[go: up one dir, main page]

DE102014201826A1 - Fahrzeugvorrichtung - Google Patents

Fahrzeugvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102014201826A1
DE102014201826A1 DE102014201826.9A DE102014201826A DE102014201826A1 DE 102014201826 A1 DE102014201826 A1 DE 102014201826A1 DE 102014201826 A DE102014201826 A DE 102014201826A DE 102014201826 A1 DE102014201826 A1 DE 102014201826A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
unit
swirling
vehicle device
wiper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102014201826.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Lind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102014201826.9A priority Critical patent/DE102014201826A1/de
Publication of DE102014201826A1 publication Critical patent/DE102014201826A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/0452Position of the wipers relative to the vehicle
    • B60S1/0458Arrangement wherein the windscreen frame cooperates with the wipers
    • B60S1/0461Arrangement of the side pillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/38Wiper blades
    • B60S1/3806Means, or measures taken, for influencing the aerodynamic quality of the wiper blades
    • B60S1/381Spoilers mounted on the squeegee or on the vertebra
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/38Wiper blades
    • B60S1/3848Flat-type wiper blade, i.e. without harness
    • B60S1/3849Connectors therefor; Connection to wiper arm; Attached to blade
    • B60S1/3863Connectors having a spoiler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Fahrzeugvorrichtung mit zumindest einer Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16), welche durch ein Wischblatt und/oder ein Wischarm und/oder eine Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist. Es wird vorgeschlagen, dass die Fahrzeugvorrichtung zumindest eine Verwirbelungseinheit (18, 20, 22) aufweist, mit zumindest einer Verwirbelungsfläche (24, 26, 28), welche zur Erzeugung einer wesentlich turbulenten Strömung im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16) vorgesehen ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Es ist bereits eine Fahrzeugvorrichtung mit zumindest einer Fahrzeugbaueinheit, welche durch ein Wischblatt und/oder ein Wischarm und/oder eine Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist, vorgeschlagen worden.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung geht aus von einer Fahrzeugvorrichtung mit zumindest einer Fahrzeugbaueinheit, welche durch ein Wischblatt und/oder ein Wischarm und/oder eine Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Fahrzeugvorrichtung zumindest eine Verwirbelungseinheit mit zumindest einer Verwirbelungsfläche, welche zur Erzeugung einer wesentlich turbulenten Strömung im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit vorgesehen ist, aufweist. Unter einer „Fahrzeugvorrichtung“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Vorrichtung für Fahrzeuge, vorzugsweise für Kraft- und/oder Luftfahrzeuge, verstanden werden. Dabei sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kraftfahrzeuge denkbar, insbesondere sollen darunter jedoch Kraftomnibusse, Lastkraftwagen, Zugmaschinen und/oder besonders bevorzugt Personenkraftwagen verstanden werden. Ferner sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Wischblätter denkbar, vorzugsweise ist das Wischblatt jedoch von einem gelenkfreien Wischblatt gebildet. Unter einem „gelenkfreien Wischblatt“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Flachwischblatt beziehungsweise ein bügelloses Wischblatt verstanden werden. Des Weiteren soll in diesem Zusammenhang unter einer „Wischflächenbegrenzungseinheit“ insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche zumindest in einem montierten Zustand des Fahrzeugs eine Wischfläche wie insbesondere eine Fahrzeugscheibe in zumindest eine Richtung begrenzt. Vorzugsweise wird eine Wischfläche von mehreren Wischflächenbegrenzungseinheiten begrenzt. Besonders bevorzugt soll darunter insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche direkt an einer Wischfläche angrenzt und diese in zumindest eine Richtung abschließt. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Wischflächenbegrenzungseinheiten denkbar, wie insbesondere eine Fahrzeugsäule, z.B. eine A-Säule, ein Fahrzeugdach und/oder ein Windlauf. Unter einer „Verwirbelungseinheit“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Einheit verstanden werden, die in zumindest einem Zustand dazu vorgesehen ist einen zumindest im Wesentlichen linearen Fluidstrom, in diesem Zusammenhang insbesondere Luftstrom, zu verwirbeln. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zu einer Erzeugung einer zumindest im Wesentlichen turbulenten Strömung aus einer zumindest im Wesentlichen laminaren Strömung vorgesehen ist. Dabei soll unter „zumindest im Wesentlichen“ insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einer entsprechenden Strömung insbesondere weniger als 50%, vorzugsweise weniger als 40% und besonders bevorzugt weniger als 20% der in der Strömung geführten Teilchen betrifft. Ferner soll in diesem Zusammenhang unter einer „Verwirbelungsfläche“ insbesondere eine Fläche der Verwirbelungseinheit verstanden werden, die in zumindest einem Zustand dazu vorgesehen ist, insbesondere durch eine Formgebung, einen zumindest im Wesentlichen linearen Fluidstrom, in diesem Zusammenhang insbesondere Luftstrom, zu verwirbeln. Vorzugsweise weist die Fläche insbesondere eine Formgebung auf, die bei einer Anströmung aus zumindest einer Richtung zu einer Erzeugung einer Turbulenz vorgesehen ist. Des Weiteren soll unter einer „wesentlich turbulenten Strömung“ in diesem Zusammenhang insbesondere eine turbulente Strömung verstanden werden, bei der insbesondere weniger als 20%, vorzugsweise weniger als 10% und besonders bevorzugt weniger als 5% von in der Strömung geführten Teilchen einem selben laminaren Strömungsverhalten folgen, also folglich die gleiche, insbesondere stationäre Bewegungsrichtung aufweisen. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine turbulente Strömung verstanden werden, bei der insbesondere Verwirbelungen zumindest bis zu einer Größenordnung von zumindest 2 cm Druchmesser, vorzugsweise von zumindest 3 cm Durchmesser und besonders bevorzugt von zumindest 5 cm Durchmesser auftreten. Dabei soll unter einer „turbulenten Strömung“ insbesondere eine Strömung verstanden werden, bei der in der Strömung geführte Teilchen insbesondere einer dreidimensionalen, instationären und insbesondere zufälligen Bewegung folgen. Unter „vorgesehen“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt und/oder eine Einheit zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt und/oder die Einheit diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Unter „im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bereich verstanden werden, der sich vorzugsweise blasenförmig um und über die Fahrzeugbaueinheit erstreckt. Insbesondere soll darunter ein Bereich verstanden werden, dessen Mittelpunkt in einem Schwerpunkt der Fahrzeugbaueinheit liegt. Bevorzugt weist der vorzugsweise kugelförmige Bereich einen Durchmesser von maximal 40 cm, vorzugsweise von maximal 30 cm und besonders bevorzugt von maximal 20 cm auf.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Fahrzeugvorrichtung kann insbesondere gezielt eine turbulente Strömung, insbesondere zu einer Verbesserung eines Wischergebnisses, erzeugt werden. Vorzugsweise kann dadurch auch bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten ein vorteilhaftes Wischergebnis erreicht werden. Bevorzugt kann so ein Nachziehen von Flüssigkeit, insbesondere von Wasser auf einer Fahrzeugscheibe, vermieden werden, da eine Strömungsluft verwirbelt wird und insbesondere die Bildung von Druckunterschieden vermieden werden kann. Besonders bevorzugt kann so ein water-pull-back-Effekt, also insbesondere der Effekt, dass weggewischtes Wasser von dem Wischblatt aufgrund eines Unterdrucks bei einer Rückwärtsbewegung zurück ins Sichtfeld der Fahrzeugscheibe gezogen wird, vermieden werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Verwirbelungsfläche eine wesentliche makroskopische Oberflächenstruktur aufweist. Unter einer „makroskopischen Oberflächenstruktur“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine dreidimensionale Struktur der Verwirbelungsfläche verstanden werden. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine dreidimensionale Struktur einer Fläche verstanden werden, welche in zumindest einem Querschnitt betrachtet, eine gegenüber einer Mittellinie größte Profilhöhe von zumindest 0,05 mm, vorzugsweise zumindest 0,1 mm und besonders bevorzugt zumindest 0,3 mm und/oder eine gegenüber einer Mittellinie größte Profiltiefe von zumindest 0,05 mm, vorzugsweise zumindest 0,1 mm und besonders bevorzugt zumindest 0,3 mm aufweist. Bevorzugt soll darunter insbesondere eine dreidimensionale Struktur einer Fläche verstanden werden, welche in zumindest einem Querschnitt betrachtet über eine beliebig positionierte Messstrecke mit einer Länge von maximal 15 mm, vorzugsweise von maximal 10 mm und besonders bevorzugt von maximal 5 mm eine gegenüber einer Mittellinie größte Profilhöhe von zumindest 0,05 mm, vorzugsweise zumindest 0,1 mm und besonders bevorzugt zumindest 0,3 mm und/oder eine gegenüber einer Mittellinie größte Profiltiefe von zumindest 0,05 mm, vorzugsweise zumindest 0,1 mm und besonders bevorzugt zumindest 0,3 mm aufweist. Dabei soll unter einer „Mittellinie“ insbesondere eine Linie verstanden werden, die einen gemittelten Verlauf der Struktur in einem Querschnitt wiedergibt. Vorzugsweise soll darunter insbesondere die Linie verstanden werden, die den langwelligen Profilanteilen der Struktur in einem Querschnitt entspricht, die durch eine Profilfilterung unterdrückt werden. Dadurch kann insbesondere eine vorteilhafte Struktur bereitgestellt werden. Ferner kann dadurch insbesondere eine Oberflächenstruktur bereitgestellt werden, durch welche besonders vorteilhaft turbulente Strömungen erzeugt werden können.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Oberflächenstruktur der zumindest einen Verwirbelungsfläche eine Vielzahl von aneinandergereihten Dimples aufweist. Vorzugsweise ist die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsfläche von einer Golfballstruktur gebildet. Dabei soll in diesem Zusammenhang unter einem „Dimple“ insbesondere eine Vertiefung verstanden werden. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine eine Kugelkalotte abbildende Vertiefung verstanden werden. Bevorzugt soll darunter insbesondere eine Vertiefung einer Golfballstruktur verstanden werden. Dadurch kann insbesondere eine besonders vorteilhafte Oberflächenstruktur bereitgestellt werden. Vorzugsweise kann dadurch insbesondere eine Oberflächenstruktur bereitgestellt werden durch welche besonders vorteilhaft turbulente Strömungen erzeugt werden können. Zudem kann dadurch insbesondere eine leicht zu fertigende Oberflächenstruktur mit einem solchen Effekt bereitgestellt werden.
  • Es wird ferner vorgeschlagen, dass die zumindest eine Verwirbelungseinheit zumindest teilweise einstückig mit der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit ausgebildet ist. Unter „einstückig“ soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Dadurch kann insbesondere eine Anzahl von Bauteilen der Fahrzeugvorrichtung gering gehalten werden. Ferner kann dadurch insbesondere eine vorteilhafte Positionierung der Verwirbelungseinheit ermöglicht werden, um eine vorteilhafte Erzeugung einer turbulenten Strömung zu erreichen. Vorzugsweise kann dadurch insbesondere gezielt eine turbulente Strömung im Bereich der Fahrzeugbaueinheit, insbesondere zu einer Verbesserung eines Wischergebnisses, erzeugt werden.
  • Es wird weiter vorgeschlagen, dass die zumindest eine Verwirbelungsfläche der zumindest einen Verwirbelungseinheit von einer Fläche gebildet ist, welche einer während einer Fahrt entstehenden Strömung ausgesetzt ist. Unter einer „während einer Fahrt entstehenden Strömung“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Fahrtwind und/oder eine Luftströmung, also zum Beispiel natürlich auftretender Wind, verstanden werden. Dadurch kann insbesondere besonders effektiv eine wesentliche turbulente Strömung erzeugt werden. Ferner kann dadurch insbesondere auch bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten ein vorteilhaftes Wischergebnis erreicht werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Fahrzeugbaueinheit von einem Wischblatt gebildet ist und zumindest eine Windabweisereinheit aufweist, an welcher die zumindest eine Verwirbelungsfläche angeordnet ist. Unter einer "Windabweisereinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine auf die Windabweiservorrichtung und/oder auf ein Wischblatt wirkende Luftanströmung beziehungsweise einen Fahrtwind abzuweisen und/oder für ein Anpressen eines Wischblatts auf eine zu wischende Oberfläche zu nutzen. Vorzugsweise besteht die Windabweisereinheit zumindest teilweise aus Gummi und/oder aus einem wenigstens teilelastischen Kunststoff. Bevorzugt weist die Windabweisereinheit zumindest eine konkave Anströmfläche auf. Die Windabweisereinheit weicht insbesondere von einer Endkappe, einer Wischlippe und/oder von einem Wischblattadapter ab. Vorteilhaft erstreckt sich die Windabweisereinheit in einem Betriebszustand über zumindest einen Großteil einer Längserstreckung eines Wischblatts. Bevorzugt weist die Windabweisereinheit zumindest ein Halteelement zur Befestigung an einer Federschiene und/oder einer Wischleiste auf. Dabei soll unter einer "Luftanströmung" insbesondere eine Strömung verstanden werden, die mit einer bestimmten Luftanströmgeschwindigkeit auf die Windabweisereinheit trifft. Ferner soll dabei unter einer "Luftanströmgeschwindigkeit" insbesondere eine Geschwindigkeit einer Luftanströmung relativ zu wenigstens einem Punkt der Windabweiservorrichtung verstanden werden. Dadurch kann insbesondere gezielt eine turbulente Strömung, insbesondere zu einer Verbesserung eines Wischergebnisses, erzeugt werden. Insbesondere kann dadurch auch bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten ein vorteilhaftes Wischergebnis erreicht werden. Bevorzugt kann so ein Nachziehen von Flüssigkeit, insbesondere von Wasser auf einer Fahrzeugscheibe, vermieden werden, da eine Strömungsluft verwirbelt wird und insbesondere die Bildung von Druckunterschieden vermieden werden kann. Ferner kann dadurch insbesondere eine vorteilhafte Anordnung der Verwirbelungsfläche erreicht werden, wodurch insbesondere im Bereich der Fahrzeugbaueinheit gezielt turbulente Strömungen erzeugt werden können.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Fahrzeugbaueinheit von einer Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist und zumindest eine A-Säule und zumindest eine an der A-Säule angeordnete Wasserspritzleiste aufweist, an welcher die zumindest eine Verwirbelungsfläche angeordnet ist. Unter einer „A-Säule“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Fahrzeugsäule eines Kraftfahrzeugs verstanden werden. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine tragende Säule zwischen einem Dach und einem Unterbau eines Kraftfahrzeugs verstanden werden. Besonders bevorzugt soll darunter eine Fahrzeugsäule verstanden werden, die zwischen einer Windschutzscheibe und zumindest einer Seitenscheibe angeordnet ist. Ferner soll in diesem Zusammenhang unter einer „Wasserspritzleiste“ insbesondere eine an der A-Säule angeordnete Vorrichtung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, ein freies, insbesondere durch eine Wischbewegung des Wischblatts hervorgerufenes, Wegspritzen von Wasser zu verhindern. Vorzugsweise soll darunter insbesondere eine teilweise über die Fahrzeugscheibe ragende Leiste verstanden werden. Bevorzugt ist die Wasserspritzleiste insbesondere zusätzlich oder alternativ zu einer Wasserführung vorgesehen. Besonders bevorzugt ist die Wasserspritzleiste dazu vorgesehen, Wasser von der Fahrzeugscheibe gezielt und geordnet von der Fahrzeugscheibe wegzuleiten. Dadurch kann insbesondere gezielt eine turbulente Strömung in einem oberen Wendebereich des Wischblatts, insbesondere zu einer Verbesserung eines Wischergebnisses, erzeugt werden. Insbesondere kann dadurch auch bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten ein vorteilhaftes Wischergebnis erreicht werden. Bevorzugt kann so ein Nachziehen von Flüssigkeit, insbesondere von Wasser auf einer Fahrzeugscheibe, in einem oberen Wendebereich vermieden werden. Ferner kann dadurch insbesondere eine vorteilhafte Anordnung der Verwirbelungsfläche erreicht werden, wodurch insbesondere im Bereich der Fahzeugbaueinheit gezielt turbulente Strömungen erzeugt werden können. Vorzugsweise kann bei einer einstückigen Ausgestaltung der Verwirbelungseinheit und der Fahrzeugbaueinheit die Verwirbelungsfläche vorteilhaft einfach auf die Wasserspritzleiste aufgebracht werden. Insbesondere da die Wasserspritzleiste bevorzugt aus Kunststoff besteht.
  • Ferner geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Vermeidung eines water-pull-back-Effekts mittels zumindest einer Fahrzeugvorrichtung. Es wird vorgeschlagen, dass im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit durch zumindest eine Verwirbelungseinheit Luft turbulent verwirbelt wird. Unter einem „water-pull-back-Effekt“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere der Effekt verstanden werden, dass von dem Wischblatt weggewischtes Wasser nach Erreichen einer Wendeposition von dem Wischblatt bei einer Rückwärtsbewegung zurück ins Sichtfeld der Fahrzeugscheibe gezogen wird. Dieser Effekt entsteht insbesondere durch einen insbesondere während der Fahrt entstehenden Unterdruck entlang des Wischblatts und/oder der A-Säule. Dieser Unterdruck saugt insbesondere das Wasser bei einer Rückwärtsbewegung des Wischblatts an und zieht es bei einer Rückwärtsbewegung zurück ins Sichtfeld der Fahrzeugscheibe. Vorzugsweise wird der Effekt mit ansteigender Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht und ist insbesondere im Stillstand des Fahrzeugs annähernd vernachlässigbar. Der Effekt beeinträchtigt insbesondere einen Komfort und eine Sicherheit. Durch das Verfahren kann insbesondere gezielt eine turbulente Strömung, insbesondere zu einer Verbesserung eines Wischergebnisses, erzeugt werden. Vorzugsweise kann dadurch auch bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten ein vorteilhaftes Wischergebnis erreicht werden. Bevorzugt kann so ein Nachziehen von Flüssigkeit, insbesondere von Wasser auf einer Fahrzeugscheibe, vermieden werden, da eine Strömungsluft verwirbelt wird und insbesondere die Bildung von Druckunterschieden vermieden werden kann.
  • Die Fahrzeugvorrichtung sowie das Verfahren sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können die Fahrzeugvorrichtung sowie das Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
  • Zeichnung
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Teilausschnitt eines Fahrzeugs mit einer Fahrzeugvorrichtung, welche drei Fahrzeugbaueinheiten und drei Verwirbelungseinheiten aufweist, und mit einer Fahrzeugscheibe in einer schematischen Darstellung,
  • 2 die Fahrzeugvorrichtung mit den drei Fahrzeugbaueinheiten und den drei Verwirbelungseinheiten und die Fahrzeugscheibe in einer alternativen schematischen Darstellung,
  • 3 die Fahrzeugvorrichtung mit den drei Fahrzeugbaueinheiten und den drei Verwirbelungseinheiten und die Fahrzeugscheibe in einer weiteren alternativen schematischen Darstellung,
  • 4 die Fahrzeugvorrichtung mit den drei Fahrzeugbaueinheiten und den drei Verwirbelungseinheiten und die Fahrzeugscheibe in einer schematischen Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie IV und
  • 5 einen Teilausschnitt V einer Verwirbelungsfläche einer der Verwirbelungseinheiten in einer schematischen Darstellung.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt einen Teilausschnitt eines Fahrzeugs 38. Das Fahrzeug 38 ist von einem Personenkraftwagen gebildet. Grundsätzlich wären jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Fahrzeuge denkbar. Das Fahrzeug 38 weist eine Fahrzeugscheibe 40 auf. Die Fahrzeugscheibe 40 ist von einer Windschutzscheibe gebildet. Die Fahrzeugscheibe 40 bildet auf ihrer Außenseite eine zu reinigende Oberfläche.
  • Ferner weist das Fahrzeug 38 eine Fahrzeugvorrichtung 10 auf. Die Fahrzeugvorrichtung 10 weist drei Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 auf. Grundsätzlich wäre jedoch auch denkbar, dass die Fahrzeugvorrichtung 10 lediglich eine der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 aufweist.
  • Die erste Fahrzeugbaueinheit 12 ist von einem Wischblatt gebildet. Die erste Fahrzeugbaueinheit 12 ist von einem Flachwischblatt gebildet. Die erste Fahrzeugbaueinheit 12 weist einen nicht weiter sichtbaren Wischblattadapter, eine Wischleiste 42 und zwei Federschienen 44, 44’ auf. Ferner weist die erste Fahrzeugbaueinheit 12 eine Windabweisereinheit 32 auf. Die Wischleiste 42 ist aus einer elastischen Leiste gebildet. Die Wischleiste 42 weist eine Wischlippe auf, die zu einer direkten Auflage auf der Fahrzeugscheibe 40 vorgesehen ist. Die erste Fahrzeugbaueinheit 12 wischt in einem Betriebszustand über die Fahrzeugscheibe 40 des Fahrzeugs 38. Die Wischlippe der Wischleiste 42 ist während eines Wischbetriebszustands dazu vorgesehen, direkt an der Fahrzeugscheibe 40 anzuliegen und über diese zu wischen. Die Wischleiste 42 ist über die Federschienen 44, 44’ in der Windabweisereinheit 32 gehalten. Die Wischleiste 42 ist auf einer der Wischlippe abgewandten Seite vollständig von der Windabweisereinheit 32 überdeckt. Die Wischleiste 42 ist auf einer der Fahrzeugscheibe 40 abgewandten Seite vollständig von der Windabweisereinheit 32 überdeckt. Ferner weist die erste Fahrzeugbaueinheit 12 an seinen beiden, entlang einer Haupterstreckungsrichtung 56 betrachteten Enden jeweils eine Endkappe 46, 46’ auf. Die Endkappen 46, 46’ decken jeweils die Enden der Windabweisereinheit 32 ab (1, 4).
  • Die zweite Fahrzeugbaueinheit 14 ist von einer Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet. Die zweite Fahrzeugbaueinheit 14 weist eine A-Säule 34 auf. Ferner weist die zweite Fahrzeugbaueinheit 14 eine an der A-Säule 34 angeordnete Wasserspritzleiste 36 auf. Die A-Säule 34 schließt an einer Seite direkt an die Fahrzeugscheibe 40 an. Die A-Säule 34 begrenzt die Fahrzeugscheibe 40 zu einer Seitentüre hin. Die A-Säule 34 weist eine Haupterstreckungsrichtung 48 auf, die sich parallel zu einer Seitenkante der Fahrzeugscheibe 40 erstreckt. Die Wasserspritzleiste 36 ist direkt an der A-Säule 34 angeordnet. Die Wasserspritzleiste 36 weist eine Haupterstreckungsrichtung auf, die sich parallel zu der Haupterstreckungsrichtung 48 der A-Säule 34 erstreckt. Die Wasserspritzleiste 36 ragt von der A-Säule 34 senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 48 teilweise über die Fahrzeugscheibe 40. Ein über die Fahrzeugscheibe 40 ragender Teil der Wasserspritzleiste 36 ist in einem Querschnitt senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 48 annähernd L-förmig ausgebildet. Ein freies, der A-Säule 34 abgewandtes Ende des L-förmigen Querschnitts der Wasserspritzleiste 36 weist dabei in Richtung der Fahrzeugscheibe 40 nach unten (4).
  • Die dritte Fahrzeugbaueinheit 16 ist von einem Wischarm gebildet. Die dritte Fahrzeugbaueinheit 16 weist zwei Wischarmsegmente 50, 52 auf. Die Wischarmsegmente 50, 52 sind über ein Scharnier miteinander verbunden. Ferner ist im Bereich des Scharniers ein nicht weiter sichtbares Federelement angeordnet. Das Federelement ist dazu vorgesehen, in einem Andrückbereich des zweiten Wischarmsegments 52 das Wischarmsegment 52 relativ zu dem ersten Wischarmsegment 50 in Richtung der Fahrzeugscheibe 40 zu drücken. Das erste Wischarmsegment 50 ist nicht weiter sichtbar über eine Welle mit einer Karosserie des Fahrzeugs 38 verbunden. Die Welle ist, entlang einer Haupterstreckungsrichtung der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 betrachtet, an einem äußeren Ende der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 mit der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 verbunden. Ferner weist die dritte Fahrzeugbaueinheit 16 einen Wischarmadapter 54 auf. Der Wischarmadapter 54 ist an einem dem ersten Wischarmsegment 50 abgewandten Ende des zweiten Wischarmsegments 52 angeordnet. Der Wischarmadapter 54 ist einstückig mit dem zweiten Wischarmsegment 52 ausgebildet. Der Wischarmadapter 54 ist zur Aufnahme des nicht weiter sichtbaren Wischblattadapters der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 vorgesehen. Der Wischarmadapter 54 nimmt den Wischblattadapter auf (1).
  • Des Weiteren weist die Fahrzeugvorrichtung 10 drei Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 auf. Grundsätzlich wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahl an Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 denkbar. Insbesondere wäre grundsätzlich denkbar, dass die Fahrzeugvorrichtung 10 lediglich eine der Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 aufweist. Die Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 weisen jeweils eine Verwirbelungsfläche 24, 26, 28 auf. Die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 sind jeweils zur Erzeugung einer wesentlich turbulenten Strömung im Bereich der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 vorgesehen. Die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 der Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 sind von einer Fläche gebildet, welche einer während einer Fahrt entstehenden Strömung ausgesetzt ist. Die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 sind in einem Zustand während der Fahrt einem Fahrtwind 62 direkt ausgesetzt. Die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 weisen jeweils eine wesentliche makroskopische Oberflächenstruktur auf. Die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 weisen jeweils eine annähernd identische Oberflächenstruktur auf. Die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 ist von einer Golfballstruktur gebildet. Die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 weist eine Vielzahl von aneinandergereihten Dimples 30 auf. Die Dimples 30 sind jeweils gleichmäßig über die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 verteilt. Die Dimples 30 der Oberflächenstruktur sind dicht beieinander angeordnet (4, 5). In der 4 sind die Dimples 30 der Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 der Übersichtlichtkeit halber lediglich an jeweils einer Kante angedeutet. Die Dimples 30 sind hierbei jedoch über die gesamten Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 verteilt.
  • Die Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 sind jeweils teilweise einstückig mit jeweils einer der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 ausgebildet. Grundsätzlich wäre jedoch auch denkbar, dass lediglich ein Teil der Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 teilweise einstückig mit einer der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 ausgebildet ist (2).
  • Die erste Verwirbelungseinheit 18 ist einstückig mit der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 der Fahrzeugvorrichtung 10 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 24 der ersten Verwirbelungseinheit 18 ist an der Windabweisereinheit 32 angeordnet. Die Verwirbelungsfläche 24 der ersten Verwirbelungseinheit 18 ist direkt auf der Windabweisereinheit 32 angeordnet. Die erste Verwirbelungseinheit 18 ist einstückig mit der Windabweisereinheit 32 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 24 bildet teilweise eine Außenseite der Windabweisereinheit 32. Die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsfläche 24 ist direkt in die Oberfläche der Windabweisereinheit 32 eingebracht. Die Verwirbelungsfläche 24 der ersten Verwirbelungseinheit 18 ist auf einer der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 zugewandten Seite der Windabweisereinheit 32 angeordnet, insbesondere bei einer Anordnung der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 in einer Wendeposition betrachtet, wie sie in 1 dargestellt ist. Die Verwirbelungsfläche 24 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung 56 der ersten Fahrzeugbaueinheit 12. Ferner erstreckt sich die Verwirbelungsfläche 24 im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Fahrzeugscheibe 40. Die Verwirbelungsfläche 24 der ersten Verwirbelungseinheit 18 erstreckt sich entlang der Haupterstreckungsrichtung 56 der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 annähernd über eine gesamte Erstreckung der Windabweisereinheit 32. Die Verwirbelungsfläche 24 weist im Bereich des nicht weiter sichtbaren Wischblattadapters eine Unterbrechung auf. Der Bereich der Unterbrechung wird in einem montierten Zustand der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 von dem Wischarmadapter 54 der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 überdeckt. Grundsätzlich wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anordnung und/oder Erstreckung der Verwirbelungsfläche 24 denkbar. Die Verwirbelungsfläche 24 der ersten Verwirbelungseinheit 18 ist zumindest in einer Wendeposition, also einer Position, in welcher die erste Fahrzeugbaueinheit 12 und die dritte Fahrzeugbaueinheit 16 von einer Aufwärtsbewegung in eine Abwärtsbewegung wechselt, während der Fahrt einem Fahrtwind 62 direkt ausgesetzt (2).
  • Ferner ist die zweite Verwirbelungseinheit 20 einstückig mit der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 der Fahrzeugvorrichtung 10 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 ist an der Wasserspritzleiste 36 angeordnet. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 ist direkt auf der Wasserspritzleiste 36 angeordnet. Die zweite Verwirbelungseinheit 20 ist einstückig mit der Wasserspritzleiste 36 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 26 bildet teilweise eine Außenseite der Wasserspritzleiste 36. Die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsfläche 26 ist direkt in die Oberfläche der Wasserspritzleiste 36 eingebracht. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 ist zum einen auf einer der Fahrzeugscheibe 40 abgewandten Oberseite und zum anderen auf einer der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 zugewandten Seite der Wasserspritzleiste 36 angeordnet, insbesondere bei einer Anordnung der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 in einer Wendeposition betrachtet, wie sie in 1 dargestellt ist. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 ist auf einer Außenseite des über die Fahrzeugscheibe 40 ragenden L-förmigen Teils der Wasserspritzleiste 36 angeordnet. Die Verwirbelungsfläche 26 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu der Haupterstreckungsrichtung 48 der A-Säule 34. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 erstreckt sich entlang der Haupterstreckungsrichtung 48 der A-Säule 34 annähernd über eine gesamte Erstreckung der Wasserspritzleiste 36. Grundsätzlich wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anordnung und/oder Erstreckung der Verwirbelungsfläche 26 denkbar. Die Verwirbelungsfläche 26 der zweiten Verwirbelungseinheit 20 ist während der Fahrt, also einer Vorwärtsfahrt, ständig einem Fahrtwind 62 direkt ausgesetzt (2).
  • Des Weiteren ist die dritte Verwirbelungseinheit 22 einstückig mit der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 der Fahrzeugvorrichtung 10 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 28 der dritten Verwirbelungseinheit 22 ist an dem Wischarmadapter 54 angeordnet. Die Verwirbelungsfläche 28 der dritten Verwirbelungseinheit 22 ist direkt auf dem Wischarmadapter 54 angeordnet. Die dritte Verwirbelungseinheit 22 ist einstückig mit dem Wischarmadapter 54 ausgebildet. Die Verwirbelungsfläche 28 bildet teilweise eine Außenseite des Wischarmadapters 54. Die Oberflächenstruktur der Verwirbelungsfläche 28 ist direkt in die Oberfläche des Wischarmadapters 54 eingebracht. Die Verwirbelungsfläche 28 der dritten Verwirbelungseinheit 22 ist auf einer der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 zugewandten Seite des Wischarmadapters 54 angeordnet, insbesondere bei einer Anordnung der dritten Fahrzeugbaueinheit 16 in einer Wendeposition betrachtet, wie sie in 1 dargestellt ist. Die Verwirbelungsfläche 28 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu der Haupterstreckungsrichtung 56 der ersten Fahrzeugbaueinheit 12. Ferner erstreckt sich die Verwirbelungsfläche 28 im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Fahrzeugscheibe 40. Die Verwirbelungsfläche 28 der dritten Verwirbelungseinheit 22 erstreckt sich entlang der Haupterstreckungsrichtung 56 der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 annähernd über eine gesamte Erstreckung des Wischarmadapters 54. Grundsätzlich wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anordnung und/oder Erstreckung der Verwirbelungsfläche 28 denkbar. Die Verwirbelungsfläche 28 der dritten Verwirbelungseinheit 22 ist zumindest in einer Wendeposition, also einer Position in welcher die erste Fahrzeugbaueinheit 12 und die dritte Fahrzeugbaueinheit 16 von einer Aufwärtsbewegung in eine Abwärtsbewegung wechselt, während der Fahrt einem Fahrtwind 62 direkt ausgesetzt (2).
  • Die Fahrzeugvorrichtung 10 dient zu einer Vermeidung eines water-pull-back-Effekts. Zur Vermeidung des water-pull-back-Effekts wird im Bereich der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 durch die Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 Luft turbulent verwirbelt. Bei einer Bewegung der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 und der zweiten Fahrzeugbaueinheit 16 in eine Richtung 58, zur der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 hin, wird über die Wischleiste 42 auf der Fahrzeugscheibe 40 befindliches Wasser 60 in Richtung der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 geschoben. Dabei wird entlang der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 strömende Luft eines Fahrtwindes 62 durch die Verwirbelungsflächen 24, 26, 28 der Verwirbelungseinheiten 18, 20, 22 turbulent verwirbelt. Dadurch wird die Entstehung von Unterdruck im Bereich der Fahrzeugbaueinheiten 12, 14, 16 vermieden. Bei einer anschließenden Bewegung der ersten Fahrzeugbaueinheit 12 und der zweiten Fahrzeugbaueinheit 16 in eine Richtung 64 von der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 weg, bleibt das Wasser 60 im Bereich der zweiten Fahrzeugbaueinheit 14 und wird dort durch den Fahrtwind 62 unter der Wasserspritzleiste 36 von der Fahrzeugscheibe 40 heruntergeführt (3).

Claims (11)

  1. Fahrzeugvorrichtung mit zumindest einer Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16), welche durch ein Wischblatt und/oder ein Wischarm und/oder eine Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist, gekennzeichnet durch zumindest eine Verwirbelungseinheit (18, 20, 22) mit zumindest einer Verwirbelungsfläche (24, 26, 28), welche zur Erzeugung einer wesentlich turbulenten Strömung im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16) vorgesehen ist.
  2. Fahrzeugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Verwirbelungsfläche (24, 26, 28) eine wesentliche makroskopische Oberflächenstruktur aufweist.
  3. Fahrzeugvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenstruktur der zumindest einen Verwirbelungsfläche (24, 26, 28) eine Vielzahl von aneinandergereihten Dimples (30) aufweist.
  4. Fahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Verwirbelungseinheit (18, 20, 22) zumindest teilweise einstückig mit der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16) ausgebildet ist.
  5. Fahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Verwirbelungsfläche (24, 26, 28) der zumindest einen Verwirbelungseinheit (18, 20, 22) von einer Fläche gebildet ist, welche einer während einer Fahrt entstehenden Strömung ausgesetzt ist.
  6. Fahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Fahrzeugbaueinheit (12) von einem Wischblatt gebildet ist und zumindest eine Windabweisereinheit (32) aufweist, an welcher die zumindest eine Verwirbelungsfläche (24) angeordnet ist.
  7. Fahrzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Fahrzeugbaueinheit (14) von einer Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist und zumindest eine A-Säule (34) und zumindest eine an der A-Säule (34) angeordnete Wasserspritzleiste (36) aufweist, an welcher die zumindest eine Verwirbelungsfläche (26) angeordnet ist.
  8. Fahrzeugbaueinheit, welche von einem Wischblatt gebildet ist, für eine Fahrzeugvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  9. Fahrzeugbaueinheit, welche von einem Wischarm gebildet ist, für eine Fahrzeugvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
  10. Fahrzeugbaueinheit, welche von einer Wischflächenbegrenzungseinheit gebildet ist, für eine Fahrzeugvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
  11. Verfahren zur Vermeidung eines water-pull-back-Effekts mittels zumindest einer Fahrzeugvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zumindest einen Fahrzeugbaueinheit (12, 14, 16) durch zumindest eine Verwirbelungseinheit (18, 20, 22) Luft turbulent verwirbelt wird.
DE102014201826.9A 2014-02-03 2014-02-03 Fahrzeugvorrichtung Pending DE102014201826A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014201826.9A DE102014201826A1 (de) 2014-02-03 2014-02-03 Fahrzeugvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014201826.9A DE102014201826A1 (de) 2014-02-03 2014-02-03 Fahrzeugvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102014201826A1 true DE102014201826A1 (de) 2015-08-06

Family

ID=53546992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102014201826.9A Pending DE102014201826A1 (de) 2014-02-03 2014-02-03 Fahrzeugvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102014201826A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020005632A1 (de) 2020-09-15 2022-03-17 Keno Büsing Vorrichtung zur Verringerung des Luftwiderstands von Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020005632A1 (de) 2020-09-15 2022-03-17 Keno Büsing Vorrichtung zur Verringerung des Luftwiderstands von Kraftfahrzeugen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1307365B1 (de) Wischerarm, wischblatt und wischvorrichtung, insbesondere für scheiben von kraftfahrzeugen
DE102010037616B4 (de) Luftleitvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
EP2429862B1 (de) Kraftfahrzeug
DE10309080B4 (de) Wischblatt
EP2953826B1 (de) Windabweiservorrichtung für ein wischblatt
DE102010062274B4 (de) Wischblatt in Flachbalkenbauweise
DE102014111074B4 (de) Kraftfahrzeug
DE102015218682A1 (de) Wischblattvorrichtung
DE2838451C3 (de) Vorrichtung zum Verhindern des Abhebens von Scheibenwischerblättern infolge Fahrtwind bei Kraftfahrzeugen
DE10340140B4 (de) Gelenkfreies Wischblatt
DE102014201826A1 (de) Fahrzeugvorrichtung
DE10130381A1 (de) Wischerarm, Wischblatt und Wischvorrichtung, insbesondere für Scheiben von Kraftfahrzeugen
DE102004012867B4 (de) Scheibenwischer für die Scheibenwischeranlage an einem Fahrzeug
WO2001000464A1 (de) Scheibenwischer
DE102015012947A1 (de) Scheibenwischerleiste mit Luftleitkanal
DE102005059730A1 (de) Wischeranordnung für Fahrzeugscheiben sowie Spoilerelement zur Verwendung bei einer Wischeranordnung
EP2782800B1 (de) Wischvorrichtung mit zumindest einem wischarm und mit zumindest einem düsenelement
DE102015211044A1 (de) Wischblattvorrichtung
DE102015216045A1 (de) Wischvorrichtung mit einem Wischarmadapter
DE10319346A1 (de) Scheibenwischer
DE102014202202A1 (de) Wischvorrichtung
DE102013212394A1 (de) Wischvorrichtung
EP2768705A1 (de) Wischblatt
DE102005024717A1 (de) Vorrichtung zum gelenkigen Verbinden eines Wischblatts mit einem Wischarm
DE102005024718A1 (de) Wischblatt

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed