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Die Erfindung bezieht sich auf eine Datumschaltung eines Kalenders einer Uhr, mit einem Schalthebel, der einmal pro vierundzwanzig Stunden um eine Schwenkachse zwischen einer Normallage und einer Schwenklage schwenkbar antreibbar ist, mit einem Taster, der an einer Monatskurve eines um eine Drehachse drehbaren Monatsrings in Anlage ist, die die zwölf Monate eines Jahres darstellt und abhängig von der Anzahl der Tage eines Monats einen größeren oder geringeren Abstand zur Drehachse des Monatsrings aufweist sowie mit einem Schritt pro Monat und einer Umdrehung pro Jahr drehbar antreibbar ist, mit einem einunddreißig oder ein Mehrfaches davon Zähne aufweisenden drehbar gelagerten Datumrad, mit einem radial zum Datumrad hin federbeaufschlagten Klinkenzahn einer an dem Schalthebel angelenkten und radial in die Zahnlücken des Datumsrads eingreifbaren Schaltklinke, durch die durch die Schwenkbewegung des Schalthebels aus der Normallage in die Schwenklage das Datumrad in Tageschschritten um einunddreißig Tagespositionen pro Umdrehung drehbar antreibbar ist.
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Aus der
DE 698 29 486 T2 ist eine Datumschaltung eines Kalenders einer Uhr bekannt, die einen Taster aufweist, der an einer Monatskurve eines um eine Drehachse drehbaren Monatsrings in Anlage ist. Die Monatskurve stellt die zwölf Monate eines Jahres dar und weist abhängig von der Anzahl der Tage eines Monats einen größeren oder geringeren Abstand zur Drehachse des Monatsrings auf. Die Monatskurve ist mit einer Umdrehung pro Jahr drehbar antreibbar. Weiterhin weist die Datumschaltung ein einunddreißig oder ein Mehrfaches davon Zähne besitzendes drehbar gelagertes Datumrad auf.
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Aufgabe der Erfindung ist es eine Datumschaltung eines Kalenders einer Uhr der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach und mit einer geringen Anzahl an Bauteilen aufgebaut und leicht montierbar ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Datumkulisse sich radial außerhalb des Kopfkreises des Datumrades entlang eines Teils des Datumrads erstreckt, an der der Klinkenzahn in der Normallage des Schalthebels in Anlage ist, wobei durch Schwenken des Schalthebels in die Schwenklage der Klinkenzahn von der Datumkulisse weg und radial in eine Zahnlücke des Datumrades eingreifend bewegbar sowie das Datumrad um einen Tageschritt weiterdrehbar ist und durch Schwenken des Schalthebels aus der Schwenklage in die Normallage der Klinkenzahn außer Eingriff von dem Datumrad und in Anlage an die Datumkulisse bewegbar ist.
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Durch diese Ausbildung erfolgt mit wenigen, einfachen Bauteilen eine tägliche Fortschaltung des Datumrades, indem durch Schwenken des Schalthebels aus der Normallage in die Schwenklage, insbesondere vom Uhrwerk der Uhr angetrieben, die Schaltklinke von der Datumkulisse herunter in Eingriff in die Zähne des Datumrads gleitet und das Datumrad um einen Tageschritt weiterdreht.
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Ist bei einer Drehbewegung des Datumrades nach einer dreißigsten Tagesposition eines durch den Taster an der Monatskurve erfaßten dreißig-Tage-Monats der Klinkenzahn radial in eine Zahnlücke des Datumrades eingreifbar sowie das Datumrad um zwei Tagesschritte weiterdrehbar und durch Schwenken des Schalthebels aus der Schwenklage in die Normallage der Klinkenzahn außer Eingriff von dem Datumrad und in Anlage an die Datumkulisse bewegbar, so ist bei einem Monat mit dreißig Tagen nach der dreißigsten Tagesposition des Datumrades keine manuelle Weiterschaltung auf die erste Tagesposition des nächsten Monats erforderlich sondern es erfolgt automatisch eine direkte Weiterschaltung auf die erste Tagesposition des Folgemonats.
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Dies erfolgt auf einfache Weise, wenn bei der Drehbewegung des Datumrades nach der dreißigsten Tagesposition eines durch den Taster an der Monatskurve erfaßten dreißig-Tage-Monats die Datumkulisse um einen Tagesschritt entgegen der Drehrichtung des Datumrades bewegbar ist.
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Dabei kann in einfacher Ausgestaltung die Datumkulisse an einem ersten Endbereich eines um eine Datumhebelachse schwenkbaren zweiarmigen ersten Datumhebels angeordnet sein, der durch eine von dem Taster sowie einem an dem Datumrad in einem Abstand zur Datumradachse angeordneten Nocken bewegbar antreibbaren Hebelkinematik um einen Tagesschritt entgegen der Drehrichtung des Datumrades um eine Datumhebelachse schwenkbar ist, wobei die Hebelkinematik durch den Taster zwischen einer dreißig-Tage-Monatsposition und einer einunddreißig-Tage-Monatsposition bewegbar ist.
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Die Hebelkinematik kann dabei einen zweiarmigen, um eine zweite Drehachse schwenkbaren zweiten Datumhebel aufweisen, an dessen erstem Arm der an der Monatskurve anliegende Taster angeordnet ist und dessen zweiter Arm an dem einen Ende eines dritten Datumhebels angelenkt ist, wobei das zweite Ende des dritten Datumshebels an dem zweiten Endbereich des ersten Datumhebels angelenkt ist.
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Weist der dritte Datumhebel der Hebelkinematik eine radial zur Drehachse des Datumrades gerichtete Rampe auf, die in der dreißig-Tage-Monatsposition der Hebelkinematik in den Umlaufbereich des Nockens ragt und in der einunddreißig-Tage-Monatsposition der Hebelkinematik aus den Umlaufbereich des Nockens geschwenkt ist, wobei durch den in der dreißig-Tage-Monatsposition der Hebelkinematik gegen die Rampe auflaufenden Nocken der dritte Datumhebel derart um seine Anlenkung an dem zweiten Datumhebel schwenkbar ist, daß der erste Datumhebel von dem dritten Datumhebel um einen Tagesschritt entgegen der Drehrichtung des Datumrades um eine Datumhebelachse schwenkbar ist, so ermöglicht die dadurch erfolgte Lageveränderung der Datumkulisse ein um einen Tageschritt früheres Eingleiten des Klinkenzahns in die Verzahnung des Datumrades und so ein Verdrehen des Datumrades um zwei Tage.
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Zum einem einfachen Schwenkantrieb des Schalthebels führt es, wenn der Schalthebel einen radialen Schalthebelarm aufweist, der von einem um eine Antriebsdrehachse drehend angetriebenen Antriebsarm beaufschlagbar und einmal pro vierundzwanzig Stunden entgegen einer Federkraft aus seiner Normallage in seine Schwenklage bewegbar ist.
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Zu einem einfachen Drehantrieb der Monatskurve um einen Schritt pro Monat kann von dem Datumrad ein Antriebsstrang antreibbar sein, von dem wiederum der Monatsring mit einem Schritt pro Monat drehbar antreibbar ist.
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Durch das Datumrad kann eine Tagesdatumsanzeige der Uhr antreibbar sein.
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Von dem Monatsring kann ein Monatsanzeigeelement zur Darstellung des aktuellen Monats antreibbar sein.
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Bauteilsparend ist es aber, wenn der Monatsring ein Monatsanzeigeelement zur Darstellung des aktuellen Monats bildet.
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Dabei erfüllt der Monatsring eine Doppelfunktion als Trägerbauteil für die Monatskurve und als Monatsanzeigeelement.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
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1 eine Ansicht einer Datumschaltung eines Kalenders einer Uhr in Normallage eines Schalthebels bei einem 31-Tage-Monat
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2 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts „X“ aus 1
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3 einen Schnitt entlang der Linie A-A in 1
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4 eine Ansicht einer Datumschaltung nach 1 in einer Phase zu einer Schwenklage des Schalthebels bei einem 31-Tage-Monat
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5 eine Ansicht einer Datumschaltung nach 1 der fast vollendeten Schwenklage des Schalthebels bei einem 31-Tage-Monat
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6 eine Ansicht einer Datumschaltung nach 1 vor der Schwenklage des Schalthebels bei einem 30-Tage-Monat
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7 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts „Y“ aus 6
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8 einen vergrößerten Ausschnitt aus 1 am 31. eines Monats
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9 einen Schnitt entlang der Linie B-B in 8
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10 einen vergrößerten Ausschnitt aus 1 am 30. eines Monats.
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Die dargestellte Datumschaltung eines Kalenders einer Uhr weist ein Kalenderantriebsrad 1 auf, das mit einer Umdrehung pro vierundzwanzig Stunden z.B. von einem Uhrwerk drehbar angetrieben wird. An dem Kalenderantriebsrad 1 ist ein Antriebsarm 2 angeordnet, der mit dem Kalenderantriebsrad 1 um die Drehachse des Kalenderantriebsrads 1 umläuft und dabei einmal pro Umlauf mit einem Schalthebelarm 3 eines um eine Schwenkachse 5 schwenkbaren Schalthebels 4 in Eingriff gelangt und den Schalthebel 4 entgegen der Kraft einer ersten Feder 6 aus einer Normallage, in der der Schalthebel an einem Anschlag 7 in Anlage ist, in eine Schwenklage verschwenkt.
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An einem Klinkenarm 8 des Schalthebels 4 ist eine Schaltklinke 9 um eine Klinkenachse 10 schwenkbar angelenkt, die einen Klinkenzahn 11 aufweist, der mit seiner Klinkenspitze 12 radial zu einer Datumradachse 13 eines Datumrades 14 gerichtet und durch eine zweite Feder 15 zur Datumradachse 13 hin kraftbeaufschlagt ist.
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Das Datumrad 14 weist einunddreißig Zähne auf, was den einunddreißig Tagespositionen des Datumrades 14 entspricht.
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Durch eine Schwenkbewegung des Schalthebels 4 aus der Normallage in die Schwenklage wird die Schaltklinke 9 stets und unabhängig von der Monatslänge eine Strecke bewegt, die zwei Teilungen des Datumrades 14 um die Datumradachse 13 entspricht.
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An einem ersten Endbereich 33 eines um eine zur Datumradachse 13 parallelen Datumhebelachse 16 schwenkbaren zweiarmigen Datumhebels 17 ist eine Datumkulisse 18 angeordnet, die sich radial außerhalb des Kopfkreises des Datumrades 14 entlang eines Teils des Datumrades 14 erstreckt. In der Normallage des Schalthebels 4 ist der Klinkenzahn 11 radial in Anlage an der Datumkulisse 18 und kann nicht in die Zahnlücken des Datumrades 14 eingreifen.
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Wenn sich der Schalthebel 4 aus der Normallage in die Schwenklage bewegt, gleitet der Klinkenzahn 11 zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn auf der Datumkulisse 18 um eine Zahnteilung des Datumrades 14, um dann in Umfangsrichtung der Datumkulisse 18 an deren Datumkulissenende 19 radial in eine Zahnlücke des Datumrades 14 einzufallen und um eine zweite Zahnteilung sich entgegen dem Uhrzeigersinn weiterzubewegen. Dabei wird das Datumrad 14 um eine Zahnteilung entgegen dem Uhrzeigersinn weitergedreht.
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Ein Monatsring 20 ist um eine Drehachse 21 drehbar angeordnet, die im vorliegenden Fall mit der Schwenkachse 5 des Schalthebels 4 übereinstimmt. Die innere Peripherie des Monatsrings 20 bildet eine Monatskurve 27, die die zwölf Monate eines Jahres darstellt und abhängig von der Anzahl der Tage eines Monats (30 oder 31 Tage) einen größeren oder geringeren Abstand zur Drehachse 21 des Monatsrings 20 aufweist. Ein langer Monat weist einen größeren Abstand und ein kurzer Monat einen geringeren Abstand zur Drehachse 21 des Monatsrings 20 auf.
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Um eine zur ersten Drehachse 21 parallele zweite Drehachse 22 ist ein zweiarmiger zweiter Datumhebel 23 schwenkbar, der am freien Ende seines ersten Arms 24 einen Taster 25 aufweist, der durch eine den zweiten Datumhebel 24 beaufschlagende dritte Feder 26 in Anlage an der Monatskurve 27 gehalten ist.
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Der zweite Arm 28 des zweiten Datumhebels 23 ist an seinem freien Ende an dem ersten Ende 30 eines dritten Datumhebels 29 angelenkt. Das zweite Ende 31 des dritten Datumhebels 29 ist an dem zweiten Endbereich 32 des ersten Datumhebels 17 angelenkt.
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Der dritte Datumhebel 29 besitzt in seinem mittleren Bereich eine radial zur Datumradachse 13 gerichtete Rampe 34, die je nach der Position des Tasters 25 an der Monatskurve 27 radial in den Umlaufbereich eines an dem Datumrad 14 angeordneten Nockens 35 ragt oder radial außerhalb des Umlaufbereichs des Nockens 35 sich befindet. Bei einem von dem Taster 25 abgetasteten kurzen Monat des Monatsrings 20 ragt die Rampe 34 in dem Umlaufbereich des Nockens 35 und bei einem von dem Taster 25 abgetasteten langen Monat des Monatsrings 20 befindet sich die Rampe 34 außerhalb des Umlaufbereichs des Nockens 35.
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Der Nocken 35 ist derart auf dem Datumrad 14 angeordnet, daß er in einer neunundzwanzigsten Tagesposition des Datumrades 14 in den Bereich der Rampe 34 gelangt.
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Ist dabei von dem Taster 25 ein Langer Monat mit einunddreißig Tagen abgetastet, kommt es zu keiner Berührung von Rampe 34 und Nocken 35.
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Bei einem kurzen Monat mit dreißig Tagen ist durch den zweiten Datumhebel 23 und den dritten Datumhebel 29 die Rampe 34 in den Umlaufbereich des Nockens 35 bewegt und hebt bei Auflaufen des Nockens 35 auf die Rampe 34 beim Übergang des Datumrades 14 von der neunundzwanzigsten Tagesposition auf die dreißigste Tagesposition den dritten Datumhebel 29 radial von dem Datumrad 14 weg. Diese Bewegung wird über das zweite Ende 31 des dritten Datumhebels 29 auf den ersten Datumhebel 17 übertragen und schwenkt diesen unter der Kraftbeaufschlagung einer vierten Feder 36 im Uhrzeigersinn um eine Tagesposition.
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Damit fällt der Klinkenzahn 11 an deren Datumkulissenende 19 radial in eine Zahnlücke des Datumrades 14 ein. Erfolgt nun ein Verschwenken des Schalthebels 4, so dreht die Schaltklinke 9 das Datumrad 14 nicht nur um eine Tagesposition sondern um zwei Tagespositionen, also von der dreißigsten Tagesposition unter Überspringen der einunddreißigsten Tagesposition direkt in die erste Tagesposition des Folgemonats.
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Das Datumrad 14 treibt ein um eine Antriebsdrehachse 38 drehbares Monatsschaltrad 37 an, das die gleiche Zähnezahl wie das Datumrad 14 aufweist. An dem Monatsschaltrad 37 ist ein radial gerichteter Schaltfinger 39 angeordnet, der mit seinem einen Ende um die Antriebsdrehachse 38 drehbar ist und mit seinem eine radial gerichtete Schaltspitze 40 bildendendem anderen Ende radial über den Kopfkreis des Monatsschaltrades 37 hinausragt.
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Der Schaltfinger 39 erreicht einmal pro Umdrehung des Monatsschaltrades 37 eine Fortschaltposition und greift mit seiner Schaltspitze 40 in ein Schaltrad 41 ein, das um eine zur Antriebsdrehachse 38 parallele Schaltradachse 42 drehbar ist und sternartig zwölf Zähne 43 aufweist, die den zwölf Monaten eines Jahres entsprechen.
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An dem Schaltfinger 39 ist ein zur Schaltradachse 42 paralleler Losenstift 44 angeordnet, der in eine konzentrische Nut 45 des Schaltrades ragt, deren Länge einer Lose entspricht, die sich über zwei Tagespositionen des Datumrades 14 und somit auch des Monatsschaltrades erstreckt. Im Normalbetrieb liegt der Losenstift 44 an dem in Drehrichtung des Monatsschaltrades 37 hinteren Ende der Nut 45 an, so daß das Monatsschaltrad 37 den Schaltfinger 39 mitnimmt.
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An dem Schaltfinger 39 ist freiragend ein konzentrisch umlaufender, radial federnder Federarm 46 mit seinem einen Ende angeordnet, der an seinem freiragenden Ende einen als Raststift ausgebildeten Rastansatz 47 aufweist, welcher mit Spiel durch ein konzentrisches Langloch 50 in dem Monatsschaltrad 37 ragt. Im Umlaufbereich des Rastansatzes 47 ist ein stiftartiger Anschlag 48 an einer Platine 49 feststehend angeordnet.
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Einmal pro Umdrehung des Monatsschaltrades 37 wird an einem Monatsende eine Fortschaltposition erreicht, in der der Rastansatz 47 an dem Anschlag 48 in Anlage kommt. Bei dem folgenden Schritt des Monatsschaltrades 37 wird zunächst der Federarm 46 radial nach innen ausgelenkt, wobei der Schaltfinger 39 in seiner Drehbewegung gegenüber dem Monatsschaltrad 37 kurz verzögert wird. Dadurch wird die Schaltspitze 40 des Schaltfingers 39 außer dem Umlaufbereich der Zähne 43 des Schaltrades 41 gehalten, sollte der Schaltfinger 39 durch äußere Einflüsse wie Schlag oder Stoß innerhalb seiner Bewegungsmöglichkeit in der Nut 45 vorgeeilt gewesen sein. Bei dem folgenden Schritt des Monatsschaltrades 37 überrastet der Rastansatz 47 unter der federnden Auslenkung des Federarms 46 radial nach innen den Anschlag 48.
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Außer durch den Schaltfinger 39 ist das Schaltrad 41 auch durch eine manuelle Fortschalteinrichtung 51 um eine Schaltradteilung fortschaltbar.
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Die Fortschaltposition entspricht dem vorletzten Tag des jeweiligen Monats. In dieser Fortschaltposition wird durch den Federarm 46 und den Rastansatz die Schaltspitze 40 des Schaltfingers 39 sicher aus dem Umlaufbereich der Zähne 43 des Schaltrades 41 gehalten. Erfolgt an diesem vorletzten Tag des Monats manuell eine Fortschaltung des Schaltrades 41 durch die Fortschalteinrichtung 51, so erfolgt mangels des Eingriffs der Schaltspitze 40 in den Umlaufbereich der Zähne 43 des Schaltrades 41 kein Mitverdrehen des Schaltfingers 39 und damit keine Vorwegnahme einer Fortschaltung durch das Monatsschaltrad 37.
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In der Schaltposition am einunddreißigsten Tag eines Monats besteht die Möglichkeit einer Vorwegnahme der Fortschaltung des Schaltrades 41 durch das Monatsschaltrad 37 durch eine manuelle Fortschaltung mittels der Fortschalteinrichtung 51.
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Das Schaltrad 41 ist fest mit einem koaxialen Weiterschaltrad 52 verbunden, das in ein Ritzel 53 eingreift. Das Ritzel 53 ist wiederum koaxial mit einem Monatsringtrieb 54 verbunden, der in einen radial umlaufenden Zahnkranz 55 des Monatsrings 20 eingreift.
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Bei Fortschaltung des Schaltrades 41 um eine Teilung wird über das Weiterschaltrad 52, das Ritzel 53 und den Monatsringtrieb 54 der Monatsring 20 um eine Monatsteilung weitergedreht.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Kalenderantriebsrad
- 2
- Antriebsarm
- 3
- Schalthebelarm
- 4
- Schalthebel
- 5
- Schwenkachse
- 6
- erste Feder
- 7
- Anschlag
- 8
- Klinkenarm
- 9
- Schaltklinke
- 10
- Klinkenachse
- 11
- Klinkenzahn
- 12
- Klinkenspitze
- 13
- Datumradachse
- 14
- Datumrad
- 15
- zweite Feder
- 16
- Datumhebelachse
- 17
- erster Datumhebel
- 18
- Datumkulisse
- 19
- Datumkulissenende
- 20
- Monatsring
- 21
- erste Drehachse
- 22
- zweite Drehachse
- 23
- zweiter Datumhebel
- 24
- erster Arm
- 25
- Taster
- 26
- dritte Feder
- 27
- Monatskurve
- 28
- zweiter Arm
- 29
- dritter Datumhebel
- 30
- erstes Ende
- 31
- zweites Ende
- 32
- zweiter Endbereich
- 33
- erster Endbereich
- 34
- Rampe
- 35
- Nocken
- 36
- vierte Feder
- 37
- Monatsschaltrad
- 38
- Antriebsdrehachse
- 39
- Schaltfinger
- 40
- Schaltspitze
- 41
- Schaltrad
- 42
- Schaltradachse
- 43
- Zähne
- 44
- Losenstift
- 45
- Nut
- 46
- Federarm
- 47
- Rastansatz
- 48
- Anschlag
- 49
- Platine
- 50
- Langloch
- 51
- Fortschalteinrichtung
- 52
- Weiterschaltrad
- 53
- Ritzel
- 54
- Monatsringtrieb
- 55
- Zahnkranz