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DE102016206957A1 - Stellvorrichtung - Google Patents

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DE102016206957A1
DE102016206957A1 DE102016206957.8A DE102016206957A DE102016206957A1 DE 102016206957 A1 DE102016206957 A1 DE 102016206957A1 DE 102016206957 A DE102016206957 A DE 102016206957A DE 102016206957 A1 DE102016206957 A1 DE 102016206957A1
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DE
Germany
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housing part
housing
axially
adjusting device
electric motor
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102016206957.8A
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English (en)
Inventor
Edgar Salfeld
Florian Wetzel
Eugen Makarow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mahle International GmbH
Original Assignee
Mahle International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mahle International GmbH filed Critical Mahle International GmbH
Priority to DE102016206957.8A priority Critical patent/DE102016206957A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/08Insulating casings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/20Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof with channels or ducts for flow of cooling medium
    • H02K5/203Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof with channels or ducts for flow of cooling medium specially adapted for liquids, e.g. cooling jackets

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung (1) zum mechanischen BetĂ€tigen einer Komponente einer Maschine, umfassend ein GehĂ€use (3), das ein erstes GehĂ€useteil (4) und ein zweites GehĂ€useteil (5) aufweist, und einen im GehĂ€use (3) angeordneten Elektromotor (6) zum Antreiben eines außen am GehĂ€use (3) angeordneten Stellglieds (7) zum Koppeln mit der zu betĂ€tigenden Komponente.
Ein vereinfachter Aufbau der elektrischen Komponenten der Stellvorrichtung (1) ergibt sich, wenn der Elektromotor (6) zumindest teilweise im zweiten GehÀuseteil (5) angeordnet ist, wenn das erste GehÀuseteil (4) und das zweite GehÀuseteil (5) aus Kunststoff hergestellt sind und wenn das zweite GehÀuseteil (5) zumindest an einer vom ersten GehÀuseteil (4) abgewandten Seite an einen Axialabschnitt (58) eines in Umfangsrichtung (13) umlaufenden Mantels (45) des Elektromotors (6) angespritzt ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung zum mechanischen BetĂ€tigen einer Komponente einer Maschine. Die Erfindung betrifft insbesondere einen Abgasturbolader, der mit einer solchen Stellvorrichtung ausgestattet ist.
  • Bei einer Vielzahl von Maschinen gibt es Komponenten, die mechanisch betĂ€tigt werden mĂŒssen, damit die jeweilige Komponente die ihr zugeordnete Funktion innerhalb der jeweiligen Maschine erfĂŒllen kann. Von bevorzugtem Interesse ist als Maschine hierbei ein Abgasturbolader, der als betĂ€tigbare Komponente beispielsweise eine variable Turbinengeometrie oder ein Wastegateventil aufweisen kann. Dementsprechend kann ein derartiger Abgasturbolader mit einer Stellvorrichtung ausgestattet sein, um die variable Turbinengeometrie bzw. das Wastegateventil bedarfsabhĂ€ngig zu betĂ€tigen. SelbstverstĂ€ndlich lassen sich auch andere Maschinen mit derartigen Stellvorrichtungen ausstatten. Beispielsweise kann eine Pumpe eine solche Maschine reprĂ€sentieren, die als betĂ€tigbare Komponente ein Ventil zum Einstellen eines Volumenstroms aufweist. Mit Hilfe der Stellvorrichtung lĂ€sst sich dann das Ventil betĂ€tigen. Ebenso ist denkbar, eine AbgasrĂŒckfĂŒhrung als Maschine aufzufassen, die als betĂ€tigbare Komponente ein AbgasrĂŒckfĂŒhrventil zum Einstellen einer AbgasrĂŒckfĂŒhrrate aufweist. Auch diese Maschine kann mit einer Stellvorrichtung zum BetĂ€tigen des AbgasrĂŒckfĂŒhrventils ausgestattet sein. Ein weiteres Beispiel sind betĂ€tigbare Steuerelemente, wie z.B. eine Klappe in einem Saugmodul oder eine Drosselklappe in einer Frischluftanlage einer Brennkraftmaschine.
  • Stellvorrichtungen, die sich zum mechanischen BetĂ€tigen einer Komponente einer Maschine eignen, umfassen grundsĂ€tzlich ein GehĂ€use und einen im GehĂ€use angeordneten Elektromotor zum Antreiben eines außen am GehĂ€use angeordneten Stellglieds, das zum Koppeln mit der jeweiligen, zu betĂ€tigenden Komponente vorgesehen ist. Elektromotoren zeichnen sich durch ihre hohe ZuverlĂ€ssigkeit aus. Im GehĂ€use können weitere Bauteile der Stellvorrichtung angeordnet sein, wie beispielsweise ein Getriebe, das antriebsmĂ€ĂŸig zwischen einer Antriebswelle des Elektromotors und dem jeweiligen Stellglied angeordnet ist. Ebenso kann im GehĂ€use eine Sensorik zum Erkennen einer aktuellen Position oder Drehlage des Stellglieds relativ zum GehĂ€use angeordnet sein.
  • Je nach Anwendungsfall kann eine derartige Stellvorrichtung relativ hohen Umgebungstemperaturen ausgesetzt sein. Bekanntermaßen hĂ€ngt die Lebensdauer elektrischer und elektronischer Bauteile stark von der Betriebstemperatur ab; je höher die Betriebstemperatur, desto kĂŒrzer die Lebensdauer. Bei einer Stellvorrichtung mit Elektromotor kommt erschwerend hinzu, dass der Elektromotor wĂ€hrend seines Betriebs selbst WĂ€rme erzeugt.
  • Die Stellvorrichtung ist fĂŒr eine Montage an der jeweiligen Maschine vorgesehen, deren Komponente mit der Stellvorrichtung betĂ€tigt werden soll. Es ist daher zweckmĂ€ĂŸig, am GehĂ€use einer derartigen Stellvorrichtung zum einen erste bzw. primĂ€re Befestigungsstellen oder Befestigungsmittel oder Befestigungseinrichtungen vorzusehen, mit denen das GehĂ€use bzw. die Stellvorrichtung an der jeweiligen Maschine befestigt werden kann.
  • Zur QualitĂ€tssicherung kann vorgesehen sein, die Stellvorrichtung vor ihrer Montage an der jeweiligen Maschine im Hinblick auf ihre ordnungsgemĂ€ĂŸe Funktion zu ĂŒberprĂŒfen. Bei einem mehrteiligen GehĂ€use ist es dabei von Vorteil, wenn die separaten GehĂ€useteile fĂŒr diese FunktionsĂŒberprĂŒfung bereits aneinander befestigt sind. Die Befestigung der GehĂ€useteile aneinander im Rahmen der Montage der Stellvorrichtung erleichtert auch die Logistik, nĂ€mlich die Lagerhaltung und den Transport, beispielsweise vom Ort der Herstellung zum Ort der FunktionsĂŒberprĂŒfung sowie vom Ort der FunktionsĂŒberprĂŒfung zum Ort der Montage an der jeweiligen Maschine. Dementsprechend können zusĂ€tzlich zu den vorstehend genannten primĂ€ren Befestigungsstellen zweite bzw. sekundĂ€re Befestigungsstellen oder Befestigungsmittel oder Befestigungseinrichtungen vorgesehen sein, die es ermöglichen, die GehĂ€useteile aneinander zu befestigen. Problematisch ist dabei der hierzu erforderliche Aufwand im Rahmen der Herstellung der Stellvorrichtung. Werden nĂ€mlich zum Beispiel Schraubverbindungen fĂŒr die primĂ€ren und sekundĂ€ren Befestigungsstellen verwendet, mĂŒssen fĂŒr die primĂ€ren und fĂŒr die sekundĂ€ren Befestigungsstellen jeweils entsprechende Durchgangsöffnungen bzw. Gewindeöffnungen vorgesehen werden, wozu vergleichsweise viel Bauraum benötigt wird. Außerdem erhöhen sich dadurch die Kosten, da mehr Bauteile zu verbauen sind und mehr Montageschritte erforderlich sind.
  • Die vorliegende Erfindung beschĂ€ftigt sich mit dem Problem, fĂŒr eine Stellvorrichtung der vorstehend genannten Art eine verbesserte oder zumindest eine andere AusfĂŒhrungsform anzugeben, die sich insbesondere durch eine preiswerte Herstellbarkeit der Stellvorrichtung auszeichnet. Außerdem kann auch eine reduzierte thermische Belastung des Elektromotors angestrebt sein.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemĂ€ĂŸ durch den Gegenstand des unabhĂ€ngigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte AusfĂŒhrungsformen sind Gegenstand der abhĂ€ngigen AnsprĂŒche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, das GehĂ€use mehrteilig, jedoch zumindest zweiteilig auszugestalten, so dass es ein erstes GehĂ€useteil und ein zweites GehĂ€useteil aufweist. Zur besonders einfachen Herstellbarkeit der Stellvorrichtung wird außerdem vorgeschlagen, den Elektromotor zumindest teilweise im zweiten GehĂ€useteil anzuordnen. Des Weiteren werden das erste GehĂ€useteil und das zweite GehĂ€useteil aus Kunststoff hergestellt, wodurch die Stellvorrichtung insgesamt preiswert realisierbar ist. Schließlich schlĂ€gt die Erfindung vor, das zweite GehĂ€useteil an einen Mantel des Elektromotors anzuspritzen. Dieser Mantel lĂ€uft am Elektromotor außen in Umfangsrichtung um. Dabei muss das zweite GehĂ€useteil nicht an den ganzen Mantel des Elektromotors angespritzt sein, vielmehr reicht es aus, wenn es an einen Axialabschnitt dieses Mantels angespritzt ist, der sich an einer vom ersten GehĂ€useteil abgewandten Seite, also distal zum ersten GehĂ€use am Elektromotor befindet. Auch diese Bauweise fĂŒhrt zu einer Reduzierung der Herstellungskosten, da z.B. auf eine separate Fixierung zwischen Elektromotor und GehĂ€use sowie auf eine zusĂ€tzliche Dichtung zwischen Elektromotor und zweitem GehĂ€useteil verzichtet werden kann. Insbesondere kann auch eine Vorspannfeder entfallen, die bei konventioneller Bauweise ĂŒblicherweise vorgesehen wird, um den Elektromotor an einer vom ersten GehĂ€useteil angewandten Seite am zweiten GehĂ€useteil axial abzustĂŒtzen und axial gegen das erste GehĂ€useteil vorzuspannen. Mit anderen Worten, die Erfindung schlĂ€gt vor, das zweite GehĂ€useteil im Rahmen seiner Herstellung zumindest an den Mantel des Elektromotors anzuspritzen. Beispielsweise kann der Elektromotor hierzu als so genannter „Einleger“ in die Spritzform, die zum Spritzformen des zweiten GehĂ€useteils verwendet wird, eingesetzt werden, bevor der Kunststoff zum Herstellen des zweiten GehĂ€useteils in die Spritzform eingespritzt wird. Durch das Anspritzen des zweiten GehĂ€useteils an den Elektromotor wird eine hinreichend dichte Verbindung zwischen Elektromotor und zweitem GehĂ€useteil realisiert. Durch eine entsprechende Formgebung am Mantel des Elektromotors kann auch eine drehmomentĂŒbertragende Verbindung zwischen dem Elektromotor und dem zweiten GehĂ€useteil erreicht werden. Hierdurch kann das vom Elektromotor an seiner Antriebswelle bereitgestellte Drehmoment am zweiten GehĂ€useteil abgestĂŒtzt werden. Durch eine entsprechende Konturierung des Mantels können auch hinterspritzte Hinterschnitte erzeugt werden, die in Axialrichtung und/oder in Umfangsrichtung einen Formschluss zwischen Elektromotor und zweitem GehĂ€useteil bilden.
  • Entsprechend einer besonders vorteilhaften AusfĂŒhrungsform wird vorgeschlagen, im GehĂ€use einen KĂŒhlkanal fĂŒr ein flĂŒssiges KĂŒhlmittel auszubilden, der mit einem außen am GehĂ€use vorgesehenen KĂŒhlmitteleinlassanschluss und mit einem außen am GehĂ€use vorgesehenen KĂŒhlmittelauslassanschluss fluidisch verbunden ist. Mit Hilfe eines derartigen KĂŒhlkanals lĂ€sst sich sehr effizient WĂ€rme vom GehĂ€use abfĂŒhren, was die thermische Belastung elektrischer und/oder elektronischer Komponenten der Stellvorrichtung erheblich reduziert. ZweckmĂ€ĂŸig ist das zweite GehĂ€useteil zumindest an einer vom ersten GehĂ€useteil axial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals an den Axialabschnitt des Mantels angespritzt. Bevorzugt ist das zweite GehĂ€useteil an den ganzen axial an den KĂŒhlkanal anschließenden Bereich des Elektromotors angespritzt, also insbesondere auch an eine vom ersten GehĂ€useteil abgewandte RĂŒckseite des Elektromotors.
  • Der KĂŒhlkanal kann im zweiten GehĂ€useteil zweckmĂ€ĂŸig so angeordnet sein, dass er den Elektromotor in der Umfangsrichtung um mindestens 180° umgreift.
  • Besonders vorteilhaft ist eine AusfĂŒhrungsform, bei welcher der KĂŒhlkanal radial außen direkt durch eine den Elektromotor in Umfangsrichtung umschließende Umfangswand des zweiten GehĂ€useteils begrenzt ist. Die Nutzung der Umfangswand des zweiten GehĂ€useteils zur Begrenzung des KĂŒhlkanals und die Ausgestaltung des zweiten GehĂ€useteils als Kunststoffbauteil fĂŒhren zu einer preiswerten Herstellbarkeit des zweiten GehĂ€useteils und somit des GehĂ€uses mit integriertem KĂŒhlkanal.
  • GemĂ€ĂŸ einer AusfĂŒhrungsform kann das zweite GehĂ€useteil an einer dem ersten GehĂ€useteil zugewandten Seite einen umlaufenden Flansch aufweisen, der bspw. dazu genutzt werden kann, dass zweite GehĂ€useteil am ersten GehĂ€useteil zu befestigen.
  • Vorteilhaft ist eine AusfĂŒhrungsform, bei der an einer vom ersten GehĂ€useteil axial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals eine umlaufende Innendichtung radial zwischen dem Mantel und dem zweiten GehĂ€useteil angeordnet sein. Eine derartige Innendichtung kann dabei unabhĂ€ngig davon vorgesehen sein, ob das zweite GehĂ€useteil den genannten Flansch aufweist. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann axial zwischen dem ersten GehĂ€useteil und dem zweiten GehĂ€useteil eine Außendichtung vorgesehen sein. Die Außendichtung und die Innendichtung sind vorzugsweise als separate Dichtungen realisiert, die an der gewĂŒnschten Stelle in das jeweilige GehĂ€useteil eingesetzt sind. Alternativ dazu ist es ebenso möglich, zumindest eine dieser Dichtungen an der vorgesehenen Stelle an das erste oder an das zweite GehĂ€useteil anzuspritzen oder anzuschĂ€umen. Sofern diese Dichtungen als separate Bauteile vorgesehen sind, kann das jeweilige GehĂ€useteil fĂŒr die Positionierung der jeweiligen Dichtung mit einer umlaufenden Nut oder Stufe ausgestattet sein, um die Außendichtung bzw. die Innendichtung einzusetzen.
  • GemĂ€ĂŸ einer anderen AusfĂŒhrungsform kann der KĂŒhlkanal axial an einer vom ersten GehĂ€useteil abgewandten Seite durch eine umlaufende Ringstufe des zweiten GehĂ€useteils direkt begrenzt sein. ZweckmĂ€ĂŸig ist somit eine AusfĂŒhrungsform, bei welcher der KĂŒhlkanal radial außen und axial an der vom ersten GehĂ€useteil abgewandten Seite durch Bereiche des zweiten GehĂ€useteils, nĂ€mlich durch die besagte Umfangswand und durch die besagte Ringstufe direkt begrenzt ist. Dies vereinfacht die Realisierung des KĂŒhlkanals im zweiten GehĂ€useteil.
  • Bei einer anderen AusfĂŒhrungsform kann der Mantel des Elektromotors insgesamt oder wenigstens in einem axial an den mit dem zweiten GehĂ€useteil umspritzten Axialabschnitt anschließenden weiteren Axialabschnitt flĂŒssigkeitsdicht ausgestaltet sein, wobei der KĂŒhlkanal radial innen direkt durch den Mantel begrenzt ist, nĂ€mlich durch diesen weiteren Axialabschnitt. Bei dieser Bauweise werden insgesamt weniger Bauteile benötigt, um den KĂŒhlkanal im zweiten GehĂ€useteil zu realisieren.
  • GemĂ€ĂŸ einer Weiterbildung kann optional vorgesehen sein, dass der KĂŒhlkanal im zweiten GehĂ€useteil an einer dem ersten GehĂ€useteil zugewandten Seite axial offen ist und dort durch das erste GehĂ€useteil axial verschlossen ist. Mit anderen Worten, der KĂŒhlkanal ist in diesem Fall axial an der dem ersten GehĂ€useteil zugewandten Seite durch das erste GehĂ€useteil direkt begrenzt. Auch diese Maßnahme vereinfacht die Realisierbarkeit des KĂŒhlkanals innerhalb des GehĂ€uses.
  • Vorteilhaft ist eine Weiterbildung, bei der an einer vom Elektromotor radial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals eine umlaufende Außendichtung axial zwischen dem ersten GehĂ€useteil und dem zweiten GehĂ€useteil angeordnet ist. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann an einer vom ersten GehĂ€useteil axial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals eine umlaufende Innendichtung radial zwischen dem Mantel des Elektromotors und der Umfangswand angeordnet sein. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann vorgesehen sein dass an einer vom zweiten GehĂ€useteil axial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals eine umlaufende Innendichtung vorgesehen ist, die den Mantel des Elektromotors gegenĂŒber dem ersten GehĂ€useteil dichtet. Auch hier ist es grundsĂ€tzlich möglich, die jeweilige Dichtung als separates Bauteil zu realisieren. Zur Positionierung der jeweiligen Dichtung kann am ersten GehĂ€useteil oder am zweiten GehĂ€useteil eine hierfĂŒr geeignete Nut ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich die Außendichtung und/oder die Innendichtung an das erste GehĂ€useteil bzw. an das zweite GehĂ€useteil anzuspritzen oder anzuschĂ€umen.
  • GemĂ€ĂŸ einer anderen AusfĂŒhrungsform kann an einer dem ersten GehĂ€useteil axial zugewandten Seite des KĂŒhlkanals eine umlaufende Ringdichtung radial zwischen dem Mantel des Elektromotors und dem ersten GehĂ€useteil angeordnet sein. Eine derartige Ringdichtung kann zusĂ€tzlich oder alternativ zu der vorstehend genannten Außendichtung und/oder zu der vorstehend genannten Innendichtung vorgesehen sein. Mit Hilfe dieser Ringdichtung erfolgt eine Abdichtung des KĂŒhlkanals gegenĂŒber einem Innenraum des ersten GehĂ€useteils, in den der Elektromotor zumindest im Bereich seiner Antriebswelle axial hineinragen kann.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann die genannte Ringdichtung an einem umlaufenden Ringsteg des ersten GehĂ€useteils abgestĂŒtzt sein, der axial in das zweite GehĂ€useteil vorsteht und der den KĂŒhlkanal axial begrenzt. Mit Hilfe eines derartigen Ringstegs vereinfacht sich die Positionierung der Ringdichtung. Beispielsweise kann in den Ringsteg eine umlaufende Ringnut eingearbeitet sein, in welche die Ringdichtung eingelegt ist. Ebenso kann die Ringdichtung an den Ringsteg angespritzt oder angeschĂ€umt sein.
  • Vorteilhaft ist eine Weiterbildung, bei welcher der Ringsteg radial außen am zweiten GehĂ€useteil radial abgestĂŒtzt ist. Hierdurch wird mit Hilfe des Ringstegs eine Zentrierung zwischen erstem GehĂ€useteil und zweiten GehĂ€useteil realisiert, was die Herstellung vereinfacht.
  • Vorzugsweise kann der Elektromotor so im GehĂ€use angeordnet sein, dass er zumindest mit seiner Antriebswelle axial in das erste GehĂ€useteil hineinragt.
  • Dadurch kann beispielsweise die mechanische Kopplung der Antriebswelle mit einem Getriebe vereinfacht werden, das im ersten GehĂ€useteil untergebracht sein kann.
  • Optional kann ferner vorgesehen sein, den KĂŒhlkanal, den KĂŒhlmitteleinlassanschluss und den KĂŒhlmittelauslassanschluss am zweiten GehĂ€useteil auszubilden, so dass die WĂ€rme gezielt dort abgefĂŒhrt werden kann, wo sie entsteht bzw. wo sie am meisten stört, nĂ€mlich im Bereich des Elektromotors. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der KĂŒhlmitteleinlassanschluss an dem einen GehĂ€useteil vorgesehen ist, wĂ€hrend der KĂŒhlmittelauslassanschluss am anderen GehĂ€useteil vorgesehen ist. Diese Maßnahme kann die Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen vereinfachen.
  • Bei einer anderen Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der KĂŒhlkanal innerhalb des zweiten GehĂ€useteils an einer vom ersten GehĂ€useteil abgewandten Seite durch einen Kanalboden axial begrenzt ist, der sich in der Umfangsrichtung entlang des gesamten KĂŒhlkanals erstreckt. Somit ist der KĂŒhlkanal zwischen KĂŒhlmitteleinlass und KĂŒhlmittelauslass nicht axial aus dem zweiten GehĂ€useteil herausgefĂŒhrt. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der KĂŒhlkanal innerhalb des zweiten GehĂ€useteils das KĂŒhlmittel vom KĂŒhlmitteleinlassanschluss in der Umfangsrichtung zum KĂŒhlmittelauslassanschluss fĂŒhrt. Diese Maßnahme bewirkt insbesondere, dass der KĂŒhlkanal zwischen KĂŒhlmitteleinlass und KĂŒhlmittelauslass ausschließlich innerhalb des zweiten GehĂ€useteils verlĂ€uft. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann weiter vorgesehen sein, dass der KĂŒhlkanal an einer dem ersten GehĂ€useteil zugewandten Axialseite eine sich in der Umfangsrichtung erstreckende, axial offene Kanalöffnung aufweist, die entlang ihrer gesamten Erstreckung in Umfangsrichtung durch das erste GehĂ€useteil axial verschlossen ist.
  • Bei einer weiteren AusfĂŒhrungsform kann ein metallischer Einsatz vorgesehen sein der den KĂŒhlkanal, den KĂŒhlmitteleinlassanschluss und den KĂŒhlmittelauslassanschluss aufweist. Dieser Einsatz kann in dem aus Kunststoff hergestellten zweiten GehĂ€useteil angeordnet sein, wobei dann der KĂŒhlmitteleinlassanschluss und der KĂŒhlmittelauslassanschluss durch das zweite GehĂ€useteil hindurch nach außen gefĂŒhrt sind. Der Einsatz lĂ€sst sich auf jede beliebige geeignete Weise herstellen, z.B. als mehrteiliger zusammengebauter Schalenkörper. Durch diese Maßnahme wird ein vormontierbarer Einsatz vorgestellt, der den KĂŒhlkanal, den KĂŒhlmitteleinlassanschluss und den KĂŒhlmittelauslassanschluss umfasst. Dieser Einsatz lĂ€sst sich besonders einfach dicht herstellen, so dass zusĂ€tzliche Abdichtungsmaßnahmen innerhalb des GehĂ€uses hinsichtlich des KĂŒhlmittels entbehrlich sind. Alle ĂŒbrigen Funktionen des zweiten GehĂ€useteils werden durch den aus Kunststoff hergestellten Bereich des zweiten GehĂ€useteils realisiert, wodurch das zweite GehĂ€useteil insgesamt preiswert realisierbar ist. Beispielsweise erfolgt die Fixierung der beiden GehĂ€useteile aneinander in einem Bereich, in dem das zweite GehĂ€useteil aus Kunststoff hergestellt ist.
  • ZweckmĂ€ĂŸig ist der Einsatz als separates Bauteil in das zweite GehĂ€useteil eingesetzt ist. Hierdurch ergibt sich eine vereinfachte Montage. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das zweite GehĂ€useteil an den Einsatz angespritzt ist. In diesem Fall wird der Einsatz gemeinsam mit dem Elektromotor als "Einleger" in der Spritzform zum Herstellen des zweiten GehĂ€useteils angeordnet bevor der Kunststoff eingespritzt wird. Auch dies vereinfacht die Herstellung.
  • ZweckmĂ€ĂŸig können bei diesem Einsatz die AnschlĂŒsse fĂŒr Einlass und Auslass als Rohre ausgestaltet sein, die an einen C-förmigen Kanalkörper angebracht sind. Dabei kann ferner vorgesehen sein, dass diese Rohre parallel zueinander verlaufen und jeweils tangential in den Kanalkörper ĂŒbergehen. Hierdurch besitzt der KĂŒhlkanal einen sehr geringen Durchströmungswiderstand.
  • Bei einer vorteilhaften AusfĂŒhrungsform kann vorgesehen sein, dass mehrere primĂ€re Befestigungsstellen zum Befestigen des GehĂ€uses an der Maschine vorgesehen sind. DarĂŒber hinaus kann zumindest eine sekundĂ€re Befestigungsstelle zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils am zweiten GehĂ€useteil vorgesehen sein. Besonders vorteilhaft ist dann eine Weiterbildung, bei der die primĂ€ren Befestigungsstellen so ausgestaltet sind, dass sie zusĂ€tzlich zur wenigstens einen Befestigungsstelle das erste GehĂ€useteil am zweiten GehĂ€useteil befestigen, wenn mit Hilfe der primĂ€ren Befestigungsstellen das GehĂ€use an der Maschine befestigt ist. Hierdurch vereinfacht sich die Handhabung der Stellvorrichtung insbesondere im Hinblick auf eine FunktionsĂŒberprĂŒfung. Mit anderen Worten, solange die Stellvorrichtung nicht mit ihren primĂ€ren Befestigungsstellen an der Maschine befestigt ist, sind das erste GehĂ€useteil und das zweite GehĂ€useteil ĂŒber die wenigstens eine sekundĂ€re Befestigungsstelle aneinander befestigt. Diese Fixierung der beiden GehĂ€useteile aneinander mit Hilfe der wenigstens einen sekundĂ€ren Befestigungsstelle ist dabei ausreichend dimensioniert fĂŒr eine FunktionsprĂŒfung der Stellvorrichtung und vereinfacht die Lagerung und den Transport der vormontierten Stellvorrichtungen vor ihrer finalen Montage an der jeweiligen Maschine. Sobald jedoch die Stellvorrichtung bzw. deren GehĂ€use mit Hilfe der primĂ€ren Befestigungsstellen an der jeweiligen Maschine befestigt wird, ĂŒbernehmen die primĂ€ren Befestigungsstellen auch die Fixierung der beiden GehĂ€useteile aneinander. In diesem Zustand, in dem das GehĂ€use an der Maschine mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen befestigt ist, wirken die primĂ€ren Befestigungsstellen somit zusĂ€tzlich zu der wenigstens einen sekundĂ€ren Befestigungsstelle, um die beiden GehĂ€useteile aneinander zu fixieren. Dies bedeutet jedoch, dass die sekundĂ€ren Befestigungsstellen nach dem Festlegen des GehĂ€uses an der Maschine nicht mehr benötigt werden und insoweit redundant sind. Die primĂ€ren Befestigungsstellen sind fĂŒr den ordnungsgemĂ€ĂŸen dauerhaften Betrieb der Stellvorrichtung an der jeweiligen Maschine dimensioniert und können insbesondere thermisch bedingte Effekte und Alterungserscheinungen kompensieren. Die primĂ€ren Befestigungsstellen ermöglichen somit eine deutlich höhere Belastung der Verbindung zwischen den beiden GehĂ€useteilen als die wenigstens eine sekundĂ€re Befestigungsstelle, da letztere nur fĂŒr die FunktionsĂŒberprĂŒfung eine hinreichende Verbindung zwischen den beiden GehĂ€useteilen gewĂ€hrleisten muss. Diese AusfĂŒhrungsform beruht somit auf dem allgemeinen Gedanken, die primĂ€ren und sekundĂ€ren Befestigungsstellen hinsichtlich der Befestigung der beiden GehĂ€useteile aneinander redundant auszugestalten.
  • Dieser Vorschlag ermöglicht es insbesondere fĂŒr die jeweilige sekundĂ€re Befestigungsstelle eine preiswerte Lösung zu verwenden, da sie lediglich die FunktionsĂŒberprĂŒfung, nicht jedoch den Dauerbetrieb der Stellvorrichtung an der Maschine gewĂ€hrleisten muss. Insbesondere kann somit auf eine Schraubverbindung zur Realisierung der jeweiligen sekundĂ€ren Befestigungsstelle verzichtet werden.
  • Besonders vorteilhaft ist eine AusfĂŒhrungsform, bei der die primĂ€ren Befestigungsstellen jeweils eine erste PrimĂ€rkontaktstelle und eine zweite PrimĂ€rkontaktstelle aufweisen, die einander axial zugewandt sind, und bei der mehrere sekundĂ€re Befestigungsstellen vorgesehen sind, die jeweils eine erste SekundĂ€rkontaktstelle und eine zweite SekundĂ€rkontaktstelle aufweisen, die einander axial zugewandt sind. Die primĂ€ren und sekundĂ€ren Befestigungsstellen sind nun hinsichtlich dieser PrimĂ€rkontaktstellen und dieser SekundĂ€rkontaktstellen so aufeinander abgestimmt, dass ein einem ersten Fall, in dem die beiden GehĂ€useteile mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen aneinander befestigt sind und das GehĂ€use nicht mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen an der Maschine befestigt ist, die ersten SekundĂ€rkontaktstellen an den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen anliegen, wĂ€hrend zwischen den ersten PrimĂ€rkontaktstellen und den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen ein axialer PrimĂ€rspalt ausgebildet ist, und dass in einem zweiten Fall, in dem die beiden GehĂ€useteile mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen aneinander befestigt sind und das GehĂ€use mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen an der Maschine befestigt ist, zwischen den ersten SekundĂ€rkontaktstellen und den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen ein axialer SekundĂ€rspalt ausgebildet ist, wĂ€hrend die ersten PrimĂ€rkontaktstellen an den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen anliegen. Hierdurch lĂ€sst sich im ersten Fall beispielsweise die jeweilige FunktionsprĂŒfung durchfĂŒhren, wĂ€hrend der zweite Fall am Ende der endgĂŒltigen Montage vorliegt. Durch den SekundĂ€rspalt kann eine gewisse axiale Beweglichkeit der beiden GehĂ€useteile zueinander erhalten bleiben, beispielsweise um die mittels der SekundĂ€rbefestigungsstellen hergestellte Befestigung der beiden GehĂ€useteile aneinander wieder einfach lösen zu können, z.B. falls die FunktionsprĂŒfung einen Bedarf fĂŒr eine Nacharbeitung aufgezeigt hat.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung können die primĂ€ren Befestigungsstellen jeweils als Schraubverbindung ausgestaltet sein, die jeweils eine HĂŒlse mit einer Durchgangsöffnung zum DurchfĂŒhren eines Schraubenschafts aufweisen. Die jeweilige HĂŒlse kann axial einenends einen Montageanschlag aufweisen und axial anderenends einen Schraubanschlag aufweisen. Mit dem Montageanschlag kann sich die HĂŒlse an einer Montagestelle der Maschine direkt oder ĂŒber eine Scheibe indirekt abstĂŒtzen. An dem Schraubanschlag kann sich ein Schraubenkopf einer den Schraubenschaft aufweisenden Schraube oder eine auf den Schraubenschaft aufgeschraubte Mutter indirekt ĂŒber eine Scheibe oder direkt abstĂŒtzen. Bevorzugt ist nun die jeweilige HĂŒlse axial geteilt, so dass sie ein den Montageanschlag aufweisendes, am ersten GehĂ€useteil ausgebildetes erstes HĂŒlsenteil und ein den Schraubanschlag aufweisendes, am zweiten GehĂ€useteils ausgebildetes zweites HĂŒlsenteil aufweist. Die jeweilige HĂŒlse wird somit beim Befestigen des ersten GehĂ€useteils am zweiten GehĂ€useteil komplettiert.
  • ZweckmĂ€ĂŸig können die ersten HĂŒlsenteile integral am ersten GehĂ€useteil ausgeformt sein. ZusĂ€tzlich oder alternativ können die zweiten HĂŒlsenteile integral am zweiten GehĂ€useteil ausgeformt sein. Die jeweilige Integration reduziert die Herstellungskosten.
  • Eine vorteilhafte AusfĂŒhrungsform sieht vor, dass das erste HĂŒlsenteil eine den Montageanschlag definierende erste MetallhĂŒlse enthĂ€lt. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann das zweite HĂŒlsenteil eine den Schraubanschlag definierende zweite MetallhĂŒlse enthalten. Die metallischen HĂŒlsenteile lassen sich – analog zum Elektromotor im Bereich des angespritzten zweiten GehĂ€useteils – beim Spritzformen des jeweiligen GehĂ€useteils als sogenannte "Einleger" in der jeweiligen Spritzform berĂŒcksichtigen. Besonders vorteilhaft ist dabei eine AusfĂŒhrungsform, bei der sich die erste MetallhĂŒlse axial an der zweiten MetallhĂŒlse, vorzugsweise direkt, abstĂŒtzt. Über diese MetallhĂŒlsen kann innerhalb der jeweiligen Verschraubung eine relativ große axiale Verspannung erzeugt werden, bspw. ĂŒber ein entsprechendes Anzugsmoment innerhalb der jeweiligen Schraubverbindung. Hierdurch können insbesondere thermisch bedingte Dehnungseffekte kompensiert werden.
  • Bei einer anderen AusfĂŒhrungsform kann vorgesehen sein, dass bei der jeweiligen HĂŒlse das eine HĂŒlsenteil durch eine gemeinsame MetallhĂŒlse gebildet ist oder aus Kunststoff besteht und eine gemeinsame MetallhĂŒlse enthĂ€lt. Diese gemeinsame MetallhĂŒlse definiert den Montageanschlag und den Schraubanschlag. Ferner erstreckt sich diese gemeinsame MetallhĂŒlse durch das andere HĂŒlsenteil koaxial hindurch. Die Verwendung einer solchen gemeinsamen MetallhĂŒlse vereinfacht die Herstellung der GehĂ€useteile. Außerdem können die an dem einen GehĂ€useteil ausgebildeten gemeinsamen MetallhĂŒlsen beim Anbauen des anderen GehĂ€useteils als Positionierhilfen verwendet werden.
  • Bei einer anderen AusfĂŒhrungsform können mehrere sekundĂ€re Befestigungsstellen vorgesehen sein, die jeweils als Rastverbindung ausgestaltet sind. ZweckmĂ€ĂŸig weist die jeweilige Rastverbindung einen am ersten GehĂ€useteil ausgebildeten, vorzugsweise radial federnden Rasthaken und eine am zweiten GehĂ€useteil ausgebildete Rastkontur auf, die mit dem Rasthaken zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils am zweiten GehĂ€useteil zusammenwirkt. Insbesondere hintergreift hierzu der Rasthaken axial die zugehörige Rastkontur. Die jeweilige Rastkontur kann dabei als zusĂ€tzlich an einer Außenseite des zweiten GehĂ€useteils vorgesehener Vorsprung ausgestaltet sein oder durch eine ohnehin an der Außenseite des zweiten GehĂ€useteils vorhandene Kante gebildet sein. Eine derartige Rastverbindung lĂ€sst sich wĂ€hrend der Herstellung besonders einfach realisieren.
  • Bevorzugt ist eine Weiterbildung, bei welcher der jeweilige Rasthaken am ersten HĂŒlsenteil ausgebildet ist, wĂ€hrend die jeweilige Rastkontur am zweiten HĂŒlsenteil ausgebildet ist. Optional kann das erste GehĂ€useteil aus Kunststoff hergestellt sein, so dass dann das erste HĂŒlsenteil und/oder die Rasthaken integral am ersten GehĂ€useteil ausgeformt sind. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann das zweite GehĂ€useteil aus Kunststoff hergestellt sein, wobei die Rastkonturen und/oder die zweiten HĂŒlsenteile integral am zweiten GehĂ€useteil ausgeformt sind. Die Rastkonturen können auch an der Blechschale ausgebildet sein.
  • Eine andere vorteilhafte AusfĂŒhrungsform sieht vor, dass im ersten GehĂ€useteil zumindest ein elektrisches und/oder elektronisches Bauteil in einem KĂŒhlbereich angeordnet ist. Dieser KĂŒhlbereich kann sich in einem dem zweiten GehĂ€useteil zugewandten Bereich des ersten GehĂ€useteils und axial fluchtend zum KĂŒhlkanal befinden. ZusĂ€tzlich oder alternativ kann sich dieser KĂŒhlbereich an einer vom zweiten GehĂ€useteil abgewandten Innenseite einer axialen Stirnwand des ersten GehĂ€useteils befinden, die an ihrer dem zweiten GehĂ€useteil zugewandten Außenseite direkt mit dem zweiten GehĂ€useteil in Kontakt steht. Auf diese Weise lĂ€sst sich auch das jeweilige elektrische und/oder elektronische Bauteil effizient kĂŒhlen, wodurch es eine verlĂ€ngerte Lebenszeit besitzt.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den UnteransprĂŒchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erlĂ€uternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte AusfĂŒhrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung nĂ€her erlĂ€utert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder Ă€hnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.
  • Es zeigen, jeweils schematisch,
  • 1 einen LĂ€ngsschnitt einer Stellvorrichtung gemĂ€ĂŸ einer ersten AusfĂŒhrungsform,
  • 2–4 jeweils eine isometrische Ansicht der Stellvorrichtung, jedoch bei verschiedenen AusfĂŒhrungsformen,
  • 5 eine isometrische Detailansicht der Stellvorrichtung im Bereich einer primĂ€ren und sekundĂ€ren Befestigungsstelle,
  • 6 ein LĂ€ngsschnitt im Bereich einer derartigen Befestigungsstelle,
  • 7–8 je einen LĂ€ngsschnitt wie in 6, jedoch bei anderen AusfĂŒhrungsform und bei verschiedenen ZustĂ€nden a und b,
  • 9 einen LĂ€ngsschnitt der Stellvorrichtung wie in 1, jedoch gemĂ€ĂŸ einer zweiten AusfĂŒhrungsform,
  • 10 eine isometrische Ansicht eines Einsatzes ohne zweites GehĂ€useteil,
  • 11 eine isometrische Ansicht des Einsatzes mit zweitem GehĂ€useteil,
  • 12 einen weiteren LĂ€ngsschnitt der Stellvorrichtung einer dritten AusfĂŒhrungsform, jedoch bei fehlendem ersten GehĂ€useteil,
  • 13 eine leicht isometrische Ansicht von oben auf die Stellvorrichtung aus 12 ohne erstes GehĂ€useteil.
  • Entsprechend den 1 bis 13 umfasst eine Stellvorrichtung 1, die sich zum mechanischen BetĂ€tigen einer Komponente einer in 6 nur teilweise dargestellten Maschine 2 eignet, ein GehĂ€use 3, das zweiteilig oder mehrteilig ausgestaltet ist und dementsprechend zumindest ein erstes GehĂ€useteil 4 und ein zweites GehĂ€useteil 5 aufweist. Ferner weist die Stellvorrichtung 1 einen im GehĂ€use 3 angeordneten Elektromotor 6 auf, der zum Antreiben eines außen am GehĂ€use 3 angeordneten Stellglieds 7 vorgesehen ist. Das in 2 erkennbare Stellglied 7 dient seinerseits zum Koppeln mit der jeweils zu betĂ€tigenden Komponente. Beispielsweise weist das Stellglied 7 hierzu einen Zapfen 8 auf. Die Kopplung des Elektromotors 6 mit dem Stellglied 7 erfolgt im GehĂ€use 3 ĂŒber ein mehrstufiges Getriebe 9, das eingangsseitig mit einer Antriebswelle 10 des Elektromotors 6 und ausgangsseitig mit dem Stellglied 7 verbunden ist. Eine Rotationsachse 11 des Elektromotors 6, um welche die Antriebswelle 10 drehend angetrieben ist, definiert eine Axialrichtung, die parallel zur Rotationsachse 11 verlĂ€uft.
  • Die Stellvorrichtung 1 weist optional mehrere primĂ€re Befestigungsstellen 12 auf, die zum Befestigen des GehĂ€uses 3 an der Maschine 2 dienen. Im gezeigten Beispiel sind rein exemplarisch drei derartige primĂ€re Befestigungsstellen 12 vorgesehen, die in der Umfangsrichtung gleichmĂ€ĂŸig verteilt angeordnet sind. Die Umfangsrichtung bezieht sich auf die Rotationsachse 11 und ist in den 2 bis 4 durch einen Doppelpfeil angedeutet und mit 13 bezeichnet. Ferner ist die Stellvorrichtung 1 optional mit wenigstens einer sekundĂ€ren Befestigungsstelle 14 ausgestattet, die zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils 4 am zweiten GehĂ€useteil 5 dient. Beim hier gezeigten Beispiel sind mehrere derartige sekundĂ€re Befestigungsstellen 14 vorgesehen, nĂ€mlich rein exemplarisch genau drei, die ebenfalls in der Umfangsrichtung 13 gleichmĂ€ĂŸig beabstandet verteilt angeordnet sind. Die primĂ€ren und sekundĂ€ren Befestigungsstellen 12, 14 können auch als primĂ€re und sekundĂ€re Befestigungsmittel 12, 14 bzw. als primĂ€re und sekundĂ€re Befestigungseinrichtungen 12, 14 bezeichnet werden.
  • Bei der hier vorgestellten Stellvorrichtung 1 sind die primĂ€ren Befestigungsstellen 12 außerdem dazu vorgesehen, das erste GehĂ€useteil 4 zusĂ€tzlich zu den sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 am zweiten GehĂ€useteil 5 zu befestigen, wenn mit Hilfe der primĂ€ren Befestigungsstellen 12 das GehĂ€use 3 an der Maschine 2 befestigt ist. Bei an der Maschine 2 befestigter Stellvorrichtung 1 sind somit die beiden GehĂ€useteile 4, 5 redundant aneinander befestigt, nĂ€mlich einerseits mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 und andererseits mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen 12.
  • Bei dem hier gezeigten Beispiel sind die primĂ€ren Befestigungsstellen 12 jeweils als Schraubverbindung 15 ausgestaltet. Diese Schraubverbindungen 15 weisen jeweils eine HĂŒlse 16 auf, die eine Durchgangsöffnung 17 enthĂ€lt, durch die ein nur in 6 gezeigter Schraubenschaft 18 durchfĂŒhrbar ist. Bezug nehmend auf 6 weist die jeweilige HĂŒlse 16 axial einenends einen Montageanschlag 19 und axial anderenends einen Schraubanschlag 20 auf. Im gezeigten montierten Zustand stĂŒtzt sich der Montageanschlag 19 axial an einer Montagestelle 21 der Maschine 2 direkt ab. Im Unterschied dazu stĂŒtzt sich am Schraubanschlag 20 ein Schraubenkopf 22 einer den Schraubenschaft 18 aufweisenden Schraube 23 indirekt ĂŒber eine Scheibe 24 axial ab. GrundsĂ€tzlich kann auch zwischen der Montagestelle 21 und dem Montageanschlag 19 eine Scheibe fĂŒr eine indirekte AbstĂŒtzung angeordnet sein. Im Beispiel der 6 ist die Schraube 23 in die Maschine 2 eingeschraubt. Hierzu weist die Montagestelle 21 eine entsprechende, hier nicht gezeigte Gewindeöffnung auf. Alternativ dazu ist es ebenso möglich, den Schraubenschaft 18 in Form einer Gewindestange oder Stiftschraube zu realisieren, die von der Montagestelle 21 ausgeht, insbesondere fest an der Maschine 2 angeordnet ist. In diesem Fall wird auf diesen Schraubenschaft 18 eine entsprechende Mutter aufgeschraubt, die sich dann anstelle des Schraubenkopfs 22 ĂŒber die Scheibe 24 am Schraubanschlag 20 axial abstĂŒtzt.
  • Entsprechend den 6 bis 8 ist die zuvor genannte HĂŒlse 16 der Schraubverbindung 15 axial geteilt, so dass sie ein erstes HĂŒlsenteil 25 und ein zweites HĂŒlsenteil 26 aufweist. Das erste HĂŒlsenteil 25 ist am ersten GehĂ€useteil 4 ausgebildet und weist den Montageanschlag 19 auf. Das zweite HĂŒlsenteil 26 ist am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet und weist den Schraubanschlag 20 auf. Vorzugsweise ist das erste GehĂ€useteil 4 aus Kunststoff hergestellt. Die ersten HĂŒlsenteile 25 sind dann zweckmĂ€ĂŸig integral am ersten GehĂ€useteil 4 ausgeformt. Das zweite GehĂ€useteil 5 ist vorzugsweise ein Gussteil aus Kunststoff.
  • GemĂ€ĂŸ 6 besteht das erste HĂŒlsenteil 25 somit vorzugsweise aus Kunststoff und enthĂ€lt eine erste MetallhĂŒlse 27, die den Montageanschlag 19 definiert. Ein axiales Stirnende der ersten MetallhĂŒlse 27 bildet hierzu den Montageanschlag 19. Das erste HĂŒlsenteil 27 ist beim Spritzformen des ersten GehĂ€useteils 4 in der Spritzform angeordnet, so dass es formschlĂŒssig in den Kunststoff des ersten HĂŒlsenteils 25 eingebettet ist. Im Beispiel der 6 ist auch das zweite HĂŒlsenteil 26 aus Kunststoff hergestellt und mit einer zweiten MetallhĂŒlse 28 ausgestattet, die den Schraubanschlag 20 definiert. Hierzu ist der Schraubanschlag 20 an einer axialen Stirnseite der zweiten MetallhĂŒlse 28 ausgebildet. Im montierten Zustand stĂŒtzt sich die erste MetallhĂŒlse 27 axial an der zweiten MetallhĂŒlse 28 direkt ab.
  • Sofern wie hier die Anzahl an primĂ€ren Befestigungsstellen 12 und sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 gleich ist, wird eine AusfĂŒhrungsform bevorzugt, bei der je eine sekundĂ€re Befestigungsstelle 14 in je eine primĂ€re Befestigungsstelle 12 integriert ist. Hierdurch ergibt sich eine signifikante Bauraumeinsparung entlang des Umfangs des GehĂ€uses 3.
  • Bei den hier gezeigten, bevorzugten Beispielen sind die sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 jeweils als Rastverbindung 29 ausgestaltet. Die jeweilige Rastverbindung 29 weist einen am ersten GehĂ€useteil 4, hier am ersten HĂŒlsenteil 25, ausgebildeten, radial federelastischen Rasthaken 30 auf. Außerdem weist die jeweilige Rastverbindung 29 eine am zweiten GehĂ€useteil 5 bzw. hier am zweiten HĂŒlsenteil 26 ausgebildete Rastkontur 31 auf, die komplementĂ€r zum Rasthaken 30 geformt ist und die mit dem Rasthaken 30 zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils 4 am zweiten GehĂ€useteil 5 zusammenwirkt. Die Rastkontur 30 ist hier in Form einer Rastnase mit Rampe ausgestaltet. ZweckmĂ€ĂŸig ist der jeweilige Rasthaken 30 integral am ersten HĂŒlsenteil 25 ausgeformt, wĂ€hrend die Rastkontur 31 zweckmĂ€ĂŸig integral am zweiten HĂŒlsenteil 26 ausgebildet ist.
  • Erkennbar hintergreift der Rasthaken 30 die Rastkontur 31 axial, wodurch in axialer Richtung ein effizienter Formschluss entsteht, der eine hinreichende Fixierung der beiden GehĂ€useteile 4, 5 aneinander gewĂ€hrleistet, beispielsweise um eine FunktionsprĂŒfung der Stellvorrichtung 1 durchfĂŒhren zu können. Sobald jedoch, wie in 6 gezeigt, das GehĂ€use 3 an der Maschine 2 befestigt ist, ĂŒbernehmen die primĂ€ren Befestigungsstellen 12 die Fixierfunktion zum Fixieren der beiden GehĂ€useteile 4, 5 aneinander. Insbesondere kann dabei auch die Haltekraft der sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 aufgehoben werden. In 6 ist ein Axialspalt 32 zwischen dem Rasthaken 30 und der Rastkontur 31 erkennbar, so dass in diesem montierten Zustand keine AxialkrĂ€fte zwischen Rasthaken 30 und Rastkontur 31 ĂŒbertragen werden. Mit anderen Worten, die sekundĂ€re Befestigungsstelle 14 bzw. die Rastverbindung 29 ĂŒbertrĂ€gt hier keine axialen KrĂ€fte zwischen dem ersten Bauteil 4 und dem zweiten Bauteil 5 und ist insoweit deaktiviert.
  • Dieses Zusammenspiel von primĂ€ren Befestigungsstellen 12 und sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 wird nachfolgend anhand der 7 und 8 nĂ€her erlĂ€utert, die sich durch die Ausgestaltung der HĂŒlse 16 und/oder der jeweiligen MetallhĂŒlse 27, 28 sowie in der Materialauswahl fĂŒr das zweite GehĂ€useteil 5 voneinander unterscheiden. Darauf wird jedoch noch weiter unten eingegangen.
  • GemĂ€ĂŸ den 7 und 8 weisen die primĂ€ren Befestigungsstellen 12 jeweils eine erste PrimĂ€rkontaktstelle 47 und eine zweite PrimĂ€rkontaktstelle 48 auf, die einander axial zugewandt sind. Die erste PrimĂ€rkontaktstelle 47 befindet sich an einer dem zweiten HĂŒlsenteil 26 zugewandten axialen Stirnseite des ersten HĂŒlsenteils 25. Die zweite PrimĂ€rkontaktstelle 48 befindet sich an einer dem ersten HĂŒlsenteil 25 zugewandten axialen Stirnseite des zweiten HĂŒlsenteils 26. Im Beispiel der 6 befinden sich diese PrimĂ€rkontaktstellen 47, 48 an den MetallhĂŒlsen 27, 28. Die sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 weisen jeweils eine erste SekundĂ€rkontaktstelle 49 und eine zweite SekundĂ€rkontaktstelle 50 auf, die einander axial zugewandt sind. Die erste SekundĂ€rkontaktstelle 49 befindet sich am Rasthaken 30, wĂ€hrend sich die zweite SekundĂ€rkontaktstelle 50 an der Rastkontur 31 befindet. In den 7a und 8a ist jeweils ein erster Fall oder erster Zustand dargestellt, wĂ€hrend in den 7b und 8b jeweils ein zweiter Fall oder Zustand dargestellt ist. Im ersten Fall sind gemĂ€ĂŸ den 7a, 8a die beiden GehĂ€useteile 4, 5 mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 aneinander befestigt, wobei im ersten Fall das GehĂ€use 3 noch nicht mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen 12 an der Maschine 2 befestigt ist. In diesem ersten Fall liegen die ersten SekundĂ€rkontaktstellen 49 an den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen 50 an, wĂ€hrend zwischen den ersten PrimĂ€rkontaktstellen 47 und den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen 47 ein axialer PrimĂ€rspalt 51 ausgebildet ist. Mit anderen Worten, im ersten Fall liegen die PrimĂ€rkontaktstellen 47, 48 nicht aneinander an. Im zweiten Fall sind gemĂ€ĂŸ den 7b und 8b die beiden GehĂ€useteile 4, 5 wieder mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen 14 aneinander befestigt, wobei das GehĂ€use 3 im zweiten Fall außerdem mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen 12 an der Maschine 2 befestigt ist. Wie vorstehend beschrieben, sind die beiden GehĂ€useteile 4, 5 in diesem zweiten Fall zusĂ€tzlich auch durch die PrimĂ€rbefestigungsstellen 12 aneinander befestigt. In diesem zweiten Fall ist zwischen den ersten SekundĂ€rkontaktstellen 49 und den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen 50 ein axialer SekundĂ€rspalt 52 ausgebildet, wĂ€hrend die ersten PrimĂ€rkontaktstellen 47 an den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen 48 anliegen. Mit anderen Worten, im zweiten Fall liegen die SekundĂ€rkontaktstellen 49, 50 nicht aneinander an. Der in 6 gezeigte Zustand entspricht somit dem zweiten Fall der 7b und 8b. Dementsprechend entspricht der in 6 gezeigte Axialspalt 32 dem SekundĂ€rspalt 52 der 7b und 8b.
  • WĂ€hrend bei dem in 6 gezeigten Beispiel das zweite GehĂ€useteil 5 aus Kunststoff hergestellt ist und das daran integral ausgebildete zweite HĂŒlsenteil 26 eine darin eingesetzte zweite MetallhĂŒlse 28 aufweist, ist bei dem in 7 gezeigten Beispiel das zweite GehĂ€useteil 5 aus Metall hergestellt. Die zweite MetallhĂŒlse 28 ist dabei durch das integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformte zweite HĂŒlsenteil 26 gebildet.
  • 8 zeigt nun eine weitere AusfĂŒhrungsform, bei der das zweite HĂŒlsenteil 26, das integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformt ist, durch eine gemeinsame MetallhĂŒlse 53 gebildet ist. Im Beispiel der 8 ist das zweite GehĂ€useteil 5 aus Metall hergestellt, so dass zweckmĂ€ĂŸig diese gemeinsame MetallhĂŒlse 53 integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformt ist. Bei einer anderen AusfĂŒhrungsform kann dagegen vorgesehen sein, diese gemeinsame MetallhĂŒlse 53 als separates Bauteil vorzusehen, insbesondere dann, wenn das zweite GehĂ€useteil 5 aus Kunststoff hergestellt ist. Dann kann auch die gemeinsame MetallhĂŒlse 53 als Einleger ausgestaltet und in das jeweilige HĂŒlsenteil 25 oder 26 eingebunden sein. Diese gemeinsame MetallhĂŒlse 53 weist axial einerseits den Montageanschlag 19 und axial andererseits den Schraubanschlag 20 auf. Ferner erstreckt sich diese gemeinsame MetallhĂŒlse 53 ausgehend vom zweiten HĂŒlsenteil 26 durch das erste HĂŒlsenteil 25 koaxial hindurch. Bei separater Bauweise der gemeinsamen MetallhĂŒlse 53 erstreckt sich diese durch beide HĂŒlsenteile 25, 26 hindurch.
  • Die vorstehend anhand der 5 bis 8 beschriebenen Ausgestaltungen sind in der ersten AusfĂŒhrungsform der 1, den Beispielen der 2 bis 4 und der zweiten AusfĂŒhrungsform der 9 bis 11 nur teilweise dargestellt und in der dritten AusfĂŒhrungsform der 12 und 13 nicht dargestellt, können jedoch bei allen diesen AusfĂŒhrungsformen entsprechend realisiert sein.
  • ZurĂŒckkommend auf das in den 1 und 9 gezeigte Beispiel kann im GehĂ€use 3 ein KĂŒhlkanal 33 ausgebildet sein, der von einem flĂŒssigen KĂŒhlmittel durchströmbar ist. Der KĂŒhlkanal 33 ist im Beispiel der 1 weitgehend durch eine im zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildete Ausnehmung gebildet. Ferner finden sich am GehĂ€use 3 gemĂ€ĂŸ 2 bis 4 ein KĂŒhlmitteleinlassanschluss 34, der mit dem KĂŒhlkanal 33 fluidisch verbunden ist, sowie ein KĂŒhlmittelauslassanschluss 35, der ebenfalls mit dem KĂŒhlkanal 33 fluidisch verbunden ist. Vorzugsweise sind der KĂŒhlkanal 33 und die beiden AnschlĂŒsse 34, 35 am zweiten GehĂ€useteil 5 vorgesehen. Insbesondere ist bei der in 1 gezeigten AusfĂŒhrungsform der KĂŒhlkanal 33 dabei in das zweite GehĂ€useteil 5 formintegriert. Ferner sind bei diesem Beispiel die beiden AnschlĂŒsse 34, 35 integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformt.
  • 3 zeigt eine Variante, bei welcher der eine Anschluss, hier der KĂŒhlmitteleinlassanschluss 34 am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet ist, wĂ€hrend der KĂŒhlmittelauslassanschluss 35 am ersten GehĂ€useteil 4 ausgebildet ist.
  • In den Beispielen der 2 und 3 sind die besagten AnschlĂŒsse 34, 35 als Anschlussstutzen ausgestaltet, wĂ€hrend 4 ein Beispiel zeigt, bei dem die AnschlĂŒsse 34, 35 jeweils als Anschlussflansch ausgestaltet sind. Dem jeweiligen Anschlussflansch ist zur Befestigung an einem dazu komplementĂ€ren Flansch jeweils eine Schrauböffnung 54 zugeordnet, durch die eine entsprechende Schraube durchfĂŒhrbar ist.
  • Wie sich 1 entnehmen lĂ€sst, ist der KĂŒhlkanal 33 im zweiten GehĂ€useteil 5 an einer dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandten Seite axial offen. Diese axiale Kanalöffnung ist in 1 mit 36 bezeichnet. Diese axiale Kanalöffnung 36 erstreckt sich in der Umfangsrichtung 13, zweckmĂ€ĂŸig entlang des gesamten KĂŒhlkanals 33. Ferner ist die Kanalöffnung 36 entlang ihrer gesamten Erstreckung in Umfangsrichtung 13 durch das erste GehĂ€useteil 4 axial verschlossen. Der KĂŒhlkanal 33 umschließt den Elektromotor 6 in der Umfangsrichtung 13 ĂŒber mehr als 180°, so dass der KĂŒhlkanal 33 in einem Axialschnitt C-förmig ist. Die Endbereiche des KĂŒhlkanals 33 kommunizieren mit je einem der AnschlĂŒsse 34, 35. In der Umfangrichtung 13 zwischen den AnschlĂŒssen 34, 35 ist der KĂŒhlkanal 33 unterbrochen.
  • GemĂ€ĂŸ 1 sind außerdem eine separate Außendichtung 37 und eine separate Innendichtung 38 vorgesehen. Die Außendichtung 37 lĂ€uft in der Umfangsrichtung 13 geschlossen um und ist an einer vom Elektromotor 6 radial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals 33 zwischen dem ersten GehĂ€useteil 4 und dem zweiten GehĂ€useteil 5 angeordnet. Die Innendichtung 38 lĂ€uft ebenfalls in der Umfangsrichtung 13 geschlossen um und ist an einer dem Elektromotor 6 radial zugewandten Seite des KĂŒhlkanals 33 zwischen dem ersten GehĂ€useteil 4 und dem zweiten GehĂ€useteil 5 angeordnet. Diese als separate Bauteile realisierten Dichtungen 37, 38 sind hier in ringförmig umlaufende Nuten 63, 64 eingesetzt, die im ersten GehĂ€useteil 4 bzw. im zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet sind. Im Einzelnen ist die Außendichtung 37 in eine radial weiter außen liegende Außennut 63 eingesetzt, wĂ€hrend die Innendichtung 38 in eine radial weiter innen liegende Innennut 64 eingesetzt ist.
  • Ferner lĂ€sst sich 1 außerdem entnehmen, dass der KĂŒhlkanal 33 innerhalb des zweiten GehĂ€useteils 5 an einer vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten Seite durch einen Kanalboden 72 axial begrenzt ist. Der Kanalboden 72 ist hier durch die Ringstufe 44 gebildet und integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet. Des Weiteren ist hier vorgesehen, dass der KĂŒhlkanal 33 innerhalb des zweiten GehĂ€useteils 5 vom KĂŒhlmitteleinlassanschluss 34 in der Umfangsrichtung 13 zum KĂŒhlmittelauslassanschluss 35 fĂŒhrt.
  • GemĂ€ĂŸ den 1 und 9 kann das zweite GehĂ€useteil 5 so an den Elektromotor 6 angespritzt sein, dass ein vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandter GehĂ€useboden 41 unmittelbar an einer vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten RĂŒckseite 42 des Elektromotors 6 anliegt. Somit kann auf eine separate Vorspannfeder verzichtet werden, die bei herkömmlicher Bauweise erforderlich ist, um den Elektromotor 6 in Richtung zum ersten GehĂ€useteil 4 anzutreiben bzw. vorzuspannen. Eine solche Vorspannfeder wĂ€re hierzu z.B. axial zwischen der RĂŒckseite 42 des Elektromotors 6 und dem GehĂ€useboden 41 des zweiten GehĂ€useteils 5 angeordnet. Der Elektromotor 6 kann an seiner RĂŒckseite 42 einen axialen Vorsprung 73 aufweisen, in dem sich z.B. ein Lager fĂŒr die Antriebswelle 10 befindet. Dieser Vorsprung 73 ist ebenfalls umspritzt und ist dementsprechend in einer Vertiefung 74 angeordnet, die am GehĂ€useboden 41 ausgebildet ist.
  • In 5 ist ein elektrischer Anschluss 39 erkennbar, ĂŒber den der Elektromotor 6 mit elektrischer Energie versorgt werden kann und ĂŒber den der Elektromotor 6 angesteuert werden kann. Sofern im GehĂ€use 3, außerdem eine Sensorik oder dergleichen angeordnet ist, beispielsweise um die aktuelle Drehlage des Stellglieds 7 zu detektieren, kann ĂŒber den Elektroanschluss 39 auch eine entsprechende Datenleitung gefĂŒhrt sein.
  • Die 1 bis 11 zeigen bevorzugte AusfĂŒhrungsformen zur Realisierung des KĂŒhlkanals 33 im zweiten GehĂ€useteil 5, wobei das zweite GehĂ€useteil 5 aus Kunststoff hergestellt ist. ZweckmĂ€ĂŸig ist bei einer in 1 gezeigten ersten AusfĂŒhrungsform vorgesehen, dass der KĂŒhlmitteleinlassanschluss 34 und der KĂŒhlmittelauslassanschluss 35 integral am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformt sind. Mit anderen Worten, beim Gießen oder Spritzformen des zweiten GehĂ€useteils 5 werden gleichzeitig auch die genannten AnschlĂŒsse 34, 35 in derselben Spritzform als integrale Bestandteile des zweiten GehĂ€useteils 5 erzeugt. Eine separate Fixierung dieser AnschlĂŒsse 34, 35 am zweiten GehĂ€useteil 5 entfĂ€llt somit. Die AnschlĂŒsse 34, 35 können jedoch auch in Form separater Bauteile vorgesehen sein, die dann auf geeignete Weise an das zweite GehĂ€useteil 5 angebaut sind.
  • Ferner ist bei dieser ersten AusfĂŒhrungsform der KĂŒhlkanal 33 jeweils zumindest teilweise in das zweite GehĂ€useteil 5 integriert. Ebenso ist hier eine Abstimmung des Elektromotors 6 auf das erste GehĂ€useteil 4 und das zweite GehĂ€useteil 5 realisiert, die dazu fĂŒhrt, dass der Elektromotor 6 weitgehend im zweiten GehĂ€useteil 5 angeordnet ist und lediglich im Bereich seiner Antriebswelle 10 axial in das erste GehĂ€useteil 4 hineinragt.
  • Bei der hier vorgestellten Stellvorrichtung 1 ist das zweite GehĂ€useteil 5 aus Kunststoff hergestellt, vorzugsweise als Spritzformteil. Dabei ist der KĂŒhlkanal 33 radial außen direkt durch eine den Elektromotor 6 in Umfangsrichtung 13 umschließende Umfangswand 40 begrenzt.
  • Bei den hier gezeigten AusfĂŒhrungsformen weist das zweite GehĂ€useteil 5 an einer dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandten Seite einen umlaufenden Flansch 46 auf. Im Bereich dieses Flansches 46 ist die zuvor genannte Außendichtung 37 angeordnet. Im Einzelnen ist die Außennut 63 in diesem Flansch 46 ausgebildet. Diese Außendichtung 37 ist hier als separates Bauteil realisiert und in die Außennut 63 eingesetzt, die hier am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet ist.
  • Bei der hier vorgestellten ersten AusfĂŒhrungsform ist der KĂŒhlkanal 33 axial an der vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten Seite durch eine am zweiten GehĂ€useteil 5 ausgeformte Ringstufe 44 direkt begrenzt. Somit ist der KĂŒhlkanal 33, der in 1 jeweils ein im Wesentlichen rechteckiges Querschnittsprofil besitzt, an zwei von vier Seiten direkt durch Abschnitte des zweiten GehĂ€useteils 5 begrenzt, nĂ€mlich durch die Umfangswand 40 und durch die Ringstufe 44.
  • Vorzugsweise ist der Elektromotor 6 mit einem flĂŒssigkeitsdichten und in der Umfangsrichtung 13 geschlossen umlaufenden Mantel 45 ausgestattet. ZweckmĂ€ĂŸig ist der gesamte Elektromotor 6 flĂŒssigkeitsdicht konfiguriert, so dass er problemlos mit dem KĂŒhlmittel direkt in Kontakt kommen kann. Ferner ist der Elektromotor 6, wenn er mit dem KĂŒhlmittel in Kontakt kommen kann, zweckmĂ€ĂŸig gegenĂŒber diesem KĂŒhlmittel korrosionsbestĂ€ndig ausgestaltet.
  • Bei der hier vorgestellten Stellvorrichtung 1 ist gemĂ€ĂŸ der ersten AusfĂŒhrungsform jedenfalls vorgesehen, dass der Elektromotor 6 direkt mit dem KĂŒhlmittel des KĂŒhlkanals 33 in Kontakt kommen kann, nĂ€mlich zumindest im Bereich des Mantels 45. Demnach ist hier der KĂŒhlkanal 33 radial innen direkt durch den Mantel 45 des Elektromotors 6 begrenzt.
  • Dabei ist der KĂŒhlkanal 33 soweit er innerhalb des zweiten GehĂ€useteils 5 ausgebildet ist, an der dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandten Seite axial offen und besitzt dort die Kanalöffnung 36. Der axiale Verschluss der axial offenen Kanalöffnung 36 des KĂŒhlkanals 33 erfolgt hier durch das erste GehĂ€useteil 4. Demnach ist hier bei der ersten AusfĂŒhrungsform der KĂŒhlkanal 33 axial an der dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandten Seite durch das erste GehĂ€useteil 4 begrenzt.
  • Bei der hier vorgestellten Stellvorrichtung 1 ist die zuvor genannte Innendichtung 38 durch eine Ringdichtung 55 gebildet, die in der Umfangsrichtung 13 vollstĂ€ndig umlaufend ausgestaltet ist und dabei an einer dem ersten GehĂ€useteil 4 axial zugewandten Seite des KĂŒhlkanals 33 angeordnet und dort radial zwischen dem Mantel 45 des Elektromotors 6 und dem ersten GehĂ€useteil 4 angeordnet ist. Im Beispiel der 1 ist am ersten GehĂ€useteil 4 ein in der Umfangsrichtung 13 geschlossen umlaufender Ringsteg 56 ausgebildet, der axial in das zweite GehĂ€useteil 5 vorsteht und der den KĂŒhlkanal 33 axial begrenzt. An diesem Ringsteg 56 ist die genannte Ringdichtung 55 radial abgestĂŒtzt. Außerdem enthĂ€lt der Ringsteg 56 an seiner dem Elektromotor 6 zugewandten Innenseite eine Ringnut 57, in welche die Ringdichtung 55 eingesetzt ist und die der zuvor genannten Innennut 64 entspricht. Der Ringsteg 56 ist radial außen unmittelbar am zweiten GehĂ€useteil 5 abgestĂŒtzt.
  • WĂ€hrend bei den AusfĂŒhrungsformen der 1 und 9 ein KĂŒhlkanal 33 im zweiten GehĂ€useteil 5 ausgebildet ist, fehlt bei der in den 12 und 13 gezeigten AusfĂŒhrungsformen einer solcher KĂŒhlkanal 33. Die gekĂŒhlten Stellvorrichtungen 1 eignen sich fĂŒr Anwendungen, bei denen höhere Temperaturen zu erwarten sind, wĂ€hrend sich die deutlich preiswerteren ungekĂŒhlten Stellvorrichtungen 1 fĂŒr Anwendungen eignen, bei denen keine höheren Temperaturen erwartet werden.
  • Bei den in den 1, 9 und 12 gezeigten AusfĂŒhrungsformen ist das zweite GehĂ€useteil 5 an einen Axialabschnitt 58 des Mantels 45 angespritzt, so dass sich eine hinreichend dichte Verbindung zwischen dem zweiten GehĂ€useteil 5 und dem Axialabschnitt 58 des Mantels 45 ausbildet. Wie vorstehend erlĂ€utert ist bei diesen AusfĂŒhrungsformen das zweite GehĂ€useteil 5 bevorzugt aus Kunststoff hergestellt, nĂ€mlich durch Spritzformen. Durch Einlegen des Elektromotors 6 in das hierzu verwendete Spritzwerkzeug, lĂ€sst sich das zweite GehĂ€useteil 5 unmittelbar am Elektromotor 6 herstellen. FĂŒr eine verbesserte DrehmomentĂŒbertragung zwischen dem Mantel 45 des Elektromotors 6 und dem daran angespritzten zweiten GehĂ€useteil 5 können gemĂ€ĂŸ 12 am Mantel 45 radial nach innen vorstehende Vertiefungen 75 in der Umfangsrichtung 13 verteilt angeordnet sein, die vom angespritzten Kunststoff des zweiten GehĂ€useteils 5 ausgefĂŒllt sind.
  • In den Beispielen der 1 und 9 ist der gesamte an der vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten Seite an dem KĂŒhlkanal 33 anschließende Bereich des Elektromotors 6 in den Kunststoff des zweiten GehĂ€useteils 5 eingebettet bzw. vom Kunststoff des zweiten GehĂ€useteils 5 umspritzt. Dementsprechend kann bei den in den 1 und 9 gezeigten AusfĂŒhrungsform im Bereich dieses Axialabschnitts 58 auf eine weitere Dichtung verzichtet werden. Der Mantel 45 des Elektromotors 6 ist zweckmĂ€ĂŸig insgesamt oder wenigstens in einem axial an den mit dem zweiten GehĂ€useteil 5 umspritzten Axialabschnitt 58 anschließenden weiteren Axialabschnitt 43 hinreichend flĂŒssigkeitsdicht ausgestaltet. Der KĂŒhlkanal 33 ist radial innen direkt durch den Mantel 45 bzw. durch diesen weiteren Axialabschnitt 43 begrenzt.
  • Im Beispiel der 12 ist der gesamte Mantel 45 des Elektromotors 6 in den Kunststoff des zweiten GehĂ€useteils 5 eingebettet bzw. vom Kunststoff des zweiten GehĂ€useteils 5 umspritzt. Dementsprechend kann bei der in 12 gezeigten AusfĂŒhrungsform eine Dichtung verzichtet werden, die den Mantel 45 gegenĂŒber dem Innenraum des ersten GehĂ€useteils 4 dichtet und das Eindringen von Verunreinigungen verhindert. Der Mantel 45 des Elektromotors 6 ist zweckmĂ€ĂŸig insgesamt oder, wenn nicht der gesamte Mantel 45 umspritzt ist, wenigstens in dem umspritzten Axialabschnitt 58 hinreichend flĂŒssigkeitsdicht ausgestaltet. Der in jedem Fall umspritzte Axialabschnitt 58 befindet sich am Mantel 45 distal zum ersten GehĂ€useteil 4, also an einer davon axial abgewandten Seite. Das zweite GehĂ€useteil 5 besitzt gemĂ€ĂŸ 13 außerdem einen radial nach innen vorstehenden, ringförmig umlaufenden Bund 76, der eine dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandte Vorderseite 77 des Elektromotors 6 randseitig axial ĂŒbergreift. Dies verbessert die axiale Fixierung zwischen Elektromotor 6 und zweitem GehĂ€useteil 5 und die Dichtungswirkung. In diesem Bund 76 sind im Bereich von Anschlusslitzen 78 des Elektromotors 6 radiale Aussparungen 79 vorgesehen.
  • Vorzugsweise ist daher der umspritzte Axialabschnitt 58 des Mantels 45 hinreichend flĂŒssigkeitsdicht, zumindest soweit, dass beim Anspritzen des Kunststoffs des zweiten GehĂ€useteils 5 ein schĂ€dliches Eindringen des Kunststoffs in den Elektromotor 6 verhindert ist.
  • Im Beispiel der 1 ist zwischen dem ersten GehĂ€useteil 4 und dem zweiten GehĂ€useteil 5 die vorstehend genannte Außendichtung 37 vorgesehen, die z.B. als separates Bauteil oder als angespritzte oder angeschĂ€umte Dichtung ausgestaltet sein kann. Alternativ ist auch denkbar, an dieser Stelle keine zusĂ€tzliche Dichtung vorzusehen. Insbesondere kann eine hinreichend flĂŒssigkeitsdichte Verbindungstechnik zum Einsatz kommen. Denkbar ist bspw. eine Schweißverbindung oder eine Klebverbindung. Eine solche Klebverbindung oder Lötverbindung kann bspw. radial zwischen dem Flansch 46 und dem Ringsteg 56 vorgesehen sein und/oder axial zwischen dem Flansch 46 und einer Ringscheibe 59 des ersten GehĂ€useteils 4 vorgesehen sein, die an besagtem Flansch 46 anliegt.
  • Bei der in den 9 bis 11 gezeigten zweiten AusfĂŒhrungsform ist ein Einsatz 65 vorgesehen, der den KĂŒhlmitteleinlassanschluss 34, den KĂŒhlmittelauslassanschluss 35 und den KĂŒhlkanal 33 umfasst. Hierbei sind die AnschlĂŒsse 34, 35 fĂŒr Einlass und Auslass des KĂŒhlmittels durch Rohre bzw. RohrstĂŒcke 66 und 67 gebildet, wĂ€hrend der KĂŒhlkanal 33 in einem C-förmigen Kanalkörper 68 ausgebildet ist, der die beiden Rohrkörper 66, 67 miteinander verbindet. Der Kanalkörper 68 liegt radial innen an der Außenseite des Elektromotors 6 unmittelbar an. Im bevorzugten Beispiel bildet der Kanalkörper 68 eine 180°-Umlenkung bzw. einen 180°-Bogen, der an seinen Enden gerade in die geradlinigen Rohrkörper 66, 67 ĂŒbergeht. Der Kanalkörper 68 ist vorzugsweise kreisbogenförmig gekrĂŒmmt. Die Rohrkörper 66, 67 erstrecken sich somit parallel zueinander und ihr Abstand voneinander entspricht im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Kanalkörpers 68. Der Einsatz 65 kann grundsĂ€tzlich in das zweite GehĂ€useteil 5 axial oder radial eingesetzt sein. Bevorzugt ist jedoch bei diesem Beispiel, dass das zweite GehĂ€useteil 5 auch an diesen Einsatz 65 angespritzt ist. Im Beispiel der 9 ist die Formgebung des zweiten GehĂ€useteils 5 so, dass der Einsatz 65 nicht darin einsetzbar ist. Z.B. verhindert ein radial nach innen ragender Kragen 69 des zweiten GehĂ€useteils 5 ein axiales Einsetzen des Einsatzes 65.
  • GemĂ€ĂŸ 9 kann eine Dichtung 70 vorgesehen sein, die an einer dem ersten GehĂ€useteil 4 zugewandten Seite des Einsatzes 65 am Elektromotor 6 radial anliegt und dabei den Elektromotor 6 gegenĂŒber dem ersten GehĂ€use 4 abdichtet. Diese Dichtung 70 ist dabei in eine Ringstufe 71 des ersten GehĂ€useteils 4 eingesetzt. An einer vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten Seite des Einsatzes 65 kann dagegen auf eine separate Dichtung verzichtet werden, da dort der Elektromotor 6 durch das angespritzte zweite GehĂ€useteil 5 bereit gegenĂŒber dem zweiten GehĂ€useteil 5 abgedichtet ist.
  • Im ersten GehĂ€useteil 4 kann außerdem ein elektronisches Bauteil 60 vorgesehen sein, bei dem es sich bspw. um einen Sensor, vorzugsweise um einen Positionssensor handelt, mit dem bspw. die aktuelle Position oder Drehlage des Stellglieds 7 bestimmt werden kann. ZweckmĂ€ĂŸig ist nun dieses Bauteil 60 in einem KĂŒhlbereich 61 des ersten GehĂ€useteils 4 angeordnet. Dieser KĂŒhlbereich 61 ist im Beispiel der 1 im Bereich des Ringstegs 56 ausgebildet und befindet sich an bzw. erstreckt sich bis zu einer vom zweiten GehĂ€useteil 5 abgewandten Innenseite einer axialen Stirnwand 62 des ersten GehĂ€useteils 4. Diese Stirnwand 62 ist hier im Wesentlichen durch die Ringscheibe 59 gebildet. Eine dem zweiten GehĂ€useteil 5 zugewandte Außenseite dieser Stirnwand 62 ist im zusammengebauten Zustand des GehĂ€uses 3 direkt am zweiten GehĂ€useteil 5 abgestĂŒtzt und/oder indirekt ĂŒber die Außendichtung 37.
  • Bei den bevorzugten AusfĂŒhrungsformen der 1, 9 und 12 liegt eine vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandte RĂŒckwand 41 des zweiten GehĂ€useteils 5 unmittelbar an einer vom ersten GehĂ€useteil 4 abgewandten RĂŒckseite 42 des Elektromotors 6 an. Insbesondere ist kein axialer Zwischenraum zwischen der RĂŒckwand 41 und der RĂŒckseite 42 vorhanden, in der eine Vorspannfeder angeordnet sein könnte, die bei herkömmlicher Bauweise zum Positionieren des Elektromotors 6 im GehĂ€use 3 erforderlich sein kann. Bei der hier gezeigten Stellvorrichtung 1 erfolgt diese Positionierung durch die feste Verbindung zwischen Elektromotor 6 und zweitem GehĂ€useteil 5, die bei Anspritzen des zweiten GehĂ€useteils 5 an den Elektromotor 6 erzeugt wird.

Claims (24)

  1. Stellvorrichtung zum mechanischen BetĂ€tigen einer Komponente einer Maschine (2), – mit einem GehĂ€use (3), das ein erstes GehĂ€useteil (4) und ein zweites GehĂ€useteil (5) aufweist, – mit einem im GehĂ€use (3) angeordneten Elektromotor (6) zum Antreiben eines außen am GehĂ€use (3) angeordneten Stellglieds (7) zum Koppeln mit der zu betĂ€tigenden Komponente, – wobei der Elektromotor (6) zumindest teilweise im zweiten GehĂ€useteil (5) angeordnet ist, – wobei das erste GehĂ€useteil (4) aus Kunststoff hergestellt ist, – wobei das zweite GehĂ€useteil (5) aus Kunststoff hergestellt ist, – wobei das zweite GehĂ€useteil (5) zumindest an einer vom ersten GehĂ€useteil (4) abgewandten Seite an einen Axialabschnitt (58) eines in Umfangsrichtung (13) umlaufenden Mantels (45) des Elektromotors (6) angespritzt ist.
  2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im GehĂ€use (3) ein KĂŒhlkanal (33) fĂŒr ein flĂŒssiges KĂŒhlmittel ausgebildet ist, der mit einem außen am GehĂ€use (3) vorgesehenen KĂŒhlmitteleinlassanschluss (34) und mit einem außen am GehĂ€use (3) vorgesehenen KĂŒhlmittelauslassanschluss (35) fluidisch verbunden ist.
  3. Stellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der KĂŒhlkanal (33) radial außen direkt durch eine den Elektromotor (6) in Umfangsrichtung (13) umschließende Umfangswand (40) des zweiten GehĂ€useteils (5) begrenzt ist.
  4. Stellvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der KĂŒhlkanal (33) axial an einer vom ersten GehĂ€useteil (5) abgewandten Seite durch eine umlaufende Ringstufe (44) des zweiten GehĂ€useteils (5) direkt begrenzt ist.
  5. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, – dass der Mantel (45) zumindest in einem an den Axialabschnitt (58) anschließenden Axialabschnitt flĂŒssigkeitsdicht ist, – dass der KĂŒhlkanal (33) radial innen direkt durch den Mantel (45) des Elektromotors (6) begrenzt ist.
  6. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der KĂŒhlkanal (33) im zweiten GehĂ€useteil (5) an einer dem ersten GehĂ€useteil (4) zugewandten Seite axial offen ist und durch das erste GehĂ€useteil (4) axial verschlossen ist.
  7. Stellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einer vom Elektromotor (6) radial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals (33) eine umlaufende Außendichtung (37) zwischen dem ersten GehĂ€useteil (4) und dem zweiten GehĂ€useteil (5) angeordnet ist.
  8. Stellvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einer vom zweiten GehĂ€useteil (5) axial abgewandten Seite des KĂŒhlkanals (33) eine umlaufende Innendichtung (55) vorgesehen ist, die den Mantel (45) des Elektromotors (6) gegenĂŒber dem ersten GehĂ€useteil (4) dichtet.
  9. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer dem ersten GehĂ€useteil (4) axial zugewandten Seite des KĂŒhlkanals (33) eine umlaufende Ringdichtung (55) radial zwischen dem Mantel (45) des Elektromotors (6) und dem ersten GehĂ€useteil (4) angeordnet ist.
  10. Stellvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung (55) an einem umlaufenden Ringsteg (56) des ersten GehĂ€useteils (4) abgestĂŒtzt ist, der axial in das zweite GehĂ€useteil (5) vorsteht und den KĂŒhlkanal (33) axial begrenzt.
  11. Stellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringsteg (56) radial außen am zweiten GehĂ€useteil (5) radial abgestĂŒtzt ist.
  12. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der KĂŒhlkanal (33), der KĂŒhlmitteleinlassanschluss (34) und der KĂŒhlmittelauslassanschluss (35) am zweiten GehĂ€useteil (5) vorgesehen sind.
  13. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, – dass der KĂŒhlkanal (33) innerhalb des zweiten GehĂ€useteils (5) an einer vom ersten GehĂ€useteil (4) abgewandten Seite durch einen Kanalboden (51) axial begrenzt ist, der am zweiten GehĂ€useteil (5) integral ausgeformt ist, und/oder – dass der KĂŒhlkanal (33) innerhalb des zweiten GehĂ€useteils (5) vom KĂŒhlmitteleinlassanschluss (34) in der Umfangsrichtung (13) zum KĂŒhlmittelauslassanschluss (35) fĂŒhrt, und/oder – dass der KĂŒhlkanal (33) an einer dem ersten GehĂ€useteil (4) zugewandten Axialseite eine sich in der Umfangsrichtung (13) erstreckende, axial offene Kanalöffnung (36) aufweist, die entlang ihrer gesamten Erstreckung in Umfangsrichtung (13) durch das erste GehĂ€useteil (4) axial verschlossen ist.
  14. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein den KĂŒhlkanal (33), den KĂŒhlmitteleinlassanschluss (34) und den KĂŒhlmittelauslassanschluss (35) aufweisender Einsatz (65) aus Metall vorgesehen ist, der in dem aus Kunststoff hergestellten zweiten GehĂ€useteil (5) angeordnet ist, wobei der KĂŒhlmitteleinlassanschluss (34) und der KĂŒhlmittelauslassanschluss (35) durch das zweite GehĂ€useteil (5) nach außen gefĂŒhrt sind, wobei dieser Einsatz (65) insbesondere durch besagte Innenschale (41) und Außenschale (40) gebildet sein kann.
  15. Stellvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, – dass der Einsatz (65) in das zweite GehĂ€useteil (5) eingesetzt ist, oder – dass das zweite GehĂ€useteil (5) auch an den Einsatz (65) angespritzt ist.
  16. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (6) zumindest mit seiner Antriebswelle (10) axial in das erste GehĂ€useteil (4) hineinragt.
  17. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, – dass mehrere primĂ€re Befestigungsstellen (12) zum Befestigen des GehĂ€uses (3) an der Maschine (2) vorgesehen sind, – dass wenigstens eine sekundĂ€re Befestigungsstelle (14) zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils (4) am zweiten GehĂ€useteil (5) vorgesehen ist, – dass die primĂ€ren Befestigungsstellen (12), wenn damit das GehĂ€use (3) an der Maschine (2) befestigt ist, zusĂ€tzlich zur wenigstens einen sekundĂ€ren Befestigungsstelle (14) das erste GehĂ€useteil (4) am zweiten GehĂ€useteil (5) befestigen.
  18. Stellvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, – dass die primĂ€ren Befestigungsstellen (12) jeweils eine erste PrimĂ€rkontaktstelle (47) und eine zweite PrimĂ€rkontaktstelle (48) aufweisen, die einander zugewandt sind, – dass mehrere sekundĂ€re Befestigungsstellen (14) vorgesehen sind, die jeweils eine erste SekundĂ€rkontaktstelle (49) und eine zweite SekundĂ€rkontaktstelle (50) aufweisen, die einander zugewandt sind, – dass fĂŒr den Fall, dass die beiden GehĂ€useteile (4, 5) mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen (14) aneinander befestigt sind und das GehĂ€use (3) nicht mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen (12) an der Maschine (2) befestigt ist, die ersten SekundĂ€rkontaktstellen (49) an den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen (50) anliegen, wĂ€hrend zwischen den ersten PrimĂ€rkontaktstellen (47) und den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen (48) ein PrimĂ€rspalt (51) ausgebildet ist, – dass fĂŒr den Fall, dass die beiden GehĂ€useteile (4, 5) mittels der sekundĂ€ren Befestigungsstellen (14) aneinander befestigt sind und das GehĂ€use (3) mittels der primĂ€ren Befestigungsstellen (12) an der Maschine (2) befestigt ist, zwischen den ersten SekundĂ€rkontaktstellen (49) und den zugehörigen zweiten SekundĂ€rkontaktstellen (50) ein SekundĂ€rspalt (52) ausgebildet ist, wĂ€hrend die ersten PrimĂ€rkontaktstellen (47) an den zugehörigen zweiten PrimĂ€rkontaktstellen (48) anliegen.
  19. Stellvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, – dass die primĂ€ren Befestigungsstellen (12) jeweils als Schraubverbindung (15) ausgestaltet sind, die jeweils eine HĂŒlse (16) mit einer Durchgangsöffnung (17) zum DurchfĂŒhren eines Schraubenschafts (18) aufweisen, – dass die jeweilige HĂŒlse (16) axial einenends einen Montageanschlag (19) aufweist und axial anderenends einen Schraubanschlag (20) aufweist, – dass die jeweilige HĂŒlse (16) axial geteilt ist und ein den Montageanschlag (19) aufweisendes, am ersten GehĂ€useteil (4) ausgebildetes erstes HĂŒlsenteil (25) und ein dem Schraubanschlag (20) aufweisendes, am zweiten GehĂ€useteil (5) ausgebildetes zweites HĂŒlsenteil (26) aufweist.
  20. Stellvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, – dass die ersten HĂŒlsenteile (25) integral am ersten GehĂ€useteil (4) ausgeformt sind, und/oder – dass die zweiten HĂŒlsenteile (26) integral am zweiten GehĂ€useteil (5) ausgeformt sind.
  21. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, – dass das erste HĂŒlsenteil (25) eine den Montageanschlag (19) definierende erste MetallhĂŒlse (27) enthĂ€lt, – dass das zweite HĂŒlsenteil (26) eine den Schraubanschlag (20) definierende zweite MetallhĂŒlse (28) enthĂ€lt, – dass sich die erste MetallhĂŒlse (27) axial an der zweiten MetallhĂŒlse (28) direkt oder indirekt abstĂŒtzt.
  22. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, – dass mehrere sekundĂ€re Befestigungsstellen (14) vorgesehen sind, die jeweils als Rastverbindung (29) ausgestaltet sind, – dass die jeweilige Rastverbindung (29) einen am ersten GehĂ€useteil (4) ausgebildeten, federnden Rasthaken (30) und eine am zweiten GehĂ€useteil (5) ausgebildete Rastkontur (31) aufweist, die mit dem Rasthaken (30) zum Befestigen des ersten GehĂ€useteils (4) am zweiten GehĂ€useteil (5) zusammenwirkt.
  23. Stellvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, – dass der jeweilige Rasthaken (30) am ersten HĂŒlsenteil (25) ausgebildet ist, wĂ€hrend die jeweilige Rastkontur (31) am zweiten HĂŒlsenteil (26) ausgebildet ist, und/oder – dass die Rasthaken (30) integral am ersten GehĂ€useteil (4) ausgeformt sind, und/oder – dass die Rastkonturen (31) integral am zweiten GehĂ€useteil (5) ausgeformt sind.
  24. Stellvorrichtung nach einem der AnsprĂŒche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, – dass im ersten GehĂ€useteil (4) zumindest ein elektrisches und/oder elektronisches Bauteil (60) in einem KĂŒhlbereich (61) angeordnet ist, – dass sich der KĂŒhlbereich (61) an einer vom zweiten GehĂ€useteil (5) abgewandten Innenseite einer axialen Stirnwand (62) des ersten GehĂ€useteils (4) befindet, die sich an ihrer dem zweiten GehĂ€useteil (5) zugewandten Außenseite am zweiten GehĂ€useteil (5) direkt oder indirekt axial abstĂŒtzt.
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