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DE102015203293A1 - Gebäude - Google Patents

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DE102015203293A1
DE102015203293A1 DE102015203293.0A DE102015203293A DE102015203293A1 DE 102015203293 A1 DE102015203293 A1 DE 102015203293A1 DE 102015203293 A DE102015203293 A DE 102015203293A DE 102015203293 A1 DE102015203293 A1 DE 102015203293A1
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heating
heat exchanger
fluid path
cooling
heating medium
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Ralf Schuck
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Hecht Margit De
Hecht Wilfried De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gebäude, mit einem primären Heizkreislauf (18), der ein primäres Heizmedium (16) leitet, mit einem Frischwasserleitung (19), der Frischwasser (17) leitet, mit mindestens einer Anschlussstation (20), welche mindestens einen Heizungswärmetauscher (46) zum Erhitzen eines sekundären Heizmediums (24) und eine Pumpe zu Antreiben des sekundären Heizmediums (24) aufweist, und mit mindestens einer Flächenbodenheizung (26), die eine Zulaufleitung (28), welche das sekundäre Heizmedium (24) von der Anschlussstation (20) kommend leitet, und eine Ablaufleitung (30), welche das sekundäre Heizmedium (24) zu der Anschlussstation (20) leitet. Um eine kostengünstige und komfortable Möglichkeit zur Kühlung bereitzustellen ist vorgesehen, dass die Anschlussstation (20) mindestens einen Kühlungswärmetauscher (56) zum Kühlen des sekundären Heizmediums (24) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit einem primären Heizkreislauf, der ein primäres Heizmedium leitet, mit mindestens einer Anschlussstation, welche mindestens einen Heizungswärmetauscher zum Erhitzen eines sekundären Heizmediums und eine Pumpe zum Antreiben des sekundären Heizmediums aufweist, und mit mindestens einer Flächenbodenheizung, die eine Zulaufleitung, welche das sekundäre Heizmedium von der Anschlussstation kommend leitet und eine Ablaufleitung, welche das sekundäre Heizmedium zu der Anschlussstation leitet, aufweist.
  • Gebäude mit Flächenbodenheizungen sind bekannt und ermöglichen ein komfortables Beheizen von Wohnungen und Gebäuden. Da die Wärme großflächig über den Fußboden an die jeweiligen Räume abgegeben wird, reduzieren sich die entstehenden Luftströmungen, so dass weniger Staub aufgewirbelt wird. Darüber hinaus ist ein warmer Fußboden für Personen mit kalten Füssen sehr angenehm. Um ein angenehmes Raumklima auch in den Sommermonaten zu erzielen, kann eine Klimatisierung vorgesehen sein. Eine solche Klimatisierung erfordert allerdings zusätzliche Kühlelemente, welche die Kosten erhöhen und zudem eigenen Platzbedarf haben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte oder zumindest andere Ausführungsform eines Gebäudes anzugeben, die sich insbesondere durch eine kostengünstige und komfortable Möglichkeit zur Kühlung auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Flächenbodenheizung auch zur Kühlung einzusetzen. Beispielsweise kann in den Sommermonaten, in welchen eine Kühlung des Gebäudes angenehm ist, gekühltes Heizmedium durch die Flächenbodenheizung geleitet werden, so dass der Boden und damit die Räume abgekühlt werden. Erzielt werden kann dies dadurch, dass die Anschlussstation mindestens einen Kühlungswärmetauscher zum Kühlen des sekundären Heizmediums aufweist. Dadurch kann die Flächenbodenheizung in den Sommermonaten in einen Kühlbetrieb versetzt werden, bei welchem das sekundäre Heizmedium in der Anschlussstation anstatt erwärmt zu werden abgekühlt wird. Das so abgekühlte sekundäre Heizmedium kann dann Wärme aus dem Boden der jeweiligen Räume aufnehmen und abtransportieren.
  • Eine günstige Möglichkeit sieht vor, dass der mindestens eine Heizungswärmetauscher einen ersten Fluidpfad und einen zweiten Fluidpfad aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad des Heizungswärmetauschers zumindest zeitweise von dem primären Heizmedium durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad des Heizungswärmetauschers zumindest zeitweise von dem sekundären Heizmedium durchströmt ist. Auf diese Weise kann Wärme von dem primären Heizmedium auf das sekundäre Heizmedium übertragen werden, so dass Wärme, die beispielsweise in einer zentralen Heizanlage erzeugt wird, über den primären Heizkreislauf zu der mindestens einen Flächenbodenheizung transportiert werden kann, so dass das Gebäude geheizt werden kann. Die Durchströmung der Fluidpfade des Heizungswärmetauschers muss nur dann erfolgen, wenn das sekundäre Heizmedium tatsächlich erwärmt werden muss.
  • Eine weitere günstige Möglichkeit sieht vor, dass der zweite Fluidpfad des Heizungswärmetauschers zumindest dann von dem sekundären Heizmedium durchströmt ist, wenn ein Heizbetrieb aktiv ist und eine Temperatur des sekundären Heizmediums in der Ablaufleitung unter einer Mindesttemperatur liegt. So kann das sekundäre Heizmedium erwärmt werden, wenn dies zur Beheizung des Gebäudes notwendig ist.
  • Eine besonders günstige Möglichkeit sieht vor, dass die Anschlussstation einen zweiten Fluidpfad des Heizungswärmetauschers umgehenden Bypass aufweist, und dass die Anschlussstation ein Mischventil aufweist, das das sekundäre Heizmedium aus dem Heizungswärmetauscher und dem Bypass mischt, um eine gewünschte Temperatur des sekundären Heizmediums zu erhalten. Durchströmt das sekundäre Heizmedium den Heizungswärmetauscher, wird es zumindest annähernd auf die Temperatur des primären Heizkreislaufes erhitzt. Diese ist allerdings in der Regel zu hoch, um in einer Flächenbodenheizung eingesetzt zu werden. Aus diesem Grund kann mit Hilfe des Bypasses und des Mischventils nur ein Anteil des strömenden sekundären Heizmediums durch den Heizungswärmetauscher geschickt werden, so dass hinter dem Mischventil eine für die Flächenbodenheizung geregelte Temperatur im sekundären Heizmedium vorliegt, beispielsweise 40°C.
  • Eine weitere besonders günstige Möglichkeit sieht vor, dass das Mischungsverhältnis zwischen sekundärem Heizmedium aus dem Heizungswärmetauscher und dem Bypass einstellbar ist, so dass die Temperatur des sekundären Heizmediums am Ausgang des Mischventils regelbar und/oder steuerbar ist.
  • Eine vorteilhafte Lösung sieht vor, dass der mindestens eine Kühlungswärmetauscher einen ersten Fluidpfad und einen zweiten Fluidpfad aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad des Kühlungswärmetauschers zumindest zeitweise von einem Kühlmedium durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad des Kühlungswärmetauschers zumindest zeitweise von dem sekundären Heizmedium durchströmt ist. Auf diese Weise kann das sekundäre Heizmedium gekühlt werden, um dadurch, beispielsweise in den Sommermonaten, über die Flächenbodenheizung das Gebäude zu kühlen. Dadurch kann die Flächenbodenheizung eine Doppelfunktion, also sowohl das Heizen, beispielsweise in den Wintermonaten, als auch das Kühlen, beispielsweise in den Sommermonaten, erfüllen.
  • Eine weitere vorteilhafte Lösung sieht vor, dass das Gebäude eine Frischwasserleitung aufweist, die Frischwasser leitet, und dass der erste Fluidpfad des Kühlungswärmetauschers zumindest zeitweise von dem Frischwasser durchströmt ist. Mit anderen Worten, das Frischwasser wird als Kühlmedium verwendet. Dadurch kann ohne zusätzlichen Energieaufwand eine Kühlung des Gebäudes erreicht werden. Die Temperaturen des Frischwassers sind in der Regel tief genug, um das sekundäre Heizmedium ausreichend abzukühlen, beispielsweise auf 18°C, und eine ausreichende Kühlung des Gebäudes zu erzielen.
  • Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht vor, dass das Kühlmedium durch eine Kältemaschine gekühlt ist. Diese Lösung ist vorteilhaft, wenn größere Kühlleistungen notwendig sind, als sie durch das Frischwasser erreicht werden könnten. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn der Frischwasserverbrauch in dem Gebäude zu gering ist und kein Frischwasser verschwendet werden soll.
  • Eine günstige Variante sieht vor, dass das Gebäude einen primären Kühlkreislauf aufweist, der das Kühlmedium leitet. So kann das Kühlmedium zentral gekühlt werden und durch das Gebäude dorthin geleitet werden, wo es benötigt wird.
  • Eine weitere günstige Variante sieht vor, dass Kühlmedium durch eine Kältemaschine gekühlt wird. Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass das Kühlmedium zusätzlich durch Frischwasser gekühlt wird. Eine weitere besonders vorteilhafte Lösung sieht vor, dass der zweite Fluidpfad des Kühlungswärmetauschers zumindest dann von dem sekundären Heizmedium durchströmt ist, wenn ein Kühlbetrieb aktiv ist und eine Temperatur des sekundären Heizmediums in der Ablaufleitung über einer Maximaltemperatur liegt. Dadurch kann vermieden werden, dass das sekundäre Heizmedium sowohl im Kühlungswärmetauscher gekühlt als auch gleichzeitig im Heizungswärmetauscher erhitzt wird. Durch die Unterscheidung zwischen Kühlbetrieb und Heizungsbetrieb kann diese nachteilige Energieverschwendung verhindert werden.
  • Eine günstige Variante sieht vor, dass die Anschlussstation einen den zweiten Fluidpfad des Kühlungswärmetauschers umgehenden Bypass aufweist, dass die Anschlussstation ein Mischventil aufweist, das das sekundäre Heizmedium aus dem Kühlungswärmetauscher und dem Bypass mischt, um eine gewünschte Temperatur des sekundären Heizmediums zu erhalten. Auf diese Weise kann eine Unterkühlung des Bodens, welche ebenfalls zu Komforteinbußen führen würde, vermieden werden.
  • Eine besonders günstige Variante sieht vor, dass die Anschlussstation einen Warmwasserwärmetauscher zum Erhitzen von Warmwasser aufweist. Dadurch kann Warmwasser, welches beispielsweise auf einem Stockwerk oder in einer Wohnung des Gebäudes genutzt wird, aus Frischwasser gewonnen werden, welches durch Wärme aus dem primären Heizkreislauf erwärmt wird. Auf diese Weise kann eine zusätzliche Warmwasserleitung, welche das Gebäude versorgt, eingespart werden. Zum anderen kann auf diese Weise die problematische Verwendung von Warmwasserspeichern umgangen werden. Folglich kann die Gefahr einer Keimbelastung, beispielsweise durch Legionellen, in dem Warmwasser erheblich verringert werden.
  • In der Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen wird unter Warmwasser warmes Wasser verstanden, das zum Verbrauch, beispielsweise in Waschbecken oder Duschen, vorgesehen ist. Das Warmwasser wird durch Erhitzen des Frischwassers gewonnen. In der Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen wird unter einem Erhitzen von Warmwasser verstanden, dass Frischwasser erhitzt wird, um warmes Wasser, also Warmwasser, zu erhalten.
  • Eine weitere besonders günstige Variante sieht vor, dass der Warmwasserwärmetauscher einen ersten Fluidpfad und einen zweiten Fluidpfad aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad des Warmwasserwärmetauschers zumindest zeitweise von dem primären Heizmedium durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad des Warmwasserwärmetauschers zumindest zeitweise von zu erhitzendem Warmwasser durchströmt ist. In der Regel ist der zweite Fluidpfad des Warmwasserwärmetauschers genau dann von zu erhitzendem Warmwasser durchströmt, wenn in dem der Anschlussstation zugeordneten Teil des Gebäudes Warmwasser verbraucht wird. Dadurch wird immer genau dann Warmwasser bereitgestellt, wenn dieses benötigt wird. Ein längeres Stehen von Warmwasser in einer Leitung oder einem Boiler kann auf diese Weise vermieden werden.
  • Typische Temperaturen des primären Heizmediums in dem primären Heizkreislauf betragen ungefähr 70°C im Vorlauf und ungefähr 50°C im Rücklauf. Typische Temperaturen des sekundären Heizmediums im Heizbetrieb betragen ungefähr 40°C in einer Zulaufleitung und ungefähr 30°C in einer Ablaufleitung. Typische Temperaturen des sekundären Heizmediums im Kühlungsbetrieb betragen ungefähr 18°C in der Zulaufleitung und ungefähr 22°C in der Ablaufleitung. Typische Temperaturen des Warmwassers betragen ungefähr 50°C. Diese Temperaturangaben sind als grobe Richtwerte zu verstehen. Abweichungen von den Temperaturen führen nicht aus dem Umfang der Offenbarung.
  • Eine vorteilhafte Möglichkeit sieht vor, dass die Flächenbodenheizung mindestens zwei separat regelbare Heizkreise umfasst, die jeweils eine an die Zulaufleitung angeschlossene Vorlaufleitung und eine an die Ablaufleitung angeschlossene Rücklaufleitung aufweisen, und dass Anschlusspunkte der Heizkreise an die Zulaufleitung und die Ablaufleitung dezentral sind. Auf diese Weise kann eine Konzentration von Vorlaufleitungen bzw. Rücklaufleitungen im Bereich der Anschlussstation vermieden werden, so dass ein unkontrollierbares Aufheizen bzw. Abkühlen des Bodenbereichs in der Nähe der Anschlussstation verhindert werden kann.
  • Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit sieht vor, dass jeder Heizkreis eine Vorlauflänge, die sich aus einer Länge der jeweiligen Vorlaufleitung und einer von dem jeweiligen Heizkreis genutzten Länge der Zulaufleitung ergibt, und eine Rücklauflänge aufweist, die sich aus einer Länge der jeweiligen Rücklaufleitung und einer von dem jeweiligen Heizkreis genutzten Länge der Ablaufleitung ergibt und dass die Summe aus Vorlauflänge und Rücklauflänge für jeden Heizkreis ungefähr gleich ist, vorzugsweise unterscheiden sich die jeweiligen Summen weniger als 20%, besonders bevorzugt weniger als 10% und noch bevorzugter weniger als 5% voneinander. Dadurch kann erreicht werden, dass der hydraulische Widerstand der einzelnen Heizkreise ungefähr gleich ist, so dass der hydraulische Abgleich vereinfacht wird.
  • Eine besonders vorteilhafte Möglichkeit sieht vor, dass die von dem jeweiligen Heizkreis genutzte Länge der Zulaufleitung bzw. Ablaufleitung eine Länge entlang der Zulaufleitung bzw. entlang der Ablaufleitung zwischen einem Anschlusspunkt, an welchem die Vorlaufleitung bzw. die Rücklaufleitung des jeweiligen Heizkreises an die Zulaufleitung bzw. an die Ablaufleitung angeschlossen ist, und der Anschlussstation ist.
  • Eine weitere besonders vorteilhafte Möglichkeit sieht vor, dass das Gebäude je Stockwerk und/oder je Wohnung mindestens eine Anschlussstation und/oder eine Flächenbodenheizung aufweist. Dadurch kann das Gebäude in ausreichender Art und Weise geheizt und gekühlt werden, so dass in einfacher Art und Weise eine Klimatisierung des Gebäudes ermöglicht ist.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.
  • Es zeigen, jeweils schematisch
  • 1 eine stark vereinfachte Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Gebäude,
  • 2 eine stark vereinfachte schaltplanartige Darstellung einer Flächenbodenheizung, und
  • 3 eine stark vereinfachte schaltplanartige Darstellung eines Wärmetauschers mit Bypass.
  • Ein in 1 dargestelltes Gebäude 10 weist eine zentrale Heizanlage 12 auf, welche beispielsweise einen Brenner 14 aufweist, welcher ein primäres Heizmedium 16 erhitzt. Der Brenner 14 kann beispielsweise Öl, Gas, Holz oder Holzpellets verbrennen, um das primäre Heizmedium 16 aufzuheizen. Alternativ oder ergänzend hierzu kann die zentrale Heizanlage 12 eine Wärmepumpe und/oder eine Solaranlage umfassen, die das primäre Heizmedium 16 zusätzlich erwärmen.
  • Von der zentralen Heizanlage 12 aus wird das primäre Heizmedium 16 in einen primären Heizkreislauf 18 geleitet, welcher sich durch das Gebäude 10 erstreckt und insbesondere jedes Stockwerk und/oder jede Wohnung des Gebäudes 10 erreicht. Ferner weist das Gebäude 10 eine Frischwasserleitung 19 auf, in welcher Frischwasser 17 durch das Gebäude 10 geleitet werden kann.
  • Das Gebäude 10 weist mindestens eine Flächenbodenheizung 26 auf, welche über eine Anschlussstation 20 mit Wärme aus dem primären Heizkreislauf 18 versorgt wird. Die Flächenbodenheizung 26 weist mindestens zwei Heizkreise 22 auf, in welchen ein sekundäres Heizmedium 24 geleitet werden kann, um das Gebäude 10 bzw. Räume des Gebäudes 10, in welchen der jeweilige Heizkreis 22 angeordnet ist, zu kühlen und/oder zu beheizen. Ferner weist die Flächenbodenheizung 26 eine gemeinsame Zulaufleitung 28, welche das sekundäre Heizmedium 24 von der Anschlussstation 20 wegleitet, beispielsweise zu den Heizkreisen 22. Und eine gemeinsame Ablaufleitung 30, welche das sekundäre Heizmedium 24 zu der Anschlussstation 20 hinleitet.
  • Die Heizkreise 22 weisen jeweils eine Heizleitung 32 auf, welche derart in dem Boden des Raumes verlegt ist, das die Heizleitung 32 den Boden des Raums gleichmäßig heizen und/oder kühlen kann. Insbesondere ist die Heizleitung 32 zumindest abschnittsweise mäanderförmig in dem Raum verlegt. Ferner weisen die Heizkreise 22 eine Vorlaufleitung 34 auf, welche über einen Anschlusspunkt 36 an die Zulaufleitung 28 angeschlossen ist und über welche das sekundäre Heizmedium 24 in die Heizleitung 32 geleitet werden kann.
  • Des Weiteren weisen die Heizkreise 22 eine Rücklaufleitung 38 auf, welche über Anschlusspunkte 36 an die Ablaufleitung 30 angeschlossen ist, so dass sekundäres Heizmedium 24, welches durch die Heizleitung 32 geströmt ist, über die Rücklaufleitung 38 in die Ablaufleitung 30 strömen kann und somit zurück zur Anschlussstation 20 strömen kann.
  • Ferner weisen die Heizkreise 22 eine Drossel 40, ein Regelventil 42 und einen Thermostat 44 auf, die Drossel 40 und das Regelventil 42 sind vorzugsweise in der Vorlaufleitung 34 angeordnet und regeln somit den Durchfluss des sekundären Heizmediums 24 durch den jeweiligen Heizkreis 22. Die Drossel 40 dient im Wesentlichen dazu, einen hydraulischen Abgleich der einzelnen Heizkreise 22 zu erzielen, so dass der hydraulische Widerstand für jeden der Heizkreise 22 ähnlich ist. Das Regelventil 42 regelt den Durchfluss des sekundären Heizmediums 24 durch die Heizkreise 22 zusätzlich, um eine bedarfsgerechte Anpassung der Kühlleistung bzw. Heizleistung zu erzielen, so dass eine Steuerung und/oder Regelung der Temperatur möglich ist. Zu dieser Regelung und/oder Steuerung der Temperatur sind die Thermostate 44 vorgesehen, welche die Regelventile 42 steuern und/oder regeln.
  • Die Anschlusspunkte 36 und die Drosseln 40 und Regelventile 42 sind dezentral angeordnet. Insbesondere sind diese in einer den Raum begrenzenden Wand, der mit dem jeweiligen Heizkreis 22 ausgestattet ist, angeordnet. Dadurch wird eine Konzentration von Vorlaufleitungen 34 und Rücklaufleitungen 38 vermieden, welche zu einer unkontrollierten Beheizung bzw. Kühlung des Bodens führen würde.
  • Des Weiteren sind die Zulaufleitung 28 und die Ablaufleitung 30 derart verlegt, dass die Gesamtrohrlänge von der Anschlussstation ausgehend durch die jeweiligen Heizkreise 22 bis zurück zur Anschlussstation 20 für jeden Heizkreis 22 im Wesentlichen gleich ist, bzw. sich weniger als 20%, bevorzugterweise weniger als 10% und noch bevorzugter weniger als 5% voneinander unterscheiden. Dadurch ergibt sich für jeden der Heizkreise 22 ein ähnlicher hydraulischer Widerstand, so dass der hydraulische Abgleich mittels der Drosseln 40 vereinfacht ist.
  • Die Anschlussstation 20 weist einen Heizungswärmetauscher 46 auf, mit welchem Wärme von dem primären Heizmedium 16 auf das sekundäre Heizmedium 24 übertragen werden kann, so dass die Wärme von der zentralen Heizanlage 12 in die jeweiligen Heizkreise 22 transportiert werden kann.
  • Dazu weist der Heizungswärmetauscher 46 einen ersten Fluidpfad 48 und einen zweiten Fluidpfad 50 auf, welche mediengetrennt und wärmegekoppelt sind. Der erste Fluidpfad ist für das primäre Heizmedium 16 und der zweite Fluidpfad für das sekundäre Heizmedium 24 vorgesehen. Dadurch kann die Wärme von dem primären Heizmedium 16 auf das sekundäre Heizmedium 24 übertragen werden.
  • In einem Heizbetrieb der Flächenbodenheizung 26 werden die Fluidpfade 48 und 50 zumindest zeitweise vom primären Heizmedium 16 bzw. vom sekundären Heizmedium 24 durchströmt. Dies erfolgt insbesondere dann, wenn die Temperatur des sekundären Heizmediums 24, insbesondere in der Ablaufleitung 30, unter eine Temperatur gefallen ist, welche für die Zulaufleitung 28 geeignet ist. Dadurch wird das sekundäre Heizmedium 24 auf eine gewünschte Temperatur erhitzt, welche günstig ist für die Beheizung eines Bodens, beispielsweise 40°C.
  • Da die Temperatur des primären Heizmediums 16 im primären Heizkreislauf 18 üblicherweise größer als 40°C ist, weist die Anschlussstation 20 einen Bypass 52 auf, welcher den Heizungswärmetauscher 46 umgeht und ein Mischventil 54, welches das sekundäre Heizmedium 24, welches durch den Bypass 52 den Heizungswärmetauscher 46 umgangen hat und sekundäres Heizmedium 24, das durch den Heizungswärmetauscher 46 geströmt ist, mischt.
  • Das Mischungsverhältnis kann derart eingestellt werden, dass am Ausgang des Mischventils 54 die Temperatur des sekundären Heizmediums 24 der gewünschten Vorlauftemperatur für die Heizkreise 22, beispielsweise 40°C, entspricht.
  • Des Weiteren weist die Anschlussstation 20 einen Kühlungswärmetauscher 56 auf, welcher einen ersten Fluidpfad 58 und einen zweiten Fluidpfad 60 aufweist, die mediengetrennt und wärmegekoppelt sind. Der erste Fluidpfad 58 des Kühlungswärmetauschers 56 ist für ein Kühlmedium 62 vorgesehen und der zweite Fluidpfad 60 des Kühlungswärmetauschers 56 ist für das sekundäre Heizmedium 24 vorgesehen.
  • Das Kühlmedium 62 wird vorzugsweise in einem Kühlkreislauf 72 durch das Gebäude geleitet. So kann das Kühlmedium 62 durch eine nicht gezeigte Kältemaschine zentral gekühlt werden. Der kühlkreislauf 72 leitet das Kühlmedium 62 zu den Anschlussstationen 20, in denen es in die Kühlungswärmetauscher abgezweigt wird.
  • Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass das Kühlnedium zusätzlich durch Frischwasser 17 gekühlt wird. Die Temperatur des Frischwassers 17 ist in der Regel niedrig genug, um das sekundäre Kühlmedium beispielsweise auf 18°C zu kühlen. Ferner kann vorgesehen sein Frischwasser als Kühlmedium zu verwenden.
  • In einem Kühlbetrieb der Flächenbodenheizung 26 durchströmt das sekundäre Heizmedium 24 den Kühlungswärmetauscher 56, insbesondere den zweiten Fluidpfad 60 des Kühlungswärmetauschers 56 anstatt den Heizungswärmetauscher 46. Der zweite Fluidpfad 60 des Kühlungswärmetauschers 46 wird insbesondere dann vom sekundären Heizmedium 24 durchströmt, wenn die Temperatur des sekundären Heizmediums 24 oberhalb einer Maximaltemperatur, welche für die Kühlung des Gebäudes einsetzbar ist, liegt. Durch den ersten Fluidpfad 58 des Kühlungswärmetauschers 56 wird das Kühlmedium 62 geleitet, welches Wärme aus dem sekundären Heizmedium 24 aufnehmen kann und somit das sekundäre Heizmedium 24 kühlen kann. Die Anschlussstation 20 weist auch einen den Kühlungswärmetauscher 56 umgehenden Bypass 52 und ein entsprechendes Mischventil 54 auf, um die Temperatur des sekundären Heizmediums 24 auch im Kühlungsbetrieb einstellen zu können.
  • Ferner sind zwei Umschaltventile 74 vorgesehen, welche zwischen dem Heizbetrieb und dem Kühlbetrieb umschalten. Insbesondere schalten die Umschaltventile 74 die Zulaufleitung 28 und die Ablaufleitung 30 zwischen fluidisch zwischen dem Heizungswärmetauscher 46 und dem Kühlungswärmetauscher 56 um.
  • Des Weiteren weist die Anschlussstation 20 einen Warmwasserwärmetauscher 64 auf, welcher einen ersten Fluidpfad 66 und einen zweiten Fluidpfad 68 aufweist, die mediengetrennt und wärmegekoppelt sind. Der erste Fluidpfad 66 ist für das primäre Heizmedium 16 vorgesehen und der zweite Fluidpfad 68 ist für Warmwasser 70 bzw. Frischwasser 17 vorgesehen. Durch den Warmwasserwärmetauscher 64 kann Wärme aus dem primären Heizkreislauf 18 auf Frischwasser 17 übertragen werden, um dadurch Warmwasser 70 zu erhalten, welches beispielsweise in Waschbecken oder Duschen verwendet werden kann. Der zweite Fluidpfad 68 des Warmwasserwärmetauschers 64 wird dann von Frischwasser 17 bzw. Warmwasser 70 durchströmt, wenn Warmwasser 70 benötigt wird, also wenn beispielsweise ein Wasserhahn geöffnet ist. Um eine Temperatur des Warmwassers 70 einstellen zu können, weist die Anschlussstation 20 auch einen den Warmwasserwärmetauscher 64 umgehenden Bypass 52 und ein Mischventil 54 auf, mit welchem die Temperatur des Warmwassers eingestellt werden kann.

Claims (13)

  1. Gebäude, – mit einem primären Heizkreislauf (18), der ein primäres Heizmedium (16) leitet, – mit mindestens einer Anschlussstation (20), welche mindestens einen Heizungswärmetauscher (46) zum Erhitzen eines sekundären Heizmediums (24) und eine Pumpe zu Antreiben des sekundären Heizmediums (24) aufweist, und – mit mindestens einer Flächenbodenheizung (26), die eine Zulaufleitung (28), welche das sekundäre Heizmedium (24) von der Anschlussstation (20) kommend leitet, und eine Ablaufleitung (30), welche das sekundäre Heizmedium (24) zu der Anschlussstation (20) leitet, aufweist, dadurch gekennzeichnet, – dass die Anschlussstation (20) mindestens einen Kühlungswärmetauscher (56) zum Kühlen des sekundären Heizmediums (24) aufweist.
  2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Heizungswärmetauscher (46) einen ersten Fluidpfad (48) und einen zweiten Fluidpfad (50) aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad (48) des Heizungswärmetauschers (46) zumindest zeitweise von dem primären Heizmedium (16) durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad (50) des Heizungswärmetauschers (46) zumindest zeitweise von dem sekundären Heizmedium (24) durchströmt ist.
  3. Gebäude nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstation (20) einen den zweiten Fluidpfad (50) des Heizungswärmetauschers (46) umgehenden Bypass (52) aufweist, und dass die Anschlussstation (20) ein Mischventil (54) aufweist, das das sekundäre Heizmedium (24) jeweils aus dem Heizungswärmetauscher (46) und dem Bypass (52) mischt, um eine gewünschte Temperatur des sekundären Heizmediums (24) zu erhalten.
  4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kühlungswärmetauscher (56) einen ersten Fluidpfad (58) und einen zweiten Fluidpfad (60) aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad (58) des Kühlungswärmetauschers (56) zumindest zeitweise von einem Kühlmedium (62) durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad (60) des Kühlungswärmetauschers (56) zumindest zeitweise von dem sekundären Heizmedium (24) durchströmt ist.
  5. Gebäude nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebäude einen primären Kühlkreislauf aufweist, der das Kühlmedium leitet.
  6. Gebäude nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium (62) durch eine Kältemaschine gekühlt ist.
  7. Gebäude nach einem den Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fluidpfad (60) des Kühlungswärmetauschers (56) zumindest dann von dem sekundärem Heizmedium (24) durchströmt ist, wenn ein Kühlbetrieb aktiv ist und eine Temperatur des sekundären Heizmediums (24) in der Ablaufleitung (30) über einer Maximaltemperatur liegt.
  8. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstation (20) einen Warmwasserwärmetauscher (64) zum Erhitzen von Warmwasser (70) aufweist.
  9. Gebäude nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Warmwasserwärmetauscher (64) einen ersten Fluidpfad (66) und einen zweiten Fluidpfad (68) aufweist, die wärmegekoppelt aber mediengetrennt sind, dass der erste Fluidpfad (66) des Warmwasserwärmetauschers (64) zumindest zeitweise von dem primären Heizmedium (16) durchströmt ist und dass der zweite Fluidpfad (68) des Warmwasserwärmetauschers (64) zumindest zeitweise von zu erhitzendem Warmwasser (70) durchströmt ist.
  10. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, – dass die Flächenbodenheizung (26) mindestens zwei separat regelbare Heizkreis (22) umfasst, die jeweils eine an die Zulaufleitung (28) angeschlossene Vorlaufleitung (34) und eine an die Ablaufleitung (30) angeschlossene Rücklaufleitung (38) aufweisen, und – dass Anschlusspunkte (36) der Heizkreise (22) an die Zulaufleitung (28) und die Ablaufleitung (30) dezentral sind.
  11. Gebäude nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Heizkreis (22) eine Vorlauflänge, die sich aus einer Länge der jeweiligen Vorlaufleitung (34) und einer von dem jeweiligen Heizkreis genutzten Länge der Zulaufleitung (28) ergibt, und eine Rücklauflänge aufweist, die sich aus einer Länge der jeweiligen Rücklaufleitung (38) und einer von dem jeweiligen Heizkreis genutzten Länge der Ablaufleitung (30) ergibt, und dass die Summe aus Vorlauflänge und Rücklauflänge für jeden Heizkreis (22) ungefähr gleich ist, vorzugsweise unterscheiden sich die jeweiligen Summen weniger als 20%, besonders bevorzugt weniger als 10% und noch bevorzugter weniger als 5% voneinander.
  12. Gebäude nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem jeweiligen Heizkreis (22) genutzte Länge der Zulaufleitung (28) bzw. Ablaufleitung (30) eine Länge entlang der Zulaufleitung (28) bzw. entlang der Ablaufleitung (30) zwischen einem Anschlusspunkt (36), an welchem die Vorlaufleitung (34) bzw. die Rücklaufleitung (38) des jeweiligen Heizkreises (22) an die Zulaufleitung (28) bzw. an die Ablaufleitung (30) angeschlossen ist, und der Anschlussstation (20) ist.
  13. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebäude (10) je Stockwerk und/oder je Wohnung mindestens eine Anschlussstation (20) und/oder eine Flächenbodenheizung (26) aufweist.
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