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DE102015008978A1 - Vorrichtung zur Zustandsüberwachung - Google Patents

Vorrichtung zur Zustandsüberwachung Download PDF

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DE102015008978A1
DE102015008978A1 DE102015008978.1A DE102015008978A DE102015008978A1 DE 102015008978 A1 DE102015008978 A1 DE 102015008978A1 DE 102015008978 A DE102015008978 A DE 102015008978A DE 102015008978 A1 DE102015008978 A1 DE 102015008978A1
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sensor
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sensor unit
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M13/00Testing of machine parts
    • G01M13/04Bearings

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Abstract

Die Sensoreinrichtung dient zur Überwachung von Wälzlagern in Planetenstufen von Hauptgetrieben in Windkraftanlagen. Die Sensoreinrichtung führt ein kontinuierliches Lastmonitoring durch und dient insbesondere zu einer Fehler-Früherkennung in den Wälzlagern. Es sind mindestens zwei Sensorelemente verschiedener physikalischer Messprinzipien zu einer Sensoreinheit verschaltet und auf ein gemeinsames Bauteil appliziert. Darüber hinaus werden mindestens zwei Sensorelemente gleicher physikalischer Messprinzipien und unterschiedlicher räumlicher Orientierung zu einer Sensoreinheit verschaltet und auf ein gemeinsames Bauteil appliziert. Zusätzlich werden mindestens zwei Sensorelemente verschiedener physikalischer Messprinzipien oder unterschiedlicher räumlicher Orientierung in einer gemeinsamen Trägerstruktur eingebettet oder auf einer gemeinsamen Trägerstruktur angeordnet. Diese Struktur wird auf das zu überwachende Bauelement bzw. in dessen Nähe appliziert.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zustandsüberwachung, insbesondere eine Sensoreinrichtung zur Überwachung von Wälzlagern in Planetenstufen von Hauptgetrieben in Windkraftanlagen, die eine verbesserte Früherkennung von Defekten an den Wälzlagern ermöglicht.
  • Die Signale werden vorrangig in unmittelbarer Nähe der Belastung erfasst und minimal gedämpft einer Hüllkurvenordnungsanalyse zur Verfügung gestellt. Zugleich wird aus der gleichen Signalbasis die Belastung der Lager erfasst, so dass Rückschlüsse auf die Restlagerlebensdauer möglich werden und so auch ein Lastmonitoring durchgeführt wird.
  • Die Sensoreinrichtung wird erfindungsgemäß direkt im Inneren des Getriebes im Kraftfluss in direkter Nähe zum betrachteten Objekt appliziert. Die Applikation ist sowohl für stehende als auch drehende Objekte geeignet, wobei sich die Sensoreinrichtung zusammen mit dem Objekt bewegen kann. Das Signal wird von der inneren Sensoreinrichtung nach außen geleitet und zur weiteren Verarbeitung übergeben.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Sensoreinrichtung zur Überwachung von Wälzlagern in Planetenstufen von Hauptgetrieben in Windkraftanlagen, die eine verbesserte Früherkennung von Defekten an den Wälzlagern ermöglicht.
  • In Getrieben von Windkraftanlagen ist eine Überwachung im laufenden Betrieb gewünscht, um mögliche Defekte, z. B. Ermüdungsausbrüche (Pittings) frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Insbesondere im Bereich der Planetenstufen kommt es immer wieder zu Problemen in der Überwachung der Getriebe. Das ist darauf zurückzuführen, dass zur Wälzlagerüberwachung vorrangig Beschleunigungssensoren angewandt werden, die auf der Außenhaut des Getriebegehäuses befestigt werden. Die erfassten Körperschallsignale können nicht direkt analysiert werden, sie bedürfen einer weiteren Auswertung. Während dieser Auswertung wird der Anteil des Schadsignals, welches die Information zum Schadensfortschritt am überwachten Lager enthält, vom Gesamtsignal separiert. Insbesondere bei Schadensbeginn ist der Anteil des verwertbaren Schadensignals sehr schwach ausgebildet. Es wird auf dem Weg von der Schadstelle zum Sensor stark gedämpft. In Planetenstufen ist der Weg des Signals von der Schadstelle bis zum Sensor aufgrund vieler Bauteile, die sich zusätzlich noch zueinander bewegen, zusätzlich gedämpft. Die Diagnose wird erschwert und viele Schäden werden erst sehr spät bzw. anhand weiterer Folgeschäden erkannt.
  • Windkraftanlagen unterliegen instationären Betriebsbedingungen. Auch Verzahnungen und Lager in Getrieben für Windkraftanlagen werden aufgrund statistischer Annahmen zu den Windbedingungen und dem daraus resultierenden Drehmomenten für die nächsten 20 Jahre ausgelegt. Der reale zeitliche Verlauf der Belastungen ist unbekannt.
  • Planetenstufen weisen eine höhere Leistungsdichte auf als Stirnradstufen. Aufgrund der Entwicklung der Windkraftanlagen hin zu höheren Leistungsklassen wird immer häufiger auf Stirnradstufen, die sich besser überwachen lassen, verzichtet. Es kommen kompaktere Getriebe mit mehreren Planetenstufen zum Einsatz.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sensoreinrichtung zur Überwachung der Wälzlager in der Planetenstufe anzugeben, die eine verbesserte Früherkennung von Defekten an den Wälzlagern ermöglicht. Zugleich wird die Belastung der Lager so erfasst, dass Rückschlüsse auf die Restlagerlebensdauer möglich werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Sensoreinrichtung mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sin in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Durch die Verwendung von geeigneten Sensoreinheiten in der Nähe des Schadortes bzw. im Lastfluss können Schwingungen und die Kräfte sowie weitere Messgrößen unmittelbar am betroffenen Bauteil erfasst werden, um Dämpfungseffekte zu minimieren.
  • In einer Sensoreinheit können die einzelnen Elemente verschiedene Messaufgaben wahrnehmen. Diese Elemente können sowohl in einer gemeinsamen Struktur als auch einzeln stehend angeordnet werden.
  • Durch die Verwendung von Flächensensoren, die auf gekrümmte Oberflächen platzsparend appliziert werden können, werden mit einem physikalischen Prinzip mehrere Messgrößen erfasst.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind beispielhaft in den 1 bis 7 dargestellt.
  • Die Sensoreinheit (1) wird direkt auf der Oberfläche des Bauteils appliziert. Der Verstärker (2), der Sender (3) und bei Bedarf auch die Sensoreinheit (1) können durch eine geeignete Stromversorgung (4) gespeist werden, die ebenfalls auf dem Bauteil angebracht ist. Sensor und Verstärker müssen hierbei möglichst eng beieinander sitzen, um Signalstörungen zu verringern. Die Stromversorgung (4) kann ausgeführt werden als aktive Selbstversorgung aus anderen Energieformen, durch eine zusätzliche Speichereinheit oder externe Zuführung. Der Sender (3) hat die Aufgabe, die Messgrößen vom drehenden Bauteil an den stillstehenden Empfänger (5) zu übertragen. Der Datalogger (6) erfasst und verwaltet die Daten. Sollte sich Verstärker (2) auf einem stillstehenden Bauteil befinden, können (3), (4) und (5) entfallen. Die Auswerteeinheit (7) wertet die Messgrößen aus. Sie kann räumlich vom Messaufbau getrennt sein.
  • Durch die Verwendung eines adhäsiven Zwischenstoffes (8) kann die Sensoreinheit (1) auf das Bauteil (9) appliziert werden. Die Anordnung sollte durch ein geeignetes Abdeckmittel (10) geschützt werden.
  • Gemäß der Erfindung besteht u. U. die Notwendigkeit mehrere Messstellen bzw. Sensororientierungen am gleichen Applikationsort auf einem Bauteil vorzusehen. Diese Messstellen sind mittels Brückenschaltung, z. B. über eine wheatstonesche Messbrücke, miteinander zu verschalten und ggf. durch eine Temperaturkompensation zu ergänzen.
  • Hierbei können auch mehrere Applikationsorte auf einem Bauteil zur Anwendung kommen und weitere Kompensationsschaltungen verkettet werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen gleichartige Sensorelemente (11), (12) gemäß ihrer physikalischen Wirkungsweise u. U. verschiedene Orientierungen auf.
  • Verschiedene Orientierungen hinsichtlich ihrer Lasteinleitung in die Wälzlager sind insbesondere bei den richtungsorientierten Vektoren der Lagerreaktionskräfte in radialer (Fr) und axialer Richtung (Fa) der äquivalenten Lagerbelastung P zu erwarten. Daher ist es u. U. sinnvoll diese räumlich getrennt zu erfassen.
  • Die durch unterschiedliche Anordnungen von Sensorelementen und -einheiten gemäß der Erfindung getrennt voneinander aufgenommenen Messwerte werden im Datalogger (6) getrennt archiviert. Hiermit ist eine spätere separate Bearbeitung der Messwerte möglich.
  • Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Messkette ist eine Kalibrierung anhand einer Kalibriergeraden, die mindestens zwei bekannte Punkte aufweist, vorzunehmen. Diese Punkte sollten innerhalb der Betriebsführung ansteuerbar sein. Die Kalibrierung muss im montierten Zustand in der Anlage erfolgen.
  • Geeignete Applikationspunkte sind neben den Wälzlageraußen- und -innenringen auch die unmittelbaren Anschlussgeometrien. Geeignete Applikationspunkte können die Wälzlagerringe der Planetenlager (13), (19), die Planeten (17), (23), die Planetenträger (14), (20) und die Planetenträgerlager (15), (21) sein. Dies befinden sich im Getriebe der Windkraftanlage, zu dem weiterhin die Hohlräder (16), (22) im ortsfesten System und die Sonnen (18), (24) im nicht ortsfesten System gehören.
  • Die Getriebekonfiguration aus (4) kommt in Triebsträngen von Windkraftanlagen nach der aufgelösten Bauweise (5) der teilaufgelösten Bauweise (6) und der integrierten Bauweise (7) vor. In allen Bauweisen wird die Drehzahl am Getriebeausgang bzw. Generatoreingang erfasst und in den Auswertealgorithmus übergeben bzw. im Datalogger archiviert.
  • Die Messapplikation kann auch für einzelne Planetenstufen in Getrieben von Windkraftanlagen angewandt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die radiale Lagerreaktionskraft Fr und die axiale Lagerreaktionskraft Fa im Kraftfluss der Wälzlager erfasst. Daraus wird über P = Fr·X + Fa·Y die äquivalente Lagerbelastung P mit Berücksichtigung ihrer Auftretenshäufigkeit unter Einbeziehung des Verweildauerverfahrens nach DIN 45667 bestimmt und die verbleibende 90%ige Lebensdauerwahrscheinlichkeit L10h ermittelt. Vorausgesetzt der Kenntnis der Lastannahmen zur Auslegung des Getriebes werden diese mit den Messwerten verglichen und die L10h mittels realer Lastmonitoringwerte angepasst. Weiterhin besteht die Möglichkeit weitere Lebensdauerformen, wie die L10
  • Hierbei wird die gleiche Signalbasis sowohl zur Zustandsüberwachung als auch zum Lastmonitoring genutzt. Aus der Signalbasis werden mittels Hüllkurvenordnungsanalyse auftretende Schadsignalanteile separiert und statistisch so aufbereitet, dass eine frühzeitig Erkennung von sich entwickelnden Lagerschäden ermöglicht ist.
  • Gemäß der Erfindung werden durch den Einsatz der Hüllkurvenordnungsanalyse zum Aufbereiten der Signalbasis die tieffrequenten Signalanteile in den langsamdrehenden Planetenträgerlagern, die mit konventioneller Sensorik nur schwer zu erfassen und zu beurteilen sind, sichtbar und fließen mit in die Zustandsüberwachung ein.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die Analyse der Daten sowohl autark erfolgen als auch in eine bestehende Betriebsführung integriert werden.
  • Die Datenbasis wird neben der Hüllkurvenordnungsanalyse den im Conditon Monitoring üblichen Auswertealgorithmen zur Schwingungsüberwachung von Wälzlagern und Verzahnungen unterzogen. Es werden statistische Kennwerte gebildet, die Aufschluss über den Zustand des Getriebes geben, so dass das System sowohl die Bereiche Condition Monitoring also auch Lastmonitoring abdeckt.
  • Gemäß der Erfindung ergänzen die in genannten Messgrößen die für das Condition Monitoring übliche Datenbasis und werden in die Zustandsbewertung mit eingebunden.
  • Bei der in der vorstehenden Beschreibung verwendeten Bezeichnung ”LRD” handelt es sich um eine Abkürzung für den Fachbegriff ”Load Revolution Distribution”. Es handelt sich hierbei um die Verteilung der Last-Überrollung.
  • Erfindungsgemäß wird ein einziger Sensor für die messtechnische Erfassung der gesamten auszuwertenden Daten verwendet. Insbesondere wird hierbei die piezo rezessive Dehnung genutzt, um zum einen die zu erfassende Schwingung hieraus abzuleiten und zum anderen zusätzlich die zu erfassende Kraft zu ermitteln. Die erfasste Schwingung wird für das Condition Monitoring verwendet, die erfasste Kraft für das Lastmonitoring. Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante werden die Sensoren mehrfach miteinander verschaltet, um verschiedene Lastrichtungen abzudecken oder um die Sensoren auf großen Bauteilen mehrfach anzuordnen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • DIN 45667 [0025]

Claims (4)

  1. Sensoreinrichtung zum kontinuierlichen Lastmonitoring und zur Fehlerfrüherkennung in Wälzlagern von Planetenstufen in Hauptgetrieben von Windkraftanlagen und ortsfesten Industriegetrieben mittels eines gemeinsamen Messaufbaus, dadurch gekennzeichnet, dass – mindestens zwei Sensorelemente verschiedener physikalischer Messprinzipien zu einer Sensoreinheit verschaltet sind und auf ein gemeinsames Bauteil appliziert werden, – mindestens zwei Sensorelemente gleicher physikalischer Messprinzipien und unterschiedlicher räumlicher Orientierung zu einer Sensoreinheit verschaltet sind und auf ein gemeinsames Bauteil appliziert werden, – mindestens zwei Sensorelemente verschiedener physikalischer Messprinzipien oder unterschiedlicher räumlicher Orientierung in einer gemeinsamen Trägerstruktur eingebettet oder auf einer gemeinsamen Trägerstruktur angeordnet sind, wobei diese Struktur auf das zu überwachende Bauelement bzw. in dessen Nähe appliziert wird, – verschiedene physikalische Kenngrößen mit einem Sensorelement erfasst werden, dergestalt, dass die Separierung der Kenngrößen durch eine geeignete Signalauswertung erfolgt, – temperaturempfindliche Sensorelemente durch geeignete Elemente ergänzt und dadurch eine Kompensationsschaltung angewandt wird.
  2. Sensoreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – sich mindestens eine Sensoreinheit im Innenraum des Getriebegehäuses befindet, – wenigstens eine Sensoreinheit auf einem Bauteil appliziert wird, dass sich gegenüber einem Bezugssystem bewegt bzw. um dieses rotiert oder umläuft, – Signale bei Bedarf berührungslos von der bewegten Sensoreinheit zum stehenden Bezugssystem übertragen werden.
  3. Sensoreinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass – die Sensoreinheiten bzw. die die Sensoreinheiten tragenden oder umgebenden Trägerstrukturen mit Hilfe eines adhäsiven Mediums auf die Bauteile appliziert werden, dergestalt, dass die Sensoreinheiten über die Lebens- oder Gebrauchsdauer der zu überwachenden Bauteile im Inneren des Getriebes verbleiben, – die Sensoreinheiten in unmittelbarer Nähe zum Ort des zu detektierenden Schadens angeordnet sind, – die Sensoreinheiten derart angeordnet und appliziert sind, dass die Kräfte, die von den Wälzlagern aufgenommen werden bzw. die aus diesen Kräften resultierenden Spannungen und Dehnungen, erfasst werden können, – die Messgröße mindestens einer Sensoreinheit im applizierten Zustand durch definierte Beanspruchung des zu überwachenden Bauteils kalibriert wird, so dass die Beträge der physikalischen Messgrößen abgeleitet werden können.
  4. Sensoreinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass – die äquivalente Lagerbelastung P aus den separat aufgenommenen und archivierten Anteilen der Lagerreaktionskräfte in radialer und axialer Richtung ermittelt wird, – mit Hilfe der zeitsynchron aufgezeichneten Drehzahl und dem Verweildauerverfahren eine LRD gebildet mit der ursprünglichen Auslegungslast vergleichen wird, – eine Hüllkurvenordnungsanalyse zur Bewertung der gemessenen Größen angewandt wird, dergestalt, dass eine Detektierung von Schäden an den Bauteilen von Wälzlagern ermöglicht wird, – eine Hüllkurvenordnungsanalyse angewandt wird um tieffrequente Signalanteile (< 1 Hz) zu bewerten, – mit Hilfe der aufgenommenen Messgrößen Informationen zur Ausbildung und zum Fortschritt der Schäden an den Wälzlagern ermittelt werden, dergestalt, dass eine Planbarkeit von notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen ermöglicht wird.
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Non-Patent Citations (1)

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Title
DIN 45667

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CN109386435B (zh) * 2017-08-04 2021-01-01 阿里巴巴集团控股有限公司 风电机故障监控方法、装置和系统

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