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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorderfahrzeugkörperstruktur eines Fahrzeuges und insbesondere eine Vorderfahrzeugkörperstruktur des Fahrzeuges, bei der der Abstand zwischen einem Vorderseitenrahmen und einer Abschirmungsverstärkung, die bei einer Betrachtung von vorne her voneinander beabstandet sind, vergleichsweise groß ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Versteifen einer Vorderfahrzeugkörperstruktur.
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Allgemein bekannt ist eine Vorderfahrzeugkörperstruktur eines Fahrzeuges, die umfasst: ein Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen, die sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken, ein Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen, die sich im Wesentlichen gerade in Fahrzeuglängsrichtung über und auswärts, in Fahrzeugbreitenrichtung, von dem Paar von Vorderseitenrahmen erstrecken, und ein Paar von rechten und linken Schutzteilplatten (fender panels), die jeweilige Auswärtsseiten, in Fahrzeugbreitenrichtung, des Paares von Abschirmungsverstärkungen bedecken.
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Die offengelegte Veröffentlichung des
japanischen Patentes Nr. 2010-000866 offenbart eine Vorderfahrzeugkörperstruktur eines Fahrzeuges, bei der sich ein Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen in Fahrzeuglängsrichtung über einem Paar von Vorderseitenrahmen erstreckt, wovon jeweilige Vorderseitenabschnitte in Fahrzeugbreitenrichtung derart schräg verlaufen, dass ihre Vorderendabschnitte bei einer Betrachtung von oben her auf jeweilige Vorderendabschnitte des Paares von Vorderseitenrahmen in Fahrzeuglängsrichtung ungefähr abgestimmt sind, wobei der Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung und der Vorderendabschnitt des Vorderseitenrahmens durch ein Stützelement als Verbindungsrahmen wechselseitig verbunden sind.
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Heutzutage ist der Trend vorhanden, dass eine längsläufig lang ausgestaltete Frontlampe verwendet wird. Die Form der Schutzteilplatte hat sich entsprechend der Verwendung dieser längsläufig lang ausgestalteten Frontlampe geändert. Für den Fall einer seitlich lang ausgestalteten Frontlampe ist ein Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte nahe an einem Rückende der Frontlampe positioniert. Im Gegensatz hierzu ist für den Fall der längsläufig lang ausgestalteten Frontlampe die Frontlampe über einer Zone von einem Fahrzeugkörpervordereckabschnitt zu einem Fahrzeugkörperseitenabschnitt derart angeordnet, dass sich der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte mit Durchgang durch einen Raum zwischen einer Ummantelung (shroud) und der Frontlampe zu einer Position nahe an einem Rückende einer Stoßstangenfläche (bumper face) erstreckt.
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In einem Fall, in dem aufgrund des Fahrzeugdesigns eine einen längsläufig kurzen Vorderendabschnitt aufweisende Schutzteilplatte verwendet wird, kann die Stützfestigkeit der Abschirmungsverstärkung dadurch sichergestellt werden, dass der Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung derart schräg nach innen in Fahrzeugbreitenrichtung verlaufend ausgestaltet wird, dass bei einer Betrachtung von oben her der Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung auf den Vorderendabschnitt des Vorderseitenrahmens ungefähr abgestimmt ist, wie dies auch bei der Vorderfahrzeugkörperstruktur in der vorgenannten Patentdruckschrift der Fall ist.
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In einem Fall jedoch, in dem die einen sich weit nach vorne erstreckenden Vorderendabschnitt aufweisende Schutzteilplatte verwendet wird, ist es notwendig, dass die Abschirmungsverstärkung derart angeordnet ist, dass die Frontlampe nicht beeinträchtigt wird, sodass es gegebenenfalls vom Layout her nicht einfach ist, den Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung derart schräg nach innen in Fahrzeugbreitenrichtung verlaufend auszugestalten, dass der Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung auf den Vorderendabschnitt des Vorderseitenrahmens ungefähr abgestimmt ist. Entsprechend tritt in einem Fall, in dem die Abschirmungsverstärkung derart vorgesehen ist, dass sie sich im Wesentlichen gerade in Fahrzeuglängsrichtung über und auswärts, in Fahrzeugbreitenrichtung, von dem Vorderseitenrahmen erstreckt, ein Problem dahingehend auf, dass der Abstand (Versatzausmaß) zwischen dem Vorderseitenrahmen und der Abschirmungsverstärkung, die voneinander in Fahrzeugbreitenrichtung beabstandet sind, derart groß wird, dass die Stützfestigkeit der Abschirmungsverstärkung nachteiligerweise abnehmen (sich verschlechtern) kann.
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Da zudem der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte an dem Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung über einen Verbindungsbügel gestützt wird, tritt eine Situation auf, in der das Gewicht der Schutzteilplatte auf den Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung, der über keine ausreichende Stützfestigkeit verfügt, stark wirkt. Daher tritt ein Problem dahingehend auf, dass die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte nicht ausreichend sichergestellt werden kann.
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Entsprechend besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer Vorderfahrzeugkörperstruktur eines Fahrzeuges, die auf geeignete Weise die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte unabhängig vom Abstand zwischen dem Vorderseitenrahmen und der Abschirmungsverstärkung, die voneinander beabstandet sind, verbessert.
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Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der weiteren abhängigen Ansprüche.
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Die vorliegende Erfindung ist eine Vorderfahrzeugkörperstruktur eines Fahrzeuges, umfassend: ein Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen, die sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken; ein Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen, die sich im Wesentlichen gerade in Fahrzeuglängsrichtung über dem und außerhalb, in Fahrzeugbreitenrichtung, des Paares von Vorderseitenrahmen erstrecken; ein Paar von rechten und linken Schutzteilplatten, die jeweilige Auswärtsseiten, in Fahrzeugbreitenrichtung, des Paares von Abschirmungsverstärkungen bedecken; ein Paar von rechten und linken Verbindungsrahmen, die jeweilige Vorderendabschnitte des Paares von Abschirmungsverstärkungen mit dem Paar von Vorderseitenrahmen verbinden; und ein Paar von rechten und linken Verbindungsbügeln, die jeweilige Vorderendseitenabschnitte des Paares von Schutzteilplatten mit dem Paar von Abschirmungsverstärkungen verbinden, wobei der Verbindungsbügel im Wesentlichen an derselben Längsposition wie ein Verbindungsabschnitt der Abschirmungsverstärkung und des Verbindungsrahmens bei Planansicht angeordnet ist.
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Entsprechend der vorliegenden Vorderfahrzeugkörperstruktur des Fahrzeuges kann, da der Verbindungsbügel im Wesentlichen an derselben Längsposition wie der Verbindungsabschnitt der Abschirmungsverstärkung und des Verbindungsrahmens bei Planansicht (das heißt bei einer Betrachtung von oben) angeordnet ist, die Stützfestigkeit der Abschirmungsverstärkung unabhängig vom Abstand zwischen dem Vorderseitenrahmen und der Abschirmungsverstärkung, die voneinander beabstandet sind, verbessert werden, und es kann der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte direkt an dem Vorderseitenrahmen über den Verbindungsrahmen gestützt werden.
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Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Abschirmungsverstärkung eine obere Platte und eine untere Platte, die einen sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden, im Wesentlichen geschlossenen Querschnitt zusammen mit der oberen Platte bildet, und/oder der Verbindungsrahmen ist zwischen den oberen und unteren Platten der Abschirmungsverstärkung angeordnet und mit diesen zusammengefügt. Entsprechend dieser Ausführungsform kann die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte durch eine Zusammenfügungsverstärkung des Verbindungsrahmens mit der Abschirmungsverstärkung verbessert werden.
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Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die obere Platte der Abschirmungsverstärkung zwischen dem Verbindungsbügel und dem Verbindungsrahmen angeordnet, und/oder der Verbindungsbügel ist mit der oberen Platte der Abschirmungsverstärkung verbunden. Entsprechend dieser Ausführungsform kann die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte weiter durch eine Zusammenfügungsverstärkung des Verbindungsbügels mit dem Verbindungsrahmen verbessert werden.
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Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorderfahrzeugkörperstruktur des Weiteren ein Paar von rechten und linken Schutzteilstreben zum Verbinden der jeweiligen Vorderendseitenabschnitte des Paares von Schutzteilplatten mit dem Paar von Vorderseitenrahmen hinterhalb des Paares von Verbindungsrahmen. Entsprechend dieser Ausführungsform kann der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte direkt an dem Vorderseitenrahmen über die Schutzteilstrebe gestützt werden.
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Hierbei kann die vorliegende Vorderfahrzeugkörperstruktur derart ausgestaltet sein, dass ein Oberendabschnitt des Verbindungsrahmens einen ungefähr U-förmigen Querschnitt aufweist und/oder zwischen den oberen und unteren Platten der Abschirmungsverstärkung angeordnet und mit diesen zusammengefügt ist.
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Vorzugsweise sind ein stabförmiger Aufhängungsturm und/oder ein Motormontierrahmen zwischen dem Paar von Vorderseitenrahmen und dem Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen vorgesehen.
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Vorzugsweise ist zudem wenigstens ein weiterer Verbindungsbügel vorgesehen, um die Schutzteilplatte mit der Abschirmungsverstärkung zu verbinden.
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Entsprechend einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zum Versteifen einer Vorderfahrzeugkörperstruktur bereitgestellt, das die nachfolgenden Schritte umfasst:
Verbinden von Vorderendabschnitten eines Paares von Abschirmungsverstärkungen mit einem Paar von Vorderseitenrahmen mittels eines Paares von rechten und linken Verbindungsrahmen; und
Verbinden von Vorderendseitenabschnitten eines Paares von Schutzteilplatten mit dem Paar von Abschirmungsverstärkungen mittels eines Paares von rechten und linken Verbindungsbügeln,
wobei der Verbindungsbügel im Wesentlichen an derselben Längsposition wie ein Verbindungsabschnitt der Abschirmungsverstärkung und des Verbindungsrahmens bei Planansicht angeordnet ist.
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Vorzugsweise umfasst das Verfahren des Weiteren den Schritt des Verbindens der Vorderendseitenabschnitte des Paares von Schutzteilplatten mit dem Paar von Vorderseitenplatten hinterhalb des Paares von Verbindungsrahmen mittels eines Paares von rechten und linken Schutzteilstreben.
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Weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die begleitende Zeichnung bezieht.
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1 ist eine perspektivische Ansicht eines Vorderfahrzeugkörpers eines Fahrzeuges entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine rechtsseitige Planansicht.
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3 ist eine rechtsseitige Seitenansicht.
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4 ist eine vergrößerte Hauptteilansicht von 1.
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5 ist eine perspektivische Ansicht eines Verbindungsrahmens.
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6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI von 4.
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7 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII von 4.
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8 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII von 4.
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9 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX von 4.
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Nachstehend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung insbesondere anhand der Zeichnung beschrieben. Die nachfolgende Beschreibung stellt die vorliegende Erfindung, die bei einem Fahrzeug eingesetzt wird, beispielhalber dar, weshalb die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt ist.
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Die vorliegende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand 1 bis 9 beschrieben. Wie in 1 bis 4 gezeigt ist, umfasst ein Fahrzeug V ein Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen 1, die sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken, ein Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen 2, die sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstrecken, und ein Paar von rechten und linken Schutzteilplatten 3, die Auswärtsseiten, in Fahrzeugbreitenrichtung, des Fahrzeuges bedecken. Da hierbei jedes der Paare von Elementen symmetrisch ist, wird hauptsächlich der rechtsseitige Aufbau der Struktur beschrieben. Der Pfeil F bezeichnet die Vorwärtsrichtung, während der Pfeil L die Linksrichtung bezeichnet.
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Zunächst wird das Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen 1 beschrieben. Wie in 1 bis 3 gezeigt ist, ist das Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen 1 jeweils derart ausgestaltet, dass es einen ungefähr rechteckförmigem, im Wesentlichen geschlossenen Querschnitt aufweist und sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung an rechten und linken Seiten eines Motorraumes E vorderhalb einer Trennplatte 4 erstreckt, die ein Vorderende eines Fahrzeugraumes abtrennt. Der Vorderseitenrahmen 1 erstreckt sich ungefähr horizontal von einer Vorderendseitenposition des Fahrzeuges V, der Rückendseitenmittelabschnitt hiervon ist mit einem Vertikalwandabschnitt der Trennplatte 4 zusammengefügt, und der Rückendseitenabschnitt hiervon erstreckt sich schräg nach hinten und unten entlang einer unteren Fläche eines Schrägabschnittes und einer Bodenplatte (nicht gezeigt) und ist mit dem Schrägabschnitt und/oder der Bodenplatte zusammengefügt. Der Rückendseitenabschnitt des Vorderseitenrahmens 1 ist mit der Trennplatte 4 zusammengefügt.
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Ein Rückendabschnitt einer Pralldose (crash can) 5 ist an einem Vorderendabschnitt des Vorderseitenrahmens 1 über eine Setzplatte 5a fixiert. Die Pralldose 5 kann Stoßenergie dadurch aufnehmen, dass sie ohne Brechen des Vorderseitenrahmens 1 in dem Fall gestaucht wird, in dem die Stoßlast bei einem leichten Fahrzeugaufprall oder dergleichen vergleichsweise klein ist. Eine Stoßstangenverstärkung 6, die sich in Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, ist an jeweiligen Vorderendabschnitten des Paares von Pralldosen 5 angebracht.
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Als Nächstes wird das Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen 2 beschrieben. Das Paar von rechten und linken Abschirmungsverstärkungen 2 ist über und auswärts, in Fahrzeugbreitenrichtung, von dem Paar von rechten und linken Vorderseitenrahmen 1 angeordnet und erstreckt sich ungefähr gerade von jeweiligen Basisabschnitten eines Paares von Vorderscharniersäulen (nicht dargestellt) zu einer Position, die im Wesentlichen an derselben Längsposition befindlich ist, das heißt zu derselben Position in Fahrzeuglängsrichtung wie jeweilige Rückendabschnitte der Pralldosen 5. Die Abschirmungsverstärkung 2 weist einen sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden, im Wesentlichen geschlossenen Querschnitt auf, der aus einer oberen Platte 2a, die von einem einen Innenwandabschnitt beinhaltenden oberen Halbabschnitt gebildet wird, und einer unteren Platte 2b, die von einem einen Außenwandabschnitt beinhaltenden unteren Halbabschnitt gebildet wird, zusammengesetzt ist.
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Wie in 1, 2, 4 und 6 gezeigt ist, weist die Abschirmungsverstärkung 2 einen rechteckigen geschlossenen Querschnitt in einem Bereich von einem Rückendseitenabschnitt hiervon zu einem nahe am Vorderende hiervon befindlichen Abschnitt auf. Ein stabförmiger Aufhängungsturm 7 und ein Motormontierrahmen 8 sind derart vorgesehen, dass sie sich zwischen dem Vorderseitenrahmen 1 und der Abschirmungsverstärkung 2 an dem Rückendseitenabschnitt mit dem rechteckigen, geschlossenen Querschnitt der Abschirmungsverstärkung 2 erstrecken.
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Wie in 4 und 7 gezeigt ist, weist die Abschirmungsverstärkung 2 einen dreieckigen, geschlossenen Querschnitt an einem Abschnitt hiervon auf, der vorderhalb des vorbeschriebenen Abschnittes mit dem rechteckigen, geschlossenen Querschnitt befindlich ist. Wie in 4, 8 und 9 gezeigt ist, ist nur die obere Platte 2a derart vorgesehen, dass sie sich an einem Abschnitt der Abschirmungsverstärkung 2 erstreckt, der vorderhalb von dem vorbeschriebenen Abschnitt mit dem dreieckigen, geschlossenen Querschnitt befindlich ist. Ein Anbringungsabschnitt 2c zum Anbringen einer Radiatorummantelung (nicht gezeigt) zum Stützen eines Radiators ist an einem Vorderendinnenabschnitt der oberen Platte 2a ausgebildet.
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Wie in 1 bis 4 und 6 bis 9 gezeigt ist, ist der Vorderendabschnitt der Abschirmungsverstärkung 2 mit dem Vorderendabschnitt des Vorderseitenrahmens 1 über den Verbindungsrahmen 9 verbunden. Wie in 5 gezeigt ist, wird der Verbindungsrahmen 9 aus einer Metallplatte durch Pressen aus einer bei einer Betrachtung von vorne her gegebenen Form eines umgekehrten L hergestellt. Ein Oberendabschnitt des Verbindungsrahmens 9 weist einen ungefähr U-förmigen Querschnitt auf und ist zwischen der oberen Platte 2a und der unteren Platte 2b angeordnet. Diese drei Elemente sind wechselseitig zusammengefügt. Dieser Drei-Elemente-Zusammenfügungsabschnitt entspricht einem Verbindungsabschnitt C des Verbindungsrahmens 9 und der Abschirmungsverstärkung 2. Ein Unterendabschnitt des Verbindungsrahmens 9 weist einen ungefähr L-förmigen Querschnitt auf und ist mit einem rechtsseitigen Abschnitt des Vorderendabschnittes des Vorderseitenrahmens 1 zusammengefügt.
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Als Nächstes wird das Paar von rechten und linken Schutzteilplatten 3 beschrieben. Wie in 3 gezeigt ist, ist die Schutzteilplatte 3 dafür vorgesehen, die rechte Seite (Auswärtsseite in Fahrzeugbreitenrichtung) der Abschirmungsverstärkung 2 von oben her zu bedecken. Die Schutzteilplatte 3 beinhaltet einen verjüngungsförmigen Spitzenabschnitt 3a, der sich zu einer Position nahe an einem Rückende der Stoßstangenverstärkung 6 entlang des Inneren einer längsläufig lang ausgestalteten Frontlampe erstreckt, und einen Flanschabschnitt 3b, der sich in Fahrzeuglängsrichtung an dem linksseitigen Innenkantenabschnitt hiervon erstreckt.
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Die Schutzteilplatte 3 ist mit dem Vorderseitenrahmen 1 über eine Schutzteilstrebe 10 und mit der Abschirmungsverstärkung 2 über erste bis dritte Verbindungsbügel 11 bis 13 verbunden. Die Schutzteilstrebe 10 wird aus einer Metallplatte durch Pressen hergestellt. Die Schutzteilstrebe 10 verbindet einen Vorderendseitenabschnitt eines unteren Halbabschnittes der Schutzteilplatte 3 und einen Rechtsseitenabschnitt des Vorderendabschnittes des Vorderseitenrahmens 1.
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Wie in 4, 7 und 8 gezeigt ist, ist der erste Verbindungsbügel 11 im Wesentlichen an derselben Längsposition wie der Verbindungsabschnitt 10 des Vorderseitenrahmens 1 und der Abschirmungsverstärkung 2 bei Planansicht angeordnet. Der erste Verbindungsbügel 11 ist aus einer Metallplatte durch Pressen hergestellt und weist einen ungefähr U-förmigen Querschnitt, der sich nach unten öffnet, auf. Der erste Verbindungsbügel 11 weist ein Paar von Flanschabschnitten auf, die sich im Wesentlichen längsläufig von einem linksseitigen unteren Ende eines Vorderwandabschnittes und einem linksseitigen unteren Ende eines Rückwandabschnittes aus erstrecken. Ein Rechtsendseitenabschnitt des ersten Verbindungsbügels 11 ist an dem Flanschabschnitt 3b mit einem Befestigungselement 14 befestigt, wobei die beiden Flanschabschnitte des ersten Verbindungsbügels 11 mit der oberen Platte 2a durch Schweißen zusammengefügt sind. Der Flanschabschnitt des Vorderwandabschnittes ist an einer Position nahe an der rechten Seite des Anbringungsabschnittes 2c angeordnet, und die obere Platte 2a ist zwischen diesem Flanschabschnitt und dem Verbindungsrahmen 9 angeordnet. Diese drei Elemente sind miteinander verbunden.
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Wie in 1 gezeigt ist, sind die zweiten und dritten Verbindungsbügel 12, 13 mit dem Flanschabschnitt 3b hinterhalb des ersten Verbindungsbügels 11 zusammengefügt. Die zweiten und dritten Verbindungsbügel 12, 13 sind aus einer Metallplatte durch Pressen hergestellt und weisen einen ungefähr U-förmigen Querschnitt, der sich nach unten öffnet, auf, und weisen zudem Flanschabschnitte auf, die sich im Wesentlichen längsläufig von unteren Enden der jeweiligen Vorderwandabschnitte aus und von unteren Enden von jeweiligen Rückwandabschnitten aus erstrecken. Der dritte Verbindungsbügel 13 ist mit der oberen Platte 2a an einer Position nahe an dem Aufhängungsturm 7 zusammengefügt, und der zweite Verbindungsbügel 12 ist mit der oberen Platte 2a an einer Mittelposition zwischen den ersten und dritten Verbindungsbügeln 11, 13 zusammengefügt.
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Als Nächstes werden der Betrieb und die Wirkungen der vorbeschriebenen Vorderfahrzeugkörperstruktur des Fahrzeuges beschrieben. Entsprechend der vorliegenden Vorderfahrzeugkörperstruktur des Fahrzeuges kann, da der erste Verbindungsbügel 11 im Wesentlichen an derselben Längsposition wie der Verbindungsabschnitt C der Abschirmungsverstärkung 2 und des Verbindungsrahmens 9 bei Planansicht angeordnet ist, die Stützfestigkeit der Abschirmungsverstärkung 2 unabhängig vom Abstand zwischen dem Vorderseitenrahmen 1 und der Abschirmungsverstärkung 2, die voneinander wechselseitig beabstandet sind, verbessert werden, und es kann der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte 3 direkt an dem Vorderseitenrahmen 1 über den Verbindungsrahmen 9 gestützt werden.
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Da die Abschirmungsverstärkung 2 die obere Platte 2a und die untere Platte 2b umfasst, die einen sich im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden, im Wesentlichen geschlossenen Querschnitt zusammen mit der oberen Platte 2a aufweist, und der Verbindungsrahmen 9 zwischen den oberen und unteren Platten 2a, 2b der Abschirmungsverstärkung 2 angeordnet und mit diesen verbunden ist, kann die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte 3 durch eine Zusammenfügungsverstärkung des Verbindungsrahmens 9 mit der Abschirmungsverstärkung 2 verbessert werden.
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Da die obere Platte 2a der Abschirmungsverstärkung 2 zwischen dem ersten Verbindungsbügel 11 und dem Verbindungsrahmen 9 angeordnet ist und der erste Verbindungsbügel 11 mit der oberen Platte 2a der Abschirmungsverstärkung 2 verbunden ist, kann die Stützfestigkeit der Schutzteilplatte 3 durch die Zusammenfügungsverstärkung des ersten Verbindungsbügels 11 mit dem Verbindungsrahmen 9 weiter verbessert werden.
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Da die vorliegende Vorderfahrzeugkörperstruktur des Weiteren das Paar von rechten und linken Schutzteilstreben 10 zum Verbinden der jeweiligen Vorderendseitenabschnitte des Paares von Schutzteilplatten 3 mit dem Paar von Vorderseitenplatten 1 hinterhalb des Paares von Verbindungsabschnitten 9 umfasst, kann der Vorderendabschnitt der Schutzteilplatte 3 direkt an dem Vorderseitenrahmen 1 über die Schutzteilstrebe 10 gestützt werden.
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Nachstehend werden Abwandlungen der vorbeschriebenen Ausführungsform beschrieben.
- (1) Obwohl die vorbeschriebene Ausführungsform ein Beispiel beschreibt, bei dem das Fahrzeug mit einer längsläufig lang ausgestalteten Frontlampe ausgestattet ist, ist auch ein Fahrzeug, das mit einer seitlich lang ausgestalteten Frontlampe ausgestattet ist, einsetzbar, solange das Fahrzeug einen großen Abstand zwischen dem Vorderseitenrahmen und der Abschirmungsverstärkung, die voneinander beabstandet sind, aufweist, wodurch dieselben Wirkungen erreicht werden.
- (2) Obwohl die vorbeschriebene Ausführungsform ein Beispiel beschreibt, bei dem die Schutzteilstrebe direkt an dem Vorderseitenrahmen fixiert ist, kann die Schutzteilstrebe auch an der Abschirmungsverstärkung fixiert sein. Wenn des Weiteren die Anforderung an die Stützfestigkeit erfüllt ist, kann auf die Schutzteilstrebe auch verzichtet werden.
- (3) Die vorliegende Erfindung sollte nicht auf die vorbeschriebene Ausführungsform beschränkt werden, sondern es können beliebige weitere Abwandlungen und Verbesserungen innerhalb des Umfanges der vorliegenden Erfindung gemäß Definition durch die beigefügten Ansprüche Anwendung finden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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