-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verdampfer für Haustechnikgeräte, insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen, Kältemaschinen, Klimaanlagen und Klimasplitgeräte.
-
Verdampfer sind seit langem hinlänglich bekannt und können die unterschiedlichsten Ausgestaltungen aufweisen.
-
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Verdampfer für Haustechnikgeräte vorzusehen.
-
Diese Aufgabe wird durch einen Verdampfer nach Anspruch 1 gelöst.
-
Danach ist mindestens eine Verdampfereinheit vorgesehen, welche mindestens eine Kunststofffolie, welche spiralförmig aufgewickelt ist, einen Kältemitteleintritt und einen Kältemittelaustritt aufweist, wobei die Kunststofffolie mindestens einen Kanal aufweist, durch welchen das Kältemittel fließen kann, wobei der mindestens eine Kanal einen Innen-Durchmesser von < 2 mm aufweist.
-
Weiterhin wird die Aufgabe durch einen Verdampfer nach Anspruch 4 gelöst.
-
Danach weist der Verdampfer eine Verdampfereinheit auf, welche mindestens einen Ring aufweist, welcher ein erstes und zweites Ende sowie eine Mehrzahl von kleinen Rohren dazwischen aufweist, wobei die Rohre einen Innen-Durchmesser von < 2 mm aufweisen.
-
Ebenso wird die Aufgabe durch einen Verdampfer gemäß Anspruch 5 gelöst.
-
Danach ist weist der Verdampfer eine Verdampfereinheit auf, welche eine Mehrzahl von Verdampferplatten mit einem Kältemitteleintritt, einem Kältemittelaustritt und einem mäanderförmigen Kanal dazwischen aufweist.
-
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
-
Vorteile und Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
-
1 zeigt eine schematische Darstellung eines Verdampfers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
-
2A und 2B zeigen jeweils eine Ansicht eines Kunststoffverdampfers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
-
3A–3C zeigen jeweils eine Ansicht eines Verdampfers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
-
4A–4D zeigen verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
-
5A–5D zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel,
-
6A–6F zeigen verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel,
-
7A–7F zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel,
-
8A–8D zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen erfindungsgemäßen Verdampfer,
-
9A und 9B zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Rohres für einen Verdampfer gemäß der Erfindung,
-
10A und 10B zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen Verdampfer gemäß der Erfindung,
-
11A–11C zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Rohres für einen Verdampfer gemäß der Erfindung,
-
12A–12D zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres eines Verdampfers gemäß der Erfindung, und
-
13A–15C zeigen verschiedene Ansichten einer Verdampfereinheit gemäß der Erfindung.
-
1 zeigt eine schematische Darstellung eines Verdampfers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Der Verdampfer 100 weist zwei Segmente 110, 120 auf. Das erste Segment 110 weist vier Ringe 131–134 auf. Das zweite Segment 120 weist ebenfalls vier Ringe 131–134 auf. Die vier Ringe sind über Umlenkrohre 141–145 miteinander gekoppelt.
-
Der Verdampfer gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist als ein Kunststoff-Verdampfer ausgestaltet. Die Umlenkrohre 141–145 sind aus Kunststoff, Metall oder aus einem Verbundstoff.
-
Der Verdampfer 100 weist vier Ringe 131–134 auf, welche in zwei Segmente unterteilt sind. Damit ist der Kältemittelverlauf in jedem Segment wie folgt: Eintritt in den ersten Ring 131 des ersten Segmentes 110, dann durch die Umlenkrohre in den zweiten Ring 132 des ersten Segmentes, durch ein Umlenkrohr in den dritten Ring des ersten Segmentes, durch ein Umlenkrohr in den vierten Ring des ersten Segmentes und dann durch einen Ausgang. Gleiches gilt für den Kältemittelverlauf des zweiten Segments 120.
-
2A und 2B zeigen jeweils eine Ansicht eines Kunststoffverdampfers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Kunststoffverdampfer 200 wird aus zwei Kunststofffolien 210 ausgebildet, welche spiralförmig ausgestaltet sind. Der Verdampfer weist einen Kältemitteleintritt 220 und einen Kältemittelaustritt 230 auf. In 2A sind zwei Verdampfereinheiten zusammen dargestellt. Hierbei ist ein Kältemittelaustritt des ersten Moduls 200a über ein Verbindungsrohr 240 mit einem Kältemitteleintritt 220 des zweiten Moduls 200b gekoppelt. Der Kältemittelaustritt 230 des zweiten Moduls 200b ist dann der Kältemittelaustritt des Verdampfers 200. Die spiralförmig aufgewickelte Folie 210 weist dünne Kanäle auf, in denen das Kältemittel verdampft werden kann.
-
Somit wird ein Verdampfer für ein Haustechnikgerät vorgesehen, welches mindestens eine spiralförmig ausgebildete Kunststofffolie aufweist, wobei die Kunststofffolie dünne Kanäle aufweist, durch welche das Kältemittel durchfließen kann.
-
3A bis 3C zeigen verschiedene Ansichten eines Verdampfermoduls gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. In 3A sind sechs verschiedene Verdampfer 200 von 2A und 2B zu einem Verdampfermodul mit einem Kältemitteleintritt 220 und einem Kältemittelaustritt 230 zusammengefasst. Ferner ist ein Lufteintritt 250 mit einem Lüfter 252 und mehreren Lüfterblättern 251 vorgesehen. Durch den Lufteintritt mit dem Lüfter 252 wird Luft angesaugt und durch die Verdampfermodule 200 geführt. Die Verdampfermodule weisen jeweils mindestens eine spiralförmig ausgestaltete Folie 210 auf, welche wiederum dünne Kanäle aufweist, durch welche das Kältemittel durchfließen und verdampfen kann.
-
Somit wird ein Verdampfer für ein Haustechnikgerät vorgesehen, welches mindestens eine Verdampfereinheit aufweist, welche eine spiralförmig ausgestaltete Folie aufweist, wobei in der Folie dünne Kanäle vorgesehen sind, durch welche das Kältemittel durchfließen kann.
-
Mehrere der Verdampfereinheiten können zu einem Verdampfermodul zusammengefasst werden. Durch einen Lufteintritt kann Luft durch die Verdampfereinheiten des Verdampfermoduls geführt werden, so dass das Kältemittel in den Kanälen der Folie verdampft werden kann.
-
4A bis 4D zeigen verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Der Verdampfer 300 weist vier Ringe 331–334 auf, welche über Umlenkrohre 341–344 miteinander verbunden sind. Der Verdampfer weist ein erste und zweites Segment 310, 320 auf. Ferner ist ein Kältemitteleintritt 361 für das erste Segment 310 und ein Kältemitteleintritt 362 für das zweite Segment 320 vorgesehen. Des Weiteren ist ein Kältemittelaustritt 362 für das erste Segment 310 und ein Kältemittelaustritt 363 für das zweite Segment 320 vorgesehen. Die jeweiligen Ringe 331–334 weisen jeweils kleine Rohre 331a, 332a, 333a und 334a auf. Die Rohre 331a–334a sind flexibel ausgestaltet.
-
4D zeigt eine perspektivische Ansicht des Verdampfers gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Der Verdampfer 300 weist vier Ringe oder Abschnitte 331–334 auf. Zwischen den Abschnitten 331–334 können Umlenkrohre 341 vorgesehen sein, um benachbarte Abschnitte miteinander zu verbinden. Das erste Segment weist einen Kältemitteleintritt 361 und einen Kältemittelaustritt 364 auf. Das zweite Segment 320 weist einen Kältemitteleintritt 362 und einen Kältemittelaustritt 363 auf. Ferner ist eine Mehrzahl von kleinen Rohren 131a–134a in den jeweiligen Abschnitten 131–134 vorgesehen. Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel sind die Rohre flexibel ausgestaltet.
-
In der Mitte des Verdampfers ist ein Lüfter 350 vorgesehen, welcher Luft ansaugt und an den Rohren 331a–334a vorbei leitet.
-
5A bis 5D zeigen verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel. Der Verdampfer 400 weist einen Lufteintritt 410 mit einem Lüfter 412 und einer Mehrzahl von Lüfterblättern 411 auf. Radial zu dem Lufteintritt mit dem Lüfter 412 ist eine Mehrzahl von Verdampferplatten 420 mit einem mäanderförmigen Kanal 421, einem Kältemitteleintritt 423 und einem Kältemittelaustritt 422 vorgesehen. Um den Lüfter 412 herum ist eine Mehrzahl von Verdampferplatten 420 vorgesehen, welche wiederum jeweils einen mäanderförmigen Kanal für das Kältemittel aufweisen. Durch den Lüfter 412 wird bewirkt, dass Luft an den Verdampferplatten 420 vorbei streicht und somit das Kältemittel innerhalb des mäanderförmigen Kanals 421 kühlt.
-
Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel sind die Verdampferplatten 420 aus Kunststoff hergestellt und weisen mäanderförmige Kanäle 421 auf.
-
Somit wird ein Verdampfer mit einem Lüfter in der Mitte und um den Lüfter herum angeordnete Verdampferplatten vorgesehen, wobei die Verdampferplatten jeweils einen Kältemitteleintritt, einen Kältemittelaustritt und dazwischen einen mäanderförmigen Kanal für das Kältemittel aufweisen. Die Verdampferplatten 420 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel sind im Wesentlichen gerade ausgestaltet.
-
6A bis 6F zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel.
-
Der Verdampfer 500 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel weist einen Lüfter 512 mit Lüfterblättern 511 in der Mitte darum herum Verdampferplatten 520 auf. Die Verdampferplatteneinheiten 520 weisen jeweils eine erste und zweite Platte 521, 522 mit einer Mehrzahl von Rohren 523 dazwischen auf. Durch den Zwischenraum zwischen den Verdampferplatteneinheiten 520 kann die Luft von dem Lüfter 512 durchstreichen. Die Rohre sind dazu ausgestaltet, dass Kältemittel dadurch fließen kann.
-
Somit wird ein Verdampfer für ein Haustechnikgerät vorgesehen, welches einen Lüfter und Verdampferplatteneinheiten darum herum aufweist, wobei die Verdampferplatteneinheit eine erste und zweite Platte sowie eine Mehrzahl von Rohren dazwischen aufweist, durch welche das Kältemittel fließen kann.
-
Die Verdampferplatteneinheiten können gerade oder gekrümmt ausgestaltet sein. Durch den Abstand zwischen den Verdampferplatteneinheiten kann die Luft von dem Lüfter durchstreichen.
-
7A bis 7F zeigen jeweils verschiedene Ansichten eines Verdampfers gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel. Der Verdampfer 600 gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel weist mindestens einen Lüfter 610 sowie eine Verdampfereinheit 620 auf. Die Verdampfereinheit 620 weist einen mäanderförmigen Kanal 630 auf. Die Verdampfereinheit 620 ist aus Kunststoff hergestellt und weist die mäanderförmigen Kanäle 630 auf. Gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel können mehrere Verdampfereinheiten 620 zu einem Verdampfermodul zusammengesetzt werden.
-
8A bis 8D zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen erfindungsgemäßen Verdampfer. Das Rohr 700 kann drei spiralförmig angeordnete Rohreinheiten bzw. Abschnitte 710, 720, 730 aufweisen. Die Rohreinheiten 710, 720, 730 verlaufen entlang der Länge des Rohres 700 spiralförmig, so dass die drei Rohreinheiten 710, 720, 730 im Querschnitt benachbart zueinander angeordnet sein können.
-
9A und 9B zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres 700a für einen Verdampfer gemäß der Erfindung. Das Rohr 700a kann einen ovalen Innenabschnitt 700c und/oder einen ovalen Außenabschnitt 700b aufweisen.
-
10A und 10B zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen Verdampfer gemäß der Erfindung. Das Rohr 701 weist einen kreisförmigen Innenabschnitt 701a und einen sternförmigen Außenabschnitt 701b auf.
-
11A–11C zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen erfindungsgemäßen Verdampfer. Das Rohr 702 weist im Querschnitt einen tropfenförmigen Innenabschnitt 702A und optional einen tropfenförmigen Außenabschnitt 702B auf.
-
12A bis 12D zeigen verschiedene Ansichten eines Rohres für einen Verdampfer gemäß der Erfindung. Das Rohr 703 weist einen ovalen Innenabschnitt 703A auf und kann entlang der Länge des Rohres verdreht ausgestaltet sein.
-
13A bis 15C zeigen verschiedene Ansichten einer Verdampfereinheit gemäß der Erfindung. Die Verdampfereinheit gemäß 13B und 13C wird aus einer Mehrzahl von Kanälen 810 zusammengesetzt, welche jeweils im Mittelpunkt einen kreisförmigen Kanal 811 und darum herum einen Kanalabschnitt 812 aufweisen, welcher jeweils durch vier Arme 813 getrennt ist.
-
Die Verdampfereinheit 900 gemäß 14B und 14C weist in der Mitte einen größeren Kanal und darum herum eine Mehrzahl von kleineren Kanälen 911 auf.
-
Die Verdampfereinheit gemäß 15B und 15C weist einen Kanal 1010 mit einer Öffnung 1011, dann einen weiteren Kanal 1030 mit einer Öffnung 1020 auf.
-
Der Verdampfer gemäß der Erfindung kann Rohre mit einem Innendurchmesser von < 2 mm aufweisen. Die Wandstärke der Rohre ist so gering wie möglich ausgestaltet. Der Verdampfer gemäß der Erfindung kann auch innere Kanäle mit einem Durchmesser von < 2 mm aufweisen.
-
Die Form der Verdampferrohre bzw. der inneren Kanäle kann eckig, elliptisch, oval, polygonal, schraubenförmig etc. ausgestaltet sein.
-
Gemäß der Erfindung können die Rohre als flexible Rohre ausgestaltet sein.
-
Durch eine flexible Ausgestaltung der Verdampferrohre können diese Rohre durch eine äußere Luftströmung beeinflusst werden, sodass eine Vereisung dadurch ermöglicht wird, dass die Rohre schwingen.
-
Gemäß der Erfindung können die Umlenkrohre aus Kunststoff, Metall und/oder Verbundwerkstoff hergestellt sein.