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Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugbedieneinrichtung mit einer berührungsempfindlichen Eingabeoberfläche zum Erfassen einer Bedienhandlung für das Steuern einer Fahrzeugfunktion. Sie betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Kraftfahrzeugbedieneinrichtung.
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In Kraftfahrzeugen haben sich eine Reihe von Bedieneinrichtungen etabliert. Kraftfahrzeugbedieneinrichtungen mit einer berührungsempfindlichen Eingabeoberfläche, über welche eine Bedienhandlung für das Steuern einer Fahrzeugfunktion erfasst werden kann, sind hier auf Grund ihrer Flexibilität vorteilhaft. So können durch diese beispielsweise über unterschiedliche Wisch-Gesten eine Vielzahl von unterschiedlichen Fahrzeugfunktionen gesteuert werden. Auch eignen sich diese Kraftfahrzeugbedieneinrichtungen für eine Schrifteingabe.
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Es ergibt sich die Aufgabe, eine Schrifteingabe für eine Kraftfahrzeugbedieneinrichtung mit einer berührungsempfindlichen Eingabeoberfläche zu verbessern.
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Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformern ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der Beschreibung und den Figuren.
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Eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugbedieneinrichtung weist eine berührungsempfindlichen Eingabeoberfläche zum Erfassen einer Bedienhandlung für das Steuern einer Fahrzeugfunktion auf. Bei der Fahrzeugfunktion kann es sich beispielsweise um ein Steuern eines Bordcomputers oder ein Steuern eines Zugriffs auf eine mit dem Bordcomputer gekoppelte Vorrichtung wie ein Navigationssystem oder ein Telefon handeln. Die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung kann dabei insbesondere für einen festen Verbau an für die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung vorgesehenen Stellen im Kraftfahrzeug vorgesehen sein. Bei diesen Stellen kann es sich beispielsweise um eine Mittelkonsole, ein Armaturenbrett oder eine einem Fahrzeugheck zugewandten Rückseite einer Sitzeinrichtung handeln.
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Um die Schrifteingabe zu verbessern, weist die Eingabeoberfläche gerade Orientierungslinien auf, welche die Eingabeoberfläche in gleichgroße Teilbereiche unterteilen und zumindest zeitweise gegenüber der restlichen Eingabeoberfläche hervorgehoben sind. Die Orientierungslinien können also zeitweise oder dauerhaft gegenüber der restlichen Eingabeoberfläche hervorgehoben sein. Die Eingabeoberfläche kann dabei auch Teil einer größeren Eingabeoberfläche sein. Insbesondere können die Orientierungslinien auch in weitere, von der Eingabeoberfläche verschiedenen Bereiche der größeren Eingabeoberfläche hineinragen. Es kann sich bei den Orientierungslinien auch um sich schneidende Orientierungslinien handeln.
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Das hat den Vorteil, dass eine Bedienperson, welche über die berührungsempfindliche Eingabeoberfläche eine Schrifteingabe als Bedienhandlung durchführt, eine Orientierungshilfe erhält. Durch die Orientierungslinien kann die Bedienperson bei einem Durchführen eines Schriftzugs oder eines Teils eines Schriftzugs besser zuordnen, wo sich augenblickliche das Eingabemittel, typischerweise ein Finger, im Vergleich zu einem bereits durchgeführten Schriftzug oder Teil eines Schriftzugs befindet. Das trägt zu einer verbesserten Schrift bei, welche auch leichter über die gängigen Mittel der Schrifterkennung erfasst und erkannt, und somit auch leichter für das Steuern der Fahrzeugfunktion genutzt werden kann. Dies ist gerade in einem Kraftfahrzeug vorteilhaft, da hier über Bewegungen bei der Fahrt mit einem Verrutschen oder dergleichen regelmäßig mit einem beeinträchtigten Schriftbild zu rechnen ist. Dies führt typischerweise zu einem schwer interpretierbaren Schriftbild, wie es von einem blinden Schreiben bekannt ist.
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Die Orientierungslinien können beispielsweise in Form der aus dem chinesischen Schulunterricht bekannten Hilfslinien auf Übungsblättern für chinesische Schriftzeichen ausgeführt sein. Sie können also die Eingabeoberfläche in vier, acht oder neun gleichgroße Teilbereiche unterteilen. Die Eingabefläche kann dabei rechteckig, insbesondere quadratisch oder rechteckig-nicht-quadratisch, sein. Das Verwenden der von dem Schreibenlernen auf Blättern bekannten Hilfslinien bringt hier den besonderen Vorteil, dass eine Bedienperson des entsprechenden Kulturkreises an die spezifische Ausgestaltung der Orientierungslinien bereits gewöhnt ist und somit sich an diesen besonders gut orientieren kann.
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In einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Orientierungslinien gegenüber der restlichen Eingabeoberfläche haptisch hervorgehoben sind. Insbesondere kann dies erfolgen, in dem die Orientierungslinien gegenüber der restlichen Eingabeoberfläche erhöht ausgeführt sind. Das hat den Vorteil, dass eine Bedienperson, gerade ein Fahrer eines Kraftfahrzeugs, auch von den Orientierungslinien geleitet werden kann, wenn sein Blick auf andere Bereiche, beispielsweise auf ein Geschehen im Straßenverkehr, gerichtet ist. Es kann somit eine „blinde” Schrifteingabe verbessert werden.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Orientierungslinien gegenüber der restlichen Eingabeoberfläche optisch, beispielsweise farbig, hervorgehoben oder hervorhebbar sind. Das hat den Vorteil, dass ebenfalls eine zuverlässige Orientierung für eine Bedienperson ermöglicht ist. Überdies kann die Möglichkeit geschaffen werden, die Orientierungslinien nur dann sichtbar zu machen, wenn dies auch gewünscht ist.
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Besonders bevorzugt ist hier vorgesehen, dass die Orientierungslinien über ein Steuersignal aktivierbar und deaktivierbar sind. Dabei sind sie insbesondere in aktiviertem Zustand von der restlichen Eingabeoberfläche hervorgehoben und in deaktiviertem Zustand nicht hervorgehoben. In deaktiviertem Zustand sind die Orientierungslinien somit schlechter als im aktivierten Zustand von der restlichen Eingabeoberfläche unterscheidbar. Insbesondere sind die Orientierungslinien im deaktivierten Zustand nicht von der restlichen Eingabeoberfläche unterscheidbar. In deaktiviertem Zustand kann also eine optisch homogene, geschlossene Eingabeoberfläche vorliegen. Erst im aktivierten Zustand werden die Orientierungslinien sichtbar. Dies ist auch als sogenannter „Verschwinde-Effekt” bekannt. Das hat den Vorteil, dass die Orientierungslinien nach Bedarf zu- oder abschaltbar sind. Des Weiteren beeinträchtigen die Orientierungslinien so nicht die Verwendung der Eingabeoberfläche für andere Zwecke. Aufgrund der optischen Schlichtheit ist die Eingabefläche so auch optisch besonders gut in einen Innenraum eines Kraftfahrzeugs integrierbar.
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In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Orientierungslinien ein aktives Leuchtelement umfassen oder an ein solches optisch gekoppelt sind, oder ein Konverterelement umfassen oder an ein solches optisch gekoppelt sind. Das Konverterelement konvertiert hier Licht einer ersten vorgegebenen Wellenlängenverteilung in Licht einer zweiten vorgegebenen Wellenlängenverteilung. Insbesondere ist das Licht der ersten Wellenlängenverteilung dabei ein für Menschen unsichtbares Licht und das Licht der zweiten Wellenlängenverteilung ein für Menschen sichtbares Licht. Die Wellenlängenverteilungen sind also verschieden voneinander. Das hat den Vorteil, dass die Orientierungslinien besonders gut erkennbar sind. Die Verwendung eines Konverterelementes ermöglicht hier auch ein einfaches Aktivieren und Deaktivieren der Orientierungslinien über ein für einen Betrachter unsichtbares optisches Koppelsignal. Dies kann unabhängig von einer sonstigen optischen Eigenschaft der Eingabefläche oder Darstellung auf der Eingabefläche erfolgen.
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In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Orientierungslinien gestrichelt sind. Dadurch kann nicht nur eine Sicht- oder Spürbarkeit der Orientierungslinien unabhängig von der Anzeigetechnologie, welche für diese Orientierungslinien verwendet wird, eingestellt werden, sondern auch ein weiterer entscheidender Vorteil erreicht werden: Gerade wenn es sich bei der Eingabeoberfläche der Kraftfahrzeugbedieneinrichtung um eine Eingabeoberfläche eines Tastfeldes handelt, bei welchem die Orientierungslinien gemäß dem bekannten Verschwinde-Effekt realisiert sind, können so durch die Strichelung auf dem Tastfeld weitere, insbesondere sich mit der gestichelten Linie überschneidende Darstellungen besonders leicht auf die gleiche Weise realisiert sein.
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In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Eingabeoberfläche eine Eingabeoberfläche eines Tastfeldes, eines sogenannten „Touch-Pads”, oder eines berührungsempfindlichen Bildschirms, eines sogenannten „Touch-Screens”, ist. Ein solches Tastfeld kann beispielsweise einen transparenten Träger, welcher mit unterschiedlichen Farben, nämlich teilweise transluzenten und teilweise lichtdichten Farben, lackiert ist oder einen transparenten Träger, welcher mit Folien beschichtet ist, umfassen. Beides sind mögliche Technologien, um lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Bereiche der Eingabeoberfläche zu realisieren. Im Falle eines Tastfeldes hat dies den Vorteil, dass so besonders leicht eine Eingabeoberfläche geschaffen werden kann, welches sich, insbesondere im Falle von deaktivierten Orientierungslinien, dezent in ein Fahrzeuginneres integrieren lässt. Auch ist eine solche Ausführung vorteilhaft, da die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung kostengünstiger ist. Für den berührungsempfindlichen Bildschirm gilt der Vorteil, dass auf besonders einfache Art und Weise die besagten Orientierungslinien für eine Bedienperson darstellbar sind, das heißt optisch hervorgehoben werden können, nach Bedarf.
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Die Erfindung umfasst auch ein Kraftfahrzeug mit einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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Ferner betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Betreiben einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung, welche eine berührungsempfindliche Eingabeoberfläche zum Erfassen einer Bedienhandlung für das Steuern einer Fahrzeugfunktion aufweist. Wesentlich ist hierbei ein zeitweises Hervorheben von geraden Orientierungslinien auf der Eingabeoberfläche, welche die Eingabeoberfläche in gleichgroße Teilbereiche unterteilen. Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen entsprechen hier den Vorteilen und vorteilhaften Ausführungsformen der Kraftfahrzeugbedieneinrichtung.
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Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
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1 eine beispielhafte Ausführungsform einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung; und
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2 eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung.
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In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung. Die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung 1 weist vorliegend eine Eingabeoberfläche 2 auf, die Teil eines Tastfeldes 3 ist. Die Eingabeoberfläche 2 ist im gezeigten Beispiel rechteckig und nicht-quadratisch ausgeführt. Sie kann auch quadratisch ausgeführt sein. Über die Eingabeoberfläche kann eine Bedienhandlung für das Steuern einer Fahrzeugfunktion, beispielsweise einer Funktion eines Bordcomputers, erfasst werden. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Tippen, Wischen oder eine Wisch-Gesten- oder Schrifteingabe handeln. Vorliegend ist die Eingabeoberfläche 2 durch eine horizontale Orientierungslinie 4 und eine vertikale Orientierungslinie 4' sowie durch zwei diagonale Orientierungslinien 5, 5' in hier acht gleichgroße Teilbereiche 6 unterteilt. Die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' scheiden sich im gezeigten Beispiel im Mittelpunkt der Eingabeoberfläche 2.
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Alternativ kann die Eingabeoberfläche 2 auch lediglich von den diagonalen Orientierungslinien 5, 5' oder bevorzugt nur von der horizontalen und vertikalen Orientierungslinie 4, 4' in dann jeweils vier gleichgroße Teilbereiche 6 unterteilt werden.
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Im gezeigten Beispiel sind die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' optisch von der restlichen Eingabeoberfläche 2 hervorhebbar sowie aktivierbar und deaktivierbar. Dabei sind hier die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' in einem aktivierten Zustand von der restlichen Eingabeoberfläche 2 hervorgehoben, indem sie im Gegensatz zur restlichen Eingabeoberfläche 2 ein Licht abstrahlen. Alternativ können die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' auch dadurch hervorgehoben sein, dass sie Licht einer anderen Wellenlängenverteilung als die restliche Eingabeoberfläche 2 abstrahlen, welche dann auch ein Licht abstrahlt.
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Bevorzugt ist jedoch die Eingabeoberfläche 2 als schwarze Eingabeoberfläche 2 ausgeführt, von welcher sich die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' in aktiviertem Zustand durch eine Lichtabstrahlung hervorheben und in deaktiviertem Zustand nicht von der restlichen Eingabeoberfläche 2 unterscheidbar sind. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die restliche Eingabeoberfläche 2 mit einer lichtdichten Farbschicht lackiert wird, jedoch das Lackieren der Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' mit transluzenten Farben erfolgt, welche Licht einer vorgegebenen Wellenlängenverteilung durchscheinen lassen. Alternativ kann der gewünschte Effekt, welcher auch als „Verschwinde-Effekt” bekannt ist, auch durch ein Beschichten der Eingabeoberfläche 2 beziehungsweise des Tastfelds 3 mit Folien, welche bevorzugt in einer Zwei-Komponenten-Technologie ausgeführt sind und transparente und lichtdichte Bereiche aufweisen, ausgeführt sein.
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Vorliegend sind die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' gestrichelt ausgeführt. Damit können weitere Symbole oder alternative Ausführungen von Orientierungslinien, wie sie beispielsweise in 2 dargestellt sind, gleichzeitig für die Eingabeoberfläche 2 realisiert sein, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Insbesondere kann so bei einem deaktiverten Zustand der in diesem Beispiel gezeigten Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' ein alternativer Satz von Orientierungslinien 4, 4' (vgl. 2) oder auch andere Symbole unbeeinträchtigt von den vorstehend gezeigten Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' aktiviert oder deaktiviert werden.
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Wird nun beispielsweise eine Schrifteingabe über die Eingabeoberfläche 2 getätigt, so kann sich die Bedienperson an den Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' orientieren, was zu einem gleichmäßigeren Schriftbild führt. Gerade bei asiatischen Schriftzeichen, welche eine Vielzahl von einzelnen Strichen umfassen, ist dies sehr hilfreich, da so die in dem entsprechenden Kulturkreis üblichen örtlichen Relationen der einzelnen Striche zueinander leichter durch die Bedienperson eingehalten werden. Entsprechend ist ein eingegebenes Schriftzeichen durch die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung 1 oder eine nachgeschaltete Software einfacher und genauer zu interpretieren. Dies gilt für das dargestellte Beispiel in ganz besonderem Maße, da die Eingabeoberfläche 2 beziehungsweise das Tastfeld 3 hier keine Bildschirmfunktion umfasst und somit der Bedienperson keine unmittelbare Rückkopplung bezüglich des geschriebenen Zeichens geben kann. Vorliegend weist das Tastfeld 3 nämlich lediglich außerhalb der Eingabeoberfläche 2 weitere optisch hervorgehobene Symbole 7 auf, welche ebenfalls mit dem bekannten „Verschwinde-Effekt” sichtbar beziehungsweise unsichtbar gemacht werden können.
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Aber auch in einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform, in welcher die Eingabeoberfläche 2 Teil eines berührungsempfindlichen Bildschirms ist, über welchen eine Bedienperson eine Rückmeldung über einen eingegebenen Strich eines Schriftzeichens erhält, bieten die Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' eine wertvolle Hilfe für ein verbessertes Schriftbild. Dies gilt umso mehr, da die gezeigten Orientierungslinien 4, 4', 5, 5' sich in ihrer Ausformung bewusst an den Schemata bekannter Hilfslinien, welche das Erlernen von, beispielsweise einer chinesischen, Schrift erleichtern, bekannt und somit den Bedienpersonen von klein auf vertraut sind.
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2 zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Kraftfahrzeugbedieneinrichtung. Die Kraftfahrzeugbedieneinrichtung 1 weist hier ähnlich zu 1 horizontale Orientierungslinien 4 und vertikale Orientierungslinien 4' auf. Vorliegend handelt es sich jedoch um jeweils mehrere horizontale und vertikale Orientierungslinien 4, 4', welche die Eingabeoberfläche 2 in vorliegend neun gleichgroße rechteckige und hier nicht-quadratische Teilbereiche 6 unterteilen. Im Gegensatz zu der in 1 dargestellten Ausführungsform sind vorliegend keine diagonalen Orientierungslinien 5, 5', dafür jedoch ein Rahmen, welcher die Eingabeoberfläche 2 begrenzt, vorhanden. Sowohl die Eingabeoberfläche 2 als auch die gleichgroßen Teilbereiche 6 können alternativ auch quadratisch ausgeführt sein.