DE102014007244B4 - Bürstenhaltevorrichtung für eine Kommutatormaschine - Google Patents
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Abstract
einen rotierenden Abschnitt (81); und einen stationären Abschnitt (91),
wobei der rotierende Abschnitt (81) eine Welle (82), einen Rotorkern (83),
welcher an der Welle (82) fixiert ist, eine Spule (84), welche um den Rotorkern (83) gewickelt ist, und einen Sensormagneten (93), welcher an der Welle (82) fixiert, aufweist,
wobei der stationäre Abschnitt (91) eine Bürstenhaltevorrichtung (201), ein Gehäuse (92), welches einen Abschnitt der Bürstenhaltevorrichtung (201) abdeckt, einen Magneten (93), welcher im Inneren des Gehäuses (92) fixiert ist, ein Lager (94), welches im Gehäuse (92) gehalten ist/wird und die Welle (82) stützt, eine erste Leiterplatte (4,204), welche eine Gestalt einer Platte aufweist und sich in einer axialen Richtung erstreckt, und eine zweite Leiterplatte (5,205), welche eine Gestalt einer Platte aufweist und sich in der axialen Richtung erstreckt, aufweist,
wobei das Gehäuse (92) einen zylindrischen Abschnitt (92a), einen Deckelabschnitt (92b) und einen Unterabschnitt (92c) aufweist,
wobei die Bürstenhaltevorrichtung (201) einen Bürstenhalter (2,202), einen Stecker (3,103), welcher sich radial auswärts vom Bürstenhalter (2,202) erstreckt, ein erstes Steckerkontaktelement (31,131,231) und ein zweites Steckerkontaktelement (32,132,232), welche sich vom Stecker (3,103,203) zum Bürstenhalter (2,202) erstrecken, die erste Leiterplatte (4,204), eine Drosselspule und eine Bürste aufweist,
wobei die erste Leiterplatte (4,204) einen ersten Kontaktbereich (45) mit einem ersten Schlitz (61) und einen zweiten Kontaktbereich (46) mit einem zweiten Schlitz (62) aufweist, und die erste Leiterplatte (4,204) in das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) eingeführt ist, wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) jeweils im ersten Schlitz (61) und im zweiten Schlitz (62) aufgenommen sind,
wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) mit der Bürste durch die Drosselspule verbunden sind,
wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt sind und die Bürste mit elektrischem Strom versorgen,
wobei die erste Leiterplatte (4,204) elektromagnetische Störunterdrückerkomponenten (41, 42, 43, 44) aufweist,
wobei die zweite Leiterplatte (5,205) einen Magnetpolsensor (251) aufweist,
welcher einen magnetischen Pol des Sensormagneten (93) detektiert, wobei die zweite Leiterplatte (5,205) befindlich ist radial nach innen von der ersten Leiterplatte (4,204), und
wobei der Magnetpolsensor (251) der zweiten Leiterplatte (5,205) dem Sensormagneten (93) in einer radialen Richtung zugewandt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Motor, welcher eine Bürstenhaltevorrichtung und zwei Platinen bzw. Leiterplatten umfasst.
- Es ist bekannt, dass Kommutatormaschinen, verursacht durch Funken an den Bürsten, starke Radiorauschfelder ausstrahlen. Da Fahrzeuge heutzutage mit sensiblen elektronischen Sensoren und Mikroprozessoren ausgestattet sind, welche sensibel gegenüber Rauschquellen bzw. Geräuschsignalen bzw. Rauschsignalen auf Versorgungsspannungen und Radiofelder sind, ist das Unterdrücken solcher Rauschsignale stetig wichtiger geworden. Wenn ein elektrischer Strom, welcher einen Motor antreibt, durch eine Elektrode fließt, wird ein elektromagnetisches Rauschen erzeugt. Das elektromagnetische Rauschen bedeutet elektromagnetische Interferenz (EMI) und stört andere elektronische Geräte, wodurch Betriebsstörungen verursacht werden. In jüngsten Fahrzeugmodellen wird eine Menge an elektronischen Ausstattungen verwendet, weshalb für die Verhinderung von Betriebsstörungen aufgrund von elektromagnetischer Interferenz eine Verbesserung der Charakteristika für die Verhinderung elektromagnetischer Interferenz in einem Motor erforderlich ist. Um dieses Problem zu meistern, werden bekanntermaßen EMI-Unterdrückerelemente an geeigneten Orten verwendet. Da Versorgungsspannungsdrähte und Signaldrähte dem Motor zulaufen und ihn verlassen, ist die Abschirmung eines ansonsten komplett abgeschirmten elektrischen Motors verletzlich durch kleine Öffnungen.
- Um die Öffnungen so klein wie möglich zu halten, werden bekanntermaßen Drähte hin zum bzw. in den elektrischen Motor mittels Durchführungskondensatoren geführt.
- Die Verwendung von Durchführungskondensatoren ist jedoch eine recht teure Lösung.
- Zusätzlich ist/wird ein Sensormagnet direkt oder indirekt an einer Welle fixiert. Da die Welle leicht in einer axialen Richtung sich bewegt, bewegt sich auch der Sensormanget in der axialen Richtung. Im Falle der Verwendung einer Platte einer Leiterplatte vergrößert sich ein Abstand soweit wie ein Magnetpolsensor. Aus diesem Grund vergrößert sich der Bereich eines Erfassungsfehlers.
- Der Bereich des Erfassungsfehlers kann reduziert werden durch Ausrichten der axialen Höhen des Sensormagneten und des Magnetpolsensors. Jedoch ist in diesem Fall der Magnetpolsensor in der Mitte der Leiterplatte angeordnet, weshalb es nicht möglich ist, elektronische Komponenten für EMC-Messungen gemeinsam bzw. zusammen anzuordnen. Im Falle einer Unmöglichkeit eines gemeinsamen Anordnens der elektronischen Komponenten für EMC-Messungen kann aufgrund einer längeren Verdrahtung in der Leiterplatte elektromagnetisches Rauschen einfach erzeugt werden, was nicht wünschenswert ist.
- Aus der Schrift
DE 10 2013 006 854 A1 ist bekannt zwei Leiterplatten zu verwenden, um den Motor besonders kompakt zu machen. - Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Bereich des Erfassungsfehlers eines Magnetpolsensors zu verringern und gleichzeitig eine EMI-Unterdrückung zu verbessern.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Elektromotor mit ausreichendem Schutz gegen elektromagnetische Störfelder vorzusehen und gleichzeitig teure elektrische Elemente zu vermeiden. Die vorliegende Erfindung hat als Aufgabe, Charakteristika zum Verhindern elektromagnetischer Interferenz in einem Motor zu verbessern.
- Mit dieser Zielsetzung schlägt die vorliegende Erfindung einen Motor vor, welcher umfasst: einen rotierenden Abschnitt; und einen stationären Abschnitt, wobei der rotierende Abschnitt eine Welle, einen Rotorkern, welcher an der Welle fixiert ist, eine Spule bzw. Wicklung, welche um den Rotorkern gewickelt ist, und einen Sensormagnet, welcher a der Welle fixiert ist, und wobei der stationäre Abschnitt eine Bürstenhaltevorrichtung, ein Gehäuse, welches einen Abschnitt der Bürstenhaltevorrichtung abdeckt, einen Magneten, welcher im Inneren des Gehäuses fixiert ist, ein Lager, welches im Gehäuse gehalten ist/wird, und die Welle stützt, eine erste Leiterplatte, welche eine Gestalt einer Platte aufweist bzw. planar ist und sich in einer axialen Richtung erstreckt, und eine zweite Leiterplatte, welche eine Gestalt einer Platte aufweist bzw. planar ist und sich in einer axialen Richtung erstreckt, aufweist. Das Gehäuse weist einen zylindrischen Abschnitt, einen Deckelabschnitt und einen Unterabschnitt auf. Die Bürstenhaltevorrichtung weist einen Bürstenhalter, einen Stecker, welcher sich radial auswärts vom Bürstenhalter erstreckt, ein erstes Steckerkontaktelement und ein zweites Steckerkontaktelement, welche sich vom Stecker hin zum Bürstenhalter erstecken, die erste Leiterplatte, eine Drosselspule und eine Bürste auf. Die erste Leiterplatte weist einen ersten Kontaktbereich mit einem ersten Schlitz und einen zweiten Kontaktbereich mit einem zweiten Schlitz aufweist, und die erste Leiterplatte in das erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement eingeführt ist, wobei das erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement jeweils im ersten Schlitz und im zweiten Schlitz aufgenommen sind. Das erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement sind verbunden mit der Bürste durch die Drosselspule und sind aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt und liefern elektrischen Strom an die Bürste. Die erste Leiterplatte weist elektrische-magnetische Störunterdrückerkomponenten auf, und die zweite Leiterplatte weist einen Magnetpolsensor auf, welcher einen magnetischen Pol des Sensormagneten detektiert. Die zweite Leiterplatte ist befindlich radial nach innen von der ersten Leiterplatte und der Magnetpolsensor der zweiten Leiterplatte ist dem Sensormagneten in einer radialen Richtung zugewandt.
- Die Erfindung schlägt daher vor, zwei Schichten bzw. Lagen von Leiterplatten zu verwenden. Die axiale Höhe der Leiterplatte kann auf diese Weise verringert werden. Es ist daher möglich, die axiale Länge des Motors zu verringern.
- Weiter ist es möglich, durch Trennen der Leiterplatte für EMI-Messungen und der Leiterplatte, auf welcher der Magnetpolsensor montiert ist, den Einfluss von elektromagnetischem Rauschen auf den Magnetpolsensor zu unterdrücken.
- Zusätzlich kann durch Anordnen der zweiten Leiterplatte radial nach innen der Sensormagnet mit einem hohen Grad von Genauigkeit detektiert werden.
- In einem Aspekt der Erfindung weist der stationäre Abschnitt weiter ein drittes Steckerkontaktelement und ein viertes Steckerkontaktelement auf, welche sich hin zum Bürstenhalter erstrecken, weist die zweite Leiterplatte eine Vielzahl von Leiterlöchern auf, und sind das dritte Steckerkontaktelement und das vierte Steckerkontaktelement elektrisch verbunden mit den Leiterlöchern mittels Löten oder Schweißen. Entsprechend können das dritte Steckerkontaktelement und das vierte Steckerkontaktelement die Ausgabe des Magnetpolsensors lesen und daher den Drehwinkel eines Rotors detektieren.
- Ein fünftes Steckerkontaktelement kann ebenfalls vorgesehen sein.
- In einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Stecker einen Leiterplattenfixierabschnitt auf, und hält der Leiterplattenfixierabschnitt die zweite Leiterplatte.
- In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die zweite Leiterplatte befindlich zwischen dem ersten Steckerkontaktelement und dem zweiten Steckerkontaktelement.
- In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die erste Leiterplatte befindlich zwischen einem dritten Steckerkontaktelement und einem vierten Steckerkontaktelement.
- Die erste Leiterplatte kann einen vierten Schlitz und einen fünften Schlitz haben, und ein drittes Steckerkontaktelement und ein viertes Steckerkontaktelement führen durch den vierten Schlitz und den fünften Schlitz hindurch.
- In einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst die Schaltplatine weiter einen Pulssensor bzw. Pulsgeber, wie beispielsweise einen Hall-Effekt-Sensor bzw. Hall-Sensor. Mit dem Pulssensor als einem Eingabeelement können Geschwindigkeit und Leistung der Kommutatormaschine gesteuert werden.
- Durch Anordnen der Schaltplatine zwischen der EMI-Unterdrückerkomponente und dem Bürstenhalter kann der Sensor, welcher montiert ist an der weiteren Schaltplatine, sehr nahe am rotierenden Magnetfeld der Kommutatormaschine platziert werden. Trotz der EMI-Unterdrückerkomponenten und des Sensors ist diese Anordnung kompakt und verbindet die Komponenten derart, dass sie nicht verloren gehen können. Dies macht es einfacher, den Stecker am Maschinengehäuse zu fixieren. Auf diese Weise wird ein ZUS-Steckerkontaktelement bzw. Steckerkontaktelement gebildet, welches alle notwendigen Verbindungen umfasst.
- Die oben beschriebenen und andere Aufgaben und neuen Merkmale der vorliegenden Erfindung werden klar werden auf vollständigere Weise von der Beschreibung der folgenden Spezifikation in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, wobei:
-
1 eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
2 eine erste Leiterplatte, welche verwendet werden kann in einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, zeigt; -
3a eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
3b eine Ansicht eines Steckers, welcher mit einer ersten Leiterplatte angeordnet ist, gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
4 eine Vorderansicht eines Steckers zeigt, welcher verwendet werden kann in einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung; -
5 eine Querschnittsansicht des Steckers aus4 ist; -
6 eine isometrische Ansicht eines Erdungsgliedes zeigt, welches verwendet werden kann mit dem Stecker aus4 ; -
7 eine detaillierte Ansicht eines ersten Steckerkontaktelements zeigt, welches verwendet werden kann in einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung; -
8 ein schematisches Diagramm eines Schaltkreises einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
9 ein Beispiel von Schlitzen zeigt, welche verwendet werden können mit einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung; -
10 eine Rückansicht der Bürstenhaltevorrichtung aus1 zeigt; -
11 einen Querschnitt einer Leiterplatte in einer Bürstenhaltevorrichtung aus1 zeigt; -
12 eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
13 die Bürstenhaltevorrichtung aus10 in einer ersten Zusammensetzung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
14 eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
15 eine Vorderansicht der Bürstenhaltevorrichtung aus12 zeigt; -
16 eine Querschnittsansicht eines Motors gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
17 eine Ansicht des Motors aus14 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
18 eine Ansicht eines Motors gemäß noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt; -
19 eine detaillierte Ansicht der Bürstenhaltevorrichtung zeigt, welche montiert an einem Durchgangsloch eines Motorgehäuses des Motors aus18 ist; -
20 eine weitere Ansicht der Bürstenhaltevorrichtung zeigt, welche an einem Durchgangsloch eines Motorgehäuses des Motors aus18 montiert ist. - Für einen allgemeinen Überblick wird die Bürstenhaltevorrichtung zunächst in ihrem zusammengesetzten Zustand dargestellt.
1 zeigt die Bürstenhaltevorrichtung aus einer Vogelperspektive. Die Bürstenhaltevorrichtung bildet einen Teil eines nicht gezeigten Gleichstromelektromotors (DC-Motor). DC-Motoren werden weithin verwendet, beispielsweise in Fahrzeugen für Fensterbetätigungsmechanismen oder Scheibenwischer. -
1 ist eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung. Verschiedene Aspekte oder Merkmale der Bürstenhaltevorrichtung werden in den1 bis 11 gezeigt. - Die Bürstenhaltevorrichtung umfasst einen Bürstenhalter 2, einen Stecker 3 und eine erste Leiterplatte bzw. Schaltplatine 4.
- Der Bürstenhalter 2 umfasst zwei Bürstenröhren 21a,21b zum Halten von Kohlebürsten. Gewöhnliche DC-Elektromotoren verwenden zwei Bürsten, jedoch sind auch DC-Elektromotoren mit mehr als zwei Bürsten bekannt. Die Kohlebürsten sind nicht sichtbar in der Perspektivansicht von
1 , da sie in die zwei Bürstenröhren 21a,21b von der Unterseite des Bürstenhalters 2 her eingeführt sind/werden. - Der Stecker 3 erstreckt sich radial auswärts vom Bürstenhalter 2. Ein erstes Steckerkontaktelement 31 und ein zweites Steckerkontaktelement 32 sind/werden am Stecker 3 fixiert und erstrecken sich hin zum Bürstenhalter 2. Das erste Steckerkontaktelement 31 und das zweite Steckerkontaktelement 32 sind aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt, typischerweise aus metallischen Einsätzen, und sind geeignet zum Liefern von elektrischem Strom an eine Bürste.
- Das erste Steckerkontaktelement 31 weist einen ersten Kontaktlappen 71 auf, und das zweite Steckerkontaktelement 32 weist einen zweiten Kontaktlappen 72 auf, welche geeignet sind, an einen ersten Kohleleiter und einen zweiten Kohleleiter geschweißt oder gelötet zu werden.
- Das erste Steckerkontaktelement 31 und das zweite Steckerkontaktelement 32 sind am Stecker 3 jeweils mittels eines ersten Presspassabschnitts und eines zweiten Presspassabschnitts fixiert, welche am Stecker 3 pressgepasst sind/werden. Eine detaillierte Ansicht eines ersten Steckerkontaktelements 31 mit dem ersten Presspassabschnitt 38 wird in
7 gezeigt. Der zweite Presspassabschnitt ist zum ersten Presspassabschnitt identisch. - Das erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement sind mit einer Bürste 8a über eine Drosselspule 8 verbunden, was am besten in
3a zu sehen ist. - Ein drittes Kontaktelement 33 und ein viertes Kontaktelement 34 sind ebenfalls vorgesehen, wie am besten in
3a und3b zu sehen. - Das erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement können mit einem Drosseljoch oder einer Bürste durch ein anderes Glied verbunden sein.
- Der Stecker weist einen Leiterplattenaufnahmeabschnitt 9 auf, welcher sich in einer axialen Richtung vom Stecker 3 erstreckt und einen Rand der ersten Leiterplatte 4 umgibt bzw. umfasst, und welcher sich genauer in einer umlaufenden Richtung erstreckt, wenn axial gesehen nach oben gewandt.
- Die erste Leiterplatte 4 wird in das erste Steckerkontaktelement 31 und das zweite Steckerkontaktelement 32 eingeführt. Wie am besten in
1, 2, 4 bis 6 zu sehen, weist die erste Leiterplatte 4 einen ersten Kontaktbereich 45 und einen zweiten Kontaktbereich 46 auf. Der erste Kontaktbereich 45 weist einen ersten Schlitz 61 auf, und der zweite Kontaktbereich 46 weist einen zweiten Schlitz 62 auf, welche jeweils geeignet sind, das erste Steckerkontaktelement 31 und das zweite Steckerkontaktelement 32 aufzunehmen. - Der erste Schlitz 61 und der zweite Schlitz 62 haben jeweils eine Gestalt, welche durch Ausschneiden eines unteren Endabschnitts aus der ersten Leiterplatte 4 erhalten wird.
- Eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten Kontaktbereich 45 und dem ersten Steckerkontaktelement 31 bzw. zwischen dem zweiten Kontaktbereich 46 und dem zweiten Steckerkontaktelement 32 wird durch Löten oder Schweißen erreicht.
- Der erste Kontaktbereich 45 weist einen ersten Anlageabschnitt 64 auf, welcher den ersten Schlitz 61 umgibt. Auf ähnliche Weise weist der zweite Kontaktbereich 46 einen zweiten Anlageabschnitt 65 auf, welcher den zweiten Schlitz 62 umgibt. Die ersten und zweiten Anlageabschnitte 64, 65 sind aus einer Kupferfolie geformt.
- Die erste Leiterplatte 4 weist einen dritten Schlitz 63, welcher in der Mitte zwischen den ersten und den zweiten Schlitzen 61, 62 befindlich ist, und einen dritten Anlageabschnitt 65 auf, welcher den dritten Schlitz 48 umgibt, wie aus
2 ersichtlich ist. - Der erste Anlageabschnitt 64, der zweite Anlageabschnitt 65 und der dritte Anlageabschnitt 66 sind jeweils elektrisch verbunden. Ein Erdungsglied 6 in der Form einer Erdungsplatte aus einem Metallblech weist einen Leiterabschnitt auf, welcher elektrisch mit dem dritten Anlageabschnitt mittels Löten oder Schweißen verbunden ist, wie in
6 zu sehen. - Die ersten und die zweiten Schlitze 61, 62 sind befindlich an Endabschnitten in der axialen Richtung der ersten Leiterplatte 4 in der beschriebenen Ausführungsform. Jedoch ist dies keine Einschränkung der Erfindung, und können die ersten und die zweiten Schlitze 61, 62 an Endabschnitten in der radialen Richtung befindlich sein, wie in
9 gezeigt, welche eine Leiterplatte 4a zeigt, welche einen ersten Kontaktbereich 45a mit einem ersten Schlitz 61a und einen zweiten Kontaktbereich 46a mit einem zweiten Schlitz 62a aufweist, welche jeweils geeignet sind, das nicht dargestellte erste Steckerkontaktelement und das zweite Steckerkontaktelement aufzunehmen. - Die in
6 gezeigte Erdungsplatte 6 aus einem Metallblech stellt einen Kontaktlappen 7 bereit, welcher in den dritten Schlitz der Schaltplatine 4 eingeführt ist/wird, wenn die Erdungsplatte 6 aus dem Metallblech an der Bürstenhaltevorrichtung montiert ist/wird, wie in5 dargestellt. Diese Anordnung erlaubt eine kurze Verbindung zwischen einem Erdverbinder bzw. einer Erdung und dem Maschinengehäuse über die Erdungsplatte 6 aus dem Metallblech. Auf diese Weise wird ein mittlerer Erdungsbereich erhalten, welcher sehr nahe dem vollständig abgeschirmten Maschinengehäuse ist, so dass Kompensationsströme gering gehalten werden. Auf diese Weise werden EMI-Unterdrückerkomponenten auf der Schaltplatine sehr nahe zu diesem mittleren Erdungsbereich platziert und erreichen gute Leistungsmerkmale. - Vorzugsweise ist, wie aus
2 ersichtlich, eine Breite W1 des ersten Schlitzes 61 größer als eine Dicke des ersten Steckerkontaktelements, und ist eine Breite W2 des zweiten Schlitzes 62 größer als eine Dicke des zweiten Steckerkontaktelements. Wenn der erste Schlitz 61 auf das erste Steckerkontaktelement 31 und der zweite Schlitz 62 auf das zweite Steckerkontaktelement 32 gesteckt bzw. geführt ist/wird, klemmt auf diese Weise der erste Schlitz 61 am ersten Steckerkontaktelement 31 und klemmt der zweite Schlitz 62 am zweiten Steckerkontaktelement 32, wie in4 dargestellt. - Die erste Leiterplatte 4 weist einen vierten Schlitz 67 und einen fünften Schlitz 68 auf, wie ebenfalls aus
4 ersichtlich. - Die erste Leiterplatte 4 weist, wie in
2 dargestellt, elektrische Komponenten 41, 42, 43, 44 als elektromagnetische Störunterdrückerkomponenten 41, 42, 43, 44 auf, welche elektrisch mit dem ersten Kontaktbereich 45 und dem zweiten Kontaktbereich 46 verbunden sind. Die elektromagnetischen Störunterdrückerkomponenten 41, 42, 43, 44 sind direkt oder indirekt geerdet. - Wie aus
1 ersichtlich, kann die Bürstenhaltevorrichtung ausgeformt sein/werden mittels Befestigen des Steckers 3 am Bürstenhalter 2. Genau genommen gleitet der Bürstenhalter 2 auf den zusammengebauten Stecker 3, wodurch der Stecker 3 an der Peripherie des Bürstenhalters 2 befestigt ist/wird. Der Stecker 3 erstreckt sich radial auswärts von der Peripherie des Bürstenhalters 2 bezüglich einer mittleren Öffnung 25 des Bürstenhalters 2. Der Stecker und der Bürstenhalter sind mit entsprechenden Schnappverschlusselementen ausgestattet, um einen festen Zusammenbau zu gewährleisten. - Wie in
10 und12 zu sehen, ist der Bürstenhalter 2 befindlich im Inneren des zylindrischen Abschnitts des Gehäuses, und ist die erste Leiterplatte 4 befindlich radial im Inneren des Bürstenhalters 2. - Ein erster Kohleleiter kann an den ersten Kontaktlappen und ein zweiter Kohleleiter kann an den zweiten Kontaktlappen gelötet oder geschweißt sein.
- Wie in
10 zu sehen und Bezug nehmend auf17 , weist die erste Leiterplatte 4 die Kupferfolie entlang einer Richtung auf, in welcher die Platte sich ausdehnt bzw. erstreckt. Die Kupferfolie ist befindlich auf einer gedachten Linie, welche eine Spitze einer beliebigen Bürste 8a und das Durchgangsloch 195 verbindet, wenn die Bürstenhaltevorrichtung innerhalb des Motors 80 zusammengesetzt ist. - Wie in
11 zu sehen, weist die erste Leiterplatte eine Kupferfolie F entlang einer Richtung auf, in welcher eine Platte sich ausdehnt bzw. erstreckt. Ein Bereich eines Ortes A auf der ersten Leiterplatte, an welchem die Kupferfolie vorliegt, ist größer als ein Bereiches eines Ortes B, an welchem die Kupferfolie nicht vorliegt. -
12 ist eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung, und13 zeigt die Bürstenhaltevorrichtung in einem ersten Zustand während des Zusammenbaus gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung. - Die Bürstenhaltevorrichtung umfasst einen Bürstenhalter 102, einen Stecker 103 und eine erste Schaltplatine 4.
- Der Bürstenhalter 102 umfasst zwei Bürstenröhren 121a,121b, um Kohlebürsten zu halten. Gewöhnlicher Weise verwenden DC-Elektromotoren zwei Bürsten, jedoch sind auch DC-Elektromotoren mit mehr als zwei Bürsten bekannt. Die Kohlebürsten sind nicht sichtbar in der Perspektivansicht von
12 , da sie in die zwei Bürstenröhren 121a, 121b von einer Unterseite des Bürstenhalters 102 her eingeführt sind/werden. - Die Gestalt des Bürstenhalters 102 entspricht der Fläche eines nicht gezeigten Statorgehäuses eines Elektromotors. Die Bürstenhaltevorrichtung und der Motor umfassen entsprechende Schnappverschlussmittel zum Verbinden der Bürstenhaltevorrichtung mit dem Statorgehäuse des Elektromotors. Der Bürstenhalter 102 umfasst einen mittlere Öffnung.
- Der Fachmann wird verstehen, dass während eines Zusammenbaus eines elektrischen Motors ein Rotor in ein Statorgehäuse derart eingeführt ist/wird, dass ein Kommutator des Rotors vom Statorgehäuse sich erstreckt. In der Beschreibung dieser Erfindung bezeichnen die Begriffe „oben“ oder „über“ die Richtung, in welche der Kommutator bezüglich der nicht gezeigten Spulen bzw. Wicklungen des Rotors weist. Die Begriffe „unten“ oder „unter“ bezeichnen die Richtung, welche dem Kommutator bezüglich der Rotorachse entgegengesetzt ist.
- Sobald der nicht gezeigte Rotor in das Statorgehäuse eingeführt ist/wird, ist/wird die Bürstenhaltevorrichtung mit seiner Mittelöffnung auf den nicht gezeigten Kommutator des nicht gezeigten Rotors gesteckt bzw. geführt und mit dem nicht gezeigten Statorgehäuse verriegelt. Auf diese Weise sitzen die nicht gezeigten Kohlebürsten dicht am Kommutator. Ein Kohleleiter 123, 124 ist an jeder Kohlebürste befestigt. Die Kohleleiter werden durch die Bürstenröhren 121a, 121b hin zur oberen Seite des Bürstenhalters 102 geführt. Die Kohleleiter 123, 124 sind/werden mit einem ersten und einem zweiten Kontaktlappen 171, 172 eines ersten Steckerkontaktelements 131 und eines zweiten Steckerkontaktelements 132 verbunden, welche sich vom Stecker 3 in einer Richtung der Bürstenröhren 121a, 121b erstrecken (siehe
12 ). - Die Bürstenhaltevorrichtung wird aus separaten Parts in einer Folge von Montageschritten zusammengebaut, welche Schritt für Schritt im Folgenden dargestellt werden.
13 zeigt einen ersten Montageschritt des Steckers 103. Bezüglich der12 ist/wird der Stecker 103 in13 kopfüber dargestellt. - Der Stecker 103 umfasst ein Steckergehäuse 136, welches ein Spritzgussteil ist, welches aus einem Plastik bzw. Kunststoff hergestellt ist. Das Steckergehäuse 136 ist Kanäle zum Aufnehmen von Steckerkontaktelementen. Der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung liegen fünf Kanäle vor zum Aufnehmen eines ersten Steckerkontaktelements 131, eines zweiten Steckerkontaktelements 132, eines dritten Steckerkontaktelements, eines vierten Steckerkontaktelements 134 und eines fünften Steckerkontaktelements 135. Der Fachmann wird verstehen, dass die Anzahl von Steckerkontaktelementen 131, 132, 134, 135 in Abhängigkeit der individuellen Designanforderungen variieren kann, und dass die Anzahl von fünf Steckerkontaktelementen lediglich ein Beispiel ist. Die Kanäle sind derart ausgestaltet, dass die Steckerkontaktelementen 131, 132, 134, 135 elektrisch isoliert bezüglich einander sind und einander nicht berühren.
- In der Ausführungsform von
12 und13 sind das erste Steckerkontaktelement 131, das zweite Steckerkontaktelement 132, das dritte Steckerkontaktelement, das vierte Steckerkontaktelement 134 und das fünfte Steckerkontaktelement 135 aus einem Metallblech gestanzt und in die geeigneten Formen gebogen. - Die Steckerkontaktelemente 131, 132, 134, 135 umfassen zwei Endparts, wobei ein erster Endpart einen Ansatz bildet und ein zweiter Endpart einen Kontaktlappen bildet, welcher sowohl mechanisch als auch elektrisch verbunden ist/wird. In der Ausführungsform der Erfindung bestehen die Steckerkontaktelemente aus einem einzelnen Stück. Der Fachmann wird erkennen, dass die Steckerkontaktelemente ebenfalls aus separaten Stücken zusammengesetzt sein können.
- Die Ansätze der Steckerkontaktelemente 131, 132, 134, 135 sind im Inneren des Steckergehäuses 136 platziert und daher nicht sichtbar in den Figuren. Die Ansätze sind vorgesehen zum Verbinden mit weiblichen Parts eines nicht gezeigten Gegensteckers. Mittels des nicht gezeigten Gegensteckers wird der Elektromotor mit einer positiven und einer negativen Versorgungsspannung, einer Erdung und zwei Signaldrähten versorgt.
- Das erste Steckerkontaktelement 131 ist vorgesehen, um an eine erste Kohlebürste eine positive Versorgungsspannung zu liefern. Im zusammengebauten Zustand der Bürstenhaltevorrichtung springt der erste Kontaktlappen 171 vom Steckergehäuse 136 hervor und erstreckt sich hin zum Bürstenhalter 102. Der erste Kontaktlappen 171 ist zweifach gebogen, so dass im zusammengebauten Zustand der Bürstenhaltevorrichtung der erste Kontaktlappen 171 die mittlere Öffnung derart im Uhrzeigersinn umgibt, dass der erste Kontaktlappen 171 an die erste Kohlebürstenröhre 121b heranreicht oder nahezu heranreicht.
- Das Steckerkontaktelement 132 ist vorgesehen, um eine erste Kohlebürste mit einer negativen Versorgungsspannung zu versorgen. Im zusammengebauten Zustand der Bürstenhaltevorrichtung springt der zweite Kontaktlappen 172 vom Steckergehäuse 136 hervor und erstreckt sich hin zum Bürstenhalter 102. Der zweite Kontaktlappen 172 ist zweifach gebogen, so dass im zusammengebauten Zustand der Bürstenhaltevorrichtung der zweite Kontaktlappen 172 die mittlere Öffnung derart gegen den Uhrzeigersinn umgibt, dass der zweite Kontaktlappen 172 die zweite Kohlebürstenröhre 121a erreicht oder nahezu erreicht. Nach der Montage des Steckers 103 an der Bürstenhalteplatte 102 ist/wird der erste Kontaktlappen 171 an den ersten Kohleleiter 124 gelötet oder geschweißt, und ist/wird der zweite Kontaktlappen 172 an den zweiten Kohleleiter 123 gelötet oder geschweißt.
- Der Fachmann wird erkennen, dass der erste Kontaktlappen 171 und der zweite Kontaktlappen 172 auf verschiedene Weise gebogen sein mögen. Der erste Kontaktlappen 171 und der zweite Kontaktlappen 172 können beispielsweise ebenfalls gekrümmt sein zum Erreichen ihres Zweckes.
- Nach einem Einführen der Steckerkontaktelemente 131, 132, 134, 135 im Montageschritt in das Steckergehäuse 136 ist/wird eine Erdungsplatte aus einem Metallblech in die Führungsnuten (nicht sichtbar in den Figuren) des Steckergehäuses 136 eingeführt.
- Der Fachmann wird verstehen, dass das Montageverfahren der Bürstenhaltevorrichtung, wie bezüglich der
12 und13 beschrieben, ähnlich dem Montageverfahren der Bürstenhaltevorrichtung der1 bis 10 ist. -
14 ist eine isometrische Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung 201 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung. Die Bürstenhaltevorrichtung 201 ist den Bürstenhaltevorrichtungen der vorhergehenden Ausführungsformen ähnlich. Die Bürstenhaltevorrichtung 201 unterscheidet sich in der Hauptsache von den vorhergehenden Bürstenhaltevorrichtungen im Wesentlichen durch eine zweite Leiterplatte 205. - Der Bürstenhalter 202 umfasst zwei Bürstenröhren 221a, 221b zum Halten von Kohlebürsten.
- Der Stecker 203 erstreckt sich radial auswärts vom Bürstenhalter 202. Ein erstes Steckerkontaktelement 231 und ein zweites Steckerkontaktelement 232 sind am Stecker 203 fixiert und erstrecken sich hin zum Bürstenhalter 202. Das erste Steckerkontaktelement 231 und das zweite Steckerkontaktelement 232 sind aus einem elektrisch leitfähigen Material, typischerweise aus metallischen Einsätzen, hergestellt und sind geeignet zum Versorgen einer Bürste mit elektrischem Strom.
- Das erste Steckerkontaktelement 231 weist einen ersten Kontaktlappen auf, und das zweite Steckerkontaktelement 232 weist einen zweiten Kontaktlappen auf, welche geeignet sind, an einen ersten Kohleleiter und einen zweiten Kohleleiter gelötet oder geschweißt zu werden.
- Die erste Leiterplatte 204 wird in das erste Steckerkontaktelement 231 und das zweite Steckerkontaktelement 232 eingeführt bzw. gesteckt. Die erste Leiterplatte 204 weist einen ersten Kontaktbereich 245 und einen zweiten Kontaktbereich 246 auf. Der erste Kontaktbereich 245 weist einen ersten Schlitz auf, und der zweite Kontaktbereich 246 weist einen zweiten Schlitz auf, welche geeignet sind, jeweils das erste Steckerkontaktelement 231 und das zweite Steckerkontaktelement 232 aufzunehmen.
- Die erste Leiterplatte 204 weist eine Gestalt einer Platte auf, welche sich in einer axialen Richtung erstreckt, und die zweite Leiterplatte 205 weist eine Gestalt einer Platte auf, welche sich in der axialen Richtung erstreckt. Die zweite Leiterplatte 205 ist geeignet, um radial im Inneren bezüglich der ersten Leiterplatte 204 befindlich zu sein.
- Die erste Leiterplatte 204 ist mit der ersten Leiterplatte der ersten Ausführungsform identisch und weist elektromagnetische Störunterdrückerkomponenten auf. Die erste Leiterplatte 204 wird auch als EMI-Unterdrückerplatte 204 bezeichnet.
- Die zweite Leiterplatte 205 weist einen Magnetpolsensor 251 auf, welcher einen Magnetpol eines Sensormagneten detektiert. Die zweite Leiterplatte 205 stellt einen Hall-Effekt-Sensor zum Detektieren eines rotierenden Magnetfeldes bereit. Aufgrund ihrer Funktionsweise wird die zweite Leiterplatte 205 im Folgenden als Sensorplatte 205 bezeichnet.
- Wie in
15 gezeigt, weist die Sensorplatte 205 einen dritten Kontaktbereich 252 und einen vierten Kontaktbereich 254 auf. Ein erstes Bohrloch 253 ist/wird durch den dritten Kontaktbereich 252 gebohrt, und ein zweites Bohrloch 255 ist/wird durch den vierten Kontaktbereich 254 gebohrt. - Ein drittes Steckerkontaktelement 233 und ein viertes Steckerkontaktelement (nicht sichtbar) sind ebenfalls am Stecker 203 fixiert und erstrecken sich hin zum Bürstenhalter 202, wie in
14 dargestellt. Das dritte Steckerkontaktelement 233 ist elektrisch mit dem ersten Bohrloch verbunden, und ein viertes Steckerkontaktelement ist elektrisch mit dem zweiten Bohrloch (nicht sichtbar in14 ) mittels Löten oder Schweißen verbunden. Auf diese Weise können die dritten und vierten Steckerkontaktelemente 233, 234 die Ausgabe des Magnetpolsensors 251 lesen bzw. auslesen und auf diese Weise den Drehwinkel eines Rotors detektieren. - Auf diese Weise entspricht ein Abstand zwischen dem ersten Bohrloch und dem zweiten Bohrloch ungefähr einem Abstand zwischen Kontaktlappen des dritten Steckerkontaktelements 233 und eines vierten Steckerkontaktelements 234.
- Der Fachmann wird zu würdigen wissen, dass die zweite Schaltplatine alternativ oder zusätzlich weitere Sensoren wie beispielsweise einen Temperatursensor oder andere elektronische Komponenten für andere Zwecke vorsehen mag und daher mehr als zwei weitere Kontaktbereiche vorsehen mag.
-
16 zeigt eine Querschnittsansicht eines Motors 80 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, und17 ist eine Perspektivansicht des genannten Motors 80 gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung. - Der Motor 80 umfasst einen drehenden Abschnitt 81 und einen stationären Abschnitt 91. Der drehende Abschnitt 81 weist eine Welle 82, einen Rotorkern 83, welcher an der Welle fixiert ist, und eine Spule bzw. Wicklung 84, welche um den Rotorkern 83 gewickelt ist, auf.
- Der Motor weist eine Bürstenhaltevorrichtung auf, welche in der Ausführungsform der
15 und16 identisch mit der Bürstenhaltevorrichtung 201 der12 und13 ist. Im Folgenden wird daher auf die Bürstenhaltevorrichtung 201 Bezug genommen. - Der stationäre Abschnitt 91 weist die Bürstenhaltevorrichtung 201, ein Gehäuse 92, welches einen Abschnitt der Bürstenhaltevorrichtung abdeckt, einen Magneten 93, welcher am Gehäuse 92 im Inneren fixiert ist, und ein Lager 94, welches im Gehäuse gehalten ist/wird und die Welle 82 stützt, auf.
- Das Gehäuse 92 weist einen zylindrischen Abschnitt 92a, einen Deckelabschnitt 92b und einen Unterabschnitt 92c auf. Der zylindrische Abschnitt 92a, der Deckelabschnitt 92b und der Unterabschnitt 92c können aus einer Vielzahl von Gliedern geformt sein oder können aus einem einzelnen Glied geformt sein.
- Der zylindrische Abschnitt 92a des Gehäuses weist ein Durchgangsloch 95 auf, welches in einer radialen Richtung durchdringt bzw. durchführt. Der Stecker 203 ist zur Außenseite hin durch das Durchgangsloch 95 freigelegt. Enden in einer axialen Richtung des Bürstenhalters sind/werden durch den Deckelabschnitt 92b und den Unterabschnitt 92c des Gehäuses (wie am besten in
16 zu sehen) abgedeckt. - Die erste Leiterplatte 204 ist/wird mittels der Bürstenhaltevorrichtung 201 gehalten und erstreckt sich in der axialen Richtung entlang des zylindrischen Abschnitts 92a des Gehäuses. Die erste Leiterplatte 204 und die zweite Leiterplatte 205 weisen jeweils eine Gestalt einer Platte auf bzw. sind jeweils planar und erstrecken sich in der axialen Richtung.
- Die zweite Leiterplatte 205 ist radial im Inneren der ersten Leiterplatte 204 befindlich, und der Magnetpolsensor 251 der zweiten Leiterplatte 205 ist dem Sensormagneten 93 in einer radialen Richtung zugewandt.
- Der stationäre Abschnitt 91 weist weiter ein drittes Steckerkontaktelement und ein viertes Steckerkontaktelement auf, welche sich hin zum Bürstenhalter 202 erstrecken und elektrisch mit den Leitungslöchern mittels Löten oder Schweißen verbunden sind. Auf diese Weise können die dritten und vierten Steckerkontaktelemente die Ausgabe des Magnetpolsensors 251 lesen bzw. auslesen und daher den Drehwinkel eines Rotors detektieren.
- Ein fünftes Steckerkontaktelement kann ebenfalls vorgesehen sein.
- Das dritte Steckerkontaktelement und das vierte Steckerkontaktelement führen durch den vierten Schlitz und den fünften Schlitz der ersten Leiterplatte 204 hindurch.
-
18 ist eine Perspektivansicht eines Motors gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, und19 ist eine detaillierte Ansicht einer Bürstenhaltevorrichtung, welche an ein Durchgangsloch des Motorgehäuses des Motors aus18 montiert ist.20 ist eine weitere Ansicht der Bürstenhaltevorrichtung, welche an ein Durchgangsloch des Motorgehäuses des Motors aus18 montiert ist. - Der gezeigte Motor unterscheidet sich im Wesentlichen vom Motor der
17 dadurch, dass die Bürstenhaltevorrichtung daran montiert ist. - Der Motor umfasst einen drehenden Abschnitt und einen stationären Abschnitt, ähnlich dem drehenden Abschnitt und dem stationären Abschnitt des Motors der
16 und17 . Es wird daher auf16 Bezug genommen, welche den drehenden Abschnitt 81 mit einer Welle 82, einem Rotorkern 83, welcher an der Welle fixiert ist, und einer Spule bzw. Wicklung 84, welche um den Rotorkern 83 gewickelt ist, zeigt. - Eine Bürstenhaltevorrichtung ist vorgesehen, welche identisch mit der Bürstenhaltevorrichtung 1 der
1 bis 10 ist. Im Folgenden wird auf die Bürstenhaltevorrichtung 1 Bezug genommen. Bezug genommen wird daher auf16 , welche das Gehäuse 92 mit einem zylindrischen Abschnitt 92a, einem Deckelabschnitt 92b und einem Unterabschnitt 92c zeigt. - Der zylindrische Abschnitt 92a, der Unterabschnitt 92b und der Deckelabschnitt 92c können aus einer Vielzahl von Gliedern geformt sein oder können aus einem einzelnen Glied geformt sein.
- Der zylindrische Abschnitt 92a des Gehäuses weist ein Durchgangsloch 95 auf, welches in einer radialen Richtung durchdringt. Der Stecker 3 ist freigelegt hin nach außen durch das Durchgangsloch 95 und Enden in einer axialen Richtung des Bürstenhalters sind/werden mittels des Deckelabschnitts 92b und des Unterabschnitts 92c des Gehäuses abgedeckt.
- Der stationäre Abschnitt weist die Bürstenhaltevorrichtung, das Gehäuse, einen Magneten, welcher am Gehäuse im Inneren fixiert ist, und ein Lager auf, welches im Gehäuse gehalten ist/wird und die Welle stützt.
- Das Durchgangsloch 95 und die vierte Leiterplatte 4 überlappen in der radialen Richtung.
- Die erste Leiterplatte 4 weist ein oberes Ende 514 auf, welches befindlich ist weiter an der oberen Seite in der axialen Richtung als ein unteres Ende 614 des Durchgangsloches 95. Die erste Leiterplatte 4 weist eine Höhenerstreckung H1 in der axialen Richtung der ersten Leiterplatte 4 auf, welche größer ist als eine Höhenerstreckung in der axialen Richtung des Durchgangsloches 95 des Gehäuses. Die erste Leiterplatte 4 weist weiter eine Breitenerstreckung L1 in einer umlaufenden Richtung der ersten Leiterplatte 4 auf, welche größer ist als eine Breitenerstreckung L2 in der umlaufenden Richtung des Durchgangsloches 95. Mit anderen Worten kann die Leiterplatte 4 daher die Öffnung schließen, welche durch das Durchgangsloch 95 des Gehäuses gebildet wird.
- Die erste Leiterplatte 4 ist befindlich im Inneren des zylindrischen Abschnitts des Gehäuses. Die erste Leiterplatte 4 ist befindlich radial auswärts des Bürstenhalters.
- Alternativ kann die erste Leiterplatte radial nach innen vom Bürstenhalter befindlich sein.
- Die erste Leiterplatte 4, welche durch die Bürstenhaltevorrichtung 1 gehalten wird, erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht und in einer radialen Richtung entlang des zylindrischen Abschnitts des Gehäuses. Der stationäre Abschnitt weist ein Steckerglied 3p auf, welches am Gehäuse fixiert ist und das Durchgangsloch 95 des Gehäuses in der radialen Richtung überlappt, wie am besten in
20 zu sehen.
Claims (6)
- Motor (80,180) umfassend: einen rotierenden Abschnitt (81); und einen stationären Abschnitt (91), wobei der rotierende Abschnitt (81) eine Welle (82), einen Rotorkern (83), welcher an der Welle (82) fixiert ist, eine Spule (84), welche um den Rotorkern (83) gewickelt ist, und einen Sensormagneten (93), welcher an der Welle (82) fixiert, aufweist, wobei der stationäre Abschnitt (91) eine Bürstenhaltevorrichtung (201), ein Gehäuse (92), welches einen Abschnitt der Bürstenhaltevorrichtung (201) abdeckt, einen Magneten (93), welcher im Inneren des Gehäuses (92) fixiert ist, ein Lager (94), welches im Gehäuse (92) gehalten ist/wird und die Welle (82) stützt, eine erste Leiterplatte (4,204), welche eine Gestalt einer Platte aufweist und sich in einer axialen Richtung erstreckt, und eine zweite Leiterplatte (5,205), welche eine Gestalt einer Platte aufweist und sich in der axialen Richtung erstreckt, aufweist, wobei das Gehäuse (92) einen zylindrischen Abschnitt (92a), einen Deckelabschnitt (92b) und einen Unterabschnitt (92c) aufweist, wobei die Bürstenhaltevorrichtung (201) einen Bürstenhalter (2,202), einen Stecker (3,103), welcher sich radial auswärts vom Bürstenhalter (2,202) erstreckt, ein erstes Steckerkontaktelement (31,131,231) und ein zweites Steckerkontaktelement (32,132,232), welche sich vom Stecker (3,103,203) zum Bürstenhalter (2,202) erstrecken, die erste Leiterplatte (4,204), eine Drosselspule und eine Bürste aufweist, wobei die erste Leiterplatte (4,204) einen ersten Kontaktbereich (45) mit einem ersten Schlitz (61) und einen zweiten Kontaktbereich (46) mit einem zweiten Schlitz (62) aufweist, und die erste Leiterplatte (4,204) in das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) eingeführt ist, wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) jeweils im ersten Schlitz (61) und im zweiten Schlitz (62) aufgenommen sind, wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) mit der Bürste durch die Drosselspule verbunden sind, wobei das erste Steckerkontaktelement (31,131,231) und das zweite Steckerkontaktelement (32,132,232) aus einem elektrisch leitfähigen Material hergestellt sind und die Bürste mit elektrischem Strom versorgen, wobei die erste Leiterplatte (4,204) elektromagnetische Störunterdrückerkomponenten (41, 42, 43, 44) aufweist, wobei die zweite Leiterplatte (5,205) einen Magnetpolsensor (251) aufweist, welcher einen magnetischen Pol des Sensormagneten (93) detektiert, wobei die zweite Leiterplatte (5,205) befindlich ist radial nach innen von der ersten Leiterplatte (4,204), und wobei der Magnetpolsensor (251) der zweiten Leiterplatte (5,205) dem Sensormagneten (93) in einer radialen Richtung zugewandt ist.
- Motor nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der stationäre Abschnitt (91) weiter ein drittes Steckerkontaktelement und ein viertes Steckerkontaktelement (134) aufweist, welche sich hin zum Bürstenhalter (2,202) erstrecken, die zweite Leiterplatte (5,205) eine Vielzahl von Leiterlöchern aufweist, und das dritte Steckerkontaktelement und das vierte Steckerkontaktelement (134) elektrisch verbunden sind mit den Leiterlöchern mittels Lötens oder Schweißens. - Motor nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (3) einen Leiterplattenfixierabschnitt aufweist, und der Leiterplattenfixierabschnitt die zweite Leiterplatte (5,205) hält. - Motor nach
Anspruch 1 oder3 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Leiterplatte (5,205) befindlich ist zwischen dem ersten Steckkontaktelement (31,131,231) und dem zweiten Steckerkontaktelement (32,132,232). - Motor nach
Anspruch 1 oder4 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leiterplatte (4,204) befindlich ist zwischen einem dritten Steckerkontaktelement und einem vierten Steckerkontaktelement (134). - Motor nach
Anspruch 1 oder4 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leiterplatte (4,204) einen vierten Schlitz (67) und einen fünften Schlitz (68) aufweist, und ein drittes Steckerkontaktelement und ein viertes Steckerkontaktelement (134) durch den vierten Schlitz (67) und den fünften Schlitz (68) hindurchtreten.
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