[go: up one dir, main page]

DE102016207565A1 - Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut - Google Patents

Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut Download PDF

Info

Publication number
DE102016207565A1
DE102016207565A1 DE102016207565.9A DE102016207565A DE102016207565A1 DE 102016207565 A1 DE102016207565 A1 DE 102016207565A1 DE 102016207565 A DE102016207565 A DE 102016207565A DE 102016207565 A1 DE102016207565 A1 DE 102016207565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
knives
sharpness
crop
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102016207565.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Valentin Gresch
Martin Kremmer
Philipp Münch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Priority to DE102016207565.9A priority Critical patent/DE102016207565A1/de
Publication of DE102016207565A1 publication Critical patent/DE102016207565A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/04Loading means with additional cutting means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/22Arrangement of knife sharpening devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/107Means for withdrawing knives, rotor or walls of the feeding chamber in case of plugging or congestion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
    • A01F2015/108Cutting devices comprising cutter and counter-cutter

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Abstract

Eine Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern (22) einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut, in der das Erntegut in einem Förderkanal (10) an den quer zur Förderrichtung des Erntegut nebeneinander angeordneten Messern (22) vorbei förderbar ist umfasst einen mit den Messern (22) zusammenwirkenden Sensor (26) zur Erkennung von deren Schärfe und Mittel zur Bereitstellung einer Relativbewegung des Sensors (26) gegenüber den in einer Außerbetriebsstellung befindlichen Messern (22) quer zur Förderrichtung.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut, in der das Erntegut in einem Förderkanal an den quer zur Förderrichtung des Erntegut nebeneinander angeordneten Messern vorbei förderbar ist, wobei die Messer zwischen einer stationären Betriebsstellung, in der sie sich in den Förderkanal hinein erstrecken und einer Außerbetriebsstellung außerhalb des Förderkanals beweglich sind.
  • Stand der Technik
  • Zur Ernte von halmförmigem Erntegut wie Gras oder Stroh werden neben Feldhäckslern, die das Erntegut durch rotierende Häckseltrommeln zerkleinern, auch Ballenpressen und Ladewagen eingesetzt. Letztgenannte Erntemaschinen sind vielfach mit einer Anzahl an über die Breite eines Förderkanals verteilten, im Betrieb stationären Messern ausgestattet, an denen das Erntegut vorbeigefördert wird, um die Halme in kleinere Stücke zu zerschneiden. Diese Messer sind in der Regel aus dem Förderkanal ausschwenkbar, z.B. falls das Erntegut nicht geschnitten werden oder eine Verstopfung beseitigt werden soll, und zur Variation der Schnittlänge können auch nur Teilanzahlen der Messer in den Förderkanal eingeschwenkt werden (vgl. DE 10 2008 019 086 A1 ).
  • Die Messer werden im Betrieb nach und nach stumpf und müssen rechtzeitig nachgeschliffen werden, um unbefriedigende Schnittergebnisse und einen übermäßigen Leistungsbedarf der Erntemaschine zu vermeiden.
  • Hierzu werden die Messer in der Regel ausgebaut und in stationären Schleifeinrichtungen nachgearbeitet. Auch gibt es integrierte Schleifeinrichtungen an der Ballenpresse, die ein Schleifen ohne Ausbau der Messer ermöglichen. Die Entscheidung, wann geschliffen werden soll obliegt der subjektiven Einschätzung des Bedieners.
  • Während eine sensorische Schärfebestimmung bei Feldhäckslern durch magnetische Sensoren relativ leicht möglich ist, da die Messer dort in recht kleinem Abstand an einer Gegenschneide vorbeilaufen und Änderungen in einem stationären Magnetfeld verursachen, die mittels einer Induktionsspule oder eines magnetorestriktiven Sensors nachweisbar sind ( DE 10 2011 005 317 A1 oder DE 10 2014 218 408 A1 ), ist eine derartige Vorgehensweise zur Erfassung der Schärfe der stationären Messer einer Ballenpresse oder eines Ladewagens mangels einer Relativbewegung der Messer zu einem stationären Element nicht möglich. In der DE 103 46 412 A1 wird zwar erwähnt, dass Ballenpressen und Ladewagen zu schärfende Messer aufweisen; die dort zur Erfassung der Messerschärfe vorgeschlagene Kamera werden jedoch primär an sich bewegenden Messern eines Feldhäckslers eingesetzt.
  • Aufgabe
  • Demnach ist derzeit dem Bediener die Entscheidung überlassen, wann er die Messer eines Ladewagens oder einer Ballenpresse schärft. Diese Entscheidung ist insbesondere für wenig erfahrene Bediener schwierig.
  • Somit besteht Bedarf an einer Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut, in der das Erntegut im Betrieb an stationären Messern vorbeigefördert wird.
  • Lösung
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die Ansprüche definiert.
  • Eine Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut, in der das Erntegut in einem Förderkanal an quer zur Förderrichtung des Erntegut nebeneinander angeordneten Messern vorbei förderbar ist, wobei die Messer zwischen einer stationären Betriebsstellung, in der sie sich in den Förderkanal hinein erstrecken und einer Außerbetriebsstellung außerhalb des Förderkanals beweglich sind, umfasst einen mit den Messern zusammenwirkenden Sensor zur Erkennung von deren Schärfe und Mittel zur Bereitstellung einer Relativbewegung des Sensors gegenüber den in der Außerbetriebsstellung befindlichen Messern quer zur Förderrichtung.
  • Mit anderen Worten wird eine Erntemaschine, insbesondere ein Ladewagen oder eine Ballenpresse, deren Messer im Erntebetrieb stationär sind, mit einer Einrichtung zur Erfassung der Schärfe der Messer versehen. Die Erntemaschine umfasst einen Förderkanal, durch den das Erntegut transportiert wird, üblicherweise zwischen einem Gutaufnehmer und einem Sammelbehälter oder einer Ballenbildungskammer. In diesen Förderkanal können alle oder eine Teilanzahl der quer zur Förderrichtung nebeneinander angeordneten Messer bedarfsweise eingeführt werden, um in einer dann stationären Betriebsstellung das Erntegut zu schneiden. Dabei kann das Erntegut durch einen Rotor gefördert werden, dessen Zinken in die Zwischenräume zwischen benachbarten Messern eingreifen. Die Messer sind aus der Betriebsstellung in eine Außerbetriebsstellung beweglich, in der sie nicht (oder zumindest nicht nennenswert) in den Förderkanal eingreifen. In dieser Außerbetriebsstellung erfolgt die Messung durch einen Sensor, der die Schärfe der Schneidkanten der Messer erkennt und sich quer zur Förderrichtung gegenüber den Messern bewegt (oder umgekehrt). Sollte die Einrichtung erkennen, dass ein Schleifvorgang sinnvoll ist, d.h. ein Schwellenwert für die Schärfe der Messer unterschritten ist, kann einem Bediener der Erntemaschine über eine Bedienerschnittstelle eine entsprechender optischer oder akustischer Hinweis gegeben werden oder bei einer fortgeschrittenen Ausführungsform kann der Schleifvorgang durch geeignete Mittel selbsttätig durchgeführt werden.
  • Auf diese Weise erfolgt die Messung der Schärfe in einer Stellung der Messer, in der sie wesentlich unproblematischer mit dem Sensor untersucht werden können, als es der Fall wäre, wenn sie sich in der Betriebsstellung befinden würden. Die Relativbewegung zwischen Sensor und Messern erfolgt in der sich quer zu den Schneidkanten erstreckenden Richtung, was es ermöglicht, durch sukzessives Abtasten oder -rastern oder -fahren der Messer den Radius der Schneidkanten oder eine andere, für die Schärfe der Schneidkanten charakteristische Größe (Form, Dicke, etc.) zu erfassen.
  • Der Sensor ist insbesondere eingerichtet, die Schneidkanten der Messer mit einem Magnetfeld zu beaufschlagen und bei der Relativbewegung entstehende Änderungen im Magnetfeld zu erfassen. Es findet somit ein Messprinzip Anwendung, wie es auch bei Feldhäckslern erfolgreich benutzt wird, wie in DE 10 2011 005 317 A1 und DE 10 2014 218 408 A1 beschrieben. Es wäre jedoch alternativ denkbar, dass der Sensor einen beliebig gearteten Messstrahl aussendet, z.B. einen engen Lichtstrahl (z.B. Laserstrahl) oder eine fokussierte Ultraschallwelle, und erfasst, nach welcher Laufzeit der reflektierte Strahl wieder beim Sensor einläuft. Der Sensor könnte sich demnach eines beliebigen Messprinzips bedienen, um den Abstand zwischen dem Sensor und einer möglichst kleinen Messfläche auf der Oberfläche der Messer zu bestimmen. Somit wird entlang der Dicke der Messer ein Oberflächenprofil der Schneidkanten erfasst, anhand dessen die Schärfe der Messer bestimmbar ist.
  • Die Relativbewegung zwischen den Messern und dem Sensor kann durch einen Aktor bewerkstelligt werden, der eingerichtet ist, den Sensor gegenüber den Messern oder die Messer gegenüber dem Sensor zu bewegen. Alternativ dazu kann die Relativbewegung durch eine manuelle Verschiebung eines Messerhalters gegenüber der Erntemaschine bewerkstelligt werden.
  • Die Ausrichtung und/oder Position des Sensors gegenüber den Messern und/oder der Messer gegenüber dem Sensor kann durch einen Aktor verstellbar sein, welcher mit einer Steuerung verbunden ist, die betreibbar ist, die die Ausrichtung und/oder Position abhängig vom Ausgangssignal des Sensors zu kontrollieren. Dadurch wird es möglich, den Sensor in eine möglichst gut geeignete Position gegenüber dem Messer (oder umgekehrt) zu verbringen, um optimale Messergebnisse zu erzielen. Auch können mögliche Abnutzungen der Messer erkannt und einem Bediener ein entsprechender Hinweis gegeben werden.
  • Ausführungsbeispiele
  • In den Zeichnungen sind drei nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Einzugskanals einer Ballenpresse mit darin einschwenkbaren Messern und einem Sensor zur Erfassung von deren Schärfe,
  • 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Einzugskanals einer Ballenpresse mit darin einschwenkbaren Messern und einem Sensor zur Erfassung von deren Schärfe, und
  • 3 eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform eines Einzugskanals einer Ballenpresse mit darin einschwenkbaren Messern und einem Sensor zur Erfassung von deren Schärfe.
  • Die 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Förderkanals 10 einer Erntemaschine, bei der es sich um eine Ballenpresse beliebiger Art (insbesondere Rundballen- oder Quaderpresse) handelt. Der Förderkanal 10 könnte jedoch auch an einem Ladewagen Verwendung finden. Stromauf des Förderkanals 10 befindet sich ein Aufnehmer 12 (eine so genannte Pick-up mit gesteuerten oder ungesteuerten Zinken), mit dem halmförmiges Gut von einem Feld aufgenommen werden kann. Oberhalb des Aufnehmers 12 ist ein rollenförmiger Niederhalter 14 angebracht. Das durch den Aufnehmer 12 aufgenommene Erntegut wird direkt oder durch einen nicht gezeigten Zwischenförderer einem im Förderkanal 10 angeordneten, unterschlächtig arbeitenden Förderrotor 16 mit um seinen Umfang und in axialer Richtung verteilten Förderzinken 20 zugeführt. Der Zwischenförderer kann das Erntegut seitlich zusammenführen, d.h. zumindest in seinen äußeren Bereichen, die sich seitlich über die Breite des Förderrotors hinaus erstrecken, als Schneckenförderer ausgeführt sein. Alternativ können äußere Enden des Förderrotors 16 das Erntegut seitlich zusammenführen, d.h. als Schneckenförderer ausgeführt sein. Der Förderrotor 16 fördert das Erntegut im Betrieb nach hinten und oben in eine Abgabekammer 18, bei der es sich um eine Ballenbildungskammer der (Rund-)Ballenpresse oder eine so genannte Vorpresskammer einer Rechteckballenpresse, von der aus ein Raffer das Erntegut in die Presskammer fördert, wo es durch einen Stopfer komprimiert wird, oder einen Laderaum eines Ladewagens handeln kann.
  • Über die Breite des Förderkanals 10 ist eine Anzahl von Messern 22 verteilt, die an ihrem bezüglich der Flussrichtung des Ernteguts durch den Förderkanal 10 vorderen Ende um eine Achse 24 schwenkbar oder auf andere Weise bewegbar gelagert sind. Durch einen Aktor oder von Hand können die Messer 22 zwischen einer Außerbetriebsstellung, in der sie mit dem Bezugszeichen 22 gekennzeichnet sind und sich außerhalb des Förderkanals 10 befinden, und einer Betriebsstellung, in der sie mit dem Bezugszeichen 22‘ gekennzeichnet sind und durch Schlitze im unteren Boden des Förderkanals 10 in den Förderkanal 10 hinein ragen, um die Achse 24 verschwenkt werden. In beiden Stellungen können die Messer 22, 22‘ arretiert werden, wobei in der Betriebsstellung in der Regel ein Ausweichen möglich ist, um Schäden durch Fremdkörpern vorzubeugen. Hierzu sei auf die Offenbarung der DE 10 2008 019 086 A1 verwiesen. Üblicherweise greifen die Zinken 20 jeweils in den Zwischenraum zwischen zwei unmittelbar benachbarten Messern 22‘ ein, um das Erntegut zu zerschneiden. Die Zinken 20 dienen im Betrieb demnach quasi als Gegenschneiden für die Messer 22‘.
  • Unterhalb der unteren Wand des Förderkanals 10 ist rückwärtig der Messer 22 ein linearer Aktor 25 angeordnet, der beispielsweise elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch angetrieben werden kann. Der Aktor 25 haltert einen Sensor 26, der über eine Halterung 28 mit dem Aktor 25 verbunden ist. Der Sensor 26 ist zur Bestimmung der Schärfe der Schneidkanten 30 der Messer 22 eingerichtet und erzeugt ein (möglichst fokussiertes) Magnetfeld 32, das sich in Richtung auf ein dem Sensor 26 jeweils benachbartes Messer 22 ausdehnt. Der Sensor 26 umfasst zudem eine Induktionsspule oder eine magnetorestriktives Element oder ein anderes Mittel zur Erfassung des Magnetfelds am Ort des Sensors 26.
  • Eine Steuerung 34 ist mit dem Sensor 26 und dem Aktor 25 gekoppelt und veranlasst bei Bedarf, z.B. auf eine Bedienereingabe in eine Bedienerschnittstelle hin oder nach Ablauf einer bestimmten Erntezeitspanne, wenn die Messer 22 gerade ausgeschwenkt sind, dass der Aktor 25 den Sensor 26 quer zur Breite des Förderkanals 10 über die Messer 22 (oder eine repräsentative Teilanzahl davon) bewegt, mit einer möglichst konstanten Geschwindigkeit und/oder einer Rückführung eines Signals hinsichtlich der Geschwindigkeit des Aktors 25 an die Steuerung 34. Das Magnetfeld 32 wird durch die dem Sensor 26 benachbarten Schneidkanten 30 der ferromagnetischen Messer 22 beeinflusst, was dazu führt, dass sich beim Bewegen des Sensors 26 entlang der Breite des Förderkanals 10 das vom Sensor 26 erfasste Magnetfeld 32 sukzessive ändert. Die vom Sensor 26 erfasste, der Steuerung 34 zugeführte Ausgangsspannung enthält somit eine Information über die Form der Schneidkanten 30 der Messer 22, z.B. hinsichtlich des Radius. Die Steuerung 34 kann demnach anhand der Signale des Sensors 26 evaluieren, ob die Messer 22 noch hinreichend scharf sind oder nicht. Im zweiten Fall gibt sie einen Signalwert an die Bedienerschnittstelle ab, damit der Bediener einen Schleifvorgang der Messer 22 durchführt oder veranlasst.
  • Die Halterung 28 kann den Sensor 26 mittels eines durch die Steuerung 34 kontrollierten Verstellantriebs (nicht gezeigt) um eine sich parallel zur Bewegungsrichtung des Sensors 26 über die Breite des Förderkanals 10 erstreckende Achse verschwenken, um ihn zwischen der in 1 gezeigten Messposition und einer nach hinten verschwenkten Ruheposition zu bewegen, die der Sensor 26 insbesondere dann einnimmt, wenn sich die Messer 22‘ in der Betriebsstellung befinden. Eine Verstellung des Sensors 26 in eine Ruheposition könnte auch entfallen, wenn sich der Sensor 26 bei Nichtgebrauch seitlich neben den Messern 22 befindet.
  • Der Verstellantrieb der Halterung 28 kann auch dazu dienen, den Abstand zwischen dem Aktor 25 und dem Sensor 26 zu verändern, d.h. den Sensor 26 in der Messposition in einen vorgegebenen Abstand zwischen dem Sensor 26 und dem Messer 22 zu verbringen und/oder den Sensor 26 in der Messposition um die sich parallel zur Bewegungsrichtung des Sensors 26 über die Breite des Förderkanals 10 erstreckende Achse zu verschwenken. Diese Bewegungen können durch die Steuerung 34 basierend auf den Signalen des Sensors 26 kontrolliert werden. Die Steuerung 34 erfasst demnach das Signal des Sensors 26 und verbringt ihn näher an die Messer 22, wenn sein Signal einen ersten Schwellenwert unterschreitet. Analog wird der Sensor 26 von den Messern 22 abgezogen, wenn sein Signal einen zweiten Schwellenwert überschreitet.
  • Da der Sensor 26 nicht nur die Schärfe der Schneidkanten 30 der Messer 22, sondern auch ihre Position erkennen kann, können seine Signale auch dazu dienen, dass die Steuerung 34 den Verschwenkwinkel der Messer 22 in der Außerbetriebsstellung um die Achse 24 derart kontrolliert, dass die Schneidkanten 30 in der Außerbetriebsstellung in eine vorbestimmte Position gelangen, in der sie durch den Sensor 26 möglichst gut untersuchbar sind. Die Steuerung 34 kontrolliert demnach einen nicht gezeigten Aktor, der die Messer 22 zwischen der Betriebsstellung und der Außerbetriebsstellung bewegt, derart an, dass die Schneidkanten 30 in der Außerbetriebsstellung in eine vorbestimmte Position gelangen, in der sie durch den Sensor 26 möglichst gut untersuchbar sind, oder legt in analoger Weise über einen anderen Aktor die Position eines Anschlags fest, der die Position der manuell oder fremdkraftbetätigt zwischen der Betriebsstellung und der Außerbetriebsstellung bewegten Messer 22 in der Außerbetriebsstellung definiert. Hierdurch wird einerseits der Verschleiß der Messer 22 kompensiert, um sie unabhängig davon in eine gute Messposition zu verbringen, sodass auch der im vorhergehenden Absatz erwähnte Verstellantrieb der Halterung 28 entfallen könnte, andererseits kann auch erkannt werden, wenn die Messer 22 übermäßig verschlissen sind und dem Bediener über die Bedienerschnittstelle eine entsprechende Information gegeben werden. In ähnlicher Weise kann die Position der Messer 22‘ in der Betriebsstellung angepasst werden.
  • Die 2 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Förderkanals 10 mit einer Einrichtung zur Bestimmung der Schärfe der Messer 22, bei welcher die Messer 22 an einem Messerbalken 36 angebracht sind, welcher mittels eines linearen Aktors 38 seitlich verfahren werden kann. Der Sensor 26 befindet sich, wenn keine Messung der Schärfe erfolgt, d.h. die Messer 22 in der Erntemaschine in ihrer Außerbetriebsstellung oder Betriebsstellung sind, seitlich neben den Messern 22.
  • Die 3 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Förderkanals 10 mit einer Einrichtung zur Bestimmung der Schärfe der Messer 22. Hier wird der Messerbalken 36 unter Verwendung eines Handgriffs 42 manuell seitlich ausgefahren. Ein Positionssensor 40 misst dabei die Position und somit auch die Verfahrgeschwindigkeit des Messerbalkens 36. Diese Information wird von der Steuerung 34 mit der Sensorinformation des Sensors 26 gekoppelt und daraus die Schärfe der Schneidkanten 30 berechnet. Auch hier befindet sich der Sensor 26, wenn keine Messung der Schärfe erfolgt, d.h. die Messer 22 in der Erntemaschine in ihrer Außerbetriebsstellung oder Betriebsstellung sind, seitlich neben den Messern 22.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102008019086 A1 [0002, 0020]
    • DE 102011005317 A1 [0005, 0012]
    • DE 102014218408 A1 [0005, 0012]
    • DE 10346412 A1 [0005]

Claims (6)

  1. Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern (22) einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut, in der das Erntegut in einem Förderkanal (10) an den quer zur Förderrichtung des Erntegut nebeneinander angeordneten Messern (22) vorbei förderbar ist, wobei die Messer (22) zwischen einer stationären Betriebsstellung, in der sie sich in den Förderkanal (10) hinein erstrecken und einer Außerbetriebsstellung außerhalb des Förderkanals (10) beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erfassung der Schärfe der Messer (22) einen mit den Messern (22) zusammenwirkenden Sensor (26) zur Erkennung von deren Schärfe und Mittel zur Bereitstellung einer Relativbewegung des Sensors (26) gegenüber den in der Außerbetriebsstellung befindlichen Messern (22) quer zur Förderrichtung umfasst.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Sensor (26) eingerichtet ist, die Schneidkanten der Messer mit einem Magnetfeld zu beaufschlagen und bei der Relativbewegung entstehende Änderungen im Magnetfeld zu erfassen.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Relativbewegung durch einen Aktor (25, 38) erzielbar ist, der eingerichtet ist, den Sensor (26) gegenüber den Messern (22) oder die Messer (22) gegenüber dem Sensor (26) zu bewegen.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Relativbewegung durch eine manuelle Verschiebung eines Messerhalters (36) gegenüber der Erntemaschine erzielbar ist.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Ausrichtung und/oder Position des Sensors (26) gegenüber den Messern (22) und/oder der Messer (22) gegenüber dem Sensor (22) durch einen Aktor verstellbar ist, welcher mit einer Steuerung (34) verbunden ist, die betreibbar ist, die die Ausrichtung und/oder Position abhängig vom Ausgangssignal des Sensors (26) zu kontrollieren.
  6. Erntemaschine, insbesondere Ladewagen oder Ballenpresse, mit einer Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE102016207565.9A 2016-05-03 2016-05-03 Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut Pending DE102016207565A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016207565.9A DE102016207565A1 (de) 2016-05-03 2016-05-03 Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016207565.9A DE102016207565A1 (de) 2016-05-03 2016-05-03 Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102016207565A1 true DE102016207565A1 (de) 2017-11-09

Family

ID=60119488

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102016207565.9A Pending DE102016207565A1 (de) 2016-05-03 2016-05-03 Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102016207565A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112219571A (zh) * 2020-09-04 2021-01-15 安徽思嘉瑞机械设备有限公司 一种六星转子及其喂料系统
US11324164B2 (en) * 2019-08-12 2022-05-10 Cnh Industrial America Llc System and device for monitoring a condition of a sickle section of an agricultural machine

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10346412A1 (de) 2003-10-07 2005-05-25 Deere & Company, Moline Erntemaschine mit einer Überwachungseinrichtung zur Überwachung der Schärfe von Schneidmessern und/oder ihres Abstands zu einer Gegenschneide
DE102008019086A1 (de) 2008-04-15 2009-10-29 Deere & Company, Moline Schneidwerk für halmförmiges landwirtschaftliches Erntegut mit einem Mechanismus zur Auswahl der Schnittlänge
DE102011005317A1 (de) 2011-03-09 2012-09-13 Technische Universität Dresden Messsystem zur Ermittlung des Verschleißzustandes von Häckselmesser
DE102014218408A1 (de) 2013-10-31 2015-04-30 Deere & Company Anordnung zur Erfassung der Schärfe von Häckselmessern

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10346412A1 (de) 2003-10-07 2005-05-25 Deere & Company, Moline Erntemaschine mit einer Überwachungseinrichtung zur Überwachung der Schärfe von Schneidmessern und/oder ihres Abstands zu einer Gegenschneide
DE102008019086A1 (de) 2008-04-15 2009-10-29 Deere & Company, Moline Schneidwerk für halmförmiges landwirtschaftliches Erntegut mit einem Mechanismus zur Auswahl der Schnittlänge
DE102011005317A1 (de) 2011-03-09 2012-09-13 Technische Universität Dresden Messsystem zur Ermittlung des Verschleißzustandes von Häckselmesser
DE102014218408A1 (de) 2013-10-31 2015-04-30 Deere & Company Anordnung zur Erfassung der Schärfe von Häckselmessern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11324164B2 (en) * 2019-08-12 2022-05-10 Cnh Industrial America Llc System and device for monitoring a condition of a sickle section of an agricultural machine
CN112219571A (zh) * 2020-09-04 2021-01-15 安徽思嘉瑞机械设备有限公司 一种六星转子及其喂料系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3662741B2 (de) Landwirtschaftliche arbeitsmaschine sowie verfahren zum betreiben einer landwirtschaftlichen arbeitsmaschine
EP2436258B1 (de) Landwirtschaftlicher Selbstfahrhäcksler mit Vorrichtung zur Ermittlung der Schärfe von Schneidmessern
EP1862061B2 (de) Landwirtschaftliche Erntemaschine
BE1025031B1 (de) Anordnung zur Erkennung des Verschleißgrades von Häckselmessern einer Häckseltrommel eines Feldhäckslers
EP1442652A1 (de) Einrichtung zur Messung und/oder Überprüfung des Abstands zwischen einer Gegenschneide und einem Häckselmesser
DE102007030167A1 (de) Erntemaschine mit Güteüberwachung der Schneiden
EP1174020B1 (de) Schleifvorrichtung
EP4008171A1 (de) Verfahren zum betreiben eines mähdreschers
DE19903153C1 (de) Verfahren zum Feststellen der Schärfe von Häckselmessern
EP2329705A1 (de) Häckselmesser für einen Feldhäcksler und Anordnung zur Erfassung von dessen Schärfe
DE102015218726A1 (de) Strohhäcksler für einen Mähdrescher mit Gegenmessern und Reibleiste
DE102016207565A1 (de) Einrichtung zur Erfassung der Schärfe von Messern einer Erntemaschine zum Ernten von halmförmigem Erntegut
BE1028680B1 (de) Steueranordnung für eine Schleifeinrichtung und eine Einrichtung zur Verstellung der Position einer Gegenschneide gegenüber einer Häckseleinrichtung eines Feldhäckslers
EP1537772B1 (de) Häckselvorrichtung mit Schleifvorrichtung
BE1029073B1 (de) Schleifeinrichtung für eine mit einer Anzahl an Messern versehene Häckseltrommel eines Feldhäckslers
EP4218394A1 (de) Selbstfahrender feldhäcksler sowie verfahren zum betreiben eines selbstfahrenden feldhäckslers
EP2805603A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Überwachung der Schneidenschärfe
DE102014221465B4 (de) Schleifeinrichtung
EP3300581A1 (de) Feldhäcksler mit einem erntegutbearbeitungskanal und einer messleiste zur erfassung einer querverteilung des erntegutes in dem erntegutbearbeitungskanal
DE102012201334B4 (de) Feldhäcksler mit Häckselanordnung
EP4122313A1 (de) Verfahren zur bestimmung des verschleisszustandes einer an einem gegenschneideträger angeordneten gegenschneide sowie selbstfahrender feldhäcksler
EP2659762A1 (de) Schneidvorrichtung für eine landwirtschaftliche Erntemaschine
DE102020126099A1 (de) Schleifeinrichtung für eine mit einer Anzahl an Messern versehene Häckseltrommel eines Feldhäckslers
EP4477048A1 (de) Feldhäcksler
DE102024103907A1 (de) Feldhäcksler mit induktiver Erfassungsanordnung und optischer Sensoreinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: A01F0029220000

Ipc: A01D0075080000