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Die Erfindung betrifft eine Auslassvorrichtung zur Lüftung eines Fahrzeuginneren.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Auslassvorrichtung zur Einführung von Luft in ein Fahrzeuginneres bereitzustellen, die durch eine relative einfache Bauweise gebildet ist und die unterschiedliche Designs ermöglicht.
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Diese Aufgaben werden durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weitere Ausführungsformen sind in den auf diese rückbezogenen Unteransprüchen angegeben.
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Nach der Erfindung ist eine Auslassvorrichtung zur Lüftung eines Fahrzeuginneren durch Erzeugung einer Auslass-Strömung vorgesehen. Die Auslassvorrichtung weist ein Gehäuse, eine Betätigungsvorrichtung und eine Führungsvorrichtung zur Führung der Betätigungsvorrichtung oder eine Hülsenvorrichtung derselben auf, die an dem Gehäuse derselben quer zur Richtung der Gehäuseachse des Gehäuse verlaufend angeordnet ist, wenn sich die Ventilplatte in einer geöffneten Stellung befindet.
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Nach der Erfindung ist eine Auslassvorrichtung zur Lüftung eines Fahrzeuginneren durch Erzeugung einer Auslass-Strömung vorgesehen, wobei die Auslassvorrichtung aufweist:
- – ein Gehäuse mit einer inneren, einen Austrittsabschnitt bildenden Oberfläche, die sich in einer axialen Richtung zwischen einer Luft-Eintrittsöffnung und einer Luft-Austrittsöffnung (12), die entgegengesetzt zu der Luft-Eintrittsöffnung gelegen ist, erstreckt, wobei die innere Oberfläche in umlaufender Richtung der Erstreckung des ersten und zweiten Leitkörpers gebildet ist,
- – einen Zentralkörper-Führungsvorrichtung, die eine Drehlagerung des Zentralkörpers mit einer Drehachse, die sich entlang der axial Richtung erstreckt, bereitstellt,
- – eine Stellvorrichtung, die an das Ruder zum Drehen des Ruders um die Ruder-Einstellachse gekoppelt ist,
wobei der Zentralkörper, der erste Leitkörper und der zweite Leitkörper den Auslass-Strömungskanal in zwei einander gegenüber liegende Kanalabschnitte, die in Richtung zu einem gemeinsamen Schnittpunkt gerichtet sind, der außerhalb des Gehäuses gelegen ist.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung, wobei
- – jedes der äußeren Enden des ersten und zweiten Leitkörpers an dem axial umlaufenden Abschnitt anliegen,
- – die Zentralkörper-Führungsvorrichtung an einem äußeren Ende des ersten Leitkörpers eine erste Ausformung, an einem äußeren Ende des zweiten Leitkörpers eine zweite Ausformung und eine von dem axial umlaufenden Abschnitt gebildete umlaufende Ausformung aufweist, wobei die erste Ausformung und die zweite Ausformung jeweils die umlaufende Ausformung kontaktieren und dabei eine Drehlagerung des Zentralkörpers mit einer Drehachse bereitstellen.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung weist die Zentralkörper-Führungsvorrichtung eine Drehlagerungs-Vorrichtung des Zentralkörpers aufweist, die an dem Gehäuse befestigt und innerhalb des Kanals gelegen ist, wobei die Drehlagerungs-Vorrichtung eine Drehachse bereitstellt, die sich von der Luft-Eintrittsöffnung durch das Gehäuse zu der Luft-Austrittsöffnung erstreckt.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung mit einer Drehlagerungs-Vorrichtung des Zentralkörpers, die an dem Gehäuse befestigt ist, kann sich der erste Leitkörper und der zweite Leitkörper jeweils in Richtung zur äußeren Luftleit-Oberfläche unter Freigabe eines Spalts zwischen dem äußere Ende des ersten Leitkörpers oder des zweiten Leitkörpers und der äußeren Luftleit-Oberfläche erstrecken, wobei der Spalt eine Breite hat, die kleiner als ein Achtel des größten Durchmessers des Gehäuse ist.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung weist die Betätigungsvorrichtung des Stellvorrichtung auf:
- – ein erstes Stellteil, das drehbar an einem ersten Endabschnitt des Zentralkörpers mittels einer ersten Drehlagerung angebracht ist, wobei das erste Stellteil das Ruder, das sich von der ersten Drehlagerung in Richtung zur Luft-Eintrittsöffnung erstreckt, und einen ersten Kopplungshebel, der sich in Richtung zum der Luft-Austrittsöffnung zugewandten äußeren Ende des Verdrängungskörper erstreckt, aufweist,
- – ein zweites Stellteil, das an dem zweiten Endabschnitt mittels einer zweiten Drehlagerung drehbar an dem Zentralkörper angebracht ist, wobei das zweite Stellteil einen Betätigungshebel, der sich von der zweiten Drehlagerung durch eine Öffnung des Zentralkörpers in Richtung zur Luft-Austrittsöffnung erstreckt, und einen zweiten Kopplungshebel, der mit dem ersten Kopplungshebel gelenkig gekoppelt ist, aufweist.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung weisen der erste Leitkörper und der zweite Leitkörper jeweils äußere Oberflächen auf, die in der Blickrichtung von außerhalb des Verdrängungskörpers gesehen konvex gebildet sind, wobei die Oberflächen jedes Leitkörpers in der Blickrichtung in Richtung der Erstreckung des Leitkörpers gesehen zueinander entgegengesetzt gekrümmt sind.
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Bei einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung weist das Gehäuse einen Eintrittsabschnitt mit der Luft-Eintrittsöffnung und einen Austrittsabschnitt auf, der an die Eintrittsabschnitt-Oberfläche angeschlossen ist und die Luft-Austrittsöffnung aufweist, wobei der Zentralkörper im Austrittsabschnitt gelegen ist und wobei sich das Ruder in den Eintrittsabschnitt erstreckt.
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Generell kann die Bewegung der Betätigungsstange manuell oder durch eine Antriebsvorrichtung vorgesehen sein, die beispielsweise mittels eines Drehantriebs an den ersten Kopplungshebel oder an den zweiten Kopplungshebel oder zwischen dem ersten und zweiten Kopplungshebel gekoppelt ist.
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Ein Vorteil der Erfindung ist, dass die sich aus der Kollision der durch die zwei Strömungen ergebende äußere Luftströmung durch die zwei Luftkanäle bereitgestellt wird, die voneinander durch den Zentralkörper, den ersten Leitkörper und den zweiten Leitkörper getrennt sind. Die Richtung der äußeren Luftströmung hängt von den jeweiligen von den Kanalabschnitten bereitgestellten Luftströmungs-Mengen ab, die durch die Position oder Lage des Ruders in der Einlass-Luftströmung beeinflusst werden. Wenn die durch die zwei Luft-Kanalabschnitte bereitgestellten Strömungen gleich sind, ist die resultierende Richtung eine mittlere Richtung der Auswärtsrichtungen der Kanäle. Wenn die durch einen Kanalabschnitt bereitgestellte Durchfluss-Menge geringer ist, hat der sich ergebende äußere Luftstrom eine Richtung, die näher der Ausgangsrichtung des anderen Kanalabschnitts ist.
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Weitere Vorteile der Auslassvorrichtung sind: keine größere Anzahl von Fins am Auslass, keine bewegbare Oberfläche; die äußere Erscheinung des Luftauslasses ändert sich im Wesentlichen nicht gemäß der gewählten Strömungsrichtung, ausgenommen der Steuerknopf, falls vorhanden; der Auslass kann einfach gereinigt werden; weniger bewegbare Teile sind notwendig, wodurch die Kosten für den Zusammenbau reduziert werden.
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Hierin bedeutet der Ausdruck „entlang” in Bezug auf eine Referenz-Richtung oder eine Referenz-Achse, insbesondere im Zusammenhang mit den Angaben einer spezifischen Richtung oder spezifischen Achse generell, dass die spezifische Richtung oder Achse lokal zumindest mit einem maximalen Winkel von 45 Grad und vorzugsweise mit einem maximalen Winkel von 23 Grad von der Referenz-Richtung oder Referenz-Achse abweicht.
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Hierin bedeutet der Ausdruck „quer” in Bezug auf eine Referenz-Richtung oder eine Referenz-Achse, insbesondere im Zusammenhang mit den Angaben einer spezifischen Richtung oder spezifischen Achse generell, dass die spezifische Richtung oder Achse lokal mit einem Winkel, der zwischen 45 Grad und 135 Grad beträgt, und vorzugsweise mit einem Winkel, der zwischen 67 Grad und 113 Grad beträgt, von der Referenz-Richtung oder Referenz-Achse abweicht.
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Hierin ist der Endabschnitt des Auslass-Strömungskanals insbesondere definiert, dass dieser eine Länge hat, die, in der Projektion entlang der Gehäuseachse, 1/20 oder zumindest 1/20 des kleinsten Durchmessers der inneren Luftleit-Oberfläche an der Lufteinlass-Öffnung am zweiten Ende beträgt.
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Weiterhin ist hierin generell die Richtung des Endabschnitts des Auslass-Strömungskanals die Richtung der Verbindungslinie der Schwerpunkte eines jeweiligen Umfangsabschnitts der Querschnitte des Endabschnitts entlang der Gehäuseachse. Dabei sind die Umfangsabschnitte der Querschnitte derart definiert, dass diese in der Blickrichtung entlang der Gehäuseachse hintereinander liegen und in der Umfangs-Richtung eine Breite haben, die insbesondere 1/10 des kleinsten Durchmessers der inneren Luftleit-Oberfläche an der Lufteinlass-Öffnung beträgt. Wenn diese Verbindungslinie eine gekrümmte Linie ist, wird eine gerade Linie genommen, bei der das integral der Abstände zu der Verbindungslinie minimal ist.
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Die Auslassvorrichtung ist insbesondere derart gestaltet, dass die Position des Schnittpunkts in einem Abstand zu der Luft-Austrittsöffnung gelegen ist, der minimal die Hälfte des kleinsten Durchmessers der inneren Luftleit-Oberfläche an der Luft-Austrittsöffnung beträgt. Weiterhin ist in dieser Kombination oder per se der Schnittpunkt in einem Abstand von der Luft-Austrittsöffnung gelegen, der maximal das Zehnfache des kleinsten Durchmessers der inneren Luftleit-Oberfläche an der Luft-Austrittsöffnung beträgt.
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Die vorangehenden und anderen Objekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind unter der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den diese begleitenden Zeichnungen zu verstehen, die zeigen:
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1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung,
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2 eine perspektivische Längsschnitt-Darstellung einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung nach der Erfindung, wobei die Auslassvorrichtung ein erstes und ein zweites Ende aufweist,
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3 einen Querschnitt als Frontansicht entlang der Schnittebene L3-L3 einer Hälfte der Auslassvorrichtung der 2,
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4 eine Frontansicht einer weiteren Ausführungsform der Auslassvorrichtung, die durch eine Blickrichtung auf ein zweites Ende der Auslassvorrichtung entlang einer Gehäuseachse entsteht,
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5 eine perspektivische Längsschnitt-Darstellung einer entlang der Schnittebene L5-L5 einer Hälfte der Auslassvorrichtung der 4,
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6 eine perspektivische Längsschnitt-Darstellung einer entlang der Schnittebene L6-L6 einer anderen Hälfte der Auslassvorrichtung der 4, wobei sich die Darstellung der 6 aus einem Schnitt vertikal zum Schnitt der 5 ergibt,
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7 die Auslassvorrichtung der 4 in der perspektivischen Darstellung derselben, wobei ein Gehäuse der Auslassvorrichtung teilweise durchsichtig gezeigt ist, so dass ein drehbarer Verdrängungskörper, ein erster Leitkörper, ein zweiter Leitkörper und ein Ruder sichtbar ist,
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8 eine Schnittdarstellung einer Auslassvorrichtung der 4, wobei sich eine Stellvorrichtung in einem neutralen Verstellzustand befindet,
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9 eine Schnittdarstellung nach der 8, wobei sich die Stellvorrichtung in einem ersten Verstellzustand ist,
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10 eine Schnittdarstellung nach der 8, wobei sich die Stellvorrichtung in einem zweiten Verstellzustand ist.
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Eine Ausführungsform der Auslassvorrichtung 1 nach der Erfindung zur Lüftung eines Fahrzeuginneren V ist in den Figuren gezeigt. Die Auslassvorrichtung 1 weist eine Gehäuse-Vorrichtung H mit einem Gehäuse 10 mit einer äußeren Luftleit-Oberfläche 10a auf, die einen Kanal C begrenzt, der sich entlang einer Gehäuseachse D1 des Gehäuses H erstreckt. Das Gehäuse 10 mit dem Kanal C bildet eine Luft-Eintrittsöffnung 11 an einem ersten axialen Ende 11a des Gehäuses 10 und eine Luft-Austrittsöffnung 12 an einem zweiten axialen Ende 12a des Gehäuses 10, entgegen gesetzt zu der Lufteinlass-Öffnung 11 in Bezug auf die Gehäuseachse D1. In dieser Hinsicht weist das Gehäuse 10 einen Eintrittsabschnitt 17 mit einer Eintrittsabschnitt-Oberfläche 17a an ihrer Innenseite und einen Austrittsabschnitt 18 mit an Austrittsabschnitt-Oberfläche 18a an ihrer Innenseite, der in der Blickrichtung in der Gehäuseachse D1 an die Eintrittsabschnitt-Oberfläche 17a angeschlossen ist, auf. Die Eintrittsabschnitt-Oberfläche 17a und die Austrittsabschnitt-Oberfläche 18a bildet die äußeren Luftleit-Oberfläche 10a aus. Der Eintrittsabschnitt 17 bildet die Luft-Eintrittsöffnung 11 und der Austrittsabschnitt 18 bildet die Luft-Austrittsöffnung 12, die in Bezug auf die Gehäuseachse D1 des Gehäuses H der Luft-Eintrittsöffnung 11 gegenüber gelegen ist, aus.
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Die innere Oberfläche 10a ist umlaufend symmetrisch um eine Gehäuseachse D1 gebildet und weist einen axial umlaufenden Abschnitt 8a und einen Endabschnitt 23 des Austrittsabschnitt 18 auf, der die Luft-Austrittsöffnung 12 bildet. Der Endabschnitt 23 erstreckt sich um die Gehäuseachse D1 in einer in Umfangsrichtung geschlossenen Weise. Die Richtungen von einander gegenüber liegenden jeweiligen umlaufenden Abschnitten treffen einander in einem Schnittpunkt P, der außerhalb des Gehäuses 10 an der Seite der Luft-Austrittsöffnung 12 gelegen ist. In den Figuren sind zwei jeweils einander gegenüber liegende umlaufende Abschnitte mit den Bezugszeichen 23a, 23b versehen. Der Endabschnitt 23 ist derart gebildet, dass die Richtungen von einander gegenüber liegenden umlaufenden Abschnitten 23a, 23b einander in einem Schnittpunkt P treffen, der außerhalb des Gehäuses 10 an der Seite der Luft-Austrittsöffnung 12 gelegen ist. Hierin sind zur Veranschaulichung der Richtung der austretenden ersten Luftströmungs-Komponente 23a und der Richtung der zweiten Luftströmungs-Komponente 23b die Bezugszeichen 3a bzw. 3b, den Strömungslinien der austretenden ersten Luftströmungs-Komponente 23a und der zweiten Luftströmungs-Komponente 23b die Bezugszeichen 2a und 2b zugeordnet.
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Generell weist die Auslassvorrichtung 1 einen drehbaren Verdrängungskörper 30 auf, der insbesondere einen hohlen Zentralkörper 34, einen ersten Leitkörper 5, der sich von dem Zentralkörper 34 in Richtung zum axial umlaufenden Abschnitt 8a erstreckt, und einen zweite Leitkörper 60 aufweist, der sich von dem Zentralkörper 34 in einer Richtung entgegengesetzt der Erstreckung des ersten Leitkörpers 50 erstreckt, aufweist. Der erste Leitkörper, der zweite Leitkörper und der Zentralkörper können zusammen als ein einzelnes Element mit den drei Funktionalitäten ausgeführt sein.
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According to einer Ausführungsform der Auslassvorrichtung 1 weist die Auslassvorrichtung 1 eine Zentralkörper-Führungsvorrichtung GV auf, die eine Drehlagerung des Zentralkörpers 34 mit einer Drehachse D2 bereitstellt, die sich entlang der axialen Richtung D1 erstreckt, wobei jedes der äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50 bzw. 60, an dem axial umlaufenden Abschnitt 8a anliegen. In der Ausführungsform der 2, stellen die Ausformung der äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 und die Ausformung des axial umlaufenden Abschnitts 8a einen Zentralkörper-Führungsvorrichtung GV mit einer Drehlagerung des Zentralkörpers 34 mit der Drehachse D2 bereit. Im Detail weist die Zentralkörper-Führungsvorrichtung GV eine erste Ausformung 50b an einem äußeren Ende des der ersten Leitkörpers 50, eine zweite Ausformung 60b an einem äußeren Ende des zweiten Leitkörpers 60 und eine durch den axial umlaufenden Abschnitt 8a gebildete umlaufende Ausformung 8b auf, wobei die erste Ausformung 50b und die zweite Ausformung 60b beide die umlaufende Ausformung 80b kontaktieren und dadurch eine Drehlagerung des Zentralkörper 34 mit einer Drehachse D2 bereitstellen. Nach der Ausführungsform der Auslassvorrichtung 1 der 2, hat der axial umlaufende Abschnitt 8a in der Blickrichtung von der Zentralkörper 34 aus gesehen eine konkave Gestalt und haben die äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 in der Blickrichtung von der Zentralkörper 34 aus gesehen jeweils eine konvexe Gestalt. Dadurch ist der Zentralkörper 34 innerhalb des axial umlaufenden Abschnitts 8a zentriert und in an axialen Position innerhalb des Gehäuses 10 stabilisiert.
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Generell weist die Zentralkörper-Führungsvorrichtung GV auf eine erste Ausformung 50b an einem äußeren Ende des ersten Leitkörpers 50, eine zweite Ausformung 60b an einem äußeren Ende des zweiten Leitkörpers 60 und eine durch den axial umlaufenden Abschnitt 8a gebildete umlaufende Ausformung 8b auf, wobei die erste Ausformung 50b und die zweite Ausformung 60b beide die umlaufende Ausformung 80b kontaktieren und dadurch eine Drehlagerung des Zentralkörper 34 mit einer Drehachse D2 bereitstellen. Die umlaufende Ausformung 8b kann ein sich umlaufend erstreckender Vorsprung des umlaufenden Abschnitts 8a sein, und die erste Ausformung 50b und die zweite Ausformung 60b können jeweils eine Vertiefung aufweisen, die jeweils den Vorsprung aufnehmen (nicht in den Figuren gezeigt). Die umlaufende Ausformung 8b kann eine über den Umfang ausgebildete Vertiefung des umlaufenden Abschnitts 8a sein, und die erste Ausformung 50b und die zweite Ausformung 60b können einen Vorsprung aufweisen, von denen jeder sich in die Vertiefung erstreckt (nicht in den Figuren gezeigt).
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Die Auslassvorrichtung 1 nach der Erfindung weist weiterhin ein Ruder 73 auf, das an einem der Luft-Eintrittsöffnung 11 zugewandten Ende des Zentralkörpers 34 angeordnet ist, und das sich in Richtung zur Luft-Eintrittsöffnung 11 und entlang des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 erstreckt, und das drehfest am Zentralkörper 34 angebracht ist. Dadurch kann das Ruder 73 um eine Ruder-Drehachse D3 gedreht werden, die sich entlang der Erstreckungsrichtung des Leitkörpers erstreckt.
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Die Auslassvorrichtung 1 nach der Erfindung weist weiterhin eine Stellvorrichtung A mit einer Betätigungsvorrichtung A1 auf, die sich in Richtung zur Luft-Austrittsöffnung 12 erstreckt und, die an das Ruder 73 gekoppelt ist. Die Stellvorrichtung A oder das Ruder 73 ist an dem Zentralkörper 34 drehbar angelenkt, wobei eine Ruder-Einstellachse D3 bereitgestellt ist, die sich quer zur Drehachse D2 erstreckt.
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Nach einer weiteren Ausführungsform, die in den 4 bis 9 gezeigt ist, weist die Zentralkörper-Führungsvorrichtung GC eine Drehlagerungs-Vorrichtung 19 des Zentralkörpers 34 auf, der an dem Gehäuse 10 befestigt und innerhalb des Kanals C gelegen ist, wobei die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 eine Drehachse D1 bereitstellt, die sich von der Luft-Eintrittsöffnung 11 durch das Gehäuse 10 zu der Luft-Austrittsöffnung 12 erstreckt. Die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 kann insbesondere als eine Lagerhülse ausgeführt sein, die eine umlaufend symmetrisch äußere Oberfläche des Zentralkörpers 34 drehbar aufnimmt.
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Die Ausführungsform der 2 kann zusätzlich die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 aufweisen.
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Bei den Ausführungsform der 4 bis 9 muss nicht jedes der äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 den axial umlaufenden Abschnitt 8a kontaktieren, so dass zwischen den äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 und dem axial umlaufenden Abschnitt 8a ein Spalt ausgebildet ist. Die Breite dieses Spalts ist vorzugsweise kleiner als ein Viertel des größten Durchmessers des Gehäuses 10 oder des Austrittsabschnitt 18 des Gehäuses 10.
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In Einzelnen ist die Drehlagerungs-Vorrichtung 19, die an dem Gehäuse 10 befestigt ist, im Inneren des Gehäuses 10 gelegen. Die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 stellt eine Drehachse D2 bereit, die sich von der Luft-Eintrittsöffnung 11 durch das Gehäuse 10 bis zur Luft-Austrittsöffnung 12 erstreckt. Durch die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 ist der Zentralkörper 34 durch die Drehlagerungs-Vorrichtung 19 um die Drehachse D2 schwenkbar.
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Die Auslassvorrichtung 1 weist eine Stellvorrichtung A auf, die eine Betätigungsvorrichtung A1 aufweisen kann. Die Stellvorrichtung A oder die Betätigungsvorrichtung A1 erstreckt sich in Richtung zur Luft-Austrittsöffnung 12 und ist an das Ruder 73 gekoppelt, wobei die Stellvorrichtung A oder das Ruder 73 unter Ausbildung einer Ruder-Einstellachse D3 an dem Zentralkörper 34, die quer zur Drehachse D2 gerichtet ist, angelenkt ist.
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Der Verdrängungskörper 30 kann aus einem Zentralkörper 34 geformt sein und weist einen ersten Endabschnitt 31 und einen zweiten Endabschnitt 32 auf. Der erste Endabschnitt 31 ist an dem Zentralkörper 34 angeschlossen und erstreckt sich von diesem aus in Richtung zur Luft-Eintrittsöffnung 11. Der zweite Endabschnitt 32 ist an dem Zentralkörper 34 angeschlossen und erstreckt sich von diesem aus in Richtung zur Luft-Eintrittsöffnung 11. Der Zentralkörper 34 weist an einem äußeren Ende 32a desselben eine der Luft-Austrittsöffnung 12 zugewandte Öffnung 35 auf.
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Ein erster Leitkörper 50 erstreckt sich von dem Zentralkörper 34 in einer Richtung, die quer zur Drehachse D2 verläuft. Der erste Leitkörper 50 weist äußere Oberflächen 51a, 52a auf, die entgegengesetzt zueinander gerichtet sind. Jede der äußeren Oberflächen 51a, 52a ist in der Blickrichtung von außerhalb des Verdrängungskörpers 30 gesehen konvex ausgeführt. Weiterhin sind die äußeren Oberflächen 51a, 52a des ersten Leitkörpers 50 in der Blickrichtung in Richtung der Erstreckung des Leitkörpers 50 gesehen entgegengesetzt zueinander gekrümmt ausgeführt.
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Ein zweiter Leitkörper 60 erstreckt sich von dem Zentralkörper 34 in einer Richtung, die quer zur Drehachse D2 verläuft. Der zweite Leitkörper 60 weist äußere Oberflächen 61a, 62a auf, die entgegengesetzt zueinander gerichtet sind. Jede der äußeren Oberflächen 61a, 62a ist in der Blickrichtung von außerhalb des Verdrängungskörpers 30 gesehen konvex ausgeführt. Weiterhin sind die äußeren Oberflächen 61a, 62a des zweiten Leitkörpers 60 in der Blickrichtung in Richtung der Erstreckung des Leitkörpers 60 gesehen entgegengesetzt zueinander gekrümmt ausgeführt. Der zweite Leitkörper 60 erstreckt sich in Richtung zum äußeren Luftleit-Oberfläche 10a, vorzugsweise unter Freilassung eines relativ kleinen zweiten Spalts zwischen dem der äußere Luftleit-Oberfläche 10a zugewandten äußeren Ende des zweiten Leitkörpers 60 und der äußeren Luftleit-Oberfläche 10a. Die Breite dieses Spalts ist vorzugsweise kleiner als ein Viertel des größten Durchmessers des Gehäuses 10 oder des Austrittsabschnitts 18 des Gehäuses 10.
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In dem Fall, dass der erste Leitkörper 50 und der zweite Leitkörper 60 jeweils eine konvexe äußere Oberfläche 61a, 62a bzw. 61a, 62a hat, kann die Austrittsabschnitt-Oberfläche 18a als eine konkave Oberfläche gebildet sein. Als Beispiel ist diese Ausführungsform in der 6 gezeigt. Dadurch wird eine Verlangsamung der Luftströmung in der Eintrittsabschnitt-Oberfläche 17a vermieden oder zumindest verringert.
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Als eine Alternative dazu können der erste Leitkörper 50 und der zweite Leitkörper 60 als Platte ausgeführt sein.
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Insbesondere bei der Ausführungsform, bei der die äußeren Enden 50a, 60a des ersten und zweiten Leitkörpers 50, 60 jeweils den axial umlaufenden Abschnitt 8a kontaktieren, weist der erste Leitkörper 50 an seinem äußeren Ende eine erste Ausformung 50b und der zweite Leitkörper 60 an seinem äußeren Ende eine zweite Ausformung 60b auf.
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In den 4 bis 9 ist eine Ausführungsform der Stellvorrichtung A gezeigt, die generell an einer Ausführungsform des Erfindung realisiert sein kann: Die Stellvorrichtung A weist ein erstes Stellteil 70 auf, das durch eine erste Drehlagerung 71 drehbar an dem ersten Endabschnitt 31 des Zentralkörpers 34 befestigt ist. Die erste Drehlagerung 71 stellt eine Drehachse bereit, die sich quer zur Drehachse D2 erstreckt. Das erste Stellteil 70 weist ein Ruder 73 auf, das sich von der ersten Drehlagerung 33 in Richtung zur Luft-Eintrittsöffnung 11 erstreckt. Weiterhin weist das erste Stellteil 70 einen ersten Kopplungshebel 72 auf, der an das Ruder 73 angeschlossen ist und der sich in Richtung zum der Luft-Austrittsöffnung 12 zugewandten äußeren Ende 32a des Verdrängungskörper 30 erstreckt. Das Ruder 73 und der erste Kopplungshebel 72 bilden zusammen ein steifes Strukturbauteil, das als ein Stück hergestellt sein kann.
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Weiterhin weist die Auslassvorrichtung 1 ein zweites Stellteil 80 auf, das durch eine zweite Drehlagerung 81 drehbar an dem entgegengesetzt zu dem ersten Endabschnitt 31 gerichteten zweiten Endabschnitt 32 an dem Zentralkörper 34 befestigt ist. Der zweite Endabschnitt 32 ist entlang der Drehachse D2 in einem Abstand zu dem ersten Endabschnitt 31 gelegen. Die zweite Drehlagerung 81 stellt eine Drehachse bereit, die sich quer zur Drehachse D2 erstreckt. Vorzugsweise verläuft die Drehachse der zweiten Drehlagerung 81 parallel zu der Drehachse der ersten Drehlagerung 71. Das zweite Stellteil 80 weist einen Betätigungshebel 83 auf, der sich von der zweiten Drehlagerung 81 durch eine Öffnung 35 des Zentralkörpers 34 in Richtung zum Luft-Austrittsöffnung 12 erstreckt. Weiterhin weist das zweite Stellteil 80 einen zweiten Kopplungshebel 82 auf, der gelenkig gekoppelt durch ein Gelenk 85 mit einer Drehachse mit dem ersten Kopplungshebel 72 gekoppelt ist, wobei die Drehachse vorzugsweise parallel zu der ersten Drehlagerung 71 und der zweiten Drehlagerung 81 verläuft. Der zweite Kopplungshebel 82 und der Betätigungshebel 83 bilden zusammen ein steifes Struktur-Bauteil, das al sein Stück hergestellt sein kann. Dadurch ist der Betätigungshebel 83 gelenkig mit dem Ruder 73 gekoppelt, und durch Schwenken des Betätigungshebels 83 um die Achse der zweiten Drehlagerung 81 wird das Ruder 73 verschwenkt.
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Der Verdrängungskörper 30 teilt in jedem seiner Drehstellungen den Kanal C im Wesentlichen in einen ersten Kanalabschnitt C1 und einen zweiten Kanalabschnitt C2. Dementsprechend teilt der Verdrängungskörper 30 die durch die Luft-Eintrittsöffnung 11 eintretende Luftströmung im Wesentlichen in zwei Luftströmungs-Komponenten, in eine erste Luftströmungs-Komponente, die durch den ersten Kanalabschnitt C1 strömt, und eine zweite Luftströmungs-Komponente, die durch den zweiten Kanalabschnitt C2 strömt (8). Vorzugsweise stellt, wie in der 6 gezeigt, das Ruder 73 bei einem neutralen Betätigungszustand des Betätigungshebels 83 um die Achse der zweiten Drehlagerung 81 dieselbe Durchsatzmenge an Luftströmung in dem ersten Kanalabschnitt C1 und dem zweiten Kanalabschnitt C2 bereit.
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Wenn das Ruder 73, wie in der 9 gezeigt, in einen ausgelenkten Zustand gedreht wird, beispielsweise in der Blickrichtung in der Drehachse D2 in den ersten Kanalabschnitt C1, wird die Durchsatzmenge an Luftströmung in dem zweiten Kanalabschnitt C2 erhöht und die Durchsatzmenge an Luftströmung in dem ersten Kanalabschnitt C1 verringert. Dadurch wird die Richtung F2 der Auslass-Luftströmung in der Blickrichtung in der Drehachse D2 zu der Seite des ersten Kanalabschnitts C1 abgelenkt (9).
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Im Falle eines ausgelenkten Zustands des Ruders 73 und durch zusätzliches Rotieren des Verdrängungskörpers 30 um die Drehachse D2, wird die Richtung F2 der Auslass-Luftströmung geändert, insbesondere wenn der ausgelenkte Zustand des Ruders 73 konstant bleibt. Dadurch können unterschiedliche Richtungen der der Auslass-Luftströmung in das Fahrzeuginnere V bereitgestellt werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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