[go: up one dir, main page]

DE102014203898A1 - Linearaktuator - Google Patents

Linearaktuator Download PDF

Info

Publication number
DE102014203898A1
DE102014203898A1 DE102014203898.7A DE102014203898A DE102014203898A1 DE 102014203898 A1 DE102014203898 A1 DE 102014203898A1 DE 102014203898 A DE102014203898 A DE 102014203898A DE 102014203898 A1 DE102014203898 A1 DE 102014203898A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
stator
magnetic field
coil
linear actuator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102014203898.7A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf Tschiesche
Nils Werning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE102014203898.7A priority Critical patent/DE102014203898A1/de
Publication of DE102014203898A1 publication Critical patent/DE102014203898A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/17Pivoting and rectilinearly-movable armatures
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/066Electromagnets with movable winding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/121Guiding or setting position of armatures, e.g. retaining armatures in their end position
    • H01F7/123Guiding or setting position of armatures, e.g. retaining armatures in their end position by ancillary coil
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/081Magnetic constructions
    • H01F2007/086Structural details of the armature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Linearaktuator (10), mit einem Stator (12) und einem Anker (14), die zumindest teilweise aus ferromagnetischen Materialien ausgebildet sind, wobei der Anker (14) an dem Stator (12) derart angeordnet ist, dass der Anker (14) entlang einer Längsachse (L) relativ zum Stator (12) zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist. Auf dem Anker (14) ist mindestens eine Ankerspule (20) zum Erzeugen eines Anker-Magnetfeldes angeordnet, das zumindest teilweise durch Stator (12) und Anker (14) geführt ist, wobei die Ankerspule (20) auf dem Anker (14) derart fixiert ist, dass eine auf die Ankerspule (20) wirkende Kraft auf den Anker (14) übertragbar ist. Ferner weist der Linearaktuator (10) zwei Elemente (24, 26) zum Erzeugen der Stator-Magnetfelder auf, wobei die beiden Elemente (24, 26) mit dem Stator (12) mechanisch verbunden und voneinander in der Längsrichtung des Stators beabstandet angeordnet sind. Das von dem ersten Element (24) erzeugte erste Stator-Magnetfeld ist gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet. In der ersten Position sind die Ankerspule (20) und das erste Element (24) benachbart angeordnet. Mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem ersten Stator-Magnetfeld wirkt auf die Ankerspule (20) eine Kraft, die den Anker (14) zu der zweiten Position bewegt. Bei dem Linearaktuator (10) ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das zweite Stator-Magnetfeld gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet ist und in der zweiten Position die Ankerspule (20) und das zweite Element (26) benachbart angeordnet sind und mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem zweiten Stator-Magnetfeld auf die Ankerspule (20) eine Kraft wirkt, die den Anker (14) zu der ersten Position bewegt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Linearaktuator, insbesondere einen elektromagnetischen Linearaktuator.
  • Zur Realisierung von Linearbewegungen sind sogenannte Linearaktuator bekannt. Unter anderem ist elektromagnetischer Linearaktuaktor zur Wandlung einer elektrisch erzeugten Drehbewegung in eine translatorische Bewegung bekannt. In der Regel umfasst elektromagnetischer Linearaktuator einen Stator mit mehreren Statorspulen, einen beweglichen Anker mit mindestens einer Spule und zwei Endanschlagelement zur Begrenzung der Bewegung des Ankers.
  • Aus dem Dokument DE-U-20 2010 013 240 sind elektromagnetische Aktuatoren mit verschiedenen Spulen-Anordnungen bekannt. Dieses Dokument beinhaltet einen elektromagnetischen Aktuator, der einen Stator mit zwei beabstandeten Statorspulen und einen beweglichen Anker mit einer Ankerspule aufweist. Eine der beiden Statorspulen und die Ankerspule sind derart bestromt, dass die gegensinnige Magnetfelder erzeugen. Bei der Überlagerung dieser beiden Magnetfelder wirkt eine Kraft aus, die die beiden Spulen (Stator- und Ankerspule) auseinander treibt. Unter dieser Kraftwirkung bewegt sich der Anker entlang der Längsachse in eine Richtung. Auf dem Bewegungsweg des Ankers ist die andere Statorspule angeordnet. Um die Bewegung des Ankers zu beschleunigen ist diese Statorspule so bestromt, dass die ein Magnetfeld erzeugt, das gleichsinnig zu dem von der Ankerspule erzeugten Magnetfeld gerichtet ist. Zur Begrenzung der Bewegung des Ankers dient eine geschlossene Stirnseite des Stators als Endschlagelement.
  • Ein weiteres Beispiel für einen elektromagnetischen Linearaktuator ist aus US-A-20100060393 bekannt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektromagnetischen Linearaktuator zu schaffen, der ermöglicht, eine effektive Abbremsung und Dämpfung einer Ankerbewegung auf einfache Art und Weise durchzuführen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung einen Linearaktuator vorgeschlagen, der mit den Merkmalen des Anspruchs 1 versehen ist.
  • Wie die bekannten Linearaktuatoren weist der erfindungsgemäße elektromagnetische Linearaktuator einen aus ferromagnetischen Materialien ausgebildeten Stator, einen aus ferromagnetischen Materialien ausgebildeten Anker auf, der an dem Stator derart angeordnet ist, dass der Anker entlang einer Längsachse relativ zum Stator zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist. Zum Erzeugen eines zumindest teilweise durch Stator und Anker geführten Anker-Magnetfeldes ist eine Ankerspule auf dem Anker angeordnet. Diese Ankerspule ist derart auf dem Anker fixiert, dass eine auf die Ankerspule wirkende Kraft auf den Anker übertragbar ist. Somit kann der Anker von der auf die Ankerspule wirkenden Kraft bewegt werden.
  • Ferner weist der erfindungsgemäße Linearaktuator zwei Elemente zum Erzeugen der Stator-Magnetfelder auf, wobei die beiden Elemente mit dem Stator mechanisch verbunden und voneinander in der Längsrichtung des Stators beabstandet angeordnet sind. Das von dem ersten Element erzeugte erste Stator-Magnetfeld ist zumindest teilweise durch Stator und Anker geführt und gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet.
  • In der ersten Position sind die Ankerspule und das erste Element derart benachbart angeordnet, dass bei bestromter Ankerspule das erste Stator-Magnetfeld und das Anker-Magnetfeld sich überlagern. Mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem ersten Stator-Magnetfeld wird ein Erregerfeld mit einer quer zur Längsachse orientierten Feldkomponente gebildet. Diese wirken auf die Ankerspule eine Kraft, die den Anker zu der zweiten Position bewegt.
  • Bei dem Linearaktuator ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das zweite Stator-Magnetfeld gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet ist und in der zweiten Position die Ankerspule und das zweite Element benachbart angeordnet sind und mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem zweiten Stator-Magnetfeld auf die Ankerspule eine Kraft wirkt, die den Anker zu der ersten Position bewegt.
  • Die zwei Elemente können um eine Symmetrieachse symmetrisch angeordnet werden, die senkrecht zu der Längsachse des Ankers gerichtet ist.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei dem Stator um einen Hohlzylinder und bei dem Anker um einen Zylinder, der entlang der Längsachse gleitend in dem Stator geführt ist. Der Anker kann beispielsweise als Massivzylinder oder Hohlzylinder ausgebildet sein.
  • Bei einer weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass eine erste Erregerspule als das erste Element zum Erzeugen des ersten Magnetfeldes und eine zweite Erregerspule als das zweite Element zum Erzeugen des zweiten Magnetfeldes ausgebildet ist.
  • Die beiden Erregerspulen können innerhalb des Stators in Umfangsrichtung um die Längsachse des Stators gewickelt sind. Beispielsweise können die beiden Erregerspulen jeweils in einer Nut angeordnet werden, die auf der Innenseite des Stators in Umfangsrichtung umläuft. Somit stehen die Erregerspulen nicht über die Oberfläche der Innenseite des Stators vor.
  • Ferner ist die Ankerspule um die Längsachse des Ankers herum angeordnet. Hierzu kann die Ankerspule in einer den Anker in Umfangsrichtung umlaufenden Nut angeordnet sein. Somit steht die Ankerspule nicht über die Oberfläche des Ankers vor.
  • Der erfindungsgemäße elektromagnetische Linearaktuator mit seiner symmetrischen Spulenanordnung ermöglicht es, dass ein richtungsunabhängiger Beschleunigungsverlauf zwischen den ersten und zweiten Positionen durch gegensinniges Bestromen der entsprechenden Anker-Statorpaare realisiert werden kann. Weiterhin ermöglicht das gegensinnige Bestromen des Spulenpaares am Ende der Bewegung eine effektive Abbremsung und Dämpfung, so dass eine externe Bremsung oder Dämpfung technisch einfacher zu gestalten ist oder sogar verzichtbar ist.
  • Beispiele und Zeichnungen
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Gegenstände werden durch die Zeichnungen veranschaulicht und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Dabei ist zu beachten, dass die Zeichnungen nur beschreibenden Charakter haben und nicht dazu gedacht sind, die Erfindung in irgendeiner Form einzuschränken.
  • Es zeigen
  • 1 eine schematische Darstellung eines elektromagnetischen Linearaktuators gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer ersten Position;
  • 2 eine schematische Darstellung des elektromagnetischen Linearaktuators in einer zweiten Position; und
  • 3 eine schematische Darstellung eines Verlaufs des elektromagnetischen Linearaktuators von der ersten Position zu der zweiten Position.
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines elektromagnetischen Linearaktuators gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer ersten Position. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfasst der elektromagnetische Linearaktuator 10 einen Stator 12 und einen Anker 14, die aus ferromagnetischen Materialien ausgebildet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Stator 12 und der Anker 14 rotationssymmetrisch (die Längsachse L als Symmetrieachse). Somit ist der Stator 12 ein Hohlzylinder 16 und der Anker 14 ein Massivzylinder 18. Der Anker 14 ist entlang der Längsachse L gleitend in dem Stator 12 geführt und axial bewegbar. Ein rotationssymmetrischer Aufbau ist jedoch nicht zwingend.
  • Wie in 1 gezeigt ist eine Ankerspule 20 um die Längsachse L des Ankers 14 herum gewickelt und derart fixiert, dass eine auf die Ankerspule 20 wirkende Kraft auf den Anker 14 übertragbar ist. Beispielsweise ist die Ankerspule 14 in einer den Anker 14 in Umfangsrichtung umlaufenden Nut 22 angeordnet. Wenn die Ankerspule 20 bestromt ist, wird ein Anker-Magnetfeld erzeugt, das durch Stator 12 und Anker 14 geführt ist. Ferner sind ein erstes 24 und ein zweites Element 26 zum Erzeugen der Stator-Magnetfelder mit dem Stator 12 mechanisch verbunden. Die beiden Elemente 24, 26 sind beabstandet an der Innenseite 28 des Stators 12 und um eine Symmetrieachse S symmetrisch angeordnet, die senkrecht zu der Längsachse L gerichtet ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine erste Erregerspule 30 als das erste Element 24 zum Erzeugen des ersten Magnetfeldes und eine zweite Erregerspule 32 als das zweite Element 26 zum Erzeugen des zweiten Magnetfeldes ausgebildet. Beispielsweise können die am Stator 12 angeordneten Erregerspulen 30, 32 auch durch Permanentmagnete ersetzt werden. Anhand von diesem Ausführungsbeispiel sind die beiden Erregerspulen 30, 32 innerhalb des Stators 12 in Umfangsrichtung um die Längsachse L gewickelt. Um die Erregerspulen 30, 32 nicht über die Innenseite 28 des Stators 12 vorzustehen, sind die beiden Erregerspulen 30, 32 jeweils in einer Nut 34 angeordnet, die auf der Innenseite 28 des Stators 12 in Umfangsrichtung umläuft.
  • Der Anker 14 kann sich entlang der Längsachse L relativ zum Stator 12 zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegen. 1 zeigt den Anker 14 in der ersten Position.
  • Wie anhand von 1 zu erkennen ist, sind die Ankerspule 20 und die erste Erregerspule 30 koaxial und in der ersten Position zumindest teilweise ineinander angeordnet, sodass sich die beiden Spulen 20, 30 in axialer Richtung teilweise überlappen. Im Betrieb werden die Ankerspule 20 und die erste Erregerspule 30 derart bestromt, dass die beiden Spulen 20, 30 gegensinnige Magnetfelder erzeugen. Die axialen Komponenten der Magnetfelder der beiden Spulen 20, 30 überlagern sich näherungsweise destruktiv. Die radialen Komponenten der Magnetfelder überlagern sich und verursachen einen radialen magnetischen Fluss, der in der Ankerspule 20 zu einer Kraftwirkung führt. Unter dieser Kraftwirkung werden die Ankerspule 20 und die erste Erregerspule 30 auseinander getrieben. Somit wirkt eine in die Richtung zu der zweiten Position gerichtete Kraft auf die Ankerspule 20. Für eine möglichst gute Überlagerung der Magnetfelder müssen die beiden Spulen 20, 30 betragsmäßig die gleiche magnetische Durchflutung erzeugen, was am einfachsten erreicht werden kann, indem zwei Spulen gleicher Windungszahl elektrisch in Serie geschaltet werden. Ganz allgemein wird unter „radial” eine Richtung verstanden, die einen rechten Winkel zur Längsachse L aufweist, unabhängig davon, ob der Stator 12 und der Anker 14 rotationssymmetrisch aufgebaut sind oder nicht. „Radial“ bedeutet also „quer zur axial liegenden Längsachse” unabhängig von der Form des Querschnittes des Stators 12 bzw. des Ankers 14. Daher, wie oben erwähnt, ist ein rotationssymmetrischer Aufbau des Stators 12 bzw. des Ankers 14 jedoch nicht zwingend.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung des elektromagnetischen Linearaktuators in einer zweiten Position. In dieser Position sind die zweite Erregerspule 32 und die Ankerspule 20 benachbart und teilweise ineinander angeordnet. Die Ankerspule 20 und die zweite Erregerspule 32 werden im Betrieb derart bestromt, dass die beiden Spulen 20, 32 gegensinnige Magnetfelder erzeugen. Mit dem gleichen Prinzip wie in der ersten Position überlagern sich das Anker-Magnetfeld und das zweite Erreger-Magnetfeld in der zweiten Position. Durch diese Überlagerung wird ein Erregerfeld mit einer quer zur Längsachse orientierten Feldkomponente gebildet, welche mit der Ankerspule 20 derart wechselwirkt, dass auf die Ankerspule 20 eine zu der ersten Position gerichtete Kraft wirkt.
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Verlaufs des elektromagnetischen Linearaktuators von der ersten Position zu der zweiten Position. 3a) zeigt den Linearaktuator in der ersten Position. Wie man anhand von 3a) erkennen kann, sind die Ankerspule 20 und die erste Erregerspule 30 gegensinnig bestromt. Somit erzeugen die beiden Spulen 20, 30 gegensinnige Magnetfelder. Wie oben erwähnt führt die Überlagerung der Magnetfelder der beiden Spulen 20, 30 zu einer Kraftwirkung, unter welcher die Ankerspule 20 und die erste Erregerspule 30 auseinander getrieben werden. Folglich wirkt in der ersten Position eine Kraft auf den Anker 14, die groß genug ist, um den Anker 14 in die zweite Position zu bewegen. 3b) zeigt eine Zwischenphase der Bewegung des Ankers 14 zwischen den ersten und zweiten Positionen. In dieser Phase wird die Bewegung des Ankers 14 nicht von der zweiten Erregerspule 32 beeinflusst.
  • 3c) zeigt eine Abbremsungsphase der Bewegung des Ankers 14, welche kurz vor der zweiten Position erfolgt. Sobald die Ankerspule 20 in den Einflussbereich der zweiten Erregerspule 32 eintritt, wirkt eine von der Überlagerung der Magnetfelder der beiden Spulen 20, 32 verursachte Kraft auf die Ankerspule 20. Der Anker 14 wird von dieser Kraft gebremst, da diese Kraft in die entgegengesetzte Richtung der Bewegung des Ankers 14 gerichtet ist. Der Anker 14 bewegt sich immer langsamer, bis er in der zweiten Position stehen bleibt. Danach bewegt sich der Anker 14 mit dem gleichen Prinzip wiederum von der zweiten Position zu der ersten Position zurück. Solange die Spulen 20, 30, 32 bestromt sind, pendelt der Anker 14 zwischen den ersten und zweiten Positionen.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Linearaktuator
    12
    Stator
    14
    Anker
    16
    Hohlzylinder
    18
    Massivzylinder
    20
    Ankerspule
    22
    Nut des Ankers
    24
    das erste Element
    26
    das zweite Element
    28
    Innenseite des Stators
    30
    die erste Erregerspule
    32
    die zweite Erregerspule
    34
    Nut des Stators
    L
    Längsachse
    S
    Symmetrieachse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 202010013240 U [0003]
    • US 20100060393 A [0004]

Claims (8)

  1. Linearaktuator, mit – einem Stator (12), der zumindest teilweise aus ferromagnetischen Materialien ausgebildet ist, – einem Anker (14), der zumindest teilweise aus ferromagnetischen Materialien ausgebildet ist und an dem Stator (12) derart angeordnet ist, dass der Anker (14) entlang einer Längsachse (L) relativ zum Stator (12) zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist, – mindestens einer Ankerspule (20) zum Erzeugen eines Anker-Magnetfeldes, das zumindest teilweise durch Stator (12) und Anker (14) geführt ist, – wobei die Ankerspule (20) auf dem Anker (14) derart fixiert ist, dass eine auf die Ankerspule (20) wirkende Kraft auf den Anker (14) übertragbar ist, – mindesten einem ersten Element (24) zum Erzeugen eines ersten Stator-Magnetfeldes, das zumindest teilweise durch Stator (12) und Anker (14) geführt und gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet ist, – wobei das erste Element (24) mit dem Stator (12) mechanisch verbunden ist und – wobei in der ersten Position die Ankerspule (20) und das erste Element (24) benachbart angeordnet sind und mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem ersten Stator-Magnetfeld auf die Ankerspule (20) eine Kraft wirkt, die den Anker (14) zu der zweiten Position bewegt, und – mindestens einem zweiten Element (26) zum Erzeugen eines zweiten Stator-Magnetfeldes, das zumindest teilweise durch Stator (12) und Anker (14) geführt ist, – wobei das zweite Element (26) mit dem Stator (12) mechanisch verbunden und in der Längsrichtung von dem ersten Element (24) beabstandet angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, – dass das zweite Stator-Magnetfeld gegensinnig zu dem Anker-Magnetfeld gerichtet ist und – dass in der zweiten Position die Ankerspule (20) und das zweite Element (26) benachbart angeordnet sind und mittels der Wechselwirkung von dem Anker-Magnetfeld und dem zweiten Stator-Magnetfeld auf die Ankerspule (20) eine Kraft wirkt, die den Anker (14) zu der ersten Position bewegt.
  2. Linearaktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Elemente (24, 26) sich um eine Symmetrieachse (S) symmetrisch befinden, die senkrecht zu der Längsachse (L) des Ankers (14) gerichtet ist.
  3. Linearaktuator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (12) ein Hohlzylinder (16) ist und der Anker (14) ein Zylinder (18) ist, der entlang der Längsachse (L) gleitend in dem Stator (12) geführt ist.
  4. Linearaktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Erregerspule (30) als das erste Element (24) zum Erzeugen des ersten Magnetfeldes und eine zweite Erregerspule (32) als das zweite Element (26) zum Erzeugen des zweiten Magnetfeldes ausgebildet ist.
  5. Linearaktuator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Erregerspulen (30, 32) innerhalb des Stators (12) in Umfangsrichtung um die Längsachse (L) des Stators (12) gewickelt sind.
  6. Linearaktuator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Erregerspulen (30, 32) jeweils in einer Nut (34) angeordnet sind, die auf der Innenseite (28) des Stators (12) in Umfangsrichtung umläuft.
  7. Linearaktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerspule (20) um die Längsachse (L) des Ankers (14) herum angeordnet ist.
  8. Linearaktuator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerspule (20) in einer den Anker (14) in Umfangsrichtung umlaufenden Nut (22) angeordnet ist.
DE102014203898.7A 2014-03-04 2014-03-04 Linearaktuator Withdrawn DE102014203898A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014203898.7A DE102014203898A1 (de) 2014-03-04 2014-03-04 Linearaktuator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014203898.7A DE102014203898A1 (de) 2014-03-04 2014-03-04 Linearaktuator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102014203898A1 true DE102014203898A1 (de) 2015-09-10

Family

ID=53883906

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102014203898.7A Withdrawn DE102014203898A1 (de) 2014-03-04 2014-03-04 Linearaktuator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102014203898A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018216223B3 (de) 2018-09-24 2019-12-19 Siemens Aktiengesellschaft Aktor und Verfahren zur Betätigung eines Hochspannungsschalters

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934286A1 (de) * 1989-10-13 1991-04-18 Eckehart Schulze Antriebszylinder
US20090058200A1 (en) * 2006-02-28 2009-03-05 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Linear Drive with a Reduced Axial Force Component, as Well as a Linear Compressor and Refrigerator
US20100060393A1 (en) 2008-09-08 2010-03-11 Ls Industrial Systems Co., Ltd. Electromagnetic linear actuator
DE202010013240U1 (de) 2010-10-16 2011-11-16 Msm Krystall Gbr (Vertretungsberechtigte Gesellschafter: Dr. Rainer Schneider, 12165 Berlin; Arno Mecklenburg, 10999 Berlin) Elektromagnetischer Linearaktor

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934286A1 (de) * 1989-10-13 1991-04-18 Eckehart Schulze Antriebszylinder
US20090058200A1 (en) * 2006-02-28 2009-03-05 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Linear Drive with a Reduced Axial Force Component, as Well as a Linear Compressor and Refrigerator
US20100060393A1 (en) 2008-09-08 2010-03-11 Ls Industrial Systems Co., Ltd. Electromagnetic linear actuator
DE202010013240U1 (de) 2010-10-16 2011-11-16 Msm Krystall Gbr (Vertretungsberechtigte Gesellschafter: Dr. Rainer Schneider, 12165 Berlin; Arno Mecklenburg, 10999 Berlin) Elektromagnetischer Linearaktor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018216223B3 (de) 2018-09-24 2019-12-19 Siemens Aktiengesellschaft Aktor und Verfahren zur Betätigung eines Hochspannungsschalters

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2486575B1 (de) Aktuator für eine verbrennungskraftmaschine
DE2033378B2 (de) Elektromagnetischer antrieb zur datenaufzeichnung
EP3191695B1 (de) Elektromagnetische stellvorrichtung
EP2880696A1 (de) Aktuatorvorrichtung
DE102015224779A1 (de) Magnetisch schaltbarer Freilauf
DE102012101619A1 (de) Elektromagnetische Stellvorrichtung
DE102013206897A1 (de) Elektromagnetischer Aktuator
EP2474009A1 (de) Bistabile elektromagnetische stellvorrichtung
DE102014216274A1 (de) Aktuator mit zumindest einer stabilen Schaltlage
DE102013102276B4 (de) Verdrehschutz
DE102014203898A1 (de) Linearaktuator
EP3185256B1 (de) Elektromagnet
DE102017103090B4 (de) Elektromagnetischer Linearaktuator
DE102007025081B4 (de) Motorbremse
WO2019001859A1 (de) Antriebssystem
DE102010025766B4 (de) Bistabiler Hubmagnet
EP0859380A2 (de) Elektromechanischer Doppelhubmagnet
DE102018111195A1 (de) Hubmagnet
DE102019118860A1 (de) Elektromagnetische Stellvorrichtung mit aktivem Rückholhub
DE102012218325A1 (de) Aktuatoreinheit, insbesondere für die Einspritzung eines Kraftstoffs in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
DE102009032365A1 (de) Elektromagnetantrieb für ein Ventil
DE102010046159A1 (de) Spindeltrieb
DE102015216010A1 (de) Magnetspule mit einem Wicklungsträger und Verfahren zum Aufbringen einer Wicklung
DE102006036685A1 (de) Magnetischer Aktuator zur direkten Erzeugung einer rotatorischen Stellbewegung einer Welle mit stromloser Endlagenfixierung
EP3449104B1 (de) Elektromagnetische stellvorrichtung mit d-förmiger spule für 2-pin-aktor

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee