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DE102016000180B3 - Führungsvorrichtung für Stichsägen - Google Patents

Führungsvorrichtung für Stichsägen Download PDF

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DE102016000180B3
DE102016000180B3 DE102016000180.1A DE102016000180A DE102016000180B3 DE 102016000180 B3 DE102016000180 B3 DE 102016000180B3 DE 102016000180 A DE102016000180 A DE 102016000180A DE 102016000180 B3 DE102016000180 B3 DE 102016000180B3
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DE
Germany
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guide
jigsaw
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saw blade
guide device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/02Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of beds; of guiding arrangements for work-tables or saw carriers; of frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Abstract

Führungsvorrichtung (1) zum Ablängen von Werkstücken aus Holz, Kunststoff, Stahlblech und Buntmetall, mittels einer Stichsäge (2) oder eines ähnlichen Werkzeugs, mit einer Halterung (3) der Stichsäge und einer unter dem Werkstück verlaufenden Sägeblattführung dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlich einzusetzende Halterung (3) mit der Werkstückniederhaltung (4) zur 90° Richtungsänderung der Stichsäge (2) von oben einfach und ohne Umbau der Führungsvorrichtung (1) eingesetzt und mit dem Spannhebel (9) fest fixiert wird, um die Funktion der Führungsvorrichtung (1) auf Längsschnitte zu erweitern, wobei unter der Werkstückebene an der Führungsvorrichtung (1) eine Führungsschiene (5) welche eine Mehrzahl von Führungsschlitzen (6) zur seitlichen Führung des Stichsägeblattes bei unterschiedlichen Schnittbreiten aufweist, angebracht ist, um ein Verlaufen des Sägeblattes auch bei Längsschnitten zu verhindern.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Führungsvorrichtung gemäß Oberbegriff von Anspruch 1, zum Schneiden von Profilen und Hohlprofilen aus Stahlblech, Buntmetall, PVC und Holz, mittels einer Stichsäge oder eines ähnlichen Werkzeuges in Quer- und in Längsrichtung mit zugeordneten Spanneinrichtungen zur Halterung des Werkstücks und der Stichsäge und einem Führungsglied, das in einer gemeinsamen Ebene verlaufende Führungsschlitze zur Aufnahme des Sägeblattes der Stichsäge aufweist. Durch das EP 0 807 483 A1 ist eine derartige Ablängvorrichtung bekannt, die sich in der Praxis bewährt hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit zu schaffen, nicht nur im rechten Winkel die Werkstücke abzuschneiden, sondern auch der Länge nach. Diese Aufgabe wird mit einer Führungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Die Folge ist, dass bei Längsschnitten nicht mehr auf ein anderes Werkzeug, oder handgeführtes ungenaues Schneiden ausgewichen werden muss.
  • Der dazu erforderliche Umrüstaufwand soll so gering wie möglich gehalten werden, dennoch soll stets ein exaktes Trennen des Werkstücks quer und längs möglich sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel, gemäß der Erfindung ausgebildeter Vorrichtung, zur zusätzlichen Möglichkeit Werkstücke längs zu schneiden dargestellt, das nachfolgend im Einzelnen erläutert ist. Hierbei zeigt:
  • 1 die Vorrichtung in der Draufsicht,
  • 2 den Bügel nach 1 als Seitenansicht mit Stichsäge, deren Befestigung und Werkstückniederhaltung mit Montageausführung,
  • 3 Einsatzbereich der Sägeblattführung zu 1
  • Die in den 1 bis 3 dargestellte und jeweils mit 1 bezeichnete Vorrichtung, dient ergänzend zum maßgenauen Längsschnitt erweiterte Vorrichtung mittels einer Stichsäge. 2. Die Erweiterung besteht im Wesentlichen aus einer um Halterung 3 für eine Stichsäge 2 verbunden mit einer Werkstückniederhaltung 4 und einer geschlitzten Sägeblattführung 5 welche unmittelbar sich unterhalb des Werkstücks befindet, so dass ein Verlaufen des Sägeblattes 7 ausgeschlossen ist und einen exakten Schnittverlauf gewährleistet.
  • Diese Sägeblattführung 5 besitzt in den benötigten Abständen mehrere Führungsschlitze 6, wo das Stichsägeblatt 7 geführt wird, um ein Ausweichen des Stichsägeblattes 7 unter dem Werkstück beim Sägen zu verhindern.
  • Die horizontal verlaufende Sägeblattführung 5 ist seitlich verschiebbar und in jeder Blattstellung ist das Stichsägeblatt 7 in einen der Führungsschlitze 6 einzusetzen und mittels Spannhebels 12 fest arretierbar.
  • Für den Längsschnitt wird die Stichsäge 2 um 90° gedreht und auf einen querlaufenden Führungsschlitten (bestehend aus 3 und 4) in deren Halterung 3 arretiert, wobei durch die Befestigungsschraube 8 mit den zwei Anschlagschrauben 17, die Niederhaltung 4 automatisch fixiert wird.
  • Zuvor wird die miteinander beweglich verschraubte Halterung 3 der Stichsäge 2 mit der Werkstückniederhaltung 4 in die Führung 10 des Bügels 11 eingesetzt, dabei die Werkstückniederhaltung 4 um 90° gedreht und mittels des Spannhebels 9 angeschraubt.
  • Es wird die Stichsäge 2 seitlich bis zu dem gewünschten Maß wo gesägt werden soll verschoben, um dann mittels des Spannhebels 9, die Werkstückniederhaltung 4 mit der Stichsäge 2 festzuspannen.
  • Danach wird die Sägeblattführung 5, von hinten an das Stichsägeblatt 7 herangeführt und ebenfalls mit dem Spannhebel 12 festgespannt.
  • Die Werkstückniederhaltung 4 wird auf Grund des vertikal verstellbaren Bügels 11 auf das Werkstück so aufgesetzt, dass das Werkstück auch in der Fläche geführt und niedergehalten wird. Dies ermöglicht ein vibrationsfreies Sägen und unterbindet eine drohende Verletzungsgefahr des Anwenders, dass beim Sägen, durch ein stumpfes Sägeblatt oder Verkanten, das Werkstück nicht mehr gehalten werden kann und nach oben und unten schlägt. Auf Grund dieser Werkstückniederhaltung 4 können beide Arten von Sägeblätter mit Zahnung nach unten oder nach oben eingesetzt werden.
  • Somit ist auch beim Längsschnitt ein Verlaufen eines Sägeschnittes nahezu ausgeschlossen, so dass bei einfacher und sicherer Handhabung stets eine äußerst zufriedenstellende Funktionsweise der vorschlagsgemäß ausgebildeten Sägevorrichtung 1 gegeben ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Stichsäge
    3
    Stichsägehalterung
    4
    Werkstückniederhaltung
    5
    Sägeblattführung
    6
    Führungsschlitz
    7
    Stichsägeblatt
    8
    Befestigungsschraube
    9
    Spannhebel für die Maschinenführung
    10
    Führungsöffnung
    11
    Bügel
    12
    Spannhebel für die Sägeblattführung
    13
    Schraubgewinde
    14
    45° Schräge
    15
    Spannhebel für die Bügelverstellung
    16
    Führung der Sägeblattführung

Claims (5)

  1. Führungsvorrichtung (1) zum Ablängen von Werkstücken aus Holz, Kunststoff, Stahlblech und Buntmetall, mittels einer Stichsäge (2) oder eines ähnlichen Werkzeugs, mit einer Halterung (3) der Stichsäge und einer unter dem Werkstück verlaufenden Sägeblattführung dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlich einzusetzende Halterung (3) mit der Werkstückniederhaltung (4) zur 90° Richtungsänderung der Stichsäge (2) von oben einfach und ohne Umbau der Führungsvorrichtung (1) eingesetzt und mit dem Spannhebel (9) fest fixiert wird, um die Funktion der Führungsvorrichtung (1) auf Längsschnitte zu erweitern, wobei unter der Werkstückebene an der Führungsvorrichtung (1) eine Führungsschiene (5) welche eine Mehrzahl von Führungsschlitzen (6) zur seitlichen Führung des Stichsägeblattes bei unterschiedlichen Schnittbreiten aufweist, angebracht ist, um ein Verlaufen des Sägeblattes auch bei Längsschnitten zu verhindern.
  2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlich einzusetzende Halterung (3) an der Führungsvorrichtung seitlich verschieb- und fixierbar ist.
  3. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückniederhaltung vor dem Sägeblatt eine 45° Schräge (14) aufweist, um ein Einführen des Werkstücks zu erleichtern.
  4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückniederhaltung durch das Lösen und Festziehen beider Spannhebel (15) durch vertikales Verschieben des Bügels auf das jeweils zu sägende Werkstück in der Höhe und zu dessen Führung angepasst und fixiert werden kann.
  5. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeblattführung (5) mit ihren Führungsschlitzen (6) durch Verschiebbarkeit nach vorne-hinten und links-rechts, nach hinten gesetzt, eine ungehinderte seitliche Verschiebung der Stichsäge (2) mit eingesetztem Sägeblatt (7) ermöglicht und die nach vorne bewegte Sägeblattführung (5) mit Ihren Führungsschlitzen (6) das auf das Abschnittsmaß eingestellte Sägeblatt (7) von hinten an das Sägeblatt (7) herangeführt und bei angepasstem Führungsschltz (6) mittels eines Spannhebels (12) arretiert wird.
DE102016000180.1A 2016-01-11 2016-01-11 Führungsvorrichtung für Stichsägen Active DE102016000180B3 (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9217392U1 (de) * 1992-12-19 1994-04-14 Schefe, Dietmar, 88662 Überlingen Vorrichtung zum Ablängen von Hohlprofilen
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