[go: up one dir, main page]

DE102016003816A1 - Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum - Google Patents

Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum Download PDF

Info

Publication number
DE102016003816A1
DE102016003816A1 DE102016003816.0A DE102016003816A DE102016003816A1 DE 102016003816 A1 DE102016003816 A1 DE 102016003816A1 DE 102016003816 A DE102016003816 A DE 102016003816A DE 102016003816 A1 DE102016003816 A1 DE 102016003816A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manipulator
effector
gripper
industrial robot
monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102016003816.0A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102016003816B4 (de
Inventor
Thomas Schraml
Rainer Halmheu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE102016003816.0A priority Critical patent/DE102016003816B4/de
Publication of DE102016003816A1 publication Critical patent/DE102016003816A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102016003816B4 publication Critical patent/DE102016003816B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J19/00Accessories fitted to manipulators, e.g. for monitoring, for viewing; Safety devices combined with or specially adapted for use in connection with manipulators
    • B25J19/02Sensing devices
    • B25J19/021Optical sensing devices
    • B25J19/022Optical sensing devices using lasers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J19/00Accessories fitted to manipulators, e.g. for monitoring, for viewing; Safety devices combined with or specially adapted for use in connection with manipulators
    • B25J19/06Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Industrieroboter (1) mit einer Roboterbasis (2) und einem darauf beweglich angeordneten Manipulator (3) mit einem als Greifer (4.1) oder Werkzeug ausgebildeten Effektor (4, 4.1). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Manipulator (3) mit mehreren Laserscannern (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) ausgebildet ist, die kreisförmig um den Effektor (4) derart angeordnet sind und die Laserscanner (5) zur Erzeugung von Überwachungsflächen (5.10, 5.20, 5.30, 5.40) ausgebildet sind, die zusammen einen von dem Effektor (4) ausgehenden, trichterförmig sich erweiternden Überwachungsraum (6) bilden, der den Effektor (4) rahmenartig umschließt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Industrieroboter mit einer Roboterbasis und einem darauf beweglich angeordneten Manipulator mit einem als Greifer oder Werkzeug ausgebildeten Effektor.
  • Industrieroboter werden in verschiedensten Bereichen der Industrie, insbesondere in der Automobilindustrie eingesetzt und sind mit mehreren Anordnungen von seriell gekoppelten Antriebsachsen ausgestattet, die eine Rotations- und/oder Schwenk- und/oder eine Translationsbewegung eines Effektors, bspw. eines Greifers oder eines Bearbeitungswerkzeuge innerhalb eines bestimmten Arbeitsraumes erzeugen.
  • Bei der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter (MRK-System) ohne trennende Schutzeinrichtung nach dem Prinzip der Kraft- und Leistungsbegrenzung dürfen zu keiner Zeit schmerzende oder gar verletzende Belastungen auf die Bedienpersonen wirken (z. B. durch Kollision oder Quetschen). Roboter, welche mit einer Kraft-Momenten-Sensorik und teilweise dämpfenden Ummantelungen und/oder sicheren taktilen Schaltelementen ausgestattet sind, um diese Belastungen zu begrenzen, sind bekannt.
  • Ein gattungsbildender Industrieroboter ist aus der DE 10 2010 046 397 A1 bekannt, welcher eine Überwachungseinrichtung zur Überwachung eines Manipulators des Industrieroboters aufweist. Diese Überwachungseinrichtung besteht aus zwei an diametral gegenüberliegenden Ecken einer mobilen rechteckförmigen Basis des Industrieroboters angeordneten Laserscannern, die jeweils eine horizontale Kreissegmentfläche überwachen. Zusammen bilden diese beiden Kreissegmentflächen eine zu überwachende horizontale Sicherheitsfläche. Mittels geeigneter Umlenkspiegel können die Laserstrahlen auch senkrecht nach oben umgelenkt werden, wodurch eine senkrecht verlaufende Sicherheitsfläche gebildet wird.
  • Aus der DE 10 2012 007 242 A1 ist ein Überwachungssystem für eine Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) bekannt, welches hohe Standards bezüglich der Sicherheit des Bedienpersonals erfüllen soll und gleichzeitig eine effektive Zusammenarbeit zwischen dem Bedienpersonal und einem Roboter zulassen soll. Bei diesem bekannten Mensch-Roboter-Kooperationssystem sind eine Erkennungseinheit für eine Bedienperson, mindestens ein Überwachungssensor sowie eine Kontrolleinheit vorgesehen. Die Erkennungseinheit dient zum Erfassen einer Position der Bedienperson und/oder eines Bewegungsverhaltens mindestens eines Körperteils der Bedienperson sowie zur Steuerung des Roboters. Mit dem Überwachungssensor wird ein Gefahrenbereich um den Roboter festgelegt, in welchem der Aufenthalt der Bedienperson nicht oder nur eingeschränkt erlaubt ist. Ferner wird mit diesem Überwachungssensor ein Bereichsübertritt der Bedienperson und/oder des Roboters in und aus dem Gefahrenbereich detektiert. Mit einem solchen Überwachungssystem soll eine Kollision der Bedienperson mit dem Roboter verhindert werden.
  • Solche stationär angeordneten und berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen, wie bspw. Laserscanner, mit denen bei Verletzung eines Gefahrenbereiches sämtliche Roboterbewegungen abgeschaltet werden, weisen den Nachteil auf, dass solche Schutzeinrichtungen an jeder exponierten Gefahrenstelle angeordnet werden müssen und dadurch ein erhöhter Aufwand entsteht.
  • Weitere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Kollisionen mit einer Bedienperson mit dem Industrieroboter zu verhindern, besteht in einer mechanischen Entkopplung, d. h. das Ausklinken mechanischer Elemente bei Kraftanstieg. Analoge Realisierungen werden auch beim Schließen von Greifern zur Vermeidung verletzender Quetschung eingesetzt. Ferner werden auch Polsterungen und federnde Elemente eingesetzt, um Verletzungen bei Kollisionen abzumildern. Dies führt in nachteiliger Weise zu Prozessunterbrechungen durch ein erneutes mechanisches Koppeln bzw. Einklinken.
  • Der Einsatz von taktilen Sensoren zur Vermeidung von verletzenden Kollisionen würde einen vollflächigen Schutz auch an dem zu bearbeiteten Werkstück erforderlich machen, wodurch der Aufwand sehr hoch wird. Zudem wäre auch die Einhaltung zulässiger biomechanischer Grenzwerte durch aufwändige Messungen nachzuweisen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung einen Industrieroboter der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass die Sicherheit des Bedienpersonals erhöht wird.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Industrieroboter mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Ein solcher Industrieroboter mit einer Roboterbasis und einem darauf in mehreren Bewegungsachsen beweglich angeordneten Manipulator mit einem als Greifer oder Werkzeug ausgebildeten Effektor zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass
    • – der Manipulator mit mehreren Laserscannern ausgebildet ist, die kreisförmig um den Effektor angeordnet sind, und
    • – die Laserscanner zur Erzeugung von Überwachungsflächen ausgebildet sind, die zusammen einen von dem Effektor ausgehenden, trichterförmig sich erweiternden Überwachungsraum bilden, der den Effektor rahmenartig umschließt.
  • Der wesentlichste Vorteil dieses erfindungsgemäßen Industrieroboters besteht darin, dass der Überwachungsraum mit dem Manipulator mitgeführt wird. Ferner erlaubt die Verwendung von Laserscannern eine berührungslose Absicherung des Effektors ohne verletzenden Kontakt zwischen dem Bedienpersonal und dem Industrieroboter. Aufgrund der berührungslosen Absicherung sind keine Kraft/Druck-Messungen und zugehörige Dokumentationen zum Nachweis der Einhaltung zulässiger biomechanischer Belastungen erforderlich.
  • Weiterhin ist es möglich den Überwachungsraum ohne Hardwareänderungen anzupassen und eine Umschaltung zwischen verschiedenen Überwachungsräumen, die sich in Größe und Form unterscheiden können, automatisch im Programmablauf der Steuerung des Industrieroboters zu realisieren.
  • Schließlich wird auch die Anzahl von Hardware-Komponenten reduziert, da nicht mehr alle kritischen Bereiche im Bewegungsraum des Industrieroboters abgesichert werden müssen.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Manipulator mit wenigstens drei Laserscannern ausgebildet, deren Überwachungsflächen einen pyramidenstumpfförmigen Überwachungsraum bilden. Ferner ist es natürlich auch möglich, den Manipulator mit mehr als drei Laserscannern auszustatten.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn weiterbildungsgemäß die Laserscanner derart ausgebildet sind, dass ein von einem Greifer aufgenommenes Bauteil von dem von den Laserscannern erzeugten Überwachungsraum. rahmenartig umschlossen ist. Somit wird auch gleichzeitig eine Absicherung eines von einem Greifer des Industrieroboters aufgenommenen Bauteils realisiert.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren ausführlich beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine schematische und perspektivische Darstellung eines Industrieroboters gemäß der Erfindung, und
  • 2 eine schematische perspektivische Detaildarstellung des Industrieroboters nach 1 in einer Draufsicht auf dessen Greifer.
  • Der in den 1 und 2 dargestellte Industrieroboter 1 umfasst einen Manipulator 3, der um eine Vertikalachse drehbar auf einer ortsfesten Roboterbasis 2 steht. Der Manipulator 3 weist mehrere seriell gekoppelte Antriebsachsen auf, die eine Rotations- und/oder Schwenk- und/oder eine Translationsbewegung eines am Ende des Manipulators 3 angeordneten Effektors 4 ermöglichen. In den 1 und 2 ist der Effektor 4 als Greifer 4.1 mit drei Greiferfingern 4.10 ausgeführt. Anstelle eines Greifers 4.1 kann auch ein Bearbeitungswerkzeug, bspw. ein Schweißwerkzeug an dem Manipulator 3 angeflanscht werden.
  • An dem Manipulator 3 sind endseitig Laserscanner 5 angeordnet, die den Greifer 4.1 kreisförmig umschließen. So ist ein erster Laserscanner 5.1, ein zweiter Laserscanner 5.2, ein dritter Laserscanner 5.3 und ein vierter Laserscannern 5.4 jeweils radial um die Längsachse A des Effektors 4 versetzt um 90° zwischen dem Greifer 4.1 und dem Ende des Manipulators 3 angeordnet.
  • Jeder dieser Laserscanner 5.1 bis 5.4 erzeugt eine Überwachungsfläche, der erste Laserscanner 5.1 eine Überwachungsfläche 5.10, der zweite Laserscanner 5.2 eine Überwachungsfläche 5.20, der dritte Laserscanner 5.3 eine Überwachungsfläche 5.30 und der vierte Laserscanner 5.4 eine Überwachungsfläche 5.40, die sich gegenseitig zu einem von dem Greifer 4.1 ausgehenden trichterförmigen Überwachungsraum 6 ergänzen. Innerhalb dieses Überwachungsraumes 6 befindet sich der Greifer 4.1 mit den Greiferfingern 4.10. Bei der Verwendung von vier Laserscannern 5.1 bis 5.4 hat dieser Überwachungsraum 6 die Kontur eines Pyramidenstumpfes mit rechteckförmigem Querschnitt. Mit drei eingesetzten Laserscannern ergibt sich ein Pyramidenstumpf mit einem dreiecksförmigen Querschnitt, wobei auch diese drei Laserscanner umfangsmäßig in gleichen Abständen angeordnet sind. Natürlich können auch mehr als vier Laserscanner verwendet werden.
  • Die Überwachungsflächen 5.10, 5.20, 5.30 und 5.40 werden von den Laserscannern 5.1 bis 5.4 so erzeugt, dass der Überwachungsraum 6 in axialer Richtung bezüglich der Längsachse A über das Ende der Greiferfinger 4.10 hinausragt, so dass auch ein von dem Greifer 4.1 aufgenommenes Bauteil 10 (vgl. 2) von dem Überwachungsraum 6 umrahmt wird. Daher erstreckt sich gemäß 1 der Überwachungsraum 6 ausgehend vom Ende des Manipulators 3 nicht nur bis zum Ende der Greiferfinger 4.1 mit einer Höhe H, sondern darüber hinausgehend mit einer Höhe H + ΔH.
  • Dieser Überwachungsraum 6 kann mittels den Laserscannern 5.1 bis 5.4 so erzeugt werden, dass der Greifer 4.1 oder ein entsprechendes Werkzeug und die von dem Greifer 4.1 aufgenommenen Bauteile 10 jeweils ganz oder zumindest die gefahrbringenden Teile oder Abschnitte von diesem Überwachungsraum 6 umhüllt werden.
  • Die den Überwachungsraum 6 bildenden Überwachungsflächen 5.10 bis 5.40 werden anwendungsspezifisch in Größe und Form mittels der Laserscanner 5.1 bis 5.4 erzeugt, d. h. werden bspw. in Abhängigkeit von den Bewegungsbahnen des Manipulators 3, von den geometrischen und mechanischen Eigenschaften beteiligter potentieller Kollisionspartner und Geschwindigkeiten konfiguriert und in die Sicherheitssteuerung des Industrieroboters 1 integriert.
  • Wird eine Verletzung dieses Überwachungsraumes 6, also ein Eintauchen eines Hindernisses detektiert, wird eine Reaktion des Industrieroboters 1, d. h. in der Regel ein Sicherheit-Stopp ausgelöst, um eine Kollision mit dem detektierten Hindernis zu verhindern. Ein solches Hindernis kann eine Bedienperson, insbesondere ein Körperteil dieser Bedienperson oder auch ein sonstiges Objekte darstellen. Der Überwachungsraum 6 kann mit Mindestabständen zwischen den Überwachungsflächen und dem Greifer bzw. dem aufgenommenen Bauteil so konfiguriert werden, dass eine durch Verletzung des Überwachungsraumes 6 eingeleitete Reaktion des Industrieroboters 1, in der Regel ein Sicherheits-Stopp, aufgrund von Massenträgheit und Systemreaktionszeiten dennoch zu einem, jedoch abgemilderten Kontakt, bspw. mit einer Bedienperson führen kann, der dann aber aufgrund der Einhaltung biomechanischer Grenzwerte noch zulässig und vertretbar ist.
  • Die Laserscanner 5.1 bis 5.4 umfassen jeweils einen Lasersender und einen Laserempfänger mit zugehöriger Optik. Mit dem Lasersender wird ein kontinuierlich die Überwachungsfläche abtastender Laserstrahl erzeugt. In einer Auswerteeinheit werden die von dem Lasersender und dem Laserempfänger erzeugten Abtastbilder ausgewertet und in Abhängigkeit der Auswerteergebnisse von einer Steuereinheit Steuersignale zur Steuerung des Industrieroboters 1 erzeugt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Industrieroboter
    2
    Roboterbasis
    3
    Manipulator
    4
    Effektor
    4.1
    Greifer
    4.10
    Greiferfinger des Greifers 4.1
    5
    Laserscanner
    5.1
    erster Laserscanner
    5.10
    Überwachungsfläche des ersten Laserscanners 5.1
    5.2
    zweiter Laserscanner
    5.20
    Überwachungsfläche des zweiten Laserscanners 5.2
    5.3
    dritter Laserscanner
    5.30
    Überwachungsfläche des dritten Laserscanners 5.3
    5.4
    vierter Laserscanner
    5.40
    Überwachungsfläche des vierten Laserscanners 5.4
    6
    Überwachungsraum
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102010046397 A1 [0004]
    • DE 102012007242 A1 [0005]

Claims (3)

  1. Industrieroboter (1) mit einer Roboterbasis (2) und einem darauf beweglich angeordneten Manipulator (3) mit einem als Greifer (4.1) oder Werkzeug ausgebildeten Effektor (4, 4.1), dadurch gekennzeichnet, dass – der Manipulator (3) mit mehreren Laserscannern (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) ausgebildet ist, die kreisförmig um den Effektor (4) derart angeordnet sind, und – die Laserscanner (5) zur Erzeugung von Überwachungsflächen (5.10, 5.20, 5.30, 5.40) ausgebildet sind, die zusammen einen von dem Effektor (4) ausgehenden, trichterförmig sich erweiternden Überwachungsraum (6) bilden, der den Effektor (4) rahmenartig umschließt.
  2. Industrieroboter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (4) mit wenigstens drei Laserscannern (5.1, 5.2, 5.3) ausgebildet ist, deren Überwachungsflächen (5.10, 5.20, 5.30) einen pyramidenstumpfförmigen Überwachungsraum (6) bilden.
  3. Industrieroboter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserscanner (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) derart ausgebildet sind, dass ein von einem Greifer (4.1) aufgenommenes Bauteil (10) von dem von den Laserscannern (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) erzeugten Überwachungsraum (6) rahmenartig umschlossen ist.
DE102016003816.0A 2016-03-26 2016-03-26 Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum Active DE102016003816B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016003816.0A DE102016003816B4 (de) 2016-03-26 2016-03-26 Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016003816.0A DE102016003816B4 (de) 2016-03-26 2016-03-26 Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102016003816A1 true DE102016003816A1 (de) 2017-09-28
DE102016003816B4 DE102016003816B4 (de) 2019-05-29

Family

ID=59814410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102016003816.0A Active DE102016003816B4 (de) 2016-03-26 2016-03-26 Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102016003816B4 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109454004A (zh) * 2018-10-30 2019-03-12 深圳蓝胖子机器人有限公司 机器人扫描分拣系统及方法
EP3587055A1 (de) * 2018-05-25 2020-01-01 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Manipulator und beweglicher roboter
DE102020129823A1 (de) 2020-11-12 2022-05-12 Sick Ag Visualisieren eines Schutzfeldes

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020102916A1 (de) 2020-02-05 2021-08-05 Carl Cloos Schweißtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung Verfahren zur Sicherheitssteuerung einer, an einem mehrachsigen Manipulator angeordneten Strahlquelle sowie zugeordnete Vorrichtung

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5520062A (en) * 1994-03-29 1996-05-28 Fanuc Ltd. Window mechanism for sensor in industrial robot
DE202007006528U1 (de) * 2007-05-04 2008-09-18 Kuka Systems Gmbh Einrichtung zum Handhaben von Materialstücken
DE102009053874A1 (de) * 2009-11-20 2011-05-26 Micro-Epsilon Messtechnik Gmbh & Co. Kg Roboter zur automatischen 3D-Vermessung und Verfahren
DE102010046397A1 (de) 2010-09-24 2012-03-29 Axel Guttzeit Verbundsicherheitsscheibe aus einer Kombination aus transparenter Keramik und schlagzähem, transparenten Polyurethan
US20120330453A1 (en) * 2011-06-22 2012-12-27 The Boeing Company Automated ply layup system
DE102012007242A1 (de) 2012-03-09 2013-09-12 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Vorrichtung und Verfahren zur sicheren Mensch-Roboter-Kooperation
GB2500214A (en) * 2012-03-13 2013-09-18 Thomas Ladyman Robot vision apparatus and control method and corresponding land robot
DE102012014249A1 (de) * 2012-07-19 2014-01-23 Audi Ag Schutzvorrichtung zur Bewegungsabsicherung eines über mehrere Achsen verstellbaren Roboterarms

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010046327B4 (de) * 2010-09-23 2021-10-28 Kuka Roboter Gmbh Überwachung eines mobilen Manipulators

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5520062A (en) * 1994-03-29 1996-05-28 Fanuc Ltd. Window mechanism for sensor in industrial robot
DE202007006528U1 (de) * 2007-05-04 2008-09-18 Kuka Systems Gmbh Einrichtung zum Handhaben von Materialstücken
DE102009053874A1 (de) * 2009-11-20 2011-05-26 Micro-Epsilon Messtechnik Gmbh & Co. Kg Roboter zur automatischen 3D-Vermessung und Verfahren
DE102010046397A1 (de) 2010-09-24 2012-03-29 Axel Guttzeit Verbundsicherheitsscheibe aus einer Kombination aus transparenter Keramik und schlagzähem, transparenten Polyurethan
US20120330453A1 (en) * 2011-06-22 2012-12-27 The Boeing Company Automated ply layup system
DE102012007242A1 (de) 2012-03-09 2013-09-12 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Vorrichtung und Verfahren zur sicheren Mensch-Roboter-Kooperation
GB2500214A (en) * 2012-03-13 2013-09-18 Thomas Ladyman Robot vision apparatus and control method and corresponding land robot
DE102012014249A1 (de) * 2012-07-19 2014-01-23 Audi Ag Schutzvorrichtung zur Bewegungsabsicherung eines über mehrere Achsen verstellbaren Roboterarms

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3587055A1 (de) * 2018-05-25 2020-01-01 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Manipulator und beweglicher roboter
CN109454004A (zh) * 2018-10-30 2019-03-12 深圳蓝胖子机器人有限公司 机器人扫描分拣系统及方法
DE102020129823A1 (de) 2020-11-12 2022-05-12 Sick Ag Visualisieren eines Schutzfeldes
DE102020129823B4 (de) 2020-11-12 2022-07-07 Sick Ag Visualisieren eines Schutzfeldes

Also Published As

Publication number Publication date
DE102016003816B4 (de) 2019-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009057585B4 (de) Verfahren zum Kalibrieren eines Roboters
EP2651608B1 (de) Verfahren zum betreiben einer sicherungseinrichtung für eine handhabungsvorrichtung, und handhabungsvorrichtung
DE102010046327B4 (de) Überwachung eines mobilen Manipulators
EP3856466B1 (de) Verfahren zur absicherung eines arbeitsbereichs eines mobilen logistik-roboters mittels adaptiver schutzfelder
DE102016003816A1 (de) Industrieroboter mit einem am Manipulator mitgeführten Überwachungsraum
WO2012080130A1 (de) Sicherungseinrichtung für eine handhabungsvorrichtung, insbesondere einen industrieroboter, sowie verfahren zum betreiben der sicherungseinrichtung
DE102013106819A1 (de) Verfahren zum robotergestützten Stapeln von Gegenständen
DE202014102559U1 (de) Stopfensetzeinrichtung
DE102019215715A1 (de) Robot hand and robot system
DE102018109329A1 (de) Mehrgliedrige aktuierte Kinematik, vorzugsweise Roboter, besonders vorzugsweise Knickarmroboter
EP3865258A1 (de) Sicherheitseinrichtung
DE102012108418A1 (de) Vorrichtung zur sicheren Kollaboration zwischen Mensch und Roboter
DE102022131775A1 (de) Sicherheitsvorrichtung zum Absichern eines Gefahrenbereichs einer automatisiert arbeitenden Maschine, insbesondere eines Roboters
EP4104982B1 (de) Roboterarm mit einem handgelenk und einem befestigungsflansch
EP3411198B1 (de) Roboteranlage
EP3427904A1 (de) Anordnung mit einem manipulator und einer begrenzungseinrichtung zur begrenzung des arbeitsbereichs
DE102018114156B3 (de) Verfahren zur Steuerung eines Roboters, insbesondere eines Industrieroboters, sowie Vorrichtung zur Steuerung des Roboters
DE102018204749A1 (de) Optische Anordnung mit einer Transportsicherung
EP4313500B1 (de) Industrieroboter
WO2023174557A1 (de) Roboterbaugruppe zur bearbeitung und/oder handhabung eines werkstücks, absicherungselement für eine roboterbaugruppe und absicherungsbaugruppe
DE102013102651A1 (de) System und Verfahren zur Absolutkalibrierung eines Manipulators
DE102016212407A1 (de) Sensorplatte zur Befestigung an einem Manipulator
EP3203342A2 (de) Andockstation für mobile roboter sowie verfahren zum betreiben eines mobilen roboters
DE102024103644A1 (de) Verfahren zum sicheren Betrieb einer mobilen Maschine
DE102025121587A1 (de) Sensorvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final