-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ölzufuhrvorrichtung eines Fahrzeuggetriebes. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Ölzufuhrvorrichtung eines Fahrzeuggetriebes, welche eine Ölkühlstruktur verwendet, in welcher über einem zu schmierenden Abschnitt Öl gesammelt wird, und bewirkt wird, dass es von dort tropft. Diese Ölzufuhrvorrichtung erhöht die Effizienz einer Aufnahme von Öl unter Verwendung von Zahnrädern, indem der Strömungsdurchgang in Abhängigkeit von der Ölströmungsrate modifiziert wird.
-
In Fahrzeugen, wie etwa Hybridfahrzeugen, erzeugt ein Motor als ein Abschnitt, der ein Kühlen erfordert (d.h., der vorstehend beschriebene zu schmierende Abschnitt), eine Hitze beim Erzeugen einer Fahrzeugantriebskraft und muss somit gekühlt werden, um eine isolierende Abdeckung zu schützen, indem seine Temperatur so eingestellt wird, dass sie kleiner oder gleich seiner hitzebeständigen Temperatur ist.
-
Für diesen Zweck liegt unter Motorkühlstrukturen eine Ölkühlstruktur vor, in welcher Öl an einem Ort angesammelt wird, der höher als der Motor liegt, indem Öl mit einem Zahnrad aufgenommen wird oder Öl mit einer Ölpumpe hochgepumpt wird, und bewirkt wird, dass das angesammelte Öl von dort naturgemäß herunter tropft.
-
Falls bei der in der
JP 2009-257 518 A offenbarten Ölkühlstruktur der Strömungsdurchgang breit ist und die Zahnradrotationsgeschwindigkeit niedrig ist und somit die Strömungsrate des aufgenommenen Öls niedrig ist, wird das Öl nicht einfach angehoben, was möglicherweise dazu führen kann, dass nur eine unzureichende Menge an Öl einem zu schmierenden Abschnitt zugeführt wird.
-
Im Übrigen wird in herkömmlichen Ölzufuhrvorrichtungen von Fahrzeuggetrieben ein Strömungsdurchgang von Öl, das durch das Zahnrad aufgenommen wird, unter Verwendung eines Getriebegehäuses ausgebildet. Falls in diesen Vorrichtungen der Strömungsdurchgang breit ist, wird eine große Menge an Öl angehoben. Deshalb tritt in einem Zustand einer niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeit, in welchem die Zahnradrotationsgeschwindigkeit niedrig ist und somit das Moment von aufgenommenem Öl klein ist, ein Problem auf, dass Öl einen Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt (d.h., einen Aufnahmebehälter) nicht erreicht.
-
Aus der
JP 2010-242 783 A ist eine Ölzufuhrvorrichtung für ein Getriebe bekannt, die eine Ölrinne zum Leiten von Öl, das von einem Ölsumpf durch ein Ringrad aufgenommen wird, zu einem Öl-Empfangsbereich im oberen Bereich des Getriebegehäuses und einen darunter angeordneten Öl-Aufnahmetank aufweist. Die Ölzufuhrvorrichtung hat auch ein schwenkbares Abdeckelement, mit dem in Abhängigkeit von einer Drehzahl ein Strömen von Öl in einen Neben-Aufnahmetank blockiert werden kann.
-
Die
JP 2005-083 491 A offenbart eine ähnliche Ölzufuhrvorrichtung für ein Getriebe, bei dem im Öl-Aufnahmetank im oberen Bereich des Getriebegehäuses mehrere Magnete zum Anziehen von im Öl enthaltenen Eisenteilchen angeordnet sind.
-
Die
JP 2003-336 729 A offenbart eine Ölzufuhrvorrichtung für ein Getriebe, bei der zwei Öl-Zuführdurchgänge vorgesehen sind zum Leiten von Öl, das von einem Ölsumpf durch Zahnräder aufgenommen wird, zu einem Öl-Empfangsbereich im oberen Bereich des Getriebegehäuses.
-
Die
JP 2010-174 961 A offenbart eine weitere Ölzufuhrvorrichtung für ein Getriebe, bei dem eine Öl-Aufnahmekapazität eines Öl-Aufnahmetanks im oberen Bereich eines Getriebegehäuses durch Verschwenken einer Platte verändert werden kann, um den Ölpegel im Öl-Aufnahmetank bei gleicher Ölmenge zu verändern.
-
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Kühleffizienz von zu schmierenden Abschnitten in einer Ölzufuhrvorrichtung eines Fahrzeuggetriebes zu verbessern.
-
Um die vorstehenden Probleme zu lösen, stellt die Erfindung eine Ölzufuhrvorrichtung eines Fahrzeuggetriebes mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 bereit, wobei in dem Fahrzeuggetriebe eine Eingangswelle, welche durch eine Antriebsquelle gedreht wird, ein an der Eingangswelle vorgesehenes Abtriebszahnrad, eine Vorgelegewelle mit einem Vorgelegezahnrad, auf welches eine Rotation des Abtriebszahnrads übertragen wird, eine Antriebswelle mit einem Endantriebszahnrad, auf welches eine Rotation der Vorgelegewelle übertragen wird, und eine Ölrinne zum Leiten von Öl, das durch Rotation des Endantriebszahnrads aufgenommen wird, zu einem zu schmierenden Abschnitt in einem Getriebegehäuse angeordnet sind, wobei: die Ölrinne einen Öleinlass-Durchgangsabschnitt, welcher sich von einer Seite des Endantriebszahnrads zu einer Deckenoberfläche des Getriebegehäuses erstreckt, und einen Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt aufweist, welcher sich horizontal von einem oberen Ende des Öleinlass-Durchgangsabschnitts zu dem zu schmierenden Abschnitt erstreckt, und ein Ölzufuhr-Leitabschnitt mit einer Einlassöffnung, welche auf einer tangentialen Linie zu dem Abtriebszahnrad und dem Vorgelegezahnrad über einem Kontaktabschnitt angeordnet ist, an welchem sich das Abtriebszahnrad und das Vorgelegezahnrad kontaktieren, damit sie dem Kontaktabschnitt gegenüberliegt, einem Leitabschnitt, welcher sich von der Einlassöffnung entlang der tangentialen Linie nach oben erstreckt, und einem Deckelabschnitt, welcher von einem oberen Ende des Leitabschnitts über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt nach oben vorsteht, in dem Getriebegehäuse angeordnet ist.
-
Gemäß der Erfindung mit der vorstehenden Konfiguration strömt das durch das Endantriebszahnrad aufgenommene Öl in den Öleinlass-Durchgangsabschnitt der Ölrinne und dann in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt. Das Öl kann somit dem zu schmierenden Abschnitt zugeführt werden.
-
Da zusätzlich das Abtriebszahnrad und das Vorgelegezahnrad im Eingriff stehend rotieren, wird tangential zu ihnen Öl aufgenommen. Das somit aufgenommene Öl strömt in die Einlassöffnung des Ölzufuhr-Leitabschnitts, strömt durch den Leitabschnitt und erreicht den Deckelabschnitt mit einem hohen Moment. Da der Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt mit dem Deckelabschnitt oben bedeckt ist, kollidiert das Öl mit dem Deckelabschnitt mit einer Kraft und tropft in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt.
-
Auf diese Weise kann bewirkt werden, dass das Öl, welches durch das Endantriebszahnrad aufgenommen worden ist, und das Öl, welches durch das Abtriebszahnrad und das Vorgelegezahnrad, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen worden ist, in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt strömt, wodurch die Menge an Öl, die dem zu schmierenden Abschnitt zugeführt wird, erhöht werden kann.
-
Sogar wenn die Menge an Öl, die durch das Endantriebszahnrad aufgenommen wird und den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt erreicht, aufgrund einer niedrigen Zahnradrotationsgeschwindigkeit klein ist, kann Öl, das durch das Abtriebszahnrad und das Vorgelegezahnrad, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt geleitet werden. Diese Zusatzzufuhr von Öl kann eine Knappheit an Öl, das dem zu schmierenden Abschnitt zugeführt wird, verhindern.
-
Da dem zu schmierenden Abschnitt eine größere Menge an Öl zugeführt wird, kann seine Kühleffizienz verbessert werden.
- 1 zeigt das Innere eines Getriebegehäuses, von der Seite eines Antriebsmaschinenhauptkörpers aus gesehen, einer Ölzufuhrvorrichtung eines Fahrzeuggetriebes gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
- 2 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1.
- 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1 eines wesentlichen Teils für den Fall einer kleinen Ölaufnahmemenge.
- 4 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1 eines wesentlichen Teils für den Fall einer großen Ölaufnahmemenge.
-
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachstehend im Detail mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
-
1 bis 4 zeigen eine Ölzufuhrvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein in einem Fahrzeug (nicht gezeigt), welches z.B. ein Hybridfahrzeug ist, vorgesehenes Fahrzeuggetriebe.
-
Das Fahrzeug ist mit einer Antriebsmaschine (nicht gezeigt) als eine Antriebsquelle und dem Getriebe 1 ausgestattet, welches mit der Antriebsmaschine in Verbindung steht. Linke und rechte Räder (nicht gezeigt) stehen mit dem Getriebe 1 über eine Achse (nicht gezeigt) in Verbindung. Wie in 1 gezeigt ist, weist das Getriebe 1 ein Getriebegehäuse 3 auf, in welchem ein Ölspeicherabschnitt 2 an einer unteren Position ausgebildet ist.
-
Eine Eingangswelle 4, welche durch die Antriebsmaschine gedreht wird, ein an der Eingangswelle 4 vorgesehenes Abtriebszahnrad 5, eine Vorgelegewelle 7 mit einem Vorgelegezahnrad 6, auf welches eine Rotation des Abtriebszahnrads 5 übertragen wird, und eine Antriebswelle 9 mit einem Endantriebszahnrad 8, auf welches eine Rotation der Vorgelegewelle 7 übertragen wird, sind in dem Getriebegehäuse 3 angeordnet.
-
Ein Energieübertragungsmechanismus (nicht gezeigt; d.h., Planetengetriebemechanismen oder Schaltzahnräder), der an der Eingangswelle 4 vorgesehen ist, und ein Differentialmechanismus (nicht gezeigt), welcher mit dem Energieübertragungsmechanismus in Verbindung steht, sind auch in dem Getriebegehäuse 3 des Getriebes 1 angeordnet.
-
Der Energieübertragungsmechanismus weist einen ersten Planetengetriebemechanismus (nicht gezeigt), welcher an der Antriebsmaschinenseite angeordnet ist, und einen zweiten Planetengetriebemechanismus (nicht gezeigt) auf, welcher mit dem ersten Planetengetriebemechanismus in Verbindung steht und an der von der Antriebsmaschine entfernten Seite angeordnet ist.
-
Das Getriebe 1 ist mit einem ersten Motor (d.h., ein erster Motorgenerator) 10 und einem zweiten Motor (d.h., ein zweiter Motorgenerator) 11 ausgestattet, welche zu schmierende Abschnitte sind, die an den linken und rechten Seiten des Energieübertragungsmechanismus in der axialen Richtung der Eingangswelle 4 (Fahrzeug-Links-Rechts-Richtung) angeordnet sind.
-
In dem Getriebegehäuse 3 ist eine Ölrinne 12 zum Leiten von Öl, das durch Rotation des Endantriebszahnrads 8 aufgenommen wird, zu dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) vorgesehen. Die Ölzufuhrvorrichtung des Fahrzeuggetriebes 1 ist somit ausgebildet.
-
Wie in 1 gezeigt ist, hält sich in einem Zustand, bei dem das Fahrzeug gestoppt ist, das Schmieröl in dem Ölspeicherabschnitt 2 des Getriebegehäuses 3 auf, womit eine Öloberflächenhöhe H vorliegt. Das Endantriebszahnrad 8 ist hinter dem Abtriebszahnrad 5 in einer solchen Weise angeordnet, dass in diesem Zustand der hintere Abschnitt in dem Öl, das sich in dem Ölspeicherabschnitt 2 aufhält, eingetaucht ist.
-
Deshalb wird das Öl in dem Ölspeicherabschnitt 2 des Getriebegehäuses 3 durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen, wenn das Endantriebszahnrad 8 rotiert. Die Öloberflächenhöhe H des Öls in dem Ölspeicherabschnitt 2 des Getriebegehäuses 3 verringert sich, wenn das Fahrzeug nach vorne oder nach hinten fährt und das Öl durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen wird.
-
Die Ölrinne 12 ist über dem Energieübertragungsmechanismus entlang einer äußeren Umfangsoberfläche 3A des Getriebegehäuses 3 angeordnet. Die Ölrinne 12 führt dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) Öl zu, das durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, um sie zu kühlen.
-
Die Ölrinne 12 weist einen unteren Rinnenabschnitt 13, einen Rinnenseitenabschnitt (nicht gezeigt), welcher sich von dem unteren Rinnenabschnitt 13 an der Seite des ersten Motors 10 erstreckt, und einen anderen Rinnenseitenabschnitt (nicht gezeigt) auf, welcher sich von dem unteren Rinnenabschnitt 13 an der Seite des zweiten Motors 11 erstreckt, und dadurch eine U-Form in einem Querschnitt annimmt.
-
Die Ölrinne 12 weist einen Öleinlass-Durchgangsabschnitt 14, welcher sich von der Seite des Endantriebszahnrads 8 zu der Deckenoberfläche des Getriebegehäuses 3 erstreckt, sowie einen Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 auf, welcher sich horizontal von dem oberen Ende des Öleinlass-Durchgangsabschnitts 14 zu den zu schmierenden Abschnitten erstreckt.
-
Wie in 1 gezeigt ist, nimmt also die Ölrinne 12 eine U-Form in einem Querschnitt an, weil sie durch den unteren Rinnenabschnitt 13, den einen Rinnenseitenabschnitt und den anderen Rinnenseitenabschnitt ausgebildet ist. Der innere Raum der Ölrinne 12 besteht aus dem Öleinlass-Durchgangsabschnitt 14, welcher sich von der Seite des Endantriebszahnrads 8 zu der Deckenoberfläche des Getriebegehäuses 3 erstreckt, und dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15, welcher sich horizontal von dem oberen Ende des Öleinlass-Durchgangsabschnitts 14 zu den zu schmierenden Abschnitten erstreckt.
-
Deshalb strömt, wie durch Pfeile F1 in 1 angezeigt ist, das Öl, das durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 der Ölrinne 12 über den Öleinlass-Durchgangsabschnitt 14.
-
Außerdem ist ein Ölzufuhr-Leitabschnitt 20 in dem Getriebegehäuse 3 so ausgebildet, dass er eine Einlassöffnung 17 aufweist, welche auf einer tangentialen Linie L zu dem Abtriebszahnrad 5 und dem Vorgelegezahnrad 6 über einem Kontaktabschnitt 16 angeordnet ist, an welchem sich das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6 kontaktieren, damit sie dem Kontaktabschnitt 16 gegenüberliegt, einen Leitabschnitt 18, welcher sich von der Einlassöffnung 17 entlang der tangentialen Linie L nach oben erstreckt, und einen Deckelabschnitt 19, welcher von dem oberen Ende des Leitabschnitts 18 über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 nach oben vorsteht.
-
Insbesondere weist, wie in 1, 3 und 4 gezeigt ist, der Ölzufuhr-Leitabschnitt 20 die Einlassöffnung 17 auf, welche auf der tangentialen Linie L über dem Kontaktabschnitt 16 angeordnet ist, um dem Kontaktabschnitt 16 gegenüberzuliegen.
-
Der Ölzufuhr-Leitabschnitt 20 weist auch den Leitabschnitt 18 auf, welcher sich von der Einlassöffnung 17 entlang der tangentialen Linie L nach oben erstreckt und in halber Richtung ändert, so dass er sich rechts nach oben erstreckt (siehe 1), sowie den Deckelabschnitt 19, welcher von dem oberen Ende des Leitabschnitts 18 über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 nach oben vorsteht und den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 oben bedeckt (siehe 3 und 4).
-
Mit der vorstehenden Struktur strömt das Öl, das durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, in den Öleinlass-Durchgangsabschnitt 14 der Ölrinne 12 und dann in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15. Das Öl kann somit dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) zugeführt werden.
-
Da zusätzlich das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6 im Eingriff stehend rotieren, wird Öl in der tangentialen Linie L zu ihnen, wie durch Pfeile F2 in 1 angezeigt ist, aufgenommen. Wie durch Pfeile F2 in 1 angezeigt ist, strömt das somit aufgenommene Öl in die Einlassöffnung 17 des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20, strömt durch den Leitabschnitt 18 und erreicht den Deckelabschnitt 19 mit großem Moment. Da der Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 mit dem Deckelabschnitt 19 oben bedeckt ist, kollidiert das Öl mit dem Deckelabschnitt 19 mit einer Kraft und tropft in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15.
-
Auf diese Weise kann bewirkt werden, dass das Öl, welches durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, und das Öl, welches durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen worden ist, in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 strömt, wodurch die Menge an Öl, die dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 zugeführt wird, erhöht werden kann.
-
Sogar wenn die Menge an Öl, die durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen wird und den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 erreicht, aufgrund einer niedrigen Zahnradrotationsgeschwindigkeit klein ist, kann Öl, das durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geleitet werden. Diese Zusatzzufuhr von Öl kann eine Knappheit an dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 zugeführtem Öl verhindern.
-
Da eine größere Menge an Öl dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 zugeführt wird, kann ihre Kühleffizienz verbessert werden.
-
Das durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufzunehmende Öl, umfasst nicht nur das sich in dem Ölspeicherabschnitt 2 des Getriebegehäuses 3 aufhaltende Öl, sondern auch das Öl, das durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, aber nicht in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 eingelassen worden ist, sondern stattdessen durch die Rotation des Endantriebszahnrads 8 geleitet worden ist. Deshalb kann das ganze Öl, das durch das Endantriebszahnrad 8 aufgenommen worden ist, letztlich zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geleitet werden, wodurch ein effizienter Öldurchgang errichtet werden kann.
-
In dem Ölzufuhr-Leitabschnitt 20 sind eine Rotationswelle 21, welche unter dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 angeordnet ist und sich parallel zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 erstreckt, und eine Trennplatte 25 angeordnet, welche an der Rotationswelle 21 angebracht ist und einen Raum 24 zwischen einer vertikalen Wand 22 des Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitts 15 und einer vertikalen Wand 23 des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20 in zwei Teile unterteilt.
-
Die Trennplatte 25 wird durch die elastische Kraft eines elastischen Elements 26 in die Richtung von der vertikalen Wand 23 des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20 zu der vertikalen Wand 22 des Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitts 15 gedrängt. Die Trennplatte 25 wird um die Rotationswelle 21 gemäß der Menge an Öl geschwenkt, die in einen Durchlassraum 27 zwischen der Trennplatte 25 und der vertikalen Wand 22 des Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitts 15 strömt, wodurch die Durchgangsquerschnittsfläche des Durchgangsraums 27 variiert werden kann.
-
Mit der vorstehenden Struktur kann, wie durch Pfeile F2 in 3 und 4 angezeigt ist, die Kapazität des Durchgangsraums 27 durch die Trennplatte 25 gemäß der Menge an Öl, die in den Ölzufuhr-Leitabschnitt 20 strömt, variiert werden.
-
Wenn die Zahnradrotationsgeschwindigkeiten niedrig sind, ist die Menge an Öl klein, die durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird. In diesem Fall wird, wie in 3 gezeigt ist, die Trennplatte 25 durch die elastische Kraft des elastischen Elements 26 zu der vertikalen Wand 22 des Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitts 15 gedrückt, um die Kapazität des Durchgangsraums 27 zu verringern. Demzufolge kann Öl durch den Durchgangsraum 27 angehoben werden, sogar falls seine Strömungsrate niedrig ist; eine größere Menge an Öl kann in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 strömen.
-
Wenn andererseits die Zahnradrotationsgeschwindigkeiten hoch sind, ist die Menge an Öl, die durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, groß. In diesem Fall wird, wie in 4 gezeigt ist, die Trennplatte 25 in die Richtung gedrückt, die der Drängungsrichtung der elastischen Kraft des elastischen Elements 26 gegenüberliegt, um die Kapazität des Durchgangsraums 27 zu erhöhen. Demzufolge kann eine große Menge an Öl, die durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 über den Durchgangsraum 27 strömen.
-
Aufgrund der vorstehenden Struktur kann Öl, das durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 ungeachtet der Zahnradrotationsgeschwindigkeiten zuverlässig geleitet werden, wodurch die Menge an Öl, die dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) zugeführt wird, erhöht werden kann und ihre Kühleffizienz verbessert werden kann.
-
Ein oberer Abschnitt der Trennplatte 25 ist als gekrümmter Abschnitt 28 ausgebildet, welcher über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 gekrümmt ist. Insbesondere wird, wie in 3 und 4 gezeigt ist, nachdem die Trennplatte 25 zwischen die vertikale Wand 23 des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20 und die vertikale Wand 22 des Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitts 15 gesetzt worden ist, der gekrümmte Abschnitt 28 ausgebildet, indem ein oberer Abschnitt der Trennplatte 25 über den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 gekrümmt wird, um zwischen dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 und dem Deckelabschnitt 19 des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20 angeordnet zu sein.
-
Mit der vorstehenden Struktur wird bewirkt, dass Öl, welches nach oben strömt, nachdem es durch den Durchgangsraum 27 zwischen der Trennplatte 25 und dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geströmt ist, auf den gekrümmten Abschnitt 28 trifft, und dadurch zu dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geleitet wird. Demzufolge kann zuverlässig bewirkt werden, dass Öl, welches durch das Abtriebszahnrad 5 und das Vorgelegezahnrad 6, die im Eingriff stehend rotieren, aufgenommen wird, in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 strömt, wodurch die Menge an Öl, die dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) zugeführt wird, erhöht werden kann.
-
Außerdem ist neben einem oberen Abschnitt des Ölzufuhr-Leitabschnitts 20 ein röhrenförmiger Körper 29 zum Zuführen von Öl, das in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geströmt ist, zu dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 (zu schmierende Abschnitte) angeordnet. Wie in 2 bis 4 gezeigt ist, erstreckt sich in dem Getriebe 1 der röhrenförmige Körper 29 in die Fahrzeug-Links-Rechts-Richtung (Breitenrichtung) von dem Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 und ist lang genug, um den ersten Motor 10 und den zweiten Motor 11 zu erreichen.
-
Eine Vielzahl von Ausstoßlöchern 30 ist durch die Umfangswand des röhrenförmigen Körpers 29 an Positionen, die geschmiert werden müssen, ausgebildet, um die erforderliche Menge an Öl zuzuführen.
-
Mit der vorstehenden Struktur strömt, wie durch Pfeile F3 in 3 und 4 angezeigt ist, das Öl, welches in den Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt 15 geströmt ist, in den röhrenförmigen Körper 29 und tropft dann naturgemäß zu dem ersten Motor 10 und dem zweiten Motor 11 durch die Vielzahl von Ausstoßlöchern 30, die durch die Umfangswand des röhrenförmigen Körpers 29 oder von seinen beiden Enden ausgebildet ist.
-
Auf diese Weise können der erste Motor 10 und der zweite Motor 11 durch Öl effizient gekühlt werden, das auf sie naturgemäß tropft.
-
Die Erfindung ist auf das vorstehende Ausführungsbeispiel nicht beschränkt und verschiedene Anwendungen und Modifikationen sind möglich. Beispielsweise ist in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Konfiguration unter Verwendung der Ausdrücke „Energieübertragungsmechanismus (d.h., Planetengetriebemechanismen oder Schaltgetriebe)“, „erster Motor (d.h., erster Motorgenerator)“ und „zweiter Motor (d.h., zweiter Motorgenerator)“ beschrieben worden, was bedeutet oder andeutet, dass die Konfiguration Planetengetriebemechanismen und Motoren umfasst. Allerdings kann die Erfindung auch auf eine spezielle Konfiguration angewendet werden, die Planetengetriebemechanismen nicht verwendet.
-
Bezugszeichenliste
-
- 1:
- Fahrzeuggetriebe
- 2:
- Ölspeicherabschnitt
- 3:
- Getriebegehäuse
- 4:
- Eingangswelle
- 5:
- Abtriebszahnrad
- 6:
- Vorgelegezahnrad
- 7:
- Vorgelegewelle
- 8:
- Endantriebszahnrad
- 9:
- Antriebswelle
- 10:
- Erster Motor (d.h., erster Motorgenerator)
- 11:
- Zweiter Motor (d.h., zweiter Motorgenerator)
- 12:
- Ölrinne
- 13:
- Unterer Rinnenabschnitt
- 14:
- Öleinlass-Durchgangsabschnitt
- 15:
- Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt
- 16:
- Kontaktabschnitt
- 17:
- Einlassöffnung
- 18:
- Leitabschnitt
- 19:
- Deckelabschnitt
- 20:
- Ölzufuhr-Leitabschnitt
- 21:
- Rotationswelle
- 22:
- Vertikale Wand von Ölaufenthalts-Durchgangsabschnitt
- 23:
- Vertikale Wand von Ölzufuhr-Leitabschnitt
- 24:
- Raum
- 25:
- Trennplatte
- 26:
- Elastisches Element
- 27:
- Durchgangsraum
- 28:
- Gekrümmter Abschnitt
- 29:
- Rohrförmiger Abschnitt
- 30:
- Ausstoßloch