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ERFINDUNGSGEBIET
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Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung und ein Fahrzeug mit der Beleuchtungsvorrichtung.
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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Beleuchtungsvorrichtungen werden vorne und hinten an Fahrzeugen wie beispielsweise einem Fahrzeug verwendet. In den vergangen Jahren haben Fahrzeugfahrer den Fußgängern oder Fahrern anderer Fahrzeuge die Anwesenheit ihres Fahrzeuges auch tagsüber durch Einschalten von Beleuchtungsvorrichtungen angezeigt.
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Diese Art von Beleuchtungsvorrichtung enthält beispielsweise einen röhrenförmigen Lichtleiter, dessen eines Ende (ein erstes Ende) eine Lichteintrittsseite ist und dessen anderes Ende (ein zweites Ende) eine Lichtaustrittsseite ist; und Lichtquellen, die im ersten Ende des Lichtleiters angeordnet sind. Die konzentrischen, lichtemittierenden Flächen sind hier mit unterschiedlichen Höhen im zweiten Ende des Lichtleiters ausgebildet (siehe beispielsweise die
japanische ungeprüfte Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnr. 2005-193892 ).
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In einer solchen Beleuchtungsvorrichtung wird bewirkt, dass Licht von den Lichtquellen in den Lichtleiter eintritt, um zu bewirken, dass die lichtemittierenden Flächen und vertikalen Wandflächen, die den Höhenunterschied bilden, Licht emittieren. Hiermit lässt sich das Fahrzeug vorne beispielsweise mit einem runden Licht beleuchten, und der Fahrer kann Fußgängern und Fahrern anderer Fahrzeuge die Gegenwart seines Fahrzeuges anzeigen.
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KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Ein einfaches rundes Licht zieht die Aufmerksamkeit der Leute vorübergehend auf sich, wird jedoch mit der Zeit weniger bemerkt. Im Ergebnis verschlechtert sich das Sicherheitsniveau.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung ist es, eine Beleuchtungsvorrichtung und ein Fahrzeug bereitzustellen, die in der Lage sind, ein erhöhtes Bewusstsein seiner Anwesenheit zu schaffen.
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Um die vorliegende Aufgabe zu lösen, enthält eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einem Aspekt der Erfindung: einen Lichtleiter, der röhrenförmig ist und einen Lichteintrittsabschnitt in einem Ende in einer Röhrenachsenrichtung enthält; und eine erste Lichtquelle, die entsprechend dem Lichteintrittsabschnitt angeordnet ist, wobei der Lichteintrittsabschnitt einen Lichtumlenkabschnitt enthält, der eine Ausbreitungsrichtung des von der ersten Lichtquelle eintretenden Lichts in eine Richtung ändert, die im Wesentlichen parallel zur Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters verläuft, und wobei der Lichtleiter Folgendes enthält: mehrere lichtemittierende Flächen, die ringförmig sind und konzentrisch in einem anderen Ende in der Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters ausgebildet sind; und eine nicht-lichtemittierende Fläche, die wandartig ist und entlang der Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters an einer Grenze zu benachbarten einzelnen der mehreren lichtemittierenden Flächen ausgebildet ist.
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Entsprechend ist es möglich, ein erhöhtes Bewusstsein für die Anwesenheit der Beleuchtungseinrichtung zu schaffen. Bei Nutzung der Beleuchtungsvorrichtung in einem Fahrzeug ist es damit möglich, unter den Fußgängern oder Fahrern anderer Fahrzeuge ein erhöhtes Bewusstsein für die Anwesenheit des Fahrzeugs zu schaffen und somit kann das Sicherheitsniveau angehoben werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeugs gemäß Ausführungsform 1.
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2 ist eine Seitenansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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3 ist eine Schnittansicht der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 entlang der Linie A-A in 2.
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4 ist eine Explosionsseitenansicht in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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5 ist eine Rückansicht eines Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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6 ist eine Vorderansicht eines Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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7 ist eine Querschnittsansicht der Lichtleiter und lichtemittierenden Module in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 entlang der Linie B-B in 6.
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8 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht von Abschnitt C in 7.
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9 ist eine Vorderansicht des Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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10 ist eine Perspektivansicht des Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1.
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11 ist ein Diagramm, das gekippte Zustände des Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 darstellt.
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12 ist eine Perspektivansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2.
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13 ist eine Perspektivansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 3.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben. Es sei angemerkt, dass jede der nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen ein spezifisches bevorzugtes Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. Daher sind die Zahlenwerte, Formen, Materialien, Strukturkomponenten, die Anordnung und Verbindung der Strukturkomponenten usw., die in den folgenden Ausführungsbeispielen gezeigt sind, lediglich beispielhaft, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung darauf zu beschränken. Weiterhin werden unter den Strukturkomponenten in den folgenden Ausführungsbeispielen Komponenten, die nicht in einem der unabhängigen Ansprüche angeführt sind, die die umfassendsten Konzepte der vorliegenden Erfindung anzeigen, als willkürliche Strukturkomponenten beschrieben.
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Es sei angemerkt, dass die jeweiligen Figuren schematische Darstellungen sind und nicht notwendigerweise präzise Abbildungen. Weiterhin werden in den jeweiligen Figuren im Wesentlichen identischen Komponenten dieselben Bezugszeichen zugewiesen und eine überschneidende Beschreibung wird ausgelassen oder vereinfacht.
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Ausführungsform 1
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Als erstes wird ein Fahrzeug 1 gemäß dieser Ausführungsform mit Hilfe von 1 beschrieben. 1 ist eine Vorderansicht eines Fahrzeugs gemäß Ausführungsform 1.
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Wie in 1 beschrieben, ist das Fahrzeug 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform mit Beleuchtungsvorrichtungen 4 ausgestattet. Spezifisch ist das Fahrzeug 1 ein Beispiel für ein Fahrzeug, wie beispielsweise ein vierrädriges Fahrzeug, und es beinhaltet eine Fahrzeugkarosserie 2, ein Paar Frontscheinwerfer 3, die am oberen Abschnitt der linken und rechten Seite der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie 2 angebracht sind, und ein Paar der Beleuchtungsvorrichtungen 4, die am unteren Abschnitt der linken und rechten Vorderseite der Fahrzeugkarosserie 2 angebracht sind.
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Jede der Beleuchtungsvorrichtungen 4 ist eine Nebelleuchte oder ein Tagfahrscheinwerfer/eine Tagfahrleuchte (DRL – daylight running lamp/light) und kann nicht nur bei Nacht eingeschaltet werden, sondern auch am Tag. Es sei angemerkt, dass die Beleuchtungsvorrichtung 4 nicht auf eine Nebelleuchte bzw. eine DRL beschränkt ist.
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Die spezifische Konfiguration der Beleuchtungsvorrichtung 4 wird mit Hilfe von 2 bis 4 beschrieben. 2 ist eine Seitenansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1. 3 ist eine Querschnittsansicht der Beleuchtungsvorrichtung entlang der Linie A-A in 2; und 4 ist eine Explosionsseitenansicht der Beleuchtungsvorrichtung.
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Wie in 2 bis 4 beschrieben, enthält die Beleuchtungsvorrichtung 4 einen röhrenförmigen Lichtleiter 5 mit Lichteintrittsabschnitten 6 in einem Ende (einem ersten Ende) in der Röhrenachsenrichtung und Lichtquellen 7 (ersten Lichtquellen), die entsprechend den Lichteintrittsabschnitten 6 angeordnet sind.
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Die Beleuchtungsvorrichtung 4 enthält weiterhin einen schalenförmigen reflektierenden Spiegel 8, der im Innern des Lichtleiters 5 angeordnet ist, und eine Lichtquelle 9 (zweite Lichtquelle), die an einem Mittelabschnitt des reflektierenden Spiegels 8 angeordnet ist.
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Die Beleuchtungsvorrichtung 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform enthält weiterhin eine Abdeckung 10, die die vordere Außenperipherie am anderen Ende (einem zweiten Ende) des Lichtleiters 5 abdeckt, und ein Gehäuse 11, das die hintere Außenperipherie am ersten Ende des Lichtleiters 5 abdeckt.
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In der wie oben konfigurierten Beleuchtungsvorrichtung 4 ist die Lichtquelle 9 bei Nacht eingeschaltet. In diesem Fall wird das Licht von Lichtquelle 9 in der Mittelachsenrichtung durch den schalenförmigen reflektierenden Spiegel 8 so konzentriert, dass es in eine Entfernung emittiert wird. Speziell ist die Lichtquelle 9 ein Leuchtmittel zum Beleuchten der Vorderseite des Fahrzeugs 1, das es dem Fahrer des Fahrzeugs 1 erlaubt, andere Fahrzeuge, Fußgänger, den Straßenbelag usw. zu erkennen.
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Im Unterschied dazu sind die Lichtquellen 7 nicht nur bei Nacht eingeschaltet, sondern auch bei Tag. Speziell die Lichtquellen 7 werden bereitgestellt, um bei Fußgängern und Fahrern von anderen Fahrzeugen ein erhöhtes Bewusstsein für die Anwesenheit von Fahrzeug 1 zu schaffen.
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Im Folgenden wird die detaillierte Konfiguration des Lichtleiters 5 und der Lichtquellen 7 in der Beleuchtungsvorrichtung 4 unter Zuhilfenahme von 5 bis 8 beschrieben. 5 ist eine Rückansicht des Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 1 und zeigt den Lichtleiter von der Lichteintrittsseite aus betrachtet. 6 ist eine Vorderansicht des Lichtleiters in der Beleuchtungsvorrichtung und zeigt den Lichtleiter von der Lichtaustrittsseite aus betrachtet. Weiterhin ist 7 eine Querschnittsansicht des Lichtleiters und der lichtemittierenden Module in der Beleuchtungsvorrichtung entlang der Linie B-B in 6; und 8 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht von Abschnitt C in 7.
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Der Lichtleiter 5 ist ein röhrenförmiger Körper mit einer im Wesentlichen zylindrischen Gesamtform und ist beispielsweise in einem Stück aus Kunstharz mit einer lichtübertragenden Eigenschaft ausgebildet.
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Das erste Ende des Lichtleiters 5 ist die Lichteintrittsseite und, wie in 5 beschrieben, sind im ersten Ende des Lichtleiters 5 mehrere Lichteintrittsabschnitte 6 ausgebildet. Wie in 7 und 8 gezeigt, sind die Lichtquellen 7 gegenüber den Lichteintrittsabschnitten 6 angeordnet.
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In dieser Ausführungsform sind mehrere Lichteintrittsabschnitte 6 in gleichförmigen Intervallen in dem ersten Ende des Lichtleiters 5 ausgebildet und mehrere Lichtquellen 7 sind entsprechend der jeweiligen Lichteintrittsabschnitte 6 bereitgestellt. Speziell sind, wie in 5 beschrieben, 18 der Lichteintrittsabschnitte 6, die ringförmig angeordnet sind, im ersten Ende des Lichtleiters 5 ausgebildet und die Lichtquellen 7 sind gegenüber den Lichteintrittsabschnitten 6 auf einer Eins-zu-Eins-Basis angeordnet.
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Wie in 8 beschrieben, enthält jeder der Lichteintrittsabschnitte 6 einen Lichtumlenkabschnitt 12, der die Ausbreitungsrichtung des von der entsprechenden Lichtquelle 7 in den Lichtleiter 5 eintretenden Lichts in eine Richtung ändert, die im Wesentlichen parallel zur Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 verläuft. Der Lichtumlenkabschnitt 12 besteht aus einem Linsenabschnitt mit einem Linseneffekt zum Ändern der Ausbreitungsrichtung von Licht. Die Lichtumlenkeinheit 12 ist ein Vorsprung mit einer im Wesentlichen Kreiskegelstumpfgestalt und einem allmählich von der Lichteintrittsseite zur Lichtaustrittsseite zunehmenden Außendurchmesser. Ein Ausnehmung ist in dem Vorsprung an einer Position gegenüber der Lichtquelle 7 ausgebildet. Die Außenfläche des Lichtumlenkabschnitts 12 (Vorsprung) ist eine gekrümmte oder eine geneigte Fläche. Die Bodenfläche der Ausnehmung ist eine gekrümmte Fläche, die so ausgebildet ist, dass sie zur Seite der Lichtquelle 7 vorsteht, und die Seitenfläche der Ausnehmung ist eine geneigte Fläche, die so ausgebildet ist, dass sie Bodenfläche umgibt.
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Die gekrümmten Flächen und die geneigten Flächen im Lichtumlenkabschnitt 12 können gleichzeitig mit dem Lichtleiter 5 geformt werden, wenn der Lichtleiter 5 in einem Stück aus einem Kunstharz geformt wird.
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Andererseits bildet das zweite Ende des Lichtleiters 5 die Lichtaustrittsseite und enthält, wie in 6 und 7 beschrieben, mehrere ringförmige lichtemittierende Flächen 13, die konzentrisch in dem zweiten Ende in der Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 ausgebildet sind, und wandartige nicht-lichtemittierende Flächen 14, die entlang der Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 an der Grenze zu benachbarten lichtemittierenden Flächen 13 ausgebildet sind.
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In dieser Ausführungsform sind die lichtemittierenden Flächen 13 wie Ringe mit jeweils konstanter Breite geformt und sind konzentrisch ausgebildet. Beispielsweise besitzen alle lichtemittierenden Flächen 13 die gleiche Breite. Weiterhin sind die lichtemittierenden Flächen 13 in Stufen ausgebildet (d. h. mit Höhenunterschieden). Die nicht-lichtemittierenden Flächen 14 sind vertikale Wandflächen, die den Höhenunterschied zwischen benachbarten der lichtemittierenden Flächen 13 bilden. In dieser Ausführungsform sind mehrere nicht-lichtemittierende Flächen 14 ausgebildet. Jede der nicht-lichtemittierenden Flächen 14 ist eine zylinderförmige Fläche von konstanter Höhe.
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Jede der Lichtquellen 7 ist eine erste Lichtquelle und ist beispielsweise eine Leuchtdioden-Lichtquelle (LED-Lichtquelle), die aus LEDs besteht. Die Lichtquelle 7 ist beispielsweise eine weiße LED-Lichtquelle und kann beispielsweise weißes Licht emittieren durch Verwenden eines gelben Leuchtstoffs und eines blauen LED-Chips, der blaues Licht aussendet, oder kann weißes Licht emittieren durch Verwenden von LED-Chips, die jeweils blaues Licht, rotes Licht und grünes Licht emittieren. Es sei angemerkt, dass die Lichtquelle 7 nicht auf das Emittieren von weißem Licht beschränkt ist und orangefarbenes Licht usw. emittieren kann.
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In dieser Ausführungsform sind die mehreren Lichtquellen 7 in einer ringförmigen Anordnung auf einem ringförmigen Substrat (Montageplatine) montiert. Jede der Lichtquellen 7 ist eine lichtemittierende Einrichtung vom Typ SMD (surface mounted device – oberflächenmontierte Einrichtung), in der zumindest ein LED-Chip (Nacktchip) in einem Harzbehälter montiert ist und mit Hilfe einer Dichtmasse (beispielsweise einem leuchtstoffhaltigen Harz) abgedichtet ist. In diesem Fall besteht ein LED-Modul aus dem Substrat und den mehreren Lichtquellen 7.
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Es sei angemerkt, dass die Lichtquelle 7 der LED-Chip selbst sein kann. In diesem Fall wird ein LED-Modul vom Typ COB (chip on board) durch direktes Montieren eines LED-Chips auf einem Substrat und Abdichten des LED-Chips unter Verwendung einer Dichtmasse (beispielsweise eines leuchtstoffhaltigen Harzes) konfiguriert.
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Die Lichtquelle 9 ist eine zweite Lichtquelle und ist beispielsweise eine LED-Lichtquelle. Als ein Beispiel ist die Lichtquelle 9 eine weiße LED-Lichtquelle und kann dieselbe Konfiguration wie die Lichtquelle 7 besitzen.
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Wie oben beschrieben sind gemäß der Beleuchtungsvorrichtung 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Lichtumlenkabschnitte 12, die die Ausbreitungsrichtung des von den Lichtquellen 7 eintretenden Lichtes in eine Richtung ändern, die im Wesentlichen parallel zur Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 verläuft, in dem ersten Ende des Lichtleiters 5 bereitgestellt und die ringförmigen lichtemittierenden Flächen 13 sind im zweiten Ende des Lichtleiters 5 konzentrisch ausgebildet. Zusätzlich sind die vertikalen wandartigen nicht-lichtemittierenden Flächen 14 entlang der Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 an den Grenzen zu benachbarten lichtemittierenden Flächen 13 ausgebildet.
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Damit wird durch den Lichtumlenkabschnitt 12 bewirkt, dass von den Lichtquellen 7 in den Lichtleiter 5 eintretendes Licht sich in eine Richtung parallel zur Röhrenachsenrichtung des Lichtleiters 5 ausbreitet und von den konzentrischen lichtemittierenden Flächen 13 emittiert wird.
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Da die vertikalen wandartigen nicht-lichtemittierenden Flächen 14 zwischen den lichtemittierenden Flächen 13 vorgesehen sind, wird in diesem Fall Licht nur von den lichtemittierenden Flächen 13 emittiert. Als solches werden die konzentrischen lichtemittierenden Flächen 13 zu dreidimensionalen lichtemittierenden Flächen.
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Speziell aufgrund des Vorhandenseins der vertikalen wandartigen nicht-lichtemittierenden Flächen 14 zwischen den lichtemittierenden Flächen 13 ist, wie in 9 bis 11 dargestellt, das Lichtemittierungsmuster unterschiedlich, wenn die Beleuchtungsvorrichtung 4 von vorne betrachtet wird (9 und (c) von 11) und wenn die Beleuchtungsvorrichtung 4 unter einem Winkel betrachtet wird (10 und (a), (b), (d), (e) in 11). Wenn eine Person die Beleuchtungsvorrichtung 4 ansieht, leuchtet der weiter oben als lichtemittierendes Muster beschriebene Abschnitt brillant wie eine Lichtemissions-Helligkeitsfläche. Somit kann die eingeschaltete Beleuchtungsvorrichtung 4 je nach Betrachtungswinkel mit unterschiedlichen lichtemittierenden Mustern gesehen werden.
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Unter weiterer Beschreibung von 11 können bei Betrachtung der eingeschalteten Beleuchtungsvorrichtung 4 von vorne ((c) in 11) die konzentrischen lichtemittierenden Flächen 13 als ein einziges ringförmiges lichtemittierendes Muster erkannt werden, in dem die lichtemittierenden Flächen 13 lückenlos ausgerichtet sind.
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Wird die Beleuchtungsvorrichtung 4 dagegen beispielsweise von rechts gesehen, wechselt das Aussehen der Beleuchtungsvorrichtung 4 von dem in (c) zu jenem in (b) und (a). In diesem Fall sehen die konzentrischen lichtemittierenden Flächen 13 und die nicht-lichtemittierenden Flächen 14 zwischen den lichtemittierenden Flächen 13 in dem Abschnitt links von der Beleuchtungsvorrichtung 4 dreidimensional aus. Deswegen wird in diesem Fall die eingeschaltete Beleuchtungsvorrichtung 4 als lichtemittierendes Muster erkannt, in dem die lichtemittierenden Flächen 13 (lichtemittierenden Gebiete) und die nicht-lichtemittierenden Flächen 14 (nicht-lichtemittierenden Gebiete) abwechselnd aneinander gefügt sind.
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Wird die Beleuchtungsvorrichtung 4 dagegen von links gesehen, wechselt das Aussehen der Beleuchtungsvorrichtung 4 von dem in (c) zu jenem in (d) und (e). In dem Fall sehen die konzentrischen lichtemittierenden Flächen 13 und die nicht-lichtemittierenden Flächen 14 zwischen den lichtemittierenden Flächen 13 in dem Abschnitt rechts von der Beleuchtungsvorrichtung 4 dreidimensional aus. Deswegen wird auch in diesem Fall die eingeschaltete Beleuchtungsvorrichtung 4 als lichtemittierendes Muster erkannt, in dem die lichtemittierenden Flächen 13 (lichtemittierenden Gebiete) und die nicht-lichtemittierenden Flächen 14 (nicht-lichtemittierenden Gebiete) abwechselnd aneinander gefügt sind.
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Auf diese Weise bewirkt eine leichte Veränderung der Richtung, aus der die Beleuchtungsvorrichtung 4 betrachtet wird, eine Veränderung des lichtemittierenden Musters der Beleuchtungsvorrichtung 4. Somit wird es möglich, bei Fußgängern und Fahrern von anderen Fahrzeugen ein erhöhtes Bewusstsein für die Anwesenheit der Beleuchtungsvorrichtung 4 zu schaffen. Im Ergebnis kann das Sicherheitsniveau, wenn sich das Fahrzeug 1 bewegt, erhöht werden.
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Ausführungsform 2
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12 ist eine Perspektivansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 2.
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Während die lichtemittierenden Flächen 13 in Ausführungsform 1 dieselbe Breite besitzen, besitzen die lichtemittierenden Flächen 13 in dieser Ausführungsform jeweils voneinander unterschiedliche Breiten, wie in 12 dargestellt. Mit anderen Worten können die Breiten der lichtemittierenden Flächen 13 unterschiedlich voneinander ausgeführt werden.
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Beispielsweise kann zwischen einer ersten lichtemittierenden Fläche (einer inneren lichtemittierenden Fläche) und einer außerhalb der ersten lichtemittierenden Fläche positionierten zweiten lichtemittierenden Fläche (einer äußeren lichtemittierenden Fläche) der mehreren lichtemittierenden Flächen 13 die erste lichtemittierende Fläche eine Breite haben, die größer ist als die Breite der zweiten lichtemittierenden Fläche, oder die erste lichtemittierende Fläche kann eine Breite haben, die kleiner ist als die Breite der zweiten lichtemittierenden Fläche. Mit anderen Worten kann eine innere der lichtemittierenden Flächen 13 breiter sein als eine äußere der lichtemittierenden Flächen 13 oder, wie in 12 dargestellt, kann eine innere der lichtemittierenden Flächen 13 schmaler sein als eine äußere der lichtemittierenden Flächen 13.
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Ausführungsform 3
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13 ist eine Perspektivansicht einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß Ausführungsform 3.
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Während Ausführungsform 1 eine gestufte Form zeigt, bei der eine äußere der lichtemittierenden Flächen 13 sich weiter vorne befindet als eine innere der lichtemittierenden Flächen 13, zeigt die vorliegende Ausführungsform den umgekehrten Fall. Mit anderen Worten darf, wie in 13 gezeigt, eine gestufte Form, bei sich der eine innere der lichtemittierenden Flächen 13 weiter vorne befindet als eine äußere der lichtemittierenden Flächen 13, verwendet werden.
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Modifikationen
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Obwohl die Beleuchtungsvorrichtung, das Fahrzeug usw. gemäß der vorliegenden Erfindung auf der Basis von Ausführungsbeispielen beschrieben sind, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt.
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Obwohl die Beleuchtungsvorrichtung 4 in den vorgenannten Ausführungsformen an der Vorderseite der Fahrzeugkarosserie 2 vorgesehen ist, kann die Beleuchtungsvorrichtung 4 beispielweise an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie 2 oder sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie 2 vorgesehen werden. Mit anderen Worten reicht es aus, wenn die Beleuchtungsvorrichtung 4 an der Vorderseite und/oder an der Rückseite der Fahrzeugkarosserie 2 angeordnet ist.
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Wenngleich das Fahrzeug in den vorgenannten Ausführungsbeispielen durch ein vierrädriges Fahrzeug exemplifiziert wird, sind auch andere Fahrzeuge wie etwa ein zweirädriges Fahrzeug (Motorrad) akzeptabel.
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Wenngleich in den vorgenannten Ausführungsbeispielen LEDs als die Lichtquellen 7 und 9 verwendet werden, kann zudem eine lichtemittierende Festkörper-Einrichtung, die keine LED ist, verwendet werden. Weiterhin sind die Lichtquellen 7 und 9 nicht auf eine LED-Lichtquelle beschränkt, und vorhandene Lampen können verwendet werden.
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Formen, die durch unterschiedliche Modifikationen an den Ausführungsbeispielen erhalten werden, und Modifikationen, die sich Fachleute ausdenken können, sowie Formen, die durch willkürliches Kombinieren von Strukturkomponenten und Funktionen in den Ausführungsbeispielen realisiert werden, und Modifikationen, die innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung liegen, sind in der vorliegenden Erfindung enthalten.
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Wenngleich das Obige das, was als der beste Modus angesehen wird, und/oder andere Beispiele beschrieben hat, versteht sich, dass daran verschiedene Modifikationen vorgenommen werden können und dass der hier offenbarte Gegenstand in verschiedenen Formen und Beispielen implementiert werden kann und dass sie in zahlreichen Anwendungen angewendet werden können, von denen hier nur einige beschrieben worden sind. Die folgenden Ansprüche sollen beliebige und alle Modifikationen und Varianten beanspruchen, die in den wahren Schutzbereich der vorliegenden Lehren fallen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fahrzeug
- 2
- Fahrzeugkarosserie
- 3
- Frontscheinwerfer
- 4
- Beleuchtungsvorrichtung
- 5
- Lichtleiter
- 6
- Lichteintrittsabschnitt
- 7
- Lichtquelle
- 8
- Reflektierender Spiegel
- 9
- Lichtquelle
- 10
- Abdeckung
- 11
- Gehäuse
- 12
- Lichtumlenkabschnitt
- 13
- Lichtemittierende Fläche
- 14
- Nicht-lichtemittierende Fläche
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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