eine Befestigungsmutter 140 umfassen.
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Insbesondere kann das Befestigungselement 110 einen Formungsabschnitt 112 und einen Befestigungsabschnitt 114 umfassen und der Befestigungsabschnitt 114 kann in die Anbringungsöffnung 12 eingefügt sein. Das Befestigungselement 110, welches wie voranstehend beschrieben konfiguriert ist, kann aus einem Polyamid-(PA)-material gebildet sein, welches aus einem technischem Kunststoff (Engineering-Plastik) gebildet sein kann. Das Befestigungselement 110 kann wenigstens eine Kopplungsausnehmung 112a und wenigstens eine Drehmomentausnehmung 112b, die einstückig bzw. integral um eine äußere Umfangsoberfläche des Anbringungsabschnitts 112 gebildet sind, aufweisen. Der ausführliche Aufbau der Kopplungsausnehmung 112a und der Drehmomentausnehmung 112b werden nachstehend beschrieben. Ferner können eine Vielzahl von Schraubengewindewindungen N durch einen Gewindeausbildungsprozess auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Befestigungsabschnitts 114 in einer Längsrichtung des Befestigungsabschnitt 114 gebildet sein.
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In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform kann die obere Abdeckung 120 integral mit dem Befestigungselement 110 gekoppelt sein, um die äußere Umfangsoberfläche des Formungsabschnitts 112 durch eine Spritzgussausformung zu umgeben, und kann auf einer oberen Seite außerhalb des Daches 10 angeordnet sein. Die obere Abdeckung 120 kann aus einem Acryl-Styrol-Acrylnitril-(ASA)-Material gebildet sein. Das ASA Material ist ein Typ von Plastikmaterialien, die hohe Wetterbeständigkeitseigenschaften und eine hohe Aufschlagfestigkeit aufweisen, und weist eine hervorragende Fluidität, wenn das ASA Material ausgeformt wird, und da das ASA Material eine Technologie ist, die in dem technischen Gebiet weitläufig und in der Öffentlichkeit bekannt ist, wird eine ausführliche Beschreibung davon weggelassen.
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Das Abdichtungselement 130 kann zwischen dem Dach 10 und der oberen Abdeckung 120 angeordnet sein. Ferner kann das Abdichtungselement 130 verhindern, dass Fremdsubstanzen und Feuchtigkeit zwischen dem Dach 10 und der oberen Abdeckung 120 eindringen. Insbesondere kann das Abdichtungselement 130 aus einem thermoplastischen Vulkanisat-(TPV)-Material gebildet sein, das ein hoch entwickeltes Material ist, das ein Ersatz für ein typisches Gummiprodukt ist, mechanische, wärmebeständige und chemische Widerstandseigenschaften aufweist, wiederverwendbar ist und aus einem Polypropylen- und EPDM Gummi gebildet ist, und da das TPV-Material eine Technologie ist, in dem technischen Gebiet weitläufig und in der Öffentlichkeit bekannt ist, wird eine ausführliche Beschreibung davon weggelassen.
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Ferner kann die Befestigungsmutter 140 auf dem Befestigungsabschnitt 114, eingefügt in die Anbringungsöffnung 12 auf einer unteren Seite des Daches 10, angebracht sein. Mit anderen Worten, die Befestigungsmutter 140 kann an den Schraubengewindewindungen N, die auf dem Befestigungsabschnitt 114 gebildet sind, über einen Gewindeeingriff befestigt sein, wodurch die obere Abdeckung 120 an dem Dach 10 befestigt wird. Ähnlich wie das Befestigungselement 110 kann die Befestigungsmutter 140 aus einem Polyamid-(PA)-Material gebildet sein. Die Kopplungsausnehmung 112a und die Drehmomentausnehmung 114a, die in dem Formungsabschnitt 112 des Befestigungselements 110 gebildet sind, werden nachstehend unter Bezugnahme auf 3 und 4 beschrieben.
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Zunächst kann die Kopplungsausnehmung 112a in einer Hexaeder-Form ausgebildet sein, die fünf im wesentlichen gerade Oberflächen, die in dem Formungsabschnitt 112 so angeordnet sind, dass sie senkrecht zueinander und angrenzend zueinander sind, und eine geöffnete gekrümmte Seite, die an dem äußeren Umfang des Formungsabschnitts 112 angeordnet ist, aufweist. Die Kopplungsausnehmungen 112a können voneinander in einer vertikalen Richtung des Formungsabschnitts 112 beabstandet sein. Die Kopplungsausnehmungen 112a können auf beiden Seiten, die in Bezug zu einer Mitte C des Befestigungselements 110 jeweils zueinander gegenüberliegend sind, ausgebildet sein. Ferner können die Drehmomentausnehmungen 112b auf beiden Seiten angeordnet sein und können auf Grundlage einer virtuellen Mittellinie L, die durch die Mitte C des Befestigungselements 110 geht, voneinander beabstandet sein. Mit anderen Worten, die Drehmomentausnehmungen 112b können so ausgebildet sein, dass sie in Bezug zu der Mitte C des Befestigungselements 112 zueinander entgegengesetzt sind, und können in einer radialen Richtung in der äußeren Umfangsoberfläche des Formungsabschnitts ausgebildet sein.
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Die Drehmomentausnehmungen 112b und die Kopplungsausnehmungen 112a können alternierend gebildet sein, um voneinander in der vertikalen Richtung des Formungsabschnitts 112 beabstandet zu sein. Zusätzlich kann die Drehmomentausnehmung 112b in einer Pentaeder-Form ausgebildet sein, die vier im wesentlichen gerade Oberflächen, die in dem Formungsabschnitt 112 so angeordnet sind, dass sie zueinander senkrecht und angrenzend zueinander sind, und eine geöffnete gekrümmte Seite, die auf dem äußeren Umfang des Formungsabschnitts 112 angeordnet ist, umfasst.
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Wie in 5 dargestellt ermöglichen die Kopplungsausnehmungen 112a, die wie voranstehend beschrieben konfiguriert sind, dass die obere Abdeckung 120 in die Kopplungsausnehmungen 112a eingepasst werden, wenn die obere Abdeckung 120 mit dem Befestigungselement 110 per Spritzguss ausgebildet wird, wodurch die Kopplungskraft zwischen dem Befestigungselement 110 und der oberen Abdeckung 120 erhöht wird. Zusätzlich können die Drehmomentausnehmungen 112b integral mit der oberen Abdeckung 120 gekoppelt werden, wenn die obere Abdeckung 120 in die Drehmomentausnehmungen 112b eingepasst wird und die obere Abdeckung 120 per Spritzguss geformt wird, wodurch die Widerstandskraft gegenüber einem Torsionsdrehmoment verbessert wird, welches auftritt, wenn die Befestigungsmutter 140 an dem Befestigungsabschnitt 114 befestigt wird.
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Wenn die Dachantennen-Anbringungseinheit 100 für ein Fahrzeug gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die wie voranstehend beschrieben konfiguriert ist, angewendet wird, kann deshalb die obere Abdeckung 120 integral mit dem Formungsabschnitt 112 des Befestigungselements 110 durch eine Spritzgussausformung gekoppelt werden, wodurch die obere Abdeckung 120 auf dem Dach 10 des Fahrzeugs stabiler angebracht wird und eine Befestigungskraft und eine Wasserabdichtung (zum Beispiel eine wasserdichte Abdichtung) verbessert wird. Zusätzlich können die jeweiligen Einzelelemente aus Plastikmaterialen gebildet werden, wodurch das Gewicht und die Herstellungskosten verringert werden.
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Zusätzlich kann die obere Abdeckung 120 integral bzw. einstückig mit dem Befestigungselement 110 durch eine Spritzgussausformung gekoppelt werden, wenn ein Teil der oberen Abdeckung 120 in die Kopplungsausnehmungen 112a und die Drehmomentausnehmungen 112b, die in dem Befestigungselement 110 gebildet sind, eingepasst wird, wodurch die Befestigungskraft zwischen dem Befestigungselement 110 und der oberen Abdeckung 120 verbessert wird, und eine Widerstandskraft gegenüber einem Torsionsdrehmoment, welches auftritt, wenn die Befestigungsmutter 140 befestigt wird, verbessert wird.
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Die vorliegende Erfindung ist unter Bezugnahme auf die beispielhafte Ausführungsform und die Zeichnungen beschrieben worden, aber die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt. Die beschriebene beispielhafte Ausführungsform kann durch Durchschnittsfachleute in dem technischen Gebiet, auf das sich die vorliegende Erfindung bezieht, innerhalb des technischen Grundgedankens der vorliegenden Erfindung und innerhalb des Schutzumfangs, der äquivalent zu den beigefügten Ansprüchen ist, verändert oder modifiziert werden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
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- 100
- Dachantennen-Anbringungseinheit
- 110
- Befestigungselement
- 112
- Formungsabschnitt
- 112a
- Kopplungausnehmung
- 112b
- Drehmomentausnehmung
- 114
- Befestigungsabschnitt
- 120
- Obere Abdeckung
- 130
- Abdichtungselement
- 140
- Befestigungsmutter