DE102014006547A1 - Fahrerassistenzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Ausgeben einer Warnung - Google Patents
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Abstract
Verfahren zum Ausgeben einer Warnung an einen Fahrer eines Kraftfahrzeugs zur Vermeidung einer Kollision eines Rads mit einem Objekt, mit den folgenden Schritten:
– Erkennen eines Objekts durch Auswerten von Sensordaten;
– Durchführen einer Objektverfolgung bei einer Bewegung des Kraftfahrzeugs;
– Ausgeben einer Warnung bei einer drohenden Kollision mit dem Objekt;
wobei die Warnung bei einer drohenden Kollision der Innenseite eines Rads mit dem Objekt ausgegeben wird.
– Erkennen eines Objekts durch Auswerten von Sensordaten;
– Durchführen einer Objektverfolgung bei einer Bewegung des Kraftfahrzeugs;
– Ausgeben einer Warnung bei einer drohenden Kollision mit dem Objekt;
wobei die Warnung bei einer drohenden Kollision der Innenseite eines Rads mit dem Objekt ausgegeben wird.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben einer Warnung an einen Fahrer eines Kraftfahrzeugs zur Vermeidung einer Kollision eines Fahrzeugrads mit einem Objekt.
- Es sind bereits unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme vorgeschlagen worden, um zu verhindern, dass es zu einer Kollision des Kraftfahrzeugs mit einem Hindernis kommt. Die Kollision kann dabei sowohl zwischen Karosseriekomponenten als auch den Rädern des Kraftfahrzeugs und dem Hindernis stattfinden. Typische Hindernisse sind Bordsteinkanten, Poller, Bäume oder Sträucher sowie Pfähle, Pfosten und dergleichen, die häufig zur Begrenzung von Parkbuchten oder Parkplätzen verwendet werden. Eine mögliche Gefahrenquelle sind Parkvorgänge, bei denen die normalerweise hindernisfreie Fahrbahn verlassen wird und das Fahrzeug auf einer Abstellfläche bewegt wird.
- Aus der
DE 10 2008 028 222 A1 ist eine Warnvorrichtung bekannt, die eine Sensoreinheit aufweist, um das Umfeld eines Fahrzeugs zu überwachen, wodurch ein Hindernis wie ein Bordstein erkannt werden kann. Auf diese Weise soll eine Beschädigung der Außenseite der Reifen, der Felgen und der Fahrzeugschweller verhindert werden. - Ein Fahrerassistenzsystem zum Schutz eines Kraftfahrzeugs vor Beschädigungen wird in der
DE 10 2011 014 699 A1 vorgeschlagen. Mittels eines Sensors werden dreidimensionale Positionsdaten eines potentiell gefährlichen Objekts ermittelt. Ein derartiges Objekt kann beispielsweise ein Bordstein sein. Abhängig von einem ermittelten Gefährdungswert kann eine Information an einen Fahrer ausgegeben und/oder ein Fahreingriff vorgenommen werden. Das Fahrerassistenzsystem umfasst einen Sensor in Form einer Kamera. - Ein ähnliches Fahrerassistenzsystem wird in der
DE 10 2011 087 894 A1 vorgeschlagen. Mittels einer am Fahrzeug angeordneten Kamera werden Bilder der Fahrzeugumgebung erfasst, durch eine Auswertung der Bilder wird ein Objekt erkannt, beim Vorhandensein einer Kollisionsgefahr wird eine Warnung ausgegeben oder aktiv in die Führung des Fahrzeugs eingegriffen. Das Fahrzeugumfeld wird auf das Vorhandensein eines Bordsteins untersucht, um eine Kollision der Außenseite eines Reifens mit dem Bordstein bei einem Parkvorgang oder einer Kurvenfahrt zu verhindern. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das eine erhöhte Sicherheit gegenüber unerwünschten Kollisionen eines Rads des Kraftfahrzeugs mit einem Hindernis bietet.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Warnung bei einer drohenden Kollision der Innenseite eines Rads mit dem Objekt ausgegeben wird.
- Herkömmliche Fahrerassistenzsysteme und Warnverfahren berücksichtigen die Außenkontur des Kraftfahrzeugs. Allerdings kann beim Parken auf einem Bordstein auch der Fall eintreten, dass die Innenseite eines Rads mit dem Objekt, insbesondere einem Bordstein, kollidiert, wodurch der Reifen und/oder die Felge beschädigt wird. Bei derartigen Beschädigungen besteht die Gefahr, dass sie übersehen werden, da sie sich an einer schlecht zugänglichen Stelle befinden und somit häufig nicht sichtbar sind. Andererseits sind diese Schäden als kritisch einzustufen, da sie Ausgangspunkt für eine schwerwiegende Beschädigung sein können. Es besteht daher die Gefahr, dass der Fahrer derartige Beschädigungen nicht erkennt, so dass er nicht durch einen Radwechsel oder eine Reparatur reagieren kann.
- Erfindungsgemäß werden gefährliche, nicht erkannte Beschädigungen verhindert, da der Fahrer gewarnt wird, wenn eine Beschädigung der Radinnenseite droht. Durch die ausgegebene Warnung kann der Fahrer reagieren, beispielsweise durch ein Brems- und/oder Lenkmanöver, bevor die Kollision stattfindet.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird es bevorzugt, dass ein Bordstein oder eine Fräskante einer Fahrbahn als Objekt erkannt wird. Derartige Hindernisse sind häufig für Beschädigungen der Räder verantwortlich, so dass erfindungsgemäß das Risiko einer Beschädigung der Innenseite eines Rads beträchtlich verringert werden kann.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann es vorgesehen sein, dass die Sensordaten Bilddaten umfassen, die mittels einer Kameraanordnung erfasst werden, die zumindest eine Frontkamera, eine Heckkamera und optional an Außenspiegeln angebrachte Kameras aufweist. Mittels der Kameraanordnung wird ein Bild des Fahrzeugumfelds erfasst, das einer Bildauswertung unterzogen wird, um ein Objekt oder ein Hindernis zu erkennen. Alternativ oder zusätzlich kann es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auch vorgesehen sein, dass die Sensordaten Laserscannerdaten umfassen, die mittels wenigstens eines Laserscanners erfasst werden, wobei ein Laserscanner an der Fahrzeugfront oder an dem Fahrzeugheck angeordnet ist. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann entweder eine Kameraanordnung oder wenigstens ein Laserscanner eingesetzt werden, selbstverständlich können auch sowohl die Kameraanordnung als auch der wenigstens eine Laserscanner zum Erfassen von Sensordaten genutzt werden. Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorsehen, dass mittels der Kameraanordnung erfasste Bilddaten und mittels des wenigstens einen Laserscanners erfasste Laserscannerdaten fusioniert werden, um durch eine Auswertung der fusionierten Bilddaten Objekte und Hindernisse zu erkennen.
- Um die Genauigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens zu erhöhen, kann es vorgesehen sein, dass die Größe der Räder des Fahrzeugs, insbesondere deren Außendurchmesser berücksichtigt wird. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine verschleißbedingte Änderung des Außendurchmessers berücksichtigt werden, so dass stets der tatsächliche Außendurchmesser bei der Berechnung einer Kollisionswahrscheinlichkeit berücksichtigt wird. Der Außendurchmesser kann beispielsweise mittels eines Laserscanners erfasst werden, der den vertikalen Abstand zum Untergrund erfassen kann. Alternativ oder zusätzlich kann auch die Breite der Räder berücksichtigt werden.
- Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorsehen, dass die Warnung für den Fahrer optisch und/oder akustisch ausgegeben wird. Eine optische Warnung kann mittels einer Leuchte ausgegeben werden, die sich in einem Kombiinstrument oder an einer Instrumententafel befindet. Alternativ oder zusätzlich kann die Warnung auch auf einem Display angezeigt werden, das beispielsweise für ein Navigationsgerät und andere Anwendungen benutzt wird. Eine noch bessere Wahrnehmbarkeit ergibt sich, wenn das Warnsignal akustisch ausgegeben wird, beispielsweise als Signalton. Ein derartiges akustisches Signal wird vom Fahrer ohne Verzögerung wahrgenommen, so dass er eingreifen kann, um eine Kollision mit dem Objekt, insbesondere mit einem Bordstein, zu verhindern.
- Eine weitere Verbesserung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann dadurch erzielt werden, dass bei einer drohenden Kollision ein Bremsmanöver und/oder ein Eingriff in ein Lenksystem ausgelöst wird. Dementsprechend kann bei einer festgestellten hohen Kollisionswahrscheinlichkeit automatisch, beispielsweise durch eine Steuerungseinrichtung, ein Eingriff in die Bremsanlage des Kraftfahrzeugs vorgenommen werden, wodurch das Fahrzeug abgebremst wird, vorzugsweise bis zum Stillstand, bevor das Kraftfahrzeug, insbesondere ein Rad des Kraftfahrzeugs, mit dem Objekt, insbesondere mit einem Bordstein, kollidiert. In ähnlicher Weise kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Eingriff in das Lenksystem des Kraftfahrzeugs erfolgen, beispielsweise um die Trajektorie des Kraftfahrzeugs so zu beeinflussen, dass eine Kollision mit dem Hindernis vermieden wird.
- Daneben betrifft die Erfindung ein Fahrerassistenzsystem für ein Kraftfahrzeug, mit mehreren Sensoren zum Erfassen des Fahrzeugumfelds und einer Warneinrichtung, die dazu ausgebildet ist, ein Objekt durch Auswerten von Sensordaten zu erkennen und eine Objektverfolgung bei einer Bewegung des Kraftfahrzeugs durchzuführen und bei einer drohenden Kollision mit dem Objekt eine Warnung auszugeben.
- Das erfindungsgemäße Fahrerassistenzsystem zeichnet sich dadurch aus, dass die Warneinrichtung dazu ausgebildet ist, die Warnung bei einer drohenden Kollision der Radinnenseite mit dem Objekt auszugeben.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen sind schematische Darstellungen und zeigen:
-
1 ein Kraftfahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Fahrerassistenzsystem; -
2 eine Draufsicht auf das in1 gezeigte Kraftfahrzeug während eines Parkvorgangs; -
3 eine Ansicht des in2 gezeigten Fahrzeugs von hinten; -
4 eine Draufsicht des in2 gezeigten Fahrzeugs während eines Parkvorgangs; und -
5 eine Ansicht des in4 gezeigten Fahrzeugs von hinten. - Das in
1 in einer Draufsicht gezeigte Kraftfahrzeug1 umfasst eine Kameraanordnung2 mit einer Frontkamera3 , einer Heckkamera4 sowie an Außenspiegeln angebrachten Kameras5 ,6 . Durch gestrichelte Linien7 ist jeweils der Erfassungsbereich der einzelnen Kameras dargestellt. Die von der Kameraanordnung2 gelieferten Sensordaten in Form von Bilddaten werden in einer Auswerteeinheit8 ausgewertet. Durch diese Bilddatenauswertung werden Objekte, insbesondere Hindernisse erfasst. Ein Beispiel für ein derartiges Hindernis ist ein Bordstein oder eine Fräskante einer Fahrbahn, die einer Baumaßnahme unterzogen wird. -
2 ist eine Draufsicht und zeigt das Kraftfahrzeug1 während eines Parkvorgangs. Durch die Bildauswertung wurde ein Bordstein9 erfasst, der eine Fahrbahn10 von einem Gehweg11 trennt. Der Bordstein9 weist im Wesentlichen dieselbe Höhe wie der Gehweg11 auf, demgegenüber befindet sich die Fahrbahn10 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwölf Zentimeter tiefer. Die mittels der Kameraanordnung2 durchgeführte Umfelderfassung, die Auswertung der Bilddaten und die Erkennung von Objekten und Hindernissen werden kontinuierlich durchgeführt. In der in2 dargestellten Situation lenkt der Fahrer das Kraftfahrzeug1 so, dass sich die rechten Räder12 ,13 bereits auf dem erhöhten Gehweg11 befinden. Die linken Räder14 ,15 befinden sich hingegen auf der Fahrbahn10 . Während des Parkvorgangs führt die Auswerteeinheit8 eine Objektverfolgung des als Hindernis erkannten Bordsteins9 durch. In2 ist der erkannte Bordstein9 daher hervorgehoben. - In der Auswerteeinheit
8 ist ein Trackingalgorithmus implementiert, der dazu ausgebildet ist, ein erkanntes Objekt, insbesondere einen Bordstein, zu verfolgen, während sich das Fahrzeug1 bewegt. Diese Objektverfolgung findet auch dann statt, wenn sich das Objekt unterhalb des Kraftfahrzeugs1 befindet. In der Auswerteeinheit8 sind Geometriedaten das Kraftfahrzeugs1 sowie Daten, die die Position und die vom Lenkwinkel abhängige momentane Stellung der Räder berücksichtigen, hinterlegt. Anhand dieser Daten wird die Kritikalität des Objekts, insbesondere des Bordsteins9 ermittelt und gegebenenfalls die Warnung ausgegeben. -
3 zeigt die in2 dargestellte Parksituation in einer Ansicht von hinten. Dort erkennt man, dass sich der Bordstein9 , insbesondere dessen Außenkante16 , in der Nähe des Unterbodens17 des Kraftfahrzeugs1 befindet. Falls der Fahrer ausgehend von der in2 gezeigten Situation seine Fahrt fortsetzt, besteht die Gefahr, dass er mit seinem vorderen linken Rad14 den Bordstein9 berührt, wodurch die Felge und/oder der Reifen des Rads14 beschädigt werden könnte. Sobald die Gefahr einer drohenden Kollision mit dem Bordstein9 von der Auswerteeinheit8 festgestellt worden ist, gibt diese eine Warnung in Form eines akustischen und optischen Warnsignals aus. Dadurch kann der Fahrer unmittelbar reagieren und das Kraftfahrzeug1 abbremsen. - Eine Variante des Verfahrens sieht vor, dass das von der Kameraanordnung
2 erfasste Bild des Umfelds des Kraftfahrzeugs1 , das aus den Bilddaten der einzelnen Kameras erstellt worden ist, auf einem Display im Sichtbereich des Fahrers dargestellt wird. Zusätzlich zeigt diese Bilddarstellung auch das erkannte Objekt, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel den Bordstein9 . Der Bordstein9 wird dabei farblich hervorgehoben, beispielsweise durch eine Signalfarbe wie gelb oder rot, gleichzeitig wird das Kraftfahrzeug1 auf dem Display schematisch dargestellt, so dass der Fahrer unmittelbar den Grund der ausgegebenen Warnung erfassen kann. Ähnlich wie bei einem Einparkassistenten wird dem Fahrer auf dem Display dabei eine Darstellung des eigenen Fahrzeugs relativ zu einem erkannten Objekt oder Hindernis angezeigt, so dass er unmittelbar erkennen kann, ob und in welche Richtung ein Lenk- oder Bremseingriff erforderlich ist, um eine Kollision mit dem Objekt, insbesondere dem Bordstein9 , zu vermeiden. - Die
4 und5 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Verfahrens zum Ausgeben einer Warnung.4 ist eine Draufsicht und zeigt das Kraftfahrzeug1 während eines Parkvorgangs,5 ist eine Ansicht von hinten. Das Kraftfahrzeug1 befindet sich parallel zu der Fahrbahn10 und dem Bordstein9 , wobei die linken Räder14 ,15 sich sehr nahe an dem Bordstein9 befinden. Sobald ein festgelegter Mindestabstand unterschritten wird, der beispielsweise 20 cm beträgt, gibt die Auswerteeinheit8 das Warnsignal an den Fahrer aus. Um zu verhindern, dass bei einer ausbleibenden oder einer zu späten Reaktion des Fahrers eine Kollision stattfindet, löst die Auswerteeinheit8 durch einen Eingriff in die Bremsanlage des Kraftfahrzeugs1 ein Bremsmanöver aus. Daraufhin wird das Kraftfahrzeug1 bis zum Stillstand abgebremst, bevor die Innenseiten der Räder14 ,15 die Außenkante16 des Bordsteins9 berühren. Diese gefährliche Annäherung der Radinnenseiten an den Bordstein9 wird dem Fahrer auf dem Display angezeigt. - Durch das Fahrerassistenzsystem des Kraftfahrzeugs
1 , das die Kameraanordnung2 und die Auswerteeinheit8 umfasst, kann die Gefahr von Beschädigungen der Radinnenseite der Räder12 ,13 ,14 ,15 beträchtlich verringert werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- DE 102008028222 A1 [0003]
- DE 102011014699 A1 [0004]
- DE 102011087894 A1 [0005]
Claims (8)
- Verfahren zum Ausgeben einer Warnung an einen Fahrer eines Kraftfahrzeugs zur Vermeidung einer Kollision eines Rads mit einem Objekt, mit den folgenden Schritten: – Erkennen eines Objekts durch Auswerten von Sensordaten; – Durchführen einer Objektverfolgung bei einer Bewegung des Kraftfahrzeugs; – Ausgeben einer Warnung bei einer drohenden Kollision mit dem Objekt; dadurch gekennzeichnet, dass die Warnung bei einer drohenden Kollision der Innenseite eines Rads mit dem Objekt ausgegeben wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bordstein oder eine Fräskante einer Fahrbahn als Objekt erkannt wird.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten Bilddaten umfassen, die mittels einer Kameraanordnung erfasst werden, die zumindest eine Frontkamera, eine Heckkamera und optional an Außenspiegeln angebrachte Kameras aufweist.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensordaten Laserscannerdaten umfassen, die mittels wenigstens eines Laserscanners erfasst werden, wobei ein Laserscanner an der Fahrzeugfront oder an dem Fahrzeugheck angeordnet ist.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Räder des Fahrzeugs, insbesondere deren Außendurchmesser und/oder eine verschleißbedingte Änderung des Außendurchmessers und/oder deren Breite berücksichtigt werden.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnung optisch und/oder akustisch ausgegeben wird.
- Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer drohenden Kollision ein Bremsmanöver und/oder ein Eingriff in ein Lenksystem ausgelöst wird.
- Fahrerassistenzsystem für ein Kraftfahrzeug
1 , mit mehreren Sensoren zum Erfassen des Fahrzeugumfelds und einer Warneinrichtung, die dazu ausgebildet ist, ein Objekt durch Auswerten der Sensordaten zu erkennen und eine Objektverfolgung bei einer Bewegung des Kraftfahrzeugs1 durchzuführen und bei einer drohenden Kollision mit dem Objekt eine Warnung auszugeben, dadurch gekennzeichnet, dass die Warneinrichtung dazu ausgebildet ist, die Warnung bei einer drohenden Kollision der Radinnenseite mit dem Objekt auszugeben.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE102014006547A1 true DE102014006547A1 (de) | 2015-11-12 |
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Family Applications (1)
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