[go: up one dir, main page]

DE102016119827B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung Download PDF

Info

Publication number
DE102016119827B4
DE102016119827B4 DE102016119827.7A DE102016119827A DE102016119827B4 DE 102016119827 B4 DE102016119827 B4 DE 102016119827B4 DE 102016119827 A DE102016119827 A DE 102016119827A DE 102016119827 B4 DE102016119827 B4 DE 102016119827B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granulate
air flow
air
container
granules
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102016119827.7A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102016119827A1 (de
Inventor
Patentinhaber gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102016119827.7A priority Critical patent/DE102016119827B4/de
Priority to PCT/EP2017/075830 priority patent/WO2018073053A1/de
Priority to KR1020197010557A priority patent/KR102351295B1/ko
Priority to CN201780063129.9A priority patent/CN109890519A/zh
Priority to EP17790982.7A priority patent/EP3528970B1/de
Publication of DE102016119827A1 publication Critical patent/DE102016119827A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102016119827B4 publication Critical patent/DE102016119827B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/02Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents by reversal of direction of flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B11/00Arrangement of accessories in apparatus for separating solids from solids using gas currents
    • B07B11/04Control arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/08Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures are supported by sieves, screens, or like mechanical elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Abstract

Verfahren zum, insbesondere chargenweisen, Entstauben eines Granulates (4) wobei insbesondere der Staub (11), der an den Granulat-Körnern (4) anhaftet, entfernt wird und wobei- durch das Granulat (4), insbesondere eine Granulat-Ansammlung (4) ,hindurch eine, insbesondere hinsichtlich ihrer Strömungsgeschwindigkeit steuerbare, Luftströmung (32) nach oben geführt wird, die stark genug ist, um Granulat-Körner (4) mit nach oben zu tragen,- die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung (32) so gewählt wird, dass die Mehrheit der darin mitgeführten Granulat-Körner (4) unterhalb einer Umkehrschwelle (30'), insbesondere in einem Umkehrbereich (30), schwerkraftbedingt ihre Aufwärtsbewegung beenden und nach unten absinken, dadurch gekennzeichnet, dass- oberhalb des Umkehrbereiches (30) oder der Umkehrschwelle (30') ein solcher Unterdruck angelegt wird, der ausreicht, um in der Luftströmung (32) enthaltenen Staub (11) nach oben abzusaugen, der jedoch zu schwach ist, um Granulat-Körner (4) nach oben zu saugen und- die herabsinkenden Granulat-Körner (4) wieder der Granulat-Ansammlung (4) zugeführt werden.

Description

  • Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft das Befreien von Schüttgütern von dem darin enthaltenen Staub, insbesondere mittels Ionisierung, wobei der Staub vor allem häufig mittels elektrostatischer Aufladung an den Granulatkörnern haftet.
  • Technischer Hintergrund
  • Vor allem in der Kunststofftechnik, aber auch in der Pharmazie und der Lebensmitteltechnik, müssen häufig Rohmaterialien in Form von Schüttgütern - beispielsweise Granulaten, Mahlgütern, groben Pulvern o.ä. - gehandhabt werden. Für die Zwecke der vorliegenden Anmeldung werden alle Schüttgüter mit dem verkürzenden Begriff „Granulat“ bezeichnet.
  • Gerade das Transportieren dieser Schüttgüter erfolgt häufig mittels pneumatischer Förderung, insbesondere mittels Flug-Förderung, bei der das Granulat mittels Luft und größtenteils darin mitfliegend durch Förderleitungen an den gewünschten Ort gebracht wird.
  • Das Granulat soll für die weitere Verarbeitung, beispielsweise dem Einsatz als Rohmaterial in einer Kunststoff-Spritzgussmaschine, möglichst sauber sein und insbesondere nicht mit staubförmigen Verunreinigungen belastet sein. Diese staubförmigen Verunreinigungen können sowohl aus Fremdmaterial bestehen, welches bei der Herstellung oder beim Transport unbeabsichtigt dem Granulat beigefügt wurde oder es kann sich auch um staubförmige Partikel aus dem gleichen Material wie das Granulat selbst handeln, was jedoch je nach anschließendem Verwendungszweck ebenfalls unerwünscht sein kann.
  • Staub oder staubförmige Verunreinigungen im Sinne der vorliegenden Beschreibung sollen vorzugsweise eine Partikelgröße besitzen, deren Durchmesser höchstens 1/10, besser höchstens 1/30, besser höchstens 1/100, besser höchstens 1/1000 des Durchmessers eines Granulat-Kornes beträgt
  • Deshalb besteht das generelle Ziel, solche Granulate vor der Verwendung von dem darin enthaltenen Staubanteil zu trennen.
  • Hierfür stehen unterschiedliche Techniken zur Verfügung, von einfachem Sieben über ein Abtrennen der Transportluft von Granulat und Filtern der Transportluft bis hin zu der Fraktionentrennung mittels eines Zyklons.
  • Eines der dabei auftretenden Probleme ist die starke Haftung von Staubpartikeln und Granulatpartikeln aneinander, aber auch die Anhaftung von Staubpartikeln an Vorrichtungsteilen wie Förderleitungen oder Granulatbehältern.
  • Diese starke Anhaftung ist häufig durch elektrostatische Aufladung bewirkt, sodass ein Entfernen des Staubes mit mechanischen Maßnahmen in der Regel erst durchgeführt werden kann, wenn diese Bindungskräfte, vor allem die sog. Lorentz-Kraft, aufgehoben worden sind.
  • Prinzipiell ist dies bekanntermaßen dadurch möglich, dass die unterschiedlich geladenen und sich dadurch anziehenden Teile, in diesem Fall Staubpartikel einerseits und Granulatpartikel andererseits, jeweils entladen werden, beispielsweise indem die eine Fraktion geerdet wird.
  • Bei einer sehr großen Anzahl von sehr kleinen Partikeln, wie im vorliegenden Fall, ist dies in der Praxis jedoch kaum möglich.
  • Eine alternative Lösung ist aus der Patentschrift DE 260163 A bekannt, in welcher eine Sichtvorrichtung zum Aussichten mehlhaltiger Stoffe beschrieben ist. Zu diesem Zweck wird ein Luftstrom durch eine Mehlmenge geleitet, sodass diese entgegen der Schwerkraft in einer Kammer aufsteigt. Mit zunehmender Aufstiegshöhe des Mehls in der Kammer sinken schwerere Grieße schwerkraftbedingt wieder ab, wohingegen Feinmehl weiterhin von dem Luftstrom getragen wird. Einem Abzugsrohr am oberen Ende der Kammer wird ein Frischluftstrom zugeführt, um Feinmehl aus der Kammer abzuführen. Auf diese Weise findet eine Trennung von Feinmehl und Grieße statt.
  • Darstellung der Erfindung
  • Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufheben der Bindungskräfte zwischen Staubpartikeln und Granulatpartikeln zur Verfügung zu stellen, welche einfach und kostengünstig funktionieren.
  • Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 17 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Hinsichtlich des Verfahrens wird dies erreicht, indem eine an sich bekannte, von unten nach oben gerichtete Luftströmung erzeugt wird, die stark genug ist, um Granulatkörner - die sich in der Regel in einer auf dem Untergrund liegenden Granulat-Ansammlung befunden haben - mit der Luftströmung nach oben zu bewegen und dadurch zu vereinzeln.
  • Vor allem wenn die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstromes mit der Höhe geringer wird - was beispielsweise der Fall ist, wenn sich der Querschnitt des Luftstromes nach oben vergrößert - nimmt die auf die Granulatkörner nach oben einwirkende Kraft ab, bis die Schwerkraft überwiegt, und die Granulatkörner in einem in einer bestimmten Höhenlage auftretenden Umkehrbereich ihren Anstieg beenden und - in der Regel außerhalb des Querschnittes des Luftstromes - wieder absinken in die Granulat-Ansammlung hinein.
  • Von dort aus gelangen sie bei weiter andauernder Luftströmung wieder in diese hinein und können diesen Kreislauf auch mehrfach vollziehen, abhängig davon wie lange man die Luftströmung aufrechterhält.
  • Durch diese Vereinzelung ist bekanntermaßen das Absaugen der Staubpartikel aus dem Granulat - auch wenn sie dabei noch leicht an den Granulat-Körnern anhaften - nach oben mittels eines entsprechenden Unterdruckes, vor allen im oder oberhalb des Umkehrbereiches, möglich.
  • (Ionisieren)
  • Dies kann stark unterstützt werden, wenn diese Luftströmung aus ionisierter Luft besteht, da die dann in der Luftströmung vorliegenden Ionen die statische Aufladung und Anhaftung der Staubpartikel an den Granulatkörnern aufheben kann.
  • Selbstverständlich könnte für die hier als „Luftströmung“ bezeichnete Gasströmung auch ein anderes Gas benutzt werden, was durch diese Bezeichnung nicht ausgeschlossen werden soll. Aus Kostengründen wird hierfür jedoch Luft, vorzugsweise Umgebungsluft, die vorzugsweise vor dem Ionisieren gefiltert wird, verwendet.
  • Erfindungsgemäß wird - vor allem durch entsprechende Führung und Formung der Luftströmung - darauf Wert gelegt, dass bei der Aufwärtsbewegung die Granulatkörner möglichst wenig aneinander reiben, sondern sich parallel zueinander bewegen, denn diese wechselseitige Reibung erzeugt durch Abrieb von den Granulatkörnern gerade zusätzlichen Staub im Granulat, der gerade vermieden bzw. entfernt werden soll.
  • Dies kann erreicht werden, indem die Luftströmung eine möglichst laminare Strömung ist, deren Querschnitt sich aber im Verlauf, insbesondere nach oben, vorzugsweise erweitert, was durch entsprechende Gestaltung der begrenzenden Bauteile, erreicht werden kann.
  • Ferner soll beim nach oben Bewegen der Granulatkörner vermieden werden, dass diese gegen feststehende Hindernisse schlagen, da auch hierbei Abrieb und damit neuer Staub entstehen würde. Wenn es ein solches feststehendes Hindernis oberhalb der Granulatansammlung gibt, wird die Aufwärtsbewegung der Granulatkörner, insbesondere über die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung, so gesteuert, dass der Umkehrbereich, in dem die Mehrheit der Granulatkörner ihre Aufwärtsbewegung beendet, unterhalb dieses festen Hindernisses liegt.
  • Die nach oben gerichtete Luftströmung einerseits und der im oberen Bereich vorherrschende Unterdruck zum Absaugen des Staubes andererseits können gemeinsam erzeugt werden durch einen oberhalb der zur erzeugenden Luftströmung angelegten Unterdruck.
  • Die nach oben gerichtete Luftströmung wird dabei so stark gewählt, dass im Querschnittsbereich der Luftströmung die Granulatkörner mehrheitlich, praktisch alle Granulatkörner, von ihrer Ausgangslage aus eine bestimmte Strecke, nämlich bis in den Umkehrbereich, aber vorzugsweise nicht weiter, nach oben transportiert werden.
  • Vor allem sollen die Granulatkörner eine vorgegebene Umkehrschwelle nicht überschreiten, die beispielsweise das obere Ende des Umkehr-Bereiches sein kann oder auch darüber liegen kann.
  • Von dem Punkt aus, ab dem die Granulatkörner von der Luftströmung erfasst werden, fallen vorzugsweise höchstens 3 %, besser höchstens 2 %, besser überhaupt keine Granulatkörner im Querschnitt der Luftströmung nach unten.
  • (Konkreter mit Behälter)
  • In der Regel wird das Entstauben des Granulates in einem Granulat-Zwischenbehälter durchgeführt, und vorzugsweise chargenweise, wobei sich in dessen Boden eine Granulat-Auslassöffnung befindet, die geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Füllen:
  • Bei geschlossener Granulat-Auslassöffnung wird die zu entstaubende Charge an Granulat in den Granulat-Zwischenbehälter gegeben und liegt dann als Granulat-Ansammlung auf dem Boden des Granulat-Zwischenbehälters auf, in dem sich auch die Granulat-Auslassöffnung befindet, die beim Füllen verschlossen ist durch ein Verschlusselement, beispielsweise eine Verschluss-Klappe, und auf der in der Regel ebenfalls Granulat liegt.
  • Im oberen Bereich, insbesondere in der Oberseite, dieses Granulat-Zwischenbehälters befindet sich eine Luft-Auslassöffnung für staubbeladene Luft, die von einem Sieb überdeckt sein kann, welches zwar vom Staub, aber nicht von den Granulatkörnern durchdrungen werden kann.
  • Entstauben:
  • Indem an der Luft-Auslassöffnung ein Unterdruck angelegt wird, und nach Anlegen des Unterdruckes, insbesondere unmittelbar danach, das Verschlusselement der Granulat-Auslassöffnung gegen den anliegenden Unterdruck geöffnet wird, durchströmt die Luftströmung die Granulat-Ansammlung von unten nach oben und nimmt dabei die im Querschnittsbereich der Luftströmung liegenden Granulat-Körner nach oben mit.
  • Indem der Querschnitt der Granulat-Auslassöffnung jedoch kleiner gewählt wird als der Querschnitt des Granulat-Zwischenbehälters, verbreitert sich die Luftströmung nach Durchlaufen der Granulat-Auslassöffnung, wodurch sich ihre Strömungsgeschwindigkeit im Kern der Luftströmung, und zusätzlich auch zu den in der Aufsicht betrachteten Randbereichen hin verringert, und ab einer gewissen Höhe nicht mehr ausreicht, die auf die einzelnen Granulatkörner einwirkende Schwerkraft zu kompensieren.
  • Deshalb sinken die Granulatkörner, nachdem sie diesen Umkehrbereich erreicht haben und auch den schneller strömenden Kern der Luftströmung seitlich durch Zufallsbewegungen verlassen haben, außerhalb des Querschnittes der Luftströmung wieder nach unten. Wenn in der Aufsicht betrachtet umlaufend ausreichend Platz hierfür vorhanden ist, bildet sich dadurch eine Granulat-Fontäne mit einem pilzförmigen oberen Ende und einem seitlich umlaufenden Vorhang aus absinkenden Granulat-Körnern, eben in der Gestalt einer senkrecht nach oben gerichteten Wasser-Fontäne.
  • Die obere Luft-Auslassöffnung und das dort gegebenenfalls vorhandene Sieb - und vorzugsweise auch ein in diesem oberen Bereich in den freien inneren Querschnitt des Granulat-Zwischenbehälters hineinragender Einfüllstutzen - sollen dabei möglichst nicht mehr von den nach oben bewegten Granulatkörnern erreicht werden, so dass die Stärke der Luftströmung, also deren anfängliche Strömungsgeschwindigkeit, relativ zu der Höhenlage der genannten feststehenden Hindernisse so eingestellt wird, dass der Umkehrbereich und/oder die Umkehrschwelle unter den genannten feststehenden Hindernissen liegt.
  • Vor allem wenn die Luft-Auslassöffnung und die Granulat-Auslassöffnung unterschiedlich große Querschnitte besitzen, ist es jedoch auch möglich, den an der Luft-Austrittsöffnung anliegenden Unterdruck unabhängig von der Geschwindigkeit der Luftströmung durch die Granulat-Auslassöffnung hindurch so zu steuern, sei es durch unterschiedliche, getrennte, Druckerzeuger, sei es durch Festlegung der genannten Querschnitte in einer solchen Relation zueinander, dass das gewünschte Verhältnis von in der Luft-Auslassöffnung anliegendem Unterdruck und Strömungsgeschwindigkeit in der Granulat-Auslassöffnung erreicht wird.
  • Dass die durch die Granulat-Auslassöffnung strömende Luft möglichst laminar strömt, wird vor allem durch die Art der Zuführung der Luft zu der Granulat-Auslassöffnung bewirkt, und insbesondere dadurch erreicht, dass ein Ansaugen der dafür benötigten Luft unterhalb der Granulat-Auslassöffnung möglichst großflächig und von allen Seiten her geschieht.
  • In diesem Bereich, also unterhalb der Granulat-Auslassöffnung, wird die für die Luftströmung verwendete Luft vorzugsweise auch ionisiert.
  • Häufig ist unterhalb der Granulat-Auslassöffnung ein Granulat-Endbehälter angeordnet, der dann entsprechend große, möglichst umlaufende, Luft-Durchtrittöffnungen in seinen Wänden aufweisen sollte, die natürlich von einem luftdurchlässigen, aber für die Granulat-Körner nicht durchdringbaren Material, insbesondere einem Filter, verschlossen sein sollten.
  • Dabei wird die Porengröße dieses Filters vorzugsweise so gewählt, dass in der Umgebungsluft vorhandenen Staubpartikel der Größenordnung, die in dem Granulat gerade nicht vorhanden sein sollen, ausgefiltert werden.
  • Der Ionisator ist dann vorzugsweise an der Außenseite der Wand dieses Granulat-Endbehälters so angeordnet, dass dennoch im Inneren des Granulat-Endbehälters in der von außen eingebrachten Luft ionisierte Luftmoleküle entstehen. Vorzugsweise besitzt der Ionisator eine lonisier-Spitze, und in der Wand befindet sich eine Durchgangsöffnung, die lonisier-Öffnung, die nach außen von dem Ionisator abgedeckt wird und wobei die lonisier-Spitze vom dem Ionisator aus in die lonisier-Öffnung hineinragt, aber nicht über die Wand nach innen vorsteht.
  • Der von außen eingeführte Luftstrom kann auch so geführt werden, dass sich der Ionisator, insbesondere die lonisierspitze des Ionisators, innerhalb dieses Luftstromes befinden, dann jedoch vorzugsweise noch außerhalb des Granulat-Endbehälters.
  • Entleeren:
  • Nachdem auf diese Art und Weise eine Charge entstaubt wurde, wird der Granulat-Zwischenbehälter entleert, indem die durch die Granulat-Auslassöffnung nach oben gerichtete Luftströmung beendet oder zumindest so weit reduziert wird, dass alles Granulat aus dem Granulat-Zwischenbehälter durch die Granulat-Auslassöffnung nach unten fällt, meist in den darunter angeordneten Granulat-Endbehälter.
  • Ein kontinuierlicher Betrieb könnte dadurch erreicht werden, dass permanent eine definierte Menge an Granulat pro Zeiteinheit dem Granulat-Zwischenbehälter zugeführt wird und die Luftströmung so eingestellt wird, dass immer ein geringer Teil der Granulatkörner entgegen der Luftströmung durch die Granulat-Auslassöffnung nach unten fällt.
  • Ein solcher kontinuierlicher Betrieb hat jedoch den Nachteil, dass während des Betriebes der Granulat-Zwischenbehälter niemals leer wird, wie beim chargenweisen Betrieb, der deshalb folgenden Vorteil aufweist:
  • Spülen:
  • Vor dem Befüllen des Granulat-Zwischenbehälters mit der nächsten Charge kann der leere Granulat-Zwischenbehälter mit ionisiertem Gas, insbesondere ionisierter Luft, gespült werden, um die Staub-Partikel, die noch im Granulat-Zwischenbehälter vorhanden sind und vor allem an den Innenseiten der Wände und des Bodens anhaften, zu entfernen:
    • Zu diesem Zweck wird ionisierte Luft in den Granulat-Zwischenbehälter eingebracht - wobei die Granulat-Auslassöffnung in aller Regel verschlossen ist, und vorzugsweise auch die Granulat-Einlassöffnung - bis der Granulat-Zwischenbehälter vorzugsweise vollständig mit dieser ionisierten Luft gefüllt ist und alle darin vorhandenen Staub-Partikel erreicht hat.
  • Dann wird durch Anlegen eines Unterdruckes an der Luft-Auslassöffnung des Granulat-Zwischenbehälters vorzugsweise bei geöffneter Granulat-Auslassöffnung diese Luft zusammen mit den dann in der Regel elektrisch neutralisierten und abgelösten Staub-Partikeln abgesaugt.
  • Dies kann auch mehrfach hintereinander durchgeführt werden. Die Zeitdauer für das Einbringen von ionisiertem Gas für das Spülen liegt jeweils zwischen 2 Sekunden und 20 Sekunden, insbesondere zwischen 3 Sekunden und 10 Sekunden.
  • Zu diesem Zweck wird vorzugsweise über einen separaten Luft-Einlass für die ionisierte Luft die ionisierte Luft aktiv - also mittels Überdruck gegenüber dem Druck im Granulat-Zwischenbehälter, in dem in diesem Zustand in der Regel Umgebungsdruck herrscht - in den Granulat-Zwischenbehälter eingebracht.
  • Alternativ könnte unterhalb der Granulat-Auslassöffnung, also vorzugsweise im dortigen Granulat-Endbehälter, erzeugte ionisierte Luft auch durch die geöffnete Granulat-Auslassöffnung hindurch nach oben in den Granulat-Zwischenbehälter hinein eingebracht werden, was dann jedoch vorzugsweise ebenfalls mittels Überdruck geschehen sollte, um vor dem Absaugen über die Luft-Auslassöffnung zunächst eine vollständige Füllung des Granulat-Zwischenbehälters mit ionisierter Luft zu erreichen.
  • Generell sollte pro 10 Liter Volumen des zu spülenden Granulat-Zwischenbehälters mit mindestens 10 Liter, besser mindestens 20 Liter, besser mindestens 30 Liter, besser mindestens 35 Liter, besser mindestens 50 Liter, ionisiertem Gas gespült werden.
  • Der Unterdruck in der Luft-Auslassöffnung kann durch einen konventionellen Unterdruck-Erzeuger wie ein Gebläse erzeugt werden oder indem er in der Absaugleitung mittels Druckluft erzeugt wird und die dafür benötigte Druckluft sowie die Luft, die ionisiert wird und/oder die Luft zum Herantransportieren des Granulates vorzugsweise alle aus der gleichen Druckluftquelle entnommen werden und lediglich über Druckreduzier-Ventile auf den notwendigen Druck an jeder Verbrauchsstelle angepasst werden, insbesondere für die zu ionisierende Luft.
  • Zur Durchführung des bisher beschriebenen Entstaubungsverfahrens benötigt man eine Vorrichtung, die zunächst einmal - wie für Chargenbehandlung üblich - einen Granulat-Zwischenbehälter besitzt, der eine Granulateinlassöffnung und eine Granulatauslassöffnung aufweist sowie darüber hinaus eine Luft-Auslassöffnung zum Entfernen, insbesondere Absaugen, der Luft zusammen mit dem zu entfernenden Staub.
  • Die Granulat-Einlassöffnung und/oder die Luft-Auslassöffnung wird sich naturgemäß im oberen Bereich, insbesondere in der oberen Hälfte oder im oberen Drittel, befinden und die Granulat-Auslassöffnung im unteren Bereich, insbesondere im unteren Drittel oder vorzugsweise im Boden, des Granulat-Zwischenbehälters befinden.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung einen Luftstrom-Erzeuger, der in der Lage ist, die vorstehend beschriebene, nach oben gerichtete, möglichst laminare Luftströmung zu erzeugen, die in oder besser unterhalb der Granulat-Ansammlung, also dem Boden des Granulat-Zwischenbehälters, beginnen soll, und insbesondere durch die Granulat-Auslassöffnung hindurch von unten nach oben verläuft.
  • Alternativ könnte die Luftströmung auch durch das Verschlusselement für die Granulat-Auslassöffnung, beispielsweise einen Verschluss-Schieber, hindurch zugeführt werden, jedoch ist hiermit die Erzeugung einer laminaren Strömung schwierig.
  • Vorzugsweise soll sich die Luftströmung hinsichtlich ihres Querschnittes nach oben zu verbreitern können. Vorzugsweise deshalb ist die Granulat-Auslassöffnung wesentlich kleiner als die horizontale, vorzugsweise runde, Querschnittsfläche des Innenraumes des Granulat-Zwischenbehälters an dessen breitester Stelle.
  • Dadurch kann sich die von unten nach oben durch die Granulat-Auslassöffnung bewegende Luftströmung oberhalb der Granulat-Auslassöffnung verbreitern, wodurch mit zunehmender Verbreiterung automatisch die Strömungsgeschwindigkeit abnimmt, bis sie in einer bestimmten Höhe, dem so genannten Umkehr-Bereich, zu gering ist, um Granulat-Körner entgegen der Schwerkraft zu bewegen oder auf gleich bleibender Höhe zu halten.
  • Dabei ist der Boden des Granulat-Zwischenbehälters, auf dem im gefüllten Zustand die Granulat-Ansammlung aufliegt, vorzugsweise nicht eben, sondern besitzt im unteren Bereich eine Schräge, so dass sich der Querschnitt des Granulat-Zwischenbehälters nach unten hin verjüngt, insbesondere konisch verjüngt, und in der Granulat-Auslassöffnung endet, die vorzugsweise zentrisch im freien Querschnitt des Granulat-Sammelbehälters angeordnet ist.
  • Dadurch rutscht der außerhalb der Granulat-Auslassöffnung liegende Teil der Granulat-Ansammlung, einschließlich der aus dem angehobenen Zustand wieder abgesunkenen Granulatkörner, in Richtung Granulat-Auslassöffnung, so dass mit der Zeit alle Granulatkörner der Granulat-Ansammlung von der Luftströmung erfasst und nach oben bewegt werden.
  • Der Luftstrom-Erzeuger ist vorzugsweise eine Unterdruck-Quelle stromabwärts, also in der Regel oberhalb, der Luft-Auslassöffnung, und kann beispielsweise eine Druckluft-Ejektor-Düse sein, oder auch ein Gebläse stromabwärts der Granulat-Auslassöffnung.
  • Der Luftstrom-Erzeuger ist vorzugsweise steuerbar insbesondere hinsichtlich Stärke und/oder Zeitdauer sowie des Zeitpunktes von Beginn und Ende der Luftströmung, insbesondere mittels einer Steuerung, die auch alle übrigen aktiven Komponenten der Vorrichtung ansteuern kann. Insbesondere muss die Steuerung den Zeitpunkt der Öffnung des Verschlusselementes der Granulat-Auslassöffnung relativ zum Einsetzen der Luftströmung, insbesondere des Unterdruckes stromabwärts der Luft-Auslassöffnung, steuern können.
  • Unterhalb der Granulat-Auslassöffnung ist ein großflächiger Lufteinlass für anzusaugende Umgebungsluft für die Luftströmung vorhanden. Vorzugsweise befindet sich unterhalb der Granulat-Auslassöffnung ein Granulat-Endbehälter, der bis auf die verschließbare Granulat-Auslassöffnung dicht mit dem Granulat-Zwischenbehälter verbunden ist.
  • Dann ist der Lufteinlass in der Wand, die vorzugsweise ebenfalls zylindrisch ist, dieses Granulat-Endbehälter vorzugsweise als umlaufender oder fast ganz umlaufender Lufteinlass ausgebildet. Der Lufteinlass ist vorzugsweise von einem Filter überdeckt, um einerseits keine Staubpartikel aus der Umgebung mit anzusaugen und andererseits das Austreten von Granulatkörnern aus dem Granulat-Endbehälter zu unterbinden.
  • Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise mindestens einen Ionisator, der so angeordnet ist, dass er die Luft der Luftströmung, bevor diese die Granulatkörner erreicht, ionisiert.
  • Vorzugsweise ist dieser Ionisator an der Außenseite der Wand des Granulat-Endbehälters in dessen oberen Bereich, insbesondere oberhalb des wenigstens einen Luft-Einlasses, in der Wand des Granulat-Endbehälters angeordnet und ionisiert die Luft im Inneren. Diese weist in der Regel eine Durchgangsöffnung auf, in der sich die lonisier-Spitze befindet, ohne ins Innere des Granulat-Endbehälters hinein vorzustehen. Diese Durchgangsöffnung kann von dem Ionisator abgedeckt werden oder durch diese Durchgangsöffnung kann aktiv Umgebungsluft - nach gegebenenfalls ausreichendem Filtern gegen von außen herantransportierte Staubpartikel - zugeführt werden, welche entlang der lonisier-Spitze streicht und in den Granulat-Endbehälter eintritt.
  • Vorzugsweise ist im Granulat-Zwischenbehälter, insbesondere in dessen Wand, eine weitere Luft-Einlassöffnung vorhanden, durch die ein ionisiertes Gas, vorzugsweise ionisierte Luft, in den Granulat-Zwischenbehälter eingebracht werden kann um diesen zu spülen.
  • Vorzugsweise weist der Granulat-Zwischenbehälter ein Sichtfenster auf oder besteht hinsichtlich der gesamten Wandung aus einem durchsichtigen Material wie etwa Glas, um die Vorgänge im Inneren von außen beobachten zu können.
  • In der Zufuhrleitung für das Granulat, die in der Granulat-Einlassöffnung mündet, ist vorzugsweise ein Verschlusselement wie beispielsweise ein Quetschventil angeordnet, damit im geschlossenen Zustand über diese Förderleitung einerseits kein Druckverlust erfolgen kann und andererseits beim Spülen das ionisierte Gas, insbesondere die ionisierte Luft, nur durch die Luft-Auslassöffnung abgeführt wird.
  • Um die Vorrichtung klein und kompakt zu bauen, wird ein Granulat-Zwischenbehälter mit einem Volumen von weniger als 5000 cm3, insbesondere weniger als 3000 cm3, benutzt.
  • In einem solchen Granulat-Zwischenbehälter wird Granulat in der Regel in Chargen von 300 bis 600 ml eingefüllt und entstaubt.
  • Viele der relevanten, auch viele der beweglichen Komponenten, also zum Beispiel das Sperrventil in der Gaszufuhr, der Ionisator, das Sperrventil in der Granulat-Förderleitung, der Füllstandssensor im Granulat-Endbehälter und/oder im Granulat-Zwischenbehälter stehen mit einer Steuerung in Verbindung, die von den Sensoren Signale erhält und die aktiven Komponenten ansteuert.
  • Als Sensoren können jeweils mindestens ein Füllstandssensor im Granulat-Zwischenbehälter und/oder im Granulat-Endbehälter vorhanden sein, Drucksensoren an unterschiedlichen Stellen wie etwa in der Luft-Auslassöffnung oder im Granulat-Endbehälter und/oder Sensoren, die die Höhenlage des Umkehrbereiches und oder der Umkehrschwelle der Granulat-Körner detektieren können, beispielsweise in einer bestimmten Höhenlage am oder im Granulat-Zwischenbehälter angeordnete Bewegungsmelder.
  • Figurenliste
  • Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum Entstauben eines Granulates gemäß der Erfindung wird im Folgenden beispielhaft anhand der Figuren in verschiedenen Funktionszuständen beschrieben. Es zeigen:
    • 1a: die Vorrichtung beim Füllen des Granulat-Zwischenbehälters, teilweise dargestellt im Vertikalschnitt,
    • 1b: einen Querschnitt entlang der Linie Ib-Ib der 1a,
    • 2a: die Vorrichtung beim Entstauben des im Granulat-Zwischenbehälter befindlichen Granulates, der teilweise im Vertikalschnitt dargestellt ist,
    • 2b: eine Ausschnittvergrößerung aus 2a,
    • 3: die Vorrichtung beim Entleeren des Granulat-Zwischenbehälters, teilweise dargestellt im Vertikalschnitt,
    • 4: die Vorrichtung beim Spülen des leeren Granulat-Zwischenbehälters, teilweise dargestellt im Vertikalschnitt,
    • 5: die Vorrichtung beim Absaugen des Spülgases aus dem gespülten Granulat-Zwischenbehälter, der teilweise im Vertikalschnitt dargestellt ist.
  • Das Entstauben des Granulates 4 geschieht chargenweise in einem Granulat-Zwischenbehälter 9.
  • Deshalb wird in einem 1. Schritt der Granulat-Zwischenbehälter 9 mit einer Charge aus Granulat 4 gefüllt, wie in 1a dargestellt.
  • Zu diesem Zweck steckt eine Sauglanze 16 in einem Vorrat aus Granulat 4, der sich in einem Vorratsbehälter 7 befindet. Über die an die Sauglanze 16 angeschlossene Förderleitung 15, die mit ihrem anderen Ende in einem Einlassstutzen 24 endet, dessen freies offenes Ende, die Granulat-Einlassöffnung 8 im Granulat-Zwischenbehälter bildet, wird das Granulat aus dem Vorratsbehälter mittels der in Strömungsrichtung 10 strömenden Förderluft 3 transportiert, welche die Granulat-Körner 4 mitreißt.
  • Der Einlassstutzen 24 ist hier ein gewinkeltes Rohrstück, welches die Wand des Granulat-Zwischenbehälters 9 dicht durchläuft und dessen freies Ende im Granulat-Zwischenbehälter 9 nach unten weist, so dass das über die Förderleitung 15 zugeführte Granulat 4 nach unten aus der Granulat-Einlassöffnung 8 heraus strömt mittels der in der gesamten Förderleitung 15 in Richtung Einlassstutzen 24, also in Richtung Granulat-Zwischenbehälter 9, strömenden Förderluft 3.
  • Das hineintransportierte Granulat 4 lagert sich auf dem Boden des Granulat-Zwischenbehälters 9 in Form einer Granulat-Ansammlung 4 ab. Die Granulat-Auslassöffnung 25 im Boden des Granulat-Zwischenbehälters 9 ist hierfür geschlossen.
  • Die Förderluft 3 verlässt den Granulat-Zwischenbehälter 9 über dessen Luft-Auslassöffnung 18, die in der sich konusförmig nach oben verengenden Decke des Granulat-Zwischenbehälters 9 angeordnet ist und die von einem Sieb 5 überspannt sein kann, welches zwar von der Förderluft 3 und darin eventuell enthaltenem Staub 11 durchströmt werden kann, nicht aber von Granulat-Körnern 4.
  • Von dort strömt die Förderluft 3 in ihrer Strömungsrichtung 10 entlang einer Staubleitung 20 zu einem Staub-Sammelbehälter 12, in dem die Staubleitung 20 mündet und den die Förderluft 3 durch einen Abluft-Filter 2, der in einer Auslassöffnung im Deckel 27 des Staub-Sammelbehälters 12 angeordnet ist, verlassen kann, nicht jedoch der Staub 11, für den der Abluft-Filter 2 nicht durchlässig ist.
  • Die Strömung der Förderluft 3 wird durch einen Unterdruckerzeuger stromabwärts der Luft-Auslassöffnung 18, insbesondere stromabwärts des Siebes 5, bewirkt, in diesem Fall durch eine Ejektor-Druckluftdüse 21, die entweder stromabwärts des Abluft-Filters 2 angeordnet ist oder auch bereits unmittelbar stromabwärts der Luft-Auslassöffnung 18 in der Staubleitung 20 angeordnet sein kann.
  • Eine solche Ejektor-Druckluftdüse 21 schießt Druckluft - meist entnommen aus einem vorhandenen ortsfesten Druckluft-Netz - in der gewünschten Strömungsrichtung 10 in die jeweilige Transportleitung und erzeugt dadurch stromaufwärts der Ejektor-Druckluftdüse 21 einen Unterdruck in der Transportleitung und damit eine Strömung der Transportluft 3 in dieser StrömungsRichtung 10.
  • Die Ejektor-Druckluftdüse 21 ist so lange in Betrieb, bis sich genug Granulat 4, also die gewünschte Menge einer Charge, im Granulat-Zwischenbehälter 9 befindet, und dann wird die Druckluft-Zufuhr zur Ejektor-Druckluftdüse 21 beendet und vorzugsweise auch die Förderleitung 15 mittels eines Sperrventils 35, insbesondere eines Quetschventils 35, geschlossen.
  • In der Schnittdarstellung der 1a wird darüber hinaus klar, dass der Granulat-Sammelbehälter 9 ein aufrecht stehender, im wesentlichen zylindrischer Behälter, also mit rotationssymmetrischen Wänden, ist, die sich im unteren Bereich zu der zentrisch darin angeordneten Granulat-Auslassöffnung 25 in Form eines Konus 28 gegeneinander annähern. Das untere freie Ende des Konus 28 ist die Granulat-Auslassöffnung 25, die von einer Verschlussklappe 6 verschließbar ist und während des Füllens des Granulat-Sammelbehälters 9 geschlossen ist. Die Verschlussklappe 6 wird von einem Pneumatik-Zylinder 23 geöffnet und geschlossen.
  • Wie 1b erkennen lässt, kann die Fläche der insbesondere kreisförmigen Granulat-Auslassöffnung 25 wesentlich kleiner, wie der innere freie, insbesondere kreisförmige, Querschnitt des Granulat-Zwischenbehälters 9 sein, und der freie innere Querschnitt der insbesondere kreisförmigen Granulat-Einlassöffnung 8, also der Mündung am Ende des Einlassstutzen 24, kann nochmals etwas kleiner sein, was jedoch beides keineswegs Bedingung für die Verwirklichung der Erfindung ist.
  • Die im Granulat-Zwischenbehälter 9 befindliche Charge wird anschließend entstaubt, wie in 2a und der Vergrößerung der 2b dargestellt:
    • Wie am besten in 2b zu erkennen, wird zu diesem Zweck zunächst in der Staubleitung 20 ein Unterdruck erzeugt, also z.B. die Ejektor-Druckluftdüse 21 mit Druckluft beaufschlagt, während das Quetschventil 35 in der Förderleitung 15 während des Entstaubens des Granulates 4 geschlossen bleibt, und unmittelbar danach die Verschlussklappe 6 geöffnet, wofür diese den bereits im - bis auf die Staubleitung 20 dicht geschlossenen - Granulat-Zwischenbehälter 9 aufgebauten Unterdruck überwinden muss.
  • Aufgrund des im Granulat-Zwischenbehälter 9 herrschenden Unterdruckes wird aus dem Bereich unterhalb der unteren Granulat-Auslassöffnung 25 Umgebungsluft 31 angesaugt und strömt durch diese Granulat-Auslassöffnung 25 hindurch in einer im wesentlichen laminaren Luftströmung 32 nach oben, die zunächst in etwa den Querschnitt der Granulat-Auslassöffnung 25 besitzt und der Querschnitt der Luftströmung 32 sich nach oben hin etwas erweitern kann aufgrund der gegenüber der Granulat-Auslassöffnung 25 nach oben hin zurücktretenden Wände des Granulat-Zwischenbehälters 9.
  • Die Luftströmung 32 strömt also durch die Granulat-Ansammlung 4, die zuvor durch die geschlossene Verschlussklappe 6 nach unten abgestützt war, hindurch und besitzt eine solche Kraft, dass die zuvor auf dieser Verschlussklappe 6 liegenden Granulatkörner 4 nicht durch die Granulat-Auslassöffnung 25 hindurch nach unten fallen, sondern von der Luftströmung 32 in der Mitte des Querschnitts des Granulat-Zwischenbehälters 9 mit nach oben transportiert werden, bis die Strömungsgeschwindigkeit in dieser Luftströmung aufgrund der Verbreiterung dieser Luftströmung 32 nicht mehr ausreicht, um die darin mitgeführten Granulat-Körner 4 weiter anzuheben oder auch nur in diesem angehobenen Zustand zu halten.
  • Deshalb beenden die Granulat-Körner 4 mehrheitlich, also zu mindestens 80 %, besser zu mindestens 90 %, in einer bestimmten Höhenlage, dem Umkehrbereich 30, ihre Aufwärtsbewegung und sinken seitlich neben der zentralen Luftströmung 32 in den Außenbereichen des Innenraumes 14 des Granulat-Zwischenbehälters 9 wieder nach unten und in den ringförmigen äußeren Randbereich der Granulat-Ansammlung zurück.
  • Vor allem eine vorgegebene Umkehrschwelle 30' sollen die Granulat-Körner 4 jedoch mehrheitlich - im Sinne der obigen Definition - nicht nach oben überschreiten. Diese Umkehrschwelle 30' liegt hier oberhalb der Obergrenze des Umkehrbereiches 30, kann jedoch auch mit diesem identisch sein.
  • Aufgrund des unteren Konus 28 gleiten die Granulatkörner auf diesem Konus in Richtung der vertikal stehenden Mittenlinie des Granulat-Zwischenbehälters 9 und nähern sich wieder dem Querschnittsbereich der Granulat-Auslassöffnung 25 und der daraus nach oben strömenden Luftströmung 32 an, und werden erneut nach oben transportiert.
  • Je nach Dauer der Luftströmung 32 durchlaufen die Granulatkörner 4 also mehrere solcher Umläufe.
  • Unterhalb der Granulat-Auslassöffnung 25 und damit unterhalb des Granulat-Zwischenbehälters 9 befindet sich der Granulat-Endbehälter 14, der ebenfalls meistens im Wesentlichen ein aufrecht stehender Zylinder ist. Dieser Granulat-Endbehälter 14 ist häufig auf der Oberseite eines Verbrauchers 50, der nur in 1a angedeutet ist, für das Granulat 4 aufgesetzt, und dient als Zwischenspeicher, aus dem - bei geöffneter unterer Öffnung des Granulat-Endbehälter 14 - das Granulat dem Verbraucher 50 zugeführt wird.
  • In den Seitenwänden dieses Granulat-Endbehälters 14 sind großflächige Luft-Einlassöffnungen 33 für die Umgebungsluft 31 eingearbeitet, die allerdings von einem - vorzugsweise über den gesamten Umfang des Granulat-Endbehälters 14 umlaufenden - Zuluft-Filter 13 überdeckt sind, um in der angesaugten Umgebungsluft 31 enthaltenem Staub nicht in den Granulat-Endbehälter 14 und von dort aufgrund des im Granulat-Zwischenbehälters 9 herrschenden Unterdruckes in diesen nach oben und die Luftströmung 32 gelangen zu lassen.
  • Auf ihrem Weg durch den Granulat-Endbehälter 14 wird die angesaugte Umgebungsluft 31 ionisiert mittels eines Ionisators 37a, der an der Außenseite der Außenwand des Granulat-Endbehälters 14, vorzugsweise knapp unterhalb der Granulat-Auslassöffnung 25, jedoch auf jeden Fall oberhalb der wenigstens einen Luft-Einlassöffnung 33, angeordnet ist.
  • Die ionisierte Umgebungsluft 31 bewirkt eine teilweise elektrische Umpolung oder Neutralisierung der mittels elektrostatischer Aufladung an den Granulat-Körnern 4 oder den Innenseiten der Wände des Granulat-Zwischenbehälters anhaftenden Staub-Partikel, so dass diese leichter abgelöst und über die Staubleitung 20 und durch das Sieb 5 hindurch abgeführt werden können.
  • Der andere dargestellte, am Granulat-Zwischenbehälter 9 an der Außenseite der Wand angeordnete, Ionisator 37b kann vorzugsweise während des Entstaubens des Granulates 4 auch aktiv sein, dann aber vorzugsweise ohne Lufteinströmung durch den dortigen Gaseinlass 36b, um die laminare Luftströmung 32 nicht zu beeinträchtigen.
  • Nachdem dieses Entstauben des Granulats eine ausreichende Zeit lang durchgeführt wurde, wird es beendet und gemäß 3 der Granulat-Zwischenbehälter 9 von Granulat 4 entleert, indem es durch die immer noch offene Granulat-Auslassöffnung 25 nach unten in den Granulat-Endbehälter 14 fällt.
  • Zu diesem Zweck muss lediglich der Unterdruck in der Saugleitung 20 beendet, also die wenigstens eine Ejektor-Druckluftdüse 21 abgeschaltet, also die Beaufschlagung mit Druckluft beendet, werden.
  • Der nun leere Granulat-Zwischenbehälter 9 wird nun von dem vor allem an den Innenseiten seiner Wände abgelagerten Staub befreit, wie anhand der 4 und 5 erkennbar.
  • Zu diesem Zweck wird der Granulat-Zwischenbehälter 9 - wie in 4 dargestellt -mit ionisierter Luft 34 gespült, wobei die Verschlussklappe 6 vorzugsweise geschlossen bleibt.
  • Die ionisierte Luft 34 wird aber in aller Regel nicht mittels des am Granulat-Endbehälter 14 angeordneten ersten Ionisator 37a erzeugt, sondern mittels des an der Außenwand des Granulat-Zwischenbehälters 9, vorzugsweise in dessen unteren Bereich, angeordneten zweiten Ionisators 37b.
  • Dieser wird von Luft, insbesondere Druckluft, durchströmt, die ihm über eine Druckluft-Leitung 26 zugeführt wird. Nach dem Ionisieren durch den Ionisator 37b wird die Druckluft über eine Luft-Zufuhröffnung 36 in den Granulat-Zwischenbehälter 9 eingeleitet.
  • Der erste Ionisator 37a kann, wird jedoch in aller Regel nicht, von Luft durchströmt, sondern ragt mit seiner lonisier-Spitze lediglich in eine Durchgangsöffnung in der Wand des Granulat-Endbehälters 14 - wie sie analog beim Granulat-Zwischenbehälter 9 die Luft-Zufuhröffnung 36 bildet - soweit hinein, dass die lonisier-Spitze nicht nach innen in den Behälter, hier den Granulat-Endbehälter, hineinragt.
  • Auch die lonisier-Spitze des zweiten, zusätzlich von Luft durchströmten, lonisators 37b kann analog in der Durchgangsöffnung, hier der Luft-Zufuhröffnung 36, angeordnet sein.
  • Insbesondere können die beiden Ionisatoren 37a, b identisch ausgebildet und analog angeordnet sein, und je nach Bedarf die Luftzufuhr zu dem jeweiligen Ionisator 37a, b stattfinden oder abgeschaltet sein. In der jeweiligen Druckluftleitung 26 zu dem Ionisator 37a, b kann auch jeweils ein Druck-Regelventil 29 vorhanden sein, wie es lediglich in 2a eingezeichnet ist.
  • Nach dem vollständigen Füllen des Granulat-Zwischenbehälters 9 mit ionisierter Luft und während noch weiter ionisierte Luft 34 zugeführt wird, wird - wie in 5 dargestellt - mittels der Ejektor-Druckluftdüse 21 Unterdruck in der Saugleitung 20 erzeugt und dadurch die mit gelöstem Staub angereicherte ionisierte Luft aus dem Granulat-Zwischenbehälter 9 über dessen obere Gas-Auslassöffnung 18 und die Staubleitung 20 abgesaugt und dem Staub-Sammelbehälter 12 zugeführt.
  • Dabei ist die Granulat-Auslassöffnung 25 im Boden des Granulat-Zwischenbehälters 9 geöffnet, um ein Ansaugen von Umgebungsluft über den Granulat-Endbehälter 14 zu ermöglichen.
  • Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung kann Unterdruck statt mit einer Ejektor-Druckluftdüse 21 auch mittels eines anderen geeigneten Unterdruckerzeugers, insbesondere eines Gebläses, erzeugt werden.
  • Damit steht der Granulat-Zwischenbehälter 9 und die gesamte Vorrichtung für das Behandeln der nächsten Charge an Granulat 4 zur Verfügung.
  • Alle beschriebenen Vorgänge werden von einer zentralen Steuerung 22 gesteuert:
    • Diese versorgt über Druckluftleitungen 26
      • - das Quetschventil 35,
      • - wenigstens den zweiten Ionisator 37b,
      • - den Pneumatikzylinder 23 zum Bewegen der Verschlussklappe 6 und
      • - die wenigstens eine Ejektor-Druckluftdüse 21 zwecks Erzeugung von Unterdruck
      gesteuert hinsichtlich Menge und Zeit mit Druckluft.
  • Des Weiteren steht sie mit den Füllstands-Sensoren 19a, b am Granulat-Endbehälter 14 sowie am Granulat-Zwischenbehälter 9 in signaltechnischer Verbindung, um abhängig von deren Messsignalen beispielsweise den Füllvorgang zum richtigen Zeitpunkt zu beenden.
  • Zusätzlich werden beide Ionisatoren 37a, b von der Steuerung 22 auch mit elektrischem Strom versorgt und angesteuert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Granulatabscheider
    2
    Abluft-Filter
    3
    Förderluft
    4
    Granulat, Granulat-Ansammlung, Granulat-Korn
    5
    Sieb
    6
    Verschlussklappe
    7
    Vorratsbehälter
    8
    Granulat-Einlassöffnung
    8a
    durchsichtiges Fenster
    9
    Granulat-Zwischenbehälter
    10
    Strömungsrichtung
    11
    Staub
    12
    Staub-Sammelbehälter
    13
    Zuluft-Filter
    14
    Granulat-Endbehälter
    15
    Förderleitung
    16
    Sauglanze
    17
    Druckluftquelle
    18
    Luft-Auslassöffnung
    19a, b
    Füllstandssensor
    20
    Staubleitung
    21
    Ejektor-Druckluftdüse
    22
    Steuerung
    23
    Pneumatikzylinder
    24
    Einlassstutzen
    25
    Granulat-Auslassöffnung
    26
    Druckluftleitung
    27
    Deckel
    28
    Konus
    29
    Druck-Regelventil
    30
    Umkehrbereich
    31
    Umgebungsluft
    32
    Luftströmung
    33
    Luft-Einlassöffnung
    34
    ionisiertes Gas
    35
    Sperrventil, Quetschventil
    36a, b
    Gas-Zufuhröffnung
    37a, b
    Ionisator
    50
    Verbraucher

Claims (27)

  1. Verfahren zum, insbesondere chargenweisen, Entstauben eines Granulates (4) wobei insbesondere der Staub (11), der an den Granulat-Körnern (4) anhaftet, entfernt wird und wobei - durch das Granulat (4), insbesondere eine Granulat-Ansammlung (4) ,hindurch eine, insbesondere hinsichtlich ihrer Strömungsgeschwindigkeit steuerbare, Luftströmung (32) nach oben geführt wird, die stark genug ist, um Granulat-Körner (4) mit nach oben zu tragen, - die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung (32) so gewählt wird, dass die Mehrheit der darin mitgeführten Granulat-Körner (4) unterhalb einer Umkehrschwelle (30'), insbesondere in einem Umkehrbereich (30), schwerkraftbedingt ihre Aufwärtsbewegung beenden und nach unten absinken, dadurch gekennzeichnet, dass - oberhalb des Umkehrbereiches (30) oder der Umkehrschwelle (30') ein solcher Unterdruck angelegt wird, der ausreicht, um in der Luftströmung (32) enthaltenen Staub (11) nach oben abzusaugen, der jedoch zu schwach ist, um Granulat-Körner (4) nach oben zu saugen und - die herabsinkenden Granulat-Körner (4) wieder der Granulat-Ansammlung (4) zugeführt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - die Luftströmung (32) durch einen oberhalb des Umkehrbereiches (30) und/oder der Umkehrschwelle (30') angelegten Unterdruck erzeugt wird, und/oder - die Strömungsgeschwindigkeit der Luftströmung (32) nach oben hin abnehmend gewählt wird, insbesondere indem der Querschnitt der Luftströmung (32) von unten nach oben zunehmend gestaltet wird.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - die Luftströmung (32) so erzeugt und geführt wird, dass die darin mitgeführten Granulat-Körner (4) sich im Wesentlichen parallel zueinander in Richtung der Luftströmung (32) bewegen und/oder die Luftströmung (32) im Wesentlichen eine laminare Luftströmung (32) ist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall einer Granulat-Ansammlung - von oben betrachtet der Querschnitt der die Granulat-Ansammlung durchströmenden Luftströmung (32) kleiner ist als der Querschnitt der Granulat-Ansammlung.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftströmung (32) für das Entstauben einer Granulat-Charge so oft und/oder so lange bewirkt wird, dass jedes Granulat-Korn (4) mehrfach von der Luftströmung (32) nach oben mitgeführt und anschließend schwerkraftbedingt wieder der Granulat-Ansammlung (4) zugeführt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftströmung (32) so stark gewählt wird, dass im Querschnittsbereich (32') der Luftströmung (32) höchstens 3 %, besser höchstens 1 %, besser überhaupt keine Granulat-Körner (4) nach unten fallen, insbesondere nicht durch eine Granulat-Auslassöffnung (25), durch die hindurch die Luftströmung (32) verläuft und neben der, insbesondere um diese herum, eine Auflagefläche für den außerhalb des Querschnitts der Luftströmung (32) befindlichen Teil der Granulat-Ansammlung (4) vorhanden ist.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftströmung (32) so stark gewählt wird, dass die darin mitgeführten Granulat-Körner (4) mehrheitlich schwerkraftbedingt ihre Aufwärtsbewegung beenden, bevor sie ein festes Hindernis oberhalb der Granulat-Ansammlung (4) erreichen.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft der Luftströmung (32) ionisiert wird, insbesondere bevor die Luftströmung (32) die Granulat-Ansammlung (4) erreicht, ggf. auch danach zusätzlich ionisiert wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Entstauben einer Granulat-Charge die Luftströmung (32) beendet oder wenigstens soweit reduziert wird, dass die Granulat-Ansammlung (4) durch die Granulat-Auslassöffnung (25) nach unten herausfällt.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Luft für die Luftströmung (32) Umgebungsluft verwendet wird, die unterhalb der Granulat-Ansammlung der Luftströmung (32) zugeführt, insbesondere von dieser angesaugt, wird, vorzugsweise unter Filterung der Umgebungsluft.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entstauben in einem Granulat-Zwischenbehälter (9) durchgeführt wird, - in dessen Boden sich die Granulat-Auslassöffnung (25) befindet, und unterhalb der vorzugsweise die Zufuhr von Umgebungsluft (31) erfolgt und/oder ein Granulat-Endbehälter (14) angeordnet ist und/oder - in dessen oberen Bereich, insbesondere dessen Oberseite, sich eine Auslassöffnung (18) für die staubbeladene Luft vorhanden ist, und in der insbesondere ein Sieb (5) vorhanden ist, welches von den Granulat-Körnern (4) nicht durchlaufen werden kann, wobei die Stärke der Luftströmung (32) so eingestellt wird, dass die Granulat-Körner (4) die Auslassöffnung (18), insbesondere das Sieb (5), zumindest mehrheitlich nicht erreichen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Entstauben einer Granulat-Charge der kein Granulat mehr enthaltende Granulat-Zwischenbehälter (9) mit ionisierter Luft gespült wird, insbesondere indem - die Granulat-Auslassöffnung (25) verschlossen ist oder wird, - das Sperrelement (35) der Förderleitung (15) verschlossen ist oder wird, - ein ionisiertes Gas (34), insbesondere ionisierte Luft, in den Granulat-Zwischenbehälter (9) eingebracht wird, wobei vorzugsweise ein vielfaches Volumen des gesamten Granulat-Zwischenbehälters (9) an ionisiertem Gas (34) eingebracht wird, - spätestens ab der vollständigen Befüllung des Granulat-Zwischenbehälters (9) das ionisierte Gas (34), aus dem Granulat-Zwischenbehälter (9) laufend entfernt wird, insbesondere über die Auslassöffnung (18) abgesaugt wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Granulat-Zwischenbehälter (9) mit einer neuen Granulat-Charge gefüllt wird mittels eines Luft-Fördererstromes in einer im Granulat-Zwischenbehälter (9) mündenden Förderleitung (15), und diese Förderleitung (15) während des Entstaubens geschlossen ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass - der Luft-Förderstrom (3) und ebenso der Unterdruck oberhalb des Umkehrbereiches mittels Druckluft erzeugt werden, und - vorzugsweise ebenso das eingebrachte ionisierte Gas (34) ionisierte Druckluft ist und - insbesondere beide aus der gleichen Druckluftquelle (17) entnommen werden, insbesondere einem vorhandenen stationären Druckluftnetz.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das ionisierte Gas (34) mit Atmosphärendruck oder einem Druck über dem Atmosphärendruck, insbesondere mit einem Druck zwischen Atmosphärendruck und 5 bar über dem Atmosphärendruck, eingebracht wird.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass - die Zeitdauer der Einbringung von ionisiertem Gas (34) zum Spülen zwischen den Entstaubungs-Vorgängen des Granulates (4) jeweils zwischen 2 Sekunden und 20 Sekunden, insbesondere zwischen 3 Sekunden und 10 Sekunden, beträgt und/oder - pro 10 Liter zu spülendem Granulat-Zwischenbehälter (9) mindestens 10 Liter, besser mindestens 20 Liter, besser mindestens 30 Liter, besser mindestens 35 Liter, besser mindestens 50 Liter, an ionisiertem Gas (34) eingebracht werden.
  17. Vorrichtung zum Entstauben eines Granulates, mit einem Granulat-Zwischenbehälter (9), der aufweist - eine Granulat-Einlassöffnung (8) für das Granulat (4), - eine Luft-Auslassöffnung (18) für Luft, die im oberen Teil des Granulat-Zwischenbehälter (9), insbesondere in dessen Decke, angeordnet ist und von einem Sieb (5) überspannt sein kann, - eine; insbesondere verschließbare; Granulat-Auslassöffnung (25) im unteren Teil des Granulat-Zwischenbehälters (9), insbesondere in dessen Boden, - wobei der untere Bereich des Granulatbehälters (9) zur Granulat-Auslassöffnung (25) hin verjüngt ist, insbesondere konisch verjüngt ist, und - eine Luft-Einlassöffnung (33) auf der Höhe oder unterhalb der Granulat-Auslassöffnung (25), die insbesondere von einem Zuluftfilter (13) überspannt ist, und - eine Steuerung (22), die in der Lage ist, die Stärke und/oder die Zeitdauer sowie den Zeitpunkt von Beginn und Ende der Luftströmung (32) zu steuern, gekennzeichnet durch - einen Luftstrom-Erzeuger, der in der Lage ist, eine Luftströmung (32) von der Luft-Einlassöffnung (33) aus in Richtung Luft-Auslassöffnung (18) zu erzeugen, der stark genug ist, um eine Mehrheit von oberhalb der Granulat-Auslassöffnung (25) befindlicher Granulat-Körner (4) am Hindurchfallen durch die Granulat-Auslassöffnung (25) zu hindern.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom-Erzeuger in der Lage ist, eine solche Luftströmung (32) zu erzeugen, dass - im Querschnittsbereich der Luftströmung (32) höchstens 3 %, besser höchstens 1 %, besser überhaupt keine Granulat-Körner (4) nach unten fallen, insbesondere nicht durch eine Granulat-Auslassöffnung (25), durch die hindurch die Luftströmung (32) verläuft und neben der, insbesondere um diese herum, eine Auflagefläche für den außerhalb des Querschnitts der Luftströmung (32) befindlichen Teil der Granulat-Ansammlung vorhanden ist und/oder - die darin mitgeführten Granulat-Körner (4) mehrheitlich schwerkraftbedingt ihre Aufwärtsbewegung beenden, bevor sie ein festes Hindernis oberhalb der Granulat-Ansammlung erreichen und - die Steuerung (22) in der Lage ist, den Luftstrom-Erzeuger ein- und auszuschalten, insbesondere in seiner Leistung entsprechend zu steuern.
  19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, gekennzeichnet durch - einen ersten Ionisator (37a) auf der Höhe oder unterhalb der Granulat-Auslassöffnung (25), der insbesondere in einer ersten Öffnung (36a), insbesondere einer Gaszufuhröffnung (36a), durch die Wand (2a) angeordnet sein kann, und/oder - einen zweiten Ionisator (37b), der insbesondere in einer zweiten Öffnung (36b), insbesondere Gaszufuhröffnung (36b), durch die Wand angeordnet sein kann, und/oder - eine Unterdruck-Quelle (21) stromabwärts der Auslassöffnung (18).
  20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Granulat (4) mittels eines Förderluft-Stromes (3) zur Granulat-Einlassöffnung (8) gefördert wird und die Steuerung (22) in der Lage ist, den Förderluft-Strom (3) hinsichtlich Stärke und/oder Zeitdauer sowie des Zeitpunktes von Beginn und Ende des Förderluft-Strom (3) zu steuern.
  21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom-Erzeuger so ausgebildet ist, dass er in der Lage ist, eine laminare Luftströmung (32) zu erzeugen.
  22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - unterhalb der Granulat-Auslassöffnung (25) ein Granulat-Endbehälter (14) an der Unterseite des Granulat-Zwischenbehälters (9) angeordnet ist, der insbesondere mittels eines die Granulat-Auslassöffnung (25) verschließenden Verschlusselementes (6), insbesondere einer Verschluss-Klappe (6) oder eines Verschluss-Schiebers, wenigstens granulat-dicht, vorzugsweise luft-dicht, gegenüber dem Granulat-Zwischenbehälter (9) verschließbar ist und - insbesondere der erste Ionisator (37a) an der Außenseite der Wandung des Granulat-Endbehälter (14), insbesondere mit dem vorderen freien Ende der lonisierspitze in der ersten Öffnung (36a), angeordnet ist.
  23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (22) in der Lage ist, - die Stärke und/oder die Zeitdauer sowie den Zeitpunkt von Beginn und Ende des über die Gaszufuhröffnung (36) eingebrachten ionisierenden Gases (34) zu steuern und/oder - die Stärke der Ionisierung durch den ersten und/oder zweiten lonisierer (37a, b) zu steuern und/oder - den Zeitpunkt des Öffnens und Schließens des Verschlusselementes (6) relativ zu Beginn und Ende der Erzeugung der Luftströmung (32) so zu steuern, dass während oder nach dem Öffnen des Verschlusselementes (6) die Granulatkörner (4) der darauf liegenden Granulatansammlung (4) mehrheitlich nicht durch die Granulat-Auslassöffnung (25) fallen.
  24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - in der Gaszufuhröffnung (36) ein Druck-Regelventil (29) angeordnet ist, und/oder - die Gaszufuhröffnung (36) mit einer Druckluftquelle (17) in Verbindung steht, die insbesondere die gleiche Druckluftquelle (17) ist wie die Druckluftquelle (17) zum Erzeugen der Luftströmung (32) und/oder die Druckluftquelle (17) zum Erzeugen des Förderluft-Stromes (3) des Granulats (4) in den Granulat-Zwischenbehälter (9) hinein.
  25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - der Granulat-Zwischenbehälter (9) in einer Seitenwand wenigstens ein durchsichtiges Fenster (8a), aufweist und - insbesondere die gesamte Wandung des Granulat-Zwischenbehälters (9) durchsichtig ist und - vorzugsweise aus Glas besteht.
  26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - der Granulat-Zwischenbehälter (9) ein Volumen von weniger als 5000 cm3, insbesondere von weniger als 3000 cm3 besitzt, und insbesondere - der mit einer Charge Granulat (4) gefüllte Granulat-Zwischenbehälter (9) zwischen 300 und 600 ml Granulat (4) enthält.
  27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderleitung (15) für Granulat (4) durch eine Verschlusseinrichtung (35), z.B. ein Quetschventil (35), verschließbar ist, das insbesondere mit der Steuerung (22) in Verbindung steht und von dieser angesteuert wird.
DE102016119827.7A 2016-10-18 2016-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung Active DE102016119827B4 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016119827.7A DE102016119827B4 (de) 2016-10-18 2016-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung
PCT/EP2017/075830 WO2018073053A1 (de) 2016-10-18 2017-10-10 Verfahren und vorrichtung zum entstauben von schüttgütern, insbesondere mittels ionisierung
KR1020197010557A KR102351295B1 (ko) 2016-10-18 2017-10-10 특히 이온화를 이용해서 벌크 물질의 먼지를 제거하기 위한 방법 및 장치
CN201780063129.9A CN109890519A (zh) 2016-10-18 2017-10-10 用于尤其是借助电离对松散材料进行除尘的方法和装置
EP17790982.7A EP3528970B1 (de) 2016-10-18 2017-10-10 Verfahren und vorrichtung zum entstauben von schüttgütern, insbesondere mittels ionisierung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016119827.7A DE102016119827B4 (de) 2016-10-18 2016-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102016119827A1 DE102016119827A1 (de) 2018-04-19
DE102016119827B4 true DE102016119827B4 (de) 2020-01-23

Family

ID=60186239

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102016119827.7A Active DE102016119827B4 (de) 2016-10-18 2016-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP3528970B1 (de)
KR (1) KR102351295B1 (de)
CN (1) CN109890519A (de)
DE (1) DE102016119827B4 (de)
WO (1) WO2018073053A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018124207B4 (de) * 2018-10-01 2022-07-14 Klaus Wilhelm Vorrichtung und Verfahren zum Entstauben von Schüttgütern
DE102019118093A1 (de) * 2019-07-04 2021-01-07 Klaus Wilhelm Vorrichtung, Baukasten und Verfahren zum Behandeln von Schüttgütern
EP3889444B1 (de) * 2020-03-31 2024-02-07 Siemens Mobility GmbH Saughebevorrichtung zum betrieb der saughebevorrichtung
WO2025248147A2 (de) 2025-09-11 2025-12-04 Klaus Wilhelm Verfahren zum chargenweisen entstauben

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE260163C (de)

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH07289998A (ja) * 1994-04-25 1995-11-07 Fuji Seisakusho:Kk 微粉研磨材に混在する異物の分離方法並びに微粉研磨材に混在する異物及び粉塵の分離方法及びそれらの分離装置
DE10054418B4 (de) * 2000-11-03 2006-05-18 Iss Engineering Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von staubförmigen und faserigen Beimengungen aus Schüttgut
ITVR20060033A1 (it) * 2006-02-14 2007-08-15 Moretto Spa Dispositivo ed impianto per la rimozione di polvere da materiali granulari
DE102007045664B3 (de) * 2007-09-25 2009-03-19 Michael Meserle Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Staub und/oder faserförmigen Beimengungen aus einem Kunststoffgranulat
DE102011106134B4 (de) * 2011-06-10 2021-06-24 Krones Aktiengesellschaft Vorrichtung und Verfahren zum Spülen von Kunststoffbehältnissen
DE102012108907B4 (de) * 2012-09-21 2017-03-09 Klaus Wilhelm Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern mittels Ionisierung
CN103394489A (zh) * 2013-07-26 2013-11-20 昆山荣傲伟捷贸易有限公司 一种用于清洗饮料瓶的静电除尘设备
KR101442736B1 (ko) * 2014-01-20 2014-09-22 (주)태광크린텍 공기의 충격을 이용한 먼지 분리 장치
DE102014113280B4 (de) * 2014-09-15 2018-12-27 HELIOS Gerätebau für Kunststofftechnik GmbH Vorrichtung und Verfahren zum chargenweisen Entfernen von Staub aus einem Granulat
CN105664634B (zh) * 2016-02-16 2017-10-13 徐州工程学院 一种重力沉降除尘装置及其工作方法
CN105750202A (zh) * 2016-03-07 2016-07-13 上海岚致环保科技有限公司 抽吸式气流筛及其筛分方法

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE260163C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CN109890519A (zh) 2019-06-14
KR102351295B1 (ko) 2022-01-13
DE102016119827A1 (de) 2018-04-19
WO2018073053A1 (de) 2018-04-26
KR20190065292A (ko) 2019-06-11
EP3528970A1 (de) 2019-08-28
EP3528970B1 (de) 2022-03-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012108907B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern mittels Ionisierung
EP3826776B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum entstauben von schüttgütern
EP0279200B1 (de) Verfahren zum Trenen von Teilen aus elektrisch nichtleitendem Material, insbesondere Kunststoff und/oder Papier, aus Müll und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE102016119827B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von Schüttgütern, insbesondere mittels Ionisierung
EP0673864B1 (de) Verschluss für ein im Unterdruck arbeitendes Fördergerät
DE2235747A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verladen von schuettgut
EP2045199A1 (de) Druckluftförderanlage für Schüttgut
DE2318772B2 (de) Verfahren und kabine zur elektrostatischen bepulverung
DE102007005312A1 (de) Pulverrückgewinnungsvorrichtung für eine Pulversprühbeschichtungsanlage
DE2024343A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Bewirken eines Feststoffteilehenflusses aus den unteren Enden der Fallrohre eines Gefällefluss-Feststoffteilchenmischers
DE102004015463B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fremdkörperabscheidung
DE102014113280B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum chargenweisen Entfernen von Staub aus einem Granulat
DE202011052400U1 (de) Druckluftförderanlage für Schüttgut
DE2262165A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur befoerderung und klassifizierung kleiner materialteilchen
DE102007047119A1 (de) Druckluftförderanlage für Schüttgut
EP2607274B1 (de) Granulatabscheider und Druckluftförderanlage mit Granulatabscheider
EP3208001B1 (de) Windsichter mit dreifachtrennung
DE202024002553U1 (de) Abscheidevorrichtung zum Reinigen von verunreinigtem Schüttgutmaterial
DE9417627U1 (de) Müllvorsortierer
DE102020107898B4 (de) Wechsel-Adapter, Handhabungs-Einheit mit Wechseladapter, Verfahren zum Betreiben einer solchen Handhabungs- Einheit
DE4432719A1 (de) Vorrichtung zur Behandlung von Wertstoffgemischen
DE9415023U1 (de) Vorrichtung zum Trennen von Schüttgutpartikeln
DE202010004167U1 (de) Fließbettsichter
WO2025248147A2 (de) Verfahren zum chargenweisen entstauben
DE102005008210B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Sichtung eines Materialien-Gemisches

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final