DE102014104165A1 - Bügelmaschine nach Art einer Mangel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bügelmaschine (1) nach Art einer Mangel umfassend ein Traggestell (2) oder Traggehäuse (2), eine im Gestell (2) gelagerte Muldenschale (3), eine horizontal in einem Muldenbereich (3) drehbar gelagerte Walze (4) zur Bildung eines schalenförmigen Glättungsraumes (31) für Textilien (8) zwischen Walze (4) und der Mulde (3) wobei zumindest die Walze (4) oder die Muldenschale (3) mit einer Heizeinrichtung (6) versehen ist oder mit einer Heizeinrichtung (6) zusammenwirkt, und einer Absaugvorrichtung (15) zum Abführen von feuchter Luft (12) aus dem Glättungsbereich (31). Um den die Arbeitsgänge zu erleichtern bzw. insgesamt das Austreten von feuchtwarmer Luft in den Aufstellraum zu verhindern oder vermindern, umfasst die Bügelmaschine eine Kondensationsvorrichtung (9), die mit der Absaugvorrichtung (15) in Wirkverbindung steh und dazu eingerichtet ist, die aus dem Glättungsraum (31) abgeführte feuchte Luft (12) mittels einer Kühlvorrichtung (95) zu kühlen und dadurch eine Kondensation zu bewirken.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bügelmaschine nach Art einer Mangel umfassend ein Traggestell oder Traggehäuse, eine im Gestell gelagerte Muldenschale, eine horizontal in einem Muldenbereich drehbar gelagerte Walze zur Bildung eines schalenförmigen Glättungsraumes für Textilien zwischen Walze und der Mulde wobei zumindest die Walze oder die Muldenschale mit einer Heizeinrichtung versehen ist oder mit einer Heizeinrichtung zusammenwirkt, und einer Absaugvorrichtung zum Abführen von feuchter Luft aus dem Glättungsbereich.
- Aus dem Stand der Technik, beispielsweise der
DE 38 38 391 A1 , ist eine Bügelmaschine nach Art einer Mangel bekannt, wobei diese aus einer Walze bestehen, die in einem Muldenbereich drehbar gelagert ist. Zur Bereitstellung der notwendigen Wärme für den Bügelprozess, wird ein Heizmedium in Form von Heißluft oder Heizgas durch den Muldenbereich geleitet, so dass die Außenfläche, an der die Walze vorbeigeführt wird, für den Glättungsprozess beheizt wird. Die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft wird hierbei durch den Walzenmantel in das Innere der Walze und weiter mittels einer Leitung aus dem Inneren der Walze nach Außen abgeführt. Hierbei muss die feuchte Abluft in den Aufstellraum geleitet werden, was zu einer ungünstigen feuchten und warmen Raumluft führen kann. Um dies zu vermeiden, wird die feuchte Abluft mit einem Abluftschlauch aus der Mangel ins Freie geleitet. Hierfür müssen bauliche Gegebenheiten angepasst werden, was häufig großen Aufwand erfordert und mitunter nicht immer möglich ist. Ferner wird ein erheblicher Teil von der Mangel zugeführter Wärmeenergie ins Freie abgeführt und dadurch Energie ungenutzt verbraucht. - Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Bügelmaschine mit verbesserter Energiebilanz und vereinfachten Aufstellbedingungen bereitzustellen.
- Erfindungsgemäß wird unter anderem diese Aufgabe durch eine Bügelmaschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
- Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass keine oder nahezu keine feuchte Abluft aus der Mangel in die Umgebungsluft des Aufstellraumes abgeführt wird und ferner keine Abluftleitung ins Freie benötigt wird. Somit werden insgesamt verbesserte Arbeitsbedingungen für den Benutzer der Bügelmaschine erreicht. Hierzu ist die Bügelmaschine mit einer Kondensationsvorrichtung versehen oder bestückt, die mit der Absaugvorrichtung in Wirkverbindung steht und dazu eingerichtet ist, die aus dem Glättungsraum abgeführte feuchte Luft mittels einer Kühlvorrichtung zu kühlen und dadurch eine Kondensation zu bewirken.
- In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung umfasst die Bügelmaschine eine Rohrverbindung zwischen der Absaugvorrichtung und der Kondensationsvorrichtung, wobei die Kondensationsvorrichtung ferner zumindest einer Abluftöffnung zum Abführen der getrockneten Luft umfasst.
- Die Kondensationsvorrichtung ist in einer zweckmäßigen Ausführung als separates, adaptives Bauteil ausgebildet, das bedarfsweise an eine bereits vorhandene Bügelmaschine angeschlossen werden kann. Die Rohrverbindungen sind dabei lösbar ausgebildet.
- In einer alternativen Ausführung ist die Kondensationsvorrichtung als integrales Bauteil der Bügelmaschine ausgebildet, sodass hierbei kein zusätzliches Bauteil außenseitig am Maschinengehäuse angebracht werden muss.
- In einer insgesamt vorteilhaften Ausführung umfasst die Kondensationsvorrichtung eine unterhalb Kühlvorrichtung angeordnete Auffangschale mit einer Ablaufeinrichtung, die zum Auffangen bzw. Sammeln und dem gezielten Ableiten von Kondensationsflüssigkeit aus der Kondensationsvorrichtung dient. Hierbei kann auch ein Auffangbehälter verwendet werden, der bedarfsweise geleert werden muss.
- In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung umfasst die Kühlvorrichtung der Kondensationsvorrichtung einen Wärmetauscher und eine Kaltwasserzufuhr zum Wärmetauscher und eine Warmwasserabfuhr vom Wärmetauscher. Somit ist es auf einfache Weise möglich, die Kühlvorrichtung mit von Außen zugeführtem Kühlwasser zu kühlen bzw. zu betreiben. Das aufgewärmte, aus dem Wärmetauscher abzuführende Wasser kann dabei abgeleitet oder für andere Zwecke verwendet werden.
- Alternativ oder kombiniert mit der Wasserkühlung umfasst die Kühlvorrichtung in einer weiteren Ausführungsform zumindest einen Wärmetauscher und eine Kühlluftzufuhr zum Wärmetauscher und eine Warmluftabfuhr vom Wärmetauscher. Hierbei sind als Ventile steuerbare bzw. motorisch bewegbare Klappen in den Luftkanälen angeordnet, um bedarfsgerecht die Kühlung der heißen, feuchten Abluft bereitzustellen.
- In einer Anderen, vorteilhaften Ausführung umfasst die Bügelmaschine eine Wärmepumpe mit einem Kältemittelkreislauf, der einen Verdichter, Verflüssiger, Drossel und einen Verdampfer umfasst, wobei der Verdampfer als Kühlvorrichtung in der Kondensationseinrichtung angeordnet ist und zum Kühlen der feucht-warmen Abluft aus der Mangel dient. Mit einer Wärmepumpe kann eine bessere Kühlleistung und damit eine schnellere Kondensation der feucht-warmen Abluft erreicht werden.
- In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Wärmetauscher des Verflüssigers ist Teil der Heizeinrichtung der Mulde bzw. Walze, wobei der Verflüssiger an oder in der Mulde zum Aufheizen der Mulde angeordnet ist. Damit wird die als Abwärme anfallende Wärme zusätzlich zum Heizen der Mulde oder der Walze genutzt. Insbesondere bei Verwendung eines geeigneten Kältemittels, das auf der Warmen Seite im Kühlbetrieb eine Temperatur im Bereich von 100°C bis 150°C aufweist, kann eine deutliche Nutzung der entstehenden Abwärme erreicht werden. Die Heizleistung der konventionellen Heizung kann hierbei reduziert werden.
- In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung ist die Kondensationsvorrichtung an der Seite des Wäscheaustrags der Mulde bzw. in räumlicher Nähe unterhalb des Wäscheaustrags angeordnet. Damit ist es möglich, die getrocknete, kalte Abluft der gemangelten Wäsche zuzuleiten, wenn diese aus dem Austrag der Mulde herausgelangt. Der Arbeitsbereich am Muldenaustrag kann auf diese Weise gekühlt und das Raumklima insgesamt verbessert werden.
- Bei einer Bügelmaschine mit am Wäscheaustrag angebrachter Abnahmeplatte ist es vorteilhaft, die Kondensationsvorrichtung unterhalb der Abnahmeplatte anzubringen bzw. anzuordnen.
- In einer insgesamt vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Abluftöffnung oder eine Mehrzahl von Abluftöffnungen auf der Oberseite der Kondensationsvorrichtung angeordnet sind und dass die Abnahmeplatte mit Löchern versehen ist, um von der Unterseite her Luft zur Kühlung der auf der Abnahmeplatte befindlichen Wäsche zuzuführen. Die kalte Abluft verlässt die Kühlvorrichtung bzw. den Wärmetauscher unterhalb des Abnahmetisches, so dass die kalte Abluft durch die Löcher in der Abnahmeplatte und durch das frisch gemangelte Textil strömt. Dabei wird das Textil abgekühlt, was die Form fixiert und das Personal vor Hitzeverletzungen schützt. Ferner wird eine leichte Rückbefeuchtung der Textilien oder Wäsche bewirkt, wodurch dem Effekt der elektrostatischen Aufladung entgegengewirkt wird.
- Die Erfindung betrifft auch ein System, umfassend eine Bügelmaschine, entsprechend einer Ausführung wie vorstehend genannt, welches ferner einen Wasserspeicher, der mit der Kaltwasserzufuhr und der Warmwasserabfuhr des Wärmetauschers verbunden ist und einen Wasserkreislauf bereitstellt zur Nutzung der Abwärme zum Erwärmen des Wassers in dem Wasserspeicher umfasst. Damit wird die Abwärme zusätzlich zum Aufheizen des in dem Wasserspeicher vorgehaltenem Wassers genutzt, das für andere Gewerke, beispielsweise zum Waschen von Wäsche in Waschmaschinen, verwendet werden kann. Der Gesamtenergieverbrauch einer Wäscherei mit zumindest einer Waschmaschine und zumindest einer Bügelmaschine, wie vorstehend genannt, wird in einem solchen System reduziert, gegenüber einem herkömmlichen Betrieb.
- Insgesamt beziehen sich alle Richtungs- und Positionsangaben auf die betriebsgemäße Aufstellposition der Bügelmaschine.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
-
1 : eine Bügelmaschine gemäß einer erfinderischen Ausführung in einer Gesamtansicht; -
2 : die Bügelmaschine in einer teiltransparenten schematischen Ansicht; -
3 : die Kondensationsvorrichtung in einer detaillierten schematischen Ansicht und -
4 : die Bügelmaschine in einer Seitenansicht. - In
1 oder2 ist in einer Gesamtansicht eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Bügelmaschine1 in der Art einer Muldenmangel skizziert. Die Bügelmaschine1 umfasst ein Gestell2 oder Gehäuse, in dem eine Mulde3 (2 ) und eine zur Mulde korrespondierende drehbare Walze4 angebracht bzw. gelagert ist. Die Bügelmaschine umfasst ferner eine Heizeinrichtung6 , um die Mulde3 bzw. die Glättungsfläche in der Mulde3 bzw. den Glättungsraum31 (4 ) zwischen Mulde3 und Walze4 zu beheizen. Die Walze4 ist hierbei motorisch angetrieben. Die Bügelmaschine1 umfasst auf einer Seite E der Wäscheeintrag vorgesehen, auf der gegenüberliegenden Seite A der Austrag für die geglättete Wäsche8 . Im Bereich unterhalb des Austrags A ist die Kondensationsvorrichtung9 angebracht, die mit der Abluft12 aus der Mulde3 bzw. Walze4 in Verbindung steht. Die Bügelmaschine1 ist am Austrag A ferner mit einer Abnahmeplatte10 versehen, auf der die noch heiße und geglättete Wäsche8 abkühlen kann bzw. zum Weiterbearbeiten zwischengelagert werden kann. Die Abnahmeplatte10 ist mit Löchern11 versehen, durch die Luft92 von der Unterseite kommend hindurch zur Wäsche8 gelangen kann. Die Kondensationsvorrichtung9 umfasst auf der Oberseite Abluftöffnungen91 , um die getrocknete Luft92 dort austreten zu lassen (2 .). In2 ist zu erkennen, dass die feuchte Luft12 aus dem Inneren der Walze4 mit Hilfe eines Absauggebläses15 über einen Kanal13 zur Kondensationsvorrichtung9 geführt bzw. gefördert wird. Mittels einer Zuleitung93 wird kaltes Medium, wie Kaltwasser, zur Kühlvorrichtung95 geleitet, wobei das im Kühler95 erwärmte Medium mittels der Ablassleitung94 nach außen, beispielsweise einem Wärmetauscher in einem Warmwasserspeicher, abgeführt wird. Die Steuereinrichtung80 ist in der Bügelmaschine1 dazu eingerichtet, die Heizung6 , das Absauggebläse15 und den Walzenantrieb (nicht dargestellt) zu steuern, wobei in einer vorteilhaften Ausführung die Steuereinrichtung80 auch zum bedarfsgerechten Betrieb der Kondensationsvorrichtung9 eingerichtet ist. Hierzu werden beispielsweise das Zulaufventil931 und/oder das Ablaufventil941 von der Steuereinrichtung80 gesteuert. - Insgesamt beziehen sich alle Richtungs- und Positionsangaben auf die betriebsgemäße Aufstellposition der Bügelmaschine (
1 ). -
3 zeigt in einer skizierten Schnittdarstellung weitere Einzelheiten der Kondensationsvorrichtung9 . Die Kondensationsvorrichtung9 ist mit einem Kanal99 für die zu entfeuchtende Luft12 versehen, in den der mit Kühlmedium durchströmbare Wärmetauscher951 der Kühlvorrichtung95 angeordnet ist. Der Wärmetauscher951 ist dabei mit dem Zulauf93 und dem Ablauf94 verbunden und ist ferner mit Rippen oder Lamellen97 versehen, um eine möglichst große wärmeleitende Oberfläche bereitzustellen. Der Zulauf93 ist in der skizzierten Ausführung mit einem Zulaufventil931 versehen, um eine bedarfsgerechte Kondensation der feuchten Abluft12 bereitzustellen. Zusätzlich ist in dieser Ausführung auch ein gesteuertes Ablaufventil941 am Auslass des Kältemediums vorgesehen. Der Kanal99 mündet in einem Verteilraum100 , der au der Oberseite Öffnungen91 umfasst, um die entfeuchtete, kalte Luft92 nach oben zur Abnahmeplatte10 bzw. durch die Löcher11 der Abnahmeplatte10 und von dort aus zur Wäsche8 zuzuleiten. Der Verteilraum100 ist mit Leitblechen101 versehen, um eine gezielt einen jeweils vorbestimmten Volumenstrom den verschiedenen Öffnungen91 zu erreichen. Insgesamt wird eine gleichmäßige Verteilung des Luftaustritts aus allen Öffnungen91 bereitgestellt. Im unteren Bereich des Kanals99 ist unterhalb der Kühlvorrichtung95 eine Auffangschale20 , um das anfallende Kondensat K aufzufangen und gezielt zum Ablauf21 zu leiten. -
4 zeigt die Bügelmaschine in einer skizzierten, teilweise transparenten, Seitenansicht. Im Gestell2 der Bügelmaschine1 ist die Mulde3 und die Heizeinrichtung6 zum Beheizen der Mulde3 angeordnet. Mit der Mulde3 korrespondierend ist die Walze4 drehbar gelagert, wobei zwischen Walze und Muldenfläche der Glättungsraum31 definiert ist. Der Wäscheeintrag E ist zum Zuführen der Wäsche8 in den Glättungsraum31 vorgesehen. Die im Glättungsraum31 aus der feuchten Wäsche ausgetriebene Feuchtigkeit wird durch das Walzeninnere mit dem Gebläse15 (2 ) abgesaugt. Die feuchtwarme Abluft wird zur nachgeschalteten Kondensationsvorrichtung9 und darin zur Kühlvorrichtung95 geleitet, wo die Abluft kondensiert und trocken und kühl auf der Oberseite die Kondensationsvorrichtung wieder verlässt. Zu erkennen ist, dass die Abluft aus der Kondensationsvorrichtung9 durch die Löcher der Abnahmeplatte10 zur Wäsche8 gelangt und diese dadurch kühlt. Die Abnahme bzw. die weitere Verarbeitung der Wäsche8 kann hierbei schneller erfolgen, da die Verweildauer zum Abkühlen sehr kurz gehalten werden kann. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- DE 3838391 A1 [0002]
Claims (12)
- Bügelmaschine (
1 ) nach Art einer Mangel umfassend ein Traggestell (2 ) oder Traggehäuse (2 ), eine im Gestell (2 ) gelagerte Muldenschale (3 ), eine horizontal in einem Muldenbereich (3 ) drehbar gelagerte Walze (4 ) zur Bildung eines schalenförmigen Glättungsraumes (31 ) für Textilien (8 ) zwischen Walze (4 ) und der Mulde (3 ) wobei zumindest die Walze (4 ) oder die Muldenschale (3 ) mit einer Heizeinrichtung (6 ) versehen ist oder mit einer Heizeinrichtung (6 ) zusammenwirkt, und einer Absaugvorrichtung (15 ) zum Abführen von feuchter Luft (12 ) aus dem Glättungsbereich (31 ), gekennzeichnet durch eine Kondensationsvorrichtung (9 ), die mit der Absaugvorrichtung (15 ) in Wirkverbindung steh und dazu eingerichtet ist, die aus dem Glättungsraum (31 ) abgeführte feuchte Luft (12 ) mittels einer Kühlvorrichtung (95 ) zu kühlen und dadurch eine Kondensation zu bewirken. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rohrverbindung (13 ) zwischen Absaugvorrichtung (15 ) und Kondensationsvorrichtung (9 ) und zumindest einer Abluftöffnung (91 ) zum Abführen der getrockneten Luft (92 ) aus der Kondensationsvorrichtung (9 ). - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Auffangschale (20 ) mit einer Ablaufeinrichtung (21 ), die sich unterhalb Kühlvorrichtung (95 ) in der Kondensationsvorrichtung (9 ) zum Auffangen und Ableiten von Kondensationsflüssigkeit (K). - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (95 ) zumindest einen Wärmetauscher (951 ) und eine Kaltwasserzufuhr (93 ) zum Wärmetauscher (951 ) und eine Warmwasserabfuhr (94 ) vom Wärmetauscher (951 ) umfasst. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (95 ) zumindest einen Wärmetauscher (951 ) und eine Kühlluftzufuhr (93 ) zum Wärmetauscher (951 ) und eine Warmluftabfuhr (94 ) vom Wärmetauscher (951 ) umfasst. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltwasserzufuhr oder Kühlluftzufuhr (93 ) mit einem steuerbaren Ventil (931 ) und/oder die Warmwasserabfuhr oder Warmluftabfuhr (94 ) mit einem weiteren Ventil (941 ) versehen ist. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Wärmepumpe mit einem Kältemittelkreislauf, der einen Verdichter, Verflüssiger, Drossel und einen Verdampfer umfasst, wobei der Verdampfer als Kühlvorrichtung (95 ) in der Kondensationseinrichtung (9 ) angeordnet ist. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher des Verflüssigers ist Teil der Heizeinrichtung der Mulde (3 ) bzw. Walze (4 ) und der Verflüssiger an, in oder zumindest in unmittelbarer Nähe der Mulde (3 ) zum Aufheizen der Mulde (3 ) angeordnet ist. - Bügelmaschine (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dass die Kondensationsvorrichtung (9 ) an der Seite des Wäscheaustrags (A) der Mulde (3 ) bzw. in räumlicher Nähe unterhalb des Wäscheaustrags (A) angeordnet ist. - Bügelmaschine (
1 ) nach Anspruch 9, wobei die Bügelmaschine (1 ) am Wäscheaustrag (E) der Mulde (3 ) eine Abnahmeplatte (10 ) umfasst, wobei die Kondensationsvorrichtung (9 ) unterhalb der Abnahmeplatte (10 ) angebracht ist. - Bügelmaschine (
1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftöffnung (91 ) oder eine Mehrzahl von Abluftöffnungen (91 ) auf der Oberseite der Kondensationsvorrichtung (9 ) angeordnet sind und dass die Abnahmeplatte (10 ) mit Löchern (11 ) versehen ist, um von der Unterseite her Luft (92 ) zur Kühlung der auf der Abnahmeplatte (10 ) befindlichen Wäsche (8 ) zuzuführen. - System, umfassend eine Bügelmaschine (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, ferner umfassend einen Wasserspeicher, der mit der Katwasserzufuhr (93 ) und der Warmwasserabfuhr (94 ) des Wärmetauschers (95 ,951 ) verbunden ist und einen Wasserkreislauf bereitstellt zur Nutzung der Abwärme zum Erwärmen des Wassers in dem Wasserspeicher.
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