[go: up one dir, main page]

DE102014208303B4 - Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen Download PDF

Info

Publication number
DE102014208303B4
DE102014208303B4 DE102014208303.6A DE102014208303A DE102014208303B4 DE 102014208303 B4 DE102014208303 B4 DE 102014208303B4 DE 102014208303 A DE102014208303 A DE 102014208303A DE 102014208303 B4 DE102014208303 B4 DE 102014208303B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening
fastening device
section
spacer
support base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102014208303.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102014208303A1 (de
Inventor
gleich Patentinhaber Erfinder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102014208303.6A priority Critical patent/DE102014208303B4/de
Publication of DE102014208303A1 publication Critical patent/DE102014208303A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102014208303B4 publication Critical patent/DE102014208303B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02SGENERATION OF ELECTRIC POWER BY CONVERSION OF INFRARED RADIATION, VISIBLE LIGHT OR ULTRAVIOLET LIGHT, e.g. USING PHOTOVOLTAIC [PV] MODULES
    • H02S20/00Supporting structures for PV modules
    • H02S20/20Supporting structures directly fixed to an immovable object
    • H02S20/22Supporting structures directly fixed to an immovable object specially adapted for buildings
    • H02S20/23Supporting structures directly fixed to an immovable object specially adapted for buildings specially adapted for roof structures
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02SGENERATION OF ELECTRIC POWER BY CONVERSION OF INFRARED RADIATION, VISIBLE LIGHT OR ULTRAVIOLET LIGHT, e.g. USING PHOTOVOLTAIC [PV] MODULES
    • H02S30/00Structural details of PV modules other than those related to light conversion
    • H02S30/10Frame structures
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/10Photovoltaic [PV]
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/50Photovoltaic [PV] energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Photovoltaic Devices (AREA)

Abstract

Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen (M1, M2),wobei jedes Photovoltaikmodul (M1, M2) einen Rahmen (R1, R2) mit einer umlaufenden Seitenwand (16a, 16b) aufweist, von der sich an einer im Rahmen (R1, R2) gehaltenen Photovoltaikelementen (18) abgewandten Unterseite zu einem Rahmeninneren hin gerichtete Rahmenschenkel (17a, 17b) erstecken,wobei die Befestigungsvorrichtung eine Befestigungsplatte (1) umfasst, auf der in einander gegenüberliegender Anordnung hakenartige Einsteckabschnitte (2, 3) mit Einsteckschlitzen (9, 9a, 9b, 13, 13a, 13b) vorgesehen sind, in welche jeweils ein Rahmenschenkel (17a, 17b) eines Photovoltaikmoduls (M1, M2) einsteckbar ist, und wobei in der Befestigungsplatte (1) in einem zwischen den beiden Einsteckabschnitten (2, 3) gebildeten Zwischenabschnitt (4) ein erster Durchbruch (5) zum Durchführen eines Befestigungsmittels (19a) vorgesehen ist,dadurch gekennzeichnet, dasszwischen zumindest einem der Einsteckabschnitte (2, 3) und der Befestigungsplatte (1) ein Abstandshalter (11a, 11b, 11c, 11d) vorgesehen ist,wobei ein erster Abstandshalter (11a, 11b) aus zwei sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden ersten Stützwänden (11a, 11b) gebildet ist, in denen jeweils ein erster Einsteckschlitz (9, 9a, 9b) mit einem ersten Stützboden (10, 10a, 10b) vorgesehen ist,wobei der erste Stützboden (10, 10a, 10b) mit der Befestigungsplatte (1) einen Winkel von 160° bis 180°, vorzugsweise 165° bis 175°, bildet,wobei ein zweiten Abstandshalter (11c, 11d) aus zwei sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden zweiten Stützwänden (11c, 11d) gebildet ist, in denen jeweils ein zweiter Einsteckschlitz (13, 13a, 13b) mit einem zweiten Stützboden (20, 20a, 20b) vorgesehen ist undwobei der zweite Stützboden (20, 20a, 20b) im Wesentlichen parallel zur Befestigungsplatte (1) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der FR 2 996 384 A1 ist eine Befestigungsvorrichtung für Photovoltaikmodule bekannt, die einen Rahmen und eine umlaufende Seitenwand umfasst. An seiner Unterseite weist der Rahmen zum Rahmeninneren hin gerichtete Rahmenschenkel auf. Der ein Photovoltaikmodul tragende Rahmen ist mittels Schrauben auf einem Untergrund befestigt. Die Befestigung kann auch indirekt mittels eines auf einem Untergrund verschraubten Adapters erfolgen.
  • Eine gattungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist aus der WO 2012/014203 A2 bekannt. Die bekannte Befestigungsvorrichtung umfasst mehrere Teile, nämlich eine Befestigungsplatte, auf der in einander gegenüberliegender Anordnung hakenartige Einsteckabschnitte vorgesehen sind. Die Einsteckabschnitte weisen jeweils einen Einsteckschlitz zum Einstecken eines Rahmenschenkels eines Photovoltaikmoduls auf. In der Befestigungsplatte ist in einem zwischen den beiden Einsteckabschnitten gebildeten Zwischenabschnitt ein erster Durchbruch zum Durchführen eines Befestigungsmittels, beispielsweise einer Schraube, vorgesehen.
  • Die bekannte Befestigungsvorrichtung ist in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Die Rahmenschenkel von am Markt angebotenen Photovoltaikmodulen unterscheiden sich in ihrer Dicke. Um universell eine Vielzahl von Photovoltaikmodulen unterschiedlicher Hersteller mittels der Befestigungsvorrichtung befestigen zu können, muss eine Schlitzweite der Einsteckschlitze größer sein als eine maximale Dicke der Rahmenschenkel der am Markt angebotenen Photovoltaikmodule. Das hat wiederum zur Folge, dass bei einer Befestigung von Photovoltaikmodulen mit Rahmenschenkeln einer relativ geringen Dicke diese nicht fest in den Einsteckabschnitten gehalten werden. In diesem Fall ist es erforderlich, die Rahmen der in der Befestigungsvorrichtung aufgenommenen Photovoltaikmodule mittels eines zusätzlichen Niederhalters gegen die Befestigungsplatte zu zwingen. Das Vorsehen eines zusätzlichen Niederhalters ist aufwändig und erschwert die Montage.
  • Mitunter ist eine, beispielsweise aus Trapezblechen gebildete, Dachfläche nicht völlig eben. D. h. daran befestigte Befestigungsvorrichtungen können geringfügig gegeneinander verkippt sein. Das kann die Montage oder eine Demontage der Photovoltaikmodule erschweren.
  • Insbesondere bei einer Anbringung der Photovoltaikmodule auf einem aus Blech hergestellten Dach heizen sich die Photovoltaikmodule mitunter stark auf, wodurch die Leistung der Photovoltaikmodule erheblich abnimmt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es soll insbesondere eine einfach herstellbare und montierbare Befestigungsvorrichtung angegeben werden, die universell zur Befestigung von Photovoltaikmodulen mit unterschiedlich dick ausgestalteten Rahmenschenkeln geeignet ist. Nach einem weiteren Ziel der Erfindung soll einer Verminderung der Leistung der Photovoltaikmodule mit zunehmender Temperatur entgegengewirkt werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 15.
  • Nach Maßgabe der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zwischen zumindest einem der Einsteckabschnitte und der Befestigungsplatte ein Abstandshalter vorgesehen ist.
  • Durch das Vorsehen eines Abstandshalters zwischen dem Einsteckabschnitt und der Befestigungsplatte ist es bei einer bereits beispielsweise auf einem Trapezblech montierten Befestigungsvorrichtung möglich, diese am gegenüber der Befestigungsplatte um den Abstandshalter erhöht angebrachten Einsteckabschnitt zu greifen und zur Erleichterung der Montage in eine geeignete Montageposition zu biegen. Das Vorsehen eines Abstandshalters zwischen der Befestigungsplatte und zumindest einem der Einsteckabschnitte trägt außerdem zu einer verbesserten Hinterlüftung der Photovoltaikmodule bei. Es kann damit einem Leistungsabfall bei zunehmender Temperatur entgegengewirkt werden.
  • Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird unter dem Begriff „Befestigungsplatte“ allgemein eine plattenartige Befestigungseinrichtung verstanden, welche im Wesentlichen formschlüssig auf einer ebenen Unterlage montierbar ist. Die Befestigungsplatte kann ein- oder auch mehrteilig ausgestaltet sein. Im Falle einer mehrteiligen Ausgestaltung können die mehreren Befestigungsplattenteile, insbesondere genau zwei Befestigungsplattenteile, bei der Montage mittels einer Verbindungsvorrichtung im Wesentlichen formschlüssig zur Befestigungsplatte verbunden werden. Die Verbindung kann vorteilhafterweise durch Montageelemente, insbesondere Schrauben, erfolgen, welche zur Befestigung der Befestigungsplatte bzw. der Befestigungsplattenteile auf der Unterlage verwendet werden.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung hat der Abstandhalter eine Höhe von zumindest 5 mm, vorzugsweise zumindest 8 mm. Zweckmäßigerweise hat der Abstandshalter eine Höhe im Bereich von 10 bis 25 mm. Die vorgeschlagene Höhe erleichtert die Montage und ermöglicht eine ausreichende Hinterlüftung. Gleichzeitig ist aber die vorgeschlagene Höhe ausreichend klein, um abhebende Kräfte bei einem Windangriff gering zu halten.
  • Der Abstandshalter kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Zweckmäßigerweise umfasst der Abstandshalter zumindest eine parallel oder senkrecht zum Verlauf des Einsteckschlitzes verlaufende Stützwand.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen jedem der Einsteckabschnitte und der Befestigungsplatte ein Abstandshalter vorgesehen.
  • Ein erster Abstandshalter kann aus einem sich von der Befestigungsplatte erstreckenden ersten Hohlprofil mit einem gegenüberliegend der Befestigungsplatte angeordneten ersten Stützboden gebildet sein, wobei der erste Einsteckabschnitt aus einem sich vom ersten Stützboden erstreckenden ersten L-förmigen Schenkel gebildet ist. In ähnlicher Weise kann ein zweiter Abstandshalter aus einem sich von der Befestigungsplatte erstreckenden zweiten Hohlprofil mit einem gegenüberliegend der Befestigungsplatte angeordneten zweiten Stützboden gebildet sein, wobei der zweite Einsteckabschnitt aus einem sich vom zweiten Stützboden erstreckenden zweiten L-förmigen Schenkel gebildet ist.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist das zweite Hohlprofil im Querschnitt rechteckig ausgebildet. Der zweite Stützboden ist erfindungsgemäß im Wesentlichen parallel zur Befestigungsplatte angeordnet.
  • Nach der Erfindung ist ein erster Abstandshalter aus zwei sich von der Befestigungsplatte erstreckenden ersten Stützwänden gebildet, in denen jeweils ein erster Einsteckschlitz mit einem ersten Stützboden vorgesehen ist. In analoger Weise ist ein zweiter Abstandshalter aus zwei sich von der Befestigungsplatte erstreckenden zweiten Stützwänden gebildet, in denen jeweils ein zweiter Einsteckschlitz mit einem zweiten Stützboden vorgesehen ist. Die vorgeschlagene Ausgestaltung kann besonders einfach hergestellt werden, indem zunächst mittels Laserschneiden ein Blech mit einer geeigneten Form hergestellt wird und nachfolgend die ersten und/oder zweiten Stützwände mittels Kanten gebildet werden. Die Befestigungsvorrichtung ist in diesem Fall abschnittsweise nach Art eines U-Profils ausgebildet, wobei die Schenkel des U-Profils durch die ersten und/oder zweiten Stützwände gebildet werden. Die Öffnungen der ersten und/oder zweiten Einsteckschlitze weisen jeweils zum gegenüberliegenden Einsteckabschnitt. Der erste und/oder zweite Stützboden ist bei dieser Ausgestaltung schmal ausgebildet. Seine Breite entspricht einer Dicke des verwendeten Blechs.
  • Der erste Stützboden bildet nach der Erfindung mit der Befestigungsplatte einen Winkel von 160° bis 180°, vorzugsweise 165° bis 175°, wobei der erste Stützboden vorteilhafterweise zum ersten Durchbruch hin geneigt ist. In diesem Fall muss bei der Montage eines Photovoltaikmoduls z. B. der erste L-förmige Schenkel und/oder der Rahmenschenkel elastisch verformt werden. Die durch die elastische Verformung erzeugte Rückstellkraft bewirkt einen kraftschlüssigen Halt des Photovoltaikmoduls in der Befestigungsvorrichtung. Ein solcher kraftschlüssiger Halt wird auch dann gewährleistet, wenn eine Dicke des Rahmenschenkels kleiner als eine Schlitzweite der Einsteckschlitze ist. Die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung eignet sich universell zur Befestigung von Photovoltaikmodulen mit Rahmenschenkeln unterschiedlicher Dicke. In Abkehr vom Stand der Technik kann auf das Vorsehen eines separaten Niederhalters zum Zwingen des Rahmens gegen die Befestigungsplatte verzichtet werden.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung beträgt ein Abstand zwischen den Einsteckschlitzen, d. h. zwischen deren senkrecht zur Befestigungsplatte verlaufenden Öffnungsebenen, zumindest 40 mm. Er beträgt zweckmäßigerweise 50 bis 80 mm. Infolgedessen bleibt zwischen zwei mittels der Befestigungsvorrichtung befestigten Rahmen ein Spalt von etwa 40 mm bis 80 mm. Bei einem Windangriff auf die Oberfläche der Photovoltaikmodule wird durch den über den Spalt strömenden Wind ein Venturi-Effekt erzeugt. Infolgedessen bildet sich zwischen dem Dach und den Photovoltaikmodulen ein Unterdruck, welcher bei einem Windangriff einem Abheben der Photovoltaikmodule entgegenwirkt. Die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung ermöglicht auf einfache und kostengünstige Weise eine sichere Befestigung von Photovoltaikmodulen auf einem Dach, insbesondere einem aus Trapezblechen hergestellten Dach. Auch diese Ausgestaltung trägt dazu bei, dass auf zusätzliche Niederhalteelemente zum Zwingen des Rahmens gegen die Befestigungsplatte verzichtet werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Befestigungsplatte einen sich von einem der Einsteckabschnitte in einer vom Zwischenabschnitt wegweisenden Richtung Endabschnitt auf, in welchem ein zweiter Durchbruch zum Durchführen eines zweiten Befestigungsmittels vorgesehen ist. Das erhöht weiter die Festigkeit der Verbindung zwischen der Befestigungsplatte und dem Dach.
  • Vorteilhafterweise erstreckt sich der Endabschnitt vom ersten Einsteckabschnitt. Das erleichtert bei einem bezüglich der Befestigungsplatte geneigt angeordneten zweiten Stützboden die Montage der Photovoltaikmodule.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Befestigungsplatte im Bereich des Zwischenabschnitts geteilt, wobei ein erster Teil-Zwischenabschnitt einen ersten Überlappungsabschnitt mit einem ersten Überlappungsabschnitt-Durchbruch und ein zweiter Teil-Zwischenabschnitt einen zum ersten Überlappungsabschnitt korrespondierenden zweiten Überlappungsabschnitt mit einem zweiten Überlappungsabschnitt-Durchbruch aufweist, und wobei die Überlappungsabschnitte so übereinanderlegbar sind, dass der erste und der zweite Überlappungsabschnitt-Durchbruch sich zum ersten Durchbruch ergänzen. Vorteilhafterweise sind der erste und der zweite Überlappungsabschnitt mittels einer daran vorgesehenen Schwalbenschwanzverbindung lösbar miteinander verbindbar. Es kann auch sein, dass der erste und der zweite Teil-Zwischenabschnitt über eine Sollbruchstelle miteinander verbunden sind. Im Falle einer Herstellung der Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff kann es sich dabei beispielsweise um eine Filmbrücke oder dgl. handeln. Damit ist es möglich, die Befestigungsvorrichtung beispielsweise mittels Spritzguss in einem Schuss zu spritzen oder mittels eines einzigen Werkzeugs zu extrudieren.
  • Im miteinander verbundenen Zustand ergänzen sich der erste und der zweite Teil-zwischenabschnitt an einer den Einsteckabschnitten abgewandten Unterseite der Befestigungsplatte zu einer im Wesentlichen ebenen Fläche.
  • Wegen der vorgeschlagenen Teilung der Befestigungsplatte bzw. der Sollbruchstelle ist es wahlweise möglich, die Befestigungsvorrichtung in zwei Teil-Befestigungsvorrichtungen bzw. zwei Teile zu trennen, von denen die eine den ersten Einsteckabschnitt und die andere den zweiten Einsteckabschnitt aufweist. Insbesondere im Bereich eines Rands eines aus Photovoltaikmodulen gebildeten Felds wird lediglich eine Teil-Befestigungsvorrichtung benötigt. Diese kann schnell und einfach durch eine Trennung der Sollbruchstelle oder ein Lösen der Schwalbenschwanzverbindung hergestellt werden. Die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung ist damit besonders universell und lässt sich einfach und kostengünstig herstellen.
  • Vorzugsweise ist die Befestigungsvorrichtung aus Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff hergestellt. Die Befestigungsvorrichtung kann entweder aus mittels Laserschneiden vorgeformten Blechen und nachfolgendem Kanten, durch Extrusion oder mittels Spritzguss hergestellt werden.
  • Zum Ausgleich von Unebenheiten im Bereich der Dachfläche ist zweckmäßigerweise an einer den Einsteckabschnitten abgewandten Unterseite der Befestigungsplatte eine aus einem Elastomer hergestellte Schicht aufgeklebt. Eine solche Schicht kann beispielsweise aus EPEDM hergestellt sein.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Befestigungsvorrichtung,
    • 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Befestigungsvorrichtung,
    • 3 eine perspektivische Ansicht der zweiten Befestigungsvorrichtung in geteiltem Zustand,
    • 4 eine schematische Schnittansicht durch die zweite Befestigungsvorrichtung bei der Montage eines Photovoltaikmoduls,
    • 5 eine schematische Schnittansicht gemäß 4, wobei das Photovoltaikmodul montiert ist,
    • 6 eine schematische Schnittansicht durch die zweite Befestigungsvorrichtung im geteilten Zustand mit daran befestigten Photovoltaikmodulen,
    • 7 eine perspektivische Ansicht einer dritten Befestigungsvorrichtung,
    • 8 eine perspektivische Ansicht einer vierten Befestigungsvorrichtung,
    • 9 eine perspektivische Ansicht der vierten Befestigungsvorrichtung im geteilten Zustand,
    • 10 eine perspektivische Ansicht der vierten Befestigungsvorrichtung gemäß 8 mit eingesetzten Befestigungsmitteln,
    • 11 eine perspektivische Ansicht gemäß 9 mit eingesetzten Befestigungsmitteln,
    • 12 eine perspektivische Ansicht einer fünften Befestigungsvorrichtung,
    • 13 eine perspektivische Ansicht der fünften Befestigungsvorrichtung im geteilten Zustand,
    • 14 eine perspektivische Ansicht gemäß 13 mit eingesetzten Befestigungsmitteln und
    • 15 eine perspektivische Ansicht gemäß 12 mit eingesetzten Befestigungsmitteln.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Befestigungsvorrichtung. Die erste Befestigungsvorrichtung umfasst eine Befestigungsplatte 1, auf der in einander gegenüberliegender Anordnung ein erster Einsteckabschnitt 2 und ein zweiter Einsteckabschnitt 3 vorgesehen sind. In einem zwischen dem ersten 2 und dem zweiten Einsteckabschnitt 3 gebildeten Zwischenabschnitt 4 der Befestigungsplatte 1 ist ein erster Durchbruch 5 zum Durchführen eines Befestigungsmittels, beispielsweise einer Schraube, vorgesehen. Vom ersten Einsteckabschnitt 2 erstreckt sich ein mit dem Bezugszeichen 6 vorgesehener Endabschnitt der Befestigungsplatte 1. Im Endabschnitt 6 ist ein zweiter Durchbruch 7 zum Durchführen eines weiteren Befestigungsmittels, beispielsweise einer Schraube, vorgesehen.
  • Der erste Einsteckabschnitt 2 umfasst einen ersten Stützboden 10, welcher mittels zweier erster Stützwände 11a, 11b gegen die Befestigungsplatte 1 abgestützt ist. Vom ersten Stützboden 10 erstreckt sich ein ersten L-förmiger Schenkel 8, welcher mit dem ersten Stützboden 10 einen ersten Einsteckschlitz 9 bildet.
  • Die ersten Stützwände 11a, 11b, der erste Stützboden 10 sowie ein Abschnitt der Befestigungsplatte 1 bilden ein im Querschnitt etwa rechteckiges erstes Hohlprofil, welches als Abstandshalter gegenüber der Befestigungsplatte 1 dient. Der erste Stützboden 10 ist in einer Höhe H oberhalb einer Oberseite der Befestigungsplatte 1 angeordnet. Die Höhe H beträgt zweckmäßigerweise 10 bis 20 mm. Die ersten Stützwände 11a, 11b, verlaufen etwa parallel zum Verlauf des ersten Einsteckschlitzes 9.
  • Der zweite Einsteckabschnitt 3 ist aus einem zweiten L-förmigen Schenkel 12 gebildet, welcher sich von der Befestigungsplatte 1 erstreckt. Der zweite L-förmige Schenkel 12 bildet mit der Befestigungsplatte 1 einen zweiten Einsteckschlitz 13.
  • Die 2 und 3 zeigen eine zweite Befestigungsvorrichtung, welche ähnlich zu ersten Befestigungsvorrichtung ausgestaltet ist. Die zweite Befestigungsvorrichtung ist allerdings im Zwischenabschnitt 4 teilbar ausgebildet. Ein erstes Teil T1 der Befestigungsvorrichtung umfasst den ersten Einsteckabschnitt 2 sowie einen davon sich erstreckenden ersten Teil-Zwischenabschnitt 4a. Der erste Teil-Zwischenabschnitt 4a weist einen ersten Überlappungsabschnitt 14a auf, in welchem ein erster Überlappungsabschnitt-Durchbruch 15a sowie ein erstes Profil P1 gebildet sind. Ein zweites Teil T2 umfasst den zweiten Einsteckabschnitt 3 sowie einen davon sich erstreckenden zweiten Teil-Zwischenabschnitt 14b mit einem daran vorgesehenen zweiten Überlappungsabschnitt 14b. Im zweiten Überlappungsabschnitt 14b ist ein zweiter Überlappungsabschnitt-Durchbruch 15b vorgesehen. Der zweite Teil-Zwischenabschnitt 4b weist ein zweites Profil P2 auf, welches sich mit dem ersten Profil P1 verbinden lässt. Im verbundenen Zustand überlappen der erste Überlappungsabschnitt 14a und der zweite Überlappungsabschnitt 14b derart, dass die Überlappungsabschnitt-Durchbrüche 15a, 15b fluchten und damit die Durchführung eines Befestigungsmittels ermöglichen.
  • Die Funktion der Befestigungsvorrichtung wird beispielhaft anhand der zweiten Befestigungsvorrichtung unter Bezugnahme auf die 4 bis 6 näher erläutert.
  • In den 4 bis 6 ist mit dem Bezugszeichen M1 ein erstes Photovoltaikmodul und mit dem Bezugszeichen M2 ein zweites Photovoltaikmodul bezeichnet. Das erste Photovoltaikmodul M1 weist einen ersten Rahmen R1 mit einer erste umlaufenden Seitenwand 16a auf, von der sich zu einem Inneren des ersten Rahmens R1 hin ein erster Schenkel 17a erstreckt. Der erste Schenkel 17a ist an einer Unterseite des ersten Photovoltaikmoduls M1 vorgesehen, welche einer Photovoltaikelemente aufweisenden Oberseite gegenüberliegt. In ähnlicher Weise weist ein zweiter Rahmen R2 des zweiten Photovoltaikmoduls M2 eine zweite umlaufende Seitenwand 16b mit einem davon sich erstreckenden zweiten Schenkel 17b auf.
  • Zur Montage der Photovoltaikmodule M1, M2 wird zunächst der zweite Schenkel 17b des zweiten Photovoltaikmoduls M2 in den zweiten Einsteckabschnitt 3 eingesteckt und dann die Befestigungsvorrichtung, hier beispielshaft die zweite Befestigungsvorrichtung, mittels einer ersten 19a und eine zweiten Schraube 19b auf einem, beispielsweise aus Trapezblechen hergestellten, Dach (hier nicht gezeigt) befestigt. Anschließend wird der erste Schenkel 17a des ersten Photovoltaikmoduls M1 in den ersten Einsteckabschnitt 2 eingesteckt. Zu diesem Zweck wird das erste Photovoltaikmodul M1 etwa horizontal gehalten und in Richtung des Endabschnitts 6 verschoben (siehe 4).
  • Zur Befestigung eines (hier nicht gezeigten) weiteren Schenkels des ersten Photovoltaikmoduls M1 in einer weiteren zweiten Befestigungsvorrichtung (hier nicht gezeigt) wird das erste Photovoltaikmodul M1 in Richtung der Dachhaut verschwenkt. Infolgedessen wird der erste Schenkel 17a klemmend im ersten Einsteckabschnitt 2 befestigt. Der weitere Schenkel (hier nicht gezeigt) des ersten Photovoltaikmoduls M1 kann analog zum zweiten Schenkel 17b des zweiten Photovoltaikmoduls M2 in einer weiteren zweiten Befestigungsvorrichtung (hier nicht gezeigt) fixiert werden.
  • 6 zeigt die Befestigung eines ersten M1 und eines zweiten Photovoltaikmoduls M2, wenn diese die einander gegenüberliegenden Ränder eines aus einer Vielzahl von Photovoltaikmodulen gebildeten Solarfelds bilden. In diesem Fall kann die hier beispielhaft gezeigte zweite Befestigungsvorrichtung durch Lösen der Schwalbenschwanzverbindung in das erste Teil T1 und das zweite Teil T2 (siehe 3) geteilt werden. Das erste Teil T1 dient dann der Befestigung des ersten Photovoltaikmodule M1. Das zweite Teil T2 dient der Befestigung des zweiten Photovoltaikmodule M2.
  • Wie insbesondere aus 6 ersichtlich ist, kann der erste Stützboden 10 bezüglich der Befestigungsplatte 1 um einen Winkel α, welcher vorzugsweise 2° bis 10°, insbesondere 3°, beträgt, schräg gestellt sein. Damit kann eine verbesserte Klemmwirkung erreicht werden.
  • Unter Verwendung der in den 2 bis 6 gezeigten zweiten Befestigungsvorrichtung können eine Vielzahl von Photovoltaikmodulen M1, M2 hintereinander schnell und einfach befestigt werden. Die Photovoltaikmodule M1, M2 sind dabei gegenüber dem Dach geringfügig verkippt. Ein Kippwinkel β der Photovoltaikmodule M1, M2 (siehe 6) beträgt beispielsweise 1° bis 3°, vorzugsweise 1,2° bis 1,4°. Wegen des Vorsehens des hier aus einem Hohlprofil gebildeten Abstandshalters zwischen dem ersten Stützboden 10 und der Befestigungsplatte 1 wird erreicht, dass die Photovoltaikmodule M1, M2 mit einem Abstand zur Dachhaut fixiert werden. Das verbessert deren Hinterlüftung und damit deren Effizienz.
  • Die 7 zeigt eine dritte Befestigungsvorrichtung, welche - ähnlich wie die erste Befestigungsvorrichtung - aus einem Stück hergestellt ist. Im Gegensatz zur ersten Befestigungsvorrichtung ist hier der erste Einsteckabschnitt 2 ähnlich wie der zweite Einsteckabschnitt 3 ausgestaltet. Der erste Einsteckabschnitt 2 weist zweite Stützwände 11c, 11d auf, mit denen ein zweite Stützboden 20 in einer vorgegebenen Höhe oberhalb der Befestigungsplatte 1 gehalten wird. Die vorgegebene Höhe entspricht etwa der Höhe H, in welcher der erste Stützboden 10 oberhalb der Befestigungsplatte 1 gehalten wird. - Mit der dritten Befestigungsvorrichtung können Photovoltaikmodule M1, M2 im Wesentlichen parallel zu einer Unterlage, insbesondere einem Flachdach, fixiert werden.
  • Vorteilhafterweise ist auch bei dieser Ausgestaltung der erste Stützboden 10 bezüglich der Befestigungsplatte 1 um den Winkel α schräg geneigt. Der zweite Stützboden 20 kann dagegen parallel zur Befestigungsplatte 1 verlaufen. Er kann aber auch - ähnlich wie der erste Stützboden 10 - um den Winkel α schräg gestellt sein, so dass er ebenfalls zum ersten Durchbruch 5 hin geneigt ist.
  • Bei den erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtungen beträgt ein Abstand A zwischen dem ersten 9 und dem zweiten Einsteckschlitz 13 z. B. 50 bis 80 mm. Infolgedessen bleibt zwischen den mittels einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung befestigten Photovoltaikmodulen M1, M2 ein Schlitz, welcher in 5 mit dem Bezugszeichen S gekennzeichnet ist. Eine weitere Schlitzweite des Schlitzes S beträgt zweckmäßigerweise 30 bis 80 mm, vorzugsweise 40 bis 60 mm. Durch das Vorsehen des Schlitzes S wird bei einem Windangriff in einem Bereich zwischen der Dachhaut und den Photovoltaikmodulen M1, M2 ein Venturi-Effekt und damit ein Unterdruckzwischenraum zwischen den Photovoltaikmodulen M1, M2 und der Dachhaut erzeugt, welcher durch Windangriff bedingten abhebenden Kräften entgegenwirkt.
  • Die 8 bis 11 zeigen perspektivische Ansicht einer vierten Befestigungsvorrichtung. Die vierte Befestigungsvorrichtung ist ähnlich zur dritten Befestigungsvorrichtung ausgestaltet. Im Gegensatz zur dritten Befestigungsvorrichtung ist die vierte Befestigungsvorrichtung wiederum zweiteilig ausgebildet. Sie besteht aus einem ersten Teil T1 und einem Teil T2, welche im Bereich des Zwischenabschnitts 4 mittels einer Schwalbenschwanzverbindung miteinander verbunden sind. Es wird insoweit auf die Beschreibung zu den 2 und 3 verwiesen. Auch bei der vierten Befestigungsvorrichtung kann der erste 10 und/oder der zweite Stützboden 20 um den Winkel α bezüglich der Befestigungsplatte 1 schräg gestellt sein.
  • Die 10 und 11 zeigen perspektivische Ansichten einer Verwendung einer vierten Befestigungsvorrichtung in einem Stück (10) oder in zwei Teilen T1, T2.
  • Obwohl es in den Figuren nicht gezeigt ist, kann es sein, dass an einer den Einsteckabschnitten 2, 3 gegenüberliegenden Unterseite der Befestigungsplatte 1 eine elastische Schicht aufgeklebt ist, welche beispielsweise aus EPEDM hergestellt sein kann.
  • Anstelle der hier beispielhaft gezeigten Schwalbenschwanzverbindung können das erste T1 und das zweite Teil T2 auch andersartig miteinander verbunden sein. So kann beispielsweise im Zwischenabschnitt 4 eine Sollbruchstelle vorgesehen sein. Es ist auch denkbar, das erste T1 und das zweite Teil T2 mittels einer an der Unterseite der Befestigungsplatte 1 vorgesehenen elastischen Schicht miteinander zu verbinden. Durch Trennen der elastischen Schicht mittels eines Cutters ist es möglich, die beiden Teile T1, T2 zu vereinzeln.
  • Die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung kann beispielsweise mittels Extrusionsverfahren hergestellt werden. Sie kann aus Kunststoff oder Aluminium extrudiert sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung im Spritzgussverfahren, insbesondere aus Kunststoff, herzustellen. Vorteilhafterweise kommt insoweit ein UV-beständiger Kunststoff zum Einsatz.
  • An einer der Befestigungsplatte 1 oder den Stützboden 10, 20 gegenüberliegenden Innenseite der L-förmigen Schenkel 8, 12 kann zumindest ein (hier nicht gezeigter) rippenartiger Vorsprung vorgesehen sein, durch welchen bei einer Montage die reibschlüssige Verbindung zum jeweiligen Rahmenschenkel 17a, 17b verbessert werden kann.
  • Die 12 bis 15 zeigen eine fünfte Befestigungsvorrichtung. Bei der fünften Befestigungsvorrichtung ist der erste Einsteckabschnitt 2 aus zwei einander gegenüberliegenden ersten Stützwänden 11a, 11b gebildet, welche jeweils einen ersten Einsteckschlitz 9a, 9b aufweisen. Die ersten Stützwände 11a, 11b umfassen erste L-förmige Schenkel 8a, 8b, welche die ersten Einsteckschlitze 9a, 9b bilden. In ähnlicher Weise ist der zweite Einsteckabschnitt aus zwei zweiten Stützwänden 11c, 11d gebildet, welche einander gegenüberliegend angeordnet sind. Die zweiten Stützwände 11c, 11d weisen zweite L-förmige Schenkel 12a, 12b auf, welche zweite Einsteckschlitze 13a, 13b bilden.
  • Die ersten 2 und zweiten Einsteckabschnitte 3 sind nach Art eines U-förmigen Profils ausgestaltet, welches durch den Zwischenabschnitt 4 der Befestigungsplatte 1 unterbrochen ist. Die Befestigungsplatte 1 ist bei der fünften Befestigungsvorrichtung geteilt ausgebildet. Es ist ein erster Überlappungsabschnitt 14a und ein zweiter Überlappungsabschnitt 14b gebildet. Wie insbesondere aus 12 ersichtlich ist, weist die Befestigungsplatte 1 bei ordnungsgemäßer Überlappung des ersten 14a und des zweiten Überlappungsabschnitts 14b eine im Wesentlichen ebene Unterseite auf.
  • Mit dem Bezugszeichen 21 sind Anschläge bezeichnet, welche sich seitlich vom ersten Überlappungsabschnitt 14a erstrecken. Diese erleichtern bei der Montage eine fluchtende Ausrichtung des ersten Überlappungsabschnitt-Durchbruchs 15a mit dem zweiten Überlappungs-Durchbruch 15b.
  • Der erste Stützboden 11a, 11b und/oder der zweite Stützboden 20a, 20b können ähnlich wie bei den oben beschriebenen Ausgestaltungen um den Winkel α schräg gestellt sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Befestigungsplatte
    2
    erster Einsteckabschnitt
    3
    zweiter Einsteckabschnitt
    4
    Zwischenabschnitt
    4a
    erster Teil-Zwischenabschnitt
    4b
    zweiter Teil-Zwischenabschnitt
    5
    erster Durchbruch
    6
    Endabschnitt
    7
    zweiter Durchbruch
    8, 8a, 8b
    erster L-förmiger Schenkel
    9, 9a, 9b
    erster Einsteckschlitz
    10, 10a, 10b
    erster Stützboden
    11a, 11b
    erste Stützwand
    11c, 11d
    zweite Stützwand
    12, 12a, 12b
    zweiter L-förmiger Schenkel
    13, 13a, 13b
    zweiter Einsteckschlitz
    14a
    erster Überlappungsabschnitt
    14b
    zweiter Überlappungsabschnitt
    15a
    erster Überlappungsabschnitt-Durchbruch
    15b
    zweiter Überlappungsabschnitt-Durchbruch
    16a
    erste Seitenwand
    16b
    zweite Seitenwand
    17a
    erster Schenkel
    17b
    zweiter Schenkel
    18
    Photovoltaikelement
    19a
    erste Schraube
    19b
    zweite Schraube
    20, 20a, 20b
    zweiter Stützboden
    21
    Anschlag
    A
    Abstand
    H
    Höhe
    M1
    erstes Photovoltaikmodul
    M2
    zweites Photovoltaikmodul
    P1
    erstes Profil
    P2
    zweites Profil
    R1
    erster Rahmen
    R2
    zweiter Rahmen
    S
    Schlitz
    T1
    erstes Teil
    T2
    zweites Teil
    α
    Winkel
    β
    Kippwinkel

Claims (15)

  1. Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen (M1, M2), wobei jedes Photovoltaikmodul (M1, M2) einen Rahmen (R1, R2) mit einer umlaufenden Seitenwand (16a, 16b) aufweist, von der sich an einer im Rahmen (R1, R2) gehaltenen Photovoltaikelementen (18) abgewandten Unterseite zu einem Rahmeninneren hin gerichtete Rahmenschenkel (17a, 17b) erstecken, wobei die Befestigungsvorrichtung eine Befestigungsplatte (1) umfasst, auf der in einander gegenüberliegender Anordnung hakenartige Einsteckabschnitte (2, 3) mit Einsteckschlitzen (9, 9a, 9b, 13, 13a, 13b) vorgesehen sind, in welche jeweils ein Rahmenschenkel (17a, 17b) eines Photovoltaikmoduls (M1, M2) einsteckbar ist, und wobei in der Befestigungsplatte (1) in einem zwischen den beiden Einsteckabschnitten (2, 3) gebildeten Zwischenabschnitt (4) ein erster Durchbruch (5) zum Durchführen eines Befestigungsmittels (19a) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zumindest einem der Einsteckabschnitte (2, 3) und der Befestigungsplatte (1) ein Abstandshalter (11a, 11b, 11c, 11d) vorgesehen ist, wobei ein erster Abstandshalter (11a, 11b) aus zwei sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden ersten Stützwänden (11a, 11b) gebildet ist, in denen jeweils ein erster Einsteckschlitz (9, 9a, 9b) mit einem ersten Stützboden (10, 10a, 10b) vorgesehen ist, wobei der erste Stützboden (10, 10a, 10b) mit der Befestigungsplatte (1) einen Winkel von 160° bis 180°, vorzugsweise 165° bis 175°, bildet, wobei ein zweiten Abstandshalter (11c, 11d) aus zwei sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden zweiten Stützwänden (11c, 11d) gebildet ist, in denen jeweils ein zweiter Einsteckschlitz (13, 13a, 13b) mit einem zweiten Stützboden (20, 20a, 20b) vorgesehen ist und wobei der zweite Stützboden (20, 20a, 20b) im Wesentlichen parallel zur Befestigungsplatte (1) angeordnet ist.
  2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Abstandshalter (11a, 11b, 11c, 11d) eine Höhe (H) von zumindest 5 mm, vorzugsweise zumindest 8 mm, hat.
  3. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalter (11a, 11b, 11c, 11d) zumindest eine parallel oder senkrecht zum Verlauf des Einsteckschlitzes (9, 9a, 9b, 13, 13a, 13b) verlaufende Stützwand (11a, 11b, 11c, 11d) umfasst.
  4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen jedem der Einsteckabschnitte (2, 3) und der Befestigungsplatte (1) ein Abstandshalter (11a, 11b, 11c, 11d) vorgesehen ist.
  5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein erster Abstandshalter (11a, 11b) aus einem sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden ersten Hohlprofil mit einem gegenüberliegend der Befestigungsplatte (1) angeordneten ersten Stützboden (10, 10a, 10b) gebildet ist, und wobei der erste Einsteckabschnitt (2) aus einem sich vom ersten Stützboden (10, 10a, 10b) erstreckenden ersten L-förmigen Schenkel (8, 8a, 8b) gebildet ist.
  6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein zweiter Abstandhalter (11c, 11d) aus einem sich von der Befestigungsplatte (1) erstreckenden zweiten Hohlprofil mit einem gegenüberliegend der Befestigungsplatte (1) angeordneten zweiten Stützboden (20, 20a, 20b) gebildet ist, und wobei der zweite Einsteckabschnitt (3) aus einem sich vom zweiten Stützboden (20, 20a, 20b) erstreckenden zweiten L-förmigen Schenkel (12, 12a, 12b) gebildet ist.
  7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Hohlprofil im Querschnitt rechteckig ausgebildet ist.
  8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Abstand (A) zwischen den Einsteckschlitzen (9, 9a, 9b, 13, 13a, 13b) zumindest 40 mm beträgt.
  9. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsplatte (1) einen sich von einem der Einsteckabschnitte (2, 3) in einer vom Zwischenabschnitt (4) weg weisenden Richtung Endabschnitt (6) aufweist, in welchem ein zweiter Durchbruch (7) zum Durchführen eines zweiten Befestigungsmittels (19b) vorgesehen ist.
  10. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Endabschnitt (6) sich vom ersten Einsteckabschnitt (2) erstreckt.
  11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsplatte (1) im Bereich des Zwischenabschnitts (4) geteilt ist, wobei einer erster Teil-Zwischenabschnitt (4a) einen ersten Überlappungsabschnitt (14a) mit einem ersten Überlappungsabschnitt-Durchbruch (15a) und ein zweiter Teil-Zwischenabschnitt (4b) mit einem zum ersten Überlappungsabschnitt (14a) korrespondierenden zweiten Überlappungsabschnitt (14b) mit einem zweiten Überlappungsabschnitt-Durchbruch (15b) aufweist, und wobei die Überlappungsabschnitte (14a, 14b) so übereinander legbar sind, dass der erste (15a) und der zweite Überlappungsabschnitt-Durchbruch (15b) sich zum ersten Durchbruch (5) ergänzen.
  12. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste (14a) und der zweite Überlappungsabschnitt (14b) mittels einer daran vorgesehenen Schwalbenschwanzverbindung lösbar miteinander verbindbar sind.
  13. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste (4a) und der zweite Teil-Zwischenabschnitt (4b) über eine Sollbruchstelle miteinander verbunden sind.
  14. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, hergestellt aus Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff.
  15. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an einer den Einsteckabschnitten (2, 3) abgewandten Unterseite der Befestigungsplatte (1) eine aus einem Elastomer hergestellte Schicht aufgeklebt ist.
DE102014208303.6A 2014-05-02 2014-05-02 Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen Active DE102014208303B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014208303.6A DE102014208303B4 (de) 2014-05-02 2014-05-02 Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102014208303.6A DE102014208303B4 (de) 2014-05-02 2014-05-02 Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102014208303A1 DE102014208303A1 (de) 2015-11-05
DE102014208303B4 true DE102014208303B4 (de) 2022-09-01

Family

ID=54326063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102014208303.6A Active DE102014208303B4 (de) 2014-05-02 2014-05-02 Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102014208303B4 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN205453595U (zh) * 2015-12-29 2016-08-10 比亚迪股份有限公司 一种太阳能电池组件及其太阳能电池模组
US10547270B2 (en) 2016-02-12 2020-01-28 Solarcity Corporation Building integrated photovoltaic roofing assemblies and associated systems and methods
CN110545070B (zh) * 2019-09-26 2024-04-05 九州能源有限公司 光伏组件及光伏系统
EP4382825A1 (de) * 2022-12-06 2024-06-12 voestalpine Metal Forming GmbH Stützelement aus metall für mindestens ein solarelement und solaranlage mit diesem stützelement

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010124529A1 (en) 2009-04-29 2010-11-04 Wuxi Suntech Power Co., Ltd. Pv module frame, pv module and installation system thereof
WO2012014203A2 (en) 2010-07-26 2012-02-02 Efraim Molek Locking mechanism for panels
US20120152333A1 (en) 2009-10-15 2012-06-21 Sunlink Corp. Photovoltaic panel clamp
CA2863671A1 (en) 2012-02-13 2013-08-22 Werner Ilzhofer Device for supporting at least one solar panel
FR2996384A1 (fr) 2012-10-01 2014-04-04 Benoit Rouviere Dispositif de montage et de fixation de panneaux solaires sur une toiture.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010124529A1 (en) 2009-04-29 2010-11-04 Wuxi Suntech Power Co., Ltd. Pv module frame, pv module and installation system thereof
US20120152333A1 (en) 2009-10-15 2012-06-21 Sunlink Corp. Photovoltaic panel clamp
WO2012014203A2 (en) 2010-07-26 2012-02-02 Efraim Molek Locking mechanism for panels
CA2863671A1 (en) 2012-02-13 2013-08-22 Werner Ilzhofer Device for supporting at least one solar panel
FR2996384A1 (fr) 2012-10-01 2014-04-04 Benoit Rouviere Dispositif de montage et de fixation de panneaux solaires sur une toiture.

Also Published As

Publication number Publication date
DE102014208303A1 (de) 2015-11-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2815191B1 (de) Vorrichtung zum abstützen zumindest eines solarmoduls
EP3009581B1 (de) Fassadensystem und halteteil zur befestigung von sichtprofilen
EP2620720A1 (de) Clip zur Bildung eines Anschlagelements auf einer Fläche
DE102008019416A1 (de) Beschlagaufbau und Verfahren zur lagerichtigen Montage einer Dekorplatte an einer Tür eines Haushaltsgeräts
DE102008019421A1 (de) Beschlagaufbau und Verfahren zur höhenrichtigen Montage einer Dekorplatte an einer Tür eines Haushaltsgeräts
EP2979039A1 (de) Befestigungselement zum befestigen von solarmodulen an einer geneigten dachfläche
DE202011050810U1 (de) Stützelement für eine Unterkonstruktion für ein Solarmodul
DE102014208303B4 (de) Befestigungsvorrichtung zur Befestigung von Photovoltaikmodulen
DE202009002208U1 (de) Schräganordnung von PV-Modulen auf Flachdächern
DE102007018212B4 (de) Befestigungseinrichtung für an einem Gestellaufbau anzuordnende Rahmenbauteile, insbesondere Solarmodule
DE102012004297A1 (de) Glashalter, Profilanordnung und Rahmenkonstruktion
EP3529868B1 (de) Verbindungsanordnung für die verbindung von zwei schaltschrankrahmengestellen
DE102015112456A1 (de) Bodenstehendes Sanitärobjekt mit zwei Befestigern
DE202010012937U1 (de) Befestigungssystem
DE102013014207A1 (de) Kraftfahrzeugkarosserie und Montageverfahren dafür
AT516721B1 (de) Geländer und Verfahren zur Herstellung eines Geländers
EP2486824B1 (de) Frontblende für Möbel
EP3549486B1 (de) Werktisch für ein laborautomatisierungssystem, sowie laborautomatisierungssystem mit einem solchen werktisch
DE202010008421U1 (de) Tragsystem für Solarmodule
DE602004002447T2 (de) Frontmodul für ein Kraftfahrzeug mit einem Haubenschloss
DE102016104405A1 (de) Verfahren zur Montage einer Pfosten-Riegel-Konstruktion und Montagehilfe
DE202015104529U1 (de) Pflanzenkastenhalter
DE202010000470U1 (de) Vordach zur Befestigung an einer Wandfläche
EP3636841A1 (de) Montagevorrichtung für ein einbauelement
DE102008046850A1 (de) Träger für Photovoltaikmodule sowie zugehörige Baugruppe und zugehöriges Montageverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final