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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf drahtlose Vorrichtungen und spezifischer auf ein System und ein Verfahren zum Bereitstellen von verbesserter Leistung und/oder reduziertem Leistungsverbrauch in Drahtlosvorrichtungen, welche mehrere Funkzugangstechnologien (RATs) unterstützen.
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Beschreibung der verwandten Technik
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Drahtlose Kommunikationssysteme sind derzeit schnellwachsend in der Verwendung. Des Weiteren hat sich die Drahtloskommunikationstechnologie von Nur-Sprach-Kommunikation dazu entwickelt, auch die Übertragung von Daten, wie beispielsweise Internet- und Multimedia-Inhalten zu umfassen. Daher sind Verbesserungen in der Drahtloskommunikation erwünscht. Insbesondere kann die große Menge von Funktionalität, welche in einer Benutzerausrüstung (UE) vorliegt, z.B. eine Drahtlosvorrichtung, wie beispielsweise ein Mobiltelefon, eine signifikante Belastung der Batteriebetriebszeit der UE darstellen. Des Weiteren, wo eine UE eingerichtet ist zum Unterstützen mehrerer Funkzugangstechnologien (RATs), können bestimmte Leistungsverschlechterungen auf einer oder mehreren der RATs auftreten, wie beispielsweise aufgrund von Weg-Einstellungsoperationen der anderen RAT. Als ein Ergebnis sind Techniken gewünscht, welche Leistungseinsparungen und/oder verbesserte Leistung in solchen Drahtlos-UE-Vorrichtungen bereitstellen.
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Neue und verbesserte Mobilfunkzugangstechnologien (RATs) werden manchmal zusätzlich zu existierenden RATs eingesetzt. Zum Beispiel werden derzeit Netzwerke, welche Long-Time-Evolution (LTE)-Technologie, welche entwickelt und standardisiert wurde durch das Third Generation Partnership Project (3GPP) implementieren, derzeitig eingesetzt. LTE und andere neuere RATs unterstützen oft schnellere Datenraten als Netzwerke, welche Alt-RATs verwenden, wie beispielsweise verschiedene Second Generation (2G)- und Third Generation (3G)- RATs.
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Jedoch in einigen Anwendungen, können LTE und andere neue RATs einige Dienste nicht vollständig unterstützen, welche durch Alt-Netzwerke gehandhabt werden können. Dementsprechend werden LTE-Netzwerke oft in überlappenden Bereichen mit Alt-Netzwerken zusammen eingesetzt und UE-Vorrichtungen können zwischen RATs übergehen, wie es Dienste oder die Abdeckung erfordern können. Zum Beispiel, in einigen Anwendungen, sind LTE-Netzwerke nicht fähig Sprachanrufe zu unterstützen. Somit, zum Beispiel, wenn eine UE-Vorrichtung einen leitungsvermittelten Sprachanruf empfängt oder initiiert, während sie mit einem LTE-Netzwerk verbunden ist, welches nicht Sprachanrufe unterstützt, kann die UE-Vorrichtung übergehen zu einem Altnetzwerk, wie beispielsweise eines, welches GSM (Global System for Mobile Communications)-RAT oder einen „1X“ (Code Division Multiple Access 2000 (CDMA 2000) 1X)-RAT verwendet, welches Sprachanrufe unterstützt, neben anderen Möglichkeiten.
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Einige UE-Vorrichtungen verwenden ein einzelnes Funkgerät, um den Betrieb auf mehreren Mobilfunk-RATs zu unterstützen. Zum Beispiel verwenden einige UE-Vorrichtungen ein einzelnes Funkgerät, um den Betrieb auf sowohl LTE- als auch GSM-Netzwerken zu unterstützen. Die Verwendung eines einzelnen Funkgeräts für mehrere RATs macht das Übergehen zwischen Netzwerken, wie beispielsweise in Antwort auf eine Page-Nachricht für einen eingehenden Sprachanruf oder einen leitungsvermittelten Dienst, komplexer. Zusätzlich stellt die Verwendung eines einzelnen Funkgeräts für mehrere RATs bestimmte Leistungsverbrauchs- und Leistungsprobleme dar.
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Zum Beispiel, in solchen Systemen kann sich die UE periodisch von dem ersten Netzwerk unter Verwendung eines fortgeschritteneren RAT zu dem zweiten Netzwerk unter Verwendung eines Alt-RAT einstellen zum Beispiel, um einem Paging-Kanal für einen Sprachanruf zuzuhören. Jedoch können solche Weg-Einstellungsoperationen von einer fortgeschritteneren RAT, wie beispielsweise LTE, zu einer Alt-RAT, wie beispielsweise GSM, zu erhöhtem Leistungsverbrauch- oder Leistungsverschlechterung des LTE-Netzwerks führen.
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Daher wäre es wünschenswert verbesserte Leistung und Leistungsverbrauch in Drahtloskommunikationssystemen bereitzustellen, wo UE-Vorrichtungen ein einzelnes Funkgerät verwenden zum Unterstützen der Operation auf mehreren Mobilfunk-RATs.
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Die Erfindung löst diese Aufgabe, in dem wiederholt gesucht wird in unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperioden über sukzessive erste Zeitperioden, wobei die Unterabschnitte jeweils ein oder mehrere Frames aufweisen.
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US 2009/0022062 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung von Inter-Radio-Access-Technology (RAT)-Messungen, die den Empfang einer Long-Term-Evolution (LTE)-Messgröße beinhaltet. Eine Messlücke wird empfangen. Es werden Messungen für verfügbare GSM-Zellen (Global System for Mobile Communication) durchgeführt, und die Messergebnisse werden gemeldet.
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WO 2004/039017 A1 offenbart für die Suche nach dem GSM-Frequenzkorrekturkanal aus dem CDMA-System wird ein Zeitschema definiert, das folgende Schritte umfasst: Setzen eines Suchfensters in jedem CDMA-Verkehrsrahmen; Suche nach dem FCCH einer benachbarten GSM-Zelle durch das Suchfenster; wenn die Suche erfolgreich ist, wird die Suche beendet; andernfalls wird die Suche neu gestartet.
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DE 60107956 T2 offenbart ein Verfahren zur Beobachtung von Signalen zwischen Kommunikationssystemen, die entsprechend unterschiedlicher Zeitraster operieren, wobei eine Empfangseinheit (R, R') eines überwachenden Kommunikationssystems, das nach einem ersten Zeitraster arbeitet, in ihren Rahmen freie Fenster verwendet, um nach Informationen zu suchen, die von mindestens einer Sendeeinheit (U1, U2...Un) eines überwachten Kommunikationssystems ausgesendet werden, das nach einem zweiten Zeitraster arbeitet, das sich von dem ersten unterscheidet und asynchron zu diesem ist.
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US 8594021 B2 offenbart ein Verfahren zur effektiven Messung in einer zweiten Funkzugangstechnologie (z.B. TD-SCDMA) bei gleichzeitigem Empfang von Diensten in einer ersten Funkzugangstechnologie (z.B. GSM).
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US 2014 / 0036710 A1 offenbart ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation, das die Überwachung eines ersten RAT auf eine erste Paging-Nachricht mit einer ersten Empfangskette beinhaltet, wobei das Verfahren umfasst die Überwachung eines zweiten RAT für eine zweite Funkrufnachricht mit einer zweiten Empfangskette, die Durchführung einer Inter-Frequenz/Inter-RAT-Messung für die erste SIM für das erste RAT, und die Durchführung einer Inter-Frequenz/Inter-RAT-Messung für die zweite SIM für das zweite RAT.
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US 2011 / 0 319 073 A1 offenbart ein Verfahren und ein mobiles Multimodus-Kommunikationsgerät, das dieses Verfahren durchführt, wobei das Verfahren umfasst das Auswählen einer ersten Datenverbindung durch ein mobiles Multimodus-Kommunikationsgerät, während keine Daten zu übertragen sind, wobei die erste Datenverbindung über ein erstes Netzwerk unter Verwendung einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) auf der Grundlage eines ersten Kriteriums erfolgt, und das Auswählen einer zweiten Datenverbindung durch das mobile Multimodus-Kommunikationsgerät, während Daten übertragen werden, wobei die zweite Datenverbindung über ein zweites Netzwerk unter Verwendung einer zweiten RAT auf der Grundlage eines zweiten Kriteriums erfolgt.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Hierin beschriebene Ausführungsformen beziehen sich auf eine Benutzerausrüstungs (UE)-Vorrichtung und ein assoziiertes Verfahren zum Durchführen einer Erfassung eines Synchronisierungsbeacons. Die UE kann ein erstes Funkgerät umfassen, welches z.B. gleichzeitig eine erste Funkzugangstechnologie (RAT) und eine zweite RAT unterstützt. Die UE kann eine Übertragung gemäß der ersten RAT auf dem ersten Funkgerät mit einer Basisstation durchführen. Die UE kann eine Anfrage empfangen zum Ausführen einer Weg-Einstellung zur Erfassung eines Synchronisierungsbeacons auf der zweiten RAT. Der Synchronisierungsbeacon kann wiederholt in sukzessiven ersten Zeitperioden auftreten. Die UE kann wiederholt eine Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in unterschiedlichen Unterabschnitten über sukzessive erste Zeitperioden durchführen. Die Suche kann wiederholt durchgeführt werden, bis der Synchronisierungsbeacon in einem entsprechenden Unterabschnitt einer der sukzessiven Zeitperioden lokalisiert ist.
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Hierin beschriebene Ausführungsformen beziehen sich auf eine Benutzerausrüstungs (UE)-Vorrichtung und ein assoziiertes Verfahren zum Verwenden einer Frequenzfehlereinschätzung einer ersten RAT für eine zweite RAT. Ein erstes Funkgerät der UE kann gemäß einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT betrieben werden. Das erste Funkgerät kann eine niedrigere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der ersten RAT als beim Betrieb gemäß der zweiten RAT aufweisen. Das erste Funkgerät kann einen ersten Takt für jede der ersten RAT und der zweiten RAT verwenden, und der erste Takt kann basierend auf einem Oszillator in der UE betrieben werden. Wenn das Funkgerät gemäß der ersten RAT betrieben wird, nach einer Vielzahl von Zyklen von Sleep und Wake-up, kann die UE eine Frequenzfehlereinschätzung (FEE) des ersten Taktsignals durchführen und den ersten Takt basierend auf der Frequenzfehlereinschätzung einstellen. Das gemäß der ersten RAT betriebene Funkgerät, das die FEE durchführt und den ersten Takt einstellt, kann betrieben werden, um eine Frequenz des Funkgeräts, das eine FEE durchführt und den ersten Takt einstellt, beim Betrieb gemäß der zweiten RAT zu reduzieren.
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Diese Zusammenfassung wird zum Zwecke des Zusammenfassens einiger beispielhafter Ausführungsformen bereitgestellt, um ein Grundverständnis der Aspekte des Gegenstands, welcher hierin beschrieben ist, bereitzustellen. Dementsprechend sind die oben beschriebenen Merkmale lediglich Beispiele und sollten nicht so ausgelegt werden, dass der Geltungsbereich oder der Geist des hierin beschriebenen Gegenstands auf irgendeine Weise eingeengt werden. Andere Merkmale, Aspekte und Vorteile des Gegenstands, welcher hierin beschrieben ist, werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen klar werden.
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Figurenliste
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Ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung kann erhalten werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird.
- 1 zeigt eine beispielhafte Benutzerausrüstung (UE) gemäß einer Ausführungsform;
- 2 zeigt ein beispielhaftes Drahtloskommunikationssystem, wo eine UE mit zwei Basisstationen unter Verwendung zweier unterschiedlicher RATs kommuniziert;
- 3 ist ein beispielhaftes Blockdiagramm einer Basisstation gemäß einer Ausführungsform;
- 4 ist ein beispielhaftes Blockdiagramm einer UE gemäß einer Ausführungsform;
- 5A und 5B sind beispielhafte Blockdiagramme einer drahtloser Kommunikationsschaltung in der UE gemäß einer Ausführungsform;
- 6 ist ein Flussdiagramm, welches ein beispielhaftes Verfahren zum Ausführen einer unterbrochenen Synchronisierungsdetektion zeigt;
- 7 ist ein beispielhaftes Zeitdiagramm, das einer Ausführungsform der 6 entspricht; und
- 8 ist ein Flussdiagramm, welches ein beispielhaftes Verfahren zum Verwenden einer Frequenzfehlereinschätzung einer ersten RAT zeigt.
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Während die Erfindung empfänglich ist für verschiedene Modifikationen und alternative Formen, werden spezifische Ausführungsformen davon beispielhaft in den Zeichnungen gezeigt und werden hierin detailliert beschrieben. Jedoch ist klar, dass die Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung dazu nicht die Erfindung auf die spezielle offenbarte Form beschränken sollen, sondern im Gegenteil ist die Absicht alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abzudecken, welche in den Geist und den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung fallen, wie durch die angehängten Ansprüche definiert.
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Detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen
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Akronyme
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Die folgenden Akronyme werden in der vorliegenden Offenbarung verwendet.
- 3GPP: Third Generation Partnership Project
- 3GPP2: Third Generation Partnership Project 2
- GSM: Global System for Mobile Communications
- UMTS: Universal Mobile Telecommunications System
- LTE: Long Term Evolution
- RAT: Funkzugangstechnologie (Radio Access Technology)
- TX: Senden (Transmit)
- RX: Empfangen (Receive)
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Ausdrücke
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Das Folgende ist ein Glossar von Ausdrücken, welche in der vorliegenden Anmeldung verwendet werden:
- Speichermedium - Jede von verschiedenen Typen von Speichervorrichtungen oder Speicherungsvorrichtungen. Der Ausdruck „Speichermedium“ soll ein Installationsmedium umfassen, z.B. eine CD-ROM, Floppy-Disks, eine Bandvorrichtung; einen Computersystemspeicher oder Speicher mit wahlfreiem Zugriff wie beispielsweise DRAM, DDR RAM, SRAM, EDO RAM, Rambus RAM usw.; einen nicht-flüchtigen Speicher, wie beispielsweise einen Flash, magnetische Medien, z.B. ein Festplattenlaufwerk, oder optischen Speicher; Register oder andere ähnliche Typen von Speicherelementen usw. Das Speichern kann auch andere Typen von Speicher umfassen oder Kombinationen davon. Zusätzlich kann das Speichermedium in einem ersten Computersystem angeordnet sein, in welchem die Programme ausgeführt werden, oder kann in einem zweiten unterschiedlichen Computersystem angeordnet sein, welches mit dem ersten Computersystem über ein Netzwerk wie beispielsweise das Internet verbunden wird. In dem letzteren Beispiel kann das zweite Computersystem Programminstruktionen an den ersten Computer zur Ausführung bereitstellen. Der Ausdruck „Speichermedium“ kann zwei oder mehrere Speichermedien umfassen, welche sich an unterschiedlichen Orten befinden können, zum Beispiel in unterschiedlichen Computersystemen, welche über ein Netzwerk verbunden sind. Das Speichermedium kann Programminstruktionen speichern (z.B. verkörpert als Computerprogramme), welche durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden können.
- Trägermedium - Ein Speichermedium wie oben beschrieben, sowie ein physisches Übertragungsmedium, wie beispielsweise ein Bus, Netzwerk und/oder andere physisches Übertragungsmedium, welches Signale übermittelt, wie beispielsweise elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale.
- Programmierbares Hardwareelement - Umfasst verschiedene Hardwarevorrichtungen, welche mehrere programmierbare Funktionsblöcke aufweisen, welche über eine programmierbare Verbindung verbunden sind. Beispiele umfassen FPGAs (Field Programmable Gate Arrays), PLDs (Programmable Logic Devices), FPOAs (Field Programmable Object Arrays) und CPLDs (Complex PLDs). Die programmierbaren Funktionsblöcke können von feinkörnig (kombinatorische Logik- oder Nachschlagetabellen) zu grobkörnig (arithmetische Logikeinheiten oder Prozessorkerne) reichen. Ein programmierbares Hardwareelement kann auch bezeichnet werden als „rekonfigurierbare Logik“.
- Computersystem - jede von verschiedenen Typen von Rechen- oder Verarbeitungssystemen, umfassend ein Personal-Computer-System (PC), Mainframe-Computersystem, Workstation, Netzwerkgerät, Internetgerät, persönlicher digitaler Assistent (PDA), persönliche Kommunikationsvorrichtung, Smartphone, Fernsehsystem, Netz-Rechensystem, oder andere Vorrichtungen oder Kombinationen von Vorrichtungen. Im Allgemeinen kann der Ausdruck „Computersystem“ breit definiert werden als jede Vorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) umfassend, welche zumindest einen Prozessor aufweist, welcher Instruktionen von einem Speichermedium ausführt.
- Benutzerausrüstung (UE) (oder „UE-Vorrichtung“) - Jede von verschiedenen Typen von Computersystemvorrichtungen, welche mobil oder tragbar sind und welche drahtlose Kommunikation ausführen. Beispiele von UE-Vorrichtungen umfassen Mobiltelefone oder Smartphones (z.B. iPhone™-, Android™-basierte Telefone), tragbare Spielvorrichtungen (z.B. Nintendo DS™, PlayStation Portable™, Gameboy Advance™, iPhone™), Laptops, PDAs, tragbare Internetvorrichtungen, Musikspieler, Datenspeicherungsvorrichtungen, oder andere handgehaltene Vorrichtungen sowie tragbare Vorrichtungen, wie beispielsweise Armbanduhren, Kopfhörer, Anhänger, Ohrstöpsel, usw. Im Allgemeinen kann der Ausdruck „UE“ oder „UE-Vorrichtung“ breit definiert sein als jede elektronische, Rechen- und/oder Telekommunikationsvorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) umfassend, welche einfach durch einen Benutzer transportiert wird und fähig zur Drahtloskommunikation ist.
- Basisstation - der Ausdruck „Basisstation“ hat die volle Breite seiner gewöhnlichen Bedeutung und zumindest umfasst er eine Drahtloskommunikationsstation, welche an einem festen Ort installiert ist und verwendet wird zum Kommunizieren eines Teils eines Drahtlos-Telefonsystems oder Funksystems.
- Verarbeitungselement - bezieht sich auf verschiedene Elemente oder Kombinationen von Elementen. Verarbeitungselemente umfassen zum Beispiel Schaltungen, wie beispielsweise ein ASIC (Application Specific Integrated Circuit), Teile oder Schaltungen von individuellen Prozessorkernen, gesamte Prozessorkerne, individuelle Prozessoren, programmierbare Hardwarevorrichtungen, wie beispielsweise ein feldprogrammierbares Gate Array (FPGA), und/oder größere Teile von Systemen, welche mehrere Prozessoren umfassen.
- Automatisch - bezieht sich auf eine Aktion oder Operation, welche durch ein Computersystem (z.B. Software, welche durch das Computersystem ausgeführt wird) oder eine Vorrichtung (z.B. Schaltung, programmierbare Hardwareelemente, ASICs, usw.) ausgeführt wird, ohne Benutzereingabe, welche direkt die Aktion oder Operation spezifiziert oder ausführt. Damit steht der Ausdruck „automatisch“ in Kontrast zu einer Operation, welche manuell durch den Benutzer ausgeführt oder spezifiziert wird, wo der Benutzer Eingabe bereitstellt, um direkt die Operation auszuführen. Eine automatische Prozedur kann initiiert werden durch Eingabe, welche durch den Benutzer bereitgestellt wird, aber die nachfolgenden Aktionen, welche „automatisch“ ausgeführt werden, werden nicht durch den Benutzer spezifiziert, das heißt sie werden nicht „manuell“ ausgeführt, wo der Benutzer jede Aktion, welche auszuführen ist, spezifiziert. Zum Beispiel füllt ein Benutzer, welcher ein elektronisches Formular ausfüllt durch Auswählen jedes Feldes und Bereitstellen von Eingabe-spezifizierender Information (z.B. durch Eingeben von Information, Auswählen von Checkboxen, Funkauswahl, usw.) das Formular manuell aus, obwohl das Computersystem das Formular in Antwort auf die Benutzeraktionen aktualisieren muss. Das Formular kann automatisch durch das Computersystem ausgefüllt werden, wo das Computersystem (z.B. Software, welche auf dem Computersystem ausgeführt wird) die Felder des Formulars analysiert und das Formular ausfüllt, ohne irgendeine Benutzereingabe, welche die Antworten für die Felder spezifiziert. Wie oben angedeutet, kann der Benutzer das automatische Ausfüllen des Formulars aufrufen, aber ist nicht bei dem tatsächlichen Ausfüllen des Formulars involviert (z.B. der Benutzer spezifiziert nicht manuell Antworten für die Felder, sondern sie werden vielmehr automatisch vervollständigt). Die vorliegende Beschreibung stellt verschiedene Beispiele von Operationen bereit, welche automatisch ausgeführt werden in Antwort auf Aktionen, welche der Benutzer vorgenommen hat.
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Figur 1 - Benutzerausrüstung
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1 zeigt eine beispielhafte Benutzerausrüstung (UE) 106 gemäß einer Ausführungsform. Der Ausdruck UE 106 kann jede von verschiedenen Vorrichtungen, wie oben definiert, sein. Die UE-Vorrichtung 106 kann ein Gehäuse 12 umfassen, welches aus irgendeinem von verschiedenen Materialien konstruiert werden kann. Die UE 106 kann eine Anzeige 14 aufweisen, welche ein Berührungsbildschirm sein kann, welcher kapazitive Berührungselektroden aufnimmt. Die Anzeige 14 kann basieren auf jeder von verschiedenen Anzeigetechnologien. Das Gehäuse 12 der UE 106 kann Öffnungen für jedes von verschiedenen Elementen enthalten oder aufweisen, wie beispielsweise die Home-Taste 16, Lautsprecheranschluss 18 oder andere Elemente (nicht gezeigt), wie beispielsweise Mikrofon, Datenanschluss, und möglicherweise verschiedene andere Typen von Tasten, zum Beispiel Lautstärketasten, Klingeltaste, usw.
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Die UE 106 kann mehrere Funkzugangstechnologien (RATs) unterstützen. Zum Beispiel kann die UE 106 eingerichtet sein zum Kommunizieren unter Verwendung jeder von verschiedenen RATs, wie beispielsweise zwei oder mehrere von Global System for Mobile Communications (GSM), Universal Mode Telecommunication System (UMTS), Code Division Multiple Access (CDMA) (z.B. CDMA2000 1XRTT oder andere CDMA-Funkzugangstechnologien), Long Term Evolution (LTE), Advanced LTE, und/oder andere RATs. Zum Beispiel kann die UE 106 zumindest zwei Funkzugangstechnologien, wie beispielsweise LTE und GSM unterstützen. Verschiedene unterschiedliche oder andere RATs können nach Wunsch unterstützt werden.
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Die UE 106 kann eine oder mehrere Antennen aufweisen. Die UE 106 kann auch jede von verschiedenen Funkkonfigurationen aufweisen, wie beispielsweise verschiedene Kombinationen von einer oder mehreren Senderketten (TX-Ketten) und einer oder mehreren Empfängerketten (RX-Ketten). Zum Beispiel kann die UE 106 ein Funkgerät aufweisen, welches zwei oder mehrere RATs unterstützt. Das Funkgerät kann eine einzelne TX(Sende)-Kette und eine einzelne RX(Empfangs)-Kette aufweisen. Alternativ kann das Funkgerät eine einzelne TX-Kette und zwei RX-Ketten aufweisen, zum Beispiel, welche auf der gleichen Frequenz betrieben werden. In einer anderen Ausführungsform weist die UE 106 zwei oder mehrere Funkgeräte auf, das heißt zwei oder mehrere TX-/RX-Ketten (zwei oder mehrere TX-Ketten und zwei oder mehrere RX-Ketten).
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In der hierin beschriebenen Ausführungsform weist die UE 106 zwei Antennen auf, welche unter Verwendung von zwei oder mehreren RATs kommunizieren. Zum Beispiel kann die UE 106 ein Paar von Mobilfunktelefonantennen aufweisen, welche mit einem einzelnen Funkgerät oder geteiltem Funkgerät gekoppelt sind. Die Antennen können mit dem geteilten Funkgerät gekoppelt sein (geteilte Drahtloskommunikationsschaltung) unter Verwendung von Schaltkreisen und anderen Funkfrequenz-Front-End-Schaltungen. Zum Beispiel kann die UE 106 eine erste Antenne aufweisen, welche mit einem Transceiver oder Funkgerät gekoppelt ist, das heißt eine erste Antenne, welche mit einer Senderkette (TX-Kette) zum Übertragen und welche mit einer ersten Empfängerkette (RX-Kette) zum Empfangen gekoppelt ist. Die UE 106 kann auch eine zweite Antenne aufweisen, welche mit einer zweiten RX-Kette gekoppelt ist. Die ersten und zweiten Empfängerketten können einen gemeinsamen lokalen Oszillator teilen, was bedeutet, dass sowohl die erste als auch die zweite Empfängerkette sich auf die gleiche Frequenz einstellen. Die erste und zweite Empfängerkette kann bezeichnet werden als die erste Empfängerkette (PRX) und die Diversitätsempfängerkette (DRX).
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In einigen Ausführungsformen arbeiten die PRX- und DRX-Empfängerketten als ein Paar und zeitmultiplexen zwischen zwei oder mehreren RATs, wie beispielsweise LTE, und einer oder mehreren anderen RATs, wie beispielsweise GSM oder CDMA1x. In der hierin beschriebenen primären Ausführungsform weist die UE 106 eine Senderkette und zwei Empfängerketten (PRX und DRX) auf, wobei die Senderkette und die zwei Empfängerketten (als ein Paar agierend) zwischen zwei (oder mehreren) RATs zeitmultiplexen, wie beispielsweise LTE und GSM.
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Jede Antenne kann einen breiten Bereich von Frequenzen empfangen, wie beispielsweise von 600 MHz bis zu 3 GHz. Damit kann sich zum Beispiel der lokale Oszillator der PRX- und DRX-Empfängerketten auf eine spezifische Frequenz einstellen, wie beispielsweise ein LTE-Frequenzband, wobei die PRX-Empfängerkette Samples von Antenne 1 empfängt und die DRX-Empfängerkette Samples von Antenne 2 empfängt, beide auf der gleichen Frequenz (da sie den gleichen lokalen Oszillator verwenden). Die drahtlose Schaltung in der UE 106 kann in Echtzeit abhängig von dem gewünschten Betriebsmodus für die UE 106 eingerichtet werden. In der hierin beschriebenen beispielhaften Ausführungsform ist die UE 106 eingerichtet zum Unterstützen von LTE- und GSM-Funkzugangstechnologien.
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Figur 2 - Kommunikationssystem
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2 zeigt ein beispielhaftes (und vereinfachtes) drahtloses Kommunikationssystem. Es ist klar, dass das System von 2 lediglich ein Beispiel eines möglichen Systems ist und Ausführungsformen in jeder von verschiedenen Systemen wie gewünscht implementiert werden können.
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Wie gezeigt, umfasst das beispielhafte Drahtlos-Kommunikationssystem Basisstationen 102A und 102B, welche über ein Übertragungsmedium mit einer oder mehreren Benutzerausrüstungs (UE)-Vorrichtungen kommunizieren, welche als UE 106 dargestellt sind. Die Basisstationen 102 können Basis-Transceiver-Stationen (BTS) oder Zellenorte (cell sites) sein und können Hardware umfassen, welche Drahtlos-Kommunikation mit der UE 106 ermöglicht. Jede Basisstation 102 kann auch ausgerüstet sein zum Kommunizieren mit einem Kernnetzwerk 100. Zum Beispiel kann die Basisstation 102A mit dem Kernnetzwerk 100A gekoppelt sein, während die Basisstation 102B mit dem Kernnetzwerk 100B gekoppelt sein kann. Jedes Kernnetzwerk kann durch einen jeweiligen Mobilfunkdienstbetreiber betrieben werden, oder die Vielzahl von Kernnetzwerken 100A kann durch den gleichen Mobilfunkdienstbetreiber betrieben werden. Jedes Kernnetzwerk 100 kann auch mit einem oder mehreren externen Netzwerken gekoppelt sein (wie beispielsweise externes Netzwerk 108), welches das Internet, ein öffentliches leitungsvermitteltes Telefonnetzwerk (PSTN) und/oder jedes andere Netzwerk umfassen kann. Somit können die Basisstationen 102 Kommunikation ermöglichen zwischen den UE-Vorrichtungen 106 und/oder zwischen den UE-Vorrichtungen 106 und den Netzwerken 100A, 100B und 108.
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Die Basisstationen 102 und die UEs 106 können eingerichtet sein zum Kommunizieren über das Übertragungsmedium unter Verwendung jeder von verschiedenen Funkzugangstechnologien („RATs“, auch bezeichnet als Drahtlos-Kommunikationstechnologien oder Telekommunikationsstandards), wie beispielsweise GSM, UMTS (WCDMA), LTE, LTE Advanced (LTE-A), 3GPP2 CDMA2000 (z.B. 1xRTT, 1xEV-DO, HRPD, eHRPD), IEEE 802.11 (WLAN oder Wi-Fi), IEEE 802.16 (WiMAX), usw.
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Die Basisstation 102A und das Kernnetzwerk 100A können gemäß einem ersten RAT betrieben werden (z.B. LTE), während die Basisstation 102B und das Kernnetzwerk 100B entsprechend einem zweiten (z.B. unterschiedlichen) RAT betrieben werden können (z.B. GSM, CDMA2000 oder andere Alt- oder leitungsvermittelte Technologien). Die zwei Netzwerke können durch den gleichen Netzwerkbetreiber gesteuert werden (z.B. Mobilfunkdienstanbieter oder „Anbieter“), oder durch unterschiedliche Netzwerkbetreiber, wie gewünscht. Zusätzlich können die zwei Netzwerke unabhängig voneinander betrieben werden (z. B. wenn sie gemäß unterschiedlichen RATs betrieben werden), oder können auf eine gekoppelte oder nahezu gekoppelte Weise betrieben werden.
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Zu beachten ist auch, dass während zwei unterschiedliche Netzwerke verwendet werden können zum Unterstützen von zwei unterschiedlichen RATs, wie beispielsweise gezeigt in der beispielhaften Netzwerkkonfiguration, welche in 2 gezeigt ist, auch andere Netzwerkkonfigurationen, welche mehrere RATs implementieren, möglich sind. Als ein Beispiel könnten die Basisstationen 102A und 102B gemäß unterschiedlichen RATs betrieben werden, aber mit dem gleichen Kernnetzwerk gekoppelt sein. Als ein anderes Beispiel könnten die Multi-Modus-Basisstationen, welche fähig sind zum simultanen Unterstützen unterschiedlicher RATs (z.B. LTE und GSM, LTE und CDMA2000 1xRTT, und/oder irgendeine andere Kombination von RATs) mit einem Kernnetzwerk gekoppelt sein, welches auch die unterschiedlichen Mobilfunkkommunikationstechnologien unterstützt. In einer Ausführungsform kann die UE 106 eingerichtet sein zum Verwenden eines ersten RAT, welches eine paketvermittelte Technologie ist (z.B. LTE) und ein zweites RAT, welches eine leitungsvermittelte Technologie ist (z.B. GSM oder 1xRTT).
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Wie oben diskutiert, kann die UE 106 fähig sein zum Kommunizieren unter Verwendung mehrerer RATs, wie beispielsweise jener innerhalb 3GPP, 3GPP2 oder jedem gewünschten Mobilfunkstandard. Die UE 106 kann auch eingerichtet zum Kommunizieren unter Verwendung von WLAN, Bluetooth, einem oder mehreren Global Navigational Satellite Systems (GNSS, zum Beispiel GPS oder GLONASS), einem und/oder mehreren Mobilfernsehausstrahlungsstandards (z.B. ATSC-M/H oder DVB-H), usw. Andere Kombinationen von Netzwerkkommunikationsstandards sind auch möglich.
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Die Basisstationen 102A und 102B und andere Basisstationen, welche gemäß dem gleichen oder unterschiedlichen RATs oder Mobilfunkkommunikationsstandards betrieben werden, können somit bereitgestellt werden als ein Netzwerk von Zellen, welches kontinuierlichen oder nahezu kontinuierlichen überlappenden Dienst für die UE 106 und ähnliche Vorrichtungen über einen weiten geographischen Bereich über eine oder mehrere Funkzugangstechnologien (RATs) bereitstellen kann.
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Figur 3 - Basisstation
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3 zeigt ein beispielhaftes Blockdiagramm einer Basisstation 102. Es ist klar, dass die Basisstation von 3 lediglich ein Beispiel von einer möglichen Basisstation ist. Wie gezeigt, kann die Basisstation 102 einen Prozessor(en) 504 umfassen, welche(r) Programminstruktionen für die Basisstation 102 ausführen kann (können). Der (Die) Prozessor(en) 504 kann auch mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 540 gekoppelt sein, welche eingerichtet sein kann zum Empfangen von Adressen von dem Prozessor(en) 504 und zum Übersetzen dieser Adressen an Orte in dem Speicher (z.B. Speicher 560 und Nur-Lese-Speicher (ROM) 550) oder andere Schaltungen oder Vorrichtungen.
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Die Basisstation 102 kann zumindest einen Netzwerkanschluss 570 umfassen. Der Netzwerkanschluss 570 kann eingerichtet sein zum Koppeln mit einem Telefonnetzwerk und Bereitstellen von Zugriff auf das Telefonnetzwerk an eine Vielzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise UE-Vorrichtungen 106, wie oben beschrieben.
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Der Netzwerkanschluss 570 (oder ein zusätzlicher Netzwerkanschluss) kann auch oder alternativ eingerichtet sein zum Koppeln mit einem Mobilfunknetzwerk, wie beispielsweise einem Kernnetzwerk eines Mobilfunkdienstanbieters. Das Kernnetzwerk kann mobilitätsbezogene Dienste und/oder andere Dienste an eine Vielzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise UE-Vorrichtungen 106 bereitstellen. In einigen Fällen kann der Netzwerkanschluss 570 mit einem Telefonnetzwerk über das Kernnetzwerk koppeln und/oder das Kernnetzwerk kann ein Telefonnetzwerk bereitstellen (z.B. zwischen anderen UE-Vorrichtungen 106, welche durch den Mobilfunkdienstanbieter bedient werden).
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Die Basisstation 102 kann zumindest eine Antenne 534 umfassen. Die zumindest eine Antenne 534 kann eingerichtet sein, um als Drahtlos-Transceiver betrieben zu werden, und kann weiter eingerichtet sein zum Kommunizieren mit den UE-Vorrichtungen 106 über das Funkgerät 530. Die Antenne 534 kommuniziert mit dem Funkgerät 530 über die Kommunikationskette 532. Die Kommunikationskette 532 kann eine Empfangskette, eine Sendekette oder beides sein. Das Funkgerät 530 kann eingerichtet sein zum Kommunizieren über verschiedene RATs, einschließlich aber nicht beschränkt auf LTE, GSM, WCDMA, CDMA2000, usw.
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Der Prozessor(en) 504 der Basisstation 102 kann eingerichtet zum Implementieren eines Teils oder aller hierin beschriebener Verfahren, zum Beispiel durch Ausführen von Programminstruktionen, welche auf einem Speichermedium gespeichert sind (z.B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium). Alternativ kann der Prozessor 504 eingerichtet sein als ein programmierbares Hardwareelement, wie beispielsweise ein FPGA (Field Programmable Gate Array), oder als ein ASIC (Application Specific Integrated Circuit), oder eine Kombination davon.
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Figur 4 - Benutzerausrüstung (UE)
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4 zeigt ein beispielhaftes vereinfachtes Blockdiagramm einer UE 106. Wie gezeigt, kann die UE 106 ein System on Chip (SOC) 400 umfassen, welches Abschnitte für verschiedene Zwecke umfassen kann. Das SOC 400 kann mit verschiedenen anderen Schaltungen der UE 106 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die UE 106 verschiedene Typen von Speicher (z.B. umfassend NAND-Flash 410), eine Verbinderschnittstelle 420 (z.B. zum Koppeln an ein Computersystem, Dock, Ladestation, usw.), die Anzeige 460, die Mobilfunkkommunikationsschaltung 430, wie beispielsweise für LTE, GSM, usw., und eine Kurzreichweiten (short range)-Drahtlos-Kommunikationsschaltung 429 umfassen (z.B. Bluetooth und WLAN-Schaltung). Die UE 106 kann weiter eine oder mehrere Smart Cards 310 aufweisen, welche SIM (Subscriber Identity Module)-Funktionalität aufweisen, wie beispielsweise eine oder mehrere UICC(s) (Universal Integrated Circuit Card(s))-Karten 310. Die Mobilfunkkommunikationsschaltung 430 kann mit einer oder mehreren Antennen gekoppelt sein, vorzugsweise zwei Antennen 435 und 436, wie gezeigt. Die Kurzreichweiten-Drahtlos-Kommunikationsschaltung 429 kann auch mit einer oder beiden der Antennen 435 oder 436 gekoppelt sein (diese Konnektivität ist zum Zwecke der Veranschaulichung nicht gezeigt).
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Wie gezeigt, kann das SOC 400 einen Prozessor(en) 402, welcher Programminstruktionen für die UE 106 ausführen kann, und eine Anzeigeschaltung 404 umfassen, welche Grafikverarbeitung ausführen kann und Anzeigesignale an die Anzeige 460 bereitstellt. Der Prozessor(en) 402 kann auch mit der Speicherverwaltungseinheit (MMU) 440 gekoppelt sein, welche eingerichtet sein kann zum Empfangen von Adressen von dem Prozessor(en) 402 und zum Übersetzen dieser Adressen an Orte in dem Speicher (z.B. Speicher 406, Nur-Lese-Speicher (ROM) 415, NAND-Flash-Speicher 410) und/oder an andere Schaltungen oder Vorrichtungen, wie beispielsweise die Anzeigeschaltung 404, Mobilfunkkommunikationsschaltung 430, Kurzreichweiten-Drahtlos-Kommunikationsschaltung 429, Verbinder-I/F 420 und/oder Anzeige 460. Die MMU 440 kann eingerichtet sein zum Ausführen von Speicherschutz und Seitentabellentranslation oder -einstellung. In einigen Ausführungsformen kann die MMU 440 als ein Teil des Prozessors (der Prozessoren) 402 umfasst sein.
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In einer Ausführungsform wie oben genannt, weist die UE 106 zumindest eine Smart Card 310, wie beispielsweise ein UICC 310 auf, welches eine oder mehrere Subscriber Identity Module(SIM)-Anwendungen ausführt und/oder anders SIM-Funktionalität implementiert. Die zumindest eine Smart Card 310 kann nur eine einzelne Smart Card 310 sein, oder die UE 106 kann zwei oder mehrere Smart Cards 310 aufweisen. Jede Smart Card 310 kann eingebettet sein, zum Beispiel kann sie auf eine Leiterplatte in der UE 106 gelötet sein, oder jede Smart Card 310 kann implementiert sein als eine entfernbare Smart Card. Somit kann die Smart Card(s) 310 eine oder mehrere entfernbare Smart Cards sein (wie beispielsweise UICC-Karten, welche manchmal als „SIM-Karten“ bezeichnet werden), und/oder die Smart Card(s) 310 kann eine oder mehrere eingebettete Karten sein (wie beispielsweise eingebettete UICCs (eUICCs), welche manchmal bezeichnet werden als „eSIMs“ oder „eSIM-Karten“). In einigen Ausführungsformen (wie beispielsweise, wenn die Smart Card(s) 310 eine eUICC umfasst), kann/können eine oder mehrere der Smart Card(s) 310 eingebettete SIM(eSIM)-Funktionalität implementieren; in solch einer Ausführungsform kann eine einzelne der Smart Card(s) 310 mehrere SIM-Anwendungen ausführen. Jede der Smart Card(s) 310 kann Komponenten umfassen, wie beispielsweise einen Prozessor und einen Speicher; Instruktionen zum Ausführen von SIM/eSIM-Funktionalität kann in dem Speicher gespeichert werden und durch den Prozessor ausgeführt werden. In einer Ausführungsform kann die UE 106 eine Kombination von entfernbaren Smart Cards und festen/nicht entfernbaren Smart Cards aufweisen (wie beispielsweise eine oder mehrere eUICC-Karten, welche eSIM-Funktionalität implementieren), wie gewünscht. Zum Beispiel kann die UE 106 zwei eingebettete Smart Cards 310, zwei entfernbare Smart Cards 310 oder eine Kombination von einer eingebetteten Smart Card 310 und einer entfernbaren Smart Card 310 aufweisen. Verschiedene andere SIM-Konfigurationen sind auch umfasst.
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Wie oben genannt, in einer Ausführungsform, weist die UE 106 zwei oder mehrere Smart Cards 310 auf, wobei jede SIM-Funktionalität implementiert. Das Umfassen von zwei oder mehreren SIM-Smart Cards 310 in der UE 106 kann der UE 106 erlauben, zwei unterschiedliche Telefonnummern zu unterstützen, und kann der UE 106 erlauben, auf entsprechenden zwei oder mehreren jeweiligen Netzwerken zu kommunizieren. Zum Beispiel kann eine erste Smart Card 310 SIM-Funktionalität aufweisen zum Unterstützen eines ersten RAT, wie beispielsweise LTE, und eine zweite Smart Card 310 kann SIM-Funktionalität aufweisen zum Unterstützen eines zweiten RAT, wie beispielsweise GSM. Andere Implementierungen und RATs sind natürlich möglich. Wo die UE 106 zwei Smart Cards 310 aufweist, kann die UE 106 Dual-SIM-Dual-Active(DSDA)-Funktionalität unterstützen. Die DSDA-Funktionalität kann der UE 106 erlauben, gleichzeitig mit zwei Netzwerken zur gleichen Zeit verbunden zu sein (und zwei unterschiedliche RATs zu verwenden). Die DSDA-Funktionalität kann der UE 106 auch erlauben, gleichzeitig Sprachanrufe oder Datenverkehr auf jeder der Telefonnummern zu empfangen. In einer anderen Ausführungsform unterstützt die UE 106 Dual-SIM-Dual-Standby(DSDS)-Funktionalität. Die DSDS-Funktionalität kann jeder der zwei Smart Cards 310 in der UE 106 erlauben, auf Standby zu sein, wartend auf einen Sprachanruf und/oder eine Datenverbindung. In DSDS, wenn ein Anruf/Daten auf einer SIM 310 hergestellt wird, ist die andere SIM 310 nicht mehr aktiv. In einer anderen Ausführungsform kann DSDx-Funktionalität (entweder DSDA- oder DSDS-Funktionalität) mit einer einzelnen Smart Card (z.B. einer eUICC) implementiert sein, welche mehrere SIM-Anwendungen für unterschiedliche Träger und/oder RATs ausführt.
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Wie oben genannt, kann die UE 106 eingerichtet sein zum drahtlosen Kommunizieren unter Verwendung von mehreren Funkzugangstechnologien (RATs). Wie weiterhin oben genannt, in solchen Fällen, kann die Mobilfunkkommunikationsschaltung (Funkgerät(e)) 430 Funkkomponenten umfassen, welche zwischen mehreren RATs geteilt werden, und/oder Funkkomponenten umfassen, welche exklusiv eingerichtet sind zur Verwendung gemäß einem einzelnen RAT. Wo die UE 106 zumindest zwei Antennen aufweist, können die Antennen 435 und 436 konfigurierbar sein zum Implementieren von MIMO (multiple input multiple output)-Kommunikation.
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Wie hierin beschrieben, kann die UE 106 Hardware- und Softwarekomponenten umfassen zum Implementieren von Merkmalen zum Kommunizieren unter Verwendung von zwei oder mehreren RATs, wie beispielsweise denjenigen, die hierin beschrieben sind. Der Prozessor 402 der UE-Vorrichtung 106 kann eingerichtet sein zum Implementieren eines Teils oder aller hierin beschriebener Merkmale, zum Beispiel durch Ausführen von Programminstruktionen, welche auf einem Speichermedium gespeichert sind (z.B. ein nicht-flüchtiges computerlesbares Speichermedium). Alternativ (oder zusätzlich) kann der Prozessor 402 eingerichtet sein als ein programmierbares Hardwareelement, wie beispielsweise ein FPGA (Field Programmable Gate Array), oder als ein ASIC (anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis). Alternativ (oder zusätzlich) kann der Prozessor 402 der UE-Vorrichtung 106 im Verbindung mit einem oder mehreren der anderen Komponenten 400, 404, 406, 410, 420, 430, 435, 440, 450, 460 eingerichtet sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Merkmale zu implementieren.
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Figuren 5A und 5B - UE-Sende-/Empfangs-Logik
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5A zeigt einen Teil der UE 106 gemäß einer Ausführungsform. Wie gezeigt, kann die UE 106 eine Steuerungsschaltung 42 aufweisen, welche eingerichtet ist zum Speichern und Ausführen von Steuerungscode zum Implementieren von Steuerungsalgorithmen in der UE 106. Die Steuerungsschaltung 42 kann eine Speicher- und Verarbeitungsschaltung 28 umfassen (z.B. einen Mikroprozessor, Speicherschaltungen, usw.) und kann einen Basisbandprozessor-integrierten Schaltkreis 58 umfassen. Der Basisbandprozessor 58 kann einen Teil einer Drahtlos-Schaltung 34 bilden und kann Speicher- und Verarbeitungsschaltungen umfassen (d.h. der Basisbandprozessor 58 kann betrachtet werden, einen Teil der Speicher- und Verarbeitungsschaltung der UE 106 zu bilden). Der Basisbandprozessor 58 kann Software und/oder Logik zum Handhaben von verschiedenen unterschiedlichen RATs aufweisen, wie beispielsweise GSM-Logik 72 und LTE-Logik 74, unter anderen.
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Der Basisbandprozessor 58 kann Daten an die Speicher- und Verarbeitungsschaltung 28 (z.B. einen Mikroprozessor, nicht-flüchtigen Speicher, flüchtigen Speicher, andere Steuerungsschaltungen, usw.) über den Pfad 48 bereitstellen. Die Daten auf dem Pfad 48 können Roh- und verarbeitete Daten, welche mit den UE-Mobilfunkkommunikationen und -Operationen assoziiert sind, umfassen, wie beispielsweise Mobilfunkkommunikationsdaten, Drahtlos-(Antennen-)Leistungsmetriken für empfangene Signale, Information, welche mit Weg-Einstellungsoperationen verbunden ist, Information, welche mit Paging-Operationen verbunden ist, usw. Diese Information kann durch die Speicher- und Verarbeitungsschaltung 28 und/oder den Prozessor 58 analysiert werden und in Antwort kann die Speicher- und Verarbeitungsschaltung 28 (oder wenn gewünscht der Basisbandprozessor 58) Steuerungsbefehle ausgeben zum Steuern der Drahtlos-Schaltung 34. Zum Beispiel kann die Speicher- und Verarbeitungsschaltung 28 Steuerungsbefehle auf dem Pfad 52 und dem Pfad 50 ausgeben und/oder kann der Basisbandprozessor 58 Befehle auf dem Pfad 46 und dem Pfad 51 ausgeben.
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Die Drahtlos-Schaltung 34 kann eine Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung umfassen, wie beispielsweise die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 und die Funkfrequenz-Front-End-Schaltung 62. Die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 kann einen oder mehrere Funkfrequenz-Transceiver umfassen. In der gezeigten Ausführungsform weist die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 eine Transceiver(TX)-Kette 59, Empfänger(RX)-Kette 61 und RX-Kette 63 auf. Wie oben genannt, können die zwei RX-Ketten 61 und 63 eine primäre RX-Kette 61 und eine Diversitäts-RX-Kette 63 sein. Die zwei RX-Ketten 61 und 63 können mit dem gleichen lokalen Oszillator (LO) verbunden sein und können somit zusammen bei der gleichen Frequenz für MIMO-Operationen betrieben werden. Somit können die TX-Kette 59 und die zwei RX-Ketten 61 und 63 zusammen mit anderer notwendiger Schaltung als ein einzelnes Funkgerät betrachtet werden. Andere Ausführungsformen sind natürlich beabsichtigt. Zum Beispiel kann die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 nur eine einzelne TX-Kette und nur eine einzelne RX-Kette aufweisen, auch eine einzelne Funkgerät-Ausführungsform. Somit kann der Ausdruck „Funkgerät“ definiert sein den breitesten Geltungsbereich seiner gewöhnlichen und akzeptierten Bedeutung zu haben, und weist die Schaltung auf, welche normalerweise in einem Funkgerät gefunden wird, einschließlich entweder einer einzelnen TX-Kette und einer einzelnen RX-Kette, oder einer einzelnen TX-Kette und zwei (oder mehr) RX-Ketten, zum Beispiel verbunden mit dem gleichen LO. Der Ausdruck Funkgerät kann die Sende- und Empfangsketten umfassen, welche oben diskutiert sind, und kann auch Digitalsignalverarbeitung umfassen, welche mit der Funkfrequenzschaltung gekoppelt ist (z.B. die Sende- und Empfangsketten), welche mit Ausführen von Drahtlos-Kommunikation assoziiert sind. Als ein Beispiel kann die Sendekette solche Komponenten als Verstärker, Mixer, Filter und Digital/AnalogWandler umfassen. In ähnlicher Weise kann (können) die Empfangskette(n) zum Beispiel solche Komponenten umfassen als Verstärker, Mixer, Filter und Analog-zu-Digital-Wandler. Wie oben erwähnt, können mehrere Empfangsketten einen LO teilen, obwohl in anderen Ausführungsformen sie ihren eigenen LO aufweisen können. Die Drahtlos-Kommunikationsschaltung kann einen größeren Satz von Komponenten umfassen, zum Beispiel einschließlich einer oder mehrerer Funkgeräte der UE (Sende-/Empfangsketten, und/oder Digitalsignalverarbeitung), Basisbandprozessoren, usw. Der Ausdruck „Mobilfunk-Drahtlos-Kommunikationsschaltung“ umfasst verschiedene Schaltungen zum Ausführen von Mobilfunkkommunikation, zum Beispiel im Gegensatz zu anderen Protokollen, welche ihrer Natur nach nicht zellulär sind, wie beispielsweise Bluetooth. Bestimmte Ausführungsformen der Erfindung, welche hierin beschrieben sind, können betrieben werden zum Verbessern der Leistung, wenn ein einzelnes Funkgerät (z.B. ein Funkgerät mit einer einzelnen TX-Kette und einer einzelnen RX-Kette; oder ein Funkgerät mit einer einzelnen TX-Kette und zwei RX-Ketten, wobei die zwei RX-Ketten mit dem gleichen LO verbunden sind) mehrere RATs unterstützt.
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Wie gezeigt in 5B, kann die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 auch zwei oder mehrere TX-Ketten und zwei oder mehrere RX-Ketten aufweisen. Zum Beispiel zeigt 5B eine Ausführungsform mit einem ersten Funkgerät 57, welches eine TX-Kette 59 und eine RX-Kette 61 aufweist, und ein zweites Funkgerät 63, welches eine erste TX-Kette 65 und eine zweite TX-Kette 67 aufweist. Ausführungsformen werden auch betrachtet, wo zusätzliche TX-/RX-Empfangsketten in der Ausführungsform von 5A umfasst sein können, das heißt zusätzlich zu der einen TX-Kette 59 und den zwei RX-Ketten 61 und 63, welche gezeigt sind. In diesen Ausführungsformen, welche mehrere TX- und RX-Ketten aufweisen, wenn nur ein Funkgerät derzeit aktiv ist, zum Beispiel das zweite Funkgerät ist abgeschaltet, um Leistung zu sparen, können bestimmte Ausführungsformen der Erfindung, welche hierin beschrieben sind, betrieben werden, um die Leistung des einzelnen aktiven Funkgeräts zu verbessern, wenn es mehrere RATs unterstützt.
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Der Basisbandprozessor 58 kann Digitaldaten empfangen, welche von der Speicherungs- und Verarbeitungsschaltung 28 zu übertragen sind, und kann den Pfad 46 und die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 verwenden zum Übertragen entsprechender Funkfrequenzsignale. Das Funkfrequenz-Frontend 62 kann zwischen dem Funkfrequenz-Transceiver 60 und den Antennen 40 gekoppelt sein und kann verwendet werden zum Übermitteln der Funkfrequenzsignale, welche durch die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 erzeugt werden, an die Antennen 40. Das Funkfrequenz-Frontend 62 kann Funkfrequenzschalter, Impedanzanpassungsschaltungen, Filter und andere Schaltungen zum Bilden einer Schnittstelle zwischen den Antennen 40 und dem Funkfrequenz-Transceiver 60 umfassen.
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Eingehende Funkfrequenzsignale, welche durch Antennen 40 empfangen werden, können an den Basisbandprozessor 58 über das Funkfrequenz-Frontend 62, die Pfade, wie beispielsweise Pfade 54 und 56, die Empfängerschaltung in dem Funkfrequenz-Transceiver 60 und die Pfade, wie beispielsweise den Pfad 46, bereitgestellt werden. Der Pfad 54 kann zum Beispiel verwendet werden beim Handhaben der Signale, welche mit dem Transceiver 57 assoziiert sind, wohingegen der Pfad 56 verwendet werden kann beim Handhaben der Signale, welche mit dem Transceiver 63 assoziiert sind. Der Basisbandprozessor 58 kann empfangene Signale in Digitaldaten konvertieren, welche an die Speicherungs- und Verarbeitungsschaltung 28 bereitgestellt werden. Der Basisbandprozessor 58 kann auch Information aus den empfangenen Signalen extrahieren, welche die Signalqualität für den Kanal anzeigen, auf welchem der Transceiver derzeitig eingestellt ist. Zum Beispiel kann der Basisbandprozessor 58 und/oder andere Schaltungen in der Steuerungsschaltung 42 empfangene Signale analysieren, um verschiedene Messungen zu erzeugen, wie beispielsweise Bitfehlerraten-Messungen, Messungen der Leistungsmenge, welche mit eingehenden Drahtlossignalen assoziiert ist, Stärkenindikator(strength indicator, RSSI)-Information, empfangene Signalcode-Leistungs(RSCP)-Information, Referenzsymbolempfangene Leistung(reference symbol received power, RSRP)-Information, Signal-zu-Interferenz-Verhältnis(SINR)-Information, Signal-zu-Rausch-Verhältnis(SNR)-Information, Kanalqualitätsmessungen basierend auf Signalqualitätsdaten, wie beispielsweise Ec/Io- oder Ec/No-Daten, usw.
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Das Funkfrequenz-Frontend 62 kann einen Schaltkreis umfassen. Der Schaltkreis kann konfiguriert durch Steuerungssignale werden, welche von der Steuerungsschaltung 42 empfangen werden (z. B. Steuerungssignale von der Speicherungs- und Verarbeitungsschaltung 28 über den Pfad 50 und/oder Steuerungssignale von dem Basisbandprozessor 58 über den Pfad 51). Der Schaltkreis kann einen Schalter (Schaltkreis) umfassen, welcher verwendet wird zum Verbinden der TX- und RX-Kette(n) an die Antennen 40a und 40b. Die Funkfrequenz-Transceiver-Schaltung 60 kann durch die Steuerungssignale konfiguriert werden, welche von der Speicherungs- und Verarbeitungsschaltung über den Pfad 52 empfangen werden, und/oder Steuerungssignale, welche von dem Basisbandprozessor 58 über den Pfad 46 empfangen werden.
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Die Anzahl der Antennen, welche verwendet werden, kann abhängig sein von dem Betriebsmodus für die UE 106. Zum Beispiel, wie gezeigt in 5A, im normalen LTE-Betrieb, können die Antennen 40a und 40b mit jeweiligen Empfängern 61 und 63 verwendet werden zum Implementieren eines Empfangsdiversitätsschemas, wie beispielsweise für MIMO-Operationen. Mit diesem Typ von Anordnung können zwei LTE-Datenströme gleichzeitig empfangen und verarbeitet werden unter Verwendung des Basisbandprozessors 58. Wenn es gewünscht ist, einen GSM-Paging-Kanal für eingehende GSM-Pages zu überwachen, kann eine oder können beide der Antennen temporär verwendet werden beim Empfangen von GSM-Paging-Kanalsignalen.
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Die Steuerungsschaltung 42 kann verwendet werden zum Ausführen von Software zum Handhaben von mehr als einer Funkzugangstechnologie. Zum Beispiel kann der Basisbandprozessor 58 Speicher- und Steuerungsschaltungen umfassen zum Implementieren von mehreren Protokollstapeln, wie einem GSM-Protokollstapel 72 und einem LTE-Protokollstapel 74. Somit kann der Protokollstapel 72 mit einer ersten Funkzugangstechnologie assoziiert sein, wie beispielsweise GSM (als ein Beispiel), und ein Protokollstapel 74 kann assoziiert sein mit einer zweiten Funkzugangstechnologie, wie beispielsweise LTE (als ein Beispiel). Während des Betriebs kann die UE 106 den GSM-Protokollstapel 72 verwenden zum Handhaben von GSM-Funktionen, und kann den LTE-Protokollstapel 74 verwenden zum Handhaben von LTE-Funktionen. Zusätzliche Protokollstapel, zusätzliche Transceiver, zusätzliche Antennen 40 und andere zusätzliche Hardware und/oder Software kann in der UE 106, wenn gewünscht, verwendet werden. Die Anordnung der 5A und 5B ist lediglich veranschaulichend. In einer Ausführungsform können eine oder beide der Protokollstapel eingerichtet sein zum Implementieren der Verfahren, welche in den Flussdiagrammen unten beschrieben sind.
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In einer Ausführungsform von 5A (oder 5B) können die Kosten und Komplexität der UE 106 minimiert werden durch Implementieren der Drahtlosschaltung von 5A (oder 5B) unter Verwendung einer Anordnung, in welcher der Basisbandprozessor 58 und die Funk-Transceiver-Schaltung 60 verwendet werden zum Unterstützen von sowohl LTE- als auch GSM-Verkehr.
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Die GSM-Funkzugangstechnologie kann im Allgemeinen verwendet werden zum Tragen von Sprachverkehr, wohingegen die LTE-Funkzugangstechnologie im Allgemeinen verwendet werden kann zum Tragen von Datenverkehr. Um sicherzustellen, dass die GSM-Sprachanrufe nicht aufgrund von LTE-Datenverkehr unterbrochen werden, können GSM-Operationen Priorität über LTE-Operationen annehmen. Um sicherzustellen, dass die Operationen, wie beispielsweise Überwachen eines GSM-Paging-Kanals für eingehende Paging-Signale, nicht unnötig LTE-Operationen stören, kann die Steuerungsschaltung 42, immer wenn es möglich ist, die Drahtlosschaltung von UE 106 so einrichten, dass die Drahtlosressourcen zwischen den LTE- und GSM-Funktionen geteilt werden.
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Wenn ein Benutzer einen eingehenden GSM-Anruf hat, kann das GSM-Netzwerk der UE 106 ein Paging-Signal (manchmal bezeichnet als ein Page) auf dem GSM-Paging-Kanal unter Verwendung der Basisstation 102 senden. Wenn die UE 106 einen eingehenden Page detektiert, kann die UE 106 geeignete Aktionen ausführen (z. B. Anrufherstellungsprozeduren), um den eingehenden GSM-Anruf aufzubauen und zu empfangen. Pages werden typischerweise mehrfach bei festen Intervallen durch das Netzwerk gesendet, so dass die Vorrichtungen, wie beispielsweise UE 106, mehrere Gelegenheiten haben werden, erfolgreich einen Page zu empfangen.
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Der geeignete GSM-Page-Empfang kann erfordern, dass die Drahtlosschaltung der UE 106 periodisch auf dem GSM-Paging-Kanal eingestellt wird, bezeichnet als eine Wegeinstellungsoperation. Wenn die Transceiver-Schaltung 60 nicht in der Lage ist, auf den GSM-Paging-Kanal einzustellen, oder wenn der GSM-Protokollstapel 72 in dem Basisbandprozessor 58 nicht in der Lage ist, den Paging-Kanal für eingehende Nachrichten zu überwachen, werden die GSM-Pages verpasst. Auf der anderen Seite kann exzessives Überwachen des GSM-Paging-Kanals eine nachteilige Auswirkung auf eine aktive LTE-Datensitzung haben. Ausführungsformen der Erfindung können verbesserte Verfahren zum Handhaben von Wegeinstellungsoperationen aufweisen, wie unten beschrieben.
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In einigen Ausführungsformen, um Leistung für die UE 106 einzusparen, können die GSM- und LTE-Protokollstapel 72 und 74 Idle-Modus-Operationen unterstützen. Auch kann ein oder können beide der Protokollstapel 72 und 74 einen diskontinuierlichen Empfangs(discontinuous reception, DRX)-Modus und/oder einen verbundenen diskontinuierlichen Empfangs(connected discontinuous reception, CDRX)-Modus unterstützen. Der DRX-Modus bezieht sich auf einen Modus, welcher zumindest einen Teil der UE-Schaltung ausschaltet, wenn es keine zu empfangenden Daten (oder Sprache) gibt. In den DRX- und CRDX-Modi synchronisiert die UE 106 mit der Basisstation 102 und wacht bei spezifischen Zeiten oder Intervallen auf, um dem Netzwerk zu lauschen. DRX ist in einigen Drahtlosstandards präsent, wie beispielsweise UMTS, LTE (Long-term evolution), WiMAX, usw. Die Ausdrücke „Idle-Modus“, „DRX“ und „CDRX“ sollen explizit zumindest das volle Ausmaß ihrer gewöhnlichen Bedeutung umfassen, und sollen ähnliche Typen von Modi in Zukunftsstandards umfassen.
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Erfassung eines Synchronisierungsbeacons
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Wie oben beschrieben kann eine UE ein einziges Funkgerät (z. B. mit einer einzigen Sendekette und einer einzigen Empfangskette, obwohl eine einzige Sendekette und doppelte Empfangsketten in Betracht gezogen werden) verwenden, um unter Verwendung von zwei unterschiedlichen RAT zu kommunizieren. Zum Beispiel kann die UE ein einziges Funkgerät verwenden, um unter Verwendung einer ersten RAT zu kommunizieren und kann periodisch weg-einstellen, um unterschiedliche Handlungen für eine zweite RAT auszuführen, wie Seitendekodierung, Messung, Synchronisierung, usw. In diesem Beispiel kann die UE so betrachtet werden, als ob sie eine Verbindung zu beiden RAT unter Verwendung desselben Funkgeräts aufrechterhalten würde, obwohl sie nur unter Verwendung einer einzelnen RAT kommunizieren kann. Es soll bemerkt werden, dass das Funkgerät das einzige zellulare Funkgerät für die UE sein kann oder eines aus einer Vielzahl von zellularen Funkgeräten sein kann. In einer Ausführungsform mit mehreren Funkgeräten kann eines von den zellularen Funkgeräten zur Zeitaufteilung der ersten RAT und der zweiten RAT verwendet werden. Zusätzlich kann die UE Dual SIM Dual Active (DSDA) und/oder Dual SIM Dual Standby (DSDS), wie gewünscht, implementieren.
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In einer Ausführungsform kann die erste RAT LTE sein und die zweite RAT kann GSM sein, obwohl andere Kombinationen von RAT in Betracht gezogen werden. In bestimmten Fällen kann es typisch sein, periodisch weg-einzustellen, um eine Synchronisierung für die zweite RAT (z. B. für benachbarte Basisstationen der aktuellen Basisstation der zweiten RAT) auszuführen. Im Folgenden kann die erste RAT als LTE beschrieben und die zweite RAT kann als GSM beschrieben werden, aber diese Beschreibungen können auf andere RAT angewandt werden, wie gewünscht.
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Im Vergleich zu CDMA 2000 1x kann SRLTE für GSM signifikante Unterschiede aufweisen. Zum Beispiel kann die GSM Weg-Einstellung (z. B. für Seitendekodierung) 10 mal häufiger (z. B. zumindest einmal alle 470 ms) als 1x Weg-Einstellung sein, die einmal alle 5,21 s stattfindet. Zusätzlich kann, in den meisten Fällen, die Zeitdauer jeder GSM Weg-Einstellung sehr kurz sein, z. B. 10-20 ms, während die Zeitdauer von 1x Weg-Einstellung in den meisten Fällen 90-100 ms sein kann.
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Es kann jedoch Situationen geben, in welchen Synchronisierungsprozeduren für GSM eine signifikante Zeitdauer nehmen können, was den LTE Durchsatz reduzieren kann, weil das LTE-Netzwerk die Weg-Einstellung des Funkgeräts auf GSM als ein Deep Fading Event interpretieren und Kodierungs- und Modulationsschemas und/oder Ressourcenblockzuweisung reduzieren kann. Als ein Beispiel in einem Gebiet, in welchem GSM-Abdeckung schwach ist, oder viele GSM-Zellen angehäuft sind (z. B. in einem typischen Stadtgebiet), kann die GSM-Tondetektion zum Suchen vieler neuer oder verlorener GSM-Zellen eine lange Zeit nehmen, um abgeschlossen zu werden. Zum Beispiel, um eine GSM-Zelle zu detektieren, kann die UE es benötigen, Funkfrequenzsignale von zumindest 10 GSM-Frames (insgesamt 46ms) kontinuierlich zu empfangen und nach dem Ort des FCCH-Schlitzes oder Bursts innerhalb dieser 10 Frames zu suchen. Zusätzlich, um typischerweise eine fehlende Detektion des FCCH-Schlitzes zu vermeiden, sind mehrere (z. B. zwei oder drei) 10-GSM-Frames benötigt. Jedoch kann, wie oben erwähnt, eine Weg-Einstellung von LTE für diese Zeitdauer signifikante Durchsatzprobleme für LTE verursachen, wenn ein Funkgerät für sowohl LTE als auch GSM verwendet wird. Zum Beispiel kann das LTE-Netzwerk die Erteilung/MCS-Zuweisung dramatisch drosseln, wenn ein Großes Bündel von fehlenden LTE-Frames in einer Reihe oder über eine kurze Zeitdauer stattfinden. Somit können einige dieser Probleme gelöst werden, indem die GSM-Tondetektion von einer langen Weg-Einstellung zu mehreren kürzeren Weg-Einstellungen über eine längere Zeitdauer verteilt wird. Zum Beispiel kann das LTE Netzwerk durch Verteilung der Tondetektion hier ein mehrfaches schnelles Fading über eine längere Zeitdauer als ein kontinuierliches Deep Fading feststellen, was zu einer niedrigeren mittleren Blockfehlerrate (BLER) führen kann. Diese niedrigere BLER kann die Auslösung eines dramatischen Rückganges von Erteilung oder MCS für LTE vermeiden.
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In einer Ausführungsform kann die erste 10-GSM-Frame-Periode für niedrigere GSM empfangene Signalstärkenindikatoren (RSSI) (z. B. weniger als oder gleich zu -90 dBm) kontinuierlich abgetastet werden. Die FCCH-Tondetektion kann auf den Proben ausgeführt werden und dann für die zweiten und dritten 10-GSM-Frame-Perioden bestätigt werden. Jedoch kann die UE, um zu bestätigen, unterschiedliche 10ms-lange Proben von jeder 10-GSM-Frame-Periode innerhalb eines Satzes von fünf 10-GSM-Frame-Perioden lesen. Dann können diese vier Stück von 10ms-Proben kombiniert werden, um eine 50ms-Probe zu bilden, die zur Tondetektion verwendet werden kann, z. B. als eine einzige 10-GSM-Periode.
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Für höhere GSM RSSI können selbst die ersten 10-GSM-Frame-Periodenproben über mehrere 10-GSM-Frame-Perioden gelesen werden, wenn gewünscht.
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Zusätzlich kann die Tondetektion über eine Leitung geleitet werden. Zum Beispiel, gemäß den 10ms-Proben kann die Tondetektion auf jeder verfügbaren empfangenen 10ms-Probe ausgeführt werden, während die nächsten 10ms-Proben empfangen oder abgetastet werden. Somit, wenn alle Proben gesammelt werden, kann die endgültige Tondetektion als eine schnelle Bestätigung der bereits auf den 10ms-Proben durchgeführten Tondetektion verwendet werden.
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Gemäß diesen Ausführungsformen kann es eine dramatische Verbesserung des LTE Durchsatzes für diese Situation geben, z. B. kann eine Verschlechterung von 40-50 % auf unterhalb von 20 % reduziert werden.
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Figur 6 - Unterbrochene Erfassung von Synchronisierungsbeacons
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6 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Ausführen einer unterbrochenen Erfassung eines Synchronisierungsbeacons veranschaulicht. Das Verfahren kann durch eine UE-Vorrichtung (wie UE 106) ausgeführt werden, die ein erstes Funkgerät für sowohl eine erste RAT als auch eine zweite RAT verwendet (z. B. LTE und GSM, obwohl andere Kombinationen von RAT in Betracht gezogen werden). Das in 6 gezeigte Verfahren kann im Zusammenhang mit jedem der Systeme oder Vorrichtungen verwendet werden, die in den obigen Figuren gezeigt werden, unter anderen Vorrichtungen. In verschiedenen Ausführungsformen können einige der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer unterschiedlichen Reihenfolge als gezeigt ausgeführt werden oder können ausgelassen werden. Es muss bemerkt werden, dass zusätzliche Verfahrenselemente auch ausgeführt werden können, wie gewünscht. Das Verfahren kann wie folgt ausgeführt werden: Wie in 602 gezeigt kann die UE unter Verwendung einer ersten RAT mittels des ersten Funkgeräts kommunizieren. Zum Beispiel kann die UE Datenkommunikation unter Verwendung der ersten RAT ausführen oder das erste Funkgerät kann allgemeiner für erste RAT-Kommunikation aktuell verwendet werden. In 604 kann die UE eine Anfrage zur Ausführung von Synchronisierung, z. B. für benachbarte Basisstationen, der zweiten RAT empfangen. Um eine Synchronisierung auszuführen kann die UE eine Erfassung eines Synchronisierungsbeacons ausführen (z. B. Tondetektion wie das Detektieren eines FCCH-Bursts für GSM). Wie oben beschrieben kann der Synchronisierungsbeacon auf eine periodische Weise wiederholt übertragen werden. Zum Beispiel kann der Synchronisierungsbeacon einmal während jeder wiederholten Zeitdauer oder Zeitperiode (als eine „auf erste Zeitperiode“ oder „erste Zeitdauer“ in Bezug auf 6 bezeichnet wie alle 10-GSM-Frames in GSM-Ausführungsformen) übertragen werden.
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In 606 kann die UE wiederholt eine Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperiode über sukzessive Übertragungen ausführen. Genauer kann die UE nach dem Synchronisierungsbeacon über die erste Zeitperiode suchen, muss aber möglicherweise nicht nach einer einzigen Instanz der ersten Zeitperiode suchen (mit anderen Worten kann die Suche über mehrere erste Zeitperioden erfolgen). Als besonderes Beispiel kann die UE erste n-Frames der ersten Zeitperiode in einer ersten Instanz der Zeitperiode, die zweiten n-Frames in einer zweiten Instanz der zweiten Zeitperiode usw. weiter suchen, bis die gesamte Zeitperiode durchsucht wurde, über eine Vielzahl von Instanzen der Zeitperiode.
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7 veranschaulicht ein beispielhaftes Zeitdiagramm, das den Unterschied einer kontinuierlichen Detektion und einer unterbrochenen Detektion des Synchronisierungsbeacons zeigt. Insbesondere veranschaulicht 700 eine kontinuierliche Detektion des Synchronisierungsbeacons. In diesem Beispiel kann die UE eine Detektion eines Synchronisierungsbeacons über die ersten 10 Frames (z. B. entsprechend einer GSM-Ausführungsform) ausführen. Wie gezeigt, kann der FCCH-Beacon zwischen dem 6. und 8. Frame der 10 Frames, alle 10 Frames (z. B. eine beispielhafte erste Zeitperiode, wie oben beschrieben, übertragen werden). Im Gegensatz dazu zeigt 750 eine beispielhafte unterbrochene Detektion. In diesem Beispiel kann die UE eine Abtastung oder Messung für nur einen Frame aller 10 Frames ausführen und diese Proben zusammen kombinieren, um eine Detektion eines Synchronisierungsbeacons auszuführen. In diesem Beispiel kann die UE den ersten Frame der ersten 10 Frames, den zweiten Frame der zweiten 10 Frames, den dritten Frame der dritten 10 Frames, usw. abtasten, um eine „zusammengeheftete“ 10-Frame-Periode zu erzeugen, die zur Detektion eines Synchronisierungsbeacons verwendet werden kann (in diesem Fall Detektion des FCCH-Beacons). Als weiteres Beispiel kann ein 10ms-Abtasten ausgeführt werden, das mehrere Frames statt den in 7 gezeigten einzigen Frames überspannen kann. Allgemein kann jedes gewünschte Abtasten verwendet werden, und das beschriebene und veranschaulichte Abtasten der 7 ist lediglich beispielhaft.
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In einer Ausführungsform kann die Detektion eines Synchronisierungsbeacons über eine Leitung geleitet werden, z. B. kann sie ein Abtasten eines Abschnitts der ersten Zeitperiode und ein Ausführen einer Detektion eines Synchronisierungsbeacons von dieser Probe enthalten, bevor die nächste Probe ausgeführt wird (obwohl es andere Verzögerungen geben kann, wie das Ausführen einer Detektion auf einer Probe, die zwei Proben vorher empfangen wurde). In dieser Ausführungsform kann es möglich sein, den Synchronisierungsbeacon zu detektieren, ohne die gesamte erste Periode abtasten zu müssen. In einer Ausführungsform, wenn der Synchronisierungsbeacon detektiert wurde, kann die Suche geändert werden.
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In einigen Ausführungsformen, nach der Detektion des Synchronisierungsbeacons, kann eine Bestätigung des Synchronisierungsbeacons durchgeführt werden. Zum Beispiel kann der Ort der Synchronisierungsbeacons einmal oder mehrere Male in späteren ersten Zeitperioden abgetastet werden, um den Synchronisierungsbeacon zu bestätigen. Alternativ oder zusätzlich kann die Suche einfach bestätigt oder über mehrere Instanzen der ersten Zeitperiode durchgeführt werden (z. B. indem mehr als ein einziger Betrag einer ersten Zeitperiode miteinander kombiniert werden, wie 10-Frames für GSM).
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In einer Ausführungsform kann das Verfahren sowohl eine kontinuierliche als auch eine unterbrochene Detektion verwenden. Zum Beispiel kann eine anfängliche kontinuierliche Detektion durchgeführt werden, die durch eine unterbrochene Detektion zur Bestätigung des Synchronisierungsbeacons gefolgt wird. Als spezifisches Beispiel für GSM können die 10 Frames anfänglich kontinuierlich abgetastet werden, gefolgt durch eine Detektion der Synchronisierungsbeacons innerhalb der abgetasteten 10 Frames. Nach dieser Detektion kann eine Bestätigung des Synchronisierungsbeacons für zwei zusätzliche 10-Frame-Perioden durchgeführt werden, jedoch auf eine unterbrochene Weise (z. B. wird jede abgetastete 10-Frame-Periode aus einer Vielzahl von 10-Frame-Perioden gebildet). Alternativ oder zusätzlich kann die UE einfach eine Bestätigung durch Abtasten des/der bestimmten Frame(s) der 10-Frame-Periode durchführen, die dem Ort des detektierten Synchronisierungsbeacons entsprechen, statt eine unterbrochene Detektion über die gesamte 10-Frame-Periode durchzuführen.
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In einer Ausführungsform kann diese kontinuierliche Detektion, die von einer unterbrochenen Detektion gefolgt wird, durchgeführt werden, wenn ein Kanalqualitätsindikator (z. B. ein Signalqualitätsindikator, wie ein RSSI, unter anderen Indikatoren) der zweiten RAT unterhalb eines Schwellenwerts liegt. Wenn der Kanalqualitätsindikator über dem Schwellenwert liegt, kann eine unterbrochene Detektion durchgeführt werden, z. B. für sowohl eine anfängliche Detektion als auch eine Bestätigung, ohne eine kontinuierliche Detektion zu verwenden. In einer Ausführungsform kann der Schwellenwert ein RSSI-Wert von ungefähr -90 dBm sein. Zum Beispiel kann dieser ungefähre Wert um +/- 10 dBm von -90 dBm schwanken, wenn gewünscht.
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Während einer unterbrochenen Detektion kann die UE zwischen der Verwendung des ersten Funkgeräts für die erste RAT (z. B. für Datenkommunikation) unter Verwendung des ersten Funkgeräts zur Durchführung der Suche des Synchronisierungsbeacons (und möglicherweise anderer Tätigkeiten, wie Seitendetektion) für die zweite RAT alternieren. In Folge dessen kann die UE Bedingungen von Deep Fading in der ersten RAT aufgrund einer langen Weg-Einstellung vermeiden, um eine kontinuierliche Detektion eines Synchronisierungsbeacons in der zweiten RAT durchzuführen, was einen signifikanten Durchsatzverlust für die erste RAT vermeiden kann.
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Verwendung einer Frequenzfehlereinschätzung einer ersten RAT für eine zweite RAT
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Wie oben beschrieben kann eine UE ein einziges Funkgerät (z. B. mit einer einzigen Sendekette und einer einzigen Empfangskette) verwenden, um unter Verwendung von zwei unterschiedlichen RAT zu kommunizieren. Zum Beispiel kann die UE ein einziges Funkgerät verwenden, um unter Verwendung einer ersten RAT zu kommunizieren und kann periodisch weg-einstellen, um unterschiedliche Handlungen für eine zweite RAT durchzuführen, wie Seitendekodierung, Messung, Synchronisierung, usw. In diesem Beispiel kann die UE so betrachtet werden, als ob sie eine Verbindung zu beiden RAT unter Verwendung desselben Funkgeräts aufrechterhalten würde, obwohl sie nur unter Verwendung einer einzelnen RAT kommunizieren kann. Es muss bemerkt werden, dass das Funkgerät das einzige zellulare Funkgerät für die UE sein kann oder kann eines aus einer Vielzahl von zellularen Funkgeräten sein. In einer Ausführungsform mit mehreren Funkgeräten kann ein zellulares Funkgerät zur Zeitaufteilung der ersten RAT und zweiten RAT verwendet werden. Zusätzlich kann die UE Dual SIM Dual Active (DSDA) und/oder Dual SIM Dual Standby (DSDS), wie gewünscht, implementieren.
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In einer Ausführungsform kann die erste RAT LTE sein und die zweite RAT kann GSM sein, obwohl andere Kombinationen von RAT in Betracht gezogen werden. In einigen Fällen kann es typisch sein, periodisch weg-einzustellen, um eine Synchronisierung für die zweite RAT (z. B. für benachbarte Basisstationen der aktuellen Basisstation der zweiten RAT) auszuführen.
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Im Folgenden kann die erste RAT als LTE beschrieben werden und die zweite RAT kann als GSM beschrieben werden, aber diese Beschreibungen können auf andere RAT angewandt werden, wie gewünscht. Der LTE DRX-Zyklus kann ungefähr 1,28 s sein. Zusätzlich kann der GSM DRX-Zyklus alle 470 ms stattfinden. Eine GSM-Frequenzfehlereinschätzung (FEE) dauert typischerweise 200-500 ms und kann nach mehreren Zyklen von GSM DRX-Sleep und Wake-up durchgeführt werden. Die FEE wird allgemein durchgeführt, weil es Frequenzfehler vom Kristalloszillator gibt, der verwendet wird, wenn GSM schläft (z. B. der GSM assoziierte Software-Stack, mit GSM assoziierte Funkfrequenzschaltung, und/oder andere Abschnitte der UE). Beim Wakeup, wenn der Frequenzfehler größer als ein Schwellenwert ist und nicht korrigiert ist, wird GSM TX/RX auf einer falschen Frequenz abgestimmt sein und das Netzwerk kann nicht in der Lage sein, die Übertragung der UE zu dekodieren. Ähnlicher Weise kann die UE nicht in der Lage sein, die Antwort des Netzwerks zu dekodieren. Obwohl GSM FEE nicht häufig ist, z. B. typischerweise alle 10-50 s stattfindend, kann sie, wenn sie stattfindet, einen großen Einfluss auf die LTE-Leistungsfähigkeit für GSM-SRLTE oder DSDS/DSDA haben. Insbesondere kann diese extrem lange Weg-Einstellung von LTE die LTE-Durchsatzleistungsfähigkeit dramatisch senken.
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Somit kann eine Reduzierung der Anzahl von Malen dass GSM FEE durchgeführt wird, diese Leistungsfähigkeit verbessern, insbesondere für LTE, wenn sowohl GSM als auch LTE über ein selbes Funkgerät verwendet werden. Die folgenden Ausführungsformen können bei der Reduzierung der Frequenz oder der Vorkommen von GSM FEE nützlich sein:
- In SRLTE mit GSM, weil LTE und GSM dieselbe Funkfrequenzschaltung (oder zumindest einen Teil der Funkfrequenzschaltung) zeitlich teilen, können sie auch denselben Kristalloszillator verwenden, wenn sie schlafen. Zusätzlich führt LTE auch FEE nach mehreren Zyklen von LTE Sleep und Wake-up durch. Somit, wenn LTE aktiv ist, obwohl GSM mehrere Zyklen von Sleep und Wake-up hat, braucht GSM nicht, FEE selber zu machen, sondern GSM kann direkt das FEE-Ergebnis für LTE verwenden (oder die Effekte von FEE von LTE können auch den Bedarf adressieren, FEE für GSM durchzuführen). Zum Beispiel, in diesen Ausführungsformen, wenn FEE für LTE durchgeführt wird, kann der mit der Durchführung von GSM FEE assoziierte Takt zurückgesetzt werden, weil LTE FEE für GSM FEE verwendet werden kann.
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Wenn LTE (z. B. der mit LTE assoziierte Software-Stack, die mit LTE assoziierte Funkfrequenzschaltung, und/oder andere Abschnitte der UE) jedoch schläft, und wenn die GSM FEE-Schaltuhr abläuft, d. h. die maximale Zeit wurde erreicht, dass GSM FEE seit der letzten FEE und Sleep nicht durchgeführt hat, kann GSM seine FEE durchführen.
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Die obigen Ausführungsformen können das Auftreten von GSM FEE auf die Fälle beschränken, in welchen LTE in Sleep ist, und in Folge dessen können den Einfluss einer FEE langen Weg-Einstellung auf die LTE-Durchsatzleistungsfähigkeit fast eliminieren. Somit können die obigen Ausführungsformen eine Verschlechterung bis auf Zugriffsverzögerung, wenn LTE vom CDRX Sleep Wakeup ist, beschränken.
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Figur 8 - Verwendung von Frequenzfehlereinschätzung einer ersten RAT für eine zweite RAT
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8 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur Verwendung einer Frequenzfehlereinschätzung einer ersten RAT für eine zweite RAT veranschaulicht. Das Verfahren der 8 kann durch eine UE-Vorrichtung (wie UE 106) durchgeführt werden, die ein erstes Funkgerät für sowohl die erste RAT als auch die zweite RAT (z. B. LTE und GSM, obwohl andere Kombinationen von RAT in Betracht gezogen werden) verwendet. Das in 8 gezeigte Verfahren kann in Zusammenhang mit jedem der in den Figuren oben gezeigten Systeme oder Vorrichtungen, unter anderer Vorrichtungen, verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können einige der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer unterschiedlichen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt werden, oder können ausgelassen werden. Es muss bemerkt werden, dass zusätzliche Verfahrenselemente auch durchgeführt werden können, wie gewünscht. Das Verfahren kann wie folgt durchgeführt werden. In 802 kann die UE das erste Funkgerät gemäß der ersten RAT betreiben. Zum Beispiel kann ein mit der ersten RAT assoziierte Software-Stack das erste Funkgerät bei der Durchführung von Kommunikation unter Verwendung der ersten RAT periodisch verwenden. Bezüge darauf, dass die erste RAT Handlungen durchführt oder schläft, können sich darauf beziehen, dass dieser erste RAT-Software-Stack ausgeführt wird, um diese Handlungen durchzuführen oder schläft.
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In 804 kann die UE das erste Funkgerät gemäß der zweiten RAT betreiben. Zum Beispiel, ähnlich zum obigen, kann ein mit der zweiten RAT assoziierte Software-Stack das erste Funkgerät bei der Durchführung von Kommunikation unter Verwendung der zweiten RAT periodisch verwenden. Bezüge darauf, dass die erste RAT Handlungen durchführt oder schläft, können sich darauf beziehen, dass dieser zweite Software-Stack ausgeführt wird, um diese Handlungen durchzuführen, oder schläft.
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Beim Betrieb gemäß der ersten RAT kann das erste Funkgerät eine niedrigere Frequenz (oder Periodizität) von Sleep- und Wake-up-Zyklen als beim Betrieb gemäß der zweiten RAT aufweisen, die eine größere Frequenz (oder Periodizität) von Sleep- und Wake-up-Zyklen aufweisen kann. Zum Beispiel kann die erste RAT einen Zyklus (z. B. einen DRX-Zyklus) aufweisen, der 1,28 s dauert, während die zweite RAT einen Zyklus (z. B. einen DRX-Zyklus) aufweisen kann, der 470 ms dauert. Zusätzlich kann das erste Funkgerät einen ersten Takt zum Betreiben gemäß sowohl der ersten RAT als auch der zweiten RAT verwenden. Zum Beispiel kann der erste Takt während Sleep-Zyklen für die erste RAT verwendet werden und kann auch während Sleep-Zyklen für die zweite RAT verwendet werden. Der erste Takt kann basierend auf einem Oszillator (z. B. einem Kristalloszillator) der UE betrieben werden.
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Eine Frequenzfehlereinschätzung (FEE) kann periodisch für sowohl die erste RAT als auch die zweite RAT, durchgeführt werden, um zu gewährleisten, dass der erste Takt innerhalb einer geeigneten Toleranz zum Kommunizieren unter Verwendung der ersten RAT und/oder der zweiten RAT, zum Beispiel beim Aufwachen vom Schlaf. Da der erste Takt zwischen der ersten RAT und der zweiten RAT geteilt ist, kann es jedoch möglich sein, die Ergebnisse der FEE für eine der RAT für die andere RAT zu verwenden, ohne die FEE für beide RAT durchführen zu müssen.
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Somit, wenn das erste Funkgerät für sowohl die erste RAT als auch die zweite RAT verwendet wird, kann eine FEE der ersten RAT es der zweiten RAT ermöglichen, die Durchführung einer FEE der zweiten RAT zu überspringen. Zum Beispiel kann die erste RAT LTE sein und die zweite RAT kann GSM sein. In einer Ausführungsform kann eine FEE für die erste RAT (in diesem Beispiel, LTE) während des Betriebs durchgeführt werden (z. B. kann diese FEE periodisch durchgeführt werden, wie gemäß einer FEE-Schaltuhr der ersten RAT). Zum Beispiel kann die FEE für die erste RAT nach mehreren Sleep- und Wake-up-Zyklen durchgeführt werden, die mit der ersten RAT assoziiert sind, z. B. eine vordefinierte Anzahl von Zyklen.
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Während dieser Periode kann das erste Funkgerät für die sowohl erste RAT als auch die zweite RAT verwendet werden. Die zweite RAT kann auch konfiguriert werden, um die FEE für die zweite RAT periodisch durchzuführen, z. B. gemäß ihrer eigenen FEE-Schaltuhr. Zum Beispiel kann die Schaltuhr verwendet werden, um anzuzeigen, wenn eine FEE für die zweite RAT durchgeführt werden kann. Wenn die FEE für die erste RAT durchgeführt wird, kann jedoch der Bedarf, die FEE für die zweite RAT durchzuführen, nicht mehr notwendig sein, z. B., weil die Ergebnisse der FEE den ersten Takt einstellen können oder durch die zweite RAT zum Einstellen des ersten Takts oder eines anderen Takts, wenn gewünscht, verwendet werden. Zum Beispiel, in einer Ausführungsform, kann das Einstellen des ersten Takts basierend auf der FEE der ersten RAT einen Bedarf lösen, FEE und eine erste Takteinstellung für die zweite RAT durchzuführen. In einer Ausführungsform kann die Schaltuhr für die zweite RAT einfach bei der Durchführung der FEE für die erste RAT zurückgesetzt werden. Alternativ können Messungen oder Einstellungen, die von der FEE der ersten RAT bestimmt wurden, für Messungen oder Einstellungen für die zweite RAT verwendbar sein, ohne eine neue FEE für die zweite RAT durchführen zu müssen. Noch weiter, wenn separate Takte für die erste und zweite RAT verwendet werden, z. B., und sie auf einem selben Oszillator basieren, kann die FEE der ersten RAT verwendet werden, um den Takt der zweiten RAT einzustellen. Somit, in dieser Ausführungsform, können die Ergebnisse der FEE der ersten RAT für die zweite RAT verwendet werden, ohne eine separate FEE für die zweite RAT durchzuführen, was Weg-Einstellungen des ersten Funkgeräts von der ersten RAT auf die zweite RAT zum Zwecke der Durchführung von FEE der zweiten RAT signifikant reduzieren oder eliminieren kann, was eine Durchsatzverschlechterung der ersten RAT reduzieren kann.
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Somit kann in 806 eine FEE für die erste RAT durchgeführt werden und somit kann eine FEE für die zweite RAT möglicherweise vermieden zu werden, wie oben beschrieben. Später, in 808, kann eine FEE für die zweite RAT durchgeführt werden. In einer Ausführungsform, kann die FEE für die zweite RAT in Situationen durchgeführt werden, in welchen die RAT schläft oder in letzter Zeit nicht verwendet wurde, und eine FEE für die erste RAT nicht neu genug war. Zum Beispiel, wenn die erste RAT schläft und eine Schaltuhr zum Durchführen von FEE für die zweite RAT abläuft, kann die FEE für die zweite RAT durchgeführt werden.
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Beispielhafte Ausführungsformen
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Die folgenden nummerierten Absätze beschreiben beispielhafte Ausführungsformen der folgenden Offenbarung.
- 1. Verfahren zum Betreiben einer UE-Vorrichtung, wobei das Verfahren folgendes umfasst: bei einer Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE) umfassend ein erstes Funkgerät, wobei das erste Funkgerät dazu konfigurierbar ist, gemäß einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT betrieben zu werden: Ausführen von Kommunikation gemäß der ersten RAT auf dem ersten Funkgerät mit einer Basisstation; Empfangen einer Anfrage, eine Weg-Einstellung durchzuführen, um einen Synchronisierungsbeacon auf der zweiten RAT zu detektieren, wobei der Synchronisierungsbeacon in sukzessiven ersten Zeitperioden wiederholt auftritt; in Antwort auf die Anfrage, wiederholtes Ausführen einer Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperiode über sukzessive erste Zeitperioden, wobei die Suche wiederholt ausgeführt wird, bis der Synchronisierungsbeacon in einem jeweiligen Unterabschnitt einer der sukzessiven Zeitperioden lokalisiert ist.
- 2. Verfahren nach Absatz 1, weiterhin umfassend: Bestimmen einer Kanalqualität der zweiten RAT; und Vergleichen der Kanalqualität mit einem Schwellenwert; wobei das wiederholte Ausführen der Suche nach dem Synchronisierungsbeacon basierend auf dem Vergleichen der Kanalqualität mit dem Schwellenwert ausgeführt wird.
- 3. Verfahren nach Absatz 2, bei welchem der Schwellenwert ungefähr -90dBm ist.
- 4. Verfahren nach Absatz 2, bei welchem das Bestimmen der Kanalqualität ein Bestimmen eines empfangenen Signalstärkenindikators (RSSI) der zweiten RAT umfasst.
- 5. Verfahren nach Absatz 2, bei welchem, wenn die Kanalqualität weniger als der Schwellenwert ist, das Verfahren folgendes umfasst: Ausführen einer Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in einer einzigen ersten Zeitperiode; wobei das wiederholte Ausführen der Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperiode über sukzessive erste Zeitperioden zusätzlich zur Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in der einzigen ersten Zeitperiode durchgeführt wird.
- 6. Verfahren nach Absatz 5, bei welchem, wenn die Kanalqualität über dem Schwellenwert liegt, das wiederholte Ausführen der Suche durchgeführt wird, statt die Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in einer einzigen ersten Zeitperiode durchzuführen.
- 7. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 1-6, bei welchem das wiederholte Ausführen der Suche folgendes umfasst: Abtasten eines ersten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in einer ersten sukzessiven Zeitperiode; Ausführen der Detektion des Synchronisierungsbeacons des ersten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in der ersten sukzessiven Zeitperiode; und gleichzeitig mit dem Ausführen der Detektion des Synchronisierungsbeacons, Abtasten eines zweiten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in einer zweiten sukzessiven ersten Zeitperiode.
- 8. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 1-7, bei welchem das wiederholte Ausführen eine Basisstation der ersten RAT dazu veranlasst, mehrere Quick Fading-Instanzen für die UE über die erste Zeitperiode zu beobachten, was zu einer niedrigeren mittleren Blockfehlerrate (BLER) als beim Ausführen der Detektion des Synchronisierungsbeacon in einer einzigen ersten Zeitperiode führt.
- 9. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 1-8, bei welchem die erste RAT Long Term Evolution (LTE) umfasst, und bei welchem die zweite RAT Global System for Mobile Communications (GSM) umfasst.
- 10. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 1-9, bei welchem der Synchronisierungsbeacon einen Burst auf einem Frequenzkorrekturkanal (FCCH) der zweiten RAT umfasst.
- 11. Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE), die dazu eingerichtet ist, eine selektive Nachbarschaftszellenmessung durchzuführen, umfassend: ein erstes Funkgerät, wobei das erste Funkgerät dazu eingerichtet ist, Kommunikation unter Verwendung von Long Term Evolution (LTE) und Gobal System for Mobile Communications (GSM) durchzuführen und eine Verbindung zu sowohl LTE als auch GSM aufrechtzuerhalten; und einen oder mehrere Prozessoren, die mit dem ersten Funkgerät gekoppelt sind, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren und das erste Funkgerät eingerichtet sind zum: Ausführen von LTE-Kommunikation mit einer LTE-Basisstation unter Verwendung des ersten Funkgeräts; während des Ausführens von LTE-Kommunikation mit der LTE-Basisstation, wiederholtes Ausführen einer Suche nach einem Synchronisierungsbeacon für GSM in unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperiode über sukzessive erste Zeitperioden, wobei die Suche wiederholt ausgeführt wird, bis der Synchronisierungsbeacon in einem jeweiligen Unterabschnitt einer der sukzessiven Zeitperioden lokalisiert wird, wobei das Ausführen der Suche nach dem Synchronisierungsbeacon unter Verwendung des ersten Funkgeräts durchgeführt wird und wobei der Synchronisierungsbeacon von einer Basisstation von GSM übertragen wird.
- 12. UE nach Absatz 11, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin eingerichtet sind zum: Bestimmen einer Kanalqualität von GSM; und Vergleichen der Kanalqualität mit einem Schwellenwert; wobei das wiederholte Ausführen der Suche nach dem Synchronisierungsbeacon basierend auf einem Vergleichen der Kanalqualität mit dem Schwellenwert durchgeführt wird.
- 13. UE nach Absatz 12, wobei das Bestimmen der Kanalqualität ein Bestimmen einer Signalstärke der Basisstation von GSM umfasst.
- 14. UE nach Absatz 12, wobei, wenn die Kanalqualität weniger als der Schwellenwert ist, das Verfahren folgendes umfasst: Ausführen einer Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in einer einzigen ersten Zeitperiode; wobei das wiederholte Ausführen der Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in den unterschiedlichen Unterabschnitten der ersten Zeitperiode über sukzessive erste Zeitperioden zusätzlich zur Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in der einzigen ersten Zeitperiode durchgeführt wird.
- 15. UE nach einem beliebigen der Absätze 11-12, wobei die erste Zeitperiode 10-GSM-Frames umfasst, wobei das Synchronisierungsbeacon einen Frequenzkorrekturkanal (FCCH)-Burst umfasst.
- 16. UE nach einem beliebigen der Absätze 11-15, wobei das wiederholte Ausführen der Suche folgendes umfasst: Abtasten eines ersten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in einer ersten sukzessiven ersten Zeitperiode; Ausführen einer Detektion eines Synchronisierungsbeacons des ersten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in der ersten sukzessiven ersten Zeitperiode; und, gleichzeitig mit dem Ausführen der Detektion eines Synchronisierungsbeacons, Abtasten eines zweiten Unterabschnitts der ersten Zeitperiode in einer zweiten sukzessiven ersten Zeitperiode.
- 17. UE nach einem beliebigen der Absätze 11-16, wobei die UE zwei Smartcards umfasst, die je dazu eingerichtet sind, SIM (Subscriber Identity Module)-Funktionalität zu implementieren, wobei die UE dazu eingerichtet ist, DSDA (Dual SIM Dual Active)-Funktionalität unter Verwendung des ersten Funkgeräts zu implementieren.
- 18. Nicht transitorisches, computerzugängliches Speichermedium zum Speichern von Programminstruktionen zum Ausführen einer selektiven Messung durch eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE), wobei die UE ein erstes Funkgerät zum Kommunizieren unter Verwendung einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT umfasst, wobei die Programminstruktionen durch einen Prozessor ausführbar sind zum: Ausführen einer ersten RAT-Übertragung mit einer ersten RAT-Basisstation unter Verwendung des ersten Funkgeräts; Empfangen einer Anfrage, eine zweite RAT Weg-Einstellung auszuführen, um nach einem zweiten RAT Synchronisierungsbeacon zu suchen; in Antwort auf die Anfrage, Ausführen einer Vielzahl von zweiten RAT Weg-Einstellungsoperationen, die über eine erste Zeitperiode verteilt sind, wobei jede der Vielzahl von zweiten RAT Weg-Einstellungsoperationen kürzer als eine Standard zweite RAT Weg-Einstellungsoperation zum Suchen nach dem zweiten RAT Synchronisierungsbeacon ist, wobei die erste Zeitperiode länger als die Standard zweite RAT Weg-Einstellungsoperation zum Suchen nach dem zweiten RAT Synchronisierungsbeacon ist.
- 19. Nicht transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 18, wobei die zweite RAT Gobal System for Mobile Communications (GSM) umfasst, und wobei das Synchronisierungsbeacon einen Burst auf einem Frequenzkorrekturkanal (FCCH) umfasst.
- 20. Nicht transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 18, wobei der Synchronisierungsbeacon alle n-Frames wiederholt gesendet wird, wobei das Ausführen einer Vielzahl von zweiten RAT Weg-Einstellungsoperationen folgendes umfasst: Abtasten eines ersten Unterabschnitts eines ersten Satzes von n-Frames; Ausführen einer Detektion eines Synchronisierungsbeacons des ersten Unterabschnitts des ersten Satzes von n-Frames; und, gleichzeitig mit dem Ausführen der Detektion des Synchronisierungsbeacons, Abtasten eines zweiten Unterabschnitts eines zweiten Satzes von n-Frames, wobei der erste Unterabschnitt ein unterschiedlicher Unterabschnitt des ersten Satzes von n-Frames ist, als der zweite Unterabschnitt im zweiten Satz von n-Frames ist.
- 21. Verfahren umfassend: Bei einer Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE) umfassend ein erstes Funkgerät, wobei das erste Funkgerät dazu konfigurierbar ist, gemäß einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT betrieben zu werden: Betreiben des ersten Funkgeräts der UE gemäß der ersten RAT, wobei das erste Funkgerät eine niedrigere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der ersten RAT aufweist; Betreiben des ersten Funkgeräts gemäß der zweiten RAT, wobei das erste Funkgerät eine größere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der zweiten RAT aufweist; wobei das erste Funkgerät einen ersten Takt für jede der ersten RAT und der zweiten RAT verwendet, wobei der erste Takt basierend auf einem Oszillator in der UE betrieben wird; wenn das Funkgerät gemäß der ersten RAT betrieben wird, nach einer Vielzahl von Zyklen von Sleep und Wake-up für die erste RAT, Ausführen einer Frequenzfehlereinschätzung (FEE) des ersten Takts und Einstellen des ersten Takts basierend auf der FEE, wobei das Ausführen der FEE und das Einstellen des ersten Takts während des Betriebs gemäß der ersten RAT betrieben wird, um eine Frequenz des Funkgeräts zu reduzieren, das eine FEE ausführt und den ersten Takt beim Betrieb gemäß der zweiten RAT einstellt.
- 22. Verfahren nach Absatz 21, weiterhin umfassend: Betreiben einer zweiten RAT FEE-Schaltuhr, die bei Ablauf anzeigt, dass eine FEE- und Takteinstellung ausgeführt werden sollte, wobei die zweite RAT FEE-Schaltuhr bei Ausführen der FEE des ersten Takts für die erste RAT zurückgesetzt wird.
- 23. Verfahren nach Absatz 22, weiterhin umfassend: wobei, wenn die erste RAT in einem Schlafabschnitt ihrer Sleep- und Wake-up-Zyklen bei Ablauf der zweiten RAT FEE-Schaltuhr ist, Ausführen einer FEE des ersten Takts in Antwort darauf, dass die erste RAT in einem Schlafabschnitt ihrer Sleep- und Wake-up-Zyklen bei Ablauf der zweiten RAT FEE-Schaltuhr ist.
- 24. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-23, weiterhin umfassend: Verwenden der FEE der ersten RAT, um den ersten Takt für die zweite RAT einzustellen.
- 25. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-24, wobei das erste Funkgerät den ersten Takt für die erste RAT während Sleep-Zyklen verwendet, die mit der ersten RAT assoziiert sind, und für die zweite RAT während Sleep-Zyklen, die mit der zweiten RAT assoziiert sind.
- 26. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-25, wobei die UE nur ein einziges Funkgerät zum Ausführen von zellularer Kommunikation umfasst, wobei das erste Funkgerät das einzige Funkgerät ist.
- 27. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-26, wobei die UE zwei Smartcards umfasst, die je dazu eingerichtet sind, SIM (Subscriber Identity Module)-Funktionalität zu implementieren, wobei die UE dazu eingerichtet ist, DSDA (Dual SIM Dual Active)-Funktionalität unter Verwendung des ersten Funkgeräts zu implementieren.
- 28. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-27, wobei die erste RAT Long Term Evolution (LTE) umfasst.
- 29. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-28, wobei die zweite RAT Global System for Mobile Communications (GSM) umfasst.
- 30. Verfahren nach einem beliebigen der Absätze 21-29, wobei der Oszillator einen Kristalloszillator umfasst.
- 31. Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE), die dazu eingerichtet ist, eine selektive Nachbarschaftszellenmessung durchzuführen, umfassend: einen Oszillator; ein erstes Funkgerät, das mit dem Oszillator gekoppelt ist, wobei das erste Funkgerät dazu eingerichtet ist, Kommunikation unter Verwendung einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT durchzuführen und eine Verbindung mit sowohl der ersten RAT als auch der zweiten RAT aufrechtzuerhalten, und wobei das erste Funkgerät den Oszillator für sowohl die erste RAT als auch die zweite RAT verwendet; und einen oder mehrere Prozessoren, die mit dem ersten Funkgerät gekoppelt sind, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren und das erste Funkgerät dazu eingerichtet sind zum: Einrichten des ersten Funkgeräts unter Verwendung einer ersten Software, die mit der ersten RAT assoziiert ist; Einrichten des ersten Funkgeräts unter Verwendung einer zweiten Software, die mit der zweiten RAT assoziiert ist, wobei die erste Software das erste Funkgerät mit einer niedrigeren Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen für die erste RAT betreibt als die zweite Software das erste Funkgerät für die zweite RAT betreibt; wenn das Funkgerät unter Verwendung der ersten Software und beim Betrieb gemäß der ersten RAT eingerichtet ist, führt die erste Software eine Frequenzfehlereinschätzung (FEE) an dem ersten Takt durch, der auf dem Oszillator, basiert und stellt den ersten Takt basierend auf der FEE ein, wobei die erste Software die FEE betreibt, um eine Frequenz der zweiten Software zu reduzieren, die eine FEE durchführt.
- 32. UE nach Absatz 31, wobei das erste Funkgerät den ersten Takt für sowohl die erste RAT als auch die zweite RAT verwendet, wobei das Ausführen der FEE ein Einstellen des ersten Takts umfasst.
- 33. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-32, wobei das erste Funkgerät den ersten Takt während Sleep-Zyklen verwendet, die mit der ersten RAT assoziiert sind, und wobei das erste Funkgerät den ersten Takt während Sleep-Zyklen verwendet, die mit der zweiten RAT assoziiert sind.
- 34. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-33, wobei die zweite Software dazu eingerichtet ist, eine zweite RAT FEE-Schaltuhr zu betreiben, die bei Ablauf anzeigt, dass eine FEE durchgeführt werden sollte, wobei die zweite RAT FEE-Schaltuhr bei Ausführen der FEE des ersten Takts für die erste RAT zurückgesetzt wird.
- 35. UE nach Absatz 34, wobei, wenn die erste RAT in einem Sleep-Abschnitt ihrer Sleep- und Wake-up-Zyklen bei Ablauf der zweiten RAT FEE-Schaltuhr ist, die zweite Software dazu eingerichtet ist, eine FEE in Antwort darauf auszuführen, dass die erste RAT in einem Sleep-Abschnitt ihrer Sleep- und Wake-up-Zyklen bei Ablauf der zweiten RAT FEE-Schaltuhr ist.
- 36. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-35, wobei die zweite Software dazu eingerichtet ist, Ergebnisse der FEE zu verwenden, um einen Takt für die zweite RAT einzustellen.
- 37. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-36, wobei die UE nur ein einziges Funkgerät zum Ausführen von zellularer Kommunikation umfasst, wobei das erste Funkgerät das einzige Funkgerät ist.
- 38. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-37, wobei die UE zwei Smartcards umfasst, die je dazu eingerichtet sind, SIM (Subscriber Identity Module)-Funktionalität zu implementieren, wobei die UE dazu eingerichtet ist, DSDA (Dual SIM Dual Active)-Funktionalität unter Verwendung des ersten Funkgeräts zu implementieren.
- 39. UE nach einem beliebigen der Absätze 31-38, wobei die erste RAT Long Term Evolution (LTE) umfasst, und wobei die zweite RAT Global System for Mobile Communications (GSM) umfasst.
- 40. Nicht transitorisches, computerzugängliches Speichermedium zum Speichern von Programminstruktionen zum Ausführen einer selektiven Messung durch eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE), wobei die UE ein erstes Funkgerät zum Kommunizieren unter Verwendung einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT) und einer zweiten RAT umfasst, wobei die Programminstruktionen durch einen Prozessor ausführbar sind zum: Betreiben des ersten Funkgeräts der UE gemäß der ersten RAT; Betreiben des ersten Funkgeräts gemäß der zweiten RAT, wobei das erste Funkgerät eine niedrigere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der ersten RAT aufweist als beim Betrieb gemäß der zweiten RAT, wobei das erste Funkgerät einen ersten Takt für jede der ersten RAT und der zweiten RAT verwendet; wenn das Funkgerät gemäß der ersten RAT betrieben wird, Ausführen einer Frequenzfehlereinschätzung (FEE) des ersten Takts und Einstellen des ersten Takts basierend auf der FEE, wobei das Ausführen der FEE und das Einstellen des ersten Takts beim Betrieb gemäß der ersten RAT betrieben wird, um eine Frequenz des Funkgeräts zu reduzieren, das eine FEE durchführt, und Einstellen des ersten Takts beim Betrieb gemäß der zweiten RAT.
- 41. Verfahren zum Betreiben einer UE-Vorrichtung, wobei das Verfahren folgendes umfasst: auf einer UE-Vorrichtung, die ein erstes Funkgerät umfasst, das gleichzeitig eine erste Funkzugangstechnologie (RAT) und eine zweite RAT unterstützt: Ausführen, durch die UE, einer Übertragung gemäß der ersten RAT auf dem ersten Funkgerät mit einer Basisstation; Empfangen einer Anfrage, eine Weg-Einstellung durchzuführen, um einen Synchronisierungsbeacon auf der zweiten RAT zu detektieren, wobei der Synchronisierungsbeacon in sukzessiven ersten Zeitperioden wiederholt auftritt; wiederholtes Ausführen einer Suche nach dem Synchronisierungsbeacon in unterschiedlichen Unterabschnitten über sukzessive erste Zeitperioden; wobei die Suche wiederholt ausgeführt wird, bis der Synchronisierungsbeacon in einem jeweiligen Unterabschnitt einer der sukzessiven Zeitperioden lokalisiert ist.
- 42. Verfahren nach Anspruch 41, wobei das wiederholte Ausführen die LTE-Basisstation dazu veranlasst, mehrere Quick Fading-Instanzen über die erste Zeitperiode zu beobachten, was zu einer niedrigeren mittleren Blockfehlerrate (BLER) führt.
- 43. Verfahren zum Betreiben einer UE-Vorrichtung, wobei das Verfahren folgendes umfasst: Auf einer UE-Vorrichtung, die zumindest eine Sende-/Empfangskette umfasst, und die gleichzeitig LTE-Datenübertragung und GSM-Übertragung unterstützt: Ausführen durch die UE, von LTE-Übertragung auf der zumindest einen Sende-/Empfangskette mit einer LTE-Basisstation; Empfangen einer Anfrage, eine GSM Weg-Einstellung durchzuführen, um nach einer GSM-Zelle zu suchen; Ausführen einer Vielzahl von GSM Weg-Einstellungsoperationen, die über eine erste Zeitperiode verteilt sind, wobei jede der Vielzahl von GSM Weg-Einstellungsoperationen kürzer als eine Standard GSM Weg-Einstellungsoperation ist, wobei die erste Zeitperiode länger als die Standard GSM Weg-Einstellungsoperation ist; wobei das Ausführen der Vielzahl von GSM Weg-Einstellungsoperationen die LTE-Basisstation dazu veranlasst, mehrere Quick Fading-Instanzen über die erste Zeitperiode zu beobachten, was zu einer niedrigen mittleren Blockfehlerrate (BLER) führt.
- 44. Verfahren zum Betreiben einer Benutzerausrüstung (UE), wobei das Verfahren folgendes umfasst: Betreiben eines ersten Funkgeräts der UE gemäß einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT), wobei das erste Funkgerät eine niedrigere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der ersten RAT aufweist; Betreiben des ersten Funkgeräts gemäß einer zweiten RAT, wobei das erste Funkgerät eine größere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen beim Betrieb gemäß der zweiten RAT aufweist; wobei das erste Funkgerät einen ersten Takt für jede der ersten RAT und der zweiten RAT verwendet, wobei der erste Takt basierend auf einem Oszillator in der UE betrieben wird; wenn das Funkgerät gemäß der ersten RAT betrieben wird, nach einer Vielzahl von Zyklen von Sleep und Wake-up, Ausführen einer Frequenzfehlereinschätzung (FEE) des ersten Taktsignals und Einstellen des ersten Takts basierend auf der Frequenzfehlereinschätzung; wobei das Funkgerät, das gemäß der ersten RAT betrieben wird, das die FEE durchführt, und den ersten Takt einstellt, dazu betrieben wird, um eine Frequenz des Funkgeräts zu reduzieren, das eine Frequenzfehlereinschätzung durchführt und den ersten Takt beim Betrieb gemäß der zweiten RAT einstellt.
- 45. Verfahren nach Absatz 44, wobei die UE eine zweite RAT FEE-Schaltuhr betreibt, die bei Ablauf anzeigt, dass eine Frequenzfehlereinschätzung und Takteinstellung durch Software durchgeführt werden sollte, die das erste Funkgerät gemäß der zweiten RAT einrichtet; wobei, wenn Software, die das erste Funkgerät gemäß der ersten RAT einstellt, in einem Sleep-Abschnitt des Zyklus ist, und bei Ablauf der zweiten RAT FEE-Schaltuhr, die zweite RAT FEE durchgeführt wird.
- 46. Verfahren zum Betreiben einer Benutzerausrüstung (UE), wobei das Verfahren folgendes umfasst: Einrichten eines ersten Funkgeräts der UE mit erster Software gemäß einer ersten Funkzugangstechnologie (RAT), wobei die erste Software eine niedrigere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen aufweist; Einrichten des ersten Funkgeräts mit zweiter Software gemäß einer zweiten RAT, wobei die zweite Software eine größere Frequenz von Sleep- und Wake-up-Zyklen aufweist; wobei das erste Funkgerät einen ersten Takt für jede der ersten RAT und der zweiten RAT verwendet, wobei der erste Takt basierend auf einem Oszillator in der UE betrieben wird; wenn das Funkgerät gemäß der ersten Software eingerichtet ist und gemäß der ersten RAT betrieben wird, nach einer Vielzahl von Zyklen von Sleep und Wake-up, die erste Software eine Frequenzfehlereinschätzung (FEE) des ersten Taktsignals ausführt und den ersten Takt basierend auf der Frequenzfehlereinschätzung einstellt; wobei die erste Software, die die Frequenzfehlereinschätzung durchführt und den ersten Takt einstellt, betrieben wird, um eine Frequenz der zweiten Software zu reduzieren, die eine Frequenzfehlereinschätzung durchführt und den ersten Takt einstellt, wenn das Funkgerät gemäß der zweiten RAT betrieben wird.
- 47. Verfahren nach einem beliebigen der vorherigen Ansprüche, wobei die UE zwei Smartcards umfasst, die je SIM (Subscriber Identity Module)-Funktionalität implementieren; wobei die UE DSDA (Dual SIM Dual Active)-Funktionalität implementiert.
- 48. Verfahren, das jede Handlung oder Kombination von Handlungen enthält, wie sie im Wesentlichen hier in der detaillierten Beschreibung beschrieben sind.
- 49. Verfahren wie im Wesentlichen hier in Bezug auf jede oder eine beliebige Kombination von 1 bis 8 oder in Bezug auf jeden oder eine Kombination von Absätzen in der detaillierten Beschreibung beschrieben.
- 50. Drahtlose Vorrichtung, die dazu eingerichtet ist, jede Handlung oder Kombination von Handlungen durchzuführen, wie sie hier in der detaillierten Beschreibung im Wesentlichen beschrieben sind.
- 51. Drahtlose Vorrichtung, die jede Komponente oder Kombination von Komponenten enthält, wie sie hier in der detaillierten Beschreibung beschrieben sind, wie in einer drahtlosen Vorrichtung enthalten.
- 52. Nicht flüchtiges, computerlesbares Medium, das Instruktionen speichert, die, wenn sie ausgeführt werden, die Ausführung einer beliebigen Handlung oder Kombination von Handlungen veranlassen, wie sie im Wesentlichen hier in der detaillierten Beschreibung beschrieben sind.
- 53. Integrierte Schaltung, die dazu eingerichtet ist, eine beliebige Handlung oder Kombination von Handlungen durchzuführen, wie sie im Wesentlichen hier in der detaillierten Beschreibung beschrieben sind.
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Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können in verschiedenen Formen ausgeführt werden. Zum Beispiel, in einigen Ausführungsformen, kann die vorliegende Erfindung als ein computer-implementiertes Verfahren, ein computerlesbares Speichermedium, oder ein Computersystem ausgeführt werden. In anderen Ausführungsformen kann die vorliegende Erfindung unter Verwendung von einer oder mehreren kundenspezifischen Hardware-Vorrichtungen wie ASIC ausgeführt werden. In anderen Ausführungsformen kann die vorliegende Erfindung unter Verwendung eines oder mehrerer programmierbarer Hardware-Elemente, wie FPGA ausgeführt werden.
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In einigen Ausführungsformen kann ein nicht transitorisches, computerlesbares Speichermedium so eingerichtet sein, dass es Programminstruktionen und/oder Daten speichert, wobei die Programminstruktionen, wenn sie durch ein Computersystem ausgeführt werden, das Computersystem dazu veranlassen, ein Verfahren, zum Beispiel ein beliebiges der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen beliebigen Untersatz eines beliebigen der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination solcher Untersätze auszuführen.
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In bestimmten Ausführungsformen kann eine Vorrichtung (z. B. eine UE) dazu eingerichtet sein, einen Prozessor (oder einen Satz von Prozessoren) und ein Speichermedium zu enthalten, wobei das Speichermedium Programminstruktionen speichert, wobei der Prozessor dazu eingerichtet ist, die Programminstruktionen aus dem Speichermedium zu lesen und auszuführen, wobei die Programminstruktionen ausführbar sind, um eine beliebige der verschiedenen hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen (oder eine Kombination der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen Untersatz einer beliebigen der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination solcher Untersätze) zu implementieren. Die Vorrichtung kann in verschiedenen Formen ausgeführt werden.
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Obwohl die obigen Ausführungsformen mit vielen Details beschrieben wurden, werden viele Variationen und Änderungen dem Fachmann ersichtlich werden, wenn die obige Offenbarung vollständig verstanden wird. Es wird beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche so ausgelegt werden, dass sie all solche Variationen und Änderungen umfassen.