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DE102016106269A1 - Tragbare infusionsvorrichtung - Google Patents

Tragbare infusionsvorrichtung Download PDF

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DE102016106269A1
DE102016106269A1 DE102016106269.3A DE102016106269A DE102016106269A1 DE 102016106269 A1 DE102016106269 A1 DE 102016106269A1 DE 102016106269 A DE102016106269 A DE 102016106269A DE 102016106269 A1 DE102016106269 A1 DE 102016106269A1
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DE
Germany
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plate
housing
infusion device
page
movable
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102016106269.3A
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Sheng-Lian Lin
Tung-Yi Lin
Yu-Ying Lin
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
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Abstract

Eine tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) zum Aufnehmen eines Infusionsbeutels (200) wird bereitgestellt. Der Infusionsbeutel (200) umfasst einen Beutelkörper (210) und einen Infusionskanal (220), der mit dem Beutel verbunden ist. Die tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) umfasst ein Gehäuse (11, 110), eine Platte (12, 120) und einen Hebemechanismus (13, 130). Das Gehäuse (11, 110) umfasst einen Aufnahmeraum (14, 140) zum Aufnehmen des Beutelkörpers (210). Das Gehäuse (11, 110) hat eine Öffnung (11a, 111). Der Infusionskanal (220) ist so ausgelegt, dass er durch die Öffnung (11a, 111) führt. Die Platte (12, 120) ist im Aufnahmeraum (14, 140) angeordnet und kann den Beutelkörper (210) tragen. Der Hebemechanismus (13, 130) ist im Aufnahmeraum (14, 140) angeordnet und mit dem Gehäuse (11, 110) bewegbar verbunden. Die Platte (12, 120) ist auf dem Hebemechanismus (13, 130) befestigt. Der Hebemechanismus (13, 130) ist so ausgelegt, dass er die Platte (12, 120) drückt, damit diese sich bewegt. Die tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) ist bei Benutzung einfach zu tragen.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Infusionsvorrichtung, und insbesondere eine tragbare Infusionsvorrichtung.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Wenn Menschen krank werden, umfasst die Behandlung üblicherweise oral einzunehmende Medikamente oder intravenös vorzunehmende Injektionen. Intravenöse Injektionen injizieren Blut, Medizin oder Nährstoffe direkt in Blutströme. Ein Verfahren zum Applizieren von intravenösen Injektionen ist, einen Tropfbeutel zu verwenden und damit zu ermöglichen, dass eine Flüssigkeit langsam in den Körper eines Patienten infundiert. Während der Injektion muss der Tropfbeutel an einer Position gehalten werden, die höher als der Punkt der Injektion ist, so dass die Schwerkraft genutzt werden kann, um die Flüssigkeit in den Körper des Patienten zu injizieren.
  • Wenn Tropfbeutel zum Injizieren von Flüssigkeiten in Patientenkörper verwendet werden, wird ein jeweiliger Tropfbeutel üblicherweise auf einen Aufhänger gehängt, so dass der Tropfbeutel an einer hohen Position gehalten wird. Wenn der Patient jedoch zu einem anderen Platz gehen oder sich zu einem anderen Ort bewegen muss, muss der Aufhänger zum Aufhängen des Tropfbeutels hin und her bewegt werden, oder der Tropfbeutel muss per Hand an einer hohen Position gehalten werden, was für den Patienten unbequem ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Offenbarung stellt eine tragbare Infusionsvorrichtung zur Verfügung, die bequem zum Herumtragen ist.
  • Die vorliegende Offenbarung stellt eine tragbare Infusionsvorrichtung zur Verfügung, die zum Aufnehmen eines Infusionsbeutels ausgestaltet ist. Der Infusionsbeutel umfasst einen Beutelkörper und einen Infusionskanal, der mit dem Beutelkörper verbunden ist. Die tragbare Infusionsvorrichtung umfasst ein Gehäuse, eine Platte und einen Hebemechanismus. Das Gehäuse weist einen Aufnahmeraum Zum Aufnehmen bzw. Unterbringen des Beutelkörpers auf. Das Gehäuse hat eine Öffnung ausgeformt. Der Infusionskanal ist so ausgestaltet, dass er durch die Öffnung passt bzw. führt. Die Platte ist im Aufnahmeraum zum Tragen des Beutelkörpers angeordnet. Der Hebemechanismus ist im Aufnahmeraum angeordnet und mit dem Gehäuse bewegbar verbunden. Die Platte ist auf dem Hebemechanismus befestigt. Der Hebemechanismus ist so ausgestaltet, dass er gegen die Platte drücken kann, so dass sich die Platte bewegt.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist der Hebemechanismus mit der Platte verbunden und ein unterer Abschnitt des Gehäuses ist gegenüber der Platte angeordnet.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst der Hebemechanismus einen ersten Rahmen, einen zweiten Rahmen, eine Drehwelle und eine Drehmomentfeder. Der erste Rahmen hat eine erste Seite und eine zweite Seite, die einander gegenüber liegen, und die erste Seite ist mit dem unteren Abschnitt des Gehäuses verbunden. Der zweite Rahmen hat eine dritte Seite und eine vierte Seite, die einander gegenüber liegen, und die dritte Seite ist mit der Platte verbunden. Die zweite Seite des ersten Rahmens und die vierte Seite des zweiten Rahmens sind mit der Drehwelle drehbar verbunden. Die Drehmomentfeder umhüllt die Drehwelle und hat zwei Enden, die jeweils mit der zweiten Seite des ersten Rahmens und der vierten Seite des zweiten Rahmens verbunden sind. Die Drehmomentfeder ist so ausgestaltet, dass sich der erste Rahmen und der zweite Rahmen relativ zueinander drehen können, wodurch die Platte von einer ersten Position zu einer zweiten Position weg vom unteren Abschnitt des Gehäuses gehoben wird.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst die tragbare Infusionsvorrichtung zudem einen Verschließmechanismus, der so ausgestaltet ist, dass er die Platte verschließen und die Platte an der ersten Position befestigen kann.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung hat eine Oberfläche der Platte gegenüber dem unteren Abschnitt des Gehäuses einen Eingreifabschnitt (Zusammenwirkabschnitt) ausgeformt. Der Verschließmechanismus umfasst ein Befestigungselement, eine Kompressionsfeder, ein bewegbares Eingreifelement (Zusammenwirkelement) und ein bewegbares Verschließelement, wobei das Befestigungselement am unteren Abschnitt des Gehäuses befestigt ist und eine Seitenwand aufweist. Ein Ende der Kompressionsfeder grenzt an bzw. stößt gegen die Seitenwand. Das bewegbare Eingreifelement weist einen zweiten Eingreifabschnitt (zweiten Zusammenwirkabschnitt) auf, und ein anderes Ende der Kompressionsfeder grenzt an bzw. stößt gegen den bewegbaren Eingreifabschnitt. Wenn sich die Platte von der zweiten Position zur ersten Position bewegt, drückt der erste Eingreifabschnitt (erste Zusammenwirkabschnitt) gegen den zweiten Eingreifabschnitt, so dass das bewegbare Eingreifelement angetrieben wird und sich entlang einer ersten Richtung in Richtung der Seitenwand bewegt und die Kompressionsfeder zusammendrückt. Wenn sich die Platte zur ersten Position bewegt, gibt der erste Eingreifabschnitt den zweiten Eingreifabschnitt frei, und die Kompressionsfeder drückt den zweiten Eingreifabschnitt, so dass er sich entlang einer zweiten Richtung quer zur ersten Richtung bewegt, um mit dem ersten Eingreifabschnitt ineinander zu greifen (zusammenzuwirken, verrasten). Das bewegbare Verschließelement grenzt an bzw. stößt gegen das bewegbare Eingreifelement und ist so konfiguriert, dass es sich zu einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition bewegen kann. Wenn sich das bewegbare Verschließelement von der Verriegelungsposition zur Entriegelungsposition bewegt, drückt das bewegbare Verschließelement das bewegbare Eingreifelement, so dass sich das bewegbare Eingreifelement in der ersten Richtung bewegt, um das Ineinandergreifen (Zusammenwirken, Verrasten) zwischen dem ersten Eingreifabschnitt und dem zweiten Eingreifabschnitt zu lösen.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist eine innere Wand des Gehäuses mit einer Vielzahl von Führungsschienen ausgeformt, um die Platte zu führen, indem sie entlang den Führungsschienen bewegbar ist.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst das Gehäuse einen Unterkasten und eine Abdeckung. Der Unterkasten weist eine Öffnung auf. Zum Abdecken der Öffnung ist die Abdeckung drehbar mit dem Unterkasten verbunden.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst das Gehäuse zudem ein Verschließelement, das an einer Seitenwand des Unterkastens zum Befestigen der Abdeckung an den Unterkasten angeordnet ist.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist die Seitenwand des Gehäuses mit einem Fenster bei einem oberen Abschnitt des Gehäuses gegenüber der Platte ausgeformt.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst die tragbare Infusionsvorrichtung zudem einen Schulterstreifen, und das Gehäuse hat eine Vielzahl von Hängeelementen ausgeformt, mit denen der Streife gekoppelt werden kann.
  • Die tragbare Infusionsvorrichtung kann die Platte durch den bewegbaren Hebemechanismus dazu antreiben, den durch die Platte getragenen Beutel des Infusionsbeutels zu drücken bzw. pressen. Durch diese Konfiguration braucht der Infusionsbeutel nicht an einer hohen Position gehalten zu werden, um die Flüssigkeit im Infusionsbeutel in den Körper eines Patienten zu injizieren. Daher ist die tragbare Infusionsvorrichtung der vorliegenden Offenbarung besser tragbar.
  • Nachfolgend werden die Erfindung und ihre Vorteile unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlicher beschrieben.
  • KURZE BESCHREIBUNG ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine schematische Ansicht einer tragbaren Infusionsvorrichtung und einen Infusionsbeutel gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
  • 2 zeigt eine Querschnitts-Ansicht einer tragbaren Infusionsvorrichtung und einen Infusionsbeutel gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
  • 3 zeigt eine Explosionszeichnung der tragbaren Infusionsvorrichtung gemäß 2;
  • 4 zeigt eine Draufsicht eines Hebemechanismus gemäß 2;
  • 5A und 5B zeigen schematische Ansichten eines Hebemechanismus zum Drücken und Bewegen einer Platte gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
  • 6 zeigt eine Ansicht von unten auf einen Verschließmechanismus und eine Platte gemäß 3;
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Platte, die mittels eines Verschließmechanismus befestigbar ist gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
  • 8A zeigt eine Querschnitts-Ansicht eines ersten Eingreifabschnitts und eines zweiten Eingreifabschnitts gemäß 7; und
  • 8B zeigt eine Querschnitts-Ansicht eines ersten Eingreifabschnitts und eines zweiten Eingreifabschnitts, die sich relativ zueinander bewegen, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Offenbarung wird nun mit Bezug auf die nachfolgenden Ausführungsformen ausführlicher beschrieben. In den Figuren sind für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung identische Bezugszeichen verwendet. Ferner sind der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann und sind nicht als abschließende Beschränkung zu verstehen. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander in den Figuren entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.
  • 1 ist eine schematische Querschnittsansicht einer tragbaren Infusionsvorrichtung und eines Infusionsbeutels gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Bezugnehmend auf 1 ist eine tragbare Infusionsvorrichtung 10 bei der vorliegenden Ausführungsform zum Aufnehmen eines Infusionsbeutels 200 konfiguriert. Der Infusionsbeutel 200 umfasst einen Beutelkörper 210 und einen Infusionskanal 220, der mit dem Beutelkörper 210 verbunden ist. Die tragbare Infusionsvorrichtung 10 umfasst ein Gehäuse 11, eine Platte 12 und einen Hebemechanismus 13. Das Gehäuse 11 umfasst einen Aufnahmeraum 14 zum Aufnehmen des Beutelkörpers 210. Das Gehäuse 11 umfasst eine Öffnung 11a. Der Infusionskanal 220 ist derart konfiguriert, dass er durch die Öffnung 11a führt und sich aus dem Gehäuse 11 heraus erstreckt. Die Platte 12 ist im Aufnahmeraum 14 angeordnet und zum Tragen des Beutelkörpers 210 konfiguriert. Der Hebemechanismus 13 ist im Aufnahmeraum 14 angeordnet und mit dem Gehäuse 11 beweglich verbunden. Die Platte 12 ist auf dem Hebemechanismus 13 befestigt. Der Hebemechanismus 13 ist zum Drücken der Platte 12 konfiguriert, so dass sich die Platte 12 bewegt.
  • Bezugnehmend auf die tragbare Infusionsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der bewegbare Hebemechanismus 13 die Platte 12 drücken, so dass sich die Platte 12 nach oben bewegt und der Beutelkörper 210 des Ionen-Infusionsbeutel 200 an eine obere Wand 15 des Gehäuses 11 stößt; wenn sich also die Platte 12 nach oben bewegt, wird der Beutelkörper 210 des Infusionsbeutels 200 gedrückt und die Flüssigkeit im Beutelkörper 210 fließt durch den Infusionskanal 220 heraus. Durch diese Konfiguration braucht der Infusionsbeutel 200 nicht an einer Position gehalten zu werden, die höher als der Injektionspunkt ist, damit Flüssigkeit innerhalb des Infusionsbeutels 200 in den Körper eines Patienten injiziert werden kann. Somit ist die tragbare Infusionsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform bequem und einfach herumzutragen.
  • Bei der vorliegenden Offenbarung können die Strukturen des Hebemechanismus, des Gehäuses und der Platte der tragbaren Infusionsvorrichtung durch unterschiedliche Ausführungen realisiert werden. Im Folgenden werden der Aufbau und der Betrieb einer weiteren Ausführungsform der tragbaren Infusionsvorrichtung der vorliegenden Offenbarung beschrieben. Dabei ist diese Ausführungsform lediglich ein Beispiel für die tragbare Infusionsvorrichtung der vorliegenden Offenbarung, worauf die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist.
  • 2 zeigt eine Querschnittsansicht einer tragbaren Infusionsvorrichtung und einen Infusionsbeutel gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 3 zeigt eine Explosionszeichnung der tragbaren Infusionsvorrichtung gemäß 2. Bezugnehmend auf 2 und 3 umfasst die tragbare Infusionsvorrichtung 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Gehäuse 110, eine Platte 120 und einen Hebemechanismus 130. Das Gehäuse 110 umfasst beispielsweise einen Unterkasten 112 und eine Abdeckung 113. Der Unterkasten 112 weist eine Öffnung 112a auf. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist beispielsweise die Öffnung 112a des Unterkastens 112 an einer Seite des Unterkastens 112 gegenüber der Platte 120 angeordnet, worauf die vorliegende Offenbarung jedoch nicht beschränkt ist. Beispielsweise kann in anderen Ausführungsformen die Öffnung 112a des Unterkastens 12 auch an eine Seite angeordnet sein, die benachbart zum unteren Abschnitt 118 des Unterkastens 112 ist.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Abdeckung 113 mit dem Unterkasten 112 am Ort der Öffnung 112a drehbar verbunden, und die Abdeckung 113 ist so konfiguriert, dass sie die Öffnung 112a abdecken kann. Die Abdeckung 113 und der Unterkasten 112 definieren einen dazwischen befindlichen Aufnahmeraum 140. Wenn die Abdeckung 113 geöffnet ist, kann der Infusionsbeutel 200 in den Aufnahmeraum 140 durch die Öffnung 112a angeordnet werden. Der Unterkasten 112 weist eine Öffnung 111 auf, so dass sich der Infusionskanal 220 des Infusionsbeutels 200 durch die Öffnung 111 aus dem Gehäuse 110 heraus erstrecken kann. Nachdem die Abdeckung 113 geschlossen ist und wenn der Hebemechanismus 130 gegen die Platte 120 drückt bzw. presst, so dass sich die Platte 120 nach oben bewegt, kann die Abdeckung 113 zudem gegen den auf der Platte 120 getragenen Beutelkörper 210 Stand halten, so dass der Beutelkörper 210 sowohl durch die Platte 120 als auch durch die Abdeckung 113 gedrückt wird, so dass die Flüssigkeit im Beutelkörper 210 durch den Infusionskanal 220 heraus fließen kann. Wie in 3 gezeigt umfasst die Abdeckung 113 gemäß der vorliegenden Ausführungsform beispielsweise zwei Platten (Bretter) 113a, 113b, die miteinander verbunden bzw. zusammen geführt werden können, wobei die Platte 113b so konfiguriert ist, dass sie gegen den Beutelkörper 210 drücken kann, und die Platte 113a so konfiguriert ist, dass sie die Platte 113b abdecken kann. In weiteren Ausführungsformen kann die Abdeckung 113 einen einzelne Platte sein oder aus drei oder mehr Platten bestehen.
  • Bezugnehmend auf 3 umfasst das Gehäuse 110 beispielsweise zudem ein Verschließelement 114, das an einem Ende einer Seitenwand 115 des Unterkastens 112 dicht bei der Öffnung 112a und gegenüber einem Drehpunkt P der Abdeckung 113 und des Unterkastens 112 angeordnet ist. Das Verschließelement 114 ist so konfiguriert, dass es sich zwischen einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition bewegen kann. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die Platte 113a der Abdeckung 113 beispielsweise einen Eingreifabschnitt (Zusammenwirkabschnitt) 113c auf. Wenn die Abdeckung 113 verriegelt ist, wirken das Verschließelement 114 und der Eingreifabschnitt 113c zusammen, so dass sie ineinander greifen (zusammenwirken, verrasten), wodurch die Abdeckung 113 mit dem Unterkasten 112 verriegelt wird. Wenn ein Benutzer das Verschließelement 114 von der Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition drückt, löst sich das Zusammenwirken von Verschließelement 114 und Eingreifabschnitt 113c, und der Benutzer kann die Abdeckung 113 öffnen. Das Verschließelement 114 kann elastische Abschnitte aufweisen, so dass das Verschließelement 114 automatisch in die Verriegelungsposition zurück versetzt werden kann, wenn hierauf keine Kraft angewendet wird. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform sind beispielsweise zwei Verschließelemente 114 vorgesehen und die Anzahl der Eingreifabschnitte 113c entspricht der Anzahl der Verschließelemente 114, wobei die vorliegende Offenbarung jedoch nicht auf diese Anzahlen beschränkt ist.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform hat die Seitenwand 115 des Gehäuses 110 beispielsweise ein Fenster 150 bei einem oberen Abschnitt des Gehäuses 110 gegenüber der Platte 120 ausgeformt. Mit anderen Worten ist das Fenster 150 an der Seitenwand 115 des Unterkastens 112 und dicht bei der Abdeckung 113 positioniert. Die Anordnung des Fensters 150 ermöglicht dem Benutzer, die Menge der im Infusionsbeutel 200 verbliebenen Flüssigkeit zu sehen, um so zeitnah den Infusionsbeutel 200 zu ersetzen oder die Injektion zu beenden. Bei einer anderen Ausführungsform kann der Unterkasten 112 des Gehäuses 110 aus einem transparenten Material hergestellt sein, so dass die Menge der im Infusionsbeutel 200 verbliebenen Flüssigkeit auch ohne solch ein Fenster 150 beobachtbar ist.
  • Zusätzlich kann eine innere Wand 116 des Gehäuses 110 beispielsweise mit einer Vielzahl von Führungsschienen 160 ausgeformt sein, und die Platte 120 umfasst beispielsweise eine Vielzahl von Führungselementen 121. Die Führungselemente 121 und die Führungsschienen 160 kooperieren zusammen, so dass sich die Platte 120 entlang den Führungsschienen 160 ohne Versatz bewegt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Anzahl der Führungsschienen 160 beispielsweise vier, wobei zwei der Führungsschienen 160a, 160b vertiefte Schienen und die anderen zwei Führungsschienen 160c, 160d überstehende Schienen sind. Die Anzahl der Führungselemente 121 der Platte 120 korrespondiert mit der Anzahl und den Formen der Führungsschienen 160. Mit anderen Worten ist die Anzahl der Führungselemente 121 gemäß der vorliegenden Ausführungsform vier, wobei die zwei Führungselemente 121a, 121b überstehende Elemente korrespondierend zu den vertieften Führungsschienen 160a, 160b sind, und die anderen zwei Führungselemente 121c, 121d sind vertiefte Element korrespondierend zu den überstehenden Führungsschienen 160c, 160d. Die vorliegende Offenbarung beschränkt jedoch nicht auf die Anzahl und Form der Führungsschienen 160 und der Führungselementen 121.
  • Wie in 3 gezeigt, umfasst die tragbare Infusionsvorrichtung 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform beispielsweise einen Schulterstreifen 170. Bei der vorliegenden Ausführungsform umfasst das Gehäuse 110 beispielsweise zudem eine Vielzahl von mit dem Unterkasten 112 verbundenen Hängeelementen 117. Beispielsweise ist die Anzahl der Hängeelemente 117 vier, wobei jedes der Hängeelemente 117 ein Hängeloch 117a aufweist, wobei die vorliegende Offenbarung jedoch nicht die Anzahlen der Hängeelemente 117 und der Hängelöcher 117a beschränkt. Bei anderen Ausführungsformen können die Hängelöcher 117a Löcher sein, die an den Seitenwänden 115 des Gehäuses 110 ausgeformt sind. Die Seitenwand 115 des Gehäuses 110 gemäß der vorliegenden Ausführungsform hat Verbindungselemente 115a, so dass die Hängeelemente 117 mit den Verbindungselementen 115a verbunden werden können, um die Hängeelemente 117 an der Seitenwand 115 des Gehäuses 110 zu befestigen. Je nach unterschiedlicher Anwendung beschränkt die vorliegende Offenbarung jedoch nicht das Verfahren zum Befestigen der Hängeelemente 117 mit dem Gehäuse 110. Der Schulterstreifen 170 kann durch die Hängelöcher 117a der Hängeelemente 117 geführt werden, so dass der Benutzer den Schulterstreifen 170 dazu verwenden kann, die tragbare Infusionsvorrichtung 100 zu tragen.
  • 4 zeigt eine Draufsicht des Hebemechanismus gemäß 2. Bezugnehmend auf 3 und 4 ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Hebemechanismus 130 mit der Platte 120 verbunden und der untere Abschnitt 118 des Gehäuses 110 befindet sich gegenüber der Platte 120 (wie in 3 dargestellt). Der Hebemechanismus 130 umfasst einen ersten Rahmen 131, einen zweiten Rahmen 132, eine Drehwelle 133 und eine Drehmomentfeder 134. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Anzahl der Hebemechanismen 130 beispielsweise zwei und die Hebemechanismen 130 sind symmetrisch an zwei Seiten angeordnet, worauf die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Der erste Rahmen 131 weist eine erste Seite 131a und eine zweite Seite 131b auf, wobei sich die Seiten 131a, 131b gegenüber liegen, und wobei die erste Seite 131a mit dem unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 verbunden ist (wie in 3 dargestellt). Insbesondere weist die erste Seite 131a des ersten Rahmens 131 beispielsweise eine Säulenstruktur auf, der untere Abschnitt 118 des Gehäuses 110 umfasst beispielsweise eine Vielzahl von ersten Greifelementen 180, so dass die erste Seite 131a des ersten Rahmens 131 mit den ersten Greifelementen 180 gekoppelt werden kann, wodurch der Hebemechanismus 130 mit dem unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 verbunden wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden beispielsweise zwei erste Greifelemente 180 verwendet, um die erste Seite 131a jeden ersten Rahmen 131 zu greifen, wodurch die Greifelemente 180 mit dem ersten Rahmen 131 gekoppelt werden. Die vorliegende Offenbarung beschränkt jedoch weder das Verfahren zum Verbinden des ersten Rahmens 131 und des unteren Abschnitts 118 des Gehäuses 110 noch die Anzahl der ersten Greifelemente 180.
  • Wie in 4 gezeigt, weist der zweite Rahmen 132 eine dritte Seite 132a und eine vierte Seite 132b auf, wobei die dritte Seite 132a mit der Platte 120 verbunden ist. Die zweite Seite 131b des ersten Rahmens 131 und die vierte Seite 132b des zweiten Rahmens 132 sind mit der Drehwelle 133 drehbar verbunden, und die Drehmomentfeder 134 umhüllt die Drehwelle 133. Zwei Enden der Drehmomentfeder 134 sind jeweils mit der zweiten Seite 131b des ersten Rahmens 131 und der vierten Seite 132b des zweiten Rahmens 132 verbunden. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Anzahl der Drehmomentfedern 134 beispielsweise zwei und die Drehmomentfedern 134 sind an zwei Enden der Drehwelle 133 angeordnet.
  • 5A und 5B zeigen schematische Ansichten eines Hebemechanismus zum Drücken einer Platte, so dass die Platte sich bewegt, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Wenn sich der Hebemechanismus 130 gemäß 5A in einem Zustand der Kontraktion befindet, ist die Platte 120 an einer ersten Position positioniert, die am proximalsten zum unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 gemäß 2 ist. Wenn der Hebemechanismus 130 gemäß 5B freigegeben bzw. entlastet ist, ist die mit der zweiten Seite 131b des ersten Rahmens 131 und mit der vierten Seite 132b des zweiten Rahmens 132 verbundene Drehmomentfeder 134 (wie in 4 dargestellt) so konfiguriert, dass sich der erste Rahmen 131 und der zweite Rahmen 132 relativ zueinander drehen können, so dass der erste Rahmen 131 und der zweite Rahmen 132 graduell aufklappen, wodurch die Platte 120 von der ersten Position (wie in 5A dargestellt) weg vom unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 zu einer zweiten Position (wie in 5B dargestellt) gehoben wird, um so den Infusionsbeutel 200 zu drücken, dass er Flüssigkeit infundiert. Im Folgenden wird beschrieben, wie der Hebemechanismus 130 in einen Zustand der Kontraktion versetzt wird.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die dritte Seite 132a des zweiten Rahmens 132 zudem beispielsweise eine Säulenstruktur auf (wie in 3 dargestellt). Eine Oberfläche 122 der Platte 120 gegenüber dem unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 weist beispielsweise eine Vielzahl von zweiten Greifelementen 123 auf, die so konfiguriert sind, dass sie die dritte Seite 132a des zweiten Rahmens 132 greifen können, so dass die Platte 120 und der zweite Rahmen 132 sicher miteinander verbunden sind. Die vorliegende Offenbarung beschränkt jedoch weder das Verfahren zum Verbinden des zweiten Rahmens 132 und der Platte 120 miteinander noch die Anzahl der zweiten Greifelemente 123.
  • 6 zeigt eine Ansicht von unten auf einen Verschließmechanismus und eine Platte gemäß 3. Bezugnehmend auf 6 umfasst die tragbare Infusionsvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform zudem beispielsweise einen Verschließmechanismus 190, der so konfiguriert ist, dass er mit der Platte 120 ineinander greift (zusammenwirkt, verrastet), so dass der Hebemechanismus 130 im Zustand der Kontraktion gehalten wird. Bei anderen Ausführungsformen können andere Verschließmechanismen verwendet werden, um direkt mit dem Hebemechanismus 130 ineinander zu greifen (zusammenzuwirken, verrasten), so dass der Hebemechanismus 130 im Zustand der Kontraktion gehalten wird.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform umfasst der Verschließmechanismus 190 ein Befestigungselement 191, eine Kompressionsfeder 192, ein bewegbares Eingreifelement (Zusammenwirkelement) 193 und ein bewegbares Verschließelement 194, wobei das Befestigungselement 191 mit dem unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 aus 3 befestigt ist. Das Befestigungselement 191 ist beispielsweise mit dem unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110 mittels Schrauben 310 befestigt, wobei der untere Abschnitt 118 des Gehäuses 110 mit korrespondierenden Schraublöchern 320 versehen ist (wie dargestellt in 3). Die vorliegende Offenbarung beschränkt jedoch nicht das Verfahren zum Befestigen des Befestigungselements 191 an den unteren Abschnitt 118 des Gehäuses 110.
  • Das Befestigungselement 191 hat eine Seitenwand 191a, und ein Ende 192a der Kompressionsfeder 192 stößt gegen bzw. grenzt an die Seitenwand 191a, und ein anderes Ende 192b der Kompressionsfeder 192 stößt gegen bzw. grenzt an das bewegbare Eingreifelement 193. Das bewegbare Verschließelement 194 grenzt an bzw. stößt gegen das bewegbare Eingreifelement 193 und umfasst beispielsweise ein Drückelement 195 (Schiebeelement, Presselement). Der untere Abschnitt 118 des Gehäuses 110 hat eine Öffnung 119 ausgeformt (wie in 3 dargestellt), wobei das Drückelement 195 durch die Öffnung 119 führbar ist, was einem Benutzer ermöglicht, das Drückelement 195 so zu drücken (schieben, pressen), dass sich das bewegbare Verschließelement 194 zu einer Verriegelungsposition oder einer Entriegelungsposition bewegt.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform weist ein Ende des bewegbaren Verschließelements 194 proximal zum bewegbaren Eingreifelement 193 einen ersten Abschnitt 194a und einen zweiten Abschnitt 194b auf, wobei der erste Abschnitt 194a beispielsweise an eine planare Oberfläche des bewegbaren Eingreifelements 193 stößt bzw. grenzt, und der zweite Abschnitt 194b ist geneigt bezüglich des ersten Abschnitts 194a.
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Platte, die mittels eines Verschließmechanismus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung befestigt ist. Für eine bessere Übersichtlichkeit wurde in 7 das Befestigungselement 191 des Verschließmechanismus weggelassen. 8A zeigt eine Querschnitts-Ansicht eines ersten Eingreifabschnitts (ersten Zusammenwirkabschnitts) und eines zweites Eingreifabschnitts (zweites Zusammenwirkabschnitts) gemäß 7. Bezugnehmend auf 7 und 8A, weist bei der vorliegenden Ausführungsform die Oberfläche 122 der Platte 120 gegenüber dem Verschließmechanismus einen ersten Eingreifabschnitt 124 auf, das bewegbare Eingreifelement 193 weist einen zweiten Eingreifabschnitt 193a auf, und der erste Eingreifabschnitt 124 und der zweite Eingreifabschnitt 193a sind beispielsweise ähnlich gestaltet und einander gegenüber liegend angeordnet. Wie in 8A gezeigt, umfasst der erste Eingreifabschnitt 124 einen ersten Grenzabschnitt 124a und einen ersten geneigten Abschnitt 124b, der bezüglich des ersten Grenzabschnitts 124a geneigt ist, und der zweite Eingreifabschnitt 193a hat ebenso einen zweiten Grenzabschnitt 193b und einen zweiten geneigten Abschnitt 193c, der bezüglich des zweiten Grenzabschnitts 193b geneigt ist. Der erste Eingreifabschnitt 124 und der zweite Eingreifabschnitt 193a greifen ineinander (verrasten) mittels des ersten Grenzabschnitts 124a und des zweiten Grenzabschnitts 193b, wodurch der Hebemechanismus 130 im Zustand der Kontraktion gehalten wird. Die vorliegende Offenbarung beschränkt jedoch nicht das Verfahren zum Eingreifen (Zusammenwirken, Verrasten) zwischen dem ersten Eingreifabschnitt 124 und dem zweiten Eingreifabschnitt 193a.
  • 8B zeigt eine Querschnitts-Ansicht eines ersten Eingreifabschnitts und eines zweiten Eingreifabschnitts, die sich relativ zueinander bewegen, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Bezugnehmend auf 7 und 8, wenn der Hebemechanismus 130 gehoben werden soll, kann ein Benutzer das Drückelement 195 in einer ersten Richtung D1 drücken, so dass sich das bewegbare Verschließelement 194 von der Verriegelungsposition zur Entriegelungsposition bewegt. Während des Drückens drückt der zweite Abschnitt 194b des bewegbaren Verschließelements 194 gegen das bewegbare Eingreifelement 193, so dass das bewegbare Verschließelement 194 das bewegbare Eingreifelement 193 in eine zweite Richtung D2 nach außen drückt und die Kompressionsfeder 192 zusammendrückt, wodurch sich der erste Eingreifabschnitt 124 und der zweite Eingreifabschnitt 193a voneinander lösen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Hebemechanismus 130 freigegeben und drückt die Platte 120 und den ersten Eingreifabschnitt 124 hierauf, so dass diese sich nach oben in Richtung D3 bewegen. Wenn der erste Eingreifabschnitt 124 und der zweite Eingreifabschnitt 193a getrennt sind, drückt die Kompressionsfeder 192 das bewegbare Eingreifelement 193 zurück zu einer ursprünglichen Position, und das bewegbare Eingreifelement 193 drückt das bewegbare Verschließelement 194 von der Entriegelungsposition zur Verriegelungsposition.
  • Wenn die Platte 120 gedrückt wird, so dass ich die Platte 120 umgekehrt von der zweiten Position (wie in 5B dargestellt) zur ersten Position (wie in 5A dargestellt) bewegt, bewegt sich der erste Eingreifabschnitt 124 nach unten in Richtung D3, und der erste geneigte Abschnitt 124b drückt nach unten auf den zweiten geneigten Abschnitt 193c des zweiten Eingreifabschnitts 193a, wodurch das bewegbare Eingreifelement 193 gedrückt wird und sich nach außen in Richtung D2 bewegt und die Kompressionsfeder 192 zusammendrückt. Wenn der erste geneigte Abschnitt 124 und der zweite geneigte Abschnitt 193c getrennt sind, drückt die Kompressionsfeder 192 das bewegbare Eingreifelement 193 in Richtung D2 nach innen in Richtung einer ursprünglichen Position, so dass der zweite Eingreifabschnitt 193a in den ersten Grenzabschnitt 124a des ersten Eingreifabschnitts 124 mittels des zweiten Grenzabschnitts 193b eingreift, und so dass sich das bewegbare Verschließelement 194 zur Verriegelungsposition zum Befestigen der Platte 120 an die erste Position (wie in 5A dargestellt) bewegt.
  • Zusammengefasst kann die tragbare Infusionsvorrichtung 100 der vorliegenden Offenbarung durch Bewegen der Platte 120, die mittels des Hebemechanismus 130 gedrückt wird, Druck auf den durch die Platte 120 getragenen Infusionsbeutel 200 ausüben. Wenn ein Benutzer den Infusionsbeutel 200 zum Infundieren einer Flüssigkeit verwendet, braucht der Infusionsbeutel 200 nicht an einer hohen Position gehalten zu werden, damit eine Flüssigkeit im Infusionsbeutel 200 in den Körper eines Patienten injiziert werden kann, was wiederum dem Benutzer ermöglicht, den Infusionsbeutel 200 durch Verwenden der tragbaren Infusionsvorrichtung 100 zu tragen. Daher ist die tragbare Infusionsvorrichtung der vorliegenden Offenbarung einfacher zum Herumtragen geeignet.
  • Die Anmeldung wurde unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben. Es ist jedoch für jeden Fachmann selbstverständlich, dass Abwandlungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen. Die voran stehend erörterten Ausführungsbeispiele dienen lediglich zur Beschreibung der beanspruchten Lehre, schränken diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele ein. Alle zuvor beschriebenen Ausführungsformen der tragbaren Infusionsvorrichtung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination Verwendung finden.
  • Bezugszeichenliste
  • 10, 100
    tragbare Infusionsvorrichtung
    11, 110
    Gehäuse
    11a, 111
    Öffnung des Gehäuses
    112
    Unterkasten
    112a
    Öffnung des Unterkastens
    113
    Abdeckung
    113a, 113b
    Platte
    113c
    Eingreifabschnitt (Zusammenwirkabschnitt)
    114
    Verschließelement
    115
    Seitenwand des Unterkastens
    116
    innere Wand des Gehäuses
    118
    unterer Abschnitt des Gehäuses
    119
    Öffnung des unteren Abschnitts
    12, 120
    Platte
    122
    Oberfläche der Platte
    124
    erster Eingreifabschnitt
    124a
    erster Grenzabschnitt
    124b
    erster geneigter Abschnitt
    13, 130
    Hebemechanismus
    131
    erster Rahmen
    131a
    erste Seite
    131b
    zweite Seite
    132
    zweiter Rahmen
    132a
    dritte Seite
    132b
    vierte Seite
    133
    Drehwelle
    134
    Drehmomentfeder
    14, 140
    Aufnahmeraum
    150
    Fenster
    160, 160a, 160b
    Führungsschienen
    170
    Schulterstreifen
    117a
    Hängelöcher
    190
    Verschließmechanismus
    191
    Befestigungselement
    191a
    Seitenwand
    192
    Kompressionsfeder
    192a
    Ende der Kompressionsfeder
    192b
    anderes Ende der Kompressionsfeder
    193
    bewegbares Eingreifelement (bewegbares Zusammenwirkelement)
    193a
    zweiter Eingreifabschnitt (zweiter Zusammenwirkabschnitt)
    193b
    zweiter Grenzabschnitt
    193c
    zweiter geneigter Abschnitt
    194
    bewegbares Verschließelement
    194a
    erster Abschnitt
    194b
    zweiter Abschnitt
    195
    Drückelement
    200
    Infusionsbeutel
    210
    Beutelkörper
    220
    Infusionskanal
    D1
    erste Richtung
    D2
    zweite Richtung
    D3
    dritte Richtung

Claims (10)

  1. Eine tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) zum Aufnehmen eines Infusionsbeutels (200), wobei der Infusionsbeutel (200) einen Beutelkörper (210) und einen Infusionskanal (220) umfasst, der mit dem Beutelkörper (210) verbunden ist, wobei die tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) umfasst: ein Gehäuse (11, 110) umfassend einen Aufnahmeraum (14, 140) zum Aufnehmen des Beutelkörpers (210), wobei das Gehäuse (11, 110) eine Öffnung (11a, 111) umfasst und der Infusionskanal (220) sich aus der Öffnung (11a, 111) heraus erstreckt; eine Platte (12, 120), die im Aufnahmeraum (14, 140) angeordnet und zum Tragen des Beutelkörpers (210) ausgestaltet ist; und einen Hebemechanismus (13, 130), der im Aufnahmeraum (14, 140) angeordnet und mit dem Gehäuse (11, 110) beweglich verbunden ist, wobei die Platte (12, 120) auf dem Hebemechanismus (13, 130) befestigt und der Hebemechanismus (13, 130) zum Drücken der Platte (12, 120) ausgestaltet ist, so dass sich die Platte (12, 120) bewegt.
  2. Die tragbare Infusionsvorrichtung (10, 100) gemäß Anspruch 1, wobei der Hebemechanismus (13, 130) mit der Platte (12, 120) verbunden und ein unterer Abschnitt (118) des Gehäuses (11, 110) gegenüber der Platte (12, 120) angeordnet ist.
  3. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 2, wobei der Hebemechanismus (130) umfasst: einen ersten Rahmen (131) mit einer ersten Seite (131a) und einer zweiten Seite (131b), wobei die erste Seite (131a) und die zweite Seite (131b) gegenüber voneinander angeordnet sind, wobei die erste Seite (131a) mit dem unteren Abschnitt (118) des Gehäuses (110) verbunden ist; einen zweiten Rahmen (132) mit einer dritten Seite (132a) und einer vierten Seite (132b), wobei die dritte Seite (132a) und die vierte Seite (132b) gegenüber voneinander angeordnet sind, wobei die dritte Seite (132a) mit der Platte (120) verbunden ist; eine Drehwelle (133), wobei die zweite Seite (131b) des ersten Rahmens (131) und die vierte Seite (132b) des zweiten Rahmens (132) mit der Drehwelle (133) drehbar verbunden sind; und eine Drehmomentfeder (134), die die Drehwelle (133) umhüllt, wobei zwei Enden der Drehmomentfeder (134) jeweils mit der zweiten Seite (131b) des ersten Rahmens (131) und mit der vierten Seite (132b) des zweiten Rahmens (132) verbunden sind, und die Drehmomentfeder (134) so ausgestaltet ist, dass der erste Rahmen (131) und der zweite Rahmen (132) relativ zueinander drehbar sind, wodurch die Platte (120) von einer ersten Position zu einer zweiten Position weg vom unteren Abschnitt (118) des Gehäuses (110) gehoben wird.
  4. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 3, zudem umfassend einen Verschließmechanismus (190) zum Verschließen der Platte (120), so dass die Platte (120) an der ersten Position befestigt wird.
  5. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 4, wobei eine Oberfläche (122) der Platte (120) gegenüber dem unteren Abschnitt (118) des Gehäuses (110) einen ersten Eingreifabschnitt (124) aufweist, und der Verschließmechanismus (190) umfasst: ein Befestigungselement (191), das mit dem unteren Abschnitt (118) des Gehäuses (110) befestigt ist und eine Seitenwand (191a) aufweist; eine Kompressionsfeder (192), wobei ein Ende (192a) der Kompressionsfeder (192) gegen die Seitenwand (191a) stößt; ein bewegbares Eingreifelement (193) mit einem zweiten Eingreifabschnitt (193a), wobei ein anderes Ende (192b) der Kompressionsfeder (192) an das bewegbare Eingreifelement (193) grenzt, wobei wenn sich die Platte (120) von der zweiten Position zur ersten Position bewegt, der erste Eingreifabschnitt (124) den zweiten Eingreifabschnitt (193a) drückt, um das bewegbare Eingreifelement (193) in Richtung der Seitenwand (191a) in einer ersten Richtung (D1) zu drücken und so die Kompressionsfeder (192) zusammen zu drücken, wobei wenn die Platte (120) die erste Position erreicht, der erste Eingreifabschnitt (124) den zweiten Eingreifabschnitt (193a) freigibt und die Kompressionsfeder (192) den zweiten Eingreifabschnitt (193a) drückt, so dass er sich in einer zweiten Richtung (D2) quer zur ersten Richtung (D1) zum Eingreifen in den ersten Eingreifabschnitt (124) bewegt; und ein bewegbares Verschließelement (194), das an das bewegbare Eingreifelement (193) angrenzt und derart ausgestaltet ist, dass es zu einer Verriegelungsposition und einer Entriegelungsposition bewegbar ist, wobei bei Änderung der bewegbaren Verriegelungsposition hin zur Verriegelungsposition das bewegbare Verschließelement (194) das bewegbare Eingreifelement (193) drückt, so dass es sich in die erste Richtung (D1) zum Lösen des ersten Eingreifabschnitts (124) vom zweiten Eingreifabschnitt (193a) bewegt.
  6. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 1, wobei eine innere Wand (116) des Gehäuses (110) mit einer Vielzahl von Führungsschienen (160, 160a, 160b) zum Führen der Platte (120) durch Bewegen entlang den Führungsschienen (160, 160a, 160b) ausgeformt ist.
  7. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 1, wobei das Gehäuse (110) einen Unterkasten (112) und eine Abdeckung (113) umfasst, wobei der Unterkasten (112) eine Öffnung (112a) aufweist, und die Abdeckung (113) mit dem Unterkasten (112) drehbar verbunden und so ausgestaltet ist, dass die Öffnung (112a) durch die Abdeckung (113) abdeckbar ist.
  8. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 7, wobei das Gehäuse (110) zudem ein Verschließelement (114) umfasst, das an einer Seitenwand (115) des Unterkastens (112) zum Befestigen der Abdeckung (113) mit dem Unterkasten (112) angeordnet ist.
  9. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 1, wobei die Seitenwand (115) des Gehäuses (110) ein Fenster (150) ausgeformt hat, wobei das Fenster (150) bei einem oberen Abschnitt des Gehäuses (11, 110) gegenüber der Platte (120) ist.
  10. Die tragbare Infusionsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 1, zudem umfassend einen Schulterstreifen (170), wobei das Gehäuse (110) eine Vielzahl von Hängelöchern (117a) aufweist, durch die der Schulterstreifen (170) führbar ist.
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