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DE102016006072A1 - Vliesformer - Google Patents

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DE102016006072A1
DE102016006072A1 DE102016006072.7A DE102016006072A DE102016006072A1 DE 102016006072 A1 DE102016006072 A1 DE 102016006072A1 DE 102016006072 A DE102016006072 A DE 102016006072A DE 102016006072 A1 DE102016006072 A1 DE 102016006072A1
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Germany
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milling
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fibers
milling device
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DE102016006072.7A
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Anmelder Gleich
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H1/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres
    • D04H1/40Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties
    • D04H1/44Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties the fleeces or layers being consolidated by mechanical means, e.g. by rolling
    • D04H1/46Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties the fleeces or layers being consolidated by mechanical means, e.g. by rolling by needling or like operations to cause entanglement of fibres
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G25/00Lap-forming devices not integral with machines specified above
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    • D04H1/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres
    • D04H1/70Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres characterised by the method of forming fleeces or layers, e.g. reorientation of fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Maschine und Verfahren zum Erzeugen eines Vlieses aus Stapelfasern, bei dem eine Faseranhäufung auf einem Siebband angesaugt und zu einer Fräswalze geführt wird, die die überschüssigen Fasern wieder auf die Faseranhäufung wirft und das Vlies mit der gewünschten Dicke passieren lässt.

Description

  • Es gibt seit einigen Jahrzehnten Maschinen zum Fertigen eines Vlieses aus kurzen Fasern, wie Zellulose. Diese arbeiten nach dem Prinzip, dass die Fasern durch ein Sieb gestreut werden auf einem Saugband die gestreuten Fasern ein Vlies bilden. Hierbei werden die Fasern entweder von einem Propeller durch ein feststehendes horizontales Sieb bewegt ( US 4,157,724 ), oder die Fasern befinden sich in einer rotierenden Siebtrommel und ein sternförmiges rotierendes Element innerhalb der Trommel fördert die Fasern durch das Sieb ( US 2003/0010683 ).
  • Beide Verfahren haben Probleme, eine gute Gleichmäßigkeit zu erzielen und die Faserlänge muss sehr kurz sein. Die Erfindung löst das Problem auf eine völlig andere Weise.
  • Beschreibung
  • In einem Raum 1) werden Fasern eingebracht, z. B. durch einen Zuführturm 2) mit Öffnungswalze 3). Die Fasereinbringung wird geregelt, so dass die Fasern in der Regel auf einem gleichen Niveau befüllt werden, z. B. durch eine Lichtschranke 4). Ein bewegtes Sieb 5), z. B. ein Siebband oder eine Siebtrommel, bewegt die Fasern kontinuierlich in Richtung mindestens einer Fräswalze 6). Im Bereich der untersten Fräswalze und dem Siebband herrscht ein starker Unterdruck in mindestens einer Unterdruckkammer 9). Die Fasern werden durch den Unterdruck fest an das Siebband angesaugt. Durch den Vorschub des Bandes gelangen die Fasern in den Bereich der Fräswalze 6), die entgegen der Transportrichtung des Bandes in der Nähe des Bandes rotiert. Eine Faserschicht, die unterhalb der Fräswalze passieren kann, gelangt zur Weiterverarbeitung. Fasern, die in den Bereich der Oberfläche der Fräswalze gelangen, werden durch die Fräswalze zurück geworfen. Die Oberflächengeschwindigkeit der Fräswalze ist größer als die Oberflächengeschwindigkeit der Saugoberfläche. Es ist vorteilhaft, weitere Walzen 7) oberhalb der Fräswalze anzubringen, um überschüssiges Material in den Aufgaberaum zurückzuschleudern. Um zu verhindern, dass die Fräswalze oder die Rückstreifwalzen mitgenommene Fasern auf das Vlies werfen, kann die Rückstreifwalze oder auch die Fräswalze in der der Aufgabeseite zugewandten Seite abgesaugt werden 10). Am Ausgang der Maschine kann das Gehäuse durch eine Dichtwalze 8) abgedichtet werden. Um verschiedene Produktdicken zu fertigen, ist die Distanz zwischen Fräswalzenoberfläche und Siebband verstellbar, um unterschiedlich dicke Vliese erzeugen zu können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 4157724 [0001]
    • US 2003/0010683 [0001]

Claims (30)

  1. Verfahren zum Bilden eines Faservlieses dadurch gekennzeichnet, dass die losen Fasern auf einem Zuführsystem abgelegt werden und dann von einem bewegten Sieb in Richtung einer Fräseinrichtung bewegt werden, die Fasern mindestens im Bereich der Fräseinrichtung stark an das Sieb gesaugt werden, die Fräseinrichtung die angeforderte Fasermasse auf die gewünschte Vliesdichte abfräst und überschüssige Fasern durch die Fräswalze und eventuelle Rückstreifwalzen wieder auf das Zuführsystem geworfen werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass die Fräseinrichtung aus mindestens einer rotierenden Walze besteht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1) und 2) dadurch gekennzeichnet, dass die Walze mit einer Sägezahngarnitur, Nadeln oder einer Oberflächenstruktur versehen ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1–3) dadurch gekennzeichnet, dass die Walze gegenüber dem Siebsystem entgegengesetzt dreht und sich mit höherer Oberflächengeschwindigkeit als das Sieb bewegt.
  5. Verfahren nach Anspruch 1)–4) dadurch gekennzeichnet, dass das Frässystem aus einem Band besteht, das eine Oberflächenstruktur oder Mitnehmer, z. B. Nadeln, aufweist.
  6. Verfahren nach Anspruch 1)–5) dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck gegenüber der Atmosphäre mindestens 200 Pa beträgt.
  7. Verfahren nach Anspruch 1)–6) dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck konstant geregelt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1)–7) dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Schlagkreis des Frässystems und dem Siebelement einstellbar ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1)–8) dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Schlagkreis des Frässystems und dem Siebelement über die Arbeitsbreite des Systems variabel einstellbar ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 1)–9) dadurch gekennzeichnet, dass das Saugsystem in mehrere Zonen unterhalb der Siebfläche im Bereich des Fräsens unterteilt ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 1)–10) dadurch gekennzeichnet, dass die Zonen mit unterschiedlichen Drücken beaufschlagt werden können.
  12. Verfahren nach Anspruch 1)–11) dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdrücke aufgrund von Messwerten am erzeugten Vlies beeinflussbar sind.
  13. Verfahren nach Anspruch 1)–12) dadurch gekennzeichnet, dass das Frässystem mit mindestens einer Rückstreifwalze zusammenarbeitet.
  14. Verfahren nach Anspruch 1)–13) dadurch gekennzeichnet, dass das Frässystem an der der Faserauflage abgewandten Seite mit einer Faserabsaugung versehen ist.
  15. Verfahren nach Anspruch 1)–14) dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstreifwalzen an der der Faserauflage abgewandten Seite mit einer Faserabsaugung versehen sind.
  16. Verfahren nach Anspruch 1)–15) dadurch gekennzeichnet, dass die abgefrästen Fasern zu den losen Fasern des Auflagesystems zurückgeworfen werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 1)–16) dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagesystem dasselbe Sieb beinhaltet wie an der Ansaugstelle.
  18. Verfahren nach Anspruch 1)–17) dadurch gekennzeichnet, dass dem Frässystem mindestens ein weiteres Frässystem im Produktionsprozess nachgeordnet ist.
  19. Vorrichtung zum Bilden eines Faservlieses bestehend aus einem Zuführsystem und einer Fräseinrichtung und einem unterhalb der Fräseinrichtung bewegten Siebsystem dadurch gekennzeichnet, dass die Fräseinrichtung so gestaltet ist, dass die abgefrästen Fasern wieder direkt auf das Zuführsystem geworfen werden.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19)) dadurch gekennzeichnet, dass die Fräseinrichtung aus mindestens einer rotierenden Walze besteht.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass die Walze mit einer Sägezahngarnitur, Nadeln oder einer Oberflächenstruktur versehen ist.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass die Walze gegenüber dem Siebsystem entgegengesetzt dreht und sich mit höherer Oberflächengeschwindigkeit als das Sieb bewegt.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass das Frässystem aus einem Band besteht, das eine Oberflächenstruktur oder Mitnehmer, z. B. Nadeln, aufweist.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck gegenüber der Atmosphäre mindestens 200 Pa beträgt.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck konstant geregelt wird
  26. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Schlagkreis des Frässystems und dem Siebelement einstellbar ist.
  27. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Schlagkreis des Frässystems und dem Siebelement über die Arbeitsbreite des Systems variabel einstellbar ist.
  28. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass das Saugsystem in mehrere Zonen unterhalb der Siebfläche im Bereich des Fräsens unterteilt ist.
  29. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass die Zonen mit unterschiedlichen Drücken beaufschlagt werden können.
  30. Vorrichtung nach Anspruch 19) dadurch gekennzeichnet, dass das Frässystem mindestens eine Rückstreifwalze aufweist.
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